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Trainersuche in Halle, Zwickau, Dortmund – und bei den Löwen

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Benedetto Muzzicato Viktoria Berlin

In den vergangenen Tagen wurden gleich fünf Trainerstühle in der 3. Liga frei. Lediglich der FC Ingolstadt 04 hat bereits einen Nachfolger für den entlassenen Rüdiger Rehm gefunden. Guerino Capretti stand am Wochenende erstmals an der Linie der Schanzer und sah eine 1:2-Niederlage gegen die Zweitvertretung des BVB. Das half deren Trainer jedoch auch nichts mehr und so musste Christian Preußer seinen Hut nehmen. Somit befinden sich also derzeit der Hallesche FC, Borussia Dortmund II, der FSV Zwickau und der TSV 1860 auf Trainersuche.

Trainersuche in Halle, Zwickau, Dortmund & Giesing

Aber wer wird es denn nun wo? Beim BVB II scheint es auf Jan Zimmermann hinauszulaufen, der einst mit dem TSV Havelse in die 3. Liga aufstieg, ehe er zu Hannover 96 wechselte. Dort war sein Wirken nicht von Erfolg gekrönt, in Dortmund könnte er nun einen neuen Anlauf nehmen.

Auch beim FSV Zwickau gibt es nach dem Aus von Trainer Joe Enochs und Sportdirektor Toni Wachsmuth noch nichts Spruchreifes. Laut liga3-online sollen sich jedoch Danny Schwarz und Benedetto Muzzicato (siehe Titelbild) ihre Dienste angeboten haben. Ob es einer von den beiden wird? So wirklich erfolgreich war Schwarz in der 3. Liga nicht: Von 21 Partien konnte er nur eine gewinnen. Muzzicato hingegen stieg mit Viktoria Berlin in die 3. Liga auf, das Team wusste dort lange zu gefallen. Das Ende ist bekannt: Der Trainer wurde entlassen, die Viktoria stieg ab.

Noch keine Entscheidung beim HFC und den Löwen

Während bei den Löwen noch immer einige Namen in der Verlosung sind, es aber noch immer zu keiner Einigung kam, fischt man auch in Halle bei der Trainersuche noch im Trüben. Auch in Sachsen-Anhalt hatte man seine Fühler nach Jan Zimmermann ausgestreckt, das Angebot aus Dortmund scheint aber verlockender.

Welchen Trainer könnt Ihr Euch wo vorstellen? Und wer kommt zum TSV 1860?

Sechzig am Wochenende: Treffsichere U10 – A-Jugend verliert

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan III IV Dritte Vierte U19 U17 Löwinnen U15 U21

Neben den Profis waren natürlich auch weitere Mannschaften des TSV 1860 München am Wochenende im Einsatz. Die U19 musste dabei eine bittere Niederlage in Ingolstadt hinnehmen, wohingegen sich die U10 der Löwen ganz besonders in Torlaune präsentierte.

U19 verliert in Ingolstadt – U10 trifft 19 Mal

Trotz nahmhafter Unterstützung hat die U19 des TSV 1860 München das wichtige Spiel gegen den FC Ingolstadt in der A-Junioren Bundesliga verloren. Neben den dauerhaft zur A-Jugend versetzten Junglöwen Devin Sür und Nathan Wicht stand auch Marius Wörl in der Startaufstellung, der von Günther Gorenzel gegen Oldenburg nicht in den Kader berufen wurde. Sür war es dann auch, der die Löwen nach 40 Minuten in Führung bringen konnte.

Nach dem Wiederanpfiff drehten die Gastgeber allerdings auf und sicherten sich mit vier Treffern innerhalb von elf Minuten drei Punkte im Abstiegskampf. Vier Punkte Vorsprung hat die U19 momentan auf die gefährliche Zone. Kommenden Sonntag geht es an der Grünwalder Straße gegen den 1.FC Heidenheim, der ebenfalls hinter den Löwen positioniert ist.

Doch es gab auch erfreuliche Nachrichten am Wochenende. Die U15 konnte sich im Neunmeterschießen den Titel Bayerischer Hallenmeister sichern. Die Futsaler erzielten in letzter Minute noch den Ausgleich zum 5:5 und verhinderten somit die vierte Niederlage in Folge. Ganz besonders treffsicher war die U10, die dem bemitleidenswerten FC Aschheim sage und schreibe 19 Tore einschenkten.

Die Spiele in der Übersicht

Samstag, 04.02.

11.00 Uhr: DFI Bad Aibling U17 – U16 3:3
13.00 Uhr: U21 – SSV Eggenfelden 3:1
14.00 Uhr: SV Wehen Wiesbaden – U17 3:4 (in Stuttgart)
18.00 Uhr: MTV 1881 Ingolstadt – Futsal 5:5

Sonntag, 05.02.

09.00 Uhr: FC Aschheim U11 – U10 0:19
11.00 Uhr: SpVgg Landshut U15 – U14 0:2
12.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U19 4:1
13.00 Uhr: VfB Oldenburg – Profis 2:2
13.00 Uhr: U16 – SV Weingarten U17 3:2
15.30 Uhr: U13 – VfB Stuttgart 2:0

TSV 1860 und die Bayerische mit “Schritte-Challenge” für den guten Zweck

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Der TSV 1860 und Hauptsponsor die Bayerische haben im Februar mit ihrer “Schritte-Challenge” etwas ganz besonderes für den guten Zweck vor. Gemeinsam animieren sie alle Löwinnen und Löwen, zugunsten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu laufen.

