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Der Start ins Jahr 2024 überascht die Löwenfans

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Die sechzger.de-Redaktion besteht (bis auf eine Ausnahme) nicht aus hauptberuflichen Journalisten. Fast alle an dem Projekt Beteiligten haben zwar – teilweise jahrelange noch aus Printzeiten herrührende – Erfahrung mit dem Schreiben über Fußball im Allgemeinen und den TSV 1860 im Speziellen. Und doch sind wir in erster Linie Löwen-FANS. Und entsprechend ist aktuell auch die Stimmung in der Redaktion. Wie so oft bei Sechzig: Nach ein paar Niederlagen in Folge befürchtet man Schlimmstes, nach – wie im aktuellen Fall – drei Siegen, richtet sich der Blick plötzlich wieder nach ganz weit oben. Das bekannte Sprichwort vom demnächst zu kaufenden Brasilianer (was jedoch in der 3. Liga gar keinen Sinn ergibt) ist wohl bekannt.

Altuelle Umfrage zum Start ins Jahr 2024

Die aktuelle Erfolgswelle unter dem neuen Coach Argirios Giannikis mit sieben ungeschlagenen Spielen und zuletzt drei Siegen in Serie – zwei davon über echte Spitzenteams der Liga – hat also durchaus eine neue sportliche Hochstimmung bei den Fans erzeugt. Und zwar für die breite Mehrheit völlig überraschend. In unserer jüngsten Umfrage, an der sich 764 User*innen beteiligt haben, gibt nur jeder Zwanzigste (5%) an, mit einem derartigen Jahresstart gerechnet zu haben, weil klar war, “dass die Mannschaft so stark” sei. Drei Viertel sind von den letzten Wochen trotz ihres Optimismus’ “überrascht” (24%) bzw. geben ganz offen zu, mit so einer Bilanz “nie gerechnet” zu haben (52%). Die verbliebenen 18% der Antwortenden haben angegeben, sich Mitte Januar noch schwer schwer getan zu haben, eine Prognose abzugeben, was da auf die Löwen zukommt.

Die Ergebnisse unserer jüngsten Umfrage im Überblick

Spielvorhersagen immer optimistischer

An den Abfragen nach den Erwartungen für die unmittelbar bevorstehenden Spiele zeigt sich der steigende Optimismus der Löwenfans der letzten Wochen übrigens sehr deutlich: Rechnete Ende Januar zum Spiel gegen Sandhausen eine knappe Mehrheit von 39% noch mit einer Niederlage und nur 37% mit einem Heimsieg (ein Viertel prognostizierte die Punkteteilung richtig), gingen in das Duell mit dem FC Ingolstadt schon 58% mit der Erwartung eines Sieges, der letztlich über das Team von Ex-Coach Michael Köllner ja auch gelang. Den nächsten Dreier auf Giesing Höhen (gegen den Halleschen FC) erwartenen dann schon 80% der Teilnehmer*innen – nur ein Zehntel soviele warwn pessimistisch und fürchteten die erste Pleite des Jahres gegen den Abstiegskandidaten aus Sachsen-Anhalt.

Optimistisch nach Verl?

Spannend, wie das Votum unserer Leser*innen im Hinblick auf das anstehende Auswärtsspiel beim SC Verl ausfällt, zu dem unsere Umfrage heute Vormittag online ging. Die Ost-Westfalen waren bis zur Winterpause sicher eine der positiven sportlichen Überraschungen der Liga, sind aber zuletzt arg ins Straucheln geraten, haben den Start ins Jahr 2024 ziemlich verhauen und warten nach zuletzt drei Niederlagen (mit einem, drei und dann sogar fünf Gegentreffern) seit Ende Januar auf einen Erfolg.
Im aktuellen sechzger.de-Talk haben Redaktionsmitglieder und der Gast Plessi ihre Erwartungen für die Partie am Samstag (16.30 Uhr im sechzger.de-Liveticker) übrigens auch schon verraten.

DFL beendet Investorensuche – Ein Sieg für die Fans

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DFL beendet Investorensuche
DFL beendet Investorensuche

Mit einer überraschenden Nachricht ging Hans-Joachim Watzke, der Sprecher des DFL-Präsidiums Mitte der Woche an die Öffentlichkeit. Die DFL habe die Suche nach einem Investor eingestellt. “Eine erfolgreiche Fortführung des Prozesses scheint in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen nicht mehr möglich”, sagt er. Anhaltende Proteste der Fans und harte Diskussionen hätten die Vereine und den deutschen Profifußball nach Worten Watzkes vor eine “Zerreißprobe” gestellt. Nun habe man die Verhandlungen beendet und das Vorhaben ad acta gelegt. Ein Sieg für die Fans in den Stadien der deutschen Profiligen, die in den letzten Wochen immer wieder gegen den Einstieg eines Investors protestiert hatten.

Irritierende Nachrichten noch am Tag zuvor

Noch tags zuvor hatte die DFL kein Verständnis für die Fans gezeigt, die immer kreativere Formen des Protests in die Stadien getragen und für zahlreiche Spielunterbrechungen gesorgt hatten. Man denke über neue Szenarien und Abstimmungen nach, hatte es damals geheißen. Da es scheinbar keine Alternativen gab, wurde die Investorensuche nun beendet. Wir hatten noch Anfang der Woche berichtet, wie wichtig und richtig die Proteste der Fans waren.

Ein kurzer Blick zurück

Bereits im Mai 2023 wurde über den Einstieg eines Investors abgestimmt. Damals scheiterte das Projekt an der fehlenden Zwei-Drittel-Mehrheit der Vereine. Ende Dezember wurde erneut abgestimmt und dabei genau die erforderliche Quote von 24 der 36 Stimmen erreicht. Für Diskussionen sorgte aber das Stimmverhalten von Martin Kind, der entgegen der Anweisung des Vereins von Hannover 96 für den Einstieg gestimmt hatte. Im Anschluss begannen die Proteste, aber nicht nur in Hannover. In der ganzen Republik, protestierten die Fans mit Tennisbällen, die auf den Rasen flogen, bis hin zu ferngesteuerten Autos, die für Unterbrechungen sorgten.

