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Sechzig um Sieben: Sascha Mölders ist Spieler der Saison

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Sechzig um Sieben: Becketts

Guten Morgen, liebe Löwenfans! Nach dem Derby am Sonntag liefen natürlich gestern auch die Whatsapp-Gruppen heiß und es wurde fleißig diskutiert, ob die Relegation noch drin ist oder nicht. In meinem Umfeld kristallisieren sich dabei ganz klar zwei Gruppen heraus. Die einen haben jetzt schon den Löwen-Blues, die anderen sind sich total sicher, dass in Ingolstadt gewonnen wird. Mir geht es so wie so oft im Leben. Ich stehe irgendwo dazwischen…

Die Pessimisten (und meine Mitstreiter bei sechzger.de werden bestätigen können, dass ich normalerweise zu denen gehöre) gehen davon aus, dass der Punkt im Derby zu wenig war und es Ingolstadt entgegen kommt, dass wir gewinnen müssen. Die Optimisten gehen davon aus, dass wir Ingolstadt auch ein drittes Mal in dieser Saison besiegen und beschäftigen sich mehr damit, wer uns wohl in der Relegation blüht. Da sind immerhin noch vier Teams in der Verlosung.

Ich persönlich glaube, dass es ein ganz enges Spiel wird und viel von der Anfangsphase abhängen wird. Ich sehe den schwarzen Peter auch eher bei Ingolstadt. Werden sie Beton anrühren und auf 0:0 spielen? Gegen diese Löwen würde ich mich nicht hinten reinstellen wollen. Allerdings würde ich auch nicht angreifen wollen, denn mit Platz im letzten Drittel des Spielfelds sind wir ganz stark. Schwere Aufgabe für Thomas Oral. Michi Köllner hat es da leichter, meines Erachtens. Wir werden sehen. Nur noch vier Mal Nicht-Schlafen! Jetzt aber zu handfesten Nachrichten aus dem Löwenkosmos: Sascha Mölders ist Spieler der Saison!

Sascha Mölders zum Spieler der Saison gewählt

Bei der vom DFB durchgeführten Wahl zum Spieler der Saison der dritten Liga stand neben der Wampe von Giesing Nicklas Shipnoski vom 1. FC Saarbrücken zur Wahl. Unser Kapitän gewann die Wahl mit über 76% der abgegeben Stimmen. “Die Wand von Giesing” (wie ihn Maximilian Welzmüller und seine Sportskameraden aus der Seitenstraße neuerdings nennen) wird ihre Auszeichnung vor dem Spiel in Ingolstadt überreicht bekommen. Sascha, das hast Du Dir verdient! Und den sechzger.de Award für die besten Fernsehinterviews, der mit einem Weißbier und einer Wurstsemmel an der Tanke neben dem Trainingsgelände dotiert ist, werden wir Dir in der Sommerpause zukommen lassen!

Michi Köllner zum Trainer der Saison gewählt

Das Double für den TSV 1860 München macht unser Trainer Michi Köllner perfekt. Auch er gewann die Wahl zum Trainer der Saison mit überwältigender Mehrheit. Sein Kontrahent war der Verler Trainer Guerino Capretti. Michi, auch Dir wollen wir herzlich zur Wahl gratulieren! Den sechzger.de Award für den schönsten Bart der Liga, der mit einer Maxi-Packung Nivea Bartshampoo dotiert ist, wird Dir ebenfalls in der Sommerpause überreicht! Bleibt nur zu hoffen, dass die Preisverleihungen unsere Männer nicht zu sehr vom Spiel ablenken!

Danksagung beim geilsten Sponsor der Welt

Die Löwen ließen der Bayerischen gestern ein vom ganzen Kader signiertes Trikot als Dank für die Unterstützung in der laufenden Saison zukommen. Dem Dank wollen wir uns anschließen. Selbst alte Schlachtrösser wie ich können sich an keinen Sponsor erinnern, der besser zum TSV 1860 München gepasst hätte. Weiter so, die Bayerische! Wir hoffen auf viele weitere Saisons mit dem zweiten Löwen auf der Brust.

Wer ist Euer Löwe des Spiels?

Und der geilste Hauptsponsor der Welt veranstaltet wir immer sein Voting zum Löwen des Spiels. Wenn das Mal nicht der Spieler der Saison gewinnt… Unter den Teilnehmern wird ein von der Mannschaft signiertes Heimtrikot sowie ein „SECHZIG IST DER GEILSTE CLUB DER WELT“-Package verlost. Was da wohl dahinter steckt? Der glückliche Gewinner kann uns ja vielleicht Bescheid geben.

Trainer für die Turn- und Freizeitsportabteilung gesucht

Die Corona-Restriktionen werden auf Grund sinkender Inzidenzen in und um München immer lockerer und Sport im Verein wird bald wieder erlaubt sein, wenn es so weiter geht. Der TSV 1860 München bietet auch ein mannigfaltiges Programm für Freizeitsportler an. Wenn Ihr eh Mitglied im e.V. seid, könnt Ihr das Angebot kostenlos testen. Eine gute Möglichkeit, um seinen Körper nach Corona wieder etwas auf Vordermann zu bringen. Aber kein Sport ohne Trainer! Daher möchten wir heute darauf aufmerksam machen, dass die Turnabteilung eine/n Co-Trainer*in für Geräteturnen sucht. Weitere Infos zum Breitensport für Dich und mich gibt es auf tsv1860.org.

News aus der dritten Liga

Zweiter Absteiger steht fest

Das letzte Montagsspiel der Saison zwischen dem VfB Lübeck und dem FSV Zwickau endete gestern 1:2. Durch den Auswärtssieg der Schwäne hat der VfB Lübeck keine Chance mehr, die Klasse zu halten. Damit müssen die Norddeutschen schon nach einer Saison wieder die bittere Rückkehr in die Regionalliga Nord antreten.

