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Löwen verlieren 0:3 in Dortmund

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Die Löwen mussten beim BVB II nach einer desaströsen zweiten Halbzeit in Dortmund eine 0:3-Niederlage hinnehmen.

Knapp 900 Löwenfans nach Dortmund gereist

Trotz widriger Verhältnisse und lahmgelegten Schienenverkehr schafften es dennoch knapp 900 (!) Auswärtsfans der Löwen nach Dortmund ins Stadion Rote Erde. Bei Schneegestöber sahen sie eine ordentliche erste Hälfte des TSV, der aber einige Großchancen der Hausherren zuließ.

1. Halbzeit: Feldüberlegenheit Sechzig, aber Dortmund gefährlicher

Im ersten Durchgang waren die Löwen optisch die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich jedoch klare Torchancen herauszuspielen. Die beste Möglichkeit für die Gäste hatte Guttau, der nach ca. 15 Minuten völlig freistehend dem Gästekeeper in die Arme köpfte. Ansonsten wurden alle Abchlüsse der Löwen abgeblockt.

Anders die Hausherren: der BVB hatte mindestens drei große Chancen, bei zwei Versuchen scheiterten sie jedoch im “eins gegen eins” an David Richter, der auch beim dritten Versuch von Pohlmann dessen Distanzschuss über die Latte lenkte.

Arbeitsverweigerung im zweiten Durchgang

Von der Feldüberlegenheit der Löwen war im zweiten Durchgang nichts mehr zu sehen. So war es nicht verwunderlich, dass der BVB immer stärker wurde. In der 62. Minute schließlich kam es, wie es kommen musste: Pohlmann machte es diesmal besser als in Durchgang eins, ließ die Abwehrspieler die Schneeflocken bewundern und traf hart und platziert ins linke untere Eck.

Ab diesem Zeitpunkt versuchten die Dortmunder, durch Konter und schnelle Umschaltsituationen auf das 2:0 zu stellen, während Jacobaccis Elf nichts mehr einfiel und sie sich auch nicht wirklich gegen die drohende Niederlage zu wehren schien. Und so kam es erneut, wie es kommen musste: nach einem erschreckenden Ballverlust im Spielaufbau von Verlaat sah ein Löwe schlechter aus als der andere, Dortmund konnte 4 Löwen zu zweit ausspielen. 2:0.

Die nicht vorhandene Gegenwehr der Löwen drehte sich nochmal demonstrativ weg, als die Dortmunder einen weiteren Konter fuhren und durch Azhil in der 81. Minute zum 3:0 trafen.

So endete die Partie ohne großes Aufbäumen der Gäste mit 0:3 für die Dortmunder – und die Löwen bleiben weiterhin das einzige Team in Liga Drei, das nach einem Rückstand noch nie punkten konnte.

Spätestens nach dem 2:0 machten sich die mitgereisten und erneut bitter enttäuschten Löwenfans mit “Trainer raus”, “Wir ham die Schnauze voll”, “Jacobacci raus” und weiteren Sprechchören lautstark bemerkbar.

Liveticker: Borussia Dortmund II – TSV 1860 München (17.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 17.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen Borussia Dortmund II und dem TSV 1860 München!

Ohne Punkte blieben die Löwen gegen Unterhaching und schieden zuvor gegen Pipinsried blamabal aus dem Toto-Pokal aus. Der Schwung aus Saarbrücken ist definitiv verflogen. Heute zählt es wieder auswärts im Stadion Rote Erde. Gibt es für den TSV 1860 etwas zu feiern oder holt die zweite Mannschaft des BVB drei Punkte?

3 0 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Richter – Lang, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger  (84. Ludewig)- Starke , Rieder – Schröter, Zejnullahu (60′ Vrenezi), Guttau – Lakenmacher (84. Tarnat)

Bank:
Hiller (TW), Kurt, Vrenezi, Kloss, Ludewig, Cocic, Tarnat, Steinhart, Frey

Tore:
1:0 Pohlmann (62′), 2:0 Hettwer (78′), 3:0 Azhil (81′)

Die Personalsituation

Es fehlen: Michael Glück (Gelb-Rot Sperre), Joel Zwarts (Adduktoren), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle bei Borussia Dortmund II: Blank (Gelb-Rot-Sperre), Michel (Gelbsperre), Lotka (Rotsperre), Aning, Besong, Butler, Irorere, Lütke-Frie, Otuali, Pudel (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Leroy Kwadwo und Jesper Verlaat haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen. Tim Rieder und Julian Guttau stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Borussia Dortmund II – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

750 Löwenfans machen sich auf den Weg nach Dortmund und werden sich im Gästeblock einfinden. Kurzentschlossene können sich vor Ort an der Tageskasse noch mit einem Ticket versorgen und ebenfalls live dabei sein.

