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Sechzig um sieben: Girth zu 1860?

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Nachdem feststehenen Abgang von Marcel Bär sucht Günther Gorenzel nach einem neuen Mittelstürmer. Gerüchteweise soll nun Benjamin Girth in den Fokus des TSV 1860 München gelangt sein.

Girth neuer Mittelstürmer bei 1860?

Der gebürtige Magdeburger wird wohl seinen Vertrag beim MSV Duisburg nicht verlängern. RevierSport mutmaßt nun, dass der 31-Jährige das Interesse des TSV 1860 geweckt hat. Für Girth spricht sicherlich die gute Bilanz von 36 Toren in 91 Spielen in der dritten Liga. Nachteilig ist sicherlich, dass er relativ verletzungsanfällig ist und daher erst 17 Spiele in der laufenden Saison absolvieren konnte.

Rückschau auf das 2:2 in Essen

Ein weiteres Mal fingen sich die Löwen in letzter Sekunde einen Gegentreffer ein und verteilten damit ein Muttertagsgeschenk an die Gastgeber. Bernd Winninger analysierte für Euch das Spiel wie immer in der TAKTIKTAFEL und sieht trotz des ärgerlichen Finales einige Lichtblicke. Dazu gehören die couragierten Auftritte von Cocic und Greilinger sowie die erneut beherzte Leistung von Yannick Deichmann, der es sogar in die kicker “Elf des Tages” schaffte. Die besten Impressionen vom Nachmittag an der Hafenstraße haben wir natürlich auch wieder für Euch zusamengestellt.

Löwenergebnisse vom Wochenende

Das Highlight aus Löwensicht lieferte an diesem Wochenende sicherlich die U11. Diese fegte die Nachbarn von der Säbener Straße mit 6:1 vom Platz! Bemerkenswert ist sicherlich auch das 14:0 der Dritten den FC Anadolu. Erfeulich ist sicherlich auch, dass die U17 und die U19 in der Sonderspielrunde des DFB punkten konnten. Auch beide Teams der Löwinnen konnten gewinnen. Aller Ergebnisse findet Ihr hier.

Sechzger. de Talk 107

Gegen Mittag wird Folge 107 des Sechzger.de Talks online gehen. Moderator Jan begrüßt Bernd und Thomas sowie Löwenfan Michael aus Bamberg, der sich für die Teilnahme gemeldet hatte. Die vier diskutieren das Spiel in Essen ausführlich. Außerdem erzählen Michael und Thomas von ihren Groundhopping-Erlebnissen an diesem Pott-Wochenende. Zum Abschluss schildern sie den Grad ihrer Vorfreude auf das letzte Heimspiel gegen Waldhof am kommenden Freitag. SChaut’s EUch nacher an auf unserem youtube-Kanal.

News aus der dritten Liga

Montagsspiel Aue – Dortmund II 3:3 (1:1)

Das vorletzte Montagsspiel der dritten Liga bot den Zuschauern beste Unterhaltung. Die Gastgeber gingen durch Besong in der 29. Minute in Führung. Die kleinen Borussen glichen vor der Pause durch Eberwein aus (39. Minute). Kurz nach der Halbzeit gingen die Gäste durch ein Eigentor von Schreck in Führung (47. Minute), Tashchy konnte aber für Schachter in der 62. Minute zum 2:2 ausgleichen. In der 74. Minute legte der BVB II erneut vor, diesmal traf Njinmah zum 3:2. Aber Aue konnte nochmals zurückschlagen, Besong besorgte in der 84. Minute den erneuten Ausgleich zum 3:3.

Ezekwem von Verl zu Oberhausen

Cottrell Ezekwem, der einst für die e.V.-Mannschaften des TSV 1860 München die Stiefel schnürte, wechselt vom SC Verl zu Rot-Weiss Oberhausen. Ezekwem erhofft sich bei RWO mehr Spielpraxis.

SV Waldhof: Neidhart bleibt im Amt

Nach dem Heimniederlage der Waldhöfer gegen den VfB Oldenburg mehrten sich die Gerüchte, dass die Tage von Christian Neidhart als Trainer am Neckar gezählt seien. Eine angeblich angesetzte Krisensitzung entpuppte sich als Ente. Somit wird Neidhart am Freitag Abend in Giesing an der Seitenlinie sitzen und sein Team coachen.

Damit seid Ihr wieder bestens informiert über den TSV 1860 München und die dritte Liga. Sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag.

