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Sechzig @18:60: Zwei Ex-Löwen fahren zur EM ++ News 3.Liga

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Sechzig @18:60: die Meldungen und News des Tages rund um den TSV 1860 München und alles aus der 3.Liga

Diese Spannung ist unerträglich, oder? Noch drei Mal müssen die Löwenfans schlafen (oder es versuchen), bis der große Tag gekommen ist. In der Zwischenzeit versorgen wir euch natürlich weiterhin mit allen Neuigkeiten beim TSV 1860 sowie den News aus der 3.Liga

sechzger.de Talk, Folge 11

Auch vor dem mit Spannung erwarteten Duell gegen Ingolstadt am Sonntag gibt es eine neue Folge des sechzger.de Talks. Wir haben euch die Themen kurz und knapp zusammengefasst. Abonnieren nicht vergessen! 🙂

Abstimmung zur Elf der Saison in der 3.Liga

Eure Mithilfe ist mal wieder gefragt! liga3-online sucht die “Elf der Saison” und einige Löwen haben es in die Vorauswahl geschafft. Nun liegt es an uns, die Abstimmung entsprechend erfolgreich für den TSV 1860 München zu gestalten.

Heute vor 30 Jahren

Außerdem berichteten wir mal wieder von einem Historischen Spiel von Sechzig. Wir reisen in das Jahr 1991 und nach Neunkirchen ins Saarland. Eine entscheidende Rolle nahm Albert Gröber ein, der uns vor kurzem für einen Expertentipp zur Verfügung stand.
Neunkirchen spielt aktuell übrigens in der sechstklassigen Saarlandliga.

Weitere 26 Jahre zuvor fand in Wembley ebenfalls ein Spiel mit Löwenbeteiligung statt.  Nachdem der TSV 1860 München durch ein Unentschieden in Porto in das Viertelfinale einzog, kam es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen mit dem FC Turin. Im Rückspiel konnte ein Entscheidungsspiel erzwungen werden, welches in Zürich ausgetragen wurde und mit Sechzig München einen Sieger fand.
Damit qualifizierte sich 1860 für das Finale in Wembley, welches am 19.Mai 1965 ausgetragen wurde. Die Geschichte ist bekannt: man unterlag West Ham United leider mit 0:2. Massenhaft Bilder und Eindrücke von damals gibt es übrigens auf der Webseite von Siegfried Nagelstutz.

Bildquelle: Tickets to the Word of Football

Zwei Löwen reisen zur EM

Heute gab Bundestrainer Löwe seinen Kader für die anstehende WM bekannt. Mit Florian Neuhaus und Kevin Volland wurden zwei Spieler nominiert, die als Junglöwen eine Vergangenheit beim TSV 1860 München haben.

Neues vom Trainingsplatz

Nach dem freien Dienstag bat Michael Köllner unsere Mannschaft zu einer Übungseinheit an die Grünwalder Straße. Mit im Mannschaftstraining dabei: Keanu Staude und Tim Linsbichler!

Löwenfans über die Saison ohne Zuschauer

Die SZ hat sich mit fünf Löwenfans unterhalten und sie zu ihren Eindrücken bei den erlebten Geisterspielen befragt. In einem sind sich alle einig: ohne das Stadionerlebnis fehlt etwas Essentielles!

News aus der 3.Liga

Lübeck bereitet Wiederaufstieg vor

Mittlerweile stehen in der 3.Liga bereits zwei Absteiger fest. Neben der SpVgg Unterhaching hat es auch den VfB Lübeck erwischt. Die 1:2-Heimniederlage gegen Zwickau am Montag begrub die letzten Hoffnungen. Apropos graben: kurz nach dem Schlusspfiff starteten bereits die Umbaumaßnahmen im Stadion an der Lohmühle. Konkret wird eine Rasenheizung installiert. Die Abstinenz einer solchen hatte Anfang Februar auch zur einzigen Spielabsage bei den Löwen in der laufenden Saison gesorgt. Schnee, vor allem aber Eis verhinderten eine plangerechte Ausführung. In der Regionalliga benötigt der VfB zwar keine Rasenheizung, doch die Pläne in Lübeck sind eindeutig. Spätestens in zwei Jahren, wenn der Nord-Vertreter direkt aufsteigen darf, will man zurück in die 3.Liga. Trainer und Kader werden dann aber ein anderer sein: 26 Verträge laufen aus, 16 Spielern werden den Verein auf jeden Fall verlassen.

Leere Ränge in Mannheim und Magdeburg

Während Hansa Rostock den möglichen Aufstieg unter strengen Auflagen vor 7.500 Fans feiern könnte, müssen andere Drittligisten gänzlich auf Unterstützung von den Rängen verzichten. Wie heute morgen bereits berichtet und von Waldhof Mannheim noch einmal bestätigt, bleibt das Carl-Benz-Stadion am Samstag leer. Auch die Fans des FCM müssen weiter draußen bleiben. Selbst wenn eine Freigabe durch die Behörden noch erfolgen würde, kommt diese zu spät. “Wir bräuchten anderthalb Wochen Vorlauf, um unter den aktuellen Gegebenheiten ein Heimspiel mit Zuschauern zu organisieren”, so ein Vertreter des Vereins.

Gleiches gilt im Übrigen für das Spiel des TSV 1860 in Ingolstadt. Zwar wurden in Bayern grundsätzlich die Voraussetzungen für 250 Zuschauer getroffen. Voraussetzung ist jedoch ein stabiler Inzidenzwert unter 100. Dieser wurde in Ingolstadt erst am gestrigen Tag erreicht, was eine Zuschauerzulassung am Samstag nicht möglich macht. Das hat Ingolstadt inzwischen auch auf der Homepage bestätigt.