Für alle, die die Reise nicht antreten können, gibt es dieses Mal keine gute Nachrichten. Die Partie wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

17. Spieltag – Spielbericht SC Verl – Dynamo Dresden 1:0

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Die Spieler der Mannschaften SC Verl und Dynamo Dresden stehen am Mittelkreis wärhend der Schweigeminute für den Spieler Agi Diawusie des Jahn Regensburg, welcher Anfang der Woche unerwartet verstarb.
Die Spieler der Mannschaften SC Verl und Dynamo Dresden stehen am Mittelkreis wärhend der Schweigeminute für den Spieler Agi Diawusie des Jahn Regensburg, welcher Anfang der Woche unerwartet verstarb.

Zum heutigen Topspiel am 17. Spieltag traf der Verfolger des Tabellenführers Jahn Regensburg, der Dynamo aus Dresden, auf den SC Verl, die vor dem Spiel mit zwei Punkten Rückstand auf den SSV Ulm auf Platz 4 lagen. Der 17. Spieltag war gleichzeitig wieder einer der undankbarsten Terminierungen für Löwenfans, die um 19:30 Uhr erst in der Roten Erde in Dortmund spielten.

Die Ausgangslage vor der Partie

Trotz der Niederlage letzte Woche gegen den Jahn Regensburg vertraute Dynamo Trainer Markus Anfang derselben Startelf, während Sportclub Trainer Alexander Ende trotz des 2:1 Sieges auf Benger und Lokotsch statt Wolfram und Kammerbauer, welche auf der Bank platznehmen mussten, setzte. Während die Dresdener die letzten Spieltage etwas schwächelten, zeigte die Tendenz für den Sportclub klar nach oben. Die Punkte der letzten vier Partien des SCV gingen allesamt nach Ostwestfalen.

Die erste Halbzeit

Vor Anpfiff wurde mit einer berührenden Schweigeminute für den erst kürzlich verstorbenen Agyemang Diawusie des SSV Jahn Regensburg, genannt Agi, gedacht. Der Spieler, der auch unter anderem 38 Spiele für Dynamo machte und mit dem Club in die zweite Liga aufgestiegen war, war Anfang der Woche überraschend im Alter von 25 Jahren verstorben. Ruhe in Frieden, Agi! 🕯️

Die Spieler der Mannschaften SC Verl und Dynamo Dresden stehen am Mittelkreis wärhend der Schweigeminute für den Spieler Agi Diawusie des Jahn Regensburg, welcher Anfang der Woche unerwartet verstarb.
Die Spieler der Mannschaften SC Verl und Dynamo Dresden stehen am Mittelkreis wärhend der Schweigeminute für den Spieler Agi Diawusie des Jahn Regensburg, welcher Anfang der Woche unerwartet verstarb.

Bei kühlen 2° C, aber Sonne und blauem Himmel starteten beide Mannschaften flott in die Partie, wobei Dynamo die erste gute Gelegenheit bereits in der 3. Minute verzeichnen konnte. Im Anschluß ging es erst einmal weiter munter hin und her – der Sportclub erarbeitete sich aber ein leichtes Chancenplus in der Anfangsviertelstunde. Die beste Chance der Anfangsphase hatte Sessa, der den Freißstoß von Kraulich in der 6. Minute nach kurzer Annahme aber nicht verwerten konnte. Direkt im Anschluß hatte auch Dresden die erste Großchance in der 7. Minute, als Kraulich die Hereingabe verpasste, Kutschke’s Schuss aber noch abgeblockt werden konnte.

Im nächsten Drittel der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften mehr oder wenigert im Mittelfeld, so dass es erst in der 30. Minute eine erneute Großchance von Kutsche gab, welcher den Kasten aber knapp verpasste – der Ball zischte knapp am rechten Pfosten vorbei. Beim anschließenden Gegenstoß des Sportclub gab es mit Gelb für Zimmerschied nach Foul an Ochojski die erste Karte der Partie. Der Freistoß nahe der rechten Eckfahne brachte aber auch nichts zählbares ein.

