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Sechzig um Sieben: 1860 startet mit Heimsieg gegen Duisburg

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Das Jahr 2024 begann für den TSV 1860 in der 3.Liga mit einem Auftakt nach Maß. Vier Tore sorgten am Samstag für einen Heimsieg gegen den MSV Duisburg. Zum Start in eine neue Woche gibt es einen Überblick aller Themen rund um die Löwen sowie deren Konkurrenten.

Giesinger Gedanken nach dem Heimsieg gegen Duisburg

Spielbericht, die Pressekonferenz nach dem Spiel oder eine Fotogalerie – rund um den Heimsieg gegen den MSV Duisburg gab es bei sechzger.de wieder zahlreiche Berichte. Als fester Bestandteil zählen dazu auch die Giesinger Gedanken, die dieses Mal von Arzneimitteln geprägt waren. Gelohnt hat sich die Einnahme für Thomas dann schlussendlich auf jeden Fall – die Löwen siegten bekanntlich mit 4:1.

Linus Straßer siegt in Kitzbühel

Großen Jubel gab es aus weiß-blauer Sicht nicht nur auf dem Rasen, sondern auch auf der Piste. Linus Straßer gewann den Slalom in Kitzbühel und feiert damit seinen bislang größten Erfolg. Vor allem im zweiten Durchgang legte der Skilöwe eine starke Zeit hin und ließ damit alle Konkurrenten hinter sich.

Löwenfans folgen zahlreich nach Lübeck

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – das gilt im Besonderen bei einer Englischen Woche. Eben jene steht an und es geht für den TSV 1860 München gegen dem VfB Lübeck. Trotz weiter Anreise machen sich wieder viele Löwenfans auf den Weg – auf sie ist einfach Verlass.

News aus der 3.Liga

Der 21.Spieltag

Die ersten Duelle im Neuen Jahr sind über die Bühne gegangen – mit Ausnahme des Duells Viktoria Köln – 1.FC Saabrücken, dass witterungsbedingt verschoben werden musste. Münster bejubelte am 21.Spieltag gegen Arminia Bielefeld einen Derbysieg, während der Tabellenführer aus Regensburg nicht über ein 1:1 gegen den SC Verl hinauskam. Die nächsten beiden Löwengegner Lübeck und Sandhausen gewannen ihre Spiele jeweils. Seit 11 Spielen ohne Sieg ist nunmehr die zweite Mannschaft des SC Freiburg II, die fast schon folgerichtig den letzten Platz belegt.

Paetow neuer Kapitän in Verl

Nach dem Abgang von Mael Corboz zu Ligakonkurrent Arminia Bielefeld hat der SC Verl einen neuen Kapitän bestimmt. Der 28-jährige Torge Paetow führt die Mannschaft künftig auf dem Feld an. Das entschied Trainer Alexander Ende. Paetwo ist seit 2022 in Verl und lief zuvor für den Viertligisten Weiche Flensburg auf.

Regensburg wochenlang ohne Gebhardt

Bereits vor dem Duell mit Verl musste Tabellenführer Jahn Regensburg einen Rückschlag hinnehmen. Stammtorwart Felix Gebhardt hat sich im Training verletzt und fehlt dem SSV voraussichtlich mehrere Wochen. Vertreten wird er in dieser Zeit von Alexander Weidinger.

 

800 Fans folgen dem TSV 1860 München nach Lübeck

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TSV 1860 München Fanschal am Holstentor in Lübeck

Nur wenige Tage nach dem Sieg gegen den MSV Duisburg geht es für die Löwen bereits weiter in der 3.Liga. Nächster Gegner ist der VfB Lübeck – und trotz weiter Anreise unter der Woche folgen rund 800 Fans dem TSV 1860 München in den hohen Norden.

