Start Blog Seite 621

Macht die U19 des TSV 1860 den Klassenerhalt klar?

0
Schittenhelm Jonas U19 TSV 1860

20 Punkte, Platz 8 – für einen Aufsteiger weist die U19 des TSV 1860 eine beachtliche Bilanz auf und darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Mit einem Sieg am Samstag in Augsburg könnte man diesem Ziel einen großen Schritt näher kommen. Im Idealfall gibt es sogar etwas Großes zu feiern – und das bereits Anfang März!

Gelingt der U19 des TSV 1860 der Klassenerhalt?

Der 2:1-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 bescherte der Mannschaft von Jonas Schittenhelm (siehe Titelbild) am vergangenen Wochenende Big Points im Abstiegskampf. Man zog nicht nur an den Lilien vorbei, sondern baute zudem ein Punktepolster auf die Abstiegszone auf. Aktuell stellt sich die Tabellensituation wie folgt dar:

7 FC Augsburg FC Augsburg 14 4 21
8 1860 München TSV 1860 14 -2 20
9 1. FC Heidenheim 1. FC Heidenheim 14 -4 19
10 SV Darmstadt 98 SV Darmstadt 98 14 4 17
11 Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt 14 3 17
12 FC Ingolstadt 04 FC Ingolstadt 04 14 -1 16
13 SpVgg Unterhaching SpVgg Unterhaching 13 -4 15
14 SC Freiburg SC Freiburg 14 -12 12
15 FC-Astoria Walldorf FC Astoria Walldorf 14 -20 12
16 SSV Reutlingen SSV Reutlingen 05 14 -27 10
17 Eintracht Trier Eintracht Trier 14 -41 1

Derzeit belegen also die Schanzer den ersten Abstiegsplatz und weisen vier Zähler weniger als die Löwen auf. Zu beachten ist jedoch auch die SpVgg Unterhaching, die zwar erst auf 15 Punkte kommt, allerdings ein Spiel weniger absolviert hat. Insgesamt gibt es nur 16 Spieltage, das heißt jedes Team trifft nur einmal auf einen Gegner. Während der TSV 1860 noch zwei Spiele bestreitet, haben die Hachinger also noch drei vor der Brust.

Wörl zurück zu den Profis?

Fakt ist: Ein Sieg im Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Samstag, 11 Uhr) würde die Ausgangsposition für die U19 des TSV 1860 in Sachen Klassenerhalt deutlich verbessern. Bei entsprechenden Ergebnissen auf den anderen Plätzen könnte eventuell sogar der Nicht-Abstieg fixiert werden.

Ob Marius Wörl und Devin Sür am Samstag bei den A-Junioren auf dem Platz stehen werden, ist indes noch ungewiss. Durch die Neubesetzung des Trainerpostens bei den Profis werden dort die Karten natürlich auch neu gemischt. Wir gehen davon aus, dass Sür bei der U19 im Einsatz sein wird, um die Offensive anzukurbeln. Marius Wörl hingegen könnte nicht zuletzt aufgrund der Verletzung von Tim Rieder in den Profikader aufrücken.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

TSV 1860 – Viktoria Köln: Ergebnistipp Tarik Çamdal

0
Tarik Çamdal TSV 1860

Von 2004 bis 2011 spielte Tarik Çamdal für die Löwen, ehe er in die Türkei wechselte und dort sogar zum Nationalspieler avancierte. Heute tippt der gebürtige Münchner Çamdal die Partie des TSV 1860 gegen Viktoria Köln (sechzger.de Liveticker).

Çamdal hofft auf Sieg des TSV 1860

Auch wenn der Mittelfeldspieler schon seit über einem Jahrzehnt nicht mehr für die Löwen aufläuft, so verfolgt er das Geschehen an der Grünwalder Straße noch sporadisch. Für die Partie morgen ist Çamdal optimistisch:

“Mein Tipp: 100 % Sieg natürlich für mein 1860!
Werde keine Zahlen nennen, aber drücke den Löwen die Daumen für den Sieg.”

Zum Abschluss seiner Nachricht an sechzger.de verriet Tarik Çamdal, dass er auch ein wenig Heimweh hat.

