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Trainer und Spieler schwärmen vom Grünwalder Stadion

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TSV 1860 BVB Borussia Dortmund DFB Pokal Grünwalder Stadion Saisonrückblick

Auch wenn derzeit nur maximal 15.000 Zuschauer ins Sechzgerstadion dürfen, so ist die Heimat der Löwen bundesweit als Schmuckkästchen und Hexenkessel bekannt. Kein Wunder also, dass auch Spieler und Trainer vom Grünwalder Stadion schwärmen und auf den “Faktor Giesing” setzen.

Trainer und Spieler schwärmen vom Grünwalder Stadion

“Im ausverkauften Grünwalder müssen wir keinen mehr motivieren!” Co-Trainer Stefan Reisinger brachte es im Gespräch mit der AZ auf den Punkt und zollte gleichzeitig auch den Fans Respekt, die Spiel für Spiel alles für 1860 geben. In die gleiche Kerbe schlug auch Michael Köllner, der sich nach der Aue-Partie begeistert von der Choreographie zeigte.

“Die Fans tragen uns durch die Heimspiele, das muss man wirklich sagen. Was die hier heute wieder geleistet haben! Angefangen von der Wiesn-Choreo zu Beginn bis hin zum Support über das ganze Spiel hinweg.”

Kein Vergleich zu den oft stimmungsarmen Auftritten, die man in der Vergangenheit auf dem Oberwiesenfeld oder vor den Toren der Stadt erleben musste.

Liebeserklärung an die Löwen

Doch nicht nur das Trainerteam ist begeistert von der Atmosphäre im Grünwalder Stadion. Auch die Mannschaft genießt den Status Quo und genießt die Spiele auf Giesings Höhen. Albion Vrenezi sieht die Löwen als “Heim-Macht” und Fynn Lakenmacher konstatiert, es könne besser nicht gehen, “als am Freitagabend im Grünwalder Stadion drei Tore zu schießen.”

Torwart Marco Hiller, immerhin seit 2008 beim TSV 1860, holt gar zu einer Liebeserklärung an Giesing und die Löwen aus:

“Jeder, der mal bei Sechzig gespielt hat, der weiß: Wenn man da einmal gespielt hat, dann will man auch nicht mehr weg. Die Fans und die Tradition, die dahintersteckt. Das ist einfach ein Verein in München, und das ist nun mal die geilste Stadt der Welt.”

Umso wichtiger, dass dem Sechzgerstadion seitens der Stadt eine zukunftsträchtige Perspektive beschieden wird – und das möglichst bald!

Fynn Lakenmacher nominiert für Wahl zum Spieler des Spieltags

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Lakenmacher wechselt nach Darmstadt
Lakenmacher wechselt nach Darmstadt

Alle drei Tore erzielte Fynn Lakenmacher am Freitagabend gegen Erzgebirge Aue. Kein Wunder, dass seine Leistung auch anderen nicht verborgen blieb. Bei liga3-online steht der Stürmer zur Wahl als “Spieler des 9.Spieltags”.

Lakenmacher bei kicker und liga3-online hoch im Kurs

Es war keine Glanzleistung gegen den Tabellenletzten Aue am Freitagabend, die die Löwen auf den Rasen des Grünwalder Stadions brachten. Das Wichtigste aber: die drei Punkte blieben in München-Giesing. Der TSV 1860 marschiert damit mit der SV Elversberg an der Tabellenspitze im Gleichschritt. Schon sechs Punkte trennen die beiden Mannschaften von einem Nicht-Aufstiegsplatz. Einen großen Anteil am Heimsieg gegen den FCE hatte Stürmer Fynn Lakenmacher, der alle drei Treffer erzielen konnte.

Nach 10 Minuten traf der 22-Jährige per Kopf nach Flanke von Vrenezi. Es dauerte bis kurz vor Schluss, ehe Deichmann ihn erneut in Szene setzte und er frei vor dem Gäste-Torwart cool blieb und auf 2:0 erhöhte (77.). Sieben Minuten später traf Lakenmacher dann auch noch zum 3:0, Tallig hatte stark vorbereitet. Mit drei Toren hat der Stürmer der Löwen natürlich beste Chancen, die Wahl zum Spieler des 9.Spieltags zu gewinnen. Das Fachmagazin kicker hatte Lakenmacher bereits zum “Spieler des Spieltags” gekürt. Außerdem stehen Vrenezi und Morgalla in der Elf des Tages.

