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TSV 1860 – SV Waldhof Mannheim, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem letzten Heimspiel der Saison. Der TSV 1860 München empfängt den SV Waldhof Mannheim. Für die Mannschaft aus der Quadratestadt geht es wie für den TSV 1860 im Prinzip nur noch um die Goldene Ananas.

37.Spieltag, TSV 1860 – SV Waldhof Mannheim – es ist ein Traditionsduell ohne Wert, da beide Teams schon aus dem Aufstiegsrennen ausgeschieden sind und auch der Pokalplatz für beide Teams nicht mehr erreichbar ist. Eine Parallele zur Situation vor dem Hinspiel ist der Punkteabstand der beiden Mannschaften. Allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Mannheim steht nun vier Punkte vor den Löwen, nicht mehr vier Punkte dahinter.

Christan Neidhart, Trainer der Mannheimer, lässt seine “Buwe” meistens im 4-4-2 mit Doppelsechs auf den Gegner los. Mit sechs Niederlagen aus den letzten neun Spielen kommt Mannheim allerdings durchaus angeschlagen nach München. Kann die Revanche für die Löwen gelingen?

Schauen wir zunächst auf Mannheims statistische Werte.

Wichtigste statistische Werte des SV Waldhof

  • Ballbesitz 53%
  • Passgenauigkeit 80%
  • defensive Zweikampfquote 62%
  • Flankengenauigkeit 32%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,41

Wie spielt Mannheim?

Im Vergleich zum Hinspiel, das ja erst nach der Winterpause stattfand, hat sich bei den Waldhöfern an der Spielweise wenig verändert.

Bei eigenem Ballbesitz laufen die meisten Angriffe der Mannheimer kontrolliert über den Sechser und den Box-to-Box Spieler auf den rechten Flügel. Das Verhältnis zwischen vertikalem Spiel und Kombinationsspiel ist fast ausgeglichen. Mannheim nutzt also zwei Varianten, um den Ball ins letzte Drittel des Gegners zu bringen. Die Waldhöfer können ihr Spiel, je nach dem was der Gegner situativ gegen den Ball anbietet, von der einen auf die andere Variante umstellen.

Ein kleines Problem der Waldhöfer ist es, dass auswärts der Gewinn zweiter Bälle äußerst spärlich ausfällt, wenn sie das vertikale Spiel aufziehen wollen.

Mit Bahn und Sohm hat Mannheim zwei starke Aufbauspieler, die sich gut ergänzen. Bei fast jedem abgeschlossenen Angriff der Waldhöfer war mindestens einer der beiden Akteure einmal am Ball. Das ist einerseits ein Zeichen für die Klasse dieser Spieler, andererseits macht es Mannheim aber auch leicht antizipierbar.

Im Positionsspiel tut sich Mannheim etwas schwer. Nur knapp über 21 Prozent der bis ins letzte Drittel gespielten Positionsangriffe werden vom Waldhof mit einem oder mehreren Schüssen abgeschlossen. Nach Umschaltmomenten, die schnell ausgespielt werden und bei Konterattacken aus der eigenen Spielfeldhälfte heraus liegt die Quote knapp unter fünfzig Prozent.

Das größte Problem der Waldhöfer ist es allerdings selbst Chancen in der Box zu kreieren. Rund 43% der Schüsse Mannheims kommen von außerhalb des Strafraums.

Gegen den Ball

Das Pressingverhalten der Mannheimer hat sich im Vergleich zur Hinrunde merklich verschlechtert. Das spiegelt sich zwar im PPDA Wert, der ja der Index für die Pressingintensität ist, kaum wieder. Allerdings ist die Intensität (Stammleser wissen es) nichts, was etwas über den Erfolg der Aktionen im Pressing aussagt.

Wurde in der Hinrunde noch Angriffspressing mit bis zu vier Spielern auf vorderster Line gezeigt, hat sich das mittlerweile zu einer zwei bis drei Spieler umfassenden Pressinglinie zurückentwickelt, die auch nicht mehr ganz so agressiv im vordersten Drittel auf den Gegner losgeht.

Die Mannheimer Defensivlinie ist eher auf mittlerem Niveau angelegt.

Wie kann der TSV 1860 Waldhof Mannheim knacken?

Wichtig wird es für den TSV 1860 gegen den SV Waldhof Mannheim sein, eine stabile Defensive auf dem Platz zu haben. Wenn sich die Gelegenheiten zu schnellen Konter ergeben, muss man diese präzise ausspielen. Defensives Umschaltspiel ist ein Schwachpunkt des Waldhof. Schafft es Mannheim den Gegner ins Positionsspiel zu zwingen, muss man das sehr kontrolliert angehen und immer genug Spieler hinter dem Ball behalten, um dem SV Waldhof keine Gelegenheit zu geben seine schnellen Spieler in eigenen Umschaltmomenten oder bei Kontergegenstößen in Szene zu setzen.

Die im letzten Drittel sehr kompakten Mannheimer lassen nur wenige Schüsse des Gegners zu. Allerdings ist es, obwohl Mannheim die Mannschaft ist, die nach Freiburg die zweitwenigsten Schüsse zulässt, aber so, dass der Waldhof das Team ist, das die viertmeisten Gegentreffer hinnehmen musste. Die Chancen die sich bieten, müssen also konsequent und mit hoher Genauigkeit abgeschlossen werden. Alibischüsse aus der zweiten Reihe sparen wir uns bitte.

