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Transfer-Coup: Verlaat wechselt ablösefrei vom Waldhof zum TSV 1860

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Jesper Verlaat TSV 1860

Wow, das ist mal eine Ansage! Mit Jesper Verlaat wechselt ein junger, aber dennoch erfahrener Abwehrspieler von Waldhof Mannheim zum TSV 1860. Zu diesem Transfer-Coup kann man den Löwen – und insbesondere Geschäftsführer Günther Gorenzel – nur gratulieren!

Jesper Verlaat wechselt zum TSV 1860

32 Spiele in der 2. Bundesliga, 131 Einsätze in Liga 3 – trotz seiner erst 25 Jahre bringt Jesper Verlaat schon reichlich Erfahrung mit. Der Niederländer – Sohn des ehemaligen Nationalspielers Frank Verlaat – wechselt als Nachfolger von Stephan Salger zu den Löwen und soll der Defensive Stabilität verleihen. Zudem können sich die jungen Kollegen Belkahia, Lang und Morgalla am 1,92 m großen Innenverteidiger orientieren.

Zuletzt war Verlaat zwei Jahre bei Waldhof Mannheim unter Vertrag, sucht nun aber eine neue Herausforderung. Vor seiner Station bei den Kurpfälzern hat der Niederländer jedoch schon einige andere namhafte Stationen zu Buche stehen.

Quer durch Europa an die Grünwalder Straße

Da sein Vater früher auch als Profi unterwegs war, kam der junge Jesper Verlaat ordentlich in Europa herum. FC Oberneuland, Admira Wacker Mödling, Sturm Graz, Futebol Club de Ferreiras, Werder Bremen – und das waren noch nicht alle Vereine, bei denen der Niederländer in seiner Jugendzeit gegen den Ball trat.

Nun zieht es Jesper Verlaat also zum TSV 1860 München. Wir freuen uns sehr über diesen Transfer und hoffen, dass der Verteidiger hält, was er verspricht. Und ganz nebenbei wurde damit auch einer der Mitbewerber geschwächt… Bravo, Löwen!

Foto: TSV 1860

Sechzig um sieben: Wenig Neues vom TSV 1860

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Nach dem Knaller in der Pokalauslosung am Sonntag Abend, die den Löwen Borussia Dortmund als Erstrundengegner im DFB-Pokal bescherte, gab es gestern wenig Neues vom TSV 1860 München.

Verlaat soll sich für 1860 entschieden haben

Liga3-online wartete gestern mit der Meldung auf, dass sich Jesper Verlaat am vergangenen Wochenende für die Löwen als Arbeitgeber für die neue Saison entschieden haben soll. Die offizielle Bestätigung der KGaA steht aber noch aus und so heißt es weiter warten. Die Gerüchte um eine Leihe von Lorenz Knöferl verdichten sich unterdessen. Ansonsten blieb die Gerüchteküche kalt und so gibt es wenig Neues vom TSV 1860 München.

Neudecker wird zum Spieler der Saison gewählt

Die Leser der AZ haben Richy Neudecker zum Löwenspieler der Saison gewählt. Die AZ addierte dabei die Stimmen aller Wahlen zum Spieler des Spiels. Da lag Richy 289 Stimmen vor Torschützenkönig Marcel Bär. In der Saison 22/23 wird er voraussichtlich nicht gewinnen können, denn es gibt im Vertragspoker weiter keine Neuigkeiten. Angesichts der neuen Konkurrenz im Mittelfeld erscheint eine Verlängerung mit Richy ziemlich unwahrscheinlich.

Mikoleit als neuer Athletik-Trainer im Gespräch

Nach dem Abgang von Jürgen Luginger ist der Posten den Athletik-Trainers bei 1860 derzeit vakant. Gerüchteweise haben die Löwen ein Auge auf Jörg Mikoleit geworfen. Der 51-Jährige stand die letzten zehn Jahre in Ingolstadt unter Vertrag. Wie sechzger.de erfuhr, begann gestern die individuelle Saisonvorbereitung für die Spieler. Die Spieler bekamen individuelle Laufpläne ausgehändigt, anhand derer sie ihr persönliches Training gestalten sollen.