Die Partie flacht nach schwungvollem Beginn ab

Im weiteren Verlauf der Partie flachte diese deutlich ab und wurde gleichzeitig etwas ruppiger. So gab es viele Unterbrechungen nach kleinen Fouls im Niemandsland, die aber ebenfalls nichts erwähnenswertes einbrachten.

So gingen beide Teams nach einer Minute Nachspielzeit mit einem 0:0 in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehören diesmal Dynamo, die sich in der Hälfte des SCV festsetzen konnten. Ein Freißstoß in der 51. Minute im linken Halbfeld brachte dann wieder eine gute Chance für die Dresdener ein, welche Torwart Luca Unbehagen mit einem Nachschuss zu einer Glanzparade zwangen. Vor dem Freistoß kam es zu einer kleinen Unterbrechung, als der Vorsänger der Ultras Dynamo mittels einer Trillerpfeife den Block versuchte zu motivieren, welches auf Bitten des Schiedsrichtergespanns zu einer Durchsage mit Bitte um Unterlassung führte, welche durch “Halt Dein Maul” Gesänge des Dresdener Anhangs aus der Südtribüne quittiert wurde.

Auch danach erarbeitete sich Dynamo weitere guten Chancen, wie z.B. in der 53. Minute, als Gruber Lemmer in der Box mit einer mutigen, aber fairen Grätsche noch rechtzeitig vom Ball trennte. In der 54. Minute kam Dresden bereits zur nächsten guten Chance durch Hauptmann. Torge Paetow warf sich aber mutig in den Ball, so dass weiterhin beim Unentschieden blieb. Erst in der 58. Minute konnte der Sportclub auch zur ersten Ecke kommen, welche aber geklärt wurde. Im Anschluss blieb Kapitän Corboz nach einem Kopfballduell liegen und musste behandelt werden, konnte die Partie aber fortsetzen.

In der 62. Minute gab es nach einer erneuten Ecke für Dresden ein Handspiel von Benger im Strafraum, welches aber durch das Gespann nicht geahndet wurde, obwohl Linienrichter Potemkin freies Blickfeld auf die Situation hatte. Proteste der Dresdener folgten hier unserer Meinung nach zurecht, aber ohne VAR kein Review.

Verl geht überraschend in Führung

In der 67. Minute dann etwas überraschend das Tor für Verl nach einem weiten Einwurf von Paetow durch Benger. Dieser knallte die Kugel per Kopf an die Latte, versenkte den Nachschuss aber wuchtig im Netz. Dies hatte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit bisher nicht abgezeichnet, Dresden hatte ein deutliches Chancenplus. Der sich allerdings davor schon anbahnende Doppelwechsel kam dann vor dem Wiederanstoß, Zimmerscheid (22) und Bünning (23) gingen raus, neu kamen Meißner (21) und Oehmichen (25). Auch bei Verl wurde gewechselt, Lokotsch (13) ging raus, für ihn kam Wolfram (7). In der 75. ein erneuter Wechsel beim Sportclub, Sessa (30) verließ den Rasen für Otto (28).

Der SCV überließ Dynamo dann weitestgehend das Heft des Handelns und bettelte schon annähernd um den Ausgleich, konnte aber von Glück reden, dass die Dresdener nicht wirklich mit Glück gesegnet waren. In der 80. der nächste Doppelwechsel der Mannschaft aus Sachsen, Ex-Löwe Schäffler (9) und Cueto (11) kamen für Herrmann (19) Lemmer (10). Es scheinte, als wollte Coach Anfang hier nochmal Impulse für den Ausgleich setzen. Und auch der Sportclub reagierte auf das Spielgeschehen, in der 84. kam Mehlem (8) für den Torschützen Benger (23). Seit gut 10 Minuten spielte nur noch Dynamo.

In der 89. Minute erneut ein Freistoß für Dynamo aus aussichtsreicher Position, ca. 20m vom Tor aus dem linken Halbfeld. Der Freistoß ging aber ohne weitere Berührung am rechten Pfosten vorbei. Torwart Unbehagen blieb allerdings nach einem Zusammenprall mit Kutschke liegen und musste kurz behandelt werden.

Es ging auch weiter immer nur noch auf ein Tor, 5 Minuten wurden nachgespielt. Auch hier ging es nur weiter in eine Richtung, aber es fehlte weiterhin die Präzision und das nötige Quentchen Glück, so dass der SC Verl etwas glücklich die drei Punkte behielt.

