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Würzburger Kickers ohne Abwehrchef Lars Dietz gegen den TSV 1860

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Würzburger Kickers flyeralarm Arena

17 Einsätze, viermal in der kicker “Elf des Tages” – das ist die beeindruckende Bilanz von Lars Dietz (Würzburger Kickers) in der bisherigen Saison. Gegen den TSV 1860 wird der Abwehrchef der Unterfranken indes nicht glänzen können. Er sah am vergangenen Wochenende gegen den FSV Zwickau seine fünfte Verwarnung und fehlt den Gastgebern somit gelbgesperrt.

Kickers Würzburg gegen Sechzig ohne Lars Dietz

Dass Lars Dietz als Abwehrspieler eines Vereins, der derzeit auf einem Abstiegsplatz steht, bereits so oft in die “Elf des Tages” berufen wurde, spricht eindeutig für die Qualität des Verteidigers.

Der ehemalige U20-Nationalspieler wurde bei Borussia Dortmund ausgebildet und stand auch schon bei Union Berlin, den Sportfreunden Lotte und Viktoria Köln unter Vertrag. Neben 54 Spielen in der 3. Liga hat der 24-Jährige auch bereits 20 Spiele in der 2. Bundesliga zu Buche stehen.

Wollen wir hoffen, dass die Löwen aus dem Fehlen des defensiven Schlüsselspielers der Würzburger Kapital schlagen können.

Nach Foul an Greilinger: Tachie (BVB II) für drei Spiele gesperrt

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Tachie sieht Rot nach Foul an Greilinger

Es war ein später Aufreger beim Sieg der Löwen in Dortmund. Richmond Tachie grätschte Fabi Greilinger an der Seitenlinie völlig unnötig um und wurde von Schiedsrichter Nico Fuchs vom Platz gestellt.

Tachie sieht Rot nach Foul an Greilinger

Nun verkündete das DFB-Sportgericht die Strafe. Der Stürmer der U23 von Borussia Dortmund wird für drei Spiele gesperrt und verpasst somit die Partien gegen den FSV Zwickau, in Mannheim und gegen den SC Freiburg II.

liga3-online: Wählt Richard Neudecker zum “Spieler des 19. Spieltages”

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Richard Richy Neudecker TSV 1860

Zwei Assists, Ideengeber, Antreiber – Richard Neudecker war beim 2:0-Sieg der Löwen omnipräsent und ragte aus einer starken Mannschaftsleistung heraus. Der kicker würdigte dies mit einer Nominierung für die “Elf des Tages”. Auch liga3-online.de war von Neudecker angetan und stellt ihn als Kandidat zum “Spieler des 19. Spieltages” zur Wahl.

Richard Neudecker “Spieler des 19. Spieltages”?

Vom kicker erhielt Richy Neudecker die Note 1,5 und wurde nicht zuletzt wegen seiner beiden Vorlagen zum “Man of the match” auserkoren. Das Drittligaportal liga3-online.de sieht das ähnlich und ruft zur Wahl des Spielers der 19. Runde Spielrunde auf.

Die Kandidaten:

Richard Neudecker (TSV 1860)
Dominik Reimann (1. FC Magdeburg)
Daniel Hanslik (1. FC Kaiserslautern)
Jasmin Fejzic (Eintracht Braunschweig)
Luka Tankulic (SV Meppen)
Marc Schnatterer (Waldhof Mannheim)
Aziz Bouhaddouz (MSV Duisburg)
Gustaf Nilsson (SV Wehen Wiesbaden)

Die Wahl läuft noch bis Mittwoch um 15 Uhr!

Sechzig um sieben: Letzte Arbeitswoche im Jahr 2021

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Sechzig um Sieben: Becketts

Nach dem 2:0-Auswärtssieg in Dortmund bestreiten die Löwen diese Woche ihre letzte Arbeitswoche im Jahr 2021. An deren Ende wird das letzte Spiel der dritten Liga im Kalenderjahr 2021 stehen. Montgasspiel vor Geisterkulisse in Würzburg…

