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Der TSV 1860 bereits im März auf dem Marienplatz

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Sechzger Musikanten auf der Wiesn
Sechzger Musikanten auf der Wiesn

Die Musikanten des TSV München von 1860 e.V. werden noch im März ein Platzkonzert auf dem Marienplatz geben.

Musiksparte des TSV 1860 existiert seit 2021

Die Musiksparte des TSV Münche von 1860 e.V. ist noch recht jung: sie wurde 2021 ins Leben gerufen. Das erste Treffen der Sechzger Musikanten fand im Daxerhof in Olching statt. Das Lokal war schon vor vielen Jahren Namenspatron für den TSV 1860 Fan-Club „Daxer-Löwen Olching“. Als es vor einigen Jahren geschlossen werden sollte, übernahm es kurzerhand Peter Helfer. Peter Helfer war beim TSV 1860 München von 2013 – 2016 Vize-Präsident. Heute ist er noch bei den Unternehmern für Sechzig dabei. Geleitet werden die Sechzger Musikanten von Anton Hörger. Dieser ist bereits seit 2017 Dirigent und musikalischer Leiter der Blaskapelle Alling. Von ihm wurden alle Register besetzt. Sie traten berteits im Grünwalder Stadion, auf der Mitgliederversmamlung sowie weiteren Veranstaltungen der Löwen auf.

Platzkonzert der 1860-Musikanten auf dem Marienplatz

Am 22. März spielen die Löwen-Musikanten nun auf dem Münchner Marienplatz auf. Ab 14:45 Uhr wird musiziert, bevor das Ensemble des TSV 1860 in den Bayerischen Landtag einzieht. Wer sich schon vorher ein musikalisches Bild der Truppe machen möchte, sollte sich den 11. März im Kalender anstreichen: da sind die Blasmusiker um Anton Hörger zum Auftakt des Starkbierfestes im neueröffneten Wirtshaus “Dahoam” von Peter Helfer zu hören.

Die Meldung des TSV 1860 im Wortlaut

Die ersten beiden Termine 2023 unserer Sechzger Musikanten stehen fest!

Am Samstag, der 11.03.2023, sind die Blasmusiker um Anton Hörger zum Auftakt des Starkbierfestes im neueröffneten Wirtshaus “Dahoam” von Peter Helfer zu hören. Gäste sind natürlich herzlich willkommen und werden ab 17:00 Uhr mit Musik empfangen.

Am 22.03.2023 um 14:45 Uhr folgt direkt der nächste Auftritt in Form eines kurzen Platzkonzerts auf dem Marienplatz, bevor unsere Musiker dann der Einladung in den Bayerischen Landtag folgen.

Titelbild: (c) TSV Muenchen von 1860 e.V.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Viktoria Köln

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Winningers Wirtshaus Weisheiten 1860 Viktoria Köln

Nach seiner krankheitsbedingten Pause ist Bernd Winninger zurück. Neben seiner TAKTIKTAFEL präsentiert er für das Match des TSV 1860 gegen Viktoria Köln auch wieder Winningers Wirtshaus Weisheiten.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Viktoria Köln

In knapp zehn Minuten erläutert unser Taktikfuchs, was die Löwen mit Neu-Trainer Maurizio Jacobacci am Samstag erwartet. Was lässt sich Olaf Janßen einfallen, um Sechzig im Grünwalder Stadion zu überraschen? Welche Taktik wählt Viktoria Köln, um den TSV 1860 in die Knie zu zwingen, welches Spielsystem?

Auf welche Spieler der Höhenberger müssen die Löwen besonders aufpassen? Wo liegen die Stärken und Schwächen der Rheinländer. In seinen Wirtshaus Weisheiten vor der Partie des TSV 1860 gegen die Gäste aus dem Rheinland lässt Bernd Winninger keine Fragen offen.

Jacobacci: “Wollen, dass der Funke überspringt”

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Löwenrunde: Ohne Tallig und Rieder nach Duisburg
Löwenrunde: Ohne Tallig und Rieder nach Duisburg

Bei seiner ersten Spieltags-Pressekonferenz, der Löwenrunde, vor dem Heimspiel des TSV 1860 München gegen Viktoria Köln machte der neue Löwen-Dompteur Maurizio Jacobacci einen entspannten Eindruck. Er freue sich auf sein erstes Heimspiel im Amt und versprach: “Wir werden den Fans zeigen, dass wir anders spielen können”. Das Ziel sei nicht nur ein Erfolg, sondern auch “dass der Funke auf das Publikum überspringt.” Jacobacci sagte weiter: “Es ist fantastisch, dass mein erstes Spiel zu Hause ist. Es wird ein Vorteil sein, es braucht nicht viel, um das Publikum für uns zu gewinnen. Die Mannschaft muss kämpfen und spielen.” Er sei in München, um Ergebnisse zu liefern, das gebe der Mannschaft dann zusätzliche Sicherheit und bringe Ruhe ins Team.

