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Vizepräsident Hans Sitzberger tritt zurück

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Hans Sitzberger TSV 1860 Vizepräsident

Nachdem der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. Vizepräsident Hans Sitzberger zuerst das Vertrauen entzogen hatte und anschließend für eine Abwahl des 71-Jährigen plädiert hatte, erklärte der Unternehmer nun seinen Rücktritt vom Amt bei den Löwen. Die angedachte außerordentliche Mitgliederversammlung ist somit hinfällig.

Vizepräsident Hans Sitzberger tritt zurück

Die Erklärung von Hans Sitzberger im Wortlaut:

Der Verwaltungsrat hat am 26.01.2024 über die Vereinswebsite des TSV 1860 München meine Abwahl als Vizepräsident empfohlen.

Seit diesem Tag habe ich unheimlich viel Zuspruch von zahllosen Menschen und sehr vielen Seiten erfahren mit der kontinuierlichen Bitte durchzuhalten und mich nicht unterkriegen zu lassen.

Dennoch habe ich mich entschlossen, dem Verwaltungsrat heute satzungsgemäß meinen sofortigen Rücktritt zu erklären.

Begründung für den Rückzug

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, meinen Schritt auf diesem Weg zu erklären und dabei insbesondere auf die Punkte eingehen, die mich seit der Abwahlempfehlung des Verwaltungsrats belasten und unkommentiert im Raum stehen.

Der Verwaltungsrat erwähnt in seiner Stellungnahme vom 26.01.2024 eine „Mehrzahl an möglichen Verstößen“, welche ich begangen haben soll.

Drei angebliche Verstöße sind mir durch den Verwaltungsrat eröffnet worden, welche ich in Anbetracht dessen, dass ich derjenige bin, der sie begangen haben soll, zur Wahrung des Informationsinteresses der Mitglieder und interessierten Öffentlichkeit sowie in meinem Interesse zur Beseitigung der durch die Andeutungen des Verwaltungsrats entstandenen Spekulationen im Folgenden darlegen möchte. Nachdem aufgrund meines heutigen Rücktritts dem Verein eine außerordentliche Mitgliederversammlung erspart bleibt, ist mir wichtig, dass die Mutmaßungen ein Ende haben und dass sich insbesondere jedes Mitglied, faktenbasiert, eine eigene Meinung bilden kann:

1.
Mir wurde vorgeworfen, dass ich in der letzten Gesellschafterversammlung der KGaA am 21.12.2023 den Aufsichtsrat der KGaA nicht entlastet habe. Diese Entscheidung habe ich getroffen, da mir bis zur Versammlung, vor Entlastung (und im Übrigen bis heute) kein Rechenschaftsbericht des Aufsichtsrates vorlag und ich keinerlei Informationen über das Tun und Schaffen des Aufsichtsrates in den vergangenen Monaten hatte. Da unser Präsident (ebenfalls Teil des Aufsichtsrates) in den letzten Monaten keine regelmäßigen Präsidiumssitzungen mehr einberufen hat und es kaum zu einem Austausch kam, war es mir nicht möglich auf diesem, bisher üblichen Weg einen Bericht der Tätigkeiten und Beschlüsse des Aufsichtsrates zu bekommen. Da ich mich im Zweifel für eine Entlastung gegenüber den Mitgliedern des Vereins verantworten muss, kann ich diese nur aussprechen, wenn mir die dafür nötigen Informationen vorliegen. Basierend darauf fiel meine Entscheidung, den Aufsichtsrat der KGaA nicht zu entlasten.

Ein Mitglied des Aufsichtsrates der KGaA ist zugleich Mitglied des Verwaltungsrates des Vereins. Es scheint, meine Nicht-Entlastung hat bei dieser Person eine solche Empörung hervorgerufen, dass sich nun der gesamte Verwaltungsrat als Gremium einstimmig keine Zusammenarbeit mehr mit mir vorstellen kann.

2.
Der Verwaltungsrat hat in seiner Abwahlempfehlung zwei angebliche Verschwiegenheitspflichtverstöße behauptet, einen davon dann auch näher ausgeführt (die E-Mail, welche die AZ veröffentlicht hatte, hierzu gleich). Den anderen angeblichen Verstoß möchte ich nun näher umreißen: Ich habe im Dezember gegenüber einem damaligen Mitarbeiter in Führungsposition eine verbindliche Auskunft über eine Nachricht gegeben, welche ich im Sommer 2023 vom Präsidenten erhalten habe.

Sowohl mit dem Präsidenten als auch mit einem Mitglied des Verwaltungsrates war die Unbedenklichkeit dieser Nachricht auch für die Öffentlichkeit in einem anderen Zusammenhang zuvor besprochen worden.

Es war und ist mir daher nicht ersichtlich, inwieweit mein Verhalten einen Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht (siehe § 21 der Vereinssatzung) darstellen oder Schaden am Verein verursacht haben soll.

3.
Der Verwaltungsrat hatte zum anderen einen „möglichen“ Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht detailliert ausgeführt, dass ich vertrauliche Korrespondenz an fremde Dritte weitergegeben hätte. Konkret geht es dabei um die vermeintliche Weitergabe der oben erwähnten E-Mail, welche am 25.01.2024 in voller Länge in der AZ erschienen ist.

Ich kann mich hier nur wiederholen: Ich habe zu keinem Zeitpunkt vertrauliche Korrespondenz an außenstehende Dritte weitergegeben.

Bis heute hat der Verwaltungsrat für diese Beschuldigung der angeblichen Indiskretion keine Beweise vorgelegt. Die AZ hat in ihrem Artikel vom 27.01.2024 zudem bestätigt, dass die E-Mail nicht von mir kam.

Der Verteiler, welchen der Präsident für besagte E-Mail gewählt hat, enthielt unter anderem auch die allgemeine Mailadresse meines Unternehmens, und zwar entgegen meinem mehrfach geäußerten, expliziten Wunsch, diese Mailadresse NICHT für Vereinskorrespondenz zu nutzen. Ich selbst hatte diese nicht genutzt.