Keine Verhältnisse wie in Spanien oder England

Ein Investoren-Einstieg, acht Prozent der Vermarktungsrechte hätten an CVC oder Blackstone (das sich vorzeitig aus dem Bieterprozess zurückgezogen hatte) veräußert werden sollen, zum Preis von etwa einer Milliarde Euro, hätte mit Sicherheit zu einer weiteren Kommerzialisierung des Profifußballs geführt. Dies haben die Fangruppen nun gemeinschaftlich unterbunden. In Spanien, wo CVC ein Gesellschafter ist, finden beispielsweise an einem Spieltag gestreckt über vier Tage zehn Spiele zu zehn unterschiedlichen Spielzeiten statt. Das pure Produkt Fußball für die Zuschauer am TV ohne Rücksicht auf die Fans in den Stadien. In England oder Frankreich können sich die eigentlichen Fans die Tickets nicht mehr leisten. Entsprechend leer sind oftmals die Stadien und entsprechend mau ist auch die Stimmung.

Tradition vor Seelenverkauf

Auch das Argument, die deutschen Vereine seien ohne den Einstieg eines Investors international nicht konkurrenzfähig, kann man getrost vom Tisch wischen. Sechs von sieben deutschen Clubs stehen in den internationalen Wettbewerben der UEFA in der K.O.-Runde. Die deutsche Bundesliga muss nicht den Anspruch für sich haben, dass dort die zehn teuersten Stars Europas spielen. Denn das endet in einem Verkauf der Seele und in einem Verlust der Identität der Clubs, die dann aus dem Ausland gelenkt werden. Und zwar von Leuten denen die Sachkenntnis und die Verbindung zu der Situation vor Ort fehlt. Dann lieber weiterhin Traditionsduelle, tolle Stimmung und volle Stadien. Auch ohne einen Mbape, Benzema oder Haaland in der Bundesliga. Nicht umsonst hat die höchste deutsche Liga aktuell die besten Zuschauerzahlen aller europäischen Top-Ligen.

Isamaik sieht eine Niederlage des deutschen Fußballs

Hasan Ismaik, Investor beim TSV 1860 München, kommentierte die Entscheidung in den sozialen Medien folgendermaßen: “Es ist zweifelsfrei ein Sieg für die Ultras, aber eine große Niederlage für die weitere Entwicklung des deutschen Fußballs.”. In Anbetracht der Zahlen die dem klar widersprechen, kann man dieses Zitat wohl unkommentiert so stehenlassen.

Klares Bekenntnis zu 50+1

Das klare Bekenntnis der DFL zur 50+1-Regel und nun die Absage an einen Investoren-Deal dürften hingegen eine klare Ansage an mögliche Investoren bei allen deutschen Profi-Clubs sein, dass ihnen die Möglichkeit eines Investments weiterhin offen steht, allerdings mit der Einschränkung, dass die Entscheidungsvollmacht bei den Muttervereinen bleibt – und das ist auch gut so für die Zukunft des Deutschen Fußballs.

Ismaik: DFL-Entscheidung “Niederlage für Entwicklung des deutschen Fußballs”

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Fußball gehört den Fans
Fußball gehört den Fans

Hasan Ismaik hat auf Instagram seine Meinung zur DFL-Entscheidung über die Beendigung der Investorenverhandlungen kundgetan.

Hasan Ismaik: “Ist es das, was die aktive Fanszene will?”

In einem Instagram-Post hat Hasan Ismaik die Entscheidung der DFL, die Verhandlungen über einen Investoreneinstieg niederzulegen, kritisiert. Der Mehrheitsgesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, der kürzlich offen zu einer Revolution gegen die FIFA aufgerufen hatte, äußerte sich auf dem sozialen Netzwerk wie folgt:

“Mit großem Bedauern habe ich gestern registriert, dass die DFL die Verhandlungen mit dem einzig übriggebliebenen Investor auf Druck der aktiven Fanszene abgebrochen hat. Es ist zweifelsfrei ein Sieg für die Ultras, aber eine große Niederlage für die weitere Entwicklung des deutschen Fußballs. Die DFL und auch die Fans hätten mit diesem Milliarden-Deal ohne Stimmrecht keinen Nachteil gehabt, sondern deutliche Vorteile daraus gezogen”.

Ein “Milliarden-Deal” wäre es jedoch mitnichten gewesen: 300 Millionen Euro der gezahlten Milliarde hätten für Rückzahlungen an den Investor zurückgestellt werden müssen. Effektiv hätten also nur 700 Millionen Euro zur Verfügung gestanden.

Welche Vorteile man verpasst, lässt Ismaik offen

Welche Vorteile der Investoren-Deal genau gebracht hätte, ließ Ismaik offen. Die Attraktivität der Wettbewerbe, gemessen an den Zuschauerzahlen der verschiedenen Ligen, kann er jedoch nicht gemeint haben. Das Zuschauerinteresse in Deutschlands Stadien übertrifft (trotz fehlenden Investoren-Fremdgelds und trotz 50+1-Regel) das der anderen europäischen Topligen:

      1. Bundesliga – 39.116
      2. Premier League – 38.354
      3. Serie A – 30.859
      4. La Liga – 29.136
      5. 2. Bundesliga – 28.332
      6. Ligue 1 – 26.620

Zudem kritisierte Ismaik, dass die Verhandlungen trotz einer befürwortenden Abstimmung der 36 (derzeitigen) DFL-Clubs mit Erreichung der 2/3 Mehrheit dennoch abgebrochen wurden.

“Jetzt will die DFL nichts mehr davon wissen?”

“Die Vertreter von Klubs aus der 1. und 2. Bundesliga hatten für den Investoren-Deal gestimmt und jetzt will die DFL davon nichts mehr wissen, und das nur, weil man vor den lauten und organisierten Fans Angst hat?”