Jacobacci hat sich gut eingelebt

Auf Rückfrage von sechzger.de berichtet der Italiener, dass er sich gut in der bayrischen Landeshauptstadt eingelebt habe. “Den Weg von meinem Wohnort zum Trainingsgelände kenne ich schon sehr gut. So weit ist alles in Ordnung”, scherzte Jacobacci. Bei einem gemeinsamen Mittagessen habe er sein neues Team auch abseits des Platzes kennenlernen können. Er kann gegen Viktoria Köln bis auf den verletzten Tim Rieder aus dem Vollen schöpfen. Entsprechend werden einige Spieler nicht im Kader stehen, darunter auch der junge Marius Wörl, wie der neue Löwen-Coach bestätigte. Weitere Details zum Kader und der Aufstellung wollte er aber noch nicht verraten.

Kontinuität und Konstanz sind entscheidend

Große Umstellungen wird es beim Heimspiel am Samstag wohl nicht geben. “Kontinuität und Konstanz sind wichtig für die Spieler. Mentalität und Einstellung sind auf dem Platz entscheidend. Das Spielsystem kann im Spiel flexibel wechseln, entscheidend ist immer das Grundgerüst”, erklärte Jacobacci. Der erste Eindruck von der Mannschaft sei positiv gewesen. “Ich habe einige Gespräche geführt und hoffe, dass die Lockerheit morgen vor dem eigenen Publikum da ist”, sagte Jacobacci.

“Wir müssen unsere Qualitäten ausspielen”

Die Löwen werden sich im Spiel nicht nach der Aufstellung der Rheinländer richten. “Köln hat gute Ergebnisse gegen Dresden und Wehen geholt. Sie haben Qualität, aber wir werden versuchen, das Spiel in die Hand zu nehmen, den Gegner unter Druck zu setzen und unsere Qualitäten auszuspielen”, ergänzte Jacobacci.

“Die Defensive liegt mir sehr am Herzen”

Ein besonderes Augenmerk legt Jacobacci auf die Defensivarbeit. “Die Defensive liegt mir sehr am Herzen. Disziplin und Ordnung sind im Spiel wichtig. Die Defensivarbeit gibt auch der Offensive Sicherheit, ohne Angst vor dem Ballverlust mit Selbstvertrauen auch mal etwas zu probieren”, erklärte der Italiener. Für ihn beginne die Defensivarbeit bereits im Angriff. Auf die Frage von sechzger.de, wie er der Defensive die Unsicherheit nehmen könne, antwortete er: “Man kann in einer Woche noch nicht alles umsetzen. Wir haben Kleinigkeiten angesprochen, aber die Woche war wichtig, um den Spielern das Vertrauen auszusprechen, dass sie es besser können.”

Verlaat macht einen lockeren Eindruck

Einer der Vielgescholtenen war zuletzt Jesper Verlaat, der auf seinen Coach aber keinen verkrampften Eindruck machte. “Er hat die typisch holländische lockere Art. Ich wünsche mir, dass auch andere davon etwas mitbekommen. Ich habe ihn diese Woche gut erlebt und wünsche mir, dass er gegen Köln seine Rolle zu hundert Prozent umsetzen kann”, sagte Jacobacci.

“Bin kein Trainingsanzug-Trainer”

Der Italiener wird morgen nicht im Trainingsanzug am Spielfeldrand stehen. “Ich laufe die ganze Woche im Trainingsanzug umher, der Spieltag ist für mich ein Festtag und deshalb werde ich auch in anderen Klamotten am Spielfeld stehen”, sagte Jacobacci. Er werden seine Emotionen ins Spiel bringen und die Mannschaft pushen, es dabei aber nicht übertreiben. “Die Mannschaft wird morgen wissen, wie sie sich präsentieren muss. Ich bin überzeugt vom Team und davon, dass sie die Message verstanden haben. Außerdem haben wir ein fantastisches Publikum als zwölften Mann”, erklärte der Löwen-Dompteur.

Vertrauen in die Qualität der Stürmer

Über die Ladehemmung der Löwen-Angreifer macht sich der neue Trainer keine Sorgen. “Die Stürmer dürfen nicht zu lange nachdenken, der erste Gedanke ist fast immer der beste. Ich bin überzeugt, dass Marcel Bär seine Tore schießen wird und das gilt auch für die anderen Stürmer wie Lakenmacher oder Skenderovic”, erläuterte Jacobacci.

Volle Konzentration auf die Mannschaft

Von den Nebenkriegsschauplätzen unter der Woche ließ sich der Italiener nicht beeinflussen. “Ich habe gewisse Sachen gelesen und auch daran sieht man, dass das Interesse an 1860 groß ist. Ich habe auch viele Nachrichten aus der Schweiz bekommen. Aber ich habe mich in den letzten Tagen voll auf die Mannschaft konzentriert”, sagte Jacobacci. Nun ist das Team gefragt, morgen die Fans zu begeistern und endlich wieder einen Dreier auf Giesings Höhen einzufahren.

