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Sechzig um Sieben: Das Spiel 1860 gegen Bayern II rückt näher

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Nur noch vier Tage bis zum Spiel gegen Bayern II

Noch vier Tage und dann ist es soweit: Derbytime im Grünwalder Stadion. TSV 1860 gegen Bayern II. Offiziell auswärts, aber ohne Zuschauer ist es wahrscheinlich nicht entscheidend, wer Heimrecht genießt. Wobei wir in der Redaktion wieder stark diskutiert haben, ob es sich um ein Derby handelt oder nicht. Für mich mich ist jedes Spiel gegen Bayern ein Derby. Außerdem wüsste ich nicht, wie ich es sonst nennen sollte. Wir gehen davon aus, dass Michi Köllner die Mannschaft wieder sehr gut auf den Gegner vorbereiten wird und er drei Punkte anstrebt.

Der “aggressive Leader” wird fehlen

Fehlen wird dabei Dennis Erdmann auf Grund seiner 5. gelben Karte im Spiel gegen Wehen. Die Stürmer der Bayern werden aufgeatmet haben… Schade, dass der “aggressive Leader” ausgerechnet in diesem Spiel fehlt, hatte er sich in den letzten Auftritten vor Weihnachten einen Stammplatz erkämpft und konstant gute Leistungen gezeigt.

Neue Optionen in der Offensive durch Biankadi

Außerdem wird spannend sein, ob Neuzugang Merveille Biankadi schon in der Startaufstellung stehen wird. Wir hatten ihn ausführlich vorgestellt und gehen davon aus, dass er auf dem Flügel zum Einsatz kommen wird und daher mit Stefan Lex und Fabian Greilinger in Konkurrenz um einen Stammplatz steht. Wobei der Einsatz von Stefan Lex zum jetzigen Zeitpunkt ja noch fraglich ist. Ansonsten ist Tim Linsbichler weiterhin im Aufbautraining.

Anonsten kann Michael Köllner auf den gesamten Kader zurückgreifen. Hoffen wir, dass sich bis Samstag alle fit bleiben und die Jungs die Form von vor Weihnachten ins neue Jahr mitnehmen konnten.

Training heute

Natürlich trainieren die Löwen heute und natürlich ohne Zuschauer. Leider ebenso natürlich haben auch der Fanshop und das Löwenstüberl geschlossen. Dementsprechend fängt der freundliche Security am Eingang jeden mit Leichtigkeit ab, der keinen konkreten Grund hat die Grünwalder Str. 114 zu betreten.

Viola Oberländer zweitbeste bei härtester Fitness-Challenge der Welt

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Seit Ende 2016 ist Viola Oberländer beim TSV München von 1860 e.V. Vereinsmanagerin und hat schon viel auf den Weg gebracht. Trotz dieser zeitintensiven Arbeit verfolgt sie auch eigene sportliche Ziele. Kürzlich war sie bei den „Hyrox World Championships of Fitness“ am Start und verpasste nur knapp den ersten Platz bei den Frauen bei der härtesten Fitness-Challenge der Welt.

Hyrox

Hyrox ist Fitness als Wettkampfsport, der sich in den vergangenen Jahren zum Megatrend entwickelt hat. Die Serie feierte als Wettkampf 2017 in Hamburg ihre Premiere. Die sportlichen Wurzeln der Gründer und Organisartoren liegen im Basketball, Eishockey, allgemeinen Athletiktraining, der militärischen Ausbildung und im Cross Fitness.

Beim Hyrox-Wettkampf zählt die Zeit, die für den gesamten Parkour benötigt wird. Dieser besteht aus Kraft, Kraftausdauer und Laufeinheiten. Insgesamt müssen 8 x 1000 Meter gelaufen werden, normalerweise auf einer eigens angelegten Rundbahn. Wegen Corona mussten diese jedoch bei den Weltmeisterschaften auf einem Laufband absolviert werden.

