Start Blog Seite 656

Christian Jung: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860

4

Das (nicht nur zeitlich) sehr intensive Engagement für sechzger.de und die Gründung eines Vereins als neue rechtliche Basis unseres Fanportals dominierte das Jahr 2022 jenseits des sportlichen Geschehens. Aber natürlich drehen sich die Antworten auf die Standardfragen zum Jahresende auch um das, was den TSV 1860 ausmacht: Das runde Leder. … Mein Rückblick auf das Jahr 2022

Christian Jung: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860

Was war dein Highlight des Jahres 2022 rund um den TSV 1860 München?

Meine zwei Highlights des Jahres rund um 1860, die ich hier nennen will, haben tatsächlich beide gar nichts mit dem Geschehen auf dem Rasen, aber irgendwie doch mit den Löwen und mit Giesing zu tun: Das eine Highlight war für mich die Gründung des Vereins Sportbezogenes Lebensgefühl e.V. als neue Basis für unser Projekt sechzger.de am 22. Oktober vor dem Spiel gegen Wiesbaden. Das andere Highlight ist ganz privater Natur und hat mit einer persönlichen (weiblichen) Bekanntschaft im Viertel zu tun, die ich im Herbst machen durfte. Mehr verrate ich an dieser Stelle aber nicht. 😉

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Das finde ich dieses Jahr eine schwierige Frage. Ich würde gerne drei Spiele benennen:
1. Wie im Vorjahr ein Pokal-Highlight. Nämlich die Partie gegen die Profis aus Dortmund am 29. Juli. Der Fanmarsch vorher, das ganze Viertel in Aufruhr, die unfassbare Choreo, … – das war schon der Wahnsinn. Nur das Ergebnis hat – anders als 2021 gegen Schalke – nicht gepasst. Und dennoch wurde die Mannschaft nachher minutenlang begeistert gefeiert. (Das hier verlinkte Video bereitet mir noch heute Gänsehaut) Des is’ Sechzig!
2. Das 6:3 gegen die kleinen Dortmunder elf Wochen zuvor, als versöhnlicher Abschluss einer aufregenden Saison. Das Spiel selbst auch ein wilder Ritt mit vielen schönen Toren und toller Stimmung danach, weil wir uns direkt für den Cup qualifiziert hatten und so das hier zuerst genannte Spiel überhaupt erst möglich wurde.
3. Das 6:0 in Duisburg Ende April würde ich hier auch gern noch erwähnen. Relativ wenige Löwenfans an der Wedau erlebten ein denkwürdiges Auswärtsspiel mit einem definitiv nicht alltäglichen Ergebnis.

Jubel nach einem 6:0 an des Gegners Platz erlebt man nicht alle Tage

Deichmann der Spieler des Jahres

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Yannick Deichmann. Er bringt konstant gute Leistungen. Egal, wo er eingesetzt wird. Er ist ein feiner Kerl und passt – trotz seiner „exotischen“ Herkunft aus dem hohen Norden – einfach perfekt zum TSV 1860.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Es handelt sich um den Treffer zum 1:4 in Dresden. Warum? Keine zwanzig Sekunden vergingen zwischen dem Anstoß nach dem Anschlusstreffer der Hausherren, als sicher viele auf den Rängen und vor’m TV davon ausgingen, dass Dynamo nun nochmal richtig ins Spiel zurückkommen würde. Eiskalt schlugen die Löwen zurück, kombinierten schnell und Marcel Bär erzielte in den acht Minuten nach seiner Einwechslung einen Doppelpack. Tragisch, dass sich Cello eine Woche später gegen den BVB verletzte und dann lange ausfiel.
(Im Video ist die Enstehung des Tores ab 2:40 zu bestaunen)

sechzger.de fliegt aus der LÖWENRUNDE

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Hier kommt eine Antwort, die auch schon die Kollegen Stefan Kranzberg und Jan Schrader in ihren Rückblicken auf das Jahr 2022 mit 1860 gegeben haben: Unsere Aussperrung aus der Pressekonferenz mit einer reichlich seltsam anmutenden Begründung zum Ende der Saison 2021/22. Und ich bin im Nachhinein auch etwas wütend über mich selbst, dass ich diese Ausbootung zunächst einfach so widerspruchslos hingenommen habe, da ich zu jener Zeit mit komplett anderen Themen beschäftigt war.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2023 ändern?

