Das Team von Christian Stegmaier, Florian Sterner und Valentin Breitschaft kehrt mit einem Pokal aus Bad Königshofen nach Giesing zurück. Und mit was für einem!
Am vergangenen Samstag holte sich die U15-Auswahl des TSV 1860 den Titel “Bayerischer Hallenmeister”.
Sieg im Finale nach 0:2 Rückstand
Dabei ging im Finale erstmal einiges schief: die Junglöwen lagen gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:2 zurück. Dann bissen sich die Kicker von der Grünwalder Straße jedoch durch, glichen aus und konnten das folgende 9-Meter-Schießen für sich entscheiden.
sechzger.de gratuliert zum Titel nach einer Löwenstarken Leistung!
Foto: (C) TSV München von 1860 e.V.
Auszug aus dem Spielbericht des BFV
Der TSV 1860 München hat sich zum ersten Mal nach 2017 wieder zum bayerischen Hallenmeister der U15-Junioren gekürt und bleibt mit jetzt vier Erfolgen Rekordsieger 1. FC Nürnberg (fünf Titel) auf den Fersen. In einem reinen Regionalliga-Duell setzte sich die Mannschaft von Christian Stegmaier vor 350 Zuschauer in der Shake-Hands-Arena in Bad Königshofen mit 5:4 nach Sechsmeterschießen gegen den Nürnberger Nachwuchs durch und tritt damit die Nachfolge des FC Augsburg an, der vor der zweijährigen Corona-Zwangspause 2020 triumphiert hatte.
Ich liebe am Fußball so, dass man auch Menschen von anderen Vereinen kennenlernt, Freundschaften schließt und sich nach Gutdünken der Spielplanmacher hin und wieder mal sehen kann. Und dieses Mal meinten es die Spielplanmacher gut mit mir. Sie legten das Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Oldenburg auf das Kohlfahrt Wochenende meiner Freunde aus Bremen.
Wiedersehen mit Achim
Ich habe Achim bei unserem allerersten Auftritt 1995 in Bremen kennengelernt. Die Geschichte über das Wie würde jetzt zu weit führen, aber Achim gewährte uns – ohne uns zu kennen – Nachtquartier für das Wochenende des Löwenspiels. Wir blieben danach in Kontakt und sahen uns regelmäßig. Eigentlich war es Standard, dass wir uns bei jedem Duell der Löwen mit den Werderanern trafen und uns gegenseitig Pennplätze zur Verfügung stellten. So ist über die Jahre eine wirklich tolle Freundschaft entstanden.
Risiko bei der Buchung
Es war ja lange nicht klar, ob das Spiel überhaupt in Oldenburg würde stattfinden können. Irgendwann schaute ich mir die Preise für die Flüge an und erwischte einen ziemlichen Schnäppchenpreis. Also gebucht und auf Risiko gesetzt. Kurz drauf den Achim kontaktiert und es stellte sich heraus, dass die jährliche Kohlfahrt seines Freundeskreises genau am Tag vor unserem Spiel in Oldenburg stattfinden wird. Perfektes Timing!
Double Feature Kohlfahrt und Sechzig in Oldenburg
Ich konnte mein Glück kaum fassen. Seit uns jemand in der Kneipe Taubenschlag unweit des Weserstadions 1995 von der Tradition der Kohlfahrt erzählt hatte, wollte ich unbedingt mal an einer teilnehmen. Das hatte nun fast 30 Jahre nicht geklappt und jetzt sollte es soweit sein. Nervös wie ein kleiner Junge trat ich die Reise an und schaffte es trotz einer kleinen Umleitung im Bremer Nahverkehr pünktlich zum Treffpunkt am Bremer Hauptbahnhof. Mit am Start war Frau Kaas. Sie ist Ende der 90er mit uns unterwegs gewesen, hat Achim kennengelernt und ist dann in Bremen hängen geblieben. Mittlerweile lebt sie seit 23 Jahren in Bremen und hat dort eine Familie gegründet. Es ist nach etwa 10 Minuten so, als ob man sich gerade letzte Woche das letzte Mal gesehen hätte.