TSV 1860 U15 bei Süddeutscher Futsal Meisterschaft am Start

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Tsv 1860 U15 Futsal Süddeutscher Meister

Die C-Junioren der Löwen kommen derzeit ganz schön rum. Erst wurden sie in Bad Königshofen Bayerischer Hallenmeister, dann absolvierten sie drei Testspiele in London und nun nimmt die U15 des TSV 1860 an der Futsal Meisterschaft des Süddeutschen Fußballverbandes in Stockstadt am Rhein teil.

TSV 1860 U15 bei Süddeutscher Futsal Meisterschaft

Bei dem Turnier in Stockstadt vertritt der TSV 1860 München also die bayerischen Farben. Dabei müssen sich die Junglöwen am Samstag in der Vorrunde mit dem hessischen Vizemeister JFV Dietkirchen/Offheim und dem FC Germania Friedrichstal (Meister Baden) messen.

In der zweiten Vorrundengruppe treffen die JSG Nidda (Meister Hessen), der FC 03 Radolfzell (Meister Südbaden) und der TSV Böbingen Juniorteam Rems (Meister Württemberg) aufeinander.

Sollte sich die U15 des TSV 1860 tatsächlich zum Süddeutschen Meister krönen (oder zumindest das Finale erreichen), wäre man automatisch für die DFB-Hallenmeisterschaften 2023 in Duisburg (10.-12. März) qualifiziert.

TSV 1860 U15 London
Die U15 der Löwen während ihrer Reise nach London

TSV 1860 – Viktoria Köln, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel TSV 1860 München – Viktoria Köln.

Es ist das Einstandsspiel des neuen Löwentrainers: Herzlich Willkommen in Giesing, Maurizio Jacobacci. Viel Zeit hatte der neue Mann auf der Trainerbank nicht, um die Mannschaft der Sechzger für Samstag auf Kurs zu bringen. Das Duell lautet dann TSV 1860 München gegen den FC Viktoria Köln.

Neuer Trainer-Effekt bei den Löwen? Wer weiß… Es wäre wünschenswert! Kommen wir aber zunächst zu dem, was wir von der Viktoria erwarten. Im Gegensatz zum Spiel in der Hinrunde müssen wir uns für den Samstag auf einen Gegner mit Dreier- respektive Fünferkette einstellen. Seit Mitte Oktober hat Olaf Janßen vom 4-2-3-1 auf ein 3-4-1-2 umgestellt, welches – personell mit zwei Außenverteidigern auf den Außenpositionen im Mittelfeld – eigentlich ein 5-3-2 ist.

Die Sechzger könnten, wenn Jacobacci gleich in die Vollen gehen und radikale Änderungen vollziehen sollte, ebenfalls mit Dreierkette auflaufen. Jacobaccis Lieblingssystem wäre das 3-4-2-1.

Davon gehe ich aber, obwohl es natürlich im Bereich des Möglichen liegt, zunächst nicht aus. Ich vermute, Jacobacci wird vorerst im bekannten System Abläufe ändern bzw. neu justieren und Sechzig im 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 ins Rennen schicken. Erwarten wir also (noch) eher taktische und personelle Änderungen beim TSV 1860 als systematische.

Bevor wir dazu kommen, wie der kommende Gegner aus der Karnevalshochburg spielt, hier die statistischen Werte der Kölner.

Die wichtigsten statistischen Werte der Viktoria

  • Ballbesitz: 52%
  • Passgenauigkeit: 81% (drittbester Wert der Liga)
  • Defensive Zweikampfquote: 65% (zweitbester Wert der Liga)
  • Flankengenauigkeit: 39% (zweitbester Wert der Liga)
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 10,79

Wie spielt die Viktoria?

Bei Ballbesitz

Bei eigenem Ballbesitz im Positionsspiel rücken beide Außen aus der Defensive sofort ins Mittelfeld auf. Der Aufbau erfolgt entweder über einen der beiden äußeren Innenverteidiger in der Dreierkette unter Einbeziehung der Doppelsechs oder über den zentralen Innenverteidiger, der eigentlich auf der Sechs zuhause ist. So haben die Außenverteidiger mehr Zeit, um Räume auf der Außen- oder Halbposition weiter vorne zu finden, damit sie sich dann produktiv ins Angriffsspiel einschalten können. Es ergibt sich zunächst eine 3-2-3-2 Formation, die besonders im Mittelfeld viele Kombinationsmöglichkeiten durch Passdreiecke lässt. Die Raumaufteilung der Kölner im Mittelfeld ist exzellent. Zusammen mit der hohen Passgenauigkeit hat der Gegner oft Probleme den Kölner Spielfluss zu unterbinden.

Bis in die Box des Gegners oder auch kurz davor funktioniert das bei Köln alles bestens.

