Er hat es schon wieder getan: Wie schon im Grünwalder Stadion gegen Halle sorgte Julian Guttau auch in Ostwestfalen für das goldene Tor und bescherte den Löwen drei Punkte. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Impressionen des Auswärtssieges des TSV 1860 beim SC Verl. Was für eine rundum gelungene Auswärtsfahrt!
Videos aus der Sportclub Arena
Nachfolgend zwei Videos vom 1:0-Erfolg der Giannikis-Elf beim SC Verl. Noch mehr Bewegtbilder rund um die Löwen findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!
Fotogalerie zu SC Verl – TSV 1860 München
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Beim Auswärtssieg gegen den SC Verl am gestrigen Samstag blieb der TSV 1860 München zum zehnten Mal ohne Gegentreffer. Die Folge: mittlerweile stellen die Löwen die beste Defensive der 3.Liga.
Defensive des TSV 1860 als Prunkstück und Punktegarant
Acht Spiele, 18 Punkte und 13:4 Tore – so liest sich die sensationelle Bilanz seit dem Einstieg von Argirios Giannikis an der Grünwalder Straße. Die Löwen sind unter dem neuen Trainer weiterhin ungeschlagen und gewannen die letzten vier Spiele allesamt. Das Abstiegsgespenst wurde damit aus Giesing vorerst erfolgreich vertrieben, die Konkurrenten in der bedrohten Zone deutlich distanziert. Manch einer träumt dank dem aktuellen Lauf sogar schon von neuen Zielen und erhofft sich insgeheim noch eine Chance auf Platz 4, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigen würde. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die nächsten Aufgaben nicht unbedingt leichter werden dürften. Mit Ulm (3.), Dresden (2.) und Münster (5.) warten gleich drei Top-Teams in Folge auf den TSV 1860 München. Die Partien dürften zeigen, auf was sich die Löwenfans in dieser Saison noch freuen dürfen – oder eben auch nicht.
Ein schöner Zwischenstand bezogen auf die Löwen offenbart sich bei einem genauen Studium der aktuellen Tabelle der 3.Liga. 27 Treffer kassierte die Defensive um Marco Hiller, Jesper Verlaat und Co. in bisher ebenso viel absolvierten Spielen. Damit stellt der TSV 1860 München zurzeit die beste Abwehr der Liga. Unter Giannikis blieb das Team bereits vier Mal ohne Gegentreffer, zuletzt gestern in Verl. Die guten Leistungen in der Defensive sind mit ein Grund, wieso es derzeit beim TSV 1860 so gut läuft. Mit Max Reinthaler konnte die Viererkette noch einmal verstärkt werden, der ehemalige Wiesbadener ist aus der ersten Elf kaum noch wegzudenken. Aber auch Kapitän Jesper Verlaat, mit dem die Verantwortlichen unbedingt verlängern wollen, zeigt konstant gute Leistungen. Die gute Arbeit der Viererkette ist mit ein Grund dafür, dass Marco Hiller gestern zum bereits achten Mal im 17.Einsatz die weiße Weste behielt.
Bereits unter Maurizio Jacobacci kassierte der TSV 1860 vergleichsweise wenig Gegentore. Da unter Giannikis die Offensive deutlich an Schwung zugelegt hat und sich das Ganze auch in Treffern widerspiegelt, machen die Löwen in der 3.Liga weiter Boden gut und kletterten durch den Sieg in Verl auf Rang 12.
Ein Berater des “Bündnis Zukunft 1860”, Joachim Seufert, hat sechzger.de-Redakteur Thomas Meiler auf Facebook wüst beleidigt. Thomas Meiler geht im Folgenden darauf ein.
