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Jacobacci: “Wollen eine Reaktion zeigen”

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Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen
Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen

Am Samstag tritt der TSV 1860 München zum Auswärtsspiel beim Halleschen FC an. Anpfiff ist um 16:30 Uhr. Nach vier Niederlagen am Stück ist der Druck auf die Löwen groß. Unser Tatik-Guru Bernd Winninger liefert hier eine Analyse zum Spiel der Sechzger in Sachsen. Immerhin hat sich die personelle Situation entspannt und man kann bis auf Steinhart aus dem Vollen schöpfen. Trainer Maurizio Jacobacci sagte bei der Löwenrunde: “Wir wollen eine Reaktion zeigen”.

Die Löwen hatten eine gute Woche

“Wir hatten eine sehr gute Woche mit dem Wiesn-Besuch. Es tut der Mannschaft gut, etwas anderes zu erleben. Die Trainingswoche war gut und die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der Resultate gut”, erklärte der Schweizer.

Reaktion zeigen und Kräfte bündeln

“Wir wollen eine Reaktion zeigen und eine Jetzt-erst-Recht-Mentalität entwickeln. Die Mannschaft kann so zeigen, dass sie sich auch bei einem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lässt”, sagte Jacobacci weiter. Druck gehöre im Fußballgeschäft dazu. “Es gibt immer Ups und Downs, aber man hat auch immer die Möglichkeit, alles zurechtzubiegen”, ergänzte der Löwen-Dompteur.

Arbeit mit der Mannschaft macht weiterhin Spaß

“Ich arbeite gerne mit der Gruppe”, berichtete der Löwen-Coach. Nach einer Niederlage müsse man aufstehen und an die eigenen Qualitäten glauben. “Der volle Fokus liegt auf Halle”, ergänzt Jacobacci, der sich auch von Nebengeräuschen abseits des Platzes nicht ablenken lassen will.

Rieder braucht Einsatzminuten

Zum Fehler von Rieder, der in Ingolstadt zum Ausgleich führte, sagte der Schweizer: “Das kann jedem passieren. Ich habe ihm Zuspruch gegeben. Er muss den Fehler ausblenden und weiter an sich arbeiten. Ich weiß seine Qualitäten zu schätzen. Er braucht jetzt Spielminuten”. Die gesamte Mannschaft habe unter der Woche konzentriert trainiert und sei voll bei der Sache gewesen. “Ich bin überzeugt, dass das Team die Sachlage versteht”, sagte Jacobacci weiter.

“Bin ein ehrlicher Mann” – “Habe keinen Berater”

Zu den Geschehnissen der letzten Tage wollte sich der Trainer nicht äußern und sagte: “Ich bin ein ehrlicher Mann. ich fokussiere mich voll auf das Hier und Jetzt und werde mich voll reinhängen, um der Mannschaft zu helfen”. Zudem erklärte er, dass er keinen Berater habe und sich selbst bei 1860 beworben habe.

“Halle spielt zu Hause erfrischenden Fußball”

Auch zum Gegner wurden schließlich Fragen gestellt, woraufhin Jacobacci erläuterte: “Sie haben einen guten Trainer und spielen variabel. Halle hat zwei bis drei erfahrene Spieler und sie spielen einen erfrischenden Fußball”. Das Ziel der Löwen sei es, das eigene Spiel durchzudrücken und Halle so in Schwierigkeiten zu bringen. “Sie haben zu Hause noch nicht verloren und legen eine gewisse Dominanz an den Tag. “Es geht darum, was wir an den Tag legen, damit Halle nach hinten arbeiten muss”, sagte Jacobacci.

Ohne Sulejmani, Ludewig, Ouro-Tagba, Sür und Kloss nach Halle

Da es bis auf Steinhart, der nächste Woche wieder ins Teamtraining einsteigen soll, keine Ausfälle gibt, müssen die Löwen fünf Spieler zu Hause lassen. Dieses Mal trifft es Sulejmani und Ludewig, sowie aus dem erweiterten Kader Ouro-Tagba, Kloss und Sür. “Für mich sind das die schwierigsten Momente, den Spielern zu sagen, dass sie zu Hause bleiben müssen”, erläuterte Jacobacci.

Nun müssen Resultate sprechen

In Halle müssen die Löwen punkten, wenn nicht schon siegen, will man dem Negativtrend entkommen. Auch wenn der Coach der Meinung ist dass “die Mannschaft und das Trainer-Team gut zusammenarbeiten”, müssen nun Punkte her, sonst droht bereits im weiteren Verlauf der Hinrunde der Abstiegskampf.

Winnigers Wirtshaus Weisheiten vor Hallescher FC – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Hallescher FC - TSV 1860 München 7.Spieltag 3.Liga 2023-24

Vor der Partie Hallescher FC – TSV 1860 München wirft Bernd Winninger in seinen Wirtshaus Weisheiten einen ausführlichen Blick auf den morgigen Gegner der Löwen.