Box-Löwe Magomed Schachidov holt Bronze

Großer Erfolg für die Box-Löwen: Magomed Schachidov holte bei der Europameisterschaft in Eriwan die Bronzenmedaille für den deutschen Boxverband. Der Box-Löwe holte das Edelmetall im Halbmittelgewicht.

News aus der dritten Liga

Noch fünf Vereine ohne Trainer

Immerhin 5 Vereine der dritten Liga suchen aktuell noch einen Trainer für die kommende Saison. Beim SV Waldhof liegt der in Essen kurz vor Schluss entlassene Christian Neidhart in der Pole Position. Bei Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden steht dagegen der Ex-Waldhof-Trainer Patrick Glöckner hoch im Kurs. Der SV Meppen hat sein Anforderungsprofil klar umrissen und sucht einen “Menschenfänger, der die Truppe mitnehmen soll”. Namen, wer das sein könnte, kursieren derzeit nicht. Beim Aufsteiger Rot-Weiß Essen möchte man Anfang Juni den Nachfolger von Neidhart präsentieren. Auch dort soll Glöckner neben Mark Zimmermann und Christoph Dabrowski im Gespräch sein. Alexander Ende und Danny Schwarz sollen nicht mehr im Rennen sein. Und nach dem Abgang von Timo Rost sucht auch die SpVgg Bayreuth einen neuen Trainer. Dieser soll heute um 14h in einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden.

Shcherbakovski zu Dresden?

Der Hallesche FC konnte bisher keine Vertragsverlängerung mit dem 21-jährigen Mittelfeldspieler vermelden. Somit ist er ablösefrei und hat das Interesse von Dynamo Dresden geweckt. Angeblich soll der Vertrag heute unterschrieben werden.Bereits fix kommt der 22-jährige Innenverteidiger Claudio Kammerknecht von Freiburg II an die Elbe.

Mike Frantz vor Rückkehr nach Saarbrücken

Der Routinier mit über 200 Bundesligaspielen will mit 35 Jahren zu seinem Herzensverein FC Saarbrücken zurückkehren. Der Mittelfeldspieler soll eine Führungsrolle bei den Saarländern übernehmen.

Damit seid Ihr wieder auf Ballhöhe im Transfer- und Trainerkarussel der dritten Liga. Wenn Plätze neu besetzt werden, erfahrt Ihr es umgehend bei uns.

 

 

Sechzig um Sieben: TSV 1860 trifft auf Borussia Dortmund

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Mit Borussia Dortmund erwartet der TSV 1860 direkt eine sehr schwierige Aufgabe kurz nach dem Saisonbeginn. Die Losfee zog für die Löwen den BVB. Auch Oldenburg könnte schon bald ein Gegner sein, der im Grünwalder Stadion antreten muss. Noch steht allerdings das Rückspiel in der Relegation aus. Der FSV Zwickau muss hingegen um seine Teilnahme in der kommenden Saison bangen.

Oldenburg macht großen Schritt in Richtung 3.Liga

Am Samstag wurde nicht nur in Paris Fußball gespielt, sondern auch in der deutschen Bundeshauptstadt. Der BFC Dynamo empfing dabei den VfB Oldenburg und musste sich nach 90 Minuten mit 0:2 gegen die Norddeutschen geschlagen geben. Zietarski sorgte mit seinen beiden Toren dafür, dass beim VfB nun berechtigterweise vom Profifußball geträumt werden darf. Doch sowohl die Berliner (Geld) als auch Oldenburg (Stadion) müssen zunächst einmal bis Mittwoch die Lizenzanforderungen endgültig erfüllen.

DFB-Pokal, 1.Runde: TSV 1860 – Borussia Dortmund

Es dürfte sicherlich unattraktivere Lose geben, doch sportlich ist es eines der schwersten überhaupt. Ende Juli oder Anfang August reist Borussia Dortmund nach Giesing und trifft auf den TSV 1860 München. Das ergab die Auslosung am gestrigen Sonntagabend. Die endgültigen Spieltermine stehen dabei noch nicht fest. Möglicherweise wird das Spiel im Free-TV ausgestrahlt. Sicher ist bereits jetzt, dass das Spiel im Grünwalder Stadion ausgetragen wird. Das betonten die Löwen auf ihrer Homepage mit Verweis auf eine andere Veranstaltung im Olympiastadion im betroffenen Zeitraum.

