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Heute vor 62 Jahren: TSV 1860 erreicht Remis gegen Eintracht Frankfurt

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TSV 1860 Löwen Historie

Am 01.02.1959 brachte der TSV 1860 München den späteren Meister der Oberliga Süd, Eintracht Frankfurt, an den Rand einer Niederlage und erreichte ein starkes 1:1.

Konstante Löwen

Wie bereits in der Vorsaison beendeten die Löwen die Spielzeit 1958/59 auf Rang 6 der Oberliga Süd. Jeweils zwölf Siegen und Niederlagen standen sechs Unentschieden (30:30 Punkte) in der 16er-Liga gegenüber. Das Torverhältnis von 61:57 zeugt davon, dass bei den Spielen des TSV 1860 was geboten war. Die beiden Duelle mit dem Nachbar aus der Seitenstraße wurden jeweils vom “Auswärtsteam” gewonnen. Im September 1958 setzte sich Rot vor 32.000 Zuschauern mit 2:1 gegen Blau durch. Im Februar 1959 drehten die Löwen den Spieß um und gewannen durch Tore von Kölbl und Albert vor 35.000 Zuschauern ebenfalls mit 2:1. Beide Partien fanden selbstredend an der Grünwalder Straße statt.

Losglück für 1860

Doch nicht nur in der Liga traf man auf den FC Bayern, sondern auch im SFV-Pokal. Im Achtelfinale trennte man sich am 12.04.1959 vom Lokalrivalen mit 0:0 nach Verlängerung. Ein Elfmeterschießen gab es damals nicht und so traf man sich zehn Tage später erneut. Wieder stand es nach 120 Minuten 0:0 und so musste der Losentscheid über das Weiterkommen bestimmen. Und siehe da: Fortuna war auf Seiten des TSV 1860! Das Aus kam dann allerdings im Halbfinale durch eine 1:2-Niederlage gegen den VfR Mannheim.

Meister Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt war das Team der Stunde. Bereits im Vorjahr beendeten die Hessen die Oberliga Süd auf Platz 3, in der Saison 1958/59 erreichte man 49:11 Punkten Rang 1 und qualifizierte sich damit zusammen mit den Zweitplatzierten Offenbacher Kickers für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. In Gruppenphase der Endrunde setzte sich die Eintracht souverän mit 12:0 Punkten gegen den 1.FC Köln, FK Pirmasens und Werder Bremen durch, ehe es im Endspiel zum Derby gegen den OFC kam. Im Berliner Olympiastadion setzten sich die Adler vor 75.000 Zuschauern mit 5:3 n.V. durch und durften die Meisterschaft feiern.

Punkteteilung gegen den Meister

Waren die Löwen im Hinspiel beim 0:3 am Frankfurter Riederwald noch chancenlos, so boten sie heute vor 62 Jahren eine starke Leistung gegen den späteren Meister. Vor 25.000 Zuschauern im Grünwalder Stadion brachte Ferdinand Börstler den TSV 1860 bereits in der 6. Minute in Führung. Auch wenn die Gäste anschließend ordentlich Druck ausübten, hielt das Abwehr-Bollwerk der Löwen – bis zur 87. Minute. Kurz vor Toreschluss fand Lindner eine Lücke und glich zum 1:1-Endstand für die Eintracht aus.

Aufstellung der Löwen

Trainer Hans Hipp schenkte folgender Elf das Vertrauen:

Berchtold – Metzger, Pfanzelt – Wilhelm, Stemmer, Simon – Wagner, Zausinger, Albert, Börstler, Auernhammer

Tore:
1:0 Börstler (6.), 1:1 Lindner (87.)

Löwen Kompendium

Auch diesmal haben wir wieder einen Großteil der Informationen aus dem hervorragenden Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys bezogen. Wenn Ihr es noch nicht habt, dann legt es Euch unbedingt zu!

Giesinger Gedanken: Die Lage der Löwen nach der Niederlage gegen Zwickau

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Au! Das war ein Schlag in die Magengrube, den ich so nicht erwartet hatte. Und der tut richtig weh. Aber so richtig. Auaaaa! An den löwenstarken Auftritt in Magdeburg, bei dem vor allem die Mannschaft der Star war, konnte gestern nicht angeknüpft werden. Ich hatte zwar mit einem schweren Spiel gerechnet, denn die Zwickauer Auswärtsbilanz ist mehr als gut. Bei uns fehlt in dieser Saison zu Hause der letzte Punch ohne die Zuschauer, habe ich den Eindruck. Dennoch bin ich davon ausgegangen, dass es zu einem Sieg gegen die Schwäne reichen müsste. Wir waren eigentlich in guter Form, Mölders war wieder mit von der Partie, mit Keanu Staude eine neue Offensivkraft verpflichtet, die noch mehr Optionen gegen tiefstehenden Gegner ermöglichen soll (aber noch nicht im Kader stand), und seit dem 05.12.2020 ungeschlagen. Da standen doch alle Vorzeichen auf Sieg. Die Lage der Löwen nach der Niederlage gegen Zwickau ist nun nicht mehr ganz so rosig.