Interview: Ismaik mit Rundumschlag gegen den e.V.

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Der Abendzeitung gelang, was sechzger.de trotz Anregung bisher versagt blieb. Ein Interview mit Hasan Ismaik. Der 60%-Gesellschafter nutzt das Interview für einen Rundumschlag gegen das Präsidium des TSV 1860 München e.V.

Hasan Ismaik will sich bei 1860 nicht mehr persönlich einmischen

Ismaik überrascht gleich bei der ersten Frage mit einer widersprüchlichen Antwort. Zwar habe er vor langer Zeit beschlossen, sich bei 1860 “nicht mehr persönlich einzumischen”. Er sei aber für “jedes Treffen zu haben, das für die Zukunft unseres großartigen Vereins produktiv ist.” Heißt das also im Klartext, dass der Hauptgesellschafter einer Veranstaltung im Kino am Sendlinger Tor mehr Gewicht im Bezug auf die Zukunft bei Sechzig einräumt als einem Gespräch mit den Vertretern des e.V.? Diese repräsentieren immerhin 40% der Kapitalanteile und sogar die Mehrheit der Stimmanteile wegen der 50+1 Regel. Ebenso sollten Entscheidungen in den Gremiensitzungen der KGaA getroffen werden. Offenbar möchte der Hauptgesellschafter diese Möglichkeit aber nicht nutzen.

Weitere Aussagen von Ismaik bei seinem Rundumschlag

  • Zur sportlichen Situation: “Ich verstehe immer noch nicht, was mit den Leistungen der Mannschaft während der Saison passiert ist, nachdem wir so gut gestartet sind.” Mit dieser Farge steht Ismaik sicher nicht alleine da.
  • Zur Verantwortung für die sportliche Misere: Hier schiebt Ismaik den schwarzen Peter der Vereinsführung zu. Warum die Mannschaft “trotz eines Budgets, das den Aufstieg so gut wie garantieren sollte, die Erwartungen nicht erfüllt hat”, müsse man das Präsidium fragen. Es spiele die aktive Rolle bei der Führung des Vereins. Hier unterschlägt Ismaik, dass nicht der Verein am Profifußballgeschäft teilnimmt, sondern die KGaA, an der er 60% hält. Er sieht im Verfehlen der sportlichen Ziele einen “Ausdruck der Inkompetenz des e.V. in seiner Kontroll- und Weisungsfunktion”.
  • Über seine Vertreter in München: “Sie machen einen fantastischen Job”.
  • Über das Grünwalder Stadion: Es “würde als ein Museum der Erinnerung erhalten bleiben.” Er geht davon aus, dass mit dem Budget für die Ertüchtigung “ein schönes, außergewöhnliches und nachhaltiges Stadion von Grund auf neu gebaut werden” könnte. Wo das passieren könnte bleibt Ismaik allerdings schuldig.

Insgesamt erweckt das Interview den Eindruck, dass Ismaik bewusst Öl ins Feuer gießen will und alle Hoffnung auf eine sachorientierte Kommunikation mit den e.V. im Keim ersticken will. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ismaik und den e.V.-Vertretern erscheint nach diesem Rundumschlag von Ismaik fraglicher denn je.

Montagsspiel: FC Erzgebirge Aue gegen BVB II

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Blick über das Spielfeld auf die Heimkurve des Erzgebirgsstadions in Aue beim Spiel gegen 1860 München
Blick über das Spielfeld auf die Heimkurve des Erzgebirgsstadions in Aue beim Spiel gegen 1860 München.

FC Erzgebirge Aue gegen BVB II – so lautete die Partie des Montagabends zum Abschluß des 36. Spieltags. Die Zweitvertretung der Borussen benötigte mindestens einen Punkt, um den Klassenerhalt auch rechnerisch zu sichern. Die Schachter waren nach einer wahnsinnigen Aufholjagd in der zweiten Saisonhälfte bereits vorzeitig gerettet, nachdem sie lange Tabellenletzter waren. Trotz des fehlenden Trainers Pavel Dotchev auf der Bank starteten die Erzgebirgler mutig.

FC Erzgebirge Aue gegen BVB II

Rosenlöcher, der zurück in die Startelf rückte, sorgte mit Stefaniak für viele Offensivaktionen über den linken Flügel. Auch die Dortmunder starteten engagiert in das Spiel. Nach einer Ecke versuchte es Tom Alexander Rothe (25.) aus der Strafraumgrenze, aber der Ball verfehlte knapp das Tor. Es war die erste große Chance für die technisch versierten Gäste. Doch auch Aue glänzte zeitweise mit ihrem Spiel.

