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Groundhopping Montenegro: Freier Eintritt beim Pokalfinale

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Podgorica Montenegro Groundhopping Pokalfinale

Ein paar freie Tage, aber die Saison der Löwen ist schon beendet. Was tun? Na klar, woanders wird noch Fußball gespielt, also Spielpläne, Flüge und Hotels checken – und los gehts! Diesmal führte mich die Leidenschaft Groundhopping nach Montenegro, genauer gesagt in die Hauptstadt Podgorica.

Von wegen “hässlichste Hauptstadt Europas”

Hässlichste Hauptstadt Europas” – diese ungemein aufmunternde Aussage eines Freundes über Podgorica begleitete mich auf dem Weg nach Montenegro. Der Flug startete aufgrund eines Organisationsversagens am Memminger Flughafen mit 45 Minuten Verspätung, dafür lief dann vor Ort alles rund. Das Taxi brachte mich für einen Fixpreis ins zentrumsnahe Hotel und auch die gekaufte montenegrinische SIM-Karte funktionierte nach kurzen Anlaufschwierigkeiten problemlos. 500 GB für 10 Euro – kann man mal machen, zumal Montenegro ja nicht zur EU gehört und somit andernfalls horrende Roaming-Gebühren anfielen.

Generell ist das Preisniveau in der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik deutlich unter dem hierzulande. Gerade in Bezug auf Nahrungsmittel ist das sehr deutlich spürbar und wird gerne ausgenutzt. Ich glaub, ich hab in meinem Leben noch nie so viel und so guten Kaffee in mich reingeschüttet wie in diesen vier Tagen. Auch die montenegrinische Küche lädt zur Völlerei ein, wobei Vegetarier wohl eher wenig Freude haben dürften. Ach ja, ein kleines Craft Beer-Festival fand auch noch statt und wurde nicht nur einmal aufgesucht.

Sightseeing und Groundspotting in Podgorica

Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Es gibt mit Sicherheit hässlichere Hauptstädte in Europa! Podgorica befindet sich im Umbruch, hat aber schon jetzt viel Schönes zu bieten. Für drei Tage ist es wunderbar, eine Woche wäre vermutlich zu lang. Aber ich bin ja vor allem nach Montenegro gereist, um meinem Hobby Groundhopping zu frönen. Leider war für Samstag kein Spiel angesetzt und auch der Spielplan im grenznahen Albanien wies für diesen Tag eine weiße Seite aus. Egal, dann halt Sightseeing und Groundspotting!

Nach der Kathedrale der Auferstehung Christi, der Millennium Bridge, der St-Georgs-Kirche und der alten Brücke über den Fluss Ribnica landete ich am Stadion pod Gorica, dem Austragungsort des Pokalfinals. Kurz mit dem Ordner geratscht und rein zum Fotos machen. Gut gelaufen. Nach einem weiteren ausgeprägten Fußmarsch durch den Gorica Park, wo zahlreiche Schildkröten frei rumlaufen, erreichte die Sportanlage des FK KOM.

Besuch beim montenegrinischen Fußballverband

Bei 35 Grad besichtigte ich den Ground und ließ mir noch einmal bestätigen, dass das Jugendspiel am Sonntag im Stadion (und nicht am angrenzenden Kunstrasen) stattfinden würde. Einen weiteren Gewaltmarsch später war ich wieder im Zentrum, suchte mir eine Kneipe fürs CL-Finale, verließ diese aber pünktlich zum verspäteten Anpfiff wieder und landete auf dem Craft Beer-Festival, wo das Spiel bei feinen Getränken auf einem kleinen Bildschirm übertragen wurde.

Für Sonntag war schlechtes Wetter angesagt – und so kam es dann auch. Zunächst schien jedoch noch die Sonne, was ich zu einem Ausflug zum montenegrinischen Fußballverband nutzte. Auf dem Trainingsgelände steht auch ein schickes Stadion, direkt daneben hat der FK Budućnost, der beliebteste Verein des Landes seine Trainingsplätze. Apropos: Die ganze Stadt ist voll von Graffitis und Wandmalereien des fünfmaligen Landesmeisters bzw. von deren Ultra-Gruppierung Varvari (“Barbaren”).

