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Faninformationen SC Verl – TSV 1860 München (27.Spieltag)

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Anzeigetafel SC Verl TSV 1860 München

Mit breiter Brust reist der TSV 1860 München am morgigen Samstag zum SC Verl. Seit sieben Spielen sind die Löwen ungeschlagen und wollen das auch nach dem 27.Spieltag weiter bleiben. Es bietet sich die Gelegenheit die Gastgeber in der Tabelle zu überholen. Diese Chance will das Team von Argirios Giannikis nutzen. Unterstützt werden sie dabei wie gewohnt von zahlreichen Löwenfans. sechzger.de hat vor dem Duell zwischen dem SC Verl und dem TSV 1860 München die wichtigsten Faninformationen für alle Auswärtsfahrer zusammengefasst.

Faninformationen SC Verl – TSV 1860 München

Knapp 600 Kilometer gilt es für die Löwenfans am Samstag zurückzulegen, um beim Spiel live mit dabei zu sein. Nach Jahren des Exils trägt der SC Verl seine Heimspiele mittlerweile wieder in der Sportclub Arena aus. Mit der möglicherweise längsten Stadiontheke Europas gibt es dort ein besonderes Schmankerl, in dessen Genuss auch der ein oder andere Löwenfan kommen wird. Aber auch auf den weiteren Steh- und Sitzplätzen wird sich der ein oder andere weiß-blaue Anhänger einfinden. Etwa 750 Karten wurden im Vorverkauf an die Frau oder den Mann gebracht.

Für alle mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen den SC Verl. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Für Kurzentschlossene besteht vor Ort die Möglichkeit an der Tageskasse ein Ticket zu kaufen.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Stadion lautet wie folgt: Poststraße 36, 33415 Verl. Vor Ort stehen jedoch nicht direkt Parkplätze zur Verfügung. Autos und Neuner steuern den Parkplatz an der Schützenallee an (Paderborner Str. 88, Verl). Von dort sind es etwa 15 Minuten zu Fuß zum Stadion. Busse hingegen kommen kostenlos auf Höhe Schmiedestrang 16 unter.

Bahnreisenden wird die Nutzung von Taxis empfohlen. Alternativ können ab dem Bahnhof Gütersloh die Buslinien 73 und 85 genutzt werden.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Im Stadion erlaubt sind Taschen oder Rücksäcke bis maximal DIN A4.

Die Bezahlung von Essen ist nur mit Bargeld möglich. Getränke (u.a. Vollbier) kann hingegen auch mit Karte bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV keine gute Nachrichten. Ein entsprechendes Angebot gibt es heute nicht. Allerdings kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Verl natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus der Sportclub Arena.

Re-Start der TSV 1860 U21 in Pipinsried abgesagt

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FC Pipinsried TSV 1860

Eigentlich sollte auch die U21 des TSV 1860 München morgen in Pipinsried wieder in den regulären Spielbetrieb starten. Doch die Partie, die bereits zweimal abgesagt wurde, muss aufgrund der schlechten Platzverhältnisse erneut verschoben werden.

Pipinsried – TSV 1860 U21 erneut verschoben

Zurück bei seiner “alten” Mannschaft ist Frank Schmöller, nachdem er interimsweise als Trainer des Profiteams in der 3.Liga fungiert hatte. Von Erfolg war seine kurze Zeit mit Blick auf das Punktekonto nicht unbedingt geprägt. Dennoch hat Schmöllers Wirken bis heute Folgen. So schildert Julian Guttau in einem Interview mit dem merkur, dass er seine neue Rolle in der Mannschaft dem Trainer der U21 zu verdanken habe. Der ehemalige Hallenser fühlt sich pudelwohl und erzielte zuletzt gegen seine ehemaligen Teamkollegen das entscheidende Tor des Tages.

Schmöller hingegen muss an diesem Wochenende auf Treffer verzichten. Denn das eigentlich für den morgigen Samstag angesetzte Duell zwischen dem FC Pipinsried und der U21 des TSV 1860 München musste erneut abgesagt werden. Grund sind wieder einmal die schlechten Platzverhältnisse wie die Löwen auf der Homepage mitteilen. Bereits zum dritten Mal wird die Begegnung nun verlegt. Der Re-Start nach der Winterpause verzögert sich demnach. Als erstes trifft die U21 nach aktuellem Stand dann auf den TSV Dachau 1865. Anpfiff ist parallel zum Heimspiel der ersten Mannschaft gegen den SSV Ulm am Samstag, den 02.März um 14:00 Uhr.

Pub-Quiz: Abteilung Vereinsgeschichte lädt ins Bamboleo

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Die Abteilung Vereinsgeschichte veranstaltet die nächste Runde des Pub-Quiz, dieses wird im neuen Bamboleo stattfinden.

Pub-Quiz bereits eine Institution – nun erstmals im Bamboleo

Sechsmal war das – inzwischen ja geschlossene – RiffRaff der Ort der Handlung. Die Premiere fand am 19. Januar diesen Jahres statt. Und wie in den zwei folgenden Ausgaben im Februar und April konnten die Blue Vikings damals einen souveränen Tagessieg davontragen. Das vierte 1860-Pub-Quiz im Juni wurde dann von den Experten des Fanclubs selbst gestaltet und moderiert.

