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TSV Haching München auswärts bei Netzhoppers KW-Bestensee

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Tsv Haching München Br Volleys Berlin Volleyball Bundesliga

Auch in dieser Saison schaut es punktemäßig für die Bundesliga-Volleyballer des TSV 1860 nicht allzu rosig aus. Lediglich ein Sieg konnte bislang errungen werden und so steht man auf dem vorletzten Platz. Morgen Nachmittag ist der TSV Haching München als Außenseiter zu Gast bei den Netzhoppers KW-Bestensee.

TSV Haching München zu Gast bei den Netzhoppers

Die Gastgeber haben ein volles Programm hinter sich: Drei Spiele in nur fünf Tagen liegen hinter ihnen, was jedoch auch drei Niederlagen ergab. Sie verloren sowohl die Liga-Spiele gegen Herrsching und Lüneburg und auch das Pokal-Aus mussten sie einstecken. Die Jungs aus Brandenburg stehen aktuell nur einen Tabellenplatz vor den Volleyball-Löwen und haben lediglich einen Punkt mehr gesammelt. Ebenso wie der TSV Haching München konnten die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen in der laufenden Spielzeit erst einen Sieg erringen. Mit einem Erfolg am Sonntag könnte der TSV sich also vor den Gegner schieben.

Die Netzhoppers haben aber natürlich den Heimvorteil klar auf ihrer Seite – leider reicht das Anfeuern der Hachinger Fans virtuell nicht bis nach Brandenburg. Zudem haben sie auch die zwei Siege gegen die Löwen aus der Vorsaison im Rücken. Alles in Allem also eine Herausforderung, die das junge Team des TSV selbstverständlich annimmt. Hinzu kommt erschwerend, dass die Hachinger aktuell viele Ausfälle haben: Paul Gehringer, Patrick Rupprecht und Jere Heiskanen liegen krank im Bett und Quentin Zeller kann wegen einer Verletzung am Fuß nicht voll trainieren.

Mehr Energie durch freies Wochenende

Mittelblocker Sebastian Rösler freut sich aber auf das Match und wird seiner Mannschaft sicher einige Hammer-Punkte bescheren:

“Das freie Wochenende tat auf jeden Fall gut, um Energie zu tanken. Wir wissen, dass auch KW nicht gut in die Saison gestartet und schlagbar ist. Trotzdem haben wir in den letzten Spielen gesehen, dass wir mit unserer Leistung an die 100 % kommen müssen, wenn wir Spiele in der 1. Bundesliga gewinnen wollen. Das muss und wird unser Ziel sein. Wenn wir das schaffen, ist am Sonntag ein Punktgewinn oder im besten Fall auch der zweite Saisonsieg möglich!”

Das Match wird am Sonntag um 17.30 Uhr unter DIESEM LINK live auf Twitch übertragen.

Foto: Edmund Zuber

Juniorenkalender 2023 des TSV 1860 ab sofort erhältlich

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TSV 1860 NLZ Grünwalder Straße

Auch für das kommende Jahr 2023 verkauft der TSV 1860 München einen Juniorenkalender. Der Erlös kommt dabei einem guten und sinnvollen Zweck zugute.

Juniorenkalender 2023 des TSV 1860 München für 7,50€

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Damit verbunden ist auch die Weihnachtszeit und die Suche nach passenden Geschenken. Eine gute Möglichkeit dafür bietet neben dem Shop des e.V. mit diversen Artikeln aus den vielen verschiedenen Abteilungen auch der Kauf eines Kalenders. Obendrein tut man dabei noch etwas Gutes, wenn man den Juniorenkalender des TSV 1860 für das Jahr 2023 unter den Baum legt. Denn der gesamte Verkaufserlös wird den Junglöwen vom NLZ zur Verfügung gestellt. Nachdem der Servicevertrag aktuell nicht mehr zur Anwendung kommt, ist jede finanzielle Unterstützung für die Jugendarbeit bei den Löwen willkommen.