Endlich Groundhopping in Montenegro

Danach gings dann aber endlich zum Live-Fußball und das Wetter zeigte sich inzwischen von seiner schlechtesten Seite. Es regnete wie aus Kübeln und – natürlich – hatte der FK KOM das Spiel seiner U19 gegen den OFK Titograd nun doch vom Stadion auf den Nebenplatz verlegt. Es wäre ja auch zu schön gewesen… Die Gastgeber gewannen 1:0, ich verließ den Platz mit Abpfiff und begab mich auf die Suche nach einem Taxi. Kurz vor der Verzweiflung blieb dann doch noch eins stehen und brachte mich zum Hotel. Kurz trockene Sachen anziehen und ab zum Stadion zum Pokalfinale.

Dort durfte man umsonst (!) rein, trotzdem waren “nur” knapp 4.500 Fans vor Ort. Obwohl Fußball neben Basketball und Wasserball der Nationalsport ist, hält sich das allgemeine Interesse an den lokalen Teams arg in Grenzen. Ich war jedenfalls froh, dass mit Budućnost und dem FK Dečic Tuzi zwei Teams aufeinander trafen, die immerhin über einen einigermaßen großen Fanstamm verfügen.

Treffen mit Neu-Löwe Meris Skenderovic

Das Geschehen auf dem Platz hatte über weite Strecken Zweitliganiveau, am Ende setzte sich der FK Budućnost Podgorica sehr glücklich mit 1:0 durch und feierte seinen vierten Pokalsieg. Auf den Tribünen wurde ordentlich gezündelt, deutsche Sportkommentatoren und -funktionäre wären vermutlich bereits nach fünf Minuten in Schnappatmung verfallen.

Bereits für den Abend des Pokalfinals war eigentlich ein Treffen mit 1860-Neuzugang Meris Skenderovic angedacht, das dann leider nicht zustande kam. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und so klappte es dann am Montag Vormittag. So erfuhr ich dann doch noch einiges über den montenegrinischen Fußball und lernte einen bescheidenen, bodenständigen und sehr sympathischen jungen Mann kennen, der hoffentlich seinen Weg bei den Löwen gehen wird.

Zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken!

Sechzig aus der Ferne: So weit und doch so nah?

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Sechzig aus der Ferne
Seitenansicht im Stadion IFK Munkfors

Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Das hört sich zwar platt an, ist aber so. Als Löwen-Fan macht man da so einiges mit. Da ist es gar nicht so entscheidend, an welchem Ort man mit dem TSV 1860 München mitfiebert. Spannend ist es aus fast 1.860 Kilometer Entfernung. So weit habe ich es von meinem Wohnort in Schweden bis zum Grünwalder Stadion. Da macht man sich einfach seine Gedanken. Deshalb heißt es heute: Sechzig aus der Ferne! So weit und doch so nah?

Die gute alte Zeit

Wenn man wie ich seit über 40 Jahren Fan der Löwen ist, hat man schon einiges erlebt. Vom Absturz in die Bayernliga über Enttäuschungen in der bayerischen Diaspora und bei Aufstiegsrundenspielen in Ulm oder Salmrohr bis hin zu Jubelfesten wie den Aufstiegen in die Zweite Liga oder dem Durchmarsch in die Bundesliga. Die gute alte Zeit eben. Für mich war Sechzig immer schon mehr als ein Ergebnis. Es war immer ein Erlebnis. Durch Beruf und Familie wuchs der Abstand zwar immer wieder über Karlsruhe, Stuttgart bis hinauf vor die Tore Flensburgs, doch das Fan-Dasein wuchs. Mittlerweile lebe ich mit meiner Familie die eingangs erwähnten fast 1.860 Kilometer große Strecke vom Sechzger-Stadion entfernt in der schwedischen Provinz. Von hier aus hat man sicher einen ganzen anderen Blick auf die Löwen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die neue Saison. Der Blick geht nach oben, auch dank der zahlreichen und vor allem vielversprechenden Neuzugänge wie zuletzt der Verlaat-Coup. Das sieht alles gut aus – wie es sich am Ende auf dem Platz zeigen wird, sieht man ab dem 22. Juli. Dann beginnt die Spielzeit 22/23.

