Weniger erfreulich verlief der Spieltag für die U21, die beim TSV Schwaben Augsburg unterlag. Grund zur Freude gab es hingegen bei der 3. Mannschaft, die den TSV Turberbund durch ein Tor von Andre Orbegozo Araujo (36.) bezwang. Somit liegt die Dritte nur zwei Punkte hinter Tabellenführer FC Espanol auf Platz 2 der Kreisklasse.
Zaunfahnen beim Spiel der TSV 1860 Frauen in Poing
Fünf Spiele, 15 Punkte, 31:1 Tore – recht viel besser hätten die Löwinnen gar nicht ins Abenteuer A-Klasse starten können. Auch der TSV Poing konnte die Frauen des TSV 1860 nicht stoppen und zog am Ende mit 0:8 den Kürzeren.
TSV 1860 Frauen siegen 8:0 in Poing
Bereits zur Pause lagen die Löwinnen vor gut 150 Zuschauern mit 4:0 in Führung und ließen auch nach dem Seitenwechsel nicht locker. So durfte in Halbzeit zwei viermal gejubelt werden.
Die Torschützinnen der 1860 Frauen: Veronika Ecker (2), Carmen Znika (2), Lena Gruber, Cheyenne Krieger, Paula Thanner und ein Eigentor der Gastgeberinnen
Die Frauen des TSV 1860 gewannen beim TSV Poing mit 8:0.
Obwohl die A-Junioren des TSV 1860 gegen die SpVgg GW Deggendorf früh in Rückstand gerieten, gewannen sie auch ihr siebtes Saisonspiel hoch und weisen somit eine makellose Bilanz auf. Sieben Spiele, sieben Siege – die U19 der Löwen dominiert die Bayernliga Süd quasi nach Belieben.
U19: Nächster Kantersieg in der Bayernliga Süd
Bereits nach drei Minuten kam die kalte Dusche für die Junglöwen und die Gäste aus Niederbayern gingen überraschend in Führung. Dann aber kam die U19 ins Rollen und zeigte, warum sie die Bayernliga Süd mit großem Vorsprung anführt.
Devin Sür sorgte per Freistoß für den Ausgleich (16.), ehe Beutel (30.) und erneut Sür (36.) bereits vor der Pause für die Vorentscheidung sorgten. Nach der Pause kam das muntere Scheibenschießen erst so richtig in Fahrt. Wörl (65., Foulelfmeter & 67.), Kloss (75., siehe Titelbild), Cindric (79., Foulelfmeter) und Zivanovic (86.) sorgten für den 8:1-Heimerfolg der U19.
Sieben Spiele, sieben Siege
In der Tabelle stehen die Löwen mit der Maximalpunktausbeute von 21 Zählern und einer Tordifferenz von 44:3 unangefochten an der Spitze. Am kommenden Sonntag (07.11., 11 Uhr) empfangen die Junglöwen den TSV 1860 Rosenheim.
Nach dem sensationellen 1:0 gegen Schalke 04 in der zweiten Runde des DFB-Pokals stand heute für den letzten Bayerischen Vertreter im Wettbewerb die Auslosung der dritten Runde im DFB-Pokal an.
Auslosung DFB-Pokal dritte Runde: TSV 1860 München – Karlsruher SC
In der ARD-Sportschau zog Losfee Benedikt Höwedes (Ex-Schalker und Weltmeister 2014) den KSC als nächsten Gegner der Löwen im DFB-Pokal. Der Karlsruher SC belegt aktuell den 9. Rang der zweiten Liga. Damit kommt erneut ein Zweitligist in der 3. Runde des DFB-Pokals nach Giesing. Die Löwenfans werden sicher alles daran setzen, wieder so eine phänomenale Stimmung ins Stadion zu zaubern, um die Löwen zur nächsten Pokalsensation zu treiben.
Bei unserer Abfrage der liebsten Löwengegner landete der HSV sehr weit oben. Der nun gezogenen Gegner KSC landete im vorderen Mittelfeld.
Die weiteren Partien des Achtelfinales
1899 Hoffenheim – SC Freiburg
FC St.Pauli – Borussia Dortmund
Hannover 96 – Borussia Mönchengladbach
Hertha BSC – Union Berlin
1.FC Köln – Hamburger SV
RB Leipzig – Hansa Rostock
VfL Bochum – Mainz 05
Die Spiele der dritten Runde finden am 18./19.01.2022 statt.
