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Neuzugang am Deadline-Day: Marvin Rittmüller kommt aus Braunschweig

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Neuzugang am Deadline-Day: Marvin Rittmüller kommt aus Braunschweig

Nach der Verletzung von Morris Schröter gab es bei den Löwen Nachholbedarf auf der rechten Außenbahn. Diese Lücke wurde nun geschlossen. Marvin Rittmüller kommt von Eintracht Braunschweig aus der 2. Liga und hat am Vormittag schon den obligatorischen Medizincheck absolviert.

Mentalitätsspieler auf der rechten Außenbahn

Der 26-jährige Rechtsverteidiger war zur Saison 23/24 von Heidenheim nach Braunschweig gewechselt und absolvierte in der vergangenen Saison 21 Spiele in der 2. Bundesliga. Auch in der Relegation kam der beidfüßige Rittmüller zum Einsatz und half mit einem Tor die Klasse zu halten, in der er insgesamt 85 mal auflief. Unter Neutrainer Heiner Backhaus spielte er nun beim erfolgreichen Saisonstart des BTSV keine Rolle mehr und wechselt zu den Löwen. Ausgebildet wurde der ehemalige U18-Nationalspieler bei seinem Heimatklub Rot-Weiß Erfurt, ehe er über den 1. FC Köln den Weg in den Profifußball schaffte. Mit einem Marktwert von 750 000€ wird er nach Manuel Pfeifer der zweitwertvollste Spieler im Kader des TSV 1860.

Geschäftsführer Dr. Werner über die Neuverpflichtung

Dr. Christian Werner sagt über den neuen Konkurrenten von Tim Danhof folgendes: „An diesem Wechsel haben wir seit drei Wochen gearbeitet, er ist eine richtige Verstärkung für uns auf der rechten Schiene. Er ist sehr schnell, läuft knapp 36 km/h und ist ein echter Mentalitätsspieler. Unter anderem hat er Saarbrücken in der Relegation ein Tor eingeschenkt.“

Damit ist nun die letzte Lücke im Kader geschlossen und die Löwen auf jeder Position doppelt mit großer Qualität besetzt. In der anstehenden Länderspielpause wird nun genügend Zeit sein den Neuzugang in die Mannschaft zu integrieren. Auch wir aus der sechzger.de-Redaktion heißen Marvin Rittmüller herzlich in Giesing willkommen und wünschen ihm für die Saison alles Gute.

Rittmüller freut sich auf das Grünwalder Stadion

„Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung beim TSV 1860 München“, sagt Marvin Rittmüller. „Die Löwen sind ein Traditionsverein mit großartigen Fans – ich kann es kaum erwarten, im Grünwalder Stadion aufzulaufen und alles für den Verein zu geben. Die Gespräche mit den Verantwortlichen beim TSV 1860 München waren sehr überzeugend und haben mir vom ersten Moment an ein gutes Gefühl vermittelt.“

Bildquelle: TSV 1860 München

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München – VfB Stuttgart II

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Quasi mit dem Schlusspfiff holten nie aufgebende Löwen am Samstag doch noch einen Punkt gegen clever agierende Nachwuchsschwaben. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den VfB Stuttgart II.

Video aus dem Grünwalder Stadion

Ersatz-Stadionsprecher Simon Pearce verkündet die Mannschaftsaufstellung der Löwen.

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 München – VfB Stuttgart II

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

sechzger.de Talk 226: Remis gegen Stuttgart II, Vorschau Illertissen

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Sechzger.de Talk Folge 226 Remis Gegen VfB Stuttgart II, Vorschau FV Illertissen TSV 1860 München Im Toto Pokal Achtelfinale

Nach dem späten Unentschieden gegen den VfB Stuttgart II und der großen Runde im letzten Podcast trifft sich diese Mal eine Rumpftruppe mit Ersatzmoderator Peter. Als Gäste sind mit Flo und Thomas Enn dieses Mal zwei Redaktionsmitglieder mit dabei. Gemeinsam besprechen sie vor allem das Spiel im GWS, blicken aber auch voraus auf die dritte Runde im Toto-Pokal in und gegen Illertissen. Am Ende ergibt sich noch ein kurzer Exkurs in die Welt der Würste und der Metal-Musik.