Neuer Spieler für Türkgücü

Unsere Nachbarn aus Neuperlach verpflichteten gestern Moritz Kuhn vom SV Wehen. Der 29-jährige rechte Verteidiger erhält nach vier Jahren in Wiesbaden einen Zweijahresvertrag. Für Kuhn stehen bisher 60 Zweitliga- und 93 Drittliga-Einsätze zu Buche.

Der Tag bei sechzger.de

Bernd Winninger hat sich das Derby nochmal angeschaut und es wie immer für seine TAKTIKTAFEL-Analyse aufbereitet. Kurz vor Mittag könnt Ihr nochmal nachlesen, warum es für die Löwen gegen die sogenannten “Amateure” aus der Seitenstraße nicht zu einem Sieg gereicht hat.

Ansonsten halten wir Euch über alles Wissenswerte rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga auf dem Laufenden. Noch 4 Tage bis Ingolstadt!

 

Sechzig@18:60 – Wir gratulieren: 161 Jahre TSV 1860 München!

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So wirklich befriedigend war das 2:2 der Löwen gegen den FC Bayern II am gestrigen Sonntag nicht. Zum Einen verpasste man es, sich eine bessere Ausgangsposition für den Showdown am kommenden Wochenende in Ingolstadt zu verschaffen. Zum Anderen wäre es natürlich schon fein gewesen, die Seitenstraßler wieder in die Regionalliga zu bugsieren. Grund zum Feiern gibt es bei den Löwen trotzdem: Heute vor 161 Jahren wurde der TSV 1860 München gegründet. Wir gratulieren unserem Verein von ganzem Herzen!

Schlaflose Giesinger Gedanken

Auch unser Redakteur Thomas Enn hätte sich am Sonntag natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht, bleibt aber optimistisch. In seinen Giesinger Gedanken ist er diesmal eher nachdenklich gestimmt, aber nicht vergessen: Er hat uns die Rückrundenhymne beschert und wir glauben noch immer daran!

Austria Wien mit Interesse an Köllner?

Michael Köllner hat die Löwen seit der Übernahme des Traineramtes kontinuierlich verbessert und aus einem Mittelfeldteam einen Aufstiegskandidaten geformt. Laut der österreichischen Zeitung Kurier denkt Austria Wien darüber nach, Köllner als Nachfolger von Peter Stöger in die Donaumetropole zu locken.

Lob für Löwenfans und die Polizei

Nicht nur Michael Köllner und sein Team sind seit Wochen voll des Lobes für die Unterstützung seitens der Löwenfans. Auch die öffentliche Wahrnehmung entwickelt sich äußerst positiv. Kein Wunder, wenn es alles so friedlich und gesittet abläuft wie gegen Kaiserslautern oder gestern gegen die kleinen Roten. Ein Lob gebührt jedoch auch der Polizei, wie Stephan Tempel in seinem Artikel festhält.

Neuzugang für den TSV 1860?

Vor der Partie gegen den FC Bayern II wurden Dennis Erdmann, Leon Klassen, Ahanna Agbowo und Matt Durrans vom TSV 1860 verabschiedet. Laut Le Quotidien wird demnächst ein junger Luxemburger nach Giesing wechseln. Nähere Informationen findet Ihr hier!

161 Jahre TSV 1860 München

An einem schönen Tag im Mai… Alles Gute, lieber TSV 1860 München e.V.! Und danke für all die guten und schlechten Zeiten, für all die Freude, all den Ärger, all die Feiern und all die Enttäuschungen, die wir mit Dir erleben durften. Auf die nächsten 161 Jahre!

Einen äußerst interessanten Artikel über die Jubiläumsfeste im ersten Jahrhundert der Löwenhistorie bietet die Abteilung Vereinsgeschichte auf der Homepage des Hauptvereins.

Habt Ihr eigentlich schon die erste Ausgabe des Postermagazins Löwenblick bestellt?

35.000 € für Vincent und Lorenz

Das Schicksal von Vincent und Lorenz hat die Herzen vieler Löwenfans berührt und auch der TSV 1860 hat sich mit einer Spendenaktion zugunsten der beiden Jungs engagiert. Insgesamt wurden 35.000 € gesammelt, die nun als Spende übergeben wurden.

Neues aus der 3. Liga

Dynamo-Feier aus dem Ruder gelaufen

Über 200 Verletzte, 40 Festnahmen – bei Dynamo Dresden wird irgendwie anders gefeiert als bei uns…

Kwasniok trainiert den SC Paderborn

Mit dem 1. FC Saarbrücken zählt Lukas Kwasniok zu den sportlich gesehen positiven Überraschungen der Saison. Zur neuen Spielzeit zieht es Trainer in die 2. Bundesliga, wo er den SC Paderborn übernehmen wird.

Viktoria Berlin im Olympiastadion?

Viktoria Berlin hatte etliche Optionen geprüft, nun läuft es wohl auf die teuerste und unbeliebteste Variante hinaus. Vermutlich wird der Aufsteiger seine Heimspiele (zunächst) in der kommenden Saison im Berliner Olympiastadion austragen. Klingt dort wie hier wenig prickelnd…

Hansa-Aufstieg vor Zuschauern?

Wenn wir mal davon ausgehen, dass der TSV 1860 in Ingolstadt gewinnt, wird Hansa Rostock am kommenden Wochenende fix in die 2. Bundesliga aufsteigen. Womöglich werden zum letzten Heimspiel gegen den VfB Lübeck sogar 7.500 Zuschauer zugelassen – die Entscheidung darüber soll morgen fallen. Der VfB hatte seinerseits gehofft, zumindest 250 Zuschauer beim heutigen Heimspiel gegen den FSV Zwickau begrüßen zu dürfen – vergeblich!