Aufwärtstendenz nach dem Auswärtssieg in Dortmund

Aber die zu beobachtende Aufwärtstendenz beim Spiel in Dortmund vermittelt sogar etwas Vorfreude auf einen Montagsgeisterkick in Würzburg. Michi Köllner stabilisierte in Spiel 1 nach Sascha Mölders die Defensive, gab dafür Richy Neudecker mehr Freiheiten im Mittelfeld und setzte auf zwei zentrale Stürmer, die sich aber beide im Normalfall sehr hängend ins Spiel einbrachten. Die solide Defensivarbeit zahlte sich aus und die Dortmunder Jungtalente verzweifelten mit zunehmender Spieldauer immer mehr an der weiß-blauen Defensive. Trauriger Höhepunkt war sicher die rote Karte für Tachie kurz vor Schluss nach einem Frustfoul an Fabi Greilinger. Die Analyse zum Spiel von Bernd Winninger findet Ihr wie immer in der TAKTIKTAFEL.

Letzte Arbeitswoche: Jahresendspurt in Würzburg

Heute beginnt die Vorbereitung auf das letzte Spiel des Jahres. Wird Michi Köllner die letzte Arbeitswoche nochmals nutzen, um die defensive Stabilität in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen? Obwohl die Löwen das Stadion rote Erde ohne Gegentor verließen, war in der Defensive noch nicht alles Gold, was glänzt. Marco Hiller musste den TSV 1860 in der Anfangsphase mit zwei ganz starken Paraden vor dem Rückstand bewahren. Oder wird Köllner noch ein Augenmerk auf die Feinabstimmung in der Offensive legen, um noch etwas variantenreicher angreifen zu können? Am Montag werden wir dann sehen, was sie Löwen in der letzten Arbeitswoche des Jahres einstudiert haben. Auf jeden Fall hoffen wir, dass es für einen erneuten Auswärtssieg langt.

Neudecker und Lex in Elf des Tages

Die guten Leistungen unseres neuen Käpt’ns und unseres Mittelfeldmotors blieben dem kicker nicht verborgen. Das Fachmagazin setzte Lex und Neudecker in die Elf des Tages.

Morgalla debütiert in der U18-Nationalelf

Ist er DAS nächste große Talent aus Giesing? Leandro Morgalla konnte seinen ersten Einsatz in der U18-Nationalmannschaft feiern. Leider verlor das deutsche Team mit 1:3 gegen Russland. In den beiden noch ausstehenden Spielen des Winterturniers in Israel gegen die Gastgeber und die Vereiningten Arabischen Emirate kann unser Leo hoffentlich seinen ersten Sieg im Nationaltrikot feiern.

Simon Seferings Pokalsieger in Georgien

Aufstiegsheld Simon Seferings konnte mit dem FC Saburtalo den georgischen Pokal gewinnen. Die Mannschaft des Ex-Löwen besiegte Samgurali Zchaltubomit im Finale mit 1:0.

News aus der dritten Liga

Monatgsspiel der dritten Liga

Im letzten Spiel der Hinrunde konnte der SV Wehen den Halleschen FC mit 2:1 besiegen. Nach torloser erster Halbzeit konnten zunächste die Gäste in Führung gehen. In der 53. Minute brachte dann Eberwein die Hallenser in Führung. Doch Nilsson stellte per Doppelschlag (59. und 65. Minute, Handelfmeter) auf 2:1 für die Wiesbadener.  Eberwein traf für Halle kurz vor Schluss per Kopf die Latte. Somit konnte Markus Kauczinski seinen ersten Sieg als Trainer der Wehener einfahren. Damit verdrängen die Hessen die Löwen in der Tabelle auf Platz 10.

Saarbrücken Trainer Koschinat gesperrt

Nach der vierten gelben Karte ist Saarbrücken Trainer Uwe Koschinat für den Rückrundenauftakt gegen Havelse gesperrt. Gesellschaft auf der Tribüne können ihm die ebenfalls gesperrten Scheu und Zeitz.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in den Löwentag. Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr auch in der letzten Arbeitswoche der Profis bei sechzger.de!

Ex-Löwe Simon Seferings mit dem FC Saburtalo Pokalsieger in Georgien

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Simon Seferings Pokalsieger in Georgien

Was für ein großartiges Saisonende für Simon Seferings und seinen Verein FC Saburtalo! Durch einen Treffer von Tabatadze in der 65. Minute gewann der Verein aus Tiflis das Finale des David Kipiani Cups gegen Samgurali Zchaltubomit 1:0. Seferings darf sich nach seiner ersten Saison in Georgien also direkt Pokalsieger nennen. Herzlichen Glückwunsch!

