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Das Bauernopfer Günther Gorenzel

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TSV 1860 München Günther Gorenzel

Momentan ist Günther Gorenzel nicht nur Geschäftsführer Sport beim TSV 1860 München, sondern auch Interimstrainer nach der Entlassung von Michael Köllner. Ganz nebenbei befindet er sich noch auf der Suche nach einem neuen Trainer – wobei nach aktuellem Stand eine Grundbedingung der Einstellung von eben jenem skurrilerweise Gorenzels Entlassung ist. Das belastet den Österreicher nicht nur persönlich, sondern ist gewissermaßen auch unfair.

Ein Kommentar von Jan Schrader

Einigkeit bei den Gesellschaftern – ein eher seltenes Phänomen

Es war Ende Oktober 2018, als der Aufsichtsrat des TSV 1860 München eine Pressemitteilung verschickte. Man empfehle Günther Gorenzel als zweiten Geschäftsführer neben Michael Scharold zu installieren. Es war einer dieser wenigen Momente, wo Einigkeit zwischen den beiden Gesellschaftern herrschte. Ging man zu diesem Zeitpunkt noch von einer “zeitnahen Erledigung” der Formalitäten aus, zog sich der Vorgang schließlich doch bis Februar 2019 hin. Dann vermeldete der TSV 1860 München schließlich offiziell, dass der Österreicher zum Geschäftsführer für den sportlichen Bereich bestellt wurde. Beide Gesellschafter freuten sich über die erzielte Einigung.

Wir waren uns unter den Gesellschaftern schnell darüber einig, dass wir mit Günther Gorenzel den geeignetsten Mann für den Posten des zweiten Geschäftsführers bereits in den eigenen Reihen haben. Wir freuen uns sehr, dass Günther Gorenzel sich dieser Aufgabe annimmt.

Robert Reisinger zur Beförderung von Günther Gorenzel

Günther Gorenzel hat durch seine Arbeit im letzten Jahr bewiesen, welchen Mehrwert er für diesen Verein hat. Er hat unser vollstes Vertrauen, wenn es um die sportliche Weiterentwicklung geht. Der Schritt ist ein großer und wichtiger für die Gestaltung einer erfolgreichen Zukunft der Löwen.

Saki Stimoniaris, Sprecher von Hasan Ismaik

Von diesem Vertrauen ist etwa fünf Jahre später nicht mehr als ein Scherbenhaufen über. Günther Gorenzel, der aktuell Zeit an der Grünwalder Straße investiert wie wohl kein Zweiter, sitzt zwischen den Stühlen. Mehr noch: an seinem eigenen wird gerüttelt – und das nicht gerade wenig. Der 51-Jährige droht unsanft auf dem Boden aufzuprallen.
In der letzten Aufsichtsratssitzung wollte man sich auf einen neuen Trainer einigen. Der Geschäftsführer hatte im Vorfeld eine Liste möglicher Kandidaten erarbeitet, die beiden Gesellschaftern vorgelegt wurde. Seitens des e.V. favorisierte man Medienberichten zufolge Achim Beierlorzer; Saki Stimoniaris, Yahya Ismaik und Andrew Livingston hingegen brachten ganz neue Namen auf den Tisch. Wenig überraschend endete dann die Sitzung auch mit keinem Ergebnis und der Interimstrainer nahm auch gegen den SC Verl auf der Bank Platz.

Trainer-Wechsel ändert: nichts

Die Bilanz der letzten drei Spiele lässt dabei zu wünschen übrig. Viele hatten sich einen Effekt von der Köllner-Entlassung erhofft, eingetreten ist dieser nicht. Die Ergebnisse reihen sich nahtlos in eine Serie ein, die seit der Niederlage gegen Bayreuth Ende Oktober zu beobachten ist. Ich gebe zu: auch ich bin – natürlich – von den Ergebnissen zuletzt enttäuscht, vor allem dem indiskutablen Auftreten der Mannschaft. Eine Schuld bei Gorenzel sehe ich hierbei allerdings nur bedingt. Möglicherweise kommt seine ruhige, analytische Art beim Team nicht gut an, ja. Dass Kapitän Lex & Co. allerdings mehrheitlich die Grundtugenden vermissen lassen, kann nicht die Schuld von Günther Gorenzel sein. Der Kader sollte zu deutlich mehr in der Lage sein, als er zuletzt gezeigt hat.