Kohlfahrt am Deich der Lesum entlang
Am S-Bahnhof Bremen Burg beginnt dann die lang ersehnte Kohlfahrt. Die Kohlkönigin hat den Nachmittag perfekt organisiert und die Gruppe zieht los. Dabei bekommt jeder Teilnehmer ein Schnapsglas und die norddeutsche Version einer Breze umgehängt. Jeder Teilnehmer (außer dem unbedarften Gast aus Oberbayern) führt eine Schnapsflasche mit sich und an jeder Ecke, die auf der Wanderung passiert wird, muss angehalten und ein Schnaps getrunken werden. So ziehen wir den Nachmittag entlang der Lesum (später der Hamme) und die Stimmung wird immer gelöster (wenn Ihr wisst, was ich meine). Zwischendurch hat die Kohlkönigin Stopps vorbereitet, an denen diverse Trinkspiele durchgeführt werden. Denn eigentlich ist die Gruppe noch in zwei Mannschaften geteilt, die gegeneinander antreten sollen. Die Wettkampflust der Teams bewegt sich aber auf dem Niveau eines Testspiels in der frühen Saisonvorbereitung und der Spaß steht eindeutig im Vordergrund.
Party im Wirtshaus
Die Kohlfahrt endet in einem Wirtshaus in Ritterhude. Dort treffen in einem Saal mehrere Kohlfahrten aufeinander und es wird gemeinsam der Kohl, die Grützwurst namens Pinkel und diverse andere Wurst- und Fleischsorten gespeist. Es gibt von allem mehr als genug und ich bin doppelt voll. Vom Essen und von der Mischung aus Schnaps und Bier… Nach dem Essen legt dann ein DJ auf und die Kohlfahrtgemeinschaften feiern eine gemeinsame Party. Alles in allem ein sehr gelungener Abend und meine erste Kohlfahrt hat mir richtig Spaß gemacht. Danke nochmal an die Kohlkönigin und alle Mitstreiter für den schönen Nachmittag und Abend!
Auch in Ritterhude findet man Menschen mit den richtigen Positionen im Leben!
Leicht verkatert nach Oldenburg
Am Sonntagmorgen erwache ich auf meiner Luftmatratze und bin zu meiner großen Erleichterung nur moderat verkatert. Ich hatte Schlimmeres befürchtet. Die Gastgeber kredenzen uns ein feines Frühstück und ab geht’s zum Bahnhof, um sich nach Oldenburg zu bewegen. Im Zug treffen wir schon die ersten Löwenfans und sind in Oldenburg komplett überrascht, dass weder Polizei noch sonst irgendwer am Bahnhof präsent ist. Sehr entspannt, so geht’s auch!
Verunsicherte Löwen
Meine Gedanken zum Spiel will ich heute kurz halten. Man sah stark verunsicherte Löwen, bei denen die Feinabstimmung besonders in der ersten Hälfte größtenteils fehlte. Vielleicht kein Wunder nach dem Trainerwechsel. Nach dem schwer ansehnlichen ersten Durchgang wurde es in der zweiten Hälfte tatsächlich etwas besser und Sechzig konnte 2:0 in Führung gehen. Was dann in der Nachspielzeit passierte, ist schwer nachvollziehbar. Die Mannschaft agierte nach dem unglaublichen Anschlusstreffer nervöser als ein Oberbayer vor der ersten Kohlfahrt. Die Jungs taten mir leid, wie sie nach dem Ausgleich in letzter Sekunden vollkommen geknickt auf den Rasen sanken.
1860 nach dem Ausgleich in letzter Sekunde: ein Häuflein Elend
Jetzt ist mehr ein Psychologe als ein Trainer gefragt, scheint mir. Den Rest der Saison können die Löwenfans wahrscheinlich den Fokus mehr auf zwischenmenschliche Wiedersehen am Rande von Spielen legen, als sich um den Aufstiegskampf zu kümmern.
