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VfB Lübeck – TSV 1860 München vor der Absage?

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Nach dem Spiel am Sonntag gegen Zwickau wäre es am Samstag Zeit, die Zeichen bei der Partie VfB Lübeck – TSV 1860 München wieder auf Sieg zu stellen! Allerdings könnte das Spiel VfB Lübeck – TSV 1860 München wetterbedingt vor der Absage stehen.

VfB Lübeck – TSV 1860 München – die Wetterprognose

Wie unser Coach Michi Köllner schon festgestellt hat, sind Prognosen immer etwas schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Doch gibt es eine Branche, die mit Prognosen für die Zukunft Geld verdient. Die besonders Hübschen nennt man Wetterfeen.

Die Vorhersage für Samstag

Schaut man sich die aktuellen Prognosen bei wetter.com an, dann sieht es wirklich nicht gut aus. Schnee ist bereits genug gefallen, wie man auch auf dem Bild der Webcam von wetter.com erkennen kann. Es könnte bis Samstag auch noch was dazukommen. Es wäre auch nicht das erste Spiel in Lübeck, das wetterbedingt ausfällt…

Schmeißt die Rasenheizung an!

In der Bundesliga oder sogar in der 2. Bundesliga wäre ein bisschen Schnee kein Problem, denn hier ist Rasenheizung Pflicht (siehe Seite 130)! In der 3. Liga ist das auch der Fall, Aufsteiger aus der Regionalliga können jedoch eine Ausnahmegenehmigung erhalten (Statut 3.Liga: Seite 86, Abschnitt 2.Stadion Punkt cc). Das ist der Grund, warum Lübeck erst in diesem Jahr eine Rasenheizung installiert.

Wird es die Löwen zum ersten Mal treffen?

In der 3. Liga gab es bisher 27 Spielausfälle, größenteils wegen Corona, aber auch wegen den Wetter- und/oder den Platzverhätnissen. Lediglich die Löwen und Kaiserslautern sind bislang noch ohne Ausfall. Ob die Serie hält?

Spannendes Alternativprogramm…

Die sechzger.de-Crew ist natürlich bei jedem Spiel dabei und bereit. Und wenn‘s doch nicht klappt? Dann gibt‘s auch noch spannende Partien in der Umgebung, die einer journalistische Aktivität lohnen würden, bspw. Eintracht Braunschweig – Hannover 96 oder VfL Osnabrück – VfL Bochum. Wir hoffen aber natürlich nicht, dass VfB Lübeck – 1860 München tatsächlich abgesagt wird und das Spiel wie geplant stattfinden kann.

Nix g‘wiss woass ma ned

Bis Samstag ist noch einiges an Zeit hin und vielleicht finden die Norddeutschen Schneephobiker bis dahin noch eine Schneeschaufel und einen orangen Ball und dann kann es getrost am Samstag heißen: Anpfiff zur Partie VfB Lübeck – TSV 1860 München! Wenn dann natürlich bei uns im Live-Ticker!

3. Liga: Gericht setzt Insolvenzverwalter beim KFC Uerdingen ein

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Stefan Krämer Trainer

In Krefeld geht es weiter drunter und drüber: Nach dem Rückzug von Mehrheits-Eigner und Präsident Mikhail Ponomarev wollte die KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH eine finanzielle Sanierung in Eigenverantwortung durchziehen. Dieser Antrag wurde nun abgelehnt. Stattdessen setzte das Amtsgericht Krefeld einen Insolvenzverwalter beim KFC Uerdingen ein.

Insolvenzverwalter beim KFC Uerdingen ein

“Verfügungen der Schuldnerin (also der GmbH; Anmerkung sechzger.de) über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam”, heißt es in der Begründung des Gerichts. Bei einem Eigenverwaltungsverfahren wäre die Geschäftsführung der KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH unter Beachtung diverser strikter Auflagen weiter handlungsfähig geblieben. Zudem wäre auch die Fortführung des Spielbetriebs sehr wahrscheinlich gewesen. Ob und wie der Spielbetrieb der Lizenzspielermannschaft kurz-, mittel- und langfristig weitergeführt werden kann, ist nun völlig unklar. Wichtig: Der Verein KFC Uerdingen e.V. dürfte trotz der ganzen Wirrungen völlig unbehelligt bleiben.

Offene Stadionfrage

Weiterhin ungeklärt bleibt auch die Stadionfrage: Da der KFC mehrmals seiner Mietverpflichtung gegenüber dem Düsseldorfer Stadionbetreiber DLive nicht nachgekommen sei, verwehrt dieser den Uerdingern den Zutritt zur Arena nun endgültig. Wo das geplante Heimspiel gegen den FSV Zwickau am 13.02. stattfinden soll, ist bislang ungeklärt. Zudem warten Mitarbeiter des KFC wiederholt auf ihr Gehalt, Gerüchten zufolge bedient der Klub so gut wie keine Rechnungen mehr.

