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Sechzig um Sieben: TSV 1860 U19 holt Punkt im Derby

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Einiges geboten war am Wochenende rund um den TSV 1860 München aus sportlicher Sicht. Die Profis gewannen bekanntlich in Halle, jubeln durften auch die Frauen und die U21. Die U19 holte im Derby einen Punkt. Alles rund um die Löwen sowie von der Konkurrenz aus der 3.Liga gibt es nun im Überblick bei Sechzig um Sieben.

Giesinger Gedanken nach dem Auswärtssieg in Halle

0:2 zeigte die Anzeigetafel am frühen Samstagabend an, sehr zur Freude der rund 1.000 mitgereisten Löwenfans sowie denjenigen, die es vor den Fernsehgeräten verfolgten. Auch Thomas Enn freut sich natürlich über die drei Punkte, zeigt aber in den Giesinger Gedanken auch auf, dass es durchaus noch Baustellen gibt. Sei es drum: drei Punkte für die Löwen und für ein gutes Gefühl zum Wochenstart!

TSV 1860 II feiert Heimsieg in der Bayernliga Süd

Jubeln konnte auch die U21 rund um Trainer Frank Schmöller. Sie kämpfte sich nach Rückstand gegen den TSV 1874 Kottern zurück in die Partie und gewann schlussendlich. Es handelte sich dabei sogar um ein wirkliches Heimspiel, denn ausnahmsweise traten die Löwen an der Grünwalder Straße an – und nicht in Gilching wie sonst in der Saison bislang.

Dritte verliert erneut, TSV 1860 IV gewinnt

Erneut gemischte Ergebnisse erzielten die Herrenmannschaften des e.V. Während der Kreisliga-Aufsteiger TSV 1860 III die nächste Niederlage kassierte, konnte die Vierte an der Sankt Martin Straße drei Punkte einfahren. Auch hier lagen die Löwen zunächst zurück, ehe es schlussendlich doch zum Sieg für weiß-blau reichte.

Frauen punkten erneut dreifach

Besser läuft es bei den Löwinnen: nach der Niederlage im Kreispokal unter der Woche fanden sie im Ligabetrieb zurück in die Siegesspur. Wie auch beim Auftaktspiel schlugen die Frauen des TSV 1860 ihre Gegner mit 3:0. Dieser hieß am gestrigen Sonntag Eintracht Karlsfeld.

U19 erzielt Punkt im Derby

Zufrieden kann zudem die U19 der Löwen sein, die ein Punkt beim torlosen Remis im Derby erzielte. Vor 900 Zuschauern boten sich beiden Mannschaften Chancen, um einen Treffer zu erzielen. Es sollten jedoch keine Treffer fallen. Trainer Jonas Schittenhelm ärgerte sich ein wenig, dass seine Mannschaft nicht konsequent genug gewesen sei: “Sicher war das nicht unser bestes Spiel, die Jungs können es besser, wenn wir mutiger sind.”

Neue sechzger.de Talk Folge online

Der Sieg beim Halleschen FC sowie das nächste Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SC Verl werden ausführlich in Folge 124 des sechzger.de Talks besprochen. Zu Gast ist unter anderem Mario Lüke. Er ist Teil des Vorstands beim SC Verl und verantwortet unter anderem die Bereiche Marketing und Kommunikation. Neben einem Einblick in seine Arbeit spricht er auch ausführlich über die wohl längste Stadiontheke der Welt in der Sportclub-Arena.

News aus der 3.Liga

Der 7.Spieltag

Nach sieben gespielten Partien haben nun alle Drittligisten mindestens eine Niederlage in der laufenden Spielzeit kassiert. Am Wochenende verloren sowohl Aue (1:2 in Dresden) als auch die beiden bayerischen Vertreter Regensburg (1:2 gegen Sandhausen) und die SpVgg Unterhaching (1:2 gegen Bielefeld) ihre Spiele. Neuer Tabellenführer ist Dynamo Dresden. Dahinter folgt der beste Aufsteiger: der SSV Ulm gewann am Sonntag gegen Essen. Der nächste Löwen-Gegner, der SC Verl, verlor denkbar unglücklich gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Der TSV 1860 liegt in der Tabelle nach dem Sieg in Halle auf Rang 11.

Landgraf fehlt dem HFC lange

Nach dem Foul von Manfred Starke hat der Hallesche FC am gestrigen Sonntag bekannt gegeben, dass Niklas Landgraf längere Zeit ausfallen wird. Der Zusammenprall war derart unglücklich, dass sich der Routinier eine Bänderverletzung zugezogen hat und mehrere Monate pausieren muss.

 

Groundhopping Senegal: die ersten beiden Spiele in Westafrika

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Groundhopping Senegal

Gleich drei Länder in Westafrika bereiste unser Leser Stefan und lässt Euch an seinen Erlebnissen teilhaben. Nach “Groundhopping Senegal” entführen wir Euch demnächst auch noch nach Gambia und Guinea-Bissau. Viel Spaß beim Lesen und ein herzliches Dankeschön an den Gastautor für den Text und die tollen Fotos!