Aus 0:2 wurde noch ein 2:2: der VfB Oldenburg hat dem TSV 1860 München spät ein Unentschieden abgerungen. Außerdem ist weiterhin die Trainerfrage ein großes Thema an der Grünwalder Straße, die U15 gewinnt die Bayerische Hallenmeisterschaft und Linus Straßer war in Frankreich auf der Piste unterwegs.
TSV 1860 und Oldenburg teilen die Punkte
Aufgrund einer unglaublichen Schlussphase gegen den VfB Oldenburg reiste der TSV 1860 München am gestrigen Sonntag mit nur einem Punkt im Gepäck zurück in die bayerische Landeshauptstadt. Starke und Richter konnten die Führung durch Tallig und Bär schlussendlich noch egalisieren.
Günther Gorenzel war nach dem äußerst unglücklichen Spielverlauf auf der Pressekonferenz ebenso wie seine Mannschaft ziemlich bedient. Zudem erklärte er, wieso Marius Wörl in München geblieben war.
Löst die Bayerische das Geldproblem?
Ob gegen den SV Meppen am nächsten Samstag bereits einer der zahlreichen Kandidaten an der Seitenlinie des TSV 1860 München steht, ist weiterhin offen. Momentan ist eine neue Verpflichtung aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht möglich, sodass Günther Gorenzel nach eigenen Angaben von 8 bis 22 Uhr am Trainingsgelände tätig ist.
Gelöst werden könnte die Problematik durch eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Hauptsponsor die Bayerische, der den Löwen bereits ein Angebot vorgelegt hat. Doch Berichten zufolge verweigert die HAM-Seite momentan hierfür ihre notwendige Zusage, sodass Gorenzel vorerst weiter in seiner Doppelfunktion tätig bleiben muss. Aktuell ist völlig offen, wie es in dieser Angelegenheit weitergeht.
TSV 1860 II siegt gegen Eggenfelden
Auch das zweite Testspiel in der Vorbereitung auf die weitere Saison in der Bayernliga Süd konnte die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller siegreich gestalten. Gegen den SSV Eggenfelden aus der Landesliga trugen sich Brönauer, Judge und Zehetbauer in die Torschützenliste ein. Kommenden Samstag gastiert dann der VfB Forstinning ab 13 Uhr an der Grünwalder Straße.
U15 gewinnt die Bayerische Hallenmeisterschaft
Grund zur Freude bereitete den Löwen am Wochenende die U15, die sich den Titel Bayerischer Hallenmeister in ihrer Altersklasse sicherte. Das Finale konnte erst im Neunmeterschießen entschieden werden. Der TSV 1860 setzte sich dabei mit 5:4 gegen den FCN durch.
Straßer mit Platz 6 in Chamonix
Skilöwe Linus Straßer ist am Wochenende auf einen guten sechsten Platz gefahren. Im französischen Chamonix lag er nach dem ersten Durchgang zunächst auf Rang 8 und konnte mit einem starken zweiten Lauf noch zwei Platzierungen gut machen. Noch besser machte es AJ Ginnis: er fuhr sensationell von Rang 23 auf Platz 2. Es gewann der Schweizer Roman Zenhäusern. Für die bald startende WM ist Straßer also in bester Form.
News aus der 3.Liga
Der 21.Spieltag
Bereits am Freitagabend musste die Spielvereinigung Bayreuth nach dem Heimsieg gegen Ingolstadt eine Niederlage hinnehmen. Beim SC Freiburg II setzte es ein 0:2, wodurch die Gastgeber auf Platz 3 sprangen.
Am Samstag gab es für den neutralen Zuschauer dann Tore en masse zu bewundern. Unter anderem fertigte Dynamo Dresden den Halleschen FC mit 7:1 (!) ab. Außerdem siegte Elversberg deutlich in Saarbrücken und machte einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg. Die Saarländer haben nun neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Wiesbaden, der nur Unentschieden gegen Köln spielte.
Am Sonntag fand dann neben dem Spiel der Löwen in Oldenburg noch das mit Spannung erwartete Derby zwischen Duisburg und Essena auf dem Programm. Schlussendlich trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1-Unentschieden.
