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TSV 1860 U19 unterliegt Augsburg – Niederlage für U17 beim Jahn

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TSV 1860 München U19 gegen FC Augsburg DFB Nachwuchsliga Endstand 0-3

Bei den Profis und der U21 gab es am Wochenende Grund zum Jubeln. Anders dagegen die Lage beim Nachwuchs: die U19 unterlag am Sonntag am Trainingsgelände dem FC Augsburg, die U17 kehrte ohne Punkte aus Regensburg zurück.

TSV 1860 U19 gegen Augsburg offensiv zu harmlos

In der DFB Nachwuchsliga empfing die U19 des TSV 1860 München am Sonntagvormittag den FC Augsburg. Die Löwen brauchten nach der Niederlage im Derby am vergangenen Wochenende dringend einen Sieg, um Platz 3 und damit die Chance auf eine Teilnahme an der Hauptrunde nicht aus den Augen zu verlieren. Doch gegen den FCA waren die Löwen in der Offensive viel zu harmlos und kamen im gesamten Verlauf der Partie zu keiner wirklichen Torchance.

Die Gäste dagegen gingen durch Draghici früh in Führung (14.). Augsburg hatte einen Freistoß schnell ausgeführt, die U19 des TSV 1860 München war teilweise noch damit beschäftigt mit dem Schiedsrichter zu diskutieren. Nach dem Seitenwechsel verpasste Bosneag auf Vorlage von bereits erwähntem Draghici zunächst das 2:0, ehe es der bis dato einzige Torschütze es besser machte und mit einem Lupfer aus 35 Metern erhöhte (50.). Den Schlusspunkt der Partie setzte Estermann mit einem Eigentor. 0:3 verloren die Löwen also gegen Augsburg und haben damit nur noch wenige Chancen auf die Hauptrunde. Weiter geht es am Samstag, den 22.November mit einem Auswärtsspiel bei den Stuttgarter Kickers.

U17 verliert deutlich in Regensburg

Eine überraschend deutliche Niederlage kassierte die U17 der Löwen zeitgleich in Regensburg. 1:6 hieß es zum Schlusspfiff aus Sicht des TSV 1860, der damit auf Rang 5 zurück fällt. Die Ausgangslage ist dennoch aussichtsreicher als bei der U19. Drei Zähler sind es auf Platz 3, der aktuell vom 1.FC Nürnberg belegt wird und zur Teilnahme an der Hauptrunde berechtigen würde. Die U17 empfängt am kommenden Sonntag um 11:00 Uhr den FC Augsburg am Trainingsgelände.

 

Sechzig um Sieben: TSV 1860 schlägt wieder den Tabellenführer

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Der TSV 1860 München hat am Wochenende einen Heimsieg gegen Tabellenführer Energie Cottbus gefeiert. Auch die U21 konnte drei weitere Punkte in der Bayernliga Süd erzielen. Alle News rund um die Löwen gibt es nun zum Start in eine neue Woche auf einen Blick.

Heimsieg des TSV 1860 gegen den Tabellenführer 

Mit einem deutlichen 3:0 feierten die Löwen am Samstag einen Heimsieg gegen Energie Cottbus. Der Tabellenführer blieb in Giesing erstmals in dieser Spielzeit ohne eigenen Treffer und musste nach Treffern von Jacobsen (2) und einem Eigentor von Manu für den TSV 1860 die Heimreise ohne Punkte antreten.

Rassismus-Vorfall gegen Butler

Überschattet wurde die Partie von einem rassistischen Vorfall gegen Energie-Cottbus Spieler Justin Butler. Aus dem Block F1 wurde dieser mit Affenlauten bedacht. Es folgte eine minutenlange Unterbrechung, in der der Täter ausfindig gemacht und dem Stadion verwiesen wurde. Mehrere Verantwortliche des TSV 1860 München zeigten sich noch während der Unterbrechung am Spielfeldrand und entschuldigten sich zeitnah bei Butler.

U21 schlägt Ismaning und ist Herbstmeister

Zurück zu positiven, sportlichen Nachrichten: die U21 hat in Ismaning die Herbstmeisterschaft gefeiert. Die Mannschaft von Alper Kayabunar setzte sich mit 2:1 durch, Leone und Althaus erzielten die Treffer für die Löwen. Am kommenden Freitag geht es mit einem Heimspiel am Trainingsgelände weiter.

Paula bleibt Geschäftsführer des TSV 1860 München

Nägel mit Köpfen wurde außerdem in Sachen Geschäftsführung gemacht. Der Beirat entschied dabei, den Vertrag von Manfred Paula zu entfristen. Damit ist für den sportlichen Bereich eine Entscheidung getroffen worden. Ob es einen zweiten Geschäftsführer für den kaufmännischen Bereich geben wird, ist bislang noch nicht geklärt.