Stärken und Schwächen des 4-4-2 Doppelsechs

Stärken

Es wird zunächst eine starke, doppelte Abwehrkette aufgebaut. Dadurch wird es möglich den Gegner auf den Flügeln zu doppeln und trotzdem im Zentrum kompakt zu stehen. So zwingt man den Gegner oft Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Passwege können aufgrund der guten Staffelung in Tiefe und Breite leicht zugestellt werden. Das 4-4-2 Doppelsechs deshalb als defensives System zu bezeichnen, wäre zu einfach.

In der Offensive liegen die Stärken klar auf den Außenpositionen. Sowohl die Außenverteidiger als auch die Mittelfeldaußenspieler können für großen Druck auf den Flügeln sorgen.

Von den beiden defensiven Mittelfeldspielern im Zentrum übernimmt einer den offensiven Part (Box-to-Box Spieler) und der andere bleibt auf seiner absichernden Position. So kann man die Lücke im Zentrum zu den Stürmern schließen.

Wenn das Zusammenspiel der Mannschaftsteile gegen den Ball so funktioniert, wie es in diesem System gewollt ist, zwingt man den Gegner oft auf die Flügel, sodass dieser mit Flankenläufen und hohen Bällen agieren muss, um den Ball ins Zentrum vors Tor zu bringen.

Schwächen

Die große Schwäche in diesem System ist normalerweise die Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm. Sowohl bei eigenem Ballbesitz aber auch nach einem Ballverlust ist es wichtig diesen Raum schnell zu schließen.

Es fehlt ein Kreativspieler im Zentrum. Deshalb ist das zentrale offensive Mittelfeld ein Schwachpunkt. Offensive Kreativität entwickelt sich im 4-4-2 mit Doppelsechs vornehmlich auf den Außenpositionen.

Durch das Fehlen des “Zehners” wird dem Box-to-Box Spieler eine hohe Laufleistung abverlangt, damit sowohl offensiv als auch defensiv die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen schnell geschlossen werden.

Die Schlüsselspieler

Abwehr

Die Nummer eins im Tor, Morten Behrens (#1) ist klar der Beherrscher des Luftraums in seiner Box. Hohe Bälle fängt der 1.93 m große routinierte Keeper mit klasse Timing problemlos ab. Er kann sich grundsätzlich bei der Defensivreihe vor ihm dafür bedanken, dass generell wenig Schüsse auf seinen Kasten kommen. Seine Reflexe sind nicht so gut ausgeprägt wie bei den Top Keepern dieser Liga. Seine Erfolgsquote im eins gegen eins ist durchschnittlich.

Kapitän Marcel Seegert (#4) in der Innenverteidigung ist Abwehrchef und Kapitän der Waldhöfer. Er ist zweikampf- sowie kopfballstark und mit einem gutem Stellungsspiel ausgestattet. Er dominiert die Defensive des SVW. Zusammen mit Nebenmann Riedel, der nach einer Gelbsperre gegen Oldenburg wieder mit von der Partie ist, macht die Innenverteidigung der Waldhöfer eigentlich eine sehr gute Figur.

Mittelfeld

Box-to-Box Spieler Bentley Baxter Bahn (#9) ist der Motor im Mittelfeld. Dieser Spieler ist ein unermüdlicher Dauerläufer, der die Bälle nach vorne bringt. Er sorgt mit seiner Übersicht und seinen Ideen immer wieder für gefährliche Momente.

Sturm

Dominik Martinovic (#11) ist auch diese Saison der erfolgreichste Schütze beim Waldhof. Im 4-4-2 ist allerdings auch Kollege Pascal Sohm (#10) als Mittelstürmer im Einsatz. Damit sich beide nicht im Weg stehen, weicht Martinovic bisweilen oft auf den Flügel aus oder er agiert als hängende Spitze leicht versetzt hinter Sohm.

Fazit vor TSV 1860 – Waldhof Mannheim

Freuen wir uns auf den Traditionsklassiker TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim unter Flutlicht. Hoffen wir auf ein gutes, spannendes Spiel mit dem besseren Ende für den TSV 1860. Ich denke ich brauche bei einem Spiel um die goldene Ananas, kein großartiges Fazit darüber ziehen, was am Abend im Sechzgerstadion auf dem Rasen geschehen wird, kann oder soll. Ich hoffe auf einen stimmungsvollen Abschluss im Sechzgerstadion, bevor nächste Woche auswärts in Zwickau die metallene Tropenfrucht nochmal zu gewinnen sein wird.

So könnte Mannheim beginnen

Datenquelle: Wyscout

Geplatze Aufstiegsträume: Waldhof Mannheim zu Gast in Giesing

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Sv Waldhof Mannheim Tsv 1860 Pyro

Am 37.Spieltag ist zum letzten Heimspiel der Saison 2022/23 der SV Waldhof Mannheim zu Gast beim TSV 1860 München im Grünwalder Stadion. Auch beim SVW platzte der Traum vom Aufstieg in die 2.Bundesliga mittlerweile. Zudem wird fleißig über ein neues Stadion diskutiert – zwei Parallelen also, die die beiden Kontrahenten verbindet.

Waldhof Mannheim verspielt Aufstieg gegen Oldenburg und Zwickau

Bis zuletzt durfte man in der Quadratestadt noch von der 2.Bundesliga träumen. Einige Löwenfans sprachen im Januar vor dem Hinspiel davon, dass sich in dem Duell zeigen wird, welcher Verein um den Aufstieg spielen würde. Der Waldhof gewann und war tatsächlich bis vor kurzem in der Spitzengruppe zu finden. Doch durch Niederlagen gegen Teams aus der Abstiegszone wurden die Mannheimer Träume in den letzten Wochen begraben. Sowohl Zwickau, die nächstes Jahr in der Regionalliga spielen werden, als auch Oldenburg konnten gegen den SVW gewinnen. Mit 57 Punkten sind es nun neun Punkte Rückstand auf Dresden und Wiesbaden.