Nach jedem 1.000-m-Abschnitt kommt eine Roxzone. So sind insgesamt acht Workout-Stationen zu bewältigen. Für die Frauen (Pro Women) sehen die wie folgt aus:

Workout-Stationen

Ski Erg: Dahinter verbirgt sich ein Ski-Ergometer, auf dem eine Distanz von 1.000 m zurückgelegt werden muss.

Sled Push: Hier müssen die Frauen einen Schlitten mit einem Gewicht von 125 kg über eine Distanz von 2 x 25 m schieben.

Sled Pull: Entspricht der vorherigen Übung, nur dass man den Schlitten 2 x 25 m mit 75 kg ziehen muss.

Burpee Broad Jump: Hier erwartet die Teilnehmerinnen eine Kombination aus Burpees und Weitsprung über eine Distanz von 80 m.

Rowing: Auf dem Ruderergometer muss man eine Distanz von 1.000 m zurücklegen.
Farmer’s Carry: Zwei Kettlebells (2 x 24 kg) müssen über eine Distanz von 200 m getragen werden.

Sandbag-Lunges: Mit einem geschulterten Sandsack (20 kg) muss man Ausfallschritte über eine Distanz von 100 m absolvieren.

Wall Balls: Aus dem Squat heraus muss man einen Gewichtsball (6 kg) 100 Mal über eine bestimmte Höhe an die Wand werfen.

Der Wettkampf

Viola Oberländer wollte eigentlich gar nicht teilnehmen, weil sie sich wegen den geschlossenen Fitnessstudios nicht optimal vorbereiten konnte. Dementsprechend fuhr sie mit gemischten Gefühlen nach Hamburg. Insbesondere, weil sie die einzige Amateurin unter lauter Profis wie CrossFit-Legende Samantha Briggs, der deutschen  Athletinnen Sarah Kholti, Linda Meier und Lauren Weeks aus den USA war.

Am Ende wurde sie zweitbeste Frau – eine tolle Leistung.

Mehr Informationen über Hyrox kann man auch auf Wikipedia nachlesen. Leser, die ein Welt+Abo haben können sich Bilder und Videos vom Wettkampf auch dort anschauen: Welt über Hyrox.

Kostenfrei Bilder und Videos vom Wettkampf findet man auch auf der Homepage des e.V. vom TSV 1860 München. Alle Löwen können sehr stolz sein, eine Frau wie Viola Oberländer in ihren Reihen zu haben.

Amateursport in Zeiten von Corona – ein Jahresrückblick von WBS

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Einige von euch kennen “WBS” bereits, für die anderen könnte dieser Text eine Bildungslücke schließen! Im Folgenden lest ihr einen hochinteressanten und persönlichen Rückblick des aktuellen Sportlichen Leiters des “TSV Weiß-Blau Sechzgerstadion” (kurz: WBS) über das Jahr 2020!

Vorfreude ist nicht die schönste Freude!

Es ist Anfang März 2020, die Vorfreude auf den Saisonauftakt der Royal Bavarian Liga ist ungebremst. Über Monate hinweg haben wir uns drum bemüht, die Qualität in unserem Kader weiter auszubauen und wollen jetzt groß aufspielen. Der Aufstieg für uns mindestens genauso möglich wie bei der 1. Mannschaft der Löwen.

Der TSV Weiß-Blau Sechzgerstadion

Wir sind der TSV Weiß-Blau Sechzgerstadion e.V., wir sind quasi die 5te Mannschaft der Löwen, sozusagen die Auswahl der Fanszene. Fast ausschließlich Leute aus der Kurve, die eine Hälfte aktive Ultras, die andere Hälfte lässige Normalos. Der Transfermarkt ist also bewusst limitiert, aber nicht minder spannend. Es geht vielmehr um Überredungskunst im richtigen Moment. Ziel ist es hierbei, seriöse Kicker, denen aus familiär-, alters-, berufs- oder alkoholbedingten Gründen der Vereinssport beim BFV zu viel wird, für jene Hobbyliga zu begeistern. Derlei Gespräche ergeben sich teils beim Pissen auf Auswärtsfahrten, manchmal auf Arbeit aufgrund eines Löwentattoos, auf Krücken an der Bande von hiesigen Amateurplätzen, meist aber leicht angesoffen am Rande von Heimspielen auf Giesings Höhen.

