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Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden in Münster: Terminfrechheiten von DFB und DFL

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Etwa 1.000 Löwenfans begleiteten gestern am späten Nachmittag unseren TSV 1860 München zum Auswärtsspiel nach Münster. Ich ziehe meinen Hut vor jedem Einzelnen, der die Hin- und vor allem die Rückreise auf sich genommen hat trotz dieser andauernden Terminfrechheiten bei den Spieltagsansetzungen.

Spieltagsansetzungen mehr als fanunfreundlich

Das ganze Prozedere der genauen Spieltagsansetzungen ist mittlerweile nur noch als skandalös für aktive Fußballfans zu bezeichnen. Und zwar von der ersten bis zur dritten Liga. Mindestens. Ich weiß noch, als ich mir als Heranwachsender das kicker-Sonderheft gekauft habe. Da stand der gesamte Hinrundenspielplan mit minutengenauer Ansetzung bei der Veröffentlichung des Heftes (normalerweise Mitte bis Ende Juli) einfach schon komplett drin. Als Fan einer der Mannschaften aus den oberen beiden Ligen wusste man also Mitte Juli schon, dass einen im November ein Freitagsspiel beim HSV oder sonstwo erwartet und konnte mit der Planung beginnen. Als Löwenfan brachte einem das natürlich nichts, weil 1860 damals in der Bayernliga spielte. Aber in den ersten Jahren der Bundesligazugehörigkeit unseres Lieblingsklubs war das Prozedere immernoch so.

Immer kurzfristigere Ansetzungen seit Ende der 90er-Jahre

Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr genau, wann es los ging, dass die Termine für eine komplette Halbserie nicht mehr vorab festgelegt wurden. Ich würde aber behaupten, dass die Terminfrechheiten Ende der 90er los gingen. Es gab sogar nachvollziehbare Gründe. In den Europapokalen waren die Spieltage noch nicht fest vorvergeben so wie heute. Die Vereine mussten sich da – soweit ich mich erinnere – selbst einigen, was oft zu Hängepartien führte. Besonders mit den Clubs aus Südeuropa, wo damals noch der Sonntag der Hauptspieltag war und von daher der Dienstag als Spieltag für die Vereine aus Ländern wie Italien, Spanien und Portugal sehr ungelegen kam.

Langfristigere Spielansetzung ist möglich

Aber all das ist durch die festgelegten Spieltage in den UEFA-Wettbewerben hinfällig. Champions League ist Dienstag und Mittwoch, die zwei anderen Wettbewerbe (deren Namen ich mir einfach nicht merken kann) finden donnerstags statt. Mir ist bewusst, dass die teilnehmenden Vereine und die Auslosung erst während der laufenden Saison stattfinden, dennoch weiß man ja schon vorher, wer aus der Bundesliga teilnimmt und wann international gespielt wird. Da muss es doch möglich sein, einen Spielplan außenrum zu bauen und diesen vor Saisonbeginn zu veröffentlichen und den Fans diese Terminfrechheiten zu ersparen. Möglichwerweise kann es zur Verschiebung einzelner Partien kommen, aber das sollte eine minimale Anzahl von Spielen sein. Falls überhaupt.

DFL und DFB nehmen sich unglaubliche Terminfrechheiten heraus

Was mich als aktiven Fußballfan wirklich ärgert, sind die Terminfrechheiten, die sich DFL und DFB herausnehmen. Die Termine werden in mehreren “Losen” über eine Spielrunde verteilt festgelegt. In dieser Hinrunde sind das für die Fans der dritten Liga fünf “Lose.” Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 20 Spieltage zwischen Juli und Dezember werden häppchenweise terminiert. Diese Saison waren das:

Diese häppchenweise Terminierung ist skandalös. Es ist 0,0 nachvollziehbar, wieso zu Beginn nur der erste Spieltag fix terminiert wird und dann sieben weitere Spieltage eine Woche später terminiert werden. Genauso ist mir vollkommen unklar, wieso nicht jetzt wenigstens alle Spieltage bis zur Winterpause festgelegt wurden. Das ist einfach nur eine Frechheit gegenüber den Fans.

