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Sechzig um Sieben: TSV 1860 schlägt auch Ingolstadt

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Die Serie bleibt bestehen: auch im sechsten Spiel unter Argirios Giannikis bleiben die Löwen ungeschlagen. Mehr noch: gegen den FC Ingolstadt gab es für den TSV 1860 München die nächsten drei Punkte. Auch die U19 durfte am Wochenende feiern. Außerdem gibt es zum Start in die neue Woche einen Blick auf die Konkurrenz aus der 3.Liga.

TSV 1860 feiert Heimsieg gegen den FC Ingolstadt

Die Englische Woche nach den Duellen gegen Erzgebirge Aue und Rot-Weiss Essen schlossen die Löwen gestern erfolgreich ab. Gegen den FC Ingolstadt mit Ex-Trainer Michael Köllner feierte der TSV 1860 München einen 3:1-Heimerfolg. Lakenmacher und Ouro-Tagba erzielten die Treffer für weiß und blau, zudem unterlief den Gästen ein Eigentor.

U19 schlägt den 1.FC Nürnberg

Grund zur Freude gibt es auch in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest. Die Löwen zeigen sich weiter gut in Form und schlugen den Club aus Nürnberg mit 2:0. Raphael Ott und Xaver Kiefersauer erzielten die Treffer für den TSV 1860. Bereits in der vergangenen Woche gelang dem Team von Jonas Schittenhelm ein Dreier gegen den 1.FC Heidenheim. Kommenden Samstag wartet dann an der Grünwalder Straße ein großer Brocken: mit der TSG Hoffenheim ist der aktuelle Tabellenführer zu Gast in Giesing.

Ticketinformationen zu den kommenden Spielen

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel heißt es so schön. Für die kommenden Partien gegen den SSV Ulm, Dynamo Dresden sowie Preußen Münster startet in dieser Woche der Ticketverkauf. Wie der TSV 1860 auf seiner Homepage informiert können Mitglieder ab Mittwoch um 14:00 maximal vier Karten erwerben. Der freie Verkauf startet dann genau eine Woche später.

News aus der 3.Liga

Der 25.Spieltag

Dynamo Dresden meldet sich zurück – und wie! Mit sage und schreibe 7:2 schlug die SGD den VfB Lübeck im eigenen Stadion und machte damit auch noch drei Punkte auf Tabellenführer Jahn Regensburg gut. Denn der SSV verlor sein Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen mit 3:1. Bielefeld atmet ebenso wie die Löwen im Abstiegskampf etwas auf (3:0-Sieg in Freiburg), Duisburg holte derweil einen ganz wichtigen Auswärtssieg beim SC Verl. Der nächste Löwengegner aus Halle unterlag am 25.Spieltag Erzgebirge Aue mit 2:3. Die Löwen klettern durch den Sieg auf Rang 13 und haben nun acht Punkte Vorsprung auf Platz 17.

DFB-Pokal: Saarbrücken mit möglichem Duell gegen Kaiserslautern

Das Viertelfinale zwischen dem 1.FC Saarbrücken und Borussia Mönchengladbach musste bekanntlich aufgrund der Unbespielbarkeit des Rasens verlegt werden. Dennoch wurden bereits die Halbfinalpartien ausgelost. Bayer Leverkusen trifft dabei auf Fortuna Düsseldorf, der FCS würde es mit dem 1.FC Kaiserslautern zu tun bekommen. Das Nachholspiel ist für den 12.März angesetzt.

Die Serie geht weiter: 1860 schlägt Ingolstadt

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Die Serie geht weiter: Sechzig schlägt Ingolstadt
Die Serie geht weiter: Sechzig schlägt Ingolstadt

Langsam können es selbst die Sechzger-Fans nicht mehr glauben: Die Löwen sind seit sechs Spielen ungeschlagen und hielten sich am Sonntagnachmittag auch beim bayrischen Duell, das wir hier bewusst nicht Derby nennen wollen, mit dem FC Ingolstadt schadlos. Am Ende siegten die Sechzger verdient mit 3:1 (1:0) und setzten sich damit weiter von der Abstiegszone ab. Erneut war es Lakenmacher, der die Hausherren mit einem Heber in Führung brachte. Hinten standen die Löwen gut, bei zwei Schüssen aus spitzem Winkel war Hiller zur Stelle. Durch ein vogelwildes Eigentor von FCI-Keeper Funk fiel das 2:0, ehe die Gäste durch einen umstrittenen Elfmeter zum Anschluss durch Mause kamen. Doch Ouro-Tagba machte am Ende mit dem 3:1 den Deckel drauf. Die Serie geht weiter, Sechzig schlägt Ingolstadt, ist seit sechs Spielen ungeschlagen und hat unser Giannikis einen nicht für möglich geglaubten Lauf!

Löwen im ersten Durchgang erneut effizient

In der Defensive schickte Coach Argirios Giannikis dieses Mal mit Verlaat, Glück, Reinthaler und Kwadwo vier gelernte Innenverteidiger von Beginn an aufs Feld und das klappte auch gut. Die Hausherren standen sicher und ließen bis auf zwei Aktionen über rechts von der Grundlinie aus nichts zu. Bei diesen beiden Abschlüsse war Keeper Hiller stets wach. Ansonsten gab es auf Seiten der Gäste nur Verzweiflungsschüsse.