Sechzig um sieben: Robert Glatzel +++ Magentasport verlängert +++ Blick nach Haching

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Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Guten Morgen, liebe Löwen! Es ist Mittwoch und heute Mittag habt Ihr die halbe Woche schon wieder geschafft! Heute bei Sechzig um Sieben: die täglichen News rund um den TSV 1860 München und die 3. Liga mit Robert Glatzel, Corona, Magentasport, einem Blick nach Unterhaching und zu den Freunden des Sechzgerstadions.

Robert Glatzel zurück in Deutschland

Unser ehemaliger Spieler und Bayernärgerer Robert Glatzel ist zurück in Deutschland. Der kopfballstarke Stümer, den es damals von Giesing nach Kaiserslautern zog, wird bis Saisonende an den FSV Mainz 05 verliehen, wo er mit Stefan Bell auf einen weiteren Ex-Löwen trifft. Glatzel war über Heidenheim schließlich in Wales bei Cardiff City gelandet, wo er diese Saison immerhin 3 Tore und 2 Assists verbuchen konnte. Nun soll er den Mainzern beim Kampf gegen den Abstieg mit Toren helfen. Allerdings werden die sich noch etwas auf seine Unterstützung gedulden müssen. Denn direkt nach seiner Verpflichtung muss er sich nun nach seiner Einreise aus dem Vereinten Königreich erstmal fünf Tage in Quarantäne begeben. Kommt uns alles sehr bekannt vor… Auf jeden Fall alles Gute, Robert! Gesundheitlich und sportlich!

Magentasport verlängert

Wie wir bereits gestern berichteten, hat Magentasport seine Option zur Verlängerung der Übertragungsrechte der dritten Liga gezogen. Damit läuft der Vertrag nun ein und Jahr länger bis zum Ende der Saison 22/23. Auch die Regelung, ausgewählte Spiele in den dritten Programmen der ARD zu zeigen, bleibt damit erhalten. Kann uns nach Ende dieser Saison hoffentlich egal sein…

Blick nach Unterhaching

In Unterhaching werden sie froh sein, wenn sie nächste Saison noch in den Genuss der Fernsehgelder von Magenta kommen. Die Elf mit dem Bob im Wappen steht knietief im Abstiegssumpf. Nun kommen auch noch finanzielle Nöte dazu. Der Hachinger Stammtorhüter Nico Mantl verließ die Vorstadt, um sich RB Salzburg anzuschließen. Dafür sei angeblich eine siebenstellige Ablösesumme geflossen (was hätten die erst für Marco Hiller auf den Tisch gelegt?). Wie Präsident Schwabl eingestand, wäre es ohne das frische Geld schon sehr eng geworden. Daraus schließen wir, dass die Erlöse des Börsengangs bereits ausgegeben sind und die Strategie der SpVgg, mit der Spritze von den Finanzmärkten in die zweite Liga aufzusteigen, nicht aufgegangen ist.

Virtuelles Treffen des Freude des Sechzgerstadions

Sie sind eine Giesinger Institution und wir gehen davon aus, dass viele unserer Leser Mitglied bei den Freunden des Sechzgerstadions sind. Um auch hier den persönlichen Kontakt der Mitglieder untereinander aufrecht zu erhalten und möglicherweise auch die ein oder andere Kleiningkeit über den Umbau zu erfahren, findet morgen Abend ein Zoom-Meeting für Mitglieder und Interessierte statt. Mitglieder sollten eine Einladung per Mail bekommen haben. Wer keine bekommen hat, kann sich per Mail unter dem obigen Link anmelden. Falls es etwas Wichtiges gibt, erfahrt Ihr es in Sechzig um sieben am nächsten Morgen. Stellt Euch ein paar Weißbier kalt!

Was ist los an der Grünwalder Straße?

Falls es noch jemand nicht mitbekommen hat: Stüberl und Fanshop sind geschlossen, das Training am Nachmittag darf nicht besucht werden. Beste Verhältnisse als für Michi Köllner, um die Löwen in Ruhe auf den Auftritt in Lübeck einzustellen und die vergebenen drei Punkte von Sonntag zurückzuholen.

Alles Wichtige rund um die Löwen und die dritte Liga findet Ihr wie immer aktuell bei uns und morgen früh wieder bei Sechzig um sieben in den täglichen News rund um den TSV 1860 München.

 

Magenta verlängert Vertrag für die TV-Rechte an der 3. Liga

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Magenta verlängert Vertrag für die TV-Rechte an der 3. Liga

Seit der Saison 2017/18 sind alle Spiele der 3. Liga bei Magenta Sport von der Telekom zu sehen. Das bleibt auch mindestens bis zur Saison 2022/23 so, denn die Deutsche Telekom AG sicherte sich bis zu diesem Zeitpunkt die Übertragungsrechte. Sowohl von der 3. Liga als auch der Frauen-Bundesliga

Ursprünglich liefen die Verträge bis zum 30.06.2022, doch die Deutsche Telekom hat bereits jetzt von ihrem Optionsrecht zur Verlängerung Gebrauch gemacht.

Erstes Deutsches Fernsehen (ARD) und die dritten Programme zeigen ausgewählte Spiele im Free-TV

Im Free-TV werden ausgewählte Spiele der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga ebenfalls bis zum Ende der Saison 2022/2023 weiterhin von der ARD und den 3. Programmen gezeigt

Die Deutsche Telekom AG überträgt bei MagentaSport seit der Saison 2017/18 sämtliche Partien der 3. Liga live im Pay-TV.

