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Sportpsychologe Prof. Dr. Paasch zum Endspiel für Michael Köllner

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Rene Paasch Sportpsychologe Interview Branded

Heute Nachmittag empfängt der TSV 1860 den FSV Zwickau im Grünwalder Stadion. Für Trainer Michael Köllner könnte es unter Umständen der letzte Auftritt an der Seitenlinie der Löwen sein. Im Interview erklärt uns Sportpsychologe Prof. Dr. René Paasch, wie Trainer und Spieler in der Regel mit solchen Situationen umgehen und äußert sich auch zur öffentlichen Kritik Köllners an einigen Spielern seines Kaders.

Sportpsychologe Prof. Dr. René Paasch im Interview

sechzger.de: Nach den unerfreulichen Ergebnissen an den vergangenen Spieltagen kann Trainer Michael Köllner heute wohl nur ein überzeugender Sieg retten. Wie geht man als Trainer mit so einer Sitaution um, wenn man so auf die Performance seiner Mannschaft angewiesen ist?

Prof. Dr. Paasch: Es ist und bleibt natürlich immer eine große Herausforderung für einen Trainer, wenn man angewiesen ist auf die Leistungsfähigkeit der Mannschaft. Da man nicht gänzlich Dinge verändern kann und auch nicht sollte, sondern man auch an bestehenden Strukturen festhalten sollte, ist es besonders wichtig, dass der Trainer sehr viel spricht. Das heißt, dass er mit seinem Staff sehr viel spricht, aber auch mit den Spielern. Dass er ihnen gut zuspricht, aber auch sehr viel zuhört und es nicht immer wieder so benennt, dass, wenn Ihr jetzt nicht funktioniert, dann werde ich meinen Posten verlieren. Also alles, was möglicherweise mit seiner Kündigung zu tun haben könnte, sollte er nicht thematisieren. Er sollte stattdessen Fenster öffnen, die die Spieler zu einer gewissen Leistungsfähigkeit führen können.

“Der Einflussbereich des Trainers ist nicht mehr sehr groß”

Da arbeiten wir mit inneren und äußeren Bildern, d.h. positiv besetzte Bilder, wo man sich selbst wiederfindet, aber auch das Team. Dann ist es wichtig, nicht alles nach einer möglichen Niederlage, einem Punkt oder drei Punkten auszurichten, sondern in Ruhe weiterzumachen. Weil: Der Einflussbereichdes Trainers ist – auch wenn das von außen nicht so scheint – nicht mehr sehr groß. Auch die Spieler werden natürlich diese besondere Situation im Kopf haben.

Ich weiß natürlich auch nicht, wie die Spieler zum Trainer stehen, das kann man von außen nicht sehen. Aber dennoch ist es für einen Trainer ganz wichtig, die Ruhe zu bewahren und genauso weiterzuarbeiten, als wenn im Grunde das Spiel nichts Besonderes wäre, sondern wie jedes andere Spiel auch. (…) Man sollte an Strukturen, die gut funktioniert haben, festhalten und ganz, ganz viel mit der Mannschaft und dem Funktionsteam sprechen und vor allem das ganze Negative und mögliche Konsequenzen von der Mannschaft – aber auch von sich selbst – weghalten und auf das Beste hoffen. Aber: Wenn irgendwann auch die Mannschaft nicht mehr hinter dem Trainer steht, dann ist das natürlich ganz besonders schwierig.

Spieler wollen auf dem Platz funktionieren

sechzger.de: Aus anderer Perspektive: Belastet es eine Mannschaft, wenn sie quasi für das Schicksal ihres Trainers verantwortlich ist?

Prof. Dr. Paasch: Diese Frage ist aus meiner Sicht ganz besonders spannend, denn ich bin davon überzeugt, dass Spieler mit der ein oder anderen Aussage des Vereins über den Trainer – sei es intern oder öffentlich – Probleme haben können. Das betrifft vor allem die Spieler, die zum Trainer stehen und sich auch wünschen würden, dass er weiterhin bleibt. Kann sein, dass sie besonders viel Druck bei sich aufbauen und dass das dann funktioniert und sie sind richtig gut. Oder aber sie setzen sich zu sehr unter Druck, weil sie funktionieren wollen und das geht dann nach hinten los.

sechzger.de: Kann eine Mannschaft eigentlich bewusst “gegen den Trainer” spielen?

Prof. Dr. Paasch: Ja, das gibt es und das sieht man auch immer wieder. Aber ich glaube nicht – und das muss man nochmal unterstreichen -, dass Spieler auf den Platz gehen und nicht funktionieren wollen. Aber wir sind ja nicht nur rein rational, wir können also nicht alles steuern im Leben. Viele Dinge laufen auch unbewusst, also über Autopilot, und die können wir dann nicht willentlich steuern. Und da kann es dann dazu kommen, dass unbewusst so eine Gegenreaktion entsteht und man sich dann an der einen Stelle zurücknimmt. Aber ich glaube nicht, dass ein Spieler auf den Platz geht und denkt: “Heute bin ich mal schlecht, weil ich den Trainer loswerden will.”

Es hat sich ja auch viel gewandelt und die Spieler wissen, dass es um Vertragsverlängerungen, um ihr eigenes Gesicht, ihre eigene Identität und vielleicht auch um weitere Optionen geht. Deswegen will sich auch keiner nachsagen lassen, dass er möglicherweise irgendwas manipulieren wollte. (…) Am Ende des Tages geht es ja auch darum, Geld zu verdienen – Punktprämie, Einsatzprämie und so weiter.

