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Fotogalerie zu Viktoria Köln – TSV 1860 München

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Viktoria Köln TSV 1860 20231028 Fotogalerie

Noch immer ist der Ärger über die Niederlage am Samstag und vor allem darüber, wie sie zustande kam, nicht ganz verraucht. Mit 1:2 verloren die Löwen im Sportpark Höhenberg und trotz der überschaubaren Leistung der Jacobacci-Elf war es in erster Linie der Schiedsrichter, dem man die Schuld dafür geben muss, dass die Heimreise nach Giesing ohne Punkte im Gepäck angetreten werden musste. Wir haben die schönsten Impressionen der Partie Viktoria Köln – TSV 1860 in unserer Fotogalerie zusammengefasst. Ganz ohne Rote Karte!

Fotogalerie zu Viktoria Köln – TSV 1860 München

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Nach Kartenfestival: TSV 1860 ohne Lang, Kwadwo, Vrenezi und Schröter

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Mannschaft Des TSV 1860 München Bedankt Sich Bei Fans Nach Niederlage Gegen Viktoria Köln

Der TSV 1860 München muss im Duell mit dem Tabellenführer aus Regensburg ohne vier Spiele wegen einer Sperre auskommen. Mit Leroy Kwadwo und Niklas Lang fehlen dabei gleich zwei Abwehrspieler. Auch Trainer Maurizio Jacobacci darf das Spiel nicht wie gewohnt verfolgen.

Lang, Kwadwo und Jacobacci gegen Regensburg gesperrt

Es war im Nachhinein wohl die entscheidene Situation im Duell zwischen dem TSV 1860 München und Viktoria Köln. Es lief die 82.Minute, kurz zuvor war bereits Leroy Kwadwo mit glatt rot vom Platz gestellt worden. Morris Schröter war im Strafraum der Gastgeber zuerst am Ball und wurde dann am Bein getroffen. Der Mittelfeldspieler fiel – doch ein Pfiff blieb aus. Der 28-Jährige ärgerte sich und musste wenig später ebenfalls den Platz verlassen. Timon Schulz zeigte dem Torschützen gelb-rot. In doppelter Unterzahl gelang der Viktoria in der Nachspielzeit dann noch der vielumjubelte Siegtreffer.

13 Karten zeigte Timon Schulz am Samstagnachmittag im Sportpark Höhenberg. Drei Verwarnungen gab es für die Mannschaft von Trainer Olaf Janßen. Die Löwen hingegen sahen acht Mal gelb, einmal gelb-rot und einmal rot. Berücksichtigt man die Roten Karten für Maurizio Jacobacci und Marc-Nicolai Pfeifer, sind es sogar drei Platzverweise für den TSV 1860 München.

Die zahlreichen Verwarnungen hatten dabei nicht nur einen Einfluss auf die Partie gegen Viktoria Köln. Auch das Spiel gegen Jahn Regensburg am Samstag (14 Uhr, sechzger.de Liveticker) ist davon betroffen. Niklas Lang und Albion Vrenezi fehlen wegen ihrer 5.gelben Karte, Leroy Kwadwo muss hingegen voraussichtlich sogar länger aussetzen. Das Strafmaß wird der DFB voraussichtlich Anfang der Woche bekannt geben. Zusätzlich wird Morris Schröter einmal zuschauen müssen.

Doch nicht nur Spieler sind von den Ausmaßen am Samstag betroffen. Innenraumverbot haben mindestens gegen Regensburg Maurizio Jacobacci und Marc-Nicolai Pfeifer. Auch in diesen beiden Fällen wird das Strafmaß noch bekannt gegeben.
Ob Joel Zwarts nach seiner Verletzung gegen den Jahn wieder einsatzbereit ist, wird sich im Laufe der Woche zeigen. Aber auch unabhängig von dieser Personalie wird die Mannschaft des TSV 1860 gegen Regensburg gehörig umgebaut.