Noch bis Mittwoch um 15:00 Uhr kann abgestimmt werden. Hier geht es zum Artikel von liga3-online.

Frust in Essen: über 600 Kilometer an einem Montag

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Rot-Weiß Essen beim Auswärtsspiel in Duisburg

Das Auswärtsspiel von Rot-Weiß Essen beim TSV 1860 München im November wurde auf einen Montag terminiert. Die Fans von RWE sind angesichts der weiten Distanz unter der Woche sauer auf den DFB.

TSV 1860 gegen Essen am Montag: weite Anreise unter der Woche

Nicht einmal 25 Kilometer sind es von Essen nach Duisburg. Entsprechend viele Fans der Rot-Weißen fanden sich am 2.Spieltag im Wedaustadion ein. 5.000 sollen es am Ende gewesen sein, die einen beeindruckenden Anblick erzeugten, wie auch am Titelbild zu erkennen ist. Doch nicht immer ist die Anreise zu einem Auswärtsspiel in gerade einmal einer halben Stunde erledigt. München und die Stadt des Aufsteigers trennen beispielsweise über 600 Kilometer. Verständlich, dass der Frust bei den Anhängern von RWE nach der Terminierung der letzten Spieltage bis zur Winterpause riesengroß ist.

Wie die WAZ berichtet, äußern sich die Fans von Essen zu der weiten Anreise am Montag zahlreich – und begeistert sind sie bei weitem nicht. Von einem “Skandal” spricht gar der ein oder andere. Tatsächlich macht es der Montagstermin am 14.November für viele unmöglich, die Reise zum Grünwalder Stadion anzutreten. Es ist sicherlich eines der Highlights der Saison – ebenso im Übrigen wie es der Besuch an der Hafenstraße für die Fans des TSV 1860 München im Mai sein wird.

Schon seit Jahren versuchen Fan-Initiativen für Spiele an Wochentagen eine Verbesserung für Auswärtsfahrer zu erreichen. So wurde beispielsweise eine 300 Kilometer-Regel vorgeschlagen, die laut WAZ in der aktuellen Spielzeit bisher auch tatsächlich eingehalten wurde. Die Terminierung des Auswärtsspiels in München für Essen an einem Montag zeigt allerdings, dass es eben nur eine inoffizielle Vorgabe ist, die nicht zwingend angewendet wird. Lange müssen sich die Fans allerdings nicht mehr über derlei Umstände ärgern. Zur kommenden Saison beschloss die Mehrzahl der Drittligisten eine Abschaffung der Montagspartie. In den ersten beiden deutschen Profiligen ist der Termin schon jetzt gestrichen.

 

Sechzig um sieben: Zwei Testspiele in dieser Woche

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Nach dem Arbeitssieg gegen Erzgebirge Aue haben die Löwen am kommenden Wochenende kein Ligaspiel zu absolvieren. Stattdessen werden sie in der Länderspielpause zwei Testspiele und das Viertelfinale im Totopokal bestreiten.

Zwei Testspiele in der Länderspielpause

Michael Köllner möchte seine Spieler im Rhythmus halten. Deswegen stehen diese Woche gleich zwei Testpiele an. Am Donnerstag, dem 22.09.2022, geht es um 18:30h in Wörgl gegen die WSG Tirol. Nur einen Tag später um 18:00h tritt 1860 beim SV Münsing-Ammerland an. Am Dienstag, dem 27.09.2022, steigt dann das Viertelfinale im Totopokal beim FV Illertissen. Kick-Off beim Titelverteidiger ist um 18:30h. Karten für das Spiel sind bereits online erhältlich. Wer dann immer noch nicht genug von den Löwen hat, sollte sich am Samstag nach Regensburg aufmachen. Dort spielen die Bananenflanker-Legenden mit zahlreichen ehemaligen Löwenspielern im Kader gegen eine von Michael Köllner und Stefan Reisinger gecoachte Auswahl für einen guten Zweck. Man hat auch schon ruhigere Länderspielpausen erlebt…

Lakenmacher Spieler des Spieltags

Mit seinen drei Toren beim Sieg gegen Aue ist es keine große Überraschung, dass Fynn Lakenmacher “Spieler des Tages” im kicker wurde. In der Elf des Tages fanden mit Albion Vrenezi und Leandro Morgalla zwei weitere Löwen Berücksichtigung. Die Bildergalerie zum Spiel könnt Ihr Euch hier nochmal zu Gemüte führen.

