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TSV 1860 München – 1. FC Magdeburg + Spieltagsticker +

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Der TSV 1860 empfängt heute daheim den 1. FC Magdeburg. Leider können wir – anders als in Meppen – nicht live aus dem Sechzgerstadion berichten, bekommen aber im Laufe des Tages dann doch einiges an Bildern aus und rund um´s Stadion – und natürlich von den Fensterplätzen. Dementsprechend gibt es heute nur einen Mini-Ticker – das Spiel kommt ja ohnehin live in Magenta und im Dritten Programm.

Sechzig um Sieben: Heimauftakt in Giesing – Magdeburg kommt!

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Knapp sieben Monate ist es her, dass der 1. FC Magdeburg zum ersten und bislang einzigen Mal seine Visitenkarte beim TSV 1860 abgab. Am 25. Spieltag der Vorsaison trennte man sich in einem – speziell in der 2. Halbzeit aufregenden Spiel mit 1:1. Aaron Berzel hatte die Löwen per Kopf nach einer guten halben Stunde in Führung gebracht, welche der Magdeburger Jurgen Gjasula nach einer Stunde per Elfmeter ausglich. Dies war übrigens das vorletzte Heimspiel „vor Corona“. Das Hinspiel hatte 1860 im August 2019 noch sang- und klanglos mit 1:5 verloren.

Einen besonders nachdrücklichen Eindruck hinterließen bei ihrem ersten Auftritt bei den Münchner Löwen die mitgereisten Fans aus Sachsen Anhalts Hauptstadt. Der eine oder andere Beobachter sprach danach vom „besten Auswärtssupport“, den er jemals auf Giesings Höhen erlebt habe. In dieser Hinsicht wird es heute bekanntermaßen leider keine Wiederholung geben, aber zumindest dürfen die Fans an den TV-Geräten auf ein  kampfbetontes, intensives Spiel hoffen: Unsere Löwen werden heute Nachmittag um 14 Uhr mit der breiten Brust des Tabellenführers den heiligen Rasen von Giesing betreten, während die Gäste ihre zweite Saison nach dem Abstieg aus der 2. Liga mit einer 0:2-Niederlage im Derby gegen den Halleschen FC begonnen haben und somit schon ein wenig unter Druck stehen.

Der 1. FC Magdeburg war in der DDR eine der allersten Fußballadressen, 1974 sogar der einzige Europacupsieger, den dieser Staat in seiner 40jährigen Geschichte jemals hervorbrachte. Er gehörte aber zu den absoluten Verlierern der Wendezeit. Nach einem Vierteljahrhundert auf Regionalliga-Level bzw. noch tiefer gelang 2015 der lang ersehnte Aufstieg in die 3. Liga und dann schon in der dritten Spielzeit – nach zwei vierten Plätzen – sogar die Meisterschaft und der Sprung in die 2. Bundesliga. Diese verließ der FCM allerdings postwendend wieder, sodass heuer das insgesamt fünfte Jahr in der eingleisigen 3. Liga ansteht.

