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Heute vor vier Jahren: 1860-Kaiserslautern (fast) unter dem Christbaum

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Zu einem außergewöhnlich späten Zeitpunkt im Jahr empfing – heute vor vier Jahren – der TSV 1860 den 1. FC Kaiserslautern. Das letzte Spiel des Jahres war gleichzeitig der Rückrundenauftakt der Premierensaison der Löwen in der 3. Liga. Das Hinspiel Ende Juli hatte Sechzig als frisch gebackener und umjubelter Aufsteiger gegen den – erstmals in die Drittklassigkeit gestürzten – Absteiger vor 42.000 Zuschauern auf dem Betzenberg unglücklich kurz vor Schluss mit 0:1 verloren.

Kaiserslautern hinter den eigenen Ansprüchen

Vor dem 20. Spieltag fanden sich beide Teams im Mittelfeld der Tabelle wieder. Für die von Daniel Bierofka trainierten Löwen waren die mit fünf Siegen und acht Unentschieden erzielten 23 Punkte und Platz 12 durchaus respektabel. Allerdings hatte man sonntags zuvor – ebenfalls auf Giesings Höhen – eine bittere 1:3-Niederlage gegen Carl-Zeiss Jena hinnehmen müssen.  Für die Pfälzer, deren Bilanz einen Sieg mehr und ein Unentschieden weniger als die Löwen, und damit 25 Punkte und den 10. Rang aufwies, war dies deutlich zu wenig. Die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga war das klare Saisonziel bei den Roten Teufeln gewesen.

Der LÖWENBOMBER mit einem durchaus wichtigen Hinweis an diesem Wintertag

Natürlich 15.000 auf Giesings Höhen

Zum Abschluss eines großartigen Jahres, in dem – nach dem Doppelabstieg 2017 – Sechzig durch die Rückkehr in Sechzgerstadion, die fortgesetzte Rückbesinnung auf alte Werte und den sofortigen Wiederaufstieg aus der Regionalliga Bayern, seinen Fans viel Freude bereitet hatte, pilgerten natürlich auch zwei Tage vor dem Weihnachtsfest die üblichen 15.000 Anhänger ins Stadion, um ihre Löwen nochmal zum Sieg zu brüllen. Trotz Glatteis und winterlichen Verhältnissen.

Löwen wollen siegreichen Jahresabschluss

Und das Team um Kapitän Sascha Mölders legte gleich engagiert los und erspielte sich zahlreiche Chancen – allerdings ohne ausreichende Präzision im Abschluss. Umgekehrt hatten die Löwen Glück, als ein Schuss von Jenek Sternberg nach einer knappen halben Stunde gegen den Pfosten des von Marco Hiller bewachten Tores klatschte. Jener Sternberg musste dann kurz vor der Pause frühzeitig das Feld mit einer Ampelkarte verlassen, nachdem er zweimal Stefan Lex überhart gefoult hatte.

Molls Siegtor kurz vor Schluss

Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff setzte 1860 seinen personellen Vorteil auf dem Feld in Zählbares um: Efkan Bekiroglu traf mit einem beherzten Schuss aus 23 Metern ins rechte Eck. Die Euphorie auf den Rängen währte genau 13 Minuten. Dann zeigte Kaiserslauterns Timmy Thiele eine starke Reaktion und erzielte nach einer Ecke, die Marco Hiller noch pariert hatte, per Kopf den Ausgleich. Sechzig nun verunsichert, der FCK sogar mit der Chance zur Führung. Letztlich wurde die Partie dann durch eine Standardsituation entschieden: Eine Steinhart-Freistoßhereingabe versuchte der zur Pause für Daniel Wein eingewechselte Romualt Lacazette zu verwerten. Kaiserlauterns Goalie Hesl konnte abwehren, Quirin Moll bedankte sich mit einem Abstauber (85.) – und Giesing kochte.