Im letzten Drittel verschiebt die Viktoria auf ein hohes 3-4-1-2. Wunderlich, der im Winter aus Kaiserslautern zurück an den Rhein kam, fungiert von der Zehnerposition aus hinter den Spitzen als Schattenstürmer. Die beiden Mittelfeldaußenspieler verschieben asymmetrisch ballfern auf die Halbposition und ballnah auf den Flügel. Die Versorgung der Spieler in der Box mit Flanken und anderen Zuspielen erfolgt dabei im Ligavergleich überdurchschnittlich gut.

Danach kommt allerdings das große Problem der Kölner zum tragen: Schussfrequenz und Schussgenauigkeit. Erstens schießt Köln im Schnitt zu selten und zweitens auch zu ungenau. Ob die “Rückholaktion Wunderlich” das abstellen kann, wird man erst in ein paar Wochen beurteilen können. Fakt ist: Momentan schießen die Kölner noch zu selten in der Box des Gegners. Mehr als ein Drittel aller Schüsse kommt von außerhalb des gegnerischen Strafraums.

Das Spiel der Kölner ist generell eher rechtslastig. Wenn die Viktoria allerdings schießt, dann meistens aus klaren Positionen heraus. Das heißt, der Gegner kann weder blocken, noch sonstige Aktionen gegen den Schuss führen. Das führt aber auch dazu, dass Köln sich in Strafraumsituationen oft verzettelt und gar nicht zum Abschluss findet.

Gegen den Ball

Gegen den Ball steht Köln meist mit einer mittel bis hoch angelegten Dreierpressinglinie und einer Defensivlinie auf mittlerem Niveau. Schafft es der Gegner, die Pressinglinie zu überspielen, kippen die Mittelfeldaußen asymmetrisch ab. Das bedeutet: Der ballnahe Außenspieler verteidigt gegen den Mann auf seinem Flügel, während sein ballfernes Pendant etwas höher zwischen den Linien steht und Räume schließt, die zum Seitenwechsel einladen könnten.

Vor der Fünferkette formiert sich vor den inneren Schnittstellen der Kette die Doppelsechs, die nominell eine Doppelacht ist.

Zusätzlich lässt Janßen seine Mannschaft gern mit einem Sechser, der auch vor der Kette spielen kann, auf der zentralen Innenverteidigerposition antreten.

Mit einem Sechser zentral in der Innenverteidigung und einer Doppelacht als Doppelsechs ist die taktische Marschrichtung der Kölner wie die Systematik eher offensiv ausgelegt. Köln spielt weder besonders hart noch aggressiv, sie holen sich die Bälle wegen der leichter auszuspielenden Umschaltmomente lieber im Raum. Dennoch sind die Kölner, wenn sie defensiv ins Duell Mann gegen Mann gehen, eine der stabilsten Mannschaften der Liga.

Zusätzlich hat Köln noch die beste Quote beim Verhältnis zugelassener Schüsse zu geblockten Schüssen. Nur zwei von fünf Schüssen, die dem Gegner gestattet werden, schaffen es überhaupt durch die Abwehrreihe der Viktoria.

Wie kann man Köln knacken?

Das räumlich gut aufgeteilte Pressing so zu überspielen, dass man nach Eindringen in die gegnerische Spielfeldhälfte Räume findet, in denen man agieren kann, um den Vorstoß in die Box vorzubereiten und dann erfolgreich abzuschließen, wird nicht leicht werden. Durch die offensive sowie aggressive Art der Viktoria, den Gegner bereits weit vor der Kette zu stellen und gar kein Eindringen ins eigene letzte Drittel zulassen zu wollen, möchten die Kölner es dem Gegner so schwer wie möglich machen, in die eigene Spielfeldhälfte einzudringen und dort Fuß zu fassen.

Damit es gelingt, gegen Viktoria Köln Druck aufzubauen und um längere Druckphasen aufrecht zu erhalten, sehe ich einige wichtige Faktoren für den TSV 1860, die sich im Vergleich zu den vergangenen Wochen verbessern müssen. Effektivität im eigenen Pressing, schnelles Erfassen der Möglichkeiten in Umschaltsituationen, Konzentration im Gegenpressing und Aggressivität beim Kampf um zweite Bälle sind wichtige Baustellen. Aber vor allem müssen sich Verbesserungen in puncto Passgenauigkeit einstellen. Gegen den Ball nicht schludern, bei eigenem Ballbesitz nicht zurückziehen. Eigentlich sind das ja Binsenweisheiten.

Gegen den Ball ist für den TSV 1860 München vor allem im Mittelfeld höchste Konzentration gefragt. Den sauber kombinierenden Kölnern darf man nirgends zwischen den Strafräumen auch nur einen Moment der Ruhe gönnen. Mit ihrem offensiv ausgerichteten Dreigestirn im Mittelfeldzentrum und den schnellen Außenspielern, welche den kompletten Flügel beackern können, kann die Viktoria jedes Team in der Liga schlagen und wird dem TSV 1860 München am Samstag alles abverlangen.

