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Saisonauftakt der U21: Glücklicher Sieg für 1860

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Zum Saisonauftakt  Bayernliga Süd empfing die U21 des TSV 1860 München in der Gilchinger Kies Arena den VfR Garching. Die jungen Löwen lagen lange mit 0:2 zurück und konnten die Partie in der Schlussphase doch noch drehen.

Effektiver Garchinger erarbeiten sich einen 2:0 Vorsprung

Erstmals kamen die Garchinger in der 9. Minute vor das Tor der Löwen, aber der erste Torschuss zischte knapp am linken Pfisten vorbei. Die zweite Torannäherung der Gäste bedeutet dann gleich den 0:1 Rückstand für die U21. Nach einer schnellen Kombination über links überwand Gmell Rothdauscher im der Tor Löwen eiskalt zum 0:1 (13. Minute). Erstes Lebenszeichen der Löwen war ein Freistoß, der zur Ecke geklärt werden konnte. In der 28. Minute überbrückte die U21 das Mittelfeld schnell und brachte Tutic auf Höhe des Sechzehners in eine gute Schussposition. Alledings setzte Tutic den Ball knapp neben das Tor.

Beste Phase der Löwen kurz vor der Pause

Nun hatten die Junglöwen Chancen am laufenden Band. Zunächst scheiterte Neziri am Garchinger Schlussmann (37. Minute), nur kurz drauf lenkte dieser einen Schuss von Karl um den Pfosten. Der anschließende Eckball ging an Feund und Feind vorbei und landete am langen Pfosten wiederum bei Karl, der den Kopfball aber nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Auch Moritz Rem konnte noch einen gefährlichen Schuss gen Tor absetzen, aber Bals im Garchinger Gehäuse konnte auch diesen parieren. Garching verfehlte nach einem zielstrebigen Konter dann das 2:0 im Gegenzug. Allerdings zeigten die Gäste ihre gnadenlose Effektivität in der 43. Minute. Nach überlegter Rückgabe von der Grundlinie hämmerte Sodji den Ball von der Strafraumkante zum 0:2 unter die Latte. Mit diesem durchaus ärgerlichen Zwischenstand ging es in die Kabinen.

Garching hätte den Sack zumachen müssen

Sechzig kam energisch aus der Kabine und Kuhn tankte sich in der 47. Minute in der Mitte durch, wartete aber mit dem Abschluss zu lange und so verpuffte seine Chance. In der 49. Minute hätte Garching auf 3:0 stellen müssen, aber Gmell scheiterte an Rothdauscher. Der Löwen-Keeper hilet sein Team erneut im Spiel, als er in der 56. Minute einen gut platzierten direkten Freistoß aus der rechten Ecke fischte. In der 65. Minute ließ die Garchinger eine schön herausgespielte 3-auf-2 Überzahlsituation ungenutzt und mussten nun langsam mit ihrer Effektivität hadern. Danach konnten die etwa 200 Zuschauer (unter ihnen Sascha Mölders) vor dem Endspurt, der es in sich hatte, etwas durchschnaufen.

Sechzig dreht die Partie in der Schlussphase

In der 78. Minute begann die Schlussoffensive der U21 mit ein Fernschuss von Neziri, den Bals im Nachfassen unter Kontrolle bringen konnte. In der 80. Minute fiel dann der Anschlusstreffer. Kuhn spielte den Garchinger Torhüter aus und Neziri musste den Ball zum 1:2 nur noch über die Line bugsieren. Eine Minute später komplettierte Neziri seinen Doppelschlag, als er vom rechten Fünfereck den Ball per Innenpfosten zum 2:2-Ausgleich in die Maschen drosch. Die Kies-Arena kochte und die Junglöwen wurden nun laustark angefeuert. In der 91. Minute hätten die Garchinger dann per Kopf die erneute Führung erzielen können, aber der Garchinger Stürmer setzte den Ball Zentimeter über die Latte. Den Schlusspunkt setzten die Löwen mit dem 3:2 in der 94. Minute. Tutic scheiterte mit einem Freistoß am Pfosten, aber Radanovic stand goldrichtig und verwertete den Abpraller zum Siegtreffer für 1860.

Schmöller: “Emotionaler Sieg der U21 zum Saisonauftakt”

Nach dem Spiel äußerte sich Ama-Trainer zufrieden gegenüber sechzger.de: “Es ist immer wichtig zum Saisonauftakt zu gewinnen, weil das löst schon etwas aus in der Mannschaft. Wenn Du so emotional gewinnst, kannn das nochmal einen richtigen Schubser geben.” Nicht ganz zufrieden zeigte sich der Coach mit der Defensive, die “luftig” verteidigt habe und kein Bayernliga-Niveau gezeigt hätte. “Das müssen wir dringend abstellen!”, schloss Schmöller seine Ausführungen zur Defensive ab. Mit dem Ergebnis war der Coach zufrieden, mit der Leistung seiner Elf nur bedingt. Er erkannte auch an, dass Garching das 3:0 oder gar 4:0 hätte machen können und “dann wäre der Kas gebissen gewesen”. War er aber dank löwenstarker Mentalität der U21 nicht!