Ich würde mir wünschen, dass unsere beiden Gesellschafter (also die HAM und der e.V.) wirklich auf Augenhöhe und kooperativ zum Wohle der KGaA zusammenarbeiten und dass es keine Machtspielchen gibt, die nur den gesteckten Zielen schaden. Und ein weiterer Wunsch betrifft das finanzielle Verhalten der Verantwortlichen: Es wäre schön, wenn 1860 es schafft, endlich mal nur so viel Geld auszugeben, wie auf der anderen Seite auch eingenommen wird.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2023: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Ich bin ja im Prinzip immer grundoptimistisch und prognostiziere an dieser Stelle schon lang immer wieder den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Heuer bin ich – nach den letzten gezeigten Leistungen – allerdings ein wenig pessimistisch, ob es wirklich mit dem erklärten Pflichtziel klappt. Aber ich sage mal: Für den DFB-Pokal qualifizieren wir uns heuer auf jeden Fall wieder.

Die weiteren Jahresrückblicke

Ruhe in Frieden, Shendrit Ameti!

8
Shendrit Ameti Tsv 1860 Vierte

Der TSV 1860 München e.V. trauert um seinen Spieler Shendrit Ameti.

Ruhe in Frieden, Shendrit Ameti

Shendrit Ameti spielte seit 2019 für die 4. Mannschaft der Münchner Löwen. Er war ein lustiger und freundlicher junger Bursche. Ein Verkehrsunfall riss ihn viel zu früh mit 24 Jahren aus dem Leben. Wir wünschen seiner Familie, seinen Freunden und seinen Mannschaftskollegen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

TSV Haching München in Friedrichshafen chancenlos

0
TSV Haching München VfB Friedrichshafen

Als krasser Außenseiter waren die Volleyball-Löwen an den Bodensee gereist, verkauften sich aber vor allem im 2. Satz teuer. Am Ende stand dennoch die erwartete 0:3-Niederlage des TSV Haching München beim VfB Friedrichshafen.

Rekordmeister dominiert Satz 1

Im ersten Abschnitt dominierte der Rekordmeister vom Bodensee das Geschehen nach Belieben. Haching fand überhaupt nicht ins Spiel und lange musste man sogar bangen, dass der TSV nicht mal zweistellig auf die Anzeigetafel kommen würde. Am Ende stand ein deutliches 25:13 zu Buche.

Ganz anders das Bild in Satz 2: Der TSV Haching München spielte munter mit, ging zwischenzeitlich gar in Führung, doch sobald Friedrichshafen ernst machte, konnten die Löwen nicht mehr mithalten. So zogen die Häfler dann Mitte des Satzes doch davon, während sich Haching damit trösten musste, iimmerhin die spektakulären Ballwechsel für sich zu entscheiden. Mit 25:20 ging auch der zweite Abschnitt an den VfB.

TSV Haching München in Friedrichshafen chancenlos

Im dritten Satz legten die Häfler los wie Feuerwehr und führten schnell 5:0. Damit war der Abschnitt und das Match quasi schon entschieden. Im letzten Match in der Messehalle B2 vor dem Umzug in die neue Spielstätte (Hangar R, Flughafen) machte der VfB Friedrichshafen in der Folge kurzen Prozess mit dem TSV Haching München und gewann auch Satz 3 souverän mit 25:17.

Bogdan Tanase (Trainer TSV Haching München) mit Stelian Moculescu
Auch in der Halle: Stelian Moculescu (links), Meistertrainer des VfB Friedrichshafen und des TSV 1860 München

Dynamo Dresden: Schäffler fällt aus

0
Manuel Schäffler
Schäffler

Schlechte Nachrichten für Dynamo Desden! Stürmer Manuel Schäffler verletzte sich im Testspiel gegen Sampdoria Genua und fällt mehrere Wochen aus.

Schäffler zog sich Muskelfaserriss zu und fällt länger aus

Der Ex-Löwe, der vor der Saison vom 1. FC Nürnberg zu Dynamo Dresden wechselte, musste das viel beachtete 2:2 im Testspiel gegen Sampdoria Genua teuer bezahlen. Schäfflers muskuläre Probleme entpuppten sich als Muskelfaserriss. Schäffler wird deswegen einige Wochen ausfallen. Ob er beim Spiel an alter Wirkungsstätte am 30.01. dabei sein kann, ist unklar.

Liveticker: VfB Friedrichshafen – TSV Haching München (Volleyball)

3
Liveticker VfB Friedrichshafen TSV Haching München

Herzlich willkommen zum Liveticker der Partie VfB Friedrichshafen gegen TSV Haching München in der Messehalle B2.