Die Anfänge

Manchen muss man noch kurz unsere Geschichte entschleiern. Wir sind ein Verein, der 2003, also kurz vor den mitunter dunkelsten Stunden des TSV, zum Erhalt des abrissbedrohten Grünwalder Stadions gegründet worden ist. Verortet in der Royal Bavarian Liga, zeitweise auch in den unteren Klassen des Bayerischen Fußballverbandes. Dann, 2011, forcierte der damalige Abteilungsleiter von 1860 München und heutige Präsident Robert Reisinger zusammen mit WBS-Gründungsmitglied Sloggy eine Spielgemeinschaft von Weiß-Blau Sechzgerstadion und 1860 München III & IV. Heute, längst wieder disjunkt, ist die 1. Mannschaft von WBS ambitioniert, solide und durchaus auch fit. Inklusive Spielern, die damals wie heute dabei waren. Mir fallen ad hoc der Dietl und der Ludwig ein, die an der Stelle sicher auch einiges zu erzählen hätten. Ferner haben wir auch eine gewitzte AH-Truppe. Wer also allen voran nur Spass an der Freude haben will, oder nach der Auswechslung sofort ein Bierchen braucht, der kickt ebendort bei de Oidn um Reiti & co.

Endlich wieder Fußball!

Wieder zurück zum Anfang. Die Saison steht vor der Tür und ich, in meiner Funktion als Sportlicher Leiter und Spielertrainer, kümmere mich gerade eifrig um die Spielansetzungen. Ich schreibe dem Platzwart von Grasbrunn, ein Kautz bei dem ich einen derart schweren Stand habe, als hätte ich ihm als adoleszenter C-Jugend-Spieler in den Mittelkreis geschissen. Ich weiß es wirklich nicht, weder habe ich etwas dergleichen getan, noch kennt er mich überhaupt. Naja, ich mag ihn trotzdem… Ich bleibe cool und setze beim Telefonat alles auf ein einsichtiges Konjunktiv-Bairisch und koche ihn mühselig weich. Denn es ist uns wichtig, die Mannschaft will dort unbedingt den Saisonauftakt bestreiten. Dort gibt es
nämlich mitsamt dem Spielfeld kleine Holzhütten, ideal für nen frühlingshaften Grillabend, bei dem man sich in nebst Maisfeldern in idyllischer Lage den Helm lackieren kann. Er stimmt „in Gott‘s Nam‘“ zu. Übereinkunft. Unsere ortskundigen Jungs um Poldi übernehmen im Verbund mit „Kastenwart“ Galle die Organisation. Kurzum ein vielversprechender Freitagabend den man entgegenfiebert. Das sind die Freuden des kleinen Mannes.

Oder doch nicht?!

Und dann geht es los mit dieser ganzen Corona-Scheiße. 10. März, vollmundig gebe ich im Team-Chat die letzten beiden Transferhammer bekannt. Da Wagner aufgrund einer Schambeinentzündung länger ausfällt, werden Hagi und Flexx unsere sogenannten Vereinsspieler, denn zwei davon darf man melden. Trotz des einen schwerwiegenden Ausfalls ist die Freude im Team groß ob dieser beiden Unterschiedsspieler. Doch Vorstand B.W. und Magenta-Moderator Oskar drücken auf die Stimmungsbremse und vermitteln kritisch Corona-Bedenken, die vollkommen richtig sind, die aber keiner hören will. Trotzig mache ich parallel die Kaderabfrage, unterbewusst in der Hoffnung, den Virus
dadurch in seiner forschen Vorgehensweise auszubremsen. Franky, Oeffling, die Brüder Sam & Eli, die Brüder Maxi & Korbi, Schauer, Dirscherl, Mario, Basti, Joni, usw., alle sagen sofort und schamlos zu. Doch schon 5 Tage später ist alles für die Katz.