Fernsehen, Internet und Ratsch

Wie bleibt man dran an den Löwen, wenn man nicht mehr in Deutschland lebt? Das geht natürlich via Internet am besten. Bei sechzger.de ist man natürlich immer nah dran und mit den Kollegen hier tauscht man sich gerne aus. Spiele verfolgt man am Fernseher, wenn sie im BR-Fernsehen zu sehen sind oder über den Youtube-Kanal von German Football. Trotz der großen Entfernung ist man irgendwie im Herzen noch näher dran – auch wenn der Stadionbesuch schon fehlt. Hier in Schweden habe ich übrigens noch kein Stadion der 1. und 2. Liga von innen gesehen. Das liegt ein wenig an der Mentalität hier und außerdem gibt es kein Bier und auch keine anständige Stadionwurst. Zudem macht einen der schwedische Fußball und auch die Fanszene nicht so an.

Norwegisches Fußballexil

Das ist anders, wenn man nach Norwegen fährt. Zur Grenze sind es nur 1,5 Stunden Fahrt – also fast ein Katzensprung für skandinavische Verhältnisse. Vor ein paar Tagen war ich beim Gastspiel des traditionsreichen Sportsklubben Brann Bergen in Kongsvinger. Der Verein ist ähnlich wie unser TSV 1860 ein ganz besonderer Klub in Norwegen. In seiner langen Geschichte gab es nicht allzu viele Titel, trotzdem strömt Brann eine ganz eigene Faszination aus. Ähnlich wie die Löwen stellt man sich immer wieder selbst ein Bein wie in der vergangenen Saison, als man nach einem Spielerskandal am Ende nach einem denkwürdigen Elfmeterschießen in der Relegation in die zweite Liga absteigen musste.

             

Brann-Fans beim 3:1-Auswärtssieg des SK Brann Bergen bei Kongsvinger IL

So weit und doch so nah

In der Zweitklassigkeit gibt es derzeit eine Art Wiedergeburt des SK Brann und die Fans stehen wieder wie eine Wand hinter Bergen. Zu den Auswärtsspielen auf die Dorfplätze in der OBOS-ligaen begleiten die Mannschaft Hunderte von Fans, die ihren Verein dabei 90 Minuten lauthals unterstützen. Ich habe mich mit dem ein oder anderem Fan unterhalten und das Ganze hat mich stark an uns erinnert – gerade den Neuanfang nach dem Abstieg in die Regionalliga. So ist Sechzig aus der Ferne manchmal auch ganz nah – obwohl man über 1.860 Kilometer vom Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße entfernt ist.

Vier auf einen Schlag: Neuzugänge im Shop des TSV 1860 e.V.

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Shirt TSV 1860 GWS

Während sich die Profimannschaft von Michael Köllner bereits auf sieben neue Spieler freuen darf, gibt es nun auch vom Hauptverein Erfreuliches zu berichten. Gleich vier Neuzugänge vermeldet der Onlineshop des TSV 1860 e.V.!

Vier Neuzugänge im Shop des TSV 1860 e.V.

Dabei handelt es sich um vier neue Shirts, die von Löwen-Fan Julian Niedermayr designed wurden. Der Druck erfolgte durch Emanuel Tippelt (E.T. Productions, Mitglied der Unternehmer für Sechzig). Aufgrund der hohen Qualität ist der Preis von 30 € je Shirt durchaus gerechtfertigt.

Folgende Motive werden angeboten:

Die beiden Letztgenannten sind angelehnt an die antiken Figuren in der Ostkurvenmauer des Grünwalder Stadions.

Bild: TSV 1860 München e.V.

Reisinger: “Köllner wollte eine Perspektive haben, die hat er bekommen.”