Zahlreiche Rückblicke: u.a. Aufstieg gegen Saarbrücken

Am vergangenen Wochenende war es bei sechzger.de vergleichsweise ruhig, historische Spiele dominierten in den Meldungen. Unter anderem jährte sich der Aufstieg in Liga 3 zum vierten Mal. Im Jahr 1952 kam es darüber hinaus zu einem Duell mit dem SK Rapid aus Österreich und 2004 feierten die Amateure den Aufstieg.

News aus der 3.Liga

Zwickau in Geldnöten: 400.000€ fehlen

Noch bis Mittwoch um 17 Uhr hat der FSV Zwickau Zeit, um dem DFB fehlende Zahlungsmittel in Höhe von 400.000€ nachzuweisen. Ansonsten droht der Abstieg in die Regionalliga. Gerade nach der Posse um Türkgücü sind die Verantwortlichen bemüht, ganz genau hinzuschauen und einen solchen Fall möglichst zu vermeiden. Eine lokale Investorengruppe soll einen Teil der Summe übernehmen, eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.

Kutschke nach Dresden

Kurzzeitig war er auch bei den Löwen ein Thema. Nun steht jedoch fest, dass Stefan Kutschke zurück zu Dynamo Dresden geht. Der 33-jährige Stürmer hat einen Vertrag bis 2024 unterschrieben und verstärkt die Sachsen nur wenige Tage nach dem Abstieg. Kutschke freut sich als gebürtiger Dresdner wieder darauf, in seiner Heimatstadt Fußball spielen zu dürfen.

Acht Drittligisten im DFB-Pokal

Nicht nur der TSV 1860 hat mit Borussia Dortmund ein schweres Los erwischt, auch Viktoria Köln hat mit einem anderen Verein aus München keine leichte Aufgabe in der 1.Runde. Darüber hinaus empfängt Bayreuth den Hamburger SV, Aue empfängt Mainz 05. Alle Partien gibt es bei liga3-online im Überblick.

1860 empfängt Dortmund in der ersten Runde des DFB-Pokals

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Die Auslosung der ersten DFB-Pokalrunde fand heute im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Die Lose zog Weltmeister und BVB-Urgestein Kevin Großkreutz. Und bei so viel Dortmund bekam der TSV 1860 München Borussia Dortmund als Gegner in der ersten Runde des DFB-Pokals zugelost.

TSV 1860 München – Borussia Dortmund am Wochende 30.07.2022

Am letzten Juli-Wochenende erwartet die Löwenfans ein absoluter Kracher im Sechzgerstadion: Der aktuelle Vizemeister Borussia Dortmund wird in der ersten Runde des DFB-Pokals zu Gast sein. Ironischerweise sicherten sich die Löwen die Teilnahme am DFB-Pokal durch ein 6:3 am letzten Spieltag ausgerechnet gegen Borussia Dortmund II. Gegen eine Wiederholung dieses Ergebnisses hätte wohl auf Giesinger Seite niemand etwas einzuwenden. Die Partie ist natürlich noch nicht exakt terminiert. Eine Live-Übertragung im Free-TV könnte durchaus im Bereich des Möglichen liegen, da kaum attraktivere Partien auf dem Programm stehen.

Erinnerungen an 2013 werden wach

In der Saison 2013/14 empfing 1860 Borussia Dortmund in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Der Giesinger Underdog bereitete der damals von Jürgen Klopp trainierten Mannschaft einige Pronbleme. Der BVB konnte das hart umkämpfte Match erst in der Verlängerung für sich entscheiden.

Erneute magische Nacht in Giesing?

Wird es der Mannschaft von Michi Köllner gelingen, den Löwenfans eine erneute magische Nacht in Giesing zu schenken? Nach den Siegen gegen Darmstadt und den Dortmunder Erzrivalen Schalke 04 scheint nichts ausgeschlossen. Die Löwen konnten die Dortmunder Zweitvertretung immerhin zwei Mal besiegen in der abgelaufenen Saison. Aber – so viel ist jetzt schon klar – die Löwen werden einen absoluten Sahnetag benötigen, um die Dortmunder aus dem Pokal zu werfen.

