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Auslosung Toto-Pokal: TSV 1860 muss zur DJK Hain

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DJK Hain Toto-Pokal

Keine große Überraschung bei der Auslosung des Toto-Pokals: Die DJK Hain hat als letzter verbliebener Kreispokalsieger den TSV 1860 als nächsten Gegner gewählt. Damit steht den Löwen und ihren Fans eine weite Reise ins Spessart bevor.

TSV 1860 muss zur DJK Hain

Hain im Spessart ist ein Ortsteil der Gemeinde Laufach im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg und hat rund 1200 Einwohner. Die DJK ist derzeit in der Bezirksliga Unterfranken West aktiv und belegt dort nach vier Spieltagen (3 Siege, 1 Remis) den 3. Tabellenplatz.

Im Toto-Pokal konnten sich die Hainer als Kreispokalsieger ihren Gegner in den ersten beiden Runden auswählen. Zunächst besiegten die DJK als Siebtligist den Sechstligisten ASV Rimpar mit 2:1. In der 2. Runde zog Sechtsligist TSV Karlburg im Elfmeterschießen den Kürzeren.

Die Löwen erwartet also nicht nur ein kampfstarker Gegner, sondern auch eine kräftezehrende Busfahrt. Für eine Fahrtstrecke von über 350 Kilometern ist eine Fahrtzeit jenseits der vier Stunden einzuplanen. Der TSV 1860 hatte sich mit Siegen beim 1. FC Stockheim und beim TSV Aindling fürs Achtelfinale des Toto-Pokals qualifiziert.

Die DJK Hain will die Löwen auf dem Sportgelände Seebachtal empfangen

Die Begegnungen des Achtelfinals

DJK Hain – TSV 1860 München

SC Großschwarzenlohe – SpVgg Ansbach

FC Ingolstadt – SSV Jahn Regensburg

DJK Vilzing – TSV Aubstadt

Würzburger Kickers – SpVgg Bayreuth

FC Pipinsried – Wacker Burghausen

FV Illertissen – SpVgg Unterhaching

Türkgücü München – TSV Buchbach

 

TSV 1860 – VfB Lübeck, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unserer Löwen gegen die Hanseaten aus dem hohen Norden. Zwei Punkte stehen für Lübeck nach den ersten beiden Spieltagen auf dem Konto. Womit muss man beim kommenden Gegner der Löwen rechnen?

TSV 1860 – VfB Lübeck, dieses Duell gab es in der 3. Liga bisher erst zweimal. Die Lübecker werden vermutlich im 4-2-3-1 gegen den TSV 1860 München antreten. Lukas Pfeifer, der jüngste Trainer in Liga 3, setzt dabei grundsätzlich auf eine stabile kompakte Defensive, die den Gegner kommen lässt. Bei Ballgewinn ist der Plan, durch zügiges Umschalten und vertikales Spiel schnell ins letzte Drittel des Gegners vorzustoßen.

Die Pressinglinie der Lübecker ist dabei – solange die Mannschaft nicht auf die Verliererstraße gerät – meist auf tiefem mittleren bzw. auf sehr tiefem Niveau gesetzt, während sich die Defensivlinie stabil an der vorderen Grenze des letzten Drittels aufstellt.

Bevor wir tiefer in die Spielweise des VfB Lübeck eintauchen, wie immer zunächst die Statistiken der Gäste.

Statistische Werte des VfB Lübeck

  • Ballbesitz: 44%
  • Passgenauigkeit: 78%
  • Defensive Zweikampfquote: 56%
  • Flankengenauigkeit: 45%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 11,07

Wie spielt der VfB Lübeck?

Bei Ballbesitz

In dem Moment, in dem Lübeck im Spiel den Ball erobert, versucht der VfB grundsätzlich schnell in die Spitze zu spielen und dort über den Zielspieler die Kugel zunächst festzumachen und dann die nachrückende Mittelfeldreihe zur Vorbereitung des Torabschlusses zu bedienen. Dabei verschiebt Lübeck aus dem Mittelfeld die Mittelfeldaußenspieler ballnah auf die Außenposition im Sturm und ballfern in die Halbräume neben dem Zielspieler.

Auch beim Aufbau aus der eigenen Abwehr heraus, ist der lange Ball nach vorn auf den Zielspieler oder in die offensive Mittelfeldreihe das Mittel, dessen man sich am häufigsten bedient. Ein Drittel aller Vorwärtspässe der Lübecker sind bisher lange Bälle gewesen.

Beim Eindringen ins letzte Drittel oder den Strafraum sind die Lübecker nicht sonderlich variantenreich, aber durchaus effektiv. Das Spiel gegen Mannheim am vergangenen Wochenende zeigte deutlich, dass der Sturm der Hanseaten nicht unterschätzt werden darf. Abgesehen vom irregulären Treffer zum 2:2-Ausgleich des VfB hätte Lübeck zwei Elfmeter bekommen müssen. Daraus lässt sich ablesen, dass der VfB in der Spitze durchaus Gefahr entwickeln kann, wenn man die Mannschaft auf die leichte Schulter nimmt.

