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Sechzig um Sieben: Ein Schritt zurück, drei nach vorne!

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Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Guten Morgen, Löwenfans!
An diesem Freitag gilt ein Blick zunächst ganz kurz dem gestrigen Tage. Danach starten wir in der üblichen Art und Weise mit unseren drei Freitagskategorien voll durch in die Vorberichterstattung zum Spiel gegen Waldhof Mannheim.

Ein Löwe geht niemals unter
Die Corona-Pandemie trifft uns alle hart, doch einige Mitmenschen haben es besonders schwer. Die Ausübung ihres Berufes ist nicht gestattet und folglich ist auch die eigentliche Einnahmequelle versiegt. In diesen Zeiten heißt es kreativ zu sein und zu kämpfen – und das kann man uns Löwen nun wahrlich nicht absprechen. Benedikt Lankes, der Wirt vom Löwenstüberl am Trainingsgelände, nutzt beispielsweise den Drive-In Christkindlmarkt in Erding und bietet desweiteren verschiedene Festtagsmenüs an Weihnachten an. Wie ihr ihn unterstützen könnt, lest ihr hier.

10.12.1994: Sechzig München – Eintracht Frankfurt
Spiel eins mit dem sogenannten Stempeltrikot konnte im Dezember 1994 erfolgreich absolviert werden. Wer damals traf, wer in der Startaufstellung stand und wie das Spiel ausging – alles weitere in unserem Artikel dazu vom gestrigen Tage.

TAKTIKTAFEL
Bernd Winninger hat sich unseren nächsten Gegner vorgeknöpft und sich mit der Aufstellung und Spielweise des SV Waldhof Mannheim 07 beschäftigt. Gegen Mittag, wenn es für euch vielleicht sogar schon in einen verfrühten Feierabend geht, gibt es TAKTIKTAFEL pur.

LÖWENRUNDE
Am Vormittag steht die Pressekonferenz mit Michael Köllner auf dem Programm. Wie gewohnt nimmt ein Redaktionsmitglied von uns daran teil und fasst euch im Anschluss die wichtigsten Erkenntnisse in einem Artikel zusammen.

Expertentipps
Für das Spiel gegen die Kurpfälzer setzen wir unsere letzte Woche begonnene Serie fort. Nach Schlagerstar Patrick Lindner tippen erneut Musiker exklusiv für sechzger.de das Ergebnis. Außerdem hat uns der Tipp eines Ex-Löwen erreicht. Ihr wollt wissen, um wen es sich handelt? Heute Nachmittag lüften wir das Geheimnis!

Training
Nach gestern gibt es noch einmal eine Videoanalyse, bevor es für die Profis am frühen Mittag auf das grüne Geläuf geht.

Vereinsheft “Die SECHZGER”
Die vierte Ausgabe im Jahr 2020 ist in gedruckter Form auf dem Weg in die Briefkasten sowie für jedermann und -frau online einsehbar. Unter vielen Beiträgen aus den verschiedenen Abteilungen des Vereins beschäftigt sich die Zeitschrift auch mit dem neugegründeten Frauenfußball-Team. Diese konnten erfreulicherweise ein Trainerteam verpflichten.

Der 15.Spieltag in Liga 3
Aufgrund der angeordneten Qurantäne des FSV Zwickau kann deren Heimspiel am Sonntag gegen Ingolstadt nicht wie geplant stattfinden und muss verschoben werden. Alle anderen Partien finden – Stand jetzt – wie geplant statt.
Spielabsagen bzw. -verlegungen gehören ja mittlerweile zur traurigen Gewohnheit, doch der folgende Grund könnte ein Neuer sein: Der KFC Uerdingen ist laut kicker aufgrund des angekündigten Rückzugs von Investor Ponomarev in Schwierigkeiten. Ausstehende Zahlungen sorgen dafür, dass dem Verein ein Hausverbot für die Düsseldorfer Arena droht. Das würde eine Durchführung am Samstag verhindern. Der Verein hat in einer Stellungnahme jedoch bereits alle Vorwürfe abgewiesen und korrigiert. Ob dem so ist und das Heimspiel gegen Türkgücü München stattfindet, werden wir spätestens am morgigen Tage erfahren.

Happy Birthday, Matthew Durrans! sechzger.de gratuliert!