„Die 3. Liga hat deutlich an Stellenwert gewonnen“

Dr. Holger Blask, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der DFB GmbH: „Durch die umfassende TV-Berichterstattung hat nicht zuletzt die 3. Liga in den vergangenen Jahren deutlich an Stellenwert für Fans, Partner und Klubs gewonnen.

sechzger.de: Durch den TSV 1860 München hat die 3. Liga deutlich an Stellenwert gewonnen.

Die Neuvergabe der Medienrechte ist für Sommer 2022 vorgesehen

Die Neuvergabe der Medienrechte ab der Saison 2023 ist dann für den Sommer 2022 geplant. Die Fans des TSV 1860 München hoffen jedoch, dass bereits die jetzige Verlängerung ihren Verein nicht mehr betrifft und sie die Löwen zukünftig auf Sky sehen können.

Sky hat die Rechte für die Fußball-Bundesliga nahezu ununterbrochen seit über 20 Jahren. Bereits in den 90er-Jahren schauten viele Fußball-Fans bereits beim Sky-Vorläufer Premiere.

Am 02. März 1991 wurde erstmalig das „Topspiel der Woche“ gezeigt. Dies wurde mit der Zeit immer weiter ausgebaut und 10 Jahre später wurde dann jedes Bundesliga-Spiel live übertragen. An Live-Übertragungen von allen Drittligaspielen dachte zu diesem Zeitpunkt vermutlich kaum jemand.

Magenta Sport für Telekom-Kunden kostenlos?

Magenta Sport ist für viele Telekom-Kunden in den ersten 12 Monaten kostenlos. Dies gilt jedoch nicht für Geschäftskunden. Dies hatte sechzger.de schon einmal ausführlich beleuchtet.

Die Niederlage des TSV 1860 gegen Zwickau in der TAKTIKTAFEL

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur durchaus frustrierenden TAKTIKTAFEL-Analyse des Spiels TSV 1860 München gegen den FSV Zwickau.

Was war das für eine Partie. Zwickau war im Prinzip chancenlos und ging dennoch als Sieger vom Platz. An so eine bittere Niederlage kann ich mich in den mittlerweile fast 32 Jahren als regelmäßiger Stadionbesucher des TSV 1860 nicht erinnern. Wir haben schon blöde Spiele verloren, wir haben auch schon dumme Punkte daheim verschenkt in dieser ja durchaus langen Zeit. Aber an so etwas wie am Sonntag kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Das Spiel gegen Duisburg in der Hinrunde war ähnlich, wenn man Dominanz und Punktausbeute als Gradmesser nimmt. Da hatte der MSV aber im Vergleich deutlich mehr Spielanteile. Im Spiel am Sonntag hatte der TSV 1860 München Ballbesitzanteile von 87% im Maximum und 57% im Minimum im Vergleich zum FSV Zwickau. Gegen Duisburg lag das Maximum 22% niedriger.

Die statistischen Zahlen

  • Ballbesitz: 69% : 31% (zugunsten des TSV 1860)
  • Schüsse: 18:4 (davon aufs Tor 6:3)
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 82%, FSV Zwickau 69%
  • Gewonnene Defensivduelle: TSV 1860 70%, FSV Zwickau 65%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 6,76; FSV Zwickau 16,6

Wie spielten die beiden Teams aus taktischer Sicht?

Ein Blick auf die Löwen

Der TSV 1860 München spielte gegen Zwickau wie immer aus einem 4-1-4-1 heraus. Bei eigenem Ballbesitz verschob sich das 4-1-4-1 zu einem 3-4-3, bei dem Biankadi und Lex dann mit in den Sturm aufrückten. Der Außenstürmer auf der schwachen (ballfernen) Seite schob dabei nach innen auf die Halbposition ins Zentrum zu Zielspieler Mölders.

Gegen den Ball (was selten vorkam) verschob sich das 4-1-4-1 zum 4-2-3-1. Box-to-Box Spieler Dennis Dressel ließ sich dabei ins defensive Mittelfeld fallen, um neben Daniel Wein den Druck von der Viererkette zu nehmen.

Da die Löwen im Ballbesitz dominierend waren und 65% aller eigenen Angriffe ins letzte Drittel des Gegners brachten, sahen wir die Löwen hauptsächlich in einem 3-4-3 agieren.

Wider Erwarten kamen die Spieler des TSV vor allem in der in der ersten Halbzeit wie ein Lötkolben durch Butter durch die beiden Ketten. Unter anderem weil der schnelle Stefan Lex immer wieder gut in der Schnittstelle der letzten Kette angespielt wurde und sich so lösen konnte, dass die Abseitssituationen (drei im ganzen Spiel) nicht (wie sonst oft in diesen Fällen) ein Problem wurden.

Und der Gast?

TSV 1860 Zwickau
Trainer Joe Enochs vom FSV Zwickau

Dem stellte Joe Enochs wie erwartet ein 4-4-2 entgegen. Dabei standen die beiden Viererketten gegen den Ball in der ersten Halbzeit tief vor dem eigenen Sechzehner und machten die Räume in der eigenen Spielfeldhälfte, speziell im letzten Drittel, für den TSV 1860 sehr eng.

