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Goden führt TSV 1860 II zum Sieg gegen den SV Erlbach

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TSV 1860 München II SV Erlbach Bayernliga Süd 19 Spieltag 2022 23 Gilching

Der TSV 1860 München II ist in der Bayernliga Süd zurück in der Siegerspur und hat gegen den SV Erlbach einen “Heim”sieg in Gilching gefeiert. Kevin Goden war dabei doppelt als Torschütze erfolgreich.

TSV 1860 II holt gegen den SV Erlbach drei Punkte

Eine Woche nach dem Auswärtssieg in Kirschanschöring hat die zweite Mannschaft des TSV 1860 auch gegen den SV Erlbach jubeln können. Die Löwen legten dabei los wie die Feuerwehr und waren bereits nach sechs Minuten mit 1:0 in Front. Kevin Goden hatte dem Torwart der Gäste den Ball abgeluchst und anschließend aus spitzem Winkel getroffen. Nach 20 Minuten war die Defensive der Erlbacher wieder etwas unaufmerksam und erneut nutzte Goden die sich bietende Gelegenheit aus. Es war der neunte Saisontreffer für den 23-Jährigen.

Die Freude über die doppelte Führung hielt allerdings nicht allzu lange an. Thomas Breu verkürzte nach einer Ecke zunächst auf 1:2 (23.), ehe er wenig später auch den Ausgleich erzielen konnte (34.). Vorausgegangen war dem Treffer eine Schulterverletzung von Löwen-Keeper Maximilian Rothdauscher, der im Anschluss nach einer längeren Behandlungspause ins Krankenhaus gefahren wurde. sechzger.de wünscht an dieser Stelle gute Besserung!

Nach dem Seitenwechsel hatte der SV Erlbach die Partie gegen den TSV 1860 München II deutlich besser im Griff. Die erneute Führung für die Löwen kam daher eher überraschend. Trainer Frank Schmöller bewies mit der Einwechslung von Julian Bell ein goldenes Händchen, er erzielte nur kurze Zeit darauf das 3:2 per Schuss in den Winkel (68.). Die Gäste versuchten bis zum Schluss den erneuten Ausgleich zu erzielen, scheiterten jedoch an der Löwen-Defensive. Die Zweitvertretung des TSV 1860 feiert damit den zweiten Sieg in Folge und liegt auf dem 10.Rang der Bayernliga Süd.

Winterpause ist für den TSV 1860 II noch nicht angesagt, es stehen noch zwei Partien im Terminkalender. Nächste Woche sind die Löwen zu Gast in Ismaning, Anpfiff ist am Samstag (19.November) um 14:00 Uhr.

3. Liga am Samstag: SV Elversberg mit dem nächsten Sieg

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SV Elversberg SC Freiburg II

Die SV Elversberg eilt von Sieg zu Sieg… Auch der SC Freiburg II, der die Löwen am Mittwoch dominiert hatte, konnte bei den Saarländern nichts Zählbares mitnehmen. Der Aufsteiger hingegen stand schon vor der Partie als Wintermeister fest und schickt sich tatsächlich an, den Durchmarsch in die 2. Bundesliga zu realisieren.

SV Elversberg – SC Freiburg II 3:0 (2:0)

Tore:
1:0 Woltemade (23.)
2:0 Rochelt (30.)
3:0 Jacobsen (74., Elfmeter)

Dynamo Dresden – FSV Zwickau 0:0 (0:0)

Tore:
Fehlanzeige

Hallescher FC – 1. FC Saarbrücken 1:2 (0:0)

Tore:
0:1 Grimaldi (74.)
0:2 Uaferro (77.)
1:2 Steczyk (80.)

Gelb-Rot: Landgraf (61., HFC)

SV Meppen VfL Osnabrück
Vor dem Spiel war die Stimmung bei den Fans des SV Meppen noch prächtig

SV Meppen – VfL Osnabrück 0:3 (0:1)

Tore:
0:1 Simakala (42., Elfmeter)
0:2 Simakala (51.)
0:3 Wulff (69.)