Saisonvorschau 2023/24: SC Verl

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Verkaufswagen Merchandising SC Verl mit Slogan Verliebt in Liga 3

Im heutigen Teil unserer Saisonvorschau blicken wir mit dem SC Verl auf den Zehntplatzierten der abgelaufenen Spielzeit.

Ende neuer Trainer in Verl

Michel Kniat übernahm im Februar 2022 das Amt des Cheftrainers beim SC und hielt mit ihnen auch im zweiten Jahr die Klasse. Nun wird der 37-jährige allerdings im nur 20 Kilometer entfernten Bielefeld an der Seitenlinie stehen. Bei der Arminia unterschrieb er im Sommer einen Vertrag bis 2025. Seine Nachfolge in Verl wird nun Alexander Ende antreten. Zuvor trainierte Ende schon die U 19 von Borussia Mönchengladbach und den Regionalligisten Fortuna Köln. Als aktiver Spieler bestritt er 2007/08 übrigens 16 Spiele für den SCV. Damals spielten Ostwestfalen jedoch noch im Amateurfußball.

Sportclub verliert Stammtorhüter

Nach zwei Jahren verlässt  Stammtorhüter Niclas Thiede den Verein in Richtung des Bundesligisten VfL Bochum. In 56 Drittligaeinsätzen blieb der 24-jährige bis jetzt acht Mal ohne Gegentor. Eine weitere elementare Kaderstütze geht mit Vinko Sapina verloren. Der defensive Mittelfeldspieler schließt sich Ligakonkurrent Rot-Weiß Essen an. Immerhin kassieren die Verler für ihn noch eine Ablöse in Höhe von 40.000 €. 35 Einsätze absolvierte Joel Grodowski letzte Saison, wobei er sechs Tore erzielte. Nun kehrt der Mittelstürmer in seine Heimat zu Preußen Münster zurück. Des weiteren wurden die Verträge von Yari Otto, Luca Stellwagen und Barne Pernot nicht verlängert.

Wenige Abgänge gut kompensiert

Die wichtigste Aufgabe von Sportdirektor Sebastian Lange in dieser Transferphase war die Verpflichtung einer neuen Nummer eins. Mit Luca Unbehaun kommt ein junger Schlussmann an die Verler Poststraße. Der 22-jährige durchlief die Jugend von Borussia Dortmund und stand bereits mehrmals im Profikader des deutschen Vizemeisters. Auch im Angriff hat sich der Club aus der 25.000 Einwohner großen Kleinstadt verstärkt. Drei Angreifer verpflichtete der SCV von den Reserveteams aus Bremen, Hannover und Köln. Ihnen stellt man mit Lars Lokotsch einen erfahrenen Mann an die Seite. Zuvor bei Fortuna Köln unter Vertrag, spielte der 27-jährige bereits in der schottischen Premiership. Um den Abgang von Vinko Sapina aufzufangen, lockte man Marcel Benger von Holstein Kiel nach Ostwestfalen. Letztes Jahr stand dieser in zehn Zweitligapartien für die Störche auf dem Platz.

Ab und Zugänge im Überblick

Abgänge: Vinko Sapina (Rot-Weiß Essen), Niclas Thiede (VfL Bochum), Joel Grodowski (Preußen Münster), Nikos Zografakis (Hessen Kassel), Cottrell Ezekwem (Rot-Weiß Oberhausen), Dominik Klann (1.FC Bocholt), Iker Luis Kohl (SV Lippstadt 08), Maximilian Franke (SV Lippstadt 08), Mateo Biondic (Eintracht Trier), Yari Otto (Vereinslos), Luca Stellwagen (Vereinslos), Barne Pernot (Vereinslos), Tom Wiesner (Vereinslos)

Zugänge: Lars Lokotsch (Fortuna Köln), Luca Unbehaun (Borussia Dortmund), Marcel Benger (Holstein Kiel), Fabio Gruber (FC Augsburg II), Hendrik Mittelstädt (1.FC Köln II), Robin Friedrich (Hannover 96 II), Willi Reincke (Werder Bremen II), Gideon Guzy (Schalke 04 II)

Gesamtmarktwert: 4,78 Mio.€

SC Verl: Abstiegskampf oder Überraschung?

Die bisherige Transferperiode verlief für den Sportclub sehr erfolgreich. Die wenigen schmerzhaften Abgänge konnten sie allesamt gut kompensieren. Luca Unbehaun ist ein Torwart, dessen Zukunft meiner Ansicht nach eine Etage über der dritten Liga liegt. Stürmer Lars Lokotsch wird wahrscheinlich wenig Eingewöhnungszeit brauchen. Schließlich stand er in seiner Karriere schon bei einigen Vereinen unter Vertrag. Am meisten gespannt bin ich jedoch auf Marcel Benger. Im neuen Mittelfeldmotor schlummert meiner Ansicht nach viel Potential. Der neue Cheftrainer Alexander Ende wirkt ebenfalls sehr professionell und ruft realistische Ziele aus. Zugänge, Altbekannte und das neue Trainerteam ergeben in der Vorbereitung ein harmonisches Bild. Dies zeigte sich auch im Testspiel gegen den VfL Bochum. Ein mutiger Auftritt bescherte den Schwarz-Weißen am Ende einen 3:1 Erfolg über den Bundesligaverein aus dem Ruhrgebiet. Wenn sie solche Leistungen auch während der Saison abrufen können, sehe ich sie am Ende durchaus in der oberen Hälfte der Tabelle auf den Plätzen 7-10.