Bundesliga: TSV 1860 U19 unterliegt dem SV Sandhausen

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TSV 1860 München SV Sandhausen U19 Bundesliga Torjubel Gäste 2 4

Nix zu holen gab es am Wochenende für die beiden Bundesliga-Teams der Löwen im Nachwuchsbereich. Die U19 des TSV 1860 unterlag an der Grünwalder Straße dem SV Sandhausen, die U17 verlor bei Eintracht Frankfurt.

SV Sandhausen schlägt U19 des TSV 1860 in der Schlussphase

Wie auch bei der U21, die in Garching den Kürzeren ziehen musste, endete für die A-Jugend eine lange Serie ohne Niederlagen. Ganze sieben Spiele in Folge hatte das Team von Jonas Schittenhelm jeweils mindestens einen Punkt erzielt. Gegen den SV Sandhausen war damit allerdings Schluss, der TSV 1860 München unterlag schlussendlich mit 2:4. Dabei hatten die Löwen einen denkbar ungünstigen Start (Eigentor Klose in der 1.Minute) nur wenig später durch Raphael Ott egalisiert (7.). Im zweiten Durchgang brachte Mike Gegorgyan den TSV 1860 gegen Sandhausen in Führung. Ein Foulelfmeter und zwei Treffer in der Schlussphase sorgten allerdings für einen Auswärtssieg des SVS.

Kommendes Wochenende ist die U19 beim Tabellenschlusslicht 1.FC Kaiserslautern zu Gast. Der TSV 1860 belegt in der Bundesliga momentan den 6.Platz.

Eintracht Frankfurt besiegt U17 deutlich

Keine Punkte konnte dagegen die U17 der Löwen aus der Fremde entführen. Nachdem das Team zuletzt vier Mal in Folge mindestens einen Punkt erzielte (zuletzt 2:2 gegen Regensburg), musste sie sich Eintracht Frankfurt geschlagen geben. 5:2 schlugen die Gastgeber, die sich in der Spitzengruppe befinden, schlussendlich die Löwen. Die nächste Möglichkeit zu punkten bietet sich allerdings am Samstag. Um 15:00 Uhr ist der Tabellenletzte Ingolstadt zu Gast in Giesing. Die Schanzer haben erst einen Sieg und zwei Unentschieden auf der Habenseite.

Sechzig um Sieben: Diskussionen um Niederlage in Köln

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Die Stimmung unter den Löwenfans ist auch zwei Tage nach der Niederlage in Köln weiterhin angespannt. Zu groß war der Einfluss von Schiedsrichter Timon Schulz – und auch die Folgen haben es in sich. Bei den meisten anderen Teams des TSV 1860 lief es ebenfalls bescheiden. Neben diesen Aspekten gibt es zum Start in eine neue Woche zudem alle News von der Konkurrenz aus der 3.Liga.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Köln

Zu vielen Diskussionen haben die Giesinger Gedanken von Thomas Enn am gestrigen Sonntag geführt. Entgegen der meisten Löwenfans sah er einige Situationen und Ereignisse am Samstag anders. Entsprechend hoch her ging es im Kommentarbereich unter dem Artikel, in dem auch die vereinspolitischen Themen der vergangenen Woche behandelt wurden.

Hans Sitzberger überrascht von Artikel in der AZ

Eines dieser Themen war die Kündigung des langjährigen Sponsors AHD Sitzberger. Die entsprechende E-Mail wurde an die Abendzeitung weitergeleitet, die den Inhalt sogleich veröffentlichte. Überrascht wurden davon nicht nur die Löwenfans, sondern auch Hans Sitzberger selbst. Er ist nicht an dem Vorgang beteiligt wie sich am Samstag herausstellte. Auch die genannten Forderungen sucht man in der E-Mail vergebens.