Das Bündnis Zukunft 1860
Das Bündnis Zukunft 1860 gibt sich offen für alle Strömungen und Meinungen. Ziel soll sein, 1860 nach vorne zu bringen. Das Miteinander wird großgeschrieben – zumindest, wenn man sich in der Öffentlichkeit und auch in den sozialen Medien austauscht. Martin Gräfer kann das sehr gut. Er gibt gerne in eloquenten Worten den Stand der Dinge auf seinem Facebook-Profil wieder. Er versucht meist auf Posts oder Fragen zu antworten – auch wenn der Inhalt dann allzu oft in PR-Sprech untergeht. Ich habe auf den letzten Post auch ein Statement hinterlassen, das Gräfer in gewohnter Manier umgangen oder aus seiner Sicht beantwortet hat. Das kann und darf er. Aber was dann kam, ist ein besonderer PR-Coup des Bündnisses. Es war einmal die schöne heile Bündniswelt und ein “Oberarschloch”.
Schöne Grüße aus Lautern
Ich habe meine Zweifel daran geäußert, dass sich Herr Gräfer von den “anderen Blogs” – ich denke er meint sechzger.de und das Löwenmagazin – mit einer Kampagne gegen ihn und das Bündnis ausgesetzt fühlt. Er hat mir dann seine Sicht der Dinge mehr oder weniger näher gebracht und da ich keine weitere Diskussion wollte, habe ich mich höflich verabschiedet. So weit, so gut. Es schaltete sich dann der interne oder externe Experte des Bündnisses, Joachim Seufert, in die Diskussion ein. Genau der Seufert, der vor kurzem die Erfolgsformel für das zukünftige Sechzig vom Stapel gelassen hat: “Ohne den aktuellen VR – ohne die Ultras – und mit einem neuen Stadion“. Er meinte, ich solle Anfeindungen und Beleidigungen gegen das Bündnis unterlassen und hat mir Grüße aus Lautern zukommen lassen.
Seufert beleidigt sechzger.de-Redakteur
Meine Antwort darauf war eher salopp: “Joachim Seufert Ich habe keinerlei Anfeindungen oder gar Beleidigungen geschrieben. Grüße aus Schweden in die Pfalz (Scheiß FCK – persönliche Abneigung).” Eine Antwort auf den Post habe ich nicht bekommen. Dafür im Messenger:
Screenshot Thomas Meiler
Ein schönes Miteinander im Rudel, oder? Herr Gräfer und Co. haben sich – zumindest öffentlich – von dem sogenannten Experten und seinen Aussagen distanziert. Allerdings mischt sich Seufert immer munter in die Diskussionen ein. Kurz nach seinem verbalen Meisterstück im Messenger blockierte er mich auf Facebook. Das ist mir eigentlich ziemlich egal. Interessant finde ich aber den Umgangston, den man kritischen Stimmen zukommen lässt. Darum bleibt meine starke Skepsis gegenüber dem Bündnis und seinen Zielen. Wird sich das Bündnis vom mutmaßlichen Straftäter Seufert noch deutlicher distanzieren?
“Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n” singt Wolfgang Petry in einem seiner Lieder. Auswärtsspiele im Westen Deutschlands verbinde ich meist mit einem Besuch bei einem guten Freund. Fester Bestandteil der gemeinsamen Anreise sind Lieder von eben jenem Sänger. Ein Wort, das der Kultsänger in den Mund nimmt, kennen die Löwenfans quasi nicht mehr. Denn der TSV 1860 München bleibt auch gegen den SC Verl ungeschlagen und holt sogar die nächsten drei Punkte.
Verlieben: Siege mit den Löwen und die Theke
Nach Schlusspfiff konnten es viele kaum glauben, was sie da gerade gesehen hatten. Der TSV 1860 München blieb auch im achten Spiel unter Argirios Giannikis ungeschlagen und holte gegen den SC Verl einen glücklichen Auswärtssieg. Glauben konnten es vor allem auch nicht die Gastgeber, die trotz zahlreicher Chancen keinen Treffer erzielen konnten. Die Löwen ziehen damit vorbei und belegen nun Rang 12. Das alleine ist schon Grund genug zum Verlieben. Wie sagte es mein Kumpel nach dem Abpfiff so schön: “Man wird sich erst wieder so richtig bewusst, dass man zum Fußball fährt, um seine Mannschaft siegen zu sehen.” Die leidgeprüften Anhänger des TSV 1860 kommen wahrlich nicht immer in diesen Genuss. Doch aktuell gibt es hier keinen Grund sich zu beschweren. Vielmehr sollte man den Moment genießen.