Was bedeutet diese unterirdische exakte Termininerung für die Fans?

Als Fan hat man also maximal vier Wochen Zeit, um das nächste Auswärtsspiel nach genauer Terminierung zu planen. Im aktuellen Fall (unser Auswärtsspiel bei Viktoria Köln) sogar nur etwa 2,5 Wochen. Zum Glück sind Eintrittskarten für die meisten Spiele kein Problem und man steht mit organisierter Reise seltenst ohne Ticket vor dem Gästeblock. Aber genau dahin zu kommen ist mit dieser kurzen Vorlauffrist durchaus ein Problem, wenn man ein wenig auf die Scheine in seinem Portemonnaie achten muss und mit der Bahn anreisen will. Was in meinem Umfeld überwiegend das bevorzugte Verkehrsmittel ist.

Kostenfaktor Terminierungszeitpunkt

Was das in Heller und Pfennig bedeutet, wisst Ihr wahrscheinlich selber. Aber für die Terminierungskommissionen von DFB und DFL liste ich das gerne hier mal auf. Für unser Spiel bei Viktoria Köln habe ich am 12.09. auf gut Glück einen Sparpreis für 59,80 € gekauft. Dabei musste ich natürlich auf eine Ansetzung am Samstag um 14:00h setzen, was zum Glück geklappt hat. Am Tag der Terminierung hätte man den selben Sparpreis (genau meine Verbindung) nur noch für 119,80 € kaufen können:

Preise für die Hin-und Rückfahrt zum Auswärtsspiel bei Viktoria Köln am Tag der Terminierung

Das heißt: der Löwenfan, der die exakte Terminierung abgewartet hat, ist mit Faktor 2 oder glatten 60 € mehr am Start. Das summiert sich ganz schön über eine ganze Saison gesehen. Ich möchte nicht verschweigen, dass ich den stornierbaren Sparpreis gewählt habe. Ich hätte also bei einem anderen Termin als Samstag 14:00h mein Geld bis auf 10 € Stornokosten wieder in der Kasse gehabt. Aber die Terminfrechheit von DFB und DFL mit einem Zehner für nix bezahlen zu müssen, ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

Spieltagszerstückelung macht es noch schwieriger

Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit das 14-Uhr-Spiel am Samstag im Vorfeld zu erwischen, gesunken ist. Waren letzte Saison von 6 von 10 Spielen am Samstag um 14:00h, sind es diese Saison nur noch 5. Die Wahrscheinlichkeit, diesen Termin zu treffen liegt also nur noch bei 50%. Die neuen Ansetzungen in der dritten Liga sind darüber hinaus ziemlich suboptimal. Der Wegfall des ungeliebten Montagsspiels kann für die aktiven Fans nur als Pyrrhus-Sieg bezeichnet werden. Es ist ein wirklich ungünstiger Termin weggefallen, dafür sind mindestens zwei sehr ungünstige dazu gekommen. Nämlich Sonntag 16:30h und 19:30h. Die gestern mit dem Zug angereisten Fans sind realistischerweise heute morgen um 5:43h am Hauptbahnhof in München angekommen. Auch Samstag 16:30h kann je nach Entfernung sehr ungünstig sein, sodass man als Löwenfan noch eine Nacht am Ort des Auswärtsspiels (natürlich mit Übernachtungskosten) dranhängen muss. Beste Beispiele gestern in Münster, am 03.12. (Sonntag) um 19:30h in Dortmund und beide Spiele gegen Lübeck unter der Woche. Vielleicht können die Damen und Herren in der Terminierungskommision mal drüber nachdenken, ob diese ganzen Schikanen gegenüber den Fußballfans wirklich sein müssen.

