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Offizielle Anfrage für Gorenzel aus Klagenfurt eingetroffen

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Jetzt ist es offiziell: Beim TSV 1860 München ist eine offizielle Anfrage zur Freigabe von Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel von Austria Klagenfurt eingetroffen.

Der Sportgeschäftsführer bat schon um Freigabe

Gerüchten zu Folge fragte Günther Gorenzel bereits letzte Woche beim zuständigen Beirat der KGaA nach seiner Freigabe an. Präsident Robert Reisinger, seines Zeichens Mitglied des Beirats, bestritt das bisher. Gorenzel soll beim österreichischen Bundesligisten Austria Klagenfurt die Nachfolge des scheidenden Sportdirektors Matthias Imhof übernehmen. Der Abgang des Aufsteigshelden von 1994 nach Sandhausen ist mittlerweile offiziell bestätigt und somit suchen die Klagenfurter einen Nachfolger.

Günther Gorenzel: Klagenfurt fragt offiziell an

Der Münchner Merkur berichtet nun, dass den Löwen eine offizielle Anfrage für Günther Gorenzel aus Klagenfurt vorliegt. Außerdem läge Gorenzel ein Anfrage aus St. Petersburg vor, die der Österreicher “aus moralischen Gründen nicht annehmen kann”. Es ist davon auszugehen, dass Gorenzel nach der harschen Kritik an seiner Person und der Abmahnung in Folge der Jacobacci-Verpflichtung Giesing lieber heute als morgen verlassen würde.

Komplizierte Gemengelage um Gorenzel bei 1860

Wie immer ist das aber Alles nicht so einfach bei den Löwen. Offenbar hat Gorenzel eine Klausel im Vertrag, die besagt, dass die kündigende Partei der anderen 70% von Gorenzel Jahressalär zu entrichten hat. Dabei soll es um eine hohe fünfstellige Summe gehen. St. Petersburg würde sie wohl aufbringen können, bei Klagenfurt ist das eher fraglich. Bleibt noch die Variante, dass der TSV 1860 auf die Summe verzichtet und dem Sport-Geschäftsführer eine Freigabe erteilt. De facto gibt es also eine Art Ablösesumme für Gorenzel.

Nachfolgediskussion beginnt

Obwohl Gorenzel noch bei 1860 beschäftigt ist, hat die Nachfolgerdiskussion schon begonnen. Der Merkur schreibt, dass der Favorit der HAM-Seite Anthony Power sei. Dieser ist aber der e.V. Seite nicht vermittelbar. Das sieht wohl die Mehrheit der Löwenfans ähnlich. Damit läuft es wohl darauf hinaus, dass die e.V. Seite mittels 50+1 ihren Kandidaten durchdrücken muss. Dieser dürfte daher wiederum von Beginn an bei der HAM-Seite in der Kritik stehen. Da gibt es in Fußballdeutschland wahrlich attraktivere Jobs und es ist fraglich, welche Kandidaten überhaupt bei 1860 unter diesen Voraussetzungen arbeiten wollen.

Sportchef statt Geschäftsführer

Immerhin scheint es zwischen den chronisch zerstrittenen Gesellschaft dennoch in einer Sache Einigkeit zu geben: Gorenzels Nachfolger soll nicht mehr den Rang eines Geschäftsführers bekleiden. Er soll “lediglich” Sportchef sein und somit unter dem dann alleinigen Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer fungieren. Damit spart die KGaA sicher einige der in Giesing so knappen Euros. Andererseits macht das den Job nicht gerade attraktiver. Außerdem dürfte es den Auswahlprozess eher in die Länge ziehen. Und das Alles zu Beginn der Transferperiode. Perfektes Timing mal wieder bei 1860!

Mögliche Neuzugänge für den TSV 1860 – Der genauere Blick auf die Vorschläge: Teil 1

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Möglicher Neuzugang TSV 1860 München Gesicht Mit Fragezeichen Causa

Letzte Woche habe ich Artikel über mögliche Neuzugänge für den TSV 1860 München verfasst. Dabei habe ich es allerdings vermissen lassen genauer auf die einzelnen Spieler einzugehen. Das möchte ich nun nachholen.

Ich gehe mal davon aus, dass der interessierte Leser die genannten Spieler aus der 3.Liga oder auch unsere eigenen Alternativen aus den U-Mannschaften gut genug kennt, sodass ich diese nicht detaillierter beleuchten muss. Anders sieht das mit den Spielern aus höheren, niedrigeren oder gar ausländischen Ligen aus. Dass jeder Leser diese gut genug kennen könnte, um sie einzuschätzen, ist eher unwahrscheinlich. Beginnen wir also der Reihe nach. Der erste Artikel bezüglich möglicher Neuzugänge für den TSV 1860 drehte sich um Sechser und Achter.

Auf der Sechser-Position brannte kurzzeitig der Baum. Marius Wörl wechselt zwar nach Hannover, bleibt aber noch ein Jahr zur Leihe bei den Löwen. Als Ergänzung steht Nathan Wicht bereit. Dennoch wäre es nicht verkehrt einen weiteren gestandenen Spieler im Kader zu haben, der diese Position einnehmen kann.

Die Optionen für den TSV 1860 München aus Liga drei, die ich vergangene Woche als mögliche Neuzugänge vorschlug (Sebastian Mrovca, Jan Löhmannsröben, Sven Köhler), soll jeder für sich bewerten. So verhält es sich auch für die Achter aus Liga drei, die ich vorgeschlagen habe (Ole Pohlmann, Patrick Sontheimer und Rico Preißinger).

Für die vermutlich den meisten Lesern unbekannten Spieler auf der Sechs und der Acht gibt es im Folgenden eine kleine Zusammenfassung dessen, was sie am Ball können.

Neuzugänge für den TSV 1860: die Sechser-Position

Orhan Dzepar

Orhan Dzepar hat letzte Saison bei MVV Maastricht kein Spiel verpasst und wird nun vereinslos auf der Transferliste landen. Wie alle in den Niederlanden ausgebildeten Profis ist seine Technik sehr gut. Hinzu kommt, dass er mit einer Größe von 1,92m ein wahrer Turm in der Schlacht sein kann. Gegen den Ball spielt er kompromisslos mit gutem Stellungsspiel und gesunder Härte.