Die eigene Gesundheit fördern und etwas für benachteiligte Kinder tun

Seinem Körper etwas gutes tun und gleichzeitig für den guten Zweck laufen: dafür werben jetzt der TSV München von 1860 e.V. und Hauptsponsor “die Bayerische” mit der “Schritte-Challenge”. Zwischen dem 13. Februar und dem 5. März können alle Fans des TSv 1860 Schritte sammeln. Funktionieren tut dies mit der “BayFit-App” und der Aktivierung der dortigen Schritt-Tracker-Funktion.

Jahresmitgliedschaft beim TSV 1860 für benachteiligte Kinder

Durch die Aktion werden für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche Mitgliedschaften beim TSV München von 1860 finanziert, die es ihnen ermöglichen, kostenfrei eines der größten Breitensportangebote Deutschlands wahrzunehmen.

Gehen, Walken, Joggen, Tanzen – jeder Schritt zählt

Ganz egal, wie man sich fortbewegt: solang Schritte dabei sind, wird gezählt, um möglichst viele Löwenschritte zu erreichen. Hier die Mitteilung des TSV 1860 und der “Bayerischen” im Überblick:

WECKE DEN LÖWEN IN DIR!

Mit Leib und Seele laufen wir zusammen mit der Bayerischen gegen den eigenen Winterblues und für den guten Zweck. In einem großen Team aus Mitgliedern, Mitarbeitern/innen und Fans des TSV 1860 sammeln wir gemeinsam im Alltag oder beim Sport Schritte und tun dabei auch noch etwas Gutes.

Und so geht’s:

In der Zeit vom 13.02. bis 05.03.2023 gilt es, mithilfe der BayFit-App, möglichst viele Schritte zu sammeln – ob gehend, walkend, joggend oder auch tanzend. Am Ende der Challenge zählt, wie viele Schritte wir als Gemeinschaft gelaufen sind, denn dadurch ermöglichen wir benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine Jahresmitgliedschaft bei unserem Lieblingssportverein – dem TSV 1860.

Sei dabei und erfülle „laufend“ Sportträume, damit jede und jeder Zugang zum Vereinssport erhält!

Also am besten gleich die BayFit-App öffnen und zur Schritte-Challenge anmelden!

Du kennst die BayFit-App noch nicht? Dann sichere dir hier einen kostenlosen Zugang. Weitere Informationen zur Challenge findest du ebenfalls unter dem angegebenen Link.

TSV 1860 will Mitglieder bewegen

Erst gestern motivierte der TSV München von 1860 seine Mitglieder, aktiv für’s eigene Körper- und Seelenheil das breite Sportangebot des Vereins zu nutzen – vielleicht ist die “Schritte-Challenge” der richtige Einstieg?

Titelbild: (c) TSV München von 1860 e.V. & “die Bayerische”

VfB Oldenburg – TSV 1860 München (2:2) die Taktiktafelanalyse nach dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafel Analyse nach dem Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim VfB Oldenburg.

Die äußerst unglückliche Punkteteilung des TSV 1860 München gegen den VfB Oldenburg sorgt für viel Kritik in den sozialen Medien. Ist diese tatsächlich gerechtfertigt? Ist die Enttäuschung der Fans hier die Triebfeder das Spiel schwärzer zu sehen als es war? Ich werde das im Folgenden objektiv auflösen.

VfB Oldenburg – TSV 1860 München hieß das erste Duell für Interimstrainer Günther Gorenzel. Die Sechzger wurden von Gorenzel im 4-2-3-1 aufs Feld geschickt. Der von Ex-Trainer Köllner bereits ausgemusterte Quirin Moll fungierte als Box-to-Box Spieler, Raphael Holzhauser in der Zentrale hinter der einzigen Spitze Bär.

Die Oldenburger wiederum spielten wie erwartet im 3-4-2-1 mit den in der Taktiktafel vor dem Spiel erwähnten Verschiebungen nach vorn und hinten. Beide Mannschaften agierten mit hohem Pressing – der TSV 1860 München im Raum, die Oldenburger direkter gegen Mann und Ball.

Die Defensivlinie war beim VfB Oldenburg etwas tiefer angelegt als es dem hohen Pressing nach hätte sein müssen. Das verhalf dem TSV 1860 München zu Räumen, die immer besser ausgenutzt werden konnten je länger die Partie lief. Sechzig hatte die Defensivlinie in adäquatem Abstand zum Pressingverbund auf zweithöchster Linie gewählt.

Bevor die Analyse beginnt gibt es an dieser Stelle wie immer die wichtigsten statistischen Werte der Partie.

Die wichtigsten statistischen Werte

  • Ballbesitz TSV 1860 38% – VfB 62%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 67% – VfB 81%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 66% – VfB 61%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 11/5 – VfB 7/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 11,61 – VfB 5,66

Die Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Deutlich mehr Ballbesitz für die ein oder andere Mannschaft zeigt als statistischer Wert ohne Hintergrundinformationen oft nicht das, was es auf den ersten Blick aussagt. Auch für das Spiel VfB Oldenburg – TSV 1860 vom Sonntagnachmittag trifft das zu.

