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MV der FA am 27.11. im Park Palast Event Center

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Tsv 1860 Mitgliederversamlung Fußball

Dass am Donnerstag, den 27. November (einem für die Löwenfans ganz besonderen Datum) die Mitgliederversammlung der Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. stattfinden wird, hatten wir bereits vor gut zwei Wochen im Rahmen der Berichterstattung über die neue Abteilungsleitung vermeldet. Auch die Uhrzeit für den Beginn der Veranstaltung (natürlich 18.60 Uhr!), auf der die (neue) Leitung der FA von den Mitgliedern bestätigt werden soll, stand bereits fest. Nun gibt es auch Klarheit über den Ort des Geschehens. Es ist nicht, wie im Sommer 2024 – und wie ursprünglich fehlerhaft vermeldet – die Sechzger-Alm auf dem Trainingsgelände, sondern das Park Palast Event Center bei Elvis im Münchner Stadtbezirk Sendling-Westpark.

Südwestlich der Innenstadt

Nur ein paar Schritte entfernt von dem früher auf den Namen Rudi-Sedlmayer-Halle hörenden BMW-Park, direkt am Westpark gelegen, in dem der Verein aus der Seitenstraße seine Basketballer meist auf Korbjagd gehen lässt, befindet sich das Restaurant, das für die Mitgliederversammlung als Versammlungsort festgelegt wurde. Die genaue Adresse lautet Siegenburger Straße 49, 81373 München. Der Link auf Google-Maps verrät, wie interessierte Mitglieder der Fußballabteilung am besten dorthin kommen. Mit der MVG erreicht man den Ort des Geschehens mit der Buslinie 63, die zwischen Rotkreuzplatz und der Haltestelle Forstenrieder Alle verkehrt und dabei unter anderem den S-Bahnhof Donnersberger Brücke, sowie die U-Bahnhöfe Westpark (U6) und Aidenbachstraße (U3) ansteuert. Auch wenn die Location nicht total zentral liegt – man kommt gut hin zu dieser MV.

Weitere Infos auf www.tsv1860.org

Das sollten dann am 27.11. auch möglichst viele Mitglieder tun, um aus erster Hand über den aktuellen Stand der Dinge in der Fußballabteilung informiert zu werden und – unter Tagesordnungspunkt 9 geplant – die neue Abteilungsleitung zu wählen. Weitere Informationen über das Stimmrecht, die Möglichkeit, Anträge zu stellen und einen Überblick über die Tagesordnung für diese MV sind auf der Website des e.V. und zwar hier zu finden. Über die MV selbst werden wir hier bei sechzger.de natürlich wie gewohnt berichten.

Reduzierte Lautstärke im Grünwalder Stadion: Überwiegend positive Reaktionen

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Bekanntlich fand das Spiel des TSV 1860 München gegen Energie Cottbus an Allerheiligen statt. Vor dem Spiel hatte der TSV 1860 mitgeteilt, dass man “aus Respekt vor allen Menschen, die an diesem Tag in Stille gedenken wollen”, beschlossen habe, “die Lautsprecheranlage für Musik und Durchsagen im Stadion an der Grünwalder Straße deutlich herunterzufahren.”

Wie kam die reduzierte Lautstärke im Grünwalder Stadion bei den Fans an?

Nachdem man in der Vergangenheit häufig zu hören bekam, dass sich viele Löwenfans mit der sehr hohen Lautstärke der Beschallung aus den Boxen – vor allem vor dem Spiel – nicht so recht anfreunden können, haben wir uns in Fankreisen umgehört, wie sie die (vermeintlich) leisere Pre-Match-Bespaßung am Samstag empfunden haben.

Lautstärkereduzierung ist offenbar Block-abhängig

Eine kurze Diskussion an der Tankstelle nach dem Spiel förderte schon die Erkenntnis zu Tage, dass die Reduktion der Laustärke im Grünwalder Stadion am 1. November offenbar von Block zu verschieden ausgefallen ist. Wir haben einige Löwenfans aus verschieden Teilen des Stadions befragt, wie sie die reduzierte Lautstärke fanden. Beziehungsweise, ob die Lautstärke bei Ihnen überhaupt reduziert war.

Beginnen wir mit unserem Live-Tickerer Thomas Spiesl, der das Spiel auf den Presseplätzen der Haupttribüne verfolgte:

Die Lautstärke der Musikanlage war am Samstag nur ein wenig leiser als normal. Wenn man nicht extra darauf geachtet hat, ist es eigentlich nicht wirklich aufgefallen. Grundsätzlich wäre es wünschenswert, die Lautstärke etwas herunter zu regeln, da die Boxen schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben und sich entsprechend immer wieder überschlagen – es reicht mir völlig wenn die Löwenfans ohrenbetäubend laut sind, die überschlagen sich auch nicht.

Manfred, der genau in der Mitte der Stehhalle ganz oben sitzt, konnte keine wirkliche Reduzierung der Lautstärke feststellen:

Die Lautstärke der Musik und der Durchsagen empfand ich in der Stehhalle mittig oben leider als genau so laut und überdreht wie bei allen anderen Heimspielen. Mein Sitznachbar meinte allerdings, es sei einen Tick leiser als sonst. Wenn es wirklich runtergedreht war, dann bitte zukünftig immer so. Die Lautstärke reicht absolut so.