 

 

 

 

Sechzig um Sieben: Punktgewinn oder -verlust in Münster?

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Spät fiel der Ausgleich für Preußen Münster am gestrigen Sonntag, sodass der Aufsteiger nun sechs Spiele ungeschlagen ist. Der TSV 1860 München trauert damit zwei Punkten hinterher – oder freut man sich dennoch über den einen Zähler?

Preußen Münster und TSV 1860 trennen sich mit einem 1:1

Der Blick auf die Startaufstellung fiel gestern überraschend aus. David Richter durfte für den angeschlagenen Marco Hiller das Tor hüten – und nutzte diese Gelegenheit zu seinen Gunsten. Außerdem bekam Valmir Sulejmani überraschend eine Chance von Anfang an. Die Zuschauer im Preußenstadion sahen dann eine unterhaltsame Partie. Nach mehreren Chancen auf beiden Seiten brachte Zwarts den TSV 1860 in Führung. Kurz vor Schluss konnten die Gastgeber jedoch noch den Ausgleich erzielen. Da Vrenezi die Gelegenheit zum Siegtreffer vergab, trennten sich beide Teams mit einem Unentschieden.

TSV 1860 II punktet in Kirschanschöring

Ebenfalls ein Remis erzielte am Wochenende das Team von Frank Schmöller gegen den SV Kirschanschöring in der Bayernliga Süd. Beide Mannschaften verpassten es trotz einiger Gelegenheiten einen Treffer zu erzielen, etwas mehr Glück hatten dabei sogar die Löwen. Über den Punkt und ein weiteres Spiel ohne Niederlage beschwert sich daher niemand.

Dritte verliert, Vierte mit Unentschieden

Keinen Sieger in weiß-blau gab es am Wochenende bei den Herrenmannschaften des e.V. Die Dritte kassierte gegen den MTV München Saisonniederlage Nummer 3. Der entscheidende Treffer fiel dabei ebenfalls in der Schlussphase, nachdem die Löwen 10 Minuten vor Schluss den Ausgleich erzielen konnten.
Ähnlich erging es dem TSV 1860 IV, der bis zwei Minuten vor Schluss beim FC Croatia München in Führung lag. Dann aber konnten die Gastgeber doch noch das 3:3 erzielen.

Fantalk am Freitag

Seit der Saison 2022/23 ist ein Fandialog in der 3.Liga eigentlich verpflichtend vorgeschrieben, nun setzen die Löwen dies auch erstmals in der Praxis um. Den ersten Fantalk veranstaltet der TSV 1860 am Freitag am Trainingsgelände. Löwenfans sind herzlich willkommen und sollten sich vorab am besten unter einer E-Mail Adresse anmelden.

News aus der 3.Liga

Der 11.Spieltag

Großer Jubel in Bielefeld am 11.Spieltag: die Arminia gewann ihr Heimspiel gegen Waldhof Mannheim mit 3:1 und atmet damit ein wenig auf. Auch bei Rot-Weiß Essen herrscht nach dem 2:1-Auswärtssieg in Dortmund mit vielen tausend Gästefans gute Stimmung. Ebenfalls gewinnen konnte Regensburg, der Jahn festigt daher seine Position im oberen Tabellenbereich. Das Spitzenspiel zwischen Ulm und Dresden entschieden die Gäste aus Sachsen knapp für sich.

Die Partien Saarbrücken – Duisburg sowie Freiburg II – Halle wurden wegen Abstellungen für die U20-Nationalmannschaft verlegt und werden noch ausgetragen. Die Termine stehen bislang noch nicht fest.

Melichenko fehlt Dynamo lange

Nach einem Kreuzbandriss stand Kyrylo Melichenko kurz vor seinem Comeback für Dynamo Dresden. Vor der Partie gegen den SSV Ulm verletzte sich der 24-Jährige allerdings erneut schwer und muss mehrere Monate pausieren. Wie lange der Verteidiger ausfallen wird und ob eine Operation nötig ist, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen.