Serie der U21 endet in Garching

Ohne Punkte steht der TSV 1860 II nach dem Wochenende da. Ausgerechnet gegen Kellerkind Garching endete eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage. Die Gastgeber erzielten in der zweiten Halbzeit den einzigen Treffer des Tages. Bereits die letzten beiden Duelle in Garching endeten mit diesem Resultat. Die Rückrunde beginnt für die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller also mit einem Misserfolg.

U19 und U17 mit Niederlagen

Weiter gehen die schlechten Nachrichten aus sportlicher Sicht. Die U19 verlor am gestrigen Sonntag spät gegen den SV Sandhausen. Zunächst kämpften sich die Löwen zurück in die Partie nach einem Rückstand, mussten schlussendlich aber eine Niederlage hinnehmen. Bereits am Samstag gab es für die B-Jugend bei Eintracht Frankfurt nichts zu holen. 2:5 hieß es am Ende aus weiß-blauer Sicht.

Dritte schlägt den FC Fürstenried

Aber es gibt zumindest doch noch ein Team, dass am Wochenende jubeln durfte. Die Dritte fuhr beim FC Fürstenried mit einer starken Leistung drei Punkte ein. Das Endergebnis lautete hier ebenfalls 5:2, nur in diesem Fall eben für den TSV 1860 München. Die Vierte hingegen reiht sich in die Mannschaften mit null Punkten ein. Beim FC Anadolu Bayern verloren die Löwen mit 3:1.

News aus der 3.Liga

Der 13.Spieltag

Essen jubelt nach dem Last Minute-Sieg im Derby gegen den MSV Duisburg, Ingolstadt hingegen verliert deutlich in Bielefeld. Da die Partie zwischen Saarbrücken und Dynamo Dresden am 13.Spieltag aufgrund starker Regenfälle in der Halbzeit abgebrochen wurde, hat die 3.Liga aktuell einen neuen Tabellenführer. Es ist der SSV Jahn aus Regensburg, der sich gegen Münster mit 2:1 durchsetzte. Bereits am Freitagabend gewann Haching deutlich gegen Mannheim.

Der TSV 1860 München liegt nach den Resultaten vom Wochenende auf Rang 13.

Röser erleidet Verstauchung der Halswirbelsäule

Einen Schreckmoment gab es bei der Partie Ulm gegen Halle, die die Gäste dank Torjäger Dominic Baumann für sich entscheiden konnten. In der Schlussphase prallten Ulms Lucas Röser und Halles Jannes Vollert zusammen. Während der Spieler des HFC mit Turban weiterspielen konnte, musste Röser ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Diagnose: Gehirnerschütterung sowie eine Verstauchung der Halswirbelsäule. Wie lange der 29-Jährige aussetzen muss, ist noch nicht bekannt.

 

Serie beendet: TSV 1860 München II unterliegt gegen Garching

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TSV 1860 U21 Mannschaft Saison 2023 24 (1)

Die Zeit ohne Niederlagen ist für den TSV 1860 München II erst einmal vorbei, am Wochenende setzte sich der VfR Garching knapp gegen die Löwen durch. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Felix Günzel.

VfR Garching mit wichtigem Sieg gegen den TSV 1860 II

Als hätte er es geahnt, hatte Trainer Frank Schmöller vor dem Duell mit dem VfR Garching noch gewarnt. „Ich werde die Jungs nochmals daran erinnern, wenn ich dabei bin. Garching hat eine gewisse Qualität.” sagte der 57-Jährige im Vorbericht auf der Homepage der Löwen. Gemeint war das Hinspiel, als dem TSV 1860 II nach 0:2-Rückstand gerade noch so ein Heimsieg gelang. Dabei war Schmöller dann krankheitsbedingt allerdings nicht, er wurde von Co-Trainer Thomas Hiechinger vertreten.

Daran lag es aber sicherlich nicht, dass die Löwen nach dem Spiel in Garching nichts Zählbares vorweisen konnten. “Wir sind immer die bessere Mannschaft, nehmen aber nichts mit.“ resultierte ein konsternierter Hiechinger. Der TSV 1860 II, der von Tim Kloss, Milos Cocic, Devin Sür sowie Mansour Ouro-Tagba unterstützt wurde, zeigte grundsätzlich eine gute Leistung. Einmal mehr war es aber die Chancenverwertung, die zu Wünschen überließ. So gelang dem TSV 1860 II in Garching kein Treffer, obwohl sich durchaus Gelegenheiten boten.