In Mannheim sind die Hoffnungen dagegen noch real. Allerdings dürfen – wenn überhaupt – nur 100 Zuschauer beim Heimspiel gegen den KFC Uerdingen das Carl-Benz-Stadion betreten.

Phillip Tietz von Wehen nach Darmstadt

Hm, den hätte ich mir auch gut bei den Löwen vorstellen können… Stattdessen wechselt Stürmer Phillip Tietz vom SV Wehen Wiesbaden zum Zweitligisten SV Darmstadt 98 und nimmt dort den nächsten Schritt auf der Karriereleiter.

 

Nach TSV 1860 – FC Bayern II : Lob für die Löwen-Fans & die Polizei

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TSV 1860 fans spalier
Fans des TSV 1860 München, Spalier

Nach TSV 1860 – FC Bayern II : Lob für die Löwenfans – und für die Polizei

Das gestrige Spiel TSV 1860 München – FC Bayern endete mit dem 2:2 so, dass letztlich keine der beiden Mannschaften wirklich zufrieden sein konnte. Für die Zweitvertretung des FC Bayern bleibt mit diesem Punkt nur noch die rechnerische Chance auf den Klassenerhalt. Die Löwen verspielten damit die Möglichkeit, am letzten Spieltag direkt aufzusteigen und benötigen nun in Ingolstadt einen Sieg um überhaupt in die Relegation zu kommen. Das ist das negative Fazit vom gestrigen Spieltag.

Ein Lichtblick wie immer: Die Löwenfans

Wenn es am gestrigen Spieltag jedoch einen Lichtblick gab, dann waren es die Löwenfans. Angefangen bei den Münchner Löwen, die pünktlich um Mitternacht den letzten Tag des 160jährigen Jubiläums des TSV 1860 München mit einem Feuerwerk an der Bavaria einläuteten. Apropos Feuerwerk: Natürlich ist das nicht legal. Aber wer möchte wegen ein paar Raketen oder bengalischen Feuern unter freiem Himmel hier den ersten Stein werfen?

Die Fans des TSV 1860 – eine feste Bank in den letzten Wochen

Das gilt im übrigen auch für die Aktionen der letzten Wochen, für welche überwiegend die Münchner Löwen verantwortlich waren: Sei es die Pyro-Einlage auf der „Road to Gelsenkirchen“ zum Auswärtsspiel bei Türkgücü.


Oder das Fanspalier gegen Kaiserslautern. Oder auch den Besuch beim Mannschaftshotel vor dem Auswärtsspiel bei Wehen Wiesbaden.

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Da fahren ein paar Dutzend Leute mal eben 800 Kilometer, nur um der Mannschaft noch einmal einen Motivationsschub zu geben. Ohne die Chance, ins Stadion zu kommen wohlgemerkt. Ein positiver Wahnsinn

Positiv auch, dass das von Mannschaft und Trainer positiv aufgenommen wird. Die Instagram-Storys der Spieler, aber auch die Kommentare von unserem Coach Michael Köllner dazu sind eindeutig. Auch im Umfeld des TSV 1860 redet niemand schlecht über die Ultras oder den Einsatz von Pyrotechnik.

Am gestrigen Spieltag: Vorbildlicher Auftritt von Löwenfans – und von der Polizei

Auch am gestrigen Spieltag hatte sich wieder eine stattliche Anzahl von Löwenfans in Giesing eingefunden. Dieses mal ganz ohne Aufruf der Münchner Löwen. Dominierte in den Vormittagsstunden noch die Farbe Grün bzw. Dunkelblau der Münchner Polizei die Straßen rund um das Stadion, so war ab 11:00 Uhr das Blau der Löwenfans eindeutig Tonangebend. Wieviele es waren? Unmöglich zu schätzen. Das Video mag einen kleinen Überblick verschaffen.

Hatte die Polizei beim Fanspalier gegen Kaiserlautern noch – überwiegend vergeblich – versucht, zumindest mit Ansagen diesen zu unterbinden, so fuhr sie gestern offensichtlich eine andere Taktik. Die Löwenfans wurden beim Marsch zum Wettersteinplatz lediglich freundlich gebeten, bitte die gegenüberliegende Straßenseite von der Ostkurve zu benutzen. Absperrband hinter dem Wettersteinplatz sollte verhindern, dass die Löwenfans auf die Straße gehen. Dieses jedoch vergeblich.

Aus den Erfahrungen von TSV 1860 – 1. FC Kaiserslautern gelernt

Die Polizei hatte offensichtlich aus den Erfahrungen vom Kaiserslautern-Spiel gelernt: Die Löwenfans kommen, jubeln kurz ihrer Mannschaft die im Bus sitzt zu – und gehen wieder. Das ganze friedlich.

Natürlich kann man sich jetzt hinstellen und sagen, dass da zu viele Menschen auf einem Fleck waren. Aber wir reden immer noch von einer äußerst kurzen Veranstaltung unter freiem Himmel. Sehr viele der Fans mit Maske. Jede Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel birgt ein höheres Infektionsrisiko, als das was da gestern kurzfristig los war.

Das war offensichtlich auch der Polizei bewusst, die sich angenehm im Hintergrund hielt. Das gilt übrigens für den gesamten Spieltag. Auch am Grünspitz standen Stunden nach dem Spiel noch viele Löwenfans, die Polizei überwiegend nur gegenüber. Vermutlich dachten sie sich, dass es an der Isar, am Gärtnerplatz und am Englischen Garten nicht anders ausschaut. Nur dass sie hier in Giesing anders als im Englischen Garten nicht mit Steinen beworfen werden.