In der 30. Minute dann konnte sich Stefaniak über die linke Seite frei in den Strafraum spielen und auf Besong zurücklegen – dieser vollendete in die rechte Ecke. Die Gäste fanden jedoch noch vor der Pause die Antwort! Eberwein glich nach einer sehenswerten Kombination per Schuss ins rechte Eck aus. Mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff übernahmen die Dortmunder die Führung. Aue blieb jedoch weiter mutig und Tashchy fand nach einer Ecke von Stefaniak in der 61. Minute die Antwort und glich zum 2:2 aus.

Daraufhin erhöhten die Sachsen weiter den Druck, wollten die Führung erneut übernehmen. Brutal effiziente Dortmunder kamen jedoch zuvor, Njimah lupfte nach einem gescheiterten Klärungsversuch der Auer Defensive die Kugel über Männel, 3:2 für die Gäste (69.). In der 77. Minute gab Jonjic, der unter der Woche seinen Wechsel bekannt gab, sein Comeback nach einer längeren Verletzungspause. Nach einer starken Einzelaktion gegen Rothe an der Grundlinie konnte er in der 84. Minute Besong im Zentrum bedienen, der damit den 3:3 Ausgleich markierte.

In den Schlussminuten erhöhte Aue den Druck, während Dortmund auf Konter setzte. In der 90. Minute vergab Nijnmah eine gute Gelegenheit zum Siegtreffer. Auf der anderen Seite hatte Maxi Thiel mit einem direkten Freistoß eine große Chance, die Marcel Lotka im Tor von Dortmund vereitelte (90.+3). Der Dortmunder Torhüter hielt kurz darauf auch gegen Antonio Jonjic. Am Ende gelang es Dortmund, den entscheidenden Punkt zum Klassenerhalt über die Zeit zu retten.

RevierSport: TSV 1860 mit Interesse an Benjamin Girth (Duisburg)

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MSV Duisburg TSV 1860

Nachdem zuletzt Stürmer Shkelqim Demhasaj von den Grasshoppers mit dem TSV 1860 in Verbindung gebracht wurde, haben die Löwen nun laut RevierSport Interesse an Benjamin Girth vom MSV Duisburg bekundet.

TSV 1860 mit Interesse an Benjamin Girth?

Die Meidericher haben dem Stürmer bislang noch kein Angebot zur Verlängerung seines Vertrages unterbreitet. Ein Grund dafür dürfte die Verletzungsanfälligkeit des 31-Jährigen sein.

Benjamin Girth hat bislang 91 Drittligaspiele absolviert, in denen er 36 Tore erzielte. Auch in der 2. Bundesliga war der Stürmer bereits am Ball und erzielte dort vier Treffer in 41 Begegnungen. In der Vergangenheit ging der gebürtige Magdeburger u.a. für Holstein Kiel, den VfL Osnabrück, den SV Meppen und Eintracht Braunschweig auf Torejagd.

In der laufenden Spielzeit kommt Girth für den MSV Duisburg in 17 Einsätzen auf fünf Treffer und vier Vorlagen. Wird Benjamin Girth der Nachfolger von Marcel Bär beim TSV 1860?

Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München (2:2) die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München (2:2). Im Traditionsduell teilten sich die Kontrahenten – am Ende glücklich für die Hausherren – die Punkte.

Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München, Tradition pur an der Hafenstraße in der Ruhrmetropole. Am Ende ein Spiel, das für die Hausherren glücklich 2:2 unentschieden endete.

Christoph Dabrowski, Trainer der Essener, schickte wie erwartet sein Tam im 4-2-3-1 auf den Platz. Bei eigenem Ballbesitz verschob sich das im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor auf ein 4-3-3, gegen den Ball im eigenen letzten Drittel auf 4-5-1.

Gegen den Ball setzten die Essener die Pressinglinie zunächst in der Mitte des Spielfelds, etwa ab Höhe des Mittelkreises oder knapp davor und die Defensivlinie ebenfalls tief. Bis zum eigenen Rückstand wurde das auch nicht verändert. Erst nach der Führung des TSV 1860 München ging Rot-Weiss Essen dazu über, die Löwen auch mal hoch anzulaufen und die eigene Defensivlinie auch weiter nach vorne zu schieben.