Während die ersten fünf Editionen im ehemaligen RiffRaff (jetzt “Bamboleo”) stattfanden, musste der gesellige Abend zuletzt ins Löwenstüberl ausweichen. Jetzt wird das neue Bamboleo mit seiner ersten Veranstaltung eingeweiht: am 6. März können die Löwen im neuen Vereinsheim ihr Wissen rund um ihren Herzensverein auf die Probe stellen. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Die Einladung der Abteilung Vereinsgeschichte zum Pub-Quiz im Wortlaut

Liebe Geschichtslöw*innen,

Das Pub Quiz des TSV 1860 startet neu durch im Bamboleo!
Nach einer aufregenden Runde übergangsweise im Löwenstüberl kehren wir zurück in die Tegernseer Landstraße: am Mittwoch, 6. März 2024 um 20 Uhr im Bamboleo könnt ihr wieder Euer Löwen-Wissen testen.

Fünf Mal fand das Pub Quiz des TSV 1860 im RiffRaff statt und einmal übergangsweise im Löwenstüberl. Nun startet das Pub Quiz neu durch und zwar im Bamboleo, dem neuen Vereinsheim des TSV München von 1860 e.V. (ehemals RiffRaff). Die Kult-Kneipe hatte am 7.10. ihre Pforten geschlossen und wurde seither renoviert. Die Abteilung Vereinsgeschichte lädt herzlich ein zum Auftakt am Mittwoch, 06. März 2024 um 20 Uhr (Tegernseer Landstraße 96, 81539 München).

Der TSV 1860 ist einer der traditionsreichsten Sportvereine Deutschlands und blickt auf eine sehr bewegte Geschichte zurück. Die Abteilung Vereinsgeschichte will mit dem Pub Quiz Einblicke in die Historie des TSV 1860 unterhaltsam vermitteln.

Unter dem Motto 18 mal 60 werden insgesamt 18 Fragen gestellt, für die die Teams jeweils 60 Sekunden Zeit haben, um sie gemeinsam zu beantworten. Dass der TSV 1860 weit mehr als ein Fußballverein ist, wird sich auch in den Fragen widerspiegeln. Der Sieger bekommt eine Urkunde, wer bei einer Schätzfrage am nächsten dran ist, eine Runde Schnaps und für das letztplatzierte Team gibt es einen Trostpreis.

Interessierte können als Team kommen, es besteht aber auch vor Ort die Gelegenheit, spontan Teams zu bilden. Der Eintritt ist frei, die Abteilung Vereinsgeschichte freut sich aber über Spenden.

Im März kehrt das Pub Quiz an seinen etatmäßigen Ort zurück: Der TSV 1860 hat das RiffRaff übernommen und wird es in Kürze unter dem Namen „Bamboleo“ wieder eröffnen.

1860 Pub Quiz
06.03.2024, 20 Uhr
Bamboleo, Tegernseer Landstraße 96

Die Abteilung “Vereinsgeschichte”

Der TSV München von 1860 e.V. weist seit seiner Erstgründung im Jahr 1848 eine bewegte Vereinsgeschichte auf. Als Münchner Turnverein gegründet, wurde der Verein im Kontext der Turnerbewegung des 19. Jahrhunderts bald zum wichtigsten Sportverein in München. Bis heute zeichnet den TSV München von 1860 e. V. seine Abteilungsvielfalt und die Bandbreite von sportlichen Erfolgen und gelebtem Breitensport aus.

Alle geschichtsinteressierten Löwinnen und Löwen sind herzlich dazu aufgerufen, der Abteilung beizutreten und sich in den vielfältigen Aufgabenbereichen einzubringen. Die Abteilungsleitung steht für alle Anfragen, Anregungen oder Angebote jederzeit zur Verfügung und ist per Mail erreichbar unter vereinsgeschichte@tsv1860.org.

Alle Infos zum neuen Bamboleo

Alle Informationen zum neuen Vereinsheim “Bamboleo” findet ihr auf der Website. Aktuelle Bilder und News gibt’s natürlich auf dem Instagram-Profil.


Titelbild: (c) Sven Schlager / TSV München von 1860 e.V.

SC Verl – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel unseres TSV 1860 München beim SC Verl. Die Spektakelfußballer aus Ostwestfalen haben in der Offensive einiges zu bieten. Schauen wir uns an, was die Löwen am Samstag erwartet.

SC Verl – TSV 1860 München in der Sportclub Arena zu Verl. Die Bilanz spricht klar für den TSV 1860 München, der die Tabellennachbarn aus Ostwestfalen am Samstag überholen könnte. Lediglich ein Sieg (gegen den SC Freiburg II) steht für die Verler in den letzten neun Partien auf der Habenseite. Sehen wir uns an, was in Verl auf die Löwen zukommt.

System

Alexander Endes Elf spielt mit dem 4-3-1-2 (flache Raute) ein System, das so in dieser Liga selten zum Einsatz kommt. Ich persönlich denke, dass das, was Verl aufs Feld bringt, viel Power birgt. Es sorgt allerdings durchaus auch für viel Gefahr im eigenen letzten Drittel. Die qualitativ hochwertigeren Chancen sehen wir aber in den meisten Spielen auf Seiten der Verler.

Das 4-3-1-2 der Verler beruht immer noch auf einer Dreierkette im defensiven Mittelfeld und nur einem offensiven Mittelfeldspieler, der meist die Rolle des Schattenstürmers bekleidet und somit aus der Tiefe für Gefahr im Zentrum hinter der Doppelspitze sorgen soll.

