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Thomas Enn: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860 München

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TSV 1860 FC Memmingen U19 Aufstieg
Die Freude war groß, als der Aufstieg eingetütet war

Ich blicke auf ein durchwachsenes Jahr 2022 mit dem TSV 1860 München zurück. So wirklich überzeugen konnte mich die Profi-Mannschaft nur zu Beginn der aktuellen Saison. Mehr Freude machten mir andere andere Sportler aus unserem Verein.

Was war dein Highlight des Jahres 2022 rund um den TSV 1860 München?

Irgendwie gab es für mich nicht DAS Highlight des Jahres. Die Rückrunde 21/22 verlief viel zu holprig. Nur Dank der Pleite von Türkgücü kamen wir jeden zweiten Spieltag irgendwie in Schlagdistanz der Aufstiegsplätze und waren am nächsten Spieltag wieder weg. Am Ende ist es ja mit Platz 4 und der Qualifikation für den DFB-Pokal gerade nochmal so gut gegangen. Insofern war unsere Feier nach dem 6:3 gegen Dortmund im Schinkenpeter vielleicht mein Highlight, weil es einfach schön war in exqusiter Runde auf die Löwen und das erreichte Minimalziel anstoßen zu können. Die Hinrunde 21/22 fing toll an, aber ab Oktober ist uns ja bekanntlich auch die Luft ausgegangen…

Abseits der Profis hat mich im Jahr 2022 beim TSV 1860 der Aufstieg der U19 sehr gefreut und der Besuch beim Bundesliga-Boxen hat auch einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Ich würde mich sehr freuen, wenn es eine Möglichkeit gäbe, bald wieder eine Bundesliga-Riege mit dem Löwen auf der Brust ins Rennen zu schicken.

Außerdem hat mich sehr gefreut, dass meine Schulfreundin Sarah mit ihrem Sohn zu einem Spiel mitgekommen ist. Der (nicht mehr ganz so) Kleine war von Beginn an mit vollem Herzblut bei der Sache und wird hoffentlich auch in Zukunft mal wieder ins Stadion kommen. Es ist immer schön, Fannachwuchs hinzukommen zu sehen. Das finde ich eigentlich noch schöner als zum Beispiel das 4:1 gegen Duisburg.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Die erste Hälfte beim 4:1 gegen Duisburg war spielerisch aus meiner Sicht die beste Leistung seit langem und bleibt in diesem Kalenderjahr unerreicht. Wahnsinn, wie wir die hergespielt haben! Und Wahnsinn, wie das verloren gegangen ist…

Welcher Spieler ist dein persönlicher „Spieler des Jahres“?

Da tue ich mir schwer. So richtig konstant mit Top-Leistungen sehe ich eigentlich nur Marco Hiller und mit Abstrichen Yannick Deichmann. Marcel Bär hatte eine tolle Rückrunde und wurde Torschützenkönig. In der Hinrunde der aktuellen Saison hat sich aus meiner Sicht niemand aufgedrängt. Auch nicht Verlaat, der aus meiner Sicht noch ziemlich an seinem Stellungsspiel arbeiten muss. Sehr positiv fand ich Fynn Lakenmacher und Meris Skenderovic, die den Ausfall von Bär lange wesentlich besser als gedacht kompensiert haben.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein „Tor des Jahres“!

Das Tor von Fynn Lakenmacher zum 2:0 gegen Meppen von seiner Schönheit her. Sensationell, wie er da den Ball annimmt, sich um den Gegner dreht und ihn dann brachial in die Maschen drischt.

Vom Jubel her das 1:0 von Skenderovic in Verl/Paderborn. Infernalischer Torjubel über einen Siegtreffer in der Nachspielzeit. Besser geht’s nicht!

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Das andauernde Gepoker von Michael Köllner, die Konfiszierung der Ismaik-kritischen Utensilien am Eingang beim Spiel gegen Meppen samt der ganz schwachen fadenscheinigen Ausrede im Nachgang und das Rumgeeiere aller Beteiligten beim Thema Stadion. In absteigender Reihenfolge.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2023 ändern?