In Halbzeit Nummer zwei ließ Enochs seine Elf höher und aggressiver pressen, um das Aufbauspiel der Löwen früh zu stören. Damit kam der TSV 1860 etwas schlechter zurecht als mit den tiefstehenden Viererketten von Zwickau. Trotzdem schafften es 62% der Angriffe der Sechzger bis ins Verteidigungsdrittel der Gäste.

Bei eigenem Ballbesitz setzten die Schwäne auf Konter oder lange Bälle. Die schnellen Außenspieler Coskun und Schröter sind für diese Art Angriffe natürlich prädestiniert. Dennoch kam der FSV in der ersten Halbzeit erst in der 43. Minute zum ersten Mal vor dem Tor der Löwen zum Schuss. Schröters Versuch aus siebzehn Metern konnte Hiller jedoch ohne Mühe entschärfen.

Fast alles richtig gemacht und doch kein Tor

Es gab am Spiel der Sechzger in der ersten Halbzeit bis auf eine äußerst wichtige Kleinigkeit fast nichts auszusetzen. Die Spieler brachten den Ball nicht ins Tor. 35 Mal tauchten die Löwen im letzten Drittel des FSV Zwickau auf. 22 Mal brachte der TSV 1860 das Spielgerät in den Strafraum. Das führte zu fünfzehn Ballkontakten und sechs Schüssen innerhalb des Sechzehners während der ersten 45 Minuten. Dazu kommen 6 weitere Schüsse aus der zweiten Reihe. Vier dieser Schüsse gingen aufs Tor. Alle konnte Brinkies mehr oder weniger gut, aber immer erfolgreich parieren. Fünf Ecken und vier Freistöße in Strafraumnähe führten leider nur zu einem einzigen Schuss. Der FSV Zwickau hatte an diesem Tag das Glück gepachtet oder der TSV, 1860, das muss man hier so deutlich sagen, Scheiße am Schuh.

Der FSV Zwickau gewann außer einem einzigen Kopfballduell keinen Zweikampf im eigenen Sechzehner. Der Gast konnte aber durch enge Staffelung in und vor der Box drei der zwölf Schüsse blocken. Vier wurden vom Torwart gehalten. Die restlichen fünf Abschlussversuche gingen daneben, drüber oder an die Latte (statistisch bedeutet das auch drüber). Es war zum Mäusemelken. Der Kasten war wie zugenagelt.

Auch das Verteidigen der Flanken gelang dem FSV sehr gut. Nur vier von elf Flankenversuchen in die Box fanden auch ihr Ziel. Vor allem die Flanken, die es gar nicht bis zur Strafraumgrenze geschweige denn in die Box hinein schafften, sind mir nachhaltig als etwas problematisch im Gedächtnis geblieben.

Die Umstellung zur 2.Halbzeit

Nach dem Pausentee brachte Enochs Starke für Willms als hängende Spitze. Der robustere Starke war für das, nun aggressivere, Pressing der Westsachsen eine weise Wahl. Infolgedessen kam der FSV Zwickau öfter als im ersten Durchgang in der Spielfeldhälfte des TSV 1860 in Ballbesitz. Die Westsachsen ließen mit dieser Spielweise außerdem zunächst keine gefährlichen Angriffe der Löwen zu, strahlten aber auch in den ersten neunzehn Minuten nach der Halbzeitpause keinerlei Gefahr aus. Abgeklärt fingen die Löwen alle Angriffe der Zwickauer ab.

Das Gegentor

Dann war sie da, die eine gefährliche Aktion der Gäste. Ein Angriff in der 65. Minute, bei dem die Giesinger nicht entscheidend den Zugriff bekamen, führte zum Treffer für die Gäste aus Zwickau.

TSV 1860 Zwickau
Schmerzhaft:: Zwickau bejubelt das 0:1

Ausgangspunkt dieser Situation war ein von Sechzig halbherzig gepresster Angriffsversuch der Zwickauer nach einem Fehlpass der Löwen. Steinhart konnte einen langen Ball in die Spitze auf Lex nicht an den Mann bringen. Der Zwickauer Innenverteidiger Frick kam somit an der eigenen Strafraumgrenze in Ballbesitz. Dann ging das Leder über die Stationen Stanic, Könneke und Schikora ohne nennenswerte Gegenwehr der Löwen quer ohne Raumgewinn über den Platz auf die linke Angriffsseite der Schwäne, wo Möker nach einem Steilpass von Schikora das Spiel plötzlich schnell machte. Er zieht nach einigen Metern, die er mit Ball an der Seitenlinie trabt, diagonal nach innen. Wenige Schritte später legte er auf den zentral an der Strafraumgrenze wartenden König ab. König bediente den einlaufenden Flügelflitzer Coskun. Der zog vom linken Fünfereck ab. Hiller hielt bravourös, konnte den Ball aber nur ins Strafraumzentrum abwehren. Dort wartete mutterseelenallein Schröter und versenkte die Kugel im Tor der Löwen.