Gegen den Ball

Der VfB Lübeck denkt nach einem Ballverlust nicht daran, im Kollektiv ein Gegenpressing zu entwickeln. Lediglich der Spieler, der den Ball verloren hat, oder ein sich in der Nähe des Balles aufhaltender Mannschaftskamerad, gehen auf den verlorenen Ball. Die restlichen Spieler ziehen sich diszipliniert mit guter Raumaufteilung zurück und machen das Mittelfeldfeld für den Gegner eng und schwer zu durchdringen. Lübeck wählt hier einen sehr mannorientierten Defensivansatz, der ungeduldige Gegner zermürben kann.

Im letzten Drittel steht Lübeck mit zwei eng gestaffelten Linien vor bzw. in der eigenen Box und versucht, das Spiel des Gegners auf den Flügel zu zwingen, um von dort geschlagene Flanken abzuwehren und sich im Kampf um den zweiten Ball danach eine Chance zum schnellen Umschalten zu erarbeiten.

Auch in der eigenen Box haben die Lübecker Spieler keine Scheu, den direkten Zweikampf zu suchen und diesen mit fairen Mitteln zu lösen.

Wie kann man Lübeck knacken?

Um den VfB Lübeck adäquat zu bespielen und die maximale Punktausbeute einzufahren, muss sich der TSV 1860 München wie in den letzten beiden Spielen auf sich selbst und die eigenen Tugenden konzentrieren. Das heißt, das vertikale Spiel des VfB in die Pressingfallen forcieren und die Hatz nach dem zweiten Ball durch die Hanseaten möglichst unterbinden.

Nach Ballgewinn sollten die Löwen wieder auf schnelles Umschaltspiel setzen und mit sicheren Passstafetten und Laufbereitschaft den Gegner auf Trab halten.

Wenn schnell und präzise nach vorn gespielt wird, bekommt Lübeck Probleme bei der Zuordnung.

Gegen den Ball wird es für die Löwen wichtig sein, jederzeit konzentriert und vor allem bei den flachen Flanken, mit denen die Lübecker Außenspieler gerne arbeiten, gedanklich da zu sein. Den VfB im Zentrum vor der Box zu stellen, sollte unserer Defensivabteilung hingegen nicht allzu schwer fallen, wenn der VfB den Weg über die Acht oder die Zehn in den Strafraum sucht.

Stärken und Schwächen des Systems 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach Vorn ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich durch dessen Fehlen für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler die mit aufrücken zwingend erforderlich um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Die Schlüsselspieler

Abwehr

Nummer eins im Tor ist Philipp Klewin (#1). Der 1,92 m große Keeper kam im Sommer vom FC Erzgebirge Aue und kann auf die Erfahrung aus 192 Drittligaspielen und elf Einsätzen in Liga 2 bauen. Klewin ist ein reflexstarker Keeper, der allerdings trotz seiner hünenhaften Gestalt gewisse Probleme bei der Strafraumbeherrschung aufweist, vor allem dann, wenn viel Verkehr in der Box herrscht. Beim Verlassen der Linie im Eins gegen Eins erweist sich Klewin allerdings als guter Rückhalt. Er kassiert rein statistisch gesehen mehr Tore als er sollte.

Kapitän, Abwehrchef, Turm in der Schlacht – das ist Tommy Grupe (#17). Mit gutem Stellungsspiel und angemessener Härte gegen die Kontrahenten ist der 32-Jährige der Spieler im Lübecker Spiel, der dem Defensivverbund die nötige Stabilität verleiht. Mit der Erfahrung aus 129 Drittligaspielen führt er seinen Mannschaftsteil selbstbewusst mit Übersicht und Routine. In der Spieleröffnung verlässt er sich jedoch lieber auf andere. Nur etwa 40% seiner Pässe spielt er nach vorn.

Mittelfeld

Hanno Behrens (#18) wird zur Zeit mit unbestimmtem Rückkehrdatum noch als verletzt gelistet, daher sind die Schlüsselspieler im Mittelfeld mit Ulrich Taffertshofer (#20) und Mirko Boland (#31) auf der Sechs zu finden. Während Taffertshofer eher der Mann fürs Grobe ist, hat Boland die Aufgabe, bei Positionsangriffen der Lübecker im Rahmen der Möglichkeiten das Spiel zu machen. Seine Präzision bei den langen Bällen, mit denen Lübeck gerne agiert, ist im Ligavergleich relativ hoch.