Auswärtsblock gut gefüllt: 800 Fans des TSV 1860 in Lübeck

In der kommenden Woche stehen für die Löwen gleich zwei Partien auf dem Programm. Im Rahmen einer Englischen Woche trifft die Mannschaft von Argirios Giannikis kurz nach dem Heimspiel gegen Duisburg auf den VfB Lübeck. Am Wochenende empfängt der TSV 1860 dann im Grünwalder Stadion den SV Sandhausen. Beide Gegner konnte am Wochenende dreifach punkten – Lübeck zuhause beim 2:1 gegen Waldhof Mannheim, Sandhausen gewann am 21.Spieltag auswärts mit 1:0 in Dresden.

15.000 Zuschauer sorgten gegen den MSV erneut für ein ausverkauftes Heimspiel der Löwen. Auswärts kann der TSV 1860 ebenfalls regelmäßig auf seine treuen Fans zählen, so auch am kommenden Dienstag in Lübeck. Rund 800 Kilometer gilt es zu absolvieren, um zum Anpfiff um 18:60 Uhr im Stadion an der Lohmühle live mit dabei zu sein. Ebenso viele Fans werden sich – trotz der äußerst ungünstigen Terminierung – auf den weiten Weg machen um im Gästeblock für Stimmung zu sorgen. Mit Spannung wird dabei erwartet, ob die Mannschaft unter dem neuen Trainer Argirios Giannikis erneut punkten kann und womöglich sogar direkt den nächsten Sieg einfährt.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – MSV Duisburg

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TSV 1860 MSV Duisburg 20240120 Fotogalerie Titelbild

4:1, eine überzeugende Leistung und drei eminent wichtige Punkte im Tabellenkeller – der gestrige Sieg im eiskalten Grünwalder Straße erwärmte die Herzen der Löwenfans. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen aus Giesing und von der Partie des TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg.

Fotogalerie zu TSV 1860 – MSV Duisburg

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Straßer triumphiert in Kitzbühel

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Strasser Stockerl Kitzbühel

Heute stand für Linus Straßer das Heimrennen am Ganslern Hang in Kitzbühel an. Nach seinem unglücklichen Ausscheiden in Wengen gelang dem Skilöwen der Sieg in Kitzbühel. Damit feierte Straßer den bisher größten Sieg seiner Karriere.

Straßer mit Top-Leistung im ersten Durchgang

Straßer fuhr als Kind für den Skiclub Kitzbühel und kennt den Ganslern Hang daher aus dem FF. Der Skilöwe ging mit Nummer 6 auf die stark vereiste Piste und zeigte eine starke Fahrt. Er baute lediglich einen kleinen Fehler nach einem Geländeübergang ein, der ihn etwas Zeit kostete. Allerdings kam kaum einer der Top-Stars fehlerfrei den berühmt-berüchtigten Ganslern Hang hinunter. Besonders die Norweger hatten sich beim Material verspekuliert und schieden reihenweise aus. So lag Straßer nach dem ersten Durchgang auf dem vierten Rang mit einem Rücktsnad von 0,40 Sekunden. Es führte etwas überraschend der Schwede Kristoffer Jakobsen vor dem Schweizer Daniel Yule (+ 0,05 Sekunden) und dem sehr formstarken Österreicher Manuel Feller (+0,23 Sekunden). Sebastian Holzmann qualifizierte sich als 22. für den zweiten Lauf (+1,69 Sekunden), Anton Tremmel als 27. mit 2,32 Sekunden Rückstand.

Tremmel und Holzmann kommen ins Ziel

Der zweite Lauf war etwas schwieriger gesteckt als der erste. Trotzdem konnten die beiden DSV-Läufer das Zeillerreichen. Am Ende reichte es für Tremmel zu Rang 23, Holzmann lag einen Platz davor. Tremmel zeigte sich im ARD-Interview “froh” über seine Leistung. Holzmann war glücklich, trotz suboptimaler Leistung “ein paar Punkte weggestolpert zu haben”. Bevor die besten fünf des ersten Durchgangs an den Start gingen, um das Rennen unter sich zu entscheiden, lag Dave Ryding aus England (der Sieger von 2022) in Führung.