Haching München Außenseiter in Friedrichshafen

Machen wir uns nichts vor: Der TSV Haching München fährt als krasser Außenseiter nach Friedrichshafen und alles andere als eine 0:3-Niederlage beim Rekordmeister wäre ein riesige Überraschung. Trainer Bogdan Tanase fasst treffend zusammen:

“Wir treffen auf eine der stärksten Mannschaften in Deutschland. Wir wollen dieses Spiel nutzen, unsere taktischen und technischen Spielzüge zu festigen. Wir gehen ohne Druck in dieses Spiel, wollen es genießen und schönen Volleyball spielen. Vielleicht schaffen wir es auch, den aktuell Tabellenzweiten etwas zu ärgern und ein nachweihnachtliches Geschenk aus Baden-Württemberg nach Bayern mitzunehmen”.

Wir drücken die Daumen und berichten live vom Bodensee!

Bernd Winninger: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860 München

3
FV Illertissen TSV 1860 Toto Pokal Fotogalerie (4)

Das Jahr 2022 hatte beim TSV 1860 München vieles zu bieten. Pleiten wie das Pokalaus im Achtelfinale ohne Fans gegen den KSC. Das wäre mit Zuschauern möglicherweise ganz anders ausgegangen. Den alljährlichen Fragebogen hab ich, wie meine Kollegen vor mir, auch wieder gerne ausgefüllt. Bei manchen Fragen dauert es dann auch ein Weilchen bis die Antwort so formuliert ist, dass sie unmissverständlich daherkommt.

Zunächst möchte ich aber allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen, in dem wir dann hoffentlich alle im Mai etwas zu Feiern haben. Nun viel Spaß beim Lesen meines Jahresrückblicks.

Bernd Winninger und sein 2022 mit dem TSV 1860 München

Was war dein Highlight des Jahres 2022 rund um den TSV 1860 München?

Das absolut allein herausstechende Highlight gab es für mich im Jahr 2022 nicht. Einzelne Spiele der Löwen, in denen sie gezeigt haben was sie können, wie die Kantersiege in der Rückrunde gegen Dortmund oder in der laufenden Saison gegen Duisburg sind am ehesten als Highlights hervorzuheben.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Obwohl ich nicht live im Stadion war, die Niederlage in Illertissen. Seither hat man, trotz einiger besserer Leistungen, noch nicht wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Wäre schön, wenn sich bis Ende der Saison da ein anderes Spiel festsetzt.

Welcher Spieler ist dein persönlicher „Spieler des Jahres“?

Es gibt immer mehrere Spieler und auch Gründe die man hier nennen möchte warum ein Akteur Spieler des Jahres sein könnte. Da wäre Semi Belkahia, der sich nach jeder Verletzung wieder in die Mannschaft kämpft. Man könnte auch Marco Hiller nennen, ohne dessen Leistung der TSV 1860 München wohl nicht so erfolgreich wäre. Oder aber Dauerläufer Yannick Deichmann, der in fast jedem Spiel nahezu überall auf dem Platz zu finden ist und Kilometer runterspult wie kein anderer. Für 2022 kann die Antwort trotz all dieser Leistungen nur lauten: Leandro Morgalla, der Shootingstar der Löwen. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.

Aufstiegsplatz ist ein Muss

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein „Tor des Jahres“!

Da gab es auch einige schöne: Kobylanskis Volleyschuss gegen Halle oder Vrenezis Tor nach Traumflanke Boyamba gegen Duisburg in der laufenden Saison. Das für mich schönste Tor fiel aber bereits im Februar 2022, also in der letzten Saison. Neudeckers Tor zum 1:0 für den TSV 1860 im Spiel gegen Meppen war in meinen Augen das Tor des Jahres.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Wütend macht mich beim TSV 1860 München nichts mehr. Geärgert hab ich mich vor allem ab dem Frühjahr über einiges. Zu nennen wären zunächst die Stichworte Doppelmoral und Sportswashing. Dann für mich der absolute Höhepunkt, das Verbot der freien Meinungsäußerung bei dem Spiel gegen Meppen im Stadion, durch wen auch immer das verfügt wurde. Da schieben sich ja die möglichen Verantwortlichen den schwarzen Peter gegenseitig zu. Zu guter Letzt und ebenso wichtig wie die nicht unmittelbar mit dem Sport zusammenhängenden Ärgernisse, hat mich natürlich die Offensivleistung der Mannschaft, speziell die schlechte Schussgenauigkeit, in den letzten Spielen vor der Winterpause geärgert.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2023 ändern?

Wenn ich jetzt schreibe was ich denke trete ich vielen Leuten auf die Füße, sowas braucht momentan keiner, darum lass ich das auch unbeantwortet.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2023: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Diese Mannschaft muss, nach den Ankündigungen vor der Saison und mit dem Kader, der dem Trainer zu Verfügung steht, die Saison auf einem direkten Aufstiegsplatz beenden.