Noch aberwitziger finde ich, dass die Entlassung von Michael Köllner ein Affront gegenüber Hasan Ismaik sein soll. Alle Beteiligten – siehe oben – waren sich über die Beförderung zum Geschäftsführer einig. Dass ein solcher die Entscheidungshoheit über die Trainerfrage hat, sollte selbstverständlich und allen Beteiligten bewusst sein. Wenn ich das nicht möchte, kann ich mir vereinfacht gesagt auch einen jungen, motivierten Sportmanagement-Praktikanten einstellen. Dieser kann mit schön aufbereiteten Power Point-Präsentationen Lösungsvorschläge präsentieren, über die dann beide Gesellschafter abstimmen können. Aber ich kann doch in Gottes Namen nicht zwei Geschäftsführer bestellen, nur um ihnen dann bei jeder Gelegenheit vorzudiktieren, was sie zu tun und zu lassen haben. In der aktuellen Form ist die Struktur beim TSV 1860 München, wenn sie offenbar nicht erwünscht ist, einfach nur eins: fehl am Platz und viel zu teuer.

Günther Gorenzel vor dem Aus bei den Löwen

Bleibt noch der Zeitpunkt der Entlassung: auch hierfür erntet Gorenzel viel Kritik. Doch wann wäre der richtige Zeitpunkt gewesen? Vermutlich hätte man nach dem Heimspiel gegen Essen die Reißleine ziehen müssen. Der neue Trainer hätte die einmalige Gelegenheit gehabt, der Mannschaft rund zweieinhalb Monate lang seine Spielidee vermitteln zu können. Das hätte alleridngs bereits vor dem Treffen mit Ismaik erfolgen müssen. Denn durch die prompt folgende Mitteilung in den sozialen Medien wäre die Entlassung Köllners wohl auf noch weniger Gegenliebe gestoßen als ohnehin schon. Viele Konjunktive in einem Absatz – in jedem Fall ist klar: kritisiert worden wäre Gorenzel so oder so, egal zu welchem Zeitpunkt.

Dass Gorenzel einen Trainer entlassen hat und nun seit mehreren Wochen selber an der Seitenlinie stehen muss, ist hingegen durchaus ein Armutszeugnis. Mögliche Kandidaten wird der 51-Jährige, wie man ihn kennt, bereits vor der Trennung von Köllner vorbereitet haben. Wieviel Schuld ihn trifft, dass noch immer kein neuer Übungsleiter bei den Löwen vorgestellt wurde – schwer zu sagen. Für die aktuelle Blockade kann er persönlich nichts. Beachtlich aber auch hier, dass sein Kollege Marc-Nicolai Pfeifer mit keiner Silbe erwähnt wird – obwohl er derjenige ist, der für die Finanzen an der Grünwalder Straße zuständig ist. Dass Gorenzel hier einen Alleingang hingelegt hat, erscheint unwahrscheinlich. Dennoch fokussiert sich die Kritik in der Öffentlichkeit sowie unter den Löwenfans voll und ganz auf ihn.

Zum Ende des Jahres 2022 verlängerte sich der Vertrag von Gorenzel automatisch bis Juni 2024. Bis dahin war offensichtlich noch jeder mit seiner Arbeit einverstanden. Nur geringfügig später sitzt der Geschäftsführer Sport auf dem Schleudersitz. Auch das ist ein Rückfall in alte Zeiten: die Löwen werden ihm bei einer vorzeitigen Entlassung weiterhin Gehalt oder eine hohe Abfindung zahlen müssen. Dass die Tage von Günther Gorenzel an der Grünwalder Straße 114 gezählt sind, dürfte allmählich jedem klar werden. Auch der Rückhalt auf Seiten des e.V. scheint zu bröckeln. Es werden Gelder für einen neuen Trainer benötigt, also entlässt man eben gleich noch eine weitere Personalie. Klingt unlogisch, ist es auch – aber gerade deswegen passt es ja so gut zum TSV 1860 München. Wir HAM’s ja…

Abschreckende Wirkung auf Nachfolger?

Es ist doch ein Wahnsinn, dass die finanziellen Mittel für einen möglichen neuen Coach erst heute – 23 Tage nach der Entlassung von Michael Köllner – klar sind. Von einer All-In-Strategie, die viele Fans hinsichtlich der Kaderplanung für die Saison 2022/23 erkannten, wollte man nichts wissen. Die aktuelle Situation zeigt jedoch auf, dass diese Gedanken nicht von der Hand zu weisen sind. Man ist einmal mehr komplett abhängig von Hasan Ismaik sowie seinen Entscheidungen und hat sich somit erpressbar gemacht. Insofern nur allzu verständlich, dass der Jordanier aufgrund seiner strategisch guten Position nun Forderungen stellt. Es bleibt den Verantwortlichen kaum etwas über, als darauf einzugehen.