Auf den Stehplätzen in der Westkurve befragten wir Jan, der in F1 stand (also auf der südlichen Seite der Westkurve direkt neben der Haupttribüne):

Ich fand die Lautstärke der Anlage am Samstag genau richtig. Nicht zu laut, wie sonst immer, wo man Angst haben muss, dass die Boxen bald platzen. Aber auch nicht zu leise: Alle Ansagen bzw. Durchsagen von Stadionsprecher Sebastian Schäch gut verständlich. Gerne wieder und weiter so! Das kommt sicherlich auch den Anwohnern des Sechzgerstadions zugute.

Auch Thomas, der das Spiel wie üblich in Block J (also in der Westkurve Richtung Stehhalle) verfolgte, empfand die zurückgedrehte Lautstärke angenehm:

Ich fand die reduzierte Lautstärke im Grünwalder Stadion am Samstag sehr angenehm. Man konnte sich vor dem Spiel unterhalten, ohne sich anschreien zu müssen und hat trotzdem alle Durchsagen klar und deutlich verstanden. Ich hoffe, dass nicht wieder voll aufgedreht wird.

Offenbar fällt also die Laustärkereduktion auf Giesings Höhen durchaus unterschiedlich aus. Es liegt natürlich die Vermutung nahe, dass die nachgerüsteten Lautsprecher in der Westkurve heruntergedreht wurden. In den Sitzplatzbereichen scheint das nicht oder nur minimal der Fall gewesen zu sein.

Umfrage von sechzger.de

Wir haben – über das Einholen der Zitate von Stadionbesuchern hinaus – noch direkt am Sonntag eine Umfrage auf unserer Startseite geschaltet, an der 533 Personen teilgenommen haben. 158 davon waren leider am Samstag nicht im Stadion und 28 haben zum Thema keine Meinung. Bei den übrigen ist das Ergebnis aber eindeutig. 89% derjenigen, die eine Meinung zum Thema haben, empfanden die reduzierte Lautstärke “positiv und angenehm”. Nur 11% wünschen sich eine Rückkehr zur vollen Lautstärke, weil  ihnen die Durchsagen und die Musik aus den Boxen gegen Cottbus “zu leise” waren.

Das Ergebnis ist also eindeutig: Die Löwenfans hätten nichts gegen eine dauerhafte Reduzierung der Laustärke rund um die Löwenspiele. Diese Maßnahme würde sicherlich bei Anwohner*innen ebenfalls gut ankommen und könnte auch bei den Diskussionen rund um den Ausbau des Stadions als ein freundlicher Schritt auf die Nachbarschaft zu gewertet werden. Es liegt an der KGaA, zu entscheiden wie voll die Regler in Zukunft aufgedreht werden.
Den Support aus tausenden Kehlen nehmen wir beim Wunsch nach Reduktion der Lautstärke natürlich ganz explizit aus. Da geht immer ein bisschen mehr…

Lebt der Traum vom Aufstieg? Ein Blick in die Geschichte der 3. Liga

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Durch den Sieg gegen Energie Cottbus am Samstag Nachmittag haben unsere Löwen in dieser Saison nun 18 Punkte aus 13 Spielen errungen und belegen derzeit Tabellenplatz 13. Die vorsaisonal sehr intensiv gehegten Aufstiegsträume schienen – nach ergebnistechnisch eigentlich zufriedenstellendem Saisonstart – durch einen düsteren Herbst mit vier Niederlagen in fünf sieglosen Spielen in Serie schon frühzeitig wieder ausgeträumt. Die aktuelle Platzierung inklusive des erneuten Rückschlags bei Waldhof Mannheim am letzten Wochenende im Oktober verbieten eigentlich, das A-Wort im Zusammenhang mit 1860 derzeit überhaupt in den Mund zu nehmen. Und dennoch lohnt sich zu diesem Thema – speziell für Freunde von Fußballstatistiken – ein Blick in die Geschichte der 3. Liga.

Wir haben mal nachgeschaut: Wie oft landete ein Team, das nach 13 Spieltagen erst 18 oder weniger Punkte auf dem Konto hatte, noch in den Top-3 der Liga und stieg – gegebenenfalls über die Relegationsspiele – im folgenden Frühsommer in die 2. Bundesliga auf?

Rückblick auf 17 Spielzeiten

Im Jahr 2009 wurde die eingleisige Drittklassigkeit im deutschen Fußball eingeführt. Wir befinden uns derzeit also in der 18. Saison in diesem Format. Und können demnach 17 Spielzeiten zum Vergleich heranziehen. Vorneweg: Insgesamt neunmal hatten die am Saisonende jeweils auf den ersten drei Plätzen liegenden Teams nach 13 absolvierten Spielen mehr, teilweise deutlich mehr als 18 Punkte eingefahren. Achtmal aber auch weniger. Und vereinzelt auch deutlich weniger. Und dass sich in 17 Relegationen zwischen Liga zwei und drei zwölfmal der unterklassige Verein durchsetzte, ist in diesem Zusammenhang auch keine schlechte Nachricht.