Man sollte endlich mal anfangen, nur Geld auszugeben, was man auch in der Kasse hat. Mit allen Konsequenzen. Sonst wird man nie auf einen grünen Zweig kommen und auf alle Zeit ein finanzielles Fass ohne Boden bleiben. Außerdem wäre es sehr wünschenswert, endlich beim Thema Stadion weiterzukommen.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2023: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Ich glaube, es geht aufwärts und Elversberg wird noch einbrechen. Trotzdem wird es für die Löwen am Ende nur für Rang 5 langen. Ich glaube, Michael Köllners Mannschaft wird am Ende wieder die Puste ausgehen. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen! Passiert selten genug beim TSV 1860 München.

Die weiteren Jahresrückblicke

sechzger.de schaltet auf Weihnachtsbetrieb um

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Symbolbild Weihnachten TSV 1860 München Christbaumkugel Schnee Trainingsgelände

Heute ist Heiligabend und in den nächsten Tagen werden die meisten Löwenfans einfach die Ruhe unterm Christbaum mit ihren Liebsten genießen wollen. So auch die sechzger.de Redakteure, deswegen schalten wir bis 02.01.2023 auf Weihnachtsbetrieb um.

Stade Zeit auch bei sechzger.de

Wir werden in den nächsten Tagen auch etwas kürzer treten, um möglichst viel Zeit mit unseren Familien verbringen zu können. Oder in den Skiurlaub zu fahren. Da wir nicht davon ausgehen, dass es zwischen den Jahren dramatische Neuigkeiten beim TSV 1860 München geben wird, werden wir die Berichterstattung etwas einschränken.

Sechzig um sieben fällt ein paar Tage aus

Die “Tageszusammenfassung” der Meldungen rund um die Löwen, den e.V. und die dritte Liga wird bis zum 02.01.2023 pausieren. Am nächsten Tag brechen die Löwen ins Trainingslager nach Belek auf und wir gehen davon aus, dass es nicht nur auf dem Trainingsplatz, sondern auch nachrichtentechnisch wieder zur Sache gehen wird. Und ab da sind wir natürlich für Euch wieder voll am Ball.

Sechzger.de Weihnachtsbetrieb wird trotzdem alle wichtigen News melden

Bis dahin checken wir natürlich alle Nachrichten rund um unseren Verein und werden Euch alles Wichtige als Einzelmeldung verkünden. Das heißt, Ihr verpasst bei uns keinen Transfer, kein Transfergerücht und auch sonst nichts. Außerdem bringen wir für Euch die persönlichen Jahresrückblicke der sechzger.de Redakteure und vielleicht den ein oder anderen Bericht vom Groundhopping in fernen Ländern.

Frohes Fest und guten Rutsch

Damit wünschen wir Euch ein frohes Fest und einen guten Rutsch. Wir sind sehr gespannt, wie es 2023 bei unserem geliebten TSV 1860 weiter gehen wird. Natrlich freuen wir uns schon drauf, Euch wieder Alles zu berichten. Wir hoffen, dass Ihr uns auch im neuen Jahr gewogen bleibt und sich eine arme Sau unter unseren Redakteuren an einem Montag im Mai schwer verkatert ein Sechzig um sieben mit Inhalten der Aufstiegsfeier aus Giesing aus den Fingern saugen muss.

Giesinger Gedanken: Frohe Weihnachten, liebe Löwen!

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Pyro der 1860-Fans in Münster

Heute ist Heiligabend und ich möchte allen Löwen frohe Weihnachten wünschen. Ich bin weder besonders religiös noch ein besonders ausgeprägter Familienmensch, aber Heiligabend ist trotzdem etwas Besonderes. Ein Abend, den man mit seinen Liebsten und den wichtigsten Menschen in seinem Leben verbringen will.

Der Wichtigste fehlt an Heiligabend

Mir ist leider dieses Jahr nicht vergönnt, Heiligabend mit dem wichtigsten Menschen in meinem Leben zu verbringen: meinem Sohn. Er ist dieses Jahr bei seiner Mutter und wird hoffentlich einen schönen Abend haben. Ich werde zu meinen Eltern gehen und versuchen Ihnen einen schönen Abend mit ihrem Sohn zu bieten. Ich weiß schließlich, wie es sich anfühlt, Weihnachten ohne seinen Sohn verbringen. Ich hoffe, dass sie sich darüber freuen und es einigermaßen lustig wird. Ich freue mich aber schon wahnsinnig auf morgen Abend, denn da ist er bei mir. Und er wird dank eines 1860-Allesfahrers ein unglaublich geiles Weihnachtsgeschenk bekommen. Diese wunderbare Geste macht mich so wahnsinnig glücklich und spiegelt geradezu kitschig den Zusammenhalt in der Löwenfamilie und den Geist von Weihnachten wider. 1860 Dank an dieser Stelle!