“Möchte auch bald zurückkommen…”

Ob er damit Deutschland oder gar den TSV 1860 meint, ließ Çamdal jedoch offen.

Sieben Jahre an der Grünwalder Straße

Seine Karriere startete Tarik Çamdal bei Ingolstadt Türkgücü, ehe er über die Zwischenstation MTV Ingolstadt im Jahr 2004 an der Grünwalder Straße landete. Bei den Löwen durchlief er die Nachwuchsmannschaften von der U13 bis zur U19. Ewald Lienen lud Çamdal im Sommer 2009 ein, die Saisonvorbereitung mit der Profimannschaft zu bestreiten. Danach wurde der Mittelfeldspieler in den Profikader des TSV 1860 berufen und erhielt einen Vertrag bis 2013.

Zunächst kam Çamdal jedoch in der U21 des TSV 1860 zum Einsatz und erzielte in seinem ersten Match gegen Hessen Kassel direkt zwei Tore. Insgesamt bestritt er 43 Spiele für die Amateure und 13 Partien in der 2. Bundesliga, ehe er im Sommer 2011 zu Eskişehirspor in die türkische Süper Lig wechselte.

Nationalspieler für die Türkei

2014 zog Çamdal nach einer Transferposse weiter zu Galatasaray, wurde jedoch für die Spielzeit 2016/17 wieder an Eskişehirspor verliehen. Nachdem der in der Zwischenzeit zum Rechtsverteidiger umgeschulte Spieler die Saison 2019/20 bei Antalyaspor verbracht hatte, zog er weiter zu Adana Demirspor. Nach der Zwischenstation Tuzlaspor steht Çamdal mittlerweile bei Göztepe Izmir unter Vertrag.

Nachdem der mittlerweile 31-Jährige in der Jugend noch für die deutsche U19-Nationalmannschaft aufgelaufen war, kam er später zunächst für die türkische A2-Elf zum Einsatz. Sein Debüt für die türkische A-Nationalmannschaft feierte er im November 2013, insgesamt kam Çamdal zu sieben Einsätzen (ein Tor) für die Türkei.

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U21 startet in Hallbergmoos

0
Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan III IV Dritte Vierte U19 U17 Löwinnen U15 U21

Am Freitag rollt auch in der Bayernliga Süd endlich wieder der Ball. Die U21 des TSV 1860 muss beim VfB Hallbergmoos ran und man darf gespannt sein, wie sich die Elf von Frank Schmöller schlagen wird.

TSV 1860 U21 zu Gast beim VfB Hallbergmoos

Mit Kevin Goden, Marco Mannhardt und Marko Zivanovic verließen gleich drei Leistungsträger die Junglöwen – sicher ein herber Verlust für die U21. Dennoch zeigten sich die Amateure in der Wintervorbereitung gewillt, auch in der Rückrunde anzugreifen und ordentlich Punkte zu sammeln. Vielleicht ist der Tabellenvorletzte VfB Hallbergmoos ein dankbarer Gegner, damit die U21 des TSV 1860 ihr Vorhaben bereits im ersten Spiel nach der Winterpause umsetzen kann.

Die Spiele im Überblick

Montag, 27.02.

18.00 Uhr: FC Hertha München U15 – U14 0:14

Donnerstag, 02.03.

20.00 Uhr: TSV Trudering III – Vierte -:-
20.00 Uhr: Dritte – TSV Neuried -:-

Freitag, 03.03.

19.30 Uhr: VfB Hallbergmoos – U21 -:-
20.15 Uhr: FC Teutonia München – Senioren B -:-

Samstag, 04.03.

10.30 Uhr: FC Teutonia München U10 – U9 -:-
11.00 Uhr: FC Augsburg – U19 -:-
11.00 Uhr: U17 – FC Astoria Walldorf -:-
11.00 Uhr: FC Ismaning U11 – U10 -:-
13.00 Uhr: 1. SC Gröbenzell – Dritte -:-
13.30 Uhr: GW Deggendorf U14 – U13 -:-
14.00 Uhr: Profis – Viktoria Köln -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SSV Weng II -:-
15.00 Uhr: 1. SC Gröbenzell II – Vierte -:-
17.00 Uhr: Löwinnen I – SSV Weng -:-

Die U15 nimmt am Samstag an einem Futsal-Meisterschaft des Süddeutschen Fußballverbandes in Stockstadt am Rhein teil. Die U11 ist bei einem Turnier in Würzburg am Start.