SCV spielt wieder im eigenen Stadion

In letzten drei Spielzeiten konnte der Sportclub seine Heimspiele nie in Verl austragen. Grund dafür war, dass die heimische Sportclub-Arena die Anforderung für Deutschlands dritthöchste Spielklasse nicht erfüllte. Man war gezwungen für seine Heimspiele nach Paderborn, Duisburg oder Lotte auszuweichen. Dies hatte zufolge, dass kaum Anhänger der Ostwestfalen ihre Mannschaft vor Ort unterstützten. Trotz der meist großen Anzahl an Gästefans blieb die Mehrzahl der Plätze also leer. Nach zweijährigem Umbau können sie nun wieder vor knapp 5.300 Zuschauern auf Punktejagd gehen. Dazu verfügt die Arena nun mit 65,2 Metern über die längste Stadiontheke Deutschlands. Das erste mal benutzt werden kann diese am 2.Spieltag gegen Jahn Regensburg.

1860 spielt gegen den SC Verl am: 29/30.September-1.Oktober 23 (H)/23-25.Februar 24 (A)

Gesamtbilanz gegen den SC Verl: 5 Siege  2 Remis  1 Niederlage

Drittligabilanz gegen den SC Verl: 3 Siege  2 Remis  1 Niederlage

 

 

 

 

Blitzturnier in Unterhaching: 1860 Letzter

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Unterhaching

Die Saisonvorbereitung geht auf die Zielgerade und der TSV 1860 München trat heute beim Blitzturnier in Unterhaching an, um sich den letzten Schliff für den Ligauftakt gegen Waldhof Mannheim zu holen.

Blitzturnier in Unterhaching mit 1860, dem Club und den Hachingern

Das Eröffnungsspiel bestritten die  Gastgeber gegen den 1. FC Nürnberg im spärlich besetzten Sportpark. Die Gäste aus Franken konnten das Auftaktspiel standesgemäß mit 2:1 gewinnen. Allerdings benötigten die Nürnberger dazu etwas Glück, denn der Siegtreffer durch Hungbo fiel in der letzten Minute. Zuvor hatte Keller die Nürnberger Führung besorgt und Handwerker per Strafstoß für die Elf mit dem Bob im Wappen ausgeglichen.

1860 gegen Nürnberg klar unterlegen

Die Löwen gingen mit folgender Aufstellung in das 2×30 minütige Spiel gegen den Zweitligisten:

Hiller

Kurt – Verlaat – Lang – Guttau

Tarnat

Schröter – Vrenezi – Cocic

Ouro-Tagba – Lakenmacher

Leider war von der ersten Minute an ein Klassenunterschied zu sehen und Sechzig kam nie recht in Spiel. Zu allem Überfluss hatte Niki Lang einen Blackout, als er im Spielaufbau vollkommen unbedrängt auf Christoph Daferner passte, der Marco Hiller lässig um kurvte und auf 1:0 für den Club stellte. In der 21. Minute stellte Daferner auf 2:0 für die Nürnberger. Nach einer Freistoßflanke von rechts fehlte die Zuordnung in der Löwenverteidigung und Daferner konnte erneut ohne Gegenwehr treffen. Kurz vor der Halbzeit tanzte Daferner Guttau und Verlaat aus und hätte per Hattrick auf 3:0 stellen müssen. Das 3:0 besorgte Lohkemper dann direkt nach Wiederanpfiff nach Verwirrung in der Löwenabwehr. Allerdings befand sich Lohkemper in stark abseitsverdächtiger Position. Der Club brachte das Spiel dann locker nach Hause, Lohkemper vefehlte das 4:0 noch knapp (49. Minute). Sechzig fand offensiv bis auf zwei verstolperte Chancen von Lakenmacher und Ouro-Tagba nicht statt. Damit war das Blitzturnier in Unterhaching bereits entschieden: der 1. FC Nürnberg dürfte sich als Sieger feiern lassen.

1860 unterliegt auch Unterhaching

Direkt im Anschluss stand für die Löwen dann das Spiel gegen Gastgeber Unterhaching auf dem Programm. Jacobacci brachte eine komplett neue Elf, die so aussah:

Richter

Ludewig – Winkler – Greilinger

Frey – Kloss

Zejnullahu – Starke – Sür

Bonga – Sulejmani

Sechzig kam wieder nicht gut ins Match, aber Haching konnte das nicht so nutzen wie die Nürnberger. Die erste Großchance verzeichneten die Hachinger in der 19. Minute, als Fetsch knapp über das Gehäuse von Richter köpfte. Nur zwei Minuten später setzte Keller den Ball an den Pfosten und Sechzig konnte froh sein, noch im Spiel zu sein.