In der Vorsaisonging man – als Absteiger – mit vielen Vorschusslorbeeren und hohen eigenen Erwartungen ins Rennen. Nicht weniger als sieben Trainer der 3. Liga erwarteten, dass der Club, wie er auch genannt wird, auf einem der drei Spitzenplätze landen würde – darunter auch der damalige Löwencoach Daniel Bierofka. Und erinnern wir uns an das oben schon angesprochene 1:5 im Sommer 2019, so schien das anfangs auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Im Verlauf der – in vielerlei Hinsicht – verrückten Saison 2019/20 belegte der FCM aber lediglich kurz vor der Winterpause vorübergehend immerhin den 6. Platz – die meiste Zeit dümpelte man knapp über dem Tabellenkeller herum.  Den Gesetzen des Profigeschäfts folgend, wurde – nach sportlichen Enttäuschungen – der Trainer ausgewechselt. Und das sogar  zwei Mal: Der nach dem Abstieg aus Liga zwei vom KFC Uerdingen geholte Stefan Krämer, der bereits auf Ost-Erfahrungen in Erfurt und Cottbus zurückblicken konnte, wurde zwei Tage vor Weihnachten schon wieder entlassen und durch Pele Wollitz (aus Cottbus kommend) ersetzt, der wiederum nur bis zum vierten Spiel nach dem Re-Start das Zepter und seine launigen Reden schwingen durfte. Das Saisonfinale bestritt der FCM dann mit Thomas Hoßmang an der Seitenlinie, der – außer einem einjährigen Gastspiel als Spieler in Malaysia (!) – noch nie außerhalb der neuen Bundesländer fußballerisch aktiv war. Nach Krämer und Wollitz versucht man es an der Elbe also wieder einmal mit einem Trainer mit echtem ostdeutschen Stallgeruch. Hoßmang sieht in der aktuellen Spielzeit übrigens Dynamo Dresden und Hansa Rostock als sichere Aufsteiger. Die beiden Vereine, die kurz vor dem Ende der DDR den Fußball dort dominierten.

Zurück in die Gegenwart: Obwohl man der Tabelle nach dem ersten Spieltag nicht die ganz große Bedeutung beimessen muss (aber als tabellenführender Löwe natürlich gerne tut), empfängt am Samstag Nachmittag der Spitzenreiter den Tabellenletzten – wird das womöglich eine ganz klare Angelegenheit? Was von Magdeburg taktisch zu erwarten ist, haben wir Euch – wie gewohnt – bereits gestern Mittag an unserer TAKTIKTAFEL erläutert. Was unsere Löwen nach drei tollen Pflichtspielen zum Auftakt dieser Saison im vierten Auftritt auf den Rasen zaubern werden, kann auch heute wieder im Free-TV (ab 14.00 Uhr im  BR) begutachtet werden. Spätestens dann gibt es auch eine Antwort auf die Frage, ob Michael Köllner dem Rückkehrer Richie Neudecker zum Heimspielauftakt, vielleicht einen Startelfeinsatz gönnt, wie er in der gestrigen Pressekonferenz angedeutet hatte.

 

Sechzig@18:60 – Taktiktafel & Vorschau Magdeburg + Expertentipp

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Die Vorfreude steigt, denn morgen wird auf Giesings Höhen wieder gespielt, wenn der TSV 1860 München den 1. FC Magdeburg zum 2. Spieltag der neuen Drittligasaison empfängt. Der Gast aus Sachsen-Anhalt ist denkbar schlecht mit einer Heimniederlage gestartet und möchte diese Scharte wieder auswetzen. Den kompletten Vorbericht zum Match gibts morgen Früh auf sechzger.de! Nicht im Sechzgerstadion sein wird übrigens Geschäftsführer Günther Gorenzel, der aufgrund “persönlicher und familiärer Gründe” erst am Montag zurück in München erwartet wird.

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Man darf gespannt sein, mit welcher Taktik der FCM morgen im Grünwalder Stadion zum Erfolg kommen will. Unser Redakteur Bernd Winninger hat sich ausführlich mit den Gästen auseinandergesetzt und teilt seine Einschätzung der potentiellen Spielsysteme des Gegners im Rahmen der Rubrik TAKTIKTAFEL mit Euch. Nachdem er gegen Eintracht Frankfurt und den SV Meppen größtenteils richtig lag, sind wir gespannt, ob seine Prognose auch diesmal wieder ins Schwarze trifft. Natürlich hoffen wir, dass Michael Köllner sein Team auch diesmal wieder bestens auf die gegnerische Elf vorbereitet hat, sind jedoch sehr zuversichtlich. In der heutigen Abschluss-PK versprüht der Coach jedenfalls wieder jede Menge Optimismus!