Er ist im defensiven Mittelfeld sowohl für die Rolle des tiefen Sechsers als auch als Box-to-Box Spieler einsetzbar. Des weiteren kann er alle anderen zentralen Positionen im Mittelfeld spielen und wäre somit ein guter Griff, sofern man ihn beim TSV 1860 auf dem Radar hat.

Mike Steven Bähre

Der beim FC Barnsley schon als Kapitän aufgelaufene Mittelfeldallrounder Mike Steven Bähre spielte vergangene Saison ab der Winterpause beim SCR Altach in Österreich, zog sich dort allerdings eine Muskelverletzung zu und kommt deshalb auf nur wenig Einsätze. Des Weiteren kennt er die 3.Liga sehr gut, da er auch schon zwei Jahre beim SV Meppen unter Vertrag stand.

Er ist ein unangenehmer Zweikämpfer und hat ein unglaublich präzises Passspiel. Seine Schnelligkeit prädestiniert ihn für die Box-to-Box Rolle auf der Sechs. Darüber hinaus hat er ein gutes Auge für seine Mitspieler. Er erkennt Situationen oft schon, bevor sie entstehen. Schussvorlagen und vorletzte Pässe sind bei ihm ebenfalls auf hohem Niveau. Seine technischen Fähigkeiten helfen ihm in offensiven 1 vs 1-Situationen, von denen er im Dribbling mehr gewinnt als er verliert. Leichte Defizite hat er im offensiven Kopfballspiel. Das sollte uns für diese Position allerdings nicht weiter stören.

Eris Abedini

Der in der Schweiz letzte Saison beim FC Winterthur spielende Eris Adebini dürfte schon auf Jacobaccis Radar stehen. Er ist ein unerbittlicher Zweikämpfer und hat ein sehr gutes Stellungsspiel. Lediglich zwölf Prozent seiner Pässe fanden nicht den Weg zum Adressaten. Sein Timing bei Kopfbällen sollte er noch etwas verbessern. Auch in der Offensive hat er nicht zu unterschätzende Qualitäten. Diese beziehen sich allerdings eher auf die Vorbereitung von Torchancen als auf den Abschluss.

Mit 24 Jahren ist er am Ende der Entwicklungsphase und steht kurz vor der Reife zum gestandenen Spieler. Für mich ist er die erste Top-Option auf der Position, falls er als Neuzugang realisierbar sein sollte. Er kann neben seiner Hauptposition auf der Sechs im Mittelfeld jede Position spielen und ist ebenfalls in der Innenverteidigung einsetzbar.

Max Veloso

Bei Xamax Neuchatel stand vergangene Saison Max Veloso unter Vertrag. Seine Saison endete allerdings mit einer nicht näher definierten Verletzung, was seine Verpflichtung, ohne zu wissen was genau ihm fehlt, zu einem Risiko machen könnte.

Max Veloso ist mit 31 Jahren der erfahrenste Spieler aus meiner Liste an Vorschlägen für diese Position. Kompromisslos geht er gegen den Ball vor und besitzt darüber hinaus ein gutes Stellungsspiel sowie wenig Drang nach vorn. Er ist im Passspiel ähnlich sicher wie Abedini und sehr wertvoll in der Spieleröffnung als erste Anspielstation aus der Abwehrkette heraus. Seine Ballsicherheit und sein durch Erfahrung gutes Auge machen ihn für jede Mannschaft wertvoll.

Achter: welche Transfers sind für die Löwen realistisch?

Yunus Malli

Der in den letzten Jahren bei Trabzonspor und Kasimpasa nur noch als Ergänzungsspieler unter Vertrag stehende Deutsch-Türke Yunus Malli aus Kassel könnte im zentralen und offensiven Mittelfeld eine echte Waffe werden.

Der erfahrene technisch gute und passsichere Mittelfeldspieler, der es liga- sowie vereinsübergreifend in Deutschland und in der Türkei auf 240 Erstligaspiele bringt, ist für mich die erste Wahl für mögliche Neuzugänge beim TSV 1860, falls er finanziell realisierbar sein sollte. 25 Mal stand er auch für die Türkische Nationalmannschaft auf dem Feld.

Abgesehen von den Positionen in der Abwehrkette und im Tor ist er auf allen anderen Positionen links wie rechts einsetzbar. Am liebsten spielt er jedoch in der Mittelfeldzentrale.

Aleksandar Ignjovski

Der ab 1.Juli vereinslose Aleksandar Ignjovski spielte bei Holstein Kiel in der vergangenen Saison unter anderem wegen einer Innenbandverletzung nur noch eine untergeordnete Rolle. Man sollte, falls man ihn verpflichten möchte, also beim Medizincheck sehr genau hinsehen.

Lässt man den gesundheitlichen Aspekt außen vor, ist der 32-jährige Ignjovski ein wunderbarer zwei Wege Spieler, der sowohl offensiv als auch defensiv zum Leistungsträger werden könnte. Präzises Passspiel, offensive sowie defensive Zweikampfquote und gute Werte bei der Schussgenauigkeit machen Ignjovski knapp hinter Malli in der Gesamtbewertung zu einem äußerst interessanten Spieler, der über den Weg 3. Liga noch einmal zeigen könnte, dass es möglicherweise ein Fehler der Kieler war ihn nicht zu verlängern. Sein Einsatzradius beinhaltet alle Mittelfeldpositionen sowie die eines Innenverteidigers. Am stärksten ist er auf der Acht. Er hat übrigens 140 Erstligaspiele in Deutschland und Serbien auf dem Konto.

Luca Bazzoli

Der für die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart im letzten Jahr tätige, beidfüßige Mittelfeldspieler ist flexibel auf allen Positionen in der Zentrale und den Flügeln dieses Mannschaftsteil einsetzbar.

Als Stammspieler dürfte er nicht von Beginn der Saison an in Frage kommen. Aber es besteht durchaus die Möglichkeit, dass er sich in die Mannschaft hineinkämpft und dort mit seiner Technik und Passpräzision eine gute Rolle spielen kann. Der junge Spieler ist noch in der Entwicklung, würde aber sicherlich gut in die Mannschaft passen und ist definitiv finanzierbar.

Die ersten Schritte im Profibereich bei einem Verein wie dem TSV 1860 München zu gehen sollte ebenfalls ein Motivationsfaktor sein.