BFC Dynamo unterliegt Oldenburg 0:2

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Blick auf die Konkurrenz bei sechzger.de: so haben die anderen Vereine in der 3.Liga abgeschnitten

Nach dem Sieg des 1. FC Kaiserslautern bei Dynamo Dresden ist nur noch ein Platz in der dritten Liga für die Saison 22/23 zu vergeben. Um diesen spielen der BFC Dynamo und der VfB Oldenburg in den Aufstiegsspielen der Regionalliga.

BFC Dynamo und Oldenburg: mit Sorgenfalten ins Aufstiegsspiel

Beide Teams konnten nicht unbeschwert in das Play-Off um den letzten Platz der dritten Liga gehen. Den BFC Dynamo planen Geldsorgen und eine Bürgschaft über 900.000 Euro muss noch bereitgestellt werden. Aktuell haben Fans und Sponsoren wohl 720.000 Euro aufgebracht. In Oldenburg dagegen gibt es Probleme mit den Stadionauflagen des DFB. Da keine Rasenheizung vorhanden ist, müssen die Oldenburger ein Ausweichstadion bennen.

Zäher Auftakt im Sportforum Hohenschönhausen

Beim Duell zwischen dem Sieger der Regionalliga Nordost und dem Sieger der Regionalliga Nord mussten sich die Zuschauer zunächst mit Magerkost begnügen. Torraumzenen auf beiden Seiten waren Mangelware. Das 0:1 fiel im Anschluss an eine Standardsituation. Engel brachte eine Ecke auf den Kopf von Zietarski, der sich im Luftduell gegen Brandt durchsetzen konnte. Sein Kopfball ging an den linken Innenpfosten und sprang von dort ins Netz. So hieß es in der 27. Minute 0:1 für die Gäste aus Niedersachsen. Nur zwei Minuten später hätte Wagner beinahe auf 0:2 gestellt, aber Stajila im Tor der Berliner fischte den Ball noch aus dem linken Eck. Von Dynamo war bis zur Pause nichts zu sehen, so ging es mit 0:1 in die Kabinen.

Zietarski bringt Oldenburg komfortabel in Führung

in der 49. Minute hatten die Gastgeber dann die erste Chance. Brandt kam nach einer Ecke gefährlich an den Ball, aber der Oldenburger Torwart Boevink konnte parieren. In der Folge war Berlin spielbestimmend, konnte aber bis zur 69. Minute keine weiteren Chancen erspielen. In dieser setzte Beck einen Kopfball rechts am Tor vorbei. In der 78. Minute stellte Zietarski unter gütiger Mithilfe von Stalija auf 0:2. Der Berliner Keeper verschätzte sich bei einer Hereingabe vom linken Flügel total, so dass Zietarski nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Oldenburg lässt nichts anbrennen in der Schlussphase

Die Gäste zogen sich nun weitestgehend zurück und wollten den Vorsprung über die Zeit bringen. Dynamo machte diese Aufgabe nicht zu schwer, denn sie agierten weitgehend zu einfalls- und drucklos. Lediglich als Boevink sich einmal beim Herauslaufen verschätzte, hätte Steinborn noch den Anschlustreffer erzielen können. So gehen die Oldenburger mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ins Rückspiel, das am kommenden Samstag (04.06.) um 14:00h in Oldenburg steigt.

1860 Neuzugang Christopher Lannert im Check

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Christopher Lannert TSV 1860

Der sechste Neuzugang beim TSV 1860 Christopher Lannert an der Grünwalder Straße 114 wurde gestern vermeldet. Lannert kehrt zum TSV 1860 München zurück und wie bei jedem Neuzugang durchläuft er auch den sechzger.de Check. Der 24jährige beidfüßige Außenverteidiger, der seine Karriere in Unterhaching begann, spielt nun nach Gastspielen bei den Nachbarn aus der Säbener Straße, Augsburg und Verl wieder bei den Sechzgern.

Was ist Lannert für ein Spielertyp?