Man muss sich nur die Anzahl zu Ende gespielter Positionsangriffe ansehen und schon kommt man dem näher, was eigentlich geboten war. 26% mehr Ballbesitz für Oldenburg und trotzdem vier Positionsangriffe weniger zu Ende gespielt als die Sechzger. Auch die Anzahl der Rück- und Querpässe beider Teams spricht Bände.

Mit allein 38 Rückpässen der Spieler untereinander, die der Defensivabteilung zugerechnet werden, haben die Oldenburger dort acht Rückpässe mehr auf dem Konto als der TSV 1860 München auf dem gesamten Spielfeld.

Die Anzahl der Querpässe in der Oldenburger Defensive macht das Unvermögen des VfB, über weite Strecken im Spiel den Weg nach vorne zu finden, noch einmal deutlicher. Steurer und Appiah alleine spielten sich gegenseitig den Ball 31 Mal quer zu. Insgesamt spielten Oldenburger Defensivakteure 124 Querpässe. Die Löwen hatten im gesamten Team lediglich 72 Mal den Querpass gespielt.

Diese Fakten dürften genügen um zu belegen, dass der höhere Ballbesitz der Oldenburger nicht daran lag, dass der TSV 1860 München schlecht gewesen wäre, sondern an der Ideenlosigkeit im Spielaufbau beim VfB Oldenburg über weite Strecken.

Wobei wir auch schon bei der nächsten Kategorie, der Passgenauigkeit, angelangt wären.

Passgenauigkeit

Hier haben wir den schlechtesten Wert der Saison eingefahren. Zum ersten Mal in dieser Saison lag der Wert bei Vorwärtspässen unter 60%. Das ist der etwas anderen Struktur im 4-2-3-1 mit weiteren Abständen auf der zweiten Linie geschuldet. Von daher stimmen gerade in der einen Abschluss vorbereitenden Phase eines Angriffs die Laufwege noch nicht 100%ig, was zu diesen Ungenauigkeiten führt.

Positiv stimmt, dass beim TSV 1860 der lange Ball deutlich weniger zum Einsatz kam als noch in den vergangenen Wochen. Das Verhältnis langer Ball zu Vorwärtspässen liegt beim TSV 1860 München im Saisonschnitt bei 0,4; am Sonntag lag dieses Verhältnis um über 10% niedriger bei unter 0,3.

Nichtsdestotrotz haben wir bei der Passgenauigkeit das Manko, welches sich nach wie vor stark verbessern muss. Dass nach einer Systemumstellung – auch wenn die beiden Systeme stark miteinander verwandt sind – die Passgenauigkeit möglicherweise erst einmal leidet, kann man erahnen. Dass es allerdings gerade bei den Vorwärtspässen doch stark bergab ging, war nicht wirklich zu erwarten.

Defensive Zweikampfquote

Nicht nur eine gute Quote, sondern auch eine adäquate Zahl an geführten Zweikämpfen gegen den Ball legten die Löwen am Samstag an den Tag. Die Sechzger führten 25% mehr Defensivzweikämpfe als im bisherigen Schnitt dieser Saison. Sie gestalteten davon zwei Drittel zu ihren Gunsten und verloren nur ein Defensivduell in der eigenen Box. In der eigenen Spielfeldhälfte gingen lediglich zwölf Defensivduelle verloren. Passt. Haken drunter. Nächste Kategorie.

Schüsse aufs Tor

Elf Schüsse, davon fünf auf den Kasten des Gegners und zwei Treffer. Das ist im Angesicht der Ballbesitzverhältnisse eine ordentliche Quote und bedarf ebenfalls keiner Kritik. Vier der elf Schüsse wurden von den Oldenburgern geblockt.

Das bedeutet es waren lediglich zwei Schüsse dabei, die nicht aufs Tor gegangen wären, hätten sich nicht die Abwehrspieler der Gastgeber in die Schussbahn geworfen. Da muss man auch mal den Nordlichtern Respekt für ihren Einsatz erweisen und nicht die Schuld ständig bei den eigenen Spielern suchen.

PPDA

Der Wert des Pressingindex sieht hier ein wenig schlechter aus als er eigentlich war, denn das Pressing der Löwen war zwar hoch angelegt, aber es wurde im Raum und nicht gegen den Mann gepresst. Damit wurde den Oldenburgern zwar der Aufbau im Positionsspiel erlaubt, allerdings dergestalt, dass sie den Ball nur dorthin spielen konnten, wo die Sechzger die Angriffe dann im Mittelfeld verteidigen wollten, also in die Pressingfallen. Das hat ebenfalls gut geklappt, wenn man sieht wie viel und wie oft Oldenburg gezwungen wurde hinten herum zu spielen.

Die Tore

Hier kann man die Tore und weitere Highlights noch einmal ansehen.

Die Entstehung des Ausgleichstreffers ist ein Rückschlag, nachdem vieles zuvor in diesem Spiel sehr abgeklärt und routiniert aussah. Verunsichert durch den Glücksschuss von Starke zum Anschluss, verteidigten die Löwen im Kollektiv über die Schlussminuten nicht konsequent genug und fingen sich am Ende durch eine Fehlerkette, die im eigenen Ballbesitz beginnt, eine Ecke und konnten diese nicht entscheidend klären. Infolgedessen kommt der Ball wieder von der linken Oldenburger Seite in die Box der Löwen und im Gewühl vor dem Tor trifft Richter in das Herz des TSV. So kassieren die Löwen den für mich unverdienten Ausgleichstreffer der Hausherren mit dem Schlusspfiff.