Heute vor 30 Jahren: Aufstiegsrundenauftakt bei Borussia Neunkirchen

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Heute vor genau 30 Jahren, am 19. Mai 1991 jährte sich nicht nur das Europapokalfinale  von Wembley zum sechsundzwanzigsten Mal. Viele Löwenfans der “Bayernliga-Generation” bestritten an jenem Pfingstsonntag die erste Auswärtsfahrt mit ihrem Lieblingsverein außerhalb der bayerischen Landesgrenzen. Im altehrwürdigen Ellenfeldstadion erlebten 21.000 Zuschauer – wobei annähernd die Hälfte davon den Löwen die Daumen drückte – ein aufregendes 1:1 zwischen Borussia Neunkirchen und dem TSV 1860 zum Auftakt in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga.

In dem Viererfeld der Gruppe Süd, aus dem sich am Ende nur der Erstplatzierte für die 2. Liga qualifizieren sollte, hatte es der Bayernligameister neben dem ehemaligen Bundesligisten Neunkirchen noch mit Hessen Kassel und dem 1. FC Pforzheim zu tun.

Die Trikot-Posse

Im Ellenfeldstadion wurde es schon vor dem Anpfiff zum ersten Mal hektisch: Beide Mannschaften wollten das Spiel in weißen Dressen angehen. Da die Löwen nur einen Trikotsatz mit ins Saarland genommen hatten und die Gastgeber auf ihren Heimtrikots bestanden, streiften Kapität Kneißl und Co. kurzerhand gezwungenermaßen die gelben Auswärtstriktots von Borussia Neunkirchen über. Immerhin fand man auf Münchner Seite noch die Zeit, den Sponsorenaufdruck auf der Brust provisorisch mit Tesakreppband zu überkleben.

Früher Rückstand – wieder kein Aufstieg?

Dass die Gegner in der Aufstiegsrunde ein anderes Kaliber darstellten, als in der etwas trägen Bayernligasaison 90/91 bekamen die Schützlinge von Trainer Karsten Wettberg schnell zu spüren: Bereist nach einer Minute lag der Ball hinter Torhüter Rainer Berg im Netz – der Treffer wurde zum Glück wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Zehn Minuten später war es dann aber doch soweit: Jubel in schwarz-weiß, 1:0 für Neunkirchen. Die Löwenfans befürchteten bereist schlimmes: Sollte auch diese Aufstiegsrunde – wie fünf und sieben Jahre zuvor – entäuschend verlaufen?

Harter Einsatz auf und neben dem Feld

Spätestens nach der Pause nahm die Löwentruppe allerdings den harten Kampf um die 2. Liga an. Die Bilanz von insgesamt sieben Gelben Karten, zwei Zeitstafen und zwei Platzverweisen sowie einer Rauferei am Spielfeldrand, bei der Trainer und Funktionäre beider Seiten und sogar die Polizei aneinander gerieten, spricht eine deutliche Sprache, worum es für alle Beteiligten ging. Die tz titelte am Dienstag morgen: Brutaler Auftakt in die Aufstiegsrunde: Wettberg – Prügelei mit der Polizei.

Ausgleich und Aufstieg

In der 74. Minute fiel dem zahlreich mitgereisten Anhang in weiß und blau ein ganzes Bergwerk vom Herzen: Der kurz zuvor eingewechselte Albert Gröber erzielte den ersehnten und verdienten Ausgleich. Dass in der Schlußviertelstunde sogar noch die eine oder andere Chance auf den Siegtreffer herausgearbeitet, aber nicht verwertet wurde, enttäuschte die Fans aber weit weniger, als die beiden folgenden Heimspiele dieser Aufstiegsrunde. Nach zwei  mageren 1:1 auf Giesing Höhen schien die Rückkehr in die Zweitklassigkeit auch 1991 wieder verpasst. Es folgten zwei legendäre Siege in Pforzheim und Kassel und vier Wochen später war der TSV 1860 neun Jahre nach dem Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga zurück im Profifußball. Nach einem 2:1-Heimsieg über den ersten Gegner dieser Aufstiegsrunde: Borussia Neunkirchen.

Die Aufstellung des TSV 1860

Karsten Wettberg schickte heute vor 30 Jahren folgende Mannschaft auf das Feld in Neunkirchen:

Berg – Hainer, Miller, Maurer, Brückner – Zeiler, Störzenhofecker (21. Wolke/61. Gröber), Windsperger, Kneißl – Schmid, Schmidbauer

Tore:
1:0 Gießelmann (11.), 1:1 Gröber (73.)

FOTO: Wolfgang Budack

liga3-online.de: Sechs Löwen für Wahl zur “Elf der Saison” nominiert

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Junglöwen Steinhart und Willsch

Noch ist für den TSV 1860 alles möglich im Aufstiegskampf. Ein Sieg in Ingolstadt und die Teilnahme an der Relegation ist gesichert. Und dann ist ja eh alles offen… Die tollen Leistungen blieben natürlich auch dem Drittligaportal liga3-online.de nicht verborgen. Dementsprechend verwundert es nicht, dass gleich sechs Löwen für die Wahl zur “Elf der Saison” nominiert wurden.

Unterstützt die Löwen bei der Wahl!

Eins vorweg: Das Wahlergebnis sagt leider wenig über die tatsächlichen Leistungen der Spieler während der Spielzeit aus. Vielmehr geht es hier zumeist um Sympathiewerte und die Anzahl der Seitenbesucher je Verein. In der Vergangenheit profitierten des Öfteren die Kicker aus Rostock, Magdeburg und Dresden von ihrer klickfreudigen Anhängerschaft. Also, Löwen, setzt was dagegen und unterstützt die nominierten Löwen bei der Wahl! Abgestimmt werden kann noch bis Donnerstag, den 27. Mai um 15:00 Uhr.

Fünf Spieler und Trainer Köllner nominiert

Bei einer durch den DFB initiierten Wahl wurde Sascha Mölders kürzlich zum “Spieler der Saison” gewählt. Michael Köllner wurde die Ehre zuteil, zum “Trainer der Saison” gekürt zu werden. Beide Löwen wurden – natürlich – auch von liga3-online.de zur Wahl der “Elf der Saison” nominiert.

Darüber hinaus könnt Ihr auf der Torhüterposition für Marco Hiller abstimmen, der dem TSV 1860 bereits etliche Punkte festgehalten hat und in der laufenden Spielzeit nochmal einen gewaltigen Sprung nach vorne machte.