Die Löwen wurden von Maurizio Jacobacci im 3-5-2 (3-4-1-2) aufs Feld geschickt. Lex und Steinhart waren als Schienenspieler auf den Flügeln eingeplant. Startelfdebütant Cocic bekam die Rolle als Spielgestalter hinter den Spitzen.

Die Sechzger legten das System gegen den Ball ein klein wenig asymmetrisch an. Situationsbedingt verschob sich das System also in der Rückwärtsbewegung nicht immer zur flachen Fünferkette, sondern so, dass Lex auf der rechten Seite leicht versetzt vor Lang, der ebenfalls situationsabhängig den Flügel hielt, verteidigte. So war also die rechte Defensivseite, über die die Mehrzahl der Angriffe der Hausherren lanciert wurde, auf der Außenbahn oft doppelt besetzt.

Die Pressinglinie agierte bei den Löwen zu Beginn der Partie sehr hoch. Nach dem Gegentreffer ging es bis zur Halbzeitpause nicht ganz so aggressiv weiter und man gestattete Essen zu Gunsten der eigenen Kompaktheit mehr Raum im Spielaufbau. Die Defensivlinie legten die Löwen zunächst auf mittlerem Niveau.

Vor der genaueren Analyse wie immer die statistischen Werte der Kontrahenten.

Wichtige statistische Werte im Spiel Rot-Weiss Essen – TSV 1860

  • Ballbesitz: TSV 1860 43% – RWE 57%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 76% – RWE 81%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 62% – RWE 68%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 8/4 – RWE 11/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 8,95 – RWE 9,75

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz/Passgenauigkeit

Ballbesitz und Passgenauigkeit hängen wie so oft zusammen, von daher handeln wir beide Werte heute gemeinsam ab. Die Ursache der Ballbesitzvorteile von Rot-Weiss Essen gegenüber dem TSV 1860 München liegt vor allem in der Essener Ideenlosigkeit und dem Spielverlauf während der zweiten Spielhälfte. Wie meistens sind es die Querpässe in der eigenen Defensivabteilung während des behäbigen Spielaufbaus der Hausherren, die sowohl Passgenauigkeit als auch Ballbesitz bei Rot-Weiss Essen bevorteilen.

Sobald die Sechzger in Ballbesitz waren, wurde bis auf wenige Ausnahmen meist zügig der Weg in die gegnerische Spielfeldhälfte gesucht.

Wer schnell und direkt von hinten heraus spielt und nicht 100 (!) Querpässe in der eigenen Defensivabteilung fabriziert, hat logischerweise eine schlechtere Passgenauigkeit und eine schlechtere Ballbesitzquote zu verzeichnen.

Vergleicht man die Passperformance der Spieler, die für die Offensive zuständig sind, haben der TSV 1860 München und Rot-Weiss Essen insgesamt quasi eine ausgeglichene Bilanz.

Defensive Zweikampfquote

Obwohl die Löwen insgesamt eine deutlich schlechtere Quote bei den Zweikämpfen gegen den Ball haben, liegen sie bei der absoluten Zahl an gewonnen Defensivzweikämpfen nur um zwei verlorene Zweikämpfe schlechter als die Gastgeber.

Entscheidend dafür, dass trotz niedrigerer Zweikampfquote und weniger geführten Zweikämpfen die Löwen gegen den Ball den Essenern trotzdem Paroli bieten konnten, war das deutlich bessere Stellungsspiel der Löwen. Mit rund 55% mehr abgefangenen Pässen hatte der TSV 1860 gegenüber Rot-Weiss Essen die klar bessere Raumaufteilung in der Defensive.

In der eigenen Box verloren die Sechzger zudem keinen einzigen Zweikampf am Boden und nur einen einzigen in der Luft. Trotzdem gab es zwei vermeidbare Gegentore.

Schüsse/aufs Tor

Die Löwen schossen acht mal, davon gingen die Hälfte, nämlich vier Schüsse so aufs Tor, dass der Essener Torhüter Golz Arbeit bekam. Zwei der Schussversuche waren drin. Erfreulich dabei ist, dass alle Schüsse des TSV 1860, auch die beiden von außerhalb der gegnerischen Box, nicht geblockt werden konnten.

Ein weiterer erfreulicher Fakt ist, dass alle Schüsse der Sechzger aus zentraler oder halbzentraler Position abgefeuert wurden. Mit etwas mehr Genauigkeit von Deichmann und Greilinger in Minute 37′ und 70′ führt der TSV vor der Schlussphase mit drei Toren gegen Essen und fährt dort einen verdienten Sieg ein. Leider kam es anders.