Intern keine Kommunikation auf Augenhöhe?

sechzger.de: Michael Köllner hat in den vergangenen Wochen in den Medien einige unglückliche Aussagen getroffen und einzelne Spieler direkt angesprochen. So hat er Jesper Verlaat als “in der 2. Liga gescheitert” bezeichnet und bei jungen Spielern wie Erik Tallig oder U19-Nationalspieler Marius Wörl die Drittligatauglichkeit in Frage gestellt. Wie kommt sowas bei den jeweiligen Spielern an? Und kann sich sowas negativ auf den restlichen Kader auswirken?

Prof. Dr. Paasch: Auch sehr spannend. Da bin ich natürlich extrem hellhörig, wenn ich im Kontext von Leistungsfußball tätig sein darf. (…) Wenn ein Trainer öffentlich über seine Spieler spricht, dann können wir davon ausgehen, dass sie intern sehr wohl nicht auf Augenhöhe miteinander sprechen. Das heißt: Das Verhältnis ist möglicherweise ein bisschen zerrüttet und dass der Trainer vielleicht aufgrund seiner Hilflosigkeit, was die Leistngsfähigkeit angeht, dann das Mittel benutzt, um die Öffentlichkeit einzusetzen, damit dann Spieler darauf reagieren, nämlich mit Leistungsfähigkeit.

Wir wissen aber, dass solche Aussagen ganz oft aber auch sehr persönlich genommen werden von den Spielern und sie dann genau das Gegenteil tun. Dass sie dann aller Welt zeigen wollen: So geht der mit mir nicht um! Wenn er Probleme hat, dann hätte er das auch auf Augenhöhe klären können. Dass er dabei aber die Öffentlichkeit einsetzt, zeigt, dass er derzeit vielleicht keine gute Kommunikation mit der Mannschaft hat und das auch ein bisschen der Hilferuf ist oder auch der Weckruf, dass die Spieler doch bitte auch zu funktionieren haben.

Öffentliche Kritik zeugt von Kommunikations- und Führungsschwäche

Aus der Erfahrung heraus muss ich aber auch sagen: Wenn ein Trainer bereit ist, das zu tun, dann wird er natürlich die Spieler, die er angesprochen hat, leider verlieren. Es sei denn, er hat danach nochmal klärende Gespräche geführt und hat das aus der Welt geräumt. Aber ich stelle es mir gerade ein bisschen schwierig vor. Das zeigt aber auch, dass der Trainer jetzt natürlich alle Register zieht, aber er sollte sich selbst nicht aus der Verantwortung nehmen. Das finde ich ganz besonders wichtig, denn es sind nunmal die Spieler, die die Leistung bringen, aber der Trainer ist derjenige, welcher das Ganze lenkt und leitet. Und er ist auch maßgeblich dafür, ob sich die Spieler wohlfühlen – und das ist auch seine Aufgabe.

Um es nochmal zu unterstreichen: Die Spieler öffentlich zu kritisieren, ist für mich kommunikationsschwach und auch führungsschwach. Zudem zeigt es auch, dass er an der einen oder anderen Stelle nicht den Zugriff hat und die Jungs vielleicht nicht mehr ganz so hinter ihm stehen und er deswegen dann vielleicht auch die Öffentlichkeit nutzt, um eine Veränderung herbeizuführen.

Das ist nur eine Vermutung, aber man muss deutlich sagen: Trainer, egal in welcher Sportart, die Spieler oder Mannschaften kritisieren, haben intern definitiv Schwierigkeiten, was die Mannschaftsführung und die Kommunikation angeht.

Sportpsychologe Prof. Dr. René Paasch im Portrait

Prof. Dr. René Paasch ist Psychologe/Sportpsychologe. Er wohnt und arbeitet im Ruhrgebiet. René bietet sportpsychologische Beratung und Betreuung im Breiten- und Spitzensport sowie Coaching im betrieblichen Umfeld und Gesundheitsförderung an. Mit seiner UEFA B-Lizenz, mehrjähriger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Profi- und Amateurvereinen und zahlreichen Betreuungen von Kickern ist er einer der Fußballexperten im Netzwerk Die Sportpsychologen.

sechzger.de hatte den Sportpsychologen bereits im Juni ausführlich interviewt:

Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV
Teil V
Teil VI

TSV 1860 gegen den FSV Zwickau: Köllners letztes Spiel?

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TSV 1860 München FSV Zwickau Saison 2021/22

Am 19.Spieltag empfängt der TSV 1860 München im Grünwalder Stadion den FSV Zwickau. Es könnte das letzte Spiel für Michael Köllner bei den Löwen werden. Die Gäste hingegen benötigen jeden Zähler im Kampf um den Abstieg.

Köllner unter Druck – drei Punkte als Pflichtaufgabe

Nach fünf Spielen ohne Sieg drohen die Löwen in das Mittelfeld der 3.Liga abzurutschen. Trainer Michael Köllner ist daher in der Kritik, viele Löwenfans sprechen sich mittlerweile gegen den 53-Jährigen aus. Offiziell wurde dem Coach des TSV 1860 für die Partie gegen den FSV Zwickau das Vertrauen ausgesprochen – doch eben erst einmal nur für dieses eine Spiel. Alles scheint vom Ausgang heute abzuhängen, ob Köllner auch gegen Dresden noch an der Seitenlinie stehen darf. Alles andere als ein Sieg dürfte seine Entlassung bedeuten.