In der Abwehr warten Phillipp Steinhart und Marius Willsch auf Eure zahlreichen Klicks. Gerade unser Nummer 36 wusste in der bisherigen Saison mit neun Toren und sechs Assits zu überzeugen – und das als Verteidiger!

Im Mittelfeld führt kein Weg an Richy Neudecker vorbei, der besonders in den letzten Wochen in Topform agierte und in sieben Spielen am Stück an einem Löwentreffer direkt beteiligt war.

Dennis Dressel nicht berücksichtigt

Überraschend nicht zur Wahl steht Dennis Dressel, der immerhin auch schon acht Saisontore aufweist. Seine Leistungen brachten ihm im kicker satte sieben Berufungen in die “Elf des Tages” ein. Dies stellt zuammen mit Nico Neidhart (Hansa) und Sercan Sararer (Türkgücü) den Bestwert der 3. Liga dar.

sechzger.de Talk, Folge 11 vor FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München

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sechzger.de Talk Podcast TSV 1860 München

Vor dem Saisonfinale am 38.Spieltag, an dem der TSV 1860 München nach Ingolstadt reisen muss, unterhält sich Sebastian in Folge 11 des sechzger.de Talks mit Jan und Bernd.

Die Themen im Überblick:

Unentschieden gegen Rot II

Das hatten sich viele Löwenfans anders gedacht. Ein 2:2 prangte nach 90 Minuten auf der Anzeigetafel des Grünwalder Stadions. Auch bei den drei Redakteuren von sechzger.de war die Erwartungshaltung eine andere. Taktikfuchs Bernd erklärt im Talk und auch in seiner TAKTIKTAFEL, wieso es am Sonntag nicht für drei Punkte gereicht hat.

Die Debatte um Sascha Mölders

Nur kurz war das Ergebnis in den Medien präsent, danach dominierte schon Sascha Mölders mit seinem Interview sämtliche Medien. Vor allem auf den Spieler Welzmüller hatte er es abgesehen. Mittlerweile hat der DFB eine Stellungnahme vom Top-Torjäger angefordert. Auch seine Aussagen werden in Folge 11 behandelt. Mölders hatte sich gestern in einem Video selber zu Wort gemeldet:

Alles oder nichts: Ingolstadt gegen den TSV 1860 München

Es war absehbar und ist nun auch eingetreten. Am Samstag spielt der TSV 1860 München gegen Ingolstadt und es geht um die Entscheidung in der 3.Liga. Platz 3 und Relegation oder Vierter und “nur” die Teilnahme am DFB-Pokal? So oder so, die Löwen haben eine starke Saison gespielt und den Fans viel Freude bereitet. Mit einem Sieg am Samstag würde die Mannschft sich selbst belohnen. Wie das möglich ist, was die drei Teilnehmer erwarten und welche Spieler beim Gegner entscheidend sein könnten, ist ein weiterer großer Teil des heutigen sechzger.de Talks.

Der sechzger.de Talk als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts mittlerweile für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge unseres Talks zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Spotify

Apple Podcasts

Google Podcasts

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Der Showdown rückt näher

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Guten Morgen, liebe Löwinnen und Löwen! Habt Ihr gut geschlafen? Ich nicht… Wahrscheinlich sollte man in diesen Tagen eher fragen, wie weit sind Eure Augenringe gewachsen? Noch drei Tage bis zum Showdown!

Traingsauftakt vor dem Showdown

Wir hoffen mal, dass unsere Spieler besser Ruhe finden und genügend Kraft für das Finale in Ingolstadt sammeln können. Immerhin hatten sie gestern trainingsfrei und die Vorbereitung auf den Showdown von Samstag beginnt heute am frühen Nachmittag. Das Trainerteam wird sicher daran arbeiten, die Innenverteidgung auf die Sperre von Semi Belkahia vorzubereiten. Wir sind gepannt, ob Dennis Erdmann nochmal eine Chance bekommt. Ich hab irgendwie im Urin, dass der Mann ein entscheidender Faktor beim Showdown am Samstag sein könnte.

Causa Mölders

Wir haben ja gestern schon berichtet, dass Sascha Mölders aufgefordert ist, eine Stellungnahme zu seinem Interview nach dem Derby abzugeben. “Es besteht deshalb der Verdacht, dass sich Mölders eines unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht haben könnte. Der Kontrollausschuss hat ihn daher gestern angeschrieben und zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert”, ließ der DFB verlauten. Wir sind gespannt, was zeitnah bedeutet und wie zeitnah der DFB sein Urteil fällen wird. Der Drittligaspieler der Saison äußerte sich dazu auf Instagram:

 

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Nachdem sich Ex-DFB-Präsident Keller ja nach seinem Richter-Freisler Vergleich noch mehrere Wochen im Amt halten konnte, sehe ich wegen des Wortes “Spacko” eigentlich keinen Grund für eine Sperre.

Freie Plätze in der LöFu

Die sinkenden Corona-Inzidenzen machen nun auch wieder Fußballtraining für Kinder im Freien möglich. Die Löwenfußballschule hat noch freie Plätze für die Pfingstferien. Also, zukünftige Löwenstars, meldet Euch an! Oder lasst Eure Löwenmamas und -papas das tun! Wir freuen uns jetzt schon auf Eure coolen Interviews im umgebauten Sechzgerstadion Mitte der 2030er-Jahre!

News aus der dritten Liga

Exodus in Unterhaching

Gestern wurden zwei Abgänge des Absteigers aus Unterhaching bekannt. Luca Marseiler unterschrieb einen Vertrag beim SC Paderborn und wird sich in der nächsten Saison in Liga 2 versuchen. Der 24-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb für zwei Jahre beim SCP. In seiner Hachinger Zeit brachte er es auf 122 Spiele und erzielte 16 Tore.

In die Regionalliga Südwest zieht es dagegen Felix Müller, der es verletzungsbedingt nur auf 13 Einsätze in zwei Spielzeiten im Trikot mit dem Bob auf der Brust brachte. Der 28-jährige Mittelfeldspieler wird sich für die nächsten beiden Saison der SV Elversberg anschließen. Dort wird er auf unseren Ex-Löwen Nico Karger treffen.