Dies ist nur die halbe Wahrheit. Ismaik scheint entgangen zu sein, dass die entscheidende Stimme in der Abstimmung zugunsten des Investoreneinstiegs mutmaßlich von Martin Kind abgegeben worden war – entgegen einer ausdrücklichen Weisung von Hannover 96, welche diese aufgrund der 50+1-Regel auch so erteilen durfte. Auch die DFL wusste von dieser Weisung und somit auch, dass Kind sich über 50+1 hinweggesetzt hatte. Somit war die Abstimmung unter Berücksichtigung der 50+1-Regel bereits rechtlich fehlerbehaftet und der DFL drohten entsprechende rechtliche Schritte von Hannover 96 mit ungewissem Ausgang. Dass Ismaik, der selbst seit Jahren gegen die 50+1-Regel vorgeht, in Martin Kinds Verhalten keine Problematik sieht, ist natürlich nur logisch – richtig aber deshalb noch lange nicht.

Zudem war es wohl nicht die “Angst” vor den organisierten Fanszenen, sondern der drohende, immense Imageverlust der Bundesligen durch täglichen, lautstarken und medienwirksam sichtbaren Protest, der teilweise in lange Spielunterbrechungen mündete. Im Hinblick auf TV- und Vermarktungspartner ist dies ein absolut berücksichtigenswerter Belang. Die Entscheidung also auf “Angst” vor fast schon als kriminelle Vereinigungen dargestellte Fanszenen zu schieben, ist einmal mehr ein nicht zu Ende gedachtes Schwarz-Weiß Denken seitens Hasan Ismaik.

Als Mehrheitsgesellschafter eines Drittligisten müsste Ismaik den Schritt eigentlich begrüßen

Als Mehrheitsgesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA müsste Hasan Ismaik den Schritt der DFL, würde man ihm zukunfsgerichtetes, abgewogenes Denken unterstellen, eigentlich begrüßen.

Durch den Einstieg eines Investores und damit verbundenes, zusätzliches Geld, welches zu einem nicht unbeträchtlichen Teil auch an die 36 Clubs der 1. und 2. Bundesliga ausgeschüttet werden sollte, würde sich die Schere zwischen 2. Bundesliga und der Dritten Liga noch weiter öffnen und ein Verbleib in Liga zwei wäre nach einem Aufstieg aus der Dritten Liga aufgrund der nun noch deutlich höheren Diskrepanz der finanziellen Möglichkeiten zwischen den “old 18” und Neulingen im Unterhaus noch schwieriger zu bewerkstelligen.

Und auch Absteiger aus der 2. Bundesliga wären gegenüber den verbliebenen Drittligisten aufgrund der erhaltenen Gelder deutlich im Vorteil. Eine Wettbewerbsverzerrung immensen Ausmaßes hätte gedroht. Wäre dies im Sinne Ismaiks gewesen? Womöglich hatte er dies gar nicht im Blick.

Ismaik befürchtet steigende Preise für die Fans in Ticketing und Merchandising

Ismaik sieht als Konsequenz des Nicht-Einstiegs des Investors auch Nachteile auf die Fans zukommen. “Leidtragender wird am Ende der Konsument (der Fan) sein, der etwa mit höheren Kosten bei den Eintrittspreisen oder im Merchandising rechnen muss.”

Diese – aus Sicht Ismaiks – automatische Folge des Nicht-Einstiegs des Investors bei der DFL ist nicht nachvollziehbar. Am Beispiel der englischen Premier League sieht man gut, dass Merchandising, Ticketpreise und Verpflegung rund um den Fußball deutlich höher sind als in Deutschland. In England gibt es kein 50+1 und die Liga ist mit Fremdgelder überschwemmt.

Immerhin hier können die Löwen aufatmen: diese Aussage kann sich wohl nur auf die Clubs der 1. und 2. Bundesliga beziehen. Und aufgrund bereits bestehender rekordverdächtiger Ticketpreise  beim TSV 1860 dürfte eine weitere Erhöhung den Schock der Fans in Grenzen halten.

Glücklicherweise sinken beim TSV 1860 die Preise für das Merchandise: die Trikots (Heim-, Auswärts-, Ausweich- und Wiesntrikot) sind so schlecht verkauft, dass sich die Löwenfans bei 11 Team Sports inzwischen mit bis zu 50% Rabatt eindecken können.

DFL bekannte sich erneut zu 50+1

Die DFL sie die entscheidende Abstimmung zum Investoren-Einstieg zwar als rechtssicher an:

Dieses Votum wird innerhalb des Präsidiums und nach Einschätzung der Juristen als rechtswirksam angesehen. 

Jedoch hat sie sich gestern erneut deutlich zu 50+1 bekannt:

Gleichwohl darf nicht verkannt werden, dass es diesem Votum aufgrund der Vorgänge um Hannover 96 an breiter Akzeptanz fehlt. Darüber hinwegzugehen, darf vor dem Hintergrund des hohen Guts, das wir mit der 50+1-Regel in unseren Händen halten, nicht unser Ansatz sein. Das DFL-Präsidium steht einmütig zur 50+1-Regel. 

Bald dürfte die Abstimmung zu 50+1, die Ismaik aufgrund angeblicher Befangenheit eines Beteiligten verzögern ließ, stattfinden und die Regel im Deutschen Fußball manifestieren, auch wenn Ismaik selbst an den Fall der Regel “in den nächsten 5 Jahren” glaubt. Das sei ihm natürlich unbenommen.

 

 

sechzger.de: Wunschaufstellungen für SC Verl – TSV 1860

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Trikot altes Wappen TSV 1860 München Wunschaufstellungen

Abdenego Nankishi und Marco Hiller sind bei den Löwen wieder einsatzbereit und drängen zurück in die Startelf. Sehen das auch die Redakteure von sechzger.de so? Wie gestalten sie ihre Wunschaufstellungen des TSV 1860 für die Partie beim SC Verl?