Winkler muss verletzt raus

Negativer Höhepunkt der Blitzturniers in Unterhaching war aus Löwensicht die 34. Minute. Daniel Winkler ging in einem Zweikampf zu Boden und verletzte sich offensichtlich am Knie. Der Youngster musste raus und es steht Schlimmes zu befürchten. Kurt ersetzte Winkler. In der 46. Minute gab es dann die erste Chance für 1860: Starke setzte einen Kopfball knapp über den Querbalken der Hachinger. Nur zwei Minuten später zeigte sich im Löwenstrafraum ein gewohntes Bild: Hobsch stand nach einer Ecke frei im Strafraum und ließ sich die Chance zum 1:0 für die Gastgeber nicht nehmen (48. Minute). Das dritte Gegentor an diesem Nachmittag, bei dem offensichtlich die Zuordnung in der Löwendefensive komplett fehlte. In der 55. Minute drang Tarsis Bonga gefährlich in den Hachinger Strafraum ein, aber es sprang nur eine Ecke für 1860 heraus. Das war es dann und 1860 belegte mit zwei Niederlagen den letzten Platz.

Fazit des Blitzturniers in Unterhaching

Verdient Letzter und wahrscheinlich eine schwere Verletzung bei Daniel Winkler. Ein  Tag zum Vergessen für die Löwen! Für das Turnier in Heimstetten gegen zwei Bundesligisten steht das Schlimmste zu befürchten. Bis zum Auftakt gegen Waldhof müssen noch viele Mängel in allen Mannschaftsteilen beseitigt werden.

BFV terminiert Duell zwischen dem TSV 1860 und 1.FC Stockheim

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Costa Trikot Fahne 1860

Nur kurz nach der Auslosung hat der BFV alle Termine der 1.Runde im Toto-Pokal bekannt gegeben. Eine Besonderheit gibt es dabei für die Partie zwischen dem 1.FC Stockheim und dem TSV 1860 München.

1.FC Stockheim empfängt den TSV 1860 an einem Mittwoch

Jubel brandete in der Delegation des 1.FC Stockheim auf, als der Kreisligist als erster Kreissieger aus dem Lostopf gezogen wurde. Somit durfte sich der Verein seinen Lieblingsgegner aus den weiteren Teilnehmern aussuchen. Auch wenn weitere Drittligisten zur Auswahl standen, entschieden sich die Oberfranken wie ihre Kontrahenten in den Jahren zuvor. Stockheim empfängt also den TSV 1860 München. Für die Löwenfans bedeutet das eine Anfahrt von etwa 300 Kilometern. Wann sie diese absolvieren müssen, steht mittlerweile fest. Der BFV hat die Partie zwischen dem 1.FC Stockheim und dem TSV 1860 München für Mittwoch, den 02.August um 18:30 Uhr angesetzt. Informationen zum Ticket-Vorverkauf werden in den kommenden Tagen erwartet.

Alle weiteren 31 Partien der 1.Runde finden am Tag zuvor zur selben Uhrzeit statt. Neben den Löwen sind auch die anderen bayerischen Drittligisten aus Regensburg, Ingolstadt und Unterhaching im Einsatz. Vorjahressieger FV Illertissen ist beim SV Egg an der Günz zu Gast. Der Gewinner des Wettbewerbs darf sich über eine Teilnahme am DFB-Pokal und infolgedessen über eine sechsstellige Summe freuen.

Saisonvorschau 2023/24: Hallescher FC

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Im heutigen Teil unserer Saisonvorschau blicken wir mit dem Verein Hallescher FC auf den einzigen sachsen-anhaltischen Drittligisten in der kommenden Spielzeit.

Halle letzte Saison knapp über dem Strich

Nach nur 17 geholten Punkten aus 20 Spielen trennte sich der HFC Ende Januar 2023 von Trainer Andre Meyer. Zu diesem Zeitpunkt fand man sich auf dem 19. Tabellenplatz wieder. Sreto Ristic übernahm die Leitung der Mannschaft in dieser schwierigen Situation. Von nun an blieben die Saalestädter insgesamt zehn Spiele in Serie ohne Niederlage. Siege feierte man unter anderem gegen die direkten Konkurrenten aus Oldenburg, Meppen und Bayreuth im Kampf um den Abstieg. Am  Ende schlossen sie die Saison mit vier Punkten Abstand auf die Abstiegsränge auf Tabellenplatz 16 ab. Dazu erreichten sie mit dem Gewinn des Sachsen-Anhalt-Pokals den Einzug in den DFB-Pokal. Dort treffen die Hallenser in Runde eins nun auf Greuther Fürth.