Seferings georgischer Pokalsieger

Bei den Löwen hat es für Simon Seferings leider nicht ganz für die 3. Liga gereicht und auch bei Alemannia Aachen wurde der Mittelfeldspieler nicht ganz glücklich. Folglich wagte der 26-Jährige im September den Sprung nach Georgien und feierte am vergangenen Mittwoch einen der größten Triumphe seiner Karriere.

In der Liga kam Seferings achtmal zum Einsatz und konnte sich direkt bei seinem Debüt in die Torschützenliste eintragen. Ob der gebürtige auch in der kommenden Spielzeit noch für den FC Saburtalo auflaufen wird, ist uns nicht bekannt. Der Europapokal winkt…

Simon Seferings Georgien Pokalsieger
Simon Seferings mit der Trophäe des georgischen Pokalwettbewerbs

Bilder: Simon Seferings privat

Leo Morgalla debütiert in der U18 Nationalmannschaft

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Leandro Morgalla TSV 1860 München

Große Ehre für Leandro Morgalla! Beim Winterturnier in Israel debütierte Morgalla in der deutschen U18 Nationalmannschaft. Die 1:3-Niederlage gegen Russland konnte der Innenverteidiger jedoch nicht verhindern.

Morgalla debütiert in U18 Nationalmannschaft

Als Morgalla nach einer guten Stunde eingewechselt wurde und somit zu seinem Debüt kam, war der spätere Endstand bereits hergestellt. Schon nach neun Minuten stand es 0:2 aus Sicht der Deutschen, ehe Dritan Maqkaj auf 1:2 verkürzte. Kurz nach dem dritten Gegentreffer verhalf Trainer Guido Streichsbier Leo Morgalla zu seinem ersten Einsatz im DFB-Trikot. Herzlichen Glückwunsch!

Bei den Profis des TSV 1860 kam Morgalla bereits im Toto-Pokal und in diversen Testspielen zum Einsatz. Zudem saß er bei der 0:3-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern in der 3. Liga erstmals auf der Ersatzbank.

kicker: Neudecker und Lex nach Sieg in Dortmund in “Elf des Tages”

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Stefan Lex (TSV 1860)
Stefan Lex (TSV 1860)

Die Freude war groß nach dem Sieg in Dortmund und auch Erleichterung war allerorts zu spüren. Einen großen Anteil am Erfolg im Stadion Rote Erde hatten Neu-Kapitän Stefan Lex und der zweifache Vorlagengeber Richard Neudecker. Beide wurden vom kicker in die “Elf des Tages” der 19. Spielrunde berufen.

Neudecker und Lex in “Elf des Tages”

Stefan Lex hatte sicher kein leichtes Erbe anzutreten, meisterte seine Aufgabe jedoch mit Bravour. In der 25. Minute setzte Richy Neudecker den neuen Kapitän in Szene und dieser köpfte artistisch zum so wichtigen 0:1 ein. Auch beim zweiten Treffer von Marcel Bär leistete Neudecker per Ecke den Assist und war insgesamt omnipräsent und drückte dem Spiel der Löwen seinen Stempel auf.

Die kicker “Elf des Tages” der 19. Spielrunde im Überblick:

Fejzic (Braunschweig) – Costly (Mannheim), Boeder (Saarbrücken), Puttkammer, Ballmert (beide Meppen) – Zeitz (Saarbrücken), Atik (Magdeburg), Tankulic (Meppen), Neudecker – Lex (beide TSV 1860), Bouhaddouz (Duisburg)

Bild: CR-Fotos

TAKTIKTAFEL-Analyse: Borussia Dortmund – TSV 1860 (19.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels Borussia Dortmund II – TSV 1860 München. Dem ersten Spiel nach der Ära Sascha Mölders. Und, soviel kann man Vorweg nehmen, es war ein gutes Spiel des TSV 1860 München.

Die Systeme

Michael Köllner schickte seine Mannschaft in einem 4-3-1-2 aufs Spielfeld, dem stellte Enrico Maßen das erwartete im Sturm variabel angedachte 3-4-2-1 entgegen.