Schafft es Köln bis ins letzte Drittel der Löwen vorzudringen, gilt es vor allem die genauen Flanken zu verhindern.

Stärken und Schwächen des Systems 3-5-2

Stärken

Das System ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe. Dadurch kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen.

Zwei Stürmer in der Spitze bringen starke Präsenz im Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels. Durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Schwächen

Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel gut ausnutzen kann.

Die für die Flügelspieler langen Laufwege können – in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechsel – zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler und damit zum Erlahmen des Drucks führen, der über die Flügel aufgebaut werden soll.

Die Flügel sind nur einfach besetzt. Deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln.

Gegen Systeme, in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird, kann es bei Kontern des Gegners oder zügigen Positionsangriffen leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Schlüsselspieler

Abwehr

Ben Voll (#1) im Tor kam von der Rostocker Ersatzbank und schlug beim FC Viktoria Köln ein. Statistisch gesehen liegt Voll auf Platz vier in der Torhüterwertung. Speziell seine Reflexe sind unwahrscheinlich gut ausgeprägt, aber auch in allen anderen Kategorien ist Voll ein sicherer Rückhalt und großer Stabilitätsfaktor in der Kölner Defensive.

Youngster Jamil Siebert (#20), erst 20 Jahre alt, ist der Turm in der Schlacht gegen den Ball bei der Viktoria. Knapp drei Viertel seiner defensiven Zweikämpfe gewinnt der Youngster und auch bei Luftduellen zieht er nur selten den Kürzeren. Den Spielaufbau übernimmt normalerweise Kapitän und Abwehrchef Christoph Greger (#15), der gegen die Löwen allerdings gesperrt ist. Keine andere Innenverteidigung hat eine derart hohe Quote bei geblockten Schüssen wie die der Viktoria.

Am Samstag wird Siebert jedoch vermutlich auf der Außenbahn spielen, denn auch Koronkiewitz ist wie Greger gesperrt. Andere Alternativen für den rechten Flügel, falls Siebert doch in der Kette aufläuft, wären Risse oder Lankford.

Mittelfeld

Patrick Sontheimer (#6): Chef im defensiven Mittelfeld, defensiv am Boden eine Bank aber in der Luft manchmal mit kleineren Problemen ist meist der erste Spieler, der im Positionsspiel nach der Eröffnung den Ball bekommt. Seine Ideen ermöglichen der Viktoria effizientes Arbeiten bis ins letzte Drittel. Er ist der Motor, der das Spiel der Viktoria antreibt.

Mike Wunderlich (#8), der Heimkehrer. Auf der Zehn hinter den Spitzen spielend, ist er ein erfahrener, unangenehmer Offensivkünstler mit guter Technik und einem Torriecher, der Seinesgleichen sucht. Wunderlich ist immer und aus jeder Position heraus gefährlich.

Sturm

Robin Meißner (#14) im Sturm ist ein typischer Mittelstürmer und kam im Sommer als Leihspieler vom HSV. Diese Leihe zahlt sich bisher aus. Sechs Tore und eine Vorlage hat er aktuell auf seinem Konto. Er verzeichnet also knapp jedes dritte Spiel einen Scorerpunkt. Meißner zeichnet sich vor allem durch seinen Torriecher aus. Sein Nachteil ist, dass Köln generell wenige Chancen kreiert und er somit im Vergleich mit anderen Stürmern der Liga eher selten zum Abschluss kommt.

Fazit

Das Fazit fällt heute besonders kurz aus.

Sieg, Niederlage, Unentschieden? Was wird es werden, wenn am Samstag der TSV 1860 München im Sechzgerstadion auf Viktoria Köln trifft? Ehrlich gesagt ist mir das Ergebnis im Vorfeld erst mal egal. Ich will eine Löwenmannschaft sehen, die das Wappen auf der Brust zu tragen verdient hat.

Ich wünsche unserem neuen Trainer Maurizio Jacobacci alles Gute für seinen Weg beim TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114. Möge er uns lange erhalten bleiben – denn je länger ein Trainer bleibt, desto erfolgreicher spielt seine Mannschaft.

So könnte Viktoria Köln gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

Testspiel: TSV 1860 München III unterliegt TSV Neuried

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Tsv 1860 III Dritte Tsv Neuried

Als Tabellenführer ging die Dritte der Winterpause der Kreisklasse, nun bereitet sich das Team auf die Rückrunde vor. Am Donnerstag Abend verlor der TSV 1860 III sein Testspiel gegen den TSV Neuried trotz zweimaliger Führung noch mit 2:4.

TSV 1860 München III unterliegt TSV Neuried

Gegen den Bezirksligisten hielten die Löwen über weite Strecken sehr gut mit und gingen in der 23. Minute sogar durch Julio Cardoso in Führung. Die Freude währte indes nicht lange, denn nur fünf Minuten später glich Paul Greger für die Gäste aus. Kenyan Price brachte Sechzig in der 37. Minute erneut in Front, doch noch vor der Pause sorgte Thomas Maier für das 2:2 (42.).