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3 . Liga Fussball TSV 1860 MŸnchen Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Matthew Durrans wird heute 22 Jahre jung!
Wir wünschen dem im kanadischen Vancouver geborenen Mittelstürmer neben Glück, Zufriedenheit und natürlich Gesundheit, dass er schon bald seine ersten Einsatzminuten bei den Löwenprofis erhält und dann zeigen kann, was er drauf hat. Viermal stand er in dieser Saison schon im Kader – in Haching, Verl, Dresden und Köln. Vielleicht klappt es ja schon übermorgen mit der ersten Heimspielnominierung und einem Einsatz. Nach dem Abschied von Martin Pusic ist ja ein Offensivplatz frei geworden.

Matthew Durrans verließ nach seiner Zeit in der U17 und der U19 im Löwen-NLZ den TSV 1860 im Sommer 2016 zur U19 des FC Deisenhofen. Ein Jahr später heuerte er beim VfR Garching in der Regionalliga Bayern an. In den Spielen gegen unsere Löwen stand er in jener Saison nicht im Kader, konnte aber mit mehreren Kurzeinsätzen im Saisonfinale zum guten 4. Platz der Garchinger beitragen. Im Winter 2019 kehrte er zum TSV 1860 zurück und erzielte bei den Amateuren in der Bayernliga Süd drei Tore in zehn Partien. Kurz vor dem Trainingsauftakt für die aktuelle Saison erhielt unsere Nummer 26 einen Profivertrag bei den Löwen.

Happy Birthday, Matthew!

Foto: TSV 1860

Ein Löwe geht niemals unter: Bene vom Löwenstüberl beim Christkindlmarkt Drive-In in Erding und mit Weihnachtsmenü zum Abholen in München

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Löwenstüberl-Wirt Bene Lankes kämpft wie ein Löwe: Mit Weihnachtsmenü zum Abholen in München und Christkindlmarkt-Drive-In in Erding

Diese Serie hat einen traurigen Anlass – die Corona-Pandemie: Während wir uns auf der einen Seite über Geisterspiele und das fehlende Gemeinschaftserlebnis beklagen, wären andere froh, wenn das ihr einziges Problem wäre: Viele Selbständige und Unternehmer (nicht nur unter den Löwen) kämpfen seit Monate um ihre Existenz.

Wir zeigen in dieser Serie, wie kreativ und kampfeslustig sich die Löwen gegen Corona stellen. Wenn ihr auch auch jemanden kennt, der in dieser Serie auftauchen sollte oder ihr ein Unternehmen habt, welches kreativ umgestellt hat bzw. gegen Corona kämpft, dann schreibt uns eine Nachricht.

Drive-In-Christinkindlmarkt in Erding

Wer in diesen Tagen in Erding sich beim Drive-In-Christkindlmarkt etwas zum Essen holt, der wird dort – zumindest als Löwe – zwei alte Bekannte finden: Den Trachtn-Bäda und den Bene vom Löwenstüberl. Den Bene würde man normalerweise im Löwenstüberl finden und den Bäda auf einem “normalen” Weihnachtsmarkt – aber wie schrieb der Peter so schön auf Facebook:

S‘Lebn muß weitergehen…

Weihnachtsmarkt to go in Erding :
ENTEN, SCHWEINSBRATN, LEBERKAS, KNÖDL…
Herz, was willst du mehr…
Grüße

Da Bene Lankes und da Trachtn – Bäda ??Dazu gibt es Bilder davon, wie das in Erding aussieht und was es alles gibt. Das Beste daran: Alle Regeln werden eingehalten. Niemand steigt aus. Alle bleiben im Auto.

Der Drive-In – Christkindlmarkt ist noch bis 20. Dezember geöffnet mit folgenden Öffnungszeiten – täglich von 11-20 Uhr.

Beim Bene ist aber da noch lange nicht Schluss – er bietet für den 24./25./26.12 ein Festtagsmenü zum abholen an – allerdings nicht im Löwenstüberl am Trainingsgelände des TSV 1860, sondern in seinem anderen Standbein, Thomi´s Kuchl in Altperlach.

Details dazu entnehmt bitte dem Bild:

Wie Anfangs schon erwähnt – ein echter Löwe geht niemals unter. Bene & Bäda freuen sich über euren Support.

Im ersten Teil hatten wir den Kastanienimbiss vom Kastaniengarten in München-Giesing vorgestellt.

Sechzig um Sieben: Tipps für löwenstarke Weihnachten & Co.