Genossen haben meine Kollegen und ich auch den Nachmittag in Verl. Ich war akkreditiert und durfte das ein oder andere Foto für unser Projekt aufnehmen. Einige Kollegen hatten sich hingegen mit Karten an der Theke im Gästeblock eingedeckt und feierten den Auswärtssieg feucht-fröhlich. Zum Verlieben diese Idee des SC Verl mit der Theke!
Verloren: zum achten Mal in Folge nicht!
Duisburg, Lübeck, Sandhausen, Aue, Essen, Ingolstadt, Halle und nun Verl – die Mannschaft hat mit Trainer Argirios Giannikis noch kein einziges Spiel verloren. Gestern war nicht unbedingt alles Gold, was glänzt – die Laune des Deutsch-Griechen auf der Pressekonferenz ließ das andeuten – doch das ist mir persönlich gerade relativ egal. Sicher wird Giannikis die 90 Minuten ordentlich aufarbeiten und Verbesserungsmöglichkeiten ansprechen. Doch wer hätte gestern bitte nach der ersten Halbzeit gedacht, dass der TSV 1860 in Verl einen Auswärtssieg holt? Wer hätte gedacht, dass wir acht Spiele ohne Niederlage bleiben? Was ist das gerade für eine schöne Momentaufnahme nach den langen, anstrengenden und schwierigen Zeiten…
Vergessen: der Streit und all die Diskussionen
Für ein paar Stunden kann man da einfach glückselig abschalten. Vergessen sind die Diskussionen und der Streit zwischen den Löwenfans. Sei es um das Thema Sechzgerstadion, Hasan Ismaik oder ganz neu das Bündnis Zukunft. Eine Zeit lang kann man sich einfach mal freuen, dass die Löwen drei Punkte in der 3.Liga geholt haben. Der Sport überdeckt dann doch einmal kurz, was ansonsten abseits des Platzes alles los ist bei Sechzig München. Ich muss sagen, dass das wirklich auch gut tut – alle Löwenfans sind sich in einem Punkt einig. Das ist kaum zu glauben. Der Auswärtssieg tut einfach gut!
Verzeih’n: die Leistungen der Hinrunde
Bei solchen Auftritten aktuell mit Siegen und Unentschieden sowie vor allem keinen Niederlagen kann man dem Team die schwachen Leistungen aus der Hinrunde doch ein stückweit verzeih’n. Sicher ist auch die Frage “Was wäre wenn?” erlaubt, doch bringt sie leider keinen Mehrwert in der momentanen Situation. Es gilt den Abstieg zu verhindern und das gelang in den letzten Spielen mehr als ordentlich. Stattdessen träumt der ein oder andere Löwenfan schon von der möglichen DFB-Pokal Qualifikation.
Doch wie Wolfang Petry es so schön sagt: “Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n” – diese Emotionen liegen manchmal einfach sehr nah beieinander. Lasst uns also den Moment genießen, Löwen. Es kann jederzeit wieder anders laufen.
Nicht nur für die Profis gab es in Verl Grund zum Jubeln, auch die A- und B-Junioren konnten in der Bundesliga Siege einfahren. Während sich die U19 überraschend in Ingolstadt durchsetzen konnte, holte die U17 zuhause gegen Kaiserslautern drei Punkte.
TSV 1860 U17 besiegt 1. FC Kaiserslautern
Am vergangenen Wochenende setzte es in Stuttgart noch eine 2:6-Klatsche, diesmal gab es jedoch einen Sieg für die Elf von Felix Hirschnagl. Nach torloser erster Hälfte brachte Efe Karakoc die Junglöwen in der 54. Minute in Führung, doch nur vier Zeigerumdrehungen später sorgte Marvin Yüsün für den Ausleich der Pfälzer.
