Aaron Berzel hat während seiner Karriere die Knochen sowohl für den TSV 1860 als auch für Preußen Münster hingehalten. Gibt es also einen besseren Kandidaten für den Ergebnistipp als den 31-Jährgen, der zuletzt für Rot-Weiß Oberhausen die Stiefel schnürte?
Aaron Berzel tippt TSV 1860 gegen Preußen Münster
Von 2017 bis 2020 stand Aaron Berzel an der Grünwalder Straße unter Vertrag und war Teil des Teams, das den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machte. Dass er sich bei den Löwen stets sehr wohl gefühlt hat, ist kein großes Geheimnis. Insofern ist auch sein Ergebnistipp wenig überraschend.
“Schwerer Tipp… Ich tippe 2:1 für die Löwen.
Torschützen: Schröter und Lakenmacher”
Für die Preußen wäre es die erste Niederlage im Jahr 2024 – Zeit wirds!
Karriereende noch nicht offiziell bestätigt
149 Spiele absolvierte der gebürtige Heidelberger im Laufe seiner Karriere in der 3. Liga für diverse Vereine. Zuletzt war er in dieser Liga für den SC Verl am Ball, löste den Vertrag jedoch im Januar 2023 auf.
Ein paar Tage später konnte Aaron Berzel jedoch bereits einen neuen Vertrag unterschreiben – diesmal jedoch eine Liga tiefer. Bei Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen verstärkte er bis zum vergangenen Sommer die Defensive, ist seitdem jedoch vereinslos. Wie er sechzger.de verriet, hat der zweifache Familienvater seine Karriere zwar offiziell noch nicht beendet, rechnet aber auch nicht mit einer Rückkehr auf den Fußballplatz.
Sechzig um Sieben, heute mit dem neuen Caterer im Grünwalder Stadion ab er neuen Saison und weiteren Themen rund um den TSV 1860.
Grünwalder Stadion ab nächster Saison mit neuem Caterer
Die Firma Stiftl wird im Mai zum letzten Mal das Bier im Grünwalder Stadion ausschenken. Nach der Ausschreibung der Stadt hat nun laut Süddeutscher Zeitung Jörg Diemb das Rennen gemacht. Er blickt dem Bericht der SZ zufolge auf jahrzehntelange Erfahrung in Gastrobetrieben zurück. Stadionerfahrung hat er ebenfalls vorzuweisen – wenn auch nicht (immer) mit so vielen Zuschauern wie es bei Heimspielen der Löwen üblich ist. Diemb ist verantwortlich für die Bewirtung im Alpenbauer Sportpark, der Heimspielstätte der SpVgg Unterhaching. Einen Stein im Brett dürfte der neue Verantwortliche bei den Löwen-Fans schon einmal haben, denn er kündigt eine Senkung des Bierpreises an. Man müsse auch als Wirt ein bisserl demütig sein, erklärt er. Mehr dazu lest ihr hier.
Nach Jesper Verlaat: auch Winkler und Kloss verlängern
Nach der Verlängerung des Kapitäns haben sich auch die Arbeitspapiere von Daniel Winkler und Tim Kloss, beides Junglöwen, offenbar automatisch verlängert. Die beiden haben einen Vertrag bis zum Sommer 2025 und werden somit noch mindestens eine weitere Saison beim TSV 1860 München bleiben. Damit reduziert sich die Anzahl der auslaufenden Verträge auf 15. Es gibt also weiterhin noch einiges zu tun für Geschäftsführer Christian Werner. Im Hintergrund dürften die nächsten Gespräche bereits laufen. Mehr dazu hier.
17.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U17 -:- (in Gaimersheim)
19.00 Uhr: FC Türk Spor Garching – Senioren B -:-
19.00 Uhr: U19 – Wisconsin College -:-
20.00 Uhr: SG Neuried/Pasing/Laim – Senioren C -:-
Samstag, 16.03.
09.30 Uhr: U9 – SV Mammendorf U10 -:-
11.30 Uhr: U15 – FC Bayern München -:-
13.00 Uhr: FC Bayern München – U14 -:-
14.00 Uhr: Profis – Preußen Münster -:-
15.00 Uhr: FC Bayern München – U13 -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SG Taufkirchen/Kirchberg -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – SG Polling/Mühldorf -:-
18.00 Uhr: Futsal – Futsal Nürnberg -:-
Die “Dauerkarten”-Umfragen auf den verschiedenen Blogs
Sowohl sechzger.de als auch db24 haben Umfragen gestartet, mit dem Inhalt, ob oder unter welchem Umständen sich die Löwenfans wieder eine Dauerkarte holen. Nachdem bei sechzger.de über 2/3 angaben, sich wieder eine Dauerkarte zu holen, waren es auf db24 nur 1/4. Mehr zu den unterschiedlichen Angaben in den Umfragen lest ihr hier.