SV Meppen VfL Osnabrück
Die Fans des VfL Osnabrück hatten im Emsland ordentlich Grund zum Jubeln

MSV Duisburg – FC Ingolstadt 04 0:1 (0:0)

Tore:
0:1 Brackelmann (58.)

SC Verl – SV Wehen Wiesbaden 1:1 (0:1)

Tore:
0:1 Corboz (44., Eigentor)
1:1 Sapina (66., Elfmeter)

Die restlichen Partien des Spieltags

Bereits am Freitag Abend unterlag Borussia Dortmund II dem FC Erzgebirge Aue mit 0:1. Am Sonntag empfängt der VfB Oldenburg den SV Waldhof Mannheim und die SpVgg Bayreuth reist zu Viktoria Köln.

Der TSV 1860 und Rot-Weiss Essen beenden das Drittligajahr am Montag vor 15.000 Zuschauern auf Giesings Höhen. Wir tickern natürlich live aus dem Grünwalder Stadion.

Reform: 3. Liga in der Saison 2024/25 mit 22 Mannschaften?

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TSV 1860 München 2:2 Saarbrücken 27.05.2018

Meister müssen aufsteigen – diese Forderung hört man gerade in der Regionalliga sehr oft. Aktuell gibt es ja fünf Staffeln, am Ende jedoch nur vier Aufsteiger. Eine Lösung des Problems hat sich bislamng nicht gefunden, obwohl bereits zahlreiche Vorschläge gemacht wurden. Eine mögliche Reform wäre die Aufstockung der 3. Liga auf 22 Mannschaften. Aber ob das der Weisheit letzter Schluss ist…?

3. Liga in der Saison 24/25 mit 22 Mannschaften?

Ganz klar: Am liebsten wäre es uns natürlich, wenn Regelungen, die die Regionalliga und die 3. Liga betreffen, uns schon ganz bald nicht mehr tangieren. Wenn wir jedoch ein paar Jahre zurückdenken, geht der Puls wieder ein bisschen hoch. Was waren das in der Relegation nur für nervenaufreibende Partien zwischen dem TSV 1860 und dem 1. FC Saarbrücken!

Das neue Reform-Modell sieht vor, dass in der Saison 2023/24 statt vier nur drei Teams aus der 3. Liga absteigen, dafür aber fünf auf. Somit würde die 3. Liga ab 2024/25 aus 22 Mannschaften mit fünf Auf- und Absteigern bestehen. Mit dieser Regelung könnten also alle fünf Regionalliga-Staffeln (Nord, Nordost, Bayern, Südwest und West) bestehen bleiben, der Meister würde jeweils direkt aufsteigen.

Was sagt der DFB zu dem Vorschlag?

Aber ist das des Rätsels Lösung? Lassen sich die aktuellen Drittligisten fünf Absteiger schmackhaft machen? Als Kompensation werden der 3. Liga zukünftig sechs (statt bisher vier) Startplätze im DFB-Pokal in Aussicht gestellt.

Bis zum 31. Mai 2023 sollen die Gespräche mit dem DFB abgeschlossen sein. Es bleibt also spannend…

Interview mit Dennis Dressel nach seinem Wechsel zu Hansa Rostock

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Dennis Dressel TSV 1860
Szene mit Dennis Dressel

Im vergangenen Sommer endete für Dennis Dressel eine lange Zeit beim TSV 1860 München. Ihn zog es zu Hansa Rostock in die 2.Bundesliga, wo er seit Saisonbeginn fester Bestandteil der Startaufstellung ist. Im sechzger.de-Interview spricht Dressel über seinen Start an der Ostsee, ungewohnte Positionen und seine persönliche Zukunft.

Interview mit Ex-Löwe Dennis Dressel

sechzger.de: Servus Dennis, zunächst einmal alles Gute nachträglich zu deinem Geburtstag! Bevor wir starten: Fischbrötchen oder Weißwurscht?

Dennis Dressel: Fischbrötchen.

sechzger.de: Daran anschließend: Ostsee oder Alpen?