1860 Neuzugang Christopher Lannert ist ein typischer Außenspieler, schnell, technisch versiert, passsicher. Diese, auf seiner Position wichtigen Attribute für die Offensive vereinigt er mit stabilem Spiel gegen den Ball. Er gehörte vergangene Saison rein statistisch gesehen zu den zehn besten Außenverteidigern der dritten Liga.

Defensiv

Kümmern wir uns zunächst um die Leistung gegen den Ball. Mit knapp zwei Dritteln gewonnener Defensivzweikämpfe (dem sechstbesten Wert der Stammspieler auf dieser Position), etwa sieben abgefangenen Pässen pro Spiel, was erfolgreiche Defensivaktionen anbelangt und weniger als einem Foul im Schnitt pro Spiel ist Lannert, was die Absicherung des rechten Defensivflügels betrifft, ein Topneuzugang, der uns vermutlich viel Freude bringen wird.

Offensiv

Kommen wir zu den Offensivqualitäten. Offensives Eingreifen der Außenverteidiger gehört im modernen Fußball zu den Grundvoraussetzungen, um den Gegner vernünftig unter Druck setzen zu können. Steinhart und Deichmann haben vergangene Saison so manchen Torschuss mit dem letzten oder vorletzten Pass vorbereitet und sogar den ein oder anderen Treffer selbst erzielt. Christopher Lannert hat wie Steinhart und Deichmann in seinen Offensivstatistiken Topwerte vorzuweisen. Als erstes springt einem die Erfolgsquote bei den Dribblings und offensiven Laufduellen ins Auge. Bei mehr als sieben von zehn Dribblings lässt er seinen Gegenspieler der Statistik nach alt aussehen. Seine Flankengenauigkeit ist eine der höchsten in der Liga für Spieler auf dieser Position. Nur zwei rechte Außenverteidiger mit genügend Spielzeit um sich für diese Statistik zu qualifizieren haben bessere Werte.

Passspiel

Sein Passspiel ist ebenfalls sehr präzise. Rund 70% insgesamt angekommene Pässe klingen für einen Defensivspieler erst mal eher nach schlechter Passgenauigkeit. Bei einem genaueren Blick auf die Werte in den unterschiedlichen Passkategorien wird aber klar, dass Lannert durchaus ein gutes Passspiel hat.

Vergleichen wir dazu Lannert mit dem besten Spieler was die Passgenauigkeit auf der Position des Rechtsverteidigers betrifft. Der Spieler mit dem höchsten Wert hier ist der Magdeburger Obermair. Über 80% seiner Pässe bringt er zum Adressaten. Das ist auf den ersten Blick ein Bombenwert. Schauen wir aber genauer hin. Im Gegensatz zu Lannert spielt Klassenprimus Obermair relativ zur Gesamtpassanzahl gesehen etwa doppelt so viele Rück- und Querpässe wie Lannert, dafür aber wesentlich weniger Vorwärtspässe oder Flanken. Offensive Pässe sind generell fehleranfälliger als defensive, das ist ja keine Neuigkeit. Auch die Qualität der Mitspieler spielt hier ein große Rolle. Wir dürfen getrost davon ausgehen, dass Obermair auch hier weitaus bessere Voraussetzungen hatte als Lannert.

Fazit

Der TSV 1860 München hat den Wechsel von Neuzugang Lannert ohne die Gerüchteküche anzukurbeln gut vorbereitet, eingefädelt und finalisiert. Ein großes Lob dafür.

Lannert wird, wenn er weiterhin so offensiv Spielen darf wie in Verl, eine große Bereicherung für die Sechzger sein. Gelernte Rechtsverteidiger mit seinen technischen Fähigkeiten gibt es nur sehr wenige. Die meisten Spieler die auf dieser Position spielen und gleich gut oder besser im kreativen und technischen Bereich sind, waren, bevor sie in die Abwehr gerutscht sind, Mittelfeldspieler oder Stürmer.

Christopher Lannert hat mit erst 23 Jahren auch noch gewaltiges Entwicklungspotential, Michel Köllner ist der richtige Trainer um das zu realisieren.