Groundhopping Leipzig: BSG Chemie gegen den FSV Zwickau
Als feststand, dass das Spiel unserer Löwen in Dresden auf einen Freitagabend terminiert ist, kam sechzger.de-Reporter Valentin diese für Auswärtsfahrer eher ungünstige Ansetzung nicht ungelegen. Da er ein gewisses Faible für die mit Traditionsvereinen vollgepackte Regionalliga Nordost nicht leugnen kann, ging der Blick direkt auf deren Spielplan in der Hoffnung, die ein oder andere interessante Partie zu erspähen und somit den Aufenthalt im Osten auf das Wochenende auszuweiten. Gesagt, getan. Mehr zum Groundhopping in Leipzig lest ihr hier.
In Giesing wird ab Sommer das Bier billiger – das verspricht der neue Caterer im Grünwalder Stadion. Ende Februar endete die Bewerbungsfrist für die neue Ausschreibung, auf eine Anfrage von sechzger.de verriet die Stadt München vor kurzem noch keine Details. Nun ist klar: Stiftl wird die Verkaufsstände bis zum Sommer räumen müssen. Der neue Pächter heißt laut einem Bericht in der Süddeutschen Zeitung Jörg Diemb.
Neuer Pächter ab Sommer 2024 im Grünwalder Stadion
Nicht jeder Löwenfan war mit der Firma Stifl, aktueller Pächter im Grünwalder Stadion, zufrieden. Mal fehlte Kohlensäure im Bier, dann wurde der Bierpreis erhöht und ganz grundsätzlich fehlte es dem ein oder anderen an Auswahl an den Kiosken. Zuletzt gab es Medienberichte, da die flüssige Versorgung in Teilen des Stadions bei einem Heimspiel des TSV 1860 München gar komplett zum Erliegen kam. Lorenz Stiftl verteidigte sich und machte die marode Infrastruktur in der Spielstätte für den Ausfall verantwortlich. Die Stadt München entgegnete dem, dass sie davon nichts wissen würde.
Neuer Pächter betreibt Kioske in Haching
So oder so – die Ausschreibung zuletzt hat die Firma Stiftl einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge ohnehin nicht gewonnen. In der laufenden Saison bleibt noch alles beim Alten, ab dem Sommer weht dann womöglich ein neuer Wind an den Kiosken oder im VIP-Bereich. Neuer Pächter im Grünwalder Stadion wird Jörg Diemb. Er blickt dem Bericht der SZ zufolge auf jahrzehntelange Erfahrung in Gastrobetrieben zurück. Stadionerfahrung hat er ebenfalls vorzuweisen – wenn auch nicht (immer) mit so vielen Zuschauern wie es bei Heimspielen der Löwen üblich ist. Diemb ist verantwortlich für die Bewirtung im Alpenbauer Sportpark, der Heimspielstätte der SpVgg Unterhaching. Zudem trägt mit den Munich Ravens ein Football-Team seine Heimspiele dort aus. Außerdem war er bereits im Olympiastadion tätig.
In Giesing wird ab Sommer das Bier billiger
“Ich freue mich riesig auf die Herausforderung“, sagt Diemb zur SZ. Der neue Caterer sei nach eigenen Worten “tiefblau” und in Giesing aufgewachsen. Einen Stein im Brett dürfte der neue Verantwortliche bei den Löwen-Fans schon einmal haben, denn er kündigt eine Senkung des Bierpreises an. Man müsse auch als Wirt ein bisserl demütig sein, erklärt er. Die 5,50 Euro, die man aktuell im Grünwalder Stadion für eine Halbe Hacker-Pschorr bezahlt, sind tatsächlich der Höchstwert in der dritten Liga. Auch ein antialkoholisches Getränk soll es vergünstigt geben, zudem will Diemb das Speisenangebot überarbeiten.
Probleme an den Kiosken in Haching
Man darf gespannt sein, wie sich der neue Caterer macht, denn die Vorlaufzeit bis zum ersten Match der neuen Saison ist kurz. Möglicherweise muss sogar ein neues Notstromaggregat installiert werden. Die Bierversorgung soll auf jeden Fall sichergestellt sein, das zumindest verspricht Diemb. In Unterhaching war dies tatsächlich nicht immer der Fall. Bei zwei Besuchen im Sportpark innerhalb des letzten Jahres war das Helle bereits zur Pause ausverkauft: beim Relegationsspiel gegen Cottbus auf der Haupttribüne und beim Vorbereitungsturnier mit Haching, Nürnberg und den Löwen auf der Gegengerade. Mit Weißbier, das aus Flaschen in den Plastikbecher ausgeschenkt wird, kann man dies in Giesing jedenfalls nicht kompensieren. Und im Grünwalder Stadion wartet eine andere Anzahl an Besuchern auf das Catering-Team, als ein paar hundert Zuschauer, die sich zumeist in Unterhaching pro Tribüne im Stadion versammeln.
Neuer Caterer muss Vorschusslorbeeren gerecht werden
Bleibt zu hoffen, dass Diemb und sein Team sich schnell zurechtfinden im Grünwalder Stadion und es keine Probleme an den Kiosken gibt, denn: Der Löwen-Fan verzeiht viel!
Wenn das Bier mal lack ist oder der Glühwein im Januar so warm ist wie die Außentemperatur – damit kann man leben. Aber ausgehen darf das Bier auf gar keinen Fall! Das Team von sechzger.de wünscht einen guten Start. Wir freuen uns auf eine kühle Halbe Hacker-Pschorr auch in der neuen Saison!
