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Fotogalerie zu SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München

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SV Wehen Wiesbaden TSV 1860 Fotogalerie

Auch im fünften Spiel in Folge blieben die Löwen ohne Sieg und mussten mit leeren Taschen die Heimreise nach Giesing antreten. Einmal mehr enttäuschte die Mannschaft über weite Strecken und muss sich tabellarisch derzeit eher nach unten orientieren. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch einige Impressionen vom Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SV Wehen Wiesbaden.

Fotogalerie zu SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860

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Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Sechzig um Sieben: Die nächste Niederlage…

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Am gestrigen Sonntag setzte es für den TSV 1860 München die nächste Niederlage, Wiesbaden konnte sich knapp gegen die Löwen durchsetzen. Besser lief es dagegen bei der U21 und U19 – alle News zum Start in eine neue Woche auf einen Blick.

TSV 1860 kassiert Niederlage in Wiesbaden

Keine Punkte mit nach Hause nahmen die Löwen gestern im Duell mit Wehen Wiesbaden. Lange Zeit deutete alles auf ein weiteres 0:0 zwischen den beiden Kontrahenten hin, ehe Flotho wenige Minuten vor Ende den einzigen Treffer des Tages erzielen konnte. Somit steht Niederlage Nummer vier in der aktuellen Saison nach zehn Spieltagen zu Buche.

Präsident Mang im Interview mit sechzger.de

Nach den aktuellen Entwicklungen hat sich Gernot Mang im Interview mit sechzger.de zu mehreren Punkten geäußert. Unter anderem geht es natürlich um die kürzlich stattgefundene Entlassung von Trainer Patrick Glöckner und Geschäftsführer Christian Werner.

U21 holt einen Punkt in Kirchanschöring

Bei der Premiere von Vincent Saller als Chefcoach der U21 hat die Mannschaft gegen den SV Kirchanschöring einen Punkt geholt. Auf dem Weg dahin musste das Team gleich zwei Mal einem Rückstand hinterher laufen, konnte jedoch in beiden Fällen noch egalisieren. Sogar ein Auswärtssieg wäre möglich gewesen. Auch mit dem Unentschieden bleiben die Sechzig Amateure Tabellenführer und empfangen zum nächsten Spitzenspiel am Freitag den TSV Landsberg an der Grünwalder Straße.

U19 holt den Derbysieg

Drei wichtige Punkte für die Moral holte die A-Jugend des TSV 1860 München am Samstag. Ihr gelang nämlich gegen einen anderen Verein aus der Stadt der vielumjubelte Derbysieg. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Paul Sturm.

News aus der 3.Liga

Der 10.Spieltag

Der MSV Duisburg ist vor dem kommenden Duell mit den Löwen weiterhin ungeschlagen, am 10.Spieltag trennten sich die Zebras mit einem 2:2-Unentschieden von Hansa Rostock. Am Samstag ging es äußert torreich zu, in vier Spielen fielen jeweils fünf Treffer. Osnabrück siegte mit 4:1 in Mannheim, Ingolstadt (gegen Ulm) und Köln (gegen Havelse) setzten sich mit dem gleichen Ergebnis in ihren Heimspielen durch. Außerdem drehte Cottbus das Duell gegen Aachen und gewann mit 3:2. Aue holte gegen Essen einen Punkt, während Hoffenheim II zuhause Stuttgart II unterlag.

Der TSV 1860 liegt aktuell auf Rang 13 mit 12 Punkten.

Regensburg trennt sich von Beierlorzer

Eine überraschende Personalmeldung gab es bei Jahn Regensburg am vergangenen Freitag. Der SSV hat sich mit sofortiger Wirkung von Sportchef Achim Beierlorzer getrennt. Dies wurde im Aufsichtsrat auf Antrag des Vorstands einstimmig beschlossen. Damit verliert Trainer Michael Wimmer einen wichtigen Fürsprecher, sodass die Luft für ihn nach dem nicht zufriedenstellenden Saisonstart dünner werden dürfte.

Ingolstadt länger ohne Stammtorwart Ponath

Der FC Ingolstadt muss für längere Zeit ohne Stammkeeper Markus Ponrath auskommen. Der 24-Jährige zog sich im Auswärtsspiel gegen Verl vergangene Woche einen Mittelhandbruch zu und muss operiert werden. Vertreten wird er in der Zwischenzeit von Kai Eisele, der aus Haching nach Ingolstadt wechselte.

0:1-Niederlage: Schwarzer Sonntag in Wiesbaden

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Schwarzer Sonntag in Wiesbaden

Einen schwarzen Sonntag erlebte der TSV 1860 München beim SV Wehen Wiesbaden. Der Tag begann schon denkbar schlecht, als mehrere Fahrzeuge von Löwen-Fans auf der Anreise in einen Unfall verwickelt waren, es gab Verletzte, aber Gott sei Dank keine Schwerverletzten. Gute Besserung an dieser Stelle! Auch auf dem Rasen lief es nicht viel besser. 75 Minuten lang passierte in einer schwachen Partie kaum etwas, dann scheiterten die Löwen mehrmals im Abschluss, ehe Flotho im Nachschuss der Goldene Treffer zum 1:0 für die Hausherren gelang. Am Ende kam auch noch Pech dazu, als Niederlechner beim vermeintlichen Ausgleich im Abseits stand und wenig später auch noch am Pfosten scheiterte.