Ich persönlich halte diesen Transfer nicht für den besten, aber für den bisher wichtigsten. Während der Rückrunde hatte ich unseren Mann für die Pressekonferenz ein Mal beauftragt zu Fragen ob ein neuer Rechtsverteidiger auf dem Wunschzettel stünde. Weil die Antwort auf diese Frage eher danach aussah, als würde auf dieser Position nicht gesucht, habe ich Rechtsverteidiger auch nicht in der Serie über mögliche Neuverpflichtungen aufgeführt. Jetzt wissen wir es besser. Von daher habe ich mir die Optionen ähnlich wie in der angesprochenen Serie noch einmal angesehen. Meine Wahl wäre auf Marcel Costly, Raphael Obermair oder eben Cristopher Lannert gefallen.

Günther Gorenzel hat somit von den Kandidaten aus der dritten Liga, deren Vertrag ausläuft einen der drei besten herausgesucht und verpflichtet. Da Lannert sich an der Grünwalder Straße schon auskennt und von den drei für mich in Frage kommenden Kandidaten auch noch der jüngste ist, ist diese Verpflichtung vermutlich das Optimum das man, alle Faktoren einbeziehend, für diese Position erreichen konnte.

Herzlich willkommen zurück an der Grünwalder Straße bei Münchens großer Liebe Christopher Lannert.

Datenquelle: Wyscout

Nun also doch: Niki Lang verlängert seinen Vertrag beim TSV 1860

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Niklas Lang (TSV 1860)
Niklas Lang, Verteidiger des TSV 1860 München

Das nächste Puzzlestück hat seinen Platz gefunden. Verteidiger Niklas Lang, dessen Abgang zwischenzeitlich sehr wahrscheinlich erschien, hat seinen Vertrag beim TSV 1860 verlängert.

Niki Lang verlängert beim TSV 1860

Wenn man den Medien Glauben schenken möchte, hatten Erstligisten aus Österreich und den Niederlanden Interesse an dem 19-jährigen Abwehrspieler gezeigt. Löwen-Geschäftsführer Günther Gorenzel ließ sich durch die Konkurrenz jedoch nicht beirren und konnte Niki Lang nun beim TSV 1860 eine Perspektive aufzeigen, die den Verteidiger überzeugte.

Der U20-Nationalspieler in spe wechselte 2014 von der SpVgg Unterhaching ins NLZ an der Grünwalder Straße. Dort durchlief Lang sämtliche Jugendmannschaften und absolvierte in der Saison 2019/20 15 Partien für die U21 in der Bayernliga Süd. Im Februar 2021 feierte der 1,85 m große Innenverteidiger sein Profidebüt unter Michael Köllner. Bislang kam Lang in der 3. Liga in 28 Spielen zum Einsatz, wartet dabei jedoch noch auf seinen ersten Treffer. In der kommenden Saison werden sich neue Gelegenheiten dazu bieten…

Schön, dass Du bleibst, Niki!

Niklas Lang TSV 1860
Niki Lang verteidigt auch in der kommenden Saison für die Löwen

DAS SECHZGER-SPIEL DES MONATS: Pelé zu Gast in Giesing

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Freitag, 27.Mai 1960, 20:00 Uhr, das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße ist mit 35.000 Zuschauern zum ersten und einzigen Mal in diesem Jahr ausverkauft. Wo sonst, abgesehen von wenigen Highlights, die damals eher biedere Fußballkost der Oberliga Süd dargeboten wird, gastieren diesmal die sagenumwobenen südamerikanischen Ballzauberer um ihren erst 19jährigen Superstar Edson Arantes do Nascimento, auch Pelé genannt, zu einem Freundschaftsspiel in Giesing. Man durfte gespannt sein.

Erfolgreiche USA-Tour zur Vorbereitung

Aber den Löwen war keineswegs bange, hatten sie doch die Oberliga-Runde auf Platz 4 – immerhin knapp vor den Bayern – abgeschlossen. Zudem hatten sie auf ihrer US-Tournee wenige Wochen vorher alles an Gegnern weggehauen, was sich ihnen in den Weg stellte, egal ob Los Angeles, Chicago oder die American Allstars. Am Ende musste sich in den New Yorker Polo Grounds auch das mächtige Manchester United den Weißblauen mit 2:4 geschlagen geben. Den Südamerikanern würde man schon Paroli bieten.