Zweimal rückten sie kurz ein, um die Leute an den Abstand zu erinnern. Vollkommen legitim. Andere hätten das ganze vermutlich aufgelöst. Dergleichen konnte ich bis 20:00 Uhr nicht beobachten.

Natürlich kann man jetzt – vollkommen zurecht – sagen, dass man von der Polizei erwartet, dass sie sich korrekt verhält. Dass sie das nötige Augenmaß haben sollte. Vielleicht hat sogar jemand gestern ein Fehlverhalten mitbekommen, welches uns entgangen ist.

Wenn wir ein Fehlverhalten von der Polizei entdecken, dann prangern wir das an. Das gehört zu unserem Job. Ebenso betrachten wir es aber als unsere Pflicht, darüber zu berichten wenn uns etwas besonders positiv aufgefallen ist. Vielleicht ist das ja für die Staatsmacht ein Ansporn, sich öfters so zu verhalten. Wünschenswert wäre es.

Luxemburger U21-Nationalspieler Léon Schmit zum TSV 1860?

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Mit Leon Klassen wurde gestern am Rande des Spiels gegen den FC Bayern II ein Linksverteidiger verabschiedet. Luxemburger Medien zufolge wird ein Talent aus dem Großherzogtum in der kommenden Saison in Giesing seine Fußballstiefel schnüren. U21-Nationalspieler Léon Schmit steht vor einem Wechsel zum TSV 1860 München und könnte die linke Defensivseite beackern.

Luxemburger Léon Schmit zum TSV 1860?

Derzeit steht der 19-Jährige beim luxemburgischen Erstligisten US Hostert unter Vertrag, wird jedoch ab Sommer im Raum München studieren. Nach Angaben der Tageszeitung Le Quotidien (Ausgabe e-Paper, Artikel liegt der Redaktion vor) hat sich der luxemburgische Verband für den Spieler nach einem neuen Verein umgesehen und wurde in Giesing fündig. Anzunehmen ist jedoch, dass der vielseitig einsetzbare Léon Schmit zunächst mal in der U21 der Löwen eingesetzt werden wird. Dort hätte er die Möglichkeit, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Boulevard-Blatt Kurier: Michael Köllner ein Kandidat bei Austria Wien?

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Michael Köllner im Grünwalder Stadion

Trainer Michael Köllner leistet beim TSV 1860 München seit seinem Arbeitsantrrit großartige Arbeit. Von einem Mittelfeldteam der 3. Liga haben sich die Löwen zum Aufstiegskandidat gemausert. Am kommenden Wochenende kann man aus eigener Kraft noch die Relegation erreichen, für den DFB-Pokal hat man sich bereits qualifiziert. Dies bleibt auch andernorts nicht verborgen und so kursieren in Österreich Gerüchte, Austria Wien könne Interesse an Köllner haben.

Austria Wien: Interesse an Michael Köllner?

Die Wiener Austria fahndet fiebarhaft nach einem Nachfolger für den scheidenden Noch-Trainer Peter Stöger, den es wohl zu Ferncvaros zieht. Laut Kurier sind dabei nun vier mögliche Kandidaten aufgetaucht.

Wer nun bei den Veilchen den Trainer-Job übernimmt, ist noch nicht geklärt. Das Boulevardblatt bringt vier Kandidaten bei der Austria ins Gespräch: TSV-Hartberg-Trainer Markus Schopp, Ex-WAC-Coach Ferdindand Feldhofer, Viola-Legende Manfred Schmid und 1860-München-Trainer Michael Köllner.

Wir wären jedoch sehr überrascht, wenn unser Coach diese Option tatsächlich in Erwägung zöge. TSV 1860 und Michael Köllner – das passt einfach zu gut!

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden gegen Bayern II

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Guten Morgen, liebe Löwinnen und Löwen! Eine schlaflose Woche steht bevor. Unsere Löwen erreichten gestern im Derby ein 2:2 gegen die Zweitvertretung aus der Säbener Straße und haben damit nun am kommenden Samstag das Finale um den Relegationsplatz in Liga 3. Damit sind für den TSV 1860 München alle Rechnereien und alle Fußballarithmetik zu einem Ende gekommen. Es zählt am Samstag im Finale von Ingolstadt nur ein Sieg.

Bessere Ausgangslage wäre möglich gewesen

Die Ausgangslage hätte minimal besser sein können. Mit einem Sieg gegen Rot II hätte im Finale von Ingolstadt ein Unentschieden gereicht und die Bürde, das Spiel zu gestalten und auf Sieg zu spielen, hätte auf Ingolstädter Seite gelegen. Außerdem hätte ein Sieg den nicht zu verachtenden Nebeneffekt gehabt, die Mannschaft aus der Seitenstraße um die Sympathieträger Welzmüller und Feldhahn bereits gestern unwiderruflich in die Regionalliga zu schicken. Leider ist beides nichts geworden.

Letzter Spieltag gegen Ingolstadt: Ein Deja-Vu!

Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, wie ich anfangen soll. In meinem Kopf schwirren tausende Gedanken umher. Natürlich betreffen sie alle das Finale von kommendem Samstag. Fangen wir nochmal mit der Ausgangslage an. Es ist ein kleines Deja-Vu. Auch letzte Saison spielten wir am letzten Spieltag gegen Ingolstadt und hatten noch die Chance aufzusteigen. Allerdings spielten wir daheim und es war kein „Finale“, sondern ein ganzer Haufen Bedingungen hätte eintreffen müssen, dass die Löwen in die Relegation gekommen wären. Wir hätten gewinnen müssen, während Rostock und Duisburg ihrerseits maximal hätten unentschieden spielen dürfen. Duisburg lag dann recht schnell gegen Haching ungefährdet vorne und der Traum zerplatzte auch abseits des Giesinger Rasens. Die Löwen hatten damals übrigens 58 Punkte auf dem Konto. Diese Saison sind es schon deren 66. Allein daran kann man sehen, welche Entwicklung das Team in dieser Saison gemacht hat. Nur zum Vergleich: unser gestriger Gegner wurde letzte Saison mit schlappen 65 Punkte Meister.