Besser machten es die Gastgeber, die eine ihrer wenigen Tormöglichkeiten in einen Treffer ummünzen konnten. Jubeln durfte nach 65 Minuten Felix Günzel, der seinem Team damit wichtige drei Punkte im Abstiegskampf sichert. Kommenden Samstag sind die Löwen, die auf Rang 6 in der Bayernliga Süd zurückfallen, erneut auswärts gefordert. Gegner ist ab 14:00 Uhr der FC Ismaning.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Kreisliga: TSV 1860 III mit starkem Auswärtssieg in Fürstenried

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TSV 1860 München III Aufstieg Gruppenbild nach Sieg gegen SC München

Die dritte Mannschaft des TSV 1860 München hat am Sonntag einen überzeugenden Auswärtssieg beim FC Fürstenried gefeiert. Gleich fünf Mal trafen die Löwen dabei das Tor. Für den TSV 1860 IV gab es gegen den FC Anadolu Bayern hingegen nichts zu holen.

Dritte siegt beim FC Fürstenried

Der TSV 1860 III bleibt nach dem Aufstieg weiter Teil der Spitzengruppe in der Kreisliga. Am Sonntag siegten die Löwen mit 5:2 beim FC Fürstenried. Bereits zur Pause lagen sie mit 2:1 vorne. In der zweiten Halbzeit belohnte sich die Dritte für ihre starke Leistung und entführte verdient drei Punkte aus Fürstenried. Kommenden Samstag sind die Löwen dann beim Tabellenletzten TSV München-Milbertshofen gefordert. Anpfiff ist bereits um 11:00 Uhr.

Vierte unterliegt Anadolu Bayern

Keine Punkte gab es dagegen für den TSV 1860 IV. Nach dem Sieg gegen den SV Waldeck Obermenzig II am vergangenen Wochenende behielt dieses Mal der FC Anadolu Bayern mit 1:3 die Oberhand. Zur Pause hatte es noch 1:1-Unentschieden gestanden. Schlussendlich setzten sich die Gastgeber dann aber durch und fügten der Vierten die zweite Saisonniederlage hinzu. Dennoch liegen die Löwen weiterhin an der Tabellenspitze. Der Tabellenzweite Thalkirchen hat jedoch eine Partie weniger absolviert. Nächstes Wochenende steht erneut ein Auswärtsspiel im Kalender. Anpfiff ist am Sonntag um 12:30 Uhr gegen die zweite Mannschaft des TSV Moosach-Hartmannshofen.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Köln: Wenn Löwen rot sehen

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Rot ist wahrlich nicht die Lieblingsfarbe der Löwenfans. Allerdings spielte sie beim gestrigen Spiel des TSV 1860 München eine große Rolle. Auch im Verlauf einer insgesamt frustrierenden Löwenwoche sahen mehrere Löwen rot.