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Wir selber halten uns in Sachen Ergebnistipp ja lieber zurück, verweisen aber gerne auf diverse andere Homepages, auf denen Experten zu ihren Vorhersagen befragt wurden. So sagt beispielsweise der ehemalige Trainer des SV Meppen, Christian Neidhardt (jetzt RW Essen), einen 2:0-Heimsieg der Löwen voraus. Noch optimistischer ist Ex-Löwe Yannick Stark (Dynamo Dresden), der sogar einen 3:0-Sieg des TSV 1860 prognostiziert. Aufgrund der weiteren Tipps bedeutete dies bei beiden Befragten nach dem 2. Spieltag die alleinige Tabellenführung des TSV 1860. Nehmen wir so!

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TAKTIKTAFEL – Unser nächster Gegner: 1. FC Magdeburg

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Am morgigen Samstag kommt der 1. FC Magdeburg zu Besuch nach Giesing. Was ist taktisch von den Festungsstädtern zu erwarten?

Die beiden Pflichtspiele der noch jungen Saison im DFB-Pokal gegen Darmstadt 98 (2:3 n.V.) und letzte Woche in der Liga gegen Halle (0:2) wurden von den Magdeburgern jeweils mit einem defensiv ausgerichteten 4-4-2 begonnen. Vor der Viererkette fanden sich gegen den Ball zwei defensive Mittelfeldspieler im Zentrum, von denen einer bei eigenem Ballbesitz als sogenannter zurückgezogener Spielmacher fungieren, also auch ins zentrale Mittelfeld aufrücken sollte, was in der Ausführung dann einem 4-1-3-2 entspricht. Wobei sich in der Praxis auch die Außenverteidiger immer wieder in den Angriff einschalteten und ihre Mitspieler auf den Flügeln hinterliefen, um den Druck auf den Gegner dort zu erhöhen. Soviel zur zuletzt zu beobachtenden taktischen Grundausrichtung des 1. FCM.

Für das morgige Spiel könnten wir daraus ableiten, dass Trainer Thomas Hoßmang das beschriebene System generell favorisiert. Andererseits ließ er den FCM, seit er seinen Posten im Verlauf der vergangenen Saison von Pelé Wollitz übernahm, auch schon in gänzlich anderen Formationen antreten. Und dass dies auch gegen den TSV 1860 der Fall sein wird, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen. Denn wenn Magdeburg gegen uns bestehen will, muss es sich im Mittelfeld ein Übergewicht erarbeiten. Die wahrscheinlichste Formation, die Trainer Hoßmang auf den Platz stellen wird, ist daher ein 4-2-3-1.

Aufgrund mangelnder Alternativen in der Innenverteidigung sind dort Brian Koglin (#4) und Korbinian Burger (#27) wohl gesetzt, auf der Außenverteidigerposition wird links Timo Pertel (#29) spielen. Raphael Obermair (#28), der gegen Darmstadt und Halle das dazugehörige Pendant auf der rechten Seite gab, sehe ich gegen Sechzig eher im Mittelfeld. Warum wird nachfolgend noch erklärt. Sollte ich richtig liegen, wird statt Obermair der junge Henry Rorig (#15) als rechter Außenverteidiger aufgeboten.