2012/13: Aufstieg des KSC mit Kauczinski

Gleich die ersten vier Drittligaspielzeiten machen wenig Hoffnung. Mindestens 19, im Einführungsjahr der 3. Liga sogar 23 Zähler hatten die späteren Aufsteiger nach gut einem Drittel der Saison bereits auf dem Konto. Doch dann kam die Saison 2012/13. Ein gewisser Markus Kauczinski führte den Karlsruher SC – ein Jahr nach dem bitteren Abstieg in zwei Relegationspielen ohne Niederlage gegen Jahn Regensburg – als souveränen Drittligameister mit satten 79 Punkten zurück in die 2. Bundesliga. Nach 13 absolvierten Spielen hatten die Badener mit mageren 16 Punkten noch die untere Tabellenhälfte des Tableaus angeführt. Zum Ende der Hinrunde belegte man dann bereits Platz fünf. Nach 24 Spielen erklomm der KSC damals erstmals in der Saison die Tabellenspitze, die ab Runde 28 dann auch nicht mehr abgegeben wurde. Allerdings war hierfür eine unfassbar starke Rückrunde mit nur zwei Niederlagen und drei Unentschieden nötig. Mach’s nochmal, Markus!

Würzburg: Aufstieg nach 15 Punkten aus 13 Spielen

Zwei Jahre später lag Holstein Kiel mit 17 Punkten nach 13 Spielen auf dem 11. Tabellenplatz und schob sich im letzten Drittel der Saison auf den direkten Aufstiegsplatz zwei – um letztlich dann doch “nur” als Dritter über die Ziellinie zu gehen. Und was kam dann? Wir erinnern uns gut: In einer denkwürdigen Relegationsschlacht in der Allianz Arena scheiterten die Störche in letzter Sekunde am TSV 1860 und blieben – erstmal – in Liga drei.
Nur 15 Punkte und damit in dieser Betrachtung die zweitwenigsten nach 13 Spieltagen hatten die Kickers aus Würzburg im Herbst 2015 auf dem Konto. An einen Zweitligaaufstieg dachte am Dallenberg beim erst in jenem Sommer aus der Regionalliga Bayern aufgestiegenen Team von Trainer Bernd Hollerbach keiner. Erst fünf Runden vor Saisonende sprangen die Kickers auf den dritten Tabellenplatz, den sie dann auch nicht mehr hergaben und sich in der Relegation mit zwei Siegen souverän gegen den MSV Duisburg durchsetzten.

Regensburg 2017: Aufstieg gegen die Löwen

Ein weiteres Jahr später war es – und daran erinnern wir Löwen uns nur zu gut – ebenfalls ein Drittliganeuling, der sich in der Relegation durchsetzte und in die 2. Bundesliga aufstieg. Gegen 1860. Nach 13 Spielen hatte Jahn Regensburg in der Saison 16/17 exakt so viele Punkte auf dem Konto, wie unsere Löwen zum heutigen Zeitpunkt.
Und auch im Folgejahr sprang ein Team das nach 13 Spielen erst magere 16 Zähler eingesammelt hatte – nämlich wieder mal der KSC – am Ende noch auf den Relegationsplatz. Zum vierten Mal in Serie reichten also 18 oder sogar weniger Punkte für einen Platz unter den ersten drei. Für den Aufstieg langte es 2018 dann aber nicht. In der Relegation scheiterten die Karlsruher an Erzgebirge Aue und verblieben trotz starker Rückrunde in der 3. Liga.

2020 schon wieder Würzburg

Drei weitere Aufsteiger, die nach einem absolvierten Drittel der Saison noch deutlich unter der 20-Punkte-Marke lagen, können hier aufgezählt werden: Erneut die Würzburger Kickers, die in der seltsamen, weil zwischenzeitlich wegen der Coronapandemie unterbrochenen Saison 2019/20 als Zweitplatzierte (hinter den nicht aufstiegsberechtigten Seitenstraßlern) den ersten Aufsteiger stellten. Nach 13 Spielen hatten sie lediglich 16 Punkte auf dem Konto gehabt. Genauso viele, wie erst vor zwei Jahren Liganeuling Preußen Münster, die sich erst im letzten Saisonviertel auf den zweiten Platz schlichen und zusammen mit dem SSV Ulm als Aufsteiger durch die 3. Liga durchmarschierten.

Ein Punkt pro Spiel in 13 Spielen – am Ende Zweiter

Die niedrigste Punktzahl nach 13 Spielen, die ein gutes halbes Jahr später dann soweit aufgestockt worden war, um zum Aufstieg zu führen, ist allerdings noch ein Jahr früher vorzufinden. Und zwar in Osnabrück. Nur noch einen Platz vor den Abstiegsrängen lag der VfL Ende Oktober 2022. Nach einer (allerdings unfassbar unverdienten) 0:2-Heimpleite gegen Michael Köllners Löwen und einem 1:4 in Elversberg. In den bis dahin absolvierten 13 Spielen hatte man durchschnittlich nur je einen Zähler geholt. Die Abstiegsangst ging um an der Bremer Brücke. Dabei hatte man schon Ende August reagiert und Tobias Schweinsteiger als Hoffnungsträger auf die Trainerbank geholt. Der Trainereffekt (sofern es diesen überhaupt gibt) setzte dann erst zwei Monate nah Schweinsteigers Antritt ein. Dafür umso deutlicher. Bis zum Frühling 2023 waren die Lilaweißen in die Top-6 der Tabelle geklettert, schoben sich am vorletzten Spieltag auf den (wegen der auf Platz zwei liegenden Zweitvertretung des SC Freiburg) zum direkten Aufstieg berechtigenden dritten Rang und verteidigten diesen in einem Herzschlagfinale mit zwei Treffern in der Nachspielzeit nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Wehen Wiesbaden, die dadurch in die – allerdings dann auch erfolgreiche – Relegation mussten.