Heinz Schmidt sieht rot

Der erste Löwe, der im Verlauf der vergangenen Woche im übertragenen Sinne rot sah, war Vizepräsident Heinz Schmidt. Der nicht gerade als besonders mitteilsam bekannte Schmidt gab dem Wochenanzeiger ein bemerkenswertes Interview. Schmidt war offenbar wegen der Besetzung des vakanten Sportgeschäftsführerpostens und der damit einhergehenden medialen Berichterstattung die Hutschnur geplatzt. Offenbar wurde Dr. Christian Werner, Lieblingskandidat von Geschäftsführer Pfeifer, bereits zwei Mal abgelehnt. In glasklarer Offenheit beschreibt Schmidt die “Zusammenarbeit” (falls man das überhaupt so nennen kann) mit der HAM-Seite. Seine Passage gipfelt in folgender Darstellung: “Von einem Vertreter unseres Mitgesellschafters wurde mir persönlich unverblümt erklärt, es wäre völlig unerheblich, welchen Namen der Verein in den Ring wirft. Sobald öffentlich klar sei, es handelt sich um einen Kandidaten des Vereins, würde ihn HAM, unabhängig von dessen Qualifikation, kategorisch ablehnen.” Eigentlich müsste nach dieser Aussage der gesamte Anhang der Münchner Löwen rot sehen. Ein weiterer Beweis, dass diese beiden Gesellschafter einfach nie wieder auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden. So lange das aber nicht der Fall ist, wird 1860 im aktuellen Zustand einfach weiter perspektivlos vor sich hin dümpeln.

AHD Sitzberger kündigt Sponsoring und AZ zündet Nebelkerze

Am Freitag gelangte eine erneute Schreckensnachricht via AZ-Artikel an die Öffentlichkeit. AHD Sitzberger (das Familienunternehmen von Vizepräsident Hans Sitzberger) habe seine Sponsoringverträge mit der KGaA und dem e.V. gekündigt. Unter der Bedingung, dass der Vertrag von Geschäftsführer Pfeifer im Sommer verlängert würde, sei man aber bereit über neue Sponsorings zu diskutieren. Bereits einen Tag später stellte sich die Meldung der AZ als Ente heraus. Unserer Redaktion liegt besagte Mail mittlerweile vor und wie man da in der dargestellten Schärfe herauslesen kann, dass der Vertrag von Pfeifer verlängert werden soll, um eine Verlängerung des Sponsorings zu ermöglichen, ist uns unklar. Es bleibt also die Frage, wer die Mail an die AZ weiterleitete und wieso diese die Verlängerungsforderung dazudichtete. Sehr merkwürdig Alles mal wieder und ein weiteres Symptom der “vergifteten Atmosphäre” (O-Ton Sitzberger) an der Grünwalder Straße.

Über 1400 Löwenfans folgen dem Team nach Köln

Vor dem Hintergrund der verfahreren Situation zwischen den Gesellschaftern und der daraus resultierenden Perspektivlosigkeit für das Konstrukt 1860 ist die positivste Nachricht der Woche, dass sich gestern über 1400 Löwenfans nach Köln Höhenberg aufmachten. Es einfach unfassbar, in welcher Zahl die Löwenfans ihrem Team Team trotz verfahrerener Situation neben dem Platz und sportlicher Durchschnittlichkeit quer durch’s Land fahren, um Ihr Team zu unterstützen. Der weiß-blaue Anhang machte das Auswärtsspiel bei Viktoria Köln gestern zu einem Heimspiel. Leider half es nicht viel.

Sehr durchwachsener Auftritt von 1860

Ohne den verletzten Joel Zwarts wurde die eh schon harmlose Löwenoffensive noch harmloser. Und statt “harmlos” müsste ich eigentlich schreiben “nicht existent”. Weder Sulejmani noch Lakenmacher sinid aktuell in der Lage, irgendeine Form von Gefahr zu entwickeln. Das liegt sowohl an beiden Ersatzstürmern selbst, als auch daran, dass nicht ein Mal eine brauchbare Offensivaktion aus dem Mittelfeld eingeleitet wurde. Jacobacci hat eine stabile Defensive gebaut und die Offensive komplett vernachlässigt. So wird man sich weiterhin extrem schwer tun, Tore zu erzielen und Spiele zu gewinnen. Die einzige sehenswete Offensivaktion erfolgte aus meiner Sicht aus der Wut unmittelbar nach dem unglücklichen, aber berechtigten, Elfmeter. Immerhin führte sie zu einem Tor.