Hallescher FC – TSV 1860: Winnigers Wirtshaus Weisheiten

Am Samstag und 7.Spieltag treffen die Löwen auswärts auf den Halleschen FC. Anpfiff zum Duell zwischen dem Tabellen-14. und dem Sechzehnten ist um 16:30 Uhr. Die Partie gilt damit als Spitzenspiel in der aktuellen Runde. Mit aller Macht will der TSV 1860 dabei versuchen nicht die fünfte Niederlage in Folge zu kassieren. Wie die Partie taktisch angehen sollten, zeigt Bernd Winninger in der Taktiktafel ausführlich auf – dieses Mal sogar mit einer bildlich dargestellten Verschiebung, die im Leuna-Chemie-Stadion helfen könnte. Parallel dazu gibt es die taktische Analyse vor Anpfiff auch auf dem Youtube-Kanal von sechzger.de. 10 Minuten lang spricht Bernd Winninger über den morgigen Gegner des TSV 1860. Wie könnte die Aufstellung der Hallenser aussehen? Welche taktische Marschroute gibt Trainer Sreto Ristic vor? Wer ist als Schlüsselspieler beim HFC einzuordnen?

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in den Wirtshaus Weisheiten vor dem nächsten Spiel des TSV 1860 München. Wie sich die Mannschaft von Trainer Maurizio Jacobacci in Halle schlägt, analysiert Bernd Winninger dann natürlich nach dem Duell zu Beginn der nächsten Woche.

Hallescher FC – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel Hallescher FC – TSV 1860 München am morgigen Samstag. Beide Mannschaften gehen mit gehörigen Sorgen die bisherigen Ergebnisse betreffend ins Spiel. Was kommt in Halle auf die Löwen zu?

Hallescher FC gegen den TSV 1860 München ist ein Duell, dass vor allem wegen der sportlichen Situation, in der sich beide Clubs befinden, höchst brisant ist. Während aber Halle zumindest auf dem Papier um einiges kämpferischer und organisierter erscheint, hat sich die Mannschaft von Maurizio Jacobacci seit den ersten beiden Spielen kontinuierlich verschlechtert. Gelingt gegen Halle die Trendwende? Wir werden sehen. Ich werde euch nun erläutern, wie die von Sreto Ristic trainierten Hallenser vermutlich gegen des TSV 1860 auftreten werden und wo mögliche Knackpunkte liegen, um dort erfolgreich zu sein.

Grundsätzlich spielen die Gastgeber bisher meist ein 4-3-3, aus dem sie in eigenem Ballbesitz rechtsgependelt über ein asymmetrisches 3-4-3 im gegnerischen letzten Drittel eine gestaffelte 3-4 Formation auf der Breite des Platzes herzustellen versuchen.

Gegen den Ball kippt aus dem System meist der linke Außenstürmer mit ins Mittelfeld ab. So entsteht eine Zweierpressinglinie, die im Raum auf eher mittlerem Niveau agiert mit drei versetzt dahinter agierenden Akteuren, von denen einer situationsabhängig bei Pässen auf den Flügel mit nach vorne geht, um dort den Passweg ins Mittelfeld zuzustellen. Halle arbeitet eher mit Angriffssteuerung und Pressingfallen als mit direkten Attacken.

Die Defensivlinie steht bisweilen sehr hoch, um das Mittelfeld für den Gegner möglichst eng und schwer bespielbar zu machen.

Bevor wir die bisherige Spielweise des Halleschen FC genauer unter die Lupe nehmen, wie immer die bisherigen statistischen Werte.

Statistische Werte des Halleschen FC

  • Ballbesitz: 49%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 61%
  • Flankengenauigkeit: 38%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 10,19

Spielweise des HFC

Mit Ball

Durch die eingangs schon erwähnte rechtsgependelte Viererkette entsteht im Aufbau zunächst ein asymmetrisches 3-4-3 mit auf der ballfernen Seite zurückhängendem Außenstürmer. Optisch kann das wie ein 3-2-3-2 wirken, je nachdem, wie weit der Außenstürmer abkippt.

Der Aufbau erfolgt grundsätzlich nicht nach einem festgelegten Schema, sondern kreativ immer dem folgend, wo der Gegner Räume offenlässt. Die gefährlichsten Attacken der Hallenser entstehen bisher von den Flügeln oder aus den Halbräumen, dort wo die offensiven Achterräume mit der Außenbahn zusammentreffen. Die Fähigkeit der Spieler auf den Außenbahnen sowohl invers zu agieren, als auch mit Flanken den Strafraum zu füttern, führt zu einer variablen Spielweise, die bisher von den Ergebnissen zu weniger geführt hat als man es von den statistischen Werten her hätte erwarten dürfen. Festzuhalten bleibt, dass das, was über außen ins Zentrum kommt, sowohl auf dem Boden als auch in der Luft oft brandgefährlich ist und Halle bisher oft am gegnerischen Torwart und nicht an der eigenen Spielweise gescheitert ist.

Sieht Torhüter Müller einen Vorteil darin die Kugel lang nach vorne zu dreschen, weil ein Stürmer gut postiert oder die Restverteidigung des Gegners zu dünn besetzt ist (oder beides), wird er als mitspielender Torwart nicht zögern, diese Option für einen Angriff zu nutzen.