Nichtsdestotrotz konnte über den Ausgangsserver der Mailadresse des Unternehmens zweifellos festgestellt werden, dass besagte E-Mail nicht weitergeleitet wurde, nicht von mir und auch von niemand anderem in meinem Unternehmen.

Warum tritt Sitzberger zurück?

Warum also zurücktreten?

Ich habe inzwischen erkannt, dass der Verwaltungsrat um jeden Preis will, dass ich mein Amt niederlege – buchstäblich um jeden Preis.

Die Entwicklungen der letzten zwei Wochen gaben mir zunächst Grund zur Hoffnung auf einen gemeinsamen weiteren Weg, auf ein Einlenken des Verwaltungsrates. Ich sah eine Chance für ein Miteinander, eine Zusammenarbeit für unseren Verein!

Und genau dafür, für die Löwen, für unseren Verein wäre ich jederzeit bereit gewesen, an die für mich sehr belastenden Geschehnisse und die öffentliche, ungerechtfertigte Diffamierung einen Haken zu machen. Für die Löwen würde ich bekanntlich (fast) alles tun!

Leider habe ich mich getäuscht: Ein weiteres „Miteinander“ ist für den Verwaltungsrat offenbar keine Option.

Schwere Vorwürfe gegen Verwaltungsrat

Dazu wurde in den letzten Wochen mehrfach und durch unterschiedliche Personen in meinem Bekanntenkreis direkt oder mittelbar an mich herangetragen, dass der Verwaltungsrat offenbar auch versucht, mich auf andere Art und Weise zu diskreditieren, indem er meine geistige Fitness in Frage stellt, mich als verwirrt bezeichnet und auch nicht davor zurückscheut, dies in Kommunikation mit (fremden) Dritten zu äußern.

Ich finde bis jetzt keine Worte dafür, dass dieses Gremium augenscheinlich so weit gehen würde, einen solchen Vorwurf in dieser Tragweite über mich zu erfinden und zu verbreiten, nur um mich loszuwerden.

Mir ist dadurch schmerzlich bewusst geworden, dass der Verwaltungsrat wirklich alle Grenzen überschreiten würde, um mich zum Rücktritt zu drängen, egal wie schmutzig die Methoden.

Ich habe in meinem Leben durch aufrichtige, harte Arbeit, viel Fleiß, eine überdurchschnittliche Zielstrebigkeit und ein außergewöhnlich starkes Durchhaltevermögen sehr viel erreicht. Ich habe mich allen möglichen Herausforderungen zuversichtlich gestellt und viel gekämpft, meist gewonnen, ab und an verloren.

Ich kann mich selbst und meine Fähigkeiten gut einschätzen und ich weiß, welche Schlachten ich gewinnen kann. Ich weiß aber auch, wann ich mich geschlagen geben muss und wenn mein gegenüber Waffen erhebt, für deren Gebrauch ich mich schämen würde, muss ich mich geschlagen geben.

Die Amtszeit des aktuellen Verwaltungsrates endet zur regulären Mitgliederversammlung des Vereins im kommenden Juni 2024.

Aufruf zur Teilnahme an Mitgliederversammlung

All diejenigen, die sich mit der aktuellen Besetzung nicht wohl fühlen, fordere ich auf, an dieser Mitgliederversammlung teilzunehmen – nur wer das Vereinsgeschehen durch seine Stimme bei der Mitgliederversammlung aktiv mitgestaltet, kann etwas verändern. Jeder Einzelne von euch zählt! Und genau aus diesem Grund werde auch ich da sein.

Zuletzt möchte ich diese Gelegenheit nutzen, mich bei all meinen Weggefährten der letzten acht Jahre von ganzem Herzen zu bedanken – es war eine so wunderschöne Zeit mit euch!

Danke für die Gespräche mit euch, für die gemeinsamen Feste, für den Humor, das Lachen und das gesellige Beisammensein. Danke für die Reisen, die Auswärtsfahrten, die Emotionen und die gemeinsame Liebe zu den Löwen. Danke für eure Unterstützung, für euren Zuspruch, für eure Stimme. Danke, dass ihr alle auf diesem Weg an meiner Seite wart und diese Zeit erst zu dem wundervollen Lebensabschnitt gemacht habt, der er für mich war.

Ich möchte keine Minute missen. Ich werde euch und all die unvergesslichen Momente und Erlebnisse für immer in meinem Herzen tragen.

Einmal Löwe. Immer Löwe.

Klare Niederlage: FC Porto zu stark für U15 des TSV 1860

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Fc Porto Tsv 1860 U15

Nachdem sich am Vormittag bereits die U17 dem FC Porto hatte geschlagen geben müssen, zog anschließend auch die U15 des TSV 1860 gegen den Nachwuchs des amtierenden portugiesischen Pokalsiegers den Kürzeren.

FC Porto zu stark für TSV 1860 U15

Im Testspiel über 3 x 20 Minuten präsentierte sich der FC Porto zu Beginn äußerst stark und stellte die Junglöwen vor große Probleme. Obwohl zweitweise ein Klassenunterschied zu erkennen war, durften die Löwen zwischenzeitlich jubeln – aber nur kurz. Dem vermeintlichen 1:2-Anschlusstreffer wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Eine umstrittene Entscheidung, zumal der Linienrichter ein Ersatzspieler des FC Porto war. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Portugiesen der kampfstarken U15 des TSV 1860 überlegen waren und einen verdienten 3:0-Sieg einfuhren.

Nach dem 1:1 gegen Benfica und der Niederlage in Porto geht es für die Junglöwen bereits am Samstag weiter, wenn sie die Stuttgarter Kickers auf dem Kunstrasen an der Grünwalder Straße 114 empfängt.

TSV 1860 U17 unterliegt FC Porto knapp

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FC Porto TSV 1860 U17

Nach dem 2:5 beim Sporting Clube de Braga stand heute Vormittag das zweite Testspiel der B-Junioren auf dem Programm. Dabei traf die U17 des TSV 1860 auf den FC Porto und musste sich etwas unglücklich mit 2:3 geschlagen geben.