Linien

Das Pressing der Verler ist im Allgemeinen sehr hoch und aggressiv gegen den ballführenden Aufbauspieler angelegt. Gleichzeitig wird im Mittelfeld versucht, die als gefährlich geltenden Spieler des Gegners, ebenso wie die kurzen Passwege dorthin, zuzustellen.

Die Defensivlinie muss dabei fast zwingend hoch bis sehr hoch agieren, sonst könnte man diese Art des Pressings auf allen Positionen nicht durchführen.

Schafft es der Gegner, sich spielerisch aus dieser Umklammerung zu befreien, ist das Rückzugsverhalten der Verler diszipliniert und situativ. Die Verschiebungen richten sich eher nach dem, was der Gegner versucht zu spielen, als nach einer strikten Defensivtaktik; man nennt das taktisch flexibles Rückzugsverhalten. Raumdeckung im defensiven Positionsspiel vor dem eigenen letzten Drittel bestimmt das Geschehen. Das verlangt von allen Spielern der Verler permanente Konzentration, gute Antizipation der gegnerischen Spielzüge und vor allem viel Laufarbeit.

Bevor wir die Spielweise Verls genauer betrachten, wie immer die bisherigen statistischen Werte des Gegners in dieser Saison.

Statistische Werte des SC Verl

  • Ballbesitz: 58% (Platz 1)
  • Passgenauigkeit: 85% (Platz 1)
  • Defensive Zweikampfquote: 62%
  • Flankengenauigkeit 39% (Platz 3)
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 7,77 (Platz 2)

Wie spielt der SC Verl?

Bei Ballbesitz

Der Statistiktabelle ist schon zu entnehmen, dass Verl gerne den Ball hat, dabei auch äußerst ballsicher und auf allen Ebenen genau agiert. Zudem laufen die Spieler des SC Verl sehr aggressiv gegen den gegnerischen Ballbesitz an und haben nicht nur in den pressingrelevanten Zonen, sondern überall auf dem Platz eine sehr hohe Zweikampfintensität. Hier liegen sie auf dem dritten Rang hinter Bielefeld und Freiburg II.

Überwinden der Pressingline

Bei eigenem Ballbesitz setzt Verl im tiefen Aufbau gegen hohes Pressing auf eine dynamische Dreierkette. Steht die Pressinglinie des Gegners auf tiefer Linie, sehen wir eine 2-3-2-3 Formation mit dem zentralen defensiven Mittelfeldspieler im Zentrum zwischen den beiden weit außen agierenden Flügelverteidigern und den Innenverteidigern dahinter. So entstehen Passdreiecke, die verschiedenen Varianten des Aufbaus zulassen.

Die bei hohem Pressing aktivierte dynamische Dreierkette, bei der beide Außenverteidiger ins Mittelfeld nach vorne schieben und ein eher defensiv eingestellter Spieler aus der Dreierkette davor abkippt, lässt durch die weitere Verschiebung des Box to Box Spielers nach vorne und der beim Aufbau zunächst greifenden Positionstreue des zurückgezogenen Spielmachers, ein im Zentrum sehr starkes 3-3-2-2 entstehen.

Weiterer Verlauf

Im weiteren Verlauf eines Angriffs nach Überspielen der Pressinglinie kommt der abgekippte Mittelfeldspieler zurück auf seine angedachte Position. So entsteht entweder – wie bei der Variante gegen die tief angelegte Pressinglinie – das zuvor erwähnte ballfern asymmetrische 2-3-2-3 oder eine flachere Version im Mittelfeld mit Verschiebung auf ein ebenfalls ballfern asymmetrisch gespieltes 2-4-4 oder 2-4-1-3.

Je nach Staffelung des Gegners im Mittelfeld kann es einige Zeit dauern, bis die Verler sich entschließen, den Angriff mit einem Pass zu eröffnen. Die Laufbereitschaft der Spieler im Zentrum des Spielfeldes bei Verl ist ungeheuer groß. Dies gilt auch für die Geduld der Spieler des Sportclubs im Aufbau. Hat sich ein Spieler irgendwann durch Verschiebung im Mittelfeld genügend Raum verschafft, kommt die präzise Attacke aus der Tiefe meist schnell und direkt.

Durch das Überladen des Mittelfelds mit den beiden Außenverteidigern und dadurch, dass der spieleröffnende defensive Mittelfeldspieler ebenfalls mit nach vorne prescht, sobald er den Pass gespielt hat, findet sich, wenn der Gegner nicht hellwach und konzentriert im Raum die Spieler übergibt, oder in der Manndeckung Fehler macht, meist eine Anspielstation für den SC.

Das Spiel der Verler ist in dieser Saison im gegnerischen letzten Drittel sehr zentrumslastig. Sollte der Aufbau aus der Tiefe über einen der Flügel erfolgt sein, versucht Verl meistens kurz nach Überqueren der Mittellinie das Spielgerät über die Halbpositionen schnell ins Zentrum zu bringen.

Ist im Zentrum allerdings zu wenig Raum vorhanden, spielt der SC problemlos auch über die Flügel. Die Flankengenauigkeit von knapp über 39% zeigt, dass Verl für alles, was der Gegner anbietet, eine offensive Lösung haben kann.

Gegen den Ball

Hohes Pressing ist bei Verl der geltende Defensivansatz. Um das gut und erfolgreich auf den Platz zu bringen, ist es vonnöten, dass die Verler auch in der Defensivlinie mutig nach vorne schieben. Eine Mischung aus Mann- und Raumdeckung hilft Verl, den Gegner oft zu langen Bällen zu zwingen. Ziel ist es, durch die Ungenauigkeit bei diesen langen Bällen entweder sofort, spätestens jedoch beim Kampf um den zweiten Ball sofort ins Umschaltspiel gehen zu können.