Furiose erste Hälfte

Zu Beginn knüpften die Löwen auch nahtlos an den grandiosen Auftritt von Magdeburg an. Die Löwen setzten sofort auf Attacke und ließen Angriff auf Angriff auf das Tor der Zwickauer laufen. Zur tragischen Figur der ersten Hälfte entwickelte sich Stefan Lex, der fünf hochkarätige Chancen liegen ließ. Am nächsten kam er dem Ziel in der 20. Minute, als er die Latte traf. Die Löwen spielten gnadenlos Pässe in die Schnittstellen der sächsischen Viererkette, die den schnellen Stefan Lex in eine gute Abschlussposition brachten. Leider landete er nur selbst ein Mal im Tor (wie auf unserem Beitragsbild zu sehen) und kein von ihm getretener Ball. Auch Biankadi und Dressel hatten mit Fernschüssen kein Glück. Das war wirklich eine tolle erste Hälfte, sehr schön anzusehen! Was die Löwen in den Sand und die letzten verbliebenen Grashalme des Städtischen Sandkastens an der Grünwalder Straße zauberten, hatte Hand und Fuß. Besonders in der Viertelstunde vor der Halbzeit wurde Zwickau regelrecht in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Es fehlte lediglich das erlösende 1:0.

Den Faden verloren in Halbzeit zwei

Was auch immer Joe Enochs seiner Mannschaft in der Halbzeit gesagt hat, es muss gut gewesen sein. Sehr gut sogar. Zwickau kam aggressiver aus der Kabine und begann nun höher zu pressen und die Löwen bereits am eigenen Sechzehner zu attackieren. Das schmeckte dem Löwen, der den Schwan wohl schon erlegt geglaubt hatte und nur den finalen Biss vergessen hatte, überhaupt nicht. Die Löwen verloren zunehmend die Struktur im Spiel und kamen kaum noch gefährlich vor das Zwickauer Tor. Zwickau nutzte dann in der 65. Minute seine einzige wirklich Chance im ganzen Spiel. Bei einem Angriff über links schoss Coskun gefährlich aus spitzem Winkel. Hiller konnte den Ball nur noch in die Mitte abklatschen lassen, wo Schröter mutterseelenallein im Giesinger Sand stand und den Ball nur noch über Linie bugsieren musste. Danach agierte Zwickau sehr zielstrebig in der Verteidigung des knappen Vorsprungs und Sechzig fehlten mal wieder die Ideen, die Zwickauer Abwehr aus den Angeln zu heben. Wobei die Zwickauer den Spielaufbau von 1860 sehr geschickt im Mittelfeld unterbanden und so eigentlich keine nennenswerte Ausgleichschance mehr zuließen. Die detaillierte Analyse dazu gibt es dann wieder von Bernd Winninger in der TAKTIKTAFEL.

Was bedeutet diese Niederlage?

Zunächst mal – so ganz isoliert betrachtet – war das eine unglaublich ärgerliche Niederlage. In der ersten Hälfte muss der TSV nach diesen Chancen mindestens 1:0 oder 2:0 führen. Stefan Lex wird in Erding sitzen und sich in den Allerwertesten beißen. Da bin ich mir sicher. Es gibt niemanden, der sich über die vergebenen Chancen mehr ärgert als er selbst. Insgesamt hat sich die Lage der Löwen nach der Niederlage gegen Zwickau natürlich nicht verbessert. Dresden bleibt Tabellenführer, ohne überhaupt gespielt zu haben. Ingolstadt zieht mit dem zu erwartenden Sieg bei den taumelnden Hachingern an uns vorbei. Selbst Hansa Rostock bleibt dran, ohne gespielt zu haben. Und Verl kommt auch von hinten wieder näher.

Dieser Schlag in die Magengrube der Aufstiegsambitionen tut weh… Ich habe es eingangs erwähnt. Aber wie immer im Leben: Wer sich von Schlägen am Besten erholt, wird am Ende Erfolg haben. Keine Saison läuft ohne Rückschläge ab, das habe ich ja bereits dargestellt. Jetzt geht es also drum, sich so schnell wie möglich zu berappeln und wieder aufzustehen. Eins ist klar: Viele derartige Rückschläge dürfen es bis Saisonende nicht mehr sein. Ich glaube, die Mannschaft hat so viel Charakter, sich von diesem Schlag zu erholen und die verschenkten Punkte wieder zu holen. Los geht’s am Samstag in Lübeck. Auf geht’s Löwen, schlagt zurück!

Nach sieben Spielen ohne Niederlage: TSV 1860 verliert gegen Zwickau

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TSV 1860 zwickau 0:1

Am 22.Spieltag der 3.Liga traf der TSV 1860 München auf den FSV Zwickau.

