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Sechzig um Sieben: TSV 1860 gegen Illertissen im Livestream

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Erfreuliche Nachrichten gibt es für das Toto-Pokal Viertelfinale am kommenden Dienstag. Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FV Illertissen wird in einem kostenlosen Livestream verfügbar sein. Außerdem ist die Stadiondiskussion neu entflammt und das Olympiastadion nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Auch von der Konkurrenz gibt es zum Ende der Arbeitswoche Neuigkeiten.

Kommentar zur Debatte um das Olympiastadion

Länderspielpause, da ist genügend Zeit für die Diskussion anderer Themen. Denn Ruhe kehrt beim TSV 1860 München bekanntlich ja nie so ganz ein. Mehr oder weniger aus dem Nichts heraus wurde das Olympiastadion wieder in den Fokus gerückt, doch zur Lösung der Problemstellung trägt diese “Idee” keinesfalls bei. Der Thematik hat sich gestern bei sechzger.de ein Kommentar gewidmet.

Zuschauerstatistik seit 1972

Grundlage für die Stadiondiskussion ist oft auch die Anzahl der Zuschauer, die bei Spielen des TSV 1860 München anwesend sind bzw. waren. Im Spieltagsheft Da Brunnenmiller erschien bereits eine Statistik seit dem Jahre 1972. Diese ist seit gestern nun auch online einsehbar und hat zu zahlreichen Kommentaren geführt.

Erfolgreicher Test in Wörgl

Ligapause für die Spieler, doch trotzdem ging es am gestrigen Donnerstag auf den Fußballplatz. Gegner im österreichischen Wörgl war die WSG Tirol. Durch einen Treffer von Skenderovic konnte der TSV 1860 München das Freundschaftsspiel für sich entscheiden.

Viertelfinale zwischen dem TSV 1860 und Illertissen im Livestream

Während der gestrigen Live-Übertragung im LöwenTV gaben die Moderatoren bekannt, dass das Viertelfinale im Toto-Pokal zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Illertissen in einem kostenlosen Livestream übertragen wird. Wo genau die Partie zu sehen ist, wird noch bekannt gegeben. Sie findet am kommenden Dienstag statt, Anpfiff ist um18:30 Uhr.

News aus der 3.Liga

BVB II mit neuem Co-Trainer

Borussia Dortmund II, der kommende Gegner des TSV 1860 München, hat einen neuen Co-Trainer. Nachdem bekannt wurde, dass Pascal Bieler sich zum Regionalligisten TSV Steinbach verabschiedet, übernimmt der ehemalige Dortmunder Spieler Julian Koch den Posten. Er war zuvor Co-Trainer bei der U17 des VfL Bochum.

Prognose: TSV 1860 steigt auf

Länderspielpause auch bei liga3-online. Die Redaktion nutzt die spielfreie Zeit um einen ersten Zwischenstand zu ziehen. Gestern wurde sich der oberen Tabellenhälfte gewidmet und folglich war auch der TSV 1860 München Gegenstand der Betrachtung. Der Autor kommt zu einem erfreulichen Schluss:

Prognose: Wir machen es kurz: 1860 München steigt auf – daran gibt es nach den starken Leistungen der bisherigen Saison überhaupt keine Zweifel, zumal selbst Rückschläge weggesteckt wurden.

Testspiele der Drittligisten

Nicht nur die Löwen, sondern auch zahlreiche Konkurrenten nutzen den gestrigen Tag für ein Testspiel. Dabei kam es auch zu zwei ligainternen Duellen. Die Ergebnisse sowie kurze Berichte zu den Partien gibt es hier.

TSV 1860 München gewinnt Testspiel gegen WSG Tirol

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Der TSV 1860 München nutzt die Länderspielpause, um weiter im Rhythmus zu bleiben. Heute traten die Löwen in Wörgl zum Testspiel gegen die WSG Tirol an.

Keine B-Elf am Start

Michael Köllner ließ eine – nennen wir es – erweiterte A-Elf antreten. 1860 begann in folgender Formation gegen den 7. der ersten österreichischen Liga:

Hiller

Deichmann – Glück – Lang – Greilinger

Rieder (C)

Tallig – Wein – Kobylanski – Boyamba

Lakenmacher

Jesper Verlaat fühlte beim Aufwärmen leichte muskuläre Probleme. Köllner ging kein Risiko und ließ den eigentlich eingeplanten Abwehrchef pausieren.

