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TSV 1860 U19 & U17 punkten in Sonderspielrunde des DFB

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Ott Raphael U19 TSV 1860

Gutes Wochenende für die U19 und die U17 des TSV 1860 in der Sonderspielrunde des DFB. Während die A-Junioren gegen den Karlsruher SC immerhin einen Punkt holten, setzten sich die B-Junioren gegen den SV Darmstadt 98 durch.

TSV 1860 U19 & U17 punkten in Sonderspielrunde

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt (0:3 gegen Hannover, 1:6 in Freiburg) gelang der U19 des TSV 1860 gegen den KSC immerhin der erste Punktgewinn. Zwar gingen die Gäste auf dem Traingsgelände an der Grünwalder Straße mit dem Pausenpfiff durch Tim Schunck in Führung, doch Raphael Ott (siehe Beitragsbild) glich in der 53. Minute für die Junglöwen zum 1:1-Endstand aus.

Noch besser lief es für die U17 des TSV 1860, die in der Kies-Arena in Gilching den SV Darmstadt 98 zu Gast hatte. Nach dem 2:3 gegen Hertha BSC konnten die Löwen diesmal drei Punkte einfahren. Für die Elf von Trainer Felix Hirschnagl waren beim 3:1-Sieg Emre Erdogan (30.) und Mustafa Tekin (71. & 90.) erfolgreich.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Trotz vieler Chancen: TSV 1860 II mit Remis gegen TSV Dachau 1865

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Neziri Samir U21 TSV 1860

Der TSV 1860 München II ist am Wochenende nicht über ein Unentschieden gegen den TSV  Dachau 1865 hinaus gekommen. Grund dafür war vor allem der Chancenwucher wie Trainer Frank Schmöller monierte.

TSV 1860 II und TSV Dachau 1865 trennen sich Unentschieden

TSV 1860 München II TSV Dachau 1865 Bayernliga Süd

Nach der Niederlage gegen Schalding-Heining empfing die zweite Mannschaft des TSV 1860 München am Samstag den TSV Dachau 1865 in der Kies-Arena in Gilching. Die Gäste reisten als Abstiegskandidat in den Münchner Südwesten. Aktuell belegen sie einen Relegationsplatz, könnten diesen allerdings noch verlassen. Umso wichtiger war es gegen die kleinen Löwen zu punkten. Dachau-Trainer Orhan Akkurt war dabei kein Unbekannter, er trainierte bis vor kurzem zusammen mit Jonas Schittenhelm die U19 der Löwen.

Unter dem 37-Jährigen punkteten die Gäste zuletzt wieder deutlich regelmäßiger – und sie sollten auch in Gilching den ersten Treffer des Tages erzielen. Masmanidis überwund Rothdauscher im Tor der Löwen nach 25 Minuten. Im zweiten Durchgang rannten die Löwen an und waren die restliche halbe Stunde in Überzahl. Leiber (62.) sah die gelb-rote Karte. Erst nach 76 Minuten fiel dann endlich der Ausgleich durch Naziri. Zu mehr reichte es allerdings nicht mehr, was Trainer Frank Schmöller in der Nachbetrachtung ärgerte. Ihm fehle in der Mannschaft ein echter Knipser, der solche Spiele dann mit einem weiteren Treffer zugunsten der Löwen entscheiden könne.

So aber blieb es beim Unentschieden. Die Gäste aus Dachau können mit dem Punkt sicherlich besser leben als der TSV 1860 II. Für die Löwen geht es am nächsten Samstag, 20.05. nach Deisenhofen. Anpfiff ist um 14:00 Uhr.

Beitragsbild: sampics (Stefan Matzke)

Pressekonferenz nach Rot-Weiss Essen – TSV 1860: Jacobacci zufrieden

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Endstand Rot Weiss Essen TSV 1860 München 2 2 36.Spieltag 3.Liga 2022 23

Nach dem 2:2-Unentschieden zwischen Rot-Weiss Essen und dem TSV 1860 München äußerten sich die beiden Trainer Christoph Dabrowski und Maurizio Jacobacci auf der Pressekonferenz zu den vorangegangenen 90 Minuten.