Heute abend empfängt abschließend Waldhof Mannheim den SC Verl im Carl-Benz-Stadion. Die Waldhöfer können mit einem Sieg auf Platz vier springen. Anpfiff ist wie immer um 18:60 Uhr.
Nach dem Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim VfB Oldenburg äußerten sich Dario Fossi und Günther Gorenzel auf der Pressekonferenz zu den 90 absolvierten Minuten im Marschwegstadion.
Pressekonferenz nach VfB Oldenburg – TSV 1860 München
Konsternierung auf der einen, Glückseligkeit auf der anderen Seite: so kann man die Pressekonferenz nach dem Unentschieden zwischen dem VfB Oldenburg und dem TSV 1860 München zusammenfassen. Günther Gorenzel zeigte sich grundsätzlich recht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und empfand das späte Unentschieden dann als äußerst unglücklich. Zunächst hatte Starke fast von der Mittellinie getroffen, ehe Richter mit dem Schlusspfiff noch den Ausgleichstreffer zum 2:2 markierte.
Dario Fossi wiederum dankte seiner Mannschaft für den gezeigten Einsatz. Sein Team habe es in der ersten halben Stunde unheimlich schwer gegen gut vorbereitete Löwen gehabt. Dann sei der VfB besser ins Spiel und auch zu der ein oder anderen Möglichkeit gekommen. Mit dem 2:0 durch Bär sei das Spiel eigentlich entschieden gewesen. Doch wie seine Mannschaft nach dem Anschlusstreffer noch einmal gefightet habe, habe ihm sehr imponiert. Insgesamt sei das Ergebnis ein gefühlter Sieg.
Gorenzel äußerte sich im Anschluss bei der Pressekonferenz noch auf Nachfrage von sechzger.de zur Personalie Marius Wörl, der gegen den VfB Oldenburg nicht im Kader des TSV 1860 München stand. Er habe unter der Woche das Gespräch mit dem 18-Jährigen gesucht. Für das Spiel am heutigen Sonntag war dem Interimstrainer neben Erfahrung auf dem Platz aber auch wichtig, Balance und Stabilität in das Spiel der Löwen zu bekommen. Daher blieb Wörl in München und trat die Reise nicht mit an. “Marius gehört die Zukunft” ist sich der 51-Jährige sicher.
Da Gorenzel nicht in der Pause wechselte, sondern erst nach 51 Minuten den Torschützen Tallig für Rieder brachte sowie später jeweils einzeln Greilinger und Lakenmacher als frische Kräfte brachte, konnten die Löwen in der brisanten Nachspielzeit durch eine Auswechslung nicht noch Zeit von der Uhr nehmen. Bei Rieder habe man nach wenigen Aktionen im zweiten Durchgang bereits gesehen, dass er gelb-rot gefährdet war. Daher war der Wechsel nicht taktischer Natur gewesen, sondern um eine mögliche Unterzahl zu vermeiden.
Der TSV 1860 München sah durch Tore von Tallig und Bär schon wie der sichere Sieger aus, doch der VfB Oldenburg kam spät doch noch zum Ausgleich. Zunächst erzielte Starke von der Mittellinie den Anschluss, mit dem Schlusspfiff traf Richter die Löwen dann ins Mark.
Nach der Entlassung von Michael Köllner am Dienstag kam es für den TSV 1860 München am heutigen Sonntag zum Duell mit dem Aufsteiger VfB Oldenburg. Beim weitesten Auswärtsspiel der Saison nahm das Interimsduo Günther Gorenzel/Stefan Reisinger einige Änderungen vor. Neben einer Systemumstellung auf 4-2-3-1 stellten die beiden auf insgesamt vier Positionen um.
Für den gesperrten Deichmann rückte Morgalla auf die Position des Rechtsverteidigers. Dafür begann Verlaat in der Innenverteidigung neben Belkahia. Außerdem fanden sich Lex, Moll und Bär für Boyamba, Kobylanski und Lakenmacher (alle Bank) in der ersten Elf.