Bestellungen werden entweder per Mail oder telefonisch unter 089-64 27 85 310 entgegen genommen. Auch direkt im NLZ-Büro kann der Kalender erworben werden. Der Stückpreis liegt bei 7,50€.

Falls das Interesse an den Junglöwen nun geweckt ist, bietet sich unter anderem an diesem Wochenende direkt die Gelegenheit das ein oder andere Spiel live zu verfolgen. Unter anderem die A-Jugend empfängt ab 14:00 Uhr in der Bundesliga den SSV Reutlingen. Außerdem ist die U17 zu Gast in Unterhaching.

Kommentar: Hasan Ismaik stellt mal wieder 50+1 in Frage

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Seit gestern ist das WM-Turnier für die deutsche Nationalmannschaft vorbei. Darauf möchte ich aber gar nicht näher eingehen. Vielmehr möchte ich meine Aufmerksamkeit einem Text von Hasan Ismaik, seiner Agentur oder wer auch immer da in seinem Namen in den sozialen Medien schreibt, widmen. In seinem aktuellen Posting nutzt Ismaik das Vorrundenaus des DFB, um einmal mehr 50+1 in Frage zu stellen.

Ein Kommentar von Stefan Kranzberg.

Kommentar: Ismaik vs 50+1

In seinem neuen Beitrag auf Instagram sorgt sich Hasan Ismaik um den deutschen Fußball und beteuert seine Verbundenheit zu Deutschland. Darf er. Ob man das Abschneiden des DFB in Katar dann aber unbedingt nutzen muss, um 50+1 in Frage zu stellen, steht auf einem anderen Blatt Papier. Hier mal der Text des Mehrheitsgesellschafters im Wortlaut:

Liebe Löwen,

ich spüre seit jeher eine große Verbundenheit mit Deutschland, nicht erst seit meinem Einstieg beim TSV 1860 München im Jahre 2011. Deshalb habe ich bis zur letzten Sekunde gehofft, dass der deutschen Nationalmannschaft das erneute WM-Scheitern nach der Vorrunde erspart bleibt. Leider ist es anders gekommen. Ich bedauere dies sehr, denn eine WM in den K.o.-Spielen ohne Deutschland ist eben nur halb so interessant.

Doch wenn der DFB in der Analyse ehrlich zu sich selbst ist, ist die Entwicklung seit Jahren rückläufig. Man ruht sich auf den Erfolgen der Vergangenheit aus, während andere Nationen kontinuierlich aufholen. Die Mentalität und die Gier, die Deutschland als Turniermannschaft einst ausgezeichnet haben, sind aus meiner Sicht verflogen.

Ich wünsche dem deutschen Fußball, dass er sich reformiert und offen für neue Wege ist. Dazu gehört auch, dass man nicht nur die eigene Nachwuchsarbeit überdenkt, sondern in Zeiten der Globalisierung sich zukünftig an den großen Ligen Europas orientiert. Dazu gehört für mich auch das Überdenken der 50+1-Regel.

Deutschland lebt von seiner Geschichte als Fußballnation: Viermal Weltmeister. Wenn jetzt die richtigen Schlüsse gezogen werden, bin ich überzeugt, dass Deutschland auf die große Fußballbühne zurückkehren wird.

Hasan Ismaik

Mit vielem hat Hasan Ismaik sicherlich recht, seine Schlussfolgerung hinsichtlich 50+1 ist meines Erachtens aber nichts anderes als Populismus und das Ausnutzen der Misere für seine eigenen Zwecke.

Geldschwemme in England

50+1 soll also fallen, damit es Deutschland und seiner Nationalmannschaft besser geht? Warum das denn? Welche positiven Folgen wären zu erwarten?