Abschied von einem großartigen Jahr 2018: Spieler & Fans

1860 & Kaiserslautern bleiben in der 3. Liga

Sechzig überwinterte auf einem einstelligen Tabellenplatz, schien im Frühjahr bereits gerettet, brachte sich dann mit fünf Niederlagen in Serie nochmal in akute Abstigsgefahr, um am Saisonende dann noch den 12. Platz zu erreichen. Und Kaiserslautern? Den eigenen Ambitionen wurden das Team von Sascha Hildmann (der kurz vor dem hier besprochenen Duell erst Michael Frontzeck auf der Bank beerbt hatte) in dieser Saison nie gerecht. Allerdings hatte man mit dem Abstiegskampf auch nichts zu tun. Am Ende stand ein 9. Rang in der 3. Liga

Sechzig um sieben: Die Gerüchteküche bei 1860 nimmt den Betrieb auf

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Nach den drei Testpielen des TSV 1860 München verfestigen sich erste Erkenntnisse, was den Kader für die Rückrunde angeht. Die Löwen sollen wohl mindestens eine Verstärkung bekommen und drei Profis sollen sich wohl ein neues Betätigungsfeld suchen. Unter diesen Bedingungen ist es keine Überraschung, dass die Gerüchteküche bei 1860 langsam den Betrieb aufnimmt.

Transferfenster öffnet sich bald – Gerüchteküche bei 1860 kommt in Fahrt

Ab dem 01.01. dürfen die Vereine neue Spieler unter Vertrag nehmen und nicht mehr erwünschte oder benötigte Spieler an andere Clubs abgeben. Trainer Michael Köllner deutete mehrmals an, dass er mindestens einen Spitzenspieler für die Rückrunde als Verstärkung wünscht. Der Merkur hat erfahren, dass Sponsoren einen Budgetnachschlag in sechsstelliger Höhe bereitstellen wollen, um Köllner nach der Transferoffensive im Sommer auch im Winter einen weiteren Wunschspieler unter den Christbaum zu legen. Nachdem der Transfer von Lukas Rupp wohl an den dessen Gehaltsforderungen gescheitert ist, nennt der Münchner Wochenanzeiger sechs mögliche Kandidaten für das Mittelfeld. Das Blatt hält Kammerbauer, Mörschel, Klingenburg, Cigerci, Stendera und Didavi für realistische Kandidaten, um das Mittelfeld der Löwen zu verstärken.

Drei mögliche Abgänge

Die Gerüchteküche bei 1860 beschäftigt sich auch mit potentiellen Abgängen. Hier verdichten sich die Anzeichen, dass Quirin Moll, Marius Willsch und Lorenz Knöferl Giesing verlassen sollen. Interessant wird sein, ob besonders Moll und Willsch aufgrund mangelnder Spielpraxis neue Arbeitgeber zu ähnlichen Bezügen wie bei 1860 finden oder doch das Ende ihrer Verträge absitzen (müssen). Auch Kevin Goden wird immer wieder als möglicher Abgang genannt. Obwohl er bei den Amateuren überzeugt und es auf 14 Scorerpunkte brachte, werden ihm wohl keine Chancen mehr bei den Profis eingeräumt. Bleibt Goden also bei der U21 oder bekommt ein attraktives Angebot aus der dritten Liga?

Schmankerl aus den 30er-Jahren

Michael Stoffl recherchierte im Kölner Stadtarchiv und entdeckte erstaunliche Geschichten über zurückgelassene Fahnen und Schwarzmarkthandel bei Löwenspielen zum Schmunzeln.

6.300 € Strafe für 1860

Die durchaus beeindruckende Choreo vor dem DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund hat eine Strafe in Höhe von 6.300 € zur Folge. 2.100 € davon können die Löwen für gewaltpräventive Maßnahmen ausgeben. Damit rückt Sechzig in der Strafentabelle auf Rang 6 vor. Wie in der richtigen Tabelle

News aus der dritten Liga

Dynamo Dresden mit 2:2 gegen Sampdoria Genua

Im Trainingslager von Belek ließ Dynamo Dresden im Testspiel gegen Sampdoria Genau aufhorchen. Nach einem 2:0 Rückstand konnten die Dresdner gegen den Serie-A-Club noch ausgleichen und den Italienern ein 2:2 abtrotzen.

Weitere Testpielergebnisse von Drittligisten

Wehen Wiesbaden – Waldhof Mannheim 2:0

FC Ingolstadt  – 1. FC Heidenheim 0:1

1. FC Magdeburg  – FSV Zwickau 2:3

VfL Bochum – SC Verl 0:2

FC Metz – SV Elversberg 2:1

1. FC Köln – SV Meppen 1:0

Verl: Cyrill Akono vor Wechsel nach Dortmund

Der 22-jährige Stürmer äußerte sich sehr positiv, was einen Wechsel zum BVB II angeht. Es sei zwar noch nichts unterschrieben, aber er “gehe davon aus, dass es mit dem Wechsel klappt.” In dieser Saison brachte es Akono auf vier Tore und eine Vorlage für den SC Verl.