Fazit

4.217 Zuschauer sahen die Partie live im Stadion. Zu Beginn der Partie bewiesen beide Teams, dass sie zurecht dort stehen, wo sie in der Tabelle aktuell stehen, hielten das hohe Tempo der Anfangsviertelstunde nicht.

Nach Wiederanpfiff übernahm Dresden das Heft des Handelns, musste sich aber nach dem etwas glücklichen Treffer durch Benger trotz eines Sturmlaufs in den letzten 20 Minuten, geschlagen geben. Man kann hier durchaus von einer Ergebniskrise sprechen, die letzten drei Partien gingen jeweils 0:1 aus Sicht der Dresdner verloren. Der Sportclub ist jedoch seit 10 Partien ungeschlagen.

Als nächstes geht es für den SC Verl zum SC Preußen Münster. Kurz vor der Winterpause in 14 Tagen erwartet der Sportclub den SSV Ulm zum nächsten Topspiel in der heimischen Sportclub Arena. Der Aufsteiger aus Baden-Württemberg wird hier sicher auch versuchen, Punkte mitzunehmen.

Dresden empfängt als nächstes zu Hause die SpVgg Unterhaching, bevor es auswärts nach Duisburg geht.

Borussia Dortmund II – TSV 1860: Ergebnistipp Abdoulaye Ba

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Abdoulaye Ba

Nur noch Platz 14 in der Tabelle, Unruhe im Umfeld und generell eine schwierige Zeit – es läuft nicht so wirklich rund bei den Löwen. Dass es allerdings noch schlechter laufen kann, hat man in der Saison 2016/17 gesehen, die der TSV 1860 nicht nur mit einem Rekord-Minus abgeschlossen hat, sondern auch sportlich abstürzte. Einer der sportlichen Lichtblicke damals: Abdoulaye Ba!

Abdoulaye Ba tippt auf Sieg der Löwen

Auch wenn der 32-Jährige die Löwen nach dem Doppelabstieg (wie so viele andere auch) verließ, hat er seinen Ex-Klub nicht komplett aus den Augen verloren und hofft auf einen Auswärtssieg in Dortmund.

“2:1 pour TSV 1860. Il faut qu’on gagne!”

Auf gut Deutsch heißt das:

“2:1 für die Löwen. Ein Sieg muss her!”

Zahlreiche Karrierestationen in ganz Europa

ASC Linguère, FC Porto, SC Covilhã, Académica de Coimbra, Vitória Guimarães, Rayo Vallecano, Fenerbahçe Istanbul, Alanyaspor, TSV 1860 München, Deportivo La Coruña, Dinamo Bukarest, Moreirense SC, FC Arouca, Sabah FK, CS Tondela – was klingt wie das ambitionierte Programm eines Groundhoppers, sind in Wahrheit die Karrierestationen des Abdoulaye Ba.

Der Senegalese ist also gut rumgekommen in seiner bisherigen sportlichen Laufbahn und kickt derzeit in der 2. Liga Portugals. Die Löwen verfolgt aber weiterhin, was man unter anderem daran erkennt, dass er sechzger.de auf Instagram folgt und regelmäßig Likes hinterlässt. Merci!

Bild: CR-Fotos

Faninformationen vor BVB II – TSV 1860

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Borussia Dortmund U23 TSV 1860 München BVB II

Zu ungewohnter Zeit gastieren die Löwen am Sonntag um 19.30 Uhr im Stadion Rote Erde in Dortmund (sechzger.de berichtet live). Wir präsentieren Euch die Faninformationen vor der Partie des TSV 1860 beim BVB II.

Faninformationen vor BVB II – TSV 1860

Mindestens 750 Fans werden die Löwen am Sonntag nach Dortmund begleiten. Nachdem die Partie in der Vorsaison im Westfalenstadion ausgetragen wurde, treffen Borussia Dortmund II und der TSV 1860 diesmal wieder im Stadion Rote Erde aufeinander.

Die Stadiontore werden um 18 Uhr geöffnet, der Anstoß erfolgt um 19.30 Uhr. Es wird eine Tageskasse geben, im Stadion selber kann nur mit Bargeld gezahlt werden.

In der Roten Erde sind kleine Regenschirme (Knirpse) zugelassen, Stockregenschirme hingegen sind nicht erlaubt.