Sturm

Cyrill Akono (#14), mittlerweile zu alt für den BVB II, von wo er im Sommer nach Lübeck wechselte, ist der Trumpf der Hanseaten im Sturm. Sehr dribbelstark, aber trotz seiner Größe von 1,92 m mit schwächen im Luftzweikampf ausgestattet, ist das Attribut, das bei Akono am deutlichsten heraussticht, seine Schussgenauigkeit. Nahezu jeder zweite Schuss, den er abfeuert, geht so auf den Kasten, dass der gegnerische Torhüter Arbeit bekommt. Seine Torquote in Pflichtspielen entspricht exakt seinem xG Wert. Für einen Stürmer hat er obendrein eine gute Passgenauigkeit vorzuweisen. Ein kleiner Nachteil ist eine gewisse Eigensinnigkeit, die er an den Tag legt. Trotz seiner guten Werte im Passspiel, hat er nur wenige Schussvorlagen vorzuweisen. In jedem dritten Spiel legt er statistisch gesehen einen Schuss für einen Mitspieler auf. Das ist zu wenig für einen Spieler mit solch guten Passwerten, wie er sie besitzt.

Fazit

Understatement ist nach dem erfolgreichen Saisonstart der Löwen nicht angebracht. Ich erwarte eine leidenschaftliche, kämpferische Elf des TSV 1860 München, die dem VfB Lübeck im heimischen Sechzgerstadion die Grenzen aufzeigt.

Allerdings dürfen sich unsere Spieler nicht von ihren eigenen bisherigen Leistungen blenden lassen. Der VfB Lübeck wird alles reinhauen, was er hat, um dem TSV 1860 München Paroli zu bieten. Deshalb sind Konzentration, Laufbereitschaft, Einsatzwille und eine kämpferische Einstellung die Grundvoraussetzung, um die drei Punkte einzufahren. Jeder einzelne Spieler des TSV muss sich voll ins Spiel reinhauen, dann werden die Löwen diese Aufgabe meistern.

Ob Maurizio Jacobacci uns wieder mit einer systematischen oder taktischen Variation überraschen wird, werden wir sehen. Ich würde der Startelf vom Samstag im gleichen System mit einer etwas offensiveren Herangehensweise im Anlaufverhalten wieder das Vertrauen aussprechen.

So könnte Lübeck beginnen

Datenquelle: Wyscout

Winnigers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – VfB Lübeck

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Zusätzlich zur Taktiktafel, die ab kurz vor 12 online zu finden ist, wirft Bernd Winninger vor dem heutigen Heimspiel des TSV 1860 in seinen Wirtshaus Weisheiten einen ausführlichen Blick auf den VfB Lübeck. Die Gäste reisen mit zwei Punkten aus den ersten beiden Spielen im Gepäck nach Giesing und wollen auch den Löwen ein Bein stellen.

Winnigers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 München – VfB Lübeck

Um 18:60 Uhr (sechzger.de Liveticker) startet die nächste Partie mit weiß-blauer Beteiligung im Grünwalder Stadion. Der TSV 1860 München empfängt den VfB Lübeck, der in der letzten Saison noch in der Regionalliga Nord an den Start ging. Seitdem haben sich fünf Spieler von dem Verein verabschiedet. Neun Spieler, unter anderem Ex-Löwe Ulrich Taffertshofer, kamen neu hinzu. Der junge Trainer Lukas Pfeiffer (32 Jahre) scheint bei seiner ersten Aufgabe im deutschen Profifußball momentan die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zum Saisonauftakt reichte es gegen den SV Sandhausen zu einem torlosen Remis. Am vergangenen Wochenende konnte seine Mannschaft dann einen 0:2-Rückstand bei Waldhof Mannheim noch egalisieren.

Bernd Winninger wirft nicht nur in der Taktiktafel einen ausführlichen Blick auf den nächsten Gegner des TSV 1860 München, sondern auch in seinen Wirtshaus Weisheiten. Mit den bisherigen Erkenntnissen informiert er dieses Mal die Zuhörer rund neun Minuten lang über den VfB Lübeck. Das Spielsystem oder die Schlüsselspieler sind dabei nur zwei Punkte, die er in der Analyse des nächsten Gegners anspricht. Natürlich sind die Erkenntnisse aus bislang zwei absolvierten Partien noch nicht besonders aussagekräftig. Doch einen Vorgeschmack, auf was sich die Löwenfans einstellen können, gibt es mit den Wirtshaus Weisheiten dennoch. AB 18:60 Uhr zeigt sich dann, ob Bernd Winninger die Spielweise von Lukas Pfeiffer korrekt analysiert hat.

TSV 1860 München – VfB Lübeck: Ergebnistipp Uwe Wolf

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Uwe Wolf TSV 1860 Trainer

Uwe Wolf hat als Profi in Deutschland, Österreich, Portugal und Mexiko gespielt und sich auch als Trainer einen Namen gemacht. Nach einigen Stationen im Profibereich war er zuletzt beim TSV Buchbach tätig und rettete den Verein mit einer beeindruckenden Serie vor dem Abstieg. Wir haben Uwe Wolf zu seinem Tipp für die Partie des TSV 1860 gegen den VfB Lübeck befragt.