Das ist eine interne Sichtweise von jemanden, der täglich mit den Löwen zu tun hat. Wie aber wirkt das Ganze auf andere? Die Außendarstellung der Löwen ist einmal mehr ein Trauerspiel. Attraktiv für mögliche Nachfolger von Gorenzel und Köllner dürften solche Strukturen und Vorgänge nicht wirklich sein. Da muss man erst einmal jemanden finden, der für diese Aufgabe mit all ihren Facetten motiviert werden kann. Laut der Löwenrunde ist zumindest mittlerweile klar, welche Mittel dafür zur Verfügung stehen. Angesichts der aktuellen Lage könnte man den Kandidaten eine Vorabforderung von Schmerzensgeld nicht einmal übel nehmen.

Sechzig um sieben: Gorenzel kennt nun die “finalen Kriterien”

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Gut drei Wochen ist die Trennung von Michael Köllner nun her und Günther Gorenzel ist seitdem als Interimstrainer des TSV 1860 München mit sehr mäßigem Erfolg in Doppelfunktion tätig. Gestern wurden Gorenzel die “finalen Kriterien” zur Verpflichtung eines neuen Trainers bekannt gegeben.

Finale Kriterien zwei Stunden vor der PK

Wie Gorenzel auf der PK ausführte, wurden ihm zwei Stunden vor deren Beginn die “finalen Kriterien” zur Verpflichtung eines neuen Trainers genannt. Wie genau diese lauten, ist bisher unbekannt. Ziemlich sicher wird Gorenzel aber am Freitag beim Auswärtsspiel in Halle wieder auf der Bank sitzen und versuchen seine dürftige Bilanz von einem Punkt aus drei Spielen zu verbessern. Immerhin hat der Sport-Geschäftsführer Verständnis für die Unzufriedenheit der Fans. Doch dass die Löwen Fans treue Seelen sind, werden sie am Freitag auf’s Neue beweisen. Über 1.000 Anhänger werden das Team nach Halle begleiten. Hoffentlich gibt die Mannschaft dieses Mal Anlass, das Spiel 90 Minuten mit dem Gesicht zum Spielfeld zu verfolgen und die Zaunfahnen bis zum Schlusspfiff hängen zu lassen.

Bauernopfer Gorenzel

Günther Gorenzel hat es aktuell wahrlich nicht leicht beim TSV 1860. Seine Lage analysiert Jan Schrader mit einem sehr lesenwerten Kommentar. Außerdem fragt sich Jan, wie attraktiv ein Verein für potentielle Nachfolger sein kann, der 23 Tage braucht, um “finale Kriterien” zur Verpflichtung eines neuen Trainers zu entwickeln.

U15 auf Testspielreise in London

Gefördert von den Unternehmern für Sechzig befindet sich die U15 des NLZ aktuell in London. Dort bestreiten die Junglöwen Testspiele gegen Crystal Palace, Tottenham Hotspur und den FC Fulham.

Stimoniaris: Verfahren gegen Geldauflage eingestellt

Der Aufsitzratsvorsitzende der KGaA kann aufatmen. Das Verfahren gegen ihn wegen Untreue und weiterer möglicher Delikte wurde gegen Geldauflage in 4-5 stelliger Höhe eingestellt.

Stühlerücken auf der Haupttribüne

Gestern Abend fand in der VIP-Alm auf dem Trainingsgelände eine Infoveranstaltung für Jahreskartenbesitzer auf der Haupttribüne statt. Geschäftsführer Pfeifer führte vor etwa 100 Anwesenden aus, dass die KGaA VIPs, Sponsoren und Premium Partner näher beisammen sitzen haben möchte. Dazu müssen einige “normale” Jahreskartenbesitzer umziehen. Das Vorhaben wurde größtenteils mit Verständnis zur Kenntnis genommen. Außerdem äußerte Pfeifer, dass die Jahreskartenpreise für die kommende Saison stabil bleiben werden. Ob das nur für die Haupttribüne gilt, war nicht endgültig zu klären.

LFGR-Veranstaltung im riff raff: Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Bei dieser Veranstaltung am 09.03. ab 18:60h diskutieren Barbara Hutzelmann (Kulturreferat der LH München, Public History, Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen) und Lisa Braner (Löwenfans gegen Rechts) unter der Moderation von Beatrice Wichmann (Abteilung Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e.V.), wieso so viele Kämpferinnen gegen den Nationalsozialismus in Vergessenheit geraten sind.

News aus der dritten Liga

SV Meppen: Alvarez verletzt

Gegen 1860 glänzte er noch mit einem Tor, nun fällt er wegen eines Muskelfaserrisses mindestens für das Spiel gegen Duisburg aus. Im übernächsten Spiel gegen Halle könnte er bei gutem Heilungsverlauf bereits wieder auf dem Platz stehen.