Waldhof gegen Uerdingen ohne Zuschauer

Kein gutes Timing: Weil die Corona-Inzidenz im Mannheim einen Tag zu spät unter den Grenzwert von 100 sank, darf der SVW nun keine Fans zum Spiel gegen Uerdingen ins Stadion lassen. Immerhin 100 Fans wären erlaubt gewesen.

Play-Off der Regionalliga Bayern

Das erste Spiel der Play-Off Runde der Regionalliga Bayern zwischen Schweinfurt 05 und der SpVgg Bayreuth endete gestern 2:1 für die Gastgeber. Der Sieger der Play-Off Runde darf sich dann mit dem TSV Havelse in der Relegation um einen Platz in der dritten Liga für die kommende Saison duellieren.

Der Tag bei sechzger.de

Unsere Experten haben sich wieder getroffen und die Lage der Löwen der diskutiert. Dieses Mal im Fokus: das Derby, das Interview, der Showdown und vieles mehr. Gegen Mittag wird der Talk auf unserem Youtube-Channel und u.a. folgenden Plattformen als Podcast abrufbar sein:

Google Podcasts

Apple Podcasts

und natürlich Spotify.

Natürlich halten wir Euch wie jeden Tag über alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga auf dem Laufenden. Noch drei Mal nicht-schlafen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Sechzig @18:60: Mölders vor Strafe ++ Rostock mit Zuschauern

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TSV 1860 München News am Abend

In unseren Abendnachrichten spielen auch die gesamten Sechzig Amateure nach einer gefühlten Ewigkeit wieder eine Rolle. Außerdem gibt es für euch die Meldungen des Tages bei sechzger.de und die News aus der 3.Liga.

TAKTIKTAFEL

Bernd Winninger hat auch das schmerzhafte 2:2 vom vergangenen Sonntag noch einmal ganz genau betrachtet und zeigt in der TAKTIKTAFEL, woran ein Sieg gescheitert ist.

Sascha Mölders in aller Munde

Heute morgen durften wir unserem Stürmerass neben Michael Köllner zu einem Titel gratulieren. Dann berichtete Stefan Kranzberg von einer schönen Anekdote, die mit einem Kreisligisten zu tun hat – dem Ursprung allen Fußballs quasi. 🙂

Leider gab es aber nicht nur positive Nachrichten rund um unseren Sascha. Das Wortgefecht mit einem Spieler am Wochenende könnte folgenreich enden. Der DFB hat nun eine Stellungnahme von Mölders zur verbalen Auseinandersetzung angefordert. Nach Durchsicht der Stellungnahme wird der Verband über eine mögliche Bestrafung wegen unsportlichem Verhalten entscheiden.

Dauerkarten beim TSV 1860

Löwenfans sind überragend – das müssen wir euch ja aber nicht sagen. Der Dauerkarten-Verkauf für die kommende Saison zeigt dies mal wieder deutlich auf.

Neuigkeiten bei den Sechzig Amateuren

Nach langer Zeit können wir auch wieder News von anderen Mannschaften des TSV 1860 München vermelden. Leider sind auch negative dabei: die 3.Mannschaft von Sechzig München steigt aufgrund der heute getroffenen Entscheidung in die Kreisklasse ab. Kopf hoch, Jungs!

Training bei den Löwen

Die Profis genossen heute den einzigen freien Tag der Woche. Die Damen hingegen sind noch lange nicht satt und freuen sich, endlich wieder trainieren zu dürfen. Das Trainerteam hat sich in der Zwischenzeit breiter aufgestellt, sodass die neue Co-Trainerin speziell die Torfrauen fördern kann.

 

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News aus der 3.Liga

Hansa Rostock gegen Lübeck mit Zuschauern

Was haben München und Rostock gemeinsam? Eine aktuelle Inzidenz von 54. Grundsätzlich unterscheiden werden sich die Städte hingegen am kommenden Wochenende. Hansa Rostock hat heute die finale Freigabe für Zuschauer im letzten Heimspiel der Saison 2020/21 erteilt bekommen. Ganze 7.500 Fans darf der Verein am Samstag gegen Lübeck im Ostseestadion begrüßen – und so vor großer Kulisse voraussichtlich den Aufstieg in die 2.Liga feiern. Ein Teil der Argumentation: Fans im Stadion sind besser zu kontrollieren als große Fanmengen vor dem Stadion. Zudem ist der Besuch an strikte Regeln gebunden: Test- und Maskenpflicht, kein Alkohol und Timeslots sind nur einige davon. Bei einem möglichen Aufstieg wird sich die Mannschaft unmittelbar nach Schlusspfiff in die Kabinen begeben, um die Feierlichkeiten nicht ausarten zu lassen. Harter Tobak…

Holstein Kiel hat sich dagegen für einen anderen Weg entschieden. Die Mannschaft steht kurz vor einem Aufstieg in die 1.Bundesliga und hat gegen Darmstadt zuhause alle Trümpfe in der Hand. Von der Möglichkeit, beim letzten Heimspiel Zuschauer zuzulassen, zeigt sich der Verein überrascht. Der Präsident stellt auf der Homepage klar:

„Weder sollte der Profifußball für sich eine Sonderrolle in der Gesellschaft reklamieren. Denn auch in anderen Veranstaltungsbranchen sind derzeit keine Zuschauer zugelassen. Noch möchte die KSV Holstein eine Bevorzugung gegenüber anderen Sportvereinen im Land erfahren. Denn auch in anderen Ligen und Sportarten kämpfen, sofern möglich, Sportler*innen um Auf- und gegen Abstiege“

Damit bleibt das Holstein-Stadion auch im letzten Heimspiel leer.

 

Für die weitere Abendgestaltung können wir euch noch Live-Fußball empfehlen. In der Entscheidung zum Aufstieg in die 3.Liga steigt heute die erste Partie im Turnier der drei Regionalligisten. Den Auftakt bildet das Duell zwischen Schweinfurt und Bayreuth. Anpfiff ist standesgemäß um 18:60 Uhr. Auch alle weiteren Begegnungen zeigt der BFV übrigens im Live-Stream!