Dass aus einer Standardsituation und der Druckphase danach ein Tor werden kann, ist keine Überraschung. Dass jedoch zuvor zweimal bei eigenem Ballbesitz der Gegner wieder ins Spiel kommen darf, ist das Problem. Das muss man routinierter gestalten. Da darf man nicht so offen ins Verderben laufen. Wenn in einer solchen Phase Bälle nach vorn gespielt werden, dann müssen sie entweder sicher beim Mitspieler ankommen oder so weggebolzt werden, dass auch der Gegner nichts damit anfangen kann. Also aufs Tribünendach schlagen oder zumindest sonst irgendwo in der gegnerischen Spielfeldhälfte ins Aus spielen, wäre die bessere Wahl gewesen als zu versuchen mit einem weiteren Angriff vorzustoßen.

Das hat diesmal zwei Punkte gekostet. Das ist zwar teuer gewesen, aber kein Beinbruch sofern die Mannschaft daraus lernt.

Das fiel auf

In fast allen Kategorien die der Statistik zum Spiel, abgesehen von der Passgenauigkeit, und da speziell die der Pässe nach vorne hat sich der TSV 1860 München gegenüber den letzten Spielen verbessert.

Dass die Passgenauigkeit hier auch noch besser werden wird, liegt auf der Hand, sobald sich die neuen Automatismen festigen.

Fazit zum Unentschieden des TSV 1860 beim VfB Oldenburg

Enttäuschung! Ja, Enttäuschung. Aber nicht über die Mannschaftsleistung über die 90 Minuten, sondern darüber, dass es in der entscheidenden Phase des Spiels nicht gelang mit kämpferischen Mitteln den Sieg über die Zeit zu bringen. Bälle unspielbar für den Gegner in dessen Hälfte zu bolzen, hätte wie oben gesagt eher die Aussicht auf Erfolg gehabt, weil so etwas immer auch verlangt, sich als angreifende Mannschaft neu zu formieren. Wenn die Spieler den Ball im Feld abfangen, ist der Umschaltmoment da und und die Defenive kann viel schlechter auf die neue Spielsituation reagieren.

Das Entscheidende ist – und das habe ich schon immer gesagt: wenn die Löwen den Kampf annehmen und zeigen, dass sie ihn führen wollen und können, dann bin ich unabhängig vom Ergebnis mit der Leistung auf dem Platz zufrieden. Und das kann man der Mannschaft des TSV 1860 im Spiel gegen den VfB Oldenburg nicht absprechen.

Ungerechtfertigte Kritik

Und jetzt muss ich hier auch mal ein persönliches Wort loswerden. Einige Gestalten, die sich in den sozialen Medien tummeln, haben aber anscheinend als einzigen Selbstzweck dort die Kritik an was auch immer für sich entdeckt. Kritik ist wichtig, Kritik führt im Normalfall zu Selbstreflektion und Verbesserung des Kritisierten. Unberechtigte Kritik und Beleidigungen gehen mir jedoch auf den Senkel.

Wer das Zweikampfverhalten der Sechzger im Allgemeinen vom Sonntag kritisiert, für schlecht hält und damit argumentiert, um auf die Mannschaft einzudreschen, soll sich bitte eine neue Sportart suchen. Im Fußball haben diese Figuren als Kritiker nichts zu suchen. Einzelne Spieler darf man sicher kritisieren, aber die Mannschaft als Ganzes hat das gut gemacht.

Kommen wir zu den zu Unrecht kritisierten Spielern. Quirin Moll, oft kritisiert, vom ehemaligen Coach gar aussortiert, gewann mehr defensive Zweikämpfe als jeder andere Spieler im Team und wird teilweise im Internet beleidigt, als hätte er allein beide Gegentreffer verschuldet.

Stefan Lex wird seit Sonntag im Speziellen und zuvor auch schon seit Wochen mal mehr, mal weniger heftig in den sozialen Medien beschimpft und kritisiert. Er wäre kein Kämpfer, spiele pomadig und was weiß ich nicht noch alles.

Lex hat als Offensivspieler am Sonntag eine Defensivleistung gezeigt, die man von ihm gar nicht erwarten müsste. Dennoch gewann er von zehn Defensivduellen acht und war nach Jesper Verlaat (100%) Leandro Morgalla (90%) der Spieler mit dem dritthöchsten Prozentwert in dieser Kategorie. Soviel zum Kämpferischen bei Lex.

Dass einem Offensivspieler, der wie er über das Tempo kommt, sofern er nicht Messi heißt, mehr offensive Aktionen misslingen als gelingen, sollte auch jedem fußballinteressierten Menschen klar sein. Dann mit einer Erwartungshaltung herzugehen, als ob Lex ein Messi wäre und derart über einen Spieler herzuziehen wie das am Sonntag nach der Partie passiert ist, da kommt mir die Galle hoch.

Gerechtfertigte Kritik

Spieler, die man aufgrund ihrer Defensivleistung durchaus kritisieren dürfte, bleiben oft witzigerweise durch diese Kritiker im Netz unerwähnt. Man hat sich einfach, aus welchen Gründen auch immer, auf einen Spieler eingeschossen, sieht nur dessen Fehler aber registriert seine positiven Aktionen nicht. Und dann sondert man ungerechtfertigte, teilweise beleidigende Kritik im Internet ab. Was soll das? Schämt Euch! Schaut’s die Spiele gscheid an und kritisiert’s die Richtigen.