Uwe Wolf tippt auf Sieg des TSV 1860 gegen Lübeck

Gegen den Aufsteiger aus dem hohen Norden sieht Wolf die Löwen im Vorteil und tippt auf einen Dreier des TSV.

“1860 Heimsieg 2:0
Torschützen: Zwarts & Lakenmacher”

Nicht zuletzt für die beiden genannten Offensivkräfte wäre so ein Erfolgserlebnis sehr wünschenswert.

Trainer der Traditionsmannschaft der Löwen

Spieler, U23-Trainer, Co- und Chef-Trainer bei den Profis – Uwe Wolf hat bei den Löwen einiges erlebt. Auch nach seinem Abschied von der Grünwalder Straße sind die Kontakte zum TSV 1860 nie abgerissen. Erst im Januar trainierte Wolf die Traditionsmannschaft des TSV 1860 und feierte mit dem Team um Timo Gebhart und Harald Cerny den Sieg beim Hallenturnier in Regensburg.

Derzeit befindet sich der 56-Jährige auf Jobsuche und beschäftigt sich intensiv mit dem Fußball-Business, um auf dem Laufenden zu bleiben.

VfB Lübeck zu Gast bei den Löwen: punktet der Aufsteiger auch in Giesing?

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TSV 1860 München Fanschal am Holstentor in Lübeck

Englische Woche in der 3.Liga, der TSV 1860 München empfängt dabei den VfB Lübeck. Der Aufsteiger kann mit der Punkteausbeute bislang durchaus zufrieden sein und hat noch keine Niederlage kassiert. Das soll sich – zumindest wenn es nach den Löwenfans geht – heute abend möglichst ändern.

500 Fans des VfB Lübeck im Grünwalder Stadion

850 Kilometer müssen die Fans des VfB Lübeck zu einem Auswärtsspiel am heutigen Dienstag absolvieren, das vermutlich eines der Highlights der Saison ist. Trotz der ungünstigen Terminierung werden knapp 500 Hanseaten im Gästeblock erwartet, der kurzerhand in Block Q verlegt wurde. Direkt hinter dem Tor wird also der weiß-blaue Anhang dem Geschehen auf dem Platz aufmerksam folgen. Für den Aufsteiger aus der Regionalliga Nord ist es das zweite Auswärtsspiel in Folge. Am Samstag holte der VfB nach einem 0:2-Rückstand mit einer Aufholjagd in Mannheim noch einen Punkt. Auch der Auftakt ging ohne Niederlage über die Bühne. Gegen die stark gehandelten Sandhäuser reichte es für ein torloses Remis.

Zwei von acht Mannschaften, die bislang noch keine Niederlage kassiert haben, treffen damit ab 18:60 Uhr im Grünwalder Stadion aufeinander. Die Lübecker waren auf dem Transfermarkt im moderaten Umfang aktiv. Fünf Abgängen, die allesamt in der Regionalliga eine neue Mannschaft gefunden haben, stehen neun Zugänge gegenüber. Mit Cyrill Akono (früher SC Verl, Borussia Dortmund II), Jan-Marc Schneider (kam vom FSV Zwickau), Ex-Löwe Ulrich Taffertshofer oder Hanno Behrens (u.a. 1.FC Nürnberg) sind durchaus Namen in dieser Liste, die man aus der 3.Liga bereits kennt. Letztgenannter setzt im Grünwalder Stadion aufgrund von Trainingsrückstand allerdings noch aus. Ebenso kommen fünf weitere Akteure für Trainer Lukas Pfeiffer aufgrund von Verletzungen nicht infrage.

Qual der Wahl für Jacobacci

Der 32-Jährige schaffte in Lübeck den Sprung zum Cheftrainer, nachdem er zuvor bereits als Co-Trainer fungiert hatte. Für den gebürtigen Lüneburger ist es die erste Station im Herrenfußball. Zuvor war er im Jugendfußball tätig. Wie auch der aktuelle Trainer der SpVgg Unterhaching besitzt Pfeiffer noch nicht die geforderte Lizenz für die 3.Liga. Sein Verein jedoch hält an ihm auch nach dem Aufstieg fest – und kassiert daher eine Grundstrafe sowie für jedes Spiel eine Geldstrafe in Höhe von 2.500€. Mittlerweile wurde der Übungsleiter immerhin für den nächsten Lehrgang zugelassen.

Beides sind Sorgen, die Maurizio Jacobacci momentan nicht teilt. Die erforderliche Lizenz hat der 60-Jährige schon lange in der Tasche und auch das Lazarett beim TSV 1860 München ist überschaubar. Winkler fällt zwar noch langfristig aus und Glück muss sich noch von seiner OP an der Hand erholen. Rieder und Steinhart sind allerdings bereits auf dem Weg der Besserung und könnten in den nächsten Wochen wieder eine Option werden. Ohnehin ist auf der Position des Sechsers schon jetzt ein Überangebot vorhanden.