Lakenmacher trifft erneut zum 1:0

Besser machten es die Löwen, die in der Offensive spielfreudig und zielstrebig agierten. Guttau eroberte den Ball im Spielaufbau, nahm die Kugel einmal mit und legte ab zu Lakenmacher. Der Stürmer, der unter Jacobacci noch viel gescholten und weit von seiner Form entfernt war, dankte Giannikis das Vertrauen und brachte die Löwen nach einer Viertelstunde wie schon gegen Essen in Front. Er blieb vor dem FCI-Keeper cool und hob das Leder in die Maschen. Was so ein Trainerwechsel nicht alles bewirken kann. Aber nicht nur Lakenmacher präsentierte sich wie verwandelt und so führten die Heimkischen zur Pause verdient mit 1:0.

Kacktor des Jahres führt zum 2:0

Nach der Pause begannen die Gäste druckvoll, die Löwen wurden einige Male hektisch. Aus dem Nichts fiel das 2:0. Ein Ingolstädter Verteidiger spielte das Leder zurück zu seinem Keeper und was der genau vorhatte, weiß er wohl selbst nicht. Jedenfalls legte er sich den Ball vollkommen unbedrängt selbst ins Netz.

Strittiger Elfmeter zum Anschluss für die Gäste

Einen sehr merkwürdigen Elfmeter den man wohl als sehr strittig bis unberechtigt bezeichnen kann, brauchten die jetzt sehr hart agierenden Ingolstädter zum Anschlusstreffer. Vrenezi hatte zwar die Hand auf der Schulter seines Gegenspielers, aber viel war das nicht. Top-Torjäger Mause trat an, Hiller war dran, konnte den Ball aber nicht mehr entscheidend ablenken. 72 Minuten waren da gespielt und plötzlich stand es nur noch 2:1. Nun rannten die Gäste natürlich an. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, die Löwen konterten gefährlich und standen im Zentrum weiterhin gut. In der Nachspielzeit war es Ouro-Tagba der mit seinem Solo zum 3:1-Endstand den Löwen-Sieg perfekt machte!

Die Serie geht weiter: Sechzig schlägt Ingolstadt

Auch wenn es am Ende hektisch wurde und sich die Löwen den Dreier erkämpfen mussten. Am Ende siegten sie verdient mit 3:1, die Serie geht weiter! Sechzig schlägt auch Ingolstadt, ist seit sechs Spielen ungeschlagen und setzt sich weiter von der Abstiegszone ab. Das ganze Spiel zum Nachlesen gibt es in unserem Live-Ticker!

Liveticker: TSV 1860 München – FC Ingolstadt (25.Spieltag)

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Sechzger.de.liveticker.3.liga.25.spieltag.1860.fc.ingolstadt

Herzlich willkommen zum Liveticker am 25.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt!

Am heutigen Sonntag steigt in Giesing das Wiedersehen mit den Ex-Löwen Michael Köllner und Yannick Deichmann. Der FCI ist momentan deutlich vor den Löwen in der 3.Liga positioniert – doch ein Blick auf die Tabelle soll heute Nebensache sein. Die Löwen spielen zuhause und wollen mit ihren Fans drei Punkte erzielen. Los geht es um 16:30 Uhr, sechzger.de berichtet live aus dem Grünwalder Stadion.

 

Aufstellung:
Hiller (C) – Glück, Verlaat, Reinthaler, Kwadwo – Rieder, Starke – Schröter (78. Greilinger), Guttau (78. Ouro Tagba), Nankishi (19. Vrenezi) – Lakenmacher (89. Frey)

Bank:
Richter (TW), Kurt, Vrenezi, Greilinger, Sulejmani, Ouro-Tagba, Frey, Güler, Muteba

Tore:
1:0 (15.) Lakenmacher, 2:0 (58.) Eigentor Funk, 2:1 (71.) Mause (Elfmeter), 3:1 (90.+2) Ouro Tagba

Die Personalsituation

Es fehlen: Joel Zwarts (Aufbautraining), Phillipp Steinhart (Rotsperre), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle beim FC Ingolstadt: Tobias Schröck (Aufbautraining), Pascal Testroet (Fußverletzung), Deniz Zeitler (Oberschenkelverletzung), Yannick Deichmann (fraglich)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Michael Glück und Tim Rieder haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen. Fabian Greilinger, Julian Guttau, Fynn Lakenmacher und Valmir Sulejmani stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – FC Ingolstadt außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion wird wohl wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft sein. Heute öffnet jedoch ausnahmsweise eine Tageskasse. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder zudem bis kurz vor Anpfiff noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Giannikis sechster Streich oder stoppt Köllner die Löwen?

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TSV 1860 Grünwalder Stadion CR Fotos (10)

Am heutigen Sonntag empfängt der TSV 1860 München den FC Ingolstadt. Für Argirios Giannikis und seine Mannschaft geht es darum eine äußerst positive Serie fortzuführen. Fünf Spiele sind die Löwen bereits ungeschlagen. Doch mit Ingolstadt wartet keine leichte Aufgabe im Grünwalder Stadion wie im Vorbericht ersichtlich wird.