Gegen den Ball

In der Rückwärtsbewegung nach Ballverlust im letzten Drittel setzt Halle auf zwei zentrale Spieler in der Pressinglinie, die Passwege ins Mittelfeld zustellen sollen. Wenn das wie gewollt gelingt und der Ball auf eine der Außenpositionen gespielt wird, rückt dort ein dritter Spieler in die Pressinglinie auf.

Die Außenverteidiger stehen auf der ballfernen Seite zunächst eher hoch, um keine Räume für lange Diagonalbälle im Mittelfeld offen zu lassen. Wenn der Gegner über die Mittellinie kommt, erfolgt der Rückzug auf allen Positionen schnell und diszipliniert. Halle lässt so entweder ein 4-4-1-1 oder ein 4-5-1 entstehen. Das sowie die genaue Staffelung hängt von der Breite im Spiel des Gegners und von der jeweiligen Angriffsrichtung ab.

Im letzten Drittel kippt oft einer der Sechser mit in die Defensivreihe ab, der dort wie ein Libero agiert und den gegnerischen freien Mann, der sich zwischen zwei defensiven Dreierräumen bewegt, solange wie nötig übernimmt.

Wie kann man Halle knacken?

Bei Ballbesitz

Die Zauberworte für die Löwen im Duell Hallescher FC – TSV 1860 sind Präzision, Laufarbeit und Kampfbereitschaft. Die Hallenser wissen genau, wo ihre Pressingfallen gestellt sind und verteidigen diese äußerst gut. Mit vertikalem Spiel und Einzelkämpfern wird man Halle nicht bezwingen können. Das bedeutet für den TSV 1860 München, dass sowohl im Aufbau als auch in der Vorbereitung zur Penetration der Box ein Höchstmaß an Laufarbeit für die Spieler im Mittelfeld zu absolvieren sein wird, wenn man dort etwas mitnehmen will.

Schnelle Richtungswechsel auf den Außenpositionen sind notwendig, um sich dort freizulaufen. Kreuzbewegungen, Winkelläufe und flache Horizontalsprints, um sich möglichst ungedeckt in den Achter- und Zehnerräumen anzubieten. Das alles gepaart mit flüssigem und präzisem Passspiel auf die jeweils beste Option ohne zu lange den Ball zu halten sollte es möglich machen, Halles Mittelfeld auseinanderzunehmen. Grundvoraussetzungen dafür ist, dass jeder Spieler seine Laufwege in Abhängigkeit von den Laufwegen des Mitspielers kennt.

Ein kleiner Ausflug an die Taktiktafel

Ein variabler Spielzug nach diesem Schema wäre z.B.: während der tiefe Sechser am linken Sechserraum den Ball aus der Abwehr bekommt und führt, läuft der Box to Box Spieler durch die Mitte kreuzend in den vertikal davor liegenden offensiven Achterraum. Gleichzeitig verschiebt der Zehner entgegengesetzt des Laufs des Box-to-Box Spielers horizontal in den offensiven Achterraum und der ballferne Mittelfeldaußen diagonal sowie parallel zum Box-to-Box Spieler den Weg des Zehners kreuzend. Der ballnahe Außenverteidiger drängt steil auf den offensiven Flügel, von wo der dortige Außenspieler horizontal in den zentralen Zehnerraum läuft. Zum besseren Verständnis hier zwei Grafiken.

Beispiel für taktische Verschiebungen: Ausgangslage und Laufwege

Taktische Verschiebungen: Endpositionen aus diesem Beispiel

Laufen alle Spieler im richtigen Moment los und spielt der Sechser den Eröffnungspass präzise auf einen dieser Spieler, die sich dann in Bewegung befinden, kommt der Gegenspieler, der dann eh schon aus der Position gezogen war, bei den Folgepässen in 90% aller Fälle zu spät und die Präzision der Folgepässe ist nicht mehr ganz so entscheidend, sofern sie nicht zu stark vom Plan abweicht und die Passlänge sowie Wucht auch richtig gewählt sind. Grundvoraussetzung ist jedoch das a) keiner der Spieler, die im Spielzug mit einbezogen werden, den Ball zu lange hält (mehr als zwei Kontakte sind zu viel), b) jeder das richtige Timing hat und c) auch den richtigen Laufweg einhält.

Je näher ein Spieler beim ballführenden Sechser positioniert ist, desto schneller muss er im Kopf sein, um den Spielzug mitzudenken und auch die richtige Entscheidung zu treffen. Wer wann wohin läuft, bestimmt immer die Richtung, in die der Box-to-Box Spieler seinen ersten Laufweg ansetzt.

Wenn sich immer nur ein Spieler bewegt und den Ball fordert, wird das Spiel ausrechenbar und langsam und somit leicht durchschaubar.