Wunschaufstellungen für SC Verl – TSV 1860

Thomas Spiesl & Stefan Kranzberg

Thomas und Stefan sind sich einig: Hiller und Nankishi kehren in die Startelf zurück, Richter und Ouro-Tagba müssen dafür auf der Bank Platz nehmen. Zudem bringen die beiden sechzger.de Redakteure Michael Glück wieder von Beginn an auf der rechten Abwehrseite.

Die Aufstellung von Thomas und Stefan

Christian Jung

Auch bei Christian kehrt Marco Hiller zwischen die Pfosten zurück, Nankishi hingegen muss sich noch ein wenig gedulden. Im defensiven Mittelfeld darf Marlon Frey anstelle von Manfred Starke ran.

Die Aufstellung von Christian

Bernd Winninger

Unsere TAKTIKTAFEL bringt die beiden zuletzt angeschlagenen Spieler von Beginn an, belässt die restliche Elf jedoch so wie beim Heimsieg gegen den Halleschen FC. Anders als seine Redaktionskollegen sieht Bernd die Löwen im 4-4-2 defensiv.

Die Aufstellung von Bernd

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Erkenntnisse des Bündnis-Talks: “Die KGaA ist bilanziell überschuldet”

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Bündnis Zukunft 1860 Logo Symbolbild

Das “Bündnis Zukunft 1860” hat am gestrigen Abend den ersten sogenannten “Bündnis-Talk” abgehalten und die ersten Zwischenergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt, unter anderem die Erkenntnis, dass die KGaA des TSV 1860 bilanziell überschuldet ist.

Erster “Bündnis-Talk” des “Bündnis Zukunft 1860”

Am gestrigen Abend lud das sogenannte “Bündnis Zukunft 1860” registrierte und akzeptierte Interessierte zum ersten “Bündnis-Talk” ein, welcher online stattfand. Bei mäßiger Übertragungsqualität stellte das sich als neutral bezeichnende Bündnis erste Zwischenergebnisse aus den beiden Arbeitsgruppen “Finanzplanung und Vereins- und Gesellschafterstrukturen” sowie “Vision, Marke & Kommunikation”

Thomas Heigl spricht über die Finanzen

Thomas Heigl, Vorstand des Versicherungsunternehmens und Hauptsponsors “die Bayerische”, welches Mitinitiator des “Bündnis Zukunft 1860” ist, stellte den Publikum die ersten Zwischenergebnisse der Arbeitsgruppe “Finanzplanung und Vereins- und Gesellschafterstrukturen” vor. Löwenfans, die den Verein sowie die KGaA in den letzten Jahren auch nur halbwegs aufmerksam verfolgt haben, dürften sich hier keine neuen Erkenntnisse offenbart haben. Grundtenor des Zwischenergebnisses der Arbeitsgruppe war: Die KGaA ist bilanziell überschuldet. Heigl zählte Verlustrechnungen der vergangenen Saisons auf und stellte, heraus, dass “zu jedem Bilanzstichtag (…) eine positive Fortführungsprognose benötigt” würde.

Dies hatte Präsident Robert Reisinger seit seinem Amtsantritt in beinahe jeder seiner Reden auf den Mitgliederversammlungen den Mitgliedern berichtet. Auch Ex-Geschäftsführer Fauser hatte dies im Zusammenhang mit dem Konsolidierungskurs stets als alternativlos für die Zukunft der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bezeichnet.

Heigl stellte die Möglichkeiten für die Zukunft, die seine Arbeitsgruppe herausgearbeitet hatte, heraus, um den TSV 1860 München zukünftig finanziell besser auszurichten und die Weichen in Richtung 2. Bundesliga zu stellen:

  1. Kapitalerhöhung beider Gesellschafter gemäß ihrer jeweiligen Anteile 
  2. Kapitalerhöhung nur durch HAM International Ltd. und damit einhergehende Reduzierung der Anteile des e.V.
  3. Einstieg eines Dritten Gesellschafters, welcher neues Kapital bringt a) alleine, dann reduzieren sich die Anteile vom e.V. und HAM oder b) gemeinsam mit HAM, dann reduziert sich Anteil des e.V.
  4. HAM führt Kapital durch Genussrechte zu

Bei drei Punkten wäre die Zustimmung der Mitglieder notwendig

Der derzeit gelebte Usus ist seit Jahren Nummer 4. HAM International Ltd. ist – allein aus Eigeninteresse zur Vermeidung einer Insolvenz – seit Jahren dabei, bestehende Darlehensforderungen in Genussrechte umzuwandeln.

Die Ziffern 1-3 bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung (Ziffer III.11.3.6b der Vereinssatzung). Dies trug Präsident Reisinger bereits auf der Mitgliederversammlung 2018 vor.

Auszug aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung 2018: “Rückblickend wurde damals (2011, d.Red.) aus meiner Sicht von den Verantwortlichen versäumt, Sie, die Mitglieder des TSV 1860 München, angemessen über die Chancen, aber auch über mögliche Risiken und Nebenwirkungen eines Verkaufs von Anteilen zu informieren. Die Satzung unseres Vereins war damals noch eine andere, es war die alte sogenannte “Wildmoser-Satzung”, die das Präsidium auch nicht groß dazu verpflichtet hat. Heute wäre die Situation bei der Veräußerung von Vereinseigentum satzungsrechtlich eine andere.”

Reisinger brachte eine Kapitalerhöhung bereits vermehrt ins Spiel

Präsident Reisinger hatte sich schon oft für einen dritten Gesellschafter ausgesprochen, die Gespräche über eine Kapitalerhöhung waren jedoch seitens HAM Ltd. nicht weiter verfolgt worden, wie Reisinger auf diversen Mitgliederversammlungen vermeldete:

Auszug aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung 2019: “Der Präsident wünscht sich einen gemeinsamen Weg der Gesellschafter sowie eine Neuordnung des Kooperations-Vertrages, um die wirtschaftlichen Aussichten der KGaA zu verbessern, bspw. durch weitere Gesellschafter. Herr Ismaik wurde vor zwei Monaten schriftlich über die geplante Kapitalerhöhung informiert, bisher jedoch ohne Rückmeldung zu Verhandlungsterminen.”