SV Wehen: Emanuel Taffertshofer verlängert

Der Mittelfeldspieler aus dem NLZ an der Grünwalder Straße verlängert seinen Vertrag beim SV Wehen um zwei Jahre bis 2025.

Pyro: 8.750 Euro Strafe für Osnabrück

Der VfL muss für Pyro-Aktionen seiner Fans 8.750 Euro Strafe an den DFB zahlen. Geahndet wurden Vorfälle beim Heimspiel gegen Viktoria Köln sowie beim Auswärtsspiel beim BVB II.

Damit seid Ihr auch in der Fastenzeit bestens über den TSV 1860 München und die dritte Liga informiert. Sobald es Günther Gorenzel gelingt, Köllners Nachfolger unter Beachtung der “finalen Kriterien” an Land zu ziehen, erfahrt Ihr es bei uns.

 

Veranstaltungshinweis: Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

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Die Löwenfans gegen Rechts laden im März zur Veranstaltung “Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus”.

Veranstaltung der “Löwenfans gegen Rechts”

Die “Löwenfans gegen Rechts” stehen unter Anderem für die Aufarbeitung der Nazizeit – auch oder insbesondere rund um den TSV 1860. Nun lädt die Organisation Interessierte ins RiffRaff zur Veranstaltung “Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus”. Die Meldung des TSV 1860:

Am 9. März, einen Tag nach dem internationalen Frauenkampftag, wollen wir die Bio­grafien der Frauen erneut beleuchten und, gemeinsam mit Barbara Hutzelmann und Beatrice Wichmann, unter anderem folgende Fragen diskutieren: Weshalb sind so viele Frauen, die im Widerstand gekämpft haben, in Vergessenheit geraten? Wie und wo wird aktuell erinnert? Und: Wie können wir heute, in unserem Fußballverein und darüber hinaus, eine lebendige Erinnerungskultur schaffen?

“Wie können wir heute, in unserem Fußballverein und darüber hinaus, eine lebendige Erinnerungskultur schaffen?”

Darum und um weitere Fragen geht es am 9. März im RiffRaff. Hier sind alle Infos zur Veranstaltung:

Gespräch mit der Historikerin Barbara Hutzelmann (Kulturreferat der LH München, Public History, Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen) und Lisa Braner (Löwenfans gegen Rechts)
Moderation: Beatrice Wichmann (Abteilung Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e.V.)
Ella Lingens, Resi Huber, Emma Hutzelmann, Margot Linsert, Lotte Branz, Centa Herker, Marie-Luise Jahn. Zum diesjährigen Erinnerungstag im Deutschen Fußball rund um den 27. Januar haben wir, die Löwenfans gegen Rechts, an diese sieben Frauen erinnert, die im Widerstand gegen das Nazi-Regime gekämpft und ihre Leben riskiert haben. Ihre Gesichter, Namen und Geschichten stehen für viele weitere Frau­ en und Mädchen, die heute nahezu vergessen sind.
Wann? 9. März, 18:60 Uhr
Wo? riffraff, Tegernseer Landstraße 96
Eintritt: Gegen Spende

RiffRaff bereits jetzt Kulturtreff rund um den TSV 1860

Das RiffRaff in der Tagernseer Landstraße wird mehr und mehr zum Kulturtreff rund um den TSV München von 1860. Nicht nur die Veranstaltung der Löwenfans gegen Rechts findet dort statt, auch wurden bereits zwei Runden des “Pubquiz” der Abteilung Vereinsgeschichte durchgeführt. Der TSV München von 1860 bemüht sich inzwischen, die Lokalität für derartige Veranstaltunge, Sportangebot, Gastronomie und Tagungen zu mieten.

Titelbild: (c) Löwenfans gegen Rechts

Löwenrunde: Gorenzel wohl auch gegen Halle Coach

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Günther Gorenzel bei der Löwenrunde
Günther Gorenzel bei der Löwenrunde

Bei der Löwenrunde vor dem nächsten Spiel des TSV 1860 in Halle am Freitag um 19:00 Uhr gab Interims-Trainer Günther Gorenzel bekannt, dass er aller Voraussicht nach wieder als Interims-Trainer auf der Bank sitzen wird. Gorenzel sagte hierzu:

Stand jetzt werde ich in Halle auf der Bank sitzen. Ich gehe nicht davon aus, dass sich das noch ändert. ich kenne die finalen Kriterien seit zwei Stunden und wir werden versuchen schnellstmöglich eine Lösung zu finden

Die Löwenrunde, die diesmal aus Termingründen ohne sechzger.de-Vertreter stattfand, war die kürzeste seit Gorenzel das Traineramt übernommen hatte und dauert keine 20 Minuten.