Gegen den Ball

Gegen den Ball ist es wichtig, diszipliniert vor allem die Spieler in den Halbräumen und im Zentrum im Griff zu haben. Von daher ist gegen Halle entweder eine gute Angriffssteuerung durch Pressing im Raum vonnöten, das Bälle ins Zentrum forciert, oder aber hartes hohes Pressing, das den Aufbau stark verlangsamt oder sogar unmöglich macht, um dann überfallartig selbst in die Umschaltsituation zu kommen.

Schafft es Halle, sich ins letzte Drittel durchzuspielen, gilt es wiederum die Spieler, die in die Halbräume einrücken, unter Kontrolle zu haben. Von dort wird die Penetration des Strafraums vorbereitet und oft auch abgeschlossen.

Eine kompakte 4-5 Formation mit dem tiefen Sechser zentral und dem Zehner als ballfernen Spieler vor der Viererkette im defensiven Halbraum vor der eigenen Box ist die sicherste Variante, um Halle nicht ins Messer zu laufen.

Stärken und Schwächen des 4-3-3

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante, die beispielsweise der SC Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnützen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld.

Schlüsselspieler

Abwehr

Der 1,90m große Sven Müller (#1) ist ein guter Drittligakeeper. Der aus Dresden an die Saale zurückgekehrte Torhüter ist ein großer Aktivposten der Hallenser, denn mit seiner Übersicht und Präzision bei langen Bällen scheut er sich nicht, in vielversprechenden Situationen die Kugel auch mal lang zu schlagen. Leichte Abstriche muss man bei seinem Reaktionsvermögen und im eins gegen eins in Kauf nehmen. Dafür beherrscht er seinen Luftraum exzellent, wenn er die Linie verlässt. Das Timing dabei ist allerdings nicht immer zu 100% stimmig, was zu gefährlichen Situationen führen kann, wenn Flanken präzise gespielt werden.

Innenverteidiger Jonas Nietfeld (#33) ist Kapitän, Abwehrchef und unermüdlicher Antreiber von hinten heraus. Eine unbestrittene Schwäche bei Kopfballduellen ist sein größtes Manko. Zweikämpfe am Boden gewinnt er mit hoher Wahrscheinlichkeit und die Grätsche muss er durch sein gutes Stellungsspiel so gut wie nie auspacken. In der Spieleröffnung ist er passsicher und ideenreich.

Mittelfeld

Das halbzentrale Duo Tunay Deniz (#20) und Timur Gayret (#10) sind die kreativen Köpfe des Teams. Beide sind extrem ballsicher, sich nicht zu schade gegen den Ball mitzuarbeiten und können sowohl Angriffe vorbereiten als auch abschließen. Beide sind sehr ähnliche Spielertypen, die immer, wenn sie am Ball sind und Raum zur Verfügung haben, brandgefährlich werden können. Technisch gut, passsicher und torgefährlich sind sie die Spieler, die man aus dem Spiel nehmen muss, um sicher zu gehen, dass Halles Offensivspiel nicht zur Entfaltung kommt.

Sturm

Der aus Zwickau an die Saale gewechselte Dominic Baumann (#28) ist mit bisher vier Treffern ohne Frage der gefährlichste Angreifer im Team der Hallenser. Ein Stoßstürmer, der auch als Zielspieler fungiert, mit Topwerten in den Statistiken, was Dribblings und Passgenauigkeit angeht. Dennoch lebt er von den Zuspielen seiner Hintermänner Deniz und Gayret. Wenn sie ihn nicht aus der Tiefe oder von der Halbzentrale einsetzen, sticht er nicht.

Fazit Hallescher FC – TSV 1860 München

Es wäre schön, wenn die Spieler des TSV 1860 München gegen den Halleschen FC endlich die Konzentration durchgehend hochhalten könnten und damit drei Punkte aus Sachsen-Anhalt entführen würden.

Halle zu schlagen ist sicherlich möglich. Können die Löwen es tatsächlich umsetzen, Kampfgeist, Konzentration, Laufbereitschaft und Siegeswille über 90 Minuten zu zeigen, oder werden sie wieder auf einzelnen Positionen eigensinnig und nicht mannschaftsdienlich, kopflos und nonchalant agieren?

Ich wünsche mir einen Punkt, noch schöner wäre ein Sieg, befürchte aber, dass es nicht reichen wird, um drei Punkte aus Halle mitzunehmen. Ich hoffe, die Mannschaft straft mich Lügen.

Mögliche Aufstellung der Gastgeber

 

Datenquelle: Wyscout

Faninformationen Hallescher FC – TSV 1860 München (7.Spieltag)

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Halle Hallescher FC Blick auf das Leuna Chemie Stadion

Nach vier Niederlagen in Folge führt der Spielplan die Löwen am Samstag nach Sachsen-Anhalt. Platz 14 gegen Platz 16 ist die Realität, wenn man einen Blick auf die aktuelle Tabelle der 3.Liga wirft. sechzger.de hat vor dem Duell Hallescher FC – TSV 1860 München am 7.Spieltag die wichtigsten Faninformationen für alle Auswärtsfahrer zusammengefasst.