Große Veränderungen werden nach dem erfolgreichen Saisonauftakt bei den Löwen nicht erwartet. Spannend dürfte lediglich sein, ob Niklas Tarnat erneut in der Startaufstellung stehen wird oder ob Marlon Frey nach abgesessener Rotsperre von Anfang an beginnen darf. Die Entscheidung ließ Jacobacci in der Löwenrunde vor dem Spiel noch offen. Großartiger Handlungsbedarf besteht nach sechs Punkten aus zwei Spielen aber nicht. Heute abend sollen unter Flutlicht möglichst direkt die nächsten drei Punkte hinzukommen. Der VfB Lübeck wird alles daran setzen, erneut ohne Niederlage zu bleiben – und vielleicht sogar an einer Überraschung zu schnuppern.

Der 3.Spieltag im Überblick

Dienstag

Hallescher FC – MSV Duisburg
SSV Ulm – Arminia Bielefeld
TSV 1860 München – VfB Lübeck
Dynamo Dresden – Waldhof Mannheim
Preußen Münster – FC Ingolstadt

Mittwoch

Viktoria Köln – Rot-Weiss Essen
Erzgebirge Aue – SV Sandhausen
Jahn Regensburg – Borussia Dortmund II
1.FC Saarbrücken – SC Verl
SC Freiburg II – SpVgg Unterhaching

Sechzig um sieben: Heute nächster Sieg gegen Lübeck?

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Englische Woche in der dritten Liga und die Fans des TSV 1860 München fragen sich natürlich, ob die Löwen so erfolgreich weiter machen können. Kann Sechzig heute abend den dritten Sieg in Folge gegen den VfB Lübeck feiern?

Jacobacci: “Werden viel arbeiten müssen” für einen Sieg gegen Lübeck

In der gestrigen Löwenrunde ließ Jacobacci nicht durchblicken, wer heute abend ab 18:60h gegen den VfB Lübeck in der Startaufstellung stehen wird. Grund zu wechseln hat er nach den gezeigten Leistungen natürlich wenig. Lediglich der bisher rot-gesperrte Marlon Frey könnte Niklas Tarnat verdrängen, sonst zeichnen sich keine Wechsel ab. Das spiegelt sich auch in den Wunschaufstellungen der sechzger.de Redakteure wider. Jacobacci erwartet die Gäste aus dem Norden eher abwartend: “Lübeck wird sicher nicht voll auf Angriff spielen”, vermutet der Coach. Ob 1860 gegen Lübeck der nächste Sieg gelingt, könnt Ihr ab heute Nachmittag im sechzger.de Liveticker mit verfolgen.

Zwarts in kicker “Elf des Tages”

Seine Premiere im Löwentrikot vergoldete sich Joel Zwarts mit seinen zwei Toren in Duisburg. Da kam natürlich der kicker nicht umhin, ihn in seine “Elf des Tages” zu nominieren. Trotz geschlossener Mannschaftsleistung schaffte es kein weiterer Löwe in die Auswahl des Fachmagazins. Auch bei liga-3online.de steht Zwarts als “Spieler des 2. Spieltags” zur Wahl.

Positive Wochenendbilanz der Fußballmannschaften des TSV 1860

Natürlich wurde das Wochenende vom 3:0 Auswärtssieg der Profis überschattet. Aber es gab für weitere Löwenteams durchaus Grund zum feiern. So konnte die U19 den ersten ersehnten Sieg durch ein 2:0 gegen Heidenheim einfahren. Ebenfalls gegen Heidenheim konnte die U17 mit einem 0:0 immerhin den erste Punkte sichern. Die dritte und die vierte Mannschaften konnten sehr erfolgreich in die Punkterunde starten. 1860 III besiegte den TSV Milbertshofen mit 6:2. Noch besser machte es die Vierte, die Moosach-Hartmannshofen II gar mit 6:1 schlagen konnte. Etwas unglücklich verlor die U21 durch einen späten Gegentreffer beim Spitzenreiter TSV Landsberg. Mit 8:0 kamen die Löwinnen gegen Borussia Dortmund unter die Räder, immerhin konnte die 2. Frauenmanschaft ein 1:1 gegen die SG Emmerting/Burghausen holen.