Die Leistung in den Heimspielen war dabei aufstiegswürdig. Mit 43 Punkten aus 18 Partien führt der Waldhof die Liga in dieser Wertung an. Lediglich 20 Treffer konnten die Gäste im Carl-Benz-Stadion erzielen. In der Fremde sieht die Situation hingegen ganz anders aus. Platz 17, 14 Punkte und 41 Gegentreffer – für den TSV 1860 München sollte am heutigen Abend also auf jeden Fall etwas zu holen sein. Das sah auch Trainer Maurizio Jacobacci in der gestrigen Löwenrunde so, der die Auswärtsschwäche der Mannheimer ebenfalls entdeckt hatte.

Aufpassen müssen die Löwen vor allem auf Dominik Martinovic, der bereits im Hinspiel erfolgreich war und beim Waldhof der beste Torjäger sowie Topscorer ist. Marten Winkler bringt es allerdings auch bereits auf neun Treffer, Pascal Sohm immerhin auf sechs. Alle Schlüsselspieler wird Bernd Winninger in seiner Taktiktafel wie gewohnt aufzeigen.

Stadion-Neubau oder Sanierung in Mannheim?

Auch nächstes Jahr werden die beiden Teams also aufeinander treffen und voraussichtlich wieder den Aufstieg als Saisonziel ausgeben. Gespielt wird erneut im Carl-Benz-Stadion – doch wie lange noch? Die Spielstätte muss dringend saniert werden. Für die 2.Bundesliga ist das Stadion in vielerlei Hinsicht nicht geeignet. Schon seit Jahren gibt es auch in Mannheim eine Stadiondiskussion. Der Verein würde gerne ein neues Stadion bauen, im März war von einer Kapazität von 15.000 Zuschauern die Rede.

Mehrere Standorte wurden dabei diskutiert, doch die lokale Politik scheint andere Pläne zu haben. Ende April wurde bekannt, dass sich der Gemeinderat gegen einen Neubau ausgesprochen hat. Stattdessen soll das Carl-Benz-Stadion modernisiert werden. 22 Millionen werden dafür fällig. Falls die Spielstätte für die 2.Liga fit gemacht werden soll, wären es sogar 49 Millionen – und für die 1.Liga noch einmal 12 Millionen mehr.

Auch in Mannheim dürfte es bei dieser Thematik spannend bleiben. Wann die Arbeiten beginnen sollen, ist noch nicht klar. Zunächst einmal müssen Gutachten erstellt werden, die dann unter anderem den genauen Kostenbedarf ermitteln werden. Aus sportlicher Sicht geht es bei der heutigen Partie hingegen um nichts mehr, die Luft dürfte etwas raus sein. Die Niederlage aus dem Hinspiel wollen die Löwen aber dennoch wieder gutmachen und für einen versöhnlichen Saisonabschluss sorgen. Bei der Konkurrenz hingegen sind einige Entscheidungen noch offen.

Abgesehen vom durchaus interessanten Auf- und Abstiegskampf in der 3.Liga kommt es an diesem Wochenende – beziehungsweise besser gesagt zum Wochenstart – außerdem noch zu einem Novum. Der SV Meppen und Dynamo Dresden bestreiten das letzte Montagsspiel im deutschen Profifußball. Ab der Saison 2023/24 wird es diesen Termin im Spielplan nicht mehr geben. Neu hinzu kommt unter anderem die Anstoßzeit 19:30 Uhr an einem Sonntagabend. Ob das für Auswärtsfans wirklich eine Erleichterung darstellt, darf bezweifelt werden.

Der 37.Spieltag in der Übersicht

Freitag

TSV 1860 München – Waldhof Mannheim

Samstag

SC Verl – SC Freiburg II
Viktoria Köln – VfL Osnabrück
Hallescher FC – Rot-Weiss Essen
Borussia Dortmund II – SpVgg Bayreuth
Erzgebirge Aue -FC Ingolstadt
SV Elversberg – Wehen Wiesbaden

Sonntag

VfB Oldenburg – FSV Zwickau
MSV Duisburg – 1.FC Saarbrücken

Montag

SV Meppen – Dynamo Dresden

 

Sechzig um Sieben: Jacobacci kündigt Überraschung an

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Sechzig um Sieben, heute mit 1860-Coach Maurizio Jacobacci, der eine Überraschung für das Heimspiel gegen Mannheim angekündigt hat und weiteren Themen.

Jacobacci: Überraschung gegen Waldhof angekündigt

Beim TSV 1860 München stehen die Abschiede einiger Spieler an. Im Rahmen des Heimspiels gegen Waldhof Mannheim am morgigen Freitag werden die Akteure offiziell verabschiedet. Neben bereits bekannten Namen werden wohl noch weitere Verträge nicht verlängert wie Jacobacci in der Löwenrunde andeutete. Angesprochen auf die Thematik kündigte Maurizio Jacobacci in der heutigen Löwenrunde eine “Überraschung” an.