TSV 1860 U17 unterliegt FC Porto

Die Elf von Felix Hirschnagl startete stark in die Partie, ließ jedoch einige Torchancen liegen und musste dafür büßen. Dank ihrer individuellen Klasse und gefährlicher Standards gingen die Portugiesen in der Folge mit 3:0 in Führung, was den tatsächlichen Spielverlauf nur bedingt widerspiegelte.

Die Junglöwen gaben sich jedoch zu keiner Zeit auf und kamen nach dem Seitenwechsel zu zwei sehenswerten Treffern. In beiden Fällen war der türkische Junioren-Nationalspieler Emre Erdogan per Freistoß zur Stelle und konnte Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende zog die U17 des TSV 1860 gegen den FC Porto jedoch mit 2:3 den Kürzeren.

Nach dem Heimreise am morgigen Donnerstag starten die Junglöwen am Sonntag beim VfB Stuttgart in die Rückrunde der U17-Bundesliga.

“Elf des Monats Januar” mit Glück, Schröter und Giannikis

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Tsv 1860 Morris Schröter

Die Leser von liga3-online.de haben entschieden: Mit Morris Schröter und Michael Glück stehen zwei Löwen in der “Elf des Monats Januar”, die zudem von Argirios Giannikis betreut wird.

“Elf des Monats” mit Glück, Schröter und Giannikis

Dass sich der TSV 1860 im Aufwind befindet, lässt sich nun nur an der Tabelle ablesen. Es macht endlich wieder Spaß, der Mannschaft zuzusehen. Ein Verdienst von Trainer Argirios Giannikis, der sein Team erreicht und ihm bislang stets den passenden Matchplan mit auf den Weg gegeben hat.

Davon profitiert seine Mannschaft, einzelne Spieler wie Fynn Lakenmacher oder Leroy Kwadwo blühen plötzlich auf. In die “Elf des Monats Januar” bei liga3-online.de schafften es jedoch zwei andere Akteure. Michael Glück steht in der Abwehrkette der Monatself, Morris Schröter beackert deren rechten Flügel.

Die Top 11 des Januars im Überblick

Schreiber (Saarbrücken) – Brumme (Essen), Koulis (Münster), Glück (1860), Faber (Regensburg) – Preißinger (Münster), Young (Essen), Pohlmann (BVB II), Schröter (1860) – Grodowski (Münster), Boyd (Mannheim)

Trainer: Giannikis (1860)

Titelbild: Oliver Rabuser

sechzger.de Talk 144: Heimsiege gegen Essen & Ingolstadt, Vorschau Hallescher FC

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sechzger.de Talk Folge 144 nach den Heimsiegen gegen Rot-Weiss Essen und FC Ingolstadt, Hasan Ismaik in München sowie vor TSV 1860 München - Hallescher FC

Über zwei Heimsiege in Folge und innerhalb von wenigen Tagen darf Jan mit seinen Gästen im sechzger.de Talk Folge 144 sprechen. Sowohl gegen Rot-Weiss Essen als auch den FC Ingolstadt punkteten die Löwen dreifach. Neben der Vorstellung von Oliver Mueller sowie dem Besuch von Hasan Ismaik in München gibt es auch eine Vorschau auf das nächste Heimspiel gegen den Halleschen FC.

Denkwürdige PK bei der Vorstellung von Oliver Mueller

Die Woche beim TSV 1860 München begann mit einer Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Geschäftsführers Oliver Mueller. Mit bei der Veranstaltung anwesend war Präsident Robert Reisinger, der unter anderem mit einem klaren Statement in Richtung des Betreibers vom Onlineblog dieblaue24 aufhorchen ließ. Thomas, der als Gast im Talk 144 dabei ist, berichtet als Teilnehmer an der PK aus erster Hand von der Veranstaltung und schildert seinen ersten Eindruck von Oliver Mueller.

Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen

Weiter ging es dann auf dem Rasen. Das Heimspiel gegen Rot-Weiß Essen (mit äußerst respektablen 1.200 Auswärtsfans) sorgte für weiß-blaue Freude. Durch Tore von Fynn Lakenmacher und Julian Guttau gewann der TSV 1860 mit 2:0 und sammelte wichtige Punkte im Abstiegskampf. Neben der Stimmung bewerten die Teilnehmer auch die Leistung der Mannschaft und zeigen sich dabei durchaus zufrieden.

Hasan Ismaik besucht den TSV 1860 in München

Als nächstes Thema beschäftigt die Runde in chronologischer Reihenfolge der Besuch von Hasan Ismaik in München. Der Mitgesellschafter erschien überraschend am Donnerstag in der Landeshauptstadt und stattete dem Training der ersten Mannschaft einen kurzen Besuch ab. Ein Treffen mit Verantwortlichen des e.V. gab es allerdings (erneut) nicht und so fragt sich der ein oder andere, was der Jordanier mit seinem Besuch bezwecken wollte. Eine Rolle spielt dabei möglicherweise das Bündnis Zukunft.

Löwen holen auch gegen Ingolstadt drei Punkte

Mit dem nächsten Heimsieg geht es im Talk 144 dann weiter. Auch gegen den FC Ingolstadt reichte es nach 90 Minuten zu drei Punkten. Die Tore erzielten dieses Mal Fynn Lakenmacher und Mansour Ouro-Tagba, hinzu kam ein Eigentor der Ingolstädter. Für diese Partie wird ebenfalls alles zur Stimmung sowie dem Geschehen auf dem Rasen ausführlich besprochen. Unter anderem die Elfmetersituation kurz vor dem Anschlusstreffer führt dabei zu Diskussionen. Aber auch Hasan Ismaik ist hierbei erneut ein Thema, da er in der Westkurve mehrmals thematisiert wurde.

