Start Blog Seite 181

UF60-Cup abgesagt – Einnahmeverlust für das NLZ

0
Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte

Schweren Herzens mussten die Unternehmer für 60 den für das kommende Wochenende geplanten UF60-Cup absagen. Aufgrund kurzfristiger Absagen fanden sich letztendlich zu wenige teilnehmende Mannschaften. Daher macht die Austragung des Turniers keinen Sinn mehr. Da die Reinerlöse der Veranstaltung zur Nachwuchsförderung an 1860 gehen sollten, bedeutet die Absage einen Einnahmeverlust für das NLZ.

Absage des UF60-Cups

Es war eigentlich alles organisiert und die Unternehmer für 60, die teilnehmenden Mannschaften und die Zuschauer freuten sich auf ein gemütliches Fußballfest an der Grünwalder Straße. Leider wird nun daraus nichts, da es kurzfristige Absagen mehrerer Mannschaften gab. Diese konnten in der Kürze der Zeit nicht mehr kompensiert werden. Der zweite UF60-Cup muss also ersatzlos gestrichen werden.

Einnahmeverlust für das NLZ befürchtet

Durch den zu befürchtenden Einnahmeverlust ist das NLZ des TSV 1860 München also der eigentlich Leidttragende der Absage. Bei der Austragung des UF-Cups 2024 kamen immerhin etwa 5.000 € für den Fußballnachwuchs der Löwen zusammen. Geld, das dem NLZ in diesem Jahr nicht zur Verfügung gestellt werden kann.

Spendenaufruf für das NLZ

Um dem NLZ trotz des Ausfalls der Veranstaltung auch in diesem Jahr einen stattlichen Betrag überreichen zu können, rufen die Unternehmer für 60 zu Spenden für das NLZ auf. Dessen Leiter Manfred Paula würde sich sehr freuen, wenn dadurch Mittel für die ein oder andere dringend notwendige Maßnahme oder Anschaffung bereit gestellt werden könnten.  “Im NLZ sind wir aktuell wieder auf jeden Euro angewiesen,” sagt Manfred Paula. “Durch die allgemein schwierige wirtschaftliche Lage verringern sich unsere Einnahmen, die über Sponsoring und durch Spenden generiert werden können. Auf der anderen Seite steigen unsere Kosten mit jeder Saison weiter an, daher sind wir auf weitere Einnahmen angewiesen,” führt Paula weiter aus. “Schade, dass der UF60-Cups ausfällt und dadurch ein weiterer Beitrag der Unternehmer für 60 zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des NLZ entfällt.”

Wenn also auch Ihr das NLZ unterstützen wollt, damit weiterhin Talente wie Sean Dulic und Lukas Reich hervorgebracht werden können, dann spendet an die Unternehmer für 60. Das Geld wird vollumfänglich zur Nachwuchsförderung im NLZ des TSV 1860 München verwendet. Die Bankverbindung lautet:

Unternehmer für Sechzig e.V., IBAN: DE22 7015 0000 1004 7168 49

Vielen Dank schon mal an alle Spender!

Zum Frate-Abschied: Löwinnen siegen in Ingolstadt

1
Löwinnen Fc Ingolstadt 04 Testspiel Frate

Zum Abschied von Trainer Mariano Frate zeigten sich die Löwinnen nochmal von ihrer besten Seite und siegten bei einer Jugendauswahl des FC Ingolstadt 04 mit 5:0.

Löwinnen siegen bei Frate-Abschied in Ingolstadt

Rund 100 Zuschauer fanden sich bei Gluthitze auf dem Nebenplatz des AUDI-Sportparks ein, wo ein gemischtes Team aus 1. und 2. Mannschaft der Löwinnen auf eine Auswahl der Schanzerinnen traf. Eine knappe halbe Stunde verlief die Partie torlos, dann aber brach Lisa Städtler mit dem 0:1 den Bann (29.). Bis zur Pause bauten Kira Winter (39.) und Katharina Geßner (41.) die Führung weiter aus.

Nach dem Seitenwechsel legte Silke Dehling den vierten Treffer nach (49.), ehe Saadet Tombul in der 61. Minute für den 0:5-Endstand sorgte.

Ausblick auf die nächste Saison

Auch wenn Erfolgscoach Mariano Frate zukünftig nicht mehr für die Löwinnen I zuständig sein wird, so bleibt er dem TSV 1860 dennoch erhalten. Die momentane Zweite wird zu einer U23, in der Frate junge Spielerinnen an die Erste heranführen soll. Zudem wird es kommenden Spielzeit erstmals eine 3. Mannschaft geben, in der Spielerinnen zum Einsatz kommen sollen, die bei der ambitionierten ersten Mannschaft keinen Platz für sich finden.

Sechzig um Sieben: Trainingsauftakt bei brütender Hitze

0
Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Wie versprochen ist die Kategorie “Sechzig um Sieben” nach dem gestrigen Trainingsauftakt zurück aus der Sommerpause. Ab sofort gibt es an jedem Wochentag in der Früh wieder alle Nachrichten rund um den TSV 1860 München auf einen Blick und in der kompakten Übersicht.