Im Stadion sind Taschen- und Rucksäcke bis max. DinA4 erlaubt. Für größere Taschen besteht keine Aufbewahrungsmöglichkeit.

Anreise

Für Gästefans ist die Parkfläche C2 am Westfalenstadion vorgesehen. Die Parkgebühr für Busse beträgt 30 €, für Bullis ab 2,8 Tonnen 20 € und für PKW 8 €.

Mit der U-Bahn (U45) erreicht Ihr das Stadion Rote Erde an der Haltestation Westfalenhalle, per Regionalbahn ist die Haltestation Signal-Iduna-Park Euer Ziel.

Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund

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Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund
Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund

Am Sonntag zum 19:30 Uhr ist der TSV 1860 München bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund zu Gast. Es ist der viertletzte Spiel des Jahres und die Löwen wollen, unterstützt von 750 Zuschauer, unbedingt drei Punkte in die Landeshauptstadt mitnehmen um die 0:1-Niederlage gegen Unterhaching vergessen zu machen. In der wohl kürzesten Löwenrunde seit Jahren, die Presserunde dauerte gerade einmal neun Minuten, erklärte Trainer Maurizio Jacobacci, dass Richter auch in Dortmund im Tor stehen wird.

“Drei Punkte sind eminent wichtig für uns”

“Ich erwarte, dass die Mannschaft mit Herz auf den Platz geht und alles dafür tut, die drei Punkte nach Hause zu bringen. Das ist eminent wichtig für uns”, sagte Jacobacci nach einer Beileidsbekundung nach Regensburg. “Es ist aktuell wenig erfreulich, weil die Ergebnisse nicht stimmen. Die Mannschaft hat keine schlechten Spiele geliefert. Sie hätte mehr Punkte verdient, für das, was sie auf den Platz gebracht hat”, wiederholte sich der Schweizer.

Richter fängt auch in Dortmund

Angesprochen auf den Torhüter-Wechsel, gegen Haching stand nicht wie angekündigt Hiller, sondern Richter zwischen den Pfosten, erklärte Jacobacci: “Wir haben das Thema intern geregelt. Es ist nachvollziehbar, dass Marco enttäuscht ist, wer wäre das an seiner Stelle nicht”, sagte der TSV-Coach. Man habe zwei sehr gute Torhüter im Kader. “Ich hoffe, dass Marco sich professionell verhält und das glaube ich auch, da ihm Sechzig München am Herzen liegt”, erklärte Jacobacci und fügte an: “Im Tor steht am Sonntag Richter, ich werde nicht jede Woche switchen”.

Ausfalldauer von Zwarts weiter unbekannt

Wann Zwarts wieder auflaufen kann, ist weiterhin unklar. Näher wollte der Löwen-Dompteur auf das Thema auch nicht eingehen. Zudem wird in Dortmund der gesperrte Glück in der Defensive fehlen. Jacobacci hofft auf einen ähnlichen Auftritt wie beim 3:2-Sieg in Saarbrücken: “Dort haben wir vieles richtig gemacht. Die Mannschaft hat sich toll reingehauen. Jetzt sind wir fast in der gleichen Situation. Ich hoffe, dass wir das Spiel am Sonntag angehen, wie das in Saarbrücken”.

Kein Wort über den Gegner

Nach nicht einmal neun Minuten war die Fragerunde zu Ende, Fragen zum Gegner gab es dabei keine.

Heute vor sechs Jahren: Der TSV 1860 schlägt Schalding 3:0

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Markus Ziereis TSV 1860
Auch dank der Tore von Markus Ziereis kehrte der TSV 1860 in den Profibereich zurück

Es war vor gar nicht langer Zeit, da spielten die Löwen in der Regionalliga Bayern, taten sich zu Beginn recht schwer (man erinnere sich an das 0:1 beim TSV Buchbach), kamen dann aber ordentlich ins Rollen und waren auch heute vor sechs Jahren – trotz einer zwischenzeitlichen Durststrecke (Niederlage in Burghausen, Remis in Rosenheim) – nicht zu stoppen.

Heute vor sechs Jahren

Der SV Schalding-Heining gastierte auf Giesings Höhen und wollte natürlich was Zählbares mit nach Niederbayern nehmen. Doch da hatten die Passauer die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn der TSV 1860 präsentierte sich von Anfang an hochkonzentriert und ging bereits in der 6. Minute durch Markus Ziereis in Führung, der überragend von Helmbrecht in Szene gesetzt worden war.