News aus der 3.Liga

Der 13.Spieltag

Der MSV Duisburg ist zurück auf dem ersten Platz in der 3.Liga. Den Zebras reichte am 13.Spieltag ein 0:0 in Osnabrück, um die Tabellenführung von Energie Cottbus zurück zu erobern. Weiter für Furore sorgt der SC Verl, der nur äußerst knapp einen Auswärtssieg in Rostock verpassste. Heimsiege gab es unter anderem für Viktoria Köln (3:1 gegen Ingolstadt), Hoffenheim II (2:0 gegen Mannheim) sowie Aachen (2:0 gegen Saarbrücken). Der nächste Löwen-Gegner Regensburg unterlag in letzter Minute gegen Erzgebirge Aue. Schweinfurt (1:2 in Essen) und Havelse (0:2 gegen Wiesbaden) liegen weiterhin am Ende der Tabelle.

Die Löwen belegen nach dem 13.Spieltag Rang 13 mit 18 Punkten.

TSV 1860 München II krönt sich in Ismaning zum Herbstmeister

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FC Ismaning TSV 1860 München II Bayernliga Süd Endstand 1-2

Der TSV 1860 München II hat am heutigen Sonntag einen Auswärtssieg in Ismaning erzielt. Damit kann sich das Team von Alper Kayabunar über den Titel Herbstmeister freuen. Althaus und Leone erzielten für die U21 die Treffer.

TSV 1860 II nach Sieg in Ismaning Herbstmeister

Nach dem Heimsieg gegen den TuS Geretsried am Mittwoch war die U21 der Löwen am heutigen Sonntag in Ismaning gefordert. Gegen den FCI reichte den Löwen bereits eine knappe Niederlage zur Herbstmeisterschaft, da Landsberg am Samstag nicht über ein 1:1 gegen Gundelfingen hinaus kam. In der Startaufstellung waren Paul Bachmann und Lasse Faßmann zu finden, die tags zuvor noch als Ersatzspieler beim 3:0-Heimsieg gegen Energie Cottbus im Grünwalder Stadion auf der Bank saßen.

Angesichts der Tabellensituation – der Erste war zu Gast beim 13. – ging der TSV 1860 II durchaus als Favorit in die Partie. Im ersten Durchgang hatten die Löwen allerdings durchaus ihre Probleme. “Wir haben uns mit Ball schwergetan, hatten zu wenig Tempo in unseren Aktionen, um mehr Chancen zu kreieren” fasste Alper Kayabunar die ersten 45 Minuten zusammen. Wenn dann doch etwas nach vorne ging, war regelmäßig Cristian Leone beteiligt. Doch Tore sollten erst einmal nicht fallen, sodass es mit einem 0:0 in die Kabinen ging.

Kayabunar nutzte den Seitenwechsel und änderte einiges am Vorgehen – und das machte sich nach kurzer Zeit auch direkt bemerkbar. Althaus nutzte eine Vorlage von Klose und traf kurz nach der Pause zum 1:0 (54.) aus weiß-blauer Sicht. Im Anschluss sahen die 260 Zuschauer viel Leerlauf, ehe Althaus im Strafraum der Gastgeber regelwidrig von den Beinen geholt wurde. Leone ließ sich diese Chance nicht nehmen und erhöhte für den TSV 1860 II (74.). Doch die Freude währte nur kurz. Im direkten Gegenzug erzielte Pollio für Ismaning den Anschlusstreffer. So wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend, doch die Löwen ließen nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil: Wach hätte in der Nachspielzeit den alten Abstand herstellen müssen, verfehlte jedoch das leere Tor. Der Fehlschuss blieb ohne Folgen, der TSV 1860 II siegte beim Ismaning und ist damit Herbstmeister in der Bayernliga Süd.

Sollten die Profis nicht in die 2.Bundesliga aufsteigen, wäre auch in dieser Saison eine Meisterschaft in der Bayernliga nicht mit dem Aufstieg in die Regionalliga verbunden. Entsprechend dürfen sich die Verfolger Hoffnungen auf einen Sprung in die Viertklassigkeit machen. Derzeit haben der SV Kirchanschöring sowie der TSV Landsberg die besten Chancen.

Für die U21 des TSV 1860 München geht es am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen den TSV 1874 Kottern weiter. Anpfiff ist am Trainingsgelände um 18:60 Uhr.

Manfred Paula übernimmt Geschäftsführung der KGaA dauerhaft

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Paula zur Kaderplanung: "Erster Blick muss nach vorne gehen"
Manfred Paula, NLZ-Leiter des TSV 1860 München

Einen Tag nach dem Sieg gegen Energie Cottbus informierte die TSV 1860 München KGaA, dass Manfred Paula die Geschäftsführung permanent übernehmen wird.