Trotzdem muss man anerkennen, dass eine Schussgenauigkeit von 50% ein starkes Statement ist.

PPDA

Warum die Werte des Index für die Pressingintensität sind wie sie sind, könnt Ihr bereits der Einleitung entnehmen; ich werde mich da nicht wiederholen.

Auffällig war, dass die Hausherren bis zum eigenen Rückstand wenig Forechecking spielten und so dem TSV 1860 bis fast zur Mittelline Raum ließen, das Positionsspiel voranzubringen und hinter der vordersten Linie trotzdem genug Räume für lauffreudige Löwen zu finden waren. So musste der TSV 1860 nicht selbst behäbig mit Ballgeschiebe in der eigenen Defensivreihe agieren.

Mit präzisen Angriffen konnten die Sechzger trotz weniger Ballbesitz im Spiel öfter in den gegnerischen Strafraum eindringen und insgesamt übrigens doppelt so viele Ballkontakte dort verzeichnen als Essen in der Box der Löwen.

Die Tore

Hier könnt ihr die Tore und die Highlights der Partie noch einmal ansehen.

Das erste Gegentor nach einer eigenen Ecke durch einen Konter zu fangen, ist wieder einmal absolut unnötig gewesen.

Nach dem Befreiungsschlag in die Mitte des Spielfelds rücken die Essener schneller auf als es die Hintermannschaft der Löwen schafft, sich in die langsame Restverteidigung bestehend aus Steinhart und Moll wieder einzugliedern. Steinhart verpasst beim Rausrücken den Kopfball gegen Young. Es laufen nun drei Essener gegen den einsamen Moll auf Kretzschmar zu. Youngs gewonnenes Kopfballduell bringt die Kugel zu Berlinski, der sofort wieder steil auf den durchstartenden Young spielt. Dieser läuft allein auf den Torhüter zu. Den ersten Schuss verhindert der Ersatzkeeper der Löwen bravourös im Eins gegen Eins gegen den an diesem Nachmittag in mehreren Situationen glücklosen Young. Beim darauffolgenden Schuss von Harenbrock war er dann jedoch chancenlos.

Noch ein Wort zum Ausgleichstreffer. Vermutlich hätte Kretzschmar den Ball abgefangen, wenn Verlaat seinen Fuß nicht hinhält. So fälscht der Verteidiger das Spielgerät unglücklich zu Engelmann ab, der per Kopf einnetzt.

Die Aktion von Verlaat sehen in den sozialen Medien viele Beobachter wieder als Fehler an. Aber seht euch die Entstehung des Treffers mal genau an. Das Problem ist nicht die Aktion von Verlaat, auch wenn das am Ende die Vorlage für Engelmann ist. Das Problem war, dass Steinhart, der eigentlich in einer guten Position vor Engelmann steht, diesen seinem Mitspieler Greilinger überlässt. Dieser kam allerdings an dem im Vergleich zu ihm hünenhaften Essener nicht vorbei, um den Ball selbst per Kopf zu klären.

Das fiel auf

Ein mutiger Milos Cocic zeigt einen beherzten Auftritt, bei dem ihm nicht alles gelingt, von dem er aber doch viel Positives aus der Partie mitnehmen kann. Vor allem gegen den Ball mit nur einem verlorenen Defensivzweikampf war Cocic sehr präsent, und mit einer Quote von 66% angekommener Pässe ins letzte Drittel hatte Cocic bei vielen Angriffen der Sechzger entscheidend seine Füße im Spiel.

Yannick Deichmann ackert nach wie vor wie ein Besessener. 100% gewonnene Defensivzweikämpfe, ein Tor, eine Schussvorlage. Unbedingt halten, den Mann. Sofern er kein Angebot aus einer höheren Liga hat, muss Deichmann zu halten die oberste Priorität bei der Kaderzusammenstellung haben.

Späte Gegentore, die eine Party am Ende verhindern, sind das Kreuz, das der TSV 1860 München dieses Jahr mit sich herumschleppt. Von den insgesamt 49 Gegentreffern, die der TSV 1860 bis dato hinnehmen musste, fielen mit 16 fast 33% in der Schlussviertelstunde.

Fazit

Ein glücklicher Punkt für die Hausherren, die mit dem Last-Minute-Ausgleich wie im Hinspiel noch einmal den Kopf aus der Schlinge zogen.