Rot-Orgie in der Schlussphase

Überdeckt wird die magere sportliche Leistung (leider) von der Rot-Orgie in der Schlussphase der Partie. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich im Stadion beide rote Karten für berechtigt gehalten habe. Kwadwos Foul geschah in direkter Linie von meinem Platz aus und er ging dem Kölner voll auf die Knochen und unterband damit auch einen aussichtsreichen Konter der Viktoria. Eigentlich hätte der Schiri da den Vorteil der Kölner noch weiter laufen lassen müssen. Die gelb-rote für Schröter ist sicherlich diskutabel, da fehlte dem Schiedsrichter ein wenig das Fingerspitzengefühl. Allerdings herrschte von unserer Poition im Stadion ziemlich Einigkeit, dass eine Schwalbe vorlag. In der Zusammenfassung sieht man, dass Schröter leicht tuschiert wird und vielleicht wird das gepfiffen, wenn Schröter nicht den super-theatralischen Abflug macht. Aber sind wir ehrlich, nach so einer Berührung muss man nicht hinfallen. Und was man sicherlich nicht tun muss, ist zu schimpfen wie ein Rohrspatz und übertrieben zu gestikulieren. Dafür sah er meiner Meinung nach eine harte, aber nicht unebrechtigte gelbe Karte. Das resultierte dann in gelb-rot, so sind nun mal die Regeln. Schiri Schulz hätte es aber nach der kurz zuvor gezeigten rote Karte bei einer letzten Ermahnung belassen können.

Löwen-Offizielle haben die Kontrolle verloren

Was dann nach Abfiff passierte, fand ich besonders ärgerlich. Die Löwen-Offiziellen hatten sich nach Abpfiff nicht unter Kontrolle. Was bringt es da nach Spielende noch wild auf den Schiri einzureden und ihn bis zur Eckfahne zu verfolgen??? Es ist ein Gebot der sportlichen Fairness, Schiedsrichterentscheidungen zu akzeptieren, so bitter sie auch sein mögen. Natürlich hat der Schiri durch seine kleinkarierte Art gestern kein gutes Bild abgegeben. Aber die Löwen – besonders die an der Seitenlinie – haben das auch nicht getan. Ein Schlusspunkt, der perfekt zu einer mal wieder sehr frustrierenden Löwenwoche passte.

 

 

 

 

Löwen in Köln um einen Punkt betrogen

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Löwen in Köln
Löwen in Köln

Am Samstag waren die Löwen am 13. Spieltag der 3. Liga bei Viktoria Köln zu Gast. Überraschend stand Sulejmani in der Startelf, da Zwarts wegen seiner Bauchmuskelverletzung, anders als noch in der Löwenrunde erwartet, kurzfristig doch passen musste. Auf eine Aufwärmphase verzichteten beide Seiten, es gab vor 1.400 Löwenfans eine intensive Anfangsphase zu sehen.

Großchancen in der Anfangsphase

Bereits nach fünf Minuten hätte es 1:1 stehen können. Richter rettete außerhalb des Strafraums als Köln nach einem Katastrophen-Rückpass von Kurt einen Alleingang hatte. Dann hatte Schröter 30 Meter vor dem Kasten das leere Tor vor Augen. Er verzog aber. Das Spiel blieb umkämpft. Die beiden Teams duellierten sich vorwiegend im Mittelfeld, leichte Feldvorteile hatte dabei die Viktoria für sich zu verbuchen.

Rieder mit dem 0:1 auf dem Fuß

Nach einer guten halben Stunde hatten die Löwen aus dem Nichts eine Großchance. Nach einem Querpass von Guttau von der linken Seite konnte Rieder von der Strafraumgrenze aus abziehen, doch Kölns Keeper parierte sicher. In den letzten fünf Minuten vor der Pause ging es dann ab wie die Feuerwehr.