Das 4-3-1-2 der Löwen verschob sich im letzten Drittel vor dem gegnerischen Kasten zu einem 4-3-3 mit weit vorgeschobenen Außenverteidigern.

Gegen den Ball wurde aus dem 4-3-3 wenn Dortmund es schaffte die Pressinglinie des TSV 1860 zu überspielen und in Ballbesitz zu bleiben ein flaches 4-4-1-1. Jenes ließ dank der guten Defensivqualitäten von Greilinger und Deichmann, speziell über die Außenpositionen wenig zu. Im Zentrum vor der Viererkette lösten Neudecker und Dressel ihre Aufgaben gut. Abgesehen von einer kurzen turbulenten Findungsphase zu Beginn, gab es kaum brenzlige Situationen die der TSV 1860 hätte überstehen müssen.

Die taktische Herangehensweise

Die Löwen legten ihr Spiel abwartend mit Focus auf defensive Kompaktheit und schnellem Spiel nach vorne an. Zu diesem Zweck war die Pressinglinie weit zurückgezogen und auch die Defensivlinie stellte sich eher tief auf. Das hatte zur Folge, dass die Räume für Dortmund in der Hälfte des TSV 1860 relativ eng wurden, und dadurch der Aufbau im Positionsspiel bei der Borussia aufgrund des guten Stellungsspiels der Münchner, sehr behäbig wurde.

Das Pressing des TSV 1860 war auch nicht auf direkten Ballgewinn ausgelegt, sondern auf Angriffssteuerung. Man überließ Dortmund in seiner eigenen Spielfeldhälfte die Kugel und stellte die möglichen Anspielstationen in der eigenen Spielfeldhälfte gut zu. In die damit aufgestellten Pressingfallen tappten die Dortmunder ein ums andere mal.

Die einzig möglichen Anspielstationen die Dortmund II durch diese Defensivtaktik hatte waren meist in der Halbzentrale zu finden, wo Dennis Dressel oder Richie Neudecker dann nur darauf warteten dass der “freie Mann” angespielt wurde um ihm den Ball schnellst möglich wieder abzuluchsen.  Oder eher ihn schon so bei der Ballannahme zu stören, dass die Aktion des Dortmunders eine höhere Wahrscheinlichkeit hatte zu scheitern als zu gelingen.

Die Dortmunder im Gegensatz dazu versuchten die Löwen hoch zu Pressen und stellten ihre Defensivlinie mittig in der eigenen Spielfeldhälfte hoch auf. Die Pressinglinie der Dortmunder hielt die Löwen aber nicht dort wo sie es gerne gehabt hätten. Mit hoher Pressinglinie und nicht ganz in vorderster Front agierender Defensivlinie entstanden so mehr Räume die der TSV 1860 von Beginn an gut auszunutzen wusste.

Die wichtigsten Statistiken des Spiels

  • Ballbesitz TSV 1860 38% – BVB II 62%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 69% – BVB II 85%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 65% – BVB II 54%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 14/8 – BVB II 10/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 17,04 – BVB II 6,18

Die Statistiken kurz erläutert

Wenig Ballbesitz, niedrige Passgenauigkeit, hohe PPDA das sind normalerweise schlechte statistische Vorzeichen. Als blanke Zahlen stimmt das sicherlich. Bemüht sich man allerdings das zu zerpflücken und in Abhängigkeit dessen zu bewerten was da auf dem Platz stattgefunden hat, dann kommt man zu dem Schluss, das die Taktik gänzlich aufgegangen ist.

Ballbesitz

Ballbesitz 38%, das sind 36:06 Minuten die die Sechzger in Ballbesitz waren. Dass Ballbesitz aber nicht gleich offensive Effektivität bedeutet zeigen wenige Spiele so gut wie dieses. 36% aller Pässe die Dortmund überhaupt gespielt hat fanden im Defensivbereich statt. Die schiere Flut an Querpässen, Alibivorwärtspässen und Rückpässen im Abwehrverbund des BVB ist durch das gute Stellungsspiel und der abwartenden, steuernden Herangehensweise an die Pressingaufgaben beim TSV 1860 zu erklären. Den Dortmundern so ihre Unzulänglichkeiten im Spiel nach vorne deutlich zu machen war ein starkes Stück Defensivleistung der Sechzger.