Schauen wir mal über den deutschen Tellerrand hinweg: In England, dem Mutterland des Fußballs, ist 50+1 nicht existent. Seit rund 20 Jahren wird der englische Fußball mit Geld aus aller Welt überschwemmt. Angefangen mit Abramowitsch über amerikanische Investoren, Geld aus China oder – wie im Falle Newcastle United – aus Saudi-Arabien.

Erfolgreiche Clubs, erfolglose Nationalmannschaft

Ja, die Premier League hat seitdem sicher an Niveau gewonnen und auch international sind die englischen Teams oft das Maß aller Dinge. Aber welche Titel hat denn die englische Nationalmannschaft seitdem gewonnen? Als Seriensieger bei großen Turnieren hat sich England in den vergangenen 20 Jahren trotz riesiger Investitionen in die Clubs nun wahrlich nicht herauskristallisiert.

Deutschland hingegen war 2014 Weltmeister, erst im vergangegen Sommer gewann Eintracht Frankfurt die Europa League. Dass der deutsche Fußball in seiner Gesamtheit nicht konkurrenzfähig sein soll, erscheint also fraglich.

Negativbeispiel FC Bayern

Viel wichtiger als massenhaft in die Liga gespültes Geld ist, mit dem dann Stars aus aller Welt gekauft werden, ist doch die Art und Weise, wie der eigene Nachwuchs gefördert wird. Wenn man beispielsweise beim Ligaprimus FC Bayern sieht, dass dort bereits Jugendliche aus Asien, Amerika und ganz Europa zusammengekauft werden statt den eigenen Nachwuchs entsprechen zu fördern, braucht man sich nun wirklich nicht wundern, dass die deutschen Jugendspieler nicht dem Niveau entsprechen, das notwendig wäre, um später Titel zu gewinnen.

Vorbild Frankreich?

Womöglich wäre es seitens des DFB nicht ganz falsch, die Jugendausbildung nach französischem Vorbild zu organisieren. Dort werden die Top-Talente in Akademien zentriert, trainieren dort während der Woche zusammen und kehren am Wochenende zu ihren Heimatvereinen zurück, um dort im Ligabetrieb Spielpraxis zu erhalten.

Während hierzuland bereits im Jugendalter viel zu viel Wert auf Theorie gelegt wird, haben im westlichen Nachbarland ganz andere Werte höchste Priorität. In Frankreich ist Schnelligkeit das oberste Kriterium, um in diese Ausbildungsinternate zu kommen. Technik und alles andere, was man für wichtig halten könnte, ist zunächst mal zweitrangig – und erlernbar.

50+1 muss bleiben

Wie man es auch dreht und wendet: Dass Hasan Ismaik großes Interesse daran hat, dass 50+1 fällt, liegt auf der Hand. Dass dies für den TSV 1860 Vorteile hätte, ist zweifelhaft, da der jordanische Geschäftsmann bereits 60 Prozent der KGaA hält, ein weiterer Erlös durch den Verkauf von Anteilen also nicht zu erwarten ist.

Man kann nur hoffen, dass der DFB nach dem Misserfolg in Katar besonnen bleibt und diese enorm wichtige Regelung im deutschen Fußball weiterhin fest verankert. Dass sich im deutschen Fußball einiges ändern muss, ist klar. 50+1 gehört jedoch nicht dazu.

Titelbild: muenchnerloewen.de

Heute vor 28 Jahren: 1. FC Kaiserslautern – TSV 1860 1:1

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Nur sechs Tage nach der 1:2-Niederlage beim 1. FC Köln, über die wir hier bereits berichteten, reisten die Löwen als krasser Außenseiter zum Tabellensechsten der Bundesliga, dem 1. FC Kaiserslautern. Die damals schier uneinnehmbare Festung Betzenberg lockte – trotz des nicht gerade optimalen Spieltermins am Freitag Abend – zahlreiche Löwenfans in die Pfalz. Die Fanfreundschaft zu den Roten Teufeln und die Tatsache, dass Sechzig zuletzt vor über 14 Jahren dort angetreten war, taten ihr übriges (bei der 3:2-Niederlage am 2. September 1980 trafen übrigens der spätere Kurzzeit-Löwentrainer Friedhelm Funkel dreifach für die Gastgeber und Rudi Völler und Herbert Scheller für 1860).