Löwen nach 0:1 in Wiesbaden im Krisenmodus

Die Krise der Löwen verschärft sich auch nach der 1:0-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden noch einmal. Auf die große Wende warteten die Löwen-Fans vergebens. Nach dem 2:2 gegen Viktoria Köln unter der Woche begannen die Sechzger in Wiesbaden zwar gefällig, erspielten sich aber kaum nennenswerte Möglichkeiten. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gastgeber besser in der Partie und trafen dabei auch einmal die Querlatte. Ansonsten ging es nach einer ereignisarmen ersten Hälfte folgerichtig mit einem torlosen Remis in die Katakomben.

Action erst in der Schlussphase

Wechsel gab es zur Pause auf beiden Seiten nicht, nach einer Stunde kam bei den Gäste dann Hobsch ins Spiel. Dennoch plätscherte die Partie bis zur 75. Minute vor sich hin. Die Hausherren hatten eine Druckphase, scheiterten zuerst einige Male am starken Vollath im Löwen-Tor, ehe nach 77 Minuten dann doch das 1:0 fiel. Einen Schuss von Kaya konnte der Sechzger-Keeper noch abwehren, beim zweiten Versuch von Flotho war er dann chancenlos.

Kein Glück im Abschluss bei 1860

Die Löwen versuchten noch einmal auszugleichen, ließen aber gleich zwei Doppelchancen liegen. Erst scheiterten Niederlechner und Wolfram nach einer Ecke, dann waren es wieder Niederlechner und Danhof, die das 1:1 auf dem Fuß hatten, aber den Ball nicht über die Linie brachten. Die Hausherren agierten nun logischerweise etwas defensiver, dennoch hatte Niederlechner noch zwei Möglichkeiten, seinem Team einen Punkt zu bescheren.
In der Nachspielzeit stand er aber beim vermeintlichen Ausgleich knapp im Ausgleich und hatte wenig später auch noch Pech, als er nach starker Drehung nur den Pfosten traf.

Unglückliche Niederlage in Wiesbaden

So blieb es auch nach 96 Minuten beim 1:0 für die Hausherren und damit einer weiteren unglücklichen Niederlage für die Münchner Löwen. Am Ende wäre auch ein Unentschieden möglich und nicht unverdient gewesen, aber davon kann man sich nichts kaufen. Aber – und das muss man klar und deutlich festhalten – für einen Aufstiegskandidaten ist das einfach deutlich zu wenig, was die Sechzger in Wiesbaden ablieferten, wie auch schon in den Spielen zuvor. In den nächsten Tagen soll nun ein neuer Trainer vorgestellt werden, der jede Menge Arbeit vor sich hat, um die Mannschaft nach den Rückschlägen der letzten Wochen wieder aufzurichten. Alle wichtigen Szenen der Partie zum Nachlesen findet ihr bei uns im Live-Ticker. 

Liveticker: Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München (10.Spieltag)

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Liveticker SV Wehen Wiesbaden TSV 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 10.Spieltag in der Brita-Arena aufeinander.

Reden wir nicht lange und den heißen Brei herum: Ein Sieg muss her und das ziemlich bald! Idealerweise natürlich bereits heute in der hessischen Landeshauptstadt und die Löwen werden durch zahlreiche mitgereiste Fans natürlich wieder toll unterstützt. Beim zweiten und vorerst letzten Auftritt von Alper Kayabunar als Trainer der Profis wird der TSV 1860 alles daran setzen, drei Punkte mit nach Giesing zu bringen.

Endstand: 
SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München 1:0 (0:0)

Aufstellung:
Vollath – Rittmüller (76. Danhof), Dulic, Voet, Pfeifer (88. Steinkötter) – Christiansen (88. Maier), Jacobsen – Haugen (76. Lippmann), Philipp (61. Hobsch), Wolfram – Niederlechner

Bank:
Bachmann (TW), Erdogan, Deniz, Schifferl

Tore:
1:0 (87.) Flotho

Die Personalsituation

Es fehlen:
Verlaat, Schröter, Volland, Reinthaler (alle verletzt), Dähne (angeschlagen)

Ausfälle bei Wehen Wiesbaden:
Franjic, Kalem, Kiomourtzoglou, Nik, Stehle (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Tunay Deniz hat bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und muss daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus stehen Kevin Volland und Florian Niederlechner bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Der Mann an der Pfeife (in Wiesbaden): Timon Schulz

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es hier um Timon Schulz aus Lehrte bei Hannover. Der 29jährige, der seit gut zwei Jahren Drittligaspiele pfeift, kümmert sich am Sonntag (16.30 Uhr im sechzger.de Liveticker) um das Auswärtsspiel der Löwen beim SV Wehen Wiesbaden.