Die weiteren Jahresrückblicke

Volleyball: TSV Haching München morgen in Friedrichshafen

0
Vfb Friedrichshafen Tsv Haching München Vorbericht

Für die Volleyball-Bundesligisten TSV Haching München und VfB Friedrichshafen ist die stade Zeit bereits wieder vorbei, denn am kommenden Dienstag, 27. Dezember, gastieren die Hachinger Löwen bei den Häflern am Bodensee.

Nur kurze Verschnaufpause

Mit lediglich zwei trainingsfreien Tagen konnte die Mannschaft des TSV Haching München in diesem Jahr in die Weihnachtspause gehen, denn bereits am 2. Weihnachtsfeiertag schickt Trainer Bogdan Tanase seine Mannen wieder in die Trainingshalle, um sich auf das Spiel am Bodensee vorzubereiten.

Wappen TSV Haching München (TSV 1860 e.V. & TSV Unterhaching)
Wappen des TSV Haching München (Volleyball)

Leider hat es der Spielplan in der Volleyballbundesliga in dieser Saison nicht gerade gut mit den Löwen gemeint, spielen sie doch in der Weihnachtsund Silvesterwoche gleich drei Mal (27.12. in Friedrichshafen, 30.12. zu Hause in der Bayernwerk Sportarena gegen Düren und am 03.01. gegen die WWK Volleys aus Herrsching). Nachdem die Mannschaft aus Friedrichshafen vor Weihnachten eindrucksvoll in eigener Halle die BR Volleys aus Berlin in einem Fünfsatzkrimi schlagen und ihnen somit die erste Niederlage in der laufenden Saison zufügen konnte, verlor die Mannschaft sehr überraschend mit einem klaren 3:0 im Pokal gegen Düren und scheidet somit im Halbfinale des DVV-Pokals aus.

TSV Haching München in Friedrichshafen

Für den Hachinger Trainer Bogdan Tanase ist diese Achterbahnfahrt der Mannschaft vom Bodensee dennoch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

“Wir treffen auf eine der stärksten Mannschaften in Deutschland. Wir wollen dieses Spiel nutzen, unsere taktischen und technischen Spielzüge zu festigen. Wir gehen ohne Druck in dieses Spiel, wollen es genießen und schönen Volleyball spielen. Vielleicht schaffen wir es auch, den aktuell Tabellenzweiten etwas zu ärgern und ein nachweihnachtliches Geschenk aus Baden-Württemberg nach Bayern mitzunehmen”.

Tanase kann aktuell auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, alle Mann sind gesund und fit wieder in Unterhaching angekommen. Kapitän Philipp Schumann erwartet in Friedrichshafen einen heißen Fight:

“Wenn wir an unsere Leistung aus dem Spiel gegen Giesen anknüpfen können, dann ist vielleicht eine kleine Überraschung möglich.”

Letztes Spiel vor dem Umzug in die neue Halle

Für Friedrichshafen wird das Spiel gegen Unterhaching aber auch ein Abschiedsspiel sein – ist es doch das letzte Spiel in der Messehalle, bevor die Mannschaft endlich – nach vielen Monaten Verzögerung – in ihre neue Spielstätte, in den Hangar R am Bodensee Airport, umziehen kann. Teammanager Matthias Liebhardt erklärt:

“Wir waren zwar sehr erfolgreich in der Messehalle, haben lediglich gegen
Jastrzebski Wegiel dort verloren, aber jetzt freuen wir uns auf den Umzug in den Hangar, wo wir ab Januar dann dauerhaft zu Hause sind.”

sechzger.de berichtet per Liveticker vom Bodensee! Spielbeginn in der Messehalle in Friedrichshafen ist um 20 Uhr. 

Heimspiel am 30.12.

Für den TSV Haching München geht es vor dem Jahreswechsel noch einmal in die heimische Spielstätte, wenn am Freitag, 30.12.2022 um 17:30 Uhr, die swd powervolleys aus Düren zu Gast sind. Tickets für dieses Spiel gibt es HIER online zu erwerben.

Text: Nadine Cerny / sechzger.de
Foto: Edmund Zuber

Jahresrückblick 2022: Der TSV 1860 im Juli – September

0
Dynamo Dresden TSV 1860 20220723 (85)

Nach einigen Tagen Weihnachtspause geht es weiter mit dem Jahresrückblick 2022 rund um den TSV 1860 München. In den Monaten Juli bis September dreht es sich vor allem um den Auftakt in die Saison 2022/23, das DFB-Pokal Spiel gegen Dortmund und die Wiederwahl vom Präsidium. Im September stürmt ein Aufsteiger an die Tabellenspitze.