Auch am Tag nach dem fulminanten 6:0 der Löwen gegen den SC Freiburg II rollte der Ball in der 3. Liga. Dabei schlug der SV Meppen das Perlacher Projekt und der 1. FC Kaiserslautern zog überraschend gegen Würzburg den Kürzeren.
SV Meppen – Türkgücü München 1:0 (0:0)
88 Minuten lang mussten die Fans im Emsland auf ein Tor warten, ehe Neuzugang Richard Sukuta-Pasu den SV Meppen erlöste. Die Gäste aus Perlach spielten bereits seit der 37. Minute in Unterzahl, nachdem sich Chato Gelb-Rot abgeholt hatte. Hat Türkgücü-Trainer Peter Hyballa eine dreimonatige Kündigungsfrist bei seiner Wohnung?
1. FC Kaiserslautern – Kickers Würzburg 0:2 (0:2)
Das hatten sich die Pfälzer sicher auch ganz anders vorgestellt… Nach den guten Ergebnissen zuletzt träumte man am Betzenberg bereits wieder vom Aufstieg und wurde heute von den Würzburger Kickers unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Per Doppelschlag durch Kraulich (23.) und Pourié (26.) sicherten sich die Unterfranken drei Punkte und kletterten auf Platz 18 der Tabelle.
Der TSV 1860 München stellt mit der Abteilung Boxen bald eine weitere Mannschaft, die an der Bundesliga teilnehmen wird. Hierfür sind weiterhin Spenden nötig, um diesen Traum erfüllen zu können.
Volleyballer bisher chancenlos
Durch eine ungewöhnliche Kooperation nimmt seit der aktuellen Saison der TSV Haching München an der Volleyball-Bundesliga teil. Sportlich läuft es allerdings noch gar nicht, bisher wurden alle fünf Spiele verloren und nur ein Punkt erzielt. Gestern war Rekordmeister VfB Friedrichshafen eine Nummer zu groß, das Heimspiel ging klar mit 0:3 an die Gäste.
Besser machen wollen es die Boxer bei den Löwen. Ihr Start in der höchsten deutschen Liga ist für Januar geplant, womit sie sich einen großen Traum erfüllen möchten.
Für den Traum Bundesliga: Abteilung Boxen des TSV 1860 benötigt Spenden
Damit das auch wie geplant klappt, ist allerdings immernoch finanzielle Hilfe notwendig. Auf der Homepage des e.V. finden sich hierzu diverse Möglichkeiten, um den Boxern unter die Arme zu greifen. Neben einer Crowdfunding-Aktion, die bereits über 5.000€ erzielte, gibt es nun auch einen Supporters-Club, an dem sich die Löwenfans beteiligen können. Natürlich sind die Boxer auch weiterhin auf der Suche nach Sponsoren und Partnern, für die ein Konzept erarbeitet wurde. Schließlich sollen beide Seiten von der Partnerschaft profitieren können.
Im „Hacker Pschorr Fantalk“ nach dem Spiel gegen den SC Freiburg II unterhielten sich Stadionsprecher Sebastian Schäch und Stefan Lex über den potenziellen nächsten Pokalgegner, bzw. die Präferenzen von Lex.
Dieser hatte jedoch keinen konkreten Wunsch nachdem die „Verbrecher von Drüben“ (O-Ton Lex) lieber „den Schwanz eingezogen haben und 0:5 untergegangen sind anstatt nach Giesing zu kommen.“ (O-Ton Schäch). Grundsätzlich würde es jeder Gegner schwer haben wenn er nach Giesing kommt, schloss Stefan Lex die Diskussion ab.
Hier der komplette Talk im Video:
Unser Redakteur Christian Jung hat seine Präferenzen schon deutlich abgesteckt, wen wünscht Ihr Euch im Achtelfinale?
Heute Abend um halb sieben wird es in Sachen DFB-Pokal wieder spannend. Allerdings natürlich nicht auf dem grünen Rasen, sondern im ARD-SPORTSCHAU-Studio. Dann wird nämlich das Achtelfinale im diesjährigen DFB-Pokalwettbewerb ausgelost und die Löwen sind – bekanntlich als einziger bayerischer Vertreter – noch im Topf!