Erneut war es Karakoc, der den TSV 1860 in der 71. Minute jubeln ließ, ehe Mustafa Tekin tief in der Nachspielzeit gegen mittlerweile dezimierte Gäste mit dem 3:1 den Deckel draufmachte.
Einen etwas überraschenden Auswärtssieg feierte das Team von Jonas Schittenhelm bei den Schanzern. Gegen den bisherigen Tabellenzweiten aus Ingolstadt waren die Löwen als Außenseiter in die Partie gegangen und sahen sich zu Beginn auch guten Möglichkeiten der Gastgeber ausgesetzt. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite, als Ott seinen Sturmkollegen Christian Leone in Szene setzte und dieser zum 0:1 einnetzte (28.).
Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel glich Baran Berk für die Jungschanzer aus, die drei Punkte nahm jedoch die U19 aus Giesing mit. Fuchs und Garza bedienten Raphael Ott (siehe Titelbild) und der setzte in der 89. Minute aus 14 Metern den Lucky Punch zum 2:1-Auswärtssieg der Löwen.
Mit diesem Auswärtsdreier zog Sechzig in der Tabelle übrigens am FC Bayern vorbei und belegt derzeit Rang 7.
Die Erfolgsserie der Löwen nahm auch in Verl kein Ende und so fahren die Löwen nach dem 1:0-Sieg mit drei Punkten im Gepäck zurück nach Giesing. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Trainer Argirios Giannikis, der seiner Mannschaft bescheiningte, sich “mit allem, was wir hatten, reingeworfen” zu haben.
“Haben uns mit allem, was wir hatten, reingeworfen”
Zunächst führte der Trainer des TSV 1860 in der Pressekonferenz an, dass den Löwen bewusst war, dass sie in Verl “eine sehr anspruchsvolle Aufgabe” erwarten würde und verwies auf die hohe Ballbesitzquote der Ostwestfalen. Leider habe seiner Mannschaft vor der Pause “der Mut gefehlt, nach vorne zu verteidigen”. Infolgedessen sei seine Mannschaft unter Druck geraten und durfte sich bei Marco Hiller und dem Pfosten bedanken, dass man mit einem torlosen Remis in die Pause gegangen sei. Zudem sei der Fokus darauf gelegen, die langen Einwürfe und Halbfeldflanken wegzuverteidigen.
Nach dem Seitenwechsel sah Giannikis “eine Leistungssteigerung unserer Mannschaft, dass wir uns mehr getraut haben nach vorne zu verteidigen und mehr den Ball zu wollen”. Nach dem 1:0 “haben wir uns mit allem, was wir hatten, reingeworfen und das Tor verteidigt und den Sieg nach Hause gebracht.”
Unterstützt von gut 800 Löwen-Fans war der TSV 1860 München am späten Samstagnachmittag beim SC Verl zu Gast. Die Münchner konnten zu Beginn der Partie vor 2.915 Zuschauern nicht so recht an die starken Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Gegen die zuletzt mehrmals sieglosen Verler musste Keeper Hiller zwei Mal in ärgster Not klären, einmal rettete der Pfosten. Nach der Pause steigerten sich die Löwen und traten auch offensiv in Erscheinung. Zwanzig Minuten vor Ende brachte Julian Guttau die Gäste im Nachschuss in Führung. Den gesamten Spielverlauf zum Nachlesen gibt es in unserem Live-Ticker.
Einige Umstellungen in der Startelf
Die Gäste mussten im Vergleich zum 1:0 gegen Halle auf mehreren Positionen umstellen, nachdem Richter, Starke und Nankishi ausfielen. Im Tor begann Hiller, auf der linken Außenverteidiger-Position startete Greilinger für Kwadwo, auf der Sechs stand Frey statt Starke vom Anpfiff ab auf dem Rasen. Erstmals wieder auf der Bank saß der genesene Zwarts.