Auszug aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung 2021: “Zur Kapitalerhöhung werde er (Robert Reisinger, d.Red.) keine Aussage machen, da die Gespräche momentan stocken. Robert Reisinger wünscht sich eine gemeinsame Arbeit mit der KGaA zur Gesundung.”

Erst kürzlich manifestierte das Präsidium die Bereitschaft, eine Kapitalerhöhung unter Einbeziehung eines dritten Gesellschafters anzugehen:

“Hasan Ismaik selbst hat in genanntem Interview die Option ins Spiel gebracht, seine Anteile zu veräußern. Das hören wir in der Form zum ersten Mal. Unsere Haltung dazu war immer klar: Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA braucht mehr Vielfalt bei den Kapitalgebern.”

Fazit: keine neuen Erkenntnisse

Die gutgemeinte Arbeit der Arbeitsgruppe “Finanzplanung und Vereins- und Gesellschafterstrukturen” des “Bündnis Zukunft 1860” lieferte keinerlei neue Erkenntnisse. Sämtliche Zwischenergebnisse waren den informierten Fans bereits seit langem bekannt. Man darf auf die Endergebnisse mit tatsächlichen Neuansätzen und – realistischen – Lösungsvorschlägen in der Finanzsituation der KGaA gespannt sein.

Sechzig um sieben: Bündnis Zukunft präsentiert seine Ideen

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Gestern war es weitgehend ruhig um den TSV 1860 München. Sportlich könnte es kaum besser laufen nach sieben ungeschlagenen Spiele in Folge und beruhigenden elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge. Einzig abseits des Rasens gab es gestern relevante Geschehnisse: das Bündnis Zukunft präsentierte erstmals öffentlich seine Ideen.

Talk des Bündnis Zukunft: Ideen zu Finanzen und Marketing

Im Rahmen eines Online Talks stellte das Bündnis Zukunft seine Gedankenansätze zu einer rosigen Löwenzukunft vor. Thomas Heigl stellte die finanzielle Bestandsaufnahme der Privatinitiative vor. Diese beinhaltete wenig Überraschendes. Nämlich, dass die KGaA bilanziell überschuldet ist, jedes Geschäftsjahr mit negativem Ergebnis abgeschlossen wird und infolgedessen frisches Geld benötigt wird. Dazu präsentierte Heigl vier Möglichkeiten: Kapitalerhöhung durch beide Gesellschafter, einseitige Kapitalerhöhung durch die HAM (was eine Verwässerung der e.V.-Anteile bedeuten würde), Einstieg eines weiteren Gesellschafter und weiterhin Kapitalzuführung mittels Genussscheinen durch die HAM. Also nichts dabei, auf was nicht jeder interessierte Löwenfan schon seit geraumer Zeit selbst gekommen wäre.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe “Vision, Marke & Kommunikation” stellte Alexander Möst vor. Er verglich dabei den TSV 1860 München mit einem Motorradclub und man fühlte sich ein wenig an Präsident Mayrhofer und Motörhead erinnert. Es wurde ein schwer nachvollziehbares Leitbild vorgestellt, nebulös angedeutet, dass das Merchandising zukünftig “aus einer Hand” kommen solle, was wohl durch die Blume das Aus für den e.V.-Shop bedeuten würde. Bemerkenswert war noch, dass unter der Überschrift “Fans und Fanclubs” die Einführung eines Sponsoren-Arbeitskreises gefordert wurde. Am Ende schwirrte einem tatsächlich ein Klassiker von Motörhead durch den Kopf.

News aus der dritten Liga

Saabrücken gewinnt bei Viktoria Köln

Im Nachholspiel des 21. Spieltags gelang dem 1. FC Saarbrücken ein Auswärtssieg bei Viktoria Köln. Die Saarländer gingen in der 3. Spileminute durch Naifi in Führung. Direkt nach der Pause legte Brünker das 0:2 nach (47. Minute). Der Viktoria gelang durch Becker in der 55. Minute der Anschlusstreffer. In der 68. Minute scheiterte Rabihic zunächst mit einem Elfmeter an Voll, aber Naifi konnte den Nachschuss zum 1:3 verwerten. Kerber sorgte dann in der 85. Minute mit 1:4 für die endgültige Entscheidung. In der Nachspielzeit konnte jedes Team noch ein Mal treffen, so dass Saarbrücken 5:2 gewinnen konnte. Damit liegt 1860 jetzt in der Tabelle definitiv drei Punkte vor Viktoria Köln auf Rang 13.

Aue mit Personalsorgen zum Spitzenreiter

Der Sieg im Derby gegen Dynamo Dresden gibt den Schachtern naturgemäß gehörigen Auftrieb. Nach dem Tabellenzweiten haben die Auer nun direkt das Auswärtsspiel beim Tabellenersten aus Regensburg vor der Brust. Dort wird Pavel Dotchev auf zahlreiche Stammkräfte verzichten müssen. Gelb-gesperrt werden Tim Danhof und Omar Sijaric fehlen. Verletzungsbedingt können die Reise in die Oberpfalz Maximilian Thiel, Niko Vukancic und Linus Rosenlöcher nicht antreten.

Essen will mit Dabrowski verlängern

Der letzte Saison schwer umstrittene Christoph Dabrowski steht kurz vor einer Vertragsverlängerung bei Rot-Weiss Essen. Nachdem erfolgreich überstandenen Abstiegskampf der letzten Saison, spielen die Rot-Weißen diese Saison um den Aufstieg. Gute Argumente für Dabrowski, dessen Kontrakt nun kurzfristig um zwei Jahre bis 2026 verlängert werden soll.