Bryan Henning

Der 28-jährige Henning war vergangene Saison bei Eintracht Brauchschweig unter Vertrag und wird nun vertragslos. Bei der bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg kämpfenden Eintracht hatte er keinen Stammplatz inne. Ein Wechsel in Liga drei scheint deshalb wahrscheinlich. Ob er ein Thema für den TSV werden kann, werden wir sehen. Für mich wäre er noch vor Ignjovski ein interessanter Spieler aus der zweiten Bundesliga.

Steht er auf dem Feld, ist er in der Zentrale Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Im Schnitt hat er pro Spiel 71 Aktionen, die er größtenteils erfolgreich absolvieren kann. Er ist zwar nicht der Schnellste und zieht in Laufduellen gerne mal den Kürzeren, seine offensiven Qualitäten bezüglich Dribblings und Passspiel sind dennoch unbestritten. Als Vorbereiter könnte er bei unseren Löwen eine tragende Rolle spielen. Auch gegen den Ball macht er vor allem bei Zweikämpfen in den pressingrelevanten Zonen eine äußerst gute Figur.

Kristijan Dobras

Momentan in der zweiten Schweizer Liga beim FC Vaduz (Liechtenstein) unter Vertrag ist Kristijan Dobras. Der 30-jährige Österreicher, der in seiner Karriere schon viele Stationen durchlief, blickt auf 131 Spiele in Österreichs Bundesliga sowie 76 Spiele in den zweiten Ligen Österreichs und der Schweiz zurück.

Ähnlich wie Henning ist er ein Spieler, der einer Partie seinen Stempel aufdrücken kann. Technisch gut geschult, passsicher und mit einem gutem Auge ausgestattet hat er alle Qualitäten, die für die Mittelfeldzentrale offensiv wichtig sind. Gegen den Ball fällt seine Leistung hier etwas ab, ist aber dennoch ganz klar nicht als ungenügend oder gar mangelhaft zu bezeichnen. Sein Stellungsspiel gegen den Ball ist wie man es für einen erfahrenen Spieler erwartet ausgezeichnet. Auch vor defensiven Zweikämpfen scheut er nicht zurück.

In den nächsten Tagen erscheint dann noch Teil 2 mit weiteren Spielern, die als Neuzugänge für den TSV 1860 München infrage kommen.

TSV 1860 München IV beendet Saison als Aufsteiger auf Platz 3

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Tsv 1860 III Fc Espanol dritte IV

Aufstieg für die Dritte, Platz 3 für den TSV 1860 IV – die Löwen blicken im Amateurbereich auf eine äußerst erfolgreiche Spielzeit zurück.

TSV 1860 IV ohne Einsatz am Wochenende

Die Herrenmannschaften des TSV 1860 e.V. haben eine erfolgreiche Saison 2022/23 absolviert. Während die Dritte der Löwen gegen den SC München den Aufstieg in die Kreisliga feiern konnte, musste die Vierte am Wochenende gar nicht mehr antreten. Kurzfristig hatte der FC Anadolu Bayern bekannt gegeben, gegen den TSV 1860 IV nicht anzutreten. Die Punkte gehen somit an die Löwen, die offizielle Wertung steht allerdings noch aus. Schon jetzt aber ist klar, dass der TSV 1860 IV die Saison hinter dem ESV München und dem NK Dinamo München auf einem starken dritten Platz beenden wird. Für die magischen 60 Zähler fehlt lediglich ein Punkt.

Von 26 Partien gingen lediglich fünf Spiele verloren, zwei Mal teilte man sich die Punkte mit dem Gegner. Als Aufsteiger ist dementsprechend natürlich jeder mit dieser Leistung zufrieden. Eine noch bessere Platzierung hätte ohnehin keinen Mehrwert gehabt, da durch den Aufstieg der Dritten nicht noch eine weitere Mannschaft des TSV 1860 das Aufstiegsrecht in Anspruch hätte nehmen können.

Überschattet wurde die Saison von dem plötzlichen Tod von Shendrit Ameti, der sein Leben mit 24 Jahren bei einem Verkehrsunfall verlor.

Sechzig um Sieben: Gorenzel vor dem Abschied beim TSV 1860

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Weiterhin hält sich das Geschehen bei den Löwen in Grenzen – kein Wunder, die Sommerpause hat schließlich gerade erst begonnen. Hinter den Kulissen aber bahnt sich der Abschied von Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel an. In einer Phase, in der eigentlich wichtige Gespräche mit potentiellen Neuzugängen geführt werden müssten, ist der Entscheidungsträger in dieser Hinsicht vor dem Abflug.

sechzger.de Talk Folge 109 online

Den Saisonabschluss sowie das Saisonfazit aus Fansicht gibt es in der neuesten Ausgabe des sechzger.de Talks auf die Ohren. Jan empfängt dazu gleich vier Gäste aus der Redaktion: Mane, Thomas, Bernd und Christian. Gemeinsam sprechen sie ausgiebig über den 38.Spieltag in Zwickau, den Protest am Sendlinger Tor sowie die besten Spiele, die größte sportliche Enttäuschung oder kuriose Anekdoten. Hört also rein in Folge 109!
Ob der Talk im regelmäßigen Rhythmus in der Sommerpause erscheint, entscheidet sich jeweils spontan. Spätestens ab Ende Juli gibt es dann aber wieder das gewohnte, wöchentliche Programm.

Abschied von Günther Gorenzel zeichnet sich ab

Seit Anfang 2018 ist Günther Gorenzel beim TSV 1860 München für die sportlichen Belange zuständig, nun verdichten sich nach AZ-Informationen die Zeichen für einen vorzeitigen Abschied. Zunächst begann er als Sportlicher Leiter, ehe er rund ein Jahr später im Einvernehmen beider Gesellschafter zum Geschäftsführer bestellt wurde. Den 51-Jährigen soll es zu Austria Klagenfurt ziehen, wo er die Lücke schließen soll, die durch den Abgang von Ex-Löwe Matthias Imhof entsteht.

Unter den Löwenfans wird der mögliche Abgang von Gorenzel bereits kräftig diskutiert. Die Meinungen gehen dabei auseinander – während die einen froh sind und sich ohnehin einen Wechsel auf dieser Position gewünscht haben, fragen sich andere nach den Hintergründen. Außerdem wird immer wieder auch angemerkt, dass der sportlich Verantwortliche nur so gut sein kann, wie die finanzielle Struktur es bei den Löwen zulässt. Auch momentan ist der Handlungsbedarf aufgrund einiger Fragezeichen in dieser Hinsicht noch stark eingeschränkt.