Sonntag, 05.03.

09.00 Uhr: SV Heimstetten U11 – U10 -:-
09.30 Uhr: U12 – TSV Schwaben Augsburg U13 -:-
11.00 Uhr: SC Olching U10 – U9 -:-
11.00 Uhr: RB Salzburg – U13 -:-
11.45 Uhr: U14 – TSV 1860 Rosenheim U15 -:-
14.00 Uhr: U16 – TSV Großbardorf U17 -:-

Sechzig um sieben: Alle gegen Alle beim TSV 1860 München

6
TSV 1860 München Sechzgerstadion

Vielleicht sollte ich lieber Giesinger Gedanken verfassen als Sechzig um sieben. Neutrale, sachliche Berichterstattung über den TSV 1860 München fällt mir aktuell so schwer wie nie, seitdem wir sechzger.de machen. Aktuell habe ich einfach die Nase voll von diesem Alle gegen Alle bei 1860.

Der schwarze Peter wird umhergeschoben

In diesen Tagen bewahrheitet sich mal wieder ein altes geflügeltes Wort unter Löwenfans. Immer wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer beim TSV 1860, wird man kurz drauf mit einer neuen Eskalationsstufe konfrontiert, die man nie für möglich gehalten hätte und die unvorstellbar schlimmer ist als die vorherige. So überbieten sich gerade diverse Gremien, Aufsichtsräte und Anteilseigner der KGaA darin, mitzuteilen, dass sie keinesfalls Schuld sind an der fast vierwöchigen Trainersuche. Getreu der Regeln des alten Kartenspiels schwarzer Peter. So entsteht ein mediales Alle gegen Alle bei 1860, das für Nicht-Löwenfans durchaus unterhaltsam sein mag. Für Löwenfans dagegen ist mittlerweile ein Punkt erreicht, an dem einem nichts anders mehr übrig bleibt, als sich für dieses Konstrukt 1860 zu schämen.

Ismaik erfährt von Köllner-Entlassung bei Twitter

Den bisherigen Doppelhöhepunkt markierte dann gestern ein Post von Hasan Ismaik in Kombination mit einem SZ-Artikel. Diesem konnte man zwei unglaubliche Informationen entnehmen. Zum Einen, dass Hasan Ismaik über Twitter erfahren haben will, dass Michael Köllner entlassen wurde. Da fragt man sich natürlich, warum das nicht sein Statthalter Anthony Power oder sonstige HAM-Vertreter im Aufsichtsrat der KGaA übernommen haben. Und warum sich Hasan Ismaik per Twitter über sein ach so geliebtes Herzensinvestment informiert. Zum Anderen erfuhr man, welcher Umgangston von Anthony Power in internen Mails angeschlagen wird. Der Mann, der in der KGaA bekanntermaßen keinerlei Amt oder Legitimation inne hat, droht Gorenzel bei Entlassung Köllners den Rauswurf an:

“Hi Gunther, as per you discussion with Mr. Hasan, if Kollner goes you go too. You must leave the club right away. Cordially, Anthony Power.”  (“Wie mit Mr. Hasan diskutiert, wenn Köllner geht, gehen Sie auch. Sie müssen den Klub sofort verlassen. Herzlich, Anthony Power.”).

Alle gegen Alle bei 1860 auf offener Bühne… “Ein Team – ein Weg”, 1860 kannst Du bitte ab sofort aufhören, diesen unglaublichen Schwachsinn zu verwenden??? Wer soll Euch das denn noch glauben???

Köllner bei der SV Ried im Gespräch

Michael Köllner wird wohl froh sein, dass er sich nicht mehr mitten im Alle gegen Alle bei 1860 befindet. Gerüchteweise war er bei der SV Ried (aktuell Tabellenletzter in der ersten österreichischen Bundesliga) im Gespräch. Doch der Verein entschied sich schlussendlich doch für einen anderen Trainer.