Damit habt Ihr ein letztes Mal in 2022 von mir erfahren, was rund um die Löwen und die dritte Liga so läuft. Ich danke Euch, dass Ihr den größten aller Vereine bei uns verfolgt! Ich hoffe, Ihr bleibt uns auch 2023 gewogen. Frohes Fest, guten Rutsch und blau bleiben!

Pyroshow im DFB-Pokal: Geldstrafe für den TSV 1860

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TSV 1860 BVB Borussia Dortmund DFB Pokal Grünwalder Stadion Saisonrückblick

Da waren die Damen und Herren aber lange mit dem Zählen beschäftigt… Knapp ein halbes Jahr nach dem Pokalspiel gegen Borussia Dortmund verhängte der DFB nun eine Geldstrafe gegen den TSV 1860 München.

Geldstrafe für den TSV 1860

“Mindestens 18 bengalische Fackeln und Blinker” will der DFB am 29.07. in der Westkurve gesehen haben und belegte die Löwen nun mit einer Strafe in Höhe von 6.300 Euro. Davon kann der TSV 1860 immerhin 2.100 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dies muss dem DFB bis zum 30. April 2023 nachgewiesen werden.

Zur Fotogalerie des Pokalspiels gegen den BVB geht es HIER!

Gastartikel Michael Stoffl: Fundstück der Woche

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Michael Stoffl Flagge Titelbild

Kurz vor Weihnachten haben wir noch ein Schmankerl aus der Historie unseres geliebten Vereins für Euch. Unser Leser Michael Stoffl („In 90 Minuten um die Welt“) ließ uns einen überaus interessanten Artikel zu Geschehnissen in den Jahren 1931 und 1933 zukommen, den wir Euch nicht vorenthalten wollen. Viel Spaß beim Lesen!

Gastartikel von Michael Stoffl

Inmitten der Weltwirtschaftskrise erreichte der SV München von 1860 als erste Münchner Mannschaft im Juni 1931 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Im Müngersdorfer Stadion zu Köln dominierte man vor 50.000 Zuschauern die Partie gegen Hertha BSC und lag verdient 2:1 in Führung. In der Schlussphase erzielte Hertha dann zwei klare Abseitstore, die zwar vom Linienrichter angezeigt wurden, aber den Schiedsrichter nicht davon abhielten, die irregulären Treffer anzuerkennen. Und so wurde es nichts mit unserem ersten Meistertitel.

Zum Vereinsjubiläum von Hertha BSC gab es 2017 im Berliner Ephraim-Palais eine sehenswerte Ausstellung unter dem Titel “125 Jahre Hauptstadtfußball”, wo sogar Bewegtbilder vom damaligen Finale zu sehen waren. Die beiden Fehlentscheidungen wurden dabei freilich nicht thematisiert und gekonnt unter den Teppich gekehrt.

Verlust der Vereinsflagge

Bis zu diesem Punkt dürfte die Geschichte zumindest unter historisch interessierten Löwen bekannt sein. Auf eine spannende Randnotiz stieß ich dann erst dieser Tage. Ein Bekannter war neulich zur Recherche im Historischen Archiv in Köln, und alle, die schon einmal Ähnliches unternommen haben, können bestimmt bestätigen, dass man bei der Suche nach der Nadel im Heuhaufen auch mal auf ganz andere interessante Fundstücke stoßen kann.

So etwa ein Schreiben der Fußballabteilung an einen Herrn Zündorf in Köln, der wohl der richtige Ansprechpartner auf Seiten des Veranstalters gewesen sein dürfte (seine Anschrift war vermutlich nur auf dem nicht mehr existenten Briefkuvert vermerkt). Die Löwen mussten die Heimreise nämlich ohne ihre Vereinsflagge antreten, da diese am Tag nach dem Endspiel noch am Masten hing. Und somit wurde mit höflicher Bitte und sportlicher Hochachtung um die Zusendung dieser gebeten – was dann auch erfolgte.