851 Löwenfans unterstützten den TSV 1860 München beim VfB Oldenburg
Mannschaften tasten sich zu Beginn ab
Nur wenige Tagen blieben Günther Gorenzel, um die Mannschaft auf das Spiel in Oldenburg vorzubereiten. Die Systemumstellung sowie die vier Wechsel in der Startaufstellung merkte man den Löwen daher zu Beginn auch an. Sie mussten sich in der neuen Formation erst einmal zurecht finden. Abgesehen durch einen Kopfball von Vrenezi (2.) direkt zu Beginn entwickelte sich eine chancenarme erste Viertelstunde im Oldenburger Marschwegstadion. Dann aber kam der TSV 1860 München gegen den VfB Oldenburg etwas besser ins Spiel. Zunächst schloss Lex per Fallrückzieher sehenswert, jedoch ungefährlich ab (19.); wenig später kam Marcel Bär per Kopf zu einer Gelegenheit (20.).
Die Weiß-Blauen übernahmen mehr und mehr die Spielkontrolle. In der Offensive sorgten allerdings immer wieder Abstimmungsprobleme und ungenaue Zuspiele dafür, dass Offensivszenen nicht zu Ende gespielt werden konnten. So dauerte es bis zur 39.Minute, ehe es vor dem Tor von VfB-Torwart Mielitz erneut gefährlich wurde. Holzhauser bediente den heransprintenden Morgalla, der aber nur das Außennetz traf.
Von den Gastgebern war offensiv im ersten Durchgang kaum etwas zu sehen. Viel zu oft wurde der Ball hinten herum abgesichert, was immer wieder zu Unmut unter dem Heimpublikum führte. Mit einem torlosen 0:0 ging es fast schon folgerichtig in die Kabinen.
Vor Anpfiff zeigte die Fanszene des VfB eine Choreo, in der sie die Forderung nach einem neuen Stadion noch einmal bekräftigte
Tallig bringt den TSV 1860 beim VfB Oldenburg in Führung
Unverändert kamen die Löwen zunächst aus der Kabine, begannen die zweite Halbzeit aber deutlich druckvoller. Die Kombinationen waren flüssiger und die Abstimmung untereinander funktionierte sichtlich besser. Nach 51 Minuten reagierte Gorenzel dann zum ersten Mal und brachte Tallig für den bereits gelb-verwarnten Rieder. Eine Maßnahme, die sich nur wenig später bezahlt machen sollte: eine eigentlich viel zu weite Ecke von Holzhauser schnappte sich der Einwechselspieler, zog zum Sechzehnereck und versenkte den Ball per Traumtor im linken Kreuzeck (58.)
Oldenburg reagierte auf den Rückstand und brachte Hasenhüttl sowie Neuzugang Ademi im Sturm neu in die Partie. Bei einer Kontersituation bot sich dann die Ausgleichsgelegenheit für die Gastgeber. Moll und Hiller konnten den Ball im letzten Moment noch zur Ecke klären (74.). Nur wenig später musste Verlaat in höchster Not zur Ecke klären (76.). Wiederum Minuten danach war Belkahia gerade noch zur Stelle, bevor ein Oldenburger einköpfen konnte.
Bär macht alles klar – oder auch nicht
Gorenzel brachte Greilinger für Vrenezi sowie Lakenmacher für Holzhauser – und wieder war ein Einwechselspieler direkt an einem Treffer beteiligt. Lakenmachers Schuss konnte Mielitz noch parieren, den Nachschuss verwandelte Marcel Bär dann sicher zum 0:2 (81.). Damit war eigentlich alles entschieden – wäre da nicht Starke gewesen. Ansatzlos zog der Mittelfeldspieler kurz hinter der Mittellinie ab und verkürzte per Bogenlampe zum 1:2 (90.).