Erneut Maier war es dann auch, der die Gäste mit dem 2:3 auf die Siegesstraße führte (54.). Nur zwei Minuten später traf Nikola Matovic zum Endstand und besiegelte den Auswärtssieg der ligahöheren Gäste. Der TSV 1860 III hat gegen den TSV Neuried über weite Strecken bewiesen, dass er durchaus auch mit klassenhöheren Gegnern mithalten kann und sollte im Aufstiegsrennen der Kreisklasse ein gewichtiges Wort mitreden können.

Auswärtssieg für die Vierte

Auch die 4. Mannschaft des TSV 1860 war am Donnerstag Abend im Einsatz und feierte einen Auswärtssieg beim TSV Trudering III. Beim 6:1 (2:1) auf der BSA Feldbergstraße trafen Niklas Anselment, Victor Steiner, Yanneck Holst, Patrick Wassermann, Georgios Filentas und Matthias Frank für die Löwen.

TSV Haching München empfängt WWK Volleys Herrsching

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Tsv Haching München Herrsching

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit: Derby-Time in der Volleyball-Bundesliga! Der TSV Haching München empfängt in der Zwischenrunde seine Gäste vom Ammersee, die WWK Volleys Herrsching. Anpfiff der Partie ist um 17:00 Uhr – nicht wie ursprünglich angekündigt um 15:00 Uhr!

TSV Haching München – WWK Volleys Herrsching

In der Satzpause zwischen zweitem und drittem Satz kommen auch Fußball-Fans auf ihre Kosten: Samuel Weller, Deutscher Meister 2021 im Freestyle Fußball und in den Top 50 weltweit, wird den Zuschauern zehn Minuten lang Freestyle Fußball-Künste vom Feinsten zeigen.

Aber nun wieder zu den Hauptakteuren: In den letzten Spielen gegen die Herrschinger hatte sich der TSV gar nicht schlecht geschlagen, ein Sieg war bislang jedoch nicht drin. Das wollen die Volleyball-Löwen am Sonntag selbstverständlich ändern. Auch bei Herrsching ist die Bilanz nicht ganz eindeutig. In den letzten beiden Spielen der Zwischenrunde verloren sie zwar knapp gegen die Netzhoppers, gewannen dafür aber auch knapp  gegen Giesen.

Tickets an der Abendkasse erhältlich

Haching-Mittelblocker Mark Gumenjuk freut sich schon auf das Derby:

“Wir werden natürlich alles geben und versuchen das Spiel zu gewinnen. Auch wenn wir die letzten Spiele gegen Herrsching verloren haben, können wir sie sehr gut ärgern. Vielleicht reicht es wie bei KW dann auch mal für einen Sieg.”

Was der Sonntag den Fans der Löwen-Volleyballer bringt, ist also noch nicht ganz klar, nur gute Stimmung in der Bayernwerk Sportarena in Unterhaching ist garantiert. Tickets sind noch an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Edmund Zuber

Sechzig um Sieben: Ergebnistipp von Tarik Çamdal

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Sechzig um Sieben: Spielbetriebs-GmbH macht Nägel mit Köpfen

Sechzig um Sieben, heute mit dem Ergebnistipp von Tarik Çamdal, der Aussicht auf das Löwen-Wochenende und mehr.

1860 gegen Köln: Ergebnistipp von Tarik Çamdal

Ex-Löwe Tarik Çamdal hat für uns die kommende Partie gegen Viktoria Köln getippt. “Mein Tipp: 100 % Sieg natürlich für mein 1860! Werde keine Zahlen nennen, aber drücke den Löwen die Daumen für den Sieg.” Zum Abschluss seiner Nachricht an sechzger.de verriet Tarik Çamdal, dass er auch ein wenig Heimweh hat. “Möchte auch bald zurückkommen…” Ob er damit Deutschland oder gar den TSV 1860 meint, ließ Çamdal jedoch offen.

Der TSV 1860 am Wochenende

Die Mannschaften der Löwen sind auch am kommenden Wochenende wieder rege im Einsatz. Wer sich vor dem Spiel der Profis bereits die Zeit in Giesing vertreiben möchte (nicht, dass hierfür Tipps nötig wären…), kann sich um 11 Uhr am Samstag auf dem Trainingsgelände die U17 gegen Astoria Waldorf ansehen. Löwenstüberl-Wirt Bene hat geöffnet und bietet Schweinsbraten und Weißwürscht.

Bereits am Montag siegte die U14 haushoch mit 0:14 gegen die U15 von FC Hertha München. Am gestrigen Donnerstagabend gewann die Vierte Mannschaft mit 6:1 gegen den TSV Trudering II. Die Dritte Elf musste sich zuhause mit 2:4 gegen den TSV Neuried geschlagen geben.