Einfach mal einen Abend nicht streiten

Leider sind solche Gesten so unglaublich selten geworden und ich frage mich stattdessen, warum es eigentlich nicht möglich ist, dass man auch als getrennte Familie wenigstens den Weihnachtsabend gemeinsam verbringen kann. Und all die Konflikte einfach mal für ein paar Stunden ruhen lassen kann. Seit nun fast drei Jahren befinden wir uns durch die Pandemie und einen vom Zaun gebrochenen Krieg in einem ständigen Ausnahmezustand, der mich – und Euch wahrscheinlich auch – wahnsinnig viel Energie gekostet hat und immer noch kostet. Da muss die ganze Streiterei mit Menschen, die man eigentlich mag und mit denen man auf einer Seite steht, nicht auch noch sein.

An der Löwenfamilie scheitert sogar der heilige Geist

Das gilt sowohl für meine gescheiterte Familie als auch für die Löwenfamilie. Die befindet sich ja fast seit Christi Geburt im Streit mit sich selbst. Ich weiß, es gibt viel, was uns trennt innerhalb der Löwenfamilie. Wir streiten uns über die Rolle, die “Investoren” in Vereinen inne haben sollten, über 50+1, über Sinn und Unsinn eines Konsolidierungskurses, über das richtige Stadion für 1860, über potentielle Neuzugänge und manchmal darüber, ob Lex besser geschossen oder abgespielt hätte. Letztes Beispiel: die Besucherzahl des Adventssingens im Sechzgerstadion. Wie man sich da so leidenschaftlich über die Zahl der Anwesenden streiten kann, hat mich wirklich traurig gemacht.

Am Ende wollen wir alle das Beste für den TSV 1860 München. Trotzdem wird es wahrscheinlich nicht mal der Heilige Geist schaffen, alle Löwen gemeinsam an einem Seil in eine Richtung ziehen zu lassen. Und der hat immerhin die unbefleckte Empfängnis zu Stande bekommen…

Frohe Weihnachten mit den Ramones

Aber wisst Ihr was? Heute Abend habe ich einfach keinen Bock zu streiten! Um es mit den Göttern des Punkrock und dem unbestritten besten Weihnachtslied aller Zeiten zu sagen: Merry Christmas, I don’t want to fight tonight.

Ich hoffe, dass bei Euren Bescherungen heute Abend keine roten Schals verschenkt werden. Und wenn doch: bitte so reagieren wie im Video!

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten, liebe Löwen!

 

Noch einmal knapp 10.000 Euro Strafe wegen Pyrotechnik für 1860

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SC Freiburg II TSV 1860 München 16 Spieltag 2022 23 (7)

Der DFB hat die dritte Geldstrafe in einer Woche für den TSV 1860 München wegen dem Einsatz von Pyrotechnik verhängt. Dieses Mal wird das Auswärtsspiel beim SC Freiburg II sanktioniert.

Rund 10.000€: TSV 1860 muss für Pyrotechnik zahlen

6.300€ wurden am Mittwoch fällig, ganze 28.400€ waren es gestern für die Spiele in Elversberg und zuhause gegen Essen. Heute kamen wie bereits angekündigt weitere 9.800€ Strafe für den TSV 1860 München hinzu, Hintergrund ist der Einsatz von Pyrotechnik beim Auswärtsspiel im Dreisamstadion gegen den SC Freiburg II. Immerhin etwa 3.000€ können für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen eingesetzt werden, was bis Ende April nachgewiesen werden muss. Insgesamt belaufen sich die Strafen in der Saison 2022/23 nun auf bereits 47.300€, acht Vorfälle wurden dabei berücksichtigt.

Die Gastgeber wiederum erhielten für ihr Intro vor Anpfiff eine Geldstrafe in Höhe von 8.400€.

Ticketbörse beim TSV 1860 ab Januar

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Karten für die Spiele von Münchens großer Liebe sind seit Langem Mangelware. Das weiß jeder. Um nun ungenutzte Jahreskarten einfach weitergeben zu können, wird pünktlich zum Rückrundenstart eine Ticketbörse für die Fans des TSV 1860 München eingerichtet.