Drei Minuten Nachspielzeit zeigte der Unparteiische direkt danach an – und diese hatten es in sich. Der TSV 1860 München verteidigte mit Mann und Maus den eigenen Strafraum, Oldenburg warf alles nach vorne. Selbst Torwart Mielitz war bei einer Ecke mit in den Löwen-Strafraum geeilt. Zunächst konnte Hiller gegen den eingewechselten Hasenhüttl noch retten, dann war aber auch er machtlos. Aus dem Gewühl heraus traf Richter mit dem Schlusspfiff zum 2:2.
Kommendes Wochenende geht es für die Löwen schon wieder in den hohen Norden. Am Samstag steht der TSV 1860 München dem SV Meppen gegenüber, der aktuell den letzten Tabellenplatz belegt und akut vom Abstieg bedroht ist. Anpfiff in der Hänsch-Arena ist um 14:00 Uhr. Nicht mit dabei sein wird Phillipp Steinhart, der in Oldenburg seine fünfte gelbe Karte sah und damit gesperrt ist.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 21. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem VfB Oldenburg und dem TSV 1860 München!
Spiel 1 nach der Entlassung von Michael Köllner führt die Löwen bis weit in den Norden zum VfB Oldenburg. Es werden dringend drei Punkte benötigt, um die Spitzengruppe der 3.Liga nicht völlig aus den Augen zu verlieren. Die Gastgeber hingegen dürften um jeden Zähler im Abstiegskampf froh sein. sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut mit zahlreichen Bildern aus Oldenburg sowie dem Marschwegstadion.
Beim TSV 1860 muss Yannick Deichmann ausgerechnet im potentiellen Duell mit seinem Bruder eine Gelbsperre absitzen. Zudem wird Daniel Wein verletzungsbedingt fehlen. Quirin Moll und Marius Willsch kehren hingegen als vollwertige Mitglieder in den Kader des TSV 1860 zurück. Im Falle einer Systemumstellung könnte Moll gar direkt in die Startelf rutschen. Willsch wird heute aufgrund von Trainingsrückstand aber noch nicht berücksichtigt, Milos Cocic befindet sich zudem im Aufbautraining. Marius Wörl hat die Reise gen Norden nicht angetreten, dafür werden Erik Tallig und Niklas Lang im Spieltagskader stehen.
Alexander Freitag (U21) sowie Devin Sür und Nathan Wicht (U19) wurden vorerst aus dem Kader der ersten Mannschaft gestrichen.
Der VfB Oldenburg muss auf Dominik Kisiel und Justin Plautz verzichten. Zudem wird Dennis Engel von Trainer Dario Fossi nicht berücksichtigt.
Diesen Löwen droht eine Sperre
Phillipp Steinhart muss aufpassen, denn er hat seit dem Dresden-Spiel vier gelbe Karten auf dem Konto. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Joseph Boyamba, Quirin Moll, Jesper Verlaat, Tim Rieder, Martin Kobylanski und Daniel Wein bei drei gelben Karten.
Wo könnt ihr das Spiel VfB Oldenburg – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?
Mehrere hundert Löwenfans folgen dem TSV 1860 in den Norden und werden im Gästeblock zu finden sein. Doch natürlich kann nicht jeder die weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf sich nehmen.
Nach dem Free-TV Beginn gegen Mannheim ist Pause bei der Übertragung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.
Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.
Am heutigen Sonntag trifft der TSV 1860 München ab 13 Uhr im Marschwegstadion auf den VfB Oldenburg. Im Vorbericht wirft sechzger.de einen ausführlichen Blick auf den Verein der Gastgeber, bei dem ebenfalls eine Stadiondiskussion eines der beherrschenden Themen ist.
Der VfB Oldenburg: nach dem Absturz zurück im Profifußball
1992 noch stieg der VfB Oldenburg beinahe in die 1.Bundesliga auf. Wenig später erfolgte allerdings der tiefe Fall – sowohl in sportlicher als auch finanzieller Hinsicht. Klamme Kassen zwangen den VfB beinahe in die Knie. Die Auflösung des Vereins konnte in einem Insolvenzverfahren gerade noch abgewendet werden. Doch die Mannschaft stürzte teils bis in die Fünftklassigkeit ab. Zahlreiche Ligenreformen ergaben in den Jahren danach immer wieder Chancen zum Aufstieg, die jedoch meist zum Nachteil des VfB ausfielen. Trainer der Oldenburger war zeitweilig unter anderem ein gewisser Torsten Fröhling, der später auch die erste und zweite Mannschaft des TSV 1860 München betreute.