Die brasilianischen Ballzauberer jedoch waren eine ganz andere Liga. Nie haben die Löwen im Grünwalder Stadion höher verloren. Die Zuschauer allerdings kamen an diesem Maiabend voll auf ihre Kosten. Die Balljongleure aus Santos, der auch heute noch bedeutendsten Hafenstadt Brasiliens im Bundesstaat Sao Paulo gelegen, zogen ein Feuerwerk ihrer Fußballkünste ab, das man allenfalls vom Hörensagen oder aus verschwommenen Wochenschauaufnahmen über die Fußball-Weltmeisterschaft von 1958 in Schweden kannte. Dort hatte die brasilianische Fußball-Nationalmannschaft überlegen den Weltmeistertitel gewonnen.

Pelé zu Gast in Giesing

Der FC Santos, inzwischen das Aushängeschild des brasilianischen Vereinsfußballs, war den Löwen in allen Belangen bei weitem überlegen und kannte keine Gnade. Dass es zur Halbzeit “nur” 3:0 für die Südamerikaner hieß, war nur ihrer Ballverliebtheit und ihrer Tendenz, dem staunenden Publikum lieber Kabinettsstücken zu präsentieren als zielstrebig den Torerfolg zu suchen, zu verdanken. Pelé hatte dabei die ersten beiden Treffer in Giesing erzielt.

Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Kicker aus der südlichen Hemisphäre so richtig ernst und erzielten innerhalb von sieben Minuten vier Tore, ehe sie es wieder etwas gemächlicher angehen ließen. Das Ehrentor für die Mannen des TSV 1860 München durfte ihr Kapitän „Fonse“ Stemmer zum 1:8 mittels eines Strafstoßes verwandeln. Mehr war für die arg gebeutelten Münchner an diesem denkwürdigen Abend nicht drin.

“Und dann kaaf ma uns an Brasilianer.”

Nicht unwahrscheinlich, aber noch weitgehend unerforscht ist, dass an diesem Abend unter dem Eindruck der fußballerischen Brillanz der Spieler des FC Santos, möglicherweise zum ersten Mal bei den Löwenfans der Wunsch nach südamerikanischer Verstärkung aufkam: “Und dann kaaf ma uns an Brasilianer.”

Die Aufstellung der Löwen

Der TSV 1860 München spielte mit folgender Mannschaft:

Bechtold – Wagner, Köbler – Zausinger (46. Rahm), Stemmer, Metzger – Heiß, Kölbl, Feigenspan, Fallisch, Auernhammer

Das Sechzger-Spiel des Monats

Einmal im Monat entführt Euch Thomas Bohlender in die Vergangenheit des TSV 1860 München und stellt ein – aus seiner Sicht – besonderes Spiel näher vor. Der Autor ist Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 München e.V. und Spartenleiter beim Futsal! Zur neuen Saison übernimmt Bohlender zusammen mit Veronika Seemann die Leitung der Fußball-Abteilung bei den Löwen.

Sechzig um sieben: Lannert kehrt zum TSV 1860 zurück

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online!

Wir hoffen, der männliche Teil unserer Leserschaft hat den Vatertag gut überstanden. Tolle News gab es gestern aus Giesing: Christopher Lannert hat einen Vertrag beim TSV 1860 München unterschrieben.

Lannert neuer Rechtsverteidiger beim TSV 1860

Da ist Günther Gorenzel ein Transfercoup gelungen! Ohne dass vorher etwas durchgesickert ist oder es Gerüchte gab, wurde Christopher Lannert vom TSV 1860 verpflichtet. Der 23-jährige rechte Verteidiger kommt vom SC Verl und kickte bereits in der Jugend bei den Löwen. Bis auf eine Gelbsperre verpasste er keine Spielminute in der letzten Saison. Lannert äußerte sich begeistert: “Ich bin unfassbar stolz, wieder das Trikot der Löwen zu tragen und total motiviert, für den TSV 1860 Vollgas zu geben.” Welcome back, Christopher!