Lockdown bei den Löwen

Der Breitensport wird auf Eis gelegt, Drittligaspiele werden ausgesetzt, Boazn schließen – alles was uns heilig ist steht still. Wir gehen erstmalig in unserem Leben in einen Lockdown. Nach anfänglichen Spassetteln und den damals noch vertretbaren optimistisch-naiven Gegenargumenten, wird sich nun jeder dem Ernst der Lage bewusst. Verständnis
und Informiertheit macht sich breit, auch bei uns. Aber auch Existenzängste und Panik prägen den Alltag. Unser verdienter Aufstiegs-Spielertrainer Jackson meldet sich mal wieder zu Wort und weist auf die Spendenaktion von Löwen-Abwehrboss Aaron Berzel hin. Alle finden diese gute Sache gut, wir spenden 618,60€ an Bedürftige und leisten damit den höchsten Spendenbeitrag. (Lieber Aaron, falls du das lesen solltest: bitte kehre nach deinem ungenießbaren Intermezzo bei dieser zweifelhaften GmbH eilends zurück zum TSV – Du bist einer von uns!).

Back on track

Im April groovt sich die Covid-19 Pandemie ein und wir gleiten emotionslos von Beschränkung zu Beschränkung. Doch nun kommt der Sommer, es lockert sich! Trainings sind wieder erlaubt, die Biergärten voll. Das Leben macht wieder Freude. Und aufgrund vergangener, exorbitanter Langeweile mitsamt einer gewissen Insichgekehrtheit stehen wir da wie die Einser. Braun, schlank, fit und klar in der Birne. Also die meisten zumindest… Wann geht’s also endlich los? Die RBL gibt bekannt, dass ab September unter strengen Hygienevorschriften eine verkürzte Saison, bzw. eher eine Art Cup, ausgetragen wird. Ich kehre zurück zu meiner Kernkompetenz und kümmere mich nach der Auslosung euphorisch um Spielstätte und Gegner.

Wie beim ersten Mal

Wir haben Schaum vorm Mund. Hals über Kopf stürzen wir uns ins erste Testspiel gegen Casa Latina, eine kolumbianische Auswahl, einem leicht favorisierten Gegner. Ich will es nicht dramatisieren, aber innerlich ist man den Tränen nahe, so schön ist es, wieder aufm Platz zu stehen, zu spielen, zu grätschen, zu pöbeln, zu jubeln. Wir gewinnen sage und schreibe 7:6 durch ein Tor in der letzten Spielminute durch unseren hochkarätigen Neuzugang David! Brutal! Das ist Working Class Ballett!

Der ganz normale Corona-Wahnsinn

Kurz darauf starten wir in die Gruppenphase mit einem Handicap wie es schlimmer nicht sein könnte: Unser neuer Torwart fällt kurzerhand aus! Quarantäne! Scheiße, stimmt, da war ja noch was! Wir improvisieren auf der Linie, aber trotz allem verlieren wir die ersten beiden Spiele gegen spielerisch unterlegene Gegner. Nun wussten wir, dass wir die zwei letzten Partien deutlich gewinnen müssen, um noch eine Chance aufs Weiterkommen zu haben. Aus demütiger Euphorie wurde schnell Angespanntheit und Wettkampfmodus. Denn wir hatten uns doch so viel vorgenommen, noch dazu mit all unseren Neuzugängen. Voller Fokus auf das bevorstehende Saisonfinale. Die Stammkräfte lassen alles (Frau, Kinder, Arbeit, Urlaub) liegen und stehen um am Start zu sein. Und wieder holt uns dieses gottverdammte Corona ein! Ein ums andere Mal kurzfristige Quarantäne. Manchmal sogar nur Stunden vorm Spiel. Teilweise schreibe ich die Aufstellung 5-6 mal neu. Es ist jeden Spieltag ein nervtötendes Hinundher. Aber wir wären keine Löwen, würden wir uns von sowas aus der Ruhe bringen lassen. Samma Löwen oder samma koane?