Schulz ein eher strenger Referee

Verglichen mit den neun Schiedsrichtern, die die Löwen in der laufenden Saison bislang persönlich erleben durften (oder manchmal auch mussten), ist Timon Schulz als eher kleinlich zu bezeichnen. Jedenfalls sagt das die Statistik seiner 25 absolvierten Partien in der 3. Liga aus. Die 128 Gelben Karten, also gut fünf pro Partie, sind leicht über dem Durchschnitt. Fünf Gelb-Rote und fünf glatt Rote Karten bedeuten, dass Schulz statistisch betrachtet, in fast jedem zweiten Spiel einen Akteur des Feldes verweist. Das ist ein extrem hoher Wert. Im Mittel jedes dritte Spiel verhängt er einen Elfmeter.

Schulz und der TSV 1860

Alle drei Sanktionen durch den Unparteiischen kamen auch im bislang einzigen Spiel der Löwen, das von Timon Schulz geleitet wurde, zum Einsatz. Und leider erinnern wir uns nur sehr ungern daran zurück. Am 28. Oktober 2023 war’s, in seinem erst dritten Einsatz in der 3. Liga, als Schulz unser Auswärtsspiel bei Viktoria Köln komplett verpfiff. An der 2:1-Niederlage hatte er einen hohen Anteil und erhielt folgerichtig damals vom kicker die Note 5. Wir erinnern uns an sieben (!) Gelbe, eine Gelb-Rote (für Morris Schröter) und eine glatt Rote Karte (für Leroy Kwadwo) für die Löwen. Kurz vor der Pause pfiff er einen äußerst zweifelhaften Handelfmeter gegen Schröter und nach dem Spiel zeigte er dann noch dem zurecht sehr erbosten Trainer Mauricio Jacobacci und Sportgeschäftsführer Marc Nicolai Pfeifer jeweils den roten Karton. Der in unserem Liveticker formulierte Wunsch, dieser Schiedsrichter möge “ganz lange keinen Fußballplatz mehr sehen”, wurde zwar nicht erhört, aber immerhin sind wir dem für den TSV Germania Arpke aktiven Schulz seitdem nicht mehr begegnen. Nun hat er nach fast zwei Jahren die Chance, es besser zu machen.

Das Unparteiischen-Team in Wiesbaden

In der laufenden Saison ist die Partie in Wiesbaden das vierte Spiel, das Timon Schulz leitet. Bei allen drei Spielen war Luca Sambill – wie auch am Sonntag – sein Assistent. Der 22jährige vom VfB Lübeck ist seit dieser Saison in der 3. Liga an der Seitenlinie im Einsatz und pfeift ansonsten in der Regionalliga Nord. Auf der anderen Seite des Spielfelds in der Brita-Arena wird Florian Heft zu finden sein. Ein 35jähriger Bankkaufmann aus Neuenkirchen im Münsterland, der schon seit zehn Jahren bis rauf in die Bundesliga als Linienrichter im Einsatz ist. 84 Bundesliga- und 15 Zweitligaspiele (darunter ein 2:1 der Löwen gegen St. Pauli im Februar 2015 in der Arena am Müllberg) stehen in seinem Lebenslauf. Im Mai 2016 war er außerdem beim Relegationshinspiel um die erste Liga zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg dabei. Als vierter Offizieller fungiert in Wiesbaden der 24jährige Jan-Vincent Ritter aus der rheinland-pfälzischen Gemeinde Münchweiler an der Alsenz.

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Titelbild: Timon Schulz bei seinem bislang einzigen Spiel mit Beteiligung des TSV 1860 im Oktober 2023 in Köln-Höhenberg

 

Gernot Mang im Interview mit sechzger.de

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Tsv 1860 Gernot Mang Abrüsten Wunschziel Zuschauer Grünwalder Stadion

Zu den jüngsten Entwicklungen beim TSV 1860 äußert sich Löwenpräsident Gernot Mang im exklusiven sechzger.de-Interview, das wir in dieser Woche geführt haben. Nachdem Mang schon am Dienstag in der tz ein ausführliches Interview gegeben hatte, schließen wir mit unseren Fragen an dieses Gespräch an.

Nach dem 0:2 am liebsten verstecken

Servus Gernot! Wie bewertest du das 2:2 gegen Viktoria Köln vom Mittwoch Abend mit etwas Abstand? War das schon die erhoffte Trendwende?

Mang: Es war ein sehr emotionales Spiel. Nach acht Minuten 0:2 hinten und dann auch noch die Verletzung von Kevin – da wollte ich mich am liebsten verstecken. Aber wie die Mannschaft danach zurückgekommen ist und gekämpft hat, das hat mir sehr gut gefallen. Mit ein bisschen Glück hätten wir das Spiel sogar noch gewonnen. Es war ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Die Löwen hatten jetzt zweimal hintereinander – vorsichtig ausgedrückt – nicht gerade großes Glück mit dem Schiedsrichter. Wäre da mal wieder eine Ansage in Richtung DFB von einem Verantwortlichen, z.B. vom Präsidenten notwendig? 

Mang: Nein. Wir lassen uns nicht ablenken. Entscheidend ist, dass wir unsere Spiele sportlich auf dem Platz gewinnen – das ist unser Fokus.