Beirat vertraut Paula Geschäftsführung der KGaA  dauerhaft an

Der Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH hob die Befristung von Paulas Geschäftsführervertrag in einem einstimmigen Beschluss auf. Damit wird Manfred Paula die Geschäftsführung der KGaA dauerhaft übernehmen. Ende September hatte Paula die Geschäftsführung nach der Doppelentlassung von Trainer Patrick Glöckner und Geschäftsführer Dr. Christian Werner interimistisch übernommen. Nun kann sich Paula das “interim” von der Visitenkarte streichen. Er wird also dauerhaft die Geschicke des Profifußballs bei 1860 lenken. e.V-Präsident Gernot Mang sieht in Manfred Paula eine hervorragende Lösung für die sportliche Leistung: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass Manfred Paula der Gesellschaft als Geschäftsführer erhalten bleibt. Beide Gesellschafter sind überzeugt, dass Herr Paula mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner gewissenhaften Arbeitsweise, seinem starken Netzwerk und nicht zuletzt durch sein geschultes Auge für unsere Nachwuchstalente eine hervorragende Lösung für die sportliche Leitung darstellt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm viel Erfolg”.

Paula nimmt Herausforderung gerne an

Manfed Paula selbst äußerte sich wie folgt: „Ich freue mich, weiterhin in der Funktion als Geschäftsführer dem Verein helfen und die Anfang Oktober begonnene Arbeit fortsetzen zu können. Das Vertrauen, das mir die Gremien und beide Gesellschafter entgegenbringen, ehrt mich und ich nehme die Herausforderung gerne an.“ Paula stieß im Sommer 2019 als Leiter des NLZ zum TSV 1860 München. Vorher war er bereits Leiter der Nachwuchsabteilungen des SSV Ulm und des 1. FC Kaiserslautern. Bei den roten Teufeln saß Paula sogar bei einem Bundesligaspiel als Interimstrainer an der Seitenlinie.

Einige Fragen bleiben offen

Wie dem Zitat von Gernot Mang zu entnehmen ist, wird Paula wohl die sportliche Geschäftsführung übernehmen. Dementsprechend scheint 1860 also weiterhin auf der Suche nach einem kaufmännischen Geschäftsführer zu sein. Diese Position ist seit September 2024 vakant, als man sich von Oliver Mueller trennte, mit dem man sich unter der Woche vor Gericht traf. Ebenso ist unklar, wer Paula als Leiter des NLZ nachfolgen wird.

Lizenzierungsunterlagen fristgerecht eingereicht

Außerdem gab 1860 bekannt, dass die Unterlagen zur Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der laufenden Saison form- und fristgerecht eingereicht wurden. Damit ist wohl implizit bestätigt, dass 1860 eine positive Fortführungsprognose erhalten hat und sich die Gesellschaft damit über die Finanzierung der nächsten beiden Saisons einig geworden sind.

 

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Energie Cottbus

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Hier und heute geht es nun einerseits um das sportliche Geschehen beim 3:0 der Löwen gegen den Tabellenführer Energie Cottbus am gestrigen Nachmittag, andererseits natürlich auch um die rassistischen Beleidigungen gegenüber dem Cottbuser Spieler Justin Butler, die einen eigentlich sprachlos zurücklassen. In den Stimmen zum Spiel finden die von uns Befragten dennoch auch zu diesem Vorfall passende Worte, die wir hier – natürlich aus Platzgründen leider nur auszugsweise – veröffentlichen. Einige Statements sind heute – aus dem gegebenen Anlass – etwas länger, als gewohnt.

Pele Wollitz (Trainer Cottbus nach dem Spiel bei MagentaSport):

Das Präsidium von Sechzig München hat sich für diese Person entschuldigt. Die brauchen sich dafür nicht zu entschuldigen, dennoch finde ich das sehr angenehm. (…) Ich hab zum Schiedsrichter gesagt, er kann das Spiel abbrechen, um ein Zeichen zu setzen. Wir sind der Verlierer, das Ergebnis war 2:0. Einfach mal ein Zeichen setzen! Wir reden immer, aber keiner handelt. Von daher ist das traurig für den Spieler, aber auch traurig für Sechzig München und auch für alle anderen. (…)
Ich glaube, dass das Spiel komisch wurde mit dem Elfmeter. Ich glaube, bis dahin war das alles okay auf beiden Seiten. Elfmeter in so einer Situation zu geben hat natürlich das Spiel dann auf den Kopf gestellt. Bis dahin war Energie Cottbus für mich die bessere Mannschaft, hatte gefühlt sechzig Ecken. Und alle Ecken waren gefährlich.