Ein Selbstläufer dürfte es gegen die Westsachsen allerdings mitnichten werden. Das zeigt auch ein Blick auf die letzten beiden Spielzeiten: 2020/21 gewannen die Gäste mit 0:1, im letzten Jahr (siehe Titelbild) sogar mit 0:2. Zwar stehen die Zwickauer in ihrer mittlerweile siebten Drittliga-Saison in Folge nach einem bisher durchwachsenen Saisonverlauf auf einem Abstiegsplatz, doch gerade deswegen wird um jeden Punkt gekämpft und geackert. Gegen den VfB Oldenburg setzte es vergangene Woche eine bittere 0:1-Heimniederlage. Zuvor nutzten die heutigen Gäste die Winterpause für einige Vorbereitungsspiele, unter anderem gegen Ligakonkurrent Dresden (0:3) und den letztjährigen Meister Magdeburg (3:2).

Die Devise in Giesing dürfte dabei sein aus einer sicheren Abwehr heraus mit Kontern Nadelstiche zu setzen und so womöglich zum Torerfolg zu kommen. Ob der TSV 1860 München nach der Winterpause gegen tiefstehende Mannschaften mehr Ideen hat als in der ersten Saisonhälfte, wird also ab heute mittag voraussichtlich zu beobachten sein. Möglicherweise kann Neuzugang Holzhauser dabei ein entscheidender Faktor werden.

TSV 1860 zum Abschluss der Hinrunde gegen den FSV Zwickau

Über eine Transfermeldung durften sich die Fans der Schwäne im Gegensatz zu den Löwenfans bislang nicht freuen, wohl aber über eine positive Meldung in finanzieller Hinsicht. Im Rahmen der Nachlizenzierung erteilte der DFB grünes Licht, geforderte Mittel konnten rechtzeitig nachgewiesen werden. Momentan befindet sich mit Nico Granatowski ein Probespieler beim FSV, eventuell geht der Verein aber auch ohne Veränderungen im Kader die Rückrunde an. Allzu groß dürfte das Budget des FSV Zwickau für einen weiteren Spieler – ganz ähnlich wie beim TSV 1860 – ohnehin nicht sein.

In der Saison 2022/23 gab es noch kein Duell zwischen den Löwen und den Schwänen. Das liegt daran, dass es sich heute um den letzten Spieltag der Hinrunde handelt. Es dürfte spannend zu beobachten sein, unter welchen Voraussetzungen sich beide Mannschaften im Mai in der GGZ-Arena wiedersehen. Für den TSV 1860 München könnte es um den Aufstieg in Liga 2 gehen, wogegen Zwickau nach aktuellem Stand gegen den Absturz in die Regionalliga Nordost ankämpft. Zukünftig wie heute – die Vorzeichen könnten unterschiedlicher nicht sein. Daher benötigen beide Teams heute dringend drei Punkte, um nicht nur die Hinrunde erfolgreich abzuschließen, sondern auch eine gute Ausgangslage für die Rückrunde zu schaffen – und um auf Seiten des TSV 1860 München diese gemeinsam mit Trainer Michael Köllner anzugehen.

Der 19.Spieltag im Überblick

Freitag

Viktoria Köln – 1.FC Saarbrücken 0:2 (0:1)

Samstag

Erzgebirge Aue – SpVgg Bayreuth
Borussia Dortmund II – VfL Osnabrück abgesagt
SC Verl – Rot-Weiß Essen
TSV 1860 München – FSV Zwickau
SV Elversberg – FC Ingolstadt
SV Meppen – SC Freiburg II

Sonntag

Hallescher FC – SV Wehen Wiesbaden
VfB Oldenburg – Dynamo Dresden

Montag

MSV Duisburg – Waldhof Mannheim

Saarbrücken schiebt sich auf Platz zwei

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Viktoria Köln - 1. FC Saarbrücken 0:2 (0:1)
Die Fans beim Spiel zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Saarbrücken

Der 1. FC Saarbrücken hat sich in der 3. Liga auf den zweiten Tabellenplatz nach vorne geschoben. Die Saarländer setzten sich beim Freitagsspiel auswärts gegen Viktoria Köln verdient mit 0:2 durch. Damit steigt der Druck auf den TSV 1860, beim Heimspiel gegen Zwickau muss ein Sieg her, um den Kontakt zu den Aufstiegsrängen nicht abreißen zu lassen.

Saarbrücken zeigt Reaktion nach Auftaktniederlage

Saarbrücken hatte zum Auftakt im neuen Jahr eine 2:3-Niederlage gegen Duisburg kassiert und zeigten sich in Köln deutlich verbessert. Die Anfangsphase war auf beiden Seiten verhalten, Chancen kamen nur nach Standards zu Stande. Beim ersten vernünftigen Angriff fiel der Führungstreffer für die Gäste. Colagero Rizzuto traf im Nachschuss zum 0:1. Fortan bekamen die Zuschauer ein Spiel auf ein Tor zu sehen, nämlich auf das der Hausherren. Wirklich gute Möglichkeiten entstanden daraus aber nicht, sodass es mit dem 0:1 zum Pausentee ging.

Gäste machen den Sack früh zu

Noch keine zehn Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als das 0:2 fiel. Ex-Löwe Richard Neudecker zirkelte einen Freistoß auf den Kopf von Verteidiger Boné Uaferro, der das Leder zur Vorentscheidung in den Maschen versenkte.
Wer nun auf eine Reaktion der Hausherren wartete, wurde enttäuscht. Die Viktoria blieb offensiv ideenlos und konnte abgesehen von Standardsituation keine Torgefahr entwickeln. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim verdienten 0:2 für den 1. FC Saarbrücken.