Dressel: Alpen.

sechzger.de: Nach 15 Jahren bei den Löwen hast du dich im Sommer Hansa Rostock angeschlossen. Bist du gedanklich schon angekommen im Norden oder sehnst du dich nach Bayern zurück? Wie empfindest du die Mentalität der Menschen in Rostock?

Dressel: Ich habe nicht erwartet, dass ich mich so schnell so wohl fühlen werde hier im Norden.

sechzger.de: Kommen wir nun aber zum Fußball. Du hast mit dem Wechsel nach Rostock den Schritt in die 2.Bundesliga gewagt – und wurdest ganz offensichtlich belohnt wie deine Einsatzzeiten eindrucksvoll aufzeigen. Hättest du das selber so erwartet?

Dressel: Ich hatte gehofft, dass ich schon eine Rolle spielen würde und meine Einsatzzeiten bekomme werde, aber das kann man davor nie genau wissen wie es dann letztendlich läuft. Dass es für mich persönlich so gut läuft, freut mich aber sehr und ich hoffe es geht so weiter.

sechzger.de: Apropos Erwartung: Im Spiel gegen den SV Darmstadt am 4.Spieltag wurdest du als Linksverteidiger aufgeboten. Hättest du kommen sehen, dass du im Profibereich jemals auf dieser Position spielen wirst?

Dressel: Ich habe diese Position bis zu dieser Saison noch nie in einem Pflichtspiel gespielt, dementsprechend hatte ich nicht unbedingt damit gerechnet. Aber natürlich spielt man da, wo der Trainer einen aufstellt.

“Nicht ablenken lassen von dem, was alles geschrieben und berichtet wird”

sechzger.de: Hansa steht nach 15 Spieltagen mit 17 Punkten (Anm. d. Red.: mittlerweile 18 Punkte aus 16 Spielen) kurz vor der Abstiegszone. In München, oft als “Medienstadt” bezeichnet, würden die Diskussionen sicher bereits ordentlich am Laufen sein. Wie ist das in Rostock? Gibt es ähnlich viel Medientrubel mit zahlreichen Zeitungen oder Blogs?

Dressel: Hansa Rostock ist auch ein großer Verein, der viele Anhänger hat und für den sich viele Menschen interessieren. Dementsprechend gibt es genauso Zeitungen, die über die aktuelle Situation berichten. Aber das ist im Fußball glaube ich normal und gehört dazu.

sechzger.de: Wäre weniger Berichterstattung manchmal hilfreich für die Leistung auf dem Platz? Wir spielen an auf Standorte wie Heidenheim oder Sandhausen, die seit Jahren in der 2.Bundesliga etabliert sind und vergleichsweise ruhig arbeiten können.

Dressel: Natürlich gibt es Vereine, die nicht so im Fokus stehen wie andere. Dennoch sollte man als Fußballer und als Mannschaft versuchen, sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren und sich nicht ablenken zu lassen von dem, was alles geschrieben und berichtet wird.

Beeindruckende Atmosphäre im Ostseestadion

sechzger.de: Ähnliches gilt wohl für die Erwartungshaltung der Zuschauer auf den Rängen. Hansa Rostock und Sechzig München – zwei bekannte Fanszenen in Deutschland mit viel Charakter. Hand aufs Herz, unter welchen Fans wird man das nötige Quäntchen mehr gepusht und welche Fans sind kritischer mit euch Spielern?

Dressel: Hansa Rostock und Sechzig sind zwei Traditionsvereine mit einer riesigen Fanbase. Und das ist ja das Schöne am Fußball, wo man vielleicht nochmal die letzten Prozente rauskitzeln kann mit der Unterstützung der Fans.

sechzger.de: Eure Fans finden sich zu den Heimspielen im Ostseestadion ein. Wie gefällt dir eure Heimstätte?

Dressel:  Ein Super Stadion – dort kann sich eine beeindruckende Atmosphäre bilden. Vor allem bei den Abendspielen unter Flutlicht.

sechzger.de: Verfolgst du denn die Spiele des TSV 1860 weiterhin? Hast du noch Kontakte zu deinen ehemaligen Mannschaftskameraden, trifft man sich vielleicht sogar?