Schröter hier so alleine zu lassen war der erste teure Fehler von Steinhart in dieser Saison. Tatsächlich muss man aber hier sagen, dass der komplette Angriff sehr nonchalant verteidigt wurde. Biankadi, Dressel, Wein, Willsch, Salger und Erdmann waren alle entweder viel zu passiv in ihrem Abwehrverhalten oder so aus der eigentlichen Position gerückt, dass ein Eingreifen zwischen dem abgefangenen langen Ball und dem Schuss von Coskun nicht stattfand bzw. nicht stattfinden konnte. Der Stellungsfehler von Steinhart ermöglichte als letzte Konsequenz den Schuss von Schröter.

Wieder Druck auf den Strafraum der Gäste

In den 25 Minuten plus Nachspielzeit, die den Löwen noch blieben, taten diese ihr Möglichstes, um wenigstens einen Punkt zu retten. 25 Mal brachten die Löwen das Leder noch bis ins letzte Drittel. Wein hatte zweimal den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Brinkies (67. und 70.). Biankadis (67.) und Mölders Schuss in der 68. Minute wurden geblockt. Auch Dressel (79.) und ein weiteres Mal Mölders (90.+2) versuchten ihr Bestes, um die Niederlage zu vermeiden. Sie schossen das Leder aber neben oder über den Kasten.

Fazit

Ich bin tatsächlich immer noch ziemlich geschockt. Wieder einmal hat uns ein tiefstehender Kontrahent die Grenzen aufgezeigt. Vor dem Spiel habe ich in der TAKTIKTAFEL einen Verlauf wie bei den Spielen gegen Duisburg, Uerdingen oder Meppen als möglich skizziert. Dass es noch bitterer werden sollte, konnte keiner ahnen.

Ich habe kein Problem mit Niederlagen. Hatte ich noch nie, sonst wäre ich vermutlich auch kein Fan vom TSV 1860 München. Ich habe auch kein Problem damit, dass wir dieses Spiel verloren haben. Das ist nun mal so. Ich bin einfach zutiefst enttäuscht, dass so saudumm verloren wurde. Bei so einer blöden, unnötigen und unverdienten Niederlage ist sogar der Folgetag einfach im Eimer.

Leider musste ich gestern wieder von diversen Kommentatoren in Foren und sozialen Netzwerken die “Verschwörungstheorie” vom Aufstiegsverbot lesen. Menschen die das wirklich glauben, sollten sich schnellstmöglich in Behandlung begeben. Man hat der Mannschaft und allen anderen Beteiligten die Enttäuschung deutlich angesehen.

Speziell bei Betrachtung der vom gegnerischen Torwart gehaltenen Bälle, bei denen es unwahrscheinlicher war, nicht zu treffen als das Tor zu machen, frage ich mich: Woher kommt diese fixe Idee, die ich immer mal wieder nach Spielen, die nicht gewonnen wurden, lesen musste? Wer ist die Quelle dieser Hirngespinste? Auf so etwas kommt ein Fan doch nicht ohne geistige Brandstiftung von irgendeiner Seite.

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Pyro beim Fussball – die dramatisierte Gefahr

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Pyro der 1860-Fans in Münster

Pyrotechnik (Pyro) wird in Form von Bengalischen Feuern und Rauchfackeln oder Rauchbomben vor allem von den Ultras gerne als Stilmittel beim Support benützt. Heftige Debatten über die Gefahr, Sicherheit und den Einsatz von legaler Pyrotechnik werden immer wieder geführt. Auch werden die (Geld-)Strafen durch die Verbände für die Vereine, aber auch für den einzelnen Zündler durch Vereine und Behörden immer drakonischer.

In einer Anfrage zweier Abgeordneten  des Bayerischen Landtags (Katharina Schulze und Maximilian Deisenhofer, Die Grünen) an das Bayerische Staatsministerium ging es unter anderem um Einsatzstunden von Polizisten bei Fußballspielen in Bayern. Außerdem um die Anzahl von Fans der Kategorie B und C bei Bayerischen Fußballvereinen und eben auch Pyro beim Fussball. Aber der Reihe nach:

Pyrotechnik beim Fußball in Deutschland

Pyrotechnik beim Fußball schwappte vor allem zum Ende der 80er bzw. Anfang der 90er Jahre von den südländischen Ländern nach Deutschland. Eines der ersten Fußballspiele in Deutschland mit großer Pyroshow welches live im TV kam war im Jahre 1991 das legendäre Rückspiel im Europapokal der Landesmeister 1. FC Kaiserslautern – FC Barcelona auf dem Betzenberg.

In einem deutschen Fußballstadion hatte so etwas zuvor noch niemand gesehen.

Die Pyro-Welle erreicht deutsche Fußballstadien

Die ersten Pyromanen in deutschen Fußballstadien hatten ein Problem: Woher diese Sachen bekommen? Das Internet gab es noch nicht, nur über diverse Waffen- und Schifffahrtsgeschäfte konnte man Seenotsignale bestellen oder kaufen.  Dann kamen die ersten Kataloge aus Italien nach Deutschland, dort konnte man farbenfrohe Rauchbomben bestellen. Die ersten Ultra-Vorläufer beim TSV 1860 fuhren einst zu T.I.F.O. nach Turin um sich mit entsprechenden Materialien einzudecken.