Trainingsauftakt mit vielen Fans bei hohen Temperaturen

Steckerleis und Baden war eigentlich angesagt bei der gestrigen Hitze – doch zahlreiche Löwenfans hatten andere Pläne. Sie machten sich auf den Weg an die Grünwalder Straße 114, um erstmals die Neuzugänge unter die Lupe nehmen zu können. Allen voran zählen dazu natürlich Kevin Volland und Florian Niederlechner, aber auch die Transfers von Siemen Voet und Manuel Pfeifer haben weitere Vorfreude im Lager der Löwen geweckt. Die besten Eindrücke von der ersten Einheit für die Saison 2025/26 gibt es in unserer Fotogalerie. Am Wochenende stehen dann die ersten beiden Testspiele auf dem Programm.

Neben zahlreichen neuen Gesichtern vermisste man allerdings auch den ein oder anderen Spieler – namentlich Mike Gevorgyan und Julian Guttau. Die Zeichen könnten daher auf Abschied stehen. Das finale Wort muss allerdings noch nicht zwingend gesprochen sein.

Radeln – eine neue Sparte beim TSV 1860

Abseits der Profifußball-Mannschaft entwickelt sich der TSV München von 1860 e.V. stetig weiter und kann dies mit der nächsten, neuen Sparte untermauern. Ab sofort kann man sich bei den Löwen gemeinsam aufs Radel schwingen. Die noch junge Sparte hat bereits zahlreiche Mitglieder dazu gewonnen und hat sich viel vorgenommen, auch wenn vieles naturgemäß noch in den Kinderschuhen steckt. sechzger.de hat sich mit Max und Anton unterhalten, die den Radsport beim TSV 1860 aufbauen.

News aus der 3.Liga

Die Transfers der Drittligisten – Scholz nach Ingolstadt?

Natürlich ist nicht nur der TSV 1860 München auf dem Transfermarkt aktiv, die Konkurrenz vermeldet ebenfalls bereits fleißig neue Spieler bzw. Abgänge. Im Transferticker des Portals liga3-online verpasst auf jeden Fall keine Meldung.

So beispielsweise das Gerücht, dass Jonas Scholz entgegen einer ersten Meldung nicht bei den Löwen unterschreiben wird, sondern etwas nördlicher. Genauer gesagt hat einem Bericht zufolge der 1.FC Ingolstadt die Fühler nach dem 26-Jährigen ausgestreckt. Final bestätigt wurde der Transfer allerdings noch nicht.

Backhaus verlässt Alemannia Aachen

Für viel Aufregung in Aachen hat die Meldung gesorgt, dass Trainer Heiner Backhaus den Verein verlässt. Er trainiert künftig den Zweitligisten Eintracht Braunschweig, für den 43-Jährigen bezahlen die Niedersachsen eine Ablöse im niedrigen, dreistelligen Bereich. Da Backhaus sich zuletzt immer wieder zur Alemannia bekannt hatte, fallen die Reaktionen insbesondere unter den Fans entsprechend deutlich aus.

Die Suche nach einem Nachfolger dauert derweil noch an.

Mit sechs Neuen: Trainingsauftakt an der Grünwalder Straße 114

2
Titelbild TSV 1860 Trainingsauftakt mit sechs Neuen Grünwalder Straße

Zum Trainingsauftakt der Löwen begrüßte Trainer Patrick Glöckner sechs Neuzugänge an der Grünwalder Straße. Fabian Schubert und Julian Guttau fehlten indes beim Start in die Vorbereitung auf die neue Saison.

Trainingsauftakt an der Grünwalder Straße 114

Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden sich deutlich mehr als 1000 Löwenfans auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 München ein, um einen ersten Blick auf die neue Mannschaft zu werfen. Im Fokus standen – natürlich – in erster Linie die beiden Rückkehrer und Routiniers Kevin Volland und Florian Niederlechner. Doch auch die weiteren Neuzugänge Siemen Voet, Justin Steinkötter, Manuel Peifer und Kilian Jakob, der ebenfalls zu den Löwen zurückkehrte, wurden interessiert beäugt.

Nicht beim Training gesichtet wurden Fabian Schubert, der gerüchteweise bei Austria Klagenfurt und Wacker Innsbruck im Gespräch sein soll, sowie Julian Guttau und Mike Gevorgyan, deren Verträge zum 30.06. auslaufen. Aktuell sieht es bei beiden leider so aus, als würden sie den TSV 1860 verlassen.

Fotogalerie vom Auftakt der Vorbereitung

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Radeln mit dem Löwen auf der Brust – Neue Sparte des TSV 1860

0
Das Logo für den neuen Radsport beim TSV 1860 München.
Das Logo für den neuen Radsport beim TSV 1860 München.

Eine neue Sparte des TSV 1860 fegt durch Giesing. Seit April können Mitglieder sich mit Max und Anton zwei Mal die Woche aufs Rennrad schwingen und ausfahren. Mit dem Radsport kommt ein neuer Wind und ein aufregendes Angebot zum Münchner Traditionsverein. Sechzger.de konnte mit Max und Anton über ihre Eindrücke nach den ersten Ausfahrten Ende Mai sprechen. Stand Juni hat die Sparte schon über 50 Mitglieder und wächst rasant weiter.