Bär auf dem Weg der Genesung

Während Fynn Lakenmacher einen Treffer nach dem anderen schießt, ist Marcel Bär auf dem Wege der Genesung. Wie die Abendzeitung berichtet, geht der Torschützenkönig davon aus, noch in diesem Jahr wieder ins Geschehen eingreifen zu können. Zur Erinnerung: Die Winterpause beginnt schon Mitte November. Cello hat bereits letzte Woche wieder mit dem Lauftraining begonnen. Wir sind gespannt, wann Michi Köllner noch mehr Qual der Wahl in der Offnsive haben wird.

Vorverkauf gegen Ingolstadt ab Mittwoch

Ab Mittwoch 10 Uhr können Löwenfans Tickets für das nächste Heimspiel gegen Ingolstadt im Ticket-Shop erstehen. Zunächst sind für Mitglieder zwei Karten erhältlich.

Flutlicht in Bayreuth kurz vor Fertigstellung

Spätestens am 08.11. muss das neue Flutlicht im Hans-Walter-Wild Stadion funktionieren. Denn da steht das erste Abendspiel des Aufsteigers aus der Wagnerstadt auf dem Spielplan. Da man in Bayreuth davon ausgeht, dass die Technik bereits “ein paar Wochen” vor dem Ersntfall einsatzbereit ist, könnte es sein, dass der Gastauftritt des TSV 1860 München schon vom neuen Flutlicht beleuchtet wird.

Testspiel: TSV Haching München gegen Hypo Tirol Innsbruck

Die Volleyballer vom TSV Haching München starten im Oktober in die neue Saison. Am 21.09. treffen sie in einemTestspiel auf ihren ehemaligen Kooperationspartner aus Innsbruck. Gespielt wird in der Bayernwerkarena in Unterhaching.

News aus der dritten Liga

Essen-Saarbrücken 1:0

Das abschließende Montagsspiel des 9. Spieltag konnte Rot-Weiß Essen 1:0 gegen den FC Saarbrücken gewinnen. Felix Götze gelang das goldene Tor in der 37. Minute. In Giesing nimmt man Saarbrückens erste Saisonniederlage mit Freude zur Kenntnis. Jetzt hat 1860 sechs Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz.

Gesellschaft von Essen-Hauptsponsor geht pleite

Abseits des Platzes könnte es besser laufen für RWE. Die operative GmbH seinens Hauptsponsors “Harfid” musste letzte Woche Insolvenz anmelden. Rot-Weiß Essen ist davon bisher nur indirekt betroffen, da der Verein seinen Sposnoring-Vertrag mit der Holding hat. Dennoch ist das natürlich kein gutes Zeichen, besonders da der Vertrag noch bis 2025 laufen soll.

Leonhardt soll Drohanrufe erhalten haben

Der gestern zurückgetretene Präsident der Auer äußerte gegenüber “Tag24”, dass er “anonyme Drohanrufe” erhalten habe. Daher hätten ihn seine Kinder gebeten, sein Amt niederzulegen.

Damit startet Ihr bestens informiert in die Länderspielpause, die ja für die Löwen gar nicht so ruhig werden wird…

 

 

Montagsspiel: Erste Niederlage für Saarbrücken

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Essen-Tickets ab Mittwoch im Verkauf
Essen-Tickets ab Mittwoch im Verkauf

Eine faustdicke Überraschung gab es am Montagabend in der dritten Liga. Rot-Weiß Essen brachte dem 1. FC Saarbrücken eine Niederlage bei. Die Essener siegten nach einem Treffer von Felix Götze verdient mit 1:0. Für die Gäste war es die erste Niederlage der Saison. Im Löwenlager wird man diesem Ergebnis also nicht abgeneigt sein.

Saarbrücken kassiert Niederlage im Montagsspiel – sechs Punkte auf die Löwen

Die Hausherren gingen engagiert ins Spiel und hatten im ersten Durchgang auch die besseren Torchancen. Das 1:0 fiel nach einem Ballgewinn und einem Pass auf Felix Götze durch eine feine Einzelaktion des RWE-Offensivakteurs. Götze versenke das Leder aus halbrechter Position durchdacht ins lange Eck (37.).

Im zweiten Durchgang war die Partie weitgehend ausgeglichen, ehe Saarbrücken seine Schlussoffensive startete und zu gefährlichen Möglichkeiten kam. Mit Glück und Geschick brachte RWE die Führung am Ende über die Zeit und machte dank der drei Punkte einen Sprung in die Nichtabstiegs-Zone. Turm in der Schlacht war bei den Hausherren in der Schlussphase einige Male Keeper Jakob Golz, der ein ums andere Mal überragend parierte.