Faninformationen Hallescher FC – TSV 1860 München

Zum vierten Mal in Folge müssen die Löwen am Samstag ab 16:30 Uhr in der 3.Liga antreten. Nominell als Spitzenspiel eingeführt, müssen sich die Fans noch etwas an die neuen Anstoßzeiten gewöhnen. Sportlich birgt die Partie tatsächlich einiges an Brisanz: eine weitere Niederlage – es wäre die fünfte in Folge – dürfte die Unruhe beim TSV 1860 München bezogen auf die Leistungen auf dem Platz noch einmal deutlich verstärken. Ob die Verantwortlichen in diesem Falle weiterhin mit Maurizio Jacobacci zusammenarbeiten werden, ist unklar.

Zuletzt trafen beide Mannschaften im Februar aufeinander. Sie trennten sich mit einem 0:0-Unentschieden. Ein Punkt wäre das Mindeste, was sich die Fans im Gästeblock und vor den heimischen Fernsehgeräten erhoffen. Für alle Löwenfans, die sich morgen auf den Weg zur Partie Hallescher FC – TSV 1860 München machen, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für diese Partie.

Tickets

Rund 1.000 Löwenfans werden sich im Gästeblock vom Leuna-Chemie-Stadion einfinden. Die meisten haben bereits eine Eintrittskarte. Für Kurzentschlossene steht vor Ort außerdem eine Tageskasse am Gästeblock zur Verfügung. Sie öffnet um 14:30 Uhr, also zwei Stunden vor Anpfiff.

Anreise

Etwa 440 Kilometer trennen die beiden Städte voneinander. Mit dem Auto bedeutet dies eine Fahrtzeit von 4,5 Stunden. Die Adresse des Stadions lautet wie folgt: Kantstraße 2, 06110 Halle (Saale). Für die Gäste steht ein kostenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung (9-Sitzer und PKW 3€). Von dort sind es 200 Meter zu Fuß zum Stadion. Busse parken hingegen direkt am Gästeblock.

Für alle Bahnreisenden stehen ab dem Bahnhof Shuttlebusse zur Verfügung, die auch nach Abpfiff für die Rückfahrt genutzt werden können.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es wenige Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Für die Gegenstände wird allerdings keine Haftung übernommen. Im Gästeblock sind Taschen bis Größe DIN A4 erlaubt.

Die Bezahlung der Verpflegung (u.a. Vollbier) ist mit Bargeld oder Karte möglich.

Livestream und Liveticker

Das Spiel in Halle wird nicht im Free-TV übertragen. Mit Magenta kann das Spiel im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Halle natürlich live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Leuna-Chemie-Stadion.

Hallescher FC – TSV 1860: Ergebnistipp Marc Lamberger

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Marc Lamberger Tsv 1860 Austria Klagenfurt

Marc Lamberger war über Jahre hinweg Torwarttrainer bei der Beachsoccer-Nationalmannschaft und beim TSV 1860, gelegentlich sogar mal als Aktiver im Kader der U21 und ist jetzt für die Ausbildung der Torhüter bei Austria Klagenfurt verantwortlich. Wir haben den gebürtigen Nördlinger nach seinem Ergebnistipp für die Partie in Halle befragt.

Marc Lamberger hofft auf Löwensieg

Trotz der vier Niederlagen zuletzt hat Marc Lamberger seinen Optimismus nicht verloren und traut dem TSV 1860 einen Auswärtssieg zu.

“2:1 für Sechzig nach Rückstand.
Ich hoffe, sie stoßen den Bock um.”

Endlich mal wieder ein Dreier wär so wichtig…

Von Giesing an den Wörthersee

Acht Jahre lang war Marc Lamberger (auf dem Titelbild in der Mitte) im Nachwuchsbereich des TSV 1860 für die Ausbildung der Torhüter verantwortlich. Zur neuen Saison nahm er eine neue berufliche Herausforderung an und wechselte zum österreichischen Bundesligisten Austria Klagenfurt, wo Peter Pacult als Cheftrainer das Zepter schwingt. Auch dort scheint die Arbeit Lambergers Früchte zu tragen, denn die Kärntner rangieren aktuell auf dem 5. Tabellenplatz in der Alpenrepublik.

Doch auch in München ist der 32-Jährige noch präsent und betreibt zusammen mit György Szekely und Maximilian Rothdauscher die 1860 Torwart-Akademie “Dein Torwarttraining”. Einen genaueren Einblick in seine Arbeit gewährte uns Lamberger Anfang August in einem ausführlichen Interview.

Sechzig um Sieben: KGaA reagiert auf sechzger.de – Artikel

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit der Reaktion der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA auf einen Artikel bei sechzger.de und weiteren Themen.