Wieder ein Traditionsverein aus der 2. Liga?
Gleichwohl das Leben – und speziell das Leben als Löwenfan – kein Wunschkonzert ist, kreisen in den letzten Tagen die Gedanken vieler Anhänger in weiß und blau natürlich um die Frage, welcher Gegner denn auf dem Wunschzettel ganz oben steht. Ein namhafter Zweitligist? Ein absoluter Knaller aus der Bundesliga, gegen den die sportlichen Chancen dafür deutlich geringer eingeschätzt werden müssen? Unsere Nachbarn aus der Säbener Straße, die direkt nach dem Triumph vom Dienstag Abend schon in vielen Gesprächen als möglicher Traum- (oder Alptraum-)gegner genannt wurden, haben sich ja unglücklicherweise am folgenden Abend aus dem diesjährigen Wettberwerb verabschiedet.
Wunschlos HSV?
Zur Auswahl stehen für unsere Löwen – als einzigem Drittligist in der Runde der letzten Sechzehn – zehn Vereine aus der Bundesliga und fünf aus der 2. Bundesliga. Im Redaktionskreis von sechzger.de ist der Hamburger SV recht hoch im Kurs. Dieser Gegner wäre vom Profil wohl vergleichbar mit dem Gast vom letzten Dienstag: Ein gefühlter Erstligist mit einem großen Namen, der aber irgendwie schlagbar erscheint. Dass mit dem Los des Ex-Bundesliga-Dinos die leidige Stadiondiskussion vom einen oder anderen Medium im Umfeld des TSV 1860 wieder angefeuert werden würde, ist allerdings durchaus zu befürchten. Dann doch lieber einen weniger namhaften Gegner?
Die persönliche Präferenzliste
Der Verfasser dieser Zeilen präsentiert nachfolgend seine ganz persönliche und sehr subjektive Wunschliste für die Auslosung heute Abend. Das Muster für die Gestaltung der Tabelle scheint leicht durchschaubar: Vorne liegen die zwei klangvolle Namen der 2. Liga, dann die aus der 1. Liga. Ganz hinten in der Liste findet der Betrachter jene Bundesligisten, denen das Attribut “Traditionsverein” gänzlich fehlt, die aber dennoch als sportlich eher schwer zu lösen scheinen.
Meine persönlichen Wunschgegner für das Achtelfinale am 18./19. Januar 2022:
1. Hamburger SV
2. FC St. Pauli
3. 1. FC Köln
4. Hertha BSC Berlin
5. Borussia Mönchengladbach
6. Borussia Dortmund
7. VfL Bochum
8. Union Berlin
9. Hannover 96
10. Karlsruher SC
11. Hansa Rostock
12. SC Freiburg
13. Mainz 05
14. TSG Hoffenheim
15. RB Leipzig
Und Eure Wünsche?
Widerspruch gegen die Liste ist ausdrücklich erlaubt, ja sogar erwünscht. Wir freuen uns über eine rege Diskussion in den Kommentaren hier unter dem Beitrag. Wie heißen Eure Wunschgegner für das Achtelfinale und auf wen könnt Ihr gern verzichten? Und warum?
Ein furioser TSV 1860 München hat dem SC Freiburg II ganze sechs Tore eingeschenkt. Grund genug für die Westkurve, klarzustellen, wer in diesem Jahr Deutscher Meister wird und den Pokal holt: natürlich die Löwen!
Stefan Lex: Der Knoten ist geplatzt
Das zweite Spiel nach der Rückkehr der aktiven Fanszene ins Grünwalder Stadion wurde eine weitere große Party. Erneut war es Stefan Lex, der das erste Tor der Partie erzielte. Mein Kumpel realisierte dies erst, als Sebastian Schäch es über die Lautsprecher verkündete. Er freute sich mindestens noch einmal genauso wie beim Torerfolg selbst. Auch ich gönne es Lex von Herzen, dass er endlich sein erstes Ligator in der laufenden Spielzeit erzielen konnte. Das Tor gegen Schalke hat ihm ganz offensichtlich wirklich gut getan. Matchwinner beim Einzug ins Achtelfinale zu sein – es gibt wahrlich schlechtere Abende. Ein weiteres Tor sowie eine Vorlage für Mölders, bei Stefan Lex läuft es! Nach dem zweiten Tor zum zwischenzeitlichen 4:0 war mein Kumpel sogar so weit, dass er meinte er “könne vor Freude heulen, dass Lexi wieder trifft“. Es war mal wieder sehr emotional am gestrigen Samstag.