Geographische Einordnung

Sonne, Strand, Fußball und einiges an Bier. Es wurde mal wieder Zeit, diesem schon viel zu lange andauernden deutschen Winter zu entkommen. Die Wahl für einen ausgedehnten Osterurlaub fiel auf Westafrika – auch weil das Ziel meiner mittlerweile liebgewordenen Reisegruppe vor drei Jahren der Pandemie zum Opfer gefallen war und man den Trip nun in der Länderspielpause nachholen konnte.

Jetzt geht’s also im März vom regnerischen München über Istanbul in die senegalesische Hauptstadt Dakar, von wo aus wir uns in den nächsten zwei Wochen ein paar Strände, die üblichen Touri-Dinger und ein paar Fußballspiele ansehen wollen. Der Plan ist auf jeden Fall, einen kleinen Einblick in die Länder Senegal und Gambia zu bekommen – und wenn es irgendwie noch klappt – auch in den südlichen Nachbarstaat Guinea-Bissau zu gelangen. Senegal hat etwa halb so viel Landfläche wie Deutschland und etwa ein Fünftel der Bewohner. Aufgrund der Trockenheit ist nur ein kleiner Teil des Lands für Landwirtschaft nutzbar, daher zieht es immer mehr Leute in die Städte. Allen voran in die Region Dakar, in der etwa jeder dritte Senegalese lebt. Weitere erwähnenswerte Städte sind noch St Louis im Norden, sowie im Süden die Provinzhauptstadt Ziguinchor, die wir auch besuchen wollen. Mitten durch den Senegal schlängelt sich der Fluss “Gambia”, Namensgeber des anderen Landes: Das Land Gambia zieht sich jeweils 10 Kilometer nördlich und südlich vom Fluss als ganz schmaler Streifen in Richtung Meer entlang. Gemessen in der deutschen Flächeneinheit “Saarland” ist Gambia etwa fünf Saarländer groß und damit das kleinste Land des afrikanischen Festlands.

Groundhopping Senegal

Wir hatten uns ein Hotel am Ngor Beach im Norden der Stadt gebucht. Dakar selbst ist eine Halbinsel und von dreieinhalb Seiten von Wasser umgeben. Die einzigen Expansionsmöglichkeiten für die immer mehr Bewohner gibt es also ins Landesinnere, wo auch das neu erbaute Nationalstadion und der neue Flughafen sind. Der Kern der Stadt mit seinen Sehenswürdigkeiten (z.B. einer riesigen Bronzestatue aus Nordkorea) ist bequem mit einem Taxi oder einem Uber zu befahren. Am ersten Tag, nach ein paar Bieren am Strand, einem Essen im Lokal “Le Lagon 1” (in dem auch schon Willy Brandt gegessen hat) und der Fahrt auf oben genannte Bronzestatue ging es aber auch schon los zum ersten Spiel unseres Abenteuers “Groundhopping Senegal”.

US Gorée – ASC Linguère 2:0
Ligue 1 Senegal, 19.03.2023, Stade Iba Mar Dop

Das Stadion Iba mar Dop liegt im südlichen Teil der Kernstadt nett eingebettet in einem Wohngebiet. Da es nur eine Tribüne gibt, hat man einen angenehmen Blick in die Hinterhöfe der vielen Strohhütten. Der Heimverein Goree in Dunkelblau beherrschte das Spiel auf dem Rumpelrasen und gewann gegen den ASC Linguére mit 2:0. Wir suchten uns im Schatten der Haupttribüne ein ruhiges Plätzchen und lauschten dem französischen Fernsehmoderator neben uns, der das Spiel in einem Trikot des SC Paderborn moderierte. Alkohol war leider fehl am Platz: Senegal ist ein muslimisches Land und daher wird in der Öffentlichkeit nicht ganz so viel gesoffen wie anderswo. Keinerlei Probleme mit Bier gibts aber in Restaurants und Hotels. Im linken Bereich der Haupttribüne war noch eine Gruppe an Heimfans mit ordentlich Trommeln, die sich irgendwie in einen Rausch trommelten und man das Gefühl hatte, dass der einschläfernde Rhythmus immer lauter und intensiver wurde.

Obwohl die Leitung des Spiels natürlich der Schiedsrichter hatte, fungierte außerhalb des Spielfelds eine etwas korpulentere Diva als Event-Managerin: Sie zeigte den Auswechselspielern die Seitenauslinie, organisierte den Polizisten einen Stuhl zum Sitzen oder führte die Mannschaften händchenhaltend aufs Feld. Etwas den Überblick verlor die gute Dame aber zu Beginn der zweiten Halbzeit, als es auf dem Weg zur Kabine einige Unstimmigkeiten zwischen einzelnen Funktionären kam und die ersten Fäuste flogen. Im Anschluss musste die Partie 15 Minuten unterbrochen werden und wir hatten schön was zum Schauen. Leider haben wir aus unserem Paderborner Fernsehmoderator die genauen Hintergründe nicht herausbekommen, denn dann hätten wir sicher noch mehr Spaß gehabt. Nach zwei Toren und einem neuen Länderpunkt vor etwa 500 Zuschauern ging es aber schnurstracks zurück an Hotel am Strand, da die lange Anreisenacht schön langsam ihren Tribut zollte.