Dressel: Ich verfolge weiterhin den TSV 1860 München, das ist glaube ich normal wenn man 15 Jahre bei einem Verein war. Natürlich hat man noch Kontakt zu einigen Mannschaftskollegen – aber ein Treffen ist aufgrund der Entfernung im normalen Saisonbetrieb eher schwierig.

sechzger.de: Ihr könntet am Ende der Saison den Klassenerhalt feiern und auch in der kommenden Saison 2.Bundesliga spielen. Wie geht es bei dir weiter? Dein Vertrag läuft noch bis 2024, aber die 1.Bundesliga wäre sicherlich ein Traum, oder?

Dressel: Ich werde alles dafür geben, dass wir den Klassenerhalt schaffen und ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga spielen. Was in der Zukunft dann noch passiert, werden wir sehen. Aber natürlich träumt man als Fußballer, mal in der 1. Bundesliga zu spielen.

sechzger.de: Vielen Dank, Dennis und alles Gute für den Rest der Saison!

Titelbild: OR-Pressedienst

TSV 1860 Golf: neue Abteilungsleitung gesucht

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Der TSV München von 1860 e.V. ist ein großer Verein mit einer Vielzahl von Abteilungen, die den Mitgliedern ein breitgefächtertes Sportangebot – jedoch auch Vereinsgeschichte -bieten – so auch die Abteilung Golf, die nun eine neue Abteilungsleitung sucht.

Golf-Abteilung existiert seit 2006

Die Abteilung Golf des TSV München von 1860 e.V. existiert seit 2006 und zählt derzeit 32 Mitglieder.

Neue Leitung für die Abteilung Golf gesucht

Nun sucht der TSV München von 1860 e.V. eine neue Abteilungsleitung für die Abteilung Golf. Zu besetzen sind alle 3 Abteilungsposten: Abteilungsleiter*in, Stellvertreter*in sowie Kassenwart*in.

Alle Löwen, die Lust auf ein Ehrenamt beim TSV München von 1860 haben und bestenfalls auch gerne Golf spielen sind herzlich eingeladen, sich mit dem Verein in Verbindung zu setzen! Einfach bei viola.oberlaender@tsv1860.org oder julian.reich@tsv1860.org melden!

Hier die Meldung des TSV München von 1860 e.V.:

Wir suchen für unsere Golfabteilung mit aktuell 32 Mitgliedern eine neue Abteilungsleitung (Abteilungsleiter*in, Stellvertreter*in, Kassenwartt*in).

Da in den letzten Jahren u.a. coronabedingt nicht viel in der Abteilung stattgefunden hat, kann die Abteilungsleitung gerne neue Ideen einbringen und umsetzen, um das Golfen bei den Löwen wieder populärer zu machen.

Wenn ihr golf-affin seid und Lust auf ein ehrenamt bei den Löwen habt, oder jemanden kennt, der sich in dieser Position ausleben möchte, dann meldet euch bei uns.

Freitagsspiel der dritten Liga: Dortmund unterliegt Aue

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Rasant geht die dritte Liga in die Winterpause. Vorgestern wurde noch der 16. Spieltag unter Anderem mit der Niederlage der Löwen in Freiburg gespielt, heute begann schon der 17. Spieltag. Und den eröffneten Borussia Dortmund II und Erzgebirge Aue.

Duell im unteren Tabellendrittel

Mit dem FC Erzgebirge kam der Tabellenletzte ins Westfalenstadion, das nach dem Gastspielen der kleinen Borussen in Wuppertal wieder als Heimstätte des BVB II fungierte. Auch für die Zweitvertretung der Gastgeber ging es mit nur drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz darum, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Erste nennenswerte Aktionen nach über 15 Minuten

Die Partie begann gemächlich. Erst nach einer guten Viertelstunde ereignete sich Bemerkenswertes. Beide Teams erarbeiten sich je zwei Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Danach musste man bis zur 32. Minute warten, ehe Nazarov den nächsten Fernschuss Richtung Tor abfeuerte. Er platzierte den Ball aber ein gutes Stück drüber. Aue war in der Folge aktiver, konnte aber bis zum Pausenpfiff die kleinen Borussen nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. So ging es torlos in die Kabinen.