Keine Weiterentwicklung der Mannschaft

Blicken wir nochmal zurück auf die Entwicklungen der letzten Wochen: Wann kamen Dir persönlich erste Zweifel an Trainer Patrick Glöckner? Dass mit ihm die hohen Saisonziele heuer womöglich nicht erreicht werden können?

Mang: Wir müssen die gesamten Spiele betrachten. Wenn wir ehrlich sind, hat sich die Mannschaft in dieser Zeit nicht wirklich weiterentwickelt. Und wie es im Fußball nun einmal ist, mussten wir dann gemeinsam handeln und diese Entscheidung treffen. Mir ist aber wichtig zu betonen: Patrick Glöckner ist menschlich absolut top!

…und an Geschäftsführer Dr. Werner? Dessen Abberufung kam ja für viele sehr überraschend und über die Gründe wird aktuell noch wild spekuliert.

Mang: Auch wenn die Entscheidung für viele überraschend kam, hat sich das für uns in den letzten Wochen bereits angedeutet. Ich möchte dazu nicht viel sagen – nur so viel: Wir haben uns diese Entscheidung sehr gut überlegt. Sie war weder emotional noch ein Schnellschuss, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Abwägung.

Fast tägliche Abstimmung mit den Vertretern der HAM

Die beiden Personalentscheidungen wurden einstimmig mit den Vertretern der HAM getroffen. Wie würdest du die Zusammenarbeit mit den Vertretern Hasan Ismaiks in München aktuell beschreiben?

Mang: Die Zusammenarbeit mit den Vertretern der HAM ist sehr professionell – geprägt von gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Wir stimmen uns offen und fast täglich ab, diskutieren intensiv und konstruktiv. Mit dieser Art der Zusammenarbeit kann man wirklich etwas bewegen.

In diesem Herbst geht es dann auch mal wieder um das liebe Geld rund um die KGaA. Um die Fortführungsprognose und die weitere Budgetierung. Werden die Gespräche in den Gremien dann weiter so harmonisch ablaufen, wie zu den jüngsten Personalentscheidungen?

Mang: Ja, davon gehe ich aus. Der Austausch in den Gremien ist offen, respektvoll und lösungsorientiert – genau so, wie es sein sollte.

Verein wird für Klicks benutzt

Der Boulevard spricht nun schon wieder vom „Löwenchaos“. Derartige Formulierungen sind dann auch gleich bundesweit in den Medien. Wie sehr ärgert dich das? Oder ist das halt einfach das Image, das 1860 aufgrund der vergangenen Jahrzehnte hat und wir alle müssen damit leben?

Mang: Mich ärgert das sehr, dass sofort wieder von “Chaos”, “Krise” oder “Absturz” gesprochen wird. Da wird unser Verein einmal mehr für Schlagzeilen und Klicks benutzt. Wie ich schon gesagt habe: Wir haben unsere Entscheidungen sehr professionell und im Einklang getroffen – im Sinne des Vereins. Das hat mit Chaos überhaupt nichts zu tun.

Kannst du unseren Leser*innen vielleicht andeutungsweise verraten, wie weit die Entwicklungen in Sachen Trainerentscheidung schon gediehen sind? Wann dürfen wir mit der Präsentation des neuen Übungsleiters rechnen?

Mang: Dazu kann ich aktuell nichts Konkretes sagen. Manfred Paula führt hier die Gespräche und ist im Lead. Wir gehen aber davon aus, dass wir im Laufe der kommenden Woche einen neuen Übungsleiter präsentieren können.

Löwen werden im Aufstiegsrennen noch mitreden

Noch eine sportliche Frage: Vor Saisonbeginn waren Rostock, Essen und unsere Löwen die ganz großen Favoriten auf den Aufstieg. Aktuell sind nun der Aufsteiger Duisburg, Saarbrücken, Cottbus und auch Osnabrück ganz vorn. Viktoria Köln und auch der SC Verl spielen eine gute Rolle. Wird es also auch diese Saison so sein, dass quasi die halbe 3. Liga im Aufstiegsrennen mitmischt?

Mang: Die 3. Liga ist und bleibt unberechenbar – hier kann wirklich jeder jeden schlagen. Entscheidend wird sein, wer über die gesamte Saison die größte Konstanz und mentale Stärke beweist. Und ich bin überzeugt: Wir werden da auch noch ein Wörtchen mitreden 😉.

 

 

Gegnervorstellung 25/26: Sportverein Wehen 1926-Taunusstein e.V.