Im Mittelfeld fehlt definitiv der gelbrotgesperrte Adrian Malachowski. Desweiteren wird auch Leon Bell Bell für diesen Mannschaftsteil vermutlich nicht zur Verfügung stehen. Gesetzt sein dürfte hingegen Jurgen Gjasula (#10) für die Rolle des Abräumers im defensiven Mittelfeld. Man kann davon ausgehen, dass der Magdeburger Doppelsechserriegel vor der Viererkette bestehen bleibt, wenn man bedenkt, wie beeindruckend 1860 in Meppen – und auch in den beiden Spielen gegen die höherklassigen Vereine aus Würzburg und Frankfurt – in der Offensive aufgetreten ist. Wenn Magdeburgs Trainer die richtigen Konsequenzen daraus zieht, wie leicht sich die Löwen in den drei vergangenen Spielen getan haben, sich im Mittelfeld ein Übergewicht zu erspielen, wenn sie nicht auf massive Gegenwehr treffen, wird Magdeburg mit einem Fünfer-Mittelfeld antreten. Dort sollen die Räume gegen den Ball dann so eng wie möglich gemacht und so das hervorragende Passspiel des TSV 1860 gestört werden. Neben Gjasula ist also entweder der gegen Halle schon eingewechselte Sebastian Jakubiak (#8) oder aber der erst am 17. September von Werder Bremen zum mittlerweile zweiten Mal zur Leihe an die Elbe gewechselte Thore Jacobsen (#22) zu erwarten. Auf der Flügelposition wird Thomas Hoßmang mit ziemlicher Sicherheit auf Daniel Steininger (#13) setzen. Ob dieser links oder rechts spielt, kommt darauf an, welchem anderen Spieler der FCM-Coach es zutraut, gegen uns zu bestehen. Und wer wird wohl die Position im zentralen/offensiven Mittelfeld bekleiden dürfen? Luka Sliskovic (#7), dessen nominelle Heimat das offensive Mittelfeld ist, könnte als vorgeschobener Spielmacher oder Schattenstürmer auflaufen. In den letzten Spielen fand man ihn jedoch auf dem linken Flügel. Eine Alternative zu Sliskovic als offensiver Mittelfeldmann wäre der erst 19jährige Julian Weigel (#26), der gegen Halle allerdings nicht im Kader stand. Entsprechend halte ich seinen Einsatz für eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist es – sollte Sliskovic auf links bleiben – dass Sören Bertram (#20) aus dem Sturm auf diese Position zurückgezogen wird. Falls aber doch Sliskovic ins offensive Mittelfeld rückt, würde wiederum Daniel Steininger dadurch vom rechten ins linke Mittelfeld wechseln. Durch diese Rochade würde der Platz auf der rechten Mittelfeldseite dann für Raphael Obermair frei, der laut allen verfügbaren Informationen auf dieser Position eher zu Hause ist, als auf Rechtsaußen in der Viererkette, wo dann – wie oben angemerkt – Henry Rorig zum Zug käme. Im Sturm wird bei einem 4-2-3-1 wohl Mannschaftskapitän Christian Beck (#11) als einzige nominelle Spitze aufgeboten.

Zugegebenermaßen ist diese Aufstellungsvorhersage ein wenig Orakelei – mit verschiedensten Varianten. Es besteht durchaus auch die Möglichkeit, dass Thomas Hoßmang einfach nur Jakubiak für den gesperrten Malachowski bringt und die Taktik – wie an den letzten beiden Wochenenden – beim 4-4-2 defensiv belässt. Denkbar ist aber auch, dass sich Sören Bertram ins offensive Mittelfeld zurückfallen lässt und somit eher als hängende Spitze operiert. Meiner Meinung nach müssten unsere Gäste allerdings, um gegen die Löwen ein Übergewicht im Mittelfeld zu erzielen, mit einem richtigen Mittelfeldakteur antreten, der mehr nach hinten arbeitet, als es ein nomineller Stürmer, wie Bertram vermutlich tun würde.