Saarbrücken hingegen ging erstmals in dieser Saison ohne Punkte vom Feld und verpasste damit den Anschluss zu den beiden Top-Mannschaften aus Elversberg und Giesing herzustellen. Die Saarländer liegen weiterhin mit 16 Punkten auf Rang vier, bereits sechs Zähler hinter den Löwen, die nächste Woche zwei Testspiele vor der Brust haben. Essen hingegen rückt auf Platz 15 vor.

Bananenflanker Legendentag mit Köllner, Reisinger, Lauth & Co

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Michael Köllner TSV 1860 2 Fußball

Mit ihren Aktionen wollen die Banenflanker-Legenden Kinder und Jugendliche unterstützen deren Lebensläufe nicht normal, sondern “krumm” verlaufen – eben wie die Form einer Banane. In den verganenen Jahren haben sich immer wieder zahlreiche ehemalige Fußballer und andere Promis getroffen, um auf diese Weise Geld für soziale Zwecke zu sammeln. Beim Bananenflanker Legendentag am 24.09. werden in Regensburg auch einige aktuelle und ehemalige Löwen wie Michael Köllner, Stefan Reisinger, Torben Hoffmann, Jens Keller oder Benjamin Lauth dabei sein.

Bananenflanker Legendentag mit Köllner

Nachdem die spektakuläre Hallenveranstaltung “Bananenflanker Budenzauber”, die gewöhnlich in der Stadtwerk.Donau-Arena in Regensburg stattfindet, im Januar 2022 erneut der Pandemie zum Opfer fallen musste, haben die Organisatoren umdisponiert. Erstmals wird im Jahr 2022 die Freiluftveranstaltung der Charity-Truppe in Regensburg stattfinden. Als Austragungsort des Bananenflanker Legendentages 2022 steht das Jahnstadion Regensburg zur Verfügung.

Der Anpfiff am 24.09. wird um 15.30 Uhr erfolgen und zahlreiche namhafte Akteure werden auf dem Platz stehen. So haben konnten die Bananenflanker nicht nur Löwentrainer Michael Köllner gewinnen, sondern auch Weltmeister Semi Khedira, die ehemalige Tennisspielerin Julia Görges oder auch zahlreiche Ex-Löwen.

Zahlreiche (Ex-)Löwen im Aufgebot

Kader Bananenflanker Legenden
u.a. Michael Hofmann, Tobias Schweinsteiger, Torben Hoffmann, Michel Dinzey, Peter Peschel, Benny Lauth, Pavel Kuka, „Zecke“ Neuendorf, Melanie Behringer, Markus Othmer, Semi Khedira
Trainer: Markus Babbel
Sportdirektorin: Nele Schenker

Kader Balu 4 Kids & Friends
u.a. Markus Palionis, Bjarne Goldbaek, Stephan Fürstner, Andreas Ottl, Marco Grüttner, Julia Görges, Jens Keller
Trainer: Michael Köllner, Stefan Reisinger

Bild: OR Pressedienst

TSV Haching München testet gegen Hypo Tirol Innsbruck

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Wappen TSV Haching München (TSV 1860 e.V. & TSV Unterhaching)
Wappen des TSV Haching München (Volleyball)

Wie bereits in der Vergangenheit praktiziert, möchte sechzger.de Euch nicht nur über die Fußballer(-innen) des TSV 1860 auf dem Laufenden halten, sondern auch die anderen Sparten abdecken. Die Volleyballer des TSV Haching München empfangen am Mittwoch in Unterhaching Hypo Tirol Innsbruck zu einem Testspiel.

TSV Haching München gegen Hypo Tirol Innsbruck

Der Bundesligist aus der Vorstadt, der eine Kooperation mit dem TSV 1860 einging, informiert wie folgt zur Begegnung am Mittwoch:

Am Mittwoch, den 21.09.2022, gibt es ein ganz besonderes Spiel in der Bayernwerkarena: Der TSV Haching München empfängt Hypo Tirol Innsbruck.