Der TSV 1860 konnte nach der Gelbsperre gegen den FSV Zwickau wieder auf Sascha Mölders zurückgreifen. Tallig blieb dafür zunächst auf der Ersatzbank.

TSV 1860 zwickau
Zurück in der Startelf: Kapitän Sascha Mölders

Lex probiert es – aber das Tor will nicht fallen

Das Spiel begann zerfahren und mit vielen Zweikämpfen. Fast analog zum Magdeburg-Spiel hatte Stefan Lex in Spielminute 8 die erste große Möglichkeit, das 1:0 zu erzielen. Einen schönen Pass von Biankadi erlief der Eittinger, der Schuss aus spitzem Winkel und kurzer Distanz konnte allerdings von Torwart Brinkies entschärft werden.

Die nächste Großchance und wieder mit Beteiligung von Lex. Dieses Mal steckte der Rückkehrer Mölders auf den schnellen Mittelfeldaußen durch, aber wieder hieß die Endstation Johannes Brinkies (15.Minute).

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei, doch die Latte hatte etwas dagegen in der 19.Spielminute. Nach Flanke von Dressel ging ein Kopfball nur an die Latte. Natürlich von Lex, wer auch sonst…

Zwickau hinten viel gefordert

Der Gast aus Zwickau war in dieser Phase ausnahmslos hinten gefordert und zeigte keine Ambitionen nach vorne. Fairerweise muss man aber auch dazu sagen, dass die Löwen ihnen dazu gar keine Gelegenheiten gaben. Angriff ist schließlich die beste Verteidigung.

Der TSV 1860 nahm sich gegen Zwickau die Zeit, die sie bekamen. Angriffe wurden immer wieder ruhig und geordnet von hinten aus der Viererkette heraus aufgebaut. Das sorgte zwar für keine Überraschungsmomente, dennoch kamen die Löwen damit immer wieder durch und konnten sich gute Möglichkeiten erspielen. Ständiger Unruheherd war nach wie vor Stefan Lex, dem das Tor in Magdeburg sichtlich gut getan hat.

Sechzig machte das gegen den tiefstehenden Gast richtig gut, lediglich am Abschluss verzweifelten die Löwen. Die wenigen Entlastungsangriffe der Sachsen wurden im Keim erstickt.

Bezeichnend: Den ersten Abschluss der Gäste gab es in Minute 42. Einen Schuss von Schröter konnte Hiller aber mühelos fangen. Dieser war dann aber der Startschuss für die erste längere Ballbesitzphase der Gäste. So konnten sie den Ball vom eigenen Strafraum weghalten, mehr passierte aber auch nicht. Mit einem falsch ausgeführten Einwurf der Gäste ging es in die Pause.

Zwickau agiert nach der Pause anders

Mit Wiederanpfiff änderte sich die Marschrichtung der Gäste. Der FSV Zwickau spielte nun Pressing in der Offensive und attackierte den TSV 1860 bereits tief in dessen Hälfte. Das überraschte unsere Mannschaft zunächst etwas und war ein Wirkungstreffer.

Fortan mussten die Löwen ihre Offensivtaktik überdenken, denn der ruhige und überlegte Aufbau von hinten war so nicht mehr möglich. Die Gäste kamen mit dieser Spielweise mehr zum Zug, die Folge waren unter anderem gelbe Karten für Lex (Nummer 2) und Steinhart (Nummer 4).

Rückstand für die Löwen

 

TSV 1860 Zwickau 0:1
Ungewohntes Bild: Rote jubeln in Giesing

 

Den Mehraufwand vergoldete sich der Gast in Minute 65. Einen Schuss konnte Marco Hiller noch entschärfen, den Nachschuss versenkte Schröter dann allerdings zum 0:1. Durchaus nicht unverdient – wenn man nur die zweite Halbzeit betrachtete.

Der erste Rückstand seit dem Wiesbaden-Spiel warf die Frage auf, wie der TSV 1860 damit umgehen würde. Sie versuchten es natürlich weiter mit dem Spiel nach vorne, waren aber bei Weitem nicht so gefährlich wie noch in der 1.Halbzeit. Auch die Gäste versteckten sich nicht und blieben bei ihrer angepassten Spielweise.

Diese Spielweise zog den Löwen letztendlich den Zahn. Gegen die Gäste, die den TSV 1860 teils im eigenen Strafraum angriffen, hatte der TSV 1860 nach der Pause kein wirkliches Rezept mehr.

Somit setzt es nach sieben Spielen mit Punktgewinnen mal wieder eine Niederlage. Der TSV 1860 verpasst damit den Sprung an die Tabellenspitze und liegt auf Rang 3.

TSV 1860 setzt Zeichen gegen Antisemitismus

Das heutige Spiel gegen den FSV Zwickau nutzte der TSV 1860 München erneut und positionierte sich klar gegen Antisemitismus. Das ganze Spiel über hing ein entsprechendes Banner auf Höhe der Mittellinie.