KGaA reagiert auf sechzger.de-Artikel

Wenige Stunden nach der Veröffentlichung eines Artikels, in dem verschiedenen Funktionären Vorwürfe im Hinblick auf die abgelaufene Transferperiode gemacht werden, hat sich die KGaA des TSV 1860 München auf der Homepage in einer Stellungnahme zum Inhalt des Artikels geäußert. In der Berichterstattung seien haltlose Anschuldigungen erhoben worden und die Vorwürfe entbehrten jeglicher Grundlage. Rechtliche Schritte behalte sich die KGaA vor.

sechzger.de hält dazu fest, dass sich die Redaktion der Tragweite des Berichts bewusst ist. Auch wenn wir unabhängige Fanreporter sind, sehen wir es als unsere journalistische Pflicht an, Licht ins Dunkel zu bringen und Missstände rund um den TSV 1860 aufzudecken. Sämtliche Vorgänge, über die wir berichtet haben, können durch uns selbstverständlich schriftlich belegt werden.

Halle: 1860 – die Wunschaufstellungen der sechzger.de Redaktion

Am morgigen Samstag geht es für die Löwen auswärts gegen den Halleschen FC (14 Uhr, sechzger.de-Liveticker). Aus diesem Anlass haben Redaktionsmitglieder von sechzger.de wieder ihre Wunschaufstellungen mit euch geteilt.

Einig sind sich alle, dass Joel Zwarts in der Startelf gesetzt sein soll. Während er bei den beiden Thomassen, Bernd und Jan alleine stürmt, wünscht sich Stefan eine Doppelspitze mit Lakenmacher ganz vorne und Zwarts leicht dahinter.

Alle Wunschaufstellungen seht ihr hier.

Frauen des TSV 1860 scheitern im Kreispokal

Nach dem Auftakt in der Liga am Wochenende stand nur drei Tage später bereits das nächste Pflichtspiel für die Löwinnen im Terminkalender. Gegner im Kreispokal war für die Frauen des TSV 1860 München der TSV Turnerbund, gespielt wurde in Giesing auf der Sportanlage Agilofingerstraße. Denkbar knapp mit 2:3 unterlagen die Frauen des TSV 1860 ihren Kontrahentinnen, die als Kreisligistinnen in einer höhere Spielklasse zuhause sind und folgerichtig als Favoritinnen galten. Nächster Einsatz für die Löwinnen ist am Sonntag, den 24.September um 11:00 Uhr. Dann treffen sie in der Kreisklasse auf Eintracht Karlsfeld.

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Die Teams des TSV 1860 sind auch am Wochenende wieder zahlreich im Einsatz. Am Sonntag um 13 Uhr treffen die U19 Teams des FC Bayern und des TSV 1860 auf dem Campus des Rekordmeisters aufeinander.

Alle Partien im Überblick:

Freitag, 22.09.

19.30 Uhr: U21 – TSV 1874 Kottern -:-
20.00 Uhr: Senioren C – SG Putzbrunn/Grasbrunn/Haar/Oberpframmern -:-

Samstag, 23.09.

10.45 Uhr: SV Waldeck-Obermenzing U19 – U17 -:-
10.45 Uhr: TSV Poing U11 – U10 -:-
13.30 Uhr: U14 – FC Bayern München -:-
15.00 Uhr: FC Memmingen U17 – U16 -:-
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Forstenried -:-
15.00 Uhr: Munich Irish Rovers – Löwinnen II -:-
15.30 Uhr: U15 – TSV Milbertshofen -:-
16.30 Uhr: Hallescher FC – Profis -:-
17.30 Uhr: 3. Mannschaft – FC Bosna i Hercegovina -:-
19.00 Uhr: Futsal Allgäu – Futsal -:-

Samstag ist die U9 des TSV 1860 auf einem Turnier in Gießen im Einsatz. Beim Turnier des ASV Dachau trifft die U13 auf die U14-Teams des Gastgebers, des VfR Garching und des FC Wacker München.

Sonntag, 24.09.

09.30 Uhr: U11 – DJK Ingolstadt U12 -:-
11.00 Uhr: TSV Eintracht Karlsfeld – Löwinnen I -:-
11.30 Uhr: U12 – MSV Bajuwaren U13 -:-
13.00 Uhr: FC Bayern München – U19 -:-

Auch am Sonntag misst sich die U9 mit gleichaltriger Konkurrenz – diesmal in Stadtallendorf.

Gestern vor 19 Jahren: 1860 scheitert im Pokal an Trier

Satz mit X! In der 2. Runde des DFB Pokals traf der TSV 1860 in der Saison 2004/05 auf Eintracht Trier. Lediglich 5.800 Zuschauer verirrten sich am 21.09.2004 ins Grünwalder Stadion, um die Löwen in die 3. Runde des DFB Pokals zu schreien. Nach 120 torlosen Minuten entschieden die Gäste die Partie im Elfmeterschießen für sich.

Gegen Eintracht Trier schickte Rudi Bommer am 21.09.2004 folgende Elf aufs Feld:

Hofmann – MeyerKomljenovicCostaSchäfer – Lehmann, Baier (101. Ojigwe), Pflipsen, Gebhardt – Krontiris, Agostino

Löwen am Wochenende: TSV 1860 U19 am Sonntag im Derby

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Löwen U21 U19 U17 NLZ Dritte Vierte III IV

Rot gegen Blau – im Profibereich scheint dieses Duell in weiter Ferne, in der A-Junioren-Bundesliga hingegen ist es am Wochenende wieder so weit. Die U19 des TSV 1860 muss am Sonntag im Derby beim FC Bayern ran und geht beim Blick auf die Tabelle fast auf Augenhöhe in die Partie.