Gerüchte zu einem möglichen Nachfolger gibt es derweil noch nicht.

Darts-Löwen feiern Aufstieg

Tolle Nachrichten gibt es nicht nur von der dritten Mannschaft, sondern auch von der Abteilung Präzisionssport beim TSV 1860 München. Die Darts-Löwen blicken bislang auf eine ungeschlagene Saison zurück und konnten daher mittlerweile den Aufstieg feiern. In der kommenden Saison treten sie in der Regionalliga an. Das langfristige Ziel ist ehrgeizig: es soll in die Bundesliga gehen.

Die Ergebnisse beim TSV 1860 vom Wochenende

Ein letztes Mal gab es für die Saison 2022/23 am gestrigen Tag eine Übersicht von den Resultaten am Wochenende. Es waren nämlich nicht nur die Profis im Einsatz, sondern unter anderem auch die U21 gegen den VfR Garching.

News aus der 3.Liga

DFB terminiert Relegationsspiele

Abseits der Frage, ob die SpVgg Unterhaching nun an den Aufstiegsspielen gegen Energie Cottbus teilnehmen wird oder nicht hat der DFB die Spiele zeitgenau angesetzt. Das Hinspiel steigt am Mittwoch, 07.Juni ab 20:30 Uhr in der Lausitz. Am Sonntag, 11.Juni fällt dann – voraussichtlich in Unterhaching – ab 13:00 Uhr die Entscheidung. Beide Spiele sind im Free-TV zu sehen.

Zimmerschied vor Wechsel zu Dynamo Dresden

Auch der TSV 1860 München und Aufsteiger Elversberg sollen ihre Fühler nach ihm ausgestreckt haben, doch nun hat sich Tom Zimmerschmied offenbar anders entschieden. Das Rennen soll laut Medieninformationen Dynamo Dresden gemacht haben. In der abgelaufenen Spielzeit war Zimmerschmied mit zehn Treffern bester Torschütze beim HFC.

Investor vor Einstieg in Zwickau?

In der kommenden Saison muss der FSV Zwickau in der Regionalliga Nordost antreten. Ziel dürfte der sofortige Wiederaufstieg sein. Seit längerer Zeit plagen die Westsachsen allerdings finanzielle Sorgen, die sogar eine Insolvenz für möglich erscheinen lassen. Abhilfe soll ein Investor schaffen, der kurz vor dem Einstieg bei den Schwänen steht. Damit einhergehend sind aber wohl auch einige personelle Veränderungen. Der türkische Geschäftsmann ist offenbar der Berater von Trainer Ronny Thielemann.

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 II und Garching mit Remis

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Trikots des TSV 1860 München
Trikots des TSV 1860 München

Ein letztes großes Fußballwochenende stand bei den Löwen vor der Sommerpause an. Dabei trennte sich unter anderem der TSV 1860 München II mit einem torlosen Remis vom VfR Garching.

TSV 1860 II und Garching teilen die Punkte

Ohne Tore verfolgten rund 60 Zuschauer die Begegnung in der Bayernliga Süd zwischen den TSV 1860 München II und dem VfR Garching. Ausnahmsweise wurde die Begegnung am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße ausgetragen. Die Löwen waren zwar überlegen, konnten daraus jedoch keinen Profit schlagen. “Das Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison” resümierte Trainer Frank Schmöller auf der Homepage des TSV 1860. Auch die U21 beendet ihre Spielzeit wie die Profis auf Platz 8. Die Mannschaft wird ihr Gesicht in der kommenden Saison verändern, da einige Akteure sich anderen Aufgaben widmen werden. Zudem verlässt Torwart-Trainer Marc Lamberger das Team, der seit 2015 bei den Löwen war.

Zudem konnten beide Seriorenmannschaften ihre Spiele gewinnen, die Dritte feierte den Aufstieg in die Kreisliga und die U9 schlug die Stuttgarter Kickers deutlich.

Die Ergebnisse im Überlick

Freitag, 26.05.

U10 – FC Wacker München U11 2:0
TSV Waldtrudering München – Senioren B 1:2
Senioren A – SC München 4:0

Samstag, 27.05.

U21 – VfR Garching 0:0
FSV Zwickau – Profis 2:2
U17 II – SpVgg Greuter Fürth U17 II 2:2
Dritte – SC München 7:2

Sonntag, 28.05.

U9 – Stuttgarter Kickers 11:4
Vierte – FC Anadolu Bayern Nichtantritt Gast

Gorenzel bittet angeblich um Freigabe

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TSV 1860 München Günther Gorenzel

Seit letzter Woche halten sich die Gerüchte, dass Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel zu Austria Klagenfurt wechseln wird. Nun heißt es, dass Gorenzel um seine Freigabe beim TSV 1860 München gebeten hätte.

Günther Gorenzel bittet um Freigabe

Wie die Abendzeitung vermeldet soll der Sportgeschäftsführer Gorenzel bei den zuständigen Gremien um seine Freistellung gebeten haben. Der Österreicher stand seit der Trennung von Michael Köllner besonders von der Ismaik-Seite unter heftiger Kritik. Nach der Verpflichtung von Jacobacci erhielt er sogar eine Abmahnung, da er sich nicht an vorgegebene Prozesse gehalten haben soll. Hat Gorenzel nun die Lust verloren, bei 1860 zu arbeiten? Eine Nicht-Erteilung der Freigabe erscheint sehr unwahrscheinlich, da auch die Vereinsseite Kritik an Gorenzel geäußert hatte.

Viele Ex-Löwen bei Austria Klagenfurt

Gorenzel würde am Wörthersee den Ex-Löwen Matthias Imhof beerben. Dieser wird Klagenfurt verlassen und beim SV Sandhausen in der 3.Liga anheuern. Außerdem ist Löwenlegende Peter Pacult Trainer bei Austria Klagenfurt.

Gorenzels Nachfolge beim TSV 1860 unklar

Wer Günther Gorenzel als Sportgeschäftsführer oder sportlicher Leiter nachfolgen wird, ist unbekannt. Der Zeitpunkt des Wechsels kommt für den TSV 1860 München zu Beginn der Sommerpause sehr ungünstig. Etwa zehn Positionen im Kader sind aktuell für die kommende Saison zu besetzen. Wenn nicht nahtlos ein Nachfolger übernimmt, dürfte wichtige Zeit bei den Neuverpflichtungen verloren gehen, in der 1860 ohne sportlichen Leiter mehr oder weniger handlungsunfähig sein dürfte. Eine interne Vertretung ist nicht bekannt. Wir sind sehr gespannt, wer Gorenzel nachfolgt, falls ihm die Freigabe erteilt wird. Bekommt der von vielen geforderte Benny Lauth nun eine Chance?