Straßer siegt in Kitzbühel

Den Kampf um den Tagessieg eröffnete Clemet Noel (Frankreich), der nach wenigen Toren wegrutschte und ausschied. Danach stand Straßer am Start. Der Skilöwe zeigte eine tadellose Fahrt ohne erkennbaren Fehler und setzte sich unter großem Jubel an die Spitze. Damit legte er die Latte für die Nachfolgenden hoch. Feller hatte 17 Hundertstel Vorsprung auf Straßer und zeigte einer seiner wilden Fahrten mit einigen Wacklern. Er kam mit 0,79 Hunderstel Rückstand auf Straßer ins Ziel. Damit war Straßer schlechtensfalls Dritter und somit auf dem Stockerl. Der Schweizer Yule fuhr kontrolliert nach unten. Etwas zu kontrolliert, denn am Ende lag er 0,20 Sekunden hinter dem Skilöwen. Nun konnte nur noch Kristoffer Jakobsen Straßer den Sieg nehmen. Seine 0,40 Sekunden Vorsprung aus dem ersten Lauf hatte er bereits bei der zweiten Zwischenzeit verspielt. Am Ende lag er 14 Hunderstel hinter Straßer. Damit feierte Linus Straßer den Sieg in Kitzbühel und den größten Triumph seiner Karriere.

Herzliche Gratulation an den Skilöwen von der sechzger.de Redaktion!

Ab Dienstag stehen dann die Nacht-Rennen auf der Planai in Schladming an. Zunächste ein Nacht-Riesenslalom an Dienstag, bevor am Mittwoch mit dem Nacht-Slalom einer der Höhepunkte stattfinden wird.

 

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Duisburg: Grippostad und Giannikis

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Ein vernünftiger Mensch wäre gestern in meinem Gesundheitszustand nicht ins Stadion gegangen. Aber den Restrundenauftakt des TSV 1860 München konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Durch eine Überdosis Grippostad war ich in der Lage, dem Pflichspieldebüt von Argirios Giannikis beiwohnen. Und selbst wenn ich jetzt noch eine Woche flach liege: Es hat sich absolut gelohnt!!!

Mal wieder: Vernunft – Sechzig 0:1

Auch mit mittlerweile fast 50 Jahren setzt mein Gehirn irgendwie immer aus, wenn es darum geht, Vor- und Nachteile von Stadionbesuchen gegeneinander abzuwägen. Natürlich gewinnt der Stadionbesuch immer. Als 1860 in der Saison 99/00 den vierten Platz und die damit verbundene Teilnahme an der Championslegue-Qualifikation klarmachen konnte, ereilten mich am Donnerstag davor unglaubliche Bauchschmerzen. Mein Arzt sagte, dass es wahrscheinlich der Blinddarm wäre und ich ins Krankenhaus fahren sollte, um mich dort entsprechend untersuchen und dann gegebenenfalls operieren zu lassen. Ich saß schon in der U-Bahn Richtung Krankenhaus und entschied dann, Risiko zu gehen. Nach einer Blinddarm-OP am Donnerstag würde das Spiel der Löwen am Betzenberg zwei Tage später verpassen. No way! Ich redete mir ein, dass man in Deutschland lebe und ein möglicher Blinddarmdurchbruch irgendwo zwischen München und Kaiserslautern schon irgendwie würde notoperiert werden können. Überschaubares Risiko also. Am Freitag Nachmittag gingen die Schmerzen dann weg und am Samstag wurde das 1:1 der Löwen, das uns die CL-Quali in Leeds bescherte, exzessiv bejubelt. Den Blinddarm habe ich heute noch. Die Unvernunft auch.