Auch bei Treffer Nummer 2 in der 28. Minute hatte Nicolas Helmbrecht seine Füße im Spiel: Seine Ecke von der rechten Seite segelte genau auf den Kopf von Christian Köppel, der per Aufsetzer zum 2:0 einnickte.

Noch vor der Pause stellten die Löwen den späteren Endstand her, als Kindsvater vom linken Flügel nach innen zog, einen Doppelpass mit Sascha Mölders spielte und dann ins lange Eck schlenzte (40. Minute).

Statistische Daten

Die Aufstellung der Löwen am 01.12.2017:

1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber (C), 6 Mauersberger, 11 Köppel – 36 Steinhart (46. 22 Berzel), 17 Wein (86. 25 Genkinger), 23 Helmbrecht (79. 31 Koussou), 16 Kindsvater – 9 Mölders, 24 Ziereis
Trainer: Bierofka

Foto: Martin Kolmberger

750 Löwenfans folgen dem TSV 1860 München nach Dortmund

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Borussia Dortmund U23 TSV 1860 München 20211211 Rote Erde (56)

Trotz der äußerst ungünstigen Terminierung an einem späten Sonntagabend kann sich der TSV 1860 München auf seine Fans in Dortmund verlassen. 750 Weiß-Blaue werden sich im Stadion Rote Erde einfinden.

TSV 1860 mit viel Unterstützung in Dortmund

17.Spieltag, der TSV 1860 steht vor dem Duell gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund auf einem enttäuschenden 14.Platz. Enteilt ist die Konkurrenz deswegen aber noch nicht, der drittplatzierte SC Verl hat sieben Punkte mehr auf dem Konto. Vereinspolitisch geht es derweil an der Grünwalder Straße drunter und drüber. Neuester Streitfall ist neben der Einstellung von Christian Werner als Geschäftsführer Sport das bekannte “Wir sind der Verein” Logo. Die KGaA geht dagegen vor und hat zudem eine eigene Marke mit frappierender Ähnlichkeit angemeldet.

Geht es ums Sportliche – ausnahmsweise muss man fast schon sagen – dann blickt der TSV 1860 München auf das Duell mit Borussia Dortmund II voraus. Dieses Mal findet die Partie wieder im Stadion Rote Erde statt. Viele Löwenfans hatten noch auf eine Gelegenheit gewartet, um die Spielstätte einmal live sehen zu können. 2021 war die Kapazität aufgrund der Corona-Pandemie für die Gästefans äußerst eingeschränkt. Dann vor ein paar Wochen der Schock: der DFB terminierte die Begegnung ausgerechnet auf einen Sonntag um 19:30 Uhr. Das Unverständnis wuchs bei den Fans des TSV 1860 gerade auch nach den Terminierungen der Lübeck-Spiele weiter an.

Doch das hindert den Anhang der Löwen natürlich nicht daran, in Dortmund wieder für eine große Kulisse im Gästeblock zu sorgen. 750 Auswärtsfahrer werden sich am Sonntag im Stadion Rote Erde einfinden. Sie dürften ebenso wie alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gespannt sein, ob die Mannschaft beim BVB II punkten kann. Das würde die Rückfahrt, die für den ein oder anderen erst am Montagmorgen in München endet, sicherlich etwas erträglicher machen.

 

01.12.2001: Max schießt TSV 1860 zum Sieg gegen Energie Cottbus

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Olympiastadion München TSV 1860
Olympiastadion_München_20210507

Wie schnell 22 Jahre doch vergehen… Damals spielte nicht nur der TSV 1860 noch in der 1. Bundesliga, sondern beispielsweise auch der 1. FC Kaiserslautern, der 1. FC Nürnberg, Hansa Rostock oder der FC Energie Cottbus. Letzteren empfingen die Löwen am 01.12.2001 im Olympiastadion und taten sich lange Zeit sehr schwer. Am Ende machte einmal mehr Martin Max den Unterschied.

Energie mit Kultfiguren

Die Lausitzer kamen mit einigen Personen nach München, die noch heute Kult-Charakter besitzen. Auf der Bank saß Trainer Eduard Geyer und im Tor stand Tomislav Piplica, aktuell übrgens im Trainerstab der SpVgg Bayreuth.

Die Gäste rührten zu Beginn ordentlich Beton an, die Löwen-Offensive um Thomas Häßler, Davor Suker und Martin Max biss sich ein ums andere Mal die Zähne aus. Kein fußballerischer Leckerbissen, den die lediglich 18.600 (!) Zuschauer im Olympiastadion vorgesetzt bekamen. Das 0:0 zur Pause war die logische Konsequenz.