Am Samstag um 15 Uhr und um 17 Uhr sind die Löwinnen dran.

Alle Begegnungen der Löwen-Teams im Überblick:

Donnerstag, 02.03.

20.00 Uhr: TSV Trudering III – Vierte 1:6
20.00 Uhr: Dritte – TSV Neuried 2:4

Freitag, 03.03.

19.30 Uhr: VfB Hallbergmoos – U21 -:-
20.15 Uhr: FC Teutonia München – Senioren B -:-

Samstag, 04.03.

10.30 Uhr: FC Teutonia München U10 – U9 -:-
11.00 Uhr: FC Augsburg – U19 -:-
11.00 Uhr: U17 – FC Astoria Walldorf -:-
11.00 Uhr: FC Ismaning U11 – U10 -:-
13.00 Uhr: 1. SC Gröbenzell – Dritte -:-
13.30 Uhr: GW Deggendorf U14 – U13 -:-
14.00 Uhr: Profis – Viktoria Köln -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SSV Weng II -:-
15.00 Uhr: 1. SC Gröbenzell II – Vierte -:-
17.00 Uhr: Löwinnen I – SSV Weng -:-

Die U15 nimmt am Samstag an einem Futsal-Meisterschaft des Süddeutschen Fußballverbandes in Stockstadt am Rhein teil. Und die U11 ist bei einem Turnier in Würzburg am Start.

Sonntag, 05.03.

09.00 Uhr: SV Heimstetten U11 – U10 -:-
09.30 Uhr: U12 – TSV Schwaben Augsburg U13 -:-
11.00 Uhr: SC Olching U10 – U9 -:-
11.00 Uhr: RB Salzburg – U13 -:-
11.45 Uhr: U14 – TSV 1860 Rosenheim U15 -:-
14.00 Uhr: U16 – TSV Großbardorf U17 -:-

Gelingt der U19 des TSV 1860 der Klassenerhalt?

Mit einem Sieg am Samstag in Augsburg könnte die U19 des TSV 1860 dem Ziel Klassenerhalt einen großen Schritt näher kommen. Der Aufsteiger liegt derzeit mit 20 Punkten auf Platz acht in der Tabelle. Ein Sieg im Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Samstag, 11 Uhr) würde die Ausgangsposition für die U19 des TSV 1860 in Sachen Klassenerhalt deutlich verbessern. Bei entsprechenden Ergebnissen auf den anderen Plätzen könnte eventuell sogar der Nicht-Abstieg fixiert werden. Ob Marius Wörl und Deniz Sür im Kader stehen werden, ist derzeit noch ungewiss.

Kölner Pressekonferenz vor 1860-Spiel dauert 3 Minuten

Die Pressekonferenz der Viktoria aus Köln vor dem Auswärtsspiel beim TSV 1860 (Samstag, 14 Uhr, sechzger.de-Liveticker) war schnell erledigt. In sage und schreibe drei Minuten hatten Pressesprecher Arno Schmitz mit Trainer Olaf Janßen alles gesagt. Hinsichtlich des ersten Spiels der Löwen nach dem Trainerwechsel äußerten sie sich wie folgt: “Das ist glaub’ ich die schwierigste Aufgabe in der ganzen Saison, logischerweise. Weil der neue Trainer natürlich die Dinge verändern wird und er mir aber wahrscheinlich nicht sagen wird, wie. Von daher müssen wir uns breit aufstellen, systemmäßig mit allem rechnen. Aber ich denke, das ist auch logisch, weil Sechzig hat eine Top-Mannschaft und sie haben nicht performt in den letzten Wochen. Und der Trainerwechsel: Da kann man sich sicherlich darauf einstellen, dass die Hütte voll ist, jeder ist neugierig und die Spieler werden Vollgas geben, um nochmal zurück ins Rennen zu kommen, weil sie sind ja noch nicht so weit weg von oben und von daher bekommt dieses Spiel gerade für Sechzig natürliche eine extrem hohe Bedeutung.”

Köllner-Pressekonferenzen dauerten meist deutlich länger.

In drei Minuten alles gesagt: PK in Köln vor der Reise nach München

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Die LÖWENRUNDEN vor den Drittligaspielen des TSV 1860 sind in der Regel Veranstaltungen von mindestens 30 Minuten Dauer. Mitunter wird sogar die Länge der Halbzeit eines Fußballspiels erreicht, ehe 1860-Pressechef Rainer Kmeth die Gesprächsrunde mit den Vertretern der berichtenden Zunft wieder beendet. Und das keineswegs nur in solch stürmischen Zeiten, wie sie die Löwen aktuell erleben. Der Redebedarf ist bei 1860 traditionell recht groß.