Spielt sich die gegnerische Mannschaft bis ins letzte Drittel des SCV hinein, verteidigt Verl mit zwei kompakten Ketten vor der eigenen Box. Je nach Anzahl der gegnerischen Spieler im Mittelfeld und Restverteidigung erfolgt dies im 4-4-1-1 oder 4-5-1.

Stärken und Schwächen des 4-3-1-2

Stärken

Das 4-4-2 mit flacher Raute (4-3-1-2) im Mittelfeld bietet eine sehr kompakte Formation guter Staffelung im Mittelfeld. Das gilt vor speziell wenn man die Tiefenstaffelung betrachtet. Es bietet sich an das Mittelfeld im Zentrum sowohl defensiv als auch offensiv zu dominieren. Viele Möglichkeiten bei der Bildung von Passdreiecken sind beim Kurzpass-Kombinationsspiel hilfreich. Der kurze Spielaufbau ist sowhl über Innen als auch über Außen möglich.

Schwächen

Aus der großen Kompaktheit des Systems im Zentrum ergibt sich seine größte Schwäche: Die Flügel sind oft nur mit Außenverteidigern besetzt, was gegen Mannschaften mit Fokus auf Flügelspiel zu Unterzahlsituationen führen kann. Lässt man seine äußeren Mittelfeldspieler weiter auf den Flügel rücken, gibt man gegen den Ball etwas von seiner zentralen Kompaktheit auf.

Speziell der offensive Mittelfeldspieler muss sich seiner Aufgaben gegen den Ball stets Bewusst sein, und darf seine Position nicht zu offensiv interpretieren.

Wie kann man Verl knacken?

Die Lösung dieses Problems ändert sich im Vergleich mit dem Hinspiel nur marginal.

Gegen den Ball

Ein Patentrezept gegen die variable Spielweise des SC Verl gibt es nicht. Was bei Ballbesitz der Verler wichtig sein wird, ist, dass unsere Löwen den eigenen Defensivverbund so verschieben, dass Verl keine Überzahl im offensiven Mittelfeldzentrum und im Zentrum vor dem Tor bekommt. Verl kann dort auf engem Raum sehr genau und direkt agieren. Hier spielt man lieber einmal mehr Foul als das Risiko einzugehen, dass die Kugel in die Box kommt.

Ebenso sollte der TSV 1860 das schnelle und direkte Umschaltspiel des SC Verl tunlichst versuchen zu verhindern. Sofortiges Gegenpressing nach Ballverlusten muss die Hauptdirektive für die Löwen sein. Es wird sicher sehr anstrengend werden, Verl in solchen Situationen dauerhaft unter Kontrolle zu halten.

Verl ist zwar dann am stärksten, wenn der SC im Zentrum agiert, doch auch das Flügelspiel darf man nicht unterschätzen. Insofern sollte man davon ausgehen, dass die Defensive der Sechzger stark gefordert werden wird. Ich bin mir jedoch sicher, dass Giannikis Lösungen dafür parat hat.

Bei Ballbesitz

Die variable Defensive des SC Verl im Positionsspiel zu knacken, wird für den TSV 1860 München nur durch gute Aktionen möglich sein, in denen man es schafft, Überzahl und freien Raum für Aktionen herzustellen.

Aus dem Umschaltspiel heraus gilt es, präzises vertikales Spiel anzuwenden und die oft riskant entblößte Restverteidigung der Verler auf dem falschen Fuß zu erwischen. Die ballverliebten Verler muss man, wenn sie die Kugel verlieren, schnell und präzise attackieren, um zum Torerfolg zu kommen.

Standardsituationen werden möglicherweise wieder entscheidend, aber Verl wird nach Guttaus Traumtor vom Sonntag gewarnt sein.

Schlüsselspieler

Tor

Luca Unbehaun (#1) kam im Sommer vom BVB nach Verl und ist der teuerste Spieler im Verler Kader. Der 1,85 m große Keeper ist ein reflexstarker Keeper mit unfassbar guter Strafraumbeherrschung. Im Timing bei Eins-gegen-Eins-Situationen ist er besser als andere junge Keeper, aber nicht auf oberstem Topniveau. Das ist allerdings seine einzige leichte Schwäche. Ich halte ihn, das habe ich hier auch schon öfter geschrieben, für eines der größten deutschen Talente im Tor.

Abwehr

Kapitän Torge Paetow (#16) ist der Schlüsselspieler des SC Verl in der Innenverteidigung. Dort profitiert er vor allem von seinem guten Stellungsspiel. Seine Zweikampfquote gegen den Ball liegt ein wenig unter dem, was man eigentlich von einem Innenverteidiger erwartet. Beim Spielaufbau beteiligt er sich je nach Situation präzise und sicher. Im Positionsspiel gegen hohes Pressing überlässt er diese Aufgabe jedoch meist dem abgekippten Mittelfeldspieler, wenn die dynamische Dreierkette zum Einsatz kommt.

Mittelfeld

Mit dem Abgang von Maël Corboz (zu Arminia Bielefeld) ist das Herz des Verler Spiels verloren gegangen.

Zum wichtigsten Spieler in diesem Mannschaftsteil wird damit der aus der Tiefe heraus, aber dennoch sehr offensiv agierende Nicola Sessa (#30). Er verteilt die Bälle in der Offensive und rückt auch selbst in die Position hinter den Spitzen, um dort für Gefahr aus der zweiten Reihe zu sorgen.