Verlust Vereinsflagge 1931
Gott sei Dank führte der Verlust der Vereinsflagge nicht zur Auflösung von 1860…

Schwarzmarkthandel im Jahr 1933

Stehplatz-Ticket 1933

Zwei Spielzeiten später traten die Löwen erneut in der Hauptkampfbahn des Kölner Stadions an. Am 7. Mai 1933, also nur wenige Wochen nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, erwartete uns dort im Achtelfinale um die Deutsche Fußballmeisterschaft der VfL Benrath aus Düsseldorf. Das Spiel konnte mit 2:0 gewonnen werden. Auch damals blühte schon der Schwarzmarkthandel mit Eintrittskarten – was ja auch nicht verwunderlich ist, wenn die Löwen zu Gast sind. Dem Auszug aus dem damaligen Polizeibericht zufolge wurde bei den Übeltätern von einer strafrechtlichen Verfolgung abgesehen, allerdings wurden diese vorgeladen: “Den drei Beschuldigten ist das Verwerfliche ihres Tuns mündlich vorgehalten worden.”

Sitzplatz-Ticket 1933

Stehplatzkarten kosteten für dieses Spiel 1,- Reichsmark, Sitzplätze 2,- RM (0,70 bzw. 1,60 RM im Vorverkauf). Wieviel die Schwarzmarkthändler verlangten, ist nicht überliefert.

Die Saison 1932/33 endete für 1860 erst im Halbfinale nach einem 0:4 gegen den FC Schalke 04, der sich dann im Endspiel der Fortuna aus Düsseldorf geschlagen geben musste.

Auch im Jahr 1933 florierte der Schwarzmarkt bereits

Bilder: Historisches Archiv Köln

Sechzig um Sieben: TSV 1860 verliert gegen die SpVgg Bayreuth

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Erneut gewinnt Bayreuth gegen den TSV 1860, dieses Mal ging es aber nur um ein Testspiel – also halb so wild. Darüber hinaus gab es den zweiten Teil des Jahresrückblicks und eine Information zum sechzger.de Talk.

Bayreuth gewinnt in Giesing gegen den TSV 1860

Auch das zweite Duell des TSV 1860 München mit der Spielvereinigung aus Bayreuth konnte der Aufsteiger für sich entscheiden. Gestern mittag gewannen die Gäste am Trainingsgelände mit 2:4. Dabei spielten beide Teams erneut im Modus 2×60 Minuten. Die Tore für die Löwen erzielten Verlaat und Vrenezi.

Das Jahr 2022, die Monate April bis Juni

Im zweiten Teil des Jahresrückblicks ging es um die Monate April bis Juni. Gerade im Mai gab es dabei einige Ereignisse, wie zum Beispiel einen weiß-blauen Torschützenkönig oder zahlreiche Neuzugänge. Im Juni kam dann auch noch Joseph Boyamba hinzu. Das zweite Halbjahr folgt noch vor Weihnachten.

Kein sechzger.de Talk in dieser Woche

Es gibt keine weitere Folge des sechzger.de Talks mehr vor Weihnachten, aber die Planungen für den Start in das Jahr 2023 laufen bereits auf Hochtouren. Voraussichtlich in der ersten Kalenderwoche geht dann Folge 87 online.

Rupp-Wechsel wohl vom Tisch

Bernd Winninger hatte vor wenigen Tagen noch einen Blick auf Lukas Rupp geworfen und einen Transfer klar befürwortet. Nun wurden die Verhandlungen wohl aber vorzeitig abgebrochen. Die Gehaltsvorstellungen des 31-Jährigen liegen deutlich über der Obergrenze, die bei den Löwen seit der aktuellen Spielzeit gilt. Damit geht die Suche nach möglichen Verstärkungen erst einmal weiter. Immernoch ein denkbarer Kandidat ist Rene Klingenburg vom 1.FC Kaiserslautern.

News aus der 3.Liga

Mehr Zuschauer: Zwickau macht wichtigen Schritt bei der Nachlizensierung

6.000 Fans im Schnitt erwartet der FSV Zwickau in der Rückrunde 2022/23. Bisher kommen rund 4.800 Zuschauer zu den Schwänen. Allerdings werden 2023 zahlreiche Mannschaften erwartet, die viele Auswärtsfahrer vorweisen können. Dazu zählt neben Dynamo Dresden und Rot-Weiß Essen auch der TSV 1860 München. Entsprechend hat der DFB für diese Argumentation grünes Licht erteilt.