Kurze Pressegespräche in Köln

Ganz anders stellt sich diese Situation bei Viktoria Köln dar. Dort sitzt vor den Partien der Rechtsrheinischen der Pressesprecher Arno Schmitz mit Trainer Olaf Janßen gemütlich beisammen und stellt einige wenige Fragen zum anstehenden Spiel. Selten dauert dieses Gespräch länger als fünf Minuten. Rekordverdächtige drei Minuten benötigten die Protagonisten am heutigen Donnerstag, um sich über das Auswärtsspiel der Viktoria beim TSV 1860 (Samstag, 14.00 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) auszutauschen.

Spiel 1 nach dem Trainerwechsel bei den Löwen

Der Trainerwechsel bei Münchens großer Liebe bereitet dem Coach der Viktoria erwartungsgemäß ein wenig Kopfzerbrechen:

Das ist glaub’ ich die schwierigste Aufgabe in der ganzen Saison, logischerweise. Weil der neue Trainer natürlich die Dinge verändern wird und er mir aber wahrscheinlich nicht sagen wird, wie. Von daher müssen wir uns breit aufstellen, systemmäßig mit allem rechnen. Aber ich denke, das ist auch logisch, weil Sechzig hat eine Top-Mannschaft und sie haben nicht performt in den letzten Wochen. Und der Trainerwechsel: Da kann man sich sicherlich darauf einstellen, dass die Hütte voll ist, jeder ist neugierig und die Spieler werden Vollgas geben, um nochmal zurück ins Rennen zu kommen, weil sie sind ja noch nicht so weit weg von oben und von daher bekommt dieses Spiel gerade für Sechzig natürliche eine extrem hohe Bedeutung.

Wie lange spricht Jacobacci morgen?

Wer drei Minuten seiner kostbaren Zeit erübrigen kann, dem legen wir die ganze Spieltags-Pressekonferenz aus Köln ans Herz. Und wir sind gespannt, wie lange die morgige LÖWENRUNDE, die erste vor einem Spiel für den neuen Trainer Maurizio Jacobacci dauern wird. Wir von sechzger.de sind auf alle Fälle mit einem Vertreter vor Ort und berichten für Euch.

Macht die U19 des TSV 1860 den Klassenerhalt klar?

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Schittenhelm Jonas U19 TSV 1860

20 Punkte, Platz 8 – für einen Aufsteiger weist die U19 des TSV 1860 eine beachtliche Bilanz auf und darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Mit einem Sieg am Samstag in Augsburg könnte man diesem Ziel einen großen Schritt näher kommen. Im Idealfall gibt es sogar etwas Großes zu feiern – und das bereits Anfang März!

Gelingt der U19 des TSV 1860 der Klassenerhalt?

Der 2:1-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 bescherte der Mannschaft von Jonas Schittenhelm (siehe Titelbild) am vergangenen Wochenende Big Points im Abstiegskampf. Man zog nicht nur an den Lilien vorbei, sondern baute zudem ein Punktepolster auf die Abstiegszone auf. Aktuell stellt sich die Tabellensituation wie folgt dar:

7 FC Augsburg FC Augsburg 14 4 21
8 1860 München TSV 1860 14 -2 20
9 1. FC Heidenheim 1. FC Heidenheim 14 -4 19
10 SV Darmstadt 98 SV Darmstadt 98 14 4 17
11 Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt 14 3 17
12 FC Ingolstadt 04 FC Ingolstadt 04 14 -1 16
13 SpVgg Unterhaching SpVgg Unterhaching 13 -4 15
14 SC Freiburg SC Freiburg 14 -12 12
15 FC-Astoria Walldorf FC Astoria Walldorf 14 -20 12
16 SSV Reutlingen SSV Reutlingen 05 14 -27 10
17 Eintracht Trier Eintracht Trier 14 -41 1

Derzeit belegen also die Schanzer den ersten Abstiegsplatz und weisen vier Zähler weniger als die Löwen auf. Zu beachten ist jedoch auch die SpVgg Unterhaching, die zwar erst auf 15 Punkte kommt, allerdings ein Spiel weniger absolviert hat. Insgesamt gibt es nur 16 Spieltage, das heißt jedes Team trifft nur einmal auf einen Gegner. Während der TSV 1860 noch zwei Spiele bestreitet, haben die Hachinger also noch drei vor der Brust.

Wörl zurück zu den Profis?

Fakt ist: Ein Sieg im Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Samstag, 11 Uhr) würde die Ausgangsposition für die U19 des TSV 1860 in Sachen Klassenerhalt deutlich verbessern. Bei entsprechenden Ergebnissen auf den anderen Plätzen könnte eventuell sogar der Nicht-Abstieg fixiert werden.

Ob Marius Wörl und Devin Sür am Samstag bei den A-Junioren auf dem Platz stehen werden, ist indes noch ungewiss. Durch die Neubesetzung des Trainerpostens bei den Profis werden dort die Karten natürlich auch neu gemischt. Wir gehen davon aus, dass Sür bei der U19 im Einsatz sein wird, um die Offensive anzukurbeln. Marius Wörl hingegen könnte nicht zuletzt aufgrund der Verletzung von Tim Rieder in den Profikader aufrücken.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)