Sturm

Als einer der Torgaranten fehlt seit der Wintertransferperiode auch Oliver Batista-Meier neun Tore und zehn Vorlagen hatte der Offensivallrounder zum Zeitpunkt der Beendigung der Leihe an Verl seitens des abgebenden Vereins Dynamo Dresden auf dem Konto. Mittlerweile wurde Batista-Meier an den Grashopper Club Zürich weiterverliehen und geht nicht mehr in der Dritten Liga auf Torejagd.

Lars Lokotsch (#13) spielt die Schlüsselrolle im Sturm. Der 9-Tore-Stürmer des SC Verl hat zusätzlich zu seinen Treffern auch schon vier Vorlagen auf dem Konto. Im Sommer von Fortuna Köln nach Ostwestfalen gewechselt, findet er sich nun in der 3. Liga zurück bei Verl gut zurecht. Fast jeder zweite seiner Schüsse geht so aufs Tor, dass er dem gegnerischen Keeper Arbeit verschafft. Abgesehen davon ist er für einen Stürmer extrem passsicher. Seine Durchsetzungsfähigkeit bei Einzelaktionen ist im Dribbling deutlich besser als bei offensiven Laufduellen. Gegen den Ball zeigt er sich ebenfalls sehr einsatzfreudig und durchaus erfolgreich was auch nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, wie Verl das Pressing anlegt. Mit rund drei Balleroberungen pro Partie hat er für einen Mittelstürmer hier eine gute Quote.

Fazit

Es wird für den TSV 1860 München beim SC Verl sicher nicht einfach. Aber wir sollten die Flinte nicht schon vor dem Spiel ins Korn werfen. Ich denke, dass die offensive Spielweise des Sportclubs uns entgegen kommt und wir ein rassiges und spannendes Spiel zu sehen bekommen werden.

Mit der richtigen Einstellung, vor allem was die Offensive betrifft, und Disziplin und Konzentration gegen den Ball werden wir in der Lage sein, aus Verl einen Punkt zu entführen, wenn nicht sogar drei. Es gilt für unsere Sechzger weiterhin, als Mannschaft so aufzutreten, wie wir es seit dem Ende der Winterpause und auch schon in den beiden Spielen unter Interimstrainer Frank Schmöller vor der Pause gesehen haben. Dann ist überall alles möglich.

So könnte Verl beginnen

Datenquelle: Wyscout

Löwenrunde: TSV reist dezimiert nach Verl

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Löwenrunde: TSV reist dezimiert nach Verl
Löwenrunde: TSV reist dezimiert nach Verl

Am Samstag um 16:30 Uhr ist der TSV 1860 München beim SC Verl zu Gast. Wie Trainer Giannikis bei der Löwenrunde bekanntgab, reisen die Löwen dezimiert in den Nord-Westen der Republik. Keeper Richter ist krank, Starke musste nach seinem Hexenschuss das Training abbrechen und fehlt ebenso wie Nankishi, für den ein Einsatz nach seiner Verletzung noch zu früh käme. Zudem gibt es einige angeschlagene Spieler, die aber wohl zur Verfügung stehen werden. “Es wird ein enges Spiel”, prognostizierte Giannikis. Die Wunschaufstellungen der Redaktion sind damit bereits weitgehend hinfällig.

Lange Busfahrt am Freitag

Bereits am Freitagmittag nach dem Abschlusstraining reisen die Löwen nach Verl. “Die Liga ist sehr eng und deshalb erwarte ich auch ein enges Spiel. Wir wollen natürlich unsere Fähigkeiten ins Spiel bringen. Wir müssen in beide Richtungen arbeiten und die richtige Balance finden”, sagte Giannikis auf Nachfrage von sechzger.de zur geplanten Ausrichtung seines Teams.

TSV reist dezimiert nach Verl

Nicht nur aufgrund der Ausfälle von Richter, Starke und Nankishi ist Zwarts wieder ein Thema für den Kader. “Er macht Fortschritte. Für 90 Minuten reicht es noch nicht, aber vielleicht schon für Einsatzzeiten”, erklärte Giannikis. Mit der Leistung von Ouro-Tagba gegen Halle zeigte sich der Löwendompteur zufrieden und lobte den Youngster: “Mansour ist sehr fleißig und sich auch nicht zu schade für die Defensivarbeit. Defensiv hat er es sehr gut gemacht, offensiv ist noch Luft nach oben. In Summe macht er es sehr gut und nimmt die Prozesse schnell auf”. Welche Spieler in der U23, die in Pipinsried in die Rückrunde startet, wollte Giannikis erst nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Verl mit hohem Wiedererkennungswert

Die Spielweise von Verl sei von “hohem Wiedererkennungswert”, sagte Giannikis. “Wenn man das Logo runternimmt, würde man trotzdem erkennen, dass Verl spielt”, fügte er an. Die Hausherren hätten hohe Ballbesitzzeiten, würden hohes Tempo gehen, würden gerne und viel mit dem Ball spielen und hätten viele Positionswechsel. “Sie haben in den letzten Spielen viele Chancen liegen gelassen”, erläuterte der TSV-Coach weiter.

Einsatzzeiten für Muteba und Güler?