Edge (Redakteur sechzger.de):

Zu allererst bin ich entsetzt über den rassistischen Vorfall in F1. Das ist leider keine Überraschung in dem Block. Aber ich bin andererseits froh, dass Verein, Fanbetreuung und andere Fans so konsequent reagiert haben und zumindest die drei Haupttäter erwischt werden konnten. Dennoch trübt der Vorfall den Eindruck vom Spiel. Spielerisch fand ich das schon ziemlich gut, was die Mannschaft gezeigt hat, trotz einer kurzen Schwächephase in Halbzeit eins. Ich hoffe, die Mannschaft nimmt den Schwung mit nach Regensburg.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel in der Pressekonferenz):

Zum besagten Thema kann ich mich nur anschließen, das brauchen wir auch jetzt nicht zu wiederholen. Ich habe ein größtenteils ausgeglichenes Spiel gesehen. Wir waren heute konsequent in unseren Abläufen – auch defensiv – ‘ne sehr variable Mannschaft unter Kontrolle zu halten. Das haben wir geschafft. Wenn wir Probleme hatten, dann über die Standardsituationen. Da waren sechs, sieben hintereinander, die gefährlich waren. (…) Wir haben es jetzt zum zweiten Mal geschafft, das in unsere Richtung zu bringen, so ein enges Spiel, so ein umkämpftes Spiel mit den Momenten, die darin vorkommen. Deswegen ist das für mich verdient, weil wir einfach ‘ne gute Leistung gebracht haben und drei Tore gemacht haben. Wir fahren heute glücklich nach Hause.

Marvin Rittmüller (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Wie zwei Wochen zuvor gegen MSV Duisburg mit Cottbus ‘ne Truppe, die echt gut Fußball spielen kann. Wo wir es aber einfach verstanden haben, diesen Fußball auch zu arbeiten, finde ich. Über diese sechzig, siebzig Minuten, wo wir einfach die Räume belaufen, es auch akzeptieren, dass wir gegen den Ball arbeiten müssen, das richtig gut machen und uns einfach auch belohnen. Und einfach auch mal das Quentchen Glück haben. (…)
Ich habe einfach die Situation so wahrgenommen, dass er (Justin Butler, Anm.d.Red.) von Außen ein bisschen was zu hören bekommt und gerade weil das ja quasi jemand aus unseren Reihen war, habe ich mich einfach dazu verpflichtet gefühlt, was zu sagen.

Sascha (tatkräftiger Unterstützer der Redaktion von sechzger.de):

Diese Saison geht bis jetzt spielerisch ja noch nicht viel. Vor dem Spiel habe ich auf mehr Spielwitz und ein Unentschieden gehofft. Aus meiner Sicht hat man dann im Spiel nicht gemerkt, dass Cottbus Tabellenführer ist. Wir gehen in Führung, bauen sie aus, kommen gut aus der Pause. Doch dann diese Unverbesserlichen… Rassistische Beleidigungen von ein paar Idioten. Rittmüller macht denen dann gleich eine Ansage und die Mannschaft verhält sich fair. Die Personen werden entfernt. Anscheinend gab es dann leider in den Blöcken noch Reibereien.
Für mich geht Rassismus nie!
So war es ein süßer Sieg mit einem bitteren Beigeschmack.

Gernot Mang (Präsident TSV 1860 e.V. gegenüber sechzger.de):

Bevor ich zum Spiel komme:
Rassismus und Antisemitismus, wie sie sich gesetern im Stadion gezeigt haben, haben bei uns, bei den Löwen, keinen Platz! Dafür gibt es bei 1860 null Toleranz – auf und neben dem Platz.
Zum Spiel:
Wir haben gestern souverän gegen den Tabellenführer gewonnen. Abgesehen von etwa 20 Minuten in der ersten Halbzeit war das ein starker und überzeugender Auftritt unserer Mannschaft. So darf und soll es weitergehen!

Bernd Winninger (die TAKTIKTAFEL):

Wir waren überraschenderweise sehr, sehr abgeklärt, haben brutal intelligenten Fußball gespielt, der mir echt gut gefallen hat. Da waren wenig Alibipässe dabei. Es war immer wer frei zum Anspielen. Ob der Pass dann funktioniert oder nicht – gut, das sei mal dahingestellt. Nicht jeder Pass ist angekommen, aber es war immer jemand da. Es hat nie ein Spieler irgendwie in der Not suchen müssen, ob jemand sich vielleicht doch anbietet. Und deswegen haben wir ein gutes, flüssiges, abgeklärtes, souveränes Fußballspiel von Sechzig gesehen. Cottbus Tabellenführer? – Das seh ich da nicht bei dieser Mannschaft. Die waren auch erschreckend schwach. Kommt irgendwie zusammen, dass Sechzig gut war und Cottbus nicht so. Ich denk dass wir es grundsätzlich drauf haben, in dieser Liga jede Mannschaft souverän zu bespielen und souverän zu schlagen. Die einzigen, die uns da im Weg stehen sind wir selber, wenn wir zu viel Angst haben. Oder möglicherweise irgendwelche Leute hin und wieder mal die Fußballregeln falsch auslegen. Aber Schiedsrichterschelte brauchen wir grundsätzlich heute nicht. In anderen Spielen schon!
Ich bin sehr, sehr zufrieden. War ein tolles Spiel und geile Stimmung. Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass der Nazitrottel ruckzuck raus war aus dem Block. Sowas brauchen wir überhaupt nicht! Und ja, so kann’s meinetwegen dann kommende Woche in Regensburg weitergehen.