Typisches Testspiel im ersten Durchgang

Bereits in der 5. Minute hatten die Einheimischen die erste Chance. Nach einer Freistoßflanke verschätzte sich Hiller und konnte den Ball nur prallen lassen. Die anschließende Verwirrung im Löwen-Strafraum konnte die WSG nicht nutzen und musste sich mit einer Ecke zufrieden geben. Nach dieser ersten guten Chance für die Tiroler kehrte bis zur Pause weitgehend Ruhe ein. Diese wurde lediglich durch einen Schuss von Kobylanski in der 13. Minute unterbrochen. Er schlenzte eine sehenswerte Kopfballrückgabe von Tallig hauchdünn neben den langen Pfosten. In der 35. Minute setzten die Tiroler noch einen Fernschuss knapp über das Gehäuse von Marco Hiller. Dieser musste noch gegen einen Kopfball-Lob von Rinaldi eingreifen (38. Minute). Sonst wurde den Zuschauern in der Tiroler Abendsonne nicht viel geboten.

Die Tribüne in Wörgl in der Abendsonne.

Wechsel in der zweiten Halbzeit

Köllner nahm bei 1860 zur Halbzeit drei Wechsel vor. Hiller, Kobylanski und Wein bleiben in der Kabine. Dafür kamen Kretzschmar, Vrenezi und Lannert frisch auf’s Feld. Die WSG Tirol tauschte die Mannschaft komplett. In der 49. Minute konnte sich Kretzschmar bereits das erste Mal auszeichnen, als er den Schuss eines vollkommen frei stehenden Tirolers aus 14 Metern parieren konnte. Nur vier Minuten später lenkte er einen Kopfball von Forst über die Latte.

WSG spielbestimmend

Die WSG übernahm nun mehr und mehr die Spielkontrolle, 1860 agierte zu passiv. Köllner nahm in der 61. Minute weitere Wechsel vor. Boyamba, Deichmann, Glück, Tallig, Wein, Lakenmacher und Rieder verließen das Feld. Wörl, Freitag, Skenderovic, Willsch, Sür, Knöferl und Belkahia dürften ihr Können in den letzten knapp 30 Minuten unter Beweis stellen. Nur eine Minute nach dem Wechsel sorgte Vrenezi für die erste Offensivaktion der Löwen. Er setzte einen Fernschuss über das Tor der WSG.

Sechzig geht in Führung

In der 72. Minute drang Meris Skenderovic über rechts in den Straufraum der Tiroler ein und  erzielte mit platziertem Flachschuss ins lange Eck das 1:0 für den TSV 1860.

Die Löwen bejubeln das 1:0 von Meris Skenderovic

Die WSG verlor durch den Gegentreffer die spielerische Linie und das Spiel verflachte bis zum Schlusspfiff weiter.

Morgen nächstes Testspiel in Münsing

Damit endete das wenig begeisternde Testspiel gegen die WSG Tirol 1:0 für Sechzig. Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse Michael Köllner aus diesem Kick ziehen wird. Morgen steht bereits das nächste Testspiel für den TSV 1860 an. Um 18:00h geht es in Münsing gegen den SV Münsing Ammerland. Das Spiel könnt Ihr wieder live bei Löwen-TV verfolgen. Tickets sollten noch ausreichend vor Ort erhältlich sein.

 

 

 

Der TSV 1860 mal wieder im Olympiastadion – nicht mehr als eine Schnapsidee

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Blick auf das Olympiastadion München mit einem Fanschal des TSV 1860 München

Es ist Länderspielpause und Ersatzthemen sind schwer gefragt. Da kommt die gute alte Stadiondiskussion doch gerade recht ums Eck. Doch nach mittlerweile zwei vergangenen Tagen zeigt sich immer mehr, dass es sich dabei nur um eine Scheindiskussion handelt. Eine brauchbare Alternative zum Umbau des Grünwalder Stadions ist weiterhin nicht in Sicht – und wird vor allem nicht einmal thematisiert.

Ein Kommentar von Jan Schrader

Olympiastadion plötzlich wieder im Fokus – aber nicht wegen der Stadt

Trainer Michael Köllner bot Oberbürgermeister Dieter Reiter unlängst zwei gehopfte Erfrischungsgetränke an, um das Thema Stadion in angenehmer Atmosphäre zu besprechen.  An Bier dürfte es nun am Dienstag nicht gemangelt haben. Ob auch Hochprozentiges ausgeschenkt wurde, ist nicht bekannt. Doch es würde zu der Schnapsidee passen, die Herrn Reiter von einem Blogger aus dem Löwenumfeld, wohl in den Mund diktiert wurde.