Rieder zum Beispiel: Zuerst begeht er ein unnötiges mit gelb bestraftes Foul im Niemandsland des Spielfelds an Starke und danach ging er – wenn überhaupt – nur noch halbherzig in die Zweikämpfe. Das darf und muss man kritisieren.

Auch andere Spieler darf und muss man für einige Aktionen am Sonntag sicherlich leicht kritisieren. Fakt ist jedoch, dass mit einer Perfomance/Success Quote von weit unter 50% bei Aktionen gegen den Ball ein defensiver Mittelfeldspieler wie Tim Rieder klar unter dem bleibt, was man erwarten darf und er somit der einzige ist, der wirklich für seine Gesamtleistung Kritik verdient hat.

Alle anderen haben zwar auch Fehler gemacht, aber nicht in der Häufigkeit und nicht mit den Folgen. Das Foul von Rieder an Starke, nach dem er sich mit Gelb vorbelastet durch die Partie schleppte, war hier der ausschlaggebende Moment.

Aber auch er wird hoffentlich daraus lernen und früher oder später zu dem Spieler, den der TSV 1860 auf der Sechser-Position braucht. Ansonsten bitte in Zukunft Wörl neben Moll.

TSV 1860 e.V. wirbt für Sport im Löwenrudel

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Schal Tsv 1860 Wsdv Wir Sind Der Verein

Der TSV München von 1860 e.V. hat auf seiner Website für Sport im Löwenrudel geworben.

Über 25.300 Mitglieder

Der TSV München von 1860 e.V. ist beliebt wie nie. 25.315 Mitglieder (Stand 7. Februar, 10 Uhr) zählt der Münchner Traditionsverein inzwischen – Tendenz steigend.

Dass man neben Vergünstigungen und bevorzugter Behandlung beim Ticketing für die Spiele der Profis als Mitglied profitiert, ist nur einer der Vorteile der Mitgliedschaft. Der TSV München von 1860 e.V. bietet für seine Mitglieder eine große Bandbreite an Sportarten, bei denen sich ordentliche Mitglieder ausprobieren können.

Stimmungstief, Winterblues oder Motivationsloch? Dagegen hilft Sport machen im Löwenrudel!

Der TSV München von 1860 e.V. hat nun seine Mitglieder motiviert, das angebotene Sportprogramm zu nutzen und die Vorteile einer aktiven Sportteilnahme herausgehoben.

Hier die Botschaft der Löwen im Wortlaut:

Stimmungstief, Winterblues oder Motivationsloch? Dagegen hilft Sport machen im Löwenrudel! 
Viele der physiologischen Wirkungen von Sport, wirken positiv auf die Psyche: das Gehirn wird besser durchblutet und der Körper schüttet Endorphine (Glückshormone) aus. Sport hebt so die Stimmung, bessert die geistige Leistung und hemmt die Schmerzwahrnehmung.
Sport macht 𝐆𝐋Ü𝐂𝐊𝐋𝐈𝐂𝐇, reduziert 𝐒𝐓𝐑𝐄𝐒𝐒, macht 𝐒𝐄𝐋𝐁𝐒𝐓𝐁𝐄𝐖𝐔𝐒𝐒𝐓 und 𝐏𝐑𝐎𝐃𝐔𝐊𝐓𝐈𝐕, verbessert den 𝐒𝐂𝐇𝐋𝐀𝐅, hilft gegen 𝐀𝐍𝐆𝐒𝐓, trainiert das 𝐆𝐄𝐇𝐈𝐑𝐍 und…𝐕𝐄𝐑𝐁𝐈𝐍𝐃𝐄𝐓.
Besonders im Löwenrudel ist man stark und entwickelt ein „Wir“-Gefühl. Nicht ohne Grund lautet unser Motto ja auch „Wir sind der Verein“. Niederlagen werden genauso gemeinsam durchlitten wie Siege zusammen gefeiert. Doch auch normales Kraft- oder Ausdauertraining macht im Löwenrudel einfach mehr Spaß und bringt Team-Erlebnisse mit sich. Nicht selten findet man hier richtig gute Freunde / Freundinnen.
Unser breites Sportangebot bietet allen etwas an: Laufen, Fitness, Radeln, Boxen, Fußball, Basketball, Darts, eSports, Wasser- oder Wintersport und vieles mehr. Bei uns werdet ihr fündig und fit! Alle Infos findest du unter dem Reiter “Sportangebot”. 
Mach Sport bei den Löwen und komm ins Rudel! 

Sechzig um sieben: Der Tag nach dem KO in der Nachspielzeit

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die Wogen um das mehr als unglückliche Unentschieden in Oldenburg glätten sich nur langsam. Der Auswärtspunkt fühlte sich für den Tross des TSV 1860 München durch den KO in der Nachspielzeit wie eine Niederlage an.