Damit seid Ihr wieder up to date, was 1860 angeht. Wer hätte gedacht, dass man sich im Jahre 2024 nochmal an Motörgerd erinnern würde. Habt einen schönen Tag!

Bündnis Zukunft 1860 lädt zum ersten “Bündnis-Talk”

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Bündnis Zukunft 1860 Logo Symbolbild

Das “Bündnis Zukunft 1860” rund um Initiator Martin Gräfer hat zum ersten “Bündnis-Talk” geladen. Teilnehmen können nur Personen, die sich auf der Website des Bündnisses registriert haben und angenommen wurden.

“Bündnis Zukunft 1860” – was will der Zusammenschluss?

Das “Bündnis Zukunft 1860” wurde im November letzten Jahres aus Sponsoren und VIP-Dauerkarteninhabern des TSV 1860 München gegründet (Sechzger.de berichtete zuerst). Das offiziell kommunizierte Ziel des marketingmäßig stark gepushten Konstrukts ist die neutrale Unterstützung des TSV 1860 München (jedoch wohl nur des Profifußballs und des Nachwuchses) in festgelegten Arbeitsgruppen. Diese umfassen

  • Vision, Marke & Kommunikation

  • Stadion und Infrastruktur

  • Finanzplanung und Vereins- und Gesellschafterstrukturen

  • Jugend- und Nachwuchsförderung

Die Arbeitsgruppe “Meisterschaft” wird inzwischen nicht mehr auf der Website des “Bündnis Zukunft 1860” aufgeführt. Nach Informationen von sechzger.de ist die Mitwirkung in den Arbeitsgruppen jedoch nicht ohne Weiteres möglich – diese seien mitunter “ausgelastet”.

Selbst bezeichnet sich das “Bündnis Zukunft 1860” wie folgt:

Das Bündnis Zukunft 1860 ist eine Plattform von treuen und langjährigen Unterstützern des TSV 1860 München, die den Verein inhaltlich und strukturell entscheidend voranbringen möchten. Das Bündnis ist überparteilich und selbstverständlich offen für alle! Es ist geeint durch seine inhaltliche Ausrichtung, wesentliche Themen für den TSV 1860 München voranzutreiben.

Kandidaturen für die Verwaltungsratswahl?

Da sich das Bündnis Zukunft 1860 in einer seiner Arbeitsgruppen die “Vereins- und Gesellschafterstrukturen” auf die Fahne geschrieben hat, stellen sich Fans die Frage, was hiermit gemeint sein soll. Die Strukturen des Vereins sind in der Vereinssatzung geregelt, die der KGaA in der Gesellschaftsssatzung, die Zusammenarbeit zwischen den beiden KGaA-Gesellschaftern soll grundsätzlich der Kooperationsvertrag regeln.

Sind also Änderungen an personellen Strukturen geplant?

Blickt man auf den Verein, kann man die Vereinsstrukturen nicht einfach so ändern. Es wären umfangreiche Satzungsänderungen notwendig, um hier die Struktur der Gremien mit Zuständigkeiten und Rechten zu verändern.

Die personellen Strukturen in den Gremien selbst lassen sich jedoch ändern: durch Kandidaturen für die entsprechenden Gremien, insbesondere den Verwaltungsrat, der bei der Mitgliederversammlung 2024 neu gewählt wird.

Konkreten Fragen, ob das Bündnis Kandidaturen aus den eigenen Reihen für die kommenden Verwaltungsratswahlen beabsichtigt, weicht das “Bündnis Zukunft 1860” bisweilen aus und verweist auf seine Sacharbeit, es gehe ausschließlich darum, “Inhalte voranzutreiben”. Jedoch möchte man auch “Verbesserungen in den bestehenden Strukturen” erreichen. Darunter ließen sich durchaus Kandidaturen für den Verwaltungsrat subsumieren. Zudem will das Löwenmagazin aus interner Kommunikation des Bündnisses erfahren haben, dass es Absichten gibt, “auch Kandidaten für den Verwaltungsrat zu stellen. Von mindestens sieben Kandidaten ist die Rede, im besten Fall neun.”

Wie neutral ist das “Bündnis Zukunft 1860”?

Fest steht, dass das Bündnis Zukunft 1860 mit dem Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik gesprochen hat, als dieser der Stadt München einen Blitzbesuch abstattete. Die Vereinsvertreter, insbesondere das Präsidium, wurden von Ismaik nicht über dessen Besuch informiert, das Bündnis in Person von Initiator Martin Gräfer jedoch sehr wohl. Wieso unterrichtete Gräfer nicht die e.V.-Verantwortlichen und initiierte ein Treffen zwischen den Gesellschaftern, ggf. unter der Moderation des neutralen “Bündnis Zukunft 1860″?

Offen ist auch, ob das neutrale Bündnis Zukunft 1860” den Verein über die Gespräche mit Ismaik und ggf. deren Inhalte unterrichtete. Es dürfte dem Verhältnis zwischen den Gesellschaftern wenig dienlich sein, wenn nun noch eine Dritte Partei ohne entsprechende Legitimation in Verein und/oder KGaA “mitwurschtelt”, ohne dass ein Informationsfluss zwischen den Gesellschaftern zustandekommt. Verschwiegenheitsverpflichtungen sollten hier nicht als Ausreden herangezogen werden dürfen: ein neutraler Vermittler sollte sich als Bedingung für ein Gespräch gegenüber dem anderen Mitgesellschafter nie zur Verschwiegenheit verpflichten lassen.

Erwartung auf die Inhalte des “Bündnis-Talks”

Somit werden Inhalte und Ergebnisse des “Bündnis-Talks” mit Spannung erwartet. Da das “Bündnis Zukunft 1860” auch eine Frage-Antwort-Runde plant, wird es sich mit Sicherheit auch den Fragen nach der politischen Ausrichtung und etwaiger Kandidaturen für die Verwaltungsratswahl stellen müssen. Schwammige Antworten zu diesem Thema dürften bei den Löwenfans nicht gut ankommen – das konnte man schon beim Fan-Talk im Oktober letzten Jahres in der Alm beobachten, als Ex-Geschäftsführer Marc-Nicolai-Pfeifer kaum Konkretes auf die Fragen der Fans entgegnete.