Pressekonferenz nach Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München 2:2 (1:0)

Insgesamt 18.187 Zuschauer sahen im Stadion an der Hafenstraße ein Unentschieden zwischen RWE und den Löwen. Simon Engelmann konnte kurz vor Schluss das 2:2 erzielen. Zuvor hatte der TSV 1860 das Spiel durch Deichmann sowie Greilinger gedreht und sah schon wie der sichere Sieger aus. Trainer Maurizio Jacobacci musste auf zahlreiche Ausfälle reagieren und änderte die Startaufstellung im Vergleich zum Sieg gegen Freiburg II gleich sechs Mal. Damit einhergehend war auch eine Umstellung von einem 4-2-3-1 zum 3-4-1-2.

Diese sei den Löwen laut dem Schweizer “sehr, sehr gut gelungen”. Der TSV 1860 trat gegen Rot-Weiss Essen von Anfang an sehr dominant auf, Jacobacci bescheinigte seiner Mannschaft eine gute Anfangsphase. Das Gegentor sei dann in einem sonst ausgeglichenen ersten Durchgang mit Chancen auf beiden Seiten unnötig gewesen. Nach der Halbzeitpause griffen die Löwen hoch an und zwangen die Gastgeber zu Fehlern. Fast schon folgerichtig gingen sie dann durch Deichmann und Greilinger auch in Führung. In der Folge sah der TSV 1860 eigentlich schon wie der sichere Sieger aus.

Und ich glaube Rot-Weiss Essen hat dann nicht mehr gewusst, wie sie gegen uns spielen sollen. Sie haben nur noch lange Bälle gespielt. Wir hatten eigentlich das Spielgeschehen im Griff und hätten dann auch das 3:1 schießen können.

Das 3:1 fiel allerdings nicht – auch verpassten es die Löwen-Spieler, den Ball mehr in den eigenen Reihen zu halten und den Gegner laufen zu lassen. Das sei “unclever” gewesen. Insgesamt aber war zeigte sich Jacobacci auf der Pressekonferenz zufrieden mit der Leistung seines Teams. Einsatzbereitschaft und Kampfeswille hätten gestimmt.

Sein Gegenüber Christoph Dabrowski freute sich über einen Punkt, mit dem RWE “sehr gut leben” kann. Auch er fand, dass die Gastgeber ein sehr gutes Spiel machten und verdient in Führung gingen. Im zweiten Durchgang habe es dann an der Energie gefehlt, um eine ähnliche Leistung wie vor dem Pausenpfiff zeigen zu können. Die Qualität der Löwen sei gerade bei den Gegentreffern deutlich erkennbar gewesen. Am kommenden Wochenende hofft Dabrowski, der aus der Fankurve optisch und akustisch deutlich kritisiert wurde, dann auch rechnerisch den Klassenerhalt feiern zu können.

Zehn Tore Lettenbauer – TSV 1860 III gewinnt 14:0

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1860 Vierte Herakles Dritte III IV Aufstieg
Die Vierte des TSV 1860 feierte gegen den Herakles SV München ihren zweiten Saisonsieg

Zehn Tore in einem Match gelingen einem Spieler auch nicht alle Tage. Peter Lettenbauer vom TSV 1860 III erwischte gestern aber so einen Sahnetag und traf zweistellug beim 14:0-Sieg der Dritten gegen den FC Anadolu II.

Zehn Tore Lettenbauer – TSV 1860 III gewinnt 14:0

Bereits im Hinspiel hatten die Löwen den damals stark ersatzgeschwächten Gegner mit 20:1 (!) deklassiert und auch diesmal wurde es deutlich. Mit 14:0 überrollte die Dritte die Gäste und übernahm vorläufig die Tabellenführung. Neben Peter Lettenbauer konnten sich auch Kenyan Price, Seyhan Celik, Luka Kochiashvili und Dominik Kilpatrick in die Torschützenliste eintragen.