Paukenschlag nach Wiederbeginn

20 Sekunden nach Wiederanpfiff ging der FC Erzgebirge Aue in Führung. Özcan verlor den Ball nach einem Dortmunder Einwurf fahrlässig, Nazarov spielte Ex-Löwe Kenezvic im Strafraum an, der den Ball mit der Brust auf Schikora abtropfen ließ. Dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und nagelte den Ball aus 15 Metern zum 0:1 in den Winkel. Die größte Ausgleichschance bot sich den Dortmundern in der 63. Minute, als Njinmah nach einem Fehler von Burger den Ball knapp am kurzen Eck vorbei setzte. Borussia Dortmund II schaffte es auch in der Folge nicht, Aue unter Druck zu setzen. Der FC Erzgebirge hielt den BVB weitgehend vom eigenen Tor fern und geriet kaum in Gefahr, den Ausgleich zu kassieren.

Späte Schlussoffensive der Dortmunder

Gürpüz leitete dann die Schlussoffensive der Borussen ein, als er in der 81. Minute einen Ball von der Strafraumkante am rechten Pfosten vorbei schlenzte. Nur drei Minuten später setzte erneut Gürpüz einen Ball aus spitzen Winkel über die Latte. In der Nachspielzeit hätte Gürpüz den Ausgleich erzielen können, aber Klewin parierte mit sehenswertem Reflex. In der letzten Minute parierte Klewin noch einen Fernschuss und dann war Schluss. Somit konnte Aue einen etwas glücklichen 1:0-Auswärtssieg feiern. Der BVB wurde viel zu spät aktiv, um noch den Ausgleich zu erzielen.

Was bedeutet das für die Löwen?

(Noch) stehen beide Mannschaften weit hinter dem TSV 1860 München in der Tabelle, Dortmund ist nun 14. und Aue aktuell 18. Die Löwen kämpfen am Montag gegen Rot-Weiß Essen um einen halbwegs versöhnlichen Abschluss der Hinrunde nach einer denkwürdigen PK von Michael Köllner. Los geht’s um 18:60, seid live dabei im sechzger.de Liveticker.

Mölders als Magenta Experte bei TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

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Sascha Mölders deutet auf das Wappen des TSV 1860 München

Wenn der TSV 1860 und Rot-Weiss Essen am Montag Abend das Fußballjahr in Liga 3 abschließen, wird Sascha Mölders als Experte für Magenta im Grünwalder Stadion dabei sein.

Mölders bei TSV 1860 – RW Essen im GWS

52 Spiele, 42 Tore – dies die beeindruckende Bilanz, die der gebürtige Essener bei RWE aufzuweisen hatte, ehe er aus der Regionalliga zum Zweitligisten FSV Frankfurt wechselte. 2016 schlug Mölders dann in Giesing auf und mauserte sich dort im Laufe der Jahre nicht nur zum Leistungsträger, sondern auch zum Publikumsliebling.

Auch wenn die Liaison zwischen Mölders und den Löwen im Dezember 2021 abrupt endete, dürfte ihm am Montag beim Duell seiner beiden Ex-Vereine ein warmer Empfang von beiden Fangruppen gewiss sein.

Mölders RW Essen

Bilder: OR Pressedienst & Michael Stoffl

LÖWENRUNDE: Kein Ultimatum für Michael Köllner!

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Mit sehr deutlichen Statements von Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel und Löwentrainer Michael Köllner begann am Freitag Mittag die LÖWENRUNDE vor dem Spiel des TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen am Montag Abend (18.60 Uhr – im sechzger.de-Liveticker).