Daraus folgt, dass der 1. FCM sowohl mit einem zurückgezogenen Spielmacher (Jakubiak oder Jacobsen) neben Abräumer Gjasula für die Doppelsechs, als auch mit einem vorgeschobenen Spielmacher oder Schattenstürmer (Sliskovic) auf der Zehner-Position aufläuft und sich das von mir erwartete Fünfer-Mittelfeld bei eigenem Ballbesitz zu einem 4-1-3-1-1 breit verschiebt und gegen den Ball wiederum mit einem 4-2-3-1 flach zu rechnen ist. Wenn Magdeburg den Ball im eignen letzten Drittel erobern sollte, eröffnet also Jakubiak (oder Jacobsen) den Angriff in der Zentrale, von wo aus entweder die Flügel oder der sich weiter vorne in der Zentrale befindliche, vorgeschobene Spielmacher Sliskovic bedient werden. Bei Balleroberung weiter vorne stößt der defensive Spielmacher aus der Tiefe des Raums ins zentrale oder offensive Mittelfeld vor und schafft alleine durch seine Präsenz eine Vervielfachung der Möglichkeiten, den Angriff auf das Löwentor zu steuern. Von daher muss es oberste Priorität der Gastgeber gegen den Ball sein, die Spieler auf diesen Positionen (zurückgezogener Spielmacher/vorgeschobener Spielmacher/Schattenstürmer) so wenig wie möglich zur Entfaltung kommen zu lassen, sie vielleicht sogar ganz aus dem Spiel zu nehmen. Ich würde daher Sliskovic bis ca. fünfzwanzig Meter vor dem Tor Dennis Erdmann als sogenannten „Kettenhund“ zuteilen, der ihn, wenn Magdeburg in Ballbesitz ist, permanent verfolgt. Bei Jakubiak/Jacobsen sollte es genügen, im Raum zu decken und so die Passwege vernünftig zuzustellen. Wenn der Mannschaft von Michael Köllner das gelingt, verlagert sich das Offensivspiel der Magdeburger zwangsläufig auf die Flügel, von wo aus dann – wenn die Löwen die Leistung aus den letzten Spielen abrufen können – wenig Gefahr für den eigenen Strafraum, geschweige denn für das Tor von Marco Hiller zu erwarten ist.

Wie auch immer der Trainer des 1. FCM sich entscheidet, die Sechzger erwartet am Samstag auf alle Fälle eine defensiv eingestellte Truppe, die versuchen wird, so gut wie möglich die Angriffe der Hausherren zu zerstören um dann mit direktem oder dynamischem Konterspiel zum Erfolg zu kommen. Michael Köllner, wird sicherlich das richtige Rezept finden, um einen solchen für die Magdeburger auf Giesings Höhen zu verhindern.

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Mögliche Aufstellungsvarianten der Magdeburger am Samstag:

 

Sechzig um Sieben: Taktiktafel um 12 + Jimmy Hartwig im Radio + Löwen trainieren heute + Restplätze im Löwenstüberl

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Unser neues Format “Taktiktafel” kommt durch seine präzisen Vorhersagen bei euch in dieser Saison sehr gut an – um 12:00 Uhr heute Mittag veröffentlichen wir die – natürlich vermutliche – taktische Ausrichtung und Aufstellung vom morgigen Gegner des TSV 1860, dem 1. FC Magdeburg.

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Er spielte 121 mal für den TSV 1860, schaffte mit den Löwen den Aufstieg in die 1. Bundesliga 1977 (gegen Bielefeld – das legendäre 0:4, 4:0, 2:0) und war der erste schwarze deutsche Nationalspieler- die Rede ist von Jimmy Hartwig. Gestern war er zu Gast im Radio in der Sendung “Die Blaue Couch” – die Sendung kann hier angehört werden:

https://www.br.de/mediathek/podcast/blaue-couch/jimmy-hartwig-ex-fussballer-und-schauspieler/1804945

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Die Löwen trainieren heute Nachmittag – freilich unter Ausschluß der Öffentlichkeit.

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Im Löwenstüberl gibt es heute

Salzkartoffeln mit Rahmspinat und Spiegelei (8,10 Euro)

und

Hausgemachten Zwetschgenstrudel mit Vanillesoße (6,60 Euro)

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Außerdem gibt es im Löwenstüberl noch Restplätze für das Spiel gegen Magdeburg – natürlich alles Corono-Konform:

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Der neue Club von Efkan Bekiroglu verlor gestern Abend sein Euro-League-Quali Spiel bei Rosenborg Trondheim mit 1:0. Bekiroglu war im Kader leider nicht zu finden.