Angesprochen von sechzger.de auf die Neuzugänge Muteba und Güler, die noch nicht groß zum Zug kamen antwortete Giannikis: “Die Spieler müssen sich einfinden, das dauert seine Zeit. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass jeder seine Chance bekommt. Das hängt aber auch davon ab, wer auf dem Feld müde ist, wer schon Gelb hat. Da spielt vieles zusammen.”. In Verl stellen sich die Löwen laut ihrem Trainer auf einen Gegner mit “mutiger Spielweise” ein.

Defensiv-Schwäche von Verl nutzen

Während die Löwen nach sieben Spielen noch immer ungeschlagen sind, hat Verl drei der letzten fünf Spiele verloren. Gerade in der Defensive zeigte der SC zuletzt Schwächen und präsentierte sich in der Offensive nicht so treffsicher wie in der Vorrunde. Mit einem Sieg könnten die Löwen in der Tabelle an den Gastgebern vorbeiziehen und ein Ausbauen der Serie ist auch das Ziel der Münchner. Wer nicht live in Verl an der längsten Theke Deutschlands oder vor dem TV mit dabei sein kann, der hat natürlich wieder die Möglichkeit das Match bei uns im Live-Ticker zu verfolgen.

 

SC Verl – TSV 1860: Ergebnistipp Nathan Wicht

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Nathan Wicht TSV 1860 U19 Schweiz

Von 2016 bis 2023 schnürte Nathan Wicht für den TSV 1860 die Fußballstiefel, ehe er mangels Perspektive vor der laufenden Saison zum FC Luzern wechselte. Dort kam der Schweizer Junioren-Nationalspieler für die U21 bislang 15 Mal in der Promotion League (dritthöchste Spielklasse) zum Einsatz. Heute tippt der Ex-Löwe die Partie seines ehemaligen Clubs beim SC Verl.

Nathan Wicht tippt auf Tor von Ouro-Tagba

Normalerweise verfolgt Nathan Wicht seinen Ex-Verein schon noch regelmäßig, die letzten drei Partien konnte er jedoch nicht sehen. Dennoch traut er den Löwen zu, die Serie auch in Verl fortzusetzen.

“Ich sag mal 1:1 und Mansour macht das Tor!”

Der Torschütze verwundert nicht, wenn man bedenkt, wie oft Nathan Wicht und Mansour Ouro-Tagba Seite an Seite für die Löwen auf dem Platz standen.

Drei Mal 3. Liga für die Löwen

Trotz toller Anlagen und reichlich Vorschusslorbeeren stand Nathan Wicht für den TSV 1860 lediglich drei Mal in der 3. Liga auf dem Platz. Sein Debüt feierte der damals 17-Jährige im August 2021 beim 3:0-Heimsieg gegen Viktoria Köln.

Deutlich runder lief es für den gebürtigen Zürcher in den Nachwuchsmannschaften des Schweizer Fußballverbandes. Sowohl in der U15 als auch in der U16, U18 und U19 seines Heimatlandes kam der Ex-Löwe zum Einsatz und erzielte dabei bislang drei Tore für die Schweiz. Auf seinen ersten Profieinsatz beim FC Luzern muss der Defensivspieler indes noch warten.

Sechzig um Sieben: Ismaik kritisiert DFL-Entscheidung

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Sechzig um Sieben, heute mit der Kritik von Hasan Ismaik an der Entscheidung der DFL, die Gespräche mit einem Investor ad acta zu legen sowie weiteren Themen.

DFL beendet Gespräche mit Investoren

Die DFL hat laut deren Präsident Joachim Watzke die Gespräche mit Investoren ad acta gelegt. Zu groß waren die Proteste der Fans in den vergangenen Wochen und zu wackelig die notwendige Abstimmung, die aufgrund des 50+1-Verstoßes von Martin Kind nicht als rechtssicher eingestuft werden konnte. Die DFL bekräftigte erneut, voll und ganz hinter 50+1 zu stehen. Hier geht’s zum Artikel.

Ismaik kritisiert DFL-Entscheidung

Hasan Ismaik hat die Entscheidung der DFL zum Abbruch der Investorengespräche auf Instagram kritisiert und als “Niederlage für die Zukunft des deutschen Fußballs” bezeichnet. In seinem Post glänzte der Mehrheitsgesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA mit vagen Vermutungen und Prognosen sowie fehlender Kenntnis der Sachlage. Sechzger.de hat Ismaik dessen Aussagen entgegengehalten.

“Bündnis Zukunft 1860” mit ersten Erkenntnissen

Das “Bündnis Zukunft 1860” hat in seinem “Bündnis-Talk” die Erkenntnis offenbart, dass die KGaA des TSV 1860 bilanziell überschuldet sei. Wieso diese Erkenntnis bei Weitem nicht neu ist und weshalb auch alle 4 von der Initiative genannten Lösungsansätze ebenfalls in der Vergangenheit u.A. von Präsident Robert Reisinger kommuniziert wurden, lest ihr hier.

1860 gegen Verl: die Wunschaufstellungen der sechzger.de-Reporter

Am kommenden Samstag um 16:30 Uhr (sechzger.de-Liveticker) treffen die Löwen in der Ferne aus den SC Verl. Dies hat sechzger.de erneut zum Anlass genommen, um die Wunschaufstellungen der Redaktion zu veröffentlichen. Während TAKTIKTAFEL-Bernd auf eine Doppelspitze mit Nankishi und Lakenmacher setzt, präferieren Christian und Stefan Fynn als alleinige Spitze. Guttau spielt bei den beiden auf der 10, Bernd stellt ihn, da Nankishi bei ihm in den Sturm wandert, auf die linke Mittelfeldposition. Marco Hiller ist bei allen gesetzt. Hier geht’s zu den Wunschaufstellungen.