Doppelter Schröter zum 1:1-Pausenstand

Aus dem Nichts ging Köln in Führung. Schröter verschätzte sich bei einem langen Ball im eigenen Strafraum, dieser sprang ihm an den Oberarm und es gab zurecht Strafstoß für die Hausherren. Marseiler verwandelte sicher, auch wenn Richter die Ecke geahnt hatte. Eine gute Minute später fiel direkt der Ausgleich und wieder war es Schröter. Der Flügelspieler versenkte das Leder aus 14 Metern mit einem sehenswerten Außenreiher-Volleyschuss in den Maschen. Patzer ausgebügelt und das Spiel wurde hektisch. Bei einem Angriff der Hausherren hatten die Löwen Glück, dass die Viktoria nicht noch einen zweiten Strafstoß zugesprochen bekam. Dann ging es mit dem leistungsgerechten 1:1-Remis zum Pausentee.

Viktoria kommt druckvoll aus der Pause

Drei Großchancen hatten die Hausherren in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs. Zwei Mal parierte Richter bärenstark, dann jagte ein Kölner das Leder aus sechs Metern in den Himmel. Die Kölner blieben weiterhin tonangebend, die Löwen standen relativ tief und kamen nur sehr vereinzelt zu Gegenstößen. Nach einer Stunde kamen Lang und Frey für Kurt und Starke in die Partie. Gut zwanzig Minuten vor Ende brachte Jacobacci dann mit Lakenmacher und Vrenezi noch zwei weitere Offensivkräfte in die Partie. Guttau und Sulejmani mussten vorzeitig runter.

Spannende Schlussphase

Beim Stand von 1:1 ging es schließlich auch in die Schlussviertelstunde. Dort senste Kwadwo an der Mittellinie seinen Gegenspieler nieder und flog dafür mit der Roten Karte vom Feld – eine nachvollziehbare Entscheidung. Drei Minuten später verlor der Schiedsrichter dann völlig die Kontrolle. Schröter wurde im Strafraum klar getroffen, es gab keinen Elfmeter, stattdessen sah Schröter die Ampelkarte. Mit zwei Mann weniger ging es in die letzten acht Minuten. Glück kam noch spät für Zejnullahu in die Partie. Eine absolute Fehlentscheidung der zweite Platzverweis, das grenzte schon fast an eine Frechheit. Es hieß also mit neun Mann den Punkt irgendwie nach Hause zu mauern. Dies gelang jedoch nicht, nach einer Kopfball-Stafette machte Köln das 2:1, in Unterzahl kaum zu verteidigen.

Löwen um einen Punkt betrogen

Betrachtet man das gesamte Spiel, so geht der 2:1-Sieg für Köln in Ordnung. Letztlich wurden die stark kämpfenden Löwen aber vom überforderten Schiedsrichter um einen Punkt betrogen. Statt Elfmeter und einer möglichen Führung, flog Schröter unberechtigterweise vom Platz und Köln machte den Siegtreffer in der Nachspielzeit. Kämpferisch war die Leistung in Ordnung und ein Zähler wäre durchaus verdient und auch möglich gewesen. Nach dem Spiel sahen noch Tarnat Gelb, Trainer Jacobacci und Geschäftsführer Pfeifer Rot. Ein unglaublicher Wichtigtuer vor dem Herrn, der die Löwen letztlich um einen Punkt bestiehlt. Die Aufgabe nächste Woche gegen Regensburg wird nach einigen Sperren (Kwadwo, Schröter und Vrenezi) nicht einfacher…

Liveticker: Viktoria Köln – TSV 1860 München (13.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 13.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen Viktoria Köln und dem TSV 1860 München!

Auswärtsspiel Nummer 7 bestreiten die Löwen im Sportpark Höhenberg gegen Viktoria Köln. 1.400 Fans begleiten den TSV 1860 München dabei und unterstützen ihre Mannschaft aus dem Gästeblock heraus. Wird es das vierte Spiel in Folge ohne Niederlage für die Löwen oder siegt doch die heimstarke Viktoria?