Am vergangenen Wochenende quälte sich die Dritte zu einem 3:1-Heimsieg gegen die TSG Pasing. Im zweiten Punktspiel nach der Winterpause muss der TSV 1860 III nun beim SV München West ran. Spielbeginn ist am Sonntag um 11 Uhr auf der BSA Siegenburger Straße.
TSV 1860 III beim SV München West
SV München West? Nie gehört? Kein Wunder, denn der Verein entstand erst 2023 aus der Fusion der beiden Traditionsclubs SC Armin 1893 München und FC Ludwigsvorstadt 1959. Am vergangenen Wochenende verlor der Verein vom Westpark mit 0:3 bei der FT Gern und rangiert derzeit auf Platz 8 der Kreisliga. Die Löwen hingegen sind aktuell Dritter und dürfen sich durchaus noch Hoffnungen machen, ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Ein Sieg beim SV München West ist dabei jedoch Pflicht für den TSV 1860 III.
Die Vierte der Löwen ist ebenfalls am Sonntag im Einsatz. Sie gastiert um 13.45 Uhr auf der BSA Wolkerweg bei den Münchner Kickers und möchte die Heimniederlage gegen den Tabellenletzten TSV Gräfelfing vergessen machen.
Die Spiele im Überblick
Freitag, 15.03.
17.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U17 -:- (in Gaimersheim)
19.00 Uhr: FC Türk Spor Garching – Senioren B -:-
19.00 Uhr: U19 – Wisconsin College -:-
20.00 Uhr: SG Neuried/Pasing/Laim – Senioren C -:-
Samstag, 16.03.
09.30 Uhr: U9 – SV Mammendorf U10 -:-
11.30 Uhr: U15 – FC Bayern München -:-
13.00 Uhr: FC Bayern München – U14 -:-
14.00 Uhr: Profis – Preußen Münster -:-
15.00 Uhr: FC Bayern München – U13 -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SG Taufkirchen/Kirchberg -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – SG Polling/Mühldorf -:-
18.00 Uhr: Futsal – Futsal Nürnberg -:-
Die Tribüne in Haunstetten samt Speedway-Bahn rund ums Spielfeld
Zwei Spiele, zwei Niederlagen – so die ernüchternde Bilanz der Löwen-Amateure nach der Winterpause. Am Sonntag um 14 Uhr bietet sich der U21 des TSV 1860 bei Türkspor Augsburg die Gelegenheit, endlich mal wieder drei Punkte einzufahren.
TSV 1860 U21 zu Gast bei Türkspor Augsburg
1:2 in Dachau, 1:4 gegen Landsberg – der Re-Start der U21 war alles andere als erfreulich, nachdem das junge Team vor der Winterpause so viel Freude bereitet hatte und bis auf Platz 4 der Bayernliga-Tabelle geklettert war. Aktuell stehen die Löwen auf Rang 7, damit jedoch deutlich vor dem nächsten Gegner Türkspor Augsburg.
Die Schwaben belegen derzeit Platz 16 und schweben somit durchaus in Abstiegsgefahr und brauchen jeden Punkt. Das Team um den mittlerweile 40-jährigen Routinier Moustapha Salifou, der einst in der Premier League für Aston Villa am Ball war, ist mit zwei Remis gegen Kirchheim und Deisenhofen ins neue Jahr gestartet und möchte die Serie ohne Niederlage natürlich fortsetzen.
Auf der anderen Seite wollen die Löwen laut Frank Schmöller “eine deutliche Reaktion auf die letzten Ergebnisse zeigen, da die Mannschaft in der Pflicht steht, einen kapitalen Fehlstart zu verhindern.” Ob dem Trainer wieder Verstärkung aus dem Profikader zur Verfügung stehen wird, entscheidet sich kurzfristig. Fest steht jedoch, dass Neuzugang Brahim Moumou aufgrund muskulärer Probleme ausfallen wird.
Anpfiff ist am Sonntag um 14 Uhr im Stadion Haunstetten.
Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860 im Herbst 2021
Wir haben ein interessantes Umfrage-Experiment gewagt!
Umfrage zum Dauerkartenkauf 2024/25 auf db24
Auf dem Blog dieblaue24 war zuletzt eine Befragung online geschaltet, die ganz offensichtlich dem dort versammelten Löwenvolk die Möglichkeit geben sollte, seinen Unmut über die – laut Meinung des Blogbetreibers – viel zu schleppend verlaufende Kaderplanung für die kommende Spielzeit zum Ausdruck zu bringen. Eine Umfrage zum Stimmung machen – das kennt man von dort nur zu gut.