HFC nächstes Jahr ohne Toptorschütze Zimmerschied

Mit Tom Zimmerschied verliert der Hallesche FC seinen besten Angreifer an Ligarivalen Dynamo Dresden. Der 24-jährige war vergangenes Jahr mit 13 Toren die Lebensversicherung der Rot-Weißen. Einen weiteren Weggang in der Offensive gibt es in Person von Dominik Steczyk. Ihn zieht es nach nur einer Saison an der Saale zurück in die polnische Heimat. Nach über 20 Jahren im Verein beendet der gebürtige Hallenser Toni Lindenhahn seine Karriere. Eine schwere Knieverletzung zwingt den 32 Jahre alten Flügelspieler dazu, seine Schuhe nun an den Nagel zu hängen. Für seinen Jugendverein stand er in insgesamt 310 Pflichtspielen auf dem Platz. Neben Nik Omladic und Sören Reddemann verlassen noch acht weitere Akteure den HFC im Sommer ablösefrei.

11 neue Spieler kommen an die Saale

Auf Grund der Abgänge von Steczyk und Zimmerschied brauchte es dringend neue Offensivkräfte. Von Absteiger FSV Zwickau kommt mit Dominic Baumann ein torgefährlicher Mittelstürmer. Für die Sachsen traf der 28-jährige in den vergangen beiden Spielzeiten jeweils zweistellig. Auch Besar Halimi wird nach mehreren Stationen im Ausland nun in Halle auf Torejagd gehen. Der offensive Mittelfeldspieler kam beim SV Sandhausen und Mainz 05 in der Vergangenheit auf 52 Einsätze in der zweiten Liga. Dazu steht er regelmäßig im Aufgebot der kosovarischen Nationalmannschaft. Auf weniger Erfahrung im Profifußball blicken die Talente Matthew Meier und Tim-Justin Dietrich zurück. Beide erhoffen sich in der dritten Liga mehr Spielpraxis. Durch die Verpflichtung zweier Torhüter heizt man das Duell um den Stammplatz zwischen den Pfosten an. Bekanntester Neuzugang aus unserer Sicht ist natürlich Ex-Löwe Meris Skenderovic.

Ab und Zugänge im Überblick

Abgänge: Tom Zimmerschied (Dynamo Dresden), Dominik Steczyk (Ruch Chorzow), Sören Reddemann (VfB Lübeck), Aaron Herzog (Alemania Aachen), Nik Omladic (FC Koper), Seymour Fünger (Fortuna Düsseldorf II), Elias Löder (Carl Zeiss Jena), Arne Rühlemann (FC Eilenburg), Timm Koch (FSV Luckenwalde), Louis Samson (Vereinslos), Daniel Mesenhöler (Vereinslos),Tom Bierschenk (Vereinslos), Toni Lindenhahn (Karriereende)

Zugänge: Dominic Baumann (FSV Zwickau), Besar Halimi (Apollon Smyrnis), Tom Baumgart (Erzgebirge Aue), Tim-Justin Dietrich (Werder Bremen II), Jordi Wegmann (FC Augsburg II), Sven Müller (Dynamo Dresden), Moritz Schulze (SC Paderborn), Enrique Lofolomo (M’gladbach II), Matthew Meier (VFL Wolfsburg), Henry Jon Crosthwaite (Darmstadt 98), Meris Skenderovic (TSV 1860)

Gesamtmarktwert: 4,53 Mio.€

Hallescher FC: Abstiegskampf oder Überraschung?

Nach zwei Jahren in der unteren Region der Tabelle sehnen sich die Fans der Mitteldeutschen wieder nach einer erfolgreicheren Saison. So wie etwa 2018/19 als man als Tabellenvierter lange Zeit im Rennen um den Aufstieg mitspielte. So weit nach oben wird es in dieses mal nicht gehen. Dennoch können sie meiner Meinung nach trotzdem überraschen. Und zwar insofern, dass man mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird und viele Gegner vor Probleme stellt. Der Kader ist eine gute Mischung aus jungen und gestandenen Spielern. Vor allem gespannt bin ich darauf, wer bei den Saalestädtern die neue Nummer eins wird. Dem erfahrenen Sven Müller stehen mit Moritz Schulze und Luca Bendel zwei ambitionierte Schlussmänner gegenüber. Auch vorne ist man durch die vielen Transfers noch flexibler geworden. Deswegen bin ich der Ansicht, dass man die Saison im Tabellenniemandsland auf den Plätzen 9 bis 12 beenden wird.

1860 Historie gegen die Hallenser

Da es über die bisherigen Testspiele des Halleschen FC wenig zu berichten gibt, schauen wir zum Schluss der Saisonvorschau auf die vergangene Duelle mit den Münchener Löwen zurück. Die ersten Duelle beider Vereine gab es in den 90er Jahren. Den höchsten Sieg feierte 1860 am 9.Spieltag der Saison 2020/21 mit einem 6:1 Erfolg. Vier der sechs Tore steuerte Löwen Stürmer Dennis Dressel bei. Die letzte Niederlage gegen die Sachsen-Anhaltiner gab es im Februar 2022. An einem Montagabend verlor man vor etwa 6000 Zuschauern mit 0:2.