Gorenzel wieder mal dabei

In den vergangenen Spielzeiten war er noch bei (quasi) jeder Presserunde vor den Spielen der Löwen mit dabei auf dem Podium. In dieser Saison war dies bislang noch gar nicht der Fall. Aber nach drei Niederlagen in Serie, insgesamt 280 Spielminuten ohne Torerfolg und einem öffentlichen Anzählen seines Trainers hielt der Österreicher es ganz offensichtlich für geboten, zum Thema “Endspiel für Michael Köllner” deutlich Stellung zu beziehen:

Es gab in den letzten zwei Tagen einige Spekulationen in den Medien. Nur ich spekuliere hier nicht in meiner Verantwortung, sondern ich analysiere im Detail. Wir bewerten hier die Dinge ganzheitlich und – ins Detail – differenziert. Wir wissen ganz genau, dass wir uns in den letzten Spielen nicht mit Ruhm bekleckert haben. Wir wissen genau, woran es liegt und ich erkenne einen ganz klaren Plan, eine ganz klare Herangehensweise von unserem Cheftrainer. Und deswegen gibt es auch in keiner Form ein Ultimatum oder sonst irgendetwas.

Eine klare Zurückweisung der medial vereinzelt verbreiteten These, das Spiel gegen Essen sei als eine Art “Endspiel” für Michael Köllner zu interpretieren.

Köllner mit internen Vorwürfen

Aufhorchen ließ das darauf folgende Eingangsstatement vom Löwendompteur selbst. Er berichtete unter anderem, dass er zu einer Benefizveranstaltung für das NLZ am Donnerstag Abend nicht eingeladen worden sei.

Das ist dann eigentlich schon eine Blaupause für das, was momentan im Verein passiert. Wenn irgendwelche Insider irgendwelche Informationen durchstecken zur Presse, dann ist das kein Ruhmesblatt für einen erfolgreichen Verein. Und genau das ist am Ende das Problem, wo wir uns seit einigen Wochen damit rumschlagen. Weil ich glaube, dass viele Dinge in der letzten Zeit einfach genau das am Ende verursacht haben, keinen Erfolg zu haben. Dinge zu streuen, die am Ende nicht der Wahrheit entsprechen, ist genau das. Da wird dann was versucht, um nicht erfolgreich zu sein. Und genau das wollen wir zukünftig. Das werden wir auch wieder tun. Dass wir wieder Erfolg haben. Da bin ich fest davon überzeugt. (…) Dass wir am Montag ein erfolgreiches Spiel hinlegen werden.

Etwas vage und ein wenig verschwörungstheoretisch kam das schon daher, was der Oberpfälzer da von sich gab.

Erklärungsversuche für drei Niederlagen in Folge

Neben der von Köllner in den Raum gestellten Insiderinformationen, die an “die Presse durchgesteckt” worden seien, hat der 52jährige einen weiteren Faktor für die jüngsten Misserfolge identifiziert. Er heisst – erneut etwas überraschend – Marcel Bär.

Viele haben gedacht, vor dem Bayreuth-Spiel: Marcel Bär kommt zurück. Und das ist für viele dann so: ‘Jetzt ist der Heilsbringer zurück.’ Für alle heißt das natürlich: ‘Oh, unser Torschützenkönig kehrt zurück, mit einer unfassbaren Qualität.’ Die hat er, zweifelslos. Was heißt das aber dann für den anderen Spieler? ‘Der Bär wird es schon richten, da brauch ich fünf Prozent weniger. Dann geb ich wieder Verantwortung ab.’ Und genau in dem Thema sind wir gerade.

Personalfragen

Kurz und knapp ging Michael Köllner natürlich auch auf das Personal für die Partie am Montag ein. Es sei zu berücksichtigen, dass man heute vier und nicht nur einen Tag vor dem Spiel zusammenkomme. Es lägen ja noch mehrere Trainingseinheiten vor den Löwen, ehe sie am Montag Abend auflaufen. Milos Cocic sei im Aufbautraining, Michael Glück werde heute an der Nase operiert. Quirin Moll sei weiter krank und Leandro Morgalla – der in Freiburg schmerzlich vermisste Jungstar der Löwen – mache Fortschritte. Die Rückfrage, ob ein Einsatz von Morgalla am Montag denkbar sei, bejahte Köllner.