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Aufkleber SV Wehen

Die Meinungen zu Leistung im ersten Spiel nach Patrick Glöckner gehen stark auseinander. Während die einen eine wenig verbesserte, pomadige Mannschaft sahen, sind andere beruhigt ob des gestoppten Abwärtstrends und sahen erhebliche Verbesserungen. Nichtsdestotrotz war der gezeigte Kampfgeist unleugbar und dieser wird unabdingbar sein, wenn es am Sonntag weitergeht. Eine der weniger beliebten Auswärtsfahren steht an und es geht zu einem der weniger emotionalen Gegner. Ob dies auch auf die Mannschaft auf dem Feld zutrifft, vermag ich nicht qualifiziert zu sagen. Es ist die in die SV Wehen Wiesbaden GmbH ausgegliederte Kampfmannschaft des Sportverein Wehen 1926-Taunusstein e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Die Hessen stehen aktuell mit 13 Punkten, einer mehr als unsere Löwen, auf dem 10 Tabellenplatz. Wehen spielte bisher solide, weist eine Bilanz von 3-4-2 und ein Torverhältnis von 13:11 auf. Aktuell ist man in Wiesbaden auf einer Remis-Serie. Die letzten drei Spiele wurden die Punkte geteilt, wobei man nur ein Tor erzielte, im Umkehrschluss aber auch nur eins kassierte. Die bisher wenig ereignisreichen Gastspiele beim SVW könnten sich also weiter fortsetzen. Was die Mannschaft von Nils Döring zu leisten im Stande ist konnte man aber schon in der ersten Pokalrunde gegen die Seitenstraße beobachten. Dort bot Wehen eine sehr ansprechende Leistung und hatte den klaren Favoriten am Rande einer Niederlage.

Kader & Transfers

Eine für Drittligaverhältnisse ruhige Transferphase hat der SV Wehen hinter sich. 11 Abgänge stehen 13 Zugängen gegenüber, wobei von diesen drei Nachwuchsspieler aus der die aus der A-Jugend hochgezogen wurden, dabei sind.

Abgänge

Interessantester Abgang ist wahrscheinlich Thijmen Goppel (28, RA), den es nach Indonesien zu Bali United verschlagen hat. Sein Pendant auf der linken Außenbahn Nick Bätzner ging den gewohnten weg und läuft nun für Paderborn im Unterhaus auf. Mit Florian Carstens (26, IV, Rostock) und Bjarke Jacobsen (31, DM, Osnabrück) haben wir ja dieses Jahr schon Bekanntschaft gemacht. Exotischere Destinationen fanden sich für Ex-Löwe Emanuel Taffertshofer (30, DM) der nun in der zypriotischen Sonne für Aufsteiger Akritas Chlorakas auf dem Rasen steht, sowie für Franko Kovacevic (25, MS) der jetzt im slowenischen Oberhaus für NK Celje gegen den Ball tritt. Der manchen vielleicht aus Augsburg bekannte Ersatztorhüter Mohamed Amsif, seines Zeichens achtfacher Nationalspieler Marokkos, hat mit 36 Jahren im Sommer seine Karriere beendet.

Zugänge

Ersetzt wurden diese Verluste mit einer jüngeren Riege an Spielern. Für die offensiven Außen kamen Lukas Schleimer (25) aus Nürnberg, Simon Stehle (23) aus Saarbrücken und Robin Kalem (22) von Hannover II. Stehle und Kalem sind aktuell, aber angeschlagen. In der Innenverteidigung holte man Jakob Lewald (26) von Absteiger Sandhausen und Jordy Gillekens (25) aus dem belgischen Unterhaus. Von Viktoria Köln holte man den Doppelpack aus Niklas May (23, LV) und Donny Bogicevic (23, RA). Die drei Letztgenannten haben sich schon zu absoluten Stammspielern entwickelt. Von Botev Vratsa aus der bulgarischen Beletage wurde außerdem noch David Suarez (24) für das defensive Mittelfeld verpflichtet.

Vom Bestandskader ist besonders Kapitän und Torhüter Florian Stritzel zu nennen, der aktuell in bestechender Form ist. Mittelfeldchef Orestis Kiomourtzoglou ist aktuell verletzt, vorne wirbelt mit Fatih Kaya (25), Moritz Flotho (23) und Nikolas Agrafiotis (25) aber ein sehr gefährliches Trio, gegen das sich die Löwen Defensive von ihrer besten Seite zeigen muss.

Löwenpower: Fabian Greilinger

Vereinsgeschichte

Der Verein wurde am Neujahrstag 1926 in Wehen, einem Stadtteil von Taunusstein gegründet. Die Stadt grenzt im Nord-Westen an Wiesbaden. Nach dem Beginn in der C-Klasse wurde im folgenden Jahr ein eigener Sportplatz auf dem Wehener Halberg gebaut. 1933 wurde der Verein nach der Machtergreifung an den TV 1874 Wehen angegliedert. Bis zur Neugründung im Frühjahr 1946 wurde der Spielbetrieb mit gelegentlichen Freundschaftsspielen inoffiziell aufrechterhalten. Nach dem Wiedereinstieg in der B-Klasse konnte man Ende der 50er Jahre erste Erfolge verzeichnen. 1960 gewann man den Kreis- und Bezirkspokal und stieg 1965 in die A-Klasse auf.

Im Jahre 1979 steigt Heinz Hankammer als Hauptsponsor und Präsident ein. Mit dieser Unterstützung konnte 1987 sogar die Landesliga erreicht werden. 1989 stieß man in die Oberliga und 1994 sogar in die Regionalliga vor. 1988, 1996 und 2000 gewann man außerdem den Hessenpokal. Der größte Erfolg gelang dann 2006/07 mit dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Bundesliga, der zwei Saisonen andauerte. Seitdem hält man sich auf Bundesebene, meist in Liga 3, aber mit Ausnahmen in den Saisonen 2019/20 und 2023/24. Ab 2007 erfolgt dann ein großer Umbruch in Taunusstein, der eng mit der Familie Hankammer und dem Unternehmen Brita zusammenhängt.