Liveticker: Preußen Münster – TSV 1860 München (11.Spieltag)

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Sechzger.de.liveticker.3.liga.11.spieltag.preussen.münster.tsv.1860.münchen

Herzlich willkommen zum Liveticker am 11.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen Preußen Münster und dem TSV 1860 München!

0:0 gegen den Tabellenführer: eine kompakte Defensive der Löwen sorgte für einen Punktgewinn gegen Dresden. Darauf will der TSV 1860 aufbauen und das heutige Spiel gegen Preußen Münster erfolgreich gestalten.

0 0 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Richter – Kurt, Verlaat (C), Lang, Greilinger – Tarnat, Rieder – Schröter, Guttau – Sulejmani, Zwarts

Bank:
Schmid (TW), Zejnullahu, Starke, Vrenezi, Bonga, Kloss, Glück, Steinhart, Frey

Tore:

Die Personalsituation

Es fehlen: Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Leroy Kwadwo (Oberschenkelverletzung)

Ausfälle bei Preußen Münster: Grote (Aufbautraining), Heil (Muskelfaserriss), Oubeyapwa (Außenbandriss), Schad (Außenbandriss), Wooten (Faserriss)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Niklas Lang, Niklas Tarnat und Albion Vrenezi haben bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie einmal zuschauen. Darüber hinaus stehen Leroy Kwadwo, Jesper Verlaat und Julian Guttau bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Preußen Münster – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Rund 1.000 Löwenfans sind live vor Ort und feuern die Mannschaft aus dem Gästeblock an. Am Gästeblock öffnet zudem eine Tageskasse für Kurzentschlossene.

Das heutige Auswärtsspiel des TSV 1860 wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings  ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

TSV 1860 II mit Punktgewinn in Kirschanschöring

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Rothdauscher Maximilian TSV 1860 U21

Die Zweitvertretung der Löwen bleibt auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Gegen den SV Kirschanschöring reichte es für den TSV 1860 München II allerdings nur zu einem Punkt.

Kirschanschöring und TSV 1860 II trennen sich torlos

Nach vier Siegen in Folge (zuletzt gegen den SV Erlbach) und einem deutlichen Sprung in der Tabelle nach oben reiste der TSV 1860 München II am gestrigen Samstag nach Kirschanschöring. 660 Zuschauer waren gekommen, um das Duell zwischen dem 13. und dem Tabellen-5. der Bayernliga Süd zu sehen. Unterstützt wurde das Team von Frank Schmöller durch Devin Sür, Milos Cocic und Mansour Ouro-Tagba aus dem Profikader. Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer gute Torchancen auf beiden Seiten. Eine davon nutzten die Gastgeber kurz vor der Pause zur vermeintlichen Führung. Nach Protesten der Löwenmannschaft sorgte der Kirschanschöringer Schütze für einen tollen Fairplay-Moment und gab gegenüber dem Unparteiischen ein Handspiel in der Entstehung des Treffers zu. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Diese nutzte Schmöller für eine notwendige Ansage, der Auftritt in der 1.Halbzeit gefiel dem Trainer nicht. “Mit viel, viel Glück gehen wir mit 0:0 in die Pause.“ Der TSV 1860 II kam in Kirschanschöring dann besser ins Spiel, ein Tor wollte den Löwen allerdings nicht gelingen. Stattdessen war der SVK in der Schlussphase am Drücker, mit vereinten Kräften verhinderte die Defensive um Torhüter Maxi Rothdauscher (siehe Titelbild) einen Gegentreffer. So trennten sich beide Mannschaften mit einem torlosen 0:0.