Rassistischer Eklat bei 1860-Sieg gegen Energie Cottbus

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Der TSV 1860 München gewann gestern 3:0 gegen Tabellenführer Energie Cottbus. Allerdings stellte sich bei den Löwenfans wenn überhaupt nur sehr getrübte Freude ein. Denn der Sieg wurde von einem rassistischem Eklat aus Reihen der 1860-Fans überschattet.

Niederlechner erstmals auf der Bank

Kuriose Ausgangslage: Markus Kauczinski hatte bei seinem zweiten Heimspiel als Löwentrainer zum zweiten Mal den Tabellenführer zu Gast. Um wie gegen den MSV Duisburg erneut einen Sieg gegen den amtierenden Tabellenführer feiern zu können, stellte Kauczinski in der Startelf drei Mal um. Für den verletzten Schifferl begann Reinthaler auf der zentralen Position der Dreierkette, Deniz kehrte nach Gelbsperre für Christiansen in die erste Elf zurück und Philipp ersetzte Niederlechner, der erstmals nicht von Beginn an spielte. Auf dem Feld ergab sich so ein in der Offensive sehr variables 3-4-2-1. Die drei Offensivkräfte Volland, Philipp und Haugen rochierten häufig und machten das Spiel nach vorne schnell.

Wenig Höhepunkte zu Beginn

Die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Grünwalder Stadion sahen eine Partie auf Augenhöhe. Cottbus war zu Beginn leicht feldüberlegen, konnte aber gegen die von Reinthaler gut organisierte Abwehr der Löwen nicht zu Einschussmöglichkeiten kommen. Nach 22 Minuten hatte 1860 die erste Chance als Deniz aus 16 Metern wuchtig abzog und Funk den Ball nur abklatschen lassen konnte. Deniz’ Nachschuss aus aussichtsreicher Position wurde geblockt, so dass es weiterhin 0:0 stand. Dähne musste in der 28. Minute erstmals eingreifen, als er einen Kopfball von Pelivan zur Ecke entschärfen konnte.

Jacobsen mit Doppelpack vor der Halbzeit

Kurz vor der Pause sollte dann die spielentscheidende Phase anbrechen. In der 37. Minute setzte Volland einen hohen Ball Richtung Grundlinie auf Max Reinthaler. Der Südtiroler wurde von Engelhardt kurz vor der Grundlinie unglücklich am Fuß getroffen und Schiri Konrad Oldhafer zeigte zu Recht auf den Punkt. Kapitän Thore Jacobsen ließ sich die Chance aus 11 Metern nicht entgehen und verwandelte sicher links unten zum 1:0 für den TSV 1860 (39. Minute). Und Jacobsen legte vor der Pause auch noch das 2:0 nach. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte rutsche ein Ecke von Deniz zu Jacobsen durch. Der hatte alle Zeit der Welt nahm den Ball mit Brust an und setzte ihn per Dropkick direkt vor der Westkurve ins Kreuzeck (45+4. Minute). Danach ging es direkt in die Kabinen.

Rassistischer Eklat durch 1860-Fan

Nach der Halbzeit hatte die Löwendefensive im Prinzip alles im Griff. Die Cottbusser Bemühungen nahe ans Tor von Dähne zu kommen und den Anschlusstreffer zu erzielen, verliefen allesamt in Sand. Aufregung entstand dann etwa um die 73. Minute. Es war zunächst ein wenig unklar, was vorgefallen war. Cottbusser Spieler und 1860-Spieler Marvin Rittmüller gingen wutentbrannt Richtung Zaun vor Block F1. Dort hatte ein Zuschauer in 1860-Fanklamotten Justin Butler mit Affenlauten rassistisch beleidigt. Schiri Oldhafer unterbrach die Partie regelgerecht für etwa zehn Minuten. Energie Cottbus wollte sich wohl in die Kabinen zurückziehen “um sein Zeichen zu setzen”, wie Trainer Pele Wollitz bei Magenta-Sport nach dem Spiel sagte. Soweit kam es aber nicht. Unter “Nazis raus”-Rufen und Applaus des Stadions wurde der Urheber des rassistischen Eklats aus dem Stadion entfernt und 1860 und Cottbus setzten das Spiel fort. Sehr positiv fiel auf, dass viele Löwenspieler Butler Mut zusprachen und versuchten, ihn wieder aufzubauen.

Siemen Voet muntert Justin Butler nach rassistischer Beleidigung auf

1860 gewinnt am Ende 3:0

Danach war Fußball natürlich nur noch Nebensache und das Spiel quälte sich dem Ende entgegen. Der eingewechselte Niederlechner brachte nach schöner Kombination mit Lippmann noch eine scharfe Flanke von der rechten Grundlinie Richtung Cottbusser Tor. Beim Versuch vor Haugen an den Ball zu kommen, sprang dieser von King Manus Brust ins eigene Tor und Sechzig führte damit 3:0 (83. Minute). Somit konnte 1860 einen etwas zu hohen Sieg in einem eigentlich ziemlich ausgeglichenen Spiel feiern und sich auf Platz 13 der Tabelle vorarbeiten. Schlüssel zum Erfolg waren die Effektivität vor dem gegnerischen Tor und eine sehr disziplinierte Abwehrleistung. Max Reinthaler fügte sich bei seinem ersten Einsatz von Beginn an exzellent in die Abwehr ein. Außerdem ließ 1860 den Cottbusser Spielmacher Tolgay Cigerci überhaupt nicht zur Entfaltung kommen.