Der Abend begann zunächst mit dem obligatorischen Foto-Shooting inklusive geladener Presse. Die meisten Journalisten verließen wie geplant im Anschluss das Festzelt. Während seiner Anwesenheit auf der Empore des Festzelts brachte besagter Blogger dann das Thema Olympiastadion zur Sprache und entlockte Oberbürgermeister Dieter Reiter damit ein Statement. Es wäre eine tolle Alternative für die Löwen, von offenen Drehtüren und finanziellem Entgegenkommen war da die Rede.

Die AZ stellt heute noch einmal deutlich klar, dass das Olympiastadion mitnichten eine Lösung der Stadiondiskussion ist – und offenbar selbst als Alternative kaum denkbar ist. In naher Zukunft ist die ehemalige Spielstätte des TSV 1860 München gut ausgelastet mit Musikveranstaltungen, ehe dann auch der Termin für den Umbau respektive Sanierung naht. Denn das Olympiastadion ist in die Jahre gekommen. Ein dreistelliger Milllionenbetrag ist vonnöten, um das denkmalgeschützte Stadion wieder fit zu machen.

Positiver Aspekt: es soll wieder mit- statt übereinander gesprochen werden

Zu der für die Spiele der XX. Olympiade 1972 in München erbauten Leichtathlethiksportstätte darf jeder seine persönliche Meinung haben, aber es hat in der Stadiondiskussion beim TSV 1860 München einfach nichts zu suchen. Es geht um eine langfristige, dauerhafte Lösung. Vielen, auch dem Blogger, ist eine Lösung mit Bundesligatauglichkeit wichtig. Da ist es schon mehr als kurios, wenn das Olympiastadion schon wieder in den Fokus gerückt wird. Es ist schließlich noch weniger für die 1.Bundesliga geeignet als das Grünwalder Stadion.

Der positive Aspekt der ganzen Geschichte: es kommt wieder Schwung in eine Sache, die es unbedingt zu besprechen gilt. Dieter Reiter, Verena Dietl und Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer sollen sich laut AZ bereits verabredet haben. Bei dem Treffen sollte es allerdings entweder um eine realistische Alternative gehen, was aufgrund der vorhandenen Möglichkeiten nur ein Neubau sein kann, oder aber um die Konkretisierung der Planungen für das Grünwalder Stadion. Wenn man ehrlich ist, zeigen die vergangenen Jahre der Diskussion und ein Blick auf die finanzielle Situation der Löwen allerdings klar auf, dass nur letztere Option denkbar ist.

ANMERKUNG DER REDAKTION:
Die Behauptung, dass der Blogger länger auf dieser “privaten Veranstaltung” anwesend war, als die Journalisten und Pressevertreter ist falsch und wurde inzwischen aus dem Kommentar entfernt. Hier waren wir – mangels eigener Einladung zur Veranstaltung und fehlender eigener Anwesenheit – leider einer Fehlinformation aufgesessen, was wir auf diesem Weg entschuldigen.

22.09.1957: TSV 1860 besiegt Schweinfurt 05 in der Oberliga Süd

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Die Saison 1957/58 war für die Löwen eine zähe Angelegenheit. So wirklich überzeugen konnte die Mannschaft von Trainer Hans Hipp selten, mit Rang 6 konnte man aber immerhin den roten Lokalrivalen um sechs Punkte distanzieren. Am 7. Spieltag besiegte der TSV 1860 im Grünwalder Stadion den FC Schweinfurt 05 mit 3:1.

42.000 Zuschauer im Derby gegen den FC Bayern

Die Spielzeit hatte so gut begonnen: Zum Auftakt schlugen die Löwen den späteren Oberliga-Meister Karlsruher SC mit 2:1 und deuteten ihr Potential an. Es folgten zwei weitere Siege, ehe der TSV 1860 beim 1. FC Nürnberg mit 1:5 unter die Räder kamen. Es folgten ein Heimsieg gegen Viktoria Aschaffenburg und ein spektakuläres 3:3 beim FC Bayern, wobei 42.000 (!) Fans live im Grünwalder Stadion dabei waren.