Nachmachen, Löwen! Und optimistisch bleiben.

Fazit: Unsere Löwen haben uns in den letzten Wochen sehr klar aufgezeigt, dass die Euphorie, die vor der Saison – nicht nur, aber auch in unserer Redaktion – herrschte, vielleicht ein wenig übertrieben und vor allem verfrüht daherkam. Diese Spielzeit war, ist und wird kein Selbstläufer. Allerdings hat die Geschichte der letzten siebzehn Jahre – wie hier an ganz konkreten Beispielen und mit Zahlen unterfüttert vorgeführt – bewiesen, dass Ende Oktober oder Anfang November auch noch keine Zeit zum Trübsal blasen ist. Noch ist nichts entschieden in Sachen Aufstieg. Abgerechnet wird im Mai. Und wir bleiben optimistisch!

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Titelbild: Aufstiegsparty in Giesing. Auch diese Saison noch möglich. Die Geschichte beweist es.

sechzger.de Talk 235: Sieg gegen Cottbus & Vorschau Regensburg

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sechzger.de Talk Folge 235 Sieg gegen Energie Cottbus, Rassismus-Vorfall Justin Butler und Vorschau SSV Jahn Regensburg - TSV 1860 München

Nach dem Heimsieg gegen Energie Cottbus – also erneut den Tabellenführer der 3.Liga – empfängt Christian drei Gäste im sechzger.de Talk Nummer 235. Zusammen besprechen sie alles rund um den Sport, aber auch den Rassismus-Vorfall um Justin Butler. Abschließend gibt es noch eine Vorschau auf das Duell mit Jahn Regensburg am kommenden Sonntag.

Heimsieg gegen Energie Cottbus

Statt um sportliche Themen geht es gleich zu Beginn der aktuellen Sendung um den Rassismus-Vorfall vom vergangenen Samstag. Wobei es gar nicht zutreffend ist, von dem einen Vorfall zu sprechen. Die Szene mit Cottbus-Spieler Justin Butler wurde allerdings medial am meisten begleitet und sorgte deutschlandweit für Aufsehen. Kein Wunder, dass Christian, Jan, Thomas und Jan im sechzger.de Talk Nummer 235 noch einmal ausfürlich auf die Situation eingehen.

Fußball wurde bei bestem Wetter dann natürlich aber auch noch gespielt – und wie! Mit 3:0 siegten die Löwen gegen Energie Cottbus und feierten damit den vierten Heimsieg in der aktuellen Saison. Es scheint fast so, als müssten die Löwen nun im jeden Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer spielen, um so richtig Erfolg zu haben.

Vorschau SSV Jahn Regensburg

Ob es auch gegen Mannschaften aus anderen Tabellenregionen klappt, wird das Duell mit Jahn Regensburg am Sonntag aufzeigen. Dann ist der TSV 1860 beim aktuellen 17. der 3.Liga zu Gast. Beim SSV läuft es alles andere als gewünscht, was auch bereits zwei Wechsel auf entscheidenden Personal-Stellen aufzeigen. Die Löwen wollen unter Markus Kauczinski dieses Mal hingegen den Schwung mitnehmen und auch auswärts möglichst dreifach punkten. Begleitet und unterstützt werden sie dabei – wie sollte es auch anders sein – von mehreren tausend Löwenfans.

Der sechzger.de Talk 235 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Dank Panini-Album: 75.000 EURO für’s NLZ

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Die Pressemeldung, die am vergangenen Freitag von der Fußballabteilung des TSV 1860 versendet wurde, ging in der Vorberichterstattung für das Drittligaspiel der Löwen gegen Energie Cottbus leider ein wenig unter. Und nach dem Spiel wurde dann vor allem über den 3:0-Sieg gegen den Tabellenführer, über den rassistischen Vorfall im Stadion und am Sonntag dann auch noch über die Meldung, dass Manfred Paula als sportlicher Geschäftsführer der KGaA dauerhaft im Amt bleibt, berichtet. Dabei ist es eine durchaus erfreuliche Nachricht: Einen Scheck über 75.000 EURO konnte Ende letzter Woche an das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 übergeben werden.

Der Sommer der Sammler

In vielen Löwenfans erwachte im Sommer 2024 ein kindlicher Sammeltrieb, den die meisten von ihnen – teilweise bereits im fortgeschrittenen Alter – vielleicht schon ganz vergessen hatten. Am 17. Juli wurde im Bamboleo das Panini Album zum 125. Geburtstag der Fußballabteilung präsentiert. Danach setzte unter den Anhängern von Münchens Große Liebe das große Sammeln ein. Zahlreiche Tauschbörsen wurden organisiert, privat und im öffentlichen Raum, im Bamboleo, am Grünspitz und in anderen Giesinger Kneipen… 264 Aufkleber, die käuflich in Tütchen zu je fünf Stickern zu erwerben waren, umfasste das Album. Der erste in den Medien als “Hardcore-Sammler” bezeichnete Fan hatte das Album bereits nach 24 Stunden komplett.