Lorant setzt in Kaiserslautern auf den Aufstiegssturm

Die mitgereisten Löwenfans sollten ihr Kommen nicht bereuen: Das Team von Werner Lorant, der gegenüber dem Spiel in Köln ein paar Umstellungen im Team vorgenommen hatte und diesmal auf den Aufstiegssturm mit Peter Pacult und Ex-Lauterer Bernhard Winkler setzte, nahm den Kampf auf dem Betze von Anfang an voll an und erspielte sich gleich einige Torchancen. Mitte des ersten Abschnitts übernahm dann Kaiserslautern mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. Ein Tor sollte aber zunächst auf keiner Seite fallen.

Zwei Tore im zweiten Abschnitt

Dies geschah dann neun Minuten nach Wiederanpfiff, als Bernhard Winkler einen Nowak-Freistoß unhaltbar für FCK-Keeper Reinke in die Maschen beförderte. Riesenjubel und komplette Eskalation im Gästeblock! Bis zehn Minuten vor dem Abpfiff träumten die Anhänger in weiß und blau von einem Sieg auf dem Betzenberg. Dieses Kunststück war 1860 das letzte Mal am 25. Februar 1967 gelungen. Aber so wollte sich Lautern nicht von seinen Anhängern im mit 38.000 Zuschauern ausverkauften Fritz-Walter-Stadion aus dem Jahr 1994 verabschieden. In der 81. Minute erzielte Stefan Kuntz aus einem Gewühl heraus den Ausgleich. Inwiefern die kurz zuvor erfolgte Einwechslung des Löwentalents Timur Yanyali (für den souveränen Peter Nowak) in der hitzigen Atmosphäre auf dem Betze für das 1:1 verantwortlich gewesen sein könnte, spekulierte nachher der eine oder andere Löwenfan. Aber nicht lange. Unter dem Strich hatte das Team eine tolle kämpferische Leistung gezeigt und sich bei einem Bundesliga-Spitzenteam bravourös aus der Affäre gezogen.

Überwintern auf einem Nicht-Abstiegsplatz

“So mutig waren die Löwen noch nie!” titelte die tz in der Wochenendausgabe am nächsten Morgen. Und nachdem 1860 eine Woche später dann zum Hinrundenfinale auf Giesings Höhen auch noch Eintracht Frankfurt mit 2:1 in die Knie zwang, hing der Löwenhimmel  voller Geigen. Der Senationsaufsteiger vom Sommer 1994 überwinterte auf dem 15. Tabellenplatz, also “über dem Strich”. Allerdings nur aufgrund eines einzigen weniger kassierten Treffers gegenüber Dynamo Dresden.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 2.12.1994 diese Elf der Löwen auf den Platz:

Meier – Trares – Wolf (46. Kutschera), Miller – Schwabl, Stevic, Nowak (75. Yanyali), Dowe, Rydlewicz  – Pacult, Winkler

Tore:
0:1 Winkler (54.)
1:1 Kuntz (81.)

Schachidov gewinnt Auftaktkampf bei Deutscher Meisterschaft

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Magomed Schachidov TSV 1860 Boxen Olympische Spiele Olympischen Spielen Olympia

Kürzlich triumphierte Löwen-Boxer Magomed Schachidov beim Cologne Boxing Worldcup. Nun gewann Schachidov auch seinen Auftaktkampf bei der Deutschen Meisterschaft in Rostock.

Schachidov mit Sieg im Auftaktkampf

Der für den Freistaat Bayern startende Athlet des TSV 1860 München e.V. traf in seinem ersten Turnierkampf auf den Hessen Ciosek Oluwole. Der “Son of War” setzte sich dabei vorzeitig durch einen Sieg nach Abbruch (RSC) durch und zog in die nächste Runde ein.