Vorschau Hallescher FC

Abschließend blickt Jan mit seinen Gästen auf das nächste Spiel der Löwen voraus. Erneut im Grünwalder Stadion empfängt der TSV 1860 zuhause den Halleschen FC. Mit Blick auf die Tabelle empfängt der Dreizehnte den Sechzehnten. Aufgrund der aktuellen Serie von sechs ungeschlagenen Spielen dürfte die Mannschaft von Argirios Giannikis als klarer Favorit in das Duell gehen. Auffällig ist die schwache Defensive des HFC – und es drohen zudem auch noch einige Ausfälle in der Innenverteidigung. Die Vorzeichen für einen erneuten Sieg des TSV 1860 gegen Halle könnten schlechter sein. Das Hinspiel gewannen die Löwen im September mit 2:0.

Der sechzger.de Talk 144 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Der Sieg gegen Ingolstadt in der TAKTIKTAFEL

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Gestern war Faschingsdienstag und es gab wenig Neuigkeiten rund um den TSV 1860 München. Dadurch gab es genügend Zeit für Euch zum ausführlichen Studium der Ursachen für den Sieg gegen Ingolstadt in unserer TAKTIKTAFEL.

Analyse des Siegs gegen Ingolstadt in der TAKTIKTAFEL

Es war sicher eines der SPiele, das sich Bernd Winninger gerne ein zweites Mal angeschaut hat, um für Euch die TAKTIKTAFEL zu erstellen. 1860 trat sehr bestimmt auf und konnte letztlich verdient 3:1 gewinnen. In seiner Analyse zum Sieg gegen Ingolstadt führt Bernd in der TAKTIKTAFEL vor allem taktische Variabilität an. Auch das stark verbesserte Pressingverhalten trug seinen Teil dazu bei, dass 1860 gegen Ingolstadt gewinnen konnte und mittlerweile sechs Mal in Folge ungeschlagen ist.

U15 holt ein 1:1 bei Benfica Lissabon

Im Rahmen der Portugalreise traten die U15-Junioren des TSV 1860 München gestern bei Benfica Lissabon an. Die Junglöwen zeigten eine sehr starke Leistung und gingen früh durch Maxi Riedelsberger in Führung. Benfica konnte im zweiten Durchgang ausgleichen und drückte auf den Siegtreffer. Aber Dennis Duru im Tor von 1860 hielt das Unentschieden fest, so dass am Ende ein 1:1 auf der Anzeigetafel stand.

sechzger.de Talk 144 online

Ein volles Programm hatten Jan und seine Gäste Im Talk Nr, 144 zu absolvieren. Sie schauen natürlich auf die zwei Heimsiege der englischen Woche zurück. Außerdem schildert Thomas Spiesl seine Eindrücke als Teilnehmer der denkwürdigen PK zur Vorstellung von Oliver Mueller. Der Blitzbesuch von Hasan Ismaik wird selbstredend auch erötert und wie immer ein Blick auf das nächste Spiel, das am Sonntag gegen den Halleschen FC stattfindet. Den Talk findet Ihr auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie z.B.:

News aus der dritten Liga

Nachholspiel BVB II – Preußen Münster

Am 20. Spieltag war die Partie der Dortmunder Zweitvetretung gegen Preußen Münster abgesagt worden. Das Spiel wurde gestern nachgeholt und der SCP konnte einen 3:2-Auswärtssieg feiern.

Neuer Rasen für den Ludwigspark

Nachdem der Rasen im Saarbrücker Ludwigspark zuletzt für zwei Spielabsagen verantwortlich war, sind seine Tage nun gezählt. Bis kommenden Montag soll der neue Rasen installiert sein und am 25. Februar fest angewachsein sein, wenn Arminia Bielefeld zu Gast sein wird. Die Maßnahme kostet die Stadt Saarbrücken 200.000 €.

Defensivprobleme beim Halleschen FC

Der nächste Löwengegner wird mit Defensivproblemen nach Giesing reisen. Der HFC kassierte mit 54 Toren die meisten Gegentreffer der Liga. Daher wird defensive Stabilität dringend gesucht. Niklas Kreuzer schlägt daher Alarm:”Mit solch einem Gegentorschnitt kann es nicht weitergehen. So wird es am Ende nicht reichen. Das muss man ganz klar sagen.” wird der Verteidiger von der Mitteldeutschen Zeitung zitiert. Trainer Sreto Ristic macht wiederholte individuelle Fehler für die mangelhaften Leistungen der Hallenser Defensive aus. Darüber hinaus wird Verteisiger Jannes Vollert rot-gesperrt fehlen am Sonntag.

Damit geht Ihr gut informiert mit sechzger.de in die Fastenzeit.

Portugal: TSV 1860 U15 trotzt Benfica ein Remis ab

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Tsv 1860 U15 Benfica Lissabon

Nachdem die U17 bereits gestern bei ihrem Premierenauftritt in Portugal trotz ansprechender Leistung mit 2:5 bei Sporting Clube de Braga unterlag, standen heute auch die C-Jugendlichen erstmals auf dem Platz. Dabei gelang der U15 des TSV 1860 bei Benfica ein beachtliches 1:1.

TSV 1860 U15 mit Remis gegen Benfica

Tagsüber war Sightseeing in Lissabon angesagt, wobei nicht nur die sehenswerte Innenstadt besichtigt wurde, sondern auch das Estádio da Luz und die imposante Trophäensammlung des 38-maligen portugiesischen Meisters, 26-fachen Pokalsiegers und zweimaligen Europapokalgewinners.

Die Junglöwen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken, als das Spiel auf dem Trainingsgelände der Águias (Adler) um 18 Uhr angepfiffen wurde. Bereits in der 5. Minute brachte Maxi Riedelsberger die U15 des TSV 1860 gegen Benfica in Führung. Auch in der Folge präsentierten sich die Junglöwen bissig und zeigten gegen den namhaften Gegner eine starke Leistung.

Erst nach der Pause kamen die Rot-Weißen aus der portugiesischen Hauptstadt besser ins Spiel und erspielten sich einige gute Torchancen und konnte zum 1:1 ausgleichen. Letztendlich durfte sich der Nachwuchs von der Grünwalder Straße bei Torwart Dennis Duru bedanken, der seinem Team das Unentschieden festhielt.