TSV 1860 U19 am Sonntag im Derby gegen FC Bayern

8 Punkte haben die Junglöwen in den bisherigen fünf Spielen gesammelt, lediglich einen Zähler mehr weist der Nachwuchs aus der Seitenstraße auf. Zuletzt gingen die Roten mit 2:5 bei der TSG Hoffenheim unter, während Sechzig gegen den FC Ingolstadt 04 immerhin zu einem Remis kam.

Am Sonntag um 13 Uhr treffen die U19 Teams des FC Bayern und des TSV 1860 auf dem Campus des Rekordmeisters aufeinander.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 20.09.

19.30 Uhr: TSV Turnerbund – Löwinnen I 3:2 (Kreispokal)

Freitag, 22.09.

19.30 Uhr: U21 – TSV 1874 Kottern -:-
20.00 Uhr: Senioren C – SG Putzbrunn/Grasbrunn/Haar/Oberpframmern -:-

Samstag, 23.09.

10.45 Uhr: SV Waldeck-Obermenzing U19 – U17 -:-
10.45 Uhr: TSV Poing U11 – U10 -:-
13.30 Uhr: U14 – FC Bayern München -:-
15.00 Uhr: FC Memmingen U17 – U16 -:-
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Forstenried -:-
15.00 Uhr: Munich Irish Rovers – Löwinnen II -:-
15.30 Uhr: U15 – TSV Milbertshofen -:-
16.30 Uhr: Hallescher FC – Profis -:-
17.30 Uhr: 3. Mannschaft – FC Bosna i Hercegovina -:-
19.00 Uhr: Futsal Allgäu – Futsal -:-

Die U9 des TSV 1860 ist am Samstag auf einem Turnier in Gießen im Einsatz. Die U13 trifft beim Turnier des ASV Dachau auf die U14-Teams des Gastgebers, des VfR Garching und des FC Wacker München.

Sonntag, 24.09.

09.30 Uhr: U11 – DJK Ingolstadt U12 -:-
11.00 Uhr: TSV Eintracht Karlsfeld – Löwinnen I -:-
11.30 Uhr: U12 – MSV Bajuwaren U13 -:-
13.00 Uhr: FC Bayern München – U19 -:-

Auch am Sonntag misst sich die U9 mit gleichaltriger Konkurrenz – diesmal in Stadtallendorf.

HFC – 1860: Wunschaufstellungen der sechzger.de Redaktion

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Wappen TSV 1860 auf Uhlsport-Trikot Aufstellung Wunschaufstellung Löwen Wunschaufstellungen fc sv
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860 München

Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge sollten die Löwen am Samstag in Halle dringend punkten, um nach dem 7. Spieltag nicht auf einem Abstiegsplatz zu stehen. Doch mit welchem Personal? Im aktuellen sechzger.de Talk waren sich die drei sechzger.de Redakteure einig, dass es die Mannschaft ja eigentlich kann, ihr Potential derzeit jedoch nicht auf den Platz bringt. Vor dem Spiel beim Halleschen FC präsentieren Euch diesmal gleich fünf Mitglieder unserer Redaktion ihre Wunschaufstellungen des TSV 1860.

Wunschaufstellungen der sechzger.de Redaktion

Thomas Enn & Bernd Winninger

Mit Thomas Enn und “Taktiktafel” Bernd Winninger wählen zwei Redakteure die selbe Startelf für die Partie in Sachsen-Anhalt. Fabian Greilinger kehrt auf die linke Abwehrseite zurück, Kaan Kurt wechselt wieder nach rechts. Für Marlon Frey beginnt Niklas Tarnat und der zuletzt verletzte Morris Schröter kehrt statt Albion Vrenezi in die Startelf zurück.

Die Wunschaufstellung von Thomas Enn und Bernd Winninger

Jan Schrader

Einen sehr ähnlichen Ansatz wählt Jan Schrader, der jedoch auf Niki Lang auf der rechten Abwehrseite setzt. Bei ihm würde also Kaan Kurt aus der Startelf rausrotieren.

Die Wunschaufstellung von Jan Schrader

Stefan Kranzberg

Einen etwas radikaleren Schnitt macht Stefan Kranzberg, der neben personellen Änderung auch ein anderes Spielsystem wählt. In der Abwehrreihe stehen mit Fabian Greilinger, Niki Lang und Startelf-Debütant Michael Glück gleich drei Eigengewächse des TSV 1860. Niklas Tarnat bekleidet die 6er-Position, Guttau und Schröter die offensiven Flügel und Zejnullahu die 10. Im Angriff erhält Joël Zwarts Unterstützung durch Fynn Lakenmacher.