Kaufen Sie sich in der Saison 2024/2025 unter den aktuellen Gegebenheiten wieder eine Dauerkarte?
lautete die gestellte Frage, die man mit einem “Ja!”, einem “Nein!” oder einem zurückhaltenden “Ich warte ab, welchen Kader 1860 am Ende hat.” beantworten konnte. Großzügig hinwegsehen wollen wir an dieser Stelle über den handwerklichen Fehler, dass diese Frage gleichermaßen von aktuellen Dauerkartenbesitzern als auch von Personen ohne Saisonticket in der laufenden Spielzeit beantwortet wurde, obwohl die Formulierung “wieder” ja eigentlich nur jene Anhänger ansprach, die aktuell ein Saisonticket ihr Eigen nennen. Dass auf db24 am Ende deutlich über die Hälfte der Stimmen auf “Nein!” entfielen, dürfte der Blogbetreiber als klares Statement gegen die Arbeit der neuen Geschäftsführung an der Grünwalder Straße werten. Das Wording von den “aktuellen Gegebenheiten” deutet zumindest darauf hin. Von der inzwischen vollzogenen und öffentlichkeitswirksam kommunizierten Vertragsverlängerung mit Jesper Verlaat wusste das Team von dieblaue24 zum Zeitpunkt der Umfrageschaltung wohl noch nichts. Was ein gutes Zeichen ist. Aber dazu weiter unten noch ein Gedanke.
…auch bei uns!
Weil uns das Ergebnis der Befragung auf db24 irritierte, haben wir in dieser Woche unseren Leserinnen und Lesern die – fast – wortgleiche Umfrage ebenfalls vorgelegt. Lediglich die Formulierung haben wir ein bisschen optimiert: “Hast Du vor, Dir für die kommende Saison 2024/25 (wieder) eine Dauerkarte zu kaufen?”. Das schließt dann auch die Personen mit ein, die aktuell kein Saisonticket besitzen. Die Antwortmöglichkeiten waren bei uns identisch zu jenen beim Kollegen.
Und siehe da: Bei uns sieht das Ergebnis völlig anders aus. Über zwei Drittel aller Teilnehmenden antworten auf die Frage mit “Ja!” (bei db24 nur ein Viertel). Und nur ein Viertel unserer Umfrage-Teilnehmer will sich wiederum 24/25 keine Dauerkarte kaufen, wobei natürlich auch bei uns unkar ist, ob nicht zahlreiche Abstimmende aktuell gar kein Saisonticket innehaben und davon ausgehen auch in diesem Frühsommer keine Chance auf eines zu bekommen. Unabhängig von ihren Wünschen.
Nur 8% der sechzger.de-Leser wollen übrigens noch abwarten, welchen Kader 1860 zur neuen Saison auf die Beine stellt, ehe sie sich für oder gegen ein Saisonbillet entscheiden. Bei der kommerziellen Konkurrenz sind es mehr als doppelt so viele.
Absolute Teilnehmerzahl unterschiedlich
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die absolute Anzahl der Teilnehmer an der Umfrage sehr unterschiedlich ausfiel. Bei db24 waren es – bis die Umfrage irgendwann am Dienstag oder Mittwoch dieser Woche deaktiviert und durch eine neue ersetzt wurde – rund 1.200 Personen, bei uns bis zum Abschluss am heutigen Donnerstag 435. Aber wir sind auch nur ein ehrenamtlich betriebenes, kleines (aber feines) Fanportal. Für ein Meinungsbild der User sollte aber auch diese Anzahl an Stimmen definitiv ausreichen.
Schwierige Interpretation der Umfrage(n)
Wie interpretieren wir nun diese – ja wirklich extrem unterschiedlichen – Ergebnisse einer (fast) identischen Befragung? Tickt die Leserschaft auf db24 komplett anders, als jene bei sechzger.de? Sind hier bei uns womöglich die aktiven Stadiongänger (und Dauerkartenbesitzer) in der Mehrheit und dort die Fernsehlöwen zu Hause? Spannende Fragen, deren Antworten womöglich direkten Einfluss auf das haben, was der Fan in weiß und blau von seinem Lieblingsverein erwartet und was die tiefen Gräben zwischen den Lagern einmal mehr erklärt.
Kein Maulwurf mehr vorhanden?
Abschließend fragen wir uns noch etwas anderes, aber vielleicht viel wichtigeres: Gibt es aktuell wirklich Grund zur Ungeduld, was die Kaderplanung für 2024/25 anbelangt? Grund für Unmut, der dazu führt, dass Löwenfans den Plan, die obligatorischen Dauerkarte zu erwerben, verwerfen? Die eingangs erwähnte Vertragsverlängerung mit dem Löwenkapitän spricht eine andere Sprache!
Könnte es vielleicht sein, dass die Geschäftsführung und der neue Kaderplaner Stephan Engels sehr aktiv an der Löwentruppe für die kommende Saison basteln, der hier angesprochene Blogbetreiber aber – anders als zu früheren Zeiten – keinen exklusiven Zugriff (mehr) auf Informationen über den Verlauf dieser Planungen hat? Wir wissen es nicht. Aber das wäre definitiv eine sehr gute Nachricht für den TSV 1860 München!
“Richtig gut geschlafen und der Kopf tut trotzdem weh…”, so lautet die erste Zeile eines phänomenalen Fangesangs aus der Szene der Chemiker aus Leipzig, die mich unweigerlich an die eigene Verfassung des vergangenen Wochenendes erinnerte. Als feststand, dass das Spiel unserer Löwen in Dresden auf einen Freitagabend terminiert ist, kam mir diese für Auswärtsfahrer eher ungünstige Ansetzung nicht ungelegen. Da ich ein gewisses Faible für die mit Traditionsvereinen vollgepackte Regionalliga Nordost nicht leugnen kann, ging der Blick direkt auf deren Spielplan in der Hoffnung, die ein oder andere interessante Partie zu erspähen und somit den Aufenthalt im Osten auf das Wochenende auszuweiten. Gesagt, getan.