Eine Woche später strömten erneut 16.000 Zuschauer auf Giesings Höhen, um den TSV 1860 gegen den FC Schweinfurt 05 zu unterstützen. Sie sollten ihr Kommen nicht bereuen.

TSV 1860 besiegt Schweinfurt 05 in der Oberliga Süd

20 Minuten lang hielt das Abwehrbollwerk der Schnüdel, ehe Auernhammer die Löwen in Führung brachte. 1860 drückte in der Folge auf den zweiten Treffer, doch bis zur Pause sollte dieser nicht gelingen. Erst tief in der zweiten Hälfte folgte die vermeintliche Erlösung, als Stemmer per Elfmeter auf 2:0 erhöhte (74.).

Doch zu früh gefreut: Nur eine Minute später verkürzten die Unterfranken und machten die Partie wieder spannend. Drei Zeigerumdrehungen später war die Messe dann aber gelesen, denn Kölbl sorgte mit dem 3:1 für den Endstand.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Hans Hipp setzte am 22.09.1957 auf folgende Elf des TSV 1860:

Pilz – Köbler, Pfanzelt – Wilhelm, Stemmer, Luther – Albert, Müller, Kölbl, Kreß, Auernhammer

Tore:
1:0 Auernhammer (20.), 2:0 Stemmer (74., Elfmeter), 2:1 Aumeier (75.), 3:1 Kölbl (78.)

Die statistischen Daten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Oly oder GWS? Zuschauerentwicklung beim TSV 1860 seit 1972

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Westkurve Schals Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets

Der TSV 1860 und die Stadiondiskussion – ein ebenso ewiges wie leidiges Thema… Nachdem nun Münchens OB Dieter Reiter die Büchse der Pandora wieder geöffnet hat und auch seine Stellvertreterin Verena Dietl zu dem Thema befragt wurde, wagen wir einen Blick auf die Zuschauerentwicklung beim TSV 1860. Daran gekoppelt ist die Frage: Welche Kapazität braucht ein Stadion, um den Anforderungen der Löwen zu entsprechen?

Luftschloss in Riem

Kurz vor Beginn der laufenden Saison verkündete Hasan Ismaik überraschend, die Stadionzukunft selbst in die Hand nehmen zu wollen. Bereits im Februar 2016 konnte man von ihm ähnliche Töne vernehmen. Nichts Geringeres als ein 52.000 Mann-Stadion sollte in Riem entstehen. Damals wie heute gab es nie eine ernsthafte Planung, wie ein neues Stadion der Löwen finanziert werden soll. Aus den Plänen wurde bekanntermaßen nichts.

Nur drei Jahre später gab der Mehrheitsgesellschafter in einem Interview mit dem BR zum Besten:

„Wir haben jetzt und auch in der Vergangenheit, wenn der sportliche Erfolg da ist, ein Potential von 50.000 bis 60.000 Zuschauern.“

Die Realität spricht eine andere Sprache. Ein Zuschauerschnitt von 50.000 bis 60.000 Zuschauern haben die Löwen selbst in der Bundesliga und zu Zeiten der Champions League-Qualifikation nicht mal annähernd erreicht. Aus der Vergangenheit wurde einfach nichts gelernt und vermutlich den falschen Einsagern in der Landeshauptstadt vertraut.

Treue Löwenfans in schwierigen Zeiten

Die Löwen haben einen unglaublich treuen Zuschauerstamm, der aber bei weitem nicht in den Größenordnungen der europäischen und deutschen Spitzenclubs liegt. Die vergangenen 50 Jahre haben gezeigt, dass es praktisch in jeder Spielzeit eklatante Unterschiede bei den Zuschauerzahlen gab. So kamen selbst in der Aufstiegssaison 1976/77 beispielsweise zum Spiel gegen den KSV Baunatal nur 6.000 Zuschauer ins zugige Olympiastadion.

Ein ähnliches Bild bot sich in der “Durchmarsch-Saison” 1993/94. Trotz grenzenloser Euphorie und der einmaligen Möglichkeit, direkt von der dritten in die erste Liga durchzumarschieren, wollten zum Beispiel nur 9.000 Zuschauer das Heimspiel gegen Hansa Rostock im Grünwalder Stadion live vor Ort sehen.

Ob in allerdunkelsten Bayernligazeiten (exemplarisch die Saison 1987/88 mit nur 400 Zuschauer gegen den TSV Ampfing) oder in der Bundesliga (in der Saison 2003/04 gegen Borussia Mönchengladbach mit 15.100 Zuschauern) gab es immer wieder Heimspiele, die nur die “Treuesten der Treuen” hinter dem Ofen hervorlockten.