Natürlich geht’s ins Stadion

Nachdem ich unter der Woche eine Flasche Salviathymol vergurgelte, mehrere Tuben Bronchoforton inhalierte, eine Packung Dolo Dobendan weglutschte und mehr als ein Dutzend Packungen Grippostad konsumierte (wovor einen der Beipackzettel explizit warnt), zeigte meine Gesundheitskurve sanft nach oben und ich sah mich in der Lage, das Pflichtspieldebüt von Giannikis live im Stadion zu verfolgen. Natürlich wollte ich auf meine Gesundheit achten und erst knapp vor Spielbeginn in die Kälte gehen. Ein kurzes Getränk vor dem Spiel sollte aber schon noch drin sein. Der Plan war, in der Wärme des schau ma moi einen heißen Tee zu trinken und kurz vor Anpfiff Richtung Westkurve aufzubrechen. Aber wie Tocotronic singt, war die Idee gut, doch die Welt noch nicht bereit. Denn das schau ma moi ist natürlich zum Bersten gefüllt und Tee gibt’s auch keinen. So finde ich mich mit einem Kaffee samt einem Schuss Whiskey in der Hand auf der Tegernseer Landstraße wieder. Der Schuss Whiskey wirkt. Wenn ich schon draußen bin, kann ich ja doch noch zum Grünspitz weiterziehen. Natürlich nicht ohne vorher noch ein Bierchen zu kaufen. Am Grünspitz treffe ich auf meine Freunde, wir stoßen auf die Löwen an und ziehen dann Richtung Westkurve weiter. Also fast alles normal!

Giannikis’ Löwen wirken besser als Grippostad

Nach 23 Spielminuten fühle ich mich fit wie ein Fisch im Wasser. Gerade hat Morris Schröter das 2:0 für 1860 erzielt und Sechzig stellt damit die Weichen auf Sieg. In der dritten Minute galt es, nach einem Pass von Ginczek ans lange Eck eine Schrecksekunde zu überstehen, als Sechzig in höchster Not noch zur Ecke klären konnte. Kurz danach vernaschte Schröter die halbe Duisburger Abwehr teilweise doppelt, konnte aber am Ende den Ball nicht im Tor unterbringen. Das gelang dann Julian Guttau in der 15. Minute, als er die Löwen mit 1:0 in Führung brachte. Ebenfalls nach einer schönen Einzelaktion. Die von Giannikis neu eingestellten Löwen vertreiben die Erkältungssymptome besser als Grippostad! Allerdings ist die Sonne jetzt weg und mir wird etwas kalt. Ich eile von einem Ende der Westkurve ans andere, um einen Glühwein zu besorgen, um mich etwas aufzuwärmen. Dadurch verpasse ich fast den gesamten Rest der ersten Hälfte, aber meine Spezl versichern mir, dass mir nichts Spektakuläres entgangen ist und Sechzig Alles im Griff hat.

Es wird mir kalt und kälter trotz herzerwärmender Leistung der Löwen

1860 spielt auch in der zweiten Hälfte souverän und stellt bis zur 58. Minute durch Schröter und Lakenmacher (für den es mich besonders freut) auf 4:0. Durch die hereinbrechende Dunkelheit wird es mir kalt und kälter. Ab der 65. Minute schlottere ich vor mich hin, obwohl 1860 wirklich eine herzerwärmende Leistung zeigt. Giannikis hat das Aufbauspiel deutlich verbessert. Das gefühlt minutenlange Querschiebe, das dann doch immer in einem ins Nichts vorgeholztem langen Ball endete, sieht man gestern gar nicht. Gott sei Dank! Außerdem wirkten die Außen wesentlich beweglicher und zeigten gefährliche Dribblings mit Zug zum Tor. Ebenso drangen die Giesinger Offensivspieler wesentlich variabler als unter Jacobacci in den Strafraum ein. Somit kreierte 1860 wesentlich mehr Gefahr als vor der Winterpause und gewann am Ende mehr als verdient mit 4:1. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der MSV Duisburg es schwer haben wird, die Liga zu halten, wenn er so weiter spielt.