Zweitmarkt-Plattform für Jahreskartenbesitzer

Die Geschäftsführung der KGaA möchte mehr Löwenfans den Stadionbesuch ermöglichen. Dazu wird, wie 1860 auf seiner Website bekannt gab, vor dem Start der Rückrunde ein “Offizieller Ticket-Zweitmarkt” eingerichtet. Auf dieser Plattform sollen Jahreskartenbesitzer, die aus verschiedenen Gründen mal ein Spiel von Sechzig nicht im Grünwalder Stadion anschauen können, ihre Jahreskarte zum Weiterverkauf anbieten können.

Geschäftsführung hofft, dass weniger Plätze leer bleiben

Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer hofft, dass durch die Einführung der Ticketbörse weniger Plätze im Stadion leer bleiben und mehr Personen in den Genuss von 1860-Spielen im Grünwalder Stadion kommen. Offenbar soll der Service kostenpflichtig sein, denn Pfeifer jubiliert, “dass hierbei noch zusätzliche Ertragsquellen erschlossen werden, ist genial.“ Hoffen wir dass die Bearbeitungsgebühr oder was auch immer erhoben wird, im Rahmen bleibt und die Weitergabe von Tickets nicht an zu hohen Abgaben scheitert. Denn ungenutzte Plätze im Sechzgerstadion sind tatsächlich sehr ärgerlich. Daher hoffen wir, dass die Ticketbörse ein erfolgreiches Instrument für verhinderte Jahreskartenbesitzer wird.

Start der Ticketbörse des TSV 1860 am 10. Januar

Die Ticketbörse wurde gemeinsam mit LMS Sport entwickelt, die auch den bekannten und nicht bei allen Fans beliebten Ticketshop bereitstellen. Die Ticketbörse wird unter der Internetadresse des Ticketshops erreichbar sein. Die Tauschplattform wird am 10. Januar 2023 freigeschaltet. Wie genau sie funktionieren wird, ist noch nicht bekannt. Hierzu wird die KGaA im Vorfeld des Starts noch genauere Informationen veröffentlichen und einen FAQ-Katalog bereit stellen. Lassen wir uns überrachen und hoffen, dass das Angebot gut angenommen wird. So verfallen weniger Tickets und gleichzeitig können mehr Löwenfans die Heimspiele des TSV 1860 im Grünwalder Stadion besuchen. Das Spiel gegen Zwickau wird wohl das erste sein, für das Löwenfans die Tauschbörse nutzen können.

Thomas Spiesl: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860

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Das letzte Jahr war ein großes Auf und Ab für unsere Löwen. Auf Höhepunkte folgten Tiefpunkte, aber eines ist gewiss: Langweilig wird es mit dem TSV 1860 nie und das ist auch gut so. Wer jede Woche einen Sieg sehen will und diesen auch erwartet oder ansonsten nur rummeckert und sich nur beschwert, der soll sich bitte ins Schlauchboot am Müllberg verabschieden. Denn nur echte Fußballliebhaber sind in Giesing daheim und dort gehört neben dem Jubeln auch das Leiden dazu…
Mein Rückblick aufs Jahr 2022 mit dem TSV 1860:

Thomas Spiesl: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860

Was war dein Highlight des Jahres 2022 rund um den TSV 1860 München?