Zuschauerschnitt TSV 1860
Zuschauerschnitt des TSV 1860 seit 1972

Interessante Zuschauerentwicklung beim TSV 1860

Stark ins Auge sticht das Missverhältnis zwischen der maximalen und minimalen Zuschauerzahl in einer Saison über all die Jahre, wie z.B. in der Spielzeit 2003/04 beim oben genannten Minusrekord gegen Gladbach (15.100) im Vergleich zu den 69.000 gegen die ungeliebten Seitenstraßler im Olympiastadion.

Ein weiteres Phänomen ist der Zuschauerschnitt der Saison 2005/06 in der Allianz Arena. Die für einen Zweitligisten sensationell hohen 41.932 Zuschauer pro Heimspiel setzten sich aber halt auch aus einem Großteil der damals anwesenden Gästefans (exemplarisch das Heimspiel gegen Dynamo Dresden) sowie einem Teil des Publikums zusammen, die einfach man gut und gerne als “Arenentouristen” bezeichnen kann. In dieser Saison entsprachen wohl die 20.800 Zuschauer gegen den LR Ahlen dem tatsächlichen Anteil an Löwenfans in dieser Saison.

Giesinger Erfolgsfans?

Ist eine Ableitung aus dieser Statistik und der aufgeführten Zuschauerentwicklung, dass es auch tatsächlich bei unserem geliebten TSV 1860 München den Typus der „Erfolgsfans“ gibt?

Die Frage muss ehrlicherweise ganz klar mit „Ja“ beantwortet werden. Wer aber die größte Zuschauerzahl in der Saison 2016/17 mit 62.200 Zuschauern in der Relegation gegen den Jahn aus Regensburg betrachtet, weiß auch, dass die Anzahl der “Katastrophentouristen” die Anzahl der “Erfolgsfans” bei den Löwen bei Weitem übersteigt.

Bleibt die Frage: Welche Kapazität braucht ein Stadion, um den Anforderungen der Löwen zu entsprechen?

Titelbild: CR Fotos
Original-Text: Da Brunnenmiller

Sechzig um sieben: Stadiondiskussion auf der Wies’n

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Es wurde verdächtig still um die Umbau-Pläne des Sechzgerstadions. Nun hat sich die Stadiondiskussion ausgerechnet in der bierseligen Atmosphäre auf der Wies’n auf höchster Ebene fortgesetzt.

Reiter befeuert Stadiondiskussion auf der Wies’n

Im Rahmen des Wies’n-Besuchs der Löwen entfachte OB Dieter Reiter die etwas eingeschlafene Stadiondiskussion, in dem er den Verantwortlichen der KGaA das Olympiastadion wie schales Wies’nbier schmackhaft machen wollte. Der OB lockte sogar mit einem Sonderangebot und stellte in Aussicht, die zugige Schüssel “zum günstigsten Preis” zu vermieten. Dass das Olympiastadion mitnichten für den Zweitliga-Betrieb nutzbar ist, zeigte die Abendzeitung auf. Somit ist das “Angebot” des Oberbürgermeisters eine ziemliche Luftnummer.

Unterdessen ließ Bürgermeisterin Verena Dietl verlauten, dass die Stadt über ein “spieltagsbezogenes Namensrecht” nachdenkt. So könnten wohl über eine mieterspezifische Benamung des Sechzgerstadions Erlöse generiert werden, um die Miete zu reduzieren. Interessant ist auch, dass Stadt und KGaA nach den Aussagen Dietls in ständigem Austausch stehen, während der OB behauptete, “fünf Monate nichts” mehr von 1860 gehört zu haben. Der Beobachter stellt fest, dass hier beide Seiten kein gutes Bild abgeben, um die Weichen für die Stadionzukunft des TSV 1860 München endlich zu stellen. Vielleicht wäre es besser, beide Seiten würden sich mal an einen Tisch setzen, anstatt die Stadiondiskussion auf der Wies’n zu führen.

Fynn Lakenmacher Spieler des Spieltags

Nachdem der dreifache Torschütze vom vergangenen Freitag schon beim Kicker zum “Spieler des Tages” gekürt wurde, zogen noch auch die Leser von Liga3-online.de nach. Sie wählten Lakenmacher mit 41% der Stimmen zum “Spieler des 9. Spieltags”. Ob Lakenmacher auch bei den beiden anstehenden Testspielen trifft, kann man bei Löwen-TV heute und morgen live verfolgen.