Eine halbe Stunde LÖWENRUNDE

Knapp 29 Minuten dauerte die Veranstaltung im Pressestüberl. Deutlich länger als die beiden vorangegangenen LÖWENRUNDEN, aber noch weit weg von der Dauer der mitunter sehr launigen und amüsanten Gespräche zu erfolgreicheren Zeiten an der Grünwalder Straße 114. Eine klare Vorgabe für den Montag hatte Köllner aber auch in dieser halben Stunde parat:

Wir brauchen einen Sieg, damit wir in die Pause gut reingehen können. Grundsätzlich brauchen wir einen Sieg, damit wir in unseren Ambitionen am Ende auch weiter gut unterwegs sind. Mit einem Sieg haben wir 32 Punkte. Das ist nicht so schlecht, wie manche denken. Am Ende musst du eines auch wissen: Die Saison wird immer ein Auf und Ab sein. Es wird immer mal eine Phase geben, wo du eine Krise hast. Und schaut euch mal die Liga an: Manche haben die Krise schon hinter sich und manche durchleben die seit Wochen und Monaten. Immer noch. Wir haben drei Spiele ausgelassen, null Punkte geholt in drei Spielen. Das ist nicht akzeptabel, keine Frage. Aber ich kann das letzte Spiel nicht mehr beeinflussen. Jetzt geht es darum den Fokus auf das nächste Spiel zu richten. Das nächste Spiel kannst du beeinflussen.

Selbstbewusste Essener vor der Partie bei den Löwen

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Bei Rot-Weiss Essen wird die schreibende Zunft vor den Spielen der Drittligamannschaft in einer Presserunde über den aktuellen Stand der Dinge informiert, die allerdings nicht – wie bei vielen anderen Vereinen – auf dem Youtube-Kanal des Vereins veröffentlicht wird. Dankenswerterweise stellte der Pressesprecher unseres kommenden Gegners (Montag, 18.60 Uhr im sechzger.de-Liveticker) uns von sechzger.de den Mitschnitt dieses Gesprächs von heute Vormittag zur Verfügung. Tolle Kooperation mit einem Fanportal, wie dem unseren! Da geht direkt ein ganz freundlicher Gruß in den Ruhrpott.

Essen auswärts ganz stark

Der Aufsteiger aus dem vergangenen Sommer ist in der 3. Liga angekommen. Nach etwas holprigem Start – die beiden ersten Heimspiele endeten 1:5 (gegen Elversberg) und 1:4 (gegen Viktoria Köln) – gelang erst am 7. Spieltag endlich der erste Sieg (über Erzgebirge Aue). Zu diesem Zeitpunkt hatte Münchens große Liebe schon sechs Siege eingefahren. Speziell die Auswärtsbilanz der Rot-Weissen kann sich aber inzwischen mit drei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen sehen lassen. Exakt die gleiche Bilanz an des Gegners Platz weisen übrigens unsere Löwen auf – allerdings ist das Essener Torverhältnis in der Fremde besser und sogar positiv. Ob Coach Christoph Dabrowski, der seit 1. Juli bei RWE in der Verantwortung steht, beim DFB schon einen Antrag gestellt habe, nur noch Auswärtsspiele bestreiten zu dürfen, wurde er scherzhaft gefragt.

Das jetzt nicht. Aber – ich sag mal – ich würd’ mich jetzt nicht dagegen wehren, wenn wir jedes Auswärtsspiel gewinnen und ich in Kauf nehmen müsste, dass wir zuhause auch mal unentschieden spielen.

Selbstbewusst tritt man auf beim Traditionsverein, der so viele Jahre ein tristes Dasein in der Regionalliga West fristen musste.

Richtiger Zeitpunkt für das Spiel bei den Löwen?

Ob die anstehenden Aufgabe zum Jahresfinale 2022 bei unseren Löwen, die aktuell – so nennt man das in Essen – “ein wenig angeschlagen” sind, genau zum richtigen Zeitpunkt komme, insbesondere unter Berücksichtigung der angesprochenen Essener Auswärtsstärke wollte man von Dambrowski wissen.