Für den TSV 1860 München geht es am nächsten Samstag, 06.02.2021, in Lübeck weiter. Beim neuen Tabellenletzten sollten wieder Punkte möglich sein. sechzger.de berichtet dann wieder live vor Ort aus dem Stadion an der Lohmühle.

TSV 1860 erneut mit klarem Zeichen gegen Antisemitismus

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tsv 1860 - fsv zwickau 2021 - gegen jeden Antisemitismus

TSV 1860 beim Heimspiel gegen Zwickau erneut mit klarem Zeichen gegen Antisemitismus

Der TSV 1860 München steht ja wegen seiner Rolle in der Nazizeit oftmals in der Kritik. Kritisiert wird hierbei häufig nicht nur die Geschichte der Löwen selbst – diese kann man rückwirkend nicht mehr ändern – sondern insbesondere auch der Umgang mit eben dieser. Nun hat sich der TSV 1860 erneut klar gegen Antisemitismus positioniert.

Löwen-Fans gegen Rechts

Die „Löwen-Fans gegen Rechts“ (LFGR) haben sich in den 90ern gegründet, um dem damals im Stadion verstärkt auftretenden Nationalismus entgegenzutreten. Dafür bzw. für verschiedene Aktionen und Tätigkeiten wurden sie unter anderem im Jahre 2009 mit dem „Julius-Hirsch-Preis“ (vom DFB) und 2015 mit dem„Münchner Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen” ausgezeichnet.

Auch in 2021 sind die LFGR weiterhin aktiv. Stadionbesuche sind zwar nicht möglich, aber vor ein paar Tagen veröffentlichten sie einige Fotos rund um´s Sechzgerstadion mit einem Plakat. Auf diesem Plakat war zu lesen „!Nie wieder – Gegen jeden Antisemitismus!“. Anlass war der 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

76. Jahrestag Befreiung Konzentrationslager Auschwitz

Hier kommt der TSV 1860 München selber ins Spiel. Anlässlich des 76. Jahrestages bezogen auch andere Fussballvereine und die 3. Bundesliga selber unter anderem in den sozialen Netzwerken klar Stellung.

Einem Löwenfan war dies gar nicht recht, er schrieb unter einen Beitrag der 3. Liga Sinngemäß, „man müsse es auch mal gut sein lassen“. Der TSV 1860 trat diesem Beitrag jedoch ganz klar entgegen – sechzger.de berichtete.

Ein ebenfalls sehr deutliches Zeichen setzte der TSV 1860 München beim heutigen Heimspiel gegen den FSV Zwickau. Das bereits angesprochene Transparent der Löwen-Fans gegen Rechts wurde im Stadion aufgehängt. Nicht an irgendeinem Ort, sondern an prominenter Stelle direkt an der Mittellinie.

Dort war es während dem gesamten Spiel im Fernsehen sehr gut zu lesen. Die Kritik am TSV 1860 bezüglich des Umgangs mit der eigenen Geschichte scheint beim TSV 1860 angekommen zu sein. Dies hatte sich schon im letzten Jahr gezeigt, als der TSV 1860 dem 75. Jahrestag gedachte.

Liveticker TSV 1860 – FSV Zwickau: Erobern die Löwen Platz 1?

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zum Liveticker TSV 1860 – FSV Zwickau bei sechzger.de!

TSV 1860 Zwickau Spielstand

Am 22.Spieltag der 3.Liga reist der FSV Zwickau nach München-Giesing und will erneut drei Punkte aus München entführen. Die Löwen hingegen können bereits mit einem Unentschieden den 1.Platz einnehmen. Natürlich wird die Mannschaft aber alles geben, um auch heute drei Punkte zu erzielen. Anpfiff ist heute um 14:00 Uhr. Wir begrüßen euch zu unserem Liveticker TSV 1860 – Zwickau.

Mittlerweile sieben Spiele ungeschlagen, 17 Punkte aus diesen Partien mitgenommen. In Giesing könnte es wahrlich schlechter laufen. Zuletzt wurde der Ausfall von Kapitän Mölders bravourös gelöst und ein Auswärtssieg eingefahren. In der Fremde läuft es einfach für den TSV 1860 München. Platz 1 in der Auswärtstabelle stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Heute allerdings sollen Punkte für die Heimbilanz eingefahren werden – wenn auch ohne anwesende Löwenfans. Es wäre das achte Heimspiel in Folge mit einem Punkterfolg.

Im Liveticker von sechzger.de werdet ihr bei der Partie TSV 1860 München – FSV Zwickau mit allen wichtigen Informationen, Bildern aus Giesing und dem Sechzgerstadion sowie allen Spielereignissen versorgt.

Die Aufstellung der Löwen: 1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 13 Erdmann (80. 27 Belkahia), 25 Willsch – 17 Wein – 19 Biankadi, 14 Dressel (80. 33 Klassen), 31 Neudecker (88. 11 Greilinger), 7 Lex (80. 8 Tallig) – 9 Mölders

Bank: 40 Kretzschmar, 3 Lang, 18 Knöferl

Tore: 0:1 Schröter (65.)