Bravo, Marvin Rittmüller!

Spieler des Spiels ist aber eindeutig Marvin Rittmüller, der den Urheber der rassistischen Verunglimpfung direkt identifizierte und diesen auch sofort wutentbrannt zur Rede stellen wollte. Und Justin Butler wollen wir hiermit nochmals explizit wissen lassen, dass wir solche Vorfälle nicht tolerieren und uns wirklich schämen, dass so etwas in unserem Stadion vorkommt. Tut uns wahnsinnig leid, dass das passiert ist, Justin!

Rassismus-Vorfall im Grünwalder Stadion: Getrübte Stimmung

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Nach dem überraschend deutlichen Heimsieg gegen Energie Cottbus beherrscht vor allem ein Rassismus-Vorfall die Schlagzeilen. Gegenüber Cottbus-Spieler Justin Butler wurden aus der Westkurve Affenlauten von einem einzelnen Zuschauer geäußert.

Rassismus-Vorfall: Entschuldigung, Justin Butler!

Servus Löwenfans,

wir haben heute einen tollen Sieg unserer Mannschaft gegen Energie Cottbus erlebt. Wir haben zum zweiten Mal in Folge den Tabellenführer der 3.Liga in die Schranken verwiesen. Leider kann man sich heute nicht einfach nur über den Heimsieg des TSV 1860 München freuen.

In der Schlussphase der Partie wurde Energie Cottbus-Spieler Justin Butler rassistisch beleidigt. Aus dem Block F1 äußerte ein einzelner Zuschauer Affenlaute gegenüber Butler. Er meldete den Vorfall daraufhin dem Unparteiischen Konrad Oldhafer, sieben Minuten Unterbrechung waren die Folge. Teile der Redaktion von sechzger.de haben den Vorfall hautnah miterlebt.

Es ist traurig, dass unser Heimsieg von diesem Vorfall überschattet wurde. Dennoch wollen wir an dieser Stelle vor allem das Positive hervorheben. Die umstehenden Löwenfans handelten entschlossen und identifizierten den Täter direkt, sodass dieser aus dem Stadion verwiesen wurde. Ihm droht nun ein mehrjähriges Stadionverbot. Auch in einem weiteren Fall im Block F wurde konsequent gehandelt, nachdem eine Person einen Hitlergruß zeigte. Zudem agierten die Verantwortlichen vom TSV 1860 München erfreulich schnell.

Das Vorgehen macht Mut. Es zeigt, dass ein solches Gedankengut im Sechzgerstadion keinen Platz hat. Entschuldigen wollen wir uns an dieser Stelle stellvertretend auch für alle Löwenfans bei Justin Butler und bitten ihn um Verzeihung. Wir werden uns dafür einsetzen, dass sich ein solcher Vorfall in Giesing nicht wiederholt.

Die Redaktion von sechzger.de

Liveticker: TSV 1860 München – Energie Cottbus (13.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München FC Energie Cottbus 13-Spieltag 2025-26 Grünwalder Stadion

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Energie Cottbus! Die beiden Mannschaften treffen am 13. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Erneut ist der Tabellenführer zu Gast im Sechzgerstadion. Cottbus hat aus 12 Spielen 26 Punkte geholt und ist damit der Ligaprimus. Zuletzt gelangen gar fünf Siege in Folge. Dass sie auswärts allerdings manchmal auch Punkte liegen lassen können, haben die Lausitzer mit zwei Niederlagen in der Fremde bereits bewiesen. Warum sollte das also nicht auch in Giesing klappen? Die Löwen um Trainer Markus Kauczinski werden sicherlich alles dafür geben, den Platz nach dem Abpfiff als Sieger zu verlassen. Ob das klappt, erfahren die Löwenfans heute ab 14:00 Uhr!

Statistik

mögliche Aufstellung:
Dähne – Dulic, Reinthaler, Voet – Deniz, Jacobsen – Rittmüller, Volland, Lippmann – Niederlechner, Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Philipp, Christiansen, Erdogan, Althaus, Maier, Pfeifer, Wolfram, Faßmann, Hobsch

Tore:
–

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schifferl (verletzt), Verlaat, Schröter, Jakob (Aufbautraining)

Ausfälle bei Energie Cottbus:
Bethke, Hofmann (beide Reha), Tattermusch (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Allerdings ist der Kapitän der Löwen ohnehin bis mindestens Ende November außer Gefecht. Darüber hinaus stehen Kevin Volland, David Philipp und Simon Voet bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – FC Energie Cottbus außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird im Free-TV übertragen. Der Bayerische Rundfunk hat sich die Übertragungsrechte gesichert. Außerdem läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Pele Wollitz: “Wollen das sechste Spiel in Folge gewinnen!”