Der TSV 1860 München wirkt seltsam behäbig

Zurück zur Ausgangslage: Die ist dieses Mal schon einfacher. „Do or die“, wie Sportschaumoderatoren im Jahre 2021 zu sagen pflegen. „Alles oder Nichts“ hätte man früher wohl gesagt. Wie wird die Mannschaft mit dem Druck umgehen? Ich bilde mir ein, dass ich gestern zum ersten Mal eine gewisse Hemmung bei der Mannschaft gesehen habe. Die Mannschaft wirkte eigentlich bis zum 2:2 Ausgleichstreffer (Foulelfmeter Steinhart, 68. Minute) irgendwie nicht wach. Es fehlte die Agilität, mit der z.B. der 1. FC Kaiserslautern in den ersten 15 Minuten überrannt wurde. Es wurde nicht konsequent verteidigt. Das konnte man vor beiden Gegentoren, aber auch bei einigen anderen Angriffen der Gäste, (leider) gut erkennen. Es fehlte auch dieser Drive zum Tor, der die Mannschaft in den letzten Spielen ausgezeichnet hat. Da stelle ich mir die Frage, wie ist es um die Psyche der Mannschaft bestellt? Haben die Spieler jetzt doch Muffensausen? Oder waren sie einfach überrascht, dass die Roten so gut dagegen hielten nach zuletzt neun sieglosen Spielen in Folge? Schwer zu sagen. Aber eine Antwort auf diese Frage zu finden, wird mich sicher einige Stunden Schlaf kosten in dieser Woche.

Wer ersetzt Belkahia im Finale?

In der 63. Minute sah Semi Belkahia zu Recht gelb und ist somit für das Finale in Ingolstadt gesperrt. Die Frage, wer ihn ersetzen wird, wird mich weitere Stunden meines kostbaren Schlafes stören. Die Verteidigung wirkte die letzten Spiel sehr eingespielt und ist natürlich in jeder Mannschaft der fragilste Teil. Ausgerechnet jetzt einen Spieler aus der Stammformation ersetzen zu müssen, ist sicher suboptimal. Andererseits macht es uns schwerer ausrechenbar. Wird Köllner Dennis Erdmann, dessen Abgang vor dem Spiel bekannt gegeben wurde, noch ein Mal das Vertrauen schenken. Das wäre sicher ein gute Gegenpart zum alten Haudegen Kutschke auf der Ingolstädter Seite. Oder setzt er im Finale auf den jungen Niklas Lang? Der Stand immerhin in Uerdingen/Lotte in der Startelf und machte seine Sache gut.

Wer ist besser im Flow für das Finale?

Und nicht zuletzt werde ich sicher einige nächtliche Stunden damit verbringen, mit mir selbst zu diskutieren, wer denn nun besser im Flow ist. Die Löwen sind in den letzten zehn Liga-Spielen mit einer Bilanz von 7-3-0 unbesiegt. Der Pessimist würde sagen, sie gehen mit zwei sieglosen Spielen in Serien in das Finale von Ingolstadt. Unrecht hat er nicht…

Die Ingolstädter dagegen gehen mit einer Bilanz von 4-3-3 aus den letzten zehn Spielen am Samstag auf den Rasen, konnten allerdings in den letzten sieben Spielen nur zwei Siege feiern. Schwierig zu sagen. Sorgen macht mir auf jeden Fall, dass das 5:1 in Duisburg der erste wirklich überzeugende Auftritt der Elf von der Donau seit Wochen war. Hoffentlich war das nur ein Strohfeuer und der Knoten ist nicht dauerhaft geplatzt. Schwer zu sagen…

Beide Mannschaften sind übrigens Zweiter in der Heim- bzw. Auswärtstabelle und können mit einem Sieg Platz eins belegen. Mehr Spannung geht kaum!

Sicher ist auf jeden Fall, dass wir am Samstag ein Herzschlagfinale erleben werden. Die Psyche wird eine entscheidende Rolle spielen und ich hoffe, Michi Köllner wird seine Mannen wieder mit der nötigen Aggressivität auf den Rasen schicken. Dann sollte einem erfolgreichen Ende der Jagdsaison nichts im Wege stehen.

Finale ohne weiß-blauen Anhang

Sicher ist auch, dass das Ingolstädter Stadion am Samstag mindestens zu 2/3 mit Supportern aus München gefüllt gewesen und Gästeblock wie Dezember 2019 zum Bersten gefüllt gewesen wäre. Wir hätten uns mehr als heiser geschrien, um die Löwen zum Sieg zu brüllen. Und dass wir das nicht tun können, ist für mich eigentlich schlimmer als am Ende vielleicht doch nur die Qualifikation für den DFB-Pokal zu feiern. Aber mit unserer Unterstützung im Stadion wären wir eh schon lange durch… Und könnten diese Woche gut schlafen…

 

TSV 1860 München verabschiedet vier Spieler der 1.Mannschaft

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TSV 1860 München verabschiedet Spieler vor Spiel gegen Bayern II 16.05.2021

Die Kaderplanung für die kommende Saison nimmt weiter Formen an. Der TSV 1860 München hat vor dem Spiel gegen Bayern II vier Spieler verabschiedet, die in der kommenden Saison keinen neuen Vertrag erhalten werden.