Juli: Auftakt-Sieg in Dresden & Reisinger bleibt Präsident

Im Trainingslager in Windischgarsten gibt es zwei Mal ein 1:1-Unentschieden gegen die SV Ried und den Linzer ASK. Für die erste Testspielniederlage sorgt Bundesligist Borussia Mönchengladbach (0:6), abschließend gewinnt Newcastle United das umstrittene Testspiel gegen die Löwen mit 3:0.
Der Start in die Saison 2022/23 ist dann furios und tor-, vor allem aber erfolgreich. 4:3 siegt der TSV 1860 gegen Dynamo Dresden. Das Spiel wird im Free-TV ausgestrahlt und ist tolle Werbung für die 3.Liga. Zwar überzeugt Marcel Bär nach seiner Einwechslung mit zwei Treffern, er muss aber auch verletzt ausgewechselt werden. Die Diagnose Mittelfußbruch setzt ihn lange Zeit außer Gefecht. Der Juli ist auch der Monat der Pokalspiele. In Runde 1 des bayerischen Toto-Pokals gelingt ein 7:0-Sieg gegen den SV Rödelmaier. Borussia Dortmund ist im DFB-Pokal hingegen eine Nummer zu groß und gewinnt mit 3:0 in Giesing.

Robert Reisinger wird mit seinen Kollegen Hans Sitzberger und Heinz Schmidt Anfang des Monats mit einer überwältigenden Mehrheit erneut gewählt. Nur etwa 300 Mitglieder finden sich zur Mitgliederversammlung ein. Deutlich mehr Löwenfans zieht es zum Fanfest an der Grünwalder Straße. Außerdem bleibt Stefan Lex Kapitän bei den Löwen. Im Mannschaftsrat befinden sich zudem Marco Hiller, Tim Rieder, Semi Belkahia, Marcel Bär, Quirin Moll und Phillipp Steinhart.

Für die Saison 2021/22 kassiert der TSV 1860 knapp eine halbe Millionen Euro aus dem Nachwuchsfördertopf – Spitzenwert der 3.Liga.

August: Skenderovic in der Nachspielzeit

Ungeschlagen bleibt der TSV 1860 München im August. Daheim gewinnen die Löwen gegen Oldenburg mit 1:0 sowie gegen den SV Meppen mit 4:0 und übernehmen damit die Tabellenführung. Es folgt ein knapper, glücklicher Auswärtssieg in Paderborn gegen Verl. Skenderovic erlöst die mitgereisten Löwenfans in der Nachspielzeit.
Gegen die TuS Feuchtwangen ziehen die Löwen in das Achtelfinale des Toto-Pokals ein (0:8). Es folgt ein 3:1 im Grünwalder Stadion gegen den Halleschen FC, womit der 3.Liga-Startrekord der Offenbacher Kickers eingestellt wird. In Köln sieht es dann lange nach der ersten Saisonniederlage aus, doch Verlaat kann in der Schlussphase noch einen Punkt für die Löwen sichern.

Anfang des Monats findet die Mitgliederversammlung der ARGE statt. Nach der Auszählung ist klar: der Verein löst sich nach über 40 Jahren auf. Die BayWa übernimmt die Namensrechte am Nachwuchsleistungszentrum der Löwen. Einem offenen Brief der Geschäftsleitung Anfang des Monats folgt der Eklat mit abgenommenen Fan-Utensilien beim Heimspiel gegen den SV Meppen. Offizieller Grund: ein Kommunikationsfehler.

BayWa Junglöwen Wandbild Am Trainingsgelände TSV 1860 München

September: Elversberg enttrohnt die Löwen

Gegen Duisburg geht es zurück auf die Siegerstraße. In Halbzeit eins spielt der TSV 1860 die Gäste an die Wand und führt schon zur Halbzeit mit 4:0. Den zweiten Durchgang lassen die Löwen ruhiger angehen und kassieren darüber hinaus einen Gegentreffer. Auch die Hürde Türkgücü im Toto-Pokal wird erfolgreich gemeistert. 3:1 gewinnt der TSV 1860 im Sechzgerstadion und zieht in das Viertelfinale ein. Dann aber kommt es zur ersten Saisonniederlage. Der stark aufspielende Aufsteiger aus Elversberg überrascht auch die Mannschaft von Michael Köllner und siegt mit 4:1. Damit übernehmen die Saarländer wieder die Tabellenführung, die sie bereits am ersten Spieltag inne hatten.