In der Gewichtsklasse bis 71 kg gilt Schachidov als einer der Favoriten und untermauerte seine Ambitionen durch den klaren Auftaktsieg eindrucksvoll. Fernziel des Löwen-Boxers ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Jahr 2024.

Löwen am Wochenende: TSV 1860 U17 zu Gast in Unterhaching

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TSV 1860 Wochenende profis u21 u19 u17 futsal nlz löwen dritte vierte löwinnen

Während zahlreiche Mannschaften der Löwen bereits in der Winterpause weilen, wird es für die A- und B-Junioren in der Bundesliga nochmal ernst. Die U19 des TSV 1860 empfängt am Samstag den SSV Reutlingen 05, die U17 muss am Sonntag bei der SpVgg Unterhaching mit Trainer Daniel Bierofka ran.

TSV 1860 U17 zu Gast bei SpVgg Unterhaching

Im Nachbarschaftsduell geht es für die Elf von Felix Hirschnagl um Big Points im Kampf um den Klassenerhalt. Aktuell rangieren die Löwen in der Abstiegszone auf dem 12. Platz. Mit 12 Punkten weist Münchens große Liebe drei Zähler weniger auf als die von Daniel Bierofka trainierten Hachinger. Ein Sieg in der Vorstadt wäre also doppelt wichtig! Die Junglöwen würden sich am Sonntag (15.30 Uhr, Kunstrasenplatz wegen kurzfristiger Sperrung des Alpenbauer Sportparks) über zahlreichen und lautstarken Support sehr freuen!

Felix Hirschnagl TSV 1860 Trainer U17
Felix Hirschnagl hofft auf wichtige drei Punkte für seine U17

Bereits am Samstag (14.00 Uhr) empfängt die U19 auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 den SSV Reutlingen 05. Mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten könnte das Team von Jonas Schittenhelm ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze aufbauen, sollte den Gegner jedoch keineswegs unterschätzen.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 03.12.

14.00 Uhr: U19 – SSV Reutlingen 05 -:-
14.45 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U15 -:-

Sonntag, 04.12.

12.00 Uhr: U14 – SV Schalding-Heining U15 -:-
15.00 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U17 – U16 -:-
15.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U17 -:-

Zudem stehen für einige Mannschaften aus dem NLZ Hallenturniere auf dem Programm. Über das Abschneiden werden wir Euch Anfang kommender Woche informieren.

Heute vor 31 Jahren: FC Homburg – TSV 1860 0:0

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An dieser Stelle wurde erst vor neun Tagen davon berichtet, dass sich die Löwen in ihrer ersten Spielzeit im Profifußball nach neun Jahren Bayernliga schwer taten. So auch am 1. Dezember, als das Team von Karsten Wettberg zum FC Homburg reiste. Der stand zu jenem Zeitpunkt – mit fünf Punkten mehr auf der Habenseite, als Sechzig – direkt über dem Strich in der Tabelle. Also auf dem sechsten Platz, der schon gut zwei Wochen später den sicheren Klassenerhalt in der 2. Bundesliga garantieren würde. Um diesen Rang irgendwie selbst noch bis zum Jahreswechsel zu erreichen, mussten die Löwen allerdings – das war jedem klar – endlich mehr Tore erzielen. Insbesondere in den letzten Wochen hatte viel zu oft vorne eine Null gestanden. Zwischen Mitte Oktober und Ende November hatte die Mannschaft in sechs Spielen nur ein klägliches Törchen zustande gebracht.