Am Ende (fast ganz) oben auf!

Bockstark gewinnen wir diese wichtigen Endspiele völlig verdient und sichern uns einen guten, zweiten Tabellenplatz, sowie das Weiterkommen in die K.O.-Phase. Ein herrlich-sonniger Altweibersommer-Sonntag, stolz und glückselig, wir klatschen uns ab und reden blöd daher. Ein mehr als würdiger Abschied vom superkurzen Fußballjahr 2020. Klar, niemand kann versprechen wie und wann wir wieder einen sorgenfreien Alltag erleben dürfen. Auch wenn ich mir nicht anmaßen möchte für all unsere knapp 100 Mitglieder zu sprechen, die Existenz dieses Oaschloch-Virus samt seinen grausamen Folgen lässt sich nicht leugnen und es bedarf jeder Menge Sportsgeist, selbstlos Egos zurückzufahren und geduldig einen Beitrag zur Bekämpfung dieser Pandemie zu leisten. Dank dem Impfstoff sei aber erlaubt, sich mit der Vision zu motivieren, dass wir im Frühling wieder aufm Platz stehen dürfen und vielleicht ja ab Sommer schon wieder im Stadion an der Grünwalder Straße! In der Ruhe liegt die Kraft – und wer weiß das besser als wir?
Auf die Löwen!

Markus Sporrer, TSV Weiß-Blau Sechzgerstadion e. V.

BVB -Boss Watzke stellt Bedingungen für Super-League-Verzicht

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HANS JOACHIM WATZKE
HANS-JOACHIM WATZKE DAS AKTUELLE SPORTSTUDIO ZDF MAINZ *** HANS JOACHIM WATZKE THE CURRENT SPORTS STUDIO ZDF MAINZ PUBLICATIONxNOTxINxUSA

(Bild von Imago Images / Martin Hoffman)

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke knüpft einen Verzicht des Vizemeisters auf eine Teilnahme an einer möglichen Super League an Bedingungen.

So fordert Watzke in einem Interview mit dem kicker unter anderem eine Weiterentwicklung des Champions-League-Modells unter Berücksichtigung von Interessen der Großklubs.  Zudem Rückendeckung der deutschen Konkurrenz für Egoismus von Klubs wie des BVB zum Erhalt internationaler Wettbewerbsfähigkeit.

Watzke verlangt von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) künftig erneut höhere Einnahmen. Dazu erwartet er, “dass die UEFA ein Konzept auf die Beine stellt, das ein Kompromissangebot auch an jene Klubs darstellt, die mit einer Super League liebäugeln”.

Watzke: “Möchte die Super League nicht”

Watzke: „ich fände es schön, wenn die Klubs in Deutschland respektieren würden, dass es für die gesamte Liga wichtig ist, dass wir international erfolgreich sind und dass auch wir zumindest ein Stück weit an uns denken müssen, dass die Anstrengungen und Leistungen auf internationalem Parkett wertgeschätzt werden”.

Eine Entscheidung zwischen einer Super League ohne die UEFA und der Bundesliga will Watzke jedoch nicht treffen müssen. Er wolle die Super League nicht. Eine Bundesliga auch noch 2026 mit dem BVB sei sein Ziel.

Eine Bundesliga ohne Borussia Dortmund und / oder den FCB?