Gnädiger Spielplan für Groundhopper
Tatsächlich meinte es der Spieltagsgott gut mit seinen Jüngern und bot ihnen zwei überaus passable Paarungen, die mit dem Auswärtsspiel in Dresden gut kombinierbar gewesen wären. Für den Samstag wurde sich BFC Dynamo – Lok Leipzig (Spoiler: Vorhaben gescheitert, Erläuterung folgend) im Kalender angestrichen, für den Sonntag noch die Partie Chemie Leipzig – FSV Zwickau.
Die verflixte irische Versitzgrube a.k.a Irish Pub
Bewaffnet mit diesem Plan ging es also voller Vorfreude nach Dresden. Da es in diesem Bericht jedoch nicht um unser Auswärtsspiel gegen Dynamo gehen soll, erfolgt ein kurzer Zeitsprung, um nicht zu sehr abzuschweifen: nach dem Löwenspiel kurz noch den Magen beim Bahnhofsasiaten verrenkt, ging es darauf mehr oder weniger zielstrebig in den Irish Pub. Es kam, wie es kommen musste und die Niederlage wurde mithilfe der besten Medizin – reichlich Leckerbierchen und Whisky – verdaut. Zurück im Hotel ließen ebendiese Zaubertränke uns dann auch zu später Stunde auf magische Weiße in den Tiefschlaf sinken…
Zeche fordert Tribut: BFC Dynamo – Lok verpennt
Das unzauberhafte Erwachen am nächsten Morgen muss wohl hier nicht weiter erläutert werden. Es kristallisierte sich jedoch schnell heraus, dass eine Fahrt nach Berlin und die avisierte Partie des BFC Dynamo gegen Lok Leipzig aufgrund der toxischen Dosis wohl nicht realisierbar sein wird, so entschieden wir uns den Tag in Dresden zu verweilen. Der Samstag schließlich begann mit einem obligatorischen Sightseeing Touri Programm in der Altstadt. Mit kleinen, müden Äuglein wurden die barocken Prachtgebäude bewundert und entlang der Elbbrücken geschlendert. Es dauerte nicht lang, und diese kleine Wanderung zeigte seine Wirkung: nach der Kultur kommt die Kneipe, die durstigen Lebensgeister waren geweckt. Und da der Löwe nicht frisst, was er nicht kennt, machten wir uns am Nachmittag auf den Weg in denselben Irish Pub der vergangenen Nacht. Das Highlight war unzweifelhaft der Schalke Fan am Tisch neben uns, der beim Verfolgen des kuriose 3 – 3 seiner S04er gegen Paderborn unter starken Herzrhythmusstörungen leiden musste. We feel your pain!
Sonntagmittag: Chemie gegen Zwickau im Alfred-Kunze-Sportpark
Nach dem stadionfreien Samstag war die Vorfreude umso größer auf Chemie gegen Zwickau. Wir waren bereits beim Hinspiel in der Zwickauer GGZ Arena, was die beiden Szenen da über 90 Minuten akustisch und optisch abgerissen haben, ließ bereits mit den Ohren schlackern und war einer der Gründe, das Rückspiel wenn irgend möglich mitzunehmen.
Die Partie war für 13:00 Uhr angesetzt, wir machten uns gegen 11.00 Uhr mit der Straßenbahn in Richtung Leipzig Leutzsch. Rund um den Hauptbahnhof waren bereits einige Chemie- und Eintracht Frankfurt Schals unterwegs, die bekanntlich ja eine enge Fanfreundschaft pflegen. Da die Partie als erhöhtes Risikospiel eingestuft wurde, war außerdem bereits massive Polizeipräsenz anwesend. In der Vergangenheit hat es zwischen den beiden Fanlagern ordentlich gescheppert, daher die Einschätzung seitens der Staatsmacht auch nachvollziehbar. Dass direkt vor der Kurve mit einem Wasserwerfer patrouilliert wurde und das komplette Spiel über eine Polizeidrohne über dem Spiel kreiste, mag der ein oder andere dann doch als hysterisch empfinden.
Leipzig Leutzsch: Heimat der BSG Chemie
In Leutzsch angekommen, war dann auch direkt die Kreuzung zum Stadion gesperrt und der komplett in schwarz gekleidete Zwickauer Mob an uns vorbei eskortiert. Überraschenderweise kam es hierbei weder von den wartenden Chemikern, noch den Zwickauern zu Pöbeleien. Nachdem alle Zwickauer vorbei und die Straße wieder freigegeben war, führte uns ein kleiner aber feiner Spaziergang durchs Viertel zum Alfred-Kunze-Sportpark.