 

sechzger.de Talk Folge 109: Zwickau auswärts & Saisonfazit 22/23

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sechzger.de Talk Folge 109 der Abschluss in Zwickau und das Saisonfazit 2022-23

Mit dem Spiel beim FSV Zwickau endete auch beim TSV 1860 München die Saison 2022/23. Entsprechend gibt es natürlich nicht nur einiges von der Partie in Sachsen zu besprechen, sondern insgesamt wird gemeinsam ein Blick auf das zurückliegende Spieljahr mit der ein oder anderen Anekdote geworfen. Dazu empfängt Jan in Folge 109 Christian, Bernd, Mane und Thomas.

Ein Unentschieden zum Abschluss – das 2:2 in Zwickau

Zwei der Teilnehmer in der Runde waren vor Ort anwesend und können daher das Geschehen in Zwickau aus dieser Perspektive beurteilen. Dabei spielt – Bernd freut sich – auch der kulinarische Aspekt eine Rolle. Zunächst aber geht es um das Geschehen im Block mit Meinungen zu der Stimmung sowie der Verabschiedung von Ronny König auf Seiten der Gastgeber. Sportlich hat nicht nur Trainer Jacobacci in der Pressekonferenz seine Meinung kundgetan – auch in Folge 109 kommt das Spiel auf dem grünen Geläuf nicht zu kurz. Der Debüttreffer von Milos Cocic oder zwei knifflige Situationen sind dabei nur einige Beispiele.

Die Protestveranstaltung am Sendlinger Tor

Ganz kurz wird im Mittelteil der Sendung ein Blick auf den vergangenen Mittwoch am Sendlinger Tor geworfen. Bekanntlich war Hasan Ismaik nicht nach München gereist. Der angekündigte Protest fand dennoch in sehr geordneten Bahnen statt. Negativ fielen da schon eher die Berichte im Anschluss auf, die eine ganz andere Sichtweise schildern, als wie es vor Ort schlussendlich wahrgenommen wurde.

Das Saisonfazit 2022/23 – vor allem aus Fansicht

Zurück zum Sportlichen folgt zunächst der aus Löwensicht ernüchternde Blick auf die Tabelle. Platz 8 und weit hinter den Erwartungen – also in diesem Fall den Aufstiegsplätzen – zurück findet sich der TSV 1860 schlussendlich ein. Sogar die Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison konnte nicht realisiert werden. Sowohl die Frage nach dem sportlichen Tiefpunkt als auch dem schmerzhaftesten Abgang wird ausführlich besprochen. Damit aber auch noch etwas bessere Stimmung aufkommt, wird zum Abschluss in Folge 109 gemeinsam ein Blick auf die besten Heim- oder Auswärtsspiele oder die kuriosesten Erinnerungen an die Saison 2022/23 geworfen. So viel sei an dieser Stelle verraten: Wurst und Senf spielen auch hier wieder eine entscheidende Rolle…

Der sechzger.de Talk 109 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Die Sommerpause hat begonnen

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Drei Tage ist das Saisonfinale von Zwickau nun her. Seitdem ist Sommerpause und geht es beim TSV 1860 München ziemlich ruhig zu. Bisher gibt es von der Grünwalder Straße kaum Bemerkenswertes zu vermelden.

Das Spiel in Zwickau in der TAKTIKTAFEL

Bernd Winninger geht in die Sommerpause. Allerdings nicht, ohne für Euch das 2:2 in Zwickau in der TAKTIKTAFEL zu analysieren. Er kommt zum selben Ergebnis wie Maurizio Jacobacci: Das Spiel hätte gewonnen werden müssen.

Feier zum Karriere-Ende auf Mallorca

Marius Willsch und Stefan Lex wurden vor dem Spiel gegen Ingolstadt verabschiedet. Nun feiern die Beiden ihr Karriere-Ende auf Mallorca wie auf dem Instagram-Profil von Marius Willsch zu sehen ist.

Abschlussfeier auf Mallorca, Quelle Instragram masch1803

Mit dabei waren Phillipp Steinhart und Physio Nick Wurian. Wahrscheinlich kam Sascha Mölders zu später Stunde auch noch vorbei. Der soll sich ja auch ganz gerne am Ballermann aufhalten.

Gorenzel vor dem Abschied in der Sommerpause?

Bereits letzte Woche gab es erste Gerüchte um einen Abschied von Günther Gorenzel zu Austria Klagenfurt. Nachdem Gorenzel nach der Entlassung von Köllner und der sich ziehenden Suche nach einem Nachfolger auf der Ismaik-Seite schwer in der Kritik stand, mehren sich nun die Zeichen, dass auch die e.V.-Seite einer Trennung zustimmen könnte. Zum einen wurde Gorenzel von Präsident Reisinger abgemahnt, zum anderen scheint auch der e.V. nach der nun vergangenen Saison nicht mehr vollends von ihm überzeugt zu sein.

Daher könnten beide Seiten die Chance bei Schopf packen und Gorenzel ohne Kosten für eine Vertragsauflösung los zu werden, spekuliert die AZ. Außerdem hält sie es für möglich, dass Kreditgeber Ismaik unter einem neuen Sportchef die Schatulle wieder öffnet und das Budget für die kommende Saison erhöht. Es stellt sich nur die Frage, wer nahtlos vom Österreicher übernehmen kann und in der Sommerpause die 9-10 freien Stellen im Kader sinnvoll besetzen kann.

Sechzger.de Talk 109

In der 109. Ausgabe des sechzger.de Talks begrüßt Jan Christian, Bernd, Mane und Thomas. Die fünf schauen auf das Spiel in Zwickau zurück und lassen die Saison aus persönlicher Sicht Revue passieren. Dabei spielt Mane eine Hauptrolle, weil er alle Pflichtspiele der Saison live im Stadion gesehen hat. Ausgerechnet diese Saison… Den Talk findet Ihr auf dem YouTube-Kanal  bzw. könnt ihn auf diversen Podcast-Plattformen abonnieren, zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

BFV meldet Unterhaching zur Relegation

Es ist ein unwürdiges Hickhack um die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur dritten Liga. Unterhachings Präsident Schwabl ziert sich weiter, die Teilnahme der Bobfahrer zu bestätigen. Der BFV schaffte nun Fakten und meldete die SpVgg als Teilnehmer. Damit stehen sich Energie Cottbus und die Bobfahrer am 07. und 11.06. in den Aufstiegsspielen zur dritten Liga gegenüber. Cottbus genießt zuerst Heimrecht. Beide Spiele werden bei magenta-Sport übertragen.