Stade Thiaroye – AS Saloum 1:0
Ligue 2 Senegal, 20.03.2023, Stade Allassane Djigo

Da Senegal einst französische Kolonie war, ist die Landessprache logischerweise französisch. Neben der offiziellen Landessprache gibt es jedoch viele kleine, oft grenzüberschreitende Sprachen. Im Großraum Dakar ist das die Sprache “Wolof”, je weiter südlicher man kommt bis rein nach Gambia beherrschen dann die “Mandinka” die Sprachhoheit, von Wolof in etwa so weit entfernt wie das Deutsche vom Französischen. Hilft alles nix, die Kommunikation läuft so oder so größtenteils mit google-Translator sowie Hand und Fuß ab. Der zweite Tag unserer Reise sollte uns zum “wunderschönen” Pink Lake führen. Ein See, der aufgrund verschiedener Algen in der Sonne im herrlichen Rosarot erstrahlt und als einer der schönsten Flecken Senegals zählt. Leider war der See an unserem Tag aufgrund eines Hochwassers tiefbraun, sodass wir uns statt eines Badeausflugs ein Quad mieteten und über die nahegelegenen Dünen heizten. Der See war jedoch nicht das Hauptziel des Tages, denn “rein zufälligerweise” lag er geographisch brutal nah an einem Stadion, in dem an diesem Tag noch Zweitligafußball gespielt werden sollte.

Das Stadion “Stade Allessane Dijgo” ist das eigentliche Heimspielstadion vom Erstligisten Pikine und hat sogar doppelt so viele Tribünen wie das Stadion am Vortag – also zwei. Hinter der nördlichen Torauslinie schlossen sich hingegen ziemlich schnell die Müllhalde des örtlichen Freiluftmarktes sowie ein paar Slums an. Das Stadion wurde erst vor Kurzem im Rahmen eines chinesischen Entwicklungshilfeprojekts fertiggestellt, bei dem insgesamt acht neue Grounds im Großraum Dakar an Senegal übergeben wurde. Bier gab es auch hier im Stadion nicht. Diesmal auch leider keinen Paderborner Fernsehmoderator und keine Fanblocks mit Trommeln. Also betrachteten wir einfach das Spiel, schlenderten etwas die Haupttribüne entlang und genossen den Blick auf die übergroße Moschee direkt hinter dem Stadion. Das 1:0 für die in blau spielenden Hausherren fiel meiner Erinnerung nach aus einer Abseitssituation. Aber da ich nüchtern war, kann ich mich auch getäuscht haben. Da es nicht das einzige Spiel an diesem Tag in diesem Stadion war, sind während der zweiten Halbzeit die nachfolgenden Mannschaften mit einem übel hergerichteten Mini-Bus eingefahren – und haben die Zuschauerzahl dadurch verdoppelt.

Blau – auch im Urlaub!

Die kommenden zwei Tage faulenzten wir am Strand und beim Tauchen und Trinken herum oder sahen uns nach Transportmöglichkeiten um. Stets wurden wir von Einheimischen angesprochen und nachdem sie erfahren haben, dass wir Fußballfans aus München sind, hatten wir stets einen Monolog einer ihrer Landsmänner an der Backe, der damals für einen anderen Club in München spielt. Unsere Abneigung gegenüber dem anderen Verein konnten wir selten verheimlichen, doch auch immer gut argumentieren. Dass sich diese Abneigung aber so herumspricht hatten wir nicht erwartet, denn nur drei Tage nach unserer Rückkehr hat der genannte Fußballer einen anderen Fußballer seiner Mannschaft hergwatscht, was sein Ende im deutschen Fußball bedeuten sollte. Mittlerweile spielt der Typ mit Ronaldo in Saudi-Arabien. Auch nicht besser!

Und falls sich jemand fragt, ob schonmal ein Fußballer aus dem Senegal bei Sechzig war: Die Antwort lautet: Ba!

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Moldawien/Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien

TSV 1860 III unterliegt auch gegen FC Bosna i Hercegovina

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Tsv 1860 III Fc Espanol dritte IV

Auch die beiden Herrenmannschaften des e.V. waren am Wochenende wieder im Einsatz – erneut mit gemischten Resultaten. Während der TSV 1860 III gegen den FC Bosna unterlag, feierte die Vierte gegen den TSV Forstenried den nächsten Sieg.