Nächster Prüfstein: VfB Lübeck

Daher werde ich jetzt nicht wieder den Fehler machen und in eine verfrühte Jubelarie über den neuen Trainer zu verfallen. Aber auf der Leistung von gestern kann man aufbauen. Da mir bei Schlusspfiff eisig kalt ist und mein Hals schmerzt, eile ich umgehend aus dem Stadion. Ich will  schnellstmöglich ins Warme kommen. Dafür verzichte auf die Ehrenrunde und der Mannschaft den verdienten Applaus zuteil werden zu lassen. Die nächste Prüfung im Abstiegskampf wartet bereits am Dienstag in Lübeck, das gestern mit einem Sieg gegen Waldhof ebenfalls sehr gut in die Restrunde gestartet ist. Giannikis und seine Löwen haben auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich mich so gut wie nie in dieser Woche gefühlt habe. Besonders die vier Tore in 58 Minuten trugen sehr zu meinem Wohlbefinden bei. Nur kurz zum Vergleich: Die letzten vier Heimtore unter Jacobacci fielen in einem Zeitraum vom 22.08. – 21.10.2023. Danach traf Sechzig unter Jacobacci in Giesing gar nicht mehr.

Danke für die vier Tore und weiter so, Löwen! Vielleicht müsst Ihr die Wirkung von Grippostad am Dienstag nochmal verstärken…

 

Giannikis: “Es war ein tolles Feeling”

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Giannikis: "Fühlen uns gut vorbereitet"

Gelungene Heimpremiere für den neuen Löwen-Coach Argirios Giannikis: Die Löwen siegten am Samstagnachmittag gegen den MSV Duisburg verdient mit 4:1 und setzten sich damit wieder etwas von den Abstiegsplätzen ab. “Es war ein tolles Feeling”, berichtete der neue Sechzger-Trainer bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Schommer: “Haben dilettantisch verteidigt”

MSV-Trainer Boris Schommers war nach dem Spiel sichtlich bedient und sagte: “Das war ein gebrauchter Tag. Die erste Viertelstunde war okay. Alles was nach der 15. Minute kommt, damit war ich überhaupt nicht mehr einverstanden. Für mich ist es unverständlich, wie wir so schlecht verteidigen konnten. Wir haben dem Gegner zu viel Raum gegeben. Beim ersten und dritten Tor hat der Gegner mehrere Sekunden Zeit, sich im Strafraum den Ball so hinzulegen, wie er ihn haben möchte. Das ist dilettantisch verteidigt. In der zweiten Halbzeit haben wir es auch nicht besser gemacht. Das war ein sehr enttäuschendes Spiel für uns, aber wir haben in drei Tagen die Chance, es besser zu machen.”

Giannikis: “Wir haben schöne Tore herausgespielt”

Besser gelaunt war da natürlich TSV-Coach Argirios Giannikis. Er sagte nach dem Schlusspfiff: “Wir wollten einen Neustart haben. Das ist uns ganz ordentlich gelungen. Wir haben schöne Tore herausgespielt. Hatten aber in beiden Halbzeiten auch Phasen, wo wir zu passiv waren. Aber das ist normal. Der Sieg war verdient. Es war ein erster Schritt, aber es geht schon am Dienstag weiter.”

Vrenezi fällt der U23-Regel zum Opfer

Darauf angesprochen, warum Vrenezi nicht im Kader stand sagte Giannikis: “Es war eine enge Entscheidung. Der Hauptgrund warum er draußen war ist die U23-Regel.”. Vrenezi sei aber ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Der Löwen-Dompteur hofft, dass seine Schützlinge den Schwung aus dem Auftaktsieg mitnehmen können ins schwere Dienstags-Spiel beim VfB Lübeck. “Siege tun immer gut. Für die Mannschaft war es ganz wichtig zu sehen, dass wir die Prozesse aus dem Training auch auf das Spiel übertragen können.”, erklärte Giannikis.

Lob für die Fans – “Es war ein tolles Feeling”

Auch persönlich freute sich der neue Löwen-Trainer über ein gelungenes Debüt auf Giesings Höhen. “Es war ein tolles Feeling, eine tolle Stimmung. Es war gute Stimmung von den Fans”, lobte Giannikis die Löwen-Anhänger.