 

 

 

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 – Hallescher FC

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Tsv 1860 Hallescher Fc Fotogalerie Titel

Mit der (etwas verspäteten) Video- und Fotogalerie beschließen wir die Berichterstattatung zur Partie TSV 1860 München – Hallescher FC. Auch die ungewohnte Anstoßzeit am Sonntag um 19.30 Uhr konnte die Löwen nicht stoppen.

Video aus dem Grünwalder Stadion

Nachfolgend ein Video von der Ehrenrunde nach dem 1:0-Sieg der Giannikis-Elf im Sechzgerstadion. Noch mehr Bewegtbilder rund um die Löwen findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Hallescher FC

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: Präsidium äußert sich zu Aussagen von Ismaik

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Zwei Tage nach dem Heimsieg gegen den Halleschen FC beschäftigten sich gestern noch einmal zwei Artikel mit der Partie vom Sonntagabend. Zum einen war das die Taktiktafel-Analyse, zum anderen die neue Ausgabe des sechzger.de Talks. Außerdem äußerte sich das Präsidium zu den neuen Aussagen von Hasan Ismaik und es gab einen Bericht über die aktuellen Fan-Proteste gegen die DFL. Zu guter Letzt erfolgt heute wie gewohnt auch ein Blick auf die Konkurrenz in der 3.Liga.

sechzger.de Talk Folge 145 online

Die nächste Ausgabe des Podcasts von sechzger.de ist seit gestern online zu finden. Jan spricht dabei mit seinen Gästen über den Heimsieg gegen den Halleschen FC sowie das bevorstehende Auswärtsspiel beim SC Verl. Aber auch die Vereinspolitik kommt in Folge 145 nicht zu kurz. Besprochen wird der Rücktritt von Hans Sitzberger, das Interview von Hasan Ismaik sowie der Besuch der beiden Geschäftsführer im Blickpunkt Sport.

Interview mit Ismaik in der Abendzeitung, Teil 3

Eben jenes Interview von Hasan Ismaik erschien in den letzten Tagen in insgesamt drei Teilen in der Abendzeitung. sechzger.de-Redakteur Valentin widmete sich nach Teil 1 und 2 nun auch der dritten Veröffentlichung. Dabei reist er unter dem Titel “Ismaiks Schabernack” in das Reich der Poeten – absolut lesenswert!

Präsidium nimmt Stellung zu Aussagen von Hasan Ismaik

Auch das Präsidium (aktuell bestehend aus Robert Reisinger sowie Heinz Schmidt) hat sich mit den Aussagen von Hasan Ismaik beschäftigt und ein Statement veröffentlicht. Dabei stellt es zunächst noch einmal klar, dass es keinerlei Kontaktaufnahme seitens des Mitgesellschafters gab. Insgesamt erkennt es mit den Aussagen im Interview einen Strategiewechsel seitens Ismaik. Man habe zum ersten Mal gehört, dass der Jordanier bereit sei “seine Anteile zu veräußern“. Mit diesem Schritt sehen Reisinger und Schmidt eine Chance die “ungute Polarisierung” zwischen den beiden aktuellen Gesellschaftern zu lösen.

Der Heimsieg gegen Halle in der Taktiktafel-Analyse

Zurück zum Sportlichen: erfreulicherweise gab es am Wochenende den dritten Heimsieg in Folge zu bejubeln. Bernd hat sich wie immer ausführlich in der Taktiktafel-Analyse mit dem Geschehen auf dem Platz beschäftigt. Dabei analysiert er unter anderem die Zahlenwerte und teilt die Partie dafür in vier Phasen ein. Grundsätzlich sieht er in den Löwen einen verdienten Sieger, wenn auch nicht alles Gold ist, was glänzt.

Bericht zu den DFL-Protesten und den Zusammenhang mit dem TSV 1860

Ausführlich war nicht nur die Taktiktafel, sondern auch ein weiterer Artikel bei sechzger.de. Dieser beschäftigt sich mit den Fan-Protesten rund um den möglichen Investoren-Deal der DFL. An den vergangenen Wochenenden wurden mit Tennisbällen oder ferngesteuerten Fahrzeugen Spielunterbrechungen provoziert, die mediales Aufsehen erregt haben. Thomas Spiesl hat sich den aktuellen Stand genau angesehen und ordnet die Proteste auch im Zusammenhang mit dem TSV 1860 München ein. Mittlerweile scheinen die Fans erhört zu werden: aktuell wird über eine mögliche, neue Abstimmung beraten.

Nächstes Pubquiz voraussichtlich am 06.März

Die Abteilung Vereinsgeschichte befindet sich bereits in der Vorbereitung auf das nächste Pubquiz. Geplant ist die Veranstaltung voraussichtlich für den Mittwoch, 06.März. Ort und genauer Zeitpunkt werden noch bekannt gegeben. Gut möglich ist es, dass das Pub Quiz im neuen Bamboleo stattfindet, wo die Arbeiten weiterhin auf Hochtouren laufen.

SV Sulzemoos freut sich auf den TSV 1860 München

Noch weiter in der Zukunft liegt ein weiterer Termin, auf den sich die kommenden Gastgeber aber schon jetzt freuen. Wie der SV Sulzemoos bekannt gegeben hat, wird der TSV 1860 München in der Sommer-Vorbereitung auf die Saison 2024/25 beim aktuellen Bezirksligisten zu Gast sein. Das Testspiel war ursprünglich im Jahr 2022 anlässlich des 75.Geburtstags geplant und wird nun nachgeholt.