2013/14 lief es bei der Reform der Regionalligen dann allerdings besser und der VfB durfte in der Regionalliga Nord antreten. Nur wenig später klopfte der VfB lange Zeit vehement an das Tor zur 3.Liga an. Erst im Endspurt konnte sich die zweite Mannschaft des VfB Wolfsburg knapp durchsetzen. Oldenburg verlor insgesamt nur vier Spiele und musste dennoch mit dem ungeliebten zweiten Platz vorlieb nehmen. In der Relegation der Saison 2012/22 klappte es dann nach vielen Jahren im Amateurbereich schlussendlich mit der Rückkehr in den Profifußball. Im Duell mit dem favorisierten Vertreter der Regionalliga Nordost, dem BFC Dynamo, setzte sich der VfB Oldenburg durch und spielt seit der aktuellen Spielzeit in der 3.Liga.
In dieser gelangen den Niedersachsen bislang fünf Siege und fünf Unentschieden in 20 Spielen. Derzeit steht die Mannschaft von Trainer Dario Fossi, der gemeinsam mit Stefan Reisinger einen Trainer-Lehrgang absolviert, auf dem 15.Platz. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt allerdings nur einen Punkt. In Oldenburg ist man damit momentan dennoch zufrieden, da die finanzielle Situation keinen anderen Saisonverlauf vermuten ließ.
Neubau oder Sanierung des Marschwegstadions – Klassenerhalt als Entscheidung?
Der VfB benötigt also dringend jeden Punkt und dürfte dem TSV 1860 München ab 13 Uhr (sechzger.de Liveticker) große Paroli bieten. Gespielt wird im Oldenburger Marschwegstadion, das dank zahlreicher Ausnahmegenehmigungen als Spielstätte zugelassen wurde. Etwa 760 Kilometer müssen die Löwenfans für die Anfahrt auf sich nehmen. Bereits 800 Karten konnten im Vorverkauf abgesetzt werden.
Doch sollte der heutige Gegner der Löwen den Klassenerhalt schaffen, muss sich etwas tun. Zu mannigfaltig und offensichtlich sind die bestehenden Mängel an der aktuellen Spielstätte des VfB.
Das bestätigt auch Linus Horke von der Fanbetreuung des VfB Oldenburg, der im sechzger.de–Interview neben weiteren Themen ausführlich über die aktuelle Stadiondiskussion spricht. Kein Flutlicht oder eine Rasenheizung, Anwohnerproblematik und fehlende Parkplätze – vieles spricht gegen einen Verbleib im Marschwegstadion. Seit vielen Jahren machen sich die Fans des VfB für einen Neubau stark. Durch die Gründung einer Initiative erreichten sie die Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Diese wurde 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt und zeigt eine grundsätzlich geeignete Fläche an der Maastricher Straße auf.
Entschieden ist derweil allerdings noch nichts. Die Stadtpolitik ist zwiegespalten, auch Widerstand regt sich. Unter anderem hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die den Neubau verhindern will. Darüber hinaus spricht sich das ortsansässige Basketball-Team gegen den aktuell favorisierten Standort aus. Die Halle der Baskets Oldenburg liegt in unmittelbarer Umgebung, der Verein befüchtet wirtschaftliche Einbußen und Probleme bei der Parkplatz-Situation.
All das dürfte den Löwen in Spiel eins nach der Entlassung von Trainer Michael Köllner allerdings herzlich egal sein. Priorität hat für das neue Gespann Gorenzel und Reisinger an der Seitenlinie möglichst ein Auswärtssieg im hohen Norden. Ob dies gelingt oder der VfB Oldenburg stattdessen Punkte für den anvisierten Klassenerhalt sammeln kann – und damit gleichzeitig ein gutes Argument für die laufende Diskussion hat – Auflösung ab 13 Uhr im Marschwegstadion.