 

 

Saisonabbruch für die Amateure des TSV 1860 München

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Alle im BFV organisierten Vereine waren seit Anfang Mai zu einer Abstimmung aufgerufen worden. Nun ist die Entscheidung gefallen und hat einen Saisonabbruch zufolge, davon sind auch die Amateure des TSV 1860 München betroffen – mit teils bitteren Folgen.

Die Abstimmung des BFV

Vergleichsweise lange hatte sich der Verband zurück gehalten und auf sinkende Zahlen gehofft. Schlussendlich musste aber auch im Bundeslang Bayern eine Entscheidung getroffen werden, wie mit der laufenden Saison umgegangen wird. Der BFV stellte den Vereinen dabei zwei Szenarien zur Wahl. Die erste Option beinhaltete die Quotientenregel, die Auf- und Absteiger festlegt. Außerdem wären die Relegationen gestrichen worden. Möglichkeit zwei wäre gewesen, dass es nur Auf-, aber keine Absteiger gibt.

Heute gab der Verband die Entscheidung bekannt. Insgesamt 71% der Stimmen entfielen bei einer Wahlbeteiligung von 80% auf Option 1. Da sich damit viele Fragen stellen, hat der Verband die wichtigsten Antworten zusammengefasst.

Saisonabbruch: Amateure des TSV 1860 München steigen ab

Auch für die Amateure des TSV 1860 München hat der Saisonabbruch natürlich Auswirkungen.
Die 2.Mannschaft der Löwen verbleibt in der Bayernliga Süd. Aktuell liegen die Sechzig Amateure auf einem soliden 7.Platz und sind somit im oberen Mittelfeld zu finden. Auch die 4.Mannschaft feiert den Klassenerhalt. Hier war es allerdings deutlich knapper. Mit neun Punkten aus 14 Spielen belegen sie Rang 11 und sind somit gerade noch vor der Abstiegszone zu finden.

Für die Amateure der 3.Mannschaft beim TSV 1860 München ergibt sich aus der heutigen Entscheidung für einen Saisonabbruch jedoch leider der Abstieg aus der Kreisliga in die Kreisklasse. Daran ändern auch die mehr absolvierten Spiele der Mannschaften vor den Löwen nichts. Mit einem Quotienten von 0,59 belegen die Löwen auch in dieser Hinsicht den letzten Tabellenplatz.

Nicht von der Regelung betroffen ist übrigens der TSV Weiß-Blau Sechzgerstadion, dessen Sportlicher Leiter uns im März die Situation bei der Mannschaft schilderte.

TSV 1860: Westkurve im Grünwalder Stadion bereits ausverkauft!

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Löwenfans, Ihr seid der Wahnsinn! Obwohl die Saison 2020/21 noch läuft und bisher nicht klar ist, in welcher Liga der TSV 1860 in der kommenden Spielzeit antreten wird, ist die Westkurve im Grünwalder Stadion bereits ausverkauft!

Westkurve im Grünwalder Stadion ausverkauft

Derzeit läuft der Dauerkarten-Verkauf für die Saison 2021/2022 in vollen Zügen. Noch bis zum 21.05.2021 haben die Mitglieder des TSV 1860 München die Möglichkeit, sich einen der raren und umso begehrteren Plätze im Sechzgerstadion zu sichern. Sämtliche Karten in den Stehplatzbereichen der Westkurve (Blöcke F1, F2, G, H & J) sind aktuell jedoch komplett vergriffen.

Restkontingent in der Stehhalle

Nur für den Fall, dass einzelne bereits bestellte Dauerkarten nicht rechtzeitig bezahlt werden, könnten Rest-Tickets im Bereich der Westkurve auch weiterhin freigeschaltet werden. Ein freies Restkontingent gibt es derzeit noch in der “Stehhalle”, also auf der Gegengerade des Giesinger Fußballtempels. Aber auch dort sollte man schnell sein. Denn die Plätze gehen schneller weg als die Leberkassemmeln im Hause Mölders nach einem Heimsieg.

Löwenkopf & Löwenherz

Die derzeitige Verkaufsphase läuft noch bis 21.05.2021, 18.60 Uhr. Jedes Mitglied kann maximal zwei Dauerkarten erwerben. Angeboten werden die bekannten Varianten Löwenherz und Löwenkopf.

Vorbild Sascha Mölders überredet Fußball-Amateur zum Weitermachen

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Zugegeben, die Story ist nicht ganz neu und geisterte bereits gestern durch die Medien. Dennoch ist die Geschichte zu gut, um sie Euch vorzuenthalten. Sie handelt von Norman Olck, einem 38-jährigen Fußball-Amateur, der eigentlich geplant hatte, seine Karriere im Sommer zu beenden. Soweit nicht Außergewöhnliches, doch dann erreichte den Löwen-Fan ein Brief von Sascha Mölders, in dem ihn sein Vorbild davon überzeugte, doch nochmal ein Jahr dranzuhängen…

Ex-Profi bei Waldhof Mannheim

In der Saison 2004/05 stand Norman Olck beim SV Waldhof Mannheim unter Vertrag, zuletzt schnürte er beim B-Ligisten DJK Plaidt im Kreis Mayen die Fußballstiefel. Auch dank Olck konnte sich der Verein berechtigte Aufstiegshoffnungen machen – bis Corona kam und die Karriere des Stürmers ein unverhofftes Ende nehmen sollte. Da der Ex-Profi glühender Anhänger des TSV 1860 ist, schmiedete die DJK Plaidt einen kühnen Plan und wandte sich an die Löwen. Über die Fanvertretung gelangte das Ansinnen von DJK-Coach Andreas Samson zu Sascha Mölders, der bei Sechzig eine ähnliche Rolle einnimmt wie Olck in Plaidt, nämlich die der treffsicheren Vaterfigur.