PPDA

Aus diesem Herumgeschiebe in der eigenen Defensivabteilung erklärt sich wie von selbst die hohe Passgenauigkeit beim BVB II. Zusätzlich erklärt das auch die hohe PPDA. Solange der Ball in der Dortmunder Defensivabteilung war wurden von den Spielern in der Pressinglinie nur Passwege in die Tiefe zugestellt. Die Abwehr des BVB durfte sich gern die Kugel in den eigenen Reihen zuschieben. Pässe nach vorne wurden, abgesehen von den Zonen wo die gestellten Pressingfallen auf den BVB warteten, unterbunden.

Passgenaugkeit

Ganz anders verhielten sich die Löwen wenn sie in Ballbesitz waren. Sofort nach vorne und gerne auch mit Risiko war das Motto. So spielt man logischerweise mehr Fehlpässe, aber man bringt auch Druck auf die gegnerische Abwehr und kommt wenn die Pässe in die Spitze ankommen auch zu guten und verwertbaren Torchancen. Mit einer Quote von 61% angekommener Pässe im letzten Drittel hat Sechzig das auch sehr ordentlich gelöst.

 

Das Spiel

Die erste Halbzeit

Nach einer kurzen Findungsphase, in der die Dortmunder zwei gute Torchancen verbuchen konnten und man sich aus Löwensicht kurz dachte: “geht das schon wieder los?” fand der TSV 1860 München über den Kampf ins Spiel. Ab etwa der zwölften Minute diktierten die Sechzger das geschehen auf dem Platz.

Sie diktierten allerdings nicht mit sondern ohne Ball. Das ist taktischer Disziplin und guter mannschaftlicher Geschlossenheit zu verdanken. Dortmund durfte gern den Ball haben. Zumindest bis zur Mittellinie. Wenn die Dortmunder diese überquerten, gingen die Spieler der Löwen den Ballführenden Spieler, bzw. den Passempfänger direkt an und machten den Dortmundern das Spiel nach vorne extrem schwer.

Taktischer Plan: Pressingfalle

Die Spieler die für den BVB anspielbar waren wurden absichtlich etwas schlechter bewacht, nur um sie sofort nach Ballabgabe zu ihnen zuzustellen. Oder sie auch bei der Annahme derart zu stören, dass sich kein flüssiges Spiel nach vorn entwickeln konnte. Bei 59 Ballbesitzphasen die der BVB in der ersten Halbzeit hatte konnte nur 13 mal bis ins letzte Drittel der Löwen gespielt werden. Abgesehen von den beiden hochkarätigen Chancen am Anfang der Partie und einer Ecke kam dabei jedoch nichts für den BVB heraus.

In Folge der konzertierten Abwehraktionen kamen die Löwen immer wieder zu schnellen eigenen Angriffen. Gegen diese Angriffe fan der Gegner kaum Mittel um sie zu unterbinden. Zweite Bälle die aus den Angriffen des TSV 1860 entstanden landeten häufig wieder in den Reihen der Sechzger die dann, schon in der Vorwärtsbewegung befindlich, den Druck aufrechterhielten und die Abwehr von Dortmund immer wieder ins schwitzen brachte. Die Variabilität mit der die offensiv ausgerichteten Spieler des TSV ihre Positionen interpretierten verwirrte Dortmunds Hintermannschaft ein ums andere mal.

Einer dieser erarbeiteten zweiten Bälle sorgte schließlich für das zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente 1:0 aus Sicht des TSV 1860 München.

Dortmunder Ratlosigkeit

Nach diesem Treffer durch Stefan Lex agierten die Dortmunder bis zum Pausentee äußerst vorsichtig um sich nicht auch noch ein zweites Gegentor einzufangen. 50% aller gespielten Pässe der Dortmunder nach dem Tor von Stefan Lex waren Rück- oder Querpässe.

Die Mannschaft von Michael Köllner ließ den BVB weiterhin in seiner eigenen Hälfte gewähren wenn der sich im Positionsspiel befand. Die Sechzger machten die Räume im Mittelfeld zu und sorgten so dafür, dass Dortmund weiterhin nur sporadisch tiefer in die Hälfte des TSV eindringen konnte. Ganze zwei Ballkontakte hatten die Dortmunder im Strafraum der Löwen zwischen dem Führungstreffer durch Lex und dem Pausentee zu verbuchen.