Wir haben die Überzeugung da hinzufahren und ein Spiel zu gewinnen. Da haben wir schon Selbstvertrauen genug getankt in den letzten Auswärtsspielen und wir wollen das Pflichtspieljahr mit Punkten abschließen. Und unsere Situation nach wie vor verbessern. Und einen guten Grundstein legen für das neue Jahr. Wir trauen uns zu, dort zu bestehen und eine Überaschung zu schaffen. Wir wissen natürlich, dass wir gegen eine der Topmannschaften der Liga spielen. Aber das ist uns gegen andere Mannschaften auch gelungen.

Wieder ein torreiches Auswärtsspiel für Rot-Weiss?

Rot-Weiss Essen hat sein letztes Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger in Oldenburg nach einem wilden Ritt mit frühem Rückstand, eigener Führung und erneutem Ausgleich letztlich dann noch mit 5:3 gewonnen. Ein Maßstab für genau das, was den Zuschauern im letzten Profispiel in Deutschland am Montag auf Giesings Höhen geboten werden könnte? Was für ein Spiel der Coach der Essener für den Montag erwarte, wollte man von ihm wissen.

Ich denke, dass Sechzig natürlich der klare Favorit ist und auch eine ganz klare Zielstellung für sich hat, nämlich der Aufstieg in die zweite Liga. Jetzt ist ‘ne kleine Delle drin. Ich glaube schon, dass jeder erwartet, dass die Mannschaft dieses Spiel gewinnt. Aber da spielt halt der Gegner auch ‘ne große Rolle und wir haben da natürlich was dagegen. Deswegen glaube ich, dass die nicht abwarten werden, sondern schon versuchen werden, das Spiel aktiv zu gestalten und ich glaube schon, dass wir gute Möglichkeiten haben, das Spiel auf beiden Seiten attraktiv zu gestalten.

 

1860 gegen Essen ausverkauft

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grünwalder stadion mit flutlicht blick von der tegernseer landstraße in richtung stehhalle

Die Partie des TSV 1860 gegen Rot-Weiß Essen (Montag, 18:60 Uhr, Sechzger.de-Liveticker) ist ausverkauft.

Endspiel für Köllner? “Merkur” mutmaßt

Am Montagabend könnte laut des Münchner Merkurs ein Endspiel für Michael Köllner anstehen. Nach zuletzt 3 Pleiten in Serie (jüngst ein desaströses 0:2 gegen den SC Freiburg II) steht der 1860-Coach gehörig unter Druck. Ein (deutlicher) Sieg des TSV 1860 gegen den Tabellen-12. aus Essen ist somit inoffizielle Pflicht für die sportliche Leitung an der Grünwalder Straße.

15.000 Besucher – 1860 gegen Essen ausverkauft

Wie der TSV 1860 nun bekanntgab, ist die Partie gegen Essen am kommenden Montag Abend ausverkauft. Somit ist auch die letzte Partie der Saison in diesem Kalenderjahr restlos belegt. Ob es danach auf dem Grünspitz ein versöhnliches Feierbier oder eine Frusthalbe gibt, bleibt abzuwarten.

Essen reist mit 1.500 Fans an

Besonders erfreulich und bemerkenswert: alle Gästetickets wurden von Rot Weiß Essen abgerufen. Somit kommen an einem Montag Abend respektable 1.500 in den ungeliebten Farben gekleidete Auswärtsfans nach München. Es dürfte also nicht nur aufgrund der brisanten sportlichen Situation des TSV 1860 ein stimmungsvoller Abend auf Giesings Höhen werden.

Letztes Aufeinandertreffen des TSV 1860 und RW Essen

Zuletzt trafen der TSV 1860 und Rot Weiß Essen am 1. April 2007 aufeinander. Die Partie in der Allianz Arena endete 2:0 für die Löwen, es trafen Berkant Göktan und Josh Wolff. Am Ende wurde der TSV 1860 Achter, RW Essen beendete die Saison auf Platz 15 und stieg mit einem Punkt Rückstand auf den rettenden 14. Platz in die Dritte Liga ab.