Gegen Aue wiederum gelingt dank drei Treffern von Lakenmacher ein Heimsieg. Die Länderspielpause nutzen die Löwen für zwei Testspiele gegen die WSG Tirol und den SV Münsing-Ammerland, bevor das Aus im Toto-Pokal in Illertissen folgt.

Beim offiziellen Wiesn-Besuch vereinbaren OB Dieter Reiter und die Verantwortlichen ein weiteres Treffen, um über die Stadionsituation zu diskutieren.

Die weiteren Zusammenfassungen:

Jan Schrader: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860 München

14
Jan Schrader Sechzger.de Innenraum SpVgg Bayreuth TSV 1860 München

Aufregend und zum Teil turbulent – ich denke so kann man mein 2022 mit dem TSV 1860 München am ehesten beschreiben. Die Entwicklung des Projekts sechzger.de, dessen Teil ich seit Ende 2020 bin, spielt dabei eine zentrale Rolle. Mein Fansein hat sich deutlich verändert, mit teils schwierigen Veränderungen, aber auch grandiosen Momenten, von denen ich nicht zu träumen gewagt hätte. Ein Auf und Ab also, wie man es mit den Löwen nun einmal gewohnt ist.

Jan Schrader: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860

Was war dein Highlight des Jahres 2022 rund um den TSV 1860 München?

Für alte Hasen im Pressegeschäft mag das jetzt vielleicht etwas lustig klingen, aber jede bestätigte Akkreditierung, die in meinem E-Mail Postfach landet, ist immer wieder etwas ganz Besonderes. Gegen Karlsruhe im DFB-Pokal als einer der ganz wenigen vor Ort im Stadion dabei zu sein, war schon etwas Besonderes. Getoppt wurde das dann aber doch noch, als ich Ende des Jahres bei den Auswärtsspielen in Bayreuth und Freiburg im Innenraum Fotos machen durfte – ein wirklich löwenstarkes Erlebnis. Den Spielbericht aus Bayreuth habe ich dann auf der Tartanbahn erstellt – trotz Niederlage werde ich das Spiel wohl erstmal nicht mehr vergessen.

SpVgg Bayreuth TSV 1860 20221029 (65)

Abgesehen davon freue ich mich enorm über die immer mehr werdenden Rückmeldungen in persönlicher Form. Leute, die uns einfach kurz Danke für unser Engagement sagen. Im Zug nach Osnabrück wurde mir sogar ein Bier ausgegeben, das schmeckte dann gleich doppelt gut! Positive Rückmeldung ist einfach unglaublich wichtig, motiviert und zeigt auf, wofür wir das hier alles eigentlich machen. Also ein Danke auch an dieser Stelle zurück an unsere Leser!

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Tatsächlich ist mir hier zu allererst ein negatives Beispiel eingefallen – das Spiel gegen Türkgücü im Olympiastadion. Es war mein erstes Fußballspiel in diesem Stadion und so schlimm, wie es dann letztendlich war, hätte ich es mir wirklich nicht vorgestellt. Das war zum einen natürlich die schwache Leistung unserer Löwen auf dem Platz, hinzu kam dann noch das nicht gerade förderliche Wetter mit eisigem Wind. Aber auch ganz davon abgesehen habe ich dabei gemerkt, dass in einem Oly ein Fußballspiel, wie ich es gerne sehen möchte, nicht möglich ist. Mir gefallen eher enge Stadien, bei denen die Zuschauer nah am Spielgeschehen sind. Das ist am Oberwiesenfeld bekanntlich überhaupt nicht gegeben, ganz im Gegenteil. Unfassbar weit weg ist der Grund, warum man eigentlich das Ticket bezahlt hat. Für mich steht (spätestens) seitdem fest, dass das Olympiastadion nie im Leben eine brauchbare, langfristige Alternative für den TSV 1860 München sein kann.

Um aber in diesem Punkt mit etwas Positivem abzuschließen, verweise ich gerne auf den Jahresrückblick von Thomas Enn. Auch mir hat die erste Hälfte gegen die Zebras aus Duisburg wahnsinnig imponiert. Toller Fußball im Grünwalder Stadion mit einer hohen, verdienten Führung bereits zur Halbzeitpause.