Der neue SVW

Im Zuge dessen wurden für die Öffentlichkeit Name, Logo und Standort geändert. Die Ultras von Wehen beschreiben das folgendermaßen:

“Mit dem Aufstieg 06/07 kam der große Umbruch, der uns als Szene heutzutage immer noch vor große Probleme stellt. Mit der Umwandlung des Vorstands in ein Präsidium im Jahre 2002/03 legte Hankammer den ersten Grundstein zur drohenden Katastrophe. Der Aufstieg in die Zweite Liga wurde begleitet vom Bau der Brita-Arena (bis zur Fertigstellung im Oktober 2006 gastierte der SV Wehen bei Eintracht Frankfurt) und der Gründung der SV Wehen Wiesbaden GmbH, die von nun an den Spielbetrieb aufnahm. Parallel wurde die FI Fußball Invest GmbH gegründet, welche 90% der Anteile am Geschäft des Spielbetriebs der SV Wehen Wiesbaden GmbH innehat (10% hält der Gründungsverein SV Wehen), und die Stadion Berliner Straße GmbH, die das Stadion dem SV Wehen abkaufte und an diesen neu verpachtete. Perverser wird es, wenn man sich die Verflechtungen beider Unternehmen anschaut.sdf

Nicht nur gehören beide zur Hanvest/Brita-GmbH, sondern viele der führenden Köpfe stecken zeitgleich in Personalunion durch eine Anstellung oder ehemaligen Anstellung bei Brita. Als sei dies nicht genug, um die Position der Familie Hankammer beim SV Wehen zu festigen, indem das finanzielle Schicksal des Vereins an die Hankammer’s gekoppelt wurde, vollzog sich eine autoritäre Vereinsumgestaltung. Hankammers (auf den Vater folgte Sohn Markus) stellen den Präsidenten des Vereins SV Wehen 1926 Taunusstein e.V. seit ´82 ununterbrochen. Um die eigene Position zu festigen wurde ein Ehrenrat eingeführt. Dieser Ehrenrat fungiert als Kontrollorgan, welcher als einziges Gremium Präsidentschaftskandidaten vorschlagen kann.

Besonders problematisch wird es, wenn man erfährt, dass der geschäftsinnehabende Präsident als einziger die Zusammensetzung dieses Ehrenrates bestimmen kann. Somit verliert das einfache Vereinsmitglied nicht nur eine seiner basisdemokratischen und grundlegendsten Funktionen, sondern der Präsident schirmt sich somit auch gegen negative Einflüsse ab, indem er in der Lage ist den Ehrenrat in seinem eigenen Sinne zu berufen. Erschreckenderweise gingen die Ideen der Familie Hankammer soweit, dass gänzlich der Taunussteiner Urverein aufgelöst und eine Forcierung auf Wiesbaden angestrebt werden sollte. Dies konnte glücklicherweise von der Stadt Taunusstein abgewehrt werden, welche die dem Vereinen mit Sanktionen drohte, falls Taunusstein komplett entfiele. Das Stadion am Halberg wird heutzutage als Nachwuchsleistungszentrum genutzt und wird von der Stadt Taunusstein subventioniert.”

Der Verein

Der SV Wehen 1926 vereint knapp 700 Mitglieder und bietet nur Fußball als Sport an. Die Profis, sowie die U19, U17 und U16 sind in die SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH ausgegliedert. Den Namen verwenden aber auch die e.V. Mannschaften. Unter Einhaltung von 50+1 gehören 90% der Fußballfirma der “FI Fußball Invest”, welche eine 100%-ige Tochter der Hanvest Holding GmbH ist. Die restlichen 10% gehören dem SV Wehen 1926-Taunusstein e.V..

Die Hanvest ist die Holding-Gesellschaft der Familie Hankammer, die darüber auch ihr größtes Unternehmen “Brita” kontrolliert. Brita ist Hauptsponsor des SVWW und Namensgebern des Stadions. Auch Teil der Hanvest ist die “Stadion Berliner Straße GmbH & Co. KG”, welcher das Stadion gehört. Der Geschäftsführer der Holding ist Markus Hankammer, Sohn des Brita Gründers Heinz und Präsident des SV Wehen 1926-Taunusstein. Wer sehen will wie man 50+1 umgehen will und im Zuge dessen auch die Identität eines Vereins umschreiben will, hat in Hessen das Paradebeispiel stehen.