Mein Highlight 2022 war das Pokalspiel gegen Borussia Dortmund, da kann ich mich dem Jahresrückblick von Stefan Kranzberg nur anschließen. Schon Stunden vor dem Spiel konnte man in ganz Giesing diese besondere Stimmung förmlich spüren. Alle waren richtig erwartungsfroh und optimistisch, voller Vorfreude eben. Dass die T-Shirts am Hans-Mielich-Platz schon Stunden vor dem Fanmarsch ausverkauft und alle umliegenden Läden frühzeitig trockengelegt waren, damit kann ich leben. Beeindruckt hat mich eine alte Frau, die am Hans-Mielich-Platz aus dem Fenster ihrer Wohnung heraus mit den Fans gefeiert hat und sogar noch Bier verteilt hat. Besser kann man “Einmal Löwe – immer Löwe” für mich nicht in Bilder fassen. Der Fanmarsch: Ein Traum vom ersten bis zum letzten Meter. Das Spiel selbst war dann bekanntlich weniger erfolgreich, aber es war ein ganz besonderer Tag beim TSV 1860 und in ganz Giesing.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Mein Spiel des Jahres war das letzte Heimspiel der letzten Saison gegen Borussia Dortmund II am 14. Mai 2022. Das 6:3 zum Abschluss war nochmal ein echtes Spektakel auf Giesings Höhen, durch das wir uns zumindest den vierten Platz und damit die Pokalteilnahme sichern konnten. Mein Spiel des Jahres war die Partie aber weniger aus sportlichen Gründen, sondern weil ich am Tag zuvor meinen 40. Geburtstag gefeiert habe und zur Nachfeier am Tag darauf zwanzig Spezln nach Giesing eingeladen habe. Inklusive Schweinsbratenessen im Giesinger und natürlich dem Spiel im Grünwalder. Es war einfach ein rundum gelungener Tag, der auch sportlich erfolgreich war. Mit den Löwen ins neue Jahrzehnt quasi…

Mein Spieler des Jahres ist Fynn Lakenmacher

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Sechs Tore und drei Vorlagen in 17 Spielen sind zwar keine herausragende Bilanz, für mich ist Fynn Lakenmacher trotzdem mein Spieler des Jahres. Ja, das gebe ich offen und ehrlich zu, ich war und bin ein echter Sascha-Mölder-Fan. Und auf dessen Spuren wandelt Lakenmacher für mich. Er ist ein körperbetonter Stürmer, der sich auch für die Drecksarbeit nicht zu schade ist und der sich immer voll reinhaut. Gerne mehr davon in der Rückrunde!

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Mein Tor des Jahres war das 1:0 von Jesper Verlaat beim ersten Drittliga-Spiel der Hinrunde gegen Oldenburg am 6. August. Endlich wieder Fußball, endlich wieder Liga, endlich wieder Giesing, endlich wieder die Löwen und dann auch gleich ein Sieg und zwar einer der Moral. In diesem Spiel hat Verlaat gleich gezeigt, wie wertvoll er für unsere Sechzger ist und sein wird.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Die letzten Spiele der Vorrunde und noch vielmehr die teilweise nicht vorhandene Stimmung in den letzten Heimspielen. Ja es war Herbst oder Frühwinter, ja es waren auch unglückliche Ansetzungen am Montagabend dabei. Aber eines sollten die Fans immer: Voll hinter der Mannschaft stehen, egal ob es gerade läuft oder nicht und das darf man im Grünwalder Stadion auch erwarten. Da war in den letzten Wochen noch Luft nach oben… Auch wenn unsere Ansprüche in Sachen Stimmung natürlich höher sein mögen, als die der meisten Bundesligisten.

Geht da noch was in Sachen Aufstieg?

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2023 ändern?

Da bin ich ganz der Nostalgiker: Eigentlich gar nicht viel. Gerne ein paar mehr Siege und gerne etwas besseres Wetter bei den Heimspielen, ansonsten kann es gerne so weitergehen wie 2022. Wenn wir ehrlich sind, lieben wir alles doch genau so wie es jetzt ist (und hoffentlich auch bleibt)…

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2023: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Auf jeden Fall unter den Top drei. Für mich stand Trainer Michael Kölner nie ernsthaft in Frage und Verstärkungen sind gerne gesehen, aber keine Pflicht. Die Löwen packen das mit dem Aufstieg, gemeinsam mit einem guten Start ins Jahr 2023, möglichst vielen Punkten aus den ersten beiden Spielen (die ich aus dem Urlaub leider nur am Strand auf dem Laptop verfolgen kann) und dann gerne wieder mit einem Spektakel gegen Dresden, bei dem ich dann endlich auch selbst wieder live dabei sein werde. Und der Höhepunkt 2023 wird die Aufstiegsfeier im Mai – soviel steht für mich schon vorab fest.

Skilöwe Linus Straßer rast in Madonna di Campiglio aufs Podium

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Linus Straßer bei WM-Slalom in Lauerstellung

Linus Straßer ist in Madonna di Campiglio beim Nachtslalom Dritter geworden. Es siegte der Schweizer Daniel Yule vor dem Norweger Henrik Kristoffersen.