Rückblick auf den KO in der Nachspielzeit

In Spiel 1 nach der Trennung von Michael Köllner stand Stabilisierung für Interimstrainer Gorenzel ganz oben auf der Agenda. Dafür setzte er auf erfahrene Kräfte und bot sogar den noch vor Wochenfist ausgemusterten Quirin Moll in der Startelf auf, der von manchen als neuer Hoffnungsträger ausgerufen wird. Dem fiel Talent Marius Wörl zum Opfer, der die Reise in den Norden nicht mal antreten durfte. Leider verloren die Löwen nach dem 2:0, das eigentlich das Spiel hätte entscheiden müssen, trotz aller Erfahrung den Faden. So fingen sie sich in der Nachspielzeit noch zwei Tore und gingen KO. Erik Tallig war nicht der Einzige, dem nach dem Schlusspfiff die Worte fehlten. Günther Gorenzel wird in dieser Woche sicherlich als Psychologe gefragt sein und muss die Mannschaft moralisch für das nächste Spiel in Meppen wieder aufbauen.

U15 Bayerischer Hallenmeister

Bei der bayerischen Hallenmeisterschaft in Königshofen gab es mehr zu feiern! Die U15 konnte sich den Titel im Neunmeterschießen gegen den 1. FC Nürnberg erkämpfen.

Sitzberger feiert 70. Geburtstag

Hans Sitzberger hätte sich zum 70. Geburtstag sicher einen Sieg der Löwen gewünscht. Trotzdem wünschen wir dem Vize-Präsident alles gute Geburtstag und einen guten Start ins neue Lebensjahr.

News aus der dritten Liga

Montagsspiel Waldhof-Verl

Der SV Waldhof ließ erstmals in diesem Kalenderjahr Punkte liegen und trennte sich 1:1 vom SC Verl. Die Gäste gingen in der 12. Minute durch Batista-Meier in Führung, Martinovic glich kurz vor der Pause aus. Im zweiten Durchgsang fielen keine Tore mehr.

FSV Zwickau: Enochs entlassen

Nach über vier Jahren wurde Joe Enochs beim FSV Zwickau entlassen. Das 1:! gegen Meppen war letztendlich zu wenig. Mit ihm muss auch Sportchef Toni Wachsmuth seinen Hut nehmen. Robin Lenk, bisher Co-Trainer von Enochs, übernimmt das Training bis ein Nachfolger verpflichtet ist.

BVB II: Preußer freigestellt

Trainerentlassungen in der dritten Liga gibt es in diesen Tagen nur im Paket. Auch Borussia Dortmung entließ heute den Coach seiner U23-Mannschaft. Christian Preußer wurde trotz des 2:1-Sieges gegen Ingolstadt am vergangenen Wochenende freigestellt. Die Verantwortlichen waren sowohl mit der Entwicklung der Mannschaft als auch der individuellen Entwicklung der jungen Borussen nicht zufrieden. Ein Nachfolger soll in den “kommenden Tagen” präsentiert werden.

Hallescher FC: Zimmermann Favorit auf Meyer-Nachfolge

Jan Zimmermann liegt offenbar ein Angebot des HFC vor, die Nachfolge von Andre Meyer zu übernehmen. Zimmermann führte den TSV Havelse in die dritte Liga, verließ den Verein aber nach dem Aufstieg. Danach wechselte er zu Hannover 96, wo er nach wenigen Monaten bereits frei gestellt wurde.

Damit wünschen wir Euch einen entspannten Dienstag!

Montagsspiel: Verl punktet in Mannheim

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Die mitgereisten Fans aus Verl beim Gastspiel in Mannheim
Die mitgereisten Fans aus Verl beim Gastspiel in Mannheim

Im Montagsspiel der 3. Liga standen sich der SV Waldhof Mannheim und der SC Verl gegenüber. Für die Löwen war es ein interessantes Match um die vorderen Plätze nach dem eigenen 2:2 in Oldenburg. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Die Gäste gingen durch einen Kopfball-Abstauber von Oliver Batista-Meier früh in Führung. Kurz vor dem Pausentee glich Dominik Martinovic für die Mannheimer aus. Trotz einer von Mannheim überlegen geführten zweiten Hälfte blieb es bis zum Schlusspfiff beim 1:1-Unentschieden.

Freches Verl verunsichert Mannheim

In der Anfangsphase zeigten die Gäste aus Verl keinen Respekt vor dem SV Waldhof Mannheim, der bekanntlich noch um die Aufstiegsplätze mitspielt. Die Gäste attackierten im mit 9.323 Zuschauern gut besetzten Carl-Benz-Stadion früh. Damit kamen die Mannheimer nicht sonderlich gut zu Recht kamen. Bis auf einen Distanzschuss von Pascal Sohm, der die Latte küsste, war von den Heimischen zunächst wenig zu sehen. So konnten die gut 30 mitgereisten Gäste-Fans nach zwölf Minuten den Führungstreffer bejubeln. Vinco Sapina zog aus 20 Metern halblinker Position ab. SVW-Keeper Jan-Christoph Bartels klatschte schwach ins Zentrum ab und SC-Neuzugang Oliver Batista-Meier köpfte das Leder in die Maschen.

Mannheim gleich vor der Pause aus

Im Anschluss verteidigten die Gäste ihre Box clever, Mannheim fiel bis auf Schüsse und Flanken aus dem Halbfeld wenig ein. Zwei Minuten vor der Pause gelang den Hausherren aber dennoch der Ausgleich. Marten Winkler gewann sein Laufduell auf der rechten Außenbahn und legte zurück auf Dominik Martinovic. Der verwandelte aus zehn Metern sicher zum 1:1, mit dem es schließlich auch in die Kabinen ging.