TSV 1860 III kassiert gegen den FC Bosna erste Heimniederlage

Die bislang makellose Saison in der Kreisliga bekam für die Löwen am vergangenen Wochenende beim Doppelspieltag in Planegg einen ersten Kratzer. Es setzte die erste Niederlage nach vier Siegen zum Auftakt. Gegen den FC Bosna wollte der TSV 1860 III hingegen wieder punkten – dieser Plan ging allerdings nicht auf.  Mauro Geismann brachte die Löwen zwar zunächst in Führung (12.). Noch in der ersten Halbzeit drehten die Gäste vor 120 Zuschauern allerdings die Partie. Mit einem 1:2 ging es in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel war es aber erneut der FC Bosna, dem gegen den TSV 1860 III die nächsten Torerfolge gehörten. Sie erhöhten mit zwei weiteren Treffern auf 1:4. Die Löwen gaben sich nicht auf – und hätten beinahe noch etwas Zählbares mitnehmen können. Max Züllich (82.) und Philip Löbner (83.) ließen mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss die Hoffnung auf Punkte noch einmal aufleben. Die sich bietenden Räume nutzt der FC Bosna allerdings aus und erzielte in der 87.Minute den 3:5-Endstand.

Nächster Einsatz in der Kreisliga ist am Sonntag, den 01.Oktober ab 14:00 Uhr. Dann gastiert der TSV 1860 III beim TSV München-Solln.

Vierte besiegt den TSV Forstenried

Einen konträren Spielverlauf sahen die Zuschauer zwischen dem TSV 1860 IV und dem Forstenried vor dem Duell der Dritten gegen den FC Bosna. Zunächst gingen die Gäste früh in Führung (5.), ehe die Löwen kurz vor dem Halbzeitpfiff für eine Führung der Gastgeber sorgten. Sebastian Schetter (44.). und Alexander Petö in der Nachspielzeit trafen für weiß-blau. Dieses Duo sorgte auch für die nächsten beiden Treffer. Nach dem Seitenwechsel war es zunächst erneut Schetter, der nach 56 gespielten Minuten zum 3:1 traf, ehe Petö (67.) noch einmal erhöhte. In der Schlussphase machten es die Forstenrieder noch einmal spannend. Zunächst waren sie per Foulelfmeter erfolgreich (85.), ehe sie in der Nachspielzeit mit dem Anschlusstreffer noch für etwas Kribbeln sorgten. Schlussendlich aber reichte es für den Heimsieg der vierten Mannschaft, die mit vier Siegen und einer Niederlage hervorragend in die neue Kreisklassen-Saison gestartet ist.

Gleich zwei Spiele stehen in der kommenden Woche für den TSV 1860 IV an. Am Dienstag gastieren sie beim TSV Neuried II (Anpfiff 20:00 Uhr). Am Sonntag spielen die Löwen beim SV Untermenzing II. Los geht es auf der Sportanlage Untermenzing um 12:30 Uhr.

Beitragsbild: Nicolai Walch

TSV 1860 II holt drei Punkte gegen den TSV Kottern

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Tutic Leon TSV 1860 U21

Einen 2:1-Heimsieg konnte der TSV 1860 München II in der Bayernliga Süd gegen den TSV 1874 Kottern feiern. Bereits am Freitagabend sorgten Kuhn und Tutic mit ihren Treffern für drei Punkte aus weiß-blauer Sicht.

TSV 1860 II schlägt Kottern nach Rückstand

Nach zwei Niederlagen in Folge gegen den SV Heimstetten und den FC Deisenhofen wollte die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller die Kehrtwende schaffen. Das gelang dem TSV 1860 München II im Duell mit dem TSV 1874 Kottern auch, obwohl die Gäste am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße zunächst in Führung gingen. Die auf Rang 5 platzierten Allgäuer trafen nach 21 Minuten zum 0:1, die Löwen zeigten im ersten Durchgang insgesamt zu wenig Durchschlagskraft. Die Kotterner Defensive stand stabil und so ging es mit der knappen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war der TSV 1860 II bemüht und versuchte gegen Kottern den Ausgleich zu erzielen. Das gelang der Schmöller-Elf schlussendlich auch: eine Hereingabe von Agbowo nahm Kuhn gut mit und sorgte für den Ausgleich (71.). Nur wenig später zielten die Gäste etwas zu ungenau, sodass der Pfosten für die Löwen rettete (76.). Wiederum sechs Zeigerumdrehungen später fiel dann der Siegtreffer für die U21. Tutic (siehe Titelbild) brachte einen Freistoß auf das Tor der Gäste. Dem Torwart der Kemptner unterlief ein folgenschwerer Fehler – es stand 2:1 für den TSV 1860 II. Die Schlussminuten brachte die Mannschaft über die Zeit und feiert damit den fünften Saisonsieg. Trainer Frank Schmöller zeigte sich nach Abpfiff zufrieden mit der Leistung seines Teams: “In der 2. Halbzeit haben wir richtig Briketts draufgelegt und verdient mit 2:1 gewonnen.

Kommenden Samstag wartet bereits der nächste schwere Brocken auf den TSV 1860 II. Ab 14:00 Uhr und damit parallel zu den Profis empfangen sie den auf Platz 2 platzierten TSV Schwaben Augsburg – dann wieder in der Kies-Arena in Gilching.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Nach Rot für Manfred Starke: Landgraf fehlt dem HFC monatelang

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08 Manfred Starke Spieler TSV 1860 München Saison 2023/24

Es war einer der großen Diskussionspunkte am gestrigen Samstag: die Rote Karte gegen Manfred Starke kurz vor Schluss. Klar ist schon jetzt: sein Gegenspieler Niklas Landgraf wird dem Halleschen FC monatelang fehlen.