Linus Straßer auf dem Podium in Madonna di Campiglio

Als frisch gebackener Papa ist Linus Straßer in Madonna di Campiglio auf die Strecke zurückgekehrt. Beflügelt durch die Geburt seines ersten Kindes konnte der Skilöwe einen starken dritten Platz einfahren. Wie Straßer sich dem BR gegenüber äußerte, war er nicht mit großer Erwartungshaltung ins Rennen gegangen: “Mir hat vor dem Rennen etwas der Speed gefehlt.”

Gute Ausgangslage nach dem ersten Durchgang

Bereits im ersten Durchgang lag der 30-Jährige auf dem 3. Rang. Mit einer halben Sekunde Rückstand auf den norwegischen Jungstar Lucas Braathen lag Straßer in einer guten Ausgangsposition. Wenn er den oberen Streckenteil etwas zügiger absolviert hätte, wäre ein geringerer Abstand auf Braathen durchaus möglich gewesen.

Starke Leistung im unteren Teil sichert Straßer Rang 3

Im zweiten Durchgang verlor er im oberen Streckenteil erneut Zeit auf den zu diesem Zeitpunkt führenden Yule. Im unteren Teil konnte er erneut aufholen und lag bei Zieldurchfahrt mit nur 18 Hundertsekunden Rückstand auf dem dritten Rang.

Oben standen nur noch Loic Meillard (Schweiz) und Brathen. Meillard schied aus und Brathen legte eine suboptimale Fahrt in den italienischen Schnee. Damit blieb Straßer auf Rang drei und stand bei der Siegerehrung in Madonna auf dem Stockerl. Daniel Yule siegte mit 0,08 Sekunden vor dem Norweger Kristoffersen.

Zwei weitere Deutsche in den Top 30

Für den deutschen Skiverband gab es weiteren Grund zum Jubeln. Zwei weitere deutsche Starteter konnten sich für den zweiten Lauf qualifizieren und diesen auch beenden. Am Ende wurde Sebastian Holzmann 20. (+ 1,95 Sekunden) und Anton Tremmel belegte Rang 23 (+ 2,23 Sekunden).

Straßer freut sich auf ruhige Tage

Der bekennende Löwenfan zeigte sich nach dem Rennen im Interview mit dem BR sehr zufrieden. Nach der Geburt seiner Tochter zu Beginn dieser Woche freute sich Straßer auf ein paar ruhige Tage mit seiner Frau und dem Baby. Sechzger.de gratuliert herzlich zum dritten Platz und wünscht ebenfalls ein paar ruhige Tage. Die Väter in der Redaktion drücken ganz besonders die Daumen, dass sich das Töchterlein an Papas Wunsch hält…

Weiter geht’s im Weltcup bereits am 28.12. mit der Abfahrt in Bormio. Am 04.01. steht für Linus dann das Heimrennen in Garmisch an.

 

Sechzig um Sieben: Präsidium veröffentlicht Weihnachtsbrief

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Sechzig um Sieben: Spielbetriebs-GmbH macht Nägel mit Köpfen

Sechzig um Sieben, heute über den Weihnachtsbrief, den das Präsidium des TSV 1860 veröffentlicht hat, dem Jahresrückblick von Stefan Kranzberg, neuen Pyro-Strafen für die Löwen und mehr.

Präsidium veröffentlicht Weihnachtsbrief

Das Präsidium des TSV 1860 hat das Jahr 2022 mit einem Weihnachtsbrief abgeschlossen. In dem Schreiben widmen sich Robert Reisinger, Hans Sitzberger und Heinz Schmidt allen Aktiven rund um den TSV 1860, der UNESCO sowie den “Internet-Maulhelden”. Den Weihnachtsbrief des Präsidiums findet ihr hier.

Jahresrückblick von Stefan Kranzberg

“Es ist mit Dir nicht immer leicht…” Diese Zeile aus dem Lustfinger-Klassiker “Löwenmut” trifft einfach immer und immer wieder auf die Löwen zu. Sechzger.de-Reporter Stefan Kranzberg hat sein persönliches Resümee aus dem Jahr 2022 gezogen. Er blickt zurück auf sein Highlight des Jahres, das Spiel des Jahres, den Spieler des Jahres und mehr. Unterlegt hat Stefan seinen Rückblick mit sehenswerten Videos. Klickt euch rein!