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Für ein löwenstarkes Weihnachtsfest
10.12. – Wenn man eins und eins zusammenzählt (und noch 12 addiert), merkt man recht schnell: in zwei Wochen ist Heiligabend! Um Löwenfans eine Freude zu bereiten, gibt es durchaus ein paar sich bietende Möglichkeiten. Neben dem Löwen-Fanshop sind das natürlich auch die angebotenen Artikel des eV-Shops. Seit gestern gibt es in Letzterem auch Artikel der Darts-Abteilung zu erwerben, die als eine Sonderkollektion eingeführt wurden. Dieses Wort impliziert bereits, dass es sich um eine einmalige Gelegenheit handeln könnte. Also schnell zuschlagen und weiß-blaue Darts-Freunde glücklich unterm Weihnachtsbaum erleben! Wer lieber etwas exklusiveres verschenken möchte, kann ein Unikat ersteigern: Noch gute 9 Tage läuft die Auktion zum Matchworn-Weihnachtstrikot von Verteidiger Stephan Salger. Mit eurem Geld könnt ihr hierbei gleich noch Kindern und Jugendlichen helfen.

Neuer Löwenfreund
Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer konnte am gestrigen Tage mit der Paedi Protect AG ein weiteres Unternehmen im Kreise der Löwenfreunde begrüßen. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung hochwertiger Hautpflege und Sonnenschutzprodukte für Kinder und Erwachsene spezialisiert. Für Löwenfans gibt es als Begrüßung einen Rabattcode: bis zum 23.12.20 könnt ihr mit “Loewen30” im Onlineshop 30% sparen.

Training
Michael Köllner bittet die Jungs heute zur Videoanalyse. Im Anschluss wird zur besten Mittagszeit nicht etwa gespeist, sondern Kalorien abgebaut – und vielleicht ja auch der entscheidene Spielzug für das Aufeinandertreffen mit dem Waldhof aus Mannheim einstudiert.

Elf des Monats November
Die Leser von liga3-online haben eine Woche lang über ihre Elf des Monats abgestimmt. Mit Dennis Dressel hat es immerhin auch ein Sechzger geschafft, außerdem sind u.a. die Ex-Löwen Daferner (Dresden) und Vollmann (Rostock) vertreten.

Sechzig@18:60 – Die Abendnachrichten von sechzger.de

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Lautern vs. Sechzig kostenlos auf MAGENTA TV

Aufgepasst! Wie die offizielle Website des TSV 1860 heute vermeldet hat, könnt Ihr am kommenden Dienstag (15.12. ab 18.30 Uhr) ergänzend zum sechzger.de-Liveticker, der Euch in gewohnter Manier mit den wichtigsten Infos vom Betzenberg versorgen wird, auch bewegte Bilder aus Kaiserslautern empfangen – ganz ohne MAGENTA-Abo. Das Spiel wird kostenlos und ohne Registrierung auf dem Pay-TV-Sender zu sehen sein. Die Partie der Löwen auf dem Betzenberg ist Teil der sogenannten „MagentaSport Festtage“ –  wollen wir hoffen, dass Köllners Schützlinge einen richtigen Festtag daraus machen.

Interview mit ehemaligem Junglöwen

Unser Redaktionsmitglied Stefan Kranzberg hatte am Wochenende – parallel zur Niederlage in Köln – die Möglichkeit, dem österreichischen Zweitligakick zwischen dem FC Dornbirn 1913 und den Young Violets Austria aus der Hauptstadt beizuwohnen. Allein das wäre in Corona-Zeiten ja schon eine Nachricht Wert (wobei er leider keine Tore bestaunen durfte). Aber damit nicht genug: Auf dem Spielfeld im Dress der Gastgeber war Maurice Mathis unterwegs, der unserem Kollegen – wie vereinbart – nach dem Spiel für ein Gespräch zur Verfügung stand. Wem der Name gar nichts sagt (und auch jede*r andere) kann hier nachlesen, welchen Bezug der Akteur zu unseren Löwen und was er noch so zu erzählen hatte. Es lohnt sich!

Fliegende Pfeile – zu Weihnachten?