Man stelle sich das einmal vor: Da kickt in Europa eine Super-League, jenseits von DFB und UEFA. Vorstellbar? Irgendwie nicht. Allerdings hätte es vermutlich auch vor 30 Jahren niemand für möglich gehalten, dass die oberen drei Fußball-Ligen quasi an jedem Tag der Woche spielen für das TV. Die Einführung eines Montags-Spieles galt ja seinerzeit fast schon als Sakrileg. Der damals verantwortliche Sender DSF besänftigte die Fans am Anfang noch mit Gratis-Bussen zu den Auswärtsspielen. Spiele unter der Woche oder zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten – längst Realität.

In welchen Sphären Borussia Dortmund inzwischen schwebt, wird auch bei folgendem Beitrag von schwatzgelb.de deutlich. Dort geht es unter anderem darum, dass man beim BvB Token für virtuelle Abstimmungen kaufen kann. Geht nicht? Gibt´s nicht.

schwatzgelb.de – Bullshit-Bingo

Ausschließlich Geisterspiele im Januar: Lockdown wird verlängert!

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Corona Geisterspiel
Titelbild: Groundhopping Franken

So wirklich überraschend kommt das wahrlich nicht: Auch im Januar wird es ausschließlich Geisterspiele geben, da der Lockdown verlängert wird. Dies berichten die Zeitung mit den vier großen Buchstaben und liga3-online.

Zu hohe Inzidenzzahlen

Das Drittligaportal zu den (bekannten) Gründen:

“Zu Saisonbeginn waren Fans zugelassen, wenn die Inzidenz im jeweiligen Landkreis unterhalb von 35 liegt. Diesen Wert erreicht derzeit kein Drittliga-Standort, am nächsten liegt noch Rostock (38,7). Und somit müssen die Klubs weiter darauf hoffen, dass die Corona-Maßnahmen Wirkung zeigen, damit vielleicht im Frühling wieder vor einigen Fans gespielt werden kann. Volle Stadien hingegen scheinen frühestens zu Beginn der neuen Saison möglich – zumindest, wenn bis dahin ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist. Immerhin: Der Spielbetrieb in den Profiligen kann trotz des Lockdowns weiterlaufen. Andernfalls wären die finanzielle Verluste der Klubs noch deutlich höher.”

Beitragsbild: Groundhopping Franken

Heute vor 45 Jahren: Der TSV 1860 München gewinnt in Nigeria

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TSV 1860 Löwen Historie

Den Jahreswechsel 1975/76 verbrachte der TSV 1860 München in sehr südlichen Gefilden: Während einer Afrika-Tour absolvierten die Löwen drei Testspiele in der Republik Kongo, in Gabun und in Nigeria. 20.000 Kilometer in 12 Tagen – straffes Programm! Was würde ich dafür geben, damals dabei gewesen zu sein, aber man soll ja nicht aufhören zu träumen und vielleicht dürfen wir so einen Trip irgendwann nochmal mit den Löwen unternehmen.

Auftakt in Kongo

Zu Beginn der Reise gastierte der TSV 1860 am 28.12.1975 mit Trainer Heinz Lucas in Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo (damals Volkrepublik Kongo). Vor 25.000 Zuschauern traf man auf die einheimische B-Nationalmannschaft und führte zur Pause durch einen Treffer von Hans Haunstein mit 1:0. In der zweiten Hälfte brachen die Löwen dann ein wenig ein und verloren noch 1:2. Zum Glück hielt unser haitianischer Torwart Henri Francillon noch zwei Elfmeter. Das hätte böse enden können…

Sieg in Gabun

Anschließend reiste der Löwen-Troß nach Gabun, wo man an Silvester auf die dortige Nationalmannschaft traf. Sechzig zeigte sich besser akklimatisiert und siegte durch Tore von Willi Bierofka und Ferdl Keller mit 2:0. 20.000 Zuschauer wohnten dem Spektakel in der Hauptstadt Libreville bei.