Wo ist das Spiel TSV 1860 München – FSV Zwickau zu sehen/hören?

Eine Übertragung im Free TV erfolgt nicht, das Spiel wird lediglich live bei Magenta Sport übertragen. Außerdem könnt ihr das Spiel im Löwen-Radio des TSV 1860 live verfolgen.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 München – FSV Zwickau

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Der Vorbericht zur Partie der Löwen gegen die Schwäne

Die seltsame Heim- & Auswärtsbilanz in Corona-Zeiten

Schönen guten Morgen! Heute steht in Giesing die Partie TSV 1860 München – FSV Zwickau an. In normalen Zeiten sind das Fest- und Feiertage, an welchen schon Stunden vor dem Anpfiff das ganze Viertel Kopf steht und die erwartungsfrohen Fans die Kneipen und Plätze rund um den Fußballtempel bevölkern. Hier ist der TSV 1860 einfach zu Hause! Entsprechend ist auch die sportliche Heimbilanz gegenüber der Ausbeute in der Fremde üblicherweise eindeutig – positiv. Der zwölfte Mann wirkt speziell bei Sechzig.

Dies funktioniert leider nicht in Zeiten einer Pandemie. Das Viertel ist verwaist, das Stadion immer leer und kein Funke da, der von den Rängen auf den Rasen überspringt, oder umgekehrt. Daran liegt es wohl, dass der TSV 1860 in dieser Saison zwar schon sechs von zehn Auswärtsspielen gewinnen konnte, zu Hause aber erst vier von elf. Seit dem Sieg in Magdeburg am Mittwoch Abend sind wir in der Auswärtstabelle der 3. Liga Tabellenführer, die Heimbilanz ist hingegen noch optimierbar.

Bisherige Spiele gegen den heutigen Gast

Auch beim Ausflug nach Zwickau am vergangenen Tag der deutschen Einheit konnte das Team von Michael Köllner vor immerhin 3.600 zugelassenen Zuschauern einen Dreier einsacken. In Westsachsen waren sogar einige Löwenfans quasi inkognito im Stadion und freuten sich (allerdings eher still und heimlich) über die Treffer von Sascha Mölders direkt nach dem Anpfiff und Dennis Dressel nach einer guten Stunde, die den 2:1-Sieg sicherstellten.

Wie schon gegen den Kontrahenten aus Sachsen-Anhalt vor vier Tagen, sind die zurückliegenden Duelle TSV 1860 München – FSV Zwickau ganz schnell gezählt: Erst seit unserem Aufstieg in die 3. Liga im Sommer 2018 steht dieses Aufeinandertreffen auf dem Spielplan. Die Löwen konnten dabei dreimal die Oberhand behalten. Neben dem oben beschriebenen Auswärtssieg zu Beginn der laufenden Saison wurden beide bisherigen Duelle in Giesing – am 1. Dezember 2018 (2:0) und am 31. Juli 2019 (3:0) – siegreich gestaltet. Am Rande des Duells im Sommer 2019 kam es zur Posse rund um die Zaunfahne der Zwickauer Ultra-Gruppe RED KAOS. Die Staatsanwaltschaft München blamierte sich, die Münchner Löwen solidarisierten sich. Hier kann die Geschichte nochmal nachgelesen werden.

Die Bilanz TSV 1860 München – FSV Zwickau

Das Zwickauer Fußballteam wartet derzeit noch auf den allerersten Treffer bei Sechzig München und wenn es nach uns und Marco Hiller geht, darf das auch so bleiben! Die bisher einzige Niederlage gegen den FSV ereilte den TSV im Rahmen der Niederlagenserie im Frühjahr 2019, die uns beinahe den Klassenerhalt in der Premierensaison in der 3. Liga gekostet hätte. 5:2 für die Schwäne hieß es damals an einem nasskalten Maitag vor 7.700 Zuschauern. Das bislang einzige Unentschieden zwischen beiden Teams ging vor ziemlich genau einem Jahr, am 2. Februar über die Bühne, als die Gastgeber zweimal hintereinander exakt acht Minuten nach der Löwenführung den Spielstand wieder ausgleichen konnten. Die aus den fünf Duellen resultierende Torbilanz von 11:8 Treffern passt zu den phänomenalen 42 Treffern, die das Team von Michael Köllner in dieser Saison bereits erzielt hat – ein 0:0 ist heute Nachmittag also eher nicht zu erwarten.

Der Saisonverlauf des FSV Zwickau

Wobei die Westsachsen mit einem ermauerten Punkt in Giesing heute Nachmittag wahrscheinlich sogar zufrieden wären. Der bisherige Saisonverlauf des FSV ist mit der Vokabel schwierig sehr gut umschrieben. Die Schwäne sind derzeit Spitzenreiter. Allerdings nur, was die Anzahl an Spielabsagen anbelangt. Während die Löwen (wie sonst nur noch Kaiserslautern) alle Partien wie geplant absolvieren durften, blicken unsere heutigen Gäste bereits auf eine Liste von sechs Absagen zurück: Los ging‘s am 7. Spieltag, als der Gast Türk Gücü wegen dreier positiver Coronafälle nicht in Westsachsen antreten konnte.