Dank von Manfred Paula

Nun, gut ein Jahr später übergaben die Initiatoren und Macher des Albums aus den Abteilungen Vereinsgeschichte und Fußball einen Scheck in Höhe von 75.000 Euro an Löwenpräsident Gernot Mang und den NLZ-Leiter (und inzwischen auch Geschäftsführer der KGaA) Manfred Paula. Dieser äußerte sich am Rande der Übergabe erfreut:

In meiner Funktion als NLZ-Leiter vielen herzlichen Dank für diese sehr großzügige Zuwendung. Uns hilft jeder Euro, den wir bekommen. Die Summe von 75.000 Euro ist natürlich ein enormer Betrag, den wir gut und effektiv verwenden können. Einen ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten, an die Vereinsgeschichte für die Idee und Umsetzung, an die Partner und Sponsoren für die Unterstützung und natürlich an alle.

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Titelbild: Scheckübergabe ans NLZ (v. li.): Claus Melchior, Manfred Paula, Gernot Mang, Bernd Oswald und Thomas Bohlender.

Giesinger Gedanken zum Umgang mit Rassismus

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GWS beim SPiel gegen Cottbus 25/26

Natürlich würde ich an dieser Stelle gerne über den souveränen 3:0-Heimsieg der Löwen gegen Cottbus schreiben, über eine stabile Defensive, Kampfeswillen, kreative Andeutungen nach vorne und taktisch ausgefeilte Wechsel. Ferner hätte ich gerne Einschätzungen zur Lautstärke der Beschallungsanlage und der längerfristigen Bestellung von Manfred Paula auf eine führende Position in der KGaA abgegeben. Doch leider scheint mir das nach den rassistischen Beleidigungen gegen den Spieler Justin Butler und weiteren Vorkommnissen auf den Rängen des Grünwalder Stadions nicht möglich.

Insbesondere der Umgang mit der Thematik, den verschiedene Personen direkt im Stadion, als auch im Nachgang in diversen Kommentarspalten im Internet an den Tag legten und immer noch legen ist moralisch verwerflich, aber leider nicht unerwartet. Darum möchte ich dieses Forum nutzen, um einige Gedanken zu diesem Thema aufzuschreiben.

“Und jetzt wurde uns alles versaut…”

Einlassungen wie diese habe ich im Nachgang des Spiels von verschiedenen Seiten gehört. Was die Löwenfans einte, war der Unmut über den zumindest teilweise verleideten Samstag. Der Sieg war etwas in den Hintergrund gerückt. Die einen ärgerten sich über den Rassisten aus Block F1, die anderen darüber, dass “so viel Aufhebens gemacht wurde”. Die zugrundeliegende Einstellung, die zu diesen Einschätzungen führt, hat mich seit Abpfiff des Spiels beschäftigt.

Als größtes Problem an den Geschehnissen wird die indirekte Auswirkung auf größtenteils weiße Fußballfans benannt. Die direkte Auswirkung auf den betroffenen schwarzen Spieler wird hingegen nicht thematisiert. Ganz zu schweigen von der indirekten Wirkung auf andere nicht-weiße Personen im Fußball oder den gesellschaftlichen Missständen, welche Räume schaffen, in denen es in Ordnung scheint, rassistische Äußerungen zu tätigen.

Natürlich ist das ein schwieriges Thema. Viele werden diese Punkte schon implizit vorausgesetzt haben oder wollten sich im Rahmen des Spieltags nicht tiefer mit der Thematik auseinandersetzen. Trotzdem sollte man in diesem Punkt wahrscheinlich einmal die eigenen Prioritäten reflektieren. Justin Butler wollte sich an diesem Tag vermutlich auch nicht in dieser Art mit seiner Hautfarbe auseinandersetzen, möglich war dies nicht…

“Da hätte man ja früher jedes Spiel abbrechen müssen”

Diese Relativierung geisterte am Samstag besonders häufig durch den Löwenkosmos und war oft begleitet von einer Relativierung der Relativierung. Heutzutage sei das natürlich nicht mehr in Ordnung – ernsthafte Folgen dürfte eine solche Tat, welche dadurch als Lappalie abgetan wird, aber auch nicht haben.

Der Hintergrund dieser Argumentationsketten ist mir nicht bekannt, wahrscheinlich möchte man sein eigenes Verhalten und die „guten alten Zeiten“ lieber in der Verklärung belassen als einen kritischen Blick zurück zu werfen. Aus ethischer Sicht – radikal konsequentalistische Ansätze einmal ausgenommen – sind z.B. Affenlaute jedoch nie rechtfertigbar. Ob eine Handlung geahndet wird oder nicht, darf in ihrer Bewertung keinen Eingang finden und genau deshalb spielt eine zeitliche oder kontextuelle Komponente in der moralischen Bewertung keine Rolle.

Warum ist Rassismus schlimm?

Die besonders Abgebrühten unter den Relativierer*innen werfen oft noch hinterher, dass man als Spieler Beleidigungen doch abkönnen müsse und dies (zu einem gewissen Grad) dazu gehöre. Doch unterscheiden sich rassistische Ausfälle in ihrer Qualität doch wesentlich von anderen Verunglimpfungen. Eine Erklärung der amoralischen Natur von Rassismus (und auch anderen Arten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit) sollte eigentlich nicht notwendig sein. Das sagt zumindest mein Bauchgefühl und normalerweise auch der gesunde Menschenverstand. Diese Kapazitäten scheinen aber bei Manchen auszusetzen, wenn es um die Reflexion eigener Verhaltensweisen und latenter gesellschaftlicher Strukturen geht.