Sechzger.de: Anton, Max, danke, dass ihr beide euch Zeit für ein Gespräch genommen habt. Gleich mal am Anfang: Was war als Erstes für euch da? 1860 oder der Radsport?

Anton: Ganz klar, der Radsport. Ich bin ja erst seit vier Jahren in München. Vorher bin ich manchmal auswärts gefahren, aber erst seitdem ich in München wohne bin ich ein richtiger Sechzger.

Max: Seit dem vierten oder fünften Lebensjahr bin ich Löwe. Ab wann lernt man Radfahren? Wahrscheinlich um dieselbe Zeit herum. Auf jeden Fall war ich schon Löwe, als ich mit dem Rennradfahren angefangen habe. Für mich sind das zwei gleichgroße Leidenschaften. Es ist daher echt cool, diese zusammenzubringen.

Ist das eine andere Verbindung zu Sechzig, die ihr da jetzt als Ehrenamtler beim Verein habt?

Max: Ja, es ist sicherlich ein Unterschied, ob du als Fan in der Kurve stehst oder den Verein auch mitgestaltest und mitrepräsentierst. Das treibt uns auch an und bereitet uns Freude.

Anton: Für mich persönlich ist Sechzig deutlich mehr als Fußball.  Also Fußball ist natürlich ein elementarer Bestandteil. Aber Sechzig ist darüber noch viel größer, durch das Viertel und die Gemeinschaft. Und eben auch die vielen anderen Sportarten und die vielen Ehrenämter. Du kannst auch Teil von Sechzig sein, ohne dass du ein Fußball-Superfan bist. Das ist eine Sache, die ich ganz schön finde. Da findet jeder sein Platz.

Das Radl-Rudel und die neue Sparte

Gab es früher nicht schon Radsportangebote bei Sechzig?

Max: Im Jahr 2019 starteten ein paar Radl-Begeisterte Löwen unter der Regie von Linda Sarmiento, Abteilungsleiterin der Turn- und Freizeitabteilung, erste lose Ausfahrten. Über die Corona-Zeit war es aber ein leider schwierig, die Anfangsdynamik am Laufen zu halten. Der e.V. durfte keine Gruppenangebote oder oder ähnliches anbieten. Eine offizielle Radsport Abteilung oder Sparte gab es in der Vereinshistorie bisher übrigens nicht.

Damals war das aber noch sehr informell, oder?

Max: Ja, genau. Wir waren noch keine eigene Sparte, sondern im Grunde genommen ein loser Zusammenschluss. Im letzten Herbst und Winter haben wir uns einfach nochmal zusammen gehockt und Anton wurde mit ins Boot geholt. Wir haben unser Vorhaben dann auf stärkere und breitere Beine gestellt und jetzt auch mit dem Backup vom e.V., abgestimmt. Alles mit ein wenig mehr Zug und Verbindlichkeit dahinter.

Was hatte es denn für Vorteile eine Sparte bei Sechzig zu gründen?

Max: Also ganz klar die Strahlkraft und Reichweite von Sechzig. Wir sind sichtbar im Verein und darüber hinaus. Und ich glaube für den Verein ist es auch eine super Möglichkeit, neue Mitglieder zu akquirieren. Der Radsport in München ist in den letzten Jahren einfach unfassbar durch die Decke gegangen. Und der Vorteil ist ja, im Vergleich zu anderen Sportarten ist der Radsport ja sehr sichtbar für alle.

Anton: Ein Vorteil sind auch die vorhandenen Vereinsstrukturen. Sowas wie das Bamboleo, andere Sportarten, mit denen man zum Beispiel zusammenarbeiten könnte. Und dieses ganze Drumherum, wie auch zum Beispiel den Shop und so weiter… Das ist eine Sache, die mich sehr gereizt hat. Man zieht das mit einem Gedanken auf. Du hast automatisch die Liebe zum Verein und, wie Max gesagt hat: Mit dem Löwen auf der Brust Rad zu fahren, ist einfach auch schön.

TSV 1860 mit einem neuen Aushängeschild?

Habt ihr bei den Ausfahrten bereits die Erfahrung machen können, dass Leute durch Sechzig eher dazustoßen?

Max: Also generell hatten wir sehr gemischte Gruppen bisher dabei. Wir hatten bereits Leute, die lange Jahre im e.V. in verschiedenen Bereichen engagiert sind, aber auch Leute dabei, die von Sechzig an sich gar nichts wissen, sondern die einfach nur über den Radsport dazugekommen sind. Dann haben wir dann natürlich jeweils zwei bis drei Stunden Zeit mit den Neulingen und machen Akquise. Da können sie uns nicht davonfahren…

Und dann läuft Löwenmut, alle paar Minuten…

Max: Ja, so eine kleine Boom Box wäre vielleicht eine gute Idee. Unser geplantes Konzept ist, dass jeder, auch Externe, zwei bis drei Mal mit zum Schnuppern mitradeln kann. Dann sagen wir aber schon auch: „Wenn ihr das dauerhaft nutzen wollt, dann bitte auch Mitglied im e.V. und in der Sparte werden!“

Wie ist es denn für Anfänger*innen bei euch mitzufahren? Kann das jede*r einfach so?