News aus der dritten Liga

Rot-Weiß Essen im Landespokalhalbfinale

RWE konnte im Viertelfinale des Niederrheinpokals 1:0 bei Wuppertaler SV gewinnen, obwohl  wegen einer Krankheitswelle bei den Essener elf Spieler ausfielen. Den Siegtreffer erzielte Bastians in der 16. Minute per Elfmeter.

SV Meppen: Auch Kraulich fällt aus

Tobias Kraulich zog sich im Spiel gegen den MSV Duisburg eine Innenbandverletzung und fällt zwei bis vier Wochen aus. Damit gesellt er sich zu den Meppener Ausfällen Yannick Osée, Marek Janssen, Ole Käuper, Jonas Fedl, Mirnes Pepic, Luka Tankulic und Marcus Piossek, die aktuell alle nicht einsatzfähig sind.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Donnerstag und haben für die Punks unter Euch noch einen kleinen Musiktipp!

Hasan Ismaik postet zweifelhafte Stories auf Instagram

68
Instagram 1860

Nachdem Anthony Power in der Vergangenheit bereits dubiose Stories auf Instagram gepostet hat, scheint nun auch Hasan Ismaik auf den Geschmack gekommen zu sein. In einer davon wird Robert Reisinger als “Kreisklassenpräsident” bezeichnet.

Hasan Ismaik (oder sonstwer) auf Instagram

Was hat Hasan Ismaik geritten, huldvolle Antworten von Löwenfans auf seinen heutigen Instagram-Post als Story zu teilen? Wer betreut diesen Account überhaupt? Dass dahinter wirklich eine Person steckt, die im arabischen Raum als Philosoph gewertschätzt wird, ist schwer zu glauben… So wurden heute auf dem Instagram Account des Mehreheitsgesellschafters in der Story einige Screenshots gepostet, die einer Person in seiner Position eigentlich unwürdig sind.

Einige Beispiele:

“Ein wahrer Löwe, nicht wie dieses zündelnde Pack!”
(loewe_1860_j)

“hasan, dass geschehene in den letzten vier Wochen war peinlich für den tsv. es tut mir außerordentlich leid, dass man dich nicht in Kenntniss gesetzt hat. dafür fehlen mir noch heute die Worte.”
(Andreas de Biasio)

“…einfach ein Ehrenmann mit Charakter… ELIL”
(Jürgen Pusch)

Aber es kommt natürlich noch besser…

Reisinger als “Kreisklassenpräsident” tituliert

Pikant, um diesen Ausdruck mal wieder zu nutzen, wird es dann allerdings bei folgender Aussage, die unkommentiert auf dem offiziellen Instagram Account von Hasan Ismaik veröffentlicht wurde.

“Wirklich traurig finde ich die, die immer noch nicht kapiert haben dass Ismaik viel mehr Segen als Fluch ist. Und den Zündlern würd ich Stadionverbot erteilen ..
aber dann dürfte ja unser kreisklassenpräsident auch nicht mehr ins Stadion”
(Da Capo)

Da wird #gemeinsam auch ganz groß geschrieben.

Ach ja: Orthographische und grammatikalische Fehler in den zitierten Passagen wurden so aus dem Original übernommen.

Titelbild: pexels.com

TSV 1860: Ismaik postet – Süddeutsche Zeitung widerspricht

47
TSV 1860 Fans Anthony Power
TSV 1860 Fans contra Anthony Power

Ismaik Stellungnahme – die Süddeutsche Zeitung widerspricht

Als Fan des TSV 1860 benötigt man derzeit viel Zeit. Und extrem gute Nerven. Jeden Tag werden unzählige Stellungnahmen veröffentlicht und es fällt schwer, in diesem Chaos den Überblick zu behalten. Das Einzige was klar ist: Einen großen Verlierer gibt es bei der ganzen Geschichte: Den TSV 1860 München. Immer mehr Fans kommen aus dem Kopf schütteln und sich schämen nicht mehr heraus.