Bei einer weiteren Nachricht, die aufmerksame sechzger.de-Leser*innen heute Mittag bei uns vorfinden konnten, geht es nicht um verbale Giftpfeile oder ähnlich Unerfreuliches, sondern um einen Artikel, der im Onlineshop des e.V. zu erwerben ist und der den oder die eine*n oder andere*n vielleicht von der Verlegenheit befreit, auch zwei Wochen vor dem Weihnachtsfest (ja, morgen in 14 Tagen ist es soweit!) immer noch kein passendes Geschenk für den oder die liebsten Löwen/Löwin gefunden zu haben: Gerne haben wir hier auf die Darts-Sonderkollektion im schicken Löwendesign hingewiesen. Und wer uns weiter gewogen bleibt, die Augen offen hält und Darts mag, der hat vielleicht schon in Kürze Grund zur Freude…

Nachfolger für Pusic – Owusu oder wer?

Auf unserer facebook-Präsenz haben wir heute Mittag eine Diskussion angestoßen, ob Prince Owusu mit einer möglichen dritten Rückkehr zum TSV 1860 der Mannschaft direkt weiterhelfen würde und/oder welche (realistischen) Optionen für den Löwensturm den Fans noch vorschweben. Wir freuen uns, dass hier – anders als an manch anderen Stellen in den Weiten des Webs – (fast) ausschließlich sachliche und konstruktive Beiträge zu lesen waren. Gelöscht werden musste da jedenfalls nix. So geht es also auch…

TSV 1860 München e.V.: Sonderkollektion Darts im Onlineshop

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Normalerweise ist im Alexandra Palace um diese Jahreszeit die Hölle los. Die Weltmeisterschaft im Darts steht in den Startlöchern und jedes Jahr fliegen auch zahlreiche Deutsche nach London, um live im Ally Pally dabei zu sehen, wenn die besten Spieler/-innen der Welt um den Titel kämpfen. Und ja: Die ein oder andere Flagge der Löwen wehte ebenfalls schon in der traditionsreichen Spielstätte der Darts-Größen!

Darts beim TSV 1860

Auch auf der Geschäftsstelle des TSV 1860 fliegen bereits täglich vermehrt Pfeile in Richtung der Triple 20 und die Spannung hinsichtlich der WM wächst. Zwar geht leider (noch) kein Löwe an den Start, aber wer weiß: Was nicht ist, kann ja noch werden! Es muss ja nicht gleich der nächste Phil Taylor werden…

Sonderkollektion

Um Sechzig dennoch während der Weltmeisterschaft zu repräsentieren, könnt Ihr nun die Darts-Sonderkollektion exklusiv im e.V.- Shop erwerben. Auf drei verschiedenfarbigen Flight-Sets präsentiert sich der Löwe in voller Pracht. Für den optimalen Wandschutz gibt es zusätzlich auch das „Löwen-Surroundboard“ in zwei unterschiedlichen Designs.

Und wie sagt man (leicht abgeändert) so schön:
Double is funny, triple makes the money – beim Kauf von allen drei Sets, gibt es ordentlich Rabatt.

Auf zur nächsten “One hundred and eighty”!

Im Interview: Ex-Löwe Maurice Mathis (FC Dornbirn 1913)

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Am vergangenen Wochenende war sechzger.de nicht nur live bei der Niederlage des TSV 1860 bei Viktoria Köln dabei, sondern stattete parallel auch dem Stadion Birkenwiese einen Besuch ab, wo Gastgeber FC Dornbirn 1913 in der 2. österreichischen Liga die Young Violets Austria Wien empfing und über ein torloses Remis nicht hinauskam. Der eigentliche Grund war jedoch ein Interview mit Ex-Löwe Maurice Mathis, der bereits in jungen Jahren aus seiner Heimat nach Giesing wechselte, in der Jugend und bei den Amateuren (10 Spiele, 1 Tor) kickte und nun zurück im Ländle ist. Nach dem Spiel trafen wir den gebürtigen Hohenemser zum Gespräch.

Lieber 1860 als Hoffenheim

sechzger.de: Servus Maurice und danke, dass Du Dir unmittelbar nach dem Abpfiff Zeit für das Gespräch genommen hast.
Maurice Mathis: Servus, sehr gerne, freut mich.