Sechzig@18.60: Keine Zuschauer in Haching + Wenig Zuschauer bei den Junglöwen + Löwenmagazin online + Löwenhistorie

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Sechzig München am Abend BR24Sport Clubhouse

Der 2. Spieltag in der 3. Liga rückt näher. In genau 24 Stunden ist es soweit, wenn in Unterhaching (gegen den Aufsteiger VfB Lübeck) wieder der Ball rollt.
Entgegen der noch gestern gehegten Erwartungen bei den Münchner Vorstädtern werden angesichts der aktuellen Pandemielage im Großraum München auch keine Zuschauer im Sportpark begrüßt.
Wir berichteten darüber heute Mittag in einer Eilmeldung.
Unsere Betroffenheit in dieser Sache ergibt sich  in erster Linie aus dem Fakt, dass für das Samstagsspiel unserer Löwen gegen den 1. FC Magdeburg (14 Uhr, Sechzgerstadion, live im BR) schon am Dienstag der Daumen gesenkt werden musste, was die Frage nach Einlass für zumindest ein paar tausend Löwenfans anbelangte.

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Aber auch ohne live dabei sein zu können, fiebern wir dem Duell Tabellenführer gegen Tabellenletzter (Okay, erst ein Spiel ist absolviert… :-)) am Samstag in Giesing entgegen. Wie (vielleicht schon?) gewohnt dürft Ihr Euch am morgigen Freitag Mittag zum Start ins Wochenende auf Bernd Winningers TAKTIKTAFEL zur Vorbereitung auf den Kick gegen den Club aus Sachsen-Anhalt freuen!

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Keine Zuschauer
heißt nicht automatisch keine Stadionzeitung. Das Löwenmagazin erscheint zum Spiel gegen den 1.FCM erstmalig in dieser Saison, wie auf der offiziellen Homepage www.tsv1860.de am frühen Abend vermeldet wurde. Unter stadionmagazin.tsv1860.de gibt es übrigens alle Geisterspiel-Löwenmagazine zum Anschauen. Einzelne Seiten sowie das komplette Heft können heruntergeladen und ggf. ausgedruckt werden.

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Corona nimmt leider auch auf den Jugendfußball keine Rücksicht. Die Spiele der Junglöwen von U12, U14, U16 und U19, die am Wochende am Trainingsgelände stattfinden, dürfen nur von jeweils 25 Zuschauern (den Eltern der Spieler) besucht werden. Das Spiel der U17 findet gänzlich ohne Zuschauer statt. Eine Übersicht über das Programm der NLZ-Fußballer in weiß-blau findet Ihr hier.

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Abschließend blättern wir noch ein wenig im Geschichtsbuch… Der eine oder andere Löwenfan dachte beim heutigen Blick auf den Kalender vielleicht nur sieben Jahre zurück, als damals zum DFB-Pokalspiel der 2. Hauptrunde die Zweitligalöwen in Wiesn-Trikots in der ausverkauften Arena dem Championsleaguefinalisten Borussia Dortmund eine große Schlacht lieferten und erst in der Verlängerung unterlagen. Wir erinnern an dieser Stelle einfach mal an ein anderes Spiel unseres TSV 1860, das auch an einem 24.September stattfand, aber schon etwas länger, nämlich 20 Jahre zurück liegt: Im Herbst 2000 begegneten sich die Amateure des TSV 1860 und die aus der Seitenstraße in einem Spiel der damaligen Regionalliga Süd und trennten sich schlicht und einfach 0:0. Hand aufs Herz: Wer war da dabei und kann sich womöglich noch an dieses Amateurderby erinnern?

Nur begrenzte Anzahl Eltern bei den Junglöwen des TSV 1860 am Wochenende zugelassen (U17 ohne Zuschauer)

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TSV 1860 Geschäftsstelle
Geschäftsstelle TSV 1860, Corona

Die Profis des TSV 1860 München müssen ihr Spiel gegen Magdeburg bekanntlich ohne Zuschauer bestreiten, auch bei der Spielvereinigung wurden – wie von sechzger.de richtig prognostiziert – letztendlich keine Zuschauer zugelassen.