Fanszene

Die Fanszene des SV Wehen ist ähnlich wie der Verein eher klein und wenig bedeutsam. Aktuell gibt es eine wirkliche Ultragruppe, und zwar die “Supremus Dilectio“, welche 2009/10 gegründet wurde. Als Jugend- und Umfeldgruppe fungiert die “Supcrew”, Teil ist auch die “Sektion Rheingau”. Ganz lückenlos ist die Geschichte der “SD” nicht, da im Anschluss an Reibereien mit der Polizei nach einem Auswärtsspiel im Saarland 2014 über die Hälfte der Szene Stadionverbot bekam und deshalb für zwei Jahre Pause eingelegt wurde. In dieser Zeit wurden ersatzweise die Amateure im heimischen “Halberg-Stadion” unterstützt.

Abseits von “Ultrá” gibt es noch 8 offizielle Fanclubs, wovon die “Allianz Wiesbaden” und “Die Halbergtramps” öfter auswärts dabei sind. Als Alleinstellungsmerkmal sehen die Ultras ihre kritische Einstellung gegenüber dem modernen Konstrukt SVWW und unterstützen eigentlich den Hauptverein mit dem taunussteiner Namen.

Eine Freundschaft gibt es zu Szene des FC Ingolstadt 04. Feindschaften gibt es zum FSV Frankfurt, mit Abstrichen auch zu den Kickers Offenbach und Mainz 05.

Das Stadion

Der SV Wehen Wiesbaden trägt seine Heimspiele in der “Brita-Arena” in Wiesbaden aus, die am 11. Oktober 2007 eingeweiht wurde. Das Stadion fasst 12.100 Plätze und gehört über die Hanvest Holding GmbH dem Hauptsponsor, der auch Namenssponsor der Arena ist. Der Bau war zu Beginn komplett in Stahlrohrbauweise ausgeführt und dauerte nur 4 Monate. Dementsprechend ist auch der Charme des Stadions, das auch damit irritiert, dass im Innenraum die Farbe Blau des Sponsors dominiert.

Brita-Arena

Eigentlich war die Arena nur als Provisorium auf 5 Jahre angelegt, feste Neubaupläne konnten aber bis jetzt nicht umgesetzt werden. Mittlerweile ist aber die Westtribüne als fester Neubau umgesetzt, nachdem von der Stadt der Bebauungsplan geändert wurde. Für die anderen drei weiterhin “provisorischen” Tribünen ist alle 5 Jahre eine Erneuerung der Baugenehmigung erforderlich. Aktuell ist im Nutzungsvertrag mit der Stadt Wiesbaden geregelt, dass der Verein seine Heimspiele bis 2047 in der Brita-Arena austrägt.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der SV Wehen steht auf Platz 1 der ewigen Tabelle der 3. Liga.
  • Beim Aufstieg in die A-Klasse Wiesbaden 1965 stellten die Taunussteiner mit einer Saisonbilanz von 54:0 Punkten und 117:15 Toren einen bundesweiten Rekord auf.
  • Benjamin Siegert schoss am 5. Oktober 2007 im Spiel gegen Fürth nach 8 Sekunden das 1:0 für Wehen. Dies ist bis heute das schnellste Tor in der Geschichte des deutschen Profifußballs.
  • Der russische Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski verspielte während seiner Deutschlandreise 1865 in Wiesbaden seine Reisekasse und wählte die Kurstadt offenbar als Vorlage des fiktiven Schauplatzes Roulettenburg seines 1866 verfassten Romans Der Spieler.
  • Wiesbaden ist mit 15 Thermal- und Mineralquellen eines der ältesten Kurbäder Europas.

Der 10. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr MSV 02 Duisburg – FC Hansa Rostock
Samstag 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – TSV Havelse 1912
14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – 1. FC Saar–brücken
14:00 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – SC Verl 1924
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr FC Energie Cottbus – Aachener TSV Alemannia
Sonntag 13:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – Rot-Weiss Essen
16:30 Uhr SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München
19:00 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – VfB Stuttgart II

 

Derbysieger! U19 schlägt die Seitenstraße mit 1:0!

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Derbysieger! U19 schlägt die Seitenstraße mit 1:0

Wer in der bayrischen Landeshauptstadt für qualifizierte Nachwuchs-Arbeit zuständig ist, stellte die U19 der Löwen am Samstagnachmittag im Derby gegen die Unaussprechlichen eindrucksvoll unter Beweis. Die Sechzger gewannen Match mit viel Kampfgeist und Einsatz am Ende verdient mit 1:0 und haben damit nach zwölf Punkten aus sechs Spielen in der Gruppe E der DFB-Nachwuchsliga weiterhin alle Trümpfe selbst in der Hand, was den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft angeht. Aktuell liegen sie mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz auf Platz drei.

Früher Treffer von Sturm für die Löwen

Vor 700 Zuschauern, die sich am Trainingsgelände wie berichtet über freien Eintritt freuen konnten, wurde das Derby am frühen Samstagnachmittag angepfiffen. Auf dem Fünfer-Platz an der Grünwalder Straße 114 fiel der Goldene Treffer bereits nach fünf Minuten. Paul Sturm traf nach einem technischen Patzer des Gäste-Keepers zur frühen Löwen-Führung. Während der Torsteher der Seitenstraße mehrmals technische Probleme hatte und damit Großchancen der Sechzger einleitete, wurde der Löwen-Keeper mit starken Paraden im zweiten Durchgang zu einem der Matchwinner.