Dort angelangt, ging es nach kurzer Stärkung am Bierstand zügig hinein, vorbei an den trotz angekündigter harter Kontrollen entspannten Security. Im Stadion dann einem Platz am Dammsitz auf Höhe der Mittellinie eingenommen und die ersten Eindrücke auf sich wirken lassen. Und was soll man sagen, der Alfred Kunze Sportpark ist halt dann auch genau das, was Fussballromantiker sich unter einem echten Fussballstadion vorstellen. Kein unnötiges Schnickschnack, alles ein bisschen abgerockt, knatterige Lautsprecher und Leute, die Bock auf ehrlichen Fussball haben. Das Stadion war mit ca. 5000 Leuten (davon um die 1000 Gästefans) dann auch gut gefüllt und beide Ränge spürbar motiviert.
Starker Auftritt beider Kurven
Blick auf die Heimkurve
Die Heimkurve um die Diablos Leutzsch und Skins positionierte sich an ihrem Platz hinterm Tor im Norddamm. Die unüberdachte Kurve ist in einen Unter- und Oberrang geteilt und weiß optisch durchaus zu Gefallen, gerade durch das mittige ‘HALTET DIE BSG IN EHREN DAMIT SIE NIEMALS UNTERGEHT’ Banner. Die Kurve machte dann circa 20 Minuten vor Anpfiff mit durchaus brachialen B! S! G! Schlachtrufen zum ersten Mal akustisch auf sich aufmerksam. Der Leutzscher Block wusste dann auch über die gesamte Spielzeit zu überzeugen mit durchgehendem Support unter teilweisem Einbezug der Sitzplätze, kleineren Pyroeinlagen und einem Spruchband zu Ehren des 125 Jährigen Bestehens der SG Eintracht Frankfurt.
voller Gästeblock in Partylaune
Auf der anderen Seite präsentierte sich ein proppenvoller Gästeblock um Red Kaos auch von seiner besten Seite. Der gesamte Mob war zu Beginn der Partie noch in schwarz gekleidet, im Laufe der Partie wurden gesammelt die Jacken gelüftet und der Block in weiß und rot gehüllt. Dazu 90 Minuten Dauersupport mit fast hundertprozentiger Mitmachquote, große Schwenker mit jeweils einem großem Buchstaben (V – O – R – A – N & K – A – O – S), Rauch und Pyro.
Von beiden Rängen insgesamt eine mehr als beachtliche Leistung, von der einige Profivereine sicher nur Träumen können.
Erste Halbzeit: viel Kampf, Chemie mit leichten Vorteilen
Beide Mannschaften hauten von Anpfiff weg alles rein, wobei die Gastgeber mit einer kontrollierten Offensive die Partie leicht dominierten. Sie versuchten es immer wieder mit Fernschüssen auf dem schwierigen Boden, keiner davon wurde für den Gästekeeper aber wirklich brenzlig. Zwickau konnte vor der Pause nur wenige offensive Akzente setzen, da die BSG-Defensive die FSV Angreifer größtenteils unter Kontrolle hatte. Die beste Chance auf Zwickauer Seite bot sich Veron Dobruna, der eine Flanke von Martens von rechts knapp verfehlte (11.). In der gefährlichsten Aktion auf Chemie Seite traf Philipp Wendt kurz vor der Halbzeit nur die Latte mit einem Flanken-Torschuss. So ging es mit einem verdienten Unentschieden in die Halbzeit.
Zweite Halbzeit: mehr Kampf und Tore
Nach der Halbzeitpause übernahm der Drittliga-Absteiger aus Zwickau von Beginn an das Ruder. Kurz nach Wiederanpfiff haute FSV Stürmer Marc-Philipp Zimmermann den Ball nach einer sauberen Kombination knapp drüber, Minuten später scheiterte Dobruna an dem starken BSG-Schlussmann Bellot. Spätestens danach spielten beide Teams offensiv ausgerichtet. In der 63. Minute erhielt der FSV einen meiner Meinung nach lächerlichen Foulelfmeter. Den Elfer verwandelte Herrmann dennoch, obwohl Chemie-Torwart Bellot noch seine Finger an den Ball bekam.
Fast im Gegenzug jedoch der Ausgleich durch einen effektiv gespielten Konter: Chemiker Surek schob einen flachen Pass von Hilßner ins Tor. Anschließend presste die BSG, doch die Zwickauer verteidigten geschickt. Die spielentscheidende Szene zugunsten des FSV kam durch einen groben Schnitzer in der Leipziger Abwehr zustande. Voigt eroberte den Ball nach eine Fehlpass, blieb vorm Kasten cool und schob zum 1:2 in der 87. Minute ein. Die BSG drängte die letzten Minuten vehement auf den Ausgleich, und kam auch nochmal zu Chancen. Am Ende brachte der FSV aber den Sieg mit cleverer Spielweise über die Zeit.
Da bekanntlich Bilder mehr als tausend Worte sagen, hier eine ausführliche Zusammenfassung der Partie:
Kurzweilige BlaBlaCar Heimfahrt
Nach dem Spiel ging es dann auch zügig Richtung zurück in Richtung Innenstadt. Von dort aus hatten wir eine Mitfahrgelegenheit über die Plattform BlaBlaCar organisieren können. Mit unserem ostdeutsch-polnischer Fahrer, der vor Kurzem nach Bayern gezogen ist, betrieben wir kurzerhand interkulturelle Völkerverständigung per Playlist: anhand wertvoller Kulturgüter wie Gerhard Polt und BOBR KURWA, die für gute Unterhaltung während der gesamten Fahrt sorgte. Nach einem gelungenem Fussball Wochenende im Osten verging so die Heimfahrt von Leipzig ins geliebte Bayern wie im Flug.
