Am Mittwoch will Hasan Ismaik an einer Veranstaltung eines Blogs am Sendlinger Tor teilnehmen. Nun haben Fans des TSV 1860 München angekündigt, dass sie vor dem Kino protestieren wollen.
Gegenveranstaltung zu Ismaik-Besuch am Sendlinger Tor
Er wolle wieder mehr nach München kommen und auch Spiele des TSV 1860 München besuchen. So lautete die Ankündigung von Hasan Ismaik vor einigen Wochen. Ein weiterer Besuch in der bayerischen Landeshauptstadt ist bislang nicht öffentlich bekannt geworden. Auch im Stadion an der Grünwalder Straße wurde der Jordanier am Freitag gegen Waldhof Mannheim nicht gesichtet. In zwei Tagen soll es dann aber soweit sein. Hasan Ismaik hat sich für eine Veranstaltung eines Blogs aus dem Umfeld des TSV 1860 angekündigt. Mit zahlreichen verdienten Spielern wie beispielsweise Petar Radenkovic oder Michael Hofmann wird der 45-Jährige auf der Bühne sitzen.
Im Publikum nehmen mehrere hundert Zuschauer Platz, das Interesse wäre allerdings viel größer. Sucht der Veranstalter aus, welche Löwenfans im Inneren teilnehmen dürfen und welche nicht? Zahlreiche Anhänger teilten in den Kommentaren in den Sozialen Medien mit, dass sie keine Reaktion auf ihre Anfrage erhalten hatten. Dass es so zu einer kritischen Auseinandersetzung bei der Veranstaltung kommen kann, wird von vielen stark bezweifelt. Auch ein Treffen mit Vertretern des e.V. und Hasan Ismaik wird es vorerst weiterhin nicht geben.
Ismaik und der TSV 1860: “Das Verhältnis ist auf dem Gefrierpunkt”
Der Besuch von Ismaik wirft schon lange seine Schatten voraus. Immer mehr Medien berichten darüber. Am Wochenende wurde im Fußballmagazin 11Freunde ein Interview mit Benedikt Niedergünzl veröffentlicht. Unter dem Titel “Das Verhältnis ist auf dem Gefrierpunkt” berichtet Niedergünzl, was bei dem Protest der Fans des TSV 1860 München am Mittwoch zu erwarten sein wird. “Der Aufruf geht quer durch die Löwen-Landschaft und wird von sehr vielen Gruppierungen mitgetragen” so der Löwenfan gegenüber dem Magazin. Man wolle bunt und laut, aber friedlich seine Meinung kundtun. Wieviele Anhänger dabei erwartet werden, ist schwer zu schätzen. Man rechnet derzeit mit mehreren hundert Löwenfans, die sich am Sendlinger Tor anlässlich des Besuchs von Hasan Ismaik einfinden werden. Auch in Folge 108 des sechzger.de Talks wird das Thema behandelt.
Auch Niedergünzl gehört zu denjenigen, die sich eine konstruktive Diskussion oder gar eine Verbesserung der Situation nicht vorstellen können. Er erwartet die mittlerweile üblichen Schuldzuweisungen an andere Personen beim TSV 1860 München. Zuletzt hatte Ismaik bereits starke Kritik am e.V. in einem Interview mit der Abendzeitung geäußert.
Denkbar erscheint auch, dass Hasan Ismaik durch seine Vertreter vor Ort ein anderes Bild vermittelt wird, als es die Realität widerspiegelt. Die Löwenfans vor dem Kino wollen die Gelegenheit also auch nutzen, um den Protest direkt an Ismaik heranzutragen so Niedergünzl.
Auf jeden Fall ist es sinnvoll, wenn Ismaik einmal selbst sieht, wie beliebt er in München inzwischen wirklich ist. Zudem ist es auch ein starkes Signal an Rest-Fußball-Deutschland, dass bei 1860 nicht alle einem Investor blind hinterherlaufen.

























