Ein Punkt in der Nachspielzeit gegen Stuttgart

Die Führung der jungen Schwaben aus der ersten Hälfte egalisierte Sigurd Haugen in der letzten Minute der Nachspielzeit. Schlussendlich teilten sich der VfB Stuttgart II und der TSV 1860 München am Samtag im Grünwalder Stadion die Punkte. Über alle Einzelheiten rund um die Partie sprechen in Folge #226 Thomas Enn, FloBu und Peter. Dazu gehört nicht nur das fußballerische Geschehen auf dem Platz, sondern auch die Stimmung sowie die viel diskutierte Schiedsrichterleistung. Auch die Stimmung im Löwenkosmos wird zum Thema.

Vorschau FV Illertissen: Toto-Pokal beim Titelverteidiger

Abschließend geht es wie gewohnt um den nächsten Gegner und das ist in diesem Fall der FV Illertissen. Zum 3.Mal treffen die Niedersachsen und die Kampfmannschaft der Löwen aufeinander. Bislang spricht die Gesamtbilanz für den TSV 1860. Im letzten Aufeinandertreffen im Pokal musste man sich aber geschlagen geben, was sich tief ins Gedächtnis der Sechzig-Fans eingebrannt hat. Ob die Sorgen vor den Pokal-Experten berechtigt ist, wird sich am Samstag ab 14 Uhr (sechzger.de Liveticker) zeigen.

Der sechzger.de Talk #226 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Giesinger Gedanken: Ein Tor des Willens

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Was war das nur für ein unfassbar ekstatischer Jubel in dieser 97. Minute, als das Geschoss von Sigurd Haugen im Netz einschlug? Und das am 4. Spieltag, also ganz früh in der Saison, wo es – so sollte man meinen – eigentlich noch nicht um so viel geht. Aber ist das wirklich so? Ich denke: nein! Denn dieses Treffer war ein Tor des Willens, ein Tor, das gezeigt hat, dass sich diese Mannschaft nicht hängen lässt, und ein Symbol dafür, dass man den Nimbus der Unbesiegbarkeit trotz aller Umstände bewahren möchte.

Allen Widrigkeiten zum Trotz

Samstagnachmittag auf Giesings Höhen, die Löwen reiten die Euphoriewelle, das Sechzgerstadion ist wieder mal ausverkauft und eine zwar hochtalentierte, aber auch sehr unerfahrene Mannschaft zu Gast. Zwar hatte Patrick Glöckner im Vorfeld gewarnt und vom bisher schwersten Spiel der Saison gewarnt, aber weder das Umfeld noch die elf Löwen auf dem Platz schienen dies so wirklich verinnerlicht zu haben. Der VfB agierte äußerst clever, stand defensiv sicher, ließ Volland, Niederlechner & Co. nicht zum Zuge kommen und profitierte zudem davon, dass es sich der Schiedsrichter in seinem ersten Profieinsatz offenbar zum Ziel gesetzt hatte, den erfahrenen Profis zu zeigen, wer der Chef im Ring ist. Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, als habe Cengiz Kabalakli nur darauf gewartet, den etablierten Spielern die gelbe Karte vor die Nase zu halten, um sein eigenes Standing zu manifestieren.

Die jungen Wilden aus dem Schwabenland merkten das natürlich ziemlich schnell – und verlagerten ihre Spielposition nach dem 0:1 vermehrt in die Horizontale. Gab es eigentlich jemals ein Fußballspiel mit so vielen Schiedsrichterbällen wegen angeblicher Kopfverletzungen?

Wie dem auch sei: Die erste Halbzeit war seitens der Löwen wirklich schwach. Abgesehen von einem Schuss von Kevin Volland kurz vor der Pause ging vom TSV 1860 keine Torgefahr aus und im Endeffekt musste man angesichts der Torchancen des VfB fast froh sein, dass man nur mit so einem knappen Rückstand in die Kabine ging.