Abstimmung zum neuen Namen des riffraff

Der e.V. wird das riffraff übernehmen und sucht einen neuen Namen für die Location. Den Namen können die Löwenfans selbst per Abstimmung auf der Homepage des e.V. vornehmen. Zur Auswahl stehen:

  • Zum 60er
  • Zum Brunnenmeier
  • Löwengruam
  • Bamboleo
  • Löwenherz
  • Löwenmut
  • Vereinsheim

Sechzger.de Talk 120 online

In Folge 120 unseres Podcasts besprechen Christian und seine Gäste Flo, Jan und Bernd die letzten beiden Auswärtssiege der Löwen in Aindling und in Duisburg. Natürlich schauen die drei auch in Zukunft tauschen ihre Erwartungshaltung für das heutigen Spiel gegen den VfB Lübeck und das nächste Spiel bei Aufstiegskandidaten SV Sandhausen miteinander aus. Ihr findet den Talk auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie:

News aus der dritten Liga

Geldstrafen für Haching und Lübeck

Bekanntermaßen setzen die Unterhachinger und unser heutiger Gegner Trainier ohne die für die dritte Liga nötige Lizenz ein. Der DFB kündigte an, dieses regelwidrige Verhalten entsprechen zu sanktionieren. Nun wurde das Strafmaß bekannt. Und das kann für beide Vereine teuer werden. Der Club mit dem Bob im Wappen erhält eine Grundstrafe von 10.000 € und muss pro Spiel, das Unterberger an der Linie steht, weitere 3.500 € auf den Tisch legen. Damit steht Haching schon bei 17.000 € Strafe. Das kann sicher über die ganze Saison auf 143.000 € summieren. Nicht ganz so hart wird Lübeck bestraft. Hier beträgt die Grundstrafe 7.500 € und die Spielstrafe bei 2.500 €, so dass Lübeck mit maximal 102.500 € Strafe rechnen muss. Sobald ein ausreichend lizensierter Trainer übernimmt, wird die Strafe nicht mehr fällig. Beide Vereine können gegen das Urteil noch Einspruch einlegen.

Pledl an Schulter verletzt

Nach dem Foul von Jesper Verlaat wird Thomas Pledl länger ausfallen. Er erlitt eine schwere Schulterverletzung, über deren Behandlung in den nächsten Tagen entschieden wird. Auch Rolf Feltscher fällt verletzungsbedingt für das Spiel beim HFC aus.

Kerber nicht nach England

Zuletzt hatte der FC Southhampton seine Fühler nach Lucas Kerber ausgetreckt. Der FC Saarbrücken machte dem 21-jährigen Mittelfeldspieler aber nun klar, dass er auf Vertragserfüllung pochen werde. Kerbers Vertrag läuft am Ende der Saison aus und er könnte das Saarland ablösefrei verlassen.

Damit seid Ihr wieder auf Ballhöhe. Wir sehen oder lesen uns ab heute Nachmittag vom Spiel gegen Lübeck. Macht es gut bis dahin!

Faninformationen TSV 1860 München – VfB Lübeck

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TSV 1860 grünwalder stadion faninformationen

In der ersten Englischen Woche absolvieren die Löwen am Dienstagabend ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger. sechzger.de wirft vor dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem VfB Lübeck einen Blick auf die wichtigsten Faninformationen.

Faninformationen TSV 1860 München – VfB Lübeck

Zwei Spiele – zwei Siege: die Löwen führen die 3.Liga vor der ersten Englischen Woche an. Heute abend empfangen sie im nächsten Heimspiel den VfB Lübeck und wollen erneut drei Punkte einfahren. Der Aufsteiger hingegen hat in den ersten beiden Spielen gegen Sandhausen und Mannheim jeweils gepunktet. Ein Selbstläufer wird es für die Mannschaft von Maurizio Jacobacci also nicht. Doch die Löwenfans werden wie immer hinter ihrem Team stehen. Damit alles reibungslos funktioniert, gibt es vor dem Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem VfB Lübeck alle wichtigen Faninformationen im Überblick.

Tickets

Knapp 500 Fans reisen aus Lübeck an – wohlgemerkt 850 Kilometer an einem Wochentag! Die Gäste werden das Spiel in Block Q unterhalb der ehemaligen Stadionwirtschaft verfolgen. Hinter dem Tor finden sich also auch Löwenfans ein, alle Karten für diesen Bereich wurden bereits verkauft. Das Heimspiel ist damit erneut ausverkauft, eine Tageskasse wird es nicht geben. Chancen bestehen allerdings noch auf dem offiziellen Zweitmarkt des TSV 1860.

Anreise

Das Kombiticket wurde zur Saison 2023/24 gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 16:00 Uhr die Möglichkeit Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Fantreffpunkt

Ab 16 Uhr findet am Candidplatz der Löwentreff statt. Es gibt neben Getränken und Essen auch noch die letzten, neuen Fischerhüte zu kaufen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 17:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Livestream und Liveticker

Das heutige Spiel wird lediglich von MagentaSport im Fernsehen und im Livestream übertragen. Eine Free-TV Option gibt es nicht.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

TSV 1860 – VfB Lübeck: Aufstellung der sechzger.de Redaktion

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Wappen TSV 1860 auf Uhlsport-Trikot Aufstellung Wunschaufstellung Löwen Wunschaufstellungen fc sv
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860 München

Aus einem Spaß zum 1. Spieltag hat sich eine beliebte Rubrik entwickelt, die zu lebhaften Diskussionen führt. Vielen Dank dafür, liebe sechzger.de-Leser! Auch zum Spiel gegen den VfB Lübeck präsentieren wir Euch die Wunschaufstellung des TSV 1860 von vier Mitgliedern der Redaktion unseres Blogs.