Rote Karte für Starke: wie hoch fällt die Sperre aus?

Eine harte Entscheidung” tickerte der kicker gestern, als Manfred Starke nach 87 Minuten mit glatt rot des Feldes verwiesen wurde. Eine ganz ähnliche Bewertung gab es im Liveticker von sechzger.de zu der Situation zwischen Starke und seinem Gegenspieler Niklas Landgraf vom Halleschen FC. So erlebte den Moment auch Maurizio Jacobacci, der sich nach dem Schlusspfiff bei MagentaSport zu der Szene äußerte.

Es war ein Zweikampf am Boden. Er rutscht aus, und beide gehen zum Ball. Dafür eine rote Karte zu geben, ist schon hart.

Die Spielzusammenfassungen, sei es bei MagentaSport oder dem Bayerischen Rundfunk, bewerten die Situation ebenfalls entsprechend. Unisono ist man sich einig, dass der Platzverweis eine zu harte Entscheidung des Unparteiischen Martin Speckner war. Mindestens im Heimspiel gegen den SC Verl wird Manfred Starke den Löwen daher fehlen. Das Strafmaß könnte jedoch noch höher ausfallen – vor allem im Hinblick auf die Folgen für Gegenspieler Niklas Landgraf. Wie der HFC am heutigen Sonntag mitteilte, wird der Routinier nach dem unglücklichen Zusammenprall mehrere Monate ausfallen. Starke könnte damit auch für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Ulm gesperrt werden. Das Urteil wird der DFB voraussichtlich Anfang der Woche bekannt geben.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg in Halle: Fluch besiegt

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Der TSV 1860 München gewann gestern endlich mal wieder. Sechzig besiegte den Halleschen FC mit 0:2 und machte in der Tabelle einen ordentlichen Schritt nach oben. Neben den Hallensern besiegten die Löwen aber auch den hartnäckigen 1:0-Führungs-Fluch.

Kellerduell in Halle

Beide Teams standen nach den Ergebnissen des frühen Nachmittags unter Druck. 1860 ging gar von einem Abstiegsplatz ins Spiel, der HFC lag hauchzart über dem ominösen Strich. Punkte gewinnen, konnte die Devise für beide Teams also nur lauten. Ich sah Halle vor dem Spiel mental eigentlich im Vorteil. Der HFC hatte in drei Heimspielen sieben Punkte geholt. Ging also auf eigenem Platz ungeschlagen in das Duell. 1860 startete mit der Bürde von vier sieglosen Spielen in Folge. Außerdem zeigte sich in drei der vier Niederlagen so etwas wie ein 1:0-Führungs-Fluch. Denn drei Mal verspielte 1860 leichtfertig eine 1:0 Führung und half selbst aktiv mit, den Gegner zurück ins Spiel zu bringen.

Schröter bringt 1860 0:1 in Führung

Unter diesen Voraussetzungen begann das Spiel zerfahren und die knapp 10.000 Zuschauer bekamen nicht gerade ansehnlichen Fußball zu bestaunen. Das erste Ausrufezeichen setzte Morris Schröter, der einen Blackout des Hallensers Hug nutzte, seinen schlampigen Pass abfing und den Ball cool an Müller vorbei zum 0:1 für die Löwen ins Netz schob (22. Minute). Danach benötigte Halle bis kurz vor der Halbzeit, um sich zu sammeln und sich selbst die erste Chance zu erarbeiten. Und die hatte es in sich. Hiller musste sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Wolf zu klären. Schade, dass die Löwen nicht nach dem 1:0 gegen sichtlich verunsicherte Hallenser nachsetzten, um so das beruhigende 2:0 zu erzielen. Stattdessen beschränkte man sich wieder darauf, den Vorsprung zu verwalten und hätte das beinahe teuer bezahlen müssen.

1860 erhöht gegen den Spielverlauf auf 0:2

Nach der Halbzeit zeigte sich der 1:0-Führungs-Fluch dann noch offener. Der HFC kam mich frischen Wind aus der Kabine. Sechzig versuchte hinten kompakt zu stehen, aber Halle erhöhte stetig den Druck. Allerdings fehlten den Gastgebern schlicht und einfach die Mittel, um aus dem Übergewicht Chancen zu kreieren. Mitten in diese Phase hinein sorgte der gestrige Man of the Match Morris Schröter für die Vorentscheidung. Vom Strafraumeck zirkelte er eine Flanke ans lange Eck, wo Julian Guttau vollkommen allein gelassen heranstürmte und den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Der gebürtige Hallenser verzichtete auf einen Torjubel, während der Auswärtsblock explodierte. Durch dieses Tor gegen den Spielverlauf dachte man, der 1:0-Fluch sei besiegt und 1860 würde das Spiel nun ohne große Sorgen nach Hause bringen können.