Vorbericht zur Partie gegen den FC Ingolstadt

Mit 39 Punkten und auf Rang 5 reisen die Schanzer um Trainer Michael Köllner ins nahe München. Nach den Siegen der Konkurrenz aus Essen und Ulm stehen die Ingolstädter etwas unter Zugzwang – drei weitere Punkte auf dem eigenen Konto würden nicht schaden, um den Anschluss nach oben zu halten. Vor allem der Relegationsplatz 3 ist in dieser Spielzeit hart umkämpft. Ein Sieg wie im Hinspiel wäre für den FCI daher nicht verkehrt. Michael Köllner weiß dabei um die neue Särke der Löwen wie er auf der Pressekonferenz vor der Partie zu Protokoll gab. Seine Mannschaft und er seien aber bereit und trauen sich durchaus etwas zu an der Grünwalder Straße.

Das darf man mit Blick auf die letzten Spiele auch durchaus erwarten. Nur eine der letzten elf Begegnungen ging verloren. Seit dem Aufeinandertreffen im Audi Sportpark im September haben sich die Schanzer ordentlich in der Tabelle nach oben gekämpft. Einer der Garanten dafür ist Torjäger Jannik Mause. Bereits 15 Mal durfte er in dieser Spielzeit jubeln und führt damit die Torschützenliste der 3.Liga an. Überhaupt ist der FC Ingolstadt äußerst torhungrig. 45 Mal trafen sie schon in die gegnerischen Gehäuse – Ligabestwert. Nur drei Partien gingen ohne Treffer der Mannschaft von Michael Köllner über die Bühne. Die Löwen und Argirios Giannikis dürften also gewarnt sein.

Kurzer Fokus auf Ismaik beim TSV 1860

Beim TSV 1860 München dominierte in den vergangenen Tagen weniger das sportliche Geschehen, sondern viel mehr Hasan Ismaik die Schlagzeilen. Überraschend tauchte der Jordanier in München auf, besuchte dieses Mal sogar kurz ein Training der Profimannschaft. Doch so schnell wie er da war, war er auch schon wieder weg. Medienberichten zufolge verließ Ismaik bereits am Freitagabend die bayerische Landeshauptstadt und wird demzufolge auch heute nicht im Grünwalder Stadion anwesend sein. Es wäre das erste Mal seit dem Wiederaufstieg gewesen – und sein zweiter Besuch in Giesing überhaupt.

Giannikis und das Team wird das nicht weiter stören. So oder so galt in der abgelaufenen Trainingswoche der volle Fokus dem FC Ingolstadt. Es gilt schließlich die durchaus bemerkenswerte Serie von fünf ungeschlagenen Spielen zum Start weiter auszubauen. Dass die Löwen gut in Form sind, zeigte zuletzt der Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen. Keine Laufkundschaft, wie sich am gestrigen Samstag zeigte: RWE feierte (mit Ex-Löwe Sascha Mölders im Gästeblock) einen 3:1-Auswärtssieg beim Tabellenführer aus Regensburg. Dass der TSV 1860 München auch gegen Spitzenteams in der 3.Liga gewinnen kann, ist also mittlerweile erwiesen. Ab 16:30 Uhr bietet sich heute die Gelegenheit, diesen Eindruck mit einem Heimsieg gegen Ingolstadt direkt zu manifestieren.

Der 25.Spieltag im Überblick

Freitag

Viktoria Köln – Borussia Dortmund II 1:3 (1:2)

Samstag

SC Verl – MSV Duisburg 1:3 (1:1)
SC Freiburg II – Arminia Bielefeld 0:3 (0:1)
SSV Ulm – Waldhof Mannheim 3:1 (1:1)
Preußen Münster – SV Sandhausen 1:1 (0:1)
Dynamo Dresden – VfB Lübeck 7:2 (4:1)
Jahn Regensburg – Rot-Weiss Essen 1:3 (0:1)

Sonntag

Hallescher FC – Erzgebirge Aue
TSV 1860 München – FC Ingolstadt
1.FC Saarbrücken – SpVgg Unterhaching abges.

Bild: CR Fotos

TSV 1860 – FC Ingolstadt 04, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor unserem Heimspiel gegen Ingolstadt. Zum ersten Mal seit seiner Entlassung im vergangenen Jahr kommt Michael Köllner an seine alte Wirkungsstätte zurück. Worauf muss man sich gefasst machen?

Am Sonntag kommt es zum Duell TSV 1860 – FC Ingolstadt 04 oder anders gesagt: Traditionsverein trifft auf Fusionsverein. Ein Duell mit einer insgesamt bisher besseren Bilanz für die Sechzger. Mit den diesmal klar als Favoriten anreisenden Ingolstädtern kommt ein dickes Brett auf die Löwen zu. Ingolstadt ist die Mannschaft, die am häufigsten trifft, mit Jannik Mause den Toptorschützen der Liga in ihren Reihen hat und von den Top Teams nach Regensburg den effektivsten Fußball spielt.

Die Ingolstädter werden von Michael Köllner in dieser Saison hauptsächlich im 4-4-2 mit Doppelsechs aufs Feld geschickt. Offensiv wird über außen (meistens rechts) zunächst auf 3-4-3 und in der Folge sehr mutig auf ein 2-4 oder 1-5 in der vordersten Reihe im letzten Drittel verschoben. Der Box-to-Box Spieler spielt dabei im System der Ingolstädter eine tragende Rolle.