Vielen Dank an Martin Obermüller von den Unternehmern für Sechzig, der sich nicht nur num die Finanzierung des Trips der Junglöwen kümmerte, sondern sechzger.de auch mit Informationen versorgte.

Die Junglöwen bei der Stadtbesichtigung in Lissabon

TSV 1860 – FC Ingolstadt (3:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des absolut verdienten Heimsiegs unseres TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt 04. Mit 3:1 schlugen die Löwen die Schanzer aus der Audistadt am Sonntag im Sechzgerstadion auf Giesings Höhen. Was nehmen wir aus analytischer Sicht aus dieser Partie mit?

TSV 1860 – FC Ingolstadt war ein Duell mit Brisanz, kehrte doch der ehemalige Übungsleiter der Löwen an die alte Wirkungsstätte zurück. Am Ende stand für die wieder im 4-4-2 antretenden Löwen, bei denen Julian Guttau als hängende Spitze bzw. Schattenstürmer offensiv im Zentrum zwischen den Linien agierte und Manfred Starke die Position des Box-to-Box Spielers im Mittelfeld bekleidete, ein 3:1 Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

Ebenfalls im 4-4-2 traten die Gäste an, allerdings mit einem frei auf die Flügel ausweichenden Jannik Mause, der somit eher die Rolle eines Raumdeuters inne hatte, und Neuzugang Sebastian Grönning im Sturmzentrum etwas anders gestaffelt. Ingolstadt formierte sich in einer offensiv flachen Raute, die sich gegen den Ball im letzten Drittel zu einer Linie formieren sollte.

Pressing und Defensivlinien

Die Sechzger wählten die Pressinglinie gegen das Positionsspiel zunächst hoch stehend, änderten diesen Ansatz jedoch während der Partie mehrfach. Mit der Führung im Rücken wurde allerdings nicht mehr auf die extrem aggressive Variante gesetzt, in der schon tief im letzten Drittel des Gegners Aktionen gesetzt wurden. Die Anzahl der anlaufenden Offensivspieler und deren Positionierung in der Linie war ebenso variabel. Von daher waren auch die aufgestellten Pressingfallen immer wieder anders. Ingolstadt kam damit nur schwer zurecht.

Ebenso verhielt es sich mit der Defensivlinie. Die Unterschiede hier waren jedoch lediglich von der Höhe geprägt, nicht jedoch von Personalien bzw. der Rollenverteilung. Von mittig bis extrem hoch waren hier alle Varianten zu sehen.

Im Gegenpressing nach Ballverlusten hingegen waren die Sechzger immer bissig und das in der gesamten pressingrelevanten Zone.

Ingolstadt wählte sowohl den intensiveren als auch den aggressivsten Ansatz beim Pressing. Und das sowohl gegen das Positionsspiel als auch im Gegenpressing nach Ballverlusten. Die Positionierung der Offensivspieler in der Pressinglinie war bei Ingolstadt im Gegensatz zu den Löwen nicht variabel angelegt. Es waren immer drei Angreifer mit diesen Aufgaben betraut. Das machte den Aufbau für die Löwen kalkulierbarer als für die Gäste.

Kommen wir vor der Analyse zu den statistischen Werten der Partie.

Statistische Werte des Spiels TSV 1860 – FC Ingolstadt

  • Ballbesitz TSV 1860 45% – FCI 55%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 68% – FCI 80%
  • defensive Zweikampfquote TSV 1860 45% – FCI 56%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 9/4 – FCI 17/7
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 14,5 – FCI 4,67

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (45%:55%)

Mit 58% Ballbesitz hatte die Mannschaft unseres TSV 1860 München im Spiel gegen den FC Ingolstadt bis zum Torerfolg durch Fynn Lakenmacher klar die Ballbesitz- und Feldvorteile auf der eigenen Seite. Danach zogen sich die Sechzger gegen das Positionsspiel der Schanzer weiter zurück und spielten aus einer abwartenden Position heraus immer wieder auf Umschaltaktionen und Konterangriffe lauernd ein defensives Spiel. Sie überließen den Schanzern großteils die Kugel. Dass Ingolstadt gegen tiefstehende Mannschaften schlecht Lösungen findet und wenig gute Chancen herausspielt, ist nichts Neues. Die Sechzger verwalteten die Führung gut. Ganz fehlerfrei geht das im Fußball nie. Mit der Ballbesitzüberlegenheit nach dem Führungstreffer erarbeiteten sich die Gäste zwar Chancen und Abschlüsse, diese waren qualitativ mehrheitlich ungenügend, dazu weiter unten mehr.

Der höhere Ballbesitz für Ingolstadt hatte wie immer auch Gründe in einem verzögerten Aufbauspiel. Das ist eine Kunst, die Ingolstadt im Normalfall sehr gut beherrscht. Sie sind statistisch gesehen die Mannschaft mit dem zweitniedrigsten Spieltempo der Topmannschaften in Liga drei. Gegen die variablen defensiven Varianten, die der TSV 1860 München am Sonntag aufbot, kamen die Ingolstädter jedoch nicht gut zurecht.

Passgenauigkeit (68%:80%)

Die alte Leier, Stammleser der Taktiktafelanalyse wissen was kommt. Hohe Ballsicherheit und Passgenauigkeit entsteht meistens durch viele Pässe im eigenen Defensivverbund. So auch am Sonntag im Fall von Ingolstadt.

Was Vorwärtspässe anbelangt befinden sich beide Teams von der Quote her auf nahezu demselben Niveau. Lediglich drei Prozentpunkte trennen hier die beiden Mannschaften. Rechnen wir da nun auch die Vorwärtspässe nach Rückpässen innerhalb des Abwehrverbundes mit ein – also jene Vorwärtspässe, die keinen offensiven Mehrwert in der räumlichen Progression eines Angriffs bringen – haben wir sogar einen leichten Vorteil für die Sechzger, was das für die Offensive wichtige Passspiel nach vorne betrifft zu verzeichnen.