Der Angriff in rassistischer Form erfolgt aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Gruppe, für die man nicht verantwortlich ist. Gleichzeitig ist damit eine Verletzung der Menschenwürde verbunden, die gegen den menschlichen Gleichheitsgrundsatz verstößt. Am Samstag wurden durch die Affenlaute die Menschlichkeit des Spielers und seine Gleichwertigkeit mit dem Zuschauer (hier als Vertreter der Gruppe weißer Menschen) mindestens in Frage gestellt. Als Autorität zur Begründung des Ideals der Menschenwürde kann man nicht nur das Grundgesetz heranziehen. Auch religiöse Ideale, philosophische Ideen Immanuel Kants oder praktische Lehren aus Völkermord und Holocaust untermauern diesen Grundsatz, wenn er denn nicht schon intuitiv als erhaltenswert erscheinen sollte.

Weiters geschieht durch rassistisches Verhalten auch noch eine Ent-Individualisierung der betroffenen Person, die nicht mehr als eigenständiger Mensch, sondern nur noch als Zugehörige*r einer abstrakten, marginalisierten Gruppe gesehen wird. Wie groß ist immer wieder die Empörung, wenn Fußball/Löwenfans in der Presse pauschal verurteilt oder angegriffen werden…

Entmenschlichung als Grenze

Mit der Entmenschlichung ist eine Grenze überschritten, ab der man nicht mehr Weghören darf und als Betroffener sicherlich auch nicht kann. Insbesondere im Bezug auf Rassismus implizieren solche Anfeindungen auch immer mögliche Folgen, von denen die tödlichen praktischen Auswirkungen solcher Ideologien auf der ganzen Welt zeugen. Falls es in Reaktion auf solche Vorkommnisse dann also keine gravierenden Konsequenzen gibt – wofür ich eine längere Unterbrechung nur teilweise halte – befördert man die Persistenz und Akzeptanz von (latenten) rassistischen Verhaltensweisen. Dass sich deren Geistes Kinder im GWS leider nicht grundsätzlich unwohl fühlen, zeigen weitere Vorkommnisse während des Spiels (inklusive Hitlergruß), die zur Entfernung von mindestens vier weiteren Personen aus dem Stadion führten.

Ernsthafte Folgen

Taten wie diese sind die Spitze des Eisberges aus rassistischen Ressentiments und Einstellungen, die sich durch unsere Gesellschaft ziehen und von denen sich niemand – mich selbstverständlich eingeschlossen – komplett freisprechen kann. Diese wirken als Teil der Alltagsrealität und werden erst bei zufälliger oder bewusster Reflexion offenbar. Bestärkt werden diese durch Erziehung, den öffentlichen Diskurs und den notwendigen Drang nach Komplexitätsreduktion der im sozialen Leben unabdingbar ist.

So wenig irgendjemand einzeln verantwortlich für diese Probleme ist, so wenig kann eine einzelne Person sie lösen. Wenn jeder einen kleinen Teil dazu beiträgt, ist Veränderung aber möglich – und auch nötig. Man darf nämlich nicht vergessen, dass diese Einstellungen und Vorurteile für die betroffenen Menschen reale Auswirkungen haben, sei es auf dem Arbeits- oder Wohnungsmarkt, im Verhältnis und Umgang mit Staat und Behörden, sowie im sozialen Leben.

“Nazis raus”

Am Samstag wurde in Reaktion auf die Vorfälle von vielen Menschen im Stadion die Parole „Nazis raus“ skandiert, gegen die immer wieder scheinheilig mit einer angeblich inflationären Verwendung der „Nazi-Keule“ polemisiert wird. Das im öffentlichen Diskurs, insbesondere bei Protestformen, Verkürzungen und zugespitzte Wortwahl Verwendung finden (müssen), ist wahrscheinlich jedem klar. Natürlich ist nicht jeder Rassist ein Nazi, jeder Nazi aber ein Rassist. Durch diese mittlerweile tradierte Parole, wird nunmehr die grundsätzliche Abneigung gegenüber rechtsextremem (und anderem ähnlichen) Gedankengut zum Ausdruck gebracht und benannt, dass in diesem Raum kein Platz für sie sein soll.

Gleichsetzung mit dem Protest gegen Hasan Ismaik

Eine ähnliche Zuspitzung und plakative Wortwahl findet auch im Protest gegen Hasan Ismaik statt, der aufgrund seiner Herkunft sowie seiner finanziellen und sozialen Stellung als „Scheich“ bezeichnet wird. Außerdem wird sein Konterfei durchgestrichen präsentiert. Diese Praxis wird nun von einigen Personen mit der gegenüber Justin Butler getätigten Beleidigung gleichgesetzt. Doch dieser Vergleich hinkt zum einen gewaltig und verharmlost zum anderen das Geschehen in solcher Art, dass eigentlich nur von einem anderweitigen, Rassismus relativierenden Motiv ausgegangen werden kann. Ismaik wird nämlich nicht aufgrund seiner Mitgliedschaft in einer sozialen Gruppe attackiert, sondern als Investor beim TSV 1860 München. Eine ihm exklusiv zukommende Position, die er sich auch noch selbst ausgesucht hat.