 

Perfekter Start: Löwen schlagen MSV mit 4:1

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Perfekter Start! Löwen schlagen MSV 4:1!

Ganz sicher war man sich im Lager des TSV 1860 nicht, ob man sich auf den Heimspielauftakt der langjährigen Bundesligisten gegen den MSV Duisburg freuen sollte. Schließlich musste man ohne Winter-Neuzugänge ins Spiel gehen und der neue Coach Argirios Giannikis war erst eine gute Woche im Amt. Hoffnung hatten die beiden Testspielsiege gegen Wattens und Bregenz gemacht. Und was da kommen sollte war ein Befreiungsschlag! Die Löwen schlagen den MSV Duisburg mit 4:1 und das hochverdient.

Verteilte Anfangsphase – dann trifft Guttau

In der Startelf gab es einige Überraschungen: Hiller stand im Tor, Glück begann genauso wie Sulejmani und auch Frey stand von Beginn an auf dem Feld. Die Gäste aus Duisburg hatten im ausverkauften Grünwalder Stadion in den ersten Minuten etwas mehr vom Spiel, doch die Löwen kämpften und fanden in die Partie. Dann war die Begegnung kurz unterbrochen als nach zwölf Minuten Stimmungsprotest gegen die DFL Tennisbälle und Schokotaler auf den Rasen flogen. Der erste Geniestreich dann nach einer Viertelstunde: Julian Guttau zog von rechts in den Strafraum, eine kleine Drehung, frecher Abschluss ins kurze Eck und die Münchner führten mit 1:0. Es folgte eine Drangphase der Hausherren.

Direktabnahme von Schröter zum 2:0

Die Münchner agierten immer ballsicherer und erspielten sich Chancen. Der bärenstarke Guttau flankte von der linken Seite in den Strafraum, ein Duisburger verlängerte per Kopf und Morris Schröter nagelte das Spielgerät per Direktabnahme in die Maschen. Die Fans hinter dem Gehäuse lagen sich in der Westkurve in den Armen. Wer hätte das gedacht. Bis zur Pause leisteten sich die Münchner zwar auch immer wieder passive Phasen, doch erschreckend schwache Zebras konnten sich kaum zwingend in Szene setzen. So ging es mit dem 2:0 in die Pause.

Schnelle Entscheidung nach dem Seitenwechsel

In der Pause versank die Sonne hinter dem Grünwalder Stadion, wo die Sonne bekanntlich Tag und Nacht scheint, doch die Löwenfans ließen sich die Freude am Spiel und der ungewohnten Offensivkraft im Münchner Eisschrank zu Giesing nicht nehmen. Es dauerte keine zehn Minuten, bis weiterhin zielstrebige Löwen das Match entschieden. Der wieder sehr umtriebige Fynn Lakenmacher scheiterte noch an MSV-Keeper Müller, doch Schröter – unbestritten der Löwe des Spiels – versenkte den Ball per Bauernspitz im Kasten. 3:0 – was will man mehr.

Lakenmacher belohnt sich sehenswert

Nun war Lakenmacher selbst an der Reihe. In sehenswerter Manier beendete er eine Torflaute in der dritten Liga. Schröter brachte den Ball von rechts in die Box, Lakenmacher nahm ihn volley und traf ins kurze Eck. Noch keine Stunde war da gespielt – vier Tore in eine Stunde nach zuvor sieben Treffern in acht Heimspielen unter Catenaggio-Trainer Jacobabbi – kein Wunder dass das Stadion trotz eisiger -5 Grad Kopf stand.