Saarbrücken schiebt sich auf Platz zwei

Durch die Niederlage liegen die Kölner weiterhin drei Punkte hinter den Löwen im Mittelfeld des Klassements, Saarbrücken konnte hingegen durch den Dreier Druck auf die Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga ausüben und ist vor den Samstagsspielen Tabellenzweiter. Nun ist es an den Löwen, heute gegen Zwickau eine Reaktion auf die enttäuschende Leistung in Mannheim zu zeigen und mit einem Heimsieg weiterhin oben mitzumischen.

Wir sind der Verein: Pullover beim TSV 1860 e.V. erhältlich

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TSV 1860 Pullover Wir Sind Der Verein

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WsdV: Pullover beim TSV 1860 e.V. erhältlich

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TSV 1860 Pullover Wir Sind Der Verein

Bilder: TSV 1860 München e.V.

Winningers Wirtshaus Weisheiten gegen den FSV Zwickau

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Winningers Wirtshaus Weisheiten 1860 Zwickau

Löwen gegen Schwäne – klingt nach einer gmaadn Wiesn, oder? Das dachte man aber in den letzten beiden Spielzeiten auch und kassierte zwei Niederlagen im Grünwalder Stadion. Diesmal muss wohl ein (überzeugender) Sieg her, damit Michael Köllner im Amt bleibt. In seinen Wirtshaus Weisheiten zeigt Bernd Winninger auf, was den TSV 1860 gegen den FSV Zwickau erwartet.

Winningers Wirtshaus Weisheiten gegen Zwickau

Dass die Löwen trotz ihrer sportlichen Misere gegen die abstiegsbedrohten Sachsen als Favorit ins Spiel gehen werden, ist unbestritten. Unterschätzen darf man die Mannschaft von Joe Enochs aber natürlich nicht – und schon gar nicht, wenn man bedenkt, wie überschaubar die eigenen Leistungen in den letzten Monaten waren.

Welches Spielsystem praktizieren die Westsachsen? Wer sind die Schlüsselspieler des FSV Zwickau? Wo gibt es Schwächen und wie kann Sechzig die Gäste knacken?

LÖWENRUNDE: Köllner stellt sich dem Druck

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Köllner: “Ich erreiche das Team!”

Michael Köllner steht unter Druck. Nach der winterpausenübergreifenden Serie von fünf sieglosen Partien mit nur einem einzigen Punkt Ausbeute, wird alles andere als ein Sieg im Heimspiel gegen den FSV Zwickau am morgigen Samstagnachmittag (14 Uhr im sechzger.de Liveticker) vom traditionell unruhigen Umfeld des TSV 1860 nicht mehr akzeptiert. In der heutigen LÖWENRUNDE wurde der – ernst aber gefasst wirkende – Löwencoach natürlich auch zu seiner eigenen Einschätzung befragt, was sein weiteres Wirken an der Grünwalder Straße betrifft. Dass er die Mannschaft noch erreiche, hob Köllner an mehreren Stellen hervor. Viel Lob hatte er für die Trainingswoche an seine Schützlinge zu verteilen.

Du siehst ja im Training, ob sie am Ende Gas geben, ob sie am Ende alles tun. Und ich hab jetzt nicht den Eindruck gehabt, dass Spieler sich verabschieden. Natürlich ist es für Spieler schwierig, mit so einer Drucksituation zurecht zu kommen. Wir sind bei Sechzig München, da gibt es klare Ziele, ambitionierte Ziele, am Ende immer Druck. Hätte ich das Gefühl, dass ich die Mannschaft nicht mehr erreiche, dass die Spieler nicht mehr mitziehen, dann würde ich der Erste sein, der sagt: Das ist hier zu Ende!

Personalfragen in der LÖWENRUNDE

Die Frage von BILD-Reporterin Christina Ellwanger, welche seiner Schützlinge Michael Köllner in dieser schwierigen Phase der Saison, der sicher angespanntesten Lage für seine Person, seit er bei 1860 ist, als seine Schlüsselspieler sieht, wollte Köllner mit keinem direkten Namen beantworten. “Ich glaub’, dass da grundsätzlich alle gefordert sind”, nahm er keinen seiner Akteure direkt in die Pflicht. Als “Glücksfall” bezeichnete der Löwendompteur dagegen die Tatsache, dass er im morgigen Spiel auf das komplette Team zurückgreifen kann. Die in Mannheim absenten Spieler Lex, Deichmann und Tallig waren am gestrigen Training wieder vollumfänglich beteiligt. Vorjahrestorschützenkönig Marcel Bär fehlte zu Beginn der Woche wegen Magen-Darm-Problemen, steht aber ebenfalls seit gestern wieder auf dem Trainingsplatz.

Wie reagieren die Fans?

Angesprochen auf die deutlich hör- und sichtbaren Unmutsbekundungen aus dem Gästeblock in Mannheim am vergangenen Samstag und womit Köllner diesbezüglich im morgigen Heimspiel rechne, verwies er ausschließlich auf die sportlichen Ziele um, die es gehe.

Es geht glaub ich morgen in dem Spiel nicht um meine Person. Es geht darum, dass Sechzig ein Spiel gewinnt. Dass wir die Situation mit vier Punkten Rückstand auf Platz zwei verringern und dranbleiben wollen. Das ist am Ende das, was morgen zählt.