Fehlt nur noch die Putzfrau: Jeder veröffentlicht eine Stellungnahme

Mal ist es der eV mit einer Stellungnahme. Kurz darauf widerspricht genau dieser Stellungnahme der Aufsichtsrat. Ein ehemaliger Abteilungsleiter wird nach mehr als sieben Jahren ausgegraben und erzählt, „keine Details erzählen zu wollen, weil er wolle ja keine schmutzige Wäsche waschen“. Warum er dann genau dies mit seinen vagen Andeutungen macht, bleibt sein Geheimnis. Über das mindestens merkwürdige Verhalten von Anthony Power auf Instagram haben ja ohnehin schon einige Medien berichtet.

Hasan Ismaik (??) behauptet, von Köllner Entlassung aus Twitter erfahren zu haben

Heute hat sich dann Hasan Ismaik (??) in den sozialen Medien zu Wort gemeldet. In einem Posting schreibt er, von Köllner Entlassung aus seiner Twitter Timeline erfahren zu haben.

Keine Behauptung ohne Dementi. Diesmal ist die SZ verwundert

Dem widerspricht die Süddeutsche Zeitung. Mit einem Artikel der gewaltige Sprengkraft hat:

Das verblüfft – nach SZ-Informationen sendete die Geschäftsführung am Morgen des 31. Januar eine Mail mit dieser Infor- mation an die Aufsichtsräte, also auch an die Vertreter Ismaiks in diesem Gremium. Im Verteiler befand sich zudem Ismaiks Münchner Statthalter Anthony Power, und er muss die Mail auch zeitnah gelesen haben, schließ- lich antwortete er an Gorenzel gerichtet binnen zwölf Minuten: “Hi Gunther, as per you discussion with Mr. Hasan, if Kollner goes you go too.

You must leave the club right away. Cordially, Anthony Power.”

(“Wie mit Mr. Hasan diskutiert, wenn Köllner geht, gehen Sie auch. Sie müssen den Klub sofort verlassen. Herzlich, Anthony Power.”)

Wurde Ismaik nicht informiert? Wer verwaltet die Accounts von Ismaik?

Ob Ismaik von Power nicht informiert wurde? Oder ob die Information „Ismaik wusste nicht Bescheid“ bewusst falsch gestreut wurde? Niemand kann es mit Gewissheit sagen. Immer lauter und mehr werden aber die Stimmen, die behaupten dass Ismaik seine Kanäle in den sozialen Medien rund um den TSV 1860 nicht selber verwaltet.

Im Löwenmagazin stand vor ein paar Tagen, dass sich die Kanäle von Ismaik die er auf arabisch verfasst und die, die um den TSV 1860 gehen grundlegend unterscheiden. Sowohl von den Ansichten, als auch von der Wortwahl.

Dass die Wortwahl von „Ismaiks“ Kanälen vielen Löwenfans bekannt vorkommt, hört man auch immer öfter. Für Klarheit, aber auch eine dringend notwendige Befriedung könnte nur Ismaik selber sorgen.

Warum er dies nicht macht, sondern weiter Öl ins Feuer gießt oder gießen lässt, bleibt sein Geheimnis.

Der TSV 1860 auf der Suche nach dem Schwarzen Peter

38
Trikots des TSV 1860 München
Trikots des TSV 1860 München

Es könnte alles in Richtung Aufbruchstimmung deuten: die Löwen haben endlich einen neuen Trainer und dank der schwächelnden Konkurrenz ist der Aufstieg noch immer nicht abgehakt. Die vorderen Tabellenplätze spielen natürlich erst einmal weniger eine Rolle als viel mehr wieder eine vernünftige Leistung der Mannschaft zu sehen. Das betont auch Maurizio Jacobacci. Doch anstatt sich auf das Spiel gegen Köln zu freuen, muss man beobachten, wie an der Grünwalder Straße die Suche nach dem Schwarzen Peter begonnen hat und in aller Öffentlichkeit ausgetragen wird. Es ist ein Rückfall in alte Zeiten, der niemandem etwas bringt.

Ein Kommentar von Jan Schrader

Redet mit- statt übereinander!