Vorbild Sascha Mölders schreitet zur Tat

Da unser Goalgetter die Situation, die Karriere eigentlich beenden zu wollen, dann aber doch nochmal anzugreifen, nur zu gut kennt, ließ er sich nicht zweimal bitten. In einem persönlichen Brief an Olck überredete Vorbild Sascha Mölders den Ex-Profi zum Weitermachen:

„Bei uns beiden ist es wie bei einem guten Wein – auch wenn ich persönlich ein gutes Weißbier bevorzuge – je älter man wird, desto besser wird man auch.“

Wer kann da schon “nein” sagen? Lange Rede, kurzer Sinn: Das Karriereende wurde vertagt und Norman Olck geht auch in der kommenden Spielzeit für die DJK Plaidt auf Torejagd.

„Das ist eine riesige Sache von der DJK Plaidt und Andreas, die mich natürlich ungemein gefreut hat. So bekloppt muss man erst mal sein. Und nach der Aktion war für mich schnell klar, dass ich jetzt doch noch weiter mache. Ein Jahr noch, dann ist aber wirklich Schluss.“

Auch das haben wir von Sascha Mölders schon mal gehört und doch hat er seinen Vertrag im Februar ein weiteres Mal verlängert…

TAKTIKTAFEL: das 2:2 des TSV 1860 gegen die Seitenstraße II

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL Analyse des letzten Heimspiels der Saison 2020/21.

Unser TSV 1860 München traf auf die Zweitvertretung des Nachbarn aus der Harlachinger Seitenstraße. Um sämtlichen Spekulationen vorzugreifen: Es war im Endeffekt eine – auch wenn ich gerne etwas anderes schreiben würde – gerechte Punkteteilung.

Die Mannschaft der sogenannten Amateure spielte aus einer 4-2-3-1 Grundformation. Im Angriffsdrittel wurde jedoch meist so verschoben, dass mit Sieb, Motika und Singh drei Spitzen in vorderster Front anzutreffen waren. Gegen den Ball setzten die Roten im eigenen Verteidigungsdrittel auf ein tiefes, flaches 4-4-1-1. die Pressinglinie war wie die Defensivlinie meist auf tiefstem Niveau angesetzt

Michael Köllner stellte die Löwen wie üblich im 4-1-4-1 auf. Tallig in der Rolle des Box-to-Box Spielers sollte Dressel gegen den Ball als zweiter Sechser unterstützen. Bei eigenem Ballbesitz schlossen entweder Lex oder Biankadi (manchmal auch beide gleichzeitig) zu Mölders in die vorderste Angriffsreihe auf. Damit agierten die Löwen offensiv entweder mit einer 4-4-2 Raute oder 4-3-3 offensiv. Der TSV 1860 München setzte gegen den Ball seine Pressinglinie relativ hoch und die Defensivlinie im mittleren Bereich an.

Die statistischen Zahlen zum Spiel

TSV 1860 Seitenstraße II
Ballbesitz 64% 36%
Passgenauigkeit 83% 79%
Defensive Zweikampfquote 59% 65%
Schüsse 8 11
davon aufs Tor 3 5
PPDA* 7,83 18,39
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

Diese Zahlen sind, wenn man sie isoliert betrachtet, ein Indikator dafür, dass wir mit dem TSV 1860 München eine klar dominante Mannschaft gesehen haben und einen Gegner, der kaum Zugriff hatte. Das ist aber, wenn man die taktische Herangehensweise der Harlachinger ans Spiel sieht, leider ein Trugschluss.

Eigentlich gute PPDA-Werte des TSV 1860 gegen die Seitenstraße…

Beginnen wir mit der PPDA, die ja ein Indikator für die Pressingintensität darstellt. Der TSV 1860 München hat in den seltenen Fällen, wo er hätte pressen können, durchaus versucht, das zu tun und auch die Zweikämpfe um den Ball gesucht. Die PPDA verrät uns aber nicht, ob die gegen den Ball gesetzten Aktionen auch erfolgreich waren. Und sowohl die abgefangenen Pässe als auch die defensive Zweikampfbilanz besagen, dass die Spieler der Löwen diesbezüglich zwar bemüht waren, aber in den relevanten Zonen leider kaum Zugriff auf die Gegenspieler bekamen. Gegen den Ball liefen die in anderen Spielen defensiv oft optimal agierenden Löwen dem Geschehen in vielen Situationen hinterher.

So konnte die Mannschaft von der Säbener Straße durch das überfallartige vertikale Spiel, das sie auf den Platz brachten, mit Überzahl bei eigenem Ballbesitz in den Angriffszonen agieren. Besonders die Mittelfeldspieler der Löwen fanden kaum zur gewohnten Aggressivität. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, in denen der TSV 1860 besonders in der Rückwärtsbewegung schneller war als die jeweiligen Gegner und deshalb vor der eigenen Box klare numerische Vorteile hatte, liefen die Mittelfeldspieler ihren Gegenspielern aus der Seitenstraße meist hinterher. Ob sich da nun bereits eine gewisse Müdigkeit zum Saisonende hin bemerkbar macht oder ob dies an anderen Faktoren liegt, kann ich leider nicht beurteilen. Am kommenden Samstag muss das klar besser werden.

Ein Blick auf die abgegebenen Schüsse

Dass die Schuss-Statistik isoliert betrachtet eher Vorteile im Spiel für die Gäste sieht, ist ein Resultat der taktischen Herangehensweise der gegnerischen Mannschaft an die Partie. Wie schon in anderen Spielen, in denen sich die Gegner bei Ballbesitz des TSV 1860 München vor dem eigenen Strafraum einigelten, schafften es die Löwen nicht oft genug in aussichtsreiche Positionen zu kommen, um erfolgreich aufs Tor der Gäste zu schießen. Aus 29 zu Ende gespielten Positionsangriffen konnte der TSV 1860 München lediglich zwei Torschüsse absetzen. Dazu kommen zwei Strafstöße, zwei Schüsse nach Standardsituationen und zwei Schüsse nach Ballgewinn im Angriffsdrittel. Insgesamt also acht Schüsse für die Sechzger.