Ehrentreffer für Duisburg nur Ergebniskosmetik

Den Gästen gelang noch der Ehrentreffer zum 4:1. Nach einer Flanke und einem Kopfball war Marco Hiller – der bei seiner Rückkehr ins Löwentor erwartungsgemäß ohne Patzer blieb – dann doch geschlagen. Doch das störte am Ende wenig, sondern war nur Ergebniskosmetik. Die Löwen starteten mit einem hochverdienten 4:1-Sieg ins neue Jahr. So kann es weitergehen, gerade offensiv agierten die Münchner sehr zielstrebig und effizient. Sulejmani belebt das Spiel der Sechzger und ein äußerst flexibel agierender Guttau war von Duisburg nie in den Griff zu bekommen. Alles rund ums Spiel zum Nachlesen gibt es hier in unserem Live-Ticker!

Perfekter Start – Löwen schlagen MSV mit 4:1

Die Löwen schlagen also Duisburg mit 4:1 – ein Sieg für das Selbstvertrauen – ein Sieg für die Torjägerqualitäten und ein Sieg für den neuen Trainer Argirios Giannikis, der allen gut tut. So wichtig die drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt waren, man darf sie nicht überbewerten, denn Duisburg agierte wahrlich wie ein Absteiger. Vor allem die Defensive der Gäste war weit von Drittligareife entfernt – ganz im Gegensatz zu glücklichen, nahezu erlöst wirkenden, Löwen.

Liveticker: TSV 1860 München – MSV Duisburg (21.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 21.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem MSV Duisburg!

Zum ersten Spiel im Jahr 2024 empfängt der TSV 1860 München in der 3.Liga am heutigen Samstag den MSV Duisburg. Beide Mannschaften stecken im Tabellenkeller und wollen diesen schnellstmöglich verlassen. Das geht am besten mit drei Punkten – doch welche Mannschaft wird den Sieg holen? Die Zebras mit ihrem neuen Stürmer Daniel Ginczek – oder doch die Löwen mit dem neuen Trainer Argirios Giannikis?

Aufstellung:
Hiller – Ludewig, Verlaat (C), Glück, Steinhart – Rieder, Frey – Schröter (63. Cocic), Guttau (83. Kwadwo), Sulejmani (74. Greilinger) – Lakenmacher (83. Ouro Tagba)

Bank:
Richter (TW), Lang, Zejnullahu, Starke, Greilinger, Kwadwo, Ouro-Tagba, Cocic, Bangerter

Tore:
1:0 (15.) Guttau, 2:0 (23.) Schröter, 3:0 (53.) Guttau, 4:0 (58.) Lakenmacher, 4:1 (71.) Bakir

Gelbe Karten:
keine – Michelbrink

Die Personalsituation

Es fehlen:
Joel Zwarts (Aufbautraining), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle beim MSV Duisburg:
Caspar Jander (Gelbsperre), Dennis Smarsch (Patellasehne), Marvin Knoll (Muskelfaserriss), Marvin Bakalorz (Knieverletzung), Chinedu Ekene (Knieverletzung), Pascal Köpke (Knie-OP)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat und Tim Rieder haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen. Julian Guttau steht aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – MSV Duisburg außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – MSV Duisburg

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Tsv 1860 Msv Duisburg

Bei der richtungsweisenden Partie gegen die Zebras steht bei den Löwen mit Argirios Giannikis erstmals der neue Trainer an der Seitenlinie. Kann er Münchens großer Liebe neue Impulse geben? In seinen Wirtshaus Weisheiten analysiert Bernd Winninger, was den TSV 1860 gegen den MSV Duisburg erwartet und wie man die Meidericher womöglich knacken kann.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – MSV Duisburg

Welches Spielsystem favorisiert Boris Schommers? Welche taktische Ausrichtung ist beim MSV zu erwarten? Wer sind die Schlüsselspieler der Zebras, was deren Stärken und Schwächen? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL erläutert Bernd Winninger gewohnt kompetent, auf was sich der TSV 1860 beim kommenden Gegner besonders einstellen muss. Nehmt Euch die knapp 13 Minuten Zeit, um Euch gebührend auf das Match in Giesing vorzubereiten.

Als Pächter im Sechzgerstadion: eine Chance für den TSV 1860?