Verl hat mehr vom Spiel in Hälfte eins
Die Löwen kamen in der ersten Halbzeit zu keinerlei nennenswerter Torchance. Verl hatte mehr von der Partie, deutlich mehr Ballbesitz und auch die besseren Möglichkeiten. Ouro Tagba köpfte nach einer Schröter-Flanke weit am Tor vorbei, das war es auch schon aus Sicht der Gäste. Auf der anderen Seite rettete Hiller stark mit einer Fußabwehr gegen den durchgebrochenen Ochojski. Zehn Minuten später war der Stammkeeper der Löwen bei einer Ecke per Faust zur Stelle und hatte dann bei einem Schuss aus 17 Metern Glück, dass der Pfosten rettete.
Löwen stehen hinten recht solide
Doch wirklich zwingende Chancen blieben auch bei den Hausherren eher eine Seltenheit. Die Löwen verschoben gut und hielten die Hausherren weitgehend von der Box fern, einzig an echten Offensivaktionen fehlte es. Lakenmacher lief sich in der Schlussphase des ersten Durchgangs am letzten Gegenspieler fest und die erste Ecke der Löwen führte ebenfalls zu nichts. So ging es wenig überraschend torlos in die Katakomben.
Kwadwo kommt für Ouro-Tagba
Zum zweiten Durchgang schickte Giannikis dann Kwadwo für Ouro-Tagba aufs Feld und die Löwen begannen etwas schwungvoller, ohne sich aber Zwingend in den Strafraum spielen zu können. Kwadwo übernahm von Greilinger die Position des linken Außenverteidigers, Greilinger rückte dafür auf den linken Flügel nach vorne. Nach einer Flanke von der linken Seite reklamierten die Löwen-Fans einen Elfmeter, doch die Pfeife von Schiedsrichter Ballweg blieb berechtigterweise stumm. Nach einem Foul an Guttau gab es dafür einen aussichtsreichen Freistoß etwa 18 Metern halblinks vor dem Tor. Doch der Gefoulte scheiterte an der Verler Mauer. Auf der anderen Seite rettete Hiller erneut stark gegen Lokotsch.
Guttau bringt die Löwen erneut in Front
Nach einer Stunde ließ Schröter seinen Gegenspieler aussteigen und brachte den ersten Abschluss der Gäste aufs Tor. Der SC-Keeper hatte aber keine Mühe. Das Spiel selbst wurde munterer und beide Teams investierten nun mehr ins Offensivspiel. Zwanzig Minuten vor Ende standen dann Zwarts und Muteba bereit, als die Löwen aus dem Nichts in Führung gingen. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde ein Schuss von Frey geblockt, Guttau nagelte den Abpraller zum 0:1 in die Maschen. Fünf Minuten später kam dann Muteba zu seinem ersten Einsatz und auch Zwarts gab sein Comeback. Die beiden kamen für Lakenmacher und Greilinger in die Begegnung.
Hektische Schlussphase in Verl
Die Hausherren versuchten nun auf den Ausgleich zu drücken, doch die Defensive der Gäste stand sicher und man versuchte sich über schnelle Konter Entlastung zu verschaffen. Wirklich gefährlich wurden die Hausherren nicht mehr, die Löwen hatten in der Schlussphase natürlich keine Eile mehr und nahmen Zeit von der Uhr. Natürlich wurde es noch das eine oder andere Mal hektisch, doch Hiller war stets zur Stelle und verhinderte bei Halbchancen den Ausgleich. Ludewig kam in der Schlussphase noch für Schröter ins Spiel. Er leitete auch den Konter ein, bei dem der Abschluss von Muteba in letzter Sekunde abgegrätscht wurde. Ansonsten brannte nichts mehr an und es blieb beim 0:1 für die Münchner.
Die Löwen-Serie geht in Verl weiter
Am Ende stand ein glückliches 0:1 für die Löwen zu Buche. Die Sechzger nehmen damit drei weitere Punkte mit nach München, bleiben auch im achten Punktspiel des Jahres unter Trainer Giannikis weiterhin ungeschlagen und feierten den vierten Sieg in Folge. Zudem bleiben die Sechzger zum vierten Mal in den letzten fünf Spielen ohne Gegentor. Auch wenn das Spiel kein Augenschmaus war, am Ende zählen die drei Punkte auf fremdem Rasen.