Damit bleibt der TSV 1860 II in der Bayernliga Süd auf Platz 5, nächsten Samstag ist ab 14:00 Uhr der 1.FC Sonthofen in Gilching zu Gast. Ex-Löwe Sascha Mölders konnte am Wochenende derweil durch ein 5:1 beim FC Pipinsried die vorzeitige Herbstmeisterschaft mit dem TSV Landsberg feiern. Nico Karger steuerte drei Treffer bei und ist aktuell der erfolgsreichste Torjäger der Liga (14 Treffer).

Titelbild: Stefan Matzke (sampics)

Regionalliga: TSV 1860 besiegt Futsal Panthers Ingolstadt deutlich

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Tsv 1860 Futsal Panthers Ingolstadt

Toller Erfolg für die Futsaler der Löwen! In der Regionalliga Süd besiegten der TSV 1860 die Futsal Panthers Ingolstadt deutlich mit 10:6 und bleiben in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

1860 besiegt Futsal Panthers Ingolstadt

Vor allem vor der Pause brannten die Löwen ein Feuerwerk ab und schenkten den Gästen innerhalb von fünf Minuten gleich vier Tore ein. Juric (4.), Cilic (6.), Milicevic (7.) und Rizvanovic (9.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Die Gäste verkürzten dann zwar, doch erneut Cilic (19.) sorgte für den 5:1-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel ging es etwas ausgeglichener zu, die Ingolstädter agierten auf Augenhöhe. Nichtsdesotrotz trafen auch die Löwen munter weiter und kamen durch Juric (23.), Jukic (25./35.), Cilic (31.) und Vrebac (39.) zu einem ungefährdeten 10:6-Heimsieg.

In der Tabelle liegen die Futsaler nunmehr auf 5, allerdings nur vier Punkte hinter Spitzenreiter Beton Boys München, der zudem eine Partie mehr ausgetragen hat.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Preußen Münster – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Preußen Münster Tsv 1860 München

In seinen Wirtshaus Weisheiten erläutert Euch Bernd Winninger heute die Stärken und Schwächen von Preußen Münster. Der Aufsteiger rangiert derzeit auf Platz 7 der Tabelle und hat seine letzten beiden Partien deutlich gewonnen.

Wirtshaus Weisheiten vor Preußen Münster – 1860

Wer sind die Schlüsselspieler bei Preußen Münster? Welches System bevorzugt Trainer Sascha Hildmann? Auf was müssen sich die Löwen am Sonntag im Preußenstadion einstellen? Ergänzend zu seiner ausführlichen TAKTIKTAFEL klärt Euch Bernd Winninger gewohnt kompetent über den kommenden Gegner TSV 1860 München auf.

Das Spiel der Löwen in Münster könnt Ihr natürlich am Sonntag wie gewohnt im sechzger.de Liveticker verfolgen!

Preußen Münster – TSV 1860: Ergebnistipp Holger Greilich

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Von 1995 bis 2002 stand Holger Greilich beim TSV 1860 unter Vertrag und bestritt in dieser Zeit insgesamt 114 Bundesligaspiele für Münchens große Liebe. Heute tippt der mittlerweile 52-Jährige die Partie seines Ex-Vereins bei Preußen Münster.

Holger Greilich tippt auf Auswärtssieg der Löwen

Auch wenn sein Abschied von der Grünwalder Straße bereits mehr als 20 Jahre zurückliegt, so fühlt sich Holger Greilich den Löwen doch noch immer verbunden. Folglich überrascht sein Tipp nicht:

“Ich hoffe auf ein 2:1 für unsere Farben!”

Nach der Niederlage in Ulm und dem Remis gegen Dynamo Dresden würde ein Dreier in Münster den Aufwärtstrend natürlich nachhaltig bestätigen.