TSV 1860 – VfB Lübeck: Aufstellung der Redaktion

Zwei Spiele, zwei Siege, noch kein Gegentor – ergibt eine Änderung angesichts dieser makellosen Bilanz Sinn? Die sechzger.de Redakteure sind sich nicht ganz einig, zumal mit Marlon Frey eine potentieller Schlüsselspieler nach abgesessener Sperre erstmals zur Verfügung steht.

Bernd Winninger

Never change a winning team – diese klare Aussage steht hinter der Wunschaufstellung von Bernd Winninger, der auf die exakt gleiche Elf baut, die sich am Samstag in Duisburg durchgesetzt hat.

Die Wunschaufstellung von Bernd Winninger

 

Thomas Spiesl & Thomas Enn

Getrennt voneinander befragt und trotzdem das selbe Ergebnis: Thomas Enn und Thomas Spiesl nehmen eine Änderung in der Startelf vor und ersetzen Niklas Tarnat durch Marlon Frey. Als Grund für den Wechsel gibt Thomas Spiesl an: “Tarnat stark, aber bei Frey sehe ich mehr Offensivpotential. Da wir morgen das Spiel werden machen müssen, wird Frey in meinen Augen spielen.”

Die Wunschaufstellung von Thomas Enn und Thomas Spiesl

Stefan Kranzberg

Prinzipiell sieht Stefan Kranzberg keinen Grund, etwas an der Duisburg-Startelf zu ändern, kann sich jedoch gegen Lübeck einen ganz anderen, weil offensiveren Ansatz im 3-5-2 vorstellen. Fabian Greilinger fiele diesem Systemwechsel zum Opfer, Niklas Tarnat hingegen bliebe wegen seiner Defensivorientierung in der Startelf. Im Sturm käme Valmir Sulejmani als hängende Spitze neben Joël Zwarts zum Zuge.

Die Wunschaufstellung von Stefan Kranzberg

Eure Meinung ist gefragt

Welche der drei Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

TSV 1860 München e.V. sucht neuen Namen fürs riffraff

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riffraff Giesing Silberhornstraße Kneipe 1860 e.V.
Auch diesmal wird das Pub Quiz wieder im riffraff augetragen

Wie bereits berichtet, plant der Hauptverein die Übernahme der in Fankreisen beliebten Kneipe riffraff, um sie u.a. als Veranstaltungsort oder Fanshop zu betreiben. Nun ist der TSV 1860 München e.V. auf Namenssuche fürs riffraff und bittet die Fans zur Abstimmung.

TSV 1860 München e.V. sucht Namen fürs riffraff

Auf der Homepage des Vereins stehen mehrere möglichen Namen zur Auswahl, aus denen die Fans des TSV 1860 den neuen Namen der Lokalität an der Tegernseer Landstraße auswählen können:

  • Zum 60er
  • Zum Brunnenmeier
  • Löwengruam
  • Bamboleo
  • Löwenherz
  • Löwenmut
  • Vereinsheim

Letzterer Vorschlag würde sich zwar thematisch anbieten, ist aber bereits durch eine Location in der Occamstraße belegt.

Was ist Euer Favorit?

Jacobacci: “Werden viel arbeiten müssen”

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Jacobacci: "Werden viel arbeiten müssen"
Jacobacci: "Werden viel arbeiten müssen"

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – kaum einmal ist diese Phrase so zutreffend wie in der englischen Woche der 3. Liga. Nach dem 3:0-Auswärtssieg beim MSV Duisburg wartet am Dienstagabend um 18:60 Uhr bereits das nächste Heimspiel auf die Löwen. Sie empfangen den Aufsteiger VfB Lübeck auf Giesings Höhen. Trainer Maurizio Jacobacci warnt vor den Gästen: “Wir werden viel arbeiten müssen, das Spielerische kommt dann von alleine. Wir müssen aber zuerst über den Kampf ins Spiel finden.”