1860 spielt gegen den Halleschen FC am:22-24.September 23(A)/16-18. Februar 24 (H)

Gesamtbilanz gegen den Halleschen FC: 6 Siege  6 Remis  2 Niederlagen

Drittligabilanz gegen den Halleschen FC: 5 Siege  3 Remis  2 Niederlagen

 

1. Runde: TSV 1860 reist im Toto-Pokal zum 1.FC 1922 Stockheim

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TSV 1860 Bus Toto-Pokal Spieltage Löwen-TV trainingslager

Nach dem blamablen Aus beim FV Illertissen in der Vorsaison unternehmen die Löwen einen weiteren Versuch, um sich über den bayerischen Landespokal für den DFB-Pokal zu qualifizieren. In der 1. Runde muss der TSV 1860 beim 1. FC 1922 Stockheim ran, der genaue Spieltermin wird in Kürze bekanntgegeben, soll aber noch vor dem 1. Spieltag der 3. Liga liegen.

TSV 1860 reist im Toto-Pokal beim 1.FC 1922 Stockheim

Die Spannung war groß, als die Begegnungen der 1. Runde ausgelost wurden. Besonders die 22 Kreispokalsieger fieberten der Auslosung entgegen, hatten sie doch die Möglichkeit, sich den Gegner auszusuchen.

Wenig überraschend wählte der erste geloste Verein den TSV 1860 München und empfängt die Löwen somit demnächst im oberfränkischen Maxschacht-Stadion. Die erste Runde wird voraussichtlich noch vor Ligastart am 01./02.08.2023 ausgetragen. Wie, wann und wo es Tickets für das Match gibt, erfahrt Ihr in Kürze auf sechzger.de!

Die Partien der 1. Runde im Überblick

1.FC 1922 Stockheim – TSV 1860 München
TSV Unterpleichenfeld – SSV Jahn Regensburg
SpVgg Willmering-Waffenbrunn – SpVgg Unterhaching
SV Hutthurm 1927 – 1.FC Ingolstadt 04
DJK Hain im Spessart – ASV Rimpar
FC Wendelstein 2017 – SpVgg Bayreuth
SV Manching – VfB Eichstätt
SV Hahnbach – FC Würzburger Kickers
FC Schwabing 1956 München – SC Olching
SpVgg Hainsacker- SV Donaustauf
TSV Forst – TSV Aubstadt
TSV Langquaid – TSV 1883 Bogen
SG Regnitzlosau – SpVgg Weiden
VfR Jettingen – Türkgücü München
FC Penzberg – FC Schweinfurt 05
SG Hettstadt – SV Wacker Burghausen
VfL Waldkraiburg – TSV Buchbach
TuS 1861 Feuchtwangen – SpVgg 09 Ansbach
BSV Baiersdorf – 1.SC Feucht
TSV Aindling – TSV 1896 Rain
1.FC 06 Bad Kissingen -TSV Großbardorf
SV Buckenhofen – Viktoria Aschaffenburg
TSV Karlburg – FC Coburg
SC Großschwarzenlohe – DJK Gebenbach
SV Schwandorf-Ettmansdorf – ASV Neumarkt
SpVgg Hankofen-Hailing – SV Schalding-Heining
SV Erlbach – DJK Vilzing
TSV Eintracht Karlsfeld – SV Heimstetten
FC Sportfreunde Schwaig – FC Deisenhofen
TSV 1860 Rosenheim – FC Pipinsried
TSV 1874 Kottern – FC Memmingen
SV Egg an der Günz – FV Illertissen

DFB terminiert Spieltage 2-8 in der 3.Liga

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Terminierungen des TSV 1860 München für die Saison 2023-24 Symbolbild DFB terminiert Spieltage

Das Warten hat ein Ende! Nachdem der DFB in der vergangenen Woche bereits die Spielpaarungen der 1. Runde zeitgenau festgelegt hatte, stehen nun auch die Termine der Spieltage 2-8 fest. Demnach bestreiten die Löwen ihre erste Auswärtspartie beim MSV Duisburg am Samstag den 19.08.2023 um 14:00Uhr.

DFB terminiert Spieltage 2-8

Wenig Freude bereitet natürlich der Termin für das Match gegen den VfB Lübeck. Etwa 840 km (einfach wohlgemerkt) unter der Woche sind für Gästefans der Supergau. Die Terminierung in eine Englische Woche wurde bereits in einem Kommentar bei sechzger.de behandelt, denn auch beim Rückspiel in Lübeck erwartet die Löwenfans ein Spiel unter der Woche. Terminiert wurden vom DFB auch die Auswärtsspiele in Sandhausen und Ingolstadt, bei denen es aufgrund der geringen Distanzen eine weiß-blaue Invasion geben dürfte.

Mit den Spieltagen 2-8 sind nun jeweils sechs Heim- und Auswärtsspiele des TSV 1860 München fix terminiert. Die Reiseplanungen der Löwenfans dürfen also beginnen!