Drei Jahre lang Kooperationspartner und nun geht es zu einem Testspiel gegeneinander, Start ist um 20:30 Uhr. Nach einigen Testspielen gegen Herrsching, Luzern und auch bereits Innsbruck (das Hypo Tirol mit 0:3 gewann) ist jetzt die Gelegenheit gekommen, unsere runderneuerte und höchst motivierte Mannschaft zuhause kennenzulernen, bevor es in Hildesheim vom 30. September bis 02. Oktober zum Bounce House Cup mit allen Bundesligisten kommt – und dann endlich direkt eine Woche später zum Saisonstart gegen den deutschen Meister BR Volleys Berlin um 16:00 Uhr in der Bayernwerkarena.

Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel am Mittwoch gegen unsere österreichischen Nachbarn!

Löwen in Bayreuth mit Flutlicht-Premiere?

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SpVgg Bayreuth

Erst Aufstieg, dann Unsicherheit

Nachdem vor der laufenden Spielzeit sogar diskutiert wurde, ob die SpVgg Bayreuth nach ihrem viel umjubelten Aufstieg in die 3. Liga überhaupt im heimischen Hans-Walter-Wild-Stadion würde spielen dürfen (sechzger.de berichtete bereits vor dem fixierten Aufstieg darüber), sind in naher Zukunft sogar Flutlichtspiele in der Hauptstadt Oberfrankens möglich.

Verschiebung beim Flutlicht

Wie das Bayreuther Tagblatt bereits am Samstag vermeldete, gehen die entsprechenden Bauarbeiten in der Wagnerstadt auf die Zielgerade. Eigentlich hätte das Flutlicht schon zum Saisonauftakt im Juli fertig sein müssen, damit der DFB der SpVgg die Austragung ihrer Heimspiele im angestammten Stadion genehmigen würde. Dieser Zeitplan klappte jedoch nicht. Wohl angesichts der aktuell schwierigen Liefersituation für Bau- und Konstruktionsmaterialien drückte man beim Verband ein Auge zu und gewährte Aufschub. Im Spielplan verzichtete man für die Oberfranken auf Freitags- oder Montagsspiele und in der englischen Woche Anfang August durfte der Aufsteiger auswärts (in Wiesbaden) antreten.

Erstmals Flutlicht an gegen die Löwen?

Die bevorstehende letzte englische Woche in diesem Fußballjahr beschert der “Oldschdod” nun aber ein Heimspiel. Ausgerechnet der überraschende Tabellenführer, die SV Elversberg tritt am Dienstag, den 8. November in Bayreuth an. Dann muss der Nachthimmel über dem HWW definitiv erstrahlen. Bereits zehn Tage vorher (am Samstag, 29. Oktober, 14 Uhr) reist eine andere Spitzenmannschaft der 3. Liga nach Nordbayern: Unsere Löwen! Ob dann, wenn es womöglich schon herbstlich neblig und düster wird, bereits das Flutlicht strahlt, bleibt abzuwarten, ist aber durchaus im Bereich des möglichen. Laut SpVgg-Pressesprecherin Alina Hacker (übrigens ehemalige Praktikantin an der Grünwalder Straße 114) kann zwar ein genaues Datum für die Fertigstellung der Flutlichtanlage aktuell noch nicht benannt werden, allerdings sei geplant, die Anlage “ein paar Wochen” vor dem ersten richtigen Einsatz schon Mal in Betrieb zu nehmen. Das könnte dann bei der Partie gegen den TSV 1860 erstmals der Fall sein.

Fotogalerie zur Partie TSV 1860 München – FC Erzgebirge Aue

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TSV 1860 Erzgebirge Aue Fotogalerie
Fynn Lakenmacher feiert einen seiner drei Treffer gegen Erzgebirge Aue

Nachdem Bernd Winninger den Heimsieg der Löwen gegen die Schachter in seiner TAKTIKTAFEL analysiert hat, schließen wir die Berichterstattung zum 3:1 am vergangenen Freitag nun ab. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen von der Partie TSV 1860 München gegen FC Erzgebirge Aue.

Zum Vergrößern der Bilder bitte auf das jeweilige Thumbnail klicken!

TSV 1860 – FC Erzgebirge Aue (3:1) in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – FC Erzgebirge Aue. Am Freitagabend zerlegte der TSV 1860 München die Schachter zwar nicht in deren Einzelteile, dennoch war es eine starke Leistung der Elf von Michael Köllner. Defensive Unzulänglichkeiten des FC Erzgebirge sorgten dafür, dass das Ergebnis schlussendlich deutlich und verdient für die Hausherren war.