Über den Gegner

Befragt zum morgigen Gegner, gegen den sein Team zuletzt – nämlich zweimal im Kalenderjahr 2021 – im Grünwalder Stadion unterlag, wies er auf die Heimniederlage der Schwäne gegen einen “Mitkonkurrenten im Abstiegskampf” hin.

Zwickau ist in einer schwierigen Situation. Die haben gefühlt einen Torschuss hinnehmen müssen am letzten Wochenende. (…) Am Ende haben sie verloren und alle Mannschaften hinten haben gepunktet. Für Zwickau ist das eine fatale Situation, zumal sie auch wirtschatlich am Ende das eine oder andere Thema zu lösen gehabt haben. Das haben sie am Ende auch hinbekommen. (…) Das ist eine Mannschaft, die von vornherein gewusst hat, dass die Saison für sie extrem hart wird, um’s Überleben geht. So werden wir die Mannschaft hier auch erwarten. Die wird alles reinwerfen.

Wie zuletzt dauerte die sehr gut besuchte Pressekonferenz eine halbe Stunde. Man darf gespannt sein, ob die Mannschaft morgen die Ankündigungen ihres Übungsleiters in die Tat umsetzen und den FSV Zwickau besiegen kann. Der letzte Heimsieg gegen die Westsachsen gelang übrigens noch Köllners Vorgänger Daniel Bierofka. Am 31. Juli 2019 siegte Sechzig u.a. durch einen Doppelpack von Efkan Bekiroglu am 3. Spieltag zum ersten Mal.

TSV 1860 München – FSV Zwickau: die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüßgott zur Taktiktafel vor dem richtungsweisenden Heimspiel des TSV 1860 München gegen den Tabellensiebzehnten FSV Zwickau. Es wird spannend auf dem Giesinger Berg. Trainer Michael Köllner ist angezählt. Die Gäste steht ebenfalls unter Druck. Was müssen wir von den Schwänen am Samstag erwarten?

Die Partie TSV 1860 gegen den FSV Zwickau ist möglicherweise ein Endspiel für beide Trainer. Joe Enochs, Trainer der Gäste, ließ seine Mannschaft bisher hauptsächlich im 4-4-2 mit Doppelsechs antreten. In jüngster Zeit trat der FSV allerdings – abgesehen vom Auswärtsspiel in Dresden, wo wieder im 4-4-2 (Doppelsechs) gespielt wurde – im 3-5-2 (3-4-1-2) an.

Gegen den Ball verschiebt sich Enochs Team aus dem 3-5-2 entweder zu einem 4-4-2 flach oder zu einem 5-3-2. Die Verschiebung auf die Variante mit zwei Viererketten erfolgt, indem der Außenspieler auf der ballfernen Seite in die Abwehrreihe abkippt und der Rest der Kette horizontal auf die ballnahe Seite verschiebt. Bei 5-3-2 kippen beide Mittelfeldaußenspieler ab.

Bevor wir nun genauer auf die Spielweise der Schwäne und darauf wie man sie knacken kann eingehen gibt es hier zunächst die wichtigsten statistischen Werte des kommenden Gegners.

Die wichtigsten statistischen Werte des FSV Zwickau

  • Ballbesitz 44%
  • Passgenauigkeit 73%
  • Defensive Zweikampfquote 61,3
  • Flankengenauigkeit 39%
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,1

Wie spielt der FSV Zwickau, womit muss der TSV 1860 rechnen?

Bei Ballbesitz

Wenn die Schwäne selbst die Kugel haben, setzen sie auf schnelles, direktes und vertikales Spiel, das allerdings nicht zwingend den langen Ball als Stilmittel benötigt, um ins letzte Drittel des Gegners zu kommen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen die Westsachsen durchaus Fußball zu spielen und bringen das bis ins gegnerische letzte Drittel auch durchaus ansehnlich zustande. Das Problem der Zwickauer ist nicht das spielerische Element oder ein grober Mangel an Torchancen. Zwickau hat Probleme beim Abschluss. Die Schussgenauigkeit der Schwäne ist nicht gerade das, was man als zielsicher bezeichnen kann. In dieser Kategorie hat das Team von Joe Enochs im Ligavergleich die rote Laterne inne.

Wenn bei den Stürmern der Schwäne der Knoten einmal platzen sollte und das Tor für sie nicht mehr wie vernagelt scheint, werden die Kicker aus dem Vogtland mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit die nötigen Punkte holen, um sich den Ligaverbleib deutlich zu sichern.

Ein deutliches Zeichen dafür, dass hier der Schein aus den von mir angesehenen Spielen nicht trügt ist einerseits die dritthöchste Anzahl geschlagener Flanken in der Liga und andererseits die hohe Genauigkeit dieser. Mit den oben bereits erwähnten 39% liegt der FSV ebenfalls auf Platz drei im Vergleich zur Konkurrenz.

Auch die Anzahl der Torschüsse zeigt, dass Zwickau durchaus fähig ist so nach vorne zu spielen, dass man sich vor niemandem verstecken muss. Hier liegt Zwickau nur 0,1 Schüsse pro Spiel hinter dem Ligadurchschnitt und nur vier Schüsse pro Partie hinter Tabellenführer Elversberg, die in dieser Kategorie den Platz an der Sonne einnehmen.