Löwenfans vom Start ins Jahr 2024 überrascht

Die Auswertung unserer neuesten Umfrage zeigt: die Leserinnen und Leser von sechzger.de sind vom Start in das Jahr 2024 überrascht. Mehr als die Hälfte der Befragten (52%) geben an, niemals mit einer solchen Bilanz gerechnet zu haben. 24% waren optimistisch, sind jedoch von den tatsächlichen Ergebnissen nun ebenfalls überrascht. 18% fanden es schwer, eine Prognose abzugeben und nur 5% wussten alles bereits vorher. Somit steht insgesamt 76% der Befragten ein Staunen ins Gesicht geschrieben. Hier geht’s zum Artikel.

Sechzig am Wochenende

Massenhaft Gelegenheiten, die Löwinnen und Löwen live zu sehen, bieten sich am kommenden Wochenende. Ob NLZ, Futsal, Amateure, Profis oder Frauen – HIER findet Ihr sicher auch ein Match für Euch!

Testspiel: Dritte siegt 5:2

Bereits am gestrigen Donnerstag absolvierte die 3. Mannschaft des TSV 1860 München ein Testspiel und besiegte dabei den FC Deisenhofen III mit 5:2.

Testspiel: TSV 1860 III besiegt Dritte des FC Deisenhofen

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Tsv 1860 Dritte Fc Deisenhofen Iii

Vor der Saison unterlag die Dritte des TSV 1860 dem FC Deisenhofen III noch mit 2:4, am Donnerstagabend drehten die Löwen den Spieß um und setzten sich mit 5:2 durch.

TSV 1860 III besiegt Dritte des FC Deisenhofen 5:2

Nur wenige Tage nach dem 5:3 gegen den FC Mindelstetten stand die Elf von Trainer Lulzim Kuqi schon wieder auf dem Platz, um sich auf die Rückrunde in der Kreisliga vorzubereiten. Bis zur Pause lief dabei alles nach Maß, denn die Löwen führten durch Tore von Mario Krischel (12./13.) und Peter Lettenbauer (30.) bei einem Gegentreffer durch Jakob Neumaier (45.) mit 3:1 – und das, obwohl die Giesinger aufgrund einer Zeitstrafe nach hartem Einsteigen zehn Minuten in Unterzahl agieren mussten.

Nach dem Seitenwechsel ging es dann munter hin und her. Zunächst stellte Sechzig durch Philip Löbner (47.) den alten Vorsprung wieder her. Anschließend kam die Dritte des FCD erneut heran (Martin Mayer/77.), ehe Dominik Kilpatrick in der 89. Minute den 5:2-Endstand herstellte.

Bereits am Samstag steht für den TSV 1860 III das nächste Testspiel auf dem Programm. Um 17.30 Uhr empfängt die Dritte den SV Günding auf dem Sechser-Platz. Bereits um 15 Uhr gastiert der 1. FC 1919 Viechtach bei der 4. Mannschaft der Löwen.

Die Aufstellung der Löwen

Startelf:
24 Radenkovic (T), 4 Hagner, 6 Ebert (C), 11 Krischel, 12 Musselmann, 14 Geismann, 16 Gröschel, 19 Price, 21 Loher, 22 Lettenbauer, 25 Schleich

Bank:
1 Schober (TW), 8 Hones, 9 Schleich, 10 Kilpatrick, 13 Keita, 20 Parasole, 26 Löbner, 27 Gass

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U21 beim FC Pipinsried

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende U21 U19 U17 Testspiel III IV Dritte Vierte

Am Wochenende gehts endlich auch für die Mannschaft von Frank Schmöller um Punkte. Im Nachholspiel der Bayernliga Süd muss die U21 des TSV 1860 beim FC Pipinsried ran. Im Dachauer Hinterland hatten sich die Profis ja bekanntermaßen im Toto-Pokal blamiert und waren aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Darüber hinaus sind etliche weitere Teams des TSV 1860 in den kommenden Tagen im Einsatz.

Bayernliga Süd: TSV 1860 U21 beim FC Pipinsried

Während Kapitän Mason Judge die U21 in Richtung SV Horn (2. Liga Österreich) verlassen hat, konnte Frank Schmöller im Winter gleich drei Neuzugänge im Kader begrüßen. Wobei “neu” nur die halbe Wahrheit ist, denn Anian Brönauer und Jeremie Zehetbauer waren bereits in der Vorsaison für die Löwen in der Bayernliga am Ball. Auch der dritte “Neue” ist eigentlich ein alter Bekannter: Brahim Moumou war bereits von 2016 bis 2021 im NLZ der Löwen aktiv. Seine ersten fußballerischen Schritte machte der jetzt 22-Jährige jedoch bei der FT Gern, ehe er zum TSV 1860 wechselte und dort bis zur U19 kickte.

Es folgte der Wechsel zum slowakischen Zweitligisten ŠTK 1914 Šamorín, dem Farmteam des Erstligisten DAC Dunajská Streda. In der Slowakei kam er zu 18 Einsatzen in der zweithöchsten Spielklasse und absolvierte in der 1. Liga der Slowakei insgesamt 30 Partien, in denen ihm drei Treffer gelangen. Zudem stand Moumou in der Qualifikation zur Conference League bei sechs Spielen für Dunajská Streda auf dem Platz und konnte dabei u.a. Erfahrungen gegen Partizan Belgrad und Steaua Bukarest sammeln.