Gegen den Ball gehört Ingolstadt zu den Teams, die relativ hoch anlaufen, dabei aber eher im Raum pressen und und auch im Gegenpressing nach Ballverlust in der gegnerischen Spielfeldhälfte aggressiv zu Werke gehen. Die Defensivlinie bewegt sich dabei meistens der Pressinglinie von der Höhe her angepasst, steht also tendenziell mittel bis hoch.

Bevor wir die Spielweise der Schanzer genauer beleuchten gibt es an dieser Stelle den üblichen Blick auf die statistischen Werte.

Die wichtigsten statistischen Werte des FC Ingolstadt

  • Ballbesitz 47%
  • Passgenauigkeit 76%
  • defensive Zweikampfquote 61%
  • Flankengenauigkeit 35%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,65

Wie spielt Ingolstadt?

Offensiv

Mit einer kontrollierten Spielweise, die dafür sorgt, dass man sich den Gegner mehr oder weniger im Raum zurechtlegt bevor man eine Aktion nach vorne im Positionsspiel startet, sieht man bei Ingolstadt immer wieder interessante Varianten in der Offensive, die in ihrer qualitativen Breite das Prunkstück der Mannschaft darstellt. Positionelle Rotation in der Stammformation auf dem Posten des Box-to-Box Spielers und unterschiedliche Rollenverteilung innerhalb dieser Rotation bei verschiedenen Spielern haben daran großen Anteil.

Alles in allem kann man sagen, dass Ingolstadt durch ein hohes Spielverständnis der einzelnen Spieler, also einer hohen Spielintelligenz der Mannschaft insgesamt, aus einer immer sehr ähnlich wirkenden Stammformation mit taktischer Variabilität im Mittelfeld überrascht. So kann man die Gegner immer wieder mit unerwarteten Kniffen überrumpeln, sich sehr effektiv ins gegnerische letzte Drittel durchspielen und sich dort bisweilen auch gut festsetzen.

Spielen sich die Ingolstädter in eben jenes  letzte Drittel des Gegners hinein, sehen wir bei den Schanzern hauptsächlich zwei Varianten der offensiven Verschiebung. In der ersten Variante verschieben beide Mittelfeldaußen ballfern asymmetrisch nach vorne. Der ballferne Außenverteidiger komplettiert dann oft die Fünferreihe auf dem Flügel, während der Box-to-Box Spieler und der tiefe Sechser gestaffelt dahinter auftauchen. Die zweite Variation sieht vor, dass der ballnahe Mittelfeldaußen in die Halbzentrale einrückt und neben dem Box-to-Box Spieler auftaucht. Der Außenverteidiger dort übernimmt dann die offensive Außenposition auf diesem Flügel.

Mit sechs Offensivspielern, die so auf unterschiedliche Weise die Box penetrieren können, hat Ingolstadt die Möglichkeit große Verwirrung in gegnerischen Defensivreihen zu stiften. Diese nutzen die Schanzer von allen Teams am besten aus. Das Verhältnis von Toren zu erwarteten Toren ist lediglich beim SC Verl besser als bei Ingolstadt. Mit beim Verhältnis nur auf der zweiten Nachkommastelle differierenden Werten sind diese beiden Vereine zwei von lediglich fünf Mannschaften, deren Torerfolge den xG Wert übertreffen.

Gegen den Ball

Im Pressing gegen das Positionsspiel sehen wir bei Ingolstadt überdurchschnittlich viele Aktionen, die allerdings hauptsächlich auf Balleroberung im Raum und nicht am Mann abzielen. Das Anlaufverhalten zielt darauf ab den Gegner bei den Aufbaupässen unter Druck zu setzen und spätestens in der zweiten Linie einen Ballgewinn durch eine Abfangaktion zu erzielen.

Schafft es der Gegner das Pressing zu überspielen, verteidigt Ingolstadt meist mit zwei klaren Linien durch Offensivspieler unterstützte Doppelungen auf den Außenpositionen und abkippen der hängenden Spitze vor die erste Linie. Dieser Ansatz sorgt oft für Stress beim Gegner. Trotzdem hat Ingolstadt von den Top-Mannschaften eine sehr hohe Quote, was das zulassen gegnerischer Ballkontakte und Schüsse in der Box betrifft.

Von den Top Teams ist Ingolstadt die Mannschaft die am härtesten hinlangt. Aber nicht nur das – die Ingolstädter haben auch was defensive Aktionen generell anbelangt die höchste Intensität über das ganze Feld gesehen. Die harte Herangehensweise und die daraus resultierenden strafraumnahen Standards sind mit ein Grund für häufige Ballkontakte des Gegners in der Box.

Stärken und Schwächen des Systems 4-4-2

Die Stärken

Mit den doppelt besetzten Flügeln kann man großen Druck über die Außenpositionen erzeugen. Kurze Laufwege im Umschaltspiel helfen der Mannschaft im 4-4-2 kraftsparend zu spielen. Das kann am Ende einer Partie der entscheidende Faktor für Sieg oder Niederlage sein. Die kompakte Formation gegen den Ball kann Mannschaften, die kreativ limitiert sind, vor Probleme beim Eindringen in die Box stellen. Durch die Ausgewogenheit in allen Mannschaftsteilen kann man gegen manche andere Systeme mit geringen Verschiebungen für Überzahl sorgen. Mittelfeldpressing wird stark begünstigt.