Die zweite Halbzeit

Die erste Szene – ein gefährlicher direkter Freistoß – in der zweiten Halbzeit gehörte dem BVB. Weiterhin Solide auftretende Sechzger die das taktische Defensivkonzept genauso weiterverfolgten wie noch vor dem Pausentee gestatteten den Dortmundern weiterhin keine Räume um das Kombinationsspiel aufzuziehen. So spielte sich der TSV fünf Minuten nach Wiederanpfiff in der Hälfte des BVB fest. Nach Angriffen, die Dortmund wenig souverän verteidigte gab es zwei Eckbälle hintereinander für den TSV 1860. Den zweiten verwandelten die Löwen in Persona Marcel Bär zum 2:0.

Im weiteren Verlauf änderte sich bei beiden Teams nichts an der Spielweise. Dortmund suchte nach Ideen um den in der defensive taktisch gut eingestellten Löwen beizukommen, fand aber keine. Die Löwen reagierten aus der kompakten Defensive heraus weiterhin mit Nadelstichen und grandiosem Kampf um zweite Bälle in der gegnerischen Spielfeldhälfte.

Chancenverteilung

Nach wie vor begeisterten die Löwen mit kompromisslosem, meist fairem Zweikampfverhalten und schnellen eigenen Angriffen. Dortmund hätte sich über weitere Treffer des TSV 1860 nicht beschweren dürfen. Den Einschlag eines Kopfballs von Semi Belkahia konnte ein Dortmunder Feldspieler gerade noch auf der Linie verhindern. Weitere vier Schüsse der Löwen parierte Drljaca. Abgesehen von Lex’ lupfer über den Kasten und einem Fehlschuss von Marcel Bär gingen alle Schüsse des TSV 1860 München nach Bärs Treffer, auf das von Drljaca gut gehütete Tor. Ein anderer Schuss von Stefan Lex wurde geblockt. Das heißt er fließt nicht als Schuss auf’s Tor in die offizielle Statistik ein. Der Ball wäre aber ohne die gute Abwehrarbeit ebenfalls aufs Tor gegangen.

Dortmunder Chancen in der zweiten Halbzeit waren bis auf den Freistoß von Taz kurz nach Wiederanpfiff und einen Schuss durch Pherai in der 70. Minute so gut wie nicht vorhanden. Pfanne kam in der 79. Minute noch einmal in der Box der Löwen zum Abschluss setzte das Leder jedoch, aus guter zentraler Position, links am Kasten vorbei.

Die Zielgenauigkeit bei bei den Schüssen sieht 1860 in der zweiten Halbzeit bei exakt 60%, Dortmund kommt auf gerade einmal 17%. Einer von sechs Schüssen des BVB II verschaffte Marco Hiller Arbeit. Sechs von zehn Schüssen schafften das auf der anderen Seite bei Drljaca.

Die Tore

Das 1:0

Ein langer Ball der Löwen wurde von einem Dortmunder Zentral in der Mitte der eigenen Spielfeldhälfte abgewehrt. Den zweiten Ball bekam Deichmann am Anstoßpunkt direkt vor die Füße. Deichmann spielte auf die rechte Halbposition an der Mittellinie zu Willsch. Willsch zurück in den Mittelkreis zum nachrückenden Dressel, der nun etwas freien Raum vor sich zu Verfügung hatte. Dressel ging einige Meter mit der Kugel am Fuß nach vorne. Als sich ein Dortmunder auf ihn zubewegte spielte er quer zu Richie Neudecker auf die halblinke Position. Neudecker verarbeitete den leicht verspringenden Ball perfekt und schlägt ihn nach vorne ans linke Fünfereck wo Lex einläuft und per Kopfball für den Führungstreffer sorgt.

Keine bzw. wenig Gegenwehr des BVB II und präzises Spiel der Sechzger sorgen für das verdiente Führungstor in der 25. Minute.

Das 2:0

Nach einem von Richie Neudecker von der linken Seite getretenen Eckball kommt Marcel Bär in Zentraler Position im Strafraum zum Kopfball und versenkt diesen in der 49. Minute zum 2:0.