Rückblick auf Verl: Die Teams haben sich neutralisiert

Rückblickend auf das letzte Heimspiel, das man gegen Verl mit 0:3 verlor sagte Gorenzel: “Die Mannschaften haben sich in der ersten Halbzeit neutralisiert, es gab keine echten Chancen auf beiden Seiten. In der zweiten Halbzeit sind wir noch mehr Risiko gegangen, um uns zu belohnen und haben das Spiel nach der 0:3-Niederlage natürlich auch analysiert”, sagte Gorenzel.

Individuelle Fehler leiteten die Niederlage ein

Individuelle Fehler hätten das Spiel entschieden, erklärte der Sportchef der Löwen. “Die Fehler passieren momentan. Das ist auch erklärbar durch die psychische Situation und dann ist es schwer, ins Spiel zurück zu finden”, sagte Gorenzel weiter. Er habe auch nach dem Rückstand “mehrere klare Einschussmöglichkeiten” gesehen, ehe durch einen Zuordnungsfehler das 0:2 fiel.

Kritik der Fans nachvollziehbar

Nach dem Spiel gab es ein Gespräch der Verantwortlichen mit der Fanszene. “Das finde ich gut, dass die Standpunkte geklärt sind. Was im Detail besprochen wurde werde ich nicht nach außen tragen”, erklärte der Coach. Weiter sagte Gorenzel:

Dass die FAns undzufrieden sind, ist nachvollziehbar

Man habe unter der Woche mit den einzelnen Spielern gesprochen und den Spielern erläutert, dass man die “jetzige Situation nur im Kollektiv stemmen” könne, erklärte der Interims-Coach. In dieser Woche trainierten die Drittliga-Kicker jeden Tag und versuchten die Zeit für verschiedene Trainingsformen und Gespräche zu nutzen.
“Die Mannschaften die hinten drin stehen kämpfen um ihre Existenz. Das muss in die Köpfe der Spieler rein. Wir müssen bereit ein, um jeden Millimeter zu kämpfen”, forderte Gorenzel im Hinblick auf das nächste Duell beim Halleschen FC.

“Jeden muss bewusst sein, in welcher Situation wir sind”

Man dürfe nicht versuchen, solche Duelle gegen Mannschaften aus der hinteren Tabellenhälfte rein spielerisch zu lösen, sondern müsse den Kampf annehmen. Umstellungen in der Startelf seien auch beim Spiel in Halle denkbar. Näher wollte er darauf aber nicht eingehen. Personelle Entscheidungen werden aufgrund einiger Krankheiten (Lex, Lakenmacher, Hiller) erst am Donnerstag fallen. Verletzungen gibt es bei den Löwen aktuell keine, sodass Gorenzel die Qual der Wahl hat.

“Die Spieler haben verstanden um was es geht”

“Die Jungs haben verstanden, dass es nur geht, wenn wir um jeden Millimeter kämpft”, wiederholte Gorenzel zum Abschluss der Löwenrunde. Man müsse sich mehr auf das physische Spiel konzentrieren, dann sei auch weiterhin alles möglich.

 

MAN-Betriebsratsaffäre: Verfahren gegen Stimoniaris eingestellt

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Viele Monate lang untersuchte die Staatsanwaltschaft die sogenannte MAN-Betriebsratsaffäre. Daran beteiligt soll auch Saki Stimoniaris gewesen sein, der beim TSV 1860 München Vorsitzender des Aufsichtsrates ist und zugleich als Vertrauter von Hasan Ismaik agiert. Heute informierte die zuständige Staatsanwaltschaft München I darüber, dass das Verfahren eingestellt wurde.

Verdacht der Untreue: Verfahren gegen Stimoniaris gegen Geldauflage eingestellt

Im September 2021 trat Saki Stimoniaris von seinen Posten als Gesamtbetriebsratschef beim LKW-Hersteller MAN sowie als Aufsichtsrat beim VW-Konzern zurück. Wenige Monate später wurde bekannt, dass gegen ihn nicht nur unternehmensintern Ermittlungen aufgenommen wurden, sondern auch die Staatsanwaltschaft auf den Fall aufmerksam wurde. Die Ermittlungen zogen sich hin, auch weil pandemiebedingt zu gewährende Äußerungsfristen verlängert werden mussten wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage von sechzger.de mitteilte.

Heute vormittag aber kontaktierte die zuständige Pressesprecherin die Redaktion erneut und übermittelte die Nachricht, dass das Verfahren gegen Saki Stimoniaris und alle weiteren Beteiligten eingestellt worden ist.