Die Systeme

Der TSV 1860 trat gegen den FC Erzgebirge zu Beginn in einer 4-2-3-1 Formation mit zwei Sechsern vor der Viererkette an, in der Yannick Deichmann für Lannert als Rechtsverteidiger auflief. Überraschenderweise war nicht Tim Rieder die Rolle des tiefen Sechsers zugedacht. Abwehrallrounder Daniel Wein spielte diese Position. Tim Rieder durfte als Box-to-Box Spieler ran und zeigte in dieser Rolle eine starke Leistung.

Der Auer Trainer Timo Rost schickte seine Elf im 4-1-4-1 ins Rennen. Taffertshofer als defensiver Mittelfeldspieler wurde gegen den Ball von Schreck, der bei Aue die Box-to-Box Rolle inne hatte, gegen den Ball defensiv unterstützt.

Im letzten Drittel des Gegners verschoben beide Mannschaften auf eine Dreierformation im Sturm.

Taktische Ausrichtung

Der TSV 1860 München begann gegen den Ball mit hohem Angriffspressing und hoher Defensivlinie. Schnelles Umschalten nach Ballgewinn war die Devise. Aue hingegen ging wie erwartet nicht ganz vorne drauf, sondern entschied sich zu Beginn beide Linien tiefer anzulegen. Auch die Schachter versuchten mit schnellem Umschaltspiel zu agieren.

Im Positionsspiel war der Plan beider Mannschaften Druck über die Flügel zu erzeugen. Der TSV 1860 verschob im hierbei asymmetrisch über den rechten Flügel, Aue tat dasselbe über die eigene linke Seite.

Die Verschiebungen beim TSV 1860 München waren in beide Richtungen meist sehr effektiv. Jeder Spieler nahm seine Rolle an und auch die für die Offensive wichtigen Akteure kamen ihren Defensivaufgaben sehr gut nach. Ich schreibe meist sehr effektiv, weil durch die hohe Variabilität im Löwenspiel mit vielen Positionswechseln innerhalb der Formation dann und wann kleine Lücken im Raum entstanden und Aue dadurch, vor allem in der Mitte der ersten Halbzeit und in der ersten halben Stunde des zweiten Durchgangs, viele Angriffe bis ins letzte Drittel des TSV 1860 München durchbrachte.

Aue hatte über die 90+4 Minuten sowohl bei Positionsangriffen als auch bei Kontern je einen mehr an erfolgreichen, abgeschlossenen Angriffen als der TSV 1860 vorzuweisen. Auch das eindringen in die Box der Löwen funktionierte bei den Gästen besser als im bisherigen Saisonverlauf. Aue war vor allem beim Abschluss – und das ist das Problem, welches sich bei Aue durch die gesamte bisherige Saison zieht – nicht fähig Gefahr für das Tor der Sechzger zu erzeugen. In keiner der Strafraumsituationen war Aue fähig Torhüter Hiller zu einer Parade zu zwingen. Die Schussversuche aufs Tor der Löwen waren abgesehen vom Ehrentreffer in der 91. Minute durch die Bank ungefährlich.

Vor der weiteren Analyse hier die wichtigsten Statistiken aus dem Spiel TSV 1860 – FC Erzgebirge Aue.

Die wichtigsten statistischen Werte

  • Ballbesitz TSV 1860 57% – FCE 43%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 73% – FCE 73%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 70% – FCE 73%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 10/4 – FCE 11/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 7,2 – FCE 5,38

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Oft ist es beim Ballbesitz so, dass die Mannschaft, die daran den Löwenanteil hat, viel hintenherum spielt oder aufgrund fehlender Ideen der Ball nicht in der Geschwindigkeit durch die eigenen Reihen zirkuliert wie er es sollte. Davon kann man im Fall der Partie des TSV 1860 München gegen den FC Erzgebirge nicht sprechen. Die Sechzger konnten aufgrund dessen, dass Aue einerseits eher abwartend verteidigte und andererseits oft nicht so in die Zweikämpfe hineinkam, dass diese effektiv geführt hätten werden können, die Passstafetten ein ums andere Mal bis ins letzte Drittel der Auer voranbringen.

Im Mittelfeld verzeichneten die Gäste deutlich mehr Ballverluste als unser TSV 1860. Hierbei geht es vor allem um Ballverluste, die direkt nach eigenem Ballgewinn des FCE durch perfektes Gegenpressing des TSV 1860 München geschahen. In Zahlen ausgedrückt waren es 30% mehr Ballgewinne für die Sechzger im Mittelfeld durch solche Situationen als umgekehrt. Das ist eine ziemlich hohe Anzahl, die wir so deutlich in dieser Saison noch nicht gesehen haben.