Bei 37 in die gegnerische Box gespielten Bällen und achtzehn daraus folgenden Ballkontakten in der Box ist das schlicht und ergreifend eine zu geringe Ausbeute. Die Fähigkeit, Ballbesitz- und Feldüberlegenheit in Torchancen umzumünzen, war auf Seiten des TSV 1860 München gegen die tief verteidigenden Harlachinger nicht vorhanden. Vor allem deshalb, weil der Gegner der Löwen es sehr gut verstanden hat, das Spielgerät aus dem Strafraumzentrum herauszuhalten.

Chancen aus dem Spiel sind eher Mangelware…

Nur drei Ballkontakte gab es im Strafraum für die Sechzger zentral vor dem gegnerischen Tor. Die größten Chancen hatten dadurch Lex und Biankadi. Lex vergab leider in der 84. Minute gegen den herausstürzenden Hoffman. Aber schon viel früher, nämlich in der Anfangsphase (2′) wurde Biankadis Schuss mit dem Innenrist, der die beste Chance für den TSV 1860 München aus dem Spiel heraus darstellte, durch einen Verteidiger mit dem Resultat eines Eckstoßes geblockt. Spitz oder zumindest mit dem Vollspann hätte die Kugel möglicherweise in diesem Moment zum 1:0 eingeschlagen, weil eine ganz andere Wucht hinter dem Ball gesteckt hätte. Das war meines Erachtens einer der ganz wichtigen Momente in diesem Spiel. Zu diesem Zeitpunkt kann man das freilich noch nicht wissen. Retrospektiv aufgrund der wenigen Bälle, die die Sechzger im Zentrum der gegnerischen Box bekamen, aber leider klar ein spielentscheidendes Ding.

…aber auch so hätte es für drei Punkte reichen können

Nichtsdestotrotz hat die Offensive der Löwen immerhin zwei klare Strafstöße zugesprochen bekommen. Wenn der Schiedsrichter das Foul gegen Belkahia in der Schlußphase im Strafraum auch noch gesehen hätte, wäre auch ein dritter Elfmeterpfiff möglich und ebenso klar berechtigt gewesen.

Gegen diesen Gegner hätte es aber bei konsequenterer, aufmerksamerer Arbeit gegen den Ball im Mittelfeld auch mit zwei eigenen Toren reichen müssen. Speziell die Situation zum 1:0 für die Mannschaft aus der Seitenstraße war für mein Verständnis schlecht vom TSV 1860 verteidigt worden. Dazu aber etwas weiter unten mehr.

Die restlichen Zahlen der Statistik bilden genau das ab, was man auf dem Platz gesehen hat. Selbst wenn man das Spiel nicht gesehen hat, kann man diese Zahlen dort einordnen, wo sie hingehören. Die hohe Passgenauigkeit ist kein Resultat vieler Rückpässe, wobei man natürlich auch sagen muss, dass aufgrund der tiefen Staffelung der gegnerischen Mannschaft speziell die Defensivspieler der Sechzger im Spielaufbau viele Querpässe in den eigenen Reihen spielen mussten, bis eine geeignete offensive Anspielstation gefunden werden konnte.

Die Tore beim Spiel TSV 1860 – Seitenstraße II

Das 0:1

Die Situation, in der das 1:0 für den Gast entsteht, ist eine Verkettung von schlechtem Defensivverhalten mehrerer Akteure der Löwen. Aber der Reihe nach.
Zunächst schlägt Steinhart einen langen Ball aus der linken Halbposition nahe der Mittellinie in der eigenen Spielfeldhälfte in Richtung Strafraum. Beim Versuch, diesen Ball zu erreichen, kommen Lex und dessen Gegenspieler Che ins Straucheln und stürzen beide (Foul oder nicht und wenn ja von wem an wem ist selbst bei öfterer Betrachtung für mich nicht zu klären). So kommt Feldhahn an der eigenen Strafraumgrenze an den Ball, der sofort zu Weidner auf die rechte Seite spielt. Weidner leitet leicht diagonal nach vorne zu Welzmüller weiter, der sofort quer zu Stiller spielt. Dieser wiederum legt dann auf den in diesem Moment schon wieder auf den Beinen befindlichen Che ab.

Che tritt an und lässt Biankadi, der ihn zunächst noch verfolgt, hinter sich. Um nicht Opfer des herbei kommenden Neudecker zu werden, gibt Che den Ball nach vorn auf Motika, der sofort zu Lungwitz weiterleitet. Lungwitz kommt einige Meter in der Spielfeldhälfte der Löwen an der linken Seitenauslinie in Ballbesitz. Bis zu diesem Zeitpunkt war kein Löwenspieler in der Lage klar gegen den Ball zu arbeiten, weil jeder der Situation nur hinterherlief. Lungwitz spielt die Kugel sofort wieder zu Motika, der etwa fünf Meter weiter rechts massig Raum vor sich zur Verfügung hat. Alle möglichen Gegenspieler stehen hier viel zu weit weg.

Im Rücken von Neudecker, der sich langsam auf Motika zubewegt, läuft Scott ein und bekommt in dem Moment den Ball, als er sich wieder Richtung Box der Löwen bewegt. Weder Biankadi noch Neudecker können den Pass verhindern. So laufen beide nun Scott hinterher, der mit dem Ball am Fuß Richtung Strafraum marschiert und genau dann auf Sieb passt, als der in der Schnittstelle zwischen Belkahia und Willsch durchläuft. Sein Schuss aus halblinker Position knapp vor dem Fünfmeterraum schlägt im langen Eck des Löwentores ein.

Wie hätte man diesen Angriff verteidigen müssen?

Es beginnt im Prinzip damit, dass Lex sich nach der Szene, in der er zu Fall kommt, zu langsam wieder in das Spiel eingliedert und deshalb andere Spieler übernehmen müssen und somit an anderer Stelle fehlen. Dadurch verändert sich die defensive Ordnung im Mittelfeld gravierend. Zusätzlich bin ich mir tatsächlich nicht sicher, ob einer der Spieler unserer Mannschaft nicht dafür zuständig gewesen wäre, den Passweg von Lungwitz zu Motika zuzustellen.