Zwickau schafft es dabei durchaus Chancen im Strafraum zu kreieren. Die Quote der Schüsse von außerhalb ist zwar hoch, aber die Schwäne befinden sich auch hier im Mittelfeld der Liga und nur 0,3 Schüsse pro Partie über dem Durchschnitt.

Gegen den Ball

Ist der Gegner im Ballbesitz, ziehen sich die Zwickauer schnell und diszipliniert in ihre jeweilige Defensivformation (4-4-2/5-3-2) zurück. Dabei stellen sie die Pressingline meist kurz vor der Mittellinie in der gegnerischen Hälfte sowie die Defensivlinie tief am oder nahe des eigenen Sechzehners auf.

Die Schwäne hatten vor der Pause in der Defensive oft das Problem nicht gut genug in die Zweikämpfe zu kommen. Daran scheint während der langen Unterbrechung erfolgreich gearbeitet worden zu sein.

Im Spiel gegen Oldenburg kam eine Zwickauer Mannschaft aufs Feld, die kaum etwas zuließ und die Niederlage gegen den VFB im Leben nicht kassieren hätte dürfen. Nur einen Schuss in der Box und fünf Ballkontakte dort ließ der FSV im Spiel gegen die Niedersachsen überhaupt zu.

Wenn man den am Samstag im Spiel des TSV 1860 gegen den FSV Zwickau in Giesing zu erwartenden Zwickauer Beton durchbrechen will, braucht man Geduld und gute Ideen.

Stärken und Schwächen des 3-5-2

Stärken

Das System ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe. So kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen. Zwei Stürmer in der Spitze bringen starke Präsenz im Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels des Spielfelds. Durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Schwächen

Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel gut ausnutzen kann. Die für die Flügelspieler langen Laufwege können in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechsel zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler und damit zum Erlahmen des Drucks führen, der über die Flügel aufgebaut werden soll. Die Flügel sind nur einfach besetzt. Deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln. Gegen Systeme, in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird, kann es bei Kontern des Gegners oder bei zügigen Positionsangriffen leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Wie kann man Zwickau knacken?

Dominanz auf dem Feld. Präzision bei Pässen und Schüssen. Konzentration und Disziplin gegen den Ball. Diese Dinge sind die Schlüssel für die Mannschaft des TSV 1860 München, um den FSV Zwickau bezwingen zu können. Lässt man eine dieser Tugenden vermissen, wird es mit dem Sieg gegen eine Zwickauer Mannschaft, die sich in jedem von mir beobachteten Spiel, das sie verloren hat, mit Haut und Haaren gegen die Niederlage wehrte, nicht leicht.

Es wird am Samstag für den TSV 1860 München vor allem darum gehen seine eigenen Tugenden in die Waagschale zu werfen. Ob die Mannschaft des stark unter Druck stehenden Michael Köllner abrufen wird, was sie eigentlich kann, bleibt die große Frage bis das Spiel zumindest eine Halbzeit alt ist.

Schlüsselspieler

Abwehr

Torhüter und Kapitän Johannes Brinkies (#1), seit Jahren die klare Nummer eins der Schwäne, ist eine absolute Bank bei hohen Bällen in den Strafraum. Leichte Schwächen hat er auf der Linie und im eins gegen eins. Diese sind aber vernachlässigbar. Im großen und ganzen ist Brinkies einer der besten Keeper der Liga.

Abwehrchef Davy Frick (#19) ist mit 72% gewonnener Zweikämpfe der größte Stabilitätsfaktor in die Hintermannschaft des FSV. In der Spieleröffnung ist der erfahrene Frick sicher und mit einem guten Auge für den freien Mitspieler ausgestattet. Eine kleine Schwäche offenbart er bei Kopfballduellen, wo er nur knapp mehr als die Hälfte für sich entscheiden kann.

Mittelfeld

Mit Maximilian Jansen (#6) und Yannick Möker (#27) finden sich auf der Doppelsechs sowohl im 4-4-2 als auch im 3-5-2 beide Schlüsselspieler im defensiven Mittelfeld. Sowohl defensiv als auch offensiv sind beide Stützen des Teams von Joe Enochs. Beide sind sowohl auf der Sechser als auch auf der Achter-Position einsetzbar. Von daher teilen sie sich sowohl die Rolle des tiefen Sechsers als auch die des Box-to-Box Spielers auf. Dieses Wechselspiel sorgt hin und wieder für Verwirrung in den eigenen Reihen. Überhört der junge Möker ein Kommando seines Nebenmanns gibt es Lücken im Raum zwischen den Ketten. Diese können bei Ballverlust im Umschaltmoment problematisch werden.

Sturm

Ronny König (#15) der “alte” Mann im Sturmzentrum hat den Status Schlüsselspieler an Dominic Baumann (#28) verloren. Joe Enochs setzt neben Baumann also entweder auf Johann Gomez (#18) oder eben auf den alten Haudegen König. Keiner der drei konnte sich bisher so ins Rampenlicht spielen, dass man sagen müsste hier wird im Sturm Angst und Schrecken verbreitet. Sollte einem oder gar mehreren dieser drei irgendwann der Knoten platzen und die Schüsse, die fabriziert werden, finden ihr Ziel, wird Zwickau zwar keine Torfabrik werden, aber aufgrund der hohen Strafraumpräsenz und der Flankengenauigkeit dennoch ein ernstzunehmender Gegner für alle in der dritten Liga sein.