Tour de Corona

Nur eine Woche später war es dann der SC Verl, der den FSV aus demselben Grund nicht begrüßen durfte. Und als genau diese Partie des 8. Spieltags einen Monat später nachgeholt werden sollte, waren es dann wiederum die Zwickauer, die ihre Anreise nach Paderborn wegen der Information über vier positive Covid-Tests in der eigenen Mannschaft abbrechen mussten. Sowohl das folgende Zwickauer Gastspiel bei den kleinen Roten sieben Tage später, das übrigens bis heute noch nicht nachgeholt ist, als auch ihr Heimspiel gegen Ingolstadt fielen der Quarantäne zum Opfer. Wer hat mitgezählt? Richtig, das waren erst fünf Absagen. Denn als ob Corona nicht schon nervig genug wäre, fiel dann auch noch das Auswärtsspiel der Schwäne beim 1. FC Saarbrücken am 16. Januar der Unbespielbarkeit des Platzes im Ludwigspark zum Opfer.

Wenn die Schwäne zwischendrin mal spielen dürfen (immerhin blicken sie – wie Uerdingen und Bayern II – trotz allem auf bereits 19 absolvierte Partien zurück), dann sieht das zuletzt gar nicht so schlecht aus: Die jüngsten beiden Partien (in der Münchner Vorstadt und gegen Duisburg) wurden gewonnen, im Januar stehen bisher einer Niederlage und einem Unentschieden drei Siege gegenüber. Exakt so viele Erfolge, wie in den fast drei Monaten zwischen Mitte Oktober und dem Jahresende eingefahren werden konnten.

Schon wieder ein Wackelkandidat auf der Trainerbank des Gegners?

Dass der sympathische Joe Enochs, der seit Sommer 2018 den FSV Zwickau trainiert und aus den dortigen begrenzten Möglichkeiten wahrlich Beeindruckendes herausholt, zuletzt als Kandidat für die nächste Trainerentlassung der 3. Liga gehandelt wurde, ist einigermaßen irritierend. Wäre der Jahresauftakt gegen Lübeck nicht siegreich gestaltet worden, so pfiffen es die Spatzen in Zwickau von den Bäumen, wäre der Amerikaner seinen Job wohl los gewesen. Nicht wirklich nachvollziehbar, für Enochs sind seltsame Entscheidungen von Vereinsfunktionären ihn betreffend aber keine ganz neue Erfahrung: Im Oktober 2017 wurde er beim VfL Osnabrück nach einem 5:0-Sieg im Landespokal in Göttingen geschasst. Einige Tage zuvor hatten die Lilaweißen das Derby in Münster mit 1:4 verloren.

Tabellenführung winkt

Zurück in die Gegenwart:  Unsere Löwen versuchen heute – anders als vor einer Woche gegen Meppen – beim zweiten Anstoßtermin an diesem Tag um 14 Uhr zum ersten Mal in dieser Saison eine Sonntagspartie zu gewinnen. Nach einer Niederlage (in Dresden) und besagter Punkteteilung mit den Emsländern, wäre heute genau der richtige Zeitpunkt dafür. Der sechzger.de-Liveticker informiert Euch wie immer, wie es bei TSV 1860 München – FSV Zwickau steht. Nachdem Dynamo Dresden am Freitag Abend gegen die Bayernbubis wegen Unbespielbarkeit des Platzes nicht antreten durfte, winkt uns heute sogar die Tabellenführung. Diesen Angriff auf die Tabellenspitze starten wir nach dem gestrigen Ingolstädter 1:0 in Unterhaching von Platz 3 aus.

Jeff Saibene in Kaiserslauten entlassen

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Nach der heutigen 0:1 Niederlage gegen den SV Wehen auf dem heimischen Betzenberg zog die sportliche Führung des 1. FC Kaiserslautern die Notbremse: Nach dem Spiel wurde Trainer Jeff Saibene in Kaiserslautern entlassen. Der 52- jährige Luxemburger war erst am 2. Spieltag dieser Saison zu den roten Teufeln gestoßen und betreute die Mannschaft nur 20 Spiele.

Durchwachsene Bilanz

In diesen 20 Spielen konnte Jeff Saibenes Mannschaft nur 18 Punkte holen (3 Siege, 12 Unentschieden, 5 Niederlagen). Beim Auftritt unserer Löwen am 15. Dezember sahen wir in unserem Liveticker einen sehr schwachen Auftritt der Lauterer. Zitat aus dem Speilfazit:

“Um den FCK muss man sich wirklich Sorgen machen… Schuldenfrei in die Regionalliga???”