Wer zündete damals Pyro?

Das neue Phänomen Pyro war am Anfang keine Sache der Ultras – die gab es nämlich in Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Es waren normale Fans, Kuttenträger oder Hooligans die mit dem Feuerwerk ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen wollten.

Die Reaktionen der Vereine

Bei vielen Vereinen wurde Pyro geduldet. Die Kickers aus Offenbach druckten beispielsweise ein Foto vom ben­ga­li­schen Lich­ter­meer auf ihre Ein­tritts­karten und warben mit dem Slogan ​„Der Berg brennt“.

Beim 1. FC Nürnberg durften die Fans nach Absprache mit dem Verein wäh­rend der gesamten Rück­runde 1991/92 auf der Aschen­bahn vor der Nord­kurve zün­deln. Dort standen etwa zwanzig Leute und hielten Hand­fa­ckeln hoch. ​„Die See­not­lichter der Firma Comet waren Gefah­ren­klasse 2 und somit ganz­jährig frei erhält­lich“, erin­nert sich Heino Hassler, der bei diesem kon­trol­lierten Abbrennen dabei war und später Fan­be­auf­tragter beim Club wurde (aus “11Freunde“).

In anderen Städten sah das freilich anders aus. In München beispielsweise wurden Zündler schon frühzeitig aus den Kurven geholt und sanktioniert.

Gab es zu Beginn noch vergleichsweise milde Strafen für Pyro wegen einer Ordnungswidrigkeit, so wurden die Strafen mit zunehmender Zeit immer härter. Stadionverbot, Geldstrafen, Anzeigen wegen Straftaten.

Geldstrafen durch den DFB

Der DFB untersagte in seiner Musterstadionordnung erst nach der Jahrtausendwende den Einsatz von Pyrotechnik. Inzwischen werden durch den DFB Geldstrafen an die Vereine verhängt. Das hat dazu geführt, dass inzwischen viele Fans Pyrotechnik ablehnen, weil diese durch die Kosten dem Verein schaden. Auch für die Zündler hat es das Risiko noch einmal deutlich verschärft. Entsprechende Strafen können auf ertappte Pyromanen umgelegt bzw. an diese weitergeleitet werden.

Verletzte in Fußballstadien durch Pyrotechnik

All diese Sanktionen und Strafen haben letztlich ein Ziel. Pyro in Fußballstadien zu unterbinden um die Verletzung von Personen zu verhindern. Die Antwort des Bayerischen Staatsministeriums vom 29.12.2020 wirft diesbezüglich zumindest Fragen auf.

In bayerischen Fußballstadien gab es seit dem Jahr 2015 zwei verletzte Ordner durch Pyrotechnik und 10 verletzte Unbeteiligte. Zwei Pyromanen haben sich dazu wohl selber verletzt.

Sicherlich, 14 verletzte Personen sind 14 verletzte Personen zuviel. Klammert man die diesjährige Corona-Saison aus, verteilen diese sich aber immer noch auf fünf Spielzeiten mit über 2000 polizeilich betreuten Fußballspielen in Bayern. Die Polizisten verwendeten hierfür über eine Million Einsatzstunden. Zum Vergleich: Durch den Einsatz von Reizgas und Pfefferspray wurden in diesem Zeitraum über 30 Personen verletzt. Darunter neun Polizisten.

Fraglich ist, ob bei einem legalen Einsatz von Pyrotechnik es überhaupt noch Verletzte geben würde. Aufwand, Verfolgungsdruck und Strafen scheinen im Vergleich zu Wirkung und Gefahren ohnehin in keinem gesunden Verhältnis zu stehen.

Legale Pyro in Deutschen Fußballstadien

Ein entsprechendes Experiment gab es im vergangenen Jahr beim Hamburger SV. Der HSV setzte als erster Verein in Deutschland legale Pyro ein. Sechzger.de berichtete. Allerdings dominierte Corona kurz darauf das Geschehen in Deutschland – die Aktion geriet (vorerst) in Vergessenheit.

Geschichte und Besonderheiten von Pyrotechnik beim TSV 1860

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Sechzig um sieben: Montagsspiel der dritten Liga +++ Deadline Day +++ Sechzig Amateure trainieren wieder

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Guten Morgen, liebe Löwen! Heute bei Sechzig um sieben die täglichen News mit dem Montagsspiel der dritten Liga, den wirklich allerletzten Transfers vom Deadline Day und einer guten Nachricht: die Sechzig Amateure trainieren wieder!

Montagsspiel der dritten Liga

Gestern Abend komplettierten der Hallesche FC und der 1. FC Saarbrücken den 22. Spieltag der dritten Liga. Die beiden Teams trennten sich mit 1:1. Günter-Schmidt brachte die Saarländer kurz vor der Pause in Führung, die Hallenser glichen in der 73. Minute durch Nietfeld aus. Für die Löwen ist das Unentschieden ganz praktisch, denn so können die beiden Verfolger nur jeweils einen Punkt auf die Löwen gutmachen.