Löwenrunde vor Mannheim: ohne Hiller, Morgalla und Wörl

Die Löwen werden gegen den Waldhof erneut auf mehrere Spieler verzichten müssen. Hiller, Morgalla, Wein, Vrenezi, Skenderovic und Wörl fehlen auch gegen Mannheim verletzt. Sie mussten bereits beim 2:2 in Essen aussetzen. Marius Willsch hingegen könnte zum Abschied noch ein paar Minuten Spielzeit im letzten Heimspiel der Saison bekommen. Er wird voraussichtlich auf der Bank Platz nehmen. Zudem könnten Lannert und Holzhauser in den Kader zurückkehren. 1860-Coach Jacobacci hat das vieldiskutierte Interview mit Hasan Ismaik  in der Abendzeitung nicht gelesen.  Entsprechend äußerte er sich zu den Inhalten, die zuletzt viele Löwenfans beschäftigt hatte, nicht.

1860: Mannheim – Ergebnistipp von Julian Niedermayr

Am Samstag Nachmittag ab 17 Uhr lädt der Verein “Kreative für Sechzig e.V.” zu seiner zweiten Veranstaltung unter dem Motto “An einem Tag im Mai” in die Ambar. Selbstverständlich wird auch Julian Niedermayr einige seiner Werke am Samstag in der Ambar ausstellen.

Im Duell der Enttäuschten sieht er am Freitag die Nase bei den Löwen vorne.

“Ich tippe auf einen 3:1 Heimsieg. Greili hat Blut geleckt und macht 2, dazu ein Eigentor von Marc Schnatterer.”

Auch im Onlineshop des e.V. ist er bereits vertreten, sei es mit schicken Badehosen oder Prints. Die Einnahmen aus den Verläufen kommen dem Hauptverein zugute, also shoppt fleißig!

1860 gibt Faninformationen für Mannheim-Spiel bekannt

Der TSV 1860 hat auf seiner Website Faninformationen zum Mannheim-Spiel (heute, 18:60 Uhr, sechzger.de-Liveticker) bekanntgegeben. Insbesondere zum Warnstreik der MVG äußerten sich die Löwen wie folgt:

Aufgrund des für Freitag angekündigten Warnstreiks bei der MVG wird eine An- und Abreise mit U-Bahn oder Straßenbahn aller Voraussicht nach nicht möglich sein. Es wird daher empfohlen, sich frühzeitig um eine alternative An- und Abreisemöglichkeit zu kümmern. Über mögliche kurzfristige Änderungen werden wir auf unseren Social Media-Kanälen informieren.

Wer steigt aus der 2. Bundesliga ab?

Am kommenden Wochenende könnten die beiden Mannschaften feststehen, die den Gang in die 3.Liga antreten müssen. Sowohl Jahn Regensburg als auch der SV Sandhausen haben aus den bisherigen 32 Partien nur 28 Punkte erzielt und haben damit bereits einen Rückstand von sieben Punkten auf das rettende Ufer. Der Kampf um den Relegationsplatz ist hingegen umso spannender. Mit Fürth, Braunnschweig, Nürnberg, Rostock und Arminia Bielefeld könnte es noch ganze fünf Mannschaften erwischen.

TSV 1860: Faninfos für Mannheim bekanntgegeben

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Grünwalder Stadion München-Giesing im Sonnenlicht

Der TSV 1860 hat die Faninfos für das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim bekanntgegeben.

1860 : Mannheim heute um 18:60 Uhr

Heute treffen die Löwen zum letzten Heimspiel der Saison auf den SV Waldhof Mannheim (18:60 Uhr, sechzger.de-Liveticker, hier geht’s zum Ergebnistipp). Die Partie gilt als ausverkauft, obwohl man gestern noch relativ einfach Karten erwerben konnte.

TSV 1860 gibt Faninfos bekannt

Aufgrund des Warnstreiks der MVG fahren heute weder Busse, noch U- oder Trambahnen. Die S-Bahn verkehrt jedoch (z.B. bis Giesing).

Der TSV hat nun auf seiner Website die Faninformationen für heute Abend bekanntgegeben:

TICKETINFOS 

Unser Ticketing am Trainingsgelände wird am Freitag von 9:00 bis 16:30 Uhr geöffnet sein. Bei Problemen oder Fragen rund um Eure Tickets sind ab 17:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord-Ost, Süd-Ost und West am Stadion besetzt.

Da das Spiel restlos ausverkauft ist, wird es am Spieltag keine Tageskasse geben. Dauerkartenkunden können ihre Dauerkarte noch bis zwei Stunden vor dem Spiel auf der Löwen-Ticketbörse zum Verkauf einstellen. Diese können von Mitgliedern dann noch bis Anpfiff gekauft werden.

Bitte denkt daran, dass print@home-Tickets in ausgedruckter Form mitgebracht werden müssen. NEU: Neben dem print@home-Ticket gibt es nun zusätzlich eine mobile Version. Alle Informationen dazu findet Ihr auf unserer Homepage.

REIST RECHTZEITIG AN

Stadionöffnung ist um 17:30 Uhr.

Wir wissen, die Lage des Grünwalder Stadions lädt dazu ein, erst kurz vor Spielbeginn ins Stadion zu kommen. Dies führt aber immer wieder zu langen Schlangen kurz vor Anpfiff an den Eingängen. Uns ist allen an der Sicherheit jedes einzelnen Stadionbesuchers gelegen. Daher führen unsere Ordnungsdienstmitarbeiter ihre Arbeit gewissenhaft durch, benötigen hierzu aber auch das Verständnis und die Mithilfe aller Löwenfans.

Wir bitten Euch daher – kommt’s rechtzeitig zum Stadion.