Großes Lob für die Unterstützung der Fans

Nach wie vor begeistert ist der Schweizer vom Support der Löwen-Fans. “Es ist nicht selbstverständlich, dass so viele Fans so weit fahren, um uns zu unterstützen. Wir wissen wie wichtig es ist, dass die Fans wie eine Wand hinter uns stehen. Wir spüren die Unterstützung in schweren Momenten und deshalb sind auch die Fans ein Teil des aktuellen Erfolgs. Gemeinsam sind wir stärker!”, sagte Jacobacci zur Einleitung der Löwenrunde vor dem Heimspiel gegen Lübeck. “Natürlich würde ich mir wünschen, dass die Saison jetzt vorbei wäre, aber wir sind erst am Anfang und müssen weiter hart arbeiten”, erklärte der Löwen-Dompteur im Hinblick auf die Tabellenführung nach zwei Spieltagen.

Positionskampf im Mittelfeld

Spannend wird es gegen Lübeck zu sehen, wer die Mittelfeldplätze in der Startformation einnimmt, denn Marlon Frey hat seine Sperre aus der letzten Saison abgesessen und wäre ein Kandidat für die ersten Elf. Allerdings ist es auch gut möglich, dass Jacobacci bei seiner zuletzt zwei Mal in Folge erfolgreichen Startformation bleibt. Gesetzt sein dürfte Manni Starke mit seinen beiden Torbeteiligungen. “Er versteht es in die Räume zu stechen. Er ist ein offensiver Spieler, der sich aber defensiv in den Dienst der Mannschaft stellt. Manni hat ein Gespür wo er in der Offensive hingehen muss”, sagte Jacobacci in der Löwenrunde. Zudem sei er ein echter Führungsspieler, der auch auf dem Platz die Kommandos gibt. Auch Guttau habe den ersten Treffer mit einem “sehr guten Laufweg” erst möglich gemacht.

Frey oder Tarnat – der Coach hält sich bedeckt

Wer in der Startelf steht, ließ Jacobacci noch offen. “Das werdet ihr morgen erfahren”, schmunzelte er. Er sei aber froh, dass Frey jetzt seine Sperre abgesessen habe und nun mit von der Partie sei. “Für mich als Trainer ist es sehr wichtig, dass ich weiß, dass ich Qualität von der Bank habe”, sagte der Schweizer. Ob dort Frey oder Tarnat Platz nehmen wird ließ er jedoch offen.

Das Lazarett lichtet sich

Nicht nur Frey steht wieder zur Verfügung. Rieder dürfte wohl Ende des Monats wieder zurückkehren. Auch bei Steinhart ist Land in Sicht, einzig Glück und Winkler werden noch längerfristig ausfallen. Kaan Kurt sei nach dem Duisburg-Spiel ebenfalls bereit für den nächsten Einsatz. Am Montag wurde die Nachmittags-Einheit auf die Morgenstunden verlegt, um den heißen Temperaturen zu entgehen, gefolgt von einem kühlen Bad im Auer Mühlbach.

Zufrieden mit dem Zwarts-Debüt

Mit zwei Toren im ersten Spiel feierte Joel Zwarts einen perfekten Einstand von dem selbst millionenschwere AH-Stürmer in der Seitenstraße nur träumen können. “Er bringt Lockerheit rein und weiß, dass er gekommen ist, um Tore zu schießen. Er ist zugleich unser erster Verteidiger und muss auch die Geduld in der Box aufbringen, wenn er mal fünf oder auch zehn Minuten ohne Ballkontakt ist”, forderte Jacobacci.

“Zu Hause eine Macht werden”

Das sei das Ziel von Jacobacci, der saisonübergreifend mit seinem Team seit sechs Spielen ungeschlagen ist. Allerdings sei man vor Lübeck gewarnt, das Sandhausen und Mannheim jeweils einen Punkt abgenommen hatte. “Bei Lübeck ist die Aufstiegseuphorie noch spürbar. Aber sie haben auch die Erfahrung von Spielern die schon in der 1. oder 2. Bundesliga gespielt haben”, erklärte Jacobacci auf Nachfrage von sechzger.de .

“Entscheidend ist wie wir auftreten”

“Lübeck wird sicher nicht voll auf Angriff spielen, sondern aus einer gesicherten Abwehr auf Konter spielen”, sagte der Schweizer weiter. “Entscheidend wird sein, wie wir auftreten. Umso wichtiger ist es, dass wir zu Hause eine Macht sind. Wir wissen, dass wir Lübeck nicht unterschätzen dürfen, wir müssen das Spiel in die Hand nehmen und den Gegner zu Fehlern zwingen”, fordert der Sechzger-Coach.

Mit drei Punkten nach Sandhausen?

Bereits am Samstag wartet das schwere Auswärtsspiel in Sandhausen auf die Löwen. Aber zuerst einmal gilt es gegen Lübeck zu bestehen. Das Ziel der Löwen sind dabei ganz klar drei Punkte und damit die Verteidigung der Tabellenspitze. Die Löwen-Fans dürfen sich auf ein nicht nur von den Temperaturen her heißes Abendspiel freuen. Wer nicht live im Stadion mit dabei sein kann, der hat wie immer die Möglichkeit, das Match bei uns im Live-Ticker zu verfolgen!