Deadline Day

Die wichtigsten Transfers der dritten Liga haben wir Euch bereits gestern Abend bei Sechzig@18:60 vorgestellt. Nach Redaktionsschluss wurden noch weitere Informationen bekannt:
– Steven Lewerenz verlässt die Kölner Viktoria und schließt Rot Weiß Essen an, wo er mit unserem Ex-Käpt’n Felix Weber um den Aufstieg in Liga 3 spielen wird.
– Der von 1860 umworbene Dave Gnaase vom KFC Uerdingen erhielt keine Freigabe, nach Giesing zu wechseln.

Die Sechzig Amateure trainieren wieder

Wie der Münchner Merkur berichtet, trainieren unsere Amateure seit letzten Montag wieder. Obwohl der Spielbetrieb in der Bayernliga nach wie vor pausiert ist und für den Amateurspielbetrieb nach wie vor das Sportverbot der allgemeinen Corona-Regeln gilt, darf die U21 des TSV 1860 München wieder trainieren. Grund dafür ist eine Sondergenehmigung des DFB. Es gelten allerdings strenge Auflagen, da die Spieler nicht regelmäßig auf Corona getestet werden. Unter anderem dürfen sich nicht mit mehr als drei Personen gleichzeitig in der Umkleidekabine aufhalten und es darf nicht vor Ort geduscht werden. Trainer Frank Schmöller sieht einen hohen Aufwand, ist aber glücklich, dass er wieder mit den Jungs arbeiten darf.

Das ist los an der Grünwalder Straße

Wann die Amas trainieren, wissen wir leider nicht. Aber wurscht, man darf ja eh nicht aufs Trainingsgelände (Shop und Stüberl haben natürlich geschlossen) und die Profis haben heute frei. Was bis heute Abend passiert könnt Ihr heute Abend bei Sechzig@18:60 lesen und morgen früh wieder bei Sechzig um sieben.

 

Sechzig@18:60 – Staude positiv getestet +++ Trainer +++ Deadline Day

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Am heutigen Deadline Day kam nicht nur ordentlich Schwung ins Transferkarussell, sondern auch auf den Trainerbänken der 3. Liga gibts einige neue (und doch bekannte) Gesichter. Die Löwen haben zwar heute keinen Spieler mehr unter Vertrag genommen, ein Neuzugang sorgte aber dennoch in Giesing für Schlagzeilen.

Keanu Staude positiv auf Covid-19 getestet

Nun hat es also auch den TSV 1860 München erwischt: Mit Keanu Staude wurde erstmals ein Spieler des Drittligakaders posoitiv auf Covid-19 getestet. Zuvor war die Krankheit lediglich bei einem Mitglied des Funktionsteams nachgewiesen worden. Stadue begab sich umgehend in Quarantäne, mit weiteren positiven Ergebnissen ist nicht zu rechnen, da der Spieler noch keinen Kontakt zu seinen neuen Kollegen gehabt hatte.

Giesinger Gedanken

Nicht ganz so positiv wie zuletzt fielen die Giesinger Gedanken am heutigen Morgen aus. Der Stachel der Niederlage gegen den FSV Zwickau saß tief und dennoch gab es etliche positive Aspekte. Lediglich die mangelhafte Chancenauswertung muss sich die Mannschaft von Michael Köllner nach dem gestrigen 0:1 vorwerfen lassen.

Trainerwechsel in der 3. Liga

Gleich drei vakante Trainerposten gab es heute Morgen noch zu besetzen. Inzwischen haben der 1. FC Kaiserslautern und Viktoria Köln Nägel mit Köpfen gemacht und ihre neuen Übungsleiter vorgestellt. Olaf Janßen, einst auch als Co-Trainer beim TSV 1860 tätig, geht in seine zweite Amtszeit am Kölner Höhenberg. Der 1. FC Kaiserslautern hingegen stattet den ehemaligen Braunschweiger Aufstiegstrainer Marco Antwerpen mit einem Vertrag aus und hofft, den Abstieg mit ihm zu vermeiden. Beim MSV Duisburg läuft es wohl auf Pavel Dotchev als neuem Coach hinaus; der ehemalige Trainer von Viktoria Köln ist Top-Kandidat bei den Zebras, seine Unterschrift eine Frage der Zeit.

Deadline Day

Mit dem heutigen Tag schließt das Transferfenster, d.h. nur noch heute können/konnten Wechsel realisiert werden. Selbstverständlich schlugen auch die Vereine der 3. Liga nochmal ordentlich zu. Wir geben Euch einen kurzen Überblick ohne Gewähr hinsichtlich der Vollständigkeit:

Nach Tobias Schwede hat Hansa Rostock mit Philip Türpitz vom SV Sandhausen einen weiteren ehemaligen Spieler des 1. FC Magdeburg verpflichtet.

Der Hallesche FC steht kurz vor der Leihe des 18-jährigen Torhüters Tim Schreiber. Er soll für 1 1/2 Jahre von RB Leipzig ausgeliehen werden.

Der 1. FC Kaiserslautern hat nicht nur einen neuen Trainer, sondern auch zwei Defensivspieler an der Angel. Felix Götze soll vom FC Ausgburg kommen, Marvin Senger vom FC St. Pauli wird ebenfalls ausgeliehen.