Sapina zu RWE

Erster Neuzugnag für Rot-Weiss Essen. Vinko Sapina wird aus Verl in den Ruhrpott wechseln. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2025.

Tankulic verlässt Meppen

Nach dem Abstieg der Emsländer wird sich Luka Tankulic einen neuen Verein suchen. Tankulic bestritt 147 Spiele für den SV Meppen und brachte es dabei auf 54 Scorerpunkte.

Damit wünschen wir Euch einen guten Auftakt in die kurze Arbeitswoche. Falls Ihr nicht eh in den Ferien seid.

 

FSV Zwickau – TSV 1860 München (2:2) in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des letzten Spiels der Saison 22/23. FSV Zwickau – TSV 1860 München war das Duell am letzten Spieltag der dritten Liga. Am Ende trennte man sich in einem trotz der Ausgangslage relativ intensiven Spiel schiedlich friedlich 2:2 und verabschiedete die Schwäne in die Regionalliga Nordost.

Maurizio Jacobacci schickte sein Team mit einem relativ offensiv geplantem 4-2-3-1 aufs Feld. Die Zwickauer trainiert von Ronny Thielemann begannen im 3-5-2 und stellten zur Pause auf 4-4-2 um.

Im 4-2-3-1 der Sechzger spielte Marcel Bär hinter Lakenmacher auf der Zehn. Er nahm dort jedoch nicht die Rolle des klassischen Spielmachers (Engache/Trequartista), sondern die eines Schattenstürmers ein. Das ist ein taktisches Stilmittel, bei dem das System aus dem Zentrum heraus in die Spitze verstärkt wird. Der Zehner ist also eher als hängende Spitze zu sehen und nicht wie für diese Position üblich als kreativer Ballverteiler.

Bevor wir tiefer in die Analyse einsteigen, gibt es wie immer die wichtigsten statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte FSV Zwickau – TSV 1860 München

  • Ballbesitz TSV 1860 61% – FSV 39%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 85% – FSV 85%
  • defensive Zweikampfquote TSV 1860 58% – FSV 61%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 16/5 – FSV 16/5
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 9,34 – FSV 8,95

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz/Passgenauigkeit

Diese Werte hängen wie wir wissen meist stark zusammen. Bei den Kontrahenten vom Samstag zeigt sich dass, dieser Zusammenhang sehr unterschiedlich sein kann.

Beginnen wir beim TSV 1860. Hier sehen wir das typische Bild, das sich zeigt, wenn der Zusammenhang direkt proportional ist. Die Mannschaft weist also sowohl eine hohe Ballbesitzquote als auch eine hohe Passgenauigkeit auf. Beim TSV 1860 war der Rückpass in der Defensive auf einem für die Ballbesitzquote niedrigen Niveau, der Querpass innerhalb der Defensivabteilung jedoch sehr hoch. Insgesamt spielten die Löwen 154 sogenannte defensive Pässe. Das sind fast 30%.

Das gute defensive Stellungsspiel der Zwickauer zwang die für den Spielaufbau zuständigen Spieler des TSV 1860 oft, lange den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen bis sich die Möglichkeit zu einem konstruktiven Pass ins Mittelfeld bot. Damit steigen, wie der regelmäßige Leser dieser Rubrik weiß, sowohl die Ballbesitzquote als auch Passgenauigkeit in der Statistik. Um zu sehen was diese statistischen Werte für die offensive wert sind müssen wir die Pässe, die Offensive relevant sind und deren Genauigkeit zu Rate ziehen.

Hier fällt die Genauigkeit dann im Vergleich zum Gesamtergebnis deutlich ab. Rechnen wir die Vorwärtspässe die nach defensiven Rückpässen eine logische Konsequenz sind, und deren Genauigkeit aus der Gesamtgleichung heraus haben wir bei Pässen die für offensiven Raumgewinn, und damit für Druck auf den Gegner, sorgen, eine Passgenauigkeit von lediglich 70% beim TSV 1860 München.

Der FSV Zwickau hatte im Spiel im Vergleich zum TSV 1860 nach vorn eine um 6% höhere Passgenauigkeit vorzuweisen, da sich die Spieler der Schwäne weniger mit defensiven Sicherheitspässen beschäftigen mussten als die Spieler der Sechzger.

Defensive Zweikampfquote

Eine kleine Diskrepanz von lediglich 3% in der obigen Statistik hat am Ende eine Große Auswirkung auf das Spiel und die Zahlen in Abhängigkeit vom Gegner. In vielen Zweikämpfen kam der TSV 1860 München zu spät und so mussten die Mitspieler oft den Gegenspieler übernehmen und der Ball wurde erst im zweiten Versuch durch Ablaufen und nicht im Zweikampf erobert.

Die Zwickauer waren hier deutlich effektiver. Der FSV führte auch den Ballbesitzverhältnissen geschuldet 40% mehr defensive Zweikämpfe als der TSV 1860 und gewann am Ende 46% mehr. Wie passt das zu der nur kleinen Diskrepanz in der Statistik, fragt sich nun vielleicht der ein oder andere. Die Statistik, die vor dieser Analyse steht, bezieht sich rein auf die Quote der jeweiligen Vereine. Die Zahlen, die ich in diesem Absatz präsentiere sind diejenigen in Abhängigkeit des Gegner.

Schüsse/aufs Tor

Diese Statistik ist oft diejenige an der man die Leistung und die Einsatzbereitschaft der Mannschaften am Besten vergleichen kann.

Beide Teams schlossen gleich häufig ab und die Schüsse der beiden Teams gingen auch gleich häufig aufs gegnerische Tor. Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied. Während die Defensivspieler des FSV Zwickau fünf Schüsse des TSV 1860, die auch so aufs Tor gegangen wären, dass sie dem Torhüter Brinkies Arbeit verschafft hätten, blocken konnten, war dies bei den Sechzgern nur einmal der Fall.