sechzger.de: Wahrscheinlich hast Du Dich gewundert, warum ein Löwen-Portal jetzt plötzlich ein Interview mit Dir möchte, aber mich würde interessieren, wie es damals im Jahr 2015 zu dem Wechsel zu 1860 kam und was den Ausschlag dazu gab. Du hättest ja sicher auch zu Wacker Innsbruck oder zum SCR Altach oder so wechseln können.
Maurice Mathis: Mir war mit 14 schon klar, dass ich unbedingt ins Ausland will und am liebsten nach Deutschland. Es gab dann schon ein paar Gespräche mit anderen Vereinen, zum Beispiel Hoffenheim mit Ernst Tanner oder auch Fürth, wo ich im Probetraining war, und dann kam 1860 auf mich zu und hat mir ebenfalls ein Probetraining angeboten, was ich aber abgelehnt habe. Dann haben sie mich vier Spiele lang beobachtet und es ging alles recht schnell, weil es bereits in den letzten zwei Wochen des Transferfensters war. Somit bin ich dann also mit 16 ins Internat der Löwen gegangen.

sechzger.de: Hattest Du das damals auf dem Schirm, dass Deine Landsleute Stranzl, Hosiner und Baumgartlinger auch den Weg gegangen waren und dann ja Profi wurden? Waren die sowas wie Vorbilder für Dich?
Maurice Mathis: Bewusst war mir das natürlich schon, aber jetzt nicht wirklich der Auslöser, ausgerechnet zu 1860 zu gehen. Ich hatte mich einfach sehr wohl gefühlt bei den Gesprächen mit den Löwen; das war sehr familiär, was mich – ehrlich gesagt – auch ziemlich gewundert hat im deutschen Fußball, weil ich das bei Hoffenheim anders kennengelernt hatte.

Früher Abschied von den Löwen

sechzger.de: Du bist dann aber ja auch sehr jung schon wieder weg von den Löwen. Woran lag das? Hast Du keine Perspektive nach oben gesehen?
Maurice Mathis: Doch, schon, aber es ist damals einfach alles anders gelaufen, als ich es erwartet hatte. Ich war lange verletzt, hatte einen Leistenbruch, dann gabs ja den Abstieg, die Amateure waren plötzlich in der Bayernliga und die U21 und die U19 wurden zusammengelegt. Und so blöd das jetzt auch klingen mag: Ich musste mit damals ne Wohnung suchen und brauchte einfach ein gewisses Grundeinkommen, um mir die überhaupt leisten zu können – und das ging sich in der 2. Mannschaft leider nicht aus. Ich wäre gerne geblieben, Sechzig wollte eigentlich auch, dass ich bleibe, aber das hat einfach nicht geklappt.

sechzger.de: Du bist dann zum VfV Hildesheim 06 in die Oberliga Niedersachsen gewechselt. Wie kommts denn zu sowas? Die waren auch Fünftligist und noch viel weiter weg von der Heimat.
Maurice Mathis: Das war eine ganz, ganz spontane Entscheidung, nachdem ich bei 1860 zwei Wochen vor Transferschluss erfahren habe, was ich verdienen könnte – und dann musste ich schnell was Neues finden. Dann gabs zwei Optionen: Zurück nach Österreich oder noch ein Versuch in Deutschland. Hildesheim war damals sehr ambitioniert und professionell, wollte unbedingt aufsteigen und dann dachte ich mir, ich probier das mal.

sechzger.de: Der Aufstieg hat dann aber erst im zweiten Jahr geklappt. Da warst Du schon wieder weg…
Maurice Mathis: Stimmt. Ich hätte da auch bleiben können, aber 2. Liga in Österreich ist dann doch eine bessere Plattform als da in der 5. Liga.

Neustart in der Heimat

sechzger.de: Wie kams dann zum Wechsel hier nach Dornbirn? Bist Du da aktiv geworden oder haben die sich bei Dir gemeldet, zumal Du ja hier aus der Region stammst?
Maurice Mathis: Dornbirn hatte im Winter schon angefragt, ob ich wechseln möchte, aber da stand ich ja noch unter Vertrag und hätte Ablöse gekostet. Nach der Saison kams dann zu Gesprächen und dann war auch schnell klar, dass es zurück in die Heimat geht zur Familie.

sechzger.de: Dein jetziger Mannschaftskollege Lucas Bundschuh hat ja einen ähnlichen Weg wie Du eingeschlagen und ist schon sehr früh nach Deutschland zum SC Freiburg gewechselt. Auch bei ihm hats nicht ganz zum Durchbruch gereicht; habt ihr Eure Erfahrungen geredet? Sind da Parallelen erkennbar?
Maurice Mathis: Ja, klar, wir kennen uns ja schon ewig aus der Akademie Vorarlberg und sein Vater ist sogar mein Firmpate. Insofern standen wir da immer im Kontakt und haben uns ausgetauscht.