Die Partien im Überblick

Montag, 19.02.

19.30 Uhr: FC Olympia Moosach – Senioren B 4:4

Donnerstag, 22.02.

20.00 Uhr: Dritte – FC Deisenhofen III 5:2

Samstag, 24.02.

10.30 Uhr: RB Salzburg – U10 -:-
11.00 Uhr: U17 – 1. FC Kaiserslautern -:-
12.30 Uhr: ASV Dachau U12 – U11 -:-
13.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U19 -:-
14.00 Uhr: SG Puchheim/Gröbenzell – Löwinnen U17 -:-
14.00 Uhr: TSV Neuried U10 – U9 -:-
14.00 Uhr: TSG Hoffenheim – U12 -:-
14.00 Uhr: FC Pipinsried – U21 -:-
15.00 Uhr: Vierte – 1. FC 1919 Viechtach -:-
15.30 Uhr: TSG Hoffenheim – U13 -:-
16.30 Uhr: SC Verl – Profis -:-
17.00 Uhr: FC Puchheim – Löwinnen I -:-
17.00 Uhr: U15 – DFI Bad Aibling U16 -:-
17.30 Uhr: Dritte – SV Günding -:-
18.00 Uhr: Futsal – TSV Neuried -:-

Sonntag, 25.02.

11.00 Uhr: U16 – FC Bayern München -:-
13.30 Uhr: U14 – SV Sandhausen -:-
15.00 Uhr: SG Bichl/Penzberg – Löwinnen II -:-

Der Start ins Jahr 2024 überascht die Löwenfans

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Die sechzger.de-Redaktion besteht (bis auf eine Ausnahme) nicht aus hauptberuflichen Journalisten. Fast alle an dem Projekt Beteiligten haben zwar – teilweise jahrelange noch aus Printzeiten herrührende – Erfahrung mit dem Schreiben über Fußball im Allgemeinen und den TSV 1860 im Speziellen. Und doch sind wir in erster Linie Löwen-FANS. Und entsprechend ist aktuell auch die Stimmung in der Redaktion. Wie so oft bei Sechzig: Nach ein paar Niederlagen in Folge befürchtet man Schlimmstes, nach – wie im aktuellen Fall – drei Siegen, richtet sich der Blick plötzlich wieder nach ganz weit oben. Das bekannte Sprichwort vom demnächst zu kaufenden Brasilianer (was jedoch in der 3. Liga gar keinen Sinn ergibt) ist wohl bekannt.

Altuelle Umfrage zum Start ins Jahr 2024

Die aktuelle Erfolgswelle unter dem neuen Coach Argirios Giannikis mit sieben ungeschlagenen Spielen und zuletzt drei Siegen in Serie – zwei davon über echte Spitzenteams der Liga – hat also durchaus eine neue sportliche Hochstimmung bei den Fans erzeugt. Und zwar für die breite Mehrheit völlig überraschend. In unserer jüngsten Umfrage, an der sich 764 User*innen beteiligt haben, gibt nur jeder Zwanzigste (5%) an, mit einem derartigen Jahresstart gerechnet zu haben, weil klar war, “dass die Mannschaft so stark” sei. Drei Viertel sind von den letzten Wochen trotz ihres Optimismus’ “überrascht” (24%) bzw. geben ganz offen zu, mit so einer Bilanz “nie gerechnet” zu haben (52%). Die verbliebenen 18% der Antwortenden haben angegeben, sich Mitte Januar noch schwer schwer getan zu haben, eine Prognose abzugeben, was da auf die Löwen zukommt.

Die Ergebnisse unserer jüngsten Umfrage im Überblick

Spielvorhersagen immer optimistischer

An den Abfragen nach den Erwartungen für die unmittelbar bevorstehenden Spiele zeigt sich der steigende Optimismus der Löwenfans der letzten Wochen übrigens sehr deutlich: Rechnete Ende Januar zum Spiel gegen Sandhausen eine knappe Mehrheit von 39% noch mit einer Niederlage und nur 37% mit einem Heimsieg (ein Viertel prognostizierte die Punkteteilung richtig), gingen in das Duell mit dem FC Ingolstadt schon 58% mit der Erwartung eines Sieges, der letztlich über das Team von Ex-Coach Michael Köllner ja auch gelang. Den nächsten Dreier auf Giesing Höhen (gegen den Halleschen FC) erwartenen dann schon 80% der Teilnehmer*innen – nur ein Zehntel soviele warwn pessimistisch und fürchteten die erste Pleite des Jahres gegen den Abstiegskandidaten aus Sachsen-Anhalt.

Optimistisch nach Verl?

Spannend, wie das Votum unserer Leser*innen im Hinblick auf das anstehende Auswärtsspiel beim SC Verl ausfällt, zu dem unsere Umfrage heute Vormittag online ging. Die Ost-Westfalen waren bis zur Winterpause sicher eine der positiven sportlichen Überraschungen der Liga, sind aber zuletzt arg ins Straucheln geraten, haben den Start ins Jahr 2024 ziemlich verhauen und warten nach zuletzt drei Niederlagen (mit einem, drei und dann sogar fünf Gegentreffern) seit Ende Januar auf einen Erfolg.
Im aktuellen sechzger.de-Talk haben Redaktionsmitglieder und der Gast Plessi ihre Erwartungen für die Partie am Samstag (16.30 Uhr im sechzger.de-Liveticker) übrigens auch schon verraten.