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Mit ein paar bemerkenswerten Aussagen konnte Claus-Dieter, bzw. “Pele” Wollitz in der Pressekonferenz vor dem Gastspiel seiner Mannschaft bei den Löwen am Samstag um 14.03 Uhr (im sechzger.de-Liveticker) aufwarten. Unter anderem bezeichnete er 1860 als den “Top-Favorit der Liga”. Die Gäste kommen als Tabellenführer der 3. Liga, allerdings auch mit einem 1:4-Pokal-Aus gegen das Fußballprodukt aus Leipzig vom Dienstag Abend im Gepäck nach München. Auch darum drehten sich die Fragen der Medienvertreter in der Lausitz, die Wollitz beantwortete.

Spannungsabfall nach dem Pokalspiel?

Den oft zu beobachtenden und auch bei Energie Cottbus vielleicht zu befürchtenden Spannungsabfall nach dem Pokalspiel gegen den Bundesliga-Zweiten befürchtet Wollitz für die Partie in Giesing nicht, da dieser nach seiner Ansicht eher auftritt, wenn solche besonderen Spiele vom Underdog auch gewonnen werden. “Vielleicht auch durch die Feierlichkeiten, die dann sehr ausgeprägt sind.” Zu feiern gab es bei den Lausitzer am Dienstag bekanntlich nichts. Nach großem Lob für die Qualität des Löwenkaders und einen Hinweis auf ein stimmungsvolles ausverkauftes Haus am Zielort führte Wollitz dazu noch aus:

Ich gehe davon aus, dass wir keinen Spannungsabfall haben, sondern die höchste Gier, dieses Spiel zu ziehen. Aus meiner Sicht wäre das ein absolutes Statement. Gerade jetzt nach dem Spiel (im Pokal gegen Leipzig, Anm.d.Red.).

Lieber als Außenseiter nach München?

Ob die Aufgabe für Energie in München dadurch einfacher würde, dass 1860 mit sehr vielen Vorschusslorbeeren in die Saison gestartet sei, den eigenen Ansprüchen aktuell aber deutlich hinterherhinke, wollte der Vertreter von Niederlausitz aktuell wissen. Oder ob es eigentlich besser wäre, als Außenseiter anzureisen.

Die Mannschaften die auf 100% kommen, haben immer Argumente, Spiele zu gewinnen. Die Mannschaften, die das nicht schaffen, haben Probleme oder Schwierigkeiten für den Spieltag. Oder beide kommen auf 100%, dann ist es individuell, dann gibt es Nuancen, dann gibt es ein Momentum. Ich glaube, dass wir jetzt mit dem Rückenwind der fünf gewonnenen Spiele in Folge dann auch schon so mutig sein sollten, zu sagen: Wir wollen das sechste Spiel in Folge gewinnen!

Englische Woche als Nachteil?

Ob es für seine Mannschaft ein großer Nachteil sei, aus einer Englischen Woche zu kommen, während der Gegner sich seit dem letzten Drittligaspiel auf die Partie vorbereiten konnte, wurde Wollitz von der Lausitzer Rundschau gefragt. Seine Antwort fiel eindeutig aus.

Ich glaube nicht, dass das jetzt innerhalb von vier Tagen ein Nachteil, oder für die ein Vorteil ist. Manchmal ist es sogar besser, zu spielen. Zumal wenn wir die letzten beiden Englischen Wochen sehen, dass wir da 15 Punkte geholt haben. Eigentlich – wenn wir das Verl-Spiel dazu nehmen – sogar 18. Da hätten wir auf jeden Fall verdient gehabt, dieses Spiel zu gewinnen. Und manchmal gewinnst du aber auch Spiele, wo es dann – wie in Rostock – sehr sehr glücklich zustande gekommen ist. Zumal: Wir haben von Samstag auf Dienstag fünfmal gewechselt und vielleicht mach’ ich es so, wie der Kollege aus Suttgart, der zehn Wechsel genommen hat. Ich muss mich dann natürlich warm anziehen, wenn das nicht funktioniert. (…) Das sollten wir auf jeden Fall am Samstag nicht zum Grund nehmen, weil wir am Dienstag ein Spiel spielen durften, wo wir – zumindest was die zweite Hauptrunde betraf – 15 Jahre drauf gewartet haben.

Personalfragen

Nicht zur Verfügung stehen Coach Wollitz am Samstag Nachmittag weiterhin Torwart Elias Bethke, der sich  Mitte August einen Sehnenriss zuzog, an dessen Folgen er noch laboriert. Außerdem Jonas Hofmann, zentraler Mittelfeldspieler, der in den ersten vier Ligaspielen für Cottbus auf dem Feld stand und schließlich Mittelstürmer Ted Tattermusch, der an den Spieltagen eins bis elf jeweils zum Einsatz kam und seit dem Sieg in Ulm vor zwei Wochen wegen einer Sprunggelenksverletzung ausfällt.