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Sieben tolle Neuzugänge, ein Etat auf Vorjahresniveau, ein attraktives Los im DFB-Pokal – die Vorbereitung auf die neue Spielzeit lässt sich gut an bei den Löwen. Auch wenn der Kader für die bevorstehende Saison noch nicht final fixiert wurde, so lässt sich doch festhalten, dass man beim TSV 1860 Anfang Juni schon so weit ist wie (gefühlt) seit Menschen Gedenken nicht mehr. Das freut auch Präsident Robert Reisinger, der sich zusammen mit den Verantwortlichen die Vorgabe von Trainer Michael Köllner zu Herzen genommen haben scheint.

Reisinger weist auf Perspektive für Köllner hin

Zum Ende der Saison 2021/22 hatte der Coach trotz laufenden Vertrages ein eindeutiges Bekenntnis zu den Löwen vermieden. Nach den Aktivitäten zuletzt, u.a. der gestrigen Verpflichtung von Jesper Verlaat, stellt Reisinger nun im Merkur fest:

“Ich denke, Herr Köllner wollte eine Perspektive haben – die hat er jetzt bekommen.”

Nachdem vor der abgelaufenen Saison mit Yannick Deichmann, Marcel Bär und Kevin Goden lediglich drei externe Neuzugänge begrüßt worden waren, sind es nun bereits sieben neue Spieler, die den TSV 1860 verstärken werden. Dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein dürfte, beunruhigt den Präsidenten nicht.

“Das ist eine normale Fluktuation. Wenn du feststellst, dass du deine Ziele mit den vorhandenen Spielern nicht erreichst, ist es doch normal, dass du nach neuen Spielern Ausschau hältst.”

Gehaltsobergrenze bei den Löwen

Besonderen Wert legt Reisinger darauf, dass man zwar die Wünsche von Trainer Michael Köllner erfüllt habe, dies jedoch nicht zu jedem Preis.

“Für maßlose Traumgehälter waren wir mal bekannt. Jetzt sind wir’s nimmer.”

Klingt vernünftig und ist es auch. Aufgrund der finanziellen Situation der KGaA hatte sich der TSV 1860 für einen (alternativlosen) Konsolidierungskurs entschieden, dessen nächster Schritt mit einer Gehaltsobergrenze gemacht wird.

Bild: TSV 1860 München e.V.

Sechzig um Sieben: Jesper Verlaat ist Neuzugang Nummer 7

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Sieben bis acht Neuzugänge wünschte sich Michael Köllner – und dies scheint voll aufzugehen. Mit Jesper Verlaat präsentierten die Löwen gestern den siebten neuen Spieler für die kommende Saison. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht.

Pokalspiel gegen Dortmund wirft Schatten voraus

Unmittelbar nach dem ersten Spieltag macht die 3.Liga eine Pause, denn die erste Runde des DFB-Pokals wird Ende Juli/Anfang August ausgetragen. Ein Wechsel in ein anderes Stadion ist vom Tisch, die Partie wird im Grünwalder Stadion ausgetragen. Aufgrund der hohen Nachfrage erreichen die Fanbeauftragten bereits zahlreiche Anfragen rund um die Partie. Tagestickets wird es aller Vorrausicht nach nicht geben, wie Felix Hiller klarstellte.

Jesper Verlaat verstärkt die Abwehr des TSV 1860

Nach der Verlängerung von Eigengewächs Niki Lang können die Löwen in der Saison 2022/23 auch auf die Dienste von Jesper Verlaat setzen. Der 25-Jährige kommt ablösefrei von Waldhof Mannheim nach Giesing und wurde gestern offiziell vorgestellt. Ob die Neuzugänge damit komplett sind oder noch ein neuer Spieler folgt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Jesper Verlaat freut sich auf jeden Fall auf seine neue Aufgabe, wie er auf seinem Instagram-Profil verriet.

Lesung in Haidhausen von Michael Stoffl

“In 90 Minuten um die Welt” heißt das Buch von Löwenfan Michael Stoffl. Am 09.Juni veranstaltet er in Haidhausen eine Lesung und freut sich dabei über zahlreiche Zuhörer.