Geblockte Schüsse gelten in der Statistik als nicht aufs Tor geschossen. Die Schussgenauigkeit von 31,25% bei beiden Teams müssen wir als durchaus differenziert sehen. Denn am Ende des Tages wäre diese, wenn der FSV Zwickau die Schüsse nicht Blocken hätte können für den TSV 1860 bei 62,5 gelegen und bei den Zwickauern ohne den geblockten Schuss bei 37,5.

Der Einsatzwille der Zwickauer Defensive an und in der eigenen Box ist also auch hier lobend zu erwähnen. Den Sechzgern sei es allerdings verziehen im Spiel um die goldene Ananas hier nicht mehr vollen Einsatz gezeigt zu haben.

PPDA

Der Index für das Pressingverhalten im Spiel ist fast auf gleichem Niveau. Der TSV 1860 München zeigte im Vergleich zum Saisondurchschnitt eine erwartbare Leitung in den Pressingrelevanten Zonen und ließ knapp einen Pass weniger pro Aktion gegen den Ball dort zu als im Saisonmittel.

Zwickau ließ einen Pass mehr pro Defensivaktion zu als der Saisondurchschnitt hätte vermuten lassen.

Beide Mannschaften setzten über die neunzig Minuten komplett gesehen nicht unbedingt stark auf aggressives Anlaufverhalten. Allerdings muss man sagen, dass sich das bei den beiden Teams jeweils nach den Treffern, die sie ins Hintertreffen brachten, solange änderte bis der Ausgleich wieder hergestellt war.

Die Tore

Die Tore und weitere Highlights sind hier noch einmal anzusehen.

Ich werde es mir heute sparen eines der Tore auf seine Ursachen zu untersuchen.

Stattdessen will ich hier anmerken, dass ein Schiedsrichter hinter den Toren auch in der dritten Liga angebracht wäre wenn es die Unparteiischen nicht schaffen, ja in dieser Situation gar nicht schaffen können einen Ball der ins Toraus gedribbelt wird als solchen zu erkennen und das Spiel unberechtigter Weise weiterlaufen lassen.

Am Ende ist es für mich nicht genau aufzulösen ob nun Greilinger ein Eigentor unterlaufen ist, oder ober ob der Zwickauer Eichinger den Ball ins Tor bugsierte.

Was das schönste Tor des Tages war, soll jeder für sich selbst entscheiden. Für mich waren alle Treffer außer dem Tor zur zwischenzeitlichen Führung des FSV sehr sehenswert und schön herausgespielt.

Das fiel auf

Milos Cocic schießt sein erstes Tor in der Liga. Das gibt ihm hoffentlich auftrieb und Motivation für die kommende Saisonvorbereitung beim TSV 1860.

Trotz deutlicher Überlegenheit, was das Spiel in die gegnerische Box und die Ballkontakte dort betrifft, für den TSV 1860 München hatte der FSV Zwickau die gleiche Anzahl von Schüssen und die gleiche Schussgenauigkeit vorzuweisen. Sechzig verzettelte sich ein wenig zu oft in der gegnerischen Box, die der FSV Zwickau allerdings gut einsatzfreudig und diszipliniert verteidigte.

Beide Teams waren im Verhältnis zum Ballbesitz auf einem ähnlichen niedrigen Niveau was den langen Ball zum Raumgewinn betrifft. Das spielerische Element überwog im Mittelfeld bei beiden Teams.

Während die Sechzger sich ihre Chancen hauptsächlich über den rechten Flügel erspielten, fielen beide Tore der Sechzger nach flanken von der linken Seite.

Zwickau war bei seienn abgeschlossenen Angriffen meist durchs Zentrum unterwegs, die Tore fielen allerdings bei Angriffen über die Flügel, bzw. die Halbpositionen.

Nehmen wir nur die Qualität der Chancen als Bemessungsgrundlage und gehen davon aus, dass eine Großchance verwandelt werden sollte, wäre der TSV 1860 München mit fünf Toren im Gepäck bei zwei Gegentreffern als verdienter Sieger nach München zurückgereist. Zwickau muss sich hier bei Torhüter Brinkies und der fehlenden Zielgenauigkeit bei einigen Spielern der Sechzger bedanken.

Fazit

Ein versöhnlicher Abschluss einer Saison mit Stimmungsvollem Publikum auf beiden Seiten.

Die Prophezeihung Michael Köllners, wir hätten im Mai was Großes zu feiern, bleibt unerfüllt. Zu feiern gibt es für die Mannschaft der KGaA tatsächlich gar nichts, außer vielleicht, dass diese, sich gegen Ende zäh wie Kaugummi vor sich hin ziehende, Saison endlich vorbei ist.

Kommende Saison wird der TSV 1860 München dann als die Mannschaft ins Rennen starten, deren länge der Ligazugehörigkeit nur noch vom Halleschen FC übertroffen wird. Ob sie diese dann endlich in die richtige Richtung verlassen können wird, hängt meiner Meinung nach weniger von verfügbaren Etat, als von der Leistung des Trainerstabes ab. Dass die Qualität des Fußballs und das was man mit einem auch eher günstigen Kader erreichen kann in der dritten Liga nicht unbedingt Proportional zusammenhängen hat man in den Saisons gesehen, als dem Kader des TSV von verschiedenen Seiten, warum auch immer, des Öfteren die Breite abgesprochen wurde und man zweimal in Folge den Aufstiegsplatz, bzw. Relegationsplatz nur knapp verfehlte.

Am Ende haben die Löwen in der Saison 22/23 mit einem deutlich teureren Kader (8,2 Mio. Wert am Ende der Saison) als in den Saisons zuvor (jeweils etwa 6,3 Mio. Wert am Ende der Saison), als man jeweils vierter wurde, das gleiche Ergebnis erzielt wie in der Saison 19/20 als der Marktwert aller Spieler bei bei 6,1 Mio. € am Ende der Saison lag.

Wie geht’s weiter?

Man kann über die Gründe des Ergebnisses Spekulieren und Schuldige suchen soviel man will. Das hilft keinem Weiter. Es müssen endlich Lösungen her, die den Geschäftsführern der KGaA mehr Entscheidungsfreiheit bezüglich der finanziellen Gestaltung lassen. Dass Hr. Pfeifer ab einer bestimmten Höhe einer Ausgabe immer die Zustimmung eines Gremiums in der KGaA, oder einer Einzelperson die als Kommanditist der KGaA nach geltendem Wirtschaftsrecht, eigentlich keine Entscheidungsgewalt in operativen Prozessen haben sollte, braucht lähmt die Sechzger in allen Belangen stärker als die restlichen Mannschaften im gesamten deutschen Profifußball.