Schäch heizt die Menge an
Apropos emotional, hier kommt wieder Stadionsprecher Sebastian Schäch ins Spiel. Nach seiner tollen Ansprache vor dem Heimspiel gegen Viktoria Berlin war er auch gestern wieder bestens in Form. Als die Mannschaft zum Aufwärmen erstmals den Platz betrat, kündigte er sie mit “Hier kommt die Nummer 1 der Stadt!” an. Er findet immer mehr zu seiner eigenen Linie und füllt die großen Fußstapfen aus, die Stefan Schneider ihm hinterlassen hat. Bei weitem keine leichte Aufgabe, doch mir gefällt der neue Stadionsprecher außerordentlich gut.
Deutscher Meister, Pokalsieger: nach zwei Siegen ist die Welt wieder vollkommen in Ordnung
Viel anheizen musste Schäch die Menge allerdings nicht, denn in Spiel 2 nach der Rückkehr der Münchner Löwen und dem gestrigen Spielverlauf war die Stimmung auf den Rängen wieder prächtig. Nahezu die gesamten 90 Minuten wurde in der Westkurve gesungen, auch die Stehhalle stieg oft in die Gesänge mit ein oder stimmte selber etwas an. Als dann alles nach einem Sieg aussah, etablierte sich ein Dauergesang in der Kurve gepaart aus einer Portion Selbstironie aber auch der Hoffnung, tatsächlich einen Titel zu gewinnen.
“Sechzig München wird Deutscher Meister und wir hol’n uns den Pokal!”
Minutenlang schallte es durch das Grünwalder Stadion, unterbrochen nur durch die Tore zum 5 und 6:0. Danach wurde der Gesang dann erst recht noch lauter zelebriert. Auch als die Mannschaft nach dem Schlusspfiff sich in Richtung Westkurve aufmachte, wurde der Gesang wieder lauter (im Video ab Minute 5:45):
Zuletzt war aufgrund der vielen Punkteteilungen von einer Krise die Rede, obwohl die Mannschaft die wenigsten Niederlagen der Liga vorzuweisen hat. Nach dem Pokalerfolg gegen Schalke und spätestens nach dem Kantersieg gegen Freiburg II ist beim TSV 1860 München die Welt wieder in bester Ordnung. Nun gilt es, den Schwung mitzunehmen und auch das Auswärtsspiel in Osnabrück erfolgreich zu gestalten. Das wäre ein weiterer Schritt in Richtung Deutscher Meister.
Gegen wen es im Pokal geht, erfahren wir heute abend in der Sportschau. Anfang Januar muss der Gegner dann nach Giesing reisen. Sie werden sich nicht nur wegen der Temperaturen warm anziehen müssen. Das Stadion wird hinter den Löwen stehen – und gemeinsam schaffen wir den Einzug ins Viertelfinale. Ich glaube fest daran!
Punkte waren beim TSV Haching München für das Gastspiel des Rekordmeisters VfB Friedrichshafen wohl ohnehin nicht eingeplant. Dass man beim 0:3 aber derart chancenlos sein würde, war dann aber doch etwas überraschend.
Aufbaugegner für den Rekordmeister
Die Gäste vom Bodensee waren ihrerseits schwach in die Saison gestartet und hängen ihren Erwartungen weit hinterher. Da kamen die Löwen-Volleyballer als Aufbaugegner gerade recht.
Im ersten Satz konnten die Gastgeber noch einigermaßen mithalten, Friedrichshafen konnte ihn letztendlich aber doch sicher mit 25:21 für sich entscheiden.
TSV Haching München – VfB Friedrichshafen 0:3
Danach ging es jedoch rapide bergab. Dem 16:25 in Satz 2 folgte ein desaströses 7:25 im dritten Abschnitt. Mit der klaren 0:3-Niederlage bleiben die Löwenvolleyballer Tabellenletzter der Bundesliga.