Kämpferisch starker Auftritt der Sechzger

Die Gäste aus der Seitenstraße hatten im ersten Durchgang mehr Spielanteile, die besseren Torchancen erspielten sich aber die Sechzger, die kämpferisch klar die bessere Mannschaft waren. Defensiv standen die Hausherren sicher und verteidigten alles routiniert weg, was auf sie zukam. In der zweiten Halbzeit spielten die Hausherren einige Umschaltsituationen nicht sauber genug aus, um den Sack vorzeitig zuzumachen. Aber geriet auch so das 1:0 im zweiten Durchgang kaum mehr wirklich in Gefahr, sodass am Ende ein verdienter Derbysieg für den TSV 1860 München zu Buche stand.

Faninformationen vor SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860

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SV Wehen Wiesbaden TSV 1860 Fotogalerie (23)

Am Sonntag um 16.30 Uhr gastieren die Löwen in der hessischen Landeshauptstadt und werden sicher wieder zahlreich und lautstark von ihren Fans unterstützt. Wir präsentieren Euch die Faninformationen vor dem Spiel des TSV 1860 München beim SV Wehen Wiesbaden.

Faninformationen vor SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860

Die Tore der BRITA-Arena in Wiesbaden (Berliner Straße 9) öffnen ebenso um 15 Uhr wie die Tageskasse.

Den mitgereisten Fans stehen für ihre PKWs begrenzte, kostenpflichtige (5 €) Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe des Gästeeingangs in der Balthasar-Neumann-Straße (P3) zur Verfügung. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, das Auto auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz “Salzbachaue” abzustellen, der sich in der Gartenfeldstraße direkt am Hauptbahnhof befindet. Von dort aus ist die BRITA-Arena zu Fuß in rund 15 Minuten zu erreichen.

Busse und 9-Sitzer können in der Wettinerstraße unmittelbar am Gästeeingang parken. Bitte beachtet, dass die Einfahrt für Reisebusse ausschließlich über die Welfenstraße möglich ist, da die Wettinerstraße vom Gustav-Stresemann-Ring aus an Heimspieltagen des SV Wehen Wiesbaden gesperrt ist.

Wenn Ihr mit der Bahn anreist, könnt Ihr vom Wiesbadener Hauptbahnhof in ca. 20 Minuten zur BRITA-Arena gehen. Route: Gartenfeldstraße, Mainzer Straße, Welfenstraße, Wettinerstraße.

Bar- und Kartenzahlung möglich

Innerhalb des Stadions kann sowohl cash als auch bargeldlos gezahlt werden. Es wird Vollbier ausgeschenkt.

Berücksichtigt bitte, dass das Mitnehmen von Rucksäcken und Taschen, die größer als Din A4 sind, untersagt ist. Es gibt nur sehr wenige Ablagemöglichkeiten am Gästeeingang, also lasst sie im Idealfall im Auto/Bus.

Ansprechpartner vor Ort:

Jamie Jesse: +49 175 1860 004

SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860: Ergebnistipp Emanuel Taffertshofer

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emanuel taffertshofer

Zwei Pflichtspiele absolvierte Emanuel Taffertshofer in der 2. Bundesliga für den TSV 1860 und kam zudem vierzig Mal für die Amateure in der Regionalliga Bayern zum Einsatz. Später stand der Mittelfeldspieler vier Jahre lang beim den SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag. Heute tippt der 30-Jährige, der inzwischen in der 1. Liga Zyperns kickt, das Duell seiner beiden Ex-Clubs.

Ergebnistipp Emanuel Taffertshofer

Ist es der Blick auf die Tabelle oder der Umstand, dass er keinen der beiden Vereine verlieren sehen möchte, der Taffertshofer zu seinem Tipp kommen lässt?

“Ich tippe ein 1:1.
Niederlechner trifft für Sechzig und Kaya gleicht aus.”

Nach vier Spielen ohne Sieg wäre es für die Löwen vor der Länderspielpause natürlich wichtig, nicht nur einen Zähler aus der hessischen Landeshauptstadt zu entführen…

Aus der 3. Liga nach Zypern

Der gebürtige Landsberger wechselte in der Jugend vom SV Söchering zum TSV 1860 München, wo er aus dem U-Bereich in die zweite Mannschaft aufstieg. Sein Profidebüt bei den Löwen gab er im Oktober 2015 in der 2. Bundesliga. Im Winter 2015/16 folgte der Transfer er zu den Würzburger Kickers, wo er sich als Stammspieler etablierte. 2018 zog er weiter zum SV Sandhausen, mit dem er erneut in der 2. Bundesliga spielte.

Im Sommer 2021 wechselte Emanuel Taffertshofer zum SV Wehen Wiesbaden, für den der Mittelfeldspieler bis zum Sommer 2025 insgesamt 100 Pflichtspiele absolvierte. Mittlerweile steht er beim zypriotischen Erstligisten Akritas Chlorakas unter Vertrag. Auch sein Bruder Ulrich Taffertshofer ist übrigens reif für die Insel: Er schnürt die Stiefel für Atlético Baleares.

Titelbild: Akritas Chlorakas