Die jungen Spieler im Team des TSV 1860 drängen in die Stammelf: Cocic (19), Greilinger (22) und Lang (20). Wenn man es schafft, mit Wörl, der, ebenso wie Deichmann, zu den Schlüsselspielern bei den anstehenden Verlängerungen gehört, ein neues Arbeitspapier auszuhandeln, sehe ich optimistisch in die Zukunft.

Datenquelle: Wyscout

Video- & Fotogalerie zu Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München

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Rot Weiss Essen RWE TSV 1860 Fotogalerie Titelbild

Im Gegensatz zum Hinspiel gab es heute aus beiden Fanblöcken keine Pyroshow zu sehen. Dennoch hatte der Besuch der Löwen an der Hafenstraße einiges zu bieten. Wir präsentieren Euch unsere Video- und Fotogalerie vom Spiel des TSV 1860 bei Rot-Weiss Essen.

Video von der Hafenstraße

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Fotogalerie zu Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte das jeweilige Vorschaubild klicken!

1860 am Wochenende: Vierte besiegt TSV Moosach-Hartmannshofen II

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TSV 1860 Dritte Vierte

Ein hartes Stück Arbeit hatte die Vierte des TSV 1860 am Samstag gegen den TSV Moosach-Hartmannshofen II zu verrichten. Am Ende setzten sich die Löwen jedoch durch und dürfen noch immer vom Aufstieg träumen.

1860: Vierte besiegt TSV Moosach-Hartmannshofen II

Mit 2:0 setzte sich die 4. Mannschaft des TSV 1860 gegen den TSV Moosach-Hartmannshofen II durch und liegt zwei Spieltage vor dem Saisonende nur einen Zähler hinter dem Relegationsplatz. Gegen wacker kämpfende Gäste sorgten Alexander Petö (72.) und Georgios Filentas (77.) für den Sieg der Löwen.

Ein Aufstieg der Vierten ist jedoch nur dann möglich, sollte dies der 3. Mannschaft nicht gelingen. Die Dritte siegte ihrerseits am Samstag mit 14:0 gegen den FC Anadolu Bayern II und kann den direkten Aufstieg an den verbleibenden zwei Spieltagen aus eigener Kraft schaffen.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 10.05.

17.00 Uhr: SC Freiburg – U19 6:1
18.30 Uhr: U15 – FC Bayern München 2:2

Donnerstag, 11.05.

17.30 Uhr: FT Freiham U11 – U10 1:6
19.00 Uhr: TSV 1882 Landsberg – U15 3:5
20.00 Uhr: TSV Neuried II – Vierte 2:3

Freitag, 12.05.

20.00 Uhr: Senioren A – SpVgg Thalkirchen 1:0

Samstag, 13.05.

12.30 Uhr: U13 – FC Bayern München 0:4
13.00 Uhr: SV Wacker Burghausen U13 – U12 0:3
14.00 Uhr: U21 – TSV Dachau 1865 1:1
15.00 Uhr: U19 – Karlsruher SC 1:1
15.00 Uhr: Vierte – TSV Moosach-Hartmannshofen II 2:0
17.00 Uhr: Dritte – FC Anadolu Bayern II 14:0
17.15 Uhr: U11 – FC Bayern München 6:1 (siehe unten)
18.00 Uhr: SpVgg Markt Schwabener Au II – Löwinnen I 1:3

Sonntag, 14.05.

09.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U10 3:6
11.00 Uhr: U17 – SV Darmstadt 98 3:1
11.00 Uhr: U15 – FC Augsburg 3:0
12.30 Uhr: U14 – 1. FC Nürnberg 1:2
13.00 Uhr: Rot-Weiss Essen – Profis 2:2
13.30 Uhr: ESV Freimann II – Löwinnen II 3:4
15.00 Uhr: U16 – DFI Bad Aibling 2:3

36. Spielrunde: Yannick Deichmann in kicker “Elf des Tages”

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Yannick Deichmann TSV 1860

Yannick Deichmann glänzte am Sonntag beim 2:2 bei Rot-Weiss Essen nicht nur als Torschütze, sondern auch als Führungsperson in Reihen des TSV 1860. Der kicker belohnte die Leistung von Deichmann mit der Note 2,0 und berief ihn in die “Elf des Tages”.