Gemeinsame Vergangenheit mit Dressel, Greilinger und Kretzschmar

sechzger.de: Nochmal zurück zu 1860: Wie hast Du denn die Zeit und die Ausbildung bei den Löwen empfunden? Hat Dich das sportlich weitergebracht?
Maurice Mathis: Klar, sportlich auf jeden Fall, aber viel mehr wahrscheinlich noch in Sachen Persönlichkeit. Da bin ich schon sehr viel weitergekommen, zumal ich ja auch alleine gewohnt habe. Man muss ja mit 16 auch erstmal alleine klarkommen so ganz ohne Eltern. Und im Training habe ich mich dann auch verbessert, sei es in puncto Schnelligkeit oder körperliche Robustheit. Das ist hier in Vorarlberg im Jugendbereich ein bisschen anders.

sechzger.de: Verfolgst Du die Löwen heute noch?
Maurice Mathis: Logo, ich hab ja auch noch Freunde, die da spielen.

sechzger.de: Mit welchen heutigen Profis hast Du denn damals zusammengespielt?
Maurice Mathis: Vom jetzigen Kader dürften das der Dennis Dressel, der Fabian Greilinger und der Tom Kretzschmar sein. Und der Noel Niemann, aber der ist ja jetzt bei Arminia Bielefeld. Die haben sich alle ganz gut gemacht…

sechzger.de: Besteht da auch noch Kontakt?
Maurice Mathis: Naja, eher so mit denen aus der 2. Mannschaft, die in meinem Alter sind. Da besteht fast jeden Tag Kontakt, z.B. mit Sascha Hingerl, Moritz Heigl und Fabian Rother. Der Sascha ist ja damals mit mir zusammen nach Hildesheim gewechselt, kam dann aber zurück zu 1860.

sechzger.de: Wunderbar, dann bedanke ich mich nochmal fürs Interview und lass Dich mal in die warme Kabine. Alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg für den Rest der Saison.
Maurice Mathis: Sehr gerne und viele Grüße nach München.

Fotos: TSV 1860 München / privat

Sechzig um sieben: Nächster Gegner von 1860 verliert +++ Lautern doch nicht schuldenfrei? +++ Keine Corona-Hilfe für Lübeck

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Löwen Sechzig um Sieben

Waldhof verliert 2:0 in Meppen

Unser nächster Gegner Waldhof Mannheim verlor sein Nachholspiel beim SV Meppen gestern Abend mit 2:0 . Die Tore für die Meppener fielen vor der Pause, Amin und Bünning trafen. Beim SV Waldhof musste Verlaat verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Mal schauen, ob er bis Samstag zum Spiel gegen 1860 wieder fit wird. Sicher fehlen wird Mittelfeldspieler Ferati, der die 5. gelbe Karte in der Nachspielzeit erhielt. Waldhof liegt damit in der Tabelle auf Platz 10 direkt hinter uns, hat aber mit 18 Punkten zwei Punkte Rückstand auf die Löwen. Da Meppen in seinen zahlreichen Nachholspielen ordentlich punktet, haben sie sich vom letzten Platz nun schon auf Rang 13 vorgearbeitet.

5 Mio. Restschulden in Kaiserslautern

Gestern wurde vermeldet, dass der 1. FC Kaiserslautern sein Planinsolvenzverfahren beendet hat und nun schuldenfrei ist. Der kicker hat genau hingeschaut: Die KgaA des FCK ist tatsächlich schuldenfrei, den e.V. drücken aber nach vor Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 5 Mio. €. Diese stammen aus einem Durchgriffsrecht des Finanzinvestors Quattrex, der der KgaA 6,9 Mio. € geliehen hatte. Diese Summe konnte im Zuge der Planinsolvenz nun auf 3 Mio. € gedrückt werden. Mit 1,9 Mio. € stehen die roten Teufel außerdem bei ihren Fans in der Kreide, da der e.V. die sogenannte Fananleihe in Höhe von 1,9 Mio. € im Jahre 2022 zurückzahlen muss. Wie der FCK diese Schulden begleichen will, steht in den Sternen, da seine einzige Einnahmequelle die Mitgliedsbeiträge sind. In Chemnitz dagegen ist der Verein tatsächlich schuldenfrei. Wie der MDR gestern vermeldete, stimmten die Gläubiger dem Insolvenzplan zu, so dass das Verfahren nun beendet werden kann. Fans hatten dazu ca. 450.000 € gespendet.