News aus der 3.Liga

Essen vor Verlängerung mit Dabrowski

Es gab noch Zeiten, da wurde Christoph Dabrowski bei den Fans von Rot-Weiss Essen durchaus kritisch gesehen. Das ist aber mittlerweile vorbei, nicht zuletzt aufgrund der starken Saison von RWE. Momentan steht der Verein auf Platz 6 der Tabelle. Seit längerem wollen die Verantwortlichen gerüchteweise mit Dabrowski verlängern. Nun scheint neue Bewegung in die Angelegenheit zu kommen, im Raum steht ein Vertrag bis 2026.

Ristic bekommt Rückendeckung in Halle

Die Lage für den Halleschen FC ist nach der Niederlage gegen die Löwen weiter bedenklich. Mit 25 Punkten aus 26 Spielen belegt der HFC momentan Rang 16 in der 3.Liga. Mit 55 Gegentreffern stellt man die schwächste Defensive aller Drittligisten. Dennoch genießt Trainer Sreto Ristic weiterhin das “uneingeschränkte Vertrauen” des Vorstands wie nach einer Krisensitzung am Sonntagabend bekannt wurde. Doch ganz so fest im Sattel sitzt der Trainer Medieninformationen zufolge nicht. Sollte Halle am kommenden Wochenende auch gegen den VfB Lübeck verlieren, dürfte die Jobgarantie für Ristic erneut auf dem Prüfstand stehen.

Nachholspiel zwischen Köln und Saarbrücken

Heute abend ab 18:60 Uhr empfängt Viktoria Köln den 1.FC Saarbrücken im Sportpark Höhenberg. Die Partie sollte ursprünglich am 21.Spieltag stattfinden, konnte aber witterungsbedingt nicht wie geplant Ende Januar stattfinden. Mit einem Heimsieg könnte die Viktoria nach Punkten sowohl mit dem FCS als auch mit den Löwen gleich ziehen. Allerdings haben die Saarbrücker auch noch das Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching vom 25.Spieltag aufgrund der Unbespielbarkeit des Rasens nicht absolviert. Diese Partie wurde im April neu angesetzt.

Präsidium nimmt Stellung zu Ismaiks Besuch und dessen Interview

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. hat zum Besuch von Hasan Ismaik in München vergangene Woche sowie zu dessen Interview-Reihe in der Abendzeitung Stellung genommen.

“Begrüßen diesen Schritt ausdrücklich”

Wohlgemerkt begrüßt das Präsidium nicht ausdrücklich Ismaiks unangekündigten Besuch in München – dieser “Blitzbesuch” habe stattgefunden, “ohne das Präsidium davon zu informieren”. Und dies trotz “zahlreicher Einladungen sowohl schriftlich als auch mündlich” durch den Verein in der Vergangenheit. Ausdrücklich begrüßen Robert Reisinger und Heinz Schmidt die angedeutete Veräußerung Ismaiks, der durch die baldige Manifestieren der 50+1-Regel, welche er “seit dem Sommer 2017 (…) mit größtmöglichen Anstrengungen” versucht habe, “zu Fall zu bringen”.

Der Wortlaut der Stellungnahme des Präsidiums des TSV München von 1860 e.V.

Liebe Löwinnen und Löwen,

aktuell erhalten wir Nachfragen aus den Reihen unserer Mitglieder, die Vereinsvertreter mögen sich zu den Worten unseres Mitgesellschafters Hasan Ismaik aus einem mehrteiligen Interview mit der Münchner Abendzeitung äußern. Wir ordnen deshalb die wesentliche dort veröffentlichte Aussage aus unserer Sicht ein.

Hasan Ismaik ist zu einem Blitzbesuch in München erschienen, ohne das Präsidium davon zu informieren. Während Mitglieder und Medien häufig die Frage stellen “Warum spricht der Präsident nicht mit Hasan Ismaik?“, ist es tatsächlich so, dass vom Verein zahlreiche Einladungen sowohl schriftlich wie mündlich (über seine Vertreter) ausgesprochen wurden. Der Verein war und ist dialogbereit.

Seit dem Sommer 2017 hat HAM International Limited aus Dubai, das Beteiligungsunternehmen von Hasan Ismaik, größtmögliche Anstrengungen unternommen, um die 50+1-Regel in Deutschland auf juristischem Weg zu Fall zu bringen. Hasan Ismaiks Aufwand für Anwaltskanzleien und Lobbyarbeit in den vergangenen sechs Jahren ist beträchtlich. 

Begleitet waren seine Bemühungen in diesem Zeitraum häufig von einer bewusst brüsken Haltung gegenüber den gewählten Vereinsvertretern des TSV München von 1860 e. V.. Der Umgang mit uns war erkennbar strategisch motiviert und sollte den Verein und seine gewählten Vertreter in der Öffentlichkeit delegitimieren 

Die Beschwerde vor dem Bundeskartellamt scheint nun aber nicht zum gewünschten Erfolg zu führen. 50+1 wird in Deutschland aller Wahrscheinlichkeit nach als Norm Teil des Regelwerks für den Profifußball bleiben. Vor diesem Hintergrund erkennen wir einen Strategiewechsel bei unserem Mitgesellschafter – auch im Umgang mit dem Mutterverein. Sollte dieser dazu führen, die Handlungsmöglichkeiten für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu verbessern, sehen wir dem als Vereinsvertreter mit großem Interesse entgegen.

Hasan Ismaik selbst hat in genanntem Interview die Option ins Spiel gebracht, seine Anteile zu veräußern. Das hören wir in der Form zum ersten Mal. Unsere Haltung dazu war immer klar: Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA braucht mehr Vielfalt bei den Kapitalgebern. Dann löst sich auch die ungute Polarisierung zwischen unserem alleinigen Mitgesellschafter und dem Verein. Wenn dazu jetzt die Bereitschaft besteht, begrüßen wir diesen Schritt ausdrücklich.

 

Das Präsidium,

Robert Reisinger, Heinz Schmidt