In der Gesamtanalyse muss man natürlich auch mit einbeziehen, dass Ingolstadt durch die gute Staffelung der Defensive der Sechzger des Öfteren gezwungen war Angriffe komplett neu aufzubauen, weil sie keine Chance sahen von den Positionen, die sie bezogen hatten durch die kompakte Defensive der Sechzger durchzudringen und so zu deutlich mehr Positionsangriffen insgesamt kam, die jedoch großteils unwirksam verpufften.

Defensive Zweikampfquote (45%:56%)

Wie schon im Spiel gegen Rot-Weiss Essen sieht die defensive Zweikampfquote im ersten Moment verheerend aus. Beäugt man aber die Zweikämpfe, die geführt wurden und den wechselnden Ballbesitz genauer, sehen wir, dass die Art und Weise der Balleroberung oft guter Teamarbeit und dem Abfangen eines Balles nach einem Zweikampf durch einen parat stehenden Mitspieler erfolgte. Hierfür waren kurzräumige Verdichtungsverschiebungen seitens der Löwen ein Garant. Auf diese Eroberungen folgende Frustfouls der Schanzer waren ein wunderschönes Zeugnis ihrer Hilflosigkeit gegen die räumliche Überlegenheit der Sechzger im Stellungsspiel. Ein anderer Schiedsrichter hätte womöglich öfter den gelben Karton aus der Brusttasche hüpfen lassen. Ich muss aber sagen, dass mir die Linie des Unparteiischen hier sehr gut gefallen hat. So sollte es öfter sein. Das Spiel konnte sich entwickeln und die Unterbrechungen nach Foulspielen waren meist nur von kurzer Natur.

Allerdings waren es nicht nur die Bälle, die der zweite Mann abfangen konnte, die für Ballbesitzwechsel sorgten, sondern auch die Tatsache, dass die Schanzer den Ball zwar behaupteten, aber wegen der Richtung aus der der defensive Angriff der Löwen kam, die Kugel ins Seitenaus beförderten und somit ein verlorener Zweikampf im Nachgang doch ein gewonnener war.

Foulstatistik

Trotzdem möchte ich noch kurz auf die Foulstatistik insgesamt eingehen. Trotz deutlich mehr Ballbesitz hat Ingolstadt 63% mehr Fouls begangen als der TSV 1860 München. Die harte Gangart der Ingolstädter war vorher bekannt. Sechzig ließ sich nicht ins Bockshorn jagen. Das muss man lobend erwähnen.

Kommen wir auf die wirklich wichtigen Zonen vor dem eigenen Tor der Sechzger zu sprechen, müssen wir festhalten, dass in der Box und zentral davor nur zwei Defensivduelle am Boden verloren wurden. Bei Zweikämpfen in der Luft kippt hier die Statistik zwar in Richtung FC Ingolstadt, allerdings waren deren Kopfbälle in der Box des TSV 1860 München selten ein Gefahrenherd, weil nie ein Spieler unbedrängt zum Kopfball kam.

Das Verhältnis zwischen In die Box gespielten Bälle und Ballberührungen in der Box liegt beim TSV bei 1,25:1 und beim FCI bei 2:1. Anders ausgedrückt: die Sechzger konnten vier Fünftel ihrer in die Box gespielten Bälle dort in irgendeiner Art verwerten. Die Schanzer lediglich die Hälfte. Und was die Qualität dort betrifft lest ihr im nächsten Abschnitt.

Schüsse/aufs Tor (9/4:17/7)

Auch durch diese Statistik könnte man eine Dominanz des FC Ingolstadt gegenüber dem TSV 1860 München vermuten, wenn man lediglich die Anzahl der Schüsse sieht.

Kommen wir zur Schussgenauigkeit ergibt sich ein nahezu ausgeglichenes Bild mit 3% Punkten Vorteil für unsere Löwen. Nehmen wir das Eigentor für uns mit in die Statistik hat Ingolstadt dieselbe Schussgenauigkeit, allerdings mit einem zielgenauen Schuss auf den falschen Kasten.

Sehen wir nun auf die Qualität der Chancen beider Teams ergibt sich ein deutlich anderes Bild. Abgesehen vom Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:1 hatte kein einziger Schuss der Schanzer einen xG Wert über 0,1. Der durchschnittliche xG Wert pro Schuss unter Nichtberücksichtigung des Elfmeters lag für die Schanzer bei 0,04.

Beim TSV lag die Schussqualität im Schnitt bei 0,18. Sogenannte 100%ige Chancen haben einen Wert von 0,25 oder höher. Wir können also auch hier sagen, Qualität und Quantität ist hier nicht Hand in Hand gegangen, sie war bei beiden Teams indirekt proportional. Weniger Schüsse höherer Qualität bei den Sechzgern und mehr Schüsse deutlich geringerer Qualität bei den Gästen.

PPDA (14,5:4,67)

Nach der Anfangsviertelstunde mit deren Ablauf die Sechzger das 1:0 erzielt hatten, schalteten die Löwen zwei Gänge herunter was die Intensität der Defensivbemühungen in den pressingrelevanten Zonen betraf. Das bedeutet aber nicht, dass nicht mehr angelaufen wurde. Es wurde lediglich von ballgewinnorientiertem Pressing auf Angriffssteuerung umgeschalten. Die Schanzer taten den Löwen auch den Gefallen und spielten immer wieder in die in der Tiefe lauernden Pressingfallen, von wo die Sechzger ihrerseits schnelle präzise Angriffe über die Vertikale lancierten und so oft gefährlich ins letzte Drittel eindrangen.

Die hohe Pressingintensität, die Ingolstadt über das ganze Spiel hinweg an den Tag legte, half gegen aus der Defensive heraus im Positionsspiel gut und zielstrebig angreifende Löwen nur bedingt. Selbst wenn Ingolstadt sich die Kugel erobern konnte, waren die Sechzger gut genug gestaffelt, um den ballführenden Ingolstädter sofort wieder zu attackieren oder Passwege in die Tiefe so zuzustellen, dass Ingolstadt entweder nur ein kompletter Neuaufbau oder riskante Schüsse aus der Ferne übrig blieben, sofern sie den Ball behaupten konnten.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Tore und weitere Highlights noch einmal ansehen. Bei einem Endergebnis von 3:1 ist das entscheidende Tor logischerweise das zweite für die siegreiche Mannschaft. Da dies aber ein äußerst tölpelhaftes Eigentor des Keepers der Schanzer war, beleuchten wir hier diesmal das erste Tor durch Fynn Lakenmacher nach einem Traumpass von Guttau.