Fazit

Wie erwartet hat die Mannschaft eine positive Reaktion gezeigt und mit diesem Spiel Wiedergutmachung für die schlechten Leistungen in den beiden Heimspielen zuvor geleistet.

Die Räume eng machen, den Kampf annehmen und selbst Nadelstiche setzen. Man kontrollierte das Dortmunder offensivspiel mit einer taktischen Bravourleistung gegen den Ball und spielte selbst schnell und kompromisslos nach vorn. Kein zweiter Ball wurde verlorengegeben. Weiter so Löwen. Das hat abgesehen von den Zittermomenten ganz zu Beginn der jeweiligen Halbzeiten sehr gut ausgesehen.

Jetzt hat die Mannschaft bis Montag kommender Woche Zeit sich auf den nächsten Gegner und den Start der Rückrunde vorzubereiten. In Würzburg dann an die Leistung vom Samstag anknüpfen und wir gehen Hoffnungsvoll in die Winterpause.

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um Sieben: Essen und Türkgücü ohne Interesse an Mölders

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Willkommen zurück aus einem Wochenende, das ganz nach dem Geschmack der Löwenfans gelaufen sein dürfte. Während Türkgücü in Sachen Mölders einen Riegel vorschiebt, hat die Mannschaft in Spiel 1 ohne ihren nominellen Kapitän die erhoffte Reaktion gezeigt. Wir blicken zum Start in die Woche auf die Meldungen vom Wochenende.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund II

Nach zwei Niederlagen gab es in den Giesinger Gedanken mal wieder einen Grund zur Freude. Das 2:0 in Dortmund war ein Sieg der besonders wichtigen Art. Da sieht die Gefühlswelt der Löwen schon wieder ganz anders aus…

Köllner zeigt sich zufrieden mit Leistung

Auch der Trainer war mit der Darbietung glücklich, wie er auf der Pressekonferenz nach der Partie betonte. Er ging sogar so weit, dass es einer der besten Saisonleistungen überhaupt gewesen sei.

B-Junioren siegen zum dritten Mal in Folge

Drei Punkte gab es ebenso für den Nachwuchs, in diesem Falle die B-Jugend des TSV 1860. Es war bereits der dritte Sieg in Folge. Vor der Winterpause steht nun noch ein Auswärtsspiel an.

Kothny schließt Wechsel von Mölders zu Türkgücü aus

Wie geht es weiter mit Sascha Mölders? Diese Frage stellt sich zum Beginn einer neuen Woche erneut und ist weiterhin nicht geklärt. Dass der 36-Jährige noch einmal in die Mannschaft der Löwen zurückkehrt, scheint inzwischen ausgeschlossen. Neben einer Vertragsauflösung würde auch ein Transfer des Stürmers zu einem anderen Verein Sinn ergeben. Das unter der Woche gestreute Gerücht, Türkgücü sei an einer Verpflichtung an Mölders interessiert, dementierte Geschäftsführer Kothny im Interview mit dem BR nun aber deutlich: “Wer mich kennt, der weiß, dass Sascha Mölders im Winter nicht bei uns unterschreiben wird. Einen Transfer schließe ich aus.”

Eine weitere Option stellt Rot-Weiß Essen dar. Der Verein aus der Heimatstadt von Mölders spielt in der Regionalliga, wird den Stürmer aber ebenfalls nicht unter Vertrag nehmen. Das bestätigte Geschäftsführer Uhlig gegenüber dem RevierSport: “RWE wird Sascha Mölders nicht verpflichten.”

Die Zukunft bleibt also weiter ungewiss, vielleicht ist die Lage bis zum Würzburg-Spiel bereits eine andere.

Historisches Spiel: TSV 1860 zu Gast bei Schalke

Zwei Chancen, zwei Tore und am Ende doch nur ein Unentschieden: so lässt sich ein Auswärtsspiel der Löwen beim FC Schalke 04 vor 23 Jahren zusammenfassen. Die ausführliche Variante gibt es hier.

Seferings ist Pokalsieger

Ex-Löwe Simon Seferings darf sich ab sofort georgischer Pokalsieger nennen. Er setzte sich mit seinem Verein FC Saburtalo bereits am vergangenen Mittwoch im Endspiel mit 1:0 durch. Wir gratulieren recht herzlich!