News aus der 3.Liga

Dresden verstärkt sich mit Shcherbakovski

Dynamo Dresden bastelt weiter am Kader für die kommende Saison in der 3.Liga. 17 Spieler haben die Sachsen verabschiedet, wobei der ein oder andere dennoch eine Zukunft in Dresden haben könnte. Mehrere Spieler, darunter auch Ex-Löwe Christoph Daferner, haben Angebote von höherklassigen Mannschaften vorliegen und dürften hingegen bei einem anderen Verein unterkommen. Nach Claudio Kammerknecht (kam von Freiburg II) verstärkt nun auch wie erwartet Jan Shcherbakovski die SGD. Der 21-Jährige war in der vergangenen Spielzeit der Spieler mit den meisten Einsatzminuten beim Halleschen FC und hat bis 2025 unterschrieben.

HFC holt Gayret aus der Bundeshauptstadt

Der Wechsel von Shcherbakovski zum Ligakonkurrenten trifft die Hallenser hart, doch zumindest konnte direkt ein Nachfolger präsentiert werden. Timur Gayret, der zwischenzeitlich auch bei den Löwen gehandelt wurde, wechselt an die Saale und erhält die Rückennummer 10. Der 23-Jährige war zuletzt für die zweite Mannschaft der Hertha im Einsatz.

Kleine wird Trainer in Bayreuth

Die Spielvereinigung hat nach dem Abgang von Timo Rost nach Aue einen neuen Cheftrainer präsentiert. Thomas Kleine trainiert zukünftig die Bayreuther. Zuletzt war der 44-Jährige Co-Trainer bei Fortuna Düsseldorf und tritt nun seinen ersten Cheftrainer-Posten an.

BFC Dynamo erreicht erforderliche Summe

Das Hinspiel der Relegation hat der Berliner Teilnehmer mit 0:2 gegen Oldenburg zwar verloren, doch im Rückspiel besteht natürlich noch die Hoffnung auf eine Wende. Auch formal hat der Verein auf den letzten Drücker noch die geforderte Summe aufbringen können und könnte damit in die 3.Liga aufsteigen. Insgesamt 900.000€ wurden unter tatkräftiger Unterstützung von Fans, Sponsoren und Co. gesammelt.

Vorerst keine Tagestickets für den Pokal-Hit gegen den BvB

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Die Vorfreude auf die neue Saison und auf die erste Runde im DFB-Pokal ist in Anbetracht der Neuzugänge der letzten Wochen riesig! Vorerst wird es für den Pokal-Hit gegen den BvB aber keine Tageskarten geben, wie Fanbetreuer Felix Hiller auf Instagram bekanntgab.

Am Wochenende vom Freitag, 29.07.2022 bis zum Montag, 01.08.2022, findet die erste Runde im DFB-Pokal statt. Wie die Auslosung am vergangenen Wochenende ergeben hat, treffen die Sechzger dabei zu Hause auf Borussia Dortmund. Mit einer gigantischen Stimmung im Stadion an der Grünwalder Straße ist zu rechnen.

Keine Tagestickets für den Pokal-Hit gegen den BvB

Entsprechend groß war auch jetzt schon die Nachfrage nach Tagestickets. Ob es diese überhaupt geben wird, ist noch offen. Die Kapazität von 15.000 Zuschauern könnte sicher zwei, drei oder vier Mal ausgelastet werden.

Nach der Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals haben mich bereits Ticketanfragen für knapp 1.000 Tickets erreicht

Dies schreibt Fan-Betreuer Felix Hiller in einem Post auf Instagram. Doch die Dauerkartenbesitzer haben auch dieses Mal wieder ein Vorkaufsrecht, so schreibt Hiller weiter:

Nach einem ersten Austausch im Team können wir zum aktuellen Zeitpunkt keine zusätzlichen Tageskarten ausgeben. Das liegt unter anderem an der starken Dauerkartenauslastung und den möglichen Freikarten, die wir aktuell für den DFB, etc. zurüchalten müssen.

