Wer will nochmal, wer hat noch nicht? In der beliebten Reihe des TSV 1860 meldet sich nun Saki Stimoniaris, Vorsitzender des Aufsichtsrats, zu Wort und widerspricht Vizepräsident Heinz Schmidt hinsichtlich angeblich getätigter Aussagen.
Saki Stimoniaris widerspricht Heinz Schmidt
Im investorennahen Blog dieblaue24 bezichtigt Stimoniaris Heinz Schmidt der Lüge. Dieser hatte zuletzt behauptet:
“Von einem Vertreter unseres Mitgesellschafters wurde mir persönlich unverblümt erklärt, es wäre völlig unerheblich, welchen Namen der Verein in den Ring wirft. Sobald öffentlich klar sei, es handelt sich um einen Kandidaten des Vereins, würde ihn HAM, unabhängig von dessen Qualifikation, kategorisch ablehnen. Das hat der von uns vorgeschlagene Kandidat dann auch im Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Geschäftsführer zu spüren bekommen. Daraufhin hat er sich zurückgezogen.”
Dem widerspricht der Aufsichtsratsvorsitzende vehement:
“Ich bin sehr überrascht, aber auch sehr enttäuscht, denn es wurden von Herrn Schmidt Behauptungen aufgestellt, die einfach nicht der Wahrheit entsprechen. (…) In einer Passage behauptet Herr Schmidt, dass ihm von einem Stellvertreter eines Mitgesellschafters persönlich erklärt wurde, dass es unerheblich sei, welcher Kandidat vom e.V. vorgeschlagen wird, man diesen kategorisch ablehnen werde. Ich habe sowas niemals gesagt.”
Bemerkenswert dabei ist, dass sich Stimoniaris offenbar angesprochen fühlte, obwohl er namentlich gar nicht genannt worden war.
Angenehme und konstruktive Gespräche
Dass im Zentrum der Kritik des AR-Vorsitzenden eigentlich Präsident Robert Reisinger steht, lässt sich folgender Passage des Interviews entnehmen:
“Meine Ansprechpartner im e.V. waren in den letzten Monaten immer Heinz Schmidt und Hans Sitzberger. Diese Gespräche waren sehr angenehm und konstruktiv. Sie haben bewiesen, dass ein “Gemeinsam” möglich ist.”
Mit Reisinger habe er länger nicht mehr gesprochen, gab Stimoniaris zu Protokoll:
“Ich kann es Ihnen nicht sagen, weil ich es nicht mehr weiß. Prinzipiell wäre es gut für 1860, wenn man mit allen Mitgliedern aus dem Präsidium sprechen könnte. Es würde dem Verein sehr helfen.”
Leider hakte der Interviewer nicht nach, wann Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik seinen im Mai angekündigten Besuch in München nachholen werde, um sich mit den Vertretern des Vereins zu treffen.


