Die Wunschaufstellung von Stefan Kranzberg

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Löwenrunde wählt einen defensiveren Ansatz, um drei Punkte aus Halle zu entführen. Die klassische 10er-Position wird geopfert, um aus einem kompakten Mittelfeld über die Außenspieler Guttau und Schröter die einzige Spitze Joël Zwarts in Szene zu setzen.

Die Wunschaufstellung von Thomas Spiesl

Eure Meinung ist gefragt

Wie sieht Denn Eure Wunschelf des TSV 1860 für das Spiel beim Halleschen FC aus? Wer steht in der Viererkette? Darf Albion Vrenezi erneut von Beginn an ran? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

TSV 1860 München reagiert auf Bericht von sechzger.de

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Die TSV 1860 München KGaA hat auf die Berichterstattung bei sechzger.de über die Sommertransfers der Löwen am gestrigen Mittwoch mit einer Stellungnahme reagiert und dementiert darin die Inhalte des Artikels.

Stellungnahme der TSV 1860 München KGaA

Wenige Stunden nach der Veröffentlichung eines Artikels, in dem verschiedenen Funktionären Vorwürfe im Hinblick auf die abgelaufene Transferperiode gemacht werden, hat sich die KGaA des TSV 1860 München auf der Homepage in einer Stellungnahme zu den Vorwürfen geäußert:

Mit großem Erstaunen mussten wir die heutige Berichterstattung wahrnehmen, in der von einem Fan-Portal gänzlich haltlose Anschuldigungen gegen verschiedene Funktionäre der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA erhoben wurden.

Sämtliche in diesem Artikel erhobenen Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage und beschädigen das Ansehen der handelnden Personen und des TSV 1860 München. Zum Schutze der Profifußball-Firma behält sich die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA rechtliche Schritte gegen die Betreiber des Fan-Portals und Verfasser von Folgeartikeln vor.

sechzger.de hält dazu fest, dass sich die Redaktion der Tragweite des Berichts bewusst ist. Auch wenn wir unabhängige Fanreporter sind, sehen wir es als unsere journalistische Pflicht an, Licht ins Dunkel zu bringen und Missstände rund um den TSV 1860 aufzudecken. Sämtliche Vorgänge, über die wir berichtet haben, können durch uns selbstverständlich schriftlich belegt werden.

21.09.2004: TSV 1860 scheitert im DFB Pokal an Eintracht Trier

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Tsv 1860 Eintracht Trier Dfb Pokal Grünwalder Stadion

Satz mit X! In der 2. Runde des DFB Pokals traf der TSV 1860 in der Saison 2004/05 auf Eintracht Trier. Das vermeintliche Glückslos entpuppte sich nach 120 Minuten und Elfmeterschießen als Endstation im Pokalwettbewerb.

Zähe Angelegenheit vor knapp 6.000 Fans

Lediglich 5.800 Zuschauer verirrten sich am 21.09.2004 ins Grünwalder Stadion, um die Löwen in die 3. Runde des DFB Pokals zu schreien. Der Bundesliga-Absteiger hatte sich in der 1. Runde mühsam mit 1:2 bei Germania Schöneiche durchgesetzt (Tore: Kioyo, Agostino), das Team von der Mosel hatte mit 1:3 bei der SG Wattenscheid 09 gewonnen.

Auch wenn die Löwen als Favorit in die Partie gingen, zeigte sich schon bald, dass das ein hartes Stück Arbeit werden würde. Die Eintracht sorgte mit aggressivem Pressing von Beginn an dafür, dass Sechzig nicht ins Spiel kam. Trier kontrollierte zunächst die Partie und erst nach einer Viertelstunde drückten die Truppe von Rudi Bommer der Begegnung ihren Stempel auf. Marco Gebhardt und Emanuel Krontiris vergaben die besten Chancen für 1860.

TSV 1860 scheitert an Eintracht Trier

Sechzig rannte unentwegt gegen mit zunehmender Spieldauer immer defensiver agierende Moselstädter an, brachte den Ball jedoch nicht im Netz unter. Patschinski vergab nach knapp einer Stunde Spielzeit die beste Chance für die Gäste und scheiterte auch in der Verlängerung knapp. So stand es auch nach 120 Minuten 0:0 und es ging ins Elfmeterschießen.

Dort machte es Patschinski dann besser und brachte den entscheidenden Versuch dann im Tor unter. Zuvor hatte Eintracht-Keeper Kresic sowohl gegen Krontiris als auch gegen Marcel Schäfer pariert und Pelzers Fehlschuss wettgemacht. Damit war das überraschende Aus des TSV 1860 gegen Eintracht Trier besiegelt und Rudi Bommer hatte seine Position als Löwen-Trainer nicht gerade gestärkt. Mitte Dezember 2004 waren seine Tage an der Grünwalder Straße dann endgültig gezählt…

Die Aufstellung der Löwen

Gegen Eintracht Trier schickte Rudi Bommer am 21.09.2004 folgende Elf aufs Feld:

HofmannMeyer, Komljenovic, Costa, Schäfer – Lehmann, Baier (101. Ojigwe), Pflipsen, Gebhardt – Krontiris, Agostino