Herzlich willkommen zum Liveticker am 27.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem SC Verl und dem TSV 1860 München!
Endlich ist der SC Verl zurück in der Sportclub Arena – das denken sich am heutigen Samstag nicht nur die Anhänger der Gastgeber. Nach Stationen in Lotte oder Paderborn reisen die Fans des TSV 1860 München zahlreich nach Nordrhein-Westfalen, um die Spielstätte zu begutachten und vielleicht sogar noch den ein oder anderen Zähler mit in die Heimat zu entführen. Anpfiff zwischen den beiden Teams ist um 16:30 Uhr – sechzger.de berichtet natürlich live aus Verl!
Es fehlen:
Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Manfred Starke (Hexenschuss), David Richter (krank), Abdenego Nankishi (angeschlagen)
Ausfälle beim SC Verl: –
Diesen Löwen droht eine Sperre
Tim Rieder, Michael Glück und Fabian Greilinger haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen. Julian Guttau, Fynn Lakenmacher und Valmir Sulejmani stehen aktuell bei drei gelben Karten.
Wo könnt ihr das Spiel SC Verl – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?
Mindestens 750 Löwenfans reisen dem TSV 1860 München heute hinterher und unterstützen die Mannschaft aus dem Gästeblock heraus. Karten sind vor Ort noch an der Tageskasse erhältlich.
Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.
Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.
Mit entgegengesetzten Vorzeichen treffen heute in der Sportclub Arena zwei Mannschaften aufeinander. Während die Löwen unter dem neuen Trainer Argirios Giannikis weiterhin ungeschlagen sind, verloren die heutigen Gastgeber die letzten drei Spiele allesamt. Der heutige Vorbericht zum Auswärtsspiel beim SC Verl beschäftigt sich nicht nur mit zwei schmerzhaften Abgängen, sondern auch einem großen Lob von Giannikis in der letzten Löwenrunde.
Vorbericht SC Verl: wie sehr fehlen Corboz und Batista-Meier?
Seit mittlerweile vier Spielzeiten ist der SC Verl in der 3.Liga vertreten. Anfangs als Aufsteiger noch belächelt, spielte sich das Team unter anderem mit erfrischendem Offensivfußball in die Herzen der Fußballfans. In der Saison 2023/24 haben die Verler mit dem Abstieg erneut noch nicht großartig viel zu tun gehabt und Tore sind so gut wie garantiert bei Beteiligung des SCV. Nur zwei Partien endeten mit einem torlosen Unentschieden, fünf Mal blieben die Verler ohne eigenen Treffer. Wobei das nicht ganz richtig ist: im Hinspiel gegen die Löwen traf Torge Paetow, der mittlerweile der Kapitän der Mannschaft ist, im Grünwalder Stadion als einziger. Da er allerdings ein Eigentor erzielte, gewann der TSV 1860 das Hinspiel knapp mit 1:0.
Seitdem ist einiges passiert. Von Platz 6 sind die Gastgeber mittlerweile auf Rang 12 zurückgefallen und könnten heute von den Löwen überholt werden. Mit ein Grund dafür könnten auch die schmerzhaften Abgänge von Mael Corboz und Oliver Batista-Meier sein. Corboz erzielte nicht nur fünf Treffer und legte drei weitere auf, er war auch der Kapitän der Verler. Ihn zog es wenige Kilometer weiter nach Bielefeld, wo er – wie auch beim SCV – absoluter Stammspieler ist. Noch gravierender hinsichtlich der offensiven Qualitäten ist der Abgang von Batista-Meier. Dynamo Dresden beendete die Leihe vorzeitig und verlieh den 23-Jährigen kurze Zeit später in die Schweiz zu den Grasshoppers aus Zürich. Mit neun Treffern und ebenso vielen Assists war er Top-Torschütze und -Scorer in Personalunion. Klar, dass sich die Mannschaft ohne die beiden Leistungsträger erst einmal ein Stück weit neu orientieren muss.