Ein Tor des Willens

Wie verwandelt präsentierten sich die Löwen dann jedoch nach dem Seitenwechsel. Sechzig wollte etwas reißen, seine Stärke demonstrieren. Mitunter gelang das ganz gut, auch wenn häufig die letzte Konsequenz fehlte. Apropos: Mit ein bisschen mehr Erfahrung und Cleverness hätte der VfB Stuttgart II auch in der zweiten Hälfte die Partie frühzeitig entscheiden und den Löwen einen Stimmungsdämpfer verpassen können. Haben sie aber nicht – und so rannte Sechzig immer weiter an und das Grünwalder Stadion, das vor der Pause stimmungsmäßig überraschenderweise ziemlich mau daherkam, erwachte zu neuem Leben.

Angriffswelle um Angriffswelle rollte in Richtung VfB-Strafraum, doch vergebens. Und doch: Die Mannschaft hatte die Fans erreicht, der Kampfgeist, den die Elf auf dem Platz zeigte, zündete einen Funken, der auf die Tribünen übersprang. Gefühlt wurde es jede Minute lauter und erreichte in der Nachspielzeit seinen Höhepunkt.

Keeper Thomas Dähne rückte mit auf, Jesper Verlaat entdeckte geistesgegenwärtig ungeahnte technische Fähigkeiten und Sigurd Haugen hämmerte die Kugel im zweiten Versuch unter die Latte. Was für ein geiles Tor des Willens, was für eine Explosion auf den Rängen, was für eine Erleichterung. Wenn man sich vor Augen führt, dass das erst der 4. Spieltag war, dann kann man sich vorstellen, wozu Mannschaft und Fans in dieser Saison noch fähig sein könnten.

Eine Einheit aus Mannschaft und Fans

Und ja: Es war ein Tor des Willens – aber noch viel mehr! Es war ein Zeichen dafür, dass 1860 momentan selbst an Tagen, an denen man sicher nicht das Optimum aus sich herausgeholt hat, nicht zu schlagen ist.

Die Löwen werden diese Saison sehr wahrscheinlich nicht unbesiegt überstehen, aber dieses Mal konnte man den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Nicht, weil man brilliert hat, sondern weil man nicht aufgegeben und an sich geglaubt hat. Auch das ist eine Stärke, die man beim TSV 1860 lange vermisst hat. Weiter so, Löwen, denn genau dieser Kampfgeist verbindet Euch und Eure Fans zu einer Einheit, die noch viel erreichen kann!

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Sechzig um Sieben: Dominik Martinovic im Anflug?

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Nach dem Unentschieden gegen den Vfb Stuttgart II könnte der TSV 1860 München noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Gerüchten zufolge soll Dominik Martinovic kurz vor einem Transfer zu den Löwen stehen. Zum Start in eine neue Woche gibt es einen Überblick aller Meldungen rund um den TSV 1860.

TSV 1860 sichert sich gegen Stuttgart II spät einen Punkt

Dank Sigurd Haugen gab es beim Schlusspfiff im Grünwalder Stadion am Samstag doch noch etwas zu jubeln. Der Neuzugang hatte in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer für die Löwen gegen den VfB Stuttgart II erzielt. In den Stimmen zum Spiel äußerten sich wieder Trainer Patrick Glöckner sowie weitere Personen und Fans rund um den TSV 1860.

U21 siegt deutlich gegen Türkgücü

Bereits am Freitagabend setzte die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar ihren Höhenflug in der Bayernliga Süd fort und feierte einen deutlichen Heimsieg gegen Türkgücü. Die Gäste waren bei der Partie, die erneut am Trainingsgelände ausgetragen wurde, chancenlos. Weiter geht es bereits am Mittwoch mit einem weiteren Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining.

Dritte und Vierte feiern Heimsiege

Insgesamt blicken die Löwen im Herrenbereich auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, denn auch für den TSV 1860 III und IV gab es Punkte zu bejubeln. Beide Teams setzten sich gegen ihre jeweiligen Kontrahenten am Sechser-Platz durch und punkteten am 2.Spieltag dreifach.