Die Schwächen

Wenn die Stürmer vom Gegner gut isoliert werden, ist es für die Offensive schwer, Bindung zwischen Mittelfeldzentrum und Stürmern herzustellen. Daher geschieht der Aufbau häufig über die Außenpositionen. Im Spiel gegen Mannschaften, die ein System mit nur einer Sturmspitze spielen, kann die Ausgewogenheit in beide Richtungen auch eine Schwäche darstellen. Nämlich dann, wenn die Stürmer gegen den Ball nicht mit nach hinten arbeiten und bei Ballbesitz beide Stürmer gleich in vorderster Front anzutreffen sind.

Der Klassiker unter den modernen, taktischen Systemen ist im Grunde eine ausgewogene Variante, die ohne zu kompliziert zu werden Offensive und Defensive gut miteinander verbindet.

Wie kann der TSV 1860 den FC Ingolstadt knacken?

Schwer tut sich Ingolstadt immer dann, wenn der Gegner zuerst trifft und aus einer abwartenden Position heraus agieren kann, also der anfängliche Matchplan des FCI über den Haufen geworfen wird.

Welchen Matchplan entwirft man nun gegen eine Mannschaft, die gut mit gegnerischem Pressingdruck umgehen kann sowie gleichzeitig gegen den Ball hart ,teilweise unfair agiert und mit viel Resilienz bezüglich gegnerischem Angriffsdruck ausgestattet ist?

Es gibt hier mehrere logische Herangehensweisen. Der in meinen Augen vielversprechendste Weg wäre Ingolstadt nicht zu hoch anzulaufen und generell im Raum versuchen zu pressen. Gleichzeitig sollte man die Defensivlinie auf höherem Niveau platzieren, um das Mittelfeld eng zu halten. Aus diesem defensiven Ansatz sollte es dann gelingen Umschaltsituationen zu kreieren, die zügig mit vertikalem Spiel in die Spitze zum Abschluss führen sollen.

Gelingt es so eine Führung herauszuspielen, kann der TSV 1860 München den FC Ingolstadt vor eine Aufgabe stellen, an der sie diese Saison schon öfter gescheitert sind. Punktverluste gehen bei den Schanzern fast immer Hand in Hand mit vom Gegner zuerst erzielten Toren.

Schlüsselspieler

Tor

Marius Funk (#1) im Tor der Schanzer ist kein unüberwindbares Hindernis, aber durch seine katzenartigen Reflexe hat er den Schanzern in dieser Saison schon viele Punkte gerettet. Kassiert Ingolstadt Treffer, ist er meistens machtlos. Auf Fehler von Funk in den Bereichen Strafraumbeherrschung oder Positionierung im Kasten wartet man vergebens. Die zu Treffern führenden Chancen, welche die Abwehr zulässt, sind meistens zu klar und deshalb seinen Vorderleuten anzulasten. Schwächen finden wir bei ihm in eins gegen eins Situationen.

Abwehr

Mit Simon Lorenz (#32) hat Ingolstadt einen alten Bekannten als einen von zwei Schlüsselspielern in der Innenverteidigung. Der als Leihgabe aus Bochum in der Saison 18/19 beim TSV 1860 München spielende Innenverteidiger ist der Stabilitätsfaktor in der generell etwas anfälligen Defensivreihe der Schanzer. Er gewinnt nahezu drei Viertel seiner Defensivzweikämpfe und hat ein Top Timing bei Kopfballduellen. Die Spieleröffnung obliegt jedoch dem sehr passsicheren Ryan Malone (#16) neben ihm. Gegen Dresden gelbgesperrt kehrt der US-Amerikaner gegen die Löwen vermutlich wieder in die Startelf zurück. Malone ist obendrein, was die Lufthoheit bei Flanken betrifft, einer der Spieler, die in der 3.Liga wenig anbrennen lassen. Lediglich Jannik Löhden, der 2.01 m große Riese vom VfB Lübeck, gewinnt mehr Kopfballduelle als Malone.

Mittelfeld

Mit Kapitän Lukas Fröde (#34) und dem offensiver agierenden Felix Keidel (#43) hat Ingolstadt im Zentrum eine Achse, die in beide Richtungen nahezu perfekt funktioniert.

Der technisch starke und durchsetzungsfähige Keidel ist ein kreatives Element für die Offensive. Er ist allerdings kein Spieler, der viele Schussvorlagen liefert. Er lenkt vielmehr das Spiel mit Übersicht und steuert so die Angriffe der Schanzer.

Fröde, dem vor allem die Organisation der Defensive im Raum vor der letzten Linie obliegt, besticht durch sein exzellentes defensives Stellungsspiel und seinem Durchsetzungsvermögen bei defensiven Luftduellen. In die Offensive schaltet er sich nur sehr dosiert mit ein. Allerdings findet man ihn in Druckphasen der Schanzer durchaus auch öfter und über längeren Zeitraum im gegnerischen letzten Drittel

Sturm

Mit dem 15 Tore-Mann Jannik Mause (#7) hat Michael Köllner wieder einmal den besten Stürmer der 3.Liga in seinem Kader. Torschützenkönige züchten hat er drauf. Beim TSV 1860 München haben es unter ihm bekanntlich Sascha Mölders und Marcel Bär geschafft die Kanone einzuheimsen. Für Mause scheint der Weg dahin ebenfalls geebnet.