Unentschieden und die halbe Abwehr verloren

Der Tag in Giesing begann zunächst ganz nach dem Geschmack der Löwenfans. Während es lange Zeit rund um den Wettersteinplatz recht ruhig war, stellte sich die Lage gegen halb 1 ganz anders dar. Erneut hatten sich zahlreiche Anhänger zusammen gefunden und bejubelten den Mannschaftsbus, der unter lauten Gesängen zum Stadion einbog. Spieler und Trainer Michael Köllner kamen sogar noch einmal bis auf wenige Meter an die Fans heran, was die Emotionen noch einmal enorm hochkochen ließ.

Die folgenden 90 Minuten im Grünwalder Stadion hingegen waren dann nicht mehr das, was sich viele erhofft hatten. Mit wenig Chancen aus dem Spiel heraus schafften es die Löwen gegen Bayern II mit zwei Elfmetern immerhin, ein 2:2 zu erzielen. Besonders bitter: Semi Belkahia sah seine fünfte Gelbe und muss daher beim Saisonfinale in Ingolstadt (Samstag, 13:30 Uhr, sechzger.de Liveticker) zuschauen. Außerdem verletzte sich Marius Willsch bei einer Grätsche in der 64.Minute und musste ausgewechselt werden. Womöglich muss Michael Köllner damit gegen den FCI die halbe Abwehr neu besetzen. Wein machte seinen Job nach der Einwechslung auf der Rechtsverteidiger-Position übrigens sehr gut.

TSV 1860 verabschiedet mit Erdmann, Klassen, Agbowo und Durrans vier Spieler

Fast schon unter ging bei dem ganzen Trubel eine Szene vor dem Anpfiff am heutigen Sonntag. Günter Gorenzel hat im Namen des TSV 1860 vier Löwen verabschiedet, die in der kommenden Saison keinen neuen Vertrag erhalten werden.

Dennis Erdmann wechselte im Sommer 2019 aus Magdeburg zu den Löwen. In bisher 59 Spielen für die Löwen erzielte der Abwehrspieler zwei Treffer. Womöglich kommt Erdmann noch zu seinem 60.Einsatz im Löwendress. Er könnte in Ingolstadt neben Salger die Innenverteidigung bilden, da Belkahia wie erwähnt gesperrt ist. Es wäre ein versöhnlicher Abschied für den 30-Jährigen aus München. Erdmann liebäugelt seit längerem mit einem Wechsel ins Ausland.

Leon Klassen zählt mit Ach und Krach noch als Junglöwe, denn er kam erst in der A-Jugend zum TSV 1860 München. In der laufenden Saison kam er sieben Mal zum Einsatz. Gegen Saarbrücken stand er am 6.Spieltag in der Startaufstellung, die restlichen sechs Partien wurde er eingewechselt.

Bittere Tränen floßen bei Matthew Durrans. Der Spieler verabschiedet sich ganz offensichtlich nur ungern vom TSV 1860 München. Durrans ist seit dem Neujahrestag 2019 bei den Löwen unter Vertrag, zuvor spielte er in Garching und Deisenhofen. In der aktuellen Spielzeit wurde er zwei Mal kurz vor Schluss eingewechselt. Teile seiner fußballerischen Ausbildung genoss er in Giesing beim TSV 1860.

Der vierte Mann im Bunde, Ahanna Agbowo, kam in der Saison 2020/21 zu keinem Einsatz in der 1.Mannschaft. Der letztjährige Kapitän der U19 begann in der U12 beim TSV 1860 und wurde im Sommer gemeinsam mit György Székely und Matthew Durrans in den Profikader berufen.

Wir wünschen den vier Löwen alles Gute für ihre Zukunft und viel Erfolg bei ihren nächsten Vereinen!

Liveticker: TSV 1860 München gegen den FC Bayern II

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 37.Spieltag zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern II!

Am Sonntag, 16.05.2021 trifft der TSV 1860 München im letzten Heimspiel der Saison 2020/21 auf Bayern II. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel live aus dem Grünwalder Stadion.

Liveticker TSV 1860 München Spielstand

 

Die Aufstellung: 1 Hiller – 36 Steinhart – 6 Salger -27 Belkahia – 25 Willsch (65. 17 Wein) – 14 Dressel – 19 Biankadi -31 Neudecker – 7 Lex – 8 Tallig – 9 Mölders

Bank: 40 Kretzschmar – 3 Lang – 13 Erdmann – 18 Knöferl – 28 Mannhardt – 33 Klassen

Tore: 0:1 Sieb (13.), 1:1 Mölders (41.), 1:2 Singh (49.), 2:2 Steinhart (68.)

Die Personalsituation

Nicht einsatzbereit ist weiterhin Tim Linsbichler. Keanu Staude und Quirin Moll sind inzwischen wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Ob sie für heute aber bereits eine Option darstellen, ist fraglich.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Mit vier gelben Karten vorbelastet sind aktuell Erik Tallig und Semi Belkahia. Auch der genesene Quirin Moll steht kurz vor einer Sperre, falls er bereits wieder zum Einsatz kommt. Bei einer möglichen Gelben am heutigen Tage müssten sie am letzten Spieltag gegen Ingolstadt aussetzen.

sechzger.de Talk Folge 10

In Folge 10 des sechzger.de Talks unterhalten sich drei sechzger.de Redakteure über das Unentschieden gegen den SV Wehen Wiesbaden. Im Podcast geht es aber auch um das heutige Spiel des TSV 1860 gegen Bayern II. Die Tipps am Ende sind durchaus optimistisch, aber nicht unmöglich.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – FC Bayern II außer im Liveticker noch verfolgen?