A-Jugend mit Last Minute Sieg

Ebenfalls drei Zähler sicherte sich die U19 des TSV 1860 München in der A-Junioren DFB Nachwuchsliga. Gegen die Stuttgarter Kickers traf Lance Fiedler kurz vor Schluss und sorgte damit für großen Jubel im weiß-blauen Lager.

Dulic für U20 Nationalmannschaft nominiert

Große Ehre für Sean Dulic: der Verteidiger der Löwen wurde für die deutsche U20 Nationalmannschaft nachnominiert und steht offiziell im Kader für die kommenden Testspiele. Für das Toto-Pokal Spiel in Illertissen wird Dulic damit allerdings nicht zur Verfügung stehen.

Wechsel von Dominik Martinovic zum TSV 1860?

Kurz vor dem Ende des aktuellen Transferfenster könnte der TSV 1860 München noch einmal aktiv werden. Medienberichten zufolge hat man an der Grünwalder Straße die Fühler nach Dominik Martinovic ausgestreckt. MagentaSport meldete am gestrigen Sonntag im Live-Programm, dass ein Transfer nach München wahrscheinlich über die Bühne gehen wird. Bereits in Mannheim spielte Martinovic unter Trainer Patrick Glöckner, sodass es zu einem Wiedersehen kommen würde.

Bei der aktuellen Umfrage auf der Homepage von sechzger.de sprechen sich 46% der Teilnehmer grundsätzlich für weitere Verstärkungen aus.

News aus der 3.Liga

Der 4.Spieltag

Duisburg bleibt weiterhin das Maß aller Dinge. Mit einem furiosen 3:2-Sieg holten die Zebras gegen den SC Verl die nächsten drei Punkte und grüßen damit weiterhin von der Tabellenspitze. Dahinter folgt nach dem 4.Spieltag mit Hoffenheim II ein weiterer, ungeschlagener Aufsteiger. Am späten Samstagnachmittag sicherte sich die TSG einen Auswärtssieg bei Hansa Rostock. Darüber hinaus gewann Osnabrük gegen Havelse (nächster Löwen-Gegner), Aachen durch drei Elfmeter-Tore in Essen und Wiesbaden in Schweinfurt. Die Schnüdel sind damit weiterhin punktelos.

Lucoqui vor Unterschrift in Cottbus

Ex-Löwe Anderson Lucoqui, der in der vergangenen Rückrunde viele Pluspunkte bei den Löwenfans sammeln konnte, steht vor einem Wechsel zu Energie Cottbus. Der aktuell vereinslose 28-Jährige soll Medienberichten zufolge zeitnah in der Lausitz als Neuzugang vorgestellt werden. Anfang November könnte er dann im Sechzgerstadion auf seine ehemaligen Teamkollegen treffen.

Cottbus trifft im DFB-Pokal auf Leipzig

Ein einziger Drittligist hat es in die zweite Runde des DFB-Pokals geschafft: Energie Cottbus setzte sich gegen Zweitligist Hannover 96 durch. Die Auslosung am gestrigen Sonntag ergab nun RB Leipzig als nächsten Gegner für die Cottbuser. Gespielt wird Ende Oktober.

Sean Dulic für U20-Nationalmannschaft nominiert

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TSV 1860 25 Dulic Sean

Große Ehre für Sean Dulic. Der Innenverteidiger des TSV 1860 München wurde für die U20-Nationalmannschaft nominiert.

Zwei Testspiele der U20

Die U20-Nationalelf tritt in der Länderspielpause zu zwei Testspielen an. Zunächst geht es im Stadion Niedermatten in Zürich gegen die Schweiz (05. September, 18:30h). Am 09. September um 18:30h empängt der DFB-Nachwuchs Italien dann an der Reutlinger Kreuzeiche zum zweiten Testspiel. Mit von der Partie sein wird Sean Dulic.

