Der Winter hat München weiter fest im Griff. Das bekommen auch der TSV 1860 München und seine Fans zu spüren: Das für Samstag geplante Spiel gegen Rot-Weiss Essen muss verlegt werden.
1860-Essen wird verlegt
Obwohl der Rasen mittlerweile unter den Schneemassen wieder aufgetaucht sein soll, gibt die Stadt München kein grünes Licht für die Durchführung des Spiels am Samstag Nachmittag. Somit muss die Partie der Löwen gegen Rot-Weiß Essen ins nächste Jahr verlegt werden. Die Zuwege rund ums Stadion und die West- sowie die Ostkurve sind zu stark vereist, um die Sicherheit aller Zuschauer gewährleisten zu können. Man entschied sich zur relativ frühzeitigen Absage, um Fans beider Mannschaften und den Medienpartnern Planungssicherheit zu geben. Damit wird Interimscoach Frank Schmöller nur noch zwei statt drei Spiele auf der Bank haben und (vorerst) kein Heimspiel als Löwentrainer im Sechzgerstadion erleben.
Einstands-PK von Frank Schmöller
Eigentlich sollte gestern Frank Schmöller im Mittelpunkt einer kurzfristig anberaumten PK an der Grünwalder Straße stehen. Doch der Interimstrainer wurde von den anwesenden Journalisten kaum gefragt, da auch Noch-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer anwesend war und einen Großteil des Medieninteresses auf sich zog. Schmöller verkündete, dass er “mit viel Spaß, Freude und Überzeugung an die Arbeit herangehen” werde. Er möchte allen Spielern im Kader plus Devin Sür und Mansour Ouro-Tagba sowie Lukas Reich und Sean Dulic aus der U19 die Chance geben, sich zu zeigen. Als die PK stattfand, war noch nicht klar, dass das Spiel gegen Essen verlegt werden muss. Daher hat Schmöller nun eine Woche mehr Zeit, die Mannschaft kennenzulernen und besser vorzubereiten, als das Maurizio Jacobacci tat. Die Beiden standen ohnehin “in exzellentem Austausch”, wie Schmöller in einem Interview mit sechzger.de im August ausführte.
Bild-Interview mit Hasan Ismaik
Passend zum gestrigen Nikolaustag gab KGaA-Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik ein Interview. Allerdings agierte Ismaik nicht milde oder gar mit Geschenken, sondern schlug als Krampus aus dem Morgenland mit der Rute wild um sich. Hauptsächliches Ziel seiner verbalen Rundumschläge sind (wenig überraschend) Robert Reisinger und der gesamte e.V.. Kostenproben gefällig?
- Den Vertrag mit Marc-Nicolai Pfeifer nicht zu verlängern, sei “die selbstherrliche Entscheidung eines Mannes, die auf persönlichen Animositäten beruht, weil er ertappt wurde.” Dass dieser Entscheidung eine 2/3-Mehrheit des Präsidiums zu Grunde liegt ignoriert er. Genauso wie er sich darüber ausschweigt, wobei Reisinger denn ertappt wurde.
- Weiter bezichtigt Ismaik den e.V. “hinterhältigen Verhaltens”, um ihn “weiter zu diffamieren”. Dass der e.V. eine sehr kritische Stellunganhme zu dem Spruchbändern gegen Ismaik abgegeben hat, erwähnt der Jordanier mit keiner Silbe.
- Ismaik schließt mit den Worten: “Die Verantwortlichen des e.V. scheinen mir im Moment blind zu sein vor Hass und auf alles, was nicht nach der Pfeife ihres Präsidenten tanzt. Diese wenigen Leute im e.V. sind wie Geisterfahrer, die sich als Retter der Seele von 1860 feiern, aber dabei den Verein zerstören.” Dass der Verein mit mittlerweile über 26.000 Mitgliedern gerade prosperiert wie selten und Reisinger mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde, scheint dem “Investor” auch nicht bekannt zu sein.
Man fragt sich, wo, wie und vor Allem wann dieser Alptraum für die Löwenfans endlich ein Ende hat.
Festtagsmenue in Benes Kuchl
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News aus der dritten Liga
Saabrücken wirft Frankfurt aus dem Pokal
Der FC Saarbrücken ist die letzte Mannschaft, die gegen 1860 verloren hat. Nichtsdestotrotz konnten die Saarländer gestern Eintracht Frankfurt mit 2:0 aus dem DFB-Pokal werfen. Brünker und Kerber trafen für die Saarländer, die nun im Viertelfinale stehen.
Nachholspiel Haching-Halle terminiert
Das letzten Freitag abgesagt Drittligaspiel zwischen Unterhaching und dem HFC ist neu angesetzt worden. Die Partie soll nun am 07.02.24 stattfinden.
Viktoria Köln muss lange auf Fritz verzichten
Viktoria-Kapitän Moritz Fritz zog sich bei der Niederlage gegen sen SSV Ulm einen Meniskusschaden zu. Fritz soll noch diese Woche operiert werden und fällt dann etwa vier Wochen aus.
Damit gehen wir also in eine unvorhergesehene eineinhalbwöchige Spielpause des TSV 1860 München. Hoffen wir, dass Frank Schmöller die Zeit nutzt, um uns einen erfolgreichen Jahresausklang zu bescheren.