Heute zog der FC Bosna i Hercegovina mit einem 4:1-Sieg beim FC Espanol nach und ist nun wieder Spitzenreiter. Am kommenden Wochenende kommt es zum Spitzenspiel, in der voraussichtlich der direkte Aufsteiger ermittelt wird.

Wie im Hinspiel: RW Essen gleicht in der Nachspielzeit gegen 1860 aus

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1860 Essen Nachspielzeit

Es war ein Déjà-vu, auf das die Löwen gerne hätten verzichten können. Wie schon im Hinspiel glich Rot-Weiss Essen in der Nachspielzeit gegen den TSV 1860 aus und rettete einen Punkt. Mit dem Remis haben die Essener zudem den Klassenerhalt gesichert.

Stark ersatzgeschwächte Löwen

Mit einer stark ersatzgeschwächten Elf reiste Münchens große Liebe an die Hafenstraße. Milos Cocic durfte beispielsweise zum allerersten Mal von Beginn an in der 3. Liga ran und auch Nathan Wicht kam nach seiner Einwechslung zu seinem ersten Saisoneinsatz.

Nichtsdestotrotz hatten die Löwen die Partie in den ersten 20 Minuten gut unter Kontrolle, liefen dann aber nach einer eigenen Ecke in einen Konter und kassierten ein ebenso überraschendes wie unnötiges Gegentor. Kretzschmat im Tor des TSV 1860 konnte den Ball von Young noch abwehren, beim Nachschuss von Harenbrock war er jedoch machtlos (21.).

Deichmann und Greilinger treffen

Danach fanden die Gastgeber zwar besser ins Spiel, doch die Löwen boten Paroli und kamen durch Bär und Boyamba zu Torgelegenheiten. Der Ausgleich sollte jedoch erst nach dem Seitenwechsel fallen. Nachdem Bär und Deichmann zunächst zwei Chancen ausließen, klingelte in der 65. Minute endlich im Kasten von RWE. Lex bediente Deichmann und der ließ Torhüter Golz freistehend keine Abwehrmöglichkeit – 1:1!

Sechzig wollte nun mehr, doch der eingewechselte Greilinger zielte etwas zu hoch (71.) und verpasste die Führung der Löwen. In der 82. Minute machte es Greilinger dann aber besser und traf nach einer Moll-Flanke zum 1:2. Spiel gedreht und den Auswärtsdreier vor Augen!

RW Essen gleicht in der Nachspielzeit gegen 1860 aus

Ein Auswärtssieg wäre sicher möglich und auch verdient gewesen, doch mit der letzten Aktion des Spiels entriss Rot-Weiss Essen dem TSV 1860 tief in der Nachspielzeit noch die drei Punkte.

Young wollte den Ball flach Richtung Mitte passen, seine Hereingabe wurde aber abgefälscht und landete im hohen Bogen auf dem Kopf von Engelmann. Verlaats Versuch, den Ball zu klären, kam zu spät und so hieß es am Ende 2:2 an der Hafenstraße.

Statistik

Aufstellung:
40 Kretzschmar – 3 Lang, 27 Belkahia (70. 24 Wicht), 4 Verlaat, 36 Steinhart – 5 Moll, 20 Deichmann – 30 Cocic (62. 11 Greilinger), 33 Boyamba (84. 19 Lakenmacher), 7 Lex (C) – 15 Bär

Bank:
12 Schmid (Tor), 10 Kobylanski, 32 Ouro-Tagba

Tore:
1:0 Harenbrock (21′), 1:1 Deichmann (65′), 1:2 Greilinger (82′), 2:2 Engelmann (90’+5)

Liveticker: Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München (36.Spieltag)

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Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 36. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen Rot-Weiss Essen und dem TSV 1860 München!

sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut bereits weit vor Anpfiff mit zahlreichen Bildern von der Anreise sowie aus dem Stadion.