Wolf nominiert Dulic für U20

U20-Bundestrainer Hannes Wolf berief Sean Dulic in das Aufgebot der deutschen Mannschaft für die beiden Testspiele. Neben Dulic nominierte Wolf drei Torwärte und 18 Feldspieler. Damit wird Patrick Glöckner beim Toto-Pokalspiel in Illertissen am kommenden Samstag auf Sean Dulic verzichten müssen. Dulic stand bisher bei allen vier Ligespielen in der Startaufstellung und spielte komplett durch.

Nächster Nationalspieler aus dem NLZ

Nachdem Lukas Reich letzte Saison an der U19 EM teilnahm, ist Sean Dulic der nächste Nationalspieler aus dem NLZ an der Grünwalder Straße. Dulic wechselte 2014 als 9-Jähriger vom FC Wacker zum TSV 1860 München. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften und rückte schließlich lezte Saison in den Kader der Profis auf. Dort kam er durch zahlreiche Verletzungen nach der Winterpause zum Einsatz und entwickelte sich seitdem zur festen Größe in der Innenverteidigung der Münchner Löwen.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – VfB Stuttgart II 1:1

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Haupttribüne GWS gegen VfB Stuttgart II 25/26

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten rund um den TSV 1860 München eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre – jeweils aktuelle und ehemalige -, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute hören wir die Stimmen zum zweiten Heimspiel dieser Saison gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart, in dem die Löwen am Samstag Nachmittag gerade noch eine Niederlage vermeiden konnten.

Thomas Enn (Redakteur sechzger.de):

Es war eigentlich ein unansehnliches Fußballspiel, was vor Allem an den ständigen (vermeintlichen) Stuttgarter Verletzungspausen lag. Dazu ein Schiedsrichter, der viel zu oft das Spiel unterbrochen hat und keine klare Linie hatte. So konnte kein Spielfluss entstehen. 1860 hat die erste Hälfte komplett verschlafen, in der Zweiten war es etwas präsenter. In der Offensive fanden die Löwen nie Lösungen gegen die gut aufgestellte Stuttgarter Abwehr und konnten sich folgerichtig so gut wie keine Torchancen herausspielen. Am Ende holt Sechzig mit sehr viel Willen noch einen glücklichen Punkt, der aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass man in Spielaufbau und Offensive doch noch einige Baustellen hat.

Walter (Fußballliebhaber aus Österreich):

In der ersten Halbzeit ein schlechtes Spiel der Sechzger, mit zu wenig Bewegung, Laufbereitschaft und Kreativität im Spiel nach vorne. Da das Tor und die Großchance für Stuttgart aus falschen Entscheidungen des Schiedsrichter, sowie individuellen Fehlern resultierten, hätte aber trotzdem nicht viel passieren dürfen. In der zweiten Halbzeit war es dann ein Spiel auf ein Tor, mit viel Herz und Leidenschaft unserer Equipe, das verdient, aber trotz allem glücklich Remis endete. Im zweiten Durchgang – den einzig viele schlechte Flanken in der Schlussphase trübten – ist insbesondere der eingewechselte Max Christiansen aus der aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft hervorzuheben, der nach seiner Einwechslung ein hervorragendes Spiel machte.

Jonas (Besuchte sein erstes Löwenspiel):

Leberkasengpass auf der Tegernseer Landstraße, aber Ausgleich in der 97. Minute. Bin direkt weitergezogen zum Spiel der Dritten aufm Sechser-Platz. Merci Peter, Merci Giesing!

Patrick Glöckner (Cheftrainer, bei MAGENTA Sport):

Letzte Minute war halt sensationell, also wir haben dran geglaubt. Wir haben ja permanent gedrückt in der zweiten Halbzeit, haben schon einige sehr gute Chancen herausgespielt, deswegen war es schön, dass es am Ende noch mit dem Punkt geklappt hat. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass […] in der ersten Halbzeit der VfB besser gespielt hat und auch sehr sehr clever für ihr Alter. Immer wieder verzögert, es kam gar kein Spielfluss zustande. Also, es war nur am Boden liegen, zig Karten gezeigt, das hatte mit Fußball wenig zu tun. Und in der zweiten Halbzeit haben wir dann uns zum Glück nochmal zusammengerauft, eine richtig gute Moral gezeigt und dann auch den Fußball gespielt, den wir zeigen wollen.