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Titelbild: Screenshot FC Energie TV

 

Löwenrunde vor Cottbus: “Team will es sich beweisen”

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Der TSV 1860 München empfängt am morgigen Samstag um 14:03 Uhr den FC Energie Cottbus im Grünwalder Stadion und möchte nach der 1:3-Niederlage in Mannheim zurück in die Erfolgsspur finden. Nicht mit dabei sein werden unter anderem Verlaat, Schifferl, Schröter und Jakob. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte Sechzger-Coach Markus Kauczinski: “Das Team will es sich selbst beweisen”.

Schifferl fällt bis zur Winterpause aus

Das Personalupdate vor dem Spiel fiel erwartungsgemäß aus. Verlaat, Schröter und Jakob brauchen noch einige Wochen, Schifferl wird nach seiner Verletzung aus dem Spiel in Mannheim gar bis zur Winterpause ausfallen. Deniz und Volland sind hingegen fit und einsatzbereit. Als Ersatz für Schifferl gibt es mehrere Optionen. “Max (Reinthaler) kann das Spielen, Philipp (Maier) kann Verteidiger spielen und hat das schon gemacht. Voet kann auch im Zetrum spielen. Lasse (Fassmann) ist von Beginn an keine Option”, erklärte Kauczinski. Ob Deniz nach seiner Gelb-Sperre von Beginn an auflaufen wird, ließ der Coach noch offen, zumal der Mittelfeldspieler zu Beginn der Woche angeschlagen war.

Flügelspiel ist “ausbaufähig”

Auf Nachfrage von sechzger.de, wieso es seinem Team in Mannheim nur selten gelungen war, Flanken in die Box zu bringen, sagte Kauczinski: “Flanken sind immer eine Option. Wir haben aber eher die anderen Momente gesucht und wollen über Pressing-Momente kommen. In der zweiten Halbzeit haben wir über Fitze einige Flanken gebracht, aber das ist auf jeden Fall noch ausbaufähig.”. Das Mannheim-Spiel hat sein Team bereits abgehakt. “Wir wissen, warum wir verloren haben. […] Wir hatten unsere Chancen, aber wir müssen zu mehr Beständigkeit finden”, forderte der Löwen-Dompteur. Er forderte weiter:“Wir müssen lernen, es durchzuziehen und noch besser in der Abstimmung untereinander werden.” Nun blicke man nach vorne. “Das Team will es sich selbst beweisen, der Glaube an uns ist da.”, sagte er weiter.

Analyse der jüngsten Niederlage

Über die Lehren die man aus der jüngsten Niederlage in Mannheim ziehen wolle sagte Kauczinski: “Beim Ausgleich haben wir ihnen im Rückraum zu viel Platz gelassen. Wir wollen versuchen schneller rauszurücken und eine bessere Zuordnung zu finden.”. Der Sturm habe nicht komplett enttäuscht. “Wir haben einige Chancen liegen gelassen und müssen als Team mehr rausholen”. Nichts hält er hingegen von einem durchgängigen Spielsystem vom Nachwuchs bis zum Profiteam: “Ich bin kein Freund davon, komplett das gleiche System zu spielen. Es geht mehr um die Talententwicklung. Und jeder Trainer hat seinen eigenen Stil”, erklärte Kauczinski auf Frage von sechzger.de Auch den Fitnesszustand sieht er nicht als Problem seines Teams: “Jeder ist fit, aber wir haben unterschiedliche Profile und Stände. Ich will immer mehr, es geht immer besser. Deshalb machen wir im Training intensive Sachen. Die Einheiten sind kurz und intensiv. So können wir in der Kürze der Zeit am meisten rausholen.”, erläuterte der Löwen-Dompteur.

Cottbus “ist über die Jahre gewachsen”

Der FC Energie Cottbus reist als neuer Tabellenführer der 3. Liga nach Giesing und wird mit breiter Brust ins Spiel gehen. “Sie haben einen sehr guten Trainer, spielen sehr konstant, sie sind spielerisch stark und haben eine starke Mentalität. Sie können jedes Tempo mitgehen und man sieht, dass die Mannschaft über die Jahre gewachsen ist”, erklärte Kauczinski über den nächsten Gegner. Die Favoritenrolle wollte er sich aber nicht zuschieben lassen und sagte: “Man braucht ja nur auf die Tabelle schauen, dann muss man nicht über die Rollenverteilung sprechen.”.

Spiel im Live-Ticker und Free TV

Allen, die keines der begehrten Tickets im ausverkauften Grünwalder Stadion ergattern konnten, möchten wir natürlich wieder unseren Live-Ticker ans Herz legen. Ab den frühen Morgenstunden berichten wir über das nächste Match der Löwen. Verfolgen könnt ihr die Partie aber auch auf MagentaSport und im Free TV im BR.