Erfolg gegen die Shooting Stars

Nächste und letzte Station der legendären Afrika-Reise war Nigeria, wo sich der TSV 1860 mit den Shooting Stars Ibadan maßen. Diese prägten den nigerianischen Fußball in den 70ern und 80ern maßbeglich und gewannen in diesem Jahr sowohl die Meisterschaft als auch den afrikanischen Pokalsieger-Wettbewerb. Erneut hatten sich 20.000 Zuschauer eingefunden und sahen starke Löwen, die sich am Ende durch ein Tor von Haunstein durchsetzten.

Aufstellung des TSV 1860

Folgendes Team bot Heinz Lucas am 04.01.1976 gegen die Shooting Stars Ibadan auf:

Hartmann – Hartwig, Bierofka, Seelmann – Reich, Nielsen, Falter (Metzger), Herberth, Keller (Starzak), Haunstein, Tochtermann (Schuberth)

Unser Dank gilt einmal mehr Thorsten Ruinys, aus dessen hervorragendem Löwen Kompendium wir wichtige Informationen bezogen. Aus seinem Archiv stammt auch der Ausschnitt (s.u.) der LÖWEN-Rundschau Nr. 12 vom 17.01.1976, der damaligen offiziellen Stadionzeitung des TSV 1860 München, mit dessen Genehmigung wir Euch diese Perle zeigen dürfen.

Sechzig um Sieben: Die Winterpause ist beendet!

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Guten Morgen Löwenfans!

Während für den Großteil von uns heute die Arbeit zum ersten Mal im Jahr 2021 ruft, trainieren die Profis des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße bereits seit Samstag für das erste Spiel nach der Winterpause. Überhaupt waren nur zwei Tage zwischen den Trainingsjahren frei, daran änderte nicht einmal der Geburtstag von Trainer Michael Köllner etwas.

Gestern sind wir zufällig am Trainingsgelände vorbeigekommen und haben uns ein wenig umgeschaut. Wir kommen aber lieber wieder, wenn man das Training ganz offiziell wieder beobachten darf.

Am Abend erreichte uns dann noch die Nachricht, dass Gerry Marsden gestorben ist. Ihn bzw. sein berühmtestes Lied dürfte so ziemlich jeder Fußballfan kennen.

Heute bei sechzger.de

Heute erwartet euch bei uns ein historischer Rückblick der besonderen Art. Es geht um eine Tour des TSV 1860 München, die zum Spitznamen “Löwen” in gewisser Art und Weise ganz besonders passt. Wieso? Später mehr hier bei sechzger.de 🙂

Des Weiteren präsentieren wir euch einen persönlichen Rückblick vom Sportlichen Leiter des TSV Weiß-Blau Sechzgerstadion, kurz WBS. Für alle, denen dieser Verein so gar kein Begriff ist, gibt es zu Beginn eine kurze Vorstellung. Im Anschluss ist natürlich auch hier Corona das bestimmende Thema des Jahres 2020.

Zu guter Letzt weisen wir zum Wochenstart gerne schon einmal auf unsere Berichterstattung rund um den Spieltag hin. Auch 2021 erfahrt ihr die News aus der Pressekonferenz, könnt die TAKTIKTAFEL genießen sowie die Expertentipps mit euren Einschätzungen abgleichen. Am Spieltag selber gibt es dann für die Frühaufsteher den Vorbericht und ab dem Vormittag den sechzger-de-Liveticker.

Wir freuen uns bereits auf das Ende der kurzen Winterpause, wenn der Ball am Samstag mit Löwenbeteiligung wieder rollt!

“You’ll Never Walk Alone”-Sänger Gerry Marsden gestorben

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“You´ll never walk alone” kennt wohl jeder Fußballfan. Gesungen wurde das Lied von Gerry Marsden. Nun ist er im Alter von 78 Jahren gestorben.