TSV 1860 unterliegt SpVgg Bayreuth mit 2:4

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Analog zum Testspiel bei der TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag duellierte sich der TSV 1860 München heute Nachmittag erneut über insgesamt 120 (2 x 60) Minuten mit dem Drittligakonkurrenten SpVgg Bayreuth. Während es sich am Wochenende beim Gegner allerdings noch um einen ambitionierten Bundesligisten gehandelt hatte, erwarteten die Löwenfans heute Nachmittag eigentlich einen klaren Erfolg der Mannschaft von Michael Köllner.

250 Zuschauer am Dienstag Nachmittag gegen Bayreuth

Wesentlich bessere äußere Bedingungen, als noch am Freitag Mittag beim Schnee-Test gegen den 1. FC Nürnberg – aber ein deutlich schlechteres Spiel der Löwen. Das wurde den nur rund 250 Besuchern, die sich am Dienstag Nachmittag die Zeit genommen hatten, am Trainingsgelände vorbeizuschauen, sowie den Zuschauern auf Löwen-TV geboten.

Aufstellung wie in Hoffenheim

Bis auf Stammtorhüter Marco Hiller, dem Michael Köllner heute eine Verschnaufpause gönnte, begann 1860 mit der gleichen Formation, wie in Hoffenheim. Und ähnlich der Partie im Kraichgau, fiel schnell das erste Tor für den Gegner: Ex-Löwe Markus Ziereis traf schon nach drei Minuten mit einem Heber aus rund 18 Metern – nachdem Jesper Verlaat per Kopf geklärt hatte – zum 1:0 für Bayreuth. Verdiente Führung – die Wagnerstädter hatten vom Start weg Gas gegeben. Nur zwei Minuten später köpfte Verlaat nach einer platzierten Flanke von Fabian Greilinger aus kurzer Distanz den Ball in die Maschen des Bayreuther Tores. Und das Scheibenschießen ging (zunächst) fröhlich weiter: Stefan Lex schickte Albion Vrenezi, der allein auf Bayreuths Torwart Petzold zulief und ihm keine Chance ließ: 2:1. Wer vermutete, dass nun der Aufstiegskandidat dem Abstiegskandidat standesgemäß noch das eine oder andere vorweihnachtliche Päckchen in Form von Toren (ein)schenken würde und einen Sieg herausspielen würde, sah sich getäuscht.

Weiter munteres Scheibenschießen in Giesing

Es waren die Bayreuther, die in der 18. Minute die Löwenführung in Person von Zejnullahu wieder egalisierten. Torwart Kretzschmar hatte dieses Tor mit einem Fehlpass erst ermöglicht. Die Löwenabwehr machte heute Nachmittag einen extrem konfusen Eindruck. Logische Folge weitere neun Minuten später: Die erneute Führung für Bayreuth, erneut durch Zejnullahu, der nach einem Angriff über rechts, halblinks im Strafraum positioniert, Kretzschmar lässig überlupfte. Zur ersten kurzen Pause nach dreißig Minuten musste Christopher Lannert mit Problemen am Oberschenkel ausgewechselt werden.

Bayreuth mit dem Schlusspunkt gegen müde Löwen

Nach fünf Treffern in der ersten halben Stunde, passierte vor den Toren in den Abschnitten zwei und drei erstmal nichts mehr. Die Löwen wirkten müde wenig inspiriert. Nach einer Stunde wurde – wie üblich – ein wenig länger pausiert und vor allem kräftig durchgewechselt. Bis auf Deichmann ersetzte Michael Köllner alle Spieler durch frische Kräfte. Jedoch konnte auch dieser “zweite Anzug” die Gäste nicht in die Knie zwingen. Im Gegenteil: Im vierten und letzten Abschnitt, exakt in der 100. Minute setzte Tobias Stockinger den Schlusspunkt und erzielte mit dem 2:4 für Bayreuth das letzte Gegentor für die Löwenprofis im Jahr 2023. Fünf Minuten vor dem Abpfiff erhielt Philipp Steinhart nach einem – durchaus als Frustfoul zu bezeichnenden – harten Einstieg gegen den letzten Bayreuther Torschützen die Gelbe Karte. Das war’s.