Eindeutige Entscheidung beim Spieler des Jahres

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Da entscheide ich mich für Junglöwe Leandro Morgalla. Unfassbar, was er für eine rasante Entwicklung hingelegt hat und schon jetzt nicht mehr aus der Startaufstellung wegzudenken ist. Wie reif, wie abgezockt, wie ruhig er auf dem Spielfeld agiert, imponiert mir wirklich. Leider ist damit aber auch klar, dass wir Leandro nicht mehr allzu lange im weiß-blauen Dress erleben dürften. Wenn seine Entwicklung so weitergeht, werden weitere Vereine ihre Fühler nach Morgalla ausstrecken. Umso schöner, dass er mit seiner langfristigen Vertragsverlängerung dafür gesorgt hat, dass in diesem Fall eine Ablösesumme fällig wird.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Dieser Punkt ist mir fast am schwersten gefallen, dieses eine Tor ist mir zumindest nicht direkt auf Anhieb eingefallen. Beim Überfliegen der Ergebnisse bin ich dann aber erneut beim Duisburg-Spiel hängengeblieben und habe mich an die Bude von Albion Vrenezi erinnert. Die war schon echt top und steht sinnbildlich für den famosen Auftritt im ersten Durchgang [im Video ab 2:17].

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Ich verstehe bis heute nicht, wie sechzger.de zu einem solchen Politikum werden konnte. Bevor uns mitgeteilt wurde, dass wir nach der Sommerpause kein Teil der Löwenrunde mehr sind, haben wir uns eigentlich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Dass hinter den Kulissen über uns diskutiert wird, haben wir natürlich mitbekommen – dennoch hat uns die eingangs erwähnte Entscheidung aus allen Wolken fallen lassen. Ja, mittlerweile hat sich unsere Berichterstattung möglicherweise geändert. Wir alle arbeiten für dieses Projekt vollkommen ehrenamtlich und stecken jeden Tag, jede Woche Stunde um Stunde in diese Seite. Dann ist es einfach nicht schön, wenn man so behandelt wird – zumal die Rückmeldungen unserer Leser wie ganz am Anfang erwähnt fast nur positiv sind. Die Gründe dafür kann sich jeder selber denken – und das ist eigentlich das Schlimmste daran: der Einfluss von gewissen Personen, die eigentlich gar keinen solchen Stellenwert haben dürften.

Was mich abgesehen davon auch noch immer beschäftigt, sind die Meldungen, bei denen wir unseren Quellen im Nachhinein lieber nicht vertraut hätten beziehungsweise uns besser hätten informieren müssen. Bei der Masse an Artikeln ist es ein verschwindend geringer Prozentsatz, der davon betroffen ist. Aber er bleibt beim Leser und eben auch bei mir sehr präsent und ist nicht förderlich für unsere Außendarstellung. Ich hoffe, dass wir 2023 auch in dieser Qualität noch einmal zulegen können und so etwas nicht mehr vorkommt.

Platz 2 oder 4 denkbar – je nach Start ins Jahr 2023

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2023 ändern?

Da muss ich mich – auch aufgrund der Meldungen in letzter Zeit – vollumfänglich Thomas Enn anschließen. Ich sehe den finanziellen Aspekt weiter als das zentrale Thema. Nun liest man, dass schon wieder drei Millionen Euro benötigt werden. Sechzig ist wohl wirklich ein Fass ohne Boden. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das langfristig gut geht. Aber ich lasse mich natürlich gerne eines Besseren belehren.

Ansonsten muss man hier natürlich auch die Stadiondiskussion erwähnen. Ich hoffe 2023 wird eine langfristige Lösung präsentiert, mit der die meisten Löwenfans leben können. Aber daran glauben tue ich erst, wenn es soweit ist.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2023: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Die Mannschaft hat – auch ohne potentielle Winterneuzugänge – mit Sicherheit das Kaliber, um einen Aufstiegsplatz in der 3.Liga zu erzielen. Das steht für mich außer Frage. Sie muss es halt schaffen, dass Ruder rumzureißen wie man so schön sagt. Ich glaube fast, dass man direkt nach der Winterpause beobachten kann, ob dies klappt. Die Spiele gegen Mannheim und Dresden werden zeigen, wohin die Reise gehen kann. Wenn man dort punktet, kann ich mir einen zweiten Platz hinter Elversberg vorstellen. Die sind einfach so weit weg und so konstant, dass ich ihnen mittlerweile den Durchmarsch zutraue. Wenn aber der Start verkorkst wird, reicht es nur für den ungeliebten vierten Platz.

Die weiteren Jahresrückblicke

Thomas Enn: Mein Jahr 2022 mit dem TSV 1860 München

0
TSV 1860 FC Memmingen U19 Aufstieg
Die Freude war groß, als der Aufstieg eingetütet war

Ich blicke auf ein durchwachsenes Jahr 2022 mit dem TSV 1860 München zurück. So wirklich überzeugen konnte mich die Profi-Mannschaft nur zu Beginn der aktuellen Saison. Mehr Freude machten mir andere andere Sportler aus unserem Verein.