 

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News aus der 3.Liga

Würzburg verspielt spät den Sieg

Die Würzburger Kickers befinden sich tief im Tabellenkeller der 3.Liga, umso wichtiger wäre ein Sieg am gestrigen Sonntag gewesen. Die Gäste aus Zwickau machten den Unterfranken allerdings spät einen Strich durch die Rechnung. Im ersten Spiel des Tages konnte sich der SV Meppen deutlich gegen die Berliner Viktoria durchsetzen. Die Resultate der Partien gibt es bei der kurzen Zusammenfassung der beiden Begegnungen.

Heute abend treffen zum Abschluss des Spieltags Wehen Wiesbaden und der Hallesche FC aufeinander. Die Gastgeber könnten mit einem Sieg am TSV 1860 vorbeiziehen, los geht es um 18:60 Uhr.

Türkgücü auf Trainer-Suche

Neben der Personalie Mölders im Sturm muss Türkgücü aktuell eine noch viel bedeutsamere Position im Team besetzen. Nachdem Hyballa bereits schon wieder entlassen wurde, ist der Drittligist aktuell auf der Suche nach einem neuen Trainer. Noch ist man allerdings nicht zufrieden und weiter auf der Suche. Mittlerweile ist allerdings eine 15-Tagesfrist verstrichen, in der man einen neuen Übungsleiter mit Fußballlehrer-Lizenz präsentieren muss. Nun droht eine Geldstrafe vom Verband. Dennoch will man sich weiter Zeit lassen, um den richtigen Kandidaten zu finden.

3.Liga: SV Meppen siegt nach Debakel, Würzburg teilt die Punkte

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SV Meppen Viktoria Berlin Gästefans Aus Berlin

In den Sonntagspartien des 19.Spieltags in der 3.Liga war neben dem SV Meppen mit Würzburg auch der letzte Gegner des TSV 1860 München im Einsatz.

SV Meppen – Viktoria Berlin 3:0 (2:0)

Für die angereisten Gästefans (siehe Titelbild) gab es beim SV Meppen rein gar nichts zu bejubeln. Früh konnten die Gastgeber durch Tankulic in Führung gehen, ehe sich die Berliner kurz darauf auch noch selber schwächten. Pinckert sah bereits nach einer Viertelstunde seine zweite gelbe Karte und musste damit vorzeitig unter die Dusche. Nach 27 Minuten war es dann erneut der Meppener Kapitän, der mit seinem neunten Saisontreffer auf 2:0 stellte. Von den Gästen war bis zur Pause kaum etwas zu sehen, den einzigen gefährlichen Abschluss setzte Küc an das Quergebälk.
Im zweiten Durchgang verwaltete der SV Meppen den konfortablen Vorsprung, Offensivszenen fanden daher auf beiden Seiten kaum noch statt. Eine der wenigen Möglichkeiten nutzte Hemlein dann aber doch noch, um mit dem dritten Treffer für die Gastgeber den Endstand zu erzielen. Nach der deutlichen 0:5-Abreibung gegen Eintracht Braunschweig kann der SVM also direkt wieder siegen und liegt auf Rang 5. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt liegen auf dem 12.Platz.

Würzburger Kickers – FSV Zwickau 2:2 (1:0)

Der kommende Gegner des TSV 1860 München, die Würzburger Kickers, war gegen den FSV Zwickau gefordert. Zwei Mal konnten die Unterfranken in Führung gehen, mussten sich am Ende aber doch mit einem Punkt begnügen. Ex-Löwe Pourié erzielte mit Saisontreffer Nummer 4 nach 29 Minuten die Führung für die Heimseite, die kurz nach Wiederanpfiff durch Dietz per Eigentor egalisiert wurde (52.). Würzburg setzte allerdings nach, traf zunächst aber nur den Pfosten (72.). Drei Minuten später gab es dann aber doch Grund zum Jubeln: Breunig erzielte die erneute Führung für den FWK. Als alle schon mit einem Heimsieg rechneten, schlugen die Gäste doch noch zu. Schikora verwandelte eine Vorlage nach Ecke per Direktabnahme zum späten 2:2 (90.). Kurz danach war Schluss, die Kickers bleiben mit dem Unentschieden auf dem vorletzten Platz. Zwickau liegt auf 13.

Titelbild: liga3-news