Keine der beiden Mannschaften fiel durch Ballgeschiebe in den eigenen Abwehrreihen negativ auf.

Passgenauigkeit

Aus der Tatsache heraus, dass beide Mannschaften sich nicht mit Ballgeschiebe in den eigenen Defensivreihen aufhielten, können wir sofort schlussfolgern, dass die Passgenauigkeit beider Teams aus dem Grund als durchschnittlich zu bezeichnen ist, da es keinem der Kontrahenten darum ging absichernd zu agieren. Offensive Pässe bergen immer das höhere Risiko abgefangen zu werden als defensive Quer- oder Rückpässe.

Näher brauchen wir auf diesen statistischen Wert nicht einzugehen.

Eine kleine Randnotiz ist allerdings das Folgende. Aue hat ein deutlich schnelleres Passspiel an den Tag gelegt als der TSV 1860 München. Allerdings nicht weil Aue das so geplant hatte, sondern weil die aggressive Spielweise der Sechzger im Mittelfeld die Schachter dazu gezwungen hat die Kugel schnell wieder weiterzugeben. Um sechs Pässe pro Minute eigenen Ballbesitzes war die Passfrequenz bei den Gästen im Vergleich höher.

Defensive Zweikampfquote

Beide Mannschaften haben eine Topquote bei den defensiven Zweikämpfen abgeliefert. Bedingt durch den höheren eigenen Ballbesitz mussten die Sechzger logischerweise viel weniger defensive Zweikämpfe führen als Aue. Hervorzuheben ist allerdings, dass in der eigenen Spielfeldhälfte nur acht und im eigenen Sechzehner nur ein einziger Defensivzweikampf am Boden verloren ging.

Aue verliert in der eigenen Spielfeldhälfte fast doppelt so viele Defensivzweikämpfe am Boden, allerdings keinen im eigenen Sechzehner. Und hier ist es wieder, das Problem der Auer: wer in der eigenen Box aufgrund zu großer Abstände nur wenige Zweikämpfe führt kann gerne 100% in dieser Zone gewinnen. Die Schachter haben bei sechzehn Ballkontakten des TSV 1860 München in der Box von Aue nur vier Zweikämpfe gegen den Ball dort geführt. Zehn dieser Ballkontakte im Strafraum des FCE waren mehr oder weniger zentral vor dem Tor. Sieben dieser zentralen Ballkontakte führten zu Schüssen unserer Löwen.

Die Sechzger hatten es im eigenen Sechzehner häufiger mit Luftduellen als mit Zweikämpfen am Boden zu tun. Wichtig hervorzuheben ist dabei, dass ein Kopfball, der ins Toraus oder ins Seitenaus geht, nicht als gewonnener Zweikampf in die Statistik einfließt, da der Ballbesitz nicht wechselt. Ein Ball, der per Kopf zur Ecke geklärt wird, ist also in dieser Statistik kein gewonnener Zweikampf. Das muss man nicht unbedingt verstehen. Es ist aber wichtig das zu erwähnen. Die Lufthoheit der Sechzger – auch wenn die Statistik etwas anderes sagt, da die Bälle nicht im Spiel blieben – war klar erkennbar.

Schüsse

Die Schussstatistik zeigt den FC Erzgebirge gegenüber dem TSV 1860 München leicht im Vorteil. Die Schüsse der Gäste hatten allerdings nicht die Qualität wie diejenigen der Sechzger.

Aue schoss einmal häufiger. Beiden Teams gelang es gleich viele Schüsse auf das gegnerische Tor zu bringen. Schauen wir auf den schon des Öfteren erwähnten xG Wert der Mannschaften sehen wir, dass aufgrund der Qualität der Chancen das Ergebnis den Spielverlauf genau widerspiegelt.

PPDA

Auch der Wert der Pressingintensität spiegelt diesmal das wieder, was man vermutet daraus ablesen zu können. Sechzig agierte mit hoher Frequenz von Aktionen gegen den Ball in den hohen und mittleren Bereichen der pressingrelevanten Zonen. Aue agierte dagegen beim Anlaufen eher in den mittleren und tiefen Bereichen dieser Zonen, aber mit ähnlicher Bissigkeit.

Der entscheidende Unterschied beider Teams war, dass beim TSV 1860 München im Gegensatz zum FC Erzgebirge das Gegenpressing bei Umschaltsituationen des Gegners besser funktionierte.

Die Tore

Alle Tore und weitere Highlights sind hier zu finden.