Yannick Deichmann in kicker “Elf des Tages”

Für den gebürtigen Hamburger ist es die zweite Nominierung in die Spieltagself in der laufenden Saison. Ob Deichmann auch in der kommenden Spielzeit das Trikot der Löwen tragen wird, steht in den Sternen. Bislang konnte keine Vertragsverlängerung vermeldet werden. Neben dem FC Ingolstadt 04 mit Trainer Michael Köllner sollen auch Zweitligisten Interesse am variabel einsetzbaren 28-Jährigen bekundet haben.

Die Spieltagself im Überblick

Dornebusch (Oldenburg) – Makengo (Freiburg II), Becker (Saarbrücken), Bruno Soares (Meppen), Treu (Freiburg II) – Stendera (Oldenburg), Deichmann (1860), Hauptmann (Dresden), Kehl (Freiburg) – Becker (Köln), Schmidt (Ingolstadt)

Bild: OR Pressedienst

Giesinger Gedanken: 1860 verteilt am Muttertag Geschenke in Essen

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Hafenstrasse 1860 Essen Muttertag Giesinger Gedanken

Wir Löwen sind gute Leute – die meisten zumindest. Und weil das so ist, hat der TSV 1860 am gestrigen Muttertag in Essen generös Geschenke verteilt. Wir wollen uns ja nichts vorwerfen lassen müssen…

Mit einer Notelf an die Hafenstraße

Die Löwen haben es RWE gestern ziemlich leicht gemacht, oder? Einen Punkt benötigten die Hausherren an der Hafenstraße, um die Klasse zu halten und auch nächstes wieder gegen Sechzig spielen zu dürfen. Da helfen wir doch gerne. Schon vor der Abfahrt Richtung Ruhrpott meldeten sich verletzungs- oder krankheitsbedingt reihenweise Spieler des TSV 1860 ab, sodass Trainer Maurizio Jacobacci mit einer Notelf agieren musste.

Um es gleich mal klarzustellen: Die Spieler, die da gestern auf dem Platz standen, haben ihre Sache alles in allem ordentlich gemacht, denn in dieser Formation haben die noch nie zusammengespielt und werden das voraussichtlich auch nie wieder tun.

TSV 1860 verteilt am Muttertag Geschenke in Essen

Zwanzig Minuten lang beherrschte 1860 das Geschehen, dann kam der erste Muttertagsmoment  und der Gedanke, man könne den Gegner doch bei einer eigenen Ecke mal zu einem Konter einladen. Wieso denn bloß? Rot-Weiss Essen ließ sich nicht zweimal bitten und schon lag Sechzig im Rückstand. Man kennt das ja…

Zu leicht wollten es die Löwen den Gastgebern dann aber auch nicht machen, denn Leidensfähigkeit muss man nicht nur an der Grünwalder, sondern auch an der Hafenstraße an den Tag legen, um das alles überhaupt ertragen zu können.

Tag der Premieren bei den Löwen

Der TSV 1860 drehte nach der Pause auf und in dem Zug dann auch gleich die Partie. Deichmann 1:1, Greilinger 1:2, das große Zittern bei Rot-Weiss begann und der Mannschaft von Christoph Dabrowski fiel nicht wirklich was ein, um doch noch zum Erfolg zu kommen.

Aber wie geschrieben: Wir Löwen sind gute Leute und so durften heute neben Milos Cocic (Startelfdebüt), Nathan Wicht (erster Saisoneinsatz) und Fabian Greilinger (erstes Saisontor) vor allem die Gastgeber feiern, weil Sechzig tief in der Nachspielzeit noch einen Gegentreffer zuließ und RWE somit den Klassenerhalt sicherte. 1860 am Muttertag in Essen – da war für jeden was dabei.

Bleibt zu hoffen, dass man an der Grünwalder Straße in Zukunft öfter mal an sich selber denkt statt anderen Freude zu bereiten. Für uns Fans war das mal wieder eine extrem zähe Saison… Noch zweimal durchhalten, dann ist es geschafft!

Sechzig um Sieben: Punkteteilung mit Rot-Weiss Essen

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Ein später Ausgleich verhinderte einen Auswärtssieg der Löwen bei Rot-Weiss Essen, die damit den Klassenerhalt so gut wie sicher haben. Neben den Profis waren auch viele weitere Mannschaften des TSV 1860 München im Einsatz. Unter anderem teilte sich die U21 die Punkte mit Dachau. Bei der Dritten zeigte sich Peter Lettenbauer ganz besonders torhungrig.