KOMMT’S ÖFFENTLICH –> ACHTUNG – WARNSTREIK!

Aufgrund des für Freitag angekündigten Warnstreiks bei der MVG wird eine An- und Abreise mit U-Bahn oder Straßenbahn aller Voraussicht nach nicht möglich sein. Es wird daher empfohlen, sich frühzeitig um eine alternative An- und Abreisemöglichkeit zu kümmern. Über mögliche kurzfristige Änderungen werden wir auf unseren Social Media-Kanälen informieren.

Für Fans des TSV 1860 ist aufgrund der Fantrennung der Bereich zwischen Wettersteinplatz und Sechzgerstadion gesperrt.

Blick in die 2.Bundesliga: wer steigt in die 3.Liga ab?

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SSV Jahn Regensburg TSV 1860 München Relegation 2.Bundesliga 3.Liga

Zwei Spieltage vor Schluss zeichnet sich allmählich ab, welche Mannschaften aus der 2.Bundesliga absteigen könnten und folglich auf den TSV 1860 München treffen werden. Noch ist aber nichts entschieden und insgesamt sieben Mannschaften könnten noch auf einen der drei letzten Plätze rutschen.

2.Bundesliga: die möglichen Absteiger

Am kommenden Wochenende könnten die beiden Mannschaften feststehen, die den Gang in die 3.Liga antreten müssen. Sowohl Jahn Regensburg als auch der SV Sandhausen haben aus den bisherigen 32 Partien nur 28 Punkte erzielt und haben damit bereits einen Rückstand von sieben Punkten auf das rettende Ufer. Für beide ist also maximal noch der Relegationsplatz 16 zu erreichen, der aktuell von Arminia Bielefeld belegt wird. Doch auch vom DSC trennen die beiden Teams bereits fünf Zähler. Heißt: sollten Regensburg und Sandhausen ihre Spiele am Samstag nicht gewinnen, stehen sie als Absteiger aus der 2.Bundesliga fest. Falls Bielefeld sein Heimspiel gegen Paderborn gewinnt, wären die Leistungen des Jahn und des SVS sogar hinfällig. Selbst bei einem Bielefelder Unentschieden wäre aufgrund der deutlichen Unterschiede bei der Tordifferenz klar, wer in der kommenden Spielzeit in der 3.Liga antreten muss.

Der Kampf um den Relegationsplatz ist hingegen umso spannender. Mit Fürth, Braunnschweig, Nürnberg, Rostock und besagter Arminia könnte es noch ganze fünf Mannschaften erwischen. Eine finale Entscheidung ist erst am letzten Spieltag zu erwarten. Das gleiche gilt für den Relegationsplatz in der 3.Liga. Dresden, Wiesbaden, Saarbrücken und Osnabrück liegen nahezu gleich auf. Tabellenführer Elversberg kam zuletzt ins Straucheln und könnte noch abgefangen werden. Dies schien vor wenigen Wochen noch undenkbar.

Klar ist damit nur eines: spannend bleibt es bis zuletzt. In der Regionalliga stehen die meisten Aufsteiger hingegen bereits fest.

Das Restprogramm der Abstiegskandidaten

33.Spieltag

Samstag, 20.05.2023

Arminia Bielefeld – SC Paderborn
1.FC Heidenheim – SV Sandhausen
Eintracht Braunschweig – SSV Jahn Regensburg
Hamburger SV – Greuther Fürth

Sonntag, 21.05.2023

1.FC Nürnberg – Hansa Rostock

34.Spieltag

Sonntag, 28.05.2023

Greuther Fürth – SV Darmstadt
SC Paderborn – 1.FC Nürnberg
Hansa Rostock – Eintracht Braunschweig
SV Sandhausen – Hamburger SV
Jahn Regensburg – 1.FC Heidenheim
1.FC Magdeburg – Arminia Bielefeld

Abschiede beim TSV 1860: Jacobacci kündigt “Überraschung” an

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TSV 1860 Mannschaft

Beim TSV 1860 München stehen die Abschiede einiger Spieler an. Im Rahmen des Heimspiels gegen Waldhof Mannheim am morgigen Freitag werden die Akteure offiziell verabschiedet. Neben bereits bekannten Namen werden wohl noch weitere Verträge nicht verlängert wie Jacobacci in der Löwenrunde andeutete.

Bär, Lex, Holzhauser und Willsch – weitere Abschiede beim TSV 1860?

Die Kaderplanung für die Saison 2023/24 ist bereits in vollem Gange und hält Maurizio Jacobacci neben der Planung für das morgige Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim ordentlich auf Trab. Klar ist dabei, dass mindestens vier Spieler den TSV 1860 München verlassen werden. Stefan Lex wird ebenso wie Marius Willsch seine aktive Profikarriere beenden. Darüber hinaus wird Vorjahres-Torschützenkönig Marcel Bär den Verein verlassen. Die Leihe von Raphael Holzhauser endet, er kehrt nach Belgien zurück. Das Gesicht der Mannschaft wird sich also ändern. Außerdem wird mit dem Abgang von Lex, der den Löwen in anderer Funktion erhalten bleibt, ein neuer Kapitän benötigt.