Der Verfasser dieses Artikels im zarten Alter von 16 Jahren im noch völlig leeren Gästeblock des Homburger Waldstadions

“Sechzig und der FCK” – auf dem Höhepunkt

Den ernüchternden sportlichen Leistungen auf dem Platz zum Trotz machten sich an jenem kalten Samstag wieder viele Löwenfans auf den Weg Richtung Saarland. Der Gästeblock leuchtete dann allerdings nicht nur in blau, sondern hatte auch zahlreiche – bei 1860 eigentlich eher unbeliebte – rote Tupfer zu bieten. Zu jener Zeit – die Fanfreundschaft zum 1. FC Kaiserslautern befand sich auf ihrem Höhepunkt – pilgerten massenhaft Fans vom Betzenberg farbentragend zu den Spielen der Löwen, nicht nur um im Südwesten der Republik. Damals waren diese gern gesehenen Gäste übrigens Anhänger des amtierenden Deutschen Fußballmeisters… lang ist’s her!

Viel rot im blauen Gästeblock: Besuch aus der Pfalz.

Die nächste Nullnummer in Homburg

Keinen fußballerischen Leckerbissen, aber ein solides Zweitligaspiel bekamen die verwöhnten Gäste aus der Pfalz in Homburg geboten. Die insgesamt 4.000 Zuschauer durften zwar im ersten Abschnitt durchaus gute Torchancen für die Löwen beobachten – allein Frank Pingel vergab mehrere hundertprozentige Abschlussmöglichkeiten und sprach nach dem Spiel von “den größten Torchancen meiner Karriere”. Aber die Torlinie wollte das runde Leder wieder einmal nicht überschreiten. So stand am Ende das siebte (!) 0:0 der laufenden Saison zu Buche – im 20. Saisonspiel. Immerhin erkämpft bei einem der Aspiranten auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die Löwenfans wurden – wie so oft – in diesem Winter 91/92 auf eine wirklich harte Bewährungsprobe gestellt.

…und schworen doch auch nach dem siebten 0:0 der Saison weiter ewige Treue zu ihrem Verein

PS: In einer Woche berichten wir an dieser Stelle direkt von der nächsten Partie dieser Saison (zum dritten Mal in Serie). Und wir können versprechen: Dann wird sogar von mehr als einem Tor für den TSV 1860 München die Rede sein! Und um’s Wetter wird es auch gehen…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Karsten Wettberg schickte am 1. Dezember 1991 folgende Löwenelf auf den Rasen:

Berg – Hainer, Miller, Hinterberger, Maurer – Ziemer, Kneißl, Störzenhofecker, Zeiler – Pingel (78. Hecht), Koutsoliakos (71. Motzke)

Tore:Fehlanzeige

Sechzig um Sieben: “Kreative für Sechzig” gründen Verein

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die Winterpause ist auch für uns Saure-Gurken-Zeit. Aufgrund der stets aktuellen Stadiondiskussion wird es aber doch nie so wirklich langweilig. Gestern wurden sechzger.de seitens der Olympiapark München GmbH beispielsweise interessante Infos hinsichtlich einer möglichen Nutzbarkeit des Olympiastadions durch die Löwen zugespielt. Unterdessen hat die Initiative “Kreative für Sechzig” einen Verein gegründet, um den TSV 1860 München e.V. zu unterstützen.

Zwischen 30.000 und 35.000 Plätze verfügbar

Wie die Olympiapark München GmbH mitteilt, liegt die theoretische Maximalkapazität bei knapp über 36.000 Zuschauern, die im Oly Platz finden würden. Tatsächlich würden für den TSV 1860 München im Olympiastadion aber zwischen 30.000 und 35.000 Plätze verfügbar sein. Beispielsweise die erste Reihe würde wahrscheinlich aufgrund von Sichtbehinderungen durch Werbebanden nicht verkauft werden und daher zu einem niedrigeren Kontingent führen. Eine genaue Angabe lässt sich aufgrund verschiedener Faktoren derzeit nicht machen.