In Spielen, in denen König neben Baumann aufläuft, sitzt Gomez übrigens nicht zwingend auf der Bank. Der junge Mittelstürmer findet seine Rolle in diesen Fällen hinter den Spitzen als Schattenstürmer, der aus dem Mittelfeld heraus agiert.

Fazit: kann der TSV 1860 den FSV Zwickau schlagen?

Ohne Kampfeswille, Konzentration und Leidenschaft wird es am Samstag maximal einen Punkt für den TSV 1860 München gegen FSV Zwickau geben.

Ich hoffe natürlich, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt als vor der Pause und gegen Mannheim. Bei der momentanen Gemengelage fehlt mir mittlerweile allerdings ein wenig der Glaube an eine Besserung.

Es wäre schön, würde mich das Team am Samstag widerlegen und den Fußball spielen, den wir alle erwarten.

Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn. (Goethe, Faust I)

Mehr habe ich an dieser Stelle heute nicht zu sagen.

So könnte der FSV Zwickau gegen den TSV 1860 München starten

 

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 – FSV Zwickau: Ergebnistipp Timo Gebhart

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Timo Gebhart TSV 1860

Am vergangenen Wochenende führte Timo Gebhart die Traditionsmannschaft der Löwen beim Bananenflanker-Legenden-Turnier in Regensburg zum Sieg. Heute tippt der ehemalige Mittelfeldspieler des TSV 1860 das Ergebnis der Löwen gegen den FSV Zwickau.

Gebhart rechnet mit Sieg des TSV 1860

Trotz der sportlich schwierigen Situation bei Münchens großer Liebe rechnet Timo Gebhart fest mit einem Sieg gegen die Sachsen.

“Ich tippe 3:0!
Tore: Holzhauser und 2 x Bär”

Seien wir ehrlich: Alles andere als ein Heimsieg gegen die Schwäne wäre schon eine (weitere) riesige Enttäuschung!

Aus Memmingen über Giesing in die Bundesliga

Der gebürtige Memminger Timo Gebhart wechselte 2004 als 15-Jähriger aus seiner Heimatstadt zum TSV 1860 München. Über die Amateure kam er direkt in den Zweitligakader und absolvierte bis 2009 37 Zweitligaspiele für die Löwen. Anschließend wechselte er in die Bundesliga und war für den VfB Stuttgart und den 1. FC Nürnberg am Ball. Gebhart wurde jedoch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und wagte 2016 bei Steaua Bukarest einen Neuanfang. Dort lief es jedoch alles andere als rund und so wechselte er nach nur zwei Einsätzen in Rumänien zu Hansa Rostock.

Dort blühte Gebhart regelrecht auf und erzielte in der 3. Liga ein 21 Partien sechs Tore. Obwohl Hansa gerne mit dem Offensivspieler verlängert hätte, zog es Timo zurück in die Heimat: Sechzig rief und Gebhart kam! Bei den Löwen überzeugte Gebhart und glänzte als Spielmacher, ehe ihn ein Muskelbündelriss bereits Mitte der Vorrunde zurückwarf.

Europameister und Hoffnungsträger

Weitere Verletzungen verhinderten auch in der Rückrunde ein Eingreifen Gebharts, weswegen der TSV 1860 den Vertrag des einstigen Hoffnungsträgers nicht verlängerte. Nach einem halben Jahr ohne Anstellung unterschrieb Gebhart bei Viktoria Berlin, ehe er im Sommer 2019 erneut nach Giesing wechselte. Nach nur einem Jahr hieß es jedoch schon wieder Abschied nehmen und Timo wechselte in seine Heimatstadt Memmingen, wo er im April 2022 seine aktive Karriere offiziell beendete.

Im Trikot des DFB absolvierte Timo Gebhart 30 Länderspiele von der U15 bis zur U21. Im Jahr 2019 wurde er mit der deutschen U19 Europameister und zeigte während des Turniers großartige Leistungen.

Faninformationen vor TSV 1860 München – FSV Zwickau

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Westkurve Schals Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets

Vor dem Heimspiel gegen den FSV Zwickau hat der TSV 1860 München die wichtigsten Faninformationen veröffentlicht.

Faninformationen TSV 1860 München – FSV Zwickau

Am morgigen Samstag kommt es zum ersten Heimspiel der Löwen im Jahr 2023. Gegner des TSV 1860 München ist der FSV Zwickau, die Faninformationen für die Partie sind seit kurzem online abrufbar. Die Löwenfans werden sich in der deutlichen Überzahl befinden, aus Sachsen reisen lediglich etwa 300 Gästefans an.

Das Spiel ist wie üblich restlos ausverkauft. Seit neuestem bietet der TSV 1860 jedoch eine Ticketbörse an, wo einzelne Glückliche unter Umständen noch ein Ticket ergattern können. Alternativ bietet sich rund um das Stadion und insbesondere bei den Bussen am Candidberg erfahrungsgemäß die ein oder andere Gelegenheit, ein Ticket zu erlangen.

Wie immer bitten die Löwen auch darum, frühzeitig zu den Einlässen zu kommen, um die Situation am Eingang etwas zu entschärfen. Darüber hinaus empfiehlt sich eine öffentliche Anreise, wobei die Station Wettersteinplatz (U-Bahn und Tram) den Gästefans aus Zwickau vorbehalten ist. Löwenfans, die hingegen mit dem Fahrrad zu den Spielen anreisen, haben nun zwischen Candidstraße und Stehhalle die Möglichkeit ihr Fahrrad abzugeben. Die Abstellmöglichkeit ist durchgehend vom Ordnungsdienst besetzt.