Aufstellung:
Richter – Kurt (60. Lang), Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger – Starke (60. Frey), Rieder – Schröter, Zejnullahu (85. Glück), Guttau (68. Vrenezi) – Sulejmani (68. Lakenmacher)

Bank:
Schmid (TW), Lang, Vrenezi, Lakenmacher, Ludewig, Tarnat, Glück, Steinhart, Frey, Tarnat

Tore:
1:0 (40.) Marseiler (Foul-Elfmeter), 1:1 (42.) Schröter, 2:1 (92.) Schultz

Gelbe Karten:
Marseiler, Philipp, Schultz – Schröter, Jacobacci, Rieder, Kurt, Verlaat, Lang, Glück, Vrenezi, Tarnat

Rote Karte:
Kwadwo (79./ Foulspiel)
Jacobacci (95./ Reklamieren)
Pfeifer (95./ Reklamieren)

Gelb-Rot: 
Schröter (82./ Reklamieren)

Die Personalsituation

Es fehlen: Marco Hiller (Knieverletzung), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle bei Viktoria Köln: Bryan Henning (Kreuzbandriss), Lars Dietz (Trainingsrückstand)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Niklas Lang und Albion Vrenezi haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen. Leroy Kwadwo, Jesper Verlaat und Julian Guttau stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Viktoria Köln – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Bis zu 1.400 Löwenfans machen sich auf den Weg nach Köln und werden sich im Gästeblock einfinden. Kurzentschlossene können sich vor Ort an der Tageskasse noch mit einem Ticket versorgen und ebenfalls live dabei sein.

Für alle, die die Reise nicht antreten können, gibt es gute Nachrichten. Der BR überträgt die Partie live im Free-TV. Außerdem ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Kündigung von AHD Sitzberger ohne klare Forderungen

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MV TSV 1860 München Mitgliederversammlung 2022 (30)

Der Artikel zur Kündigung des langjährigen Sponsors AHD Sitzberger kam gestern für viele Löwenfans äußerst überraschend. Vor allem aber gilt dies auch für Hans Sitzberger selbst. sechzger.de liegt besagte E-Mail mittlerweile vor – und der Inhalt lässt den Artikel der Abendzeitung in einem anderen Licht erscheinen.

AHD Sitzberger kündigt überraschend

Erst am gestrigen Abend prasselte das ganze Ausmaß auf Vize-Präsident Hans Sitzberger ein. Er war tagsüber – natürlich muss man fast schon sagen – für den TSV 1860 München unterwegs. Die Aufregung nach dem Artikel der Abendzeitung, dass der langjährige Sponsor AHD Sitzberger zum Saisonende gekündigt habe, war groß. Besonders impulsiv wurden die dargestellten Forderungen diskutiert, die ein weiteres Sponsoring ermöglichen würden. Zum einen solle sich das Klima und die Zusammenarbeit an der Grünwalder Straße verbessern. Zum anderen wurde eine Vertragsverlängerung mit Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer gefordert.

Wie eingangs beschrieben liegt die E-Mail der Redaktion mittlerweile vor. Die Forderungen sind daraus in der beschriebenen Schärfe nicht herauszulesen. Vielmehr geht es darum, ein Zeichen zu setzen, dass man mit den aktuellen Entwicklungen rund um die Löwen nicht einverstanden ist. Soweit, so gut und legitim. Dass die Kündigung finanziell keine großen Auswirkungen haben wird, ist dabei auch der AHD Sitzberger bewusst. Sie hatten zur Saison 2023/24 ihre finanziellen Mittel an den TSV 1860 reduziert.

Trotz allem stellen sich aber noch viele Fragen. Von wem die Abendzeitung den Inhalt oder die E-Mail erhalten hat, ist bislang nicht klar. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es sich um eine Reaktion auf das brisante Interview von Vize-Präsidenz Heinz Schmidt handelt. Klar ist: die Nachricht hat nichts mit der Person Hans Sitzberger selbst zu tun. Ist möglicherweise auch die wiederhergestellte Einigkeit im Präsidium manchem ein Dorn im Auge? Die nächsten Tage werden hier möglicherweise für mehr Klarheit sorgen.