Aufstellung:
40 Kretzschmar – 3 Lang, 27 Belkahia (70. 24 Wicht), 4 Verlaat, 36 Steinhart – 5 Moll, 20 Deichmann – 30 Cocic (62. 11 Greilinger), 33 Boyamba (84. 19 Lakenmacher), 7 Lex (C) – 15 Bär

Bank:
12 Schmid (Tor), 10 Kobylanski, 32 Ouro-Tagba

Tore:
1:0 Harenbrock (21′), 1:1 Deichmann (65′), 1:2 Greilinger (82′), 2:2 Engelmann (90’+5)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 haben sich sowohl Tim Rieder als auch Erik Tallig schwer am Knie verletzt und fallen daher lange aus. Phillipp Steinhart ist wieder ins Training eingestiegen und dürfte im Spieltagskader stehen. Nach Angaben von Trainer Maurizio Jacobacci werden die Löwen in Essen jedoch ohne Raphael Holzhauser, Marius Wörl, Albion Vrenezi, Marius Willsch, Daniel Wein, Leandro Morgalla und Christopher Lannert auskommen müssen. Auch Marco Hiller und Meris Skenderovic müssen kurzfristig passen.

Die Gastgeber aus Essen müssen verletzungsbedingt vermutlich auf die Abwehrspieler Felix Bastians, Michael Niemeyer, Andreas Wiegel und Meiko Sponsel verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Tim Rieder, Joseph Boyamba und Daniel Wein haben vier gelbe Karten vorzuweisen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie ein Spiel aussetzen. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Meris Skenderovic, Albion Vrenezi, Martin Kobylanski und Christopher Lannert bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Zum für viele wohl interessantesten Auswärtsspiel der gesamten Saison werden sich entsprechend viele Löwenfans auf den Weg nach Essen machen und das Spiel aus dem Gästeblock verfolgen. Aktuell geht man von rund 1.600 Löwenfans aus, die vor Ort sein werden. Nichtsdestotrotz wird es für Kurzentschlossene eine Tageskassen geben.

Nach zwei kostenlosen Übertragungen im April sowie dem Heimspiel gegen Freiburg wird dieser Service heute nicht angeboten.  Die heutige Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor RW Essen – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Rwe 1860 essen

Drei Spieltage müssen die Löwen inklusive der heutigen Partie noch absolvieren. Folglich beehrt uns Bernd Winninger also auch noch dreimal mit seiner Taktiktafel beehren. Und auch von Winningers Wirtshaus Weisheiten gibt es heute vor dem Spiel des TSV 1860 bei Rot-Weiss Essen (sechzger.de Liveticker) eine neue Folge – viel Spaß beim Anhören!

Wirtshaus Weisheiten vor RW Essen – TSV 1860

Welche taktische Ausrichtung bevorzugt RWE-Trainer Christoph Dabrowski? Auf welches Spielsystem muss sich die ersatzgeschwächte Mannschaft von Maurizio Jacobacci einstellen? Wer sind die Schlüsselspieler des Aufsteigers, der gegen die Löwen den Klassenerhalt endgültig sicherstellen kann? In knapp neun Minuten lässt Bernd Winninger kaum Fragen offen – aber manchmal kommt halt doch alles anders als man denkt. Oder wie sagte Otto Rehhagel, übrigens gebürtiger Essener und von 1960 bis 1963 für die Rot-Weissen am Ball, einst so schön: “Die Wahrheit liegt auf dem Platz.”

Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel in Essen. Nach 16 Jahren spielt der TSV mal wieder an der Hafenstraße. Worauf müssen sich die Löwen einstellen?

Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München, ein Traditionsduell zweier Gründungsmitglieder der Bundesliga. Ein Duell, in dem die Löwen seit 1963 erst einmal als Verlierer den Platz verließen. Aber das ist alles Vergangenheit. Kümmern wir uns lieber ums Hier und Jetzt.

Christoph Dabrowski, Trainer von RWE, lässt sein Team hauptsächlich im 4-2-3-1 auflaufen. Der grundsätzliche Plan der Essener im Spiel ist es, sowohl offensiv als auch defensiv vor allem im Zentrum Dominanz auszustrahlen.

Gegen den Ball richtet sich die Herangehensweise stark nach dem Gegner.

Essen beherrscht sowohl das tiefe, abwartende Defensivspiel als auch das hohe Pressing mit weit vorgeschobener Defensivlinie.

Bevor wir uns das genauer ansehen, wie immer die wichtigsten statistischen Werte der Essener.

Wichtigsten statistische Werte von RWE

  • Ballbesitz: 49%
  • Passgenauigkeit: 78%
  • Defensive Zweikampfquote: 63%
  • Flankengenauigkeit: 36%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 9,8

Wie spielt Essen?

Bei Ballbesitz

Auch wenn Essen viele Angriffe – zumindest in irgendeiner Phase – über einen Flügel ausführt, ist es doch so, dass die Essener im Vergleich zu anderen Temas oft schon früh während eines Spielzugs damit beginnen, den Ball ins Zentrum oder die offensiven Halbräume zu bringen. Dahinter steckt der Plan, sich dort mit Kurzpassspiel spielerisch durch die Linien zu kombinieren.

Die Verschiebungen bei eigenem Ballbesitz, bei Essen meistens asymmetrisch aus der Defensive beginnend, machen aus dem 4-2-3-1 im letzten Drittel des Gegenrs ein asymmetrisches 3-4-3, bei dem der ballferne Außenspieler auf die Halbposition im Sturm einrückt und der ballnahe Flügelverteidiger bisweilen sehr offensiv bis an die gegnerische Torauslinie agiert.

Das Überladen einer Seite um Überzahl herzustellen, oder um einen Mitspieler auf der ballfernen Seite oder im Zentrum zu isolieren und dann per Seitenwechsel oder Diagonalpass ins Zentrum diese Isolation auszunutzen ist ein Mittel der Essener um das Spiel nach vorn schwer ausrechenbar zu machen.

Schafft es der Gegner im Zentrum selbst stabil zu stehen, können die Essener jederzeit auch über die Flügel Akzente setzen.

Gegen den Ball

Die Pressinglinie der Essener steht insgesamt meist auf mittlerem Niveau. Zu Beginn einer Partie wird aber vor allem zuhause auch gerne konsequent hoch angelaufen. Die Höhe der Defensivlinie, zu Beginn ebenfalls meist mittig angelegt, verschiebt sich mit zunehmender Spieldauer nach vorne, falls man die gegnerische Offensive gut in den Griff bekommt.

So macht Essen die Räume im Zentrum je länger die Partie dauert immer enger und somit das Mittelfeld für den Gegner immer schwerer zu bespielen. Daraus resultieren oft lange Bälle der gegnerischen Mannschaft, die Essens kompakte Hintermannschaft in den meisten Fällen gut verteidigen kann.

Zweikämpfe um zweite Bälle verliert Essen in diesen Phasen selten. Die kämpferische Einstellung der Rot-Weißen, jeden Ball zu wollen, und, dass in diesen Situationen oft mit Doppelungen gearbeitet wird, sind Faktoren, die gegen diese Art der Angriffe schwer wiegen. Mit langen Bällen wird es gegen Essen sehr schwer.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort ein vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich durch dessen Fehlen für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann man Essen knacken?

Rot-Weiß Essen – zum sicheren Klassenerhalt fehlt theoretisch noch ein Punkt – wird sich diesen mit Vehemenz gegen den TSV 1860 München erkämpfen wollen.