Anton: Wenn du zum ersten Mal auf dem Radl sitzt, kann es schon ein bisschen herausfordernd sein. Also ich würde sagen, eine gewisse Erfahrung – das muss jetzt keine große Erfahrung sein – wäre von Vorteil. Die Fahrt ist ja schon mal zwei bis drei Stunden lang. Allein das ist ja schon eine Belastung: mal so zu sitzen, zwei bis drei Stunden, die man erstmal durchhalten muss. Aber generell sagen wir schon, dass jeder willkommen ist. Und wir werden jetzt auch niemanden abhängen.

Max: Ich glaube, es geht sowieso um Sicherheit auf dem Radl. Für die meisten Teilnehmenden ist das etwas Neues, dass man ein bisschen dichter in einer Gruppe miteinander fährt, dass man sich auch an den Rhythmus ein bisschen anpassen muss. Und da sollte man sich auf dem Radl sicher fühlen und sollte wissen, wie man rechtzeitig aus den Klickpedalen kommt oder die wichtigsten Handzeichen kennen.

Anton: Eine unserer Überlegung ist es, einen Nachmittag für Anfänger anzubieten, wo man dann auch mal mehr erklärt, vielleicht eine kürzere Runde fährt. Das wären jetzt nicht zwei Stunden, sondern vielleicht mal eine Stunde oder eine Dreiviertelstunde.

Ziele und Gedanken an die Zukunft

Was habt ihr denn bis jetzt an Überlegungen für die Zukunft der Sparte angestellt?

Max: Wir zapfen gerade die Netzwerke an, die wir zwei haben. Aber natürlich haben wir auch Leute in der Sparte, die uns gute Ideen, Kontakte und Anregungen zuspielen. Wir würden gerne bspw. auch Gymnastik spezifisch für Radsportler anbieten. Wir wollen neben den zwei wöchentlichen Ausfahrten am Montag und Mittwoch auch am Wochenende über den Sommer längere Ausfahrten anbieten . Wir sind in der Überlegung, dass wir im Bamboleo vielleicht mal ein Public-Viewing zur Tour de France organisieren (Anm. d. Red.: Die ersten längeren Ausfahrten am Wochenende gab es nach diesem Interview bereits, ebenso wie ein erstes Public Viewing zu einer Etappe der Critérium du Dauphiné). Die letzten Jahre sind wir beispielsweise zu ausgewählten Auswärtsspielen von Sechzig mit dem Radl gefahren, das könnten wir uns jetzt auch als Sparte vorstellen.

Anton: Im Winter werden wir wahrscheinlich nicht jeden Montag, jeden Mittwoch draußen fahren. Aber da könnte man zum Beispiel auch auf der Rolle fahren, virtuell.

Aber eine Professionalisierung der Sparte plant ihr gerade nicht?

Anton: Wir wollen auch ein bisschen darauf hören, was die Mitglieder sagen. Dann schauen wir, worauf wir alle Lust haben und wohin wir uns entwickeln. Wir fahren jetzt erst seit ein paar Wochen. Die Sparte gibt es erst seit Anfang April. Also da ist noch ganz viel in Bewegung. Wir reden auch mit den Werkstätten hier in der Gegend, dass wir eventuell Deals für die Mitglieder bekommen. Damit hätten Spartenmitglieder auch noch einen Vorteil bei einer Mitgliedschaft.

Wie ist das denn mit Hilfestellungen fürs Fahrrad? Ich habe zum Beispiel gerade einen Platten und könnte gar nicht bei euch mitfahren…

Max: Das ist definitiv auch ein Auftrag an uns, dass wir zumindest die Basics bei Pannen und kleineren Reparaturen auch als eine Art Schulung anbieten. Natürlich sollte man prinzipiell immer den Profi aus der Radlwerkstatt an das Rad lassen. Aber einen platten Reifen sollte jede*r auch selber hinbekommen. Bei den vielen Anfängern, die wir auch dabeihaben, ist das nicht immer vorausgesetzt.

Engagement bei der neuen Radsparte

Das sind echt viele Vorhaben, denkt ihr denn, dass ihr das zu zweit als Ehrenamt gut stemmen könnt?

Max: Also perspektivisch ist auch klar, dass wir das auf mehrere Beine stellen müssen. Aber wie gesagt, wir sind ganz am Anfang und ich glaube, das jetzige Engagement ist schon noch gut zu stemmen von uns beiden. Der Wunsch ist natürlich, dass wir unsere Spartenmitglieder dann so begeistern können, dass sie natürlich auch irgendeine Rolle mit einnehmen.