Einen WM-Teilnehmer konnte sich der MSV Duisburg schnappen: Aziz Bouhaddouz bestritt 17 Länderspiele für Marokko und wechselt nun vom SV Sandhausen zu den Zebras.

Der FC Bayern II hingegen lässt zwei seiner Spieler ziehen: Derby-Rotsünder Joshua Zirkzee wird an Parma Calcio verliehen, Verteidiger Chris Richards schnürt in der Rückrunde bei der TSG Hoffenheim seine Stiefel.

Michael Schultz wird indes Viktoria Köln in der Rückrunde verstärken. Er wechselt auf Leihbasis von Eintracht Braunschweig zum Team von Olaf Janßen.

Auch Leandro Putaro verlässt die Eintracht und hat seinen Vertrag dort bereits aufgelöst. Damit ist der Weg frei für einen Wechsel zum SC Verl.

Die SpVgg Unterhaching muss in Zukunft auf Verteidiger Marc Endres verzichten, der verletzungsbedingt seine Karriere beenden muss.

Zudem erwähnenswert: Türkgücü München verpflichtete heute keinen einzigen Spieler!

Heute vor 62 Jahren…

Zu guter Letzt wagen wir noch einen Blick in die Historie: Am 01.02.1959 trennten sich der TSV 1860 und Eintracht Frankfurt 1:1. Während die Löwen die Saison als Sechster in der Oberliga Süd beenden sollten, wurden die Hessen am Ende Deutscher Meister.

 

3. Liga: Neue Trainer in Kaiserslautern, Duisburg und Köln gefunden?

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Abiama Teufel Deadline Day
Abiama Teufel Deadline Day

Nach den Entlassungen von Gino Lettieri, Pavel Dotchev und Jeff Saibene scheinen der MSV Duisburg, Viktoria Köln und der 1. FC Kaiserslautern bei der Trainersuche erfolgreich gewesen zu sein.

Von der Viktoria zu den Zebras

Erst am 24.01. war Pavel Dotchev bei Viktoria Köln entlassen worden, nun scheint der sympathische Bulgare einen neuen Job gefunden zu haben. Laut liga3-online steht er kurz vor einem Engagement beim abstiegsbedrohten Ligakonkurrenten MSV Duisburg. Dieser hatte Gino Lettieri nach nur wenigen Wochen im Amt entlassen.

Ex-Löwe am Höhenberg

Mit Olaf Janßen hat ein alter Bekannter bei Viktoria Köln die besten Karten, der seine Visitenkarte auch bereits beim TSV 1860 abgegeben hat. In der Saison 2003/04 war Janßen als Co-Trainer unter Falko Götz bei den Löwen tätig. Darüber hinaus saß der 54-Jährige u.a. auch auch bei RW Essen, Dynamo Dresden, dem FC St. Pauli, dem VfB Stuttgart, dem VfL Wolfsburg, bei Hertha BSC und bei der Nationalmannschaft Aserbaidschans auf der Bank. Mal war er auch dort Co-Trainer, mal war er hauptverantwortlich für die Mannschaft angestellt. Und auch bei Viktoria Köln betritt er kein Neuland: Bereits zwischen Januar und Juni 2018 betreute Janßen die Viktoria und holte aus 18 Regionalliga-Spielen starke 33 Punkte – zum späteren Aufsteiger KFC Uerdingen fehlten nur vier Zähler. Sein Vorgänger damals war übrigens Marco Antwerpen, der zu Preußen Münster abgewandert war.

Keine Vertragsverlängerung trotz Aufstieg

Eben dieser Marco Antwerpen ist nun ein heißer Kandidat beim 1. FC Kaiserslautern und dürfte dort in Kürze seine Unterschrift unter den Vertrag setzen. Nach seiner Zeit in Münster wechselte er zu Eintracht Braunschweig. Dort schaffte er mit seinem Team den Aufstieg in die 2. Bundesliga, der Vertrag des Trainers wurde dennoch nicht verlängert. Stattdessen übernahm Antwerpen nach dem 2. Spieltag der laufenden Saison die Würzburger Kickers, wurde jedoch bereits nach fünf Spielen wieder entlassen. Der dortige Sportchef Felix Magath verabschiedete ihn mit den zynischen Worten: „Der Trainer kann weiter in Ruhe arbeiten – nur halt woanders.“ Nun also Kaiserslautern…

Corona: Neuzugang Keanu Staude positiv getestet!

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Keanu Staude, Neuzugang des TSV 1860, wurde positiv auf Covid-19 getestet und steht den Löwen vorerst nicht zur Verfügung.

Zunächst zwei negative Tests

Wie der TSV 1860 mitteilte, sei der Offensivspieler zunächst zweimal negativ getestet worden, der dritte Test ergab jedoch leider ein positives Ergebnis. Staude begab sich daraufhin umgehend bis Anfang kommender Woche in die vorgeschriebene Quarantäne.

Erster positiv getester Spieler

Damit ist Staude der erste positiv getestete Spieler bei den Löwen. Zuvor hatte es bereits ein Mitglied des Funktionsteams erwischt.