Martin Obermüller (Verwaltungsrat TSV 1860 e.V.):

Unsere Mannschaft hat die erste Halbzeit total verpennt und überhaupt nicht ins Spiel gefunden. In der zweiten Hälfte wurde es dann etwas besser, jedenfalls waren wir sehr bemüht und motiviert auszugleichen. Insgesamt hatten wir leider zu wenig Durchschlagskraft und zu Weilen viele ungenaue Pässe und Flanken im Spiel nach vorne. Schlussendlich war die individuelle Klasse wieder ausschlaggebend, dass wir einen am Ende noch verdienten Punkt geholt haben.

Jesper Verlaat (bei MAGENTA Sport zum Tor in der Nachspielzeit):

Ich sag auch ganz ehrlich warum ich den eigentlich ablege. In der zweiten Halbzeit habe ich ja zwei Chancen gehabt, wo ich den dann mit Volley nimm und den Kopfball daneben setze. Dann habe ich mir gedacht, ok, vielleicht ist das Glück grad nicht auf meiner Seite. Aber ja, ich seh im Augenwinkel […] Siggi [Haugen (Anm. d. Red.)] in meinem Rücken und der ruft, und war ne Initialzündung, Millisekunde wo ich mich entschieden hab den noch quer zu legen. Und dann natürlich auch von Siggi überragende Mentalität.

TSV 1860 III zerlegt DJK Pasing – Sieg für Vierte

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Tsv 1860 Iii Djk Pasing

Einen erfolgreichen Samstag erlebten die 3. und 4. Mannschaft der Löwen. Während der TSV 1860 München III die DJK Pasing deutlich mit 6:1 besiegte, gewann die Vierte gegen den TSV Turnerbund.

TSV 1860 III schlägt DJK Pasing deutlich

Einen Blitzstart legte die Dritte auf dem Sechserplatz hin, denn bereits in der 2. Minute brachte Josef Tohmaz die Löwen in Führung. In der 18. Minute erhöhte Timo Ludwig auf 2:0, ehe die DJK Pasing quasi aus dem Nichts durch Marino Kruzevic der Anschlusstreffer gelang (27.). Die Elf von Trainer Beppo Gutsmiedl ließ sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen und schaffte schon vor dem Pausenpfiff klare Verhältnisse. Timo Ludwig (32.) und Julian Schleich (45.+2) sorgten für einen deutlichen 4:1-Vorsprung zur Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Löwen das Geschehen und erzielten weitere Treffer. Zunächst besorgte Marco Gröschel das 5:1 (58.), dann machte Jens Förtsch das halbe Dutzend voll und traf vor 200 Zuschauern zum 6:1-Endstand (70.).

Nach dem 2:2 zum Auftakt haben die Löwen nun also vier Punkte auf dem Konto und stehen aktuell im oberen Tabellendrittel.

Vierte besiegt TSV Turnerbund

Ein Erfolgserlebnis gab es auch für die 4. Mannschaft des TSV 1860 München. Die Vierte gewann ihr Heimspiel gegen den TSV Turnerbund mit 2:0 und hat somit ebenfalls vier Punkte aus den ersten beiden Partien gesammelt. Für die Löwen trafen Alexander Petö (3.) und Robert Scheel (41.).

TSV 1860 U19 besiegt Stuttgarter Kickers in letzter Minute

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Richtungsweisende Spiele für die U19

Stuttgart, letzte Minute – da war doch was… Während die Profis tief in der Nachspielzeit immerhin einen Punkt gegen den VfB II retteten, bescherte Lance Fiedler der U19 des TSV 1860 gegen die Stuttgarter Kickers durch seinen Treffer in der 90. Minute einen wichtigen Heimsieg.