Entsprechend wird das Procedere wie gehabt ablaufen. Alle Dauerkartenbesitzer erhalten ein Vorkaufsrecht, mögliche Restkarten gehen dann in den freien Verkauf. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass sich den Kracher von den treuen Löwen-Fans jemand entgehen lassen wird, sodass die treue Löwen-Schar wohl ziemlich unter sich sein dürfte.

Gute Erinnerungen an das letzte Pokal-Duell

Gerne erinnert man sich auch an das letzte Duell der Löwen mit dem BvB im Pokal. Am 25.09.2013 lieferten die Giasinger dem BvB einen starken Kampf und unterlagen erst nach Verlängerung mit 0:2. Damals vor den Augen von 71.000 Zuschauern und auch an entsprechenden Gesängen in Richtung der Seitenstraßler mangelte es damals aus beiden Blöcken nicht.

Wettlauf gegen die Zeit: Erhält der FSV Zwickau die Lizenz?

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FSV Zwickau

400.000 Euro muss der FSV Zwickau bis Mittwoch um 17 Uhr auftreiben, um die Lizenz für die bevorstehende Drittliga-Saison zu erhalten. Der Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen, zumal eine potentielle Investorengruppe personelle Bedingungen stellt.

Erhält der FSV Zwickau die Lizenz?

FSV-Geschäftsführer Olaf Albrecht versprüht Zweckoptimismus hinsichtlich der Lizenzierung:

“Es gilt ein wirtschaftliches Delta zu schließen und das wird kein Selbstläufer, aber wir sind guter Dinge. Eine solche Situation ist nicht neu, da auch die letzten Lizenzen mit Nachbesserungen versehen waren.”

Eine lokale Investorengruppe ist wohl bereit, den benötigten Betrag zur Verfügung zu stellen. Daran sei jedoch geknüpft, dass die Schwäne eine “personelle Kontinuität” gewährleisten können. Und da liegt der Haken, denn die beiden Vorstandsmitglieder obias Leege und Toralf Wagner haben ihren Rückzug zum 30.06. angekündigt.

Nutznießer Viktoria Berlin?

Der Einstieg der Investorengruppe würde nicht nur das Überleben sichern, sondern ggfs. sogar eine Erhöhung des Etats ermöglichen. Derzeit plant der FSV Zwickau mit einem Etat von 2,3 Mio. Euro – das sind 800.000 Euro weniger als in der Vorsaison.

Wie dem auch sei: Es bleibt spannend in Westsachsen. Auch der sportliche Absteiger Viktoria Berlin blickt sicher mit einem Auge zu den Schwänen, wäre man doch er erste Nachrücker im Fall einer Lizenzverweigerung.

Michael Stoffl: Von Haidhausen “In 90 Minuten um die Welt”

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Löwenfan und Buchautor Michael Stoffl
Michael Stoffl, Löwenfan und Autor des Buchs "In 90 Minuten um die Welt"

In 90 Minuten um die Welt – in Zeiten von Corona schien allein der Gedanke an lange Reisen falsch. Inzwischen ist es allerdings Gott sei Dank wieder möglich und so kann Löwenfan und Buchautor Michael Stoffl seine Eindrücke persönlich in München-Haidhausen vorstellen.

Michael Stoffl gastiert in Haidhausen

Bereits im vergangenen September gastierte der Wahl-Berliner Michael Stoffl in seiner Heimat und ging bei seiner Lesung im Löwenstüberl aufgrund der äußerst positiven Resonanz des Publikums sogar in die Verlängerung.

Wer damals nicht dabei war, hat nun erneut die Möglichkeit, Geschichten von Stoffls (Fußball-)Reisen rund um den Globus zu hören. Dazu präsentiert Löwenfan Stoffl auch das passende Bildmaterial, u.a. aus Nordkorea, Der Autor gastiert am 09.06. ab 18.60 Uhr in Haidhausen.

Das Balan / Trinkstube Haidhausen
Balanstr. 21
München-Haidhausen

Gibt es wieder eine ordentliche Nachspielzeit?