Julian Guttau stibitzt den Schanzern nach einem nonchalenten Querpass auf deren linker Seite nahe der Seitenauslinie den Ball. Er geht einige Meter steil Richtung Box der Gäste. Fynn Lakenmacher läuft mit der sich zurückziehenden Abwehrkette in der Schnittstelle der Innenverteidiger mit und zeigt an, wo er gerne den Ball hin hätte. Diesem Wunsch kam Julian Guttau nur zu gerne nach und spielte den Ball durch die Gasse in den Lauf des Stürmers, der die Kugel verarbeitete, sich von den Innenverteidigern absetzte und beim Schuss aus halbrechter Postion in der kleinen Box dem Keeper der Schanzer mit einem wunderschönen Lupfer keine Chance zur Abwehr ließ. Dass Funk allein gegen einen Angreifer selten gut aussieh, wusste man vorher. Dass Lakenmacher diese Schwäche so ausnutzte, freut mich besonders für ihn, der überhaupt ein sensationelles Spiel auf den Rasen legte.

Das fiel auf

Taktische Variabilität

Die taktische Variabilität der Mannschaft des TSV 1860 München durch den Trainerwechsel war auch im Spiel gegen den FC Ingolstadt wieder deutlich zu sehen. Ein Anpassen des Matchplans je nach Spielstand schien im Herbst noch ein reiner Wunschtraum zu sein. Unter anderem am Pressingverhalten des Teams vor und nach dem Führungstreffer wird es nun aber deutlich, dass die Löwen mehr als nur ein Schema, wie man ein Spiel gestaltet, im Repertoire haben. Das ist höchst erfreulich und darf gerne so weitergehen.

Marco Hiller

Wie ein Fels in der Brandung ist Hiller mittlerweile ein Rückhalt, der auch seinen Vorderleuten durch seine guten Leistungen Sicherheit gibt und somit die gesamte Defensive mit stabilisiert. Vom Kicker wurde er in die Elf des Tages beordert. Beim Elfer nur knapp und wegen der Wucht des Schusses von Jannik Mause bezwungen war er ansonsten wieder ein Stabilitätsfaktor, der auch bei den knappen Schüssen der Ingolstädter rechts neben seinen Kasten jeweils im richtigen Eck gewesen war und die Schüsse, falls sie platziert genug gewesen wären, möglicherweise entschärft hätte.

Einer für Alle und Alle für einen

Das Verständnis der Spieler untereinander auf dem Platz ist bewundernswert. Die Elf „Musketiere“ in weiß und blau könnten das fußballerische Pendant zu Dumas Heldenquartett in den berühmten Romanen darstellen. Wie die Spieler füreinander kämpfen und sich jeder in den Dienst der Mannschaft stellt, gute Aktionen des Mitspielers beklatscht oder mit anderen positiven Gesten Zuspruch gibt ist wirklich schön zu sehen.

Fazit

Mit einem verdienten und bravourös erkämpften Sieg setzen sich die Löwen nun mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone weiter von dieser ab.

Ich möchte dennoch etwas auf die Euphoriebremse treten. Noch sind wir nicht über den Berg. Bis in dieser Liga, die bekanntlich aus zwanzig Mannschaften besteht, Sicherheit herrscht was den Nichtabstieg betrifft fehlen noch zwölf Punkte.

Ich bin mir allerdings sicher, dass wenn man das Leistungsniveau auf der momentanen Stufe hält oder sogar weiter verbessern kann, die Spieler weiterhin so ein Selbstvertrauen ausstrahlen und dem Motto „Einer für Alle“, das ich im obigen Absatz in den Raum geworfen habe weiterhin treu bleiben, keine Zweifel am Gelingen dieser Aufgabe bestehen.

Die Wandlung, die das Team unter dem neuen Trainer gemacht hat, lässt mich durchaus staunen.

Weiter so Löwen! Wir sind wieder alle mächtig stolz darauf, eine Mannschaft zu sehen, die mit Herz und Hirn für das Wappen auf der Brust kämpft und spielt.

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um sieben: TSV 1860 U17 verliert in Braga

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Die U15 und die U17 des TSV 1860 München befinden sich aktuell auf Testspielreise in Portugal. Das erste Testspiel im Rahmen dieser Reise verlor die U17 gestern beim SC Braga.

Erstes Testspiel der Portugalreise: U17 verliert 2:5 beim SC Braga

Die höchsten Nachwuchsmannschaften befinden sich aktuell wieder auf einer der eminent wichtigen Testspielreisen in Europa. Dieses mal finanzierten die Unternehmer für Sechzig eine Reise nach Portugal. Im Rahmen dieser Reise traf die U17 gestern auf ihr Pendant vom SC Braga. Dass diese Mannschaft ein echter Prüfstein ist, kann man daran erkennen, dass die Profis von Braga diese Saison in der Champions League antraten. Unsere U17 schlug sich im Testspiel bei Braga sehr gut, verlor aber am Ende 2:5. Individuelle Fehler und hohe Effektivität vor dem Tor machten den Unterschied zu Gunsten der Portugiesen.

Die Löwenergebnisse vom Wochenende

Die Löwinnen starteten erfolgreich in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Sie konnte nach 0:1-Rückstand noch 2:1 in Gilching gewinnen. Die U17 besiegt vor der Abreise nach Portugal die SpVgg Unterhaching mit 3:2. Außerdem gewann die U10 am Wochenende gleich zwei Hallenturniere. Alle Ergebnisse findet Ihr hier.