Das Verfahren wurde mit Verfügung der Staatsanwaltschaft München I vom 15.02.2023 gegen alle Beschuldigten jeweils nach § 153a StPO gegen die Zahlung von Geldauflagen (in unterschiedliche Höhe) endgültig eingestellt. Unsere Ermittlungen betrafen mögliche Wirtschaftsstraftaten, insbesondere Untreue, und richteten sich letztlich gegen insgesamt vier Beschuldigte, darunter Herr Stimoniaris. Die Geldauflagen gingen an verschiedene gemeinnützige Einrichtungen und waren unterschiedlich hoch, je nach jeweiligem Tatbeitrag (4-5 stellige Eurobeträge). Da das Ermittlungsverfahren ohne Erörterung in einer mündlichen Hauptverhandlung eingestellt wurde, können wir darüber hinaus keine weiteren Informationen geben.

Zusammenfassend liegt also weder ein Freispruch noch ein Schuldbekenntnis (es kam schließlich zu keiner Hauptverhandlung) in der Angelegenheit vor. Wie das Löwenmagazin darüber hinaus berichtet, dürfte die Geldauflage für Saki Stimoniaris keine große Hürde darstellen. Grund dafür ist ein “lukrativer Aufhebungsvertrag” für den 51-Jährigen.

NLZ: TSV 1860 U15 absolviert drei Testspiele in London

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Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Nachdem die U17 kürzlich ein Kurz-Traininglager in Monaco veranstaltete und ein Testspiel gegen die AS Monaco gewann (1:0), folgt nun bereits das nächste Highlight für die Junglöwen. Die U15 des TSV 1860 nutzt die Faschingsferien und startete gestern nach London.

TSV 1860 U15 absolviert drei Testspiele in London

Vier Tage lang erkunden die jungen Löwen die Stadt und vergleichen sich sportlich mit drei Londoner Premier League Clubs. Gestern Abend ging es gegen Fulham, heute Abend geht es gegen Tottenham und morgen gastiert die U15 bei Crystal Palace.

Ein besonderer Dank geht auch hierbei wieder an die Unternehmer für Sechzig, die neben der U17-Reise nach Monaco auch den London-Trip der U15 ermöglichten.

Sechzig um Sieben: Köllner auf der Liste des FC Basel

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Die halbe Arbeitswoche ist nahezu geschafft und bei den Löwen hat sich die Lage vorübergehend ein klein wenig beruhigt. Zumindest wurden keine weiteren Schreckensmeldungen bekannt, einen neuen Trainer können die Löwen aber nach wie vor nicht präsentieren. Dafür könnte der ehemalige Coach Michael Köllner schon bald einen neuen Posten bekommen, er soll beim FC Basel gehandelt werden. Außerdem gibt es eine neue Folge des sechzger.de Talks und viele, gute Nachrichten aus dem Vereinsleben.

sechzger.de Talk Folge 94

Die nächste Ausgabe des sechzger.de Talks ist online. Christian übernimmt die Aufgabe der Moderation von Jan, der in eine andere Rolle schlüpft und sein Gast ist. Bernd ist sowieso dabei und mit Thomas Spiesl kann ein neues Gesicht- bezogen auf das Podcast-Format – in der Runde begrüßt werden. Zu viert geht es natürlich um die Heimniederlage gegen Verl und das kommende Auswärtsspiel beim Halleschen FC. Außerdem wird der Frage auf den Grund gegangen, wie es überhaupt soweit kommen konnte. Eine finale Antwort darauf findet sich natürlich nicht, aber der Talk regt mit Sicherheit zum Diskutieren ein.

Köllner ein Kandidat beim FC Basel

Noch bis Sommer steht Michael Köllner nach seiner Entlassung beim TSV 1860 München auf der Gehaltsliste. Die einzige Möglichkeit, hier etwas Geld einzusparen wäre möglich, wenn Köllner in diesem Zeitraum noch einen neuen Verein finden sollte. Laut Medienberichten in der Schweiz konnte genau das passieren: Köllner soll beim FC Basel auf der Liste stehen, der sich seit Anfang Februar auf der Suche nach einem neuen Trainer befindet. Dabei handelt es sich aber erst einmal um eine Vorauswahl – konkret ist es offenbar noch nicht.

Neues vom e.V.

Natürlich sind die zahlreichen Abteilungen vom Verein nicht untätig, auch wenn sie bei weitem nicht so sehr in der Öffentlichkeit stehen wie die Profi-Mannschaft. Dabei gibt es durchaus erfreuliche Meldungen zu berichten. Die rhythmische Sportgymnastik beispielsweise konnte sich zuletzt über gleich vier Medaillen freuen. Eine unfassbare Serie legt darüber hinaus derzeit Julian Mohr im Bereich eSports hin. Seit 160 (!) Spielen in Folge ist er bei FIFA ungeschlagen. Pro Wochenende werden 20 Partien ausgetragen – bedeutet nach Adam Riese acht Wochen ohne Niederlage.