Es hätte alles so schön werden können. Startrekord, Tabellenführer und vergleichsweise wenig Vereinspolitik – das war der TSV 1860 München im Sommer 2022. Sicher, die Personalie Anthony Power wurde bereits damals diskutiert und war immer wieder auch in den Medien zu finden. Aber der sportliche Erfolg vereinte dann doch die meisten Löwenfans und man freute sich über den Erfolg der Mannschaft. Sogar in die Stadiondebatte kam aufgrund der Möglichkeit 2.Bundesliga wieder etwas mehr Schwung hinein.

Irgendwann aber ließen die Ergebnisse zu Wünschen übrig und in den letzten Monaten auch die Leistung auf dem Platz. Doch nicht nur dort zeigten die Löwen ein schwaches Bild auf. Die Konflikte zwischen den Gesellschaftern, die eine vergleichsweise lange Zeit nicht vorhanden waren – man war fast schon geneigt von so etwas wie Harmonie (zumindest im Ansatz) zu sprechen – nahmen wieder Fahrt auf. Bei der Trainerfrage zeigte sich endgültig, dass beide Seiten weiterhin nicht miteinander arbeiten können. Viele Fans erinnerten sich zurück an die Saison 2016/17 und die letzten Tage verstärken diesen Eindruck noch einmal.

Zunächst veröffentlichte das Präsidium des TSV 1860 München e.V. eine Stellungnahme nach der Verpflichtung von Maurizio Jacubacci. Einen Monat lang hatte es gedauert, bis die Löwen einen neuen Trainer vorstellen konnten. Der Tenor: die finale Entscheidung hätte natürlich die Geschäftsführung getroffen und mit der Verzögerung habe man nichts zu tun. Den Schwarzen Peter schob man anderen zu – aber wem denn eigentlich? Insgesamt ließ die Stellungnahme viel Raum für Spekulationen und natürlich folgten daraufhin viele Diskussionen. Dass es unter den Löwenfans verschiedene Lager gibt, war lange nicht mehr so deutlich zu sehen wie jetzt.

Den Schwarzen Peter will niemand haben – auch beim TSV 1860 nicht

Es folgte am gestrigen Dienstag die nächste Stellungnahme. Dieses Mal äußerte sich Saki Stimoniaris, der Aufsichtsratsvorsitzende. Ein Vorgang, den man lange Zeit nicht mehr beim TSV 1860 München erlebt hatte. Tenor zunächst auch hier: die Geschäftsführung hat die Entscheidungen bei der Trainerfrage – sowohl Entlassung als auch Einstellung – alleinig zu verantworten. Und im nächsten Absatz: nein, auch der Aufsichtsrat will den Schwarzen Peter nicht haben. Man habe alles getan, um die Entscheidung beim Trainer möglichst schnell finalisieren zu können. Es ist ganz genau wie beim Kartenspiel. Den Schwarzen Peter will niemand auf seiner Hand sehen, denn er bedeutet die Niederlage.

Nach beiden Stellungnahmen stellt sich die Lage für die Löwenfans so dar, als wäre das Spiel gerade frisch gestartet worden. Da liegen vor jedem Beteiligten eine Menge Karten. Wer den Schwarzen Peter hat, weiß niemand. Die Partie begonnen hat in diesem Fall das Präsidium und tatsächlich muss man sich die Frage stellen: warum eigentlich? Was hat die Stellungnahme bewirkt? Im Moment muss man sagen: die Gräben unter den Fans noch einmal weiter aufgerissen und der Öffentlichkeit offenbart, dass beide Gesellschafter nicht miteinander arbeiten können (oder wollen).

Hätte es die Stellungnahme von Stimoniaris gegeben, wenn das Präsidium sich nicht geäußert hätte? Ich persönlich glaube nicht daran. Insofern war das kein kluger Schachzug, es hat niemandem etwas Positives gebracht. An der Grünwalder Straße 114 sollte man sich wieder auf den kurzen Dienstweg besinnen. Man sitzt schließlich in einem Gebäude und kann solche Dinge intern regeln. Die Außendarstellung bei den Löwen ist seit langem eine einzige Katastrophe – das muss nun endlich ein Ende haben! Wir Fans wollen uns auf Samstag, auf ein Heimspiel, auf den neuen Trainer freuen und uns nicht ständig streiten müssen.