Weiters findet mit der Bezeichnung Scheich keinerlei Entmenschlichung statt, sondern eine zugespitzte, polemische Bezeichnung als adeliger Fürst arabischer Herkunft. Dies wird seit der starken wirtschaftlichen Entwicklung der arabischen Halbinsel durch das Öl-Geschäft oft auch als Synonym für „superreicher, mächtiger Großkapitalist aus dem arabischen Raum“ verwendet. Diese Beschreibung passt zum einen auf Ismaik, zum anderen wird er damit zwar (pauschal) einer Gruppe zugeordnet, dies ist aber eine Gruppe, die weder als marginalisiert noch strukturell benachteiligt angesehen werden kann.

Werden wir unserem Selbstbild gerecht

Ich schreibe diese Zeilen keinesfalls, weil ich meine, dass besonders die sechzger.de-Leser*innen Nachhilfe in dieser Richtung bräuchten. Auch bilde ich mir nicht ein, mit einer – an manchen Stellen stark verkürzten – Argumentation rechte Hardliner überzeugen zu können. An den Rest, die Menschenfreunde unter den Löwen, richte ich mich mit dem Wunsch, dass sie aufmerksam, rücksichtsvoll und reflektiert durch die (Löwen-) Welt gehen mögen. Damit wir alle zusammen dem Anspruch gerecht werden können, dass unter Löwen nur die „Löwen-DNA“ zählt und keine Hautfarbe, Geschlecht(sidentität) oder sexuelle Orientierung. Dass jede*r nur als Sechzger-Fan ins Stadion gehen kann und als solcher ohne Abstriche akzeptiert wird und trotz aller Feindschaften die Gegner auch als Menschen gesehen werden, deren Würde nicht durch das Einnehmen einer Rolle auf dem Fußballplatz zur Debatte stehen darf.

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Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wieder.

Sechzig um sieben: Deniz mit langwieriger Verletzung

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online! Sechzig im Sieben

Der TSV 1860 München musste den Sieg gegen Energie Cottbus teuer bezahlen. Mittelfeldspieler Tunay Deniz, der in der 62. Minute ausgewechselt werden musste, zog sich eine schwerwiegende Verletzung zu.

Deniz fällt wegen Verletzung lange aus

Wie 1860 gestern bekannt gab, zog sich Deniz dabei eine nicht näher benannte Verletzung zu. Diese ist so schwerwiegend, dass Deniz sich einer Operation unterziehen muss, wie eine MRT-UNtersuchung zu Tage förderte. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um eine Bänderverletzung im Knie. Wir wünschen Dir gute Besserung und eine schnelle Rückkehr auf den Platz, Tunay!

DFB leitet Ermittlungen gegen 1860 ein

Der DFB teilte liga3-online.de auf Anfrage mit, dass wegen des rassistischen Vorfalls am bei Sieg gegen Energie Cottbus ein Vermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Die Löwen müssen nun eine Stellungsnahme zum Übergriff abgeben. Da der Täter bekannt ist, könnte 1860 allfällige Strafen auf ihn umlegen.

Drei Löwen in der “Elf des Tages”

Die gute Leistung der Löwen blieb der Fachpresse mal wieder nicht verborgen. Der Kicker nominierte gleich drei Giesinger Kicker in seine “Elf des Tages“. Neben Doppeltorschütze Thore Jacobsen schafften es auch Max Reinthaler und Youngster Clemens Lippmann in die erlauchte Auswahl. Da sieht man mal wieder, wozu die Talente aus dem NLZ fähig sind, wenn man sie nur spielen lässt! Thore Jacobsen steht außerdem bei liga3-online als Spieler des 13. Spieltages zur Wahl. Hier geht’s zur Abstimmung!

U19 und U17 verlieren

Nachdem Profis und U21 ihre Spiele erfolgreich bestreiten konnten, verlief das Wochenende bei den anderen NLZ-Mannschaften weniger erfolgreich. Die U19 musste sich an der Grünwalder Straße dem FC Augsburg mit 0:3 geschlagen geben. Die U17 kassierte gar eine 6:1-Packung bei Jahn Regensburg.

Sechzger.de Talk Nummer 235 online

Moderator Christian kommt in Ausgabe 235 des sechzger.de Talks mit seinen Gästen Jan, Jan Lehmann (von der Lausitzer Rundschau) und Thomas leider nicht umhin, den rassistischen Vorfall von Samstag nochmal zu thematisieren. Mit dem Gast aus der Lausitz kommt aber natürlich die sportliche Besprechung des Spiels auch nicht zu kurz. Außerdem gibt es selbstredend die Schnellraterunde und die Vorschau auf den Ausflug der Löwen nach Regensburg am kommenden Sonntag. Den Talk könnt Ihr auf auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Mike Büskens Trainerkandidat in Aachen

Der kicker spekuliert, dass Mike Büskens einer der Kandidaten für das Traineramt bei Alemannia Aachen sein könnte. Der Schalker Eurofighter von 1997 kennt den aktuellen Aachener Sportdirektor Rachid Azzouzi aus gemeinsamen Tagen bei Greuther Fürth.