Keine Corona-Hilfe für den VfB Lübeck

Der TSV 1860 ist nicht der eizige Verein, der die Corona-Hilfe des Bundes nicht ausbezahlt bekommt. Anders als unsere KgaA ist der VfB Lübeck aber kein UiS (Unternehmen in Schwierigkeiten), sondern ganz im Gegenteil durch den Aufstieg mit Mehreinnahmen gesegnet. Die – Achtung! – 1.860 Zuschauer, die zu Saisonbeginn noch zugelassen waren, sorgten gegenüber der Vorsaison (in der Lübeck noch in der Regionalliga spielte) nicht für Mindereinnahmen. Der VfB will nun Widerspruch einlegen.

Das ist los an der Grünwalder Straße.

Das Trainingsgelände befindet sich nach wie vor im Teil-Lockdown. Stüberl geschlossen, Training beobachten verboten. Lediglich der Fanshop hat geöffnet. Falls jemand dort am späten Vormittag Weihnachtsgeschenke einkaufen geht, könnte er einen Blick auf die Löwen erhaschen, wie sie auf den Trainingsplatz gehen.

Sechzig@18:60 – Wird Martin Pusic durch Prince Owusu ersetzt?

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

Das Thema des heutigen Tages war natürlich die Vertragsauflösung von Martin Pusic – alle relevanten Informationen findet Ihr im Artikel von heute Mittag.

Owusu als Ersatz?

Laut tz bemüht man sich bereits um Ersatz für den Stürmer und einer der Kandidaten ist ein alter Bekannter. Zieht es Prince Owusu ein drittes Mal nach Giesing? Beim SC Paderborn kam Owusu bisher zu lediglich sieben Kurzeinsätzen, beim TSV 1860 wäre die Chance auf mehr Einsatzzeit ungleich höher.

3. Liga aktuell

Momentan stehen sich der SV Meppen und unser Gegner vom kommenden Wochenende, der SV Waldhof Mannheim gegenüber. Zur Pause führen die Emsländer durch Treffer von Amin und Bünning mit 2:0. Eventuell relevant für Samstag: Waldhof-Verteidiger Jesper Verlaat musste bereits nach zwanzig Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Ob er bis zum Match in Giesing wieder fit, ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht bekannt.

Drei Corona-Fälle in Zwickau

Beim FSV Zwickau reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. Neben der sportlichen Talfahrt wurden nun auch noch drei weitere Spieler positiv auf Corona getestet.

30.000 Geister

Dynamo Dresden verkauft für das Pokalmatch gegen den SV Darmstadt 98 virtuelle Tickets und hofft auf die finanzielle Unterstützung der Fans. Ziel sei es, 30.000 Geistertickets an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Abteilung Wassersport

Zu guter Letzt wollen wir uns nochmal auf die Vorstellung der Abteilung Wassersport hinweisen, die uns dankenswerterweise mit reichlich Infos versorgt hat.

1. FC Kaiserslautern: Insolvenzverfahren abgeschlossen

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Das Insolvenzverfahren des 1. FC Kaiserslautern ist offiziell abgeschlossen und die Kapitalgesellschaft des FCK nun auch offiziell schuldenfrei. Das Amtsgericht Kaiserslautern bestätigte am Montag die Aufhebung des Verfahrens.

24 Millionen Euro Schulden

Die Kaptalgesellschaft hatte im September aufgrund eines Schuldenstands von 24 Millionen Euro und drohender Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt und die Gläubigerversammlung dem Insolvenzplan mit großer Mehrheit zugestimmt.

4 % Insolvenzquote

Zu den Gläubigern, denen nun eine festgeschriebene Insolvenzquote von 4 % zusteht, gehören neben den Dauerkarten-Inhabern auch verschiedene Vereine wie Dynamo Dresden, die SG Sonnenhof Großaspach und die Würzburger Kickers. So erhält Großaspach, Absteiger in die Regionalliga, für den Transfer von Philipp Hercher statt 125.000 Euro nun lediglich 5.000 Euro und auch Zweitligaaufsteiger Würzburg schaut mit 8.000 (statt 200.000) Euro für Janik Bachmann ziemlich in die Röhre.

Interessantes Geschäftsmodel, oder?