Die heutige Partie wird leider nicht im Free-TV zu sehen sein.

MagentaSport überträgt die Partie für Abonennten im Fernsehen, auch im Online-Stream könnt ihr die Begegnung verfolgen.

Außerdem überträgt das Löwen-Radio wie bei jedem Heimspiel. Die Moderatoren Gilbert Kalb und Jan Mauersberger führen euch durch hoffentlich erfolgreiche 90 Minuten.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 München – FC Bayern II

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Unser Vorbericht zum Spiel der Löwen gegen die kleinen Roten

Ein sachlicher Vorbericht? In dieser Lage? Nicht im Ernst…

Die Aufgabenstellung lautet: Einen Vorbericht für Sechzig um Sieben über den vorletzten Spieltag in der Drittligasaison 2020/21 schreiben. Wie immer mit ein paar Zahlen aus der Geschichte des anstehenden Duells, garniert mit ein paar Anekdoten oder Besonderheiten aus der laufenden Saison. Bei der aktuellen sportlichen Ausgangslage ist die eigentlich angedachte Sachlichkeit aber fast ein Ding der Unmöglichkeit. Denn was steht heute nicht alles auf dem Spiel? Es ist die Chance, den unbeliebten Stadtrivalen zurück in die Regionalliga Bayern zu schießen und das eigene Aufstiegsfeuer weiter am Lodern zu halten. Vor dem Spiel werden sicher wieder mehr als 1.860 Löwenfans ihrer Mannschaft auf der Grünwalder Straße zujubeln und die Akteure so richtig heiß auf das anstehende Match gegen die Zweitvertretung der Seitenstraße machen. Und ein möglicher Triumph könnte dann mit einer – natürlich hygienekonformen – Party hinein in den 161. Geburtstagsmorgen unseres Lieblingsvereins gefeiert werden.

Weniger ist es tatsächlich nicht, wovon hier geschrieben wird.

Die Ausgangslage nach den bereits absolvierten Spielen

Nachdem an diesem vorletzten Spieltag – anders als sonst – nicht alle Partien parallel ausgetragen werden, sind sechs der zehn Drittligaduelle bereits absolviert. Für unsere Löwen stellt sich die Ausgangslage in Sachen Aufstieg wie folgt dar: Mit einem Sieg heute würde uns am letzten Spieltag in Ingolstadt ein Punkt zur Relegation genügen.

Unsere Gäste blickten im Kampf gegen den Abstieg gestern bang nach Lotte, wo der Tabellensiebzehnte Uerdingen den 1. FC Magdeburg empfang. Und nach Köln, wo Kaiserslautern gastierte. Durch die Resultate an diesen Orten würden die kleinen Bayern im Fall eines Löwensiegs heute Nachmittag bereits am vorletzten Spieltag als Absteiger feststehen. Ihren letzten Dreier (2:0 gegen Wiesbaden) haben die Roten übrigens just an dem Wochenende eingefahren, als unsere Löwen zum letzten Mal eine Niederlage hinnehmen mussten (0:1 in Duisburg). Seit dem 27. Spieltag am ersten Märzwochenende sprießt er ja, der Bart von Michael Köllner.

Bilanz der Duelle zwischen 1860 und der Zweitvertretung des FC Bayern

Die beiden Serien mögen weitergehen. Mit Fug und Recht und ganz ohne jeden Aberglauben hoffen wir heute also auf den 13. Sieg einer ersten Mannschaft der Münchner Löwen gegen die roten Zweitvertretung. Zehnmal endete diese Partie in den letzten 38 Jahren unentschieden und fünfmal zog Sechzig den Kürzeren. Zuletzt Ende Juni letzten Jahres auf der Saison-Zielgeraden, als die Roten sich mit ihrer Millionentruppe zwei Spieltage zuvor an die Spitze der 3. Liga gesetzt hatten. Für unsere Löwen bedeutete die 1:2-Niederlage fast schon das Ende aller Aufstiegsträume 2020. Da sieht die Lage heute doch komplett anders aus: Selbst im Falle einer Pleite – an die wir allerdings gar nicht denken wollen – bleibt uns die Chance auf den Relegationsplatz.

Ein Abstieg als Meister – historische Dimensionen

Wenn die Roten am Ende dieser Saison den Weg zurück in die Regionalliga Bayern antreten müssen, tun sie dies als Meister der Vorsaison. Ein durchaus historisches Ereignis. In der Geschichte des deutschen Fußballs muss bei so einem sportlichen Niedergang immer der 1. FC Nürnberg als Beispiel herhalten, der als Deutscher Meister des Jahres 1968 (also zwei Jahre nach den Löwen) in der Folgesaison aus der Bundesliga abstieg. Sechzig folgte dann ein Jahr später in die Regionalliga Süd. Da sich im Profifußball die Meister üblicherweise automatisch für die nächsthöhere Liga qualifizieren, kann so etwas eigentlich nur in der Bundesliga passieren und der Nürnberger Absturz ist das bislang einzige Beispiel dieser Art. Vielleicht gesellt sich demnächst ein weiteres aus der 3. Liga hinzu. Und das ausgerechnet bei dem Verein, der sportlichen Erfolg üblicherweise für sich gepachtet hat. Oder das zumindest denkt.

November 2019: Michael Köllners Löwenpremiere

Das letzte Aufeinandertreffen des TSV 1860 mit den Bayern-Bubis als echtes Heimspiel und vor Zuschauern, war das erste Spiel mit dem neuen Trainer Michael Köllner an der Seitenlinie. Drei Tage vor dem 20. Geburtstag des epischen Thomas Riedl-Derbysiegs empfing 1860 als Tabellenzwölfter den um drei Ränge besser platzierten Aufsteiger. Nach einer etwas müden ersten Halbzeit, in der die Gäste mit 1:0 in Führung gegangen waren, glichen die im zweiten Abschnitt stark auftrumpfenden Löwen durch Dennis Dressel aus und waren am Ende dem Sieg sogar deutlich näher, als die Roten. Es folgte eine Serie von weiteren 13 Spielen ohne Niederlage, die die Löwen – nach langer Corona-Unterbrechung – in die Nähe der Aufstiegszone führte. Bis zur Niederlage gegen den heutigen Gegner – siehe oben.

24. November 2019: Beim letzten Heimspiel der Löwen gegen die kleinen Roten zeigte die Westkurve eine beeindruckende Choreo…
…in der die große Vielfalt des Löwenanhangs sehr schön dargestellt wurde.
Auch die Gästefans in der Ostkurve wollten sich zumindest in visueller Form an einem stimmungsvollen Derby beteiligen. Akustisch war aber – wie gewohnt – relativ wenig bei ihnen los.

Der vorletzte Schritt einer großartigen Saison

Heute sind wir ein gehöriges Stückchen näher dran an besagten Aufstiegsrängen. Die Mannschaft muss allerdings auch die letzten beiden Schritte ohne die 90minütige lautstarke Unterstützung ihrer Anhänger tun. Was wäre heute im Fußballtempel auf Giesings Höhen los, wenn die Fans Einlass finden würden? Zumindest gibt es sicher (wie schon beim Heimspiel gegen Lautern) vor dem Spiel ein anheizendes Spalier auf der Grünwalderstraße, nach dem sich dann alle Fans vor die TV-Bildschirme bzw. in den sechzger.de-Liveticker zurückziehen werden und von dort die Daumen drücken: Auf geht’s Löwen, kämpfen und siegen!

FOTOS Choreo (2): CR Fotos

Köllner wünscht sich erneutes Fan-Spalier am Sonntag

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In der LÖWENRUNDE am Freitag nahm der Trainer des TSV 1860 München mal wieder elegant den Druck von seiner Mannschaft und betonte, dass dieser beim Gegner liege. Außerdem gab Köllner auf Nachfrage zu, dass er sich über einen erneuten Fan-Spalier an der Grünwalder Straße freuen würde.

Anfeuerung vor dem Duell gegen Kaiserslautern

Es waren beeindruckende Bilder, die deutschlandweit Beachtung fanden. Dem Aufruf der Münchner Löwen folgten zahlreiche Löwenfans und säumten die Grünwalder Straße vor dem Spiel gegen die Roten Teufel. Als der Mannschaftsbus gegen 17:30 Uhr das Trainingsgelände verließ und sich auf den ca. 1,5 km langen Weg machte, jubelten bereits nach wenigen Metern erste Anhänger den Spielern zu. Der Höhepunkt wurde dann am Wettersteinplatz erreicht. Dort hatten sich viele Löwenfans versammelt und gaben der Mannschaft noch einen letzten Motivationsschub.

Seine Wirkung verfehlte das Fan-Spalier offensichtlich nicht. Die Löwen siegten völlig souverän mit 3:0 gegen den 1.FC Kaiserslautern. Ein rundum gelungener Tag für den TSV 1860 München und seine Anhänger.

Köllner erwartet Fan-Spalier am morgigen Tag

In der Pressekonferenz wurde Trainer Michael Köllner mit der Frage konfrontiert, ob er vor dem Spiel gegen Bayern II erneut einen Fan-Spalier an der Grünwalder Straße erwarte.

“Da gibt´s zwei Meinungen. Da gibt´s eine offizielle Meinung. Die ist natürlich an die behördlichen Auflagen gebunden. Da wünscht man sich das natürlich nur unter den behördlichen Vorgaben. In meiner inneren Meinung wünsch ich mir das natürlich schon. Des war gigantisch. Dass man so etwas vier Spieltage vor Schluss erlebt, dass die Fans schon völlig aus dem Häuschen san und uns da in aller Art und Weise unterstützen. Das erlebe ich hier schon sehr ausgeprägt.”

“Mein Co-Trainer winkt immer”

Dass der Trainer des TSV 1860 zurzeit äußert gut gelaunt ist, zeigt auch die darauffolgende Frage von sechzger.de (im Video ab Minute 7:15). Unser Redakteur wollte wissen, wie der Fan-Spalier von Köllner und dem restlichen Team aufgenommen wird. Der Coach erklärte, dass sich einige bereits im Tunnel befinden, andere wiederum – trotz der getönten Busscheiben – durchaus auf die Fans reagieren:

“Mein Co-Trainer Günter Brandl, der winkt immer. Bis ihn dann mal der Beer Olli, der andere Co-Trainer, gesagt hat: Du, des san dunkle Scheiben. Da sieht die keiner, gell?!”

Dieser Aussage folgte heitere Stimmung, sowohl auf dem Podium als auch bei den Vertretern der Presse.

Fan-Spalier: Köllner zählt auf die Fans

Offiziell wird es zum morgigen Spiel keinen Aufruf geben, erneut an die Grünwalder Straße zu kommen. Dennoch wird sicher der ein oder andere Löwenfan wieder den Weg nach Giesing antreten, um der Mannschaft vor dem wichtigen Spiel gegen Bayern II einen letzten Motivationsschub zu geben. Die aktuelle Situation lässt einen Fan-Spalier eigentlich weiterhin nicht zu, aber Michael Köllner ahnt bereits, was morgen in Giesing los sein wird.

“Ich bin mir sicher: es wird so kommen, wie es kommen soll. Wir wissen, dass wir auf die Fans zählen können.”