Saibene scheint die Situation nicht in den Griff bekommen zu haben. Aus den sechs Spielen nach unserem Auftritt am Betze sprang für die Lauterer lediglich ein Sieg in Uerdingen (bzw. Düsseldorf) heraus. Zwei Unentschieden und drei Niederlagen komplettieren die Bilanz.

Nachfolger noch unklar

Wer Jeff Saibene in Kaiserslautern beerben wird, ist aktuell noch unklar. Klar ist hingegen, dass derjenige keine leichte Aufgabe übernehmen wird. Zum Einen sind zahlreiche Neuzugänge aus dem aktuellen Transferfenster in die Mannschaft zu integrieren. Zum Anderen stehen die Lauterer in der Tabelle gerade mal wegen der um ein Tor besseren Tordifferenz nicht auf einem Abstiegsplatz.

 

Sechzig@18:60: Ex-Löwe wechselt zurück in die 3.Liga ++ 22.Spieltag

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TSV 1860 München Nachrichten zum Feierabend kompakt; Bild von der Westkurve im Grünwalder Stadion

Guten Abend zusammen!

Das Transferkarussel in der 3.Liga dreht sich weiter und unsere Vorberichterstattung hat heute Zuwachs bekommen. Achja, Fußball wurde natürlich auch noch gespielt.

Geburtstagskind

Wir konnten das Rätsel aus Sechzig um Sieben auflösen und gratulieren auch an dieser Stelle noch einmal: Alles Gute, Stephan Salger. Ausführliche Wünsche gab es heute kurz danach von uns natürlich auch.

TAKTIKTAFEL

Weiter ging es im Takt und unsere TAKTIKTAFEL zum kommenden Gegner FSV Zwickau ging online. Dieses Mal gab es auch gleich ein paar Bilder dazu, damit ihr die wichtigsten Spieler des Gegners schon einmal gesehen habt.

Expertentipps

Drei Stunden darauf folgte unsere nächste Spieltagsrubrik. Die Antwort auf das zweite Rätsel aus SuS wurde damit ebenfalls erbracht. Tim Rieder hat dieses Mal für die Partie gegen die Sachsen seinen Tipp abgegeben.

Samstagspartien des 22.Spieltags

Die Ergebnisse der Samstagsspiele aus der 3.Liga haben wir euch hier zusammengefasst. Die Konkurrenz im oberen Tabellendrittel war dabei im Einsatz und auch ein Tabellennachbar war gefordert. Besonders spannend war für Fans des TSV 1860 die Partie mit Türkgücü-Beteiligung. Neben dem Blick auf die aktuelle Tabelle ist auch der Zustand des Rasens ein spannendes Thema.

Transferkarussell

Apropos Türkgücü… Heute Nachmittag griffen wir noch das Transfergerücht auf und soeben kam schon die Bestätigung. Ein ehemaliger Löwe wechselt auf Leihbasis bis zum Sommer zu Türkgügü München. Erst im Juni 2020 mussten wir leider dessen Abgang verkünden, nun kehrt der 21-Jährige nach München zurück.

Blick nach vorne: Sechzig live

Es ist zwar noch ein bisschen hin, die Nachricht dürfte aber trotzdem viele von euch erfreuen. Die Partie TSV 1860 München – Hansa Rostock wird live im BR und NDR übertragen. Natürlich gibt es zu dieser Partie trotzdem den sechzger.de Liveticker. 🙂

Die Samstagsspiele der dritten Liga am 22. Spieltag der Saison 2020/21

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Symbolbild Schiedsrichter VAR 3. Liga Regeln Saison
Manchmal ein undankbarer Job, aber immer mittendrin statt nur dabei: der Schiedsrichter

Der 22. Spieltag der dritten Liga stach vor allem durch einige Spielabsagen heraus. So fielen die Spiele Dynamo Dresden – FC Bayern II und Viktoria Köln – 1. FC Magdeburg dem schlechten Wetter zum Opfer und wurden kurzfristig abgesagt. Das Spiel KFC Uerdingen gegen Hansa Rostock wurde hingegen Corona-bedingt abgesagt, was dem KFC vermutlich ganz recht gekommen sein dürfte. Die Düsseldorfer Arena stand ja als Spielstätte nach den ausstehenden Mietzahlungen der Krefelder ohnehin nicht (mehr) zur Verfügung. Hier ein Blick auf die Samstagsspiele der dritten Liga:

SC Verl – SV Meppen 3:1

Gespielt wurde allerdings auch noch und 1860-Verfolger SC Verl setzte sich erwartungsgemäß mit 3:1 gegen den SV Meppen durch. Die Verler bleiben damit 3 Punkte hinter den Löwen, haben aber die gleiche Spielanzahl wie der TSV 1860 absolviert.

1. FC Kaiserslautern – Wehen Wiesbaden 0:1

Die roten Teufel bleiben im Tabellenkeller. Daheim verlor man knapp mit 1:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden. Ex-Löwe Tim Rieder wurde zur Halbzeit eingewechselt. Bemerkenswert noch, dass die Lauterer in der 71. Minute das erste Mal auf das Tor der Gäste schossen.