Auf dem Sprung in die Nationalmannschaft

Der gebürtige Mainzer Holger Greilich startete seine Profikarriere beim FSV Mainz 05, wo er unter anderem an der Seite von Jürgen Klopp kickte. Im Sommer 1995 wagte der Abwehrspieler nach 92 Spielen in der 2. Bundesliga den Sprung in die 1. Liga. Unter Werner Lorant entwickelte sich Greilich zum Leistungsträger, selbst eine Berufung in die Nationalmannschaft wurde des Öfteren thematisiert. Dass es dazu leider nie kam, lag nicht zuletzt daran, dass sich der Verteidiger immer wieder mit Verletzungen herumplagen musste. Ein Knorpelschaden im Knie setzte ihn 1999 lange außer Gefecht, von einer weiteren Knieverletzung in der Saison 2000/01 erholte sich Greilich nur leidlich.

Im Sommer 2002 verließ er die Löwen und wechselte zu Omonia Nikosia nach Zypern, wo er unter anderem auf Marco Haber, heute Leiter der Talentsichtung und Kaderplanung im NLZ des TSV 1860, traf. Nach nur einer Saison kehrte Greilich nach Deutschland zurück und unterschrieb beim 1. FC Saarbrücken. Dort verletzte sich Greilich erneut am Knie und bestritt lediglich drei Partien für die Saarländer, ehe er im Sommer 2004 seine Karriere offiziell beendete.

Hildmann: “Gegen Sechzig zu spielen ist etwas anderes”

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Preußen Münster TSV 1860
Der TSV 1860 zu Gast bei Preußen Münster

Nach der Spieltags-Pressekonferenz beim SC Preußen Münster vor dem Spiel gegen den TSV 1860 am Sonntag um 16:30 Uhr zeigte sich SC-Coach Sascha Hildmann wenig überraschend zufrieden mit den letzten Leistungen, die seine Truppe gezeigt habe und erklärte: “Ich freue mich auf das Spiel”.

“Gegen Sechzig zu spielen ist immer etwas anderes”

Hildmann erklärte weiter: “1860 hat eine unfassbar erfahrene Mannschaft. Viele Spieler haben 2. Bundesliga, dritte Liga oder sogar Bundesliga gespielt. Wir haben eine kernige Aufgabe vor uns. Gegen Sechzig zu spielen, ist immer etwas anderes. Sie haben eine große Fan-Base und sind ein echter Traditionsverein”. In der Tat werden die Löwen trotz der fanunfreundlichen Ansetzung und der langen Anreise von etwa 1.000 Fans begleitet.

Anstrengende Englische Wochen

Die letzten beiden Wochen mit fünf Spielen in 15 Tagen hätten viel Kraft gekostet, berichtete der Münsteraner Trainer. “Wir haben echt gute Spiele gezeigt, haben uns belohnt für die couragierten und engagierten Leistungen und mit viel Leidenschaft gespielt”, sagte Hildmann. Zu Beginn habe das Pokalspiel gegen die Truppe aus der Seitenstraße noch in den Beinen gesteckt. “Gegen Halle und Aue waren wir dann viel frischer und besser”, so der SC-Coach.

Seit fünf Spielen ungeschlagen

Der SC Preußen Münster blieb in den letzten fünf Spielen ohne Niederlage, sammelte drei Siege und zwei Unentschieden, sodass die Löwen gewarnt sind, wie auch 1860-Coach Maurizio Jacobacci in der Löwenrunde bestätigte. Hildmann zeigte sich optimistisch für sein Team: “Wir müssen wieder ans Limit gehen und über 95 Minuten voll bei der Sache sein.”.
Personell fehlten bei den Hausherren zuletzt Niko Koulis und Malik Batmaz mit einer Erkältung. Der Einsatz am Sonntag ist bei beiden fraglich. Joel Grodowski ist hingegen wieder einsatzbereit.

Löwenrunde vor Münster: Kwadwo fällt aus

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Löwenrunde: Kwadwo fällt aus
Löwenrunde: Kwadwo fällt aus

Nach dem torlosen Remis gegen Dynamo Dresden wartet am Sonntag um 16:30 Uhr das nächste Auswärtsspiel beim SC Preußen Münster auf die Löwen. Nicht mit dabei sein wird der zuletzt bärenstarke Kwadwo, der verletzt ausfällt, wie Trainer Maurizio Jacobacci bei der Löwenrunde bekanntgab, die aus Termingründen ohne Vertreter von sechzger.de stattfinden musste.