Ulm in der Krise

Nach vier Niederlagen in Folge befindet sich der SSV Ulm in einer Krise. Ulm-Kapitän und Ex-Löwe Dennis Dressel sprach von einer “bodenlosen Leistung” gegen den VfB Stuttgart II am Samstag. Besonders die Defensive gibt Anlass zur Sorge bei 14 Gegentoren in den letzten vier Spielen. Sollte gegen Rostock erneut verloren werden, scheinen Konsequenzen auch für Sportchef Markus Thiele nicht ausgeschlossen.

Comeback von Marcel Bär

Beim 4:3-Sieg von Erzgebirge Aue gegen Jahn Regensburg feierte der ehemalige Löwentorschützenkönig Marcel Bär nach seinem Achillessehneriss sein Comeback. Er wurde in der 77. Minute für Ehlers eingewechselt.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in diesen Dienstag!

Verletzungspech bleibt Löwen treu: Deniz fehlt lange!

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Deniz fehlt lange

Man musste es schon fast befürchten, am heutigen Montag kam die Bestätigung vom TSV 1860 München. Mittelfeldregisseur Tunay Deniz fällt aufgrund einer schweren Knieverletzung lange aus. Deniz musste beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Energie Cottbus nach einer guten Stunde mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt werden. Sein rechtes Knie wurde sofort dick bandagiert.

Knieverletzung: Deniz fehlt lange

“Eine anschließende MRT-Untersuchung bestätigte eine schwere Knieverletzung, die einen längerfristigen Ausfall des 31-Jährigen zur Folge hat”, heißt es in der Veröffentlichung der Löwen. Da von einer Operation die Rede ist, liegt eine Bänderverletzung nahe.

„Wir als gesamte Löwenfamilie stehen hinter Tunay, unterstützen ihn auf seinem Weg zurück auf den Platz und wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung.“

sagte Geschäftsführer Manfred Paula zur Verletzung von Deniz. Der Mittelfeldregisseur selbst wird folgendermaßen zitiert:

„Verletzungen passieren im Sport und gehören leider dazu. Mein Blick richtet sich nach vorne, um nach der Operation und der Reha so schnell wie möglich wieder auf den Platz zurückzukehren.“

Auch von unserer Seite senden wir die besten Wünsche auf eine möglichst baldige und vollständige Genesung an Tunay Deniz.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Energie Cottbus

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Westkurve gg Cottbus

Mit 3:0 besiegte der TSV 1860 am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen den FC Energie Cottbus. Zum zweiten Mal in Serie gelangen den Löwen drei Tore und drei Punkte gegen den amtierenden Tabellenführer der 3. Liga. Überschattet wurde das freudige Ereignis leider durch die rassistischen Ausfälle eines Stadionbesuchers gegen den Cottbuser Spieler Justin Butler. Unsere Fotogalerie enthält die schönsten Impressionen vom Spieltag – aber auch Szenen aus der unrümlichen 72. Spielminute.

Fotogalerie zum TSV 1860 – Energie Cottbus

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

03.11.2018: TSV 1860 erkämpft sich einen Punkt bei Preußen Münster

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Preußen Münster TSV 1860
Der TSV 1860 zu Gast bei Preußen Münster

Heute vor sieben Jahren waren die Rollen klar verteilt: Preußen Münster empfing als Tabellenzweiter den Aufsteiger TSV 1860, seines Zeichens aktueller Tabellenelfter der 3. Liga. Am Ende trennten sich beide Teams leistungsgerecht mit einem Unentschieden.

Herbert Paul trifft die Latte

Nach dem etwas enttäuschenden 2:2 in der Vorwoche gegen Großaspach (Doppeltorschütze Sascha Mölders), fuhr der TSV 1860 als klarer Außenseiter nach Münster. Die Preußen, damals trainiert vom äußerst sympathischen Sportskameraden Marco Antwerpen, versuchten Sechzig früh unter Druck zu setzen, bissen sich aber zunächst die Zähne an der Löwen-Defensive um Felix Weber und Simon Lorenz aus. Lediglich über Standards konnten die Gastgeber Gefahr entwickeln, Marco Hiller im Löwentor musste aber selten eingreifen.

Auf der Gegenseite scheiterte Mölders per Seitfallzieher (29.) und Herbert Paul hämmerte die Kugel an die Latte (35.). Erneut Mölders und Bekiroglu hatten noch vor der Pause die Löwen-Führung auf dem Fuß, doch es blieb beim 0:0.

TSV 1860 punktet in Münster

Auch nach dem Seitenwechsel boten sich einige Gelegenheiten auf beiden Seiten, so wirklich gefährlich wurde aber selten. Den Matchball für die Preußen vergab Kobylanski kurz vor Schluss, als er aus aussichtsreicher Position knapp am Löwen-Tor vorbeizielte. So entführte der TSV 1860 im Endeffekt nicht unverdient einen Punkt aus Münster und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz 10.

Die Aufstellung der Löwen

Folgende Mannschaft des TSV 1860 schickte Trainer Daniel Bierofka am 03.11.2018 in Münster auf den Rasen.

Hiller – Weber, Wein, Lorenz – Paul, Moll, Bekiroglu, Lacazette (65. Willsch), Steinhart – Mölders (81. Lex), Grimaldi

Tore:
Fehlanzeige