Es ist egal, wer den Schwarzen Peter hat. Es liegt an den Verantwortlichen, diese Karte nun ganz schnell verschwinden zu lassen. Denn es warten viel wichtigere Themen auf den TSV 1860 München. Der Bau einer Turnhalle, eine finale Entscheidung in der Stadiondiskussion oder ein möglicher Aufstieg in die 2.Bundesliga – nur um einige Beispiele zu nennen.

Anmerkung der Redaktion:
Der Begriff „schwarzer Peter“ entspringt dem gleichnamigen Kartenspiel mit einem schwarzen Kater. In keinem Fall soll dieser Artikel einen rassistischen und/oder andere Ethnien herabwürdigenden Inhalt wiedergeben.

 

50+1 – verzichtet die TSG Hoffenheim auf Sonderstatus?

19
Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Das kommt überraschend: Laut kicker erwägt die TSG Hoffenheim, auf ihren Sonderstatus hinsichtlich 50+1 zu verzichten.

50+1 – verzichtet Hoffenheim auf Sonderstatus?

Was ist damit gemeint? Wie der kicker berichtet, will Dietmar Hopp auf seinen Sonderstatus bei dem Kraichgauer Bundesligisten verzichten und seine Stimmrechtsmehrheit an der TSG Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH wieder an den Verein zurückgeben.

Bislang zählt Hoffenheim neben Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg zu den drei “Förderausnahmen” der Bundesliga. Auch Martin Kind hatte sich für Hannover 96 um diesen Status beworben, mangels ausreichender Höhe der Zuwendungen wurde dies jedoch abgelehnt. Und dann gibt es ja noch RB Leipzig…

Finale Entscheidung steht bevor

Im Jahr 2018 hatte sich die DFL mit einem Prüfverfahren an das Bundeskartellamt gewandt. Zwar wurde 50+1 als Wettbewerbsbeschränkung erkannt, wegen ihrer sportpolitischen Ziele wurde die Regelung jedoch als zulässig eingeschätzt. Stattdessen wurden die oben genannten Ausnahmen von der Regel bemängelt.

Aktuell steht eine finale Bewertung und Entscheidung noch aus, dürfte aber in Kürze folgen. Wie es aussieht, möchte Dietmar Hopp sich “dieser systemischen Ungewissheit entziehen, aber auch daraus erwachsenen Protesten, Kritik und Anfeindungen die Grundlage nehmen”

Titelbild: muenchnerloewen.de

Übernimmt Michael Köllner die SV Ried?

3
Michael Köllner, Trainer des TSV 1860
Michael Köllner, Trainer des TSV 1860

Vor einem Monat wurde Michael Köllner beim TSV 1860 entlassen, nun steht er vor einem neuen Engagement. Nachdem der Oberpfälzer bereits mit dem FC Basel in Verbindung gebracht worden war, könnte Köllner nun bei der SV Ried landen.

Übernimmt Michael Köllner die SV Ried?

Bei den Innviertlern stand zuletzt Christian Heinle an der Linie, der das Traineramt im November 2021 zunächst interimistisch von Andreas Heraf (jetzt SW Bregenz) übernahm und dann zum Chefcoach aufstieg.

Mit nur 14 Punkten aus den ersten 19 Spielen belegen die Wikinger derzeit den letzten Platz in der österreichischen Bundesliga. Laut laola1.at steht Heinle nun vor der Ablösung, als Nachfolger wird Michael Köllner gehandelt.

Bild: OR Pressedienst

Sechzig um Sieben: Stimoniaris widerspricht dem Präsidium

0
Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Die Außendarstellung des TSV 1860 München bleibt weiter spannend. Nach der Stellungnahme des Präsidiums um Robert Reisinger, Heinz Schmidt und Hans Sitzberger äußerte sich gestern der Aufsichtsratsvorsitzende Saki Stimoniaris – und widersprach der Darstellung von Reisinger & Co. Außerdem ging eine neue Folge des sechzger.de Talks online und das Magazin ballorientiert beschäftigte sich mit dem neuen Trainer der Löwen.

sechzger.de Talk Folge 95

Nach dem Unentschieden in Halle spricht Jan mit seinen Gästen Christian und Thomas über die Lage bei den Löwen. Da darf natürlich der Trainer nicht fehlen. Maurizio Jacobacci wird am Samstag sein Debüt an der Seitenlinie geben. Neben dem Duell in Halle und dem neuen Coach geht es in Folge 95 natürlich auch um den kommenden Gegner, den FC Vikoria Köln. Diese verloren am Montagabend nicht nur das Spiel gegen Freiburg II, sondern müssen gegen die Löwen auch auf zwei wichtige Spieler wegen Gelbsperre verzichten.