Klettern die Löwen weiter nach oben?
Doch auch ohne die beiden Spieler wird der eingeschlagene Weg weiterverfolgt. Dass die Philosophie beim SC Verl eine wichtige Rolle spielt, bestätigte Vorstandsmitglied Mario Lüke im sechzger.de Talk Folge 104. Dass die Gastgeber ihrer Linie treu bleiben, ist auch Argirios Giannikis nicht entgangen. In der Löwenrunde am Freitag lobte er den kommenden Gegner des TSV 1860 München. Würde man das Logo auf dem Trikot abkleben, wäre immernoch für jeden erkennbar, dass der SC Verl auf dem Platz steht so der Deutsch-Grieche.
Einen passenden Spielplan für die Herangehensweise des SC Verl wird er freilich parat haben. Schließlich wollen die Löwen auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben. Mit einem Sieg winkt Platz 12 – und der Abstand auf die Abstiegszone könnte sich weiter vergrößern. Fehlen werden dem TSV 1860 in Verl Manfred Starke, David Richter und Abdenego Nankishi. Zurück ins Tor kehrt damit Marco Hiller, für Starke dürfte Marlon Frey in die erste Elf rücken. Der Ausfall von Nankishi schmerzt zwar, da der Neuzugang bereits erahnen ließ, welche Qualität in ihm steckt – doch vor dem Tor zeigten sich seine Teamkollegen zuletzt ebenfalls in guter Form. Ob Lakenmacher, Ouro-Tagba oder Guttau: alle erzielten zuletzt immer wieder Tore, sodass der Torschrei heute aus dem Gästeblock nicht unwahrscheinlich erscheint
In den nächsten Wochen stehen drei schwere Spiele gegen Top-Teams der 3.Liga auf dem Programm. Ulm (3.), Dresden (2.) und Münster (seit gestern Tabellenvierter) heißen die Kontrahenten. Doch der Blick auf die Tabelle kümmert die Löwen aktuell nicht unbedingt. Es läuft beim TSV 1860 und das soll auch heute so bleiben. Mit den nächsten drei Punkten im Gepäck darf es nach weiß-blauer Meinung gerne nach Hause gehen – VERLieren wollen Giannikis & Co. heute keinesfalls.
Der 27.Spieltag im Überblick
Freitag
Preußen Münster – MSV Duisburg 3:1 (0:0)
Samstag
Jahn Regensburg – Erzgebirge Aue
SpVgg Unterhaching – Borussia Dortmund II
Dynamo Dresden – Rot-Weiss Essen
SSV Ulm – FC Ingolstadt
Viktoria Köln – SV Sandhausen
SC Verl – TSV 1860 München
Sonntag
Hallescher FC – VfB Lübeck
1.FC Saarbrücken – Arminia Bielefeld
SC Freiburg II – Waldhof Mannheim
Samstag, 16.30 Uhr, Sportclub Arena – die Löwen gastieren in Ostwestfalen und wollen ihre tolle Serie 2024 ausbauen. In seinen Wirtshaus Weisheiten analysiert Bernd Winninger den SC Verl, den heutigen Gegner des TSV 1860 München.
Wirtshaus Weisheiten vor SC Verl – TSV 1860
Auf wen müssen die Löwen bei den Ostwestfalen besonders achten, nachdem Mael Corboz und Oliver Batista Meier den SC Verl in der Winterpause verlassen haben? Welches Spielsystem bevorzugt SCV-Trainer Alexander Ende? Auf welche taktischen Finessen des Gegners muss sich die Giannikis-Elf einstellen? Ergänzend zu seiner Taktiktafel erläutert Bernd Winninger in seinen Wirtshaus Weisheiten die Stärken und Schwächen der Verler und gibt seine Einschätzung ab, wie die Löwen etwas Zählbares nach Giesing mitnehmen können.
Seit dieser Folge sind die Wirtshaus Weisheiten übrigens auch auf allen gängigen Podcast-Portalen verfügbar.