TSV 1860 U19 besiegt Stuttgarter Kickers

Beide Teams gingen mit drei Punkten in die Partie, wobei die Kickers bereits eine Partie mehr absolviert hatten. Nichtsdestotrotz gingen die Löwen als leichter Favorit ins Match, auch wenn die 2:5-Niederlage zuletzt in Augsburg durchaus noch in den Knochen steckte. Zu Beginn neutralisierten sich die beiden Teams weitestgehend, erst in der 20. Minute hatte Karakoc die erste Chance für Sechzig, verzog jedoch. Besser machte es Bienvenue Kawele, der in der 32. Minute nach schöner Vorarbeit zum 1:0 einnetzte und den Löwen die Halbzeitführung bescherte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel und folgerichtig fiel auch der Ausgleich. Julius Schmidt setzte artistisch zum Seitfallzieher an und via Innenpfosten ging der Ball zum 1:1 in den Kasten der Löwen (66.). Anschließend machte 1860 wieder Druck, ließ jedoch einige Möglichkeiten liegen und so sah es nach einem Remis an der Grünwalder Straße aus. Dann aber setzte Wohlketzetter den einlaufenden Lance Fiedler in Szene und dieser vollstreckte zum vielumjubelten 2:1 (90.).

Durch den Heimsieg gegen die Stuttgarter Kickers liegt die U19 des TSV 1860 in der Tabelle der DFB Nachwuchsliga mit sechs Punkten aktuell zwar weiterhin auf Platz 5, hat jedoch nur zwei Zähler Rückstand auf den SC Freiburg, der zudem bereits zwei Spiele mehr zu Buche stehen hat.

Haugen in letzter Minute: 1860 erkämpft Punkt gegen VfB Stuttgart II

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Im vollkommen ausverkauften Grünwalder Stadion empfing der TSV 1860 München heute Nachmittag den VfB Stuttgart II. Nach einem weitgehend zerfahrenen Spiel konnte der eingewechselte Sigurd Haugen in der 97. Minute zum 1:1-Ausgleich treffen. Damit bleibt Sechzig in der Liga zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.

Glöckner muss auf der linken Seite improvisieren

Patrick Glöckner musste auf der linken Seiten umstellen. Nachdem  wegen Krankheit ausfiel, stand auch Kilian Jakob verletzungsbedingt nicht im Kader. Dadurch rückte Maxi Wolfram als linker Schienenspieler in die erste Elf. Außerdem dürfte David Philipp nach seiner starken Leistung in Aachen von Beginn an für Sigurd Haugen ran. Ansonsten vertraute Glöckner den bewährten Spielern.

1860 verschläft erste Halbzeit gegen Stuttgart II

1860 kam sogar etwas besser ins Spiel als Stuttgart II. Jedoch ohne sich Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Bereits von Beginn an nutzten die Stuttgarter jede sich bietende Gelegnehit, um sich nach Zweikämpfen überbordend auf dem Boden zu wälzen und somit Behandlungspausen zu erzwingen. Dadurch konnte bei 1860 natürlich kein Spielfluss zustande kommen. Lediglich ein mögliches Foul an Philipp beim Eindringen in den Strafraum in der 22. Minute sorgte für Aufregung. Schiri Kabalakli ließ aber wohl zu Recht weiterlaufen. In der 25. Minute erkannte Kabalakli ziemlich exklusiv bei einer Grätsche von Jacobsen im Mittelfeld ein Foul. Den fälligen Freistoß spielten die Stuttgarter auf den linken Flügel, von wo Leni Meyer (der Sohn von Ex-Löwe Remo Meyer) den Ball präzise auf den Kopf von Mairza Catovic flankte, der den Ball mit einem wuchtigen Kopfstoß in den Maschen des Löwentores zum 0:1 versenkte. Die Löwenverteidigung ging nicht entschieden genug zu Werke.