Sechzig in Überzahl und im Pech

Recht viel besser wurde es auch nach dem Seitenwechsel nicht, doch in der 54. Minute erwies der Cottbuser da Silva seinen Kollegen einen Bärendienst. Erst verlor er den Ball an Max, dann säbelte er den Löwen-Stürmer als letzter Mann um. Notbremse, Rote Karte!

Sechzig wechselte extrem offensiv, brachte Weissenberger, Agostino und Schroth. Zunächst schloss Energie jedoch einen Bund mit dem Aluminium, denn sowohl Häßler als auch Max scheiterten an der Latte.

Max erlöst den TSV 1860 gegen Cottbus

Erst in der 71. Minute konnte Martin Max den Bann brechen und die Löwen in Führung bringen. Nach einer Flanke von Schroth köpfte er den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen und erzielte das Tor des Tages. Für Löwentrainer Peter Pacult übrigens der erste Sieg als Bundesligatrainer. Wobei: Am 27.11.1999 war er ja auch verantwortlich, da Werner Lorant gesperrt war…

Die Aufstellung der Löwen

Peter Pacult schickte am 01.12.2001 folgende Elf des TSV 1860 gegen Energie Cottbus auf den Rasen des Olympiastadions.

Jentzsch – Kurz (70. Weissenberger), Votava (61. Schroth), Tapalovic – Wiesinger, Cerny, Häßler, Borimirov, Bierofka (70. Agostino) – Suker, Max

Tor:
1:0 Max (71.)

Wieder ein Sieg im Stadion Rote Erde?

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Den ersten Advent verbringen sicherlich einige Löwen-Fans in Dortmund. Denn um 19.30 Uhr gastiert der TSV 1860 München beim BVB II im altehrwürdigen Stadion “Rote Erde”. Fanfreundlich geht anders, aussuchen kann man es sich aber auf der anderen Seite auch nicht. In der vergangenen Saison spielten die Löwen übrigens nicht in der “Roten Erde”. Da wurde das Stadion umgebaut und beide Mannschaften trennten sich im großen Signal-Iduna-Park 1:1-Unentschieden. Vor zwei Jahren konnten die Löwen allerdings einen 2:0-Sieg im Stadion “Rote Erde” feiern. Lex und Bär erzielten damals die Tore. Gelingt 1860 am Sonntag wieder ein Sieg im altehrwürdigen Rund?

Direkt an der Osttribüne des Signal-Iduna-Parks

Das Stadion gibt es seit 1926 und es war bis 1974 die Heimspielstätte der Dortmunder. Danach zog man ins große Westfalenstadion um, das heute als Signal-Iduna-Park bekannt ist. Die “Rote Erde” grenzt übrigens unmittelbar an die Osttribüne der neuen Arena und hat Platz für immerhin 25.000 Zuschauer. Es gibt aktuell 3.000 überdachte Sitz- und 7.000 Stehplätze. Denn für die Dritte Liga sind genau 9.999 Zuschauer zugelassen. Neben der zweiten Mannschaft des BVB sind einige Leichtathletikvereine aus Dortmund hier beheimatet.

Moderner Umbau im vergangenen Jahr

Von März 2022 bis weit ins aktuelle Jahr hinein wurden umfassende Umbau- und Modernisierungsarbeiten am Stadion durchgeführt. So mussten Bergbauschäden unterhalb des Spielfelds behoben werden. Auch musste eine Rasenheizung installiert werden. Zuletzt zogen sich die Renovierung der Tartanbahn sowie weiterer leichtathletischen Anlagen in die Länge.

Der Name “Rote Erde” hat übrigens nichts mit der Farbe der Erde unter dem Stadion zu tun – zumindest nicht direkt. Der Begriff stammt aus dem Mittelalter und ist Bezeichnung für die historische Landschaft Westfalen zwischen Niederrhein und Weser. Historiker gehen davon aus, dass der Begriff etymologisch mit gerodeter Erde zusammenhängt. Wie auch immer – am Sonntag wäre es wünschenswert, dass die Löwen mit einem beherzten Auftritt dafür sogen, dass man am ersten Advent gerne das erste Licht anzündet. Am liebsten wäre uns sicherlich der zweite Sieg im Stadion “Rote Erde”.