Auch bei den Junglöwen schaut es am Wochenende nicht großartig anders aus – hier dürfen bei der U12, U14, U16 und U19 nur 25 Eltern pro Team, die sich in einer Kontaktliste registrieren müssen, auf das Trainingsgelände. Die U17 muss auf jegliche Unterstützung verzichten:

https://www.facebook.com/diebayerischejungloewen/posts/3390195074390369

Eilmeldung: Auch Haching am Wochenende ohne Zuschauer!

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Fußball gehört den Fans
Fußball gehört den Fans

Das war nach den Entwicklungen und Debatten der letzten Tage zu erwarten: Im Unterhachinger Sportpark werden sich morgen Abend, wenn die SpVgg den Aufsteiger VfB Lübeck zum Heimauftakt in der 3. Liga erwartet, keine Zuschauer einfinden. Wie der Verein am Donnerstag Mittag auf seiner Website mitteilte, kam vom zuständigen Landratsamt aufgrund der stark steigenden Corona-Zahlen in Unterhaching selbst und den umliegenden Gemeinden die dringende Empfehlung, das “Heimspiel mit Euch” abzublasen. In den letzten Tagen – spätestens nachdem offiziell geworden war, dass der TSV 1860 sein Heimspiel am Samstag gegen Magdeburg im nur rund fünf Kilometer Luftlinie vom Sportpark entfernten Sechzgerstadion ohne seine Fans austragen muss – waren die Diskussionen speziell in den sozialen Netzwerken hochgekocht. Alle Argumente pro und contra sind nun Makulatur, die Münchner Vorstädter absolvieren, wie die Löwen, ein Geisterspiel.

Sechzig um Sieben: NLZ weiterhin auf Erstliga-Niveau + und weiteres

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 ist weiterhin Spitze – die Lizenzierung erfolgte ohne Auflagen und mit der dabei erreichten Einstufung erfüllen die Löwen die Vorrausetzung für die Bundesliga.

Nach Auslaufen des bisherigen Zertifizierungssystems von DFL und DFB in der Saison 2018/19, in welchem die Junglöwen auch zuletzt und zum wiederholten Mal mit der Bestbewertung von drei Sternen ausgezeichnet worden waren (plus „Zusatzstern“ für die Durchlässigkeit in Richtung Profimannschaft), werden die anerkannten Nachwuchsleistungszentren nun direkt im NLZ-Lizenzierungs­verfahren in verschiedene Kategorien eingestuft. In diesem Verfahren wird von DFL und DFB zunächst wie bisher geprüft, ob die Jugendarbeit eines Vereins die Kriterien für eine Anerkennung als Leistungszentrum erfüllt. Ist dies gegeben, erfolgt seit heuer anschließend die Einstufung in eine von drei Kategorien. Während für Drittligisten der Betrieb eines NLZs freiwillig ist, sind Erst- und Zweiligisten dazu verpflichtet. Alle Vereine der Bundesliga müssen dabei die Voraussetzungen der Kategorie 2 erfüllen, alle Zweitligisten die der Kategorie 3.

„Die Bayerische Junglöwen“ wurden vom DFB nach der Prüfung der eingereichten Unterlagen ohne weitere Auflagen als Nachwuchsleistungszentrum anerkannt und in Kategorie 2 eingestuft. „Es freut mich sehr, dass wir uns damit auf Bundesliganiveau befinden. Andererseits muss man aber auch erwähnen, dass das neue Kategorisierungssystem deutlich von der bisherigen Zertifizierung abweicht und keinen adäquaten Ersatz im Hinblick auf eine umfassende Qualitätsbewertung darstellt“, urteilt Fußball-Abteilungsleiter Roman Beer und führt weiter aus: „In der neuen Kategorisierung geht es hauptsächlich um quantitative Faktoren der Ausbildung, also welche Infrastruktur und wie viel Personal vorhanden sind. Kamen im alten System externe Auditoren persönlich ins NLZ, um sich über mehrere Tage ein eigenes, tiefgreifendes Bild vor Ort vom Ausbildungskonzept des Vereins und dessen Qualität machen zu können, wird nun nur noch mittels Checklisten bewertet.“