Bekannt wurde er als Sänger der Band Gerry And The Pacemakers (u.a. “Ferry Cross The Mersey”). Das Lied wiederum wurde berühmt durch den Liverpooler Fan-Block. Die Fans von Liverpool orientierten sich am Hit von Gerry & the Pacemakers, die den Titel ab 1960 in einem Liverpooler Club live gespielt hatten.

Der Legende nach fiel vor einem Spiel die Soundanlage des Liverpooler Stadions aus, während der Song lief. Die Liverpool-Fans sangen das Lied einfach selber. Von diesem Tage an wurde vor jedem Spiel in Liverpool das Lied vom Publikum angestimmt. Der Schriftzug You’ll Never Walk Alone seht im Vereinswappen des FC Liverpool – seit der Katastrophe von Hillsborough im Jahre 1989.

Inzwischen wird das Lied auch von vielen anderen Vereinen auf der ganzen Welt gesungen und von etlichen Musikern neu eingespielt. Zum Beispiel von “Die Toten Hosen” aus Düsseldorf. Doch die bekannteste Version ist die gesungen von Gerry Marsden.

Das beeindruckende Video ist übrigens aus Melbourne…

 

1860-Training am Sonntag Vormittag

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TSV 1860 Geschäftsstelle
Geschäftsstelle TSV 1860, Corona

Viel war nicht los, beim 1860 Training am Sonntag Vormittag am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße: Die Geschäftsstelle logischerweise weitestgehend verwaist, ein Security am Eingangstor der darauf achtet dass niemand unbefugtes das Trainingsgelände betritt.

Die Löwen-Torhüter am Hauptplatz (Einser-Platz), Stefan Lex drehte seine Runden. Der Rest der Mannschaft vermutlich im Kraftraum zugange. Vor dem Tor zur Geschäftsstelle ein bekannter Löwen-Reporter im Auto.

1860-Trainings in Corona-Zeiten sind kein Spaß, wobei das ja bei den vielen Trainings ohne Zuschauer auch schon vor Corona galt. Klar kann man an manchen Stellen von außen einen Blick durch die Planen erhaschen, aber so spannend ist das was man dort sieht im Regelfalle auch nicht. Die Bewohner des Hauses gegenüber mit ihrem VIP-Blick auf den Trainingsplatz finden das vermutlich eher amüsant, wenn unten die Kiebitze durch den Zaun gucken.

Nein, so ehrlich sind wir: Wäre die Geschäftsstelle nicht zufällig auf dem Weg gelegen: Für diese Informationen würden wir uns nicht auf die Lauer legen. Kurz bevor wir wieder fuhren, kam Günther Gorenzel und nahezu zeitgleich mit uns stieg der Wirt vom Löwenstüberl in sein Auto und fuhr davon.

Wir sind gerne am Trainingsplatz und wir schauen gerne beim Training zu und freuen uns darauf, sobald das wieder möglich ist. Ganz ohne Standheizung.

Sechzig um Sieben: Ismaik im “Winter White House” + Löwen trainieren heute

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Nachdem die Spieler des TSV 1860 an Silvester und dem Neujahrstag frei hatten, müssen sie an diesem Wochenende ran: Sowohl gestern wurde schon trainiert und auch heute stehen wieder Trainingseinheiten auf dem Programm. In sechs Tagen geht es in der 3. Liga weiter – die Löwen müssen “auswärts” ran. Konkret bei der Zweitvertretung des FC Bayern. Spielort ist natürlich das Sechzgerstadion.

Instagram nutzen nicht nur sehr viele Spieler des TSV 1860 oder der Präsident – auch 1860 Investor Hasan Ismaik ist dort vertreten. Er postete am gestrigen Abend dort ein Foto aus dem “Winter White House” in Mar a Lago. Was wir darüber wissen (und was nicht) haben wir in diesem Artikel zusammengefasst:

Hasan Ismaik im Mar-a-Lago