Mauses hohe Trefferquote liegt vor allem an seiner unglaublich hohen Schussgenauigkeit. Sechs von zehn Schüssen des Stürmers gehen so auf den Kasten, dass der Torhüter Arbeit bekommt. Jeder vierte Schuss ist statistisch gesehen ein Treffer. Mause versenkt auch bei geringer Qualität einer Chance regelmäßig die Kugel. Er hat bisher sieben Treffer mehr als statistisch erwartet erzielt. Seine Fähigkeit sich im Strafraum durchzusetzen und im richtigen Moment abzuziehen ist exzellent. Seine Erfolgsquote pro Aktion liegt deutlich über dem Durchschnittswert für seine Position.

Von CD Castellón kam am Ende der Wintertransferperiode außerdem der Däne Sebastian Grönning (#11). Er hat sich mit seinem ersten Treffer im ersten Einsatz am Sonntag gegen Dresden ebenfalls gut eingeführt. Damit ist Ingolstadt nun noch stärker im Sturmzentrum und auch unberechenbarer.

Fazit: Was ist für den TSV 1860 gegen den FC Ingolstadt drin?

Mit dem FC Ingolstadt 04 kommt auf den TSV 1860 München eine Mannschaft zu, die nur eines der letzten elf Spiele verloren hat. Seit dem letzten Aufeinandertreffen sind die Schanzer von Platz 16 auf Platz vier geklettert. Damit klopfen sie mittlerweile ganz stark am zur Aufstiegsrelegation qualifizierenden 3. Platz an.

Ich denke wenn man gegen Ingolstadt einen Punkt holen kann, darf man sich freuen. Nichtsdestotrotz wünsche ich mir natürlich einen Dreier. Der Schlüssel zum Sieg liegt vor allem darin sich von der Härte der Schanzer nicht beeindrucken zu lassen. Die Sechzger müssen konsequent, diszipliniert und einsatzfreudig den eigenen Matchplan verfolgen.

Nach wie vor kann in dieser Liga jeder jeden schlagen und auch Ingolstadt kocht nur mit Wasser. Wenn jeder auf dem Platz alles gibt, ist alles möglich. Keinen Fehler zu machen ist im Fußball nicht möglich, aber die kleineren Fehler zu machen als der Gegner und dessen Fehler konsequenter auszunutzen sind die Zutaten im Rezept das Siege bringt.

So könnte Ingolstadt beginnen

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 – FC Ingolstadt 04: Wunschaufstellungen sechzger.de

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Wappen TSV 1860 auf Uhlsport-Trikot Aufstellung Wunschaufstellung Löwen Wunschaufstellungen fc sv
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860 München

Soll Argirios Giannikis seine Mannschaft nach dem überzeugenden 2:0 gegen Rot-Weiss Essen umstellen? Sind taktische oder personelle Änderungen notwendig? Diese und andere Fragen stellte sich die sechzger.de Redaktion vor dem Heimspiel gegen die Schanzer am morgigen Sonntag. Wir präsentieren Euch die Wunschaufstellungen des TSV 1860 gegen den FC Ingolstadt 04 von fünf Redakteuren dieses Portals.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – FC Ingolstadt 04

Christian Jung

Never change a winning team. Nach diesem Motto verfährt Christian Jung personell und vertraut der selben Elf wie am Dienstag. Im Angriff soll Abdenego Nankishi als hängende Spitze neben Fynn Lakenmacher beginnen, während des Spiels ist ein Wechsel mit Julian Guttau jedoch durchaus denkbar.

Die Wunschaufstellung von Christian

Bernd Winninger

Unsere Taktiktafel wählt ebenfalls das 4-4-2 defensiv als Spielsystem, nimmt jedoch eine personelle Änderung vor. Statt Jesper Verlaat schenkt er Neuzugang Max Reinthaler im Abwehrzentrum neben Michael Glück das Vertrauen.

Die Wunschaufstellung von Bernd

Thomas Enn & Stefan Kranzberg

Die selbe Elf wie Bernd schicken Stefan und Thomas Enn ins Rennen, setzen aber auf einen leicht defensiveren Ansatz im 4-2-3-1. Auch bei ihnen bleibt also der Kapitän auf der Bank, während Max Reinthaler in der Startformation steht.

Die Wunschaufstellung von Stefan und Thomas Enn

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Löwenrunde sieht die Löwen gegen die Schanzer im 4-4-2 defensiv auflaufen und bei ihm hat Kapitän Jesper Verlaat seinen Stammplatz sicher. Thomas Spiesl nimmt hingegen eine Änderung im Mittelfeld vor und ersetzt Marlon Frey durch Manfred Starke.

Die Wunschaufstellung von Thomas Spiesl

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Faninformationen TSV 1860 – FC Ingolstadt (25.Spieltag)

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TSV Graffiti von Fans des TSV 1860 München hinter der Westkurve Grünwalder Stadion

Ex-Trainer Michael Köllner ist am Sonntagnachmittag zurück an seiner alten Wirkungsstätte. Dort will er mit drei Punkten den Anschluss an die Spitze in der 3.Liga wahren. Doch die Löwen warten mit dem Selbstvertrauen aus fünf Spielen ohne Niederlage auf die Schanzer. Unterstützt werden sie dabei von ihren Fans auf den Rängen, um möglichst den zweiten Heimsieg in Folge feiern zu können. Passend dazu gibt es nun die wichtigsten Faninformationen vor der Partie TSV 1860 München – FC Ingolstadt.