Gerüchte um Lorenz Knöferl

Etwas Neues aus der Gerüchteküche: Lorenz Knöferl könnte an den FC Pipinsried verliehen werden. Der 19-Jährige ist noch bis Sommer 2024 an die Löwen gebunden, jedoch hat er im Sturm durch die Neuzugänge von Skenderovic und Vrenezi sicherlich nennenswerte Konkurrenz vor die Nase gesetzt bekommen. Nach seiner schweren Schulterverletzung, die ihn zu einer monatelangen Pause zwang, benötigt Knöferl Spielpraxis, um wieder im Profigeschäft anzugreifen.

Ansonsten gab es keine Neuigkeiten in Sachen weitere Neuzugänge oder Abschieden von Spielern.

News aus der dritten Liga

Halle holt Gebhardt aus Basel

Der Hallesche FC verpflichtet für die neue Saison einen neuen Torwart. Vom FC Basel kommt leihweise der deutsche U20-Nationaltorwart Felix Gebhardt. Er möchte den Kampf um den Platz im Tor mit Daniel Mesenhöler und Sven Müller aufnehmen. Bei Basel sitzt er üblicherweise bei der ersten Mannschaft auf der Bank. Gebhardt stammt aus dem duetschen Lörrach und wechselte mit 13 Jahren zum FC Basel.

Stark verstärkt Freiburg II

Die Zweitvertretung der Bresigauer zählt ab kommender Saison auf die Dienste von Julian Stark. Der 21-jährige Mittelfeldspieler kommt aus Heidenheim.

Eckert Ayensa und Sorge zu Aue?

In Aue bastelt man nach dem Abstieg an einem neuen Kader für die kommende Saison. Möglicherweise setzt man dort auf zwei Spieler aus bayerischen Gefilden. Offensivspieler Dennis Eckert Ayensa (Ingolstadt) und Verteidiger Alexander Sorge (Neuperlach) sollen dabei das Interesse der Auer geweckt haben.

Damit seid Ihr an diesem Freitag wieder bestens informiert. Sobald es Transfers von der Grünwalder STraße zu vermelden gibt, erfahrt Ihr es bei sechzger.de.

 

 

 

 

 

Christopher Lannert wechselt vom SC Verl zum TSV 1860

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Christoper Lannert TSV 1860 SC Verl

Feiertage gibt es im Fußball nicht und so gaben die Löwen soeben Neuzugang Nummer 6 bekannt. Christopher Lannert wechselt vom SC Verl zum TSV 1860 und soll zukünftig die rechte Abwehrseite beackern.

Christopher Lannert wechselt zum TSV 1860

Der 23-Jährige hatte bereits in der Jugend an der Grünwalder Straße gekickt und kehrt nun über die Stationen FC Bayern, FC Augsburg und SC Verl nach Giesing zurück. In der abgelaufenen Saison konnte Lannert mit insgesamt 3.330 Minuten die meisten Einsatzminuten aller Spieler der 3. Liga vorweisen.

Entsprechend voller Freude zeigt sich auch Günther Gorenzel:

“Christopher zählte in der vergangenen Spielzeit in der 3. Liga zu den verlässlichsten Spielern mit Top-Statistikwerten auf seiner Position. Aufgrund seiner individuell starken Leistungen war er auch bei höherklassigen Vereinen auf dem Zettel. Umso mehr freuen wir uns gemeinsam mit unserem Trainer Michael Köllner Christopher überzeugt zu haben, sich unserem Team anzuschließen, um gemeinsam an unseren Zielen zu arbeiten.”

Zurück an der Grünwalder Straße

Auch Christopher Lannert freut sich sehr über den Transfer zum TSV 1860:

“Zurück in meine Heimatstadt zu kommen und dann noch für meinen Jugendverein spielen zu können, ist etwas ganz Besonderes. Ich bin in der Nähe der Grünwalder Straße aufgewachsen und durfte bei den Löwen meine ersten Schritte als Fußballer gehen. Jetzt schließt sich ein Kreis für mich und ich bin unfassbar stolz, wieder das Trikot der Löwen zu tragen und total motiviert, für den TSV 1860 Vollgas zu geben.”

Herzlich willkommen, Christopher!

Bild: TSV 1860