Der Pass in die Schnittstelle mit anschließendem Torabschluss ist nicht der entscheidende Moment dieser Attacke gewesen. Entscheidend waren der Antritt von Che, der gar nicht in Ballbesitz käme, wenn Lex weniger phlegmatisch agiert, und der Antritt von Scott, nach Motikas Pass, der aber in der Konsequenz der vorhergehenden Ereignisse zu verteidigen gewesen wäre, wenn einer der Innenverteidiger aus der Kette nach vorne schiebt. Beide Aktionen brachten Tempo ins Spiel und so erwischten die Roten die beteiligten Spieler der Sechzger bei nur einem Angriff gleich zweimal auf dem falschen Fuß.

Der Ausgleich per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1

Bei einem Angriff über die rechte Seite der Löwen gibt es in der 40. Minute einen Handelfmeter für den TSV 1860 München, den Sascha Mölders in die linke untere Ecke des Tores schießt und somit zum 1:1 ausgleicht.

Der erneute Führungstreffer für die Gäste

Als Neudecker versucht einen langen Diagonalpass von Salger zu erreichen, springt ihm der Ball ein wenig weiter als gewünscht vom Fuß. Den folgenden Zweikampf an der linken Seitenauslinie aus Sicht der Roten gewinnt Motika und Lungwitz kommt an den Ball. Bis etwa zehn Meter zentral vor dem Strafraum des TSV 1860 München kann Lungwitz ungehindert in die Hälfte der Löwen eindringen.

Dann spielt er einen kurzen Pass nach rechts zu Sieb, der sich mit dem Leder diagonal auf die halbrechte Seite etwa vier Meter vor dem Strafraum der Löwen bewegt. Auch er wird nur begleitet und nicht angegriffen. Kurz bevor sein Gegenspieler Tallig ihn stellen kann, spielt Sieb das Leder zu Singh der etwa am rechten Strafraumeck in Ballbesitz kommt. Singh dringt in die Box ein, wo sich Steinhart in den Weg stellen möchte. Eine kurze Körpertäuschung bringt den linken Verteidiger der Löwen aber ein wenig aus dem Gleichgewicht. Singh macht noch einen Schritt nach links und zieht dann aufs lange Eck zum 1:2 ab. Auch dieses Gegentor wäre zu verhindern gewesen.

Die Fehler vor dem zweiten Gegentreffer

Zunächst hätte beim Ballverlust Willsch, der offensiver als Neudecker positioniert war, schneller reagieren müssen um sich in die Rückwärtsbewegung zu begeben. So kann Motika Dressel nach außen ziehen, indem er steil die Linie entlang läuft und Lungwitz bleibt im Zentrum ohne Gegenspieler. Als Tallig Lungwitz übernehmen will, spielt dieser zu Sieb, dem Tallig dann hinterherrennen muss. Den Abschluss kann man verhindern, indem man den Schützen auf den anderen Fuß zwingt. Man hätte weiter innen verteidigen müssen und so die Schussbahn zustellen. Nichtsdestotrotz darf ein linker Verteidiger niemals so unbedrängt im Zentrum einmarschieren wie Lungwitz es getan hat.

Der zweite Elfmeter für die Löwen

Nach einem Foul an Biankadi in der Hälfte der Löwen auf der linken Angriffsseite kommt der Ball nach dem Freistoß über Salger zu Tallig an die Außenlinie. Tallig geht mit dem Leder am Fuß diagonal Richtung gegnerische Box und spielt im richtigen Moment auf Lex, der die Schnittstelle korrekt durchläuft und als er in Ballbesitz kommt von Feldhahn elfmeterreif gefoult wird. Bevor Feldhahn Lex gefoult hat, lag kein Abseits seitens Lex vor. Steinhart schießt den fälligen Elfmeter für den TSV 1860 in die rechte untere Ecke des Tores und verlädt somit, wie schon zuvor Mölders, den Keeper aus der Seitenstraße.

Fazit zum Unentschieden des TSV 1860 München gegen die Seitenstraße

Trotz großer Überlegenheit führten diverse Kleinigkeiten im Defensivverhalten des TSV 1860 München nicht zum gewünschten Ergebnis, sondern zur alles in allem gerechten Punkteteilung mit der Zweitvertretung des Stadtrivalen.

Der xG Wert (expected Goals), der den TSV 1860 München um ein Tor vorne sieht, sagt zwar etwas anderes. Rechnen wir aber die beiden Elfmeter aus dieser Gleichung heraus müsste die Partie statistisch gesehen Unentschieden ausgehen.

Bei konsequenterem Verteidigen zwischen den Boxen und besserem Stellungsspiel im Mittelfeld schafft es der Gegner aber nie im Leben solche Chancen, wie er sie hatte, herauszuspielen.

Somit ist die Punkteteilung einerseits klar auf diese im Löwenspiel absolut ungewohnten Schwächen zurückzuführen. Andererseits aber auch dem Unvermögen geschuldet, mehr eigene Chancen im Zentrum der gegnerischen Box zu kreieren.

Nun stehen die Löwen im letzten Saisonspiel bei den Schanzern eigentlich mit dem Rücken zur Wand. Sascha Mölders war nach der Partie bereits siegesgewiss, was das kommende Spiel angeht. Und auch ich denke wir haben nichts zu verlieren und können nur gewinnen. Der gesamte Druck liegt auf Ingolstadt.

Ich möchte mich außerdem noch recht herzlich bei Sascha Mölders für seine treffenden Worte gegenüber den Gegnern bedanken. Unsere Nummer Neun hat ausgesprochen, was alle Fans gedacht haben, als Welzmüller an ihm abprallte.

Auch der Münchner Boulevard hat das Wortgefecht zwischen Sascha Mölders und Welzmüller aufgegriffen. Lustigerweise bezeichnen sie es als “dirty talk”. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es zwischen diesen Beiden jemals zu einem solchen kommen wird. “Trash talk” und “dirty talk” sind zwei gänzlich verschiedene Sachen.

 

Datenquelle: wyscout