Wichtig werden wird gegen die defensiv kompakten Essener, die sowohl im Stellungsspiel als auch in direkten Zweikämpfen gegen den Ball statistisch gesehen besser dastehen als es der Tabellenplatz vermuten lässt, dass der Ball läuft. Schnelles Spiel mit intelligenten Positionswechseln bringt Essen unter Druck.

Ein weiterer Knackpunkt können offensive Standardsituationen sein. Aufgrund der Größenverhältnisse können in Strafraumnahe hohe Standards ein Mittel sein, das Tore bringt.

Gegen den Ball ist vor allem ein stabiles Zentrum nötig. um RWE den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Schlüsselspieler

Jakob Golz (#1), Sohn von HSV Torwartlegende Richard Golz, hütet den Kasten der Rot-Weißen. Golz hat Topreflexe, er ist, obwohl er mit 1,87 m zwölf Zentimeter kleiner ist als sein Vater, absoluter Luftraumbeherrscher seines Sechzehners. Des Weiteren hat er kleine Schwächen im Eins gegen Eins und seine Passgenauigkeit bei langen Abstößen könnte etwas höher sein.

José Enrique Rios-Alonso (#23) ist seit dem Transfer von Heber zu Magdeburg zum Schlüsselspieler aufgestiegen. Er gewinnt zwar 73% seiner Defensivzweikämpfe, hat aber für einen Innenverteidiger eigentlich etwas zu große Probleme bei Luftduellen.

Niklas Tarnat (#31), ebenfalls Sohn eines ehemaligen Bundesligaspielers, ist wie sein Vater auf der Sechs zuhause. Dort agiert er kompromisslos, wenn es gegen den Ball geht, kann aber auch nach vorn Akzente setzen.

Felix Götze (#24) – man könnte meinen, er sei von der Zehn zum Box to Box Spieler umgeschult worden, nachdem er nun in der Doppelsechs aufläuft. Die Rolle, die er einnimmt, ist aber eher die des zurückgezogenen Spielmachers. Der gelernte Achter ist sich nicht zu schade, auch gegen den Ball zu arbeiten, obwohl sein Hauptaugenmerk auf der Spielgestaltung liegt. Technisch brillant mit exzellentem Passspiel und einer sehr hohen Schussgenauigkeit ausgestattet, ist er einer der Spieler, die man auf keinen Fall zur Entfaltung kommen lassen darf.

Simon Engelmann (#11) ist mit sechs Treffern und vier Vorlagen Topscorer der Rot-Weißen. Hätten Krankheiten und eine Verletzung seine Saison nicht um zwölf Spiele verkürzt, hätte er sicherlich mehr Scorerpunkte vorzuweisen. Schussgenauigkeit, Technik und Durchsetzungsvermögen sind Engelmanns herausragende Eigenschaften auf dem Platz. Lässt man ihm zu viel Raum oder bearbeitet man ihn nicht energisch genug, wird man irgendwann in Form eines Tores oder einer Schussvorlage bestraft.

Fazit

Es sieht so aus, als stünde Maurizio Jacobacci für die Reise nach Essen lediglich eine Rumpfelf zur Verfügung. Rot-Weiß Essen braucht einen Punkt, der TSV 1860 ist im Niemandsland der Tabelle gesichert.

Es schaut aus, als würde es ein entspannter Nachmittag für Fußballnostalgiker.

Ich will jetzt auch über den möglichen Ausgang gar nicht groß herumorakeln. Freuen wir uns einfach auf ein schönes Spiel.

So könnte Essen beginnen

Datenquelle: Wyscout

Quo vadis Rot-Weiss Essen?

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Essen-Tickets ab Mittwoch im Verkauf
Essen-Tickets ab Mittwoch im Verkauf

Quo vadis Rot-Weiss Essen – das ist die Frage, die sich vor dem 36. Spieltag der 3. Liga noch stellt. In den letzten drei Partien kann für die Rot-Weissen von der Hafenstraße im Stadtteil Bergeborbeck vom Klassenerhalt bis zum direkten Abstieg noch alles passieren.