Alle Termine des TSV 1860 München in der Übersicht

August

Samstag, 05.08. 14:00 Uhr: TSV 1860 München – Waldhof Mannheim
Samstag, 19.08. 14:00 Uhr: MSV Duisburg – TSV 1860 München
Dienstag, 22.08.2023 18:60 Uhr: TSV 1860 München – VfB Lübeck
Samstag, 26.08.2023: 16:30 SV Sandhausen – TSV 1860 München

September

Samstag, 02.09.2023 16:30 Uhr: TSV 1860 München – Erzgebirge Aue
Samstag, 16.09.2023 16:30 Uhr: FC Ingolstadt – TSV 1860 München
Samstag, 23.09.2023 16:30 Uhr: Hallescher FC – TSV 1860 München
Samstag, 30.09.2023 14:00 Uhr: TSV 1860 München – SC Verl

Auf welches Spiel freut Ihr Euch besonders?

 

TSV 1860 U19 empfängt Stuttgarter Kickers in Giesing

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Schittenhelm Jonas U19 TSV 1860

Ziemlich ruhig wird es am Samstag auf dem Trainingsgelände der Löwen an der Grünwalder Straße 114 zugehen. Lediglich eine einzige Partie ist terminiert, die aber hat es in sich. Dabei trifft die U19 des TSV 1860 auf die Stuttgarter Kickers, um sich auf die bevorstehende DFB-Nachwuchsliga-Saison vorzubereiten.

TSV 1860 U19 empfängt Stuttgarter Kickers

Anders als die Löwen spielen die Blauen aus der Schwabenmetropole derzeit nicht in der höchsten deutschen Spielklasse, sondern schlossen die vergangene Spielzeit in der Oberliga Baden-Württemberg hinter dem SV Sandhausen und dem SGV Freiberg als Tabellendritter ab.

Die A-Junioren des TSV 1860 testeten zuletzt sowohl gegen andere U19-Mannschaften wie die SpVgg Unterhaching (3:2) als auch gegen Herren-Teams wie den SC Oberweikertshofen (3:0). Auch wenn die Junglöwen von Trainer Jonas Schittenhelm (siehe Titelbild) in der bevorstehenden Saison natürlich möglichst viele Punkte sammeln wollen, so wäre selbst im Falle des sportlichen Misserfolgs ein Abstieg nicht möglich. Der Grund: Alle Clubs, die ein NLZ unterhalten, sind automatisch für die DFB-Nachwuchsliga qualifiziert.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Saisonvorschau 2023/24: FC Ingolstadt 04

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Im bereits sechsten Teil unserer Saisonvorschau gucken wir uns heute mit dem FC Ingolstadt einen der vier bayrischen Drittligavereine mal genauer an.

 Drei verschiedene Trainer vergangene Saison

Trotz des Abstiegs aus der 2.Liga entschied man sich dazu weiterhin an Trainer Rüdiger Rehm festzuhalten. Nach drei Niederlagen am Stück endete seine Zeit in Ingolstadt  jedoch im Januar 2023. Sein Nachfolger Guerino Capretti musste nur zwei Monate nach Amtsantritt nach einer Niederlage gegen 1860 ebenfalls seinen Posten räumen. Unter seiner Leitung stürzten die Schanzer vom siebten bis auf den vierzehnten Tabellenplatz ab. Daraufhin bekam Michael Köllner die Aufgabe den Klassenerhalt zu sichern. Der 53-jährige war im bis Januar noch selbst als Trainer bei den Münchener Löwen tätig. Er schloss die Saison mit dem FCI am Ende mit 47 Punkten auf Rang elf ab.

Schanzer kassieren hohe Ablöse für Tobias Bech

Der FC Ingolstadt verliert mit Tobias Bech seinen Toptorjäger. Für rund 1.Mio € zieht es den 21 Jahre alten Dänen wieder in die Heimat zu Aarhus GF. In der letzten Spielzeit steuerte er dreizehn Tore und fünf Vorlagen herbei. Weitere Ablöse kassiert man durch den Transfer von Patrick Schmidt zum 1.FC Saarbrücken. Rund 200.Tsd € lassen sich die Saarländer die Dienste des Stürmers kosten. Den Abwehrchef und nordmazedonischen Nationalspieler Visar Musilu zieht es nach anderthalb Jahren in der Donaustadt nun in die 2.Liga zum SC Paderborn. Mit Jalen Hawkins und Justin Butler verlassen zwei junge Spieler den Verein. Ebenso werden Moussa Doumbouya, Denis Linsmayer und Hans Nunoo Sarpei kommendes Jahr nicht mehr im Audi Sportpark auflaufen.

Köllner lockt Yannick Deichmann nach Ingolstadt

Nach zwei Jahren beim TSV 1860 schließt sich Yannick Deichmann nun dem FC Ingolstadt an. Dabei dürfte sein ehemaliger Trainer Michael Köllner sicherlich eine Rolle gespielt haben. Schließlich war Deichmann unter ihm ein unumstrittener Stammspieler. Um den schmerzhaften Verlust von Innenverteidiger Musilu zu kompensieren, kommen gleich drei defensivorientierte Spieler aus dem hohen Norden nach Oberbayern. Lukas Fröde und Ryan Malone standen beide letztes Jahr bei Hansa Rostock unter Vertrag. Von Holstein Kiel kommt Simon Lorenz an die Schanz. Der 26-jährige Ex-Löwe hat immerhin schon einen Europa-League Einsatz in seiner Vita stehen. Dauoda Beleme, Leon Guwara und Benjamin Kanuric  werden den Verein zusätzlich verstärken.