Anton: Da haben wir auch schon positive Resonanz aus dem Verein heraus. Also vor allem Mitglieder, die auch sagen: „Hey, ich hätte auch Bock mich zu engagieren!“ Also jetzt gerade halten wir das noch relativ nah bei uns, weil es so jung ist und wir erstmal selber checken müssen, wie alles läuft, aber perspektivisch definitiv.

Habt ihr denn das Gefühl, dass ihr irgendwas schon in den ersten Ausfahrten gelernt habt? Vielleicht über euer Hobby oder wie ihr denn mit den Ausfahrten denn umgeht?

Max: Ja, ich glaube, es war für uns beide das erste Mal die Rolle, dass wir so eine Gruppe angeleitet haben und ich glaube, die Learnings kommen relativ schnell. Also Tempoabstimmung und dass du siehst, wo Gefahrenstellen mit 20 Leuten hinter dir sind, anstatt nur mit drei Leuten hinter dir. Vor einer Ausfahrt musst du schon mal so eine Erstanalyse machen, wer ist alles da und wie das so ablaufen könnte heute. Du siehst es immer ein bisschen am Material: Da kommen manche mit braungebrannten, rasierten Beinen und andere kommen mit Sneakern und Gravelbike.

Anton: Und auch der Umgang im Verkehr das ist auch noch eine wichtige Sache, glaube ich.

Und wie schaut ihr auf diese Gemeinschaft, die ihr da aufbaut?

Max: Ich glaube, es hat definitiv Potenzial, dass da irgendwie eine Truppe entsteht, auf der man halt voll aufbauen kann. Aber um da etwas klar zu benennen, wäre es jetzt noch zu früh.

Bildquelle: Instagram, TSV 1860 Radsport-Sparte

Europacup-Historie: Spartak Varna – TSV 1860 München 2:1, 22.06.1996 (Spieltag)

3
TSV 1860-Fans bei Spartak Varna 1996

Spieltag – obwohl es am Vorabend (Bericht vom Vortag: hier) noch etwas länger ging, wachte ich zeitig auf und fand frühmorgens in der Hotellobby weitere Löwenfans, die ebenfalls noch etwas von der Stadt sehen wollten, anstatt die Zeit bis zum Spiel im Hotel totzuschlagen. So organisierten wir uns einen Taxifahrer der uns in die Stadt kutschierte: der Goldstrand von Varna ist rund 20 Kilometer von der Stadt und dem Spartak Stadion entfernt (der etwas bekanntere Sonnenstrand rund 100 Kilometer) und unser neuer Freund, der Taxifahrer, zeigte uns nicht nur die Kathedrale und den Markt, sondern auch noch ein paar schöne Aussichtspunkte und sein Zuhause. Leider (?) gibt es davon nicht viele Bilder, denn ein 24er-Film in einer analogen Kamera musste für den Europa-Cup-Ausflug des TSV 1860 nach Varna ausreichen.

Der TSV 1860 verliert in Varna

Dann war es Zeit für den Grund unseres Ausfluges, das erste Europacup-Spiel der Löwen seit 1969, der UI-Cup-Knaller – wobei sich das Spartak Stadion nicht wirklich nach Europacup anfühlte: Eröffnet wurde das Spartak Stadion in dem Jahr, in dem der TSV 1860 das letzte mal den DFB-Pokal gewinnen konnte – und genau so lange war dort vermutlich auch nichts mehr gemacht worden…

Jörg Althoff (damals noch Reporter bei der Abendzeitung, später Sportchef Bild Süd) schrieb damals:

„Eher skandalöse Bedingungen im UI-Cup… in einer alten Stadion-Ruine am Schwarzen Meer. In der die Flutlicht-Masten aussehen wie verrostete Straßen-Laternen, hohes Gras auf den Stehtribünen wächst, die Tore sogar verschieden hoch sind…“

Der Stimmung der mitgereisten Löwenfans tat dies keinen Abbruch. Man beflaggte den Zaun und wurde – flankiert von der Polizei – auf der Sitzplatztribüne untergebracht. Sehr zur Freude der bulgarischen Kinder, die die Löwenfans von oben beobachteten.

(In der Zwischenzeit ist das Spartak-Stadion offensichtich renoviert worden – aktuellere Bilder findet man hier: https://www.europlan-online.de/stadion-spartak/verein/1772)

Von der 1:2-Niederlage würde es nichts Spannendes mehr zu berichten geben, wären da nicht noch ein paar Bulgaren gewesen, die eine Fanclub-Fahne stibitzten. Das gab zwar noch etwas Aufregung und einen Satz heiße Ohren, die Fahne brachte es aber auch nicht mehr zurück.  Nachdem es mir zu gefährlich war, die Fahne außerhalb meiner Reichweite aufzuhängen, platzierte ich diese zwischen den Spielerbänken und konnte so beim Abhängen wenigstens noch ein paar Bilder von den Spielern machen.