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Grünwalder Stadion Tsv 1860 Stehhalle Tickets 18.105 Plätze

Wie vor kurzem bekannt wurde, sucht die Stadt München ab Sommer 2024 einen neuen Betreiber des gastronomischen Service im Grünwalder Stadion. Es könnte sich um eine gute Gelegenheit für den TSV 1860 München handeln, selber als Pächter deutlich mehr Einnahmen aus den Verkäufen an Spieltagen zu generieren. Die Löwen scheinen jedenfalls nicht abgeneigt zu sein.

Firma Stiftl möchte weiter im Grünwalder Stadion Service anbieten

Bis Ende Februar bietet sich für Interessenten noch die Gelegenheit, sich als Pächter im Grünwalder Stadion zu bewerben. Wie die Stadt München im Bewerbungsschreiben mitteilt, endet der aktuelle Vertrag zum 30.Juni 2024. Offizieller Vertragspartner der Stadt München war Informationen von sechzger.de zufolge die Paulaner Gruppe, die den Betrieb der Stadion-Gastronomie wiederum an die Firma Stiftl unterverpachtete. Beide Firmen wurden von sechzger.de zu einem Statement bezüglich der Ausschreibung gebeten, haben bislang aber noch nicht auf die Anfrage reagiert.

Stattdessen meldete sich Lorenz Stiftl, der Betreiber der Gastronomie im Grünwalder Stadion, eigenständig am heutigen Freitag bei den Medien mit einem Statement. Darin stellt er klar, dass die Firma Stiftl gerne weiterhin den Service bei Heimspielen anbieten würde. Problematisch sei der Zustand der in die Jahre gekommenen Spielstätte, seine Firma habe aber sich mittlerweile allerdings so eingerichtet, dass Stiftl “die nächsten Jahre die Gastro weiterhin bespielen” könne.

Statement von Lorenz Stiftl im Wortlaut

Wir sind mit unserer jahrelangen Erfahrung und den über 100 Beschäftigten gut eingespielt. Und doch arbeiten wir kontinuierlich an der Qualitätsverbesserung mit speziellen Schulungen aller MitarbeiterInnen. Unser gastronomisches Angebot beinhaltet zum frisch gezapften Bier von Hacker Pschorr Wurstwaren aus der hauseigenen Metzgerei. Metzgermeister, Andreas Jung, bringt zu jedem Spiel die Würste mit dem Siegel „geprüfte Qualität aus Bayern“ frisch auf die Theke der Kioske und Gaststätte.
Große Herausforderungen für alle Beteiligten sind tatsächlich Spiele mit fundamentalen Fans. Unsere vielen KollegInnen können das hervorragend stemmen. Sie sind durch spezielle Sicherheitskonzepte, die wir entwickelt haben, auf Deeskalation geschult.

Wir haben trotz der teils maroden Situation des über 100 Jahre alten Stadions alles so aufgebaut, dass wir locker die nächsten Jahre die Gastro weiterhin bespielen können. Ich sage ganz klar, das ganze Stiftl-Team und ich wollen und können das Publikum im Grünwalder Stadion weiterhin mit unserem patenten Service bedienen.

Bewirbt sich der TSV 1860 München selbst als Pächter?

Die Firma Stiftl dürfte allerdings nicht der einzige Interessent sein, der seine Bewerbung bis Ende Februar bei der Stadt München einreichen wird. Denkbar erscheint, dass der TSV 1860 München selbst prüft, als Mieter aufzutreten und die Gastronomie zukünftig – womöglich mit einem entsprechenden Partner, der bereits auf Erfahrung in diesem Bereich zurückgreifen kann – zu betreuen. Als Pächter würden dadurch wichtige Mehreinnahmen generiert werden, die beispielsweise in die erste Mannschaft oder den Jugendbereich investiert werden könnten. Auf Anfrage von sechzger.de hält sich die Presseabteilung des TSV 1860 München derzeit bedeckt. Man könne zu der Thematik “aktuell leider keine Auskunft geben”. Eine Zusage klingt anders –auf der anderen Seite ist die Antwort auch alles andere als ein Dementi.