Trotz 2:0-Führung: Das altbekannte Muster

Aber sorgenfrei brachten die Löwen das Spiel wieder nicht Hause. Wer glaubte, dass durch das 0:2 den Hallensern der Stecker gezogen wäre, war auf dem Holzweg. Auf ein Mal gelang es dem HFC, das spielerische Übergewicht in Torchancen umzuwandeln. Die Hallenser hatten mehrere gute Möglichkeiten, den Anschlusstreffer zu erzielen. Was 1860 dann in der Schlussphase erwartet hätte, möchte ich mir nicht ausmalen. Aber nach dem 1:2 auch noch den Ausgleich zu fangen, hätte ich nicht für unmöglich gehalten. Und so sahen die Löwenfans eigentlich das altbekannte Muster nach einer Führung für Sechzig. Die Mannschaft spielt einfach zu passiv nach Führungstoren und erlaubt es dem Gegner immer wieder ins Spiel zu kommen. So war es gestern nach dem 0:1 als Halle den Faden deutlich sichtbar verlor und 1860 keinerlei Anstalten machte, das auszunutzen und auf 0:2 davon zu ziehen.

Der 1:0-Fluch scheint besiegt

Immerhin überwanden die Löwen den 1:0-Fluch und legten dann etwas glücklich das 2:0 nach. Allerdings ließen sie danach den HFC wieder ins Spiel zurück kommen und hatten letzendlich Glück, dass Halle nicht der Anschlusstreffer oder gar mehr gelang. Gegen einen etwas stärkeren Gegner hätte das durchaus passieren können. 1860 muss daher unbedingt daran arbeiten, in Führung liegend (weiter) dominant zu spielen und nicht in diese eigenartige Passivität zu verfallen. So lange das nicht abgestellt wird, hängt jeder Sieg am seidenen Faden.

Negativ-Serie beendet: Löwen punkten dreifach in Halle

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Negativ-Serie beendet: Löwen punkten in Halle
Negativ-Serie beendet: Löwen punkten in Halle

Mit vier Niederlagen im Gepäck reiste der TSV 1860 München am Samstag zum Halleschen FC. Bei sonniger Witterung bekamen die knapp 9.500 Fans, darunter etwa 1.000 aus der bayrischen Landeshauptstadt, in der ersten Halbzeit ein zerfahrenes Spiel zu sehen. Die komplette Partie zum Nachlesen gibt es wie immer bei uns im Live-Ticker. Beide Seiten attackierten ab der Mittellinie aggressiv. Echter Spielfluss kam Hüben wie Drüben nicht auf. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatten die Löwen nach einer guten Viertelstunde durch Schröter, der zwei Gegenspieler aussteigen ließ, dann aber das Tor nicht traf. So musste in 23. Minute ein grober Patzer der Hausherren herhalten, damit es den ersten Torschuss des Spiels gab. Und dieser landete sogleich in den Maschen.

Schröter bringt die Löwen in Führung

Wieder war es Schröter, der einen zu kurz geratenen Pass im Spielaufbau der Hausherren erlief, als der hallensische Keeper einen Augenblick zu lang zögerte und cool ins lange Eck einschob. Die Erleichterung war allenthalben groß: Beinahe konnte man die Steine plumpsen hören, die den Spielern und den Verantwortlichen vom Herzen fielen. Doch eine Führung macht noch lange keinen Sieg, das mussten die Löwen-Fans in drei der letzten vier Spiele schmerzlich erfahren. Die Führung änderte wenig am Spielgeschehen. Das Duell blieb hektisch, bis Zwarts das 0:2 auf dem Fuß hatte, er kam aber nicht mehr voll in die Hereingabe von links, sodass es bei der knappen Führung der Löwen blieb.

Sechzig steht sicher und wartet geduldig auf Chancen

Die Hausherren verzettelten sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit immer wieder, die Löwen standen in der Defensive sicher und ließen nicht eine echte Torchance für den HFC zu. Auf der anderen Seite spielte man die Entlastungsangriffe einfach aus und kam vereinzelt zu kleineren Möglichkeiten. Vor allem Zejnullahu und Schröter stachen in der ersten Hälfte aus einer kompakten Löwen-Mannschaft heraus. Bis zur Pause verteidigten die Löwen geschickt, ließen kaum etwas zu, ehe Hiller in der Nachspielzeit mit einer Faustabwehr die Führung rettete, mit der es zum Pausentee ging.

Halle beginnt schwungvoll

Die Hausherren kamen schwungvoll aus den Katakomben. Hiller und seine Defensiv-Kollegen mussten gleich drei Mal in ärgster Not retten. Nach einem Doppelwechsel bei den Löwen, Vrenezi und Starke kamen für Zejnullahu und Frey, fiel aus dem Nichts das 0:2. Schröter, der Mann des heutigen Spiels, trat nach Vorarbeit von Vrenezi eine Flanke an den langen Pfosten und Guttau drückte das Leder über die Linie. Was für eine Erleichterung bei den Löwen.