SpVgg Unterhaching – FC Ingolstadt 0:1

Einen Platz hinter den roten Teufeln und somit auf einem Abstiegsplatz bleibt die Spielvereinigung aus Unterhaching. Daheim verlor man mit 0:1 gegen den FC Ingolstadt. Den Löwen freut es nicht – Ingolstadt schiebt sich damit wieder einen Punkt vor den TSV 1860 und steht (vorübergehend) auf Platz zwei.

Bemerkenswert ist die rote Karte für Schwabl. Nicht etwa für den spielenden Kapitän, sondern für den Präsidenten Manni Schwabl. Er musste wegen Reklamierens auf die Tribüne.

SV Türkgücü München – SV Waldhof Mannheim 0:2

Viele Löwen-Fans schauten mit großen Augen in die Heimat des TSV 1860, das Sechzgerstadion. Dies aus mehreren Gründen: Zum einen spielten mit Türkgücü München und Waldhof Mannheim zwei Verfolger der Löwen, zum anderen wegen dem Zustand des Rasens im Grünwalder Stadion.

Der SV Türkgücü München verlor überraschend sein Heimspiel gegen Waldhof Mannheim mit 0:2. Damit haben beide Vereine heute noch ein Spiel mehr als die Löwen (22), aber vier Punkte weniger. Die Löwen könnten diesen Vorsprung morgen auf 7 Punkte ausbauen. Einen Erfolg gegen Zwickau vorausgesetzt. Die TAKTIKTAFEL zu diesem Spiel ist bereits online. Aber Vormittag halten wir Euch im Liveticker wie gewohnt über alles zum Spiel auf dem Laufenden.

Bemerkenswert: Laut Sport1 wird Türkgücü unter anderem Ex-1860-Spieler Noel Niemann ausleihen (Artikel hier).

Dresden führt nach den Samstaggspielen der dritten Liga also weiter die Tabelle an, die Löwen können aber morgen mit einem Sieg vorbei ziehen und sich an die Spitze setzen.

Noel Niemann auf Leihbasis zu Türkgücü München

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(Foto von Martin Kolmberger)

Noel Niemann spielt bis Saisonende 2020/21 für Türkgücü München

Das berichtet zumindest Sport1 via Twitter. Niemann war erst nach der Saison 2019/20 vom TSV 1860 München zu Arminia Bielefeld nach Vertragsablauf gewechselt.
Sechzger.de berichtete von diesem Wechsel seinerzeit als erstes Medium. Nun ist es Sport1 bzw. Reporter Rainhard Franke, der via Twitter von dem Leihgeschäft berichtet. Dies widerspräche jedoch einer Meldung der Abendzeitung vom 18. November 2020, die eine Leihe von Niemann wegen einer Schulterverletzung ausschloss.

Update: inzwischen haben beide Clubs die Leihe bestätigt

Noel Niemann

Noel Niemann war bisher bei Armina Bielefeld lediglich zu einem kurzen Einsatz beim blamablen Pokal-Aus gegen Viertligist Rot-Weiß Essen zum Zug gekommen. Anschließend spielte er nicht mehr und dann kam noch die Schulterverletzung hinzu. Sein Vertrag bei Arminia Bielefeld läuft noch bis 2024.

Maxime Awoudja

Zudem soll Maxime Awoudja vom VfB Stuttgart noch Türkgücü verstärken – ebenfalls auf Leihbasis.

Der SV Türkgücü München ist somit nach den Rückzugsplänen kurz vor Weihnachten bzw. dem Rückzug vom Rückzug kurz danach einmal mehr in den Schlagzeilen.

Aktuell verstärkt sich der Klub, wohl um im Rennen um die Aufstiegsränge zur 2. Fußball-Bundesliga noch einmal ein gewaltiges Wörtchen mitzureden. Am heutigen Spieltag scheinen die Ziele von Türkgücü München jedoch zumindest einen kleinen Rückschlag erhalten zu haben. Der SV Waldhof Mannheim gewann im Sechzgerstadion gegen Türkgücü mit 2:0.

Ex-Löwe Aaron Berzel baute in diesem Spiel hingegen seine Spitzenposition bei den Gelben Karten weiter aus. Mit dem elften gelbem Karton ist er in der dritten Liga Spitzenreiter. Der Verteidiger war beim TSV 1860 einer der Publikumslieblinge. Auch bei sechzger.de in der Redaktion – nicht zuletzt, weil Aaron Berzel der erste Löwenspieler war, der sechzger.de für ein ausführliches, persönliches Interview zur Verfügung stand.

Dafür noch einmal ein herzliches “Vergelt´s Gott Aaron” – wir drücken Dir die Daumen, so lange Du mit Türkgücü nicht vor dem TSV 1860 landest oder gegen ihn spielst.