Die vier Akteure werden morgen im Grünwalder Stadion offiziell verabschiedet. Denkbar ist dabei, dass dies nicht die einzigen Abschiede beim TSV 1860 sein werden. Angesprochen auf die Thematik kündigte Maurizio Jacobacci in der heutigen Löwenrunde eine “Überraschung” an. Denkbar ist, dass auch Daniel Wein und Tom Kretzschmar den Verein verlassen werden. Wein kam zuletzt verletzungsbedingt nicht mehr richtig in Tritt und spielt schon länger keine große Rolle mehr bei den Löwen. Kretzschmar hingegen fällt nicht mehr unter die U23-Regelung und könnte zudem den Anspruch auf die Nummer 1 bei einem anderen Verein erheben, nachdem er bei den Löwen jahrelang die zweite Wahl hinter Marco Hiller war. Am Freitag wird Kretzschmar gegen Mannheim das Tor hüten, da Hiller verletzungsbedingt passen muss.

Bleiben Deichmann und Wörl?

Darüber hinaus laufen noch weitere Verträge Ende Juni aus. Hierzu zählen Joseph Boyamba, Mansour Ouru-Tagba, Milos Cocic, Quirin Moll, Yannick Deichmann, Semi Belkahia, Erik Tallig und Marius Wörl. Insbesondere Deichmann und Wörl sind im Fokus der Berichterstattung und sollen unbedingt gehalten werden. “Die Konkurrenz ist groß” begründete Jacobacci, wieso bislang noch keine Vertragsverlängerung verkündet werden konnte. Beinhaltet besagte Überraschung gegen Mannheim möglicherweise eine solche Meldung? Die Löwenfans dürften gespannt sein, ob die beiden Leistungsträger auch in der nächsten Spielzeit für den TSV 1860 aktiv sein werden. Man habe den Spielern Zeit zum Nachdenken gegeben. In der nächsten Zeit werde man Antworten bekommen so der 60-Jährige.

Auch der Vertrag von Nachwuchstalent Ouro-Tagba, der gegen Saarbrücken sein Debüt in der 3.Liga feierte, könnte verlängert werden. Der 19-Jährige weise allerdings “noch viele Defizite” auf und müsse an sich arbeiten sagte der Schweizer in der Löwenrunde. Ouro-Tagba darf derzeit bei der 1.Mannschaft mittrainieren und so wertvolle Erfahrungen für seine persönliche Entwicklungen sammeln. Er könnte ein Spieler für die Zukunft sein.

Vor dem Spiel gegen Mannheim dürften die Fans der Löwen also eine Idee davon bekommen, wie der Kader in der nächsten Spielzeit aussehen könnte. Ein erster Schritt sind die angekündigten Abschiede beim TSV 1860 München. Meldungen für Neuzugänge dürften in den kommenden Wochen folgen.

TSV 1860 – Waldhof Mannheim: Ergebnistipp Julian Niedermayr

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Julian Niedermayr TSV 1860 Kreative Für Sechzig

Am Samstag Nachmittag ab 17 Uhr lädt der Verein “Kreative für Sechzig e.V.” zu seiner zweiten Veranstaltung unter dem Motto “An einem Tag im Mai” in die Ambar. Dort präsentieren die Künstler von Illustrationen über Fotografie bis hin zu Shirts und Gemälden wieder etliche Ausstellungsstücke mit Bezug zu den Löwen. Mit dabei wird auch Julian Niedermayr sein, den wir um seinen Tipp für das Heimspiel des TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim gebeten haben.

Julian Niedermayr tippt auf Heimsieg

Obwohl die Saison für die Löwen alles andere als erfreulich verlief, glaubt Julian Niedermayr an einen versöhnlichen Abschluss. Im Duell der Enttäuschten sieht er am Freitag die Nase bei den Löwen vorne.

“Ich tippe auf einen 3:1 Heimsieg. Greili hat Blut geleckt und macht 2, dazu ein Eigentor von Marc Schnatterer.”

Wenn das genau so kommt, spielen wir ernsthaft mit dem Gedanken, am Samstag in der Ambar eine Lokalrunde zu finanzieren…

Artikel des Künstlers im e.V.-Shop

Selbstverständlich wird Niedermayr einige seiner Werke am Samstag in der Ambar ausstellen. Und auch im Onlineshop des e.V. ist er bereits vertreten, sei es mit schicken Badehosen oder Prints. Die Einnahmen aus den Verläufen kommen dem Hauptverein zugute, also shoppt fleißig!

Löwenrunde vor Mannheim: “Ich habe es wirklich genossen hier”

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Tsv 1860 Löwenrunde Aue Jacobacci Wörl

In der Löwenrunde vor dem Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim äußerte sich Maurizio Jacobacci zur morgigen Partie im Grünwalder Stadion. Der TSV 1860 muss dabei erneut auf zahlreiche Spieler verzichten. Außerdem werden einige Spieler im Rahmen des Heimspiels verabschiedet werden. Auch das Interview von Hasan Ismaik war Thema in der Pressekonferenz.

Löwenrunde vor Heimspiel gegen Mannheim: ohne Hiller, Morgalla und Wörl

Zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit empfing der TSV 1860 München am Vatertag die Medienvertreter zur Löwenrunde vor dem morgigen Heimspiel (18:60 Uhr, sechzger.de Liveticker) gegen den SV Waldhof Mannheim. Bereits um 9 Uhr in der früh begann die Veranstaltung. Leider konnte aus terminlichen Gründen kein Vertreter von sechzger.de an der Pressekonferenz teilnehmen.

Die Löwen werden gegen den Waldhof erneut auf mehrere Spieler verzichten müssen. Hiller, Morgalla, Wein, Vrenezi, Skenderovic und Wörl fehlen auch gegen Mannheim verletzt. Sie mussten bereits beim 2:2 in Essen aussetzen. Marius Willsch hingegen könnte zum Abschied noch ein paar Minuten Spielzeit im letzten Heimspiel der Saison bekommen. Er wird voraussichtlich auf der Bank Platz nehmen. Zudem könnten Lannert und Holzhauser in den Kader zurückkehren.