Zweiter Doppelwechsel – Die Löwen zittern

Gelesen war die Messe damit aber noch längst nicht. Halle warf nun alles nach vorne. Die Hallenser forderten nur bei jedem Körperkontakt einen Freistoß oder Elfmeter, doch die Schiedsrichter blieben ihrer Linie treu. Mit einem weiteren Doppelwechsel brachte TSV-Trainer Maurizio Jacobacci dann etwas Ruhe ins Spiel. Lakenmacher und Rieder kamen für Zwarts und Tarnart. Halle blieb am Drücker aber glücklos, die Löwen warfen sich in jeden Schuss, pushten sich gegenseitig und hatten auch das nötige Quäntchen Glück. So konnte man den Kasten bis zur Schlussphase sauberhalten. Die Hausherren verzweifelten trotz guter Chancen. Kurz vor Schluss sah Manfred Starke eine harte rote Karte und 1860 musste den Sieg mit zehn Mann über die Zeiot bringen. Allerdings verschafften die Diskussionen der Hallenser mit den Unparteiischen  den Löwen Zeit zum Durchschnaufen. So fielen keine weiteren Treffer und es blieb beim Sieg der Gäste.

Negativ-Serie beendet: Löwen punkten dreifach in Halle

Auch wenn es kein berauschendes Spiel war, am Ende zählt das Ergebnis. Die Negativ-Serie ist beendet, die Löwen punkten in Halle und zwar dreifach. Der 2:0-Sieg war verdient, denn Sechzig zeigte defensiv eine sehr kompakte Leistung und hatte endlich auch das nötige Quäntchen Glück, um sich aus dem Tabellenkeller zu bugsieren. 1860 liegt nun in der Tabelle auf dem 11. Rang. Am kommenden Samstag erwarten die Löwen den SC Verl im Sechzgerstadion zum nächsten Spiel.

Liveticker: Hallescher FC – TSV 1860 München (7.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 7.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem Halleschen FC und dem TSV 1860 München!

Vier Niederlagen in Folge – die Löwen und auch Trainer Maurizio Jacobacci brauchen dringend wieder ein Erfolgserlebnis. Am besten gleich heute, wenn der TSV 1860 auf den Halleschen FC trifft. Die Gastgeber blicken ihrerseits auf einen ebenfalls durchwachsenen Saisonstart mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen zurück.

Aufstellung:
Hiller – Lang, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger – Tarnat, Frey – Schröter, Zejnullahu, Guttau – Zwarts

Bank:
Richter (TW), Kurt, Rieder, Starke, Vrenezi, Bonga, Lakenmacher, Cocic, Glück

Tore: 0:1 Schröter (22. Minute), 0:2 Guttau (67. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen: Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Phillipp Steinhart (Bänderverletzung)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Fehlanzeige.

Wo könnt ihr das Spiel Hallescher FC – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Im Vorverkauf wurden knapp 1.000 Karten nach München verkauft.

Das heutige Auswärtsspiel des TSV 1860 wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Halle oder die Löwen: wer springt aus dem Tabellenkeller?

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Halle Hallescher FC TSV 1860 20230224 (18)

Es läuft nicht rund bei den Löwen. Nach den Niederlagen gegen Lübeck und Aue sowie in Sandhausen verlor der TSV 1860 München in Ingolstadt gegen Ex-Trainer Michael Köllner das vierte Spiel in Folge. Doch ähnliches gilt für den heutigen Gegner. Hallescher FC ist der Name des Vereins, der heute Gastgeber ist. Beim HFC ist bislang vor allem aber eines für die schlechte Tabellenplatzierung verantwortlich – die Auswärtsbilanz.

Hallescher FC zuhause eine Macht – auswärts ohne Punkt

Wäre es nun März oder April, würde man mit einem Blick auf die Tabelle von einem Duell im Abstiegskampf der 3.Liga sprechen. Hallescher FC auf Platz 14, TSV 1860 München auf Rang 16 – das ließe sich bei insgesamt 20 Mannschaften und vier Absteigern nicht von der Hand weisen. Nun sind aber gerade einmal sechs Partien absolviert und eine entsprechende Einordnung der Situation kommt deutlich verfrüht daher. Trotzdem: die Lage bei den beiden Kontrahenten vor dem heutigen Spiel (16:30 Uhr, sechzger.de Liveticker) könnte deutlich besser sein. Halle ist durchwachsen in die Saison gestartet. Los ging es mit einem Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen, es folgte das knappe Aus im DFB-Pokal gegen die SpVgg Greuther Fürth – einem Wettbewerb, für den sich die Löwen bekanntlich gar nicht erst qualifiziert hatten. Danach gab es Punkte gegen Duisburg (1:1) und Aufstiegsfavorit Sandhausen (4:1) – jeweils vor heimischem Publikum.

Auswärts dagegen läuft es überhaupt nicht. 0 Punkte und 3:10 Tore sind die bisherige Bilanz.  Die eklatante Auswärtsschwäche wurde auch von den Reportern in der Pressekonferenz vor dem Spiel angesprochen. Eine wirkliche Erklärung dafür hatten weder Trainer Sreto Ristic noch Top-Torschütze Dominic Baumann parat. Zum Glück ist der HFC bei der Partie Hallescher FC – TSV 1860 München der erstgenannte Verein – Heimrecht also für die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt.