 

Statistik

1. Halbzeit:
40 Kretzschmar – 22 Lannert (30. 20 Deichmann), 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder, 38 Wörl – 10 Kobylanski, 9 Vrenezi, 7 Lex – 15 Bär (C)

2. Halbzeit:
12 Schmid – 20 Deichmann (91. 23 Sür), 3 Lang, 35 Glück, 36 Steinhart – 17 Wein, 24 Wicht 8 Tallig – 14 Skenderovic, 33 Boyamba, 19 Lakenmacher

Tore:
0:1 Ziereis (4.), 1:1 Verlaat (6.), 2:1 Vrenezi (8.), 2:2 Zejnullahu (18.), 2:3 Zejnullahu (27.), 2:4 Stockinger (100.).

Jahresrückblick 2022: Der TSV 1860 im April – Juni

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Marcel Bär Mixed Zone gegen Borussia Dortmund II Torschützenkönig

Nach Teil 1 widmen wir uns heut den Monaten April bis Juni im Jahresrückblick. Der TSV 1860 befindet sich im Saisonendspurt und verpasst dort knapp die Aufstiegsplätze. Immerhin wird Marcel Bär Torschützenkönig und die U19 kann einen Aufstieg feiern. Außerdem verpflichten die Löwen zahlreiche neue Spieler.

April: Székely verletzt sich folgenschwer

Nach der Niederlage gegen Mannheim bringt Erik Tallig die Löwen in der Schlussphase gegen Saarbrücken mit 1:0 in Front und sorgt so für großen Jubel im Sechzgerstadion. Seit langer Zeit dürfen wieder 15.000 Zuschauer einem Spiel der Löwen beiwohnen. Drei Punkte wären immens wichtig gewesen für den Kampf um Platz 3. Doch Jacob sorgt bei Schneefall in der Nachspielzeit mit seinem Ausgleichstreffer für Ernüchterung. In Freiburg folgt ein glücklicher Auswärtssieg (Tore: Neudecker und Deichmann), doch dann kann Osnabrück in Giesing gewinnen. Dieser Punktverlust wird mit furiosen drei Punkten in Duisburg korrigiert. Mit fünf verschiedenen Torschützen schlägt der TSV 1860 den MSV Duisburg im heimischen Wedaustadion mit 6:0 und überholt so Osnabrück. Auch Havelse kann zum Abschluss im April klar geschlagen werden.

György Székely verletzt sich im Einsatz für den TSV 1860 II gegen den TSV Kottern am Knie und fällt monatelang aus. Es bleibt sein letztes Spiel für die Löwen, er beendet im Sommer vorzeitig seine aktive Karriere. Ende des Monats sichert sich die U17 den Klassenerhalt durch einen Auswärtssieg beim SV Darmstadt.

Mai: Bär wird Torschützenkönig, zahlreiche Neuzugänge

Es bietet sich also in Magdeburg die letzte Chance auf Platz 3, nur ein Sieg kann den Löwen helfen. Kaiserslautern hat zu diesem Zeitpunkt fünf Punkte Vorsprung, ist aber am letzten Spieltag wegen der Insolvenz von Türkgücü zum Zuschauen verdammt. Alle Rechenspiele sind aber umsonst: mit 4:0 gewinnt der Meister der 3.Liga und beendet so die Aufstiegsträume. Zumindest kann mit einem unterhaltsamen 6:3 gegen die Zweitvertretung der Dortmunder Borussia Platz 4 und damit die Teilnahme am DFB-Pokal gesichert werden. Außerdem wird Marcel Bär mit insgesamt 21 Treffern Torschützenkönig der 3.Liga.

Anfang des Monats starten die Löwen den Dauerkarten-Verkauf für die Saison 2022/23. Trotz erneuter Preis-Erhöhung werden innerhalb kürzester Zeit mehrere Tausend Saisonabos bezahlt. Am Ende kaufen die Löwenfans 11.860 Dauerkarten und sorgen damit für einen neuen Vereinsrekord in der 3.Liga.Wie wichtig solche großen Einnahmen sind, zeigt der Jahresabschluss 2020/21. Die KGaA macht 1,6 Millionen Euro Verlust, auch aufgrund der Corona-Pandemie.