Faninformationen TSV 1860 München – FC Ingolstadt

Zwei Siege und drei Unentschieden – so lautet bisher die Bilanz von Argirios Ginannikis bei den Löwen. Mit neun Punkten kann man zum Start in das Jahr 2024 durchaus zufrieden sein, doch der Abstand zur Abstiegszone ist weiterhin bedenklich gering. Nur fünf Punkte trennen die Löwen von Waldhof Mannheim, die aktuell Rang 17 und damit den ersten Abstiegsplatz belegen. Beim Heimspiel gegen die Schanzer soll es nach dem Sieg gegen RWE möglichst erneut für drei Punkte reichen, um das Polster zu vergrößern. Unterstützt wird die Mannschaft dabei von den Löwenfans auf den Tribünen.  Alles, was wichtig zu wissen ist für den kommenden Sonntag, gibt es nun in den Faninformationen zum Duell zwischen dem TSV 1860 und dem FC Ingolstadt.

Tickets

Das Match im Grünwalder Stadion ist noch nicht ganz ausverkauft, es wird eine Tageskasse im Bereich Nord-Ost vor allem für Karten in der Stehhalle geben. Zudem lohnt sich ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 14:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord-Ost, Süd-Ost und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde zur Saison 2023/24 gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 13:30 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkt

Am Candidplatz gibt es auch vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt den bekannten Löwentreff. Neben einem Wimpel für MVFAZ-Mitglieder wird es Schlüsselanhänger zu kaufen geben. Zum Essen wird Currywurst angeboten. Los geht es um 13:30 Uhr und damit drei Stunden vor Anpfiff.

Außerdem öffnet im zukünftigen Bamboleo erneut der PopUp Fanshop. Neben Artikeln vom e.V. gibt es auch kühles Bier auf Spendenbasis.

Livestream und Liveticker

Das heutige Spiel wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings kann man das Match wie gewohnt bei MagentaSport im Fernsehen und im Livestream übertragen.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Vereine der 3.Liga lehnen Einführung des VAR weiterhin ab

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VAR 3. Liga

Es bleibt dabei: der VAR wird in naher Zukunft in der 3.Liga kein Thema sein. Die Vereine sprechen sich klar gegen eine Einführung aus, was vor allem mit den hohen Kosten zu tun hat. Unter anderem für Personal und technische Aufrüstungen wären entsprechende Ausgaben notwendig.

Keine Einführung des VAR in der 3.Liga

Im Rahmen der Auswertung des Saisonreports für die Spielzeit 2022/23 wurde in einer Medienrunde am gestrigen Donnerstag unter anderem auch die mögliche Einführung des VAR in der 3.Liga thematisiert. Der DFB hatte wie im vergangenen Jahr angekündigt ein erneutes Stimmungsbild unter den aktuellen Vereinen der 3.Liga eingeholt, das ein deutliches Ergebnis hervorrief. Der Großteil spricht sich gegen einen Videoassistenten in der 3.Liga aus. “Die Klubs haben sich klar dafür ausgesprochen, das Thema nicht weiter zu verfolgen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist der VAR für die Klubs kein Thema.” so Manuel Hartmann (Geschäftsführer Spielbetrieb des DFB).

Dabei spielen vor allem die Kosten, die auf die Vereine zukommen würden, eine große Rolle. Neben notwendigem Personal (Videoschiedsrichter) wären technische Anpassungen und vielerorts sogar bauliche Maßnahmen notwendig, um den VAR in der 3.Liga zu etablieren. Heißt: nicht nur die Einführung selbst, sondern auch die Kosten während dem Spielbetrieb müssten die Vereine selber stemmen. Entsprechend überrascht das klare Votum nicht, zumal die finanzielle Situation der Drittligisten stets eine Herausforderung darstellt.

Noch weiter geht Tom Eilers, der den Vorsitz im Ausschuss der 3.Liga inne hat. “Die 3. Liga ist vom Gefühl her eine Liga, in die der VAR nicht so gut passen würde.” sagt er. Ähnlich äußert sich Manfred Schwabl, Präsident der SpVgg Unterhaching und Mitglied im Ausschuss 3. Liga.

Wenn wir den VAR einführen, bewegen wir uns in der 3. Liga von der Basis weg. Das macht wenig Sinn.

In der aktuellen Konstellation scheint der VAR von der 3.Liga also weit entfernt zu sein. Das deckt sich auch mit der Stimmungslage unter den Fans. Bei einer Umfrage des Onlineportals liga3-online sprach sich im November die Mehrheit gegen die Einführung des Videoassistenten aus. Die sechzger.de-Leser votierten – möglicherweise beeinflusst durch die Fehlentscheidungen beim Auswärtsspiel gegen Viktoria Köln – mehrheitlich für den VAR.