Letzte Woche musste das Testspiel der Löwinnen beim SV 1880 München kurzfristig abgesagt werden, gestern Abend wurde die Partie nachgeholt. Dabei erkämpfte sich Münchens große Liebe beim Bezirksligisten ein Unentschieden. Die Senioren A hingegen verloren beim NK Dinamo München.
Löwinnen erkämpfen Remis beim SV 1880
Alles andere als einen Traumstart erwischten die Löwinnen gestern Abend auf der Sportanlage an der Tübinger Straße. Bereits nach sieben Minuten lag das Team von Mariano Frate mit 0:2 beim Bezirksligisten zurück. Danach aber kämpfte sich Sechzig zurück in die Partie und Stefanie Stepberger netzte kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer ein (43.).
Nach dem Seitenwechsel stellte der SV 1880 per Elfmeter den alten Abstand wieder her (51.), doch die Löwinnen gaben sich nicht geschlagen und erkämpften sich tatsächlich noch ein Unentschieden. Zunächst verkürzte Kira Winter (75.), ehe Michelle Le Nguyen zum 3:3-Endstand traf (77.).
Am Samstag um 17.30 Uhr empfängt das Team die SG Polling/Mühldorf zum nächsten Test auf dem Sechser-Platz an der St.-Martin-Straße.
Senioren A unterliegen NK Dinamo
Eine Aufholjagd starteten auch die Senioren A am Mittwochabend, wurden dafür jedoch nicht belohnt. Zur Pause lagen die Löwen auf der BSA Bienenheimstraße bereits mit 0:4 zurück, nachdem Ivica Krizan vier Mal für die Kroaten eingenetzt hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der TSV sämtliche Tugenden vermissen lassen und auf ganzer Linie enttäuscht.
In den zweiten 45 Minuten und nach fünf Wechseln besannen sich die Löwen ihrer Stärken und konnten sich auch auf der (imaginären) Anzeigetafel verewigen: David Rahman (75.) und Omar Babakry (89.) sorgten bei der 2:4-Niederlage immerhin noch für Ergebniskosmetik.
Nichts zu holen gab es für die Senioren A beim NK Dinamo München
18 Verträge liefen bis gestern beim TSV 1860 München aus, dann verlängerte Kapitän Jesper Verlaat bei den Löwen. Ein genauer Blick in die aktuellen Daten verrät: auch Daniel Winkler und Tim Kloss bleiben mindestens ein weiteres Jahr an der Grünwalder Straße.
Tim Kloss und Daniel Winkler bis 2025 beim TSV 1860 München
Für Statistiken rund um den Fußball ist das Portal transfermarkt.de eine der ersten Anlaufstellen. Neben Nachrichten aus der Welt des runden Leders wartet das Portal vor allem mit Informationen aller Art zu Schiedsrichtern, Trainern, Funktionären oder Spielern auf. Ein Teil der Datenbank sind auch die Laufzeiten der Verträge. Blickt man dabei zum TSV 1860 München, erkennt man, dass im kommenden Sommer 18 Verträge auslaufen – übrigens im Ligavergleich absolut keine Ausnahme und somit für die 3.Liga üblich. Gestern nun verlängerte Jesper Verlaat seinen auslaufenden Vertrag bei den Löwen. Es dürfte eine Personalentscheidung mit Signalwirkung sein. Weitere Spieler dürften folgen.
Ein Abgleich der Angaben von transfermarkt.de mit einem weiteren Datenportal ergibt allerdings noch eine weitere, erfreuliche Nachricht. Die Verträge von Daniel Winkler und Tim Kloss, beides Junglöwen, haben sich offenbar automatisch verlängert. Die beiden haben einen Vertrag bis zum Sommer 2025 und werden somit noch mindestens eine weitere Saison beim TSV 1860 München bleiben. Damit reduziert sich die Anzahl der auslaufenden Verträge auf 15. Es gibt also weiterhin noch einiges zu tun für Geschäftsführer Christian Werner. Im Hintergrund dürften die nächsten Gespräche bereits laufen. Zunächst aber gilt der Fokus erst einmal dem Heimspiel gegen Preußen Münster am kommenden Samstag. Anpfiff ist um 14:03 Uhr im Grünwalder Stadion, der BR und WDR übertragen die Partie live im Free-TV.
Wichtige Weichenstellung für den Kader der Löwen für die Saison 24/25: Kapitän Jesper Verlaat verlängert seinen Vertrag beim TSV 1860 München!