Ich wünsche Euch eine schöne Sommerpause, schönen Urlaub und viel Sonne. Die nächste Taktiktafel gibt es dann vor dem ersten Spiel der kommenden Saison.

Bis dann Euer Bernd Winninger

Datenquelle: Wyscout

Hasan Ismaik – vom Philosoph zum Internet-Troll?

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Hasan Ismaik hat unter einem Post seines persönlichen Facebook-Accounts “Ismaik 1860 Munich” den Kommentar eines Fans mit “Kotzsmileys” und provokanten Äußerungen beantwortet – entwickelt sich der Kreditgeber zum Troll auf Social Media?

Ismaik in der Öffentlichkeit

Hasan Ismaik hat in der Vergangenheit auf verschiedene Weise seine Person in der Öffentlichkeit präsentiert. Trat er zu Beginn seines Einstiges beim TSV 1860 noch selbst vor die Kameras (“we need a new sport director“, “I go to the DFL“), äußerte er sich später vorwiegend in Zeitungen oder Online-Blogs. Eines Tages entdeckte er Social Media für sich: Auf seiner Facebook-Seite “Ismaik 1860 Munich” teilte er regelmäßig Bilder vom 1860-Training oder äußerte sich zur sportlichen und nicht-sportlichen Situation.

Sprunghafter Anstieg der Follower

Seine Posts müssen weltweit eine unerwarteten Hype ausgelöst haben, denn innerhalb weniger Tage wuchs die Anzahl der “Likes” auf Ismaiks Facebookseite wie von Zauberhand von knapp 15.000 Usern auf über 160.000 Follower. Inzwischen ist die digitale Gefolgschaft auf über 257.000 angewachsen. Kommerzielle Blogger hassen diesen Trick.

Vom Unternehmer zum Philosophen

Nun, da eine breitere Masse von Followern weltweit angesprochen werden musste, nutzte Ismaik die Gelegenheit, sich weltpolitisch und philosophisch auf seinem 1860-Facebook-Auftritt zu Wort zu melden. Er zitierte Georg Wilhelm Friedrich Hegel, wünschte sich ein Treffen mit Angela Merkel (“Ich finde Merkels Wirken großartig, ich würde sie sehr gerne kennenlernen, das wäre ein großes Ereignis für mich.”) und teilte Veröffentlichungen von Frankreichs Präsident Macron.

Ismaik teilte despektierliche Posts gegen das Präsidium

In der jüngeren Geschichte seiner Social-Media-Karriere fiel Ismaik unter anderem mit dem Teilen von Kommentaren einiger User auf, die Fans, den e.V. und das Präsidium diskreditierten:

“Wirklich traurig finde ich die, die immer noch nicht kapiert haben dass Ismaik viel mehr Segen als Fluch ist. Und den Zündlern würd ich Stadionverbot erteilen ..
aber dann dürfte ja unser kreisklassenpräsident auch nicht mehr ins Stadion”
(Da Capo)

“Ein wahrer Löwe, nicht wie dieses zündelnde Pack!”
(loewe_1860_j)

“hasan, dass geschehene in den letzten vier Wochen war peinlich für den tsv. es tut mir außerordentlich leid, dass man dich nicht in Kenntniss gesetzt hat. dafür fehlen mir noch heute die Worte.”
(Andreas de Biasio)

Ismaik wünscht keinen persönlichen Kontakt mit dem e.V.- und wünscht sich daraufhin persönlichen Kontakt mit dem e.V.

Es gibt durchaus nachvollziehbare Gründe, warum ich seit Jahren auf den persönlichen Dialog verzichte. Ich habe vor allem in den Anfangsjahren immer an stundenlangen Besprechungen bei 1860 persönlich teilgenommen. Das Ergebnis war immer das selbe: Große Ankündigungen, keine Ergebnisse.

So äußerte sich Hasan Ismaik zuletzt am 12. April über seinen Facebook-Kanal. Im Mai (im Rahmen seiner Absage einen Tag vor einer Veranstaltung eines 1860-Blogs und 1860-Podcasts im Kino am Sendlinger Tor) hingegen erklärte er sein Fernbleiben wie folgt:

“Ich möchte jedoch sicherstellen, dass ich auch die Möglichkeit habe, mit meinen Partnern über unsere Ziele für 1860 zu sprechen, und ich hoffe, dass wir eine gemeinsame Basis finden werden. Vor diesem Hintergrund halte ich es für produktiver, das Ergebnis dieser Diskussion abzuwarten, anstatt sich jetzt auf Spekulationen einzulassen, die einer gemeinsamen Ausrichtung aller Beteiligten abträglich sein könnten.”

Neuestes Kapitel: Ismaik antwortet mit “Kotz-Smileys”

Im neuesten Kapitel um Hasan Ismaiks Facebook-Account geht es auf der Niveau-(T)Rolltreppe noch ein paar Stufen tiefer. Unter einem Post von Ismaik auf dessen Facebook-Seite hatte ein User einen – zugegeben – sehr kritischen und in der Wortwahl eher provokanten Kommentar abgesetzt. Ismaik reagierte wie gewohnt besonnen und professionell auf die Kritik (“Ich kaufe den Rest der Rationen, damit du bequem schlafen kannst”). Aber Bilder (Screenshots) sagen mehr als tausend Worte:

Facebook-Account der offizielle Ismaik-Account?

Bei Betrachtung der Widersprüche und seltsamen Posts des 1860-Kreditgebers stellen sich viele Fans die Frage, ob hier wirklich Hasan Ismaik an der Tastatur sein Unwesen treibt. Dies jedoch hatte er zuletzt (auch via Facebook) zumindest betont:

Ich möchte noch einmal betonen, dass diese Accounts meine offiziellen Kommunikationswege sind, über die ich meine Meinungen, Anregungen und Wünsche zu unseren Löwen kund tue. Ich bin immer bestens informiert und auf dem aktuellen Stand über unseren Verein.

Freilich könnte das jeder geschrieben haben. Ismaik wäre jedoch geraten, sollte sich hier jemand seinen guten Namen aneignen, rechtliche Schritte gegen diejenige Person(en) einzuleiten.