Die Volleyballer konnten sich unterdessen über einen weiteren Sieg freuen. Erneut wurde der Gegner, dieses Mal der VCO Berlin, glatt mit 3:0 geschlagen. Zuvor verlor der TSV Haching München zuhause allerdings gegen Wusterhausen mit 1:3. Als nächstes steht das Derby gegen Herrsching auf der Agenda, die Löwen freuen sich dabei über zahlreiche Unterstützung.

Außerdem konnte der e.V. mit einer spontanen Spendenaktion 5.000€ für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien erzielen. Eine schöne Sache für den guten Zweck!

Rafati sieht Elfmeter für die Löwen

Nach jedem Spieltag wirft Babak Rafati für das Portal liga3-online einen Blick auf die strittigen Entscheidungen vom Wochenende. Eine Szene vom TSV 1860 München gegen den SC Verl wurde dieses Mal analysiert – und der ehemalige Unparteiische kommt zu dem Schluss, dass es Elfmter für die Löwen hätte geben müssen. Holzhauser war nach einem Duell mit Baack zu Boden gegangen, Schiesdrichter Kessel pfiff allerdings nicht.

News aus der 3.Liga

Duisburg ohne Mai gegen den TSV 1860?

Neben der Niederlage gegen Freiburg II muss sich der MSV Duisburg über eine Verletzung eines wichtigen Spielers ärgern. Abwehrchef Sebastian Mai verletzte sich bereits beim Aufwärmen und wird den Zebras nach einer ärtzlichen Untersuchung “bis auf Weiteres” fehlen. Möglich, dass der 29-Jährige daher am 11.März gegen die Löwen nicht auf dem Platz stehen kann.

Nach Sieg des HFC: TSV 1860 formschwächster Drittligist

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Endergebnis TSV 1860 München SC Verl 0 3 23 Spieltag 2022 23 Anzeigetafel Grünwalder Stadion

Schon seit Wochen läuft es bei den Löwen in sportlicher Hinsicht bei weitem nicht mehr so, wie man sich das an der Grünwalder Straße vorgestellt hatte. Mittlerweile ist der TSV 1860 München nach dem Sieg des HFC gegen Oldenburg sogar der formschwächste Drittligist, wenn man die letzten zehn Spieltage betrachtet.

Spieltage 14 bis 23: TSV 1860 München vor Duell mit dem HFC auf dem letzten Platz

Das 0:3 gegen den SC Verl am vergangenen Wochenende war für die Löwenfans einmal mehr ein Schlag in die Magengrube – vor allem für die, die sich auf den Weg in das Grünwalder Stadion gemacht hatten und ihre Mannschaft eigentlich bestmöglich unterstützen wollten. Doch das Team von Interimstrainer Günther Gorenzel ließ wieder Kampf und Einsatzwillen vermissen, war darüber hinaus den Gästen aus Verl in nahezu allen Belangen unterlegen.

Der letzte Sieg des TSV 1860 konnte am 21.Januar bejubelt werden. Damals stand noch Michael Köllner an der Seitenlinie, der nun ein Kandidat beim FC Basel sein soll. Doch die Bilanz aus den vergangenen zehn Spielen ist erschreckend. Neben den angesprochenen drei Punkten gegen die Schwäne konnten nur zwei weitere Unentschieden erzielt werden (1:1 gegen Essen, 2:2 in Oldenburg). Sieben Partien gingen dagegen verloren. Das bedeutet für den TSV 1860 München in der Formtabelle den letzten Platz, da der HFC gestern in Oldenburg einen wichtigen Auswärtssieg im Abstiegskampf erzielen konnte.

Aufstiegsplätze nur fünf Punkte entfernt

So ist es kein Wunder, dass die Löwen von Platz zwei Ende Oktober mittlerweile auf den achten Rang abgestürzt sind. Angesichts dieser erschreckenden Bilanz grenzt es an ein Wunder, dass der Relegationsplatz nur fünf Punkte entfernt und somit noch in greifbarer Nähe ist. Die Abstiegszone ist dagegen momentan noch deutlich weiter entfernt. Der Tabellen-17. Oldenburg hat 13 Zähler weniger auf dem Konto. Den Blick in Richtung Aufstiegsränge zu richten scheint angesichts der Bilanz aus den letzten zehn Spielen vermessen zu sein. Sollte sich die Mannschaft jedoch wieder fangen, ist noch alles möglich – zumal im Saisonendspurt zahlreiche Duelle mit direkten Konkurrenten ausstehend sind. Doch die Situation beim TSV 1860, der weiterhin auf einen neuen Trainer wartet, trägt nicht gerade zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei.