Keine Wechsel zur Halbzeit

Beide Mannschaften kamen nach der Halbzeit unverändert auf den Rasen zurück und verzichteten auf ein Abtasten. Mannheim versuchte sofort Druck aufzubauen und Verl stand erneut gut gestaffelt. Die Hausherren rannten an wie die Feuerwehr, sodass Verl in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs kaum zu Entlastungsangriffen kam. Für Verl wurde die Partie immer mehr zu einer Abwehrschlacht, Mannheim rannte an und drückte auf den Führungstreffer. Bis zur 60. Minuten schlug sich dies aber nicht auf der Anzeigetafel nieder.

Druck der Waldhöfer nimmt zu

Verl konnte sich im weiteren Verlauf kaum mehr aus der eigenen Hälfte befreien. Mannheim war ähnlich dominant, wie beim Heimspiel gegen die Löwen am ersten Spieltag des Jahres 2023. Trotz der deutlichen Überlegenheit der Hausherren hatte Verl sogar die größte Chance zum 1:2 als Mannheim den Ball in letzter Sekunde von der eigenen Linie kratzte. Sohm hatte wenig später das 2:1 für die Hausherren auf dem Schlappen, scheiterte aber an Thiede. Waldhof warf alles nach vorne und plötzlich taten sich auch für die Gäste Räume auf. Die Schlussphase war zerfahren, so blieb es bis zum Schlusspfiff beim 1:1-Remis mit dem die Verler sicherlich besser leben können, als die Waldhöfer.

Fanszene von Oldenburg zeigt Spruchband zur Stadiondiskussion

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Die Fanszene des VfB Oldenburg hat beim Spiel gegen den TSV 1860 München ein Spruchband zur Stadiondiskussion präsentiert. Neben dem Grünwalder Stadion und der aktuellen Heimspielstätte des VfB beschäftigte es sich auch mit der Situation in Kiel.

Fanszene des VfB Oldenburg mit Unterstützung für den TSV 1860

Aktuell legt die Stadiondiskussion bei den Löwen eine kleine Pause ein, doch schon bald soll es das nächste Treffen zwischen dem TSV 1860 und der Stadt München geben. Auf der Agenda steht dabei neben einer möglichen, grundlegenden Sanierung des Grünwalder Stadions zudem das Thema Neubau. Auch bei anderen Drittligisten wird eine neue Spielstätte ausgiebig diskutiert. Beim 2:2-Unentschieden am 21.Spieltag konnten sich die Löwenfans vor Ort in Oldenburg einen eigenen Eindruck davon machen, wieso beim VfB viel über das Marschwegstadion gesprochen wird.

Das mobile Flutlicht leuchtete den Rasen beim tristen, norddeutschen Wetter aus – eine Notlösung, um nicht noch öfter die Ausweichspielstätte in Hannover nutzen zu müssen. Beim nächsten Heimspiel Ende Februar ist dies allerdings unausweichlich. Wegen des Termins am Montagabend wird der VfB gegen den Halleschen FC im Niedersachsenstadion antreten müssen.
Auch sonst gab und gibt es viele Punkte beim Marschwegstadion, die den Regularien nicht entsprechen. Im Interview mit sechzger.de zeigte der Fanbeauftragte Linus Horke vor dem Spiel bereits einen Ausschnitt der Punkte auf. Gegen den TSV 1860 unterstrich die Fanszene des VfB Oldenburg mit einer Choreo beim Einlaufen der Mannschaften noch einmal ihren Wunsch nach einem Neubau.

Choreo Fanszene Oldenburg zu einem neuen Stadion

Während der Partie wurde zudem ein Spruchband gezeigt, das auch in Richtung München gerichtet war.

Ob in Oldenburg, München oder Kiel: professioneller Sport braucht professionelle Infrastruktur! Stadien (aus)bauen!

Die Fanszene des VfB pflegt Kontakte zum Zweitligisten Holstein Kiel. Dort wird seit längerem ein Neubau mit 25.000 Plätzen anvisiert, eine Entscheidung ist in dieser Hinsicht allerdings noch längst nicht gefallen. Eine Situation, die in Oldenburg und München nur bestens bekannt ist. Ende Februar steht bei der Stadt eine erste wichtige Abstimmung statt. Ob in Oldenburg ein Neubau realisiert wird, entscheidet sich voraussichtlich im Herbst.

Spruchband Fanszene VfB Oldenburg Mit Statement Zu Stadien In Kiel Oldenburg Und München

 

FSV Zwickau: Enochs entlassen

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Der FSV Zwickau zieht die Reißleine und hat heute Trainer Joe Enochs entlassen. Zusammen mit Trainer Enochs trennte sich der FSV auch von Sportchef Toni Wachsmuth.

“Ziel in Gefahr”: Enochs entlassen

Nach mehr als vier Jahren geht die Ära von Trainer Joe Enochs beim FSV Zwickau zu Ende. Bereits nach der 3:1 Niederlage beim TSV 1860 München im Sechzgerstadion am 19. Spieltag kündigten Vorstand und Geschäftsführung der Westsachsen eine Anayse an. Nun, zwei Spieltage später, kam die Analyse zu dem Schluss, sich von Enochs und Wachsmuth zu trennen. Trotz eines Sieges beim Halleschen FC am 20. Spieltag wurde Enochs das 1:1 gegen den SV Meppen am vergangen Spieltag zu Verhängnis. Der Vorstand der Zwickauer sah das Ziel Klassenerhalt in großer Gefahr und handelte deswegen.