Nach dem Klassenerhalt der B-Jugend gibt es weiteren Grund zum Jubeln. Die U19 krönt eine tolle Saison ohne Niederlage mit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga. Drei der vier Torschützen im letzten Spiel gegen Memmingen – Sür, Glück und Wörl – werden im Sommer in den Profikader berufen.

Auch sonst gibt es im Mai schon zahlreiche Aktivitäten auf dem Transfermarkt und Abgänge zu verzeichnen. Neben Staude, Linsbichler und Salger verlassen auch Co-Trainer Brandl und Fitness-Trainer Luginger die Löwen. Den Auftakt bei den Neuzugängen macht mit Tim Rieder ein alter Bekannter, dann geht es Schlag auf Schlag. Innerhalb weniger Tage folgen Skenderovic, Vrenezi, Lakenmacher, Kobylanski und Lannert. Außerdem verlängert Niklas Lang seinen Vertrag. Ende Mai folgt auch noch Jesper Verlaat als neuer Löwe.

Juni: Boyamba kommt, U19 gewinnt Pokal

Vier Spiele bestreiten die Löwen in der Vorbereitung auf die neue Saison mit den zahlreichen neuen Spielern im Monat Juni und alle vier werden überzeugend gewonnen. Gegen Waldkirchen und Schönau (Benefizspiel für die Opfer der Flut) siegt der TSV 1860 jeweils mit 8:0, ein Tor weniger wird es gegen den SV Aschau/Inn. Der sportlich ebenbürtigste Gegner, der Karlsruher SC, wird mit 4:0 abgefertigt.

Das Transferkarussell dreht sich derweil weiter, aber nicht nur Spieler kommen neu zum TSV 1860 hinzu. Als Athletiktrainer wird Jörg Mikoleit verpflichtet, außerdem unterstützt Stefan Reisinger fortan Michael Köllner als Co-Trainer. Julius Schmid und abschließend Joseph Boyamba stoßen noch zum Kader hinzu.

Sportlich kann sich die U19 nach dem Aufstieg in die Bundesliga auch noch den BFV-Pokal sichern. Im Finale gewinnen sie mit 1:0 gegen den SSV Jahn Regensburg.

Außerdem sorgen die Löwen mit dem Artikel “Fortbestehen der Markenrechte” für viel Unmut bei den Fans – auch wenn die Intention eigentlich eine gute war, wie Christian Jung wenig später aufklärt. Die T-Shirt Affäre bestimmt zudem die Schlagzeilen.
Ende des Monats wird öffentlich, dass sechzger.de nicht mehr zu den Löwenrunden zugelassen wird.

Die weiteren Zusammenfassungen:

sechzger.de Talk geht vorzeitig in die Weihnachtspause

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Sechzger Talk 63 Mitgliederversammlung Heimtrikot Gladbach

Entgegen der Ankündigung in Folge 86 gibt es in dieser Woche keinen neuen Podcast von sechzger.de mehr. Der Talk geht schon jetzt in die Weihnachtspause.

Talk in der Weihnachtspause, 2023 die nächste Folge

Letzte Woche waren die Freunde des Sechz’ger Stadions zu Gast im sechzger.de Talk, zuvor ging es unter anderem um Union Berlin. In dieser Woche wird es keine neue Folge mehr geben, da unsere Gäste spontan absagen mussten. Der Talk ist somit früher als gedacht in der kurzen Weihnachtspause. Natürlich wird versucht einen Ersatztermin im kommenden Jahr zu finden – aufgeschoben ist schließlich nicht aufgehoben.

Voraussichtlich in der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres meldet sich das Podcast-Format dann zurück. In zwei Folgen sind aktuell noch einmal externe Gäste geplant, die (hoffentlich) einen spannenden Blick aus einer anderen Perspektive liefern können. Danach geht der Talk dann zurück zu den gewohnten Inhalten. Bernd Winninger wird dann ebenfalls wieder mit an Bord sein und gemeinsam wird die bisherige Vorbereitung beleuchtet sowie ein Blick auf den ersten Gegner geworfen. Das ist in diesem Falle dann Waldhof Mannheim (Anpfiff Samstag, 14.1. 14:00 Uhr, sechzger.de Liveticker).