Die nächste Chance auf Punkte für den TSV 1860 München bietet sich bereits am kommenden Freitag gegen den HFC. Dieser schöpft aber mit neuem Trainer und einem Sieg der Moral neue Hoffnung im Abstiegskampf – ausgerechnet vor dem Duell mit den Löwen.

 

Tabelle Spieltage 14 Bis 23 3.Liga 2022 23 TSV 1860 München Formschwächste Mannschaft
Screenshot von transfermarkt.de

TSV Haching München mit drittem Sieg gegen VCO Berlin

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TSV Haching München Voleyball

Am Sonntag kehrte der TSV Haching München mit dem dritten 3:0-Sieg (25:23; 25:18; 25:23) gegen den VCO Berlin nach dem Doppelspieltag nach Hause zurück. Am Samstag setzte es leider ein 1:3 gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen (20:25; 20:25; 28:26; 22:25).

Niederlage in Königs Wusterhausen

In Königs Wusterhausen begannen die Volleyball-Löwen erst im dritten Satz richtig mitzuspielen, weshalb wohl mehr Punkte an diesem Wochenende nicht mitgenommen werden konnten. Immer mehr ins Team spielt sich Florian Krekel mit seinen guten Leistungen. Unser Aufschlag kam ab dem dritten Satz richtig gut.

Auch am Sonntag hatten die jungen Löwen kleine Startschwierigkeiten und Unsicherheiten, während der VCO Berlin zu Beginn der Partie gut mithielt und sein wohl bestes Spiel gegen den TSV Haching München ablieferte. Klar absetzen konnte sich keine der beiden Mannschaften gegen die andere im ersten Satz. Vor allem der Block der Nachwuchstalente war stark und stellte nicht selten ein großes Hindernis den TSV dar.

Erfolgserlebnis für Volleyball-Löwen

Im zweiten Satz ließen sich die Löwen-Volleyballer nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen und gingen direkt mit 3:0 in Führung, ein fantastischer Block von Philipp Schumann und Mark Gumenjuk brachte Punkt vier.

Haching konnte sich in diesem Satz klarer durch- und somit auch absetzen. Viele schöne Ballwechsel gab es für die Fans beider Seiten zu sehen und alle Fans des TSV konnten sich über Satzgewinn Nummer zwei freuen.

TSV Haching München besiegt VCO Berlin

Im dritten Satz ging der TSV mit Führung (8:5) in die erste technische Auszeit, ein erneuter Block von Philipp Schumann und Sebastian Rösler brachte das 12:8. Auch in die zweite technische Auszeit gingen die Spieler mit Hachinger Führung (16:11). Und dann wurde es nochmal richtig spannend: der VCO gab nicht auf, wollte sich nicht so einfach geschlagen geben und blieb dran (21:23), Trainer Bogdan Tanase reagierte mit der taktischen Auszeit. Beide Mannschaften kämpften mit vollem Einsatz um den Sieg dieses Satzes, schließlich hieß es Matchball für Haching, der VC Olympia wehrte ihn ab. Erneut nahm Bogdan Tanase die Auszeit und das war es dann auch, die Local Heroes holten sich den dritten Satz- und somit den Matchgewinn.

MVP der Partie wurde Quentin Zeller, über den das gesamte Spiel viele schöne Angriffe liefen und der mit sicheren, starken Aufschlägen überzeugte. Dieser Sieg sollte den Volleyball-Löwen mit dem nötigen Selbstvertrauen in das Derby am 05.03.2023 (Spielbeginn 15:00 Uhr) gegen die WWK Volleys Herrsching gehen lassen.

Auf eine volle Hütte im März in der Bayernwerk-Sportarena. Unterstützt die Volleyball-Löwen!

Text: Stefan von Bressensdorf, Alexandra Straub & sechzger.de

Michael Köllner ein Kandidat beim FC Basel?

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Michael Köllner TSV 1860 2 Fußball

Während es beim TSV 1860 noch immer keinen neuen Trainer gibt, könnte der ehemalige Übungsleiter bald eine neue Aufgabe übernehmen. Laut Schweizer Medien steht Michael Köllner auf der Kandidatenliste beim FC Basel.

Michael Köllner ein Kandidat beim FC Basel?

Heiko Vogel, Sportchef des 20-fachen Meisters, soll den Oberpfälzer auf die Kandidatenliste für den vakanten Trainerposten bei kriselnden Baslern gesetzt haben. Auch Danny Schwarz, ehemaliger Spieler des TSV 1860 soll sich auf dieser Liste befinden.

Zuletzt war der FC Basel von Alexander Frei trainiert worden, der jedoch am 07.02. freigestellt wurde.

Sollte sich die Bebbi für Köllner entscheiden, dürfte dies auch den Etat des TSV 1860 entlasten…

Bild: OR Pressedienst