Danach ging es wieder zum Flughafen, von dort sind mir noch zwei Sachen im Gedächtnis: Zum Einen kam Thomas Miller einmal zu uns, um sich mit uns zu unterhalten. Ansonsten fand zwischen Mannschaft und Spielern trotz An- und Abreise im selben Flugzeug kein Kontakt statt. Zum Anderen noch der Small-Talk mit Karl-Heinz-Wildmoser: Wir hatten ja zuvor bei diversen Veranstaltungen schon öfters über die Ausrichtung der Löwen diskutiert und waren in der Stadionfrage durchaus unterschiedlicher Meinung – ein Herz für mich hatte er allerdings trotzdem immer. So durfte ich mir z.B. vom nächsten Europacup-Ausflug mit den Löwen nach Ostrava (drei Wochen später) gegen Opava ein Trikot aus dem Spielersatz wenige Tage nach dem Spiel in Hinterbrühl abholen – aber von diesem Spiel handelt ein anderer Artikel:

FC Kaucuk Opava – TSV 1860 München

Die ursprüngliche Version des Artikels wurde im April 2020 veröffentlicht und nun mit Genehmigung des Autors aktualisiert.

Europacup-Historie: Spartak Varna – TSV 1860 München 2:1, 22.06.1996

6
TSV 1860 in Varna

29 Jahre ist nun her, dass die Löwen zum ersten Mal seit ganzer langer Zeit wieder auf internationalem Parkett auflaufen durften. Ich habe seitdem alle zwölf Pflichtspiele im Ausland besucht, berichte heute aber vom Auftritt von Münchens großer Liebe an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Es geht um UI-Cup-Spiel des TSV 1860 München bei Spartak Varna am 22.06.1996.

Spartak Varna – TSV 1860 München, 2:1, 22.06.1996

Irgendwie komme ich mir beim Verfassen dieses Berichtes vor wie mein eigener Opa:  Reiseplanung ohne Handy, Internet, Google(-Maps) und keinerlei Whatsapp-Gruppen und Chats, sondern nur die spärlichen Informationen, die es aus der Zeitung gab. Jene sahen wie folgt aus:

1. Internationales Pflichtspiel für den TSV 1860 seit 1969

Zum ersten internationalen Pflichtspiel seit dem Messepokal 1969 und somit zugleich seit meiner Geburt gab es von Seiten des TSV 1860 in Verbindung mit dem damaligen Sponsor „Ambiente Reisen“ einen Flug mit der Mannschaft und mit einer Übernachtung am Goldstrand für 650,- Deutsche Mark. Für damalige Verhältnisse und einen Azubi mit 800,- Mark Lohn eher ein ganzes als ein halbes Vermögen und so war der erste Gedanke „da fahren wir mit dem Auto“.

Um den rund 1800 Kilometern Wegstrecke zu trotzen, stand jedoch nur ein alter BMW zur Verfügung mit nur einem potentiellen Fahrer, der wenige Wochen zuvor seinen Führerschein gemacht hatte. Den potentiellen Wahnsinn verhinderten dann seine Eltern mit einem Machtwort und so blieb dann letztlich nur das Angebot von Ambiente übrig. Erschwerend kam hinzu, dass ich zu dem Zeitpunkt Berufsschule und bereits Attestpflicht ab dem ersten Tag auferlegt bekommen hatte. Die vielen Spiele unter der Woche waren nicht spurlos an meiner „Karriere“ im öffentlichen Dienst vorbeigegangen.

Kein Reisepass, dafür Attestpflicht

War noch was? Ja, nach Bulgarien brauchte man damals einen Reisepass und selbigen hatte ich nicht – was aber kein Problem in der Weltmetropole Olching darstellen sollte. Am Tag vor dem Abflug noch eben den Reisepass beantragt den ich am nächsten Tag in der Früh holen konnte, blieb nur noch das Problem „Berufsschule & Attestpflicht“ und „Abflug am Mittag“. Das Spiel fand zwar an einem Samstag statt, aber die Löwen sollten bereits Freitag Mittag abheben.

Morgens um acht in der Schule angerufen, dass ich wegen Magenkrämpfen entweder später kommen oder zum Arzt gehen würde, punkt acht Uhr den Reisepass geholt und dann nach München in die Berufsschule, im Rucksack ein Schulheft, frische Unterwäsche und natürlich die Olching-Fahne. Mit dem kurzen Erscheinen in der Schule galt ich ja bereits als anwesend und die Attestpflicht als ausgehebelt, erklärte dem Lehrer nach 10 Minuten was von „Magenkrämpfen, die leider nicht besser werden würden“ und machte mich auf den Weg zum Flughafen.

Auf zum Europacup zu Spartak Varna

Dort war bereits ein buntes Gemisch Löwenfans anwesend, einige kamen geradewegs aus England von der Fußball-Europameisterschaft bzw. hatten ihren England-Trip für dieses Spiel unterbrochen und flogen mal eben für ein UI-Cup-Spiel von London nach Varna und wieder zurück.

Geisteskrank? Möglich. Ein damaliger Allesfahrer (hier vorgestellt) kam sogar zweimal aus England eingeflogen, einmal für den Varna-Trip und einmal für das wichtige Vorbereitungsspiel in Vaterstetten.

Zusammen mit der Mannschaft ging es dann in eine Tupolev 154m der Bulgarian Airlines und mit dieser in Richtung Bulgarien – mit meinem heutigen Wissen über diesen Flugzeugtyp (siehe Link) würde ich da vermutlich nicht unbedingt einsteigen.