Zudem hat der TSV 1860 unter dem Namen “Sechs Punkte für Sechzig” weitere Verhaltensregeln veröffentlicht, die das Stadionerlebnis für alle Löwenfans sicherer und zu einem Genuss machen sollen. Zum Teil sind dabei die normalen Faninformationen integriert worden.

Anstoß gegen den FSV Zwickau ist morgen um 14:00 Uhr. sechzger.de berichtet wie gewohnt im Liveticker von der Partie.

Bild: CR Fotos

Sechzig um Sieben: 1860 veröffentlicht “Sechs Punkte für Sechzig”

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Sechzig um Sieben: Spielbetriebs-GmbH macht Nägel mit Köpfen

Sechzig um Sieben, heute mit den “Sechs Punkte für Sechzig”, einer Initiative der TSV 1860 KGaA, den Pub Quiz-Siegern des gestrigen Abends und anderen Themen.

TSV 1860 KGaA: “Sechs Punkte für Sechzig”

Sechs Punkte aus den ersten beiden Spielen in 2023 würden sich alle Löwenfans nur wünschen. Da die Mannschaft um Coach Michael Köllner diesen Wunsch jedoch nicht mehr erfüllen kann, müssen mal wieder die Fans ran: die TSV 1860 KGaA hat eine Reihe neuer Benimmregeln veröffentlicht, die “Sechs Punkte für Sechzig”. Diese beinhalten:

  • Löwen streiten untereinander nicht
  • Löwen werfen nicht
  • Löwen zündeln nicht
  • Löwen beleidigen nicht
  • Löwen verschmutzen Giesing nicht
  • Löwen drängeln nicht

Den gesamten Katalog mitsamt Erläuterungen findet ihr hier.

“Blue Vikings” holen Sieg beim Pub Quiz der Abteilung Vereinsgeschichte

Beim gestrigen Pub Quiz der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 haben die “Blue Vikings” mit 17 von 18 möglichen Punkten eindrucksvoll den Tagessieg eingefahren. Die Fragen hatten es in sich und brachten auch so manch erfahrenen Altlöwen ins Schwitzen. Ein sehr lehrreicher und unterhaltsamer Abend im RiffRaff mit Wiederholungspotential.

Tickets für die Auswärtsspiele in Oldenburg und Meppen

Für die Spiele des TSV 1860 beim VfB Oldenburg und beim SV Meppen sind seit gestern (14 Uhr) Tickets erhältlich.

Zum Procedere hinsichtlich der Tickets für die beiden nächsten Auswärtsspiele berichtet die Homepage des TSV 1860:

VfB Oldenburg

Eintrittskarten für den Auftritt der Löwen beim VfB Oldenburg (05.02.) werden vorerst ausschließlich an Mitglieder des TSV 1860 München verkauft. Jedes Mitglied kann zwei Tickets erwerben.

Tickets sind sowohl online als auch im Kartenvorverkauf an der Grünwalder Straße 114 erhältlich. Zu kaufen gibt es ausschließlich Stehplätze (Vollzahler 13,50 EUR / Ermäßigt 10,00 EUR für Schüler, Studenten, Rentner etc.).

SV Meppen

Für das Auswärtsspiel des TSV 1860 beim SV Meppen können Tickets ausschließlich über den Onlineshop des SVM bestellt werden. Heißt im Umkehrschluss: Über den TSV 1860 können keine Eintrittskarten für die Begegnung am 11.02. erworben werden!

Zu kaufen gibt es sowohl Sitz- als auch Stehplätze, pro Bestellung sind maximal 10 Tickets erhältlich.

Zwickau fährt optimistisch nach München

In der Pressekonferenz des FSV Zwickau vor dem Spiel bei den Löwen am Samstag Nachmittag (14 Uhr im sechzger.de-Liveticker) zeigte sich Coach Joe Enochs zuversichtlich: “Sechzig ist hinter den Erwartungen geblieben, hat auch das erste Spiel 2023 verloren und jetzt geht’s für beide Mannschafen um drei wichtige Punkte. (…) Wir haben gut gearbeitet, die Fehler, die wir gemacht haben, angesprochen. Und wenn wir eine konzentrierte Leistung bringen, so wie gerade in der 2. Halbzeit gegen Oldenburg, dann sind wir in der Lage, auch dort zu punkten oder zu gewinnen.”

1860 am Wochenende: U15 testet gegen KSC und Meppen

Die Mannschaften des TSV 1860 sind auch am Wochenende wieder im Einsatz. Während die Damen noch pausieren, gibt es bei nahezu allen Nachwuchsmannschaften Spiele zu sehen.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 21.01.

10.30 Uhr: U17 – SV Planegg-Krailling -:-
14.00 Uhr: Profis – FSV Zwickau -:-
14.00 Uhr: Türkgücü München Herren – U19 -:-
16.00 Uhr: U16 – SV Grödig U18 -:-

Die U11 und die U12 der Löwen nehmen am Samstag an Hallenturnieren in Weichs teil.

Sonntag, 22.01.

10.30 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U14 – U13 -:-
13.00 Uhr: U19 – SV Wacker Burghausen -:-
14.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U15 -:-
14.55 Uhr: Karlsruher SC – U15 -:-
15.30 Uhr: Fußball-Talente Freiham U15 – U14 -:-

Die U10 wird ihr Können unter dem Dach am Wochenende unter Beweis stellen und am Samstag und Sonntag den Budenzauber in Gerolstein bereichern.