Köllner: “Wissen um die Schwere bei Sechzig zu spielen”

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Michael Köllner TSV 1860

Am Sonntagnachmittag ist der FC Ingolstadt mit Ex-Löwe Michael Köllner im Grünwalder Stadion zu Gast. Vor dem Duell mit dem TSV 1860 München stand der Oberpfälzer den Medienvertretern im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz Rede und Antwort. Dabei sprach er unter anderem über die personelle Situation und seine Zeit in München

Pressekonferenz des FC Ingolstadt mit Michael Köllner

Mit rund 1.000 Fans reist der FC Ingolstadt am Sonntagnachmittag nach Giesing. Im Duell mit dem TSV 1860 München müssen die Schanzer neben Tobias Schröck (Aufbautraining) und Deniz Zeitler (Oberschenkelverletzung) auf Pasal Testroet verzichten. Der Stürmer verletzte sich beim Heimsieg gegen Dynamo Dresden und steht gegen die Löwen nicht zur Verfügung. Entsprechend muss Michael Köllner bei dem Duell mit seinem ehemaligen Arbeitgeber in der Offensive umplanen. Der Oberpfälzer zeigt sich allerdings zuversichtlich, da ausreichend Alternativen bereit stehen.

Das gilt insbesondere für die Innenverteidigung, denn Mladen Cvjetinovic ersetzte den gelbgesperrten Ryan Malone hervorragend. Köllner steht damit vor der Qual der Wahl, spielt allerdings auch mit dem Gedanken alle drei Innenverteidiger (Ex-Löwe Simon Lorenz dürfte gesetzt sein) auflaufen zu lassen. Ob Yannick Deichmann bei seiner Rückkehr an die Grünwalder Straße zur Verfügung steht, ist noch fraglich. Apropos Rückkehr: angesprochen auf seine Vergangenheit bei den Löwen betonte der 54-Jährige zunächst, dass er sich in Ingolstadt wohl fühle.

Wer mich sieht, ich hab jetzt nicht unbedingt Depressionen wenn ich hier ins Training komme oder bin frustriert, sondern ich mach meinen Job hier unheimlich gerne.

Beim TSV 1860 München habe er eine “schöne Zeit” und “tolle Momente” gehabt, doch das Kapitel sei für ihn mittlerweile abgeschlossen.

Ich weiß aber auch, wie das zu Ende gegangen ist, was da alles passiert ist. Also von dem her ist das für mich vorbei.

Die letzten beiden Heimspiele der Löwen gegen Sandhausen und Essen verfolgte Köllner bereits im Grünwalder Stadion, um sich live ein Bild von der Spielweise unter Argirios Giannikis zu machen. Seine Eindrücke: der Trainerwechsel mache sich bemerkbar. So stehe die Mannschaft defensiv besser, strahle mehr Sicherheit in den Abläufen aus und spielt insgesamt einen selbstbewussteren Fußball. Auch die Neuzugänge beobachtete der Trainer des FCI interessiert. So oder so – die Ingolstädter kommen mit einer breiten Brust nach Giesing, schließlich verloren sie in den vergangenen elf Partien lediglich einmal. Auf die leichte Schulter wird Michael Köllner und seine Mannschaft das Duell allerdings nicht nehmen. Der ehemalige Trainer des TSV 1860 freut sich bereits auf die Partie am Sonntag (16:30 Uhr, sechzger.de Liveticker).

Wir wissen um die Schwere bei Sechzig zu spielen, wir wissen aber auch was unsere eigene Qualität ist. Von daher können wir uns auf ein interessantes Match freuen.

Geschäftsführer Werner und Mueller – Handelsregistereintragung auf dem Weg

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Oliver Mueller Spar-Kurs
Oliver Mueller Spar-Kurs

Das Präsidium des TSV 1860 hat nun die Handelsregistereintragung der beiden neuen Geschäftsführer des TSV 1860, Dr. Christian Werner und Oliver Mueller, offiziell auf den Weg gebracht.

Dr. Werner kam im Januar, Mueller im Februar

Dr. Christian Werner wurde nach einem langen Gezerre im Beirat der Geschäftsführungs GmbH des TSV 1860, welches sich über den Jahreswechsel gezogen und letztlich zur Beschlussunfähigkeit des Gremiums geführt hatte, durch das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. ins Amt des Geschäftsführers Sport bestellt.

Dr. Werner "Löwenfußball mit Wiedererkennungswert"
Dr. Werner

Nach der Beurlaubung von Ex-Finanzgeschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer am 2. Februar übernahm Oliver Mueller die kaufmännische Geschäftsführung.

Handelsregistereintragung in die Wege geleitet

Heute wurde die Bestellung der beiden neuen Geschäftsführer auch durch die Gesellschafter der Geschäftsführungs GmbH, also das Präsidium des TSV München von 1860 e.V., im Rahmen eines Notartermins zur Eintragung ins Handelsregister offiziell vollzogen.

Bis die Eintragung im Handelsregister sichtbar ist, kann es noch etwas dauern. Die entsprechenden Urkunden schickt i.d.R. der Notar – inzwischen meist elektronisch – zur entsprechenden Eintragung an das Registergericht. Im gleichen Zug wird der bisherige alleinige Geschäftsführer, Marc-Nicolai-Pfeifer, aus dem Verzeichnis gelöscht.

Auf der Website des TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sind die beiden neuen Geschäftsführer bereits als solche hinterlegt.