Während die Offiziellen des Vereines und Spieler im vorderen Teil der Maschine Platz nahmen, machten sich die Fans im hinteren Teil des Flugzeuges breit. Dort hatte jeder mehrere Plätze, es gab zwar wenig zum Essen, dafür aber einiges zum Trinken.

Ankunft in Varna

In Varna angekommen wurden die Spieler ins Mannschaftshotel gebracht und die Löwenfans in ein anderes Hotel am Goldstrand.

Im Bus dorthin die eindringliche Warnung, Geld bitte nur im Hotel zu wechseln, weil das sicher wäre – ich wechselte dort 50 Mark und bekam dafür meine Lew. Auf dem Weg zum Strand ärgerte ich mich dann kurzfristig etwas. Die Herren die dort am Straßenrand standen boten einen um 10% besseren Kurs, so dass einige Löwenfans das Angebot annahmen – um dann an der Strandbar beim Zahlen doof aus der Wäsche zu schauen. Man hatte ihnen nicht bulgarische Lew, sondern alte rumänische Leu angedreht bzw. fein säuberlich in die Hand gezählt. Diese waren natürlich nur einen Bruchteil wert.

Trotzdem wurde es natürlich ein lustiger Tag bzw. Abend, erst am Goldstrand und später zusammen überwiegend mit den Allesfahrern im Hotel. Der erste Europacup-Abend mit den Löwen im Ausland fühlte sich gut an.

Die Fortsetzung mit dem Spieltag folgt heute um 12.00 Uhr!

Die ursprüngliche Version des Artikels wurde im April 2020 veröffentlicht und nun mit Genehmigung des Autors aktualisiert.

Doppelpack für die Defensive: Top Neuzugänge bei 1860

54

Nach langem Warten hat der TSV 1860 heute pünktlich zum morgigen Trainingsstart zwei Neuzugänge verkündet. Die Löwen greifen für Drittligaverhältnisse hoch ins Regal und verpflichten Manuel Pfeifer vom TSV Hartberg und Siemen Voet aus Bratislava.

Begehrter Pokalfinalist aus der Steiermark

Was wir schon vor einigen Tagen berichtet haben, ist nun offiziell. Die Löwen verpflichten Linksverteidiger Manuel Pfeifer (25). Der Österreicher spielte letzte Saison beim TSV Hartberg in der Bundesliga und zog mit den Steirern ins ÖFB-Cupfinale ein. Er wurde, auch aufgrund von Verletzungen, in 2/3 der Spiele eingesetzt (23) und konnte drei Tore vorlegen.

Laut Medienberichten wurde Pfeifer auch von höherklassigen Vereinen umworben, hat sich jetzt aber dazu entschieden, ablösefrei an die Grünwalder Straße zu wechseln. Sein Marktwert liegt aktuell bei 800.000 Euro und er ist auf der linken Seite variabel einsetzbar.

Innenverteidiger mit Champions League Erfahrung

Außerdem zog Christian Werner einen Mann für das Abwehrzentrum an Land, der letztes Jahr noch in der Königsklasse auf dem Rasen stand. Die Rede ist von Siemen Voet (25), seines Zeichens Innenverteidiger und vormals in Diensten von Slogan Bratislava. Der Belgier kam trotz einiger Einsätze nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers heraus und kommt ebenfalls ablösefrei nach Giesing. Vor seinem Engagement in der beim slowakischen Meister war Voel, dessen Marktwert bei 325.000 Euro liegt, in den Niederlanden bei  PEC Zwolle und Fortuna Sittard unter Vertrag.

Beide Neuzugänge Verstärkung für die Defensive

Nachdem die Hintermannschaft des TSV letztes Jahr nicht das Prunkstück der Mannschaft war, rüstet Geschäftsführer Werner nun mächtig auf. Auf dem Papier sind besonders diese beiden, aber auch Kilian Jakob, Neuzugänge auf hohem Niveau für Liga 3 und lassen auf eine stabilere Defensive in der nächsten Saison hoffen.

BIldquelle: TSV 1860 München KGaA

Mögliche Gegner in der ersten Runde des Toto-Pokals

3

Im Gegensatz zu neun Drittligisten steht der TSV 1860 München wieder nicht in der ersten Runde des DFB-Pokals. Damit das nächstes Jahr anders wird, muss 1860 sich entweder über den Toto-Pokal qualifizieren oder unter die errsten vier der dritten Liga kommen. Die Gegner für die erste Runde des Toto-Pokals stehen nun fest.

22 mögliche Gegner in der ersten Runde des Toto-Pokals

Wenn am 11.07.2025 um 18:00h in der Spielbank von Bad Kötzing die erste Runde des Toto-Pokals ausgelost wird, kann der TSV 1860 München rein theoretsich auf 22 mögliche Gegner treffen. Allerdings ist Auslosung nur bedingt richtig. Denn es gilt auch diese Saison im Toto-Pokal wieder das sogenannte “Wunschlos-Verfahren”. Dabei dürfen sich die 22 Kreispokalsieger aus Bayern ihren Gegner aussuchen. Zumeist waren dabei die Löwen immer der Wunschgegner der Kreispokalsieger und wurden dementsprechend zumeist als erstes Wunschlos genannt.