Neue Pyro-Strafen gegen die KGaA

Die KGaA des TSV 1860 München bekommt erneut Rechnungen vom DFB – es handelt sich um die Strafzahlungen hinsichtlich weiterer Pyro-Vergehen rund um die Spiele gegen Elversberg und Essen. Das Strafen-System sieht mittlerweile eine Bestrafung pro eingesetztem Gegenstand vor. In Elversberg zählte der DFB 28 solcher strafbaren Objekte, hinzu kommen mindestens sechs geworfene Getränkebecher. Im Heimspiel gegen Essen wiederum kamen mindestens 48 Fackeln oder Rauchbomben zum Einsatz. Es werden daher insgesamt 28.400€ fällig. Auch die Essener müssen nach ihrem feurigen Gastspiel in München blechen: knapp 9.000 Euro werden hier fällig.

Gestern vor 4 Jahren: Heimsieg gegen Lautern

Zum Abschluss eines großartigen Jahres, in dem – nach dem Doppelabstieg 2017 – Sechzig durch die Rückkehr in Sechzgerstadion, die fortgesetzte Rückbesinnung auf alte Werte und den sofortigen Wiederaufstieg aus der Regionalliga Bayern, seinen Fans viel Freude bereitet hatte, pilgerten natürlich auch zwei Tage vor dem Weihnachtsfest die üblichen 15.000 Anhänger ins Stadion, um ihre Löwen nochmal zum Sieg zu brüllen. Beim 2:1-Sieg gegen die Roten Teufel trafen Efkan Bekiroglu und Quirin Moll bei winterlichen Verhältnissen für die Löwen.

 

Weitere Geldstrafe wegen Pyrotechnik für den TSV 1860 München

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TSV 1860 München RWE Rot Weiss Essen 20221114 (124) Pyrotechnik Westkurve

Bereits gestern erhielt der TSV 1860 München eine Geldstrafe für den Einsatz von Pyrotechnik. Nun kommen zwei weitere Vorfälle hinzu.

Pyrotechnik beim TSV 1860 gegen Elversberg und Essen: 28.400€

Für den Einsatz von Bengalos und Rauchbomben haben die Löwen nun in zwei weiteren Fällen eine Geldstrafe kassiert. Konkret betroffen sind die Spiele auswärts in Elversberg sowie im Grünwalder Stradion gegen Rot-Weiß Essen, bei denen jeweils im Bliock des TSV 1860 München Pyrotechnik gezündet wurde. Das Strafensystem sieht mittlerweile eine Bestrafung pro eingesetztem Gegenstand vor. In Elversberg zählte der DFB 28 solcher strafbaren Objekte, hinzu kommen mindestens sechs geworfene Getränkebecher. Im Heimspiel gegen Essen wiederum kamen mindestens 48 Fackeln oder Rauchbomben zum Einsatz. Insgesamt werden daher 28.400€ fällig. RWE muss für Pyrotechnik im Gästeblock des Sechzgerstadions knapp 9.000€ an den DFB überweisen.

Bereits sieben Vorfälle wurden durch den DFB geahndet und mit einer Geldstrafe belegt. In der 3.Liga führen die Löwen die Strafentabelle mit nun 37.500€ mit großem Abstand an. Auf Platz zwei liegt Aufsteiger Rot-Weiß Essen mit 25.000€, dahinter folgt Halle mit knapp 18.000€.

Auch für das Auswärtsspiel in Freiburg dürfte noch eine Strafe folgen. Während die Heimseite das Spiel mit einem sehenswerten Intro inklusive Feuerwerk hinter der Tribüne einleitete, wurde im Gästeblock auf Seiten des TSV 1860 München während der gesamten 90 Minuten immer wieder Pyrotechnik eingesetzt.

1860-Präsidium veröffentlicht Weihnachtsbrief

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Präsidium MV 2022 1860 reisinger schmidt sitzberger zukunft
Das frisch im Amt bestätigte Präsidium

Das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. um Präsident Robert Reisinger und seine Vizes Heinz Schmidt und Hans Sitzberger hat den Weihnachtsbrief des e.V. für 2022 veröffentlicht.