Ab und Zugänge im Überblick

Abgänge: Tobias Bech (Aarhus GF), Patrick Schmidt (1.FC Saarbrücken), Denis Linsmayer (FSV Mainz 05 II), Moussa Doumbouya (Rot-Weiß Essen), Rico Preißinger (Preußen Münster), Justin Butler (Borussia Dortmund II), Jalen Hawkins (Waldhof Mannheim), Visar Musliu (SC Paderborn), Maximilian Neuberger (FV Illertissen), Hans Nunoo Sarpei (Vereinslos), Valmir Sulejmani (Vereinslos), Dominik Franke (Vereinslos)

Zugänge: Simon Lorenz (Holstein Kiel), Lukas Fröde (Hansa Rostock), Leon Guwara (Jahn Regensburg), Benjamin Kanuric (Arminia Bielefeld), Ryan Malone (Hansa Rostock), Yannick Deichmann (1860 München), Jannik Mause (Alemania Aachen), Mladen Cvjetinovic (Viktoria Berlin), Moritz Seiffert (Viktoria Berlin), Bryang Kayo (VfL Wolfsburg), Daouda Beleme (Hamburger SV II)

Gesamtmarktwert: 7,35 Mio.€

Wer schießt nun die Tore beim FCI?

Auf die zwei wichtigsten Leistungsträger der Vorsaison Tobias Bech und Visar Musliu können die Ingolstädter nun nicht mehr zurückgreifen. Während sie durch ihre Neuverpflichtungen den Abgang in der Verteidigung auffangen konnten, sieht es vorne hingegen anders aus. Bech war letzte Spielzeit immerhin an einem Drittel aller Treffer direkt beteiligt. Dass Neuzugang Beleme sofort ähnliche Zahlen auflegen kann ist äußerst unwahrscheinlich. Meiner Ansicht nach sollte der FCI seine Transfererlöse nutzen und noch einen weiteren torgefährlich Offensivspieler unter Vertrag nehmen. In den ersten Testspielen bereitete die Defensive einem jedoch größere Sorgen. Gegen den Zweitliganeuling SV Elversberg gab es eine 2:6 Klatsche. Auch gegen den Bayernligist aus Eichstätt kam nicht über ein Remis hinaus. Ein anderes Kaliber ist  dagegen Borussia Mönchengladbach. Gegen die Fohlenelf bestreiten die Schanzer am 26.Juli ihre Generalprobe vor dem Drittligastart.

Kann der FC Ingolstadt ganz oben mitspielen?

Obwohl die Vorbereitung bis jetzt enttäuschend verlief ist das Ziel für die kommende Saison klar. Die Oberbayern wollen zurück ins deutsche Unterhaus. Ich glaube, dass sie auf jeden Fall Angriff auf die Aufstiegsränge nehmen können. Allerdings muss das Team von Michael Köllner dafür wieder konstant Siege einfahren. Dies gelang in der abgelaufenen Spielzeit mit nur 14 Siegen aus 38 Partien nicht. Auch gegen Konkurrenten 1860 ging man nur in einem der beiden Spiele als Sieger vom Platz. Ihren Kader sehe ich nicht so stark wie den ihrer Mitstreiter aus Dresden, Saarbrücken oder Sandhausen. Deshalb denke ich, dass die Schanzer am Ende den Aufstieg knapp verpassen werden.

1860 spielt gegen den FC Ingolstadt am:15-17.September.23 (A)/9-11.Februar.24 (H)

Gesamtbilanz gegen den FC Ingolstadt: 8 Siege  7 Remis  5 Niederlagen

Drittligabilanz gegen den FC Ingolstadt: 2 Siege  1 Remis  3 Niederlagen

Jesper Verlaat neuer Kapitän des TSV 1860

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Verlaat TSV 1860 Löwen

Es hatte sich bereits Ende letzter Saison angedeutet, nun ist es fix. Jesper Verlaat ist neuer Kapitän des TSV 1860. Der 27-jährige Niederländer folgt somit auf Stefan Lex, der seine Karriere im Sommer beendete.

Verlaat neuer Kapitän des TSV 1860

Verlaat wurde von seinen Kollegen in einer geheimen Abstimmung zum neuen Kapitän der Löwen gewählt. Vizekapitän in der Saison 2023/24 ist Marco Hiller, auf ihn folgen Tim Rieder und Albion Vrenezi. Überraschend nicht unter den Top 4: Phillipp Steinhart.

“Es ist mir eine sehr große Ehre für so einen großen Verein als Kapitän auflaufen zu dürfen. Es sind sehr große Fußstapfen, in die ich trete und ich werde versuchen, dieses Amt genauso würdig zu vertreten wie mein Vorgänger Stefan Lex.”

Wir wünschen Jesper Verlaat nur das Beste bei der Ausübung des Kapitänsamts!

Titelbild: TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA