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TSV 1860 – FC Bayern II (37. Spieltag): Expertentipp Peter Pacult

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Peter Pacult
Ex-Löwe Peter Pacult

Spätestens in der 3. Spielminute an jenem denkwürdigen 11.06.1994 machte sich Peter Pacult beim TSV 1860 München unsterblich. Mit seinem Tor zum 1:0-Auswärtssieg beim SV Meppen kehrten die Löwen nach vielen Jahren zurück in die Bundesliga. Auch dort erzielte der Österreicher noch drei Treffer in 16 Spielen und netzte u.a. auch gegen die Seitenstraßler ein. Am Sonntag trifft der TSV 1860 nun auf den FC Bayern II und möchte im Aufstiegskampf unbedingt drei Punkte einfahren.

Derbysieg: Pacult sieht den TSV 1860 im Vorteil

Noch immer verfolgt Peter Pacult die Löwen und war durchaus erfreut, als ich ihn kürzlich am Rande eines österreichischen Zweitligaspiels auf den TSV 1860 ansprach. Für das Spiel gegen die kleinen Roten ist der ehemalige Stürmer optimististich und tippt auf einen 3:1-Sieg von Münchens großer Liebe.

Selbstverständlich wünscht Pacult dem TSV 1860 und seinem Kollegen Michael Köllner auch den Aufstieg in die 3. Liga und drückt die Daumen.

Pacult schießt 1860 in die Bundesliga

Natürlich ist im kollektiven Bewusstsein v.a. das goldene Tor von Meppen im Gedächtnis geblieben, doch schon zuvor hatte Pacult 17 Treffer in der 2. Bundesliga für den TSV 1860 erzielt. Er kam, sah, traf, siegte und schoss sich in die Herzen der Löwenfans. Und das, obwohl seine Verpflichtung vor der Saison alles andere als unumstritten war, denn Pacult war damals bereits 33 Jahre alt und hatte seine beste Zeit vermeintlich bereits hinter sich. Trainer Werner Lorant jedoch sah das anders, stellte Pacult neben Bernhard Winkler in den Sturm und die beiden erzielten zusammen 34 Tore und waren maßgeblich am Aufstieg der Löwen beteiligt.

Elfmeter-Tor gegen Oliver Kahn

Ganz so erfolgreich ging es in der höchsten Spielklasse für Pacult leider nicht weiter. Zwar war er zu Saisonbeginn noch Stammspieler und traf sowohl gegen den FC Bayern als auch bei Dynamo Dresden per Elfmeter, doch erst am 15. Spieltag folgte der dritte und letzte Saisontreffer des Österreichers. In der Rückrunde kam Pacult kaum noch zum Zug und wurde bei letzten Saisonspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern tränenreich verabschiedet.

Aufstieg und Derbysieg als Trainer

Bereits 1996 kehrte Pacult jedoch zurück nach Giesing und führte die Amateure der Löwen als Trainer zur Bayernliga-Meisterschaft. Im Kader standen mit Ivica Grlic und Michael Hofmann auch zwei Spieler, die auch heute noch kräftig in der 3. Liga mitmischen.

Zudem war der Österreicher auch als Co-Trainer von Werner Lorant bei den Profis engagiert. Als dieser am 27.11.1999 beim Derby gesperrt fehlte, schlug die große Stunde Pacults und der Löwen. Thomas Riedl traf in der 85. Minute und versetzte die Löwen in Ekstase. Nach Lorants Entlassung im Oktober 2001 stieg Pacult zum Cheftrainer auf, ehe ihn im März das selbe Schicksal ereilte.

In den Folgejahren war Pacult als Trainer in Österreich, Deutschland, Slowenien, Kroatien, Serbien, Albanien und Montenegro tätig, ehe es ihn wieder in die Heimat verschlug. Aktuell steht er beim SK Austria Klagenfurt unter Vertrag und möchte die Kärtner zurück in die Bundesliga führen.

 

Sechzig um Sieben: Warten auf Duell zwischen TSV 1860 und Bayern II

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Noch einmal schlafen müssen die Löwenfans, bevor der TSV 1860 München in der 3.Liga wieder ran muss und auf den FC Bayern II trifft. Kaum auszuhalten ist diese Spannung! Immerhin kann man sich heute mit den Spielen der Konkurrenz etwas ablenken und hoffen, dass dieser im Endspurt die Puste ausgeht.

Expertentipp vor dem Spiel des TSV 1860 gegen Bayern II

Bei sechzger.de geht es weiter mit der Vorberichterstattung. Für unseren Expertentipp stand uns dankenswerterweise jemand zur Verfügung, der in gleich zwei Funktionen bei den Löwen tätig war. Der ehemalige Spieler und Trainer tippt den Ausgang der Partie am Sonntag und ist zuversichtlich, dass der TSV 1860 München gegen Bayern II die drei Punkte einfahren kann. Was er genau tippt, erfahrt ihr in wenigen Stunden bei uns.

Übrigens sieht auch Petar Sliskovic (Türkgücü) die Löwen im Vorteil und tippt bei liga3-online auf einen 3:1-Erfolg.

Löwen auch heute auf dem Trainingsplatz

Ungeachtet dessen, dass die gesamte Konkurrenz heute im Einsatz ist (siehe unten), trifft sich die Mannschaft heute an der Grünwalder Straße und trainiert. Wie Michael Köllner in der LÖWENRUNDE am gestrigen Freitag berichtete, kann er bald wirklich jeden einzelnen Spieler auf dem Rasen begrüßen. Der lange Zeit verletzte Tim Linsbichler soll ab kommender Woche mit einem Teiltraining beginnen. Für das Duell gegen Bayern II steht der 21-Jährige dem TSV 1860 aber natürlich noch nicht zur Verfügung.

Spenden T-Shirt der Bluetsbrüder 1860

Das Schicksal der beiden Buben Vinci und Lorenz lässt uns nicht los und zeigt doch eindrucksvoll, wie sehr die Löwenfamilie zusammenhält. Nach den Erlösen der Geistertickets vom Spiel gegen Kaiserslautern gibt es nun auch ein T-Shirt der Bluetsbrüder 1860. Der komplette Gewinn aus dem Verkauf des T-Shirts geht zu 50% an die beiden Buben. Die anderen 50% gehen an eine weitere unterstütztenswerte Aktion, nämlich “Ein Schal für eine Mahlzeit”. Tolle Aktion, liebe Bluetsbrüder! Das T-Shirt könnt Ihr auf der Facebook Seite der Bluetsbrüder bewundern und auch bestellen. Greift zu!

News aus der 3.Liga

Die Samstagspartien am 37.Spieltag

Eigentlich wäre die gesamte Konkurrenz der Löwen im Aufstiegskampf heute im Einsatz, doch das Duell zwischen Dynamo Dresden und Türkgücü wurde auf den morgigen Sonntag verschoben. Somit bleiben heute fünf Partien des 37.Spieltags über, von denen zwei die gesamte Aufmerksamkeit der Löwenfans abbekommen dürften.

KFC Uerdingen – 1.FC Magdeburg
MSV Duisburg – FC Ingolstadt
SpVgg Unterhaching – Hansa Rostock
Viktoria Köln – 1.FC Kaiserslautern
SC Verl – Waldhof Mannheim

Die Duelle im Aufstiegskampf

Duisburg hat nach zuletzt durchwachsenen Leistung im Pokal eindrucksvoll bewiesen, dass sie es auch besser können. Ein 5:0 zierte am Ende die Anzeigetafel im Duell mit dem Ligakonkurrenten aus Uerdingen und dürfte für eine breite Brust bei den Meiderichern sorgen. Passend für die Löwenfans, denn in Duisburg gastiert am heutigen Samstag der FC Ingolstadt 04. Bei den Schanzern ist ohnehin der Wurm drin: nur ein Sieg aus den letzten sieben Spielen kann die von Tomas Oral trainierte Mannschaft vorweisen. Auch heute darf diese Serie gerne fortgesetzt werden, wir drücken den Zebras die Daumen!

Bereits seit dem 35.Spieltag ist der Abstieg der Spielvereinigung aus Unterhaching besiegelt. Trotzdem geben die Mannen von Arie van Lent nicht auf und konnten letzte Woche gar einen Sieg gegen die Zweitvertretung des FC Bayern feiern. Heute gastiert Hansa Rostock in Unterhaching. Die Kogge kann mit einem Sieg einen weiteren großen Schritt in Richtung Aufstieg machen. Lieber wäre uns allerdings, dass die SpVgg erneut alles gibt, um die Rostocker womöglich um den ein oder anderen Punkt zu erleichtern.

Wer steigt in die Regionalliga ab?

Während es in Verl, wo Waldhof Mannheim zu Gast ist, um rein gar nichts mehr geht, sieht die Lage auf den verbleibenden zwei Plätzen ganz anders aus. Der 1.FC Kaiserslautern möchte in Köln den letzten Schritt zum Klassenerhalt aus eigener Kraft machen. Während die Roten Teufel immerhin noch über der Linie liegen, gilt das für den KFC Uerdingen nicht. Die Krefelder belegen den 17.Platz und benötigen dringend Punkte im Duell mit dem formstarken 1.FC Magdeburg.

Anpfiff ist auf allen Plätzen um 14:00 Uhr. Wir werden euch im Anschluss über die Ergebnisse informieren.

Sechzig @18:60: TAKTIKTAFEL, PK vor 1860-FCB und News 3.Liga

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TSV 1860 München News am Abend von sechzger.de

Zum Start in das Wochenende geben wir euch einen Überblick über die Meldungen bei sechzger.de und haben außerdem die News aus der 3.Liga im Gepäck!

TAKTIKTAFEL

Am Sonntag trifft der Platz 3 auf Platz 18 in der 3.Liga. Dennoch müssen die Löwen wieder all ihr Können auf dem Platz abrufen, um das 11.Spiel in Folge ungeschlagen zu bleiben und im besten Falle einen Sieg zu erringen. Bernd Winninger zeigt in der TAKTIKTAFEL auf, wo die Stärken der zweiten Mannschaft aus der Seitenstraße liegen.

Infos aus der Pressekonferenz

Am heutigen Freitag lud der Verein die Medienvertreter zur LÖWENRUNDE, in der Michael Köllner gewohnt ausführlich Rede und Antwort stand. Dabei freut sich der Coach über die Möglichkeit, die tolle Spielzeit am Ende noch veredeln zu können und sieht den Druck am Sonntag eher beim Gegner. Je nachdem, wie die Konkurrenz am Wochenende spielt, droht der vorzeitige Abstieg in die Regionalliga Bayern (siehe auch weiter unten: Vorschau Saarbrücken – Meppen).

Hotel bleibt den Löwen als Sponsor treu

Trotz Corona-Pandemie und folglich kaum Einnahmen bleibt das Hotel Schwertfirm aus Karlsfeld den Löwen treu. Auch in der kommenden Saison unterstützen sie den TSV 1860 München als Löwen-Partner. Besonderes Schmankerl für Löwenfans: zehn Mottozimmer mit Bezug zu den Meisterlöwen!

 

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News aus der 3.Liga

Kaiserslautern ohne weiteres Spiel im DFB-Pokal?

Wie auch in Bayern ist die Situation in den anderen Landesverbänden bei den Pokalen verzwickt. Durch ein Turnier mit drei Teilnehmern hat der BFV hierzulande zumindest noch eine abgespeckte Lösung gefunden, um wenigstens irgendwie eine sportliche Entscheidung herbeizuführen. Beim einzigen Verein aus der 3.Liga im Landespokal Südwest gibt es nun News, die den Fans der Roten Teufel gefallen dürfte. Die sieben weiteren Vereine des Viertelfinals können aktuell nicht trainieren, daher wird am kommenden Montag über einen möglichen Abbruch des Pokals entschieden. Der 1.FC Kaiserslautern könnte als ranghöchster Verein den Zuspruch zur Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison erhalten. Die Amateurvereine würden mit Geld und einem möglichen Testspiel vor Zuschauern gegen den 1.FCK entschädigt werden.

Saarbrücken – Meppen

In wenigen Minuten ist Anpfiff im Ludwigsparkstadion. Der 1.FC Saarbrücken empfängt den SV Meppen, die dringend Punkte im Abstiegskampf benötigen. Nicht gerade von Vorteil ist dabei die Personalsituation bei den Emsländern. Gleich sieben Akteure, davon fünf mögliche Stammspieler, fallen aus. Dennoch geht der SVM zuversichtlich in die Partie. Bei einem Sieg wäre der Abstieg des VfB Lübeck besiegelt. Sollte Uerdingen verlieren und Bayern II gegen den TSV 1860 am Wochenende nicht gewinnen, wäre der Klassenerhalt des SV Meppen bereits unter Dach und Fach. Hoffnung macht das Ergebnis aus dem Hinspiel: am 18.Spieltag konnte sich Meppen knapp mit 1:0 gegen Saarbrücken durchsetzen.
Anpfiff zur ersten Partie am 37.Spieltag ist um 18:60 Uhr.

Damit wünschen wir euch einen guten Start in das Wochenende. Gemeinsam werden wir die Zeit bis zum Sonntag hoffentlich gut überbrücken und dann alles geben, damit unsere Löwen erneut gewinnen!

TSV 1860 vs. FC Bayern II – LÖWENRUNDE aktuell – “Der Druck liegt beim Gegner”

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Michael Köllner LÖWENRUNDE vor TSV 1860 - Bayern II 14.05.2021

Am Sonntag Nachmittag empfangen die Löwen im Sechzgerstadion die Zweitvertretung aus der Säbener Straße. In dem Prestigeduell zwischen 1860 und FC Bayern II geht es diesmal für beide Teams um nicht weniger, als sich eine möglichst gute Ausgangsposition für den letzten Spieltag in einer Woche zu verschaffen. Bei den Blauen für den Aufstieg in die 2. Liga, bei den Roten gegen den drohenden Sturz in die Regionalliga Bayern.

Entsprechend fokussiert und konzentriert, aber dennoch gut gelaunt präsentierte sich Löwencoach Michael Köllner am Freitag Mittag den Medienvertretern in der LÖWENRUNDE. Seine Mannschaft wolle am Sonntag und in einer Woche in Ingolstadt “eine geile Saison veredeln”. Dass – erstmals in der Geschichte der 3. Liga und durchaus ungewöhnlich für die Gepflogenheiten im deutschen Profifussball – bereits morgen Nachmittag die Löwenkonkurrenten Rostock und Ingolstadt vorlegen müssen, sieht Köllner eher als Vorteil für die Löwen: “Egal was an diesem Wochenende passiert – am 38. Spieltag geht es für uns noch um was.”

Für die kleinen Roten dagegen kann – je nachdem, wie heute und morgen Meppen und Uerdingen spielen – das Duell am Sonntag schon finalen Charakter haben. Folgerichtig hebt Michael Köllner hervor: “Der Druck liegt beim Gegner!”

Über die stark begrenzten Möglichkeiten für den FCB die eigene zuletzt schwächelnde Mannschaft mit Spielern aus dem Profikader zu verstärken, haben wir Euch bereits gestern mit einem sehr informativen und konkreten Beitrag informiert. Mit diesem Thema beschäftigt sich der Löwendompteur allerdings überhaupt nicht, wie er in der Zoomkonferenz mitteilte.

Zum Personal: Auch im letzten Heimspiel dieser Spielzeit hat der Löwendompteur alle Akteure, mit denen er sich seit Mittwoch Nachmittag akurat auf das Duell mit dem Stadtrivalen vorbereitet hat, zur Verfügung. Marius Willsch kehrt heute ins Mannschaftstraining zurück.

 

TAKTIKTAFEL: TSV 1860 München – Seitenstraße II (37.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem letzten Heimspiel der Saison 2020/21 unseres TSV 1860 München gegen die Zweitvertretung des Nachbarvereins aus der Seitenstraße.

Die seit dem vierten April vom Duo Schwarz / Demichelis trainierte zweite Mannschaft der Harlachinger konnte als eins der wenigen Teams diese Saison nicht vom Wechsel auf der Trainerbank profitieren. Im Gegenteil: Mit Danny Schwarz an der Seitenlinie ging es tatsächlich noch weiter nach unten als beim Vorgänger Seitz. Speziell in ihren Heimspielen haben die sogenannten Amateure des Vereins aus der Seitenstraße ein Punkteproblem. In der Fremde konnte die Truppe mit einem Gesamtmarktwert von 20,95 Mio. € seit dem Wechsel auf dem Trainerstuhl allerdings konstant punkten.

Die Statistiken des Gegners und deren Veränderungen seit dem Trainerwechsel

  • Ballbesitz 56% (zuvor 57%)
  • Passgenauigkeit 84,5% (zuvor 83%)
  • Flankengenauigkeit 34% (zuvor 33%)
  • Defensive Zweikampfquote 64% (zuvor 61%)
  • PPDA  9,32  (zuvor 10,25)

Das System der Mannschaft aus der Seitenstraße

Danny Schwarz hat das System des Teams grundlegend verändert. Von Dreier- respektive Fünferkette hat er in der Abwehr auf eine Viererkette umgestellt. Dabei fällt auf, dass seine Spieler bei eigenem Ballbesitz – egal welches System zugrunde liegt – fast immer versuchen einen Drei-Mann-Sturm zu etablieren. Die Grundformation von Schwarz’ Mannschaft war seit der Amtsübernahme von Seitz meistens ein 4-3-3.

Beide Außenverteidiger der Viererkette schieben im Spielaufbau ins Mittelfeld vor. Mit ihren guten technischen Fähigkeiten und der hohen Passsicherheit spielt sich diese Mannschaft so im Positionsspiel gut aus dem Pressing anderer Teams frei.

Mit hoher Laufbereitschaft im Mittelfeld und präzisen Pässen gelingt es den Nachbarn durch die, mit den vorgeschobenen Außenverteidigern entstehende Überzahl im Mittelfeld, oft gefährlich bis weit in die gegnerische Hälfte vorzudringen. Ballverluste verzeichnet das Nachwuchsteam aus der Seitenstraße meist erst im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor. Das große Manko in dieser Saison sind die vielen vergebenen Torchancen.

Leichtfertiges Verhalten in der Defensive, vor allem aber in der Box, werden die Kicker aus Harlaching bestrafen. Gegen den Ball ist allerhöchste Konzentration für unsere Sechzger die oberste Maxime, denn sowohl bei der Anzahl der Schüsse insgesamt als auch bei der Schussgenauigkeit kommt ein absolutes Spitzenteam auf unsere Sechzger zu. Abgesehen vom SC Verl hat kein anderes Team ein besseres Verhältnis bei der Schussgenauigkeit in Abhängigkeit abgegebener Schüsse.

Gegen den Ball spielt der kommende Gegner aus der Seitenstraße gerne aggressiv auf einer der vorderen Linien, um den Aufbau im Positionsspiel zu stören. Mit bis zu vier Spielern, die ins Forechecking gehen, versuchen die kleinen Roten sowohl ballorientiertes als auch räumliches Pressing aufs Feld zu bringen. Kann die vorderste Pressinglinie überspielt werden, verschiebt die Formation meist zu einem 4-1-4-1. In der weiteren Rückwärtsbewegung ins eigene letzte Drittel wird kompakt mit einer flachen Fünferreihe vor der Viererkette agiert.

Ballgewinne, bevor die Gefahrenzone überhaupt erreicht wird

Dass das jedoch tatsächlich nötig wird, ist nicht der Plan, den die Trainer gegen den Ball verfolgen. In den meisten Fällen schaffen es die Kicker aus der Seitenstraße vor dem eigenen letzten Drittel in Ballbesitz zu kommen. Besonders auffällig ist tatsächlich die hohe Quote von 18% bei direkten Ballgewinnen im Angriffsdrittel. Weitere 41% der Balleroberungen finden im Mittelfeld statt. Somit gewinnt Schwarz’ Mannschaft 59% aller Bälle vor dem eigenen Verteidigunsdrittel.

Die im raumorientierten Pressing entstehenden sogenannten Pressingfallen zu umgehen, sollte für die Mannschaft des TSV 1860 München kein Problem sein. Wenn sich Schwarz entscheidet seine Mannschaft gegen den Ball auf Angriffssteuerung auszurichten, können die Sechzger das mit guter Laufarbeit im Mittelfeld und hohem Tempo bei flachem kurzem bis mittellangem Passspiel unserer durchaus pressingresistenten Abwehrspieler mit Sicherheit gut lösen.

Sobald man es schafft, Überzahl zu generieren und Schwarz’ Mannschaft in die Rückwärtsbewegung zwingt, sodass mehr Spieler hinter dem Ball herlaufen als vor dem Ball stehen, ergeben sich oft Zuordnungsprobleme und Fehler beim stopfen der so entstehenden Räume.

Für den benachbarten Verein wird also viel von der Laufbereitschaft und dem Willen seiner Offensivspieler abhängen, mit nach hinten zu arbeiten.

Die Stärken und Schwächen des 4-3-3

Die Stärken des 4-3-3

Im Offensivspiel kann eine Mannschaft, die ein 4-3-3 praktiziert, sehr variabel auftreten. Durch die drei Stürmer wird Stress für die Abwehr des Gegners ausgelöst. Das rührt daher, dass durch die Variabilität, die mit drei Spitzen hergestellt wird, in Puncto Breite oder Enge des Spiels und dem Wechselspiel beider Varianten die Angreifer schwer ausrechenbar sind. Somit können in jedem Spielzug andere Laufwege zum Tragen kommen. Dadurch überlagern sich manchmal die im Raum zu verteidigenden Schnittstellen, wodurch eine Überzahl für die Angreifer bei kreuzenden Stürmern entstehen kann.

Wenn die Mannschaft, die im 4-3-3 spielt, obendrein auf Ballbesitzfußball mit hohem Pressing gegen den Ball setzt, ist die Chance für sie sehr hoch, andauernden Druck auf den Strafraum bzw. das Tor des Gegners auszuüben.

Dadurch, dass die beiden Außenstürmer mit relativ wenig Energieleistung zwischen Sturm und Mittelfeld pendeln können, ist auch eine gute Anpassung an das Spielsystem des Gegners möglich. Es kann dort gegen den Ball leicht eine Überzahl generiert werden, die für den Gegner zu Ballverlusten führen kann, wenn die Räume gut verteidigt werden. Dafür müssen die Stürmer gegen den Ball konsequent nach hinten mitarbeiten.

Mit drei Stürmern geht vom 4-3-3 obendrein eine hohe Gefahr für Kontergegenstöße nach Ballgewinn aus. Es kann schnell umgeschaltet werden und die Sturmreihe wird, auch wenn sich die Außenstürmer in der Rückwärtsbewegung ins Mittelfeld haben fallen lassen, schnell wieder besetzt sein, da der Außenstürmer schon vom Anforderungsprofil her ein sehr schneller Spieler ist.

Schwächen des 4-3-3

Wenn die Gegner schnell spielen, entstehen Lücken im Raum, die dann von ihnen durch entstehende Überzahl ausgenutzt werden können. Schnelle Spieler im Mittelfeld gepaart mit vertikalem Spiel helfen den Gegnern diese Räume gegen ein 4-3-3 zu schaffen. Das ist zwar nicht gerade attraktiv, aber höchst effizient.

Im Defensivspiel gegen Positionsangriffe sind die Halbräume und/oder Außenbahnen eine Schwäche des 4-3-3, da diese mit nur drei Mittelfeldspielern, ohne Unterstützung der Außenstürmer, nie vollständig zugestellt werden können.

Auch gegen diagonales Spiel (Seitenwechsel) ist das System anfällig, wenn die Defensivunterstüzung durch die Außenstürmer nicht konsequent geboten wird, weil in diesem Fall im Mittelfeld ein Spieler abgeht, um beide Flanken abzudecken.

Die Schlüsselspieler

Im Tor

Ron-Thorben Hoffmann (#1) hat in den letzten Spielen einige Unsicherheiten gezeigt und war bei einigen Gegentreffern nicht gänzlich unschuldig. Dessen ungeachtet ist er ein reflexstarker Keeper, der aufgrund seines jungen Alters natürlich nicht von Fehlern verschont bleibt.

Verteidigung

Kapitän und Innenverteidiger Nicolas Feldhahn (#5) ist der Abwehrchef der kleinen Roten. Mit bereits 34 Jahren ist er der älteste Spieler im Kader. Er dirigiert seine jungen Mitspieler routiniert. Auffällig ist sein gutes Stellungsspiel. Das hilft ihm, oft Fehler seiner unerfahrenen Nebenleute auszumerzen. Es begünstigt obendrein das Einlaufen in die Passwege der Gegner. Er fängt sehr viele Pässe ab, bevor Gefahr durch den Gegner entstehen kann. Seine Zweikampfbilanz ist verglichen mit den Topspielern auf der Innenverteidiger-Position nach wie vor verbesserungswürdig.

Außenverteidiger Rémy Vita (#2) kam am Ende der Transferperiode im Oktober aus Troyes an die Säbener Straße. Er ist schnell und technisch versiert. Angriffe über seine linke Seite können, wenn er es schafft seine Gegenspieler zu überspielen, brandgefährlich werden.

Im Mittelfeld

Angelo Stiller (#38): Der defensive Mittelfeldspieler ist der kompletteste Spieler, den die Mannschaft aufzubieten hat. Er hat bei der ersten Mannschaft sogar schon Champions League-Luft geschnuppert und kommt auch bei nur wenigen Einsatzminuten in diesen Spielen auf statistische Topwerte. Zweikampfstärke in der Defensive, Passsicherheit, hohes technisches Können, viel Übersicht in der Offensive und gutes Stellungsspiel in der Defensive zeichnen den zur TSG Hoffenheim wechselnden Youngster aus.

Zum Ende der Wintertransferperiode kam der zum 1.FCN verliehene Sarpreet Singh (#31) in die Seitenstraße zurück. Der passsichere offensive Mittelfeldspieler hat ein gutes Auge für sich entwickelnde Situationen. Er spielt deshalb einerseits viele Pässe, die im Anschluss für Gefahr sorgen, andererseits steht er aufgrund dieser guten Antizipation selbst oft in gefährlicher Position in der gegnerischen Box. Sein Ehrgeiz gegen den Ball nach hinten zu arbeiten könnte größer sein.

Die Optionen im Angriff

Welcher der drei möglichen Mittelstürmer von Schwarz den Vorzug erhalten wird, ist letzlich unerheblich. Sowohl Jann-Fiete Arp (#9) als auch Lenn Jastremski (#14) oder der aus der A-Jugend im Winter zum Team hinzugestoßene Armindo Sieb (#41) haben in der laufenden Saison bewiesen, dass sie wissen, wo der Kasten steht. Wichtig wird sein, die Bälle auf diese Spieler zu verhindern.

Fazit

Den Nachbarn aus Harlaching zu unterschätzen, darf niemandem passieren. Weder uns Fans, noch der Mannschaft. Wie in jedem Spiel müssen Michael Köllners Männer mit höchster Konzentration ins Match gehen. Vor allem die Spieler in der Hintermannschaft werden stärker gefordert sein, als man es aufgrund der Tabellensituation der Zweitvertretung des Lokalrivalen vermuten mag.

Weil es ein Spiel mit Derbycharakter ist, wird man mit Sicherheit auf einen Gegner treffen, der dem TSV 1860 München in die Suppe spucken will. Die kleinen Roten werden nichts unversucht lassen, um den Sechzgern den Traum vom Aufstieg bzw. der möglichen Relegationsspiele noch zu vermasseln.

Darum gilt es für unsere Löwen ab der ersten Minute jeden Zweikampf anzunehmen. Mit größtmöglicher fairer Härte muss man gegen den Ball jedem Gegenspieler den Schneid abkaufen und bei Ballbesitz die eigenen Tugenden zum Tragen bringen.

Auch Profi-Unterstützung kann unsere Löwen nicht stoppen

Mit dem präzisem, schnellem Spiel, das die Löwen spielen können und der Gier nach mehr, die in jedem Spiel von unseren Sechzgern an den Tag gelegt wird, wird jeder der Spieler auf dem Platz alles dafür tun, dass sowohl der TSV 1860 München weiterhin alle Chancen zum Aufstieg hat; aber auch dafür, dass man die zweite Mannschaft der Seitenstraße dorthin befördert, wo sie dem Namen nach hingehört. In die Regionalliga Bayern.

Unser Coach Michael Köllner wird wie immer den richtigen Plan haben. Die Mannschaft wird alles geben, um den Plan umzusetzen.

Sollte der Gegner sich mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärken, würden wir einmal mehr den Charakter, der dort vorherrscht, vor Augen geführt bekommen. Dennoch macht mir das kein Kopfzerbrechen. Wir wissen alle, was unsere Löwen zu leisten im Stande sind. Darum bin auch für den Fall, dass der Gegner alle möglichen Register diesbezüglich zieht, zuversichtlich.

Der Tabellensituation nach sind drei Punkte zwar keine Pflicht, um weiterhin im Rennen zu bleiben. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nur einer unserer Spieler sich vor Abpfiff mit weniger als eben diesen drei Punkten zufrieden geben wird. Deshalb sage ich: “Auf gehts Löwen kämpfen und siegen”, denn nach wie vor gilt das vom Kollegen Enn ausgerufene Motto “Nothing’s gonna stop us now”.

Mögliche Aufstellung der Gäste aus der Seitenstraße

Mögliche Aufstellung von Bayern II gegen den TSV 1860 München

Datenquelle: wyscout

Sechzig um Sieben: Wird Michael Köllner Trainer der Saison?

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Auch am Brückentag sind unsere Löwen natürlich nicht untätig und bereiten sich akribisch auf das Duell mit den kleinen Roten vor. Neben Sascha Mölders, der sich bereits über die ein oder andere Auszeichnung freuen durfte, steht nun auch Michael Köllner bei der Wahl zum Trainer der Saison kurz vor einer Anerkennung für seine tolle Arbeit beim TSV 1860 München. Bei sechzger.de geht es heute weiter mit der Vorberichterstattung für die Partie am 37.Spieltag.

TAKTIKTAFEL

Mit dem FC Bayern II wartet am Sonntag ein Team aus der Abstiegszone auf die Löwen. Doch ein Selbstläufer wird das mit Sicherheit nicht – da ist sich Bernd Winninger sicher und erklärt in seiner TAKTIKTAFEL auch, wieso er das so sieht. Wir hoffen natürlich trotzdem, dass einer der Tipps aus dem aktuellen sechzger.de Talk eintrifft!

LÖWENRUNDE

Die Pressekonferenz findet am heutigen Vormittag statt. Wie schon gewohnt, werden wir euch die wichtigsten Informationen daraus im Anschluss berichten.

Wahl zum Spieler und Trainer der Saison

Auf der Facebook-Seite der 3.Liga laufen seit gestern zwei Abstimmungen. Die Vorauswahl wurde durch die Kapitäne und Trainer aller Drittligisten getroffen. In beiden Kategorien steht ein Akteur des TSV 1860 München zur Wahl. Stimmt also fleißig ab und verhelft Michael Köllner zum Titel “Trainer der Saison” sowie Sascha Mölders zur Auszeichnung “Spieler der Saison”! Wichtig: es zählt der “Like” und nicht ein Kommentar. Aktuell sieht es gut aus für die beiden Löwen. 🙂

News aus der 3.Liga

Zu großer Unterschied zwischen 2. und 3.Liga?

Immer wieder steigen Aufsteiger in die 2.Liga in der Folgesaison direkt wieder in die 3.Liga ab. Dieses Schicksal ereilte heuer die Würzburger Kickers, deren Gang in die Drittklassigkeit bereits besiegelt ist. Auch der Eintracht aus Braunschweig droht ein Abstieg. Die Mannschaft liegt aktuell auf dem Relegationsrang. liga3-online hat sich mit den möglichen Gründen für die direkten Wiederabstiege beschäftigt.

Auftakt zum 37.Spieltag

Heute Abend trifft der 1.FC Saarbrücken im heimischen Ludwigsparkstadion auf den SV Meppen. Die Emsländer wollen und müssen dabei nach sieben Spielen ohne Sieg endlich wieder drei Punkte einfahren, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Noch liegt man auf dem 16.Platz, der zu einer Teilnahme der 3.Liga in der kommenden Saison berechtigen würde. Dies kann sich allerdings auch schnell ändern, sollte Meppen erneut verlieren. Unser kommender Gegner aus der Seitenstraße wird gebannt in Richtung Saarbrücken schauen… Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

Sechzig @18:60: Möglicher Neuzugang für den TSV 1860 München?

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TSV 1860 München am Abend: die Zusammenfassung bei Sechzig @18:60

Eindrücke vom Trainingsplatz gibt es heute mal in einer Fotogalerie bei den Löwen. Die Nachricht des Tages ist wohl der mögliche Neuzugang für den TSV 1860 München. Aber auch sonst war einiges geboten, was wir euch in der Tageszusammenfassung bei Sechzig @18:60 jetzt präsentieren.

Begehrte Dauerkarten bei den Löwen

Wie wir heute morgen berichteten, läuft seit dem Vormittag die zweite Verkaufsphase bei den Dauerkarten für die Saison 2021/22. Bisher konnten bereits deutlich über 9.000 Stück verkauft werden, eine sensationelle Anzahl. Zudem wurde ein Großteil in der Variante Löwenherz erworben, sodass diese Summe zur Planungssicherheit für die kommende Spielzeit beitragen wird.

In diesen Minuten startet Phase zwei des Dauerkartenverkaufs für die neue Saison 2021/2022. Wir bieten die restlichen…

Gepostet von TSV 1860 München am Donnerstag, 13. Mai 2021

Neuzugang für den TSV 1860 München?

Eigentlich wurde Felix Göttlicher bereits mit dem 1.FC Saarbrücken in Verbindung gebracht. Nun aber berichtet die BILD-Zeitung, dass der 19-Jährige kurz vor der Unterschrift abgesprungen sein soll. Stattdessen könnte er der erste Neuzugang des TSV 1860 für die kommende Saison sein. Göttlicher steht aktuell bei der SpVgg Unterhaching unter Vertrag und spielt in der Innenverteidigung. Der 1,93 m große Abwehrmann kam in der laufenden Spielzeit 20 mal zum Einstatz.

Duell mit dem KSC vor 48 Jahren

Vor genau 48 Jahren gastierte der Karlsruher SC im Olympiastadion. Auch damals spielte ein Neuzugang beim TSV 1860 München eine entscheidende Rolle. Die Rede ist von Ferdl Keller.

Profis im Einsatz für Bayern II?

Immer wieder nutzen die Nachbarn aus der Säbener Straße die Gelegenheit und lassen ganz zufällig Verstärkung aus der 1.Mannschaft im Duell gegen die Löwen auflaufen. Dieses Jahr ist in der 1.Bundesliga (mal wieder…) bereits alles entschieden und so haben nicht wenige Löwenfans Angst vor diesem Szenario. Wir haben einen Blick auf die Regelungen und Kader geworfen und können größtenteils Entwarnung geben!

Sponsor bleibt dem TSV 1860 treu

Eine Vertragsverlängerung gab es heute bei den Löwen auch noch zu feiern. Doch nicht etwa ein Spieler, sondern ein langjähriger Sponsor bleibt den Löwen treu. Was der Betriebs- und Marketingleiter im Podcast mit Jan Mauersberger bereits verriet, wurde heute auch offiziell auf der Homepage bekannt gegeben. Linster Edelstahl bleibt auch im 13.Jahr Premium-Sponsor des TSV 1860 München.

News aus der 3.Liga

Grimaldi auf dem Weg zum nächsten Verein

Antonio Grimaldi hat in Krefeld anscheinend bereits genug gesehen und verlässt den KFC wohl im Sommer. Das neue Ziel des 30-Jährigen ist wohl der 1.FC Saarbrücken. Grimaldi soll sich im Umfeld des FCS bereits umgesehen haben. Er wäre nicht der erste Neuzugang der Saarländer. Am Dienstag gab der Verein bereits die Verpflichtung von Nick Galle bekannt.

Vor dem Duell mit TSV 1860: welche Profis kann Bayern II nominieren?

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TSV 1860 München im Duell mit Bayern II in der 3.Liga 2020/21

Aktuell steht Bayern II mit 36 Punkten auf dem 18.Platz der 3.Liga und ist somit von einem Abstieg in die Regionalliga bedroht. Da liegt es nahe, dass Spieler aus der 1.Mannschaft im Saisonendspurt aushelfen könnten. Doch welche Profis sind überhaupt spielberechtigt und können dementsprechend für Bayern II beim Spiel gegen den TSV 1860 München nominiert werden?

Höchster Marktwert der gesamten Liga

Wirft man einen Blick auf die Marktwerte in der 3.Liga, stellt man schnell eines fest. Bayern II führt diese Wertung mit riesigem Vorsprung an. Knapp 21 Millionen sind die 32 Spieler im Kader wert. Auf Platz 2 liegt der derzeitige Tabellenführer Dynamo Dresden mit rund 9 Millionen Euro. Warum die kleinen Bayern im letzten Jahr Meister wurden und in dieser Saison womöglich in die Regionalliga absteigen, lässt sich nur mutmaßen. Torgarant Kwasi Okyere Wriedt, der in 33 Spielen 24 Tore erzielte, wechselte im Sommer nach Holland zu Willem II Tilburg. Außerdem ist die Mannschaft im Ligadurchschnitt mit Abstand die Jüngste: 21,4 Jahre alt sind die Spieler von Bayern II im Schnitt. Die zweitjüngste Mannschaft stellt übrigens der TSV 1860 München mit 24,2 Jahren.

Die Mannschaft aus der Seitenstraße hat mit den Teams aus Kaiserslautern und Lübeck die wenigsten Siege der 3.Liga vorzuweisen. Lediglich acht Mal konnte man sich in dieser Saison über drei Punkte freuen. 12 Mal spielte man Unentschieden und 16 Niederlagen stehen zu Buche.

Schwarz: „Wir halten uns alle Optionen offen“

Danny Schwarz, mittlerweile gemeinsam mit Martin Demichelis Trainer bei Bayern II, lief in seiner aktiven Karriere auch für die Profis des TSV 1860 München auf. In 103 Partien erzielte er sieben Tore.  Im Interview mit der tz am gestrigen Mittwoch kündigte Schwarz bereits an, dass womöglich Profis bei Bayern II zum Einsatz kommen könnten.

“Wir halten uns alle Optionen offen und sind im Austausch. Es wird in den kommenden Tage sicher Gespräche geben.”

Wie auch der TSV 1860 München weiß Bayern II am Sonntag bereits, welches Ergebnis nötig ist, um nicht vorzeitig aus der 3.Liga abzusteigen. Die Konkurrenten aus Uerdingen und Meppen sind bereits am Samstag im Einsatz. Für Schwarz nicht gerade ein Vorteil, der die Mannschaft lieber vor zu viel Druck schützen würde.

Welche Profis können Bayern II im Abstiegskampf unterstützen?

Womöglich könnte Erfahrung aus der 1.Mannschaft helfen, um das Spiel am Sonntag gegen die Löwen erfolgreich zu gestalten. Doch die Möglichkeiten sind in dieser Hinsicht äußerst beschränkt. Grund dafür ist die Spielordnung des DFB. In Punkt 2 von § 11 beschäftigt sich mit der “Spielberechtigung von Spielern in anderen Mannschaften des Vereins nach dem Einsatz in einer Lizenzspieler-Mannschaft“. Darin heißt es:

§ 11 Punkt 2 der Spielordnung des DFB

Stammspieler einer Lizenzspieler-Mannschaft sind für eine andere Mann-schaft ihres Vereins mit Aufstiegsrecht nicht spielberechtigt, es sei denn, sie sind in vier aufeinanderfolgenden Pflichtspielen der Lizenzspieler-Mannschaft (Meisterschaft und Pokal) nicht zum Einsatz gekommen, obwohl sie für einen Einsatz spielberechtigt gewesen wären. Stammspieler ist, wer nach dem fünften Meisterschaftsspiel der Lizenzspieler-Mannschaft zum jeweiligen Zeitpunkt in mehr als der Hälfte der bis dahin aus getragenen Pflichtspiele (Meisterschaft und Pokal) der Lizenzspieler-Mannschaft seines Vereins eingesetzt worden ist, unabhängig von der Dauer des Einsatzes. Hat der Spieler seine Stammspielereigenschaft dadurch verloren, dass er in vier aufeinanderfolgenden Pflichtspielen seiner Lizenzspieler-Mannschaft nicht zum Einsatz gekommen ist, so zählen für die Feststellung, ob er erneut Stammspieler wurde, nur die ab diesem Zeitpunkt ausgetragenen Pflicht-spiele (Meisterschaft und Pokal) der Lizenzspieler-Mannschaft seines Vereins.

Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass das Wort “Aufstiegsrecht” hier vorkommt. Dieses hat der FC Bayern II jedoch nicht. Gilt dieser Paragraph hier also nicht?

Doch es gibt ja noch den Punkt 4 im § 11 der Spielordnung. Dieser besagt:

Die Einschränkung gemäß Nr. 2. gilt für Spieler der Lizenzvereine und Tochter- gesellschaften, deren Zweite Mannschaft in den Spielklassen 3. Liga oder in der 4. oder 5. Spielklassenebene spielt, ausschließlich für die letzten vier Spieltage sowie nachfolgende Entscheidungsspiele der jeweils betreffenden Spielklasse und Pokalspiele in diesem Zeitraum. Dabei wird die Stamm- spielereigenschaft nach dem fünftletzten Spieltag festgestellt und gilt dann unverändert und unabhängig von weiteren Spieleinsätzen im Lizenzbereich für diesen Zeitraum.

Daher ist der Großteil der Profis nicht einsatzberechtigt und stellt für Bayern II am Sonntag keine Option dar.

Diese Spieler wären denkbar:

Tiago Dantas, Christopher Scott, Ron-Thorben Hoffmann, Josip Stanisic (kamen alle bereits in der 3.Liga zum Einsatz). Außerdem Douglas Costa, Marc Roca, Corentin Tolisso und Alexander Nübel.

Dantas, Scott und Stanisic gehören offiziell zum Kader von Bayern II, kamen aber auch schon bei den Profis zum Einsatz. Ron-Thorben Hoffmann hütete bereits 23 Mal das Tor in der 3.Liga und wäre somit keine allzu große Überraschung. Unter anderem kam er im Hinspiel zum Einsatz und musste zwei Mal hinter sich greifen. Übrigens gehört auch Jan-Fiete Arp offiziell zum Kader der 1.Mannschaft, kam dort in dieser Saison allerdings nicht zum Einsatz.

Douglas Costa und Corentin Tolisso sind aktuell verletzt bzw. befinden sich im Aufbautraining und werden daher nicht zum Einsatz kommen. Daher bleiben lediglich Roca und Nübel als einzige Profis über, die Bayern II im Abstiegskampf helfen könnten. Die Sorge der Löwenfans ist daher unbegründet, dass es – wie in der Vergangenheit öfter – Unterstützung aus der 1.Mannschaft gibt.

Überhaupt dürfen in einer U23-Mannschaft, wie es die kleinen Roten sind, nur maximal drei Spieler gleichzeitig auf dem Platz stehen, die älter sind. So oder so: der TSV 1860 München wird am Sonntag wieder alles geben und dem Gegner alles abverlangen – mit oder ohne Hilfe der Profis.

Heute vor 48 Jahren: Ferdl Keller trifft für den TSV 1860 gegen den KSC

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10.000 Zuschauer verirrten sich am letzten Spieltag der Saison 1972/73 ins nigelnagelneue Olympiastadion, um die Löwen gegen den Karlsruher SC zu unterstützen. Fast ausverkauft sozusagen. Klar, der Aufstieg war bereits verpasst worden, aber immerhin empfing der Tabellendritte den Zweiten der damals zweitklassigen Regionalliga Süd. Einer der Torschützen des TSV 1860 an diesem Samstag Nachmittag war Ferdl Keller, der später sogar zum Nationalspieler avancierte.

Ferdl Keller kehrt zum TSV 1860 zurück

Wie in der Vorsaison erreichten der TSV 1860 auch in der Spielzeit 1972/73 den undankbaren 3. Tabellenplatz und verpasste den angepeilten Aufstieg in die Bundesliga. Dabei war vor der Saison ordentlich in die Mannschaft investiert worden. Mit Hanjo Weller und Ferdl Keller waren zwei Hoffnungsträger von Hannover 96 nach Giesing gewechselt. Im Gegenzug flossen stolze 550.000 Mark von der Isar an die Leine. Besonders die Rückkehr des Stürmers Keller, der für die Niedersachsen in 61 Spielen 39 mal eingenetzt hatte, weckte Begehrlichkeiten an der Grünwalder Straße.

Löwen verpassen den Aufstieg

Der Saisonstart ging jedoch ordentlich in die Hose. Nach vier Spielen und 3:5 Punkten musste Trainer Hans Tilkowski gehen. Auch unter Nachfolger Elek Schwartz wurde die erste Partie verloren, doch dann folgte eine Serie von 13:1 Punkten. Trotzdem gelang es dem TSV 1860 während der gesamten Spielzeit nicht ein einziges Mal, einen der beiden Aufstiegsplätze zu erreichen. An Weller und Keller lag es nicht: Während Mittelfeldspieler Weller in 34 Einsätzen 18 Tore erzielte, konnte sich Keller in 32 Spielen sogar 26 mal in die Torschützenliste eintragen.

Am Ende der Saison fehlten den Löwen drei Punkte auf den KSC, der zusammen mit dem SV Darmstadt 98 in die Bundesliga aufstieg.

Nationalspieler Ferdl Keller

Grund zur Freude hatte Hanjo Weller in der Saison 72/73 dennoch: Zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Erwin Hohenwarter gewann er 46.000 Mark im Lotto.

Ferdl Keller machte beim TSV 1860 jedoch so nachhaltig auf sich aufmerksam, dass er 1975 als Zweitligaspieler in die Nationalelf berufen wurde und am 03.09. in Wien gegen Österreich für den DFB debütierte. Zwischen 1972 und 1976 traf Keller in 126 Spielen insgesamt 93 mal für die Löwen ins Schwarze – eine überragende Bilanz!

Ferdl Keller trifft auch gegen den KSC für 1860

Als die Löwen am 13.05.1973 den Karlsruher SC im Olympiastadion empfing, war der Zug Richtung Aufstieg bereits abgefahren. Die Euphorie war verflogen und auch das architektonische Meisterwerk am Oberwiesenfeld konnte nicht mehr als 10.000 Unentwegte hinter dem Ofen hervorlocken. Bonjour Tristesse!

Der TSV 1860 wollte sein zahlendes Publikum jedoch nicht enttäuschen und wer anders als Ferdl Keller sollte für den ersten Höhepunkt sorgen? Bereits in der 3. Minute stand er goldrichtig und versenkte die Kugel zum 1:0 im Tor des KSC. Die Badener hatten jedoch eine schnelle Antwort parat und glichen bereits in der 14. Minute aus. Kurz vor der Pause schlugen die Löwen in Person von Dieter Brozulat erneut zu und so ging es mit einer 2:1-Führung in die Kabine. Leider hielt der Vorsprung nach dem Seitenwechsel keine zehn Minuten, ehe Wild für den 2:2-Endstand sorgte.

Die Aufstellung des TSV 1860

Löwen-Trainer Elek Schwartz schickte heute vor 48 Jahren folgende Mannschaft aufs Feld:

Deml – Kroth, Sohnle (33. Schuhmann), Hiller, Seelmann – Zahnleiter, Hohenwarter, Weller, Metzger – Keller, Brozulat

Tore:
1:0 Keller (3.), 1:1 Fritsche (14.), 2:1 Brozulat (43.), 2:2 Wild (54.)

Löwen Kompendium

Die statistischen Daten der Partie sind einmal mehr dem großartigen Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen. Vielen Dank!

Sechzig um Sieben: Ab heute gibt es Dauerkarten für Mitglieder!

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Nicht nur die Profis des TSV 1860 München trainineren heute, sondern auch die Damenmannschaft darf endlich wieder auf den Platz zurückkehren. Wir wünschen euch ganz viel Spaß! Von den Löwen haben wir heute morgen nur eine Meldung zu den Dauerkarten für euch, dafür gibt es aus der 3.Liga und den Regionalligen mehr zu berichten.

Zweite Phase beim Dauerkarten-Verkauf startet

Nachdem der TSV 1860 bereits rund 9.000 Dauerkarten an letztjährige Dauerkarten-Inhaber verkaufen konnte, startet heute die zweite Verkaufsphase. Dabei handelt es sich um einen Mitglieder-Verkauf, bei dem pro Mitglied maximal 2 Dauerkarten verkauft werden. Auch hier sind die üblichen Varianten (Löwenherz und -kopf) erwerbbar. Der Verkauf startet heute um 10 Uhr und endet am Freitag, 21.05.2021 um 18:60 Uhr. Bis zum letzten Spieltag in Ingolstadt, der am darauffolgenden Samstag stattfindet, habt ihr also Zeit, euch eine der begehrten Dauerkarten zu sichern. Eine weitere Verkaufsphase ist aktuell nicht geplant, da man davon ausgeht, dass das Kontigent in der zweiten vollständig aufgebraucht wird.

Alle Informationen zu den verschiedenen Dauerkarten-Optionen findet ihr auf der Homepage des TSV 1860.

News aus der 3.Liga

Ergebnisse aus den Landespokalen

Gestern standen in einigen Bundesländern Partien in den Landespokalen auf dem Programm, an denen auch Drittligisten beteiligt waren.
Der FSV Zwickau konnte sich dabei trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung gegen den Chemnitzer FC aus der Regionalliga nicht durchsetzen und schied am Ende mit 2:3 aus dem Wettbewerb aus. Im direkten Duell in Nordrhein-Westfalen musste sich der KFC Uerdingen den Zebras aus Duisburg deutlich geschlagen geben. Am Ende stand es 5:0 für den MSV, der damit ins Halbfinale einzieht. Mit dem gleichen Ergebnis setzte sich der Gegner des TSV 1860 München vom vergangenen Wochenende durch. Wehen Wiesbaden steht nach dem Sieg gegen den FSV Frankfurt (Regionalliga) im Finale des Hessenpokals und trifft dort auf den Titelverteidiger TSV Steinbach Haiger. Auch Tabellenführer Dresden war im Einsatz und kam etwas mühsam zu einem 2:0 gegen den Regionalliga-Absteiger Bischofswerda FV. Damit steht Dynamo im Halbfinale des Sachsenpokals.

Abgänge in Lübeck und Magdeburg

Beim VfB Lübeck konnte Cyrill Akono in der laufenden Saison drei Tore erzielen, zwei Mal legte er für seine Mannschaftskollegen auf. Zur Saison 2021/22 wechselt der 21-Jährige, der vom Bundesligisten FSV Mainz 05 ausgliegen war, zum SC Verl. Die Norddeutschen hätten den Stürmer gerne behalten, doch die nicht-vorhandene Planungssicherheit machte diesen Hoffnungen einen Strich durch die Rechnung.

Christian Beck Grünwalder Stadion Rasen mit Schnee
Nach dieser Saison wird man Christian Beck (1.FC Magdeburg) so nicht mehr erleben.

Sein Name ist seit Jahren mit dem FCM verbunden, doch nun trennen sich die Wege. Christian Beck erhält in Magdeburg keinen neuen Vertrag mehr und verlässt den Verein nach dieser Saison. In 318 Spielen erzielte der 33-Jährige satte 148 Tore und bringt es zudem auf 53 Vorlagen. Wo Beck in Zukunft spielen wird, ist noch ungewiss. Auf jeden Fall aber kann er sich irgendwann nach Ende der Fußballerkarriere eine Rückkehr zum 1.FC Magdeburg vorstellen.

Stand in den Regionalligen

Immer mal wieder werfen wir einen Blick in die Regionalligen und die möglichen Aufsteiger in die 3.Liga. Durch die verabschiedete Reform steigen die Meister der Ligen Südwest und West seit dieser Saison direkt auf. Die Staffeln Nord, Nordost und Bayern erhalten einen festen Aufstiegsplatz, der jährlich durchwechselt. Der letzte Platz wird in einer Relegation vergeben.

Während Viktoria Berlin (Staffel Nordost) als erster Aufsteiger fest steht, kann der TSV Havelse (Nord) sich gedanklich zumindest schon einmal auf die Relegation vorbereiten. Dort wartet ein Vertreter der Regionalliga Bayern, der in einem Turnier aus den Vereinen Viktoria Aschaffenburg, 1. FC Schweinfurt 05 und der SpVgg Bayreuth ermittelt wird.

Im Südwesten liegt weiterhin der SC Freiburg II an der Spitze. Aktuell haben die Breisgauer sieben Punkte Vorsprung auf den ärgsten Konkurrenten bei noch fünf ausstehenden Spieltagen. Zudem muss Freiburg noch ein Nachholspiel gegen den SSV Ulm absolvieren.
Auf dem zweiten Rang liegt mittlerweile ein alter Bekannter des TSV 1860 München, genauer gesagt der Sechzig Amateure. 2013 setzte sich die SV Elversberg gegen den TSV 1860 II in der Relegation durch und stieg in die 3.Liga auf. Das Spitzenspiel am vergangenen Wochenende gegen die Offenbacher Kickers konnte Elversberg klar mit 3:0 für sich entscheiden. In der Torschützenliste findet man unter anderem Ex-Löwe Nico Karger, der seinen dritten Saisontreffer erzielen konnte.

Richtig spannend ist die Schlussphase in der Regionalliga West. Rot-Weiss Essen konnte hier Boden gut machen und mit einem 2:1 im Derby gegen Wuppertal bis auf einen Punkt an den Tabellenführer herankommen. Borussia Dortmund II hat allerdings ein Spiel weniger absolviert. In naher Zukunft werden es dann sogar drei sein: aufgrund von zwei Corona-Fällen im Team mussten sich diverse Spieler in Quarantäne begeben, sodass die kommenden beiden Partien aller Voraussicht nach verlegt werden. Essen könnte damit am Samstag im Duell gegen Alemannia Aachen (mit Ex-Löwe Simon Seferings) Dortmund vom ersten Platz verdrängen.