Schafft der TSV 1860 in Halle die Kehrtwende?

Und die Löwen? Vier Spiele ohne Punkte sorgen an der Grünwalder Straße natürlich nicht für die beste Stimmung. Maurizio Jacobacci aber zeigt sich kämpferisch, seine Mannschaft habe sehr gut traininiert in der abgelaufenen Woche berichtete er in der Löwenrunde. Nicht dabei in Halle sind unter anderem Valmir Sulejmani und Kilian Ludewig. Jeder Spieler hätte es verdient gehabt dabei zu sein, doch der Trainer hat dank der wenigen Verletzungen die Qual der Wahl für den 20-Mann starken Kader.

Die Partie beim HFC könnte, wie im sechzger.de Talk 123 besprochen, ein Schicksalsspiel für Jacobacci werden. Eine weitere Niederlage – es wäre die fünfte in Serie – würde die Diskussionen um die Personalie weiter anfachen. Ob die Verantwortlichen auch dann noch hinter dem 60-Jährigen stehen, würde sich Anfang nächster Woche zeigen. Für das heutige Spiel aber stärkte Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer dem Trainer den Rücken: “Eine Trainerdiskussion ist nicht zielführend. Wir versuchen jetzt, in Halle die Ergebnis-Trendwende herbeizuführen.”

Ab heute nachmittag bietet sich dafür die Möglichkeit, mit einem Sieg könnten die Gemüter erst einmal wieder beruhigt werden. Doch Achtung: Halle spielt zuhause – es dürfte also eine schwere Aufgabe für die Löwen werden, etwas Zählbares mit nach Giesing zu nehmen.

Der 7.Spieltag im Überblick

Freitag

SpVgg Unterhaching – Arminia Bielefeld 1:2 (0:1)

Samstag

SC Verl – Borussia Dortmund II
Jahn Regensburg – SV Sandhausen
1.FC Saarbrücken – Waldhof Mannheim
Viktoria Köln – MSV Duisburg
Preußen Münster – VfB Lübeck
Hallescher FC – TSV 1860 München

Sonntag

SSV Ulm – Rot-Weiss Essen
SC Freiburg II – FC Ingolstadt
Dynamo Dresden – Erzgebirge Aue

 

PK beim Halleschen FC: Mit einem Sieg raus aus dem Tabellenkeller?

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Vor dem Heimspiel des Halleschen FC gegen TSV 1860 München am Samstag den 23.September um 16:30 stellten sich Cheftrainer Sreto Ristic und Dominik Baumann den Fragen der Jornalisten.

HFC will starke Heimserie ausbauen

Zu Beginn der Pressekonferenz bekam Ristic die Frage, ob er froh sei, dass das Spiel gegen die Löwen zuhause stattfindet. Schließlich sind die Hallenser in dieser Spielzeit im eigenen Stadion noch ungeschlagen. In der Ferne gingen bis jetzt hingegen alle Partien verloren. Warum die Leistung seiner Mannschaft so inkonstant ist, kann sich Ristic selber nicht erklären. Im Vergleich zur Niederlage gegen Aue müssten seine Spieler jedoch einige Dinge ändern. Auch Toptorschütze Dominic Baumann findet keine Ursache für die Auswärtsschwäche. Er ist sich jedoch sicher, dass man mit den eigenen Fans im Rücken die Partie am Samstag erfolgreich gestalten wird.

1860 in der Krise: Vorteil oder Gefahr?

Die Münchener Löwen kommen mit vier Niederlagen in Serie im Gepäck nach Sachsen Anhalt. Diese Tatsache interessiert Sreto Ristic jedoch kaum. Ebenso, dass mit 1860 ein ehemaliger Bundes- und Zweitligist zu Gast sein wird, aber am Samstag nur das “heute und jetzt” zählen wird und nicht die Meriten der Vergangenheit. Er sieht in der Mannschschaft von Maurizio Jacobacci einen individuell sehr starken und gefährlichen Gegner. In den vergangenen Spielen wären die Löwen seiner Ansicht nach oft das dominierende Team gewesen. Allerdings glaubt er auch, dass viele Spieler nach den enttäuschenden Resultaten nun verunsichert sind. Auf explizite Schwachstellen des Gegners wollte der 47-Jährige nicht genauer eingehen.

Wie laufen die Hallenser am Samstag auf?

Trotz der Niederlage am vergangenen Spieltag will Ristic auch weiterhin nichts an seinem System verändern. Obwohl die Ergebnisse in letzter Zeit durchwachsen waren, sieht eine klare Entwicklung innerhalb seiner Mannschaft. Was seine Taktik angeht, lies er sich nicht in die Karten schauen. Die hohe Anzahl an gelben Karten steht laut ihm allerdings nicht im Zusammenhang mit seiner Spielphilosophie. Zum Ende der Pressekonfernz gab er noch bekannt, dass Ex-Löwe Meris Skenderovic ausgerechnet am Samstag wieder zu Verfügung stünde. Neben ihm ist auch Patrick Hasenhüttl eine Option für die Offensive.