1860 eSportler im Halbfinale

Bei der 3.Liga eMeisterschaft schlugen sich die Vertreter des TSV 1860 München sehr gut. Sie gewannen ihre Vorrundengruppe etwas überraschend und konnte sich so für das Viertelfinale qualifizieren. Dort eliminierten die eLöwen die eZebras vom MSV Duisburg. Im Halbfinale war dann leider gegen den BVB II Endstation. Trotzdem eine tolle Leistung, zu der wir herzlich gratulieren.

Ismaiks Stippvisite

Hasan Ismaik besuchte München, sah sogar beim Trainings der Profis zu und verschwand dann so schnell wieder wie er gekommen war. Den Besuch des Grünwalder Stadions beim emotionalen 3:1 gegen Ingolstadt ließ er sich entgehen. Alle Details zum Besuch des Mehrheitsaktionärs hat Jan für Euch zusammengestellt.

Lakenmacher Kandidat zum Spieler des 25. Spieltags

Liga3-online sucht wieder den Spieler des 25. Spieltags. Nach seinem Führungstreffer und einer erneut starken Partie steht Löwenstürmer Fynn Lakenmacher zur Wahl. Wer ihm seine Stimme geben will, kann das hier tun. Beim Kicker schaffte es Marco Hiller in die “Elf des Tages”.

Böllerwurf beim Heimspiel gegen Ingolstadt

Eine unschöne Szene gab es am Sonntag leider auch noch. Durch einen Böllerwurf wurde eine Löwin in Block F1 kurz nach dem Treffer von eben bereits erwähntem Fynn Lakenmacher am Bein verletzt. Für sie war das Spiel vorbei, sie musste sich in ein Krankenhaus begeben. Mittlerweile ist sie aber bereits auf dem Weg der Besserung. Der TSV 1860 reagierte am Montag auf den Vorfall und will dabei helfen den Täter zu ermitteln.

News aus der dritten Liga

Saarbrücken: Absage des Pokalspiels kostet 80-100.000 Euro

Nicht nur das Image des 1.FC Saarbrücken leidet unter der Absage des DFB-Pokal-Viertelfinales gegen Borussia Mönchengladbach. Laut Pressesprecher Peter Müller bleiben die Saarländer auf Kosten für Catering, Ordnungsdienst etc. des abgesagten Spiels sitzen.

Mannheim: Antwerpen will “Unkonzentriertheiten” abstellen

Das Debüt von Marco Antwerpen als Trainer des SV Waldhof ging beim SSV Ulm verloren. Antwerpen machte dafür “Unkonzentriertheiten” bei einigen Spielern verantwortlich. Diese gelte es schnellstmöglich abzustellen. Außerdem müsse sich sein neues Team “in ganz vielen Bereichen wesentlich verbessern”.

Freiburg II: Niki Lang zwei Spiele gesperrt

1860-Leihgabe Niki Lang sah im Spiel seines SC Freiburg II gegen Arminia Bielefeld rot. Für sein Foul am Ex-Kollegen Merveille Biankdi wurde Lang nun zwei Spiele gesperrt.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Faschingsendspurt!

Beim Heimsieg gegen Ingolstadt: eine Verletzte durch Böllerwurf

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TSV 1860 FC Ingolstadt 04 20240211 (33)

Der Heimsieg gegen den FC Ingolstadt wird dem ein oder anderen Löwenfan nicht nur wegen den weiteren drei Punkten sowie einem guten Auftritt der Mannschaft in Erinnerung bleiben. Im Block F1 ereignete sich kurz nach dem 1:0 durch Fynn Lakenmacher ein Böllerwurf, wodurch eine Person verletzt wurde. Sie befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung.

Eine Verletzte durch Böllerwurf in der Westkurve

In der 15.Minute gab es für die Fans des TSV 1860 München am gestrigen Sonntag das erste Mal Grund zum Jubeln. Fynn Lakenmacher erzielte im Stile eines waschechten Torjägers auf Vorlage von Julian Guttau das 1:0 für die Löwen. Mitten in den Torjubel hinein vernahm man in den Stimmungsblöcken G und H einen dumpfen Schlag. Im Block F1 stieg – bedingt durch einen Böllerwurf – eine Rauchwolke auf. Was aus der Ferne nicht zu beobachten war: es war eine Aktion mit Folgen. Eine Löwin wurde durch den pyrotechnischen Artikel am Bein verletzt und musste sich in ärztlicher Behandlung geben.

Wie auch das Löwenmagazin wurde sechzger.de von dem Bruder der Betroffenen kontaktiert. Die gute Nachricht vorweg: seiner Schwester geht es soweit gut, sie konnte das Krankenhaus noch am Sonntagabend verlassen. Er sei grundsätzlich kein Gegner von Pyrotechnik oder Feuerwerk, möchte aber die Gelegenheit nutzen und an die Vernunft aller appellieren. Ein Böllerwurf in eine Menschenmenge hinein – in diesem Fall sogar auf die eigenen Fans – sei ein absolutes No-Go. Im weiteren Verlauf der Partie kam es zu einer weiteren Böllerexplosion im Block G, diese ging allerdings zum Glück ohne Verletzten aus.

TSV 1860 reagiert und sagt Unterstützung zu

Am Montag reagierte der TSV 1860 München auf den Vorfall und kündigte an sich bei dem betroffenen Fan zu melden. Außerdem wandten sich die Löwen an alle Stadionbesucher, damit ein vergleichbarer Vorfall sich nicht wiederholt.

Löwen-Fans, ihr seid großartig, doch Einzelne stehen den Werten der Löwen-Familie entgegen. Lasst uns gemeinsam für einen sicheren Stadionbesuch stehen, lasst Böller zu Hause oder am besten gleich im Geschäft und sorgt für positive Emotionen. Niemand sollte einen anderen bedrohen oder verletzen, wir sind alle Löwen und wollen nur eines: Sicher ins Stadion kommen, die Löwen siegen sehen und sicher wieder nach Hause zurückkehren.

Die Untersuchungen zur Ermittlung des Täters wurden bereits eingeleitet. Neben der Befragung von Fans werden dazu auch Bilder der Sicherheitskameras ausgewertet.