Keine Reaktion der Löwen vor der Pause

Sechzig versuchte sich zu sammeln und endlich die Spielkontrolle zu übernehmen. Aber die Stuttgarter standen gut gestaffelt in der Defensive und störten die Löwen immer wieder im Spielaufbau. So kam 1860 vor der Pause nicht mehr gefährlich vor das Tor von Stuttgart II. Stattdessen wirkten die Löwenspieler genervt von den ständigen (vermeintlichen) Verletzungen der VfB-ler, die das Spiel immer wieder unterbrachen. Ohne wirklich hart zu Werke zu gehen, sah 1860 vier gelbe Karten vor der Halbzeit. Kurz vor der Pause hatte Sankoh nach einem Alleingang von der Mittellinie das 0:2 auf dem Fuß, aber der VfB-Stürmer setzte den Ball am kurzen Eck vorbei. Glück für 1860, dass es “nur” mit 0:1 in die Kabinen ging.

Druckphase nach der Pause

Nach der Pause war die beste Phase von 1860 im Spiel. Direkt nach der Pause wurde Niederlechner eindeutig von Hellstern im Strafraum gelegt, aber Kabalakli entschied zum Entsetzen der Löwenfans auf Abstoß. In der 53. Minute erspielte sich 1860 dann die beste Chance des Spiels. Nach einer Flanke von Danhof lenkte Hellstern einen Kopfball von Wolfram an die Unterkante der Latte. Den Abpraller konnten weder Wolfram noch Niederlechner im Tor der Stuttgarter unterbringen. Danach zogen die Stuttgarter gefühlt im 3-Minutentakt die Verletzungsunterbrechung und unterbanden so flüssige Angriffsbemühungen der Löwen im Keim.

Stuttgart lässt 0:2 abermals liegen

In der 75. Minute kam es zu einer 3:1-Kontersituation für den VfB II. Aber die Stuttgarter gingen viel zu unsauber zu Werke und vertändelten das eigentlich sichere 0:2. Das Spiel verlief weiterhin total unstrukturiert und zerfahren. Glöckner wechselte Hobsch und Haugen für Jacobsen und Voet ein. Außerdem kam noch Schifferl für Philipp und positionierte sich als Turm im Sturmzentrum. Aber Sechzig hatte einfach keine Ideen, wie man die gut positionierte Stuttgarter Abwehr hätte knacken können. Die Flanken waren allesamt zu unpräzise und Gefahr bringende Kombinationen durch das Zentrum ließen die Schwaben nicht zu.

Haugen gleicht in der 97. Minute aus

In der 7-minütigen Nachspielzeit setzte Sechzig mit der frenetischen Unterstützung der knapp 15.000 Löwenfans alles auf eine Karte und versammelte sich komplett um den Stuttgarter Strafraum. Mehr als Ecken wollten dabei aber nicht herausspringen. Bis zu 97. Minute, als Kevin Volland höchstpersönlich eine Ecke von rechts in die Mitte trat. Der aufgerückte Torwart Thomas Dähne irritierte die Stuttgarter Verteidiger, der Ball trudelte zu Verlaat. Dieser legte ihn geistesgegenwärtig per Hacke zu Haugen, der voll abzog und das Hinterteil von Hobsch traf. Der Ball prallte zu Haugen zurück und er setzte ihn im zweiten Versuch mit voller Wucht zum 1:1-Ausgleich unter die Latte. Das Grünwalder Stadion explodierte in einem selten extastischen Torjubel. Danach war Schluss und Sechzig sicherte sich in letzter Sekunde einen glücklichen Punkt und bleibt somit ungeschlagen.

Viel Luft nach oben

Durch das Unentschieden und die Rostocker Heimniederlage gegen Hoffenheim II bleibt 1860 wenigstens über Nacht auf Platz 3 in der Tabelle. Rot-Weiß Essen könnte morgen mit einem Sieg noch an Sechzig vorbei ziehen. Zum zweiten Mal in Folge sicherten also Spieler von der Bank Punkte für 1860. Positiv ist sicher zu bemerken, dass die Löwen nie aufgaben und bis zum Schluss an ihre Chance glaubten. Andererseits waren Spielaufbau und Flankenspiel heute eher mangelhaft und Sechzig fand nie Lösungen, um die Stuttgarter Abwehr vor Probleme zu stellen. Daran muss bis zum nächsten Ligaspiel gearbeitet werden.