An dieser Stelle bleibt uns nur noch übrig, euch zu danken! Im letzten Jahr haben die Hörerzahlen noch einmal deutlich zugelegt und viele hundert Zuhörer verfolgen das Podcast-Format jede Woche. Das freut uns natürlich, auch euer Feedback ist uns wichtig und liegt uns am Herzen. Zu guter Letzt verweisen wir zur Überbrückung der nächsten Wochen noch auf die Folgen des sechzger.de Talks, die seit dem letzten Spiel gegen Essen erschienen sind.

Wir hören uns im neuen Jahr!

Sechzig um sieben: U19 Unentschieden gegen Türkgücü

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die WM ist vorbei, die Profis in der Vorbereitung auf die Rückrunde und die “älteste” Nachwuchsmannschaft des TSV 1860 München reiht wacker Testspiel an Testspiel. Dabei sprang gestern für die U19 ein Unentschieden gegen Türkgücü heraus.

U19 spielt Unentschieden gegen Türkgücü

Einen wahren Testspiel-Marathon absolvierte die U19  in den letzten Tagen. Gestern stand nun das letzte Spiel des Jahres für den Bundesliga-Aufsteiger an. Dabei trennte sich die U19 mit 1:1 unentschieden von Türkgücü. Damit geht die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm in die Weihnachtspause. Weiter geht’s am 14.01. mit einem Testspiel bei Greuther Fürth.

Jahresrückblick Teil 1

Jahresrückblicke haben aktuell Hochkunjunktur. Sechzger.de macht da keine Ausnahme und so hat Jan Schrader für Euch den Blick auf das erste Quartal des Jahres 2022 zurück geworfen.

Vaterfreuden bei Linus Straßer

Der Slalom-Spezialist wurde Vater einer Tochter. Sechzger.de gratuliert ganz herzlich und wünscht der jungen Familie viel Glück!

TSV Haching München unterliegt Helios Grizzlys Giesen

Mit 1:3 unterlag die Volleyball-Combo aus Giesing und Unterhaching den Helios Grizzlys Giesen. Trotz couragierter Leistung konnte das Team nur einen Satz gewinnen und kehrte abermals mit einer Niederlage nach Hause zurück.

News aus der dritten Liga

Kilian Jakob zu Erzgebirge Aue

Ex-Löwe Kilian Jakob wechselt ablösefrei vom Karlsruher SC zu Erzgebirge Aue. Das mittlerweile 24-Jahre alte ehemaluge Löwen-Talent brachte es beim KSC auf 17 Einsätze in der zweiten Liga. Außerdem wurde im Erzgebirge mit Panagiotis Stamatopoulos ein neuer Co-Trainer vorgestellt.

Dresden: Gogia mit Knieverletzung

Akaki Gogia bekam im Trainingslager der Dresdner einen Schlag auf das Knie und musste das Training abbrechen. Der Georgier soll “nur” eine Einblutung erlitten haben und bereits heute wieder am Training teilnehmen können. Weiterhin fehlen Christian Conteh, Julius Kade und Patrick Weihrauch, die sich allesamt eine Erkältung zugezogen haben.

Damit seid Ihr auch in der Woche vor Weihnachten wieder bestens über die Löwen und die dritte Liga informiert. Nicht vergessen: heute um 13:30 Testspiel gegen die SpVgg Bayreuth!

 

TSV 1860 U19 mit Remis gegen Türkgücü München

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Tsv 1860 U19 Türkgücü München Testspiel

So wirklich zur Ruhe kommt die A-Jugend auch in der Vorweihnachtszeit nicht. Am heutigen Montag Abend empfing die U19 des TSV 1860 den Nachwuchs von Türkgücü München an der Grünwalder Straße.

TSV 1860 U19 mit Unentschieden gegen Türkgücü

Auch wenn die Löwen nicht in Bestbesetzung antraten, so schlugen sich die Gäste doch sehr beachtlich. Zwar ging der TSV 1860 durch ein Freistoßtor von Evarist Samey in Führung, doch Türkgücü kam noch zum nicht gänzlich unverdienten Ausgleich. Bei klirrender Kälte in Giesing trennten sich beide Teams schließlich schiedlich friedlich mit 1:1.

Die nächsten Testspiele sind dann erst für Januar 2023 angesetzt. Am 14.01. reisen die Löwen zur SpVgg Greuther Fürth, am 18.01. zum FC Deisenhofen und am 21.01. kommt es zum “Rückspiel” gegen Türkgücü an der Heinrich-Wieland-Straße.