Das Unentschieden gegen Rot-Weiss Essen

Es sah schon alles nach einem Auswärtssieg im Stadion an der Hafenstraße aus. Doch kurz vor Schluss sorgte Simon Engelmann mit seinem Treffer zum 2:2 für Jubel unter den Heimfans. Erneut verfolgten viele Löwenfans das Spiel im Liveticker von sechzger.de. Zwei wird es noch geben, bevor dann die Sommerpause startet.
Maurizio Jacobacci zeigte sich auf der Pressekonferenz zwar enttäuscht vom Ergebnis, war aber mit der Leistung seiner Mannschaft insgesamt einverstanden – zumal der TSV 1860 verletzungsbedingt auf zahlreiche Spieler verzichten musste.

TSV 1860 II mit Unentschieden gegen Dachau 1865

Ebenfalls eine Punkteteilung gab es am Wochenende bei dem Duell des TSV 1860 II gegen den TSV Dachau 1865. Dabei waren die Löwen etwa eine halbe Stunde in Überzahl und hatten zahlreiche Torchancen. Es reichte allerdings nur noch für den Ausgleich durch Neziri. Kommendes Wochenende sind die Löwen in Deisenhofen zu Gast.

TSV 1860 III & IV mit Siegen

Immerhin auf Sechzig III und IV ist Verlass: beide Mannschaften konnten ihre Partien gewinnen. Die vierte Mannschaft erzielte mit einem 3:2 beim TSV Neuried II drei Zähler und mischt somit weiterhin im Aufstiegsrennen mit. Das gilt auch für den TSV 1860 III, der wie schon im Hinspiel den FC Anadolu II deklassierte. Peter Lettenbauer zeigte sich ganz besonders in Torlaune und trug sich gleich 10 (!) Mal in die Torschützenliste ein. Am kommenden Wochenende kommt es zum Spitzenspiel gegen den FC Bosna i Hercegovina und damit möglicherweise zu einer Vorentscheidung in Sachen Aufstieg.

Löwinnen gewinnen doppelt

Auch bei den Frauen gab es zwei Mal Grund zum Jubeln. Bereits am Samstag konnte die erste Mannschaft im Duell mit der zweiten Mannschaft der SpVgg Markt Schwabener Au auswärts gewinnen. Luisa Rehschütz traf doppelt, ehe Sabrina Greubel nach dem Anschlusstreffer der Gastgeber kurz vor Schluss für die Entscheidung sorgte.
Die Löwinnen II hingegen gewannen am gestrigen Sonntag knapp mit 4:3 bei der zweiten Mannschaft des ESV München-Freimann.

TSV 1860 U17 und U19 in der Sonderspielrunde im Einsatz

Außerdem waren auch die B- und A-Jugend im Einsatz. In der Sonderspielrunde des DFB traf die U19 auf den Karlsruher SC, die U17 auf den SV Darmstadt 98. Für beide Teams reichte es am Ende zu Punkten.

News aus der 3.Liga

Der 36.Spieltag

Bereits am Freitagabend siegte der FC Ingolstadt im Heimspiel gegen den MSV Duisburg und sicherte sich damit den Klassenerhalt. Am Samstag waren dann zahlreiche Aufstiegsaspiranten im Einsatz. Dresden, Wiesbaden und Saarbrücken konnten ihre Aufgaben dabei jeweils siegreich gestalten. Insofern bleibt das Rennen um die Plätze in der 2.Bundesliga weiterhin spannend. Tabellenführer Elversberg verlor hingegen gegen Freiburg II und konnte damit den Aufstieg noch nicht vorzeitig feiern.
Am Sonntag war dann neben den Löwen noch der VfL Osnabrück im Einsatz. Die Lila-Weißen sind der große Verlierer des 36.Spieltags. Es reichte nur zu einem 2:2 gegen den SV Meppen- ein Unentschieden, das auch den Gästen nicht wirklich etwas bringt.

Abschließend empfängt heute abend der FC Erzgebirge Aue die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund. Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

Zwickau und Bayreuth steigen in die Regionalliga ab

Durch die Niederlage der SpVgg Bayreuth gegen Viktoria Köln steht die “Oldschdod” als Absteiger in die Regionalliga Bayern fest. Ebenfalls abgestiegen ist nach sieben Jahren in der 3.Liga der FSV Zwickau, der gegen Dynamo Dresden unterlag. Das rettende Ufer, das aktuell der Hallesche FC belegt, ist mit sieben Punkten Rückstand für beide Teams bei zwei ausstehenden Spieltagen nicht mehr zu erreichen.