Robert Reisinger, der Präsident des TSV 1860, verbindet das neue System mit einer Forderung an die Verbände: „Für uns ist die erreichte Einstufung in Kategorie 2 ein tolles Ergebnis, das beweist, dass  wir uns mit unserer Nachwuchsarbeit weiter in der deutschen Spitze befinden. Um sich als Drittligist mit dem eigenen NLZ auf Bundesliganiveau zu bewegen, bedarf es eines hohen finanziellen Aufwands. Die personelle und infrastrukturelle Ausstattung noch weiter auszubauen, ist aber aufgrund der dafür nötigen finanziellen Mittel für einen Drittligisten schlichtweg nicht machbar. Wenn DFL und DFB also ihre neu eingeführten Kategorien als Bewertungskriterium ernst nehmen, müssen sie bei der Verteilung der Fernsehgelder umdenken und Drittligisten wie uns, die nachweislich eine hervorragende Jugendarbeit leisten und diese auch weiterhin im Sinne der Verbände optimal gestalten möchten, finanziell deutlich besser fördern.“

(Text von http://www.tsv1860.org)

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Die Löwen trainieren heute – freilich unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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Im Löwenstüberl gibt es heute Kartoffel-Kürbisauflauf mit Feta und Salat (8,- Euro)

und

Braten vom Schweinhals mit Biersoße, Kartoffelknödel und Speck-Krautsalat (8,50 Euro)

Sechzig@18:60 – Lex-Interview in der tz + DK-Inhaber in der Ferne + Nono Koussou

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Tape 18:60

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“Ich habe vier Stück gekauft – natürlich die Herz-Variante. Ehrensache!” Dies ist nur eine der zahlreichen sympathischen Aussagen, die Stefan Lex während seines Interviews mit der tz tätigte. Der bekennende Löwen-Fan steht nicht erst seit der neuen Saison für das, was den TSV 1860 ausmacht: Bodenständigkeit, Einsatzwille und Identifikation. Interessant ist auch seine Einschätzung des aktuellen Kaders: “Letztes Jahr waren wir vielleicht auf Position 20 weiter. Dafür sind wir in der Spitze nicht schlechter geworden, haben uns vielleicht sogar hier und da verstärkt – und alle sind ein Jahr weiter. Das sieht man nicht zuletzt bei Niki Lang, Hansi (Johann Djayo) oder Greile (Fabian Greilinger) – von dem her hab ich da wenig Bauchschmerzen.” Dem schließen wir uns an und freuen uns auf den kommenden Samstag, wenn die Köllner-Truppe den 1. FC Magdeburg im Grünwalder Stadion empfangen wird.

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Mit Sicherheit im Stadion wäre unser heutiger Gesprächspartner Sebastian aus Ludwigshafen, aber wie wir alle wissen, macht uns die Corona-Pandemie zumindest beim bevorstehenden Heimspiel einen Strich durch die Rechnung. Das Interview mit dem Dauerkarteninhaber aus Rheinland-Pfalz ist aber dennoch lesenswert!

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Hassan Amin vom SV Meppen, der beim Auftaktsieg der Löwen im Emsland am vergangenen Samstag nach einem Foul an Daniel Wein zurecht mit Rot vom Platz gestellt worden war, wurde heute vom DFB für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt und wird dem Team von Thorsten Frings folglich am Montag beim KFC Uerdingen sowie zuhause gegen den SC Verl fehlen.

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Zu guter Letzt möchten wir Euch auf den Kurzfilm Different Bayern hinweisen, bei dem der ehemalige Löwen-Profi Kodjovi “Nono” Koussou als Body-Double agierte und die Fußballszenen gekonnt umsetzte. Zu finden ist der Film in der Mediathek der ARD.

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