Gegen Mannheim erwartet Jacobacci derweil ein “schwieriges Spiel“, auch wenn die Resultate der Gäste zuletzt sicher nicht den Wünschen entsprachen. Mit Niederlagen gegen Zwickau und Oldenburg hat sich der Waldhof aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Der Trainer des TSV 1860 sprach auch die Auswärtsschwäche an. Während der SVW im Carl-Benz-Stadion eine Macht ist und die 3.Liga in dieser Wertung anführt, sieht es auswärts ganz anders aus. Platz 17, nur 14 Punkte aus 18 Spielen und 41 Gegentreffer – entsprechend erwartet Jacobacci, dass die Löwen morgen durchaus zu Chancen kommen werden. Man wolle für die Fans einen Heimsieg erarbeiten und erspielen.

Jacobacci hat Ismaik-Interview nicht gelesen

Neben der Vorbereitung auf das Duell mit dem Waldhof spielt auch die Planung für die Saison 2023/24 eine große Rolle. Man möchte das bestmögliche mit den gegebenen Möglichkeiten herausholen. Die “Hausaufgaben sind weit fortgeschritten” betonte der 60-Jährige in der Löwenrunde vor dem Spiel gegen Mannheim. “Wir wissen, was wir eigentlich möchten.” so der Trainer weiter. Viel Zeit für andere Tätigkeiten bleibt nicht – entsprechend entschuldigte sich Jacobacci auf Nachfrage der Abendzeitung, dass er bislang keine Zeit gehabt habe, das Interview mit Hasan Ismaik zu lesen. Entsprechend äußerte er sich zu den Inhalten, die zuletzt viele Löwenfans beschäftigt hatte, nicht.

Auch sonst gibt es viele Themen abseits des Platzes, die bei den Löwen heiß diskutiert werden. Das kann für den ein oder anderen durchaus zermürbend sein. Als anstrengend empfindet der Schweizer die Aufgabe beim TSV 1860 München allerdings nicht – ganz im Gegenteil:

Ich habe es wirklich genossen hier. Ich habe es nicht so wahrgenommen, wie es jetzt scheint. Ich hab wirklich diese Zeit hier – auch wenn sie intensiv war – genossen.

Sicherlich gab es auch Resultate, die sich Jacobacci anders gewünscht hätte – so zum Beispiel bei seinem ersten Heimspiel im Grünwalder Stadion gegen Viktoria Köln. Insgesamt sei er aber mit der Einstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Die Ernsthaftigkeit und der Fokus seien immer vorhanden. Auch die weiteren Mitarbeiter des TSV 1860 München bekamen abschließend vom Trainer ein Lob ausgesprochen.

Ich bin glücklich hier noch Trainer sein zu dürfen. Ich vertraue den Leuten, mit denen ich arbeite, weil ich eigentlich glaube, dass wir alle den bestmöglichen Kader präsentieren wollen.

 

Bayernliga Süd: TSV 1860 U21 beim FC Deisenhofen

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Fc Deisenhofen Tsv 1860 U21

Zu einem Wiedersehen mit Ex-Löwe Nico Karger kommt es am Samstag, wenn die U21 des TSV 1860 in der Bayernliga Süd beim FC Deisenhofen antritt.

Treffsicherer Ex-Löwe Nico Karger

Mit 21 Toren in 27 Einsätzen liegt der ehemalige Profi, der vor der Saison von der SV Elversberg nach Deisenhofen wechselte, derzeit auf Platz 3 der Torschützenliste der Bayernliga Süd. Vor ihm liegen lediglich Julian Kania (Schwaben Augsburg/25) und ein gewisser Sascha Mölders (TSV 1882 Landsberg/24). Kein Wunder, dass Mölders, der am Lech als Spielertrainer aktiv ist, seinen ehemaligen Mitspieler Nico Karger nur nächsten Spielzeit gerne in seiner Mannschaft sehen würde.

Dass Karger noch immer weiß, wo das Tor steht, musste auch die U21 des TSV 1860 im Hinspiel gegen den FC Deisenhofen leidvoll erfahren. Philip Kuhn und Damjan Dordan hatten die Löwen mit 2:0 in Führung gebracht, ehe der inzwischen 30-jährige Karger per Doppelpack doch noch für eine Punkteteilung sorgte.

TSV 1860 U21 beim FC Deisenhofen

Die Junglöwen betrieben zuletzt gegen den TSV Dachau 1865 Chancenwucher und kamen nicht über 1:1 hinaus. Entsprechend enttäuscht zeigte sich auch Trainer Frank Schmöller:

“Gefühlt hatten wir 17:2-Torchancen. Was uns aber fehlt, ist vorne ein richtiger Killer, einer, der Tore macht, der konsequent und humorlos abschließen kann, den Ball einfach in die Maschen zimmert. Den haben wir leider nicht! (…) Es ist natürlich bitter, wenn du so viele Torchancen hast und am Ende nur mit einem Punkt dastehst.”

Zwei Spieltage vor Saisonende steht die U21 des TSV 1860 auf Platz 7 der Tabelle, während der FCD auf dem 11. Rang steht. Anpfiff auf der Sportanlage in Deisenhofen ist am Samstag um 14 Uhr.