Schwache Heimbilanz kostet Enochs den Job

“Nach zwei sieglosen Heimspielen zum Jahresstart gegen direkte Konkurrenten und aufgrund einer stagnierenden Weiterentwicklung unserer Mannschaft sehen wir unser Saisonziel Klassenerhalt in akuter Gefahr”, führte Geschäftsführer Klotzkowsky nach der Entlassung von Enochs aus. Lediglich 20 Punkte konten die Zwickauer in 21 Spielen sammeln. Mit nur fünf Siegen liegen sie in der Tabelle auf Rang 17 unter dem Strich. Das rettende Ufer liegt allerdings aktuell nur einen Punkt entfernt.

Schluss nach mehr als vier Jahren

Enochs war einer dienstältesten Trainer der dritten Liga. In über vier Jahren bei den Westsachsen holte er 66 Siege, 52 Unentschieden und 69 Niederlagen in insgesamt 187 Spielen. Unter den wirtschaftlich schwierigen Bedingungen in Zwickau holte er sicherlich immer das Maximun heraus. Vor Beginn der aktuellen Saison wurde der Etat um 700.000 Euro gekürzt und die Mission Klassenerhalt für den FSV dürfte diese Saison schwierig wie nie sein. Sportchef Wachsmuth war nach seiner aktiven Karriere in Zwickau seit 2019 Sportchef und muss sich nun ebenfalls nach einer neuen Herausforderung umsehen.

Lenk übernimmt interimistisch

Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird der bisherige Co-Trainer Robin Lenk das Training der Zwickauer leiten. Der Verein möchte “zeitnah” einen Nachfolger präsentieren.

 

Hans Sitzberger feiert 70. Geburtstag – Herzlichen Glückwunsch!

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Hans Sitzberger Vize-Präsident TSV 1860 München

Hans Sitzberger, Vizepräsident des TSV München von 1860 e.V., feiert heute seinen 70. Geburtstag.

Vizepräsident und treuer Sponsor

Hans Sitzberger ist nicht nur Vizepräsident des TSV München von 1860 e.V., er ist auch treuer Sponsor des Vereins und der KGaA. “Mia kehr’n zam” ist der Leitspruch seines Straßenreinigungsunternehmens, das jederzeit sofort im Einsatz ist, wenn beispielsweise das Grünwalder Stadion von Schnee befreit oder Giesing nach einem Spieltag von Hinterlassenschaften feucht-fröhlichen Feierns gesäubert werden muss.

70 Jahre – sechzger.de gratuliert

Wir von sechzger.de gratulieren Hans sehr herzlich zu seinem Geburtstag und wünschen viel Gesundheit, Erfolg, Glück und Freude rund um seine Löwen!

Für unseren Vizepräsident gibt es natürlich ein besonderes Ständchen. “Sitzberger Nächte sind lang, Sitzberger Nächte sind lang, erst fang’se ganz langsam an, aber dann, kehr’ma zam”

TSV 1860 gratuliert

Der TSV München von 1860 e.V. hat dem Geburtstagskind auf seiner Website gratuliert:

Der TSV München von 1860 e.V. gratuliert Hans Sitzberger zum runden Geburtstag. Heute feiert der Vizepräsident sein 70. Wiegenfest. Herzlichen Glückwunsch!

Hans Sitzberger wurde am 6. Februar 1953 in Schönberg im Bayerischen Wald geboren. Er selbst spielte in seiner Kindheit und Jugend als Torwart, war von Petar Radenkovic und den Löwen begeistert. 1971 kam er dann nach München. 

Seit 15. November 2015 begleitet Hans Sitzberger das Amt des Vizepräsidenten, wurde erst im vergangenen Sommer ohne Gegenstimme von der Mitgliederversammlung bis 2025 wiedergewählt. Außerdem unterstützt er den Verein auf vielfältige Weise.

Mit seinem mittelständischen Unternehmen AHD Sitzberger GmbH, das in den Bereichen Straßenreinigung, Winterdienst, Fuhrleistungen, Sandaustausch, Grünanlagenreinigung und -pflege sowie Hausmeisterservice tätig ist, unterstützt er als PremiumPartner zudem seit 16 Jahren den Profibereich. Stadionbesuchern ist Hans Sitzberger durch den Slogan „Mia kehr‘n zam“ seit vielen Jahren präsent.

Offiziell hat der Jubilar seine Firma, die mittlerweile 75 Mitarbeiter beschäftigt, an seine Kinder Clarissa Schellong und Christian Sitzberger übergeben, präsent ist er aber immer noch – gerade auf dem Trainingsgelände, auf der Vereinsgeschäftsstelle und bei den Löwen-Spielen. 

Außerdem hat der rüstige (Un)Ruheständler für sich das Nordic Walking entdeckt. Zusammen mit seiner Frau Bettina verstärkt er regelmäßig aktiv das Löwen-Laufrudel, geht auch dort voran.

Wir wünschen unserem Vizepräsidenten alles Liebe und Gute zum Geburtstag, Gesundheit und viel Freude mit Deinen Sechzgern!