Bei den ersten beiden Treffern und auch bei den weiteren Großchancen waren die Auer Verteidiger wie schon bei den Gegentreffern in den Spielen zuvor zu weit von ihren Gegenspielern weg.

Natürlich muss man das gute Auge und das feine Füßchen der jeweiligen Vorlagengeber loben. Entscheidend war jedoch, dass das Stellungsspiel der Innenverteidigung des FC Erzgebirge am Freitag gegen den TSV 1860 nicht drittligatauglich gewesen ist.

Einzeln analysieren brauchen wir auch heute keines der Tore. Obwohl das erste und vor allem das zweite Tor, bei dem sich Vorlagengeber Deichmann aussuchen kann, ob er Skenderovic oder Lakenmacher einsetzt, schön herausgespielt waren, ist letztendlich nicht ein toller Spielzug, sondern unterirdische Defensivarbeit in der Abwehrkette beim FC Erzgebirge schuld daran, dass die Torchancen entstehen.

Das fiel auf

Offensive

Dreierpack Fynn Lakenmacher – kein Lupenreiner Hattrick, aber wen kümmerts, ob er alle Tore in einer Halbzeit schießt oder sich das aufteilt.

Albion Vrenezi war überall zu finden – vorne als Ideen- und Vorlagengeber, in der Rückwärtsbewegung ohne Fehler. Er hat den 1:0 Führungstreffer mit seiner Flanke auf Fynn Lakenmacher vorbereitet. Darüber hinaus war Vrenezi an vielen der bis ins letzte Drittel des Gegners durchgebrachten Angriffe entscheidend beteiligt. Obendrein hat er keinen einzigen seiner Defensivzweikämpfe am Boden verloren und so ganz nebenbei sieben Pässe der Auer abgefangen.

Defensive

Leandro Morgalla – Der Junglöwe, der endlich seinen ersten Profivertrag unterschrieben hat, zeigte wieder ein Top Match. Beim Stellungsspiel gegen den Ball ist Morgalla momentan das Nonplusultra bei unseren Löwen. Mit elf abgefangenen gegnerischen Pässen hat er mehr Pässe abgefangen als jeder andere Spieler auf dem Feld. Es kann nicht immer alles klappen, aber diese Leistung war wieder Bärenstark. Immer weiter so.

Yannick “Mr. 100%” Deichmann – Ohne verlorenen Defensivzweikampf am Boden und mit der Vorlage zum 2:0 glänzte Deichmann in seiner letztjährigen Rolle in diesem Spiel. Auf der Position des Rechtsverteidigers spielt Deichmann effizienter als im Mittelfeld. Möglicherweise sollte er doch weiterhin dort eingesetzt werden.

Daniel Wein, Stabilisator vor der Viererkette – Wein verliert im gesamten Spiel nur einen Defensivzweikampf. Ob dieses als verloren gewertete Duell aber wirklich ein Foul an seinem Gegenspieler war? Sicher war der Zweikampf hart, aber Wein hat, obwohl in diesem Duell “viel Mann dabei war”, auch klar den Ball gespielt.

Fazit

Es war am Freitag ein auch in der Höhe gerechtfertigter Sieg gegen eine gute Auer Mannschaft. Die Schachter schaffen es weiterhin nicht die eigene Box so zu verteidigen, dass der Gegner dort permanent um Ballkontakte kämpfen muss.

Kobylanski, Rieder und Skenderovic kommen ähnlich frei zum Abschluss wie Lakenmacher bei zwei seiner drei Treffer. Wenn diese Schüsse sitzen, dürften die Auer sich auch nicht beschweren. Ein 6:1 wäre zwar doch zu hoch gewesen, aber mit solch einer Leistung der Innenverteidiger durchaus im Rahmen des Möglichen.

Bis auf den Gegentreffer hatte Hiller mit keinem Schuss der Auer ein Problem. Nichts was der FC Erzgebirge Aue gegen den TSV 1860 München abfeuerte, zwang Hiller zu einer Reflexparade. Dafür waren die Schüsse entweder zu ungenau oder zu schwach.

Nun gilt es die Schlagzahl während der Länderspielpause hochzuhalten und die Rückkehrer ins Mannschaftstraining heranzuführen, um dann am 1. Oktober im Dortmunder Westfalenstadion gegen die zweite Mannschaft des BVB wieder 100% auf den Platz zu bringen und die makellose Bilanz gegen dieses Team weiter auszubauen.

Datenquelle: Wyscout