Vor Ort besteht natürlich auch wieder die Möglichkeit, Exemplare des überaus lesenswerten Buches zu erwerben. Die Lesung dauert geplantermaßen – wie es sich gehört – 2 x 45 Minuten, eine ausgeprägte Nachspielzeit ist jedoch nicht auszuschließen.

DFB Pokal: TSV 1860 gegen Borussia Dortmund im Grünwalder Stadion

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TSV 1860 Borussia Dortmund BVB Trikot

Traumlos oder doch eher Alptraum? Sportlich gesehen dürfte Borussia Dortmund für den TSV 1860 eine sehr hohe Hürde darstellen, die man natürlich dennoch zu überspringen versuchen wird. Atmosphärisch erwartet die Löwen jedoch ein besonderes Highlight, denn die Partie gegen den BVB wird sicher im Grünwalder Stadion stattfinden.

Nachfrage übersteigt Kapazität

Würden 60.000 Zuschauer kommen? Oder gar 70.000? Könnten die Löwen sogar 80.000 Tickets absetzen? Alle Spekulationen bringen nichts und sind komplett obsolet, denn das Pokalspiel des TSV 1860 gegen Borussia Dortmund wird auf Giesings Höhen ausgetragen.

Keine Frage: Die Nachfrage wird die Kapazität von 15.000 Plätzen im Grünwalder Stadion bei weitem übersteigen. Klar ist auch, dass der ohnehin klammen KGaA dadurch Mehreinnahmen flöten gehen. So weit, so schlecht.

Gerechter Lohn für Nibelungentreue

Absolut positiv zu bewerten ist jedoch, dass man im engen Grünwalder Stadion einen Heimvorteil hat, der schon so manchen Gegner in die Knie gezwungen hat. Träumen muss erlaubt sein, auch wenn die Chance gegen den Vizemeister kaum geringer sein könnte.

Zudem stellt ein Heimspiel gegen Borussia Dortmund für all diejenigen, die den TSV 1860 auch in schweren (Corona-)Zeiten mit dem Kauf einer Dauerkarte unterstützt haben, ein besonderes Zuckerl dar. Klar, das Ticket muss zusätzlich käuflich erworben werden (vrsl. mit Top-Zuschlag), aber immerhin haben die Saisonabonnenten ein Vorkaufsrecht. Da mag jetzt der Fußballromantiker in mir durchkommen, aber ich empfinde es schon irgendwie als gerechten Lohn für die Treue, dass man nun die Möglichkeit, bei so einem Spiel in Giesing dabei sein zu können.

TSV 1860 gegen Borussia Dortmund in Giesing

Und alle anderen Löwenfans? Bei ca. 11.500 verkauften Dauerkarten und 1.500 Tickets, die an den BVB gehen werden, wird das freie Kontingent entsprechend klein ausfallen. Die Vorfreude auf einen legendären Pokalfight in Giesing ist jedoch riesengroß – nicht nur auf Seiten der Löwen. Auch in Dortmunder Fankreisen ist man richtig heiß auf ein Pflichtspiel im Grünwalder Stadion!

Bleibt die Frage, wie man sich beim TSV 1860 entschieden hätte, wenn das Olympiastadion nicht durch die European Championships belegt gewesen wäre…

Instagram: Neuzugang Jesper Verlaat mit Gruß an die Löwenfans

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Jesper Verlaat Waldhof Mannheim Nummer 4

Seit Wochen hielt sich das Gerücht hartnäckig, jetzt wurde Vollzug vermeldet: Jesper Verlaat wird ein Löwe! Auf Instagram richtete der Ex-Waldhöfer nun Begrüßungsworte an die Fans des TSV 1860.

Jesper Verlaat grüßt Löwenfans

Auf seinem Instagram-Profil schreibt Verlaat:

“Servus 60er Fans,

Ich freue mich auf meine Zeit beim TSV 1860!
Es ist mir eine Ehre jetzt ein Löwe zu sein! Ich werde alles tun um sowohl den Erwartungen der vielen Löwen-Fans, als auch den Anspruch, den ich an mich selbst habe, gerecht zu werden. 🦁”

Herzlich willkommen in Giesing, Jesper!