Lob an die Ehrenamtlichen, Schelte für “Maulhelden”

Neben großem Dank an alle beim TSV 1860 aktiven – seien es Trainer, Angestellte, Sportler oder Ehrenamtliche sowie Mitglieder – lobte das Präsidium in seinem Weihnachtsbrief auch die hohe Mitgliederzahl (über 24.000) und erwähnte den hohen Stellenwert von Sportvereinen für die UNESCO.

Viele Menschen in den Abteilungen und unter unseren Förderinnen und Förderern packen tagtäglich und ganz selbstverständlich bei den Löwen mit an. Sie sind keine Internet-Maulhelden, sondern weben als Mitglieder im realen Leben uneigennützig am grün-goldenen und weiß-blauen Netz, das unseren Verein verbindet und zusammenhält.

Für die Online-Kommentatoren verschiedener Blogs hatte das Präsidium auch noch eine besondere Nachricht parat: die vielen ehrenamtlich engagierten Mitglieder seien das, was den Verein ausmache und nicht die Internet-Maulhelden.

WEIHNACHTSBRIEF 2022, PRÄSIDIUM

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Ehrenamtliche, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Förderinnen und Förderer,

vielen DANK für Euren Einsatz während des vergangenen Jahres im Zeichen des Löwen. Ob als ehrenamtliche Übungsleiter, Ausbilder und Funktionäre in den Amateur-Abteilungen, als haupt- und nebenberuflich Beschäftigte auf der Geschäftsstelle, als Sportlerinnen und Sportler oder als fördernde Mitglieder – Eure Leidenschaft, Euer Engagement, Eure Kreativität und Eure Innovationskraft machen unseren Verein bedeutsam.

In Deutschland gibt es in Summe rund 90.000 Sportvereine mit 27.8 Millionen Mitgliedern. Unserer hat im Herbst diesen Jahres erstmals in seiner langen Geschichte die Schwelle von 24.000 Mitgliedern überschritten. Die Löwen zählen heute zu den 30 mitgliederstärksten deutschen Sportvereinen. Beim TSV München von 1860 treiben wir zusammen Sport, fiebern als Fans mit, schaffen soziale Räume, sorgen für vielfältige Angebote in allen Altersstufen, fördern die Persönlichkeitsentwicklung und pflegen unsere Vereinskultur. Kurzum: Wir tragen zum Gemeinwohl in unserer Gesellschaft bei.

Seit dem vergangenem Jahr führt die Deutsche UNESCO-Kommission die „Gemeinwohlorientierte Sportvereinskultur“ im bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Sportvereine und ihr mitgliederbasiertes Vereinswesen gelten als kulturell bedeutsames und besonders schützenswertes Gut. Das Expertenkomitee beschreibt Sportvereine als „Lernort für gesellschaftliche Wertevermittlung“. Nach Ansicht des Sachverständigenrats prägen sie das gesellschaftliche Leben in Deutschland und bieten vielfältige Möglichkeiten der Partizipation und der zivilgesellschaftlichen Teilhabe, die Angebote des öffentlichen Bildungssystems ergänzen.

Mehr als 200 Jahre reichen die Anfänge des Sportvereinswesens zurück. Fast schon so lang ist auch der TSV München von 1860 ein aktiver Teil davon. Wörtlich heißt es bei der UNESCO: „Zur traditionellen Sportvereinskultur gehören regelmäßig stattfindende Mitgliederversammlungen, Umzüge, Sport- und Vereinsbälle, Sportfeste mit benachbarten Vereinen oder die Beteiligung an Straßenfesten. Hinzu kommt die wachsende Fankultur in vielen Sportarten. Auch die Zuwanderung hat einen wichtigen Beitrag zur Lebendigkeit des Sportvereinswesens in Deutschland und zum gegenseitigen interkulturellen Verständnis beigetragen.“

Die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes ist eine Auszeichnung für uns alle. Viele Menschen in den Abteilungen und unter unseren Förderinnen und Förderern packen tagtäglich und ganz selbstverständlich bei den Löwen mit an. Sie sind keine Internet-Maulhelden, sondern weben als Mitglieder im realen Leben uneigennützig am grün-goldenen und weiß-blauen Netz, das unseren Verein verbindet und zusammenhält.

Allen Löwinnen und Löwen mit ihren Familien und Freunden wünschen wir ein angenehmes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und Gesundheit.

Wir sind der Verein!

Ihre Robert Reisinger, Heinz Schmidt und Hans Sitzberger