Fechtriege des TSV 1860 peilt Turnierreifeprüfung an 

Deutlich erfreulicher als die ewige Stadiondiskussion ist die Entwicklung der einzelnen Abteilungen innerhalb des TSV 1860 München e.V.. So wird Anfang des kommenden Jahres ein wichtiger Schritt für die jungen Sportler in der Abteilung Fechten anvisiert. Sie sollen die Turnierreifeprüfung erlangen und damit an den ersten, offiziellen Kämpfen teilnehmen können.

“Kreative für Sechzig” gründen Verein

Kürzlich begeisterten die Initiative “Kreative für Sechzig” mit einer Veranstaltung in der Ambar, bei der Geld für den TSV 1860 München e.V. gesammelt wurde. Nun gründeten die Künstler einen Verein, der die Löwen auch zukünftig unterstützen möchte.

Heute vor 31 Jahren…

In unserer beliebten Kategorie “Historische Spiele” wirft Christian Jung heute um 9 Uhr einen Blick zurück auf ein Auswärtsspiel der Löwen beim FC Homburg. Nicht zuletzt aufgrund der tollen Fotos ist der Artikel einen Klick wert. Freut Euch drauf!

Neues aus der 3. Liga

Trainersuche bei Erzgebirge Aue

Knapp eine Woche vor dem Trainingsstart am 8. Dezember hat der FC Erzgebirge Aue noch immer keinen neuen Trainer präsentiert, wähnt sich aber auf einem guten Weg. Nachdem Jens Härtel nicht zur Verfügung steht, ist es durchaus denkbar, dass NLZ-Leiter Carsten Müller von Interimscoach zum festen Trainer befördert wird.

Batista Meier und Shcherbakovski in Dresden vor Abgang

Talentiert sind sie beide, eine Zukunft wird es für Oliver Batista Meier und Jan Shcherbakovski bei Dynamo Dresden jedoch vermutlich nicht geben. Aufgrund mangelnden Engagements im Training wurden die beiden Offensivspieler von Trainer Markus Anfang nur sporadisch berücksichtigt.

Festtagsmenü in Bene’s Kuchl

Löwenstüberl-Wirt Bene Lankes bietet in seinem Restaurant Bene’s Kuchl in der Grünwalder Straße 114 auch in diesem Jahr wieder ein wunderbares Festtagsmenü zum Abholen an. Da bekommt man ja jetzt schon Appetit…

Benes Kuchl Weihnachten
Lasst Euch das Festtagsmenü in Bene’s Kuchl nicht entgehen!

Sparte Fechten bei 1860 hat Turnierreifeprüfung fest im Blick

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Fechten TSV 1860 München 19

Von einem Olympiasieger ist der TSV 1860 München beim Fechten noch weit entfernt. Doch Anfang des kommenden Jahres wird dennoch ein wichtiger Schritt für die jungen Sportler bei den Löwen anvisiert. Sie sollen die Turnierreifeprüfung erlangen und damit an den ersten, offiziellen Kämpfen teilnehmen können.

Turnierreifeprüfung beim Fechten für Februar 2023 das Ziel

Seit dem Besuch von sechzger.de bei der recht neuen Sparte Fechten ist einiges an Zeit vergangen. Schon damals erwähnte Jens, der Trainer beim Fechten des TSV 1860 München, einen legendären Spruch, den der Verein zuletzt auch noch einmal aufgegriffen hatte. Jens trat initital an Robert Reisinger heran mit der Bitte den Fechtsport bei den Löwen wieder aufleben lassen zu dürfen. Der Präsident stimmte zu – nicht aber ohne eine (wenn auch nicht ganz ernst gemeinte) Forderung zu stellen.

Grosser, in drei Jahren gibst mir einen Olympiasieger..