Kwadwo fällt in Münster aus

In Münster wird Kwadwo nicht mit dabei sein, Jacobacci hofft auf eine Rückkehr nächste Woche zum Heimspiel gegen den SC Freiburg II. Als Ersatz kommen Lang, Glück, Steinhart oder auch Rieder in Betracht. “Das lassen wir uns noch offen”, sagte Jacobacci auf die Frage, wer den Part des verletzten Verteidigers an der Seite von Verlaat einnehmen wird. Der Holländer erntete dabei ein Sonderlob vom Löwen-Coach: “Er ist gewachsen, macht sehr wenige Fehler und ist im Zweikampf extrem griffig geworden. Er lässt wenig zu, aber er braucht auch seine Mitspieler”.

Vorne nicht verkrampfen

Defensiv zeigten die Löwen zuletzt starke Vorstellungen. Allerdings haperte es ein wenig mit dem Tore-Schießen. “Wir dürfen nicht verkrampfen”, sagte Jacobacci und gab sich für das Auswärtsspiel in Münster optimistisch: “Es ist eine Frage der Zeit, dass wir wieder unsere Tore erzielen. Wieso nicht am Sonntag gegen Preußen Münster”, sagte der Löwen-Coach. Defensiv fordert er von seiner Truppe wieder eine “sehr solide Leistung wie gegen Dresden”.

Starke wieder im Kader

Eine Alternative für das nächste Auswärtsspiel in Münster könnte auch Starke sein, der seine Sperre aus dem Spiel in Halle abgesessen hat. “Wir haben eine sehr sehr gute Bank, die während des Spiels eingreifen und den Unterschied ausmachen kann”, erklärte Jacobacci. “Wir wünschen uns alle Champagner-Fußball, dass wir den Gegner an die Wand spielen. Aber wir müssen auf dem Boden bleiben”, sagte der Schweizer weiter. Man habe zuletzt viel an der Defensive gearbeitet, die auch schon gut funktioniert habe. Nun lege man in den Einheiten auch wieder einen größeren Fokus auf die Offensive.

Richtige Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen

Man müsse das eigene Spiel noch “perfektionieren”. Das brauche Zeit und “geht nicht von heute auf morgen. Aber der Wille muss da sein”, forderte Jacobacci bei der Löwenrunde. Man dürfen nicht vorne herein Angst haben, Fehler zu machen. Sondern müsse mutig agieren. Zu den Details im Hinblick auf die Aufstellung wollte sich der Schweizer wie gewohnt nicht äußern. “Wir müssen den Willen haben, in die Box zu gehen. Je mehr Leute in der Box sind, desto mehr Chancen haben wir, einen Abnehmer zu finden”, erklärte Jacobacci und fügte im Hinblick auf den Angriff an: “Das Ziel ist es, so viele Leute wie möglich vor dem Ball zu haben”.

Lob für den Gegner

“Münster hat zuletzt sehr gut performt. Sie haben in den letzten fünf Spielen drei Mal gewonnen und zwei Mal Unentschieden gespielt. Sie haben momentan den Killerinstinkt und sind sehr effizient. Sie münzen ihre guten Chancen sofort in Tore um, das gibt Kraft und Selbstbewusstsein. Sie sind in der Umschaltphase sehr sehr gut. Dies werden wir versuchen zu eliminieren. Das muss im Verbund geschehen”, sagte Jacobacci in Bezug auf die Hausherren. Münster habe aber auch schwache Seiten, die man attackieren werde, um das Spiel am Ende zu gewinnen.