Verlaat verlängert beim TSV 1860
Eine Vertragsverlängerung, die hoffentlich Signalwirkung hat. Jesper Verlaat verlängert seinen Vertrag bei 1860. Beide Parteien vereinbarten Stillschweigen über Vertragsinhalte, so dass die Löwenfnas rätseln können, wie lange der Kapitän noch bei 1860 an Board bleiben wird. Damit hat Dr. Christian Werner eine der größten Baustellen im Kader für die kommende Saison abgeschlossen und kann sich nun daran machen, den Kader für die neuen Saison zu gestalten.
Wer soll bleiben: Noch 17 Verträge laufen bei 1860 aus
Gestern Nachmittag titelten wir noch, dass 18 Verträge auslaufen. Mit der Verlängerung von Verlaat sind es noch deren 17. Damit liegt Sechzig zwar am oberen Ende der Drittligavereine, aber mit 31 Spielern im Kader wird wahrscheinlich eh eine gewisse Reduzierung anstehen. Zudem besitzt der Verein wohl bei einigen Spielern eine Option auf Vertragsverlängerung. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir für Euch die Spieler mit auslaufenden Verträgen zusammengestellt. Unter dem Artikel finden bereits heiße Diskussionen statt, mit man verlängern sollte und mit wem nicht. Klickt Euch rein und diskutiert mit!
Paulo Duarte beruft Ouro-Tagba in Nationalteam von Togo
Der Portugiese ist aktueller Nationaltrainer des Togo und berief den 19-jährigen Löwenstürmer nun ins Aufgebot der togolesischen Nationalelf. Damit tritt wird Ouro-Tagba mit dem Togo die Länderspiele gegen den Niger und Libyen bestreiten. Sollte er tatsächlich Einsatzminuten bekommen, wird er in Reihe mit Milos Degenek, Fanol Perdedaj und Filip Stojkovic stehen, die ebenfalls während ihrer Zeit bei 1860 in den jeweiigen A-Nationalmannschaften ihrer Länder standen.
Sechzig und der ECT
Ist (noch) kein gängiger Song in den Fanszenen des TSV 1860 München und des EC Bad Tölz. Dennoch kooperieren die beiden Vereine, die sowohl den Löwen im Wappen haben als auch 1966 deutscher Meister waren, ab sofort. Zunächst wird am 19.03. im Tölzer Eisstadion eine Gaudi-Wettbewerb von gemischten Teams beider Profimannschaften durchgeführt. Beginn ist um 18:30h, Karten gibt’s an der Abendkasse für 8 Euro. In der Zukunft sollen dann vor Allem die Nachwuchsteam beider Vereine von gemeinsamen Traiingsformen profitieren.
Kritischer Blick auf die Spielerbenotung
So manches “Fachmagazin” benotet allwochenendlich die Fußballprofis von LIga bis Liga und teilweise noch weiter drunter. Manchmal diskutieren wir in der Redaktion, wie unseren hauptamtlichen Kollegen zu ihren Noten kommen. Am Montag mussten wir uns alle die Augen reiben, als der Kicker Fynn Lakenmacher für seine von uns “Hobbyjournalisten” unisono als “stark” eingestufte Leistung eine 4 erhielt. Das nahm unser Spezialist Bernd Winninger zum Anlass, die Benotung der Fachpresse anhand dieses Falles mal etwas kritischer zu beleuchten.
News aus der dritten Liga
Ulm hofft auf “Karenzzeit” für das Stadion im Falle eines Aufstiegs
Der SSV Ulm könnte am Saisonende den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die zweite Liga schaffen. Doch mit dem Donaustadion gibt es bereits in der dritten Liga Probleme. Stichwort Rasenheitung und Ersatzspielort Aalen. Für den Fall des Aufstiegs hofft Martin Semler, des Leiter der zuständigen städtischen Abteilung für Bildung und Sport, auf “Karenzzeiten von mehreren Jahren” die andere Vereine bekommen hätten, “um ihre Stadien ligatauglich zu machen, ohne dass sie dadurch gleich die Lizenz verloren haben.” Die Ulmer statteten nun den Verantwortlichen des SV Darmstadt 98 einen Besuch ab, um von deren Erfahrung nach dem rasanten Darmstädter Aufstieg zu profitieren.
Neuer Co-Trainer für Antwerpen
Marco Antwerpen bekommt im Abstiegskampf beim SV Waldhof einen neuen Co-Trainer an die Seite gestellt. Ab sofort wird Michael Boris Theodos Dedes im Trainerteam der Mannheimer ersetzen. Dedes hatte bereits vorher einen Vertag bei den Damen der TSG Hoffenheim für die nächste Saison unterschrieben. Boris trainierte einst den ungarischen Erstligisten Fehervar.
Schulze Niehues beendet Karriere
Der Torwart des nächsten Löwengegners Preußen Münster wird seine Karriere nach der laufenden Saison beenden. Maximilian Schulze Niehues wird dann im Alter von 35 Jahren den Strafraum gegen das Klassenzimmer tauschen. Der Münsteraner Keeper absolvierte neben der Karriere sein Lehramtsstudium und wird im nächsten Schuljahr sein Referariat starten. Vielleicht können ihm die Löwen ja zum Abschied noch ein paar Tore schenken!
Damit wünschen wir Euch einen schönen Donnerstag. Wenn es weitere Vertragsverlängerungen gibt, erfahrt sie natürlich umgehend bei uns!