Überblick über die Kreispokalsieger

Oberbayern

Kreis München: FSV Harthof München (Kreisliga)

Kreis Zugspitze: TSV Geiselbullach (Kreisliga)

Kreis Inn/Salzach: ASV Au (Kreisklasse)

Kreis Donau/Isar: STV Münchsmünster (Kreisliga)

Niederbayern

Kreis Niederbayern Ost: TSV Karpfham (Kreisliga)

Kreis Niederbayern West: TSV Langquaid (Bezirksliga)

Schwaben

Kreis Allgäu: SV Egg an der Günz (Bezirksliga)

Kreis Augsburg: TSV Bobingen (Bezirksliga)

Kreis Donau: SG Alerheim (Kreisliga)

Oberpfalz

Kreis Regensburg: FC Thalmassing (Bezirksliga)

Kreis Amberg/Weiden: SV Etzenricht (Bezirksliga)

Kreis Cham/Schwandorf: SV Schwarzhofen (Bezirksliga)

Oberfranken

Kreis Bamberg/Bayreuth/Kulmbach: SC Reichmannsdorf (Kreisliga)

Kreis Coburg/Kronach/Lichtenfels: TSV 1860 Staffelstein (Bezirksliga)

Kreis Hof/Tirschenreuth/Wunsiedel: FC Vorwärts Röslau (Bezirksliga)

Mittelfranken

Kreis Nürnberg/Frankenhöhe: 1. FC Kalchreuth (Bezirksliga)

Kreis Neumarkt/Jura: FC Ezelsdorf (Kreisliga)

Kreis Erlangen/Pegnitzgrund: SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf (Bezirksliga)

Unterfranken

Kreis Würzburg: TSV Lohr (Bezirksliga)

Kreis Schweinfurt: FC Gerolzhofen (Bezirksliga)

Kreis Aschaffenburg: TSV Großheubach (Bezirksliga)

Kreis Rhön:1. FC 06 Bad Kissingen (Bezirksliga)

Damit könnten die Löwen auf die Namensvetter aus Staffelstein treffen. Die erste Runde ist noch nicht fix terminiert, soll aber Mitte bis Ende Juli ausgetragen werden. Wir sind gespannt, wohin 1860 in der ersten Runde des Toto-Pokals reisen muss.

Neues Testspiel terminiert: 1860 am 19.07. in Chur gegen den FC Vaduz

0
Stadion-Chur-1860-Vaduz

Ein weiteres Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung des TSV 1860 München wurde terminiert. Zur Eröffnung der Sportanlage “Obere Au” im Schweizerischen Chur wird 1860 gegen den FC Vaduz antreten.

Testspiel TSV 1860 München – FC Vaduz am 19.07. um 16:00h

Wie sechzger.de exklusiv erfuhr werden die Löwen ein weiteres Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung absolvieren. Wie auf dem Belegungsplan der Sportanlagen der graubündner Stadt Chur zu ersehen ist, wird 1860 dort auf den FC Vaduz treffen. Anstoß ist am 19.07. um 16:00h. Anlass der Spiels ist die Eröffnung der Sportanalage “Obere Au”. Chur ist in etwa drei Stunden von München mit Fahrzeug zu erreichen und sollte für viele Löwenfans einen attraktiven Spielort darstellen. In der Schweiz haben die Löwen lange nicht mehr gespielt.

Kurze Infos zum FC Vaduz

1860-Testspielgegener FC Vaduz ist ein besonderer Verein. Er gehört sowohl dem Liechtensteiner als auch dem Schweizerischen Fußballverband an. Das Team aus der Liechtensteinischen Hauptstadt nimmt am Ligenspielbetrieb des Nachbarlandes Schweiz teil. Aktuell spielt der FC Vaduz in der zweiten Schweizer Liga, die offiziell dieci Challenge League heißt. Von 2014 bis 2017 und in der Saison 2021/22 spielte der FC Vaduz sogar in der höchsten Spielklasse, der Super League. Letzte Saison beendeten die Vaduzer auf dem 6. Platz der zweithöchsten Schweizer Spielklasse.

Dauergast im Europacup

Da der FCV am heimischen Liechtensteiner Landespokal teilnimmt und quasi ein Abo auf den Titelgewinn hat (letztmals konnte dieser 2021 nicht gewonnen werden), steht er fast standardmäßig im Europapokal. Seit der letzten Reform der europäischen Pokalwettbewerbe treten die Liechtensteiner zumeist in der Qualifikation zur Conference League an. In der Saison 2022/23 konnten sie sich nach einem Sieg gegen Rapid Wien in der Play-Off-Runde gar für die Gruppenphase qualifizieren. Auf die Löwenfans wartet sicher ein interessanter internationaler Vergleich in einem Stadion in toller Umgebung.

Fotoquelle: Tobias Bürzle