Defensive ist die Basis

Am Sonntag wird es für die Löwen erst einmal gelten, wieder aus einer gesicherten Abwehr heraus zu agieren und sich gerade in der Kette nach den Umstellungen durch Kwadwos Ausfall schnell zu finden. Wie dies den Löwen gelingt, können die Sechzger Fans, die nicht mit in den hohen Norden reisen, etwa 1.000 Gästefans werden live im Stadion sein, entweder auf Magenta Sport oder bei uns im Live-Ticker verfolgen.

 

TSV 1860 lädt zum Fantalk

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Die KGaA des TSV 1860 lädt für interessierte Fans zum ersten Fantalk in der VIP-Alm.

Erster Fantalk mit Marc-Nicolai Pfeifer

Der erste Abend der angekündigten, unregelmäßig stattfindenden Serie des “Löwen-Fantalks” finder mit Marc-Nicolai Pfeifer, Geschäftsführer der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA statt. Pfeifer möchte bei dem Termin “interessante Einblicke ins Innenleben der Geschäftsstelle geben und natürlich auch auf die Geschehnisse in der jüngeren Vergangenheit eingehen”.

Der Löwen-Fantalk findet am 20. Oktober 2023 um 18.60 Uhr in der Sechzgeralm am Trainingsgelände des TSV 1860 München in der Grünwalder Straße 114 statt.

Die Pressemeldung des TSV 1860 im Wortlaut

Der TSV 1860 München und die Fanbetreuung der Löwen laden recht herzlich zur ersten Ausgabe des Löwen-Fantalks ein. In unregelmäßigen Abständen wollen wir mit der gesamten Löwen-Familie offen ins Gespräch kommen und mit Euch und verschiedenen Protagonisten über aktuelle Entwicklungen beim TSV 1860 München sprechen. Den Auftakt in diese Veranstaltungsreihe macht am Vorabend des Heimspiels gegen Freiburg der Geschäftsführer der Löwen, Marc-Nicolai Pfeifer.

Im Rahmen der ersten Ausgabe des Löwen-Fantalks wird Marc-Nicolai Pfeifer interessante Einblicke ins Innenleben der Geschäftsstelle geben und natürlich auch auf die Geschehnisse in der jüngeren Vergangenheit eingehen. Zu den einzelnen Themengebieten wird es zudem die Möglichkeit geben, direkt Fragen an den Geschäftsführer zu richten.

Der Löwen-Fantalk findet am 20. Oktober 2023 um 18.60 Uhr in der Sechzgeralm am Trainingsgelände des TSV 1860 München in der Grünwalder Straße 114 statt.

Wichtige Hinweise zur Veranstaltung:

  • Die Kapazität der Sechzgeralm ist auf 600 Personen begrenzt, deshalb bitten wir um eine Anmeldung mit Personenanzahl per E-Mail an fanbetreuung@tsv1860.de, damit wir die voraussichtliche Anzahl an Teilnehmern besser einschätzen können.
  • Einlass ist ab 18.30 Uhr, die Sechzgeralm wird nach dem „Windhundprinzip“ gefüllt. Sollte die maximale Kapazität erreicht werden, muss der Einlass gestoppt werden. Ein weiterer Zugang in die Alm ist dann nicht mehr möglich. In diesem Fall bieten wir noch einige Plätze in der kleinen Alm an. Hier findet eine Übertragung der Veranstaltung auf der Leinwand statt.
  • Bekanntlich sind die Parkmöglichkeiten am Trainingsgelände begrenzt, daher bitten wir um Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Wer dennoch mit dem Auto anreist, beachtet bitte die Halteverbotsbereiche. Um die Rettungswege freizuhalten, wird hier umgehend abgeschleppt.
  • Aufzeichnungen aller Art (Video, Audio) der Veranstaltung sind nicht zulässig, Highlights strahlen wir im Nachgang der Veranstaltung auf Löwen-TV aus.

Wir freuen uns auf Euren Besuch beim 1. Löwen-Fantalk des TSV 1860 München.