Nico Karger TSV 1860
Am Samstag geht Nico Karger wieder gegen seinen Ex-Verein auf Torejagd

Sechzig um sieben: Saftige Preiserhöhung für Dauerkarten bei 1860

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Heute ist Vatertag und viele Väter unter den Löwenfans werden heute sicher ein paar Bier mehr trinken als an einem normalen Donnerstag. Möglicherweise wird der ein oder andere aber doch ein Bierchen weniger trinken als geplant. Denn gestern wurde eine saftige Preiserhöhung für die Dauerkarten in der kommenden Saison beim TSV 1860 München bekannt.

Saftige Preiserhöhung bei den Dauerkarten von 1860 für die Saison 23/24

Die Löwenfans werden nächste Saison um Einiges tiefer in die Tasche greifen müssen, um die Spiele ihrer Lieblinge im Grünwalderstadion live verfolgen zu können. Die KGaA erhöht die Preise empfindlich und sorgt so für eine saftige Preiserhöhung für die Fans von 1860. In der Westkurve müssen 285 statt 260 Euro hingeblättert werden (Preiserhöhung 9,6%), in der Stehhalle muss der Löwenfan 575 statt 500 Euro berappen, was einer saftigen Preiserhöhung von 15% für die 1860-Dauerkarte entspricht. Hinzu kommt, dass obendrauf auch noch die Anreise separat zu zahlen sein wird, da die MVV-Nutzung bei der Dauerkarte wegfällt.

Für großen Unmut unter den Löwenfans sorgen darüber hinaus diverse Falschaussagen zu den Dauerkartenpreisen von Geschäftsführer Pfeifer in einem Interview mit der SZ und der Pressemitteilung der KGaA zur Preiserhöhung. Pfeifer hatte gestern beteuert, dass die Karten weniger als 6-7% im Preis steigen würden und die Eintrittspreise für Kinder gleich bleiben würden. Beides ist falsch. In der Pressemitteilung spricht 1860 davon, dass seit der Rückkehr ins Sechzgerstadion die Preise nur 2022 erhöht wurden. Auch diese Behauptung ist nachweislich falsch. Schlechte Nachrichten und noch schlechtere Kommunikation, liebe KGaA!

Interview mit Marc-Nicolai Pfeifer in der SZ

Neben den bereits einen Tag nach der Veröffentlichung des Interviews ad absurdum geführten Aussagen zu den Preiserhöhungen der Dauerkarten, findet man einige spannende Passagen. Hoffentlich ist deren Wahrheitsgehalt höher als jener zur Preisgestaltung für die kommende Saison. So führt Pfeifer aus, dass in der Corona-Saison 21/22 “nur” 500.000 Euro Minus gemacht wurden. Die KGaA war also nah an der Kostendeckung. Warum das Budget für die aktuelle Saison dann um über eine Milllion nach oben geschraubt wurde, ist unklar.

Vatertag bei 1860

Wer heute noch eine Mitgliedschaft beim TSV 1860 München verschenkt, kriegt die Aufnahmegebühr erlassen. Ein tolle Möglichkeit, die Löwenfamilie weiter wachsen zu lassen und auch selbst aktiv Sport zu treiben. Am heutigen Vatertag kann man anderen Löwen beim aktiven Sport Treiben zuschauen. Und zwar den Boxern im Truderinger Festzelt.

Außerdem kann man generationsübergreifend ins Löwenstüberl schauen. Dort gibt es Weißwürste, resche Schweinshaxen und kühles Bier. Vater-Sohn-Kombos in Löwentrikot werden mit einem Freibier und einem Steckerleis belohnt. Schaut vorbei!

Das Vatertagsprogramm im Löwenstüberl

News aus der dritten Liga

Hertha nächste Saison in der dritten Liga?

Möglicherweise bekommt Hertha BSC auf Grund von 60 Mio. Euro Schulden bei einem Bundesligaabstieg keine Lizenz für die zweite Liga. Daher erscheint es möglich, dass Hertha wie 1860 vor einem Doppelabstieg steht. Das hätte folgende Auswirkungen auf die dritte Liga:

  • Es gibt einen Absteiger weniger aus der 2. Liga. Entweder den Verlierer der Relegation (die auf jeden Fall gespielt wird) oder den 17. der zweiten Liga, falls der Drittligist die Relegation gewinnt. Kurios, dann würde der 17. in der zweiten Liga bleiben und der 16. absteigen.
  • Erhält Hertha nur eine Lizenz für die Regionalliga, müsste der 17. der dritten Liga nicht absteigen und dürfte in der Liga verbleiben.

Halle im Ladespokalfinale

Der noch absteigsbedrohte HFC setzte sich im Halbfinale mit 4:0 gegen den SV Westerhausen (Oberliga) durch . Im Finale treffen die Hallenser auf den Oberligisten SV Wernigerode.

Shipnoski zurück ins Saarland?

In der Saison 20/21 war Shipnoski einer der stärksten Spieler der dritten Liga. Er wechselte folgerichtig von Saarbrücken nach Düsseldorf. Dort konnte er sich nicht durchsetzen und wurde zu Jahn Regensburg verliehen. Auch dort gelang ihm der Durchbruch nicht, so dass die Fortuna nun einen Abnehmer für ihn sucht. Gerüchteweise sind sowohl der FC Saarbrücken als auch die SV Elversberg an ihm interessiert.

Damit wünschen wir den Vätern unter unseren Lesern einen vergnügten Vatertag. Vielleicht sieht man sich beim Boxen oder im Löwenstüberl. Trinkt nicht zu viel! Das Geld für die nächste Jahreskarte muss ja irgendwo herkommen!