Was war dein Highlight des Jahres 2022 rund um den TSV 1860 München?

Irgendwie gab es für mich nicht DAS Highlight des Jahres. Die Rückrunde 21/22 verlief viel zu holprig. Nur Dank der Pleite von Türkgücü kamen wir jeden zweiten Spieltag irgendwie in Schlagdistanz der Aufstiegsplätze und waren am nächsten Spieltag wieder weg. Am Ende ist es ja mit Platz 4 und der Qualifikation für den DFB-Pokal gerade nochmal so gut gegangen. Insofern war unsere Feier nach dem 6:3 gegen Dortmund im Schinkenpeter vielleicht mein Highlight, weil es einfach schön war in exqusiter Runde auf die Löwen und das erreichte Minimalziel anstoßen zu können. Die Hinrunde 21/22 fing toll an, aber ab Oktober ist uns ja bekanntlich auch die Luft ausgegangen…

Abseits der Profis hat mich im Jahr 2022 beim TSV 1860 der Aufstieg der U19 sehr gefreut und der Besuch beim Bundesliga-Boxen hat auch einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Ich würde mich sehr freuen, wenn es eine Möglichkeit gäbe, bald wieder eine Bundesliga-Riege mit dem Löwen auf der Brust ins Rennen zu schicken.

Außerdem hat mich sehr gefreut, dass meine Schulfreundin Sarah mit ihrem Sohn zu einem Spiel mitgekommen ist. Der (nicht mehr ganz so) Kleine war von Beginn an mit vollem Herzblut bei der Sache und wird hoffentlich auch in Zukunft mal wieder ins Stadion kommen. Es ist immer schön, Fannachwuchs hinzukommen zu sehen. Das finde ich eigentlich noch schöner als zum Beispiel das 4:1 gegen Duisburg.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Die erste Hälfte beim 4:1 gegen Duisburg war spielerisch aus meiner Sicht die beste Leistung seit langem und bleibt in diesem Kalenderjahr unerreicht. Wahnsinn, wie wir die hergespielt haben! Und Wahnsinn, wie das verloren gegangen ist…

Welcher Spieler ist dein persönlicher „Spieler des Jahres“?

Da tue ich mir schwer. So richtig konstant mit Top-Leistungen sehe ich eigentlich nur Marco Hiller und mit Abstrichen Yannick Deichmann. Marcel Bär hatte eine tolle Rückrunde und wurde Torschützenkönig. In der Hinrunde der aktuellen Saison hat sich aus meiner Sicht niemand aufgedrängt. Auch nicht Verlaat, der aus meiner Sicht noch ziemlich an seinem Stellungsspiel arbeiten muss. Sehr positiv fand ich Fynn Lakenmacher und Meris Skenderovic, die den Ausfall von Bär lange wesentlich besser als gedacht kompensiert haben.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein „Tor des Jahres“!

Das Tor von Fynn Lakenmacher zum 2:0 gegen Meppen von seiner Schönheit her. Sensationell, wie er da den Ball annimmt, sich um den Gegner dreht und ihn dann brachial in die Maschen drischt.

Vom Jubel her das 1:0 von Skenderovic in Verl/Paderborn. Infernalischer Torjubel über einen Siegtreffer in der Nachspielzeit. Besser geht’s nicht!

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Das andauernde Gepoker von Michael Köllner, die Konfiszierung der Ismaik-kritischen Utensilien am Eingang beim Spiel gegen Meppen samt der ganz schwachen fadenscheinigen Ausrede im Nachgang und das Rumgeeiere aller Beteiligten beim Thema Stadion. In absteigender Reihenfolge.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2023 ändern?

Man sollte endlich mal anfangen, nur Geld auszugeben, was man auch in der Kasse hat. Mit allen Konsequenzen. Sonst wird man nie auf einen grünen Zweig kommen und auf alle Zeit ein finanzielles Fass ohne Boden bleiben. Außerdem wäre es sehr wünschenswert, endlich beim Thema Stadion weiterzukommen.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2023: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Ich glaube, es geht aufwärts und Elversberg wird noch einbrechen. Trotzdem wird es für die Löwen am Ende nur für Rang 5 langen. Ich glaube, Michael Köllners Mannschaft wird am Ende wieder die Puste ausgehen. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen! Passiert selten genug beim TSV 1860 München.

Die weiteren Jahresrückblicke