Im saarländischen Spitzenduell der 3. Liga setzte sich die SV Elversberg in Überzahl in Saarbrücken durch und steuert ganz eindeutig in Richtung Aufstieg. Der FC Ingolstadt 04 hingegen verlor mit Neu-Trainer Guerino Capretti zuhause gegen Borussia Dortmund II.
Elversberg besteht auch in Saarbrücken
Wahnsinn, was die SV Elversberg da abzieht! Der Aufsteiger holte im Saarlandderby die nächsten drei Punkte und marschiert durch die Liga. Nach einem Platzverweis für den Saarbrücker Jänicke vergab der Aufsteiger zwar den folgenden Elfmeter, Top-Torschütze Luca Schnellbacher stellte die Weichen in der Folge aber dennoch auf Sieg.
Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte für Jänicke (FCS) wegen Handspiel auf der Linie (27.)
Jacobsen (SVE) verschießt Handelfmeter (28.)
Günther-Schmidt (FCS) verschießt Foulelfmeter (83.)
Die Fans des Spitzenreiters hatten auch in Saarbrücken reichlich Grund zum Jubeln
Zweiter Test für die Amateure und zweiter Sieg! Nach dem 1:0 gegen den TSV Rain/Lech am vergangegen Wochenende setzte sich die U21 des TSV 1860 am Samstag Nachmittag mit 3:1 gegen den Landesligisten SSV Eggenfelden durch.
Personalrochade bei den Amateuren
Ein neues Gesicht bekamen die Zuschauer auf dem Kunstrasen an der Grünwalder Straße 114 im Tor den Löwen zu sehen. Simon Voß, Neuzugang vom TuS Geretsried, durfte sich von Anfang an zwischen den Pfosten beweisen. Der zweite Winter-Neuzugang, Matija Radonjic vom SV Planegg-Krailling, fehlte hingegen ebenso wie Alexander Freitag, der von den Profis zur U21 degardiert wurde.
Auch bei den Abgängen hat sich bekanntlich einiges getan. So verließen bekanntlich Kevin Goden (1. FC Düren) und Marco Mannhardt (FV Illertissen) die U21. Stürmer Marko Zivanovic schloss sich Cosmos Konstanz an.
TSV 1860 U21 besiegt SSV Eggenfelden
Die Gäste aus Niederbayern gingen nach einer Viertelstunde etwas überraschend durch Hafner in Führung. Nur fünf Minuten später schlugen die Löwen jedoch zurück und kamen durch Anian Brönauer zum prompten Ausgleich. In der 34. war es dann Verteidiger Mason Judge, der die U21 des TSV 1860 gegen den SSV Eggenfelden mit 2:1 in Führung brachte – gleichzeitig der Pausenstand.
Der eingewechselte Jeremie Zehetbauer traf in der 66. Minute zum 3:1 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Dabei blieb es dann auch und die Amateure gewannen auch ihr zweites Testspiel nach der Winterpause.
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)
Kurz vor der WM hat Linus Straßer mit Platz 6 im Slalom von Chamonix nochmal auf sich aufmerksam gemacht. Der Sieg ging an den Schweizer Ramon Zenhäusern.
Linus Straßer mit Platz 6 in Chamonix
Nach Rang 8 im 1. Durchgang gab der Skilöwe im 2. Lauf nochmal ordentlich Gas, musste sich vorerst aber dem Griechen AJ Ginnis (ein eingebürgerter Amerikaner) geschlagen geben. Dieser schob sich vom 23. Platz kommend Position um Position nach vorne und belegte letzendlich den sensationellen 2. Rang. Lediglich Ramon Zenhäusern konnte den Überraschungszeiten überflügeln und sicherte sich den Sieg. Clement Noel, der Führende nach dem 1. Lauf, schied im 2. Durchgang aus.
Gemischte Gefühle bei den anderen Deutschen: Während David Ketterer als 20. immerhin Punkte sammelte, schied Alexander Schmid nach toller Leistung im 1. Durchgang im 2. Lauf aus.