Einen ersten Anfang auf dem langen Weg dorthin wollen die Nachwuchssportler Anfang Februar hinter sich bringen. Dann wollen sie die sogenannte Turnierreifeprüfung ablegen, die vom Bayerischen Fechtverband eine Grundbedingung für die Teilnahme an offiziellen Kämpfen bildet. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil, einer Technikprüfung sowie mehreren Prüfungsgefechten. Jeder einzelne Abschnitt muss dabei erfüllt werden, um die Turnierreifeprüfung erfolgreich zu erlangen. Im Anschluss plant Trainer Jens mit seinen Schützlingen dann die ersten Teilnahmen an Wettbewerben.

In den Herbstferien bereitete sich die Gruppe in einem Trainingslager intensiv auf die bevorstehenden Aufgaben vor. Neben dem Training kamen aber auch gemeinsame Zeit und Spaß nicht zu kurz. Eine Halloween-Party stand ebenfalls auf dem Programm. Ganz nebenbei war das Ganze natürlich eine gute Teambuilding-Maßnahme. So blicken die Fechter beim TSV 1860 gespannt den kommenden Aufgaben entgegen.

Olympiastadion: Nur rund die Hälfte der Plätze für 1860 nutzbar

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Blick auf das Olympiastadion München mit einem Fanschal des TSV 1860 München

Zu den verfügbaren und damit für den TSV 1860 München nutzbaren Plätzen im Olympiastadion gibt es verschiedene Angaben. sechzger.de hat daher bei der Olympiapark München GmbH nachgefragt.

Etwa die Hälfte der Plätze im Olympiastadion für den TSV 1860 nutzbar

Zwischen 35.000 und 43.000 schwankten die Angaben an überdachten – und damit verfügbaren – Plätzen im Münchner Olympiastadion. Eine Quelle besagte sogar, dass lediglich die Hälfte der überdachten Sitzplätze für den Fußball nutzbar wären. Im Artikel “1860 im Olympiastadion? Zahlen, Tatsachen und eine Meinung” wurde für die Überlegungen der höchstmögliche Wert von 43.000 zugrunde gelegt.

Wie die Olympiapark München GmbH mitteilt, liegt die theoretische Maximalanzahl bei knapp über 36.000 Zuschauern, die im Oly Platz finden würden. Tatsächlich würden für den TSV 1860 München im Olympiastadion aber zwischen 30.000 und 35.000 Plätze verfügbar sein. Beispielsweise die erste Reihe würde wahrscheinlich aufgrund von Sichtbehinderungen durch Werbebanden nicht verkauft werden und daher zu einem niedrigeren Kontingent führen. Eine genaue Angabe lässt sich aufgrund verschiedener Faktoren derzeit nicht machen.

Sanierung bis Frühjahr 2027

Die geplante Sanierung ändert an diesen Zahlenangaben zukünftig nichts, da eine weitere Überdachung in den Planungen nicht vorgesehen ist. Sehr wohl aber hat sie auf eine Zahlenangabe einen Einfluss, die ebenfalls als mögliche Maximalanzahl interpretiert wurde. Die Hälfte der überdachten Sitzplätze wären zum Teil während Bauarbeiten verfügbar, wenn es zu einer Teilsperrung des Stadions kommt. Diese Angabe hat daher allerdings nichts mit einem Betrieb unter normalen Bedingungen zu tun.

Für einen langen Zeitraum wird die ehemalige Spielstätte des TSV 1860 München auch komplett gesperrt. Gegenüber sechzger.de bestätigte die Olympiapark München GmbH eine Sperrung bis in das Frühjahr 2027. Damit wäre ein Spielbetrieb erst ab der Saison 2027/28 möglich. Ob es dazu überhaupt kommt, entscheidet sich erst im nächsten Jahr. Für Anfang 2023 sind die nächsten Gespräche zwischen den Löwen und der Stadt vereinbart.

Einige Fans haben schon jetzt klar Stellung bezogen und lehnen weitere Heimspiele des TSV 1860 München im Olympiastadion ab. Auch Trainer Michael Köllner äußerte sich im Juli in der Abendzeitung und stellte klar, dass das Oly für ihn keine denkbare Alternative darstelle.