Quo vadis Rot-Weiss Essen?

Schauen wir zuerst auf die Tabelle. Das von Christoph Dabrowski Team belegt vor Beginn des Spieltags Platz 15 mit 40 Punkten, kann aber theoretisch auch noch vom VfB Oldenburg (32 Punkte, Platz 18) eingeholt werden. Dazwischen standen noch der Hallesche FC (38 Punkte, Platz 16) und der SV Meppen (33 Punkte, Platz 17).

Die Rot-Weissen, die letzte Saison erst den heißersehnten Wiederaufstieg in den Profifußball feierten, werden also sicherlich alles versuchen, sich die notwendigen Punkte zu sichern, um nicht von Oldenburg oder dem SVM abhängig zu sein. Sollten diese beiden allerdings ihre Partien des Spieltags gegen Osnabrück (Meppen) und Mannheim (Oldenburg) nicht gewinnen, wäre RWE auch unabhängig vom Ergebnis gegen unsere Löwen durch.

Gegen den RWE spricht allerdings die Formkurve: Von den letzten fünf Partien konnte lediglich eine gewonnen werden, bei jedoch drei Unentschieden. Der einzige Sieg gelang gegen einen – damals noch – Konkurrenten im Abstiegskampf, die Schwäne aus Zwickau. Die Partie gegen den SV Meppen am 35. Spieltag ging 0:2 verloren.

Sechzig als Favorit?

Glaubt man der Statistik der bisherigen Partien zwischen beiden Vereinen, ist der TSV 1860 mit sieben Siegen bei nur einer Niederlage aus 13 Partien zwar der eindeutige Favorit. Das Hinspiel im Sechzgerstadion ging vor der Winterpause aber ohne Sieger aus – 1:1 unentschieden. Die restlichen Partien liegen schon zu weit zurück, als dass diese noch einen statistischen Wert besäßen.

Für die Löwen geht es jedoch wie schon gegen Freiburg II nur noch um die goldene Ananas, die aktuelle Formkurve ist mit drei Siegen und zwei Niederlagen aus den letzten fünf Partien ziemlich schwankend. Bezeichnend ist, dass gerade die beiden letzten Auswärtsspiele verloren wurden – das verheißt nichts Gutes. Spannend wird jedoch, wen Trainer Jacobacci ins Rennen schickt. Baut er bereits in den letzten drei Spielen auf die eigene Jugend angesichts des geringeren Etats in der nächsten Saison?

Genauer wird unsere Siegchancen jedoch wie immer Bernd Winninger in seiner Taktiktafel beleuchten. Diese folgt heute Mittag, sodass Ihr noch genügend Zeit haben werdet, um Euch auf das Match am Sonntag vorzubereiten.

3. Liga: Köllners FC Ingolstadt 04 besiegt den MSV Duisburg

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FC Ingolstadt 04

Im Freitagabendspiel der 3. Liga besiegte der FC Ingolstadt 04 den MSV Duisburg mit 2:0 und rückte den Meiderichern in der Tabelle bis auf einen Punkt auf die Pelle. Die Schanzer stellten mit dem Heimdreier auch rechnerisch den Klassenerhalt sicher.

FC Ingolstadt 04 besiegt den MSV Duisburg

So wirklich eine Trendwende konnte Michael Köllner seit seinem Amtsantritt in der Audi-Stadt nicht einleiten. Immerhin kann der FC Ingolstadt nach dem heutigen Heimsieg gegen die Zebras endgültig für die nächste Saison in der 3. Liga planen.

Gegen den insgesamt enttäuschenden MSV Duisburg sorgten Tim Civeja (41.) und Patrick Schmidt (58.) für die Tore der Schanzer