Der Heimsieg gegen den FC Ingolstadt wird dem ein oder anderen Löwenfan nicht nur wegen den weiteren drei Punkten sowie einem guten Auftritt der Mannschaft in Erinnerung bleiben. Im Block F1 ereignete sich kurz nach dem 1:0 durch Fynn Lakenmacher ein Böllerwurf, wodurch eine Person verletzt wurde. Sie befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung.
Eine Verletzte durch Böllerwurf in der Westkurve
In der 15.Minute gab es für die Fans des TSV 1860 München am gestrigen Sonntag das erste Mal Grund zum Jubeln. Fynn Lakenmacher erzielte im Stile eines waschechten Torjägers auf Vorlage von Julian Guttau das 1:0 für die Löwen. Mitten in den Torjubel hinein vernahm man in den Stimmungsblöcken G und H einen dumpfen Schlag. Im Block F1 stieg – bedingt durch einen Böllerwurf – eine Rauchwolke auf. Was aus der Ferne nicht zu beobachten war: es war eine Aktion mit Folgen. Eine Löwin wurde durch den pyrotechnischen Artikel am Bein verletzt und musste sich in ärztlicher Behandlung geben.
Wie auch das Löwenmagazin wurde sechzger.de von dem Bruder der Betroffenen kontaktiert. Die gute Nachricht vorweg: seiner Schwester geht es soweit gut, sie konnte das Krankenhaus noch am Sonntagabend verlassen. Er sei grundsätzlich kein Gegner von Pyrotechnik oder Feuerwerk, möchte aber die Gelegenheit nutzen und an die Vernunft aller appellieren. Ein Böllerwurf in eine Menschenmenge hinein – in diesem Fall sogar auf die eigenen Fans – sei ein absolutes No-Go. Im weiteren Verlauf der Partie kam es zu einer weiteren Böllerexplosion im Block G, diese ging allerdings zum Glück ohne Verletzten aus.
TSV 1860 reagiert und sagt Unterstützung zu
Am Montag reagierte der TSV 1860 München auf den Vorfall und kündigte an sich bei dem betroffenen Fan zu melden. Außerdem wandten sich die Löwen an alle Stadionbesucher, damit ein vergleichbarer Vorfall sich nicht wiederholt.
Löwen-Fans, ihr seid großartig, doch Einzelne stehen den Werten der Löwen-Familie entgegen. Lasst uns gemeinsam für einen sicheren Stadionbesuch stehen, lasst Böller zu Hause oder am besten gleich im Geschäft und sorgt für positive Emotionen. Niemand sollte einen anderen bedrohen oder verletzen, wir sind alle Löwen und wollen nur eines: Sicher ins Stadion kommen, die Löwen siegen sehen und sicher wieder nach Hause zurückkehren.
Die Untersuchungen zur Ermittlung des Täters wurden bereits eingeleitet. Neben der Befragung von Fans werden dazu auch Bilder der Sicherheitskameras ausgewertet.


















