Eine erste Einschätzung zum neuen Trainer

Noch ist der 60-Jährige an der Seitenlinie eine relativ große Unbekannte bei den Löwen und speziell im deutschen Fußball. Das Magazin Ballorientiert hat sich dennoch an einer ersten Analyse versucht. Das, was Jacobacci bei seiner Vorstellung an der Grünwalder Straße selber schon betonte, scheint allgemein gültig zu sein. Eine stabile Defensive ist für den Italiener einer der wichtigen Punkte. Ein Offensivspektakel wird man damit in den nächsten Wochen und Monaten beim TSV 1860 wohl eher nicht erleben. Doch auch das Spiel in Halle zeigte wieder, dass dieser Ansatz nicht gerade der schlechteste sein dürfte – und solang stets ein Tor mehr erzielt wird als der Gegner, reicht es schließlich auch ganz ohne Spektakel zu drei Punkten.

Kommentar zum Power-Protest in Halle

Es war ein deutliches Bild, das der Gästeblock am Freitagabend in Halle abgab. “Power muss weg” prangte vor den Löwenfans. Dazu waren das ganze Spiel über Fahnen mit eindeutigen Botschaften zu sehen. Im Nachgang der Partie gab es den Vorwurf, Fanclub-Mitglieder seien dazu gedrängt worden ihre eigene Fahne wieder abzuhängen. Christian, der persönlich vor Ort und somit ganz nah am Geschehen war, berichtet hingegen etwas ganz anderes und stellt dies in seiner Sichtweise noch einmal klar.

Stellungnahme von Saki Stimoniaris

Beim TSV 1860 München gab es am gestrigen Dienstag die nächste Stellungnahme. Nachdem sich bereits das Präsidium zu der langsamen Entscheidung bei der Trainerfrage geäußert hatte, zog gestern der Aufsichtsratsvorsitzende Saki Stimoniaris nach. Auffällig dabei: er widerspricht dabei der Darstellung des Präsidiums deutlich. Günther Gorenzel habe dem Aufsichtsrat nicht unmittelbar nach der Entlassung von Michael Köllner eine Strategie vorgelegt, sondern erst Wochen später. Einigkeit herrscht hingegen in puncto Entscheidungsgewalt: diese sei jederzeit bei der Geschäftsführung gelegen.

News aus der 3.Liga

Nächstes Bayreuth-Heimspiel in Dresden?

Die aktuelle Wetterlage könnte die SpVgg Bayreuth, die zuletzt gegen den FSV Zwickau gewann und momentan nicht auf einem Abstiegsplatz liegt, zu einem Umzug in ein anderes Stadion zwingen. Die benötigte Rasenheizung wurde zwar mittlerweile eingebaut, doch für die finale Inbetriebnahme fehlen Teile. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten verzögert sich der Vorgang weiterhin. Das nächste Heimspiel gegen Waldhof Mannheim findet allerdings erst am 11.März statt. Möglicherweise herrschen in knapp zwei Wochen schon wieder ganz andere klimatische Bedingungen, die einen Umzug nicht notwendig machen. Die Ausweichspielstätte wäre übrigens das Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden.

Saarbrücken plant Fußballcampus

Auch aufgrund eines möglichen Aufstiegs in die 2.Bundesliga plant der 1.FC Saarbrücken eine Vergrößerung der Kapazitäten im Bereich des Nachwuchs. Mit der Errichtung eines neuen Fußballcampus sollen optimale Bedingungen für die Förderung der eigenen Jugend geschaffen werden. Noch aber steht an der geplanten Stelle nicht genügend Fläche zur Verfügung, sodass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis die Pläne des FCS umgesetzt werden können.