Keine Karten für Ingolstadt mehr erhältlich

Nachdem gestern Vormittag der Vorverkauf für Mitglieder begann, gab es gestern Nachmittag im Ticket-Shop der Löwen keine Karten mehr. Lediglich Rollstuihlfahrer Karten für die Gegengerade waren noch erhältlich. Damit dürfte das Spiel gegen Ingolstadt ausverkauft sein. Eine offizielle Bestätigung von 1860 steht noch aus.

News aus der dritten Liga

Neuanfang in Aue

Nach dem Rücktritt von Präsident Helge Leonhardt und dem Rauswurf von Trainer Timo Rost, steht Aues Interimspräsident Torsten Enders vor arbeitsreichen Wochen. Zunächst sollen ein neuer Traiiner und ein Sportdirektor an Board geholt werden. Vornehmlichste Aufgabe des neuen Trainers dürfte sein, die nach Enders’ Meinung “gespaltene Mannschaft” zu einen. Außerdem wurde eine Mitgliederversammlung für den 12. November angesetzt, die es vorzubereiten gilt.

Benjamin Mecke: Schlüsselbeinbruch

Viktoria Köln muss wohl bis Jahresende auf Benjamin Hemcke verzichten. Der 19-jährige Stürmer brach sich das Schlüsselbein.

Dynamo Dresden: Drei Spieler wieder im Training

Das Lazarett der Dresdner lichtet sich langsam. Ahmet Arslan, Michael Akoto und Jan Shcherbakovski konnten am Diesntag wieder ins Mannschaftstraiinng einsteigen. Eventuell kommen die drei im Landespokal gegen Frisch Aus Wurzen schpon Spielpraxis sammeln.

Damit seid Ihr wieder bestens informiert über den TSV 1860 München und die dritte Liga. Nicht vergessen: Heute ab 18:30h Testspiel gegen WSG Tirol!

 

Olympiastadion keine Alternative für 1860

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Olympiastadion_München_20210507

Seitdem OB Dieter Reiter auf dem Wies’n-Ausflug des TSV 1860 München das Olympiastadion als möglichen Spielort für die Löwen ins Spiel brachte, herrscht große Unruhe im Löwenkosmos. Die Abendzeitung analysierte nun die Gegenbenheiten und kommt zu Schluss, dass das Olympiastadion keine Alternative für den TSV 1860 ist.

OB Reiter facht Stadiondiskussion an

Im Rahmen des Löwenausflugs auf die Wies’n überraschte Dieter Reiter mit einem (womöglich bierseligen) Angebot an den TSV 1860 München. Die Stadt München würde den Löwen das Olympiastadion “zum günstigsten Preis”  vermieten. Dass das Stadtoberhaupt wohl nicht recht wusste, was er der KGaA da anbot, zeigte heute die Abendzeitung auf.

Zweitligatauglichkeit nie geprüft

Da es bisher keinerlei Anfragen an die Stadtverwaltung zur Zweitliganutzung des Olympiastadions gab, wurde diese bisher “nie ernsthaft geprüft”. Da es laut der DFL-Stadionanforderungen in der zweiten Liga ein vollüberdachtes Stadion braucht, stünden im überdachten Bereich des Olympiastadions sowieso nur 35.000 Plätze zur Verfügung. Wie sich in den Stadiondiskussionen Ende der 90er-Jahre zeigte, ist eine vollständige Überdachung nicht möglich. Sie scheiterte immer am Widerstand von Architekt Günter Behnisch bzw. dessen Erben. Außerdem bestätigte ein Sprecher des Olympiaparks, dass 2023 und 2024 zu “bestimmten Zeiten auch noch die Hälfte des überdachten Bereichs nicht zur Verfügung steht”.

Sperrung für Konzerte

Die Hauptnutzung des Olys sind derzeit Openair-Konzerte. Hier sind bereits zahlreiche Veranstaltungen geplant und ab Herbst 2025 ist das Stadion eh wegen Sanierung gesperrt. Lediglich zur Ausrichtung einzelner Fußballspiele sieht sich der Münchner Olympiapark gesprächsbereit. Die von so manchem herbeifabulierten Fußballfeste vor über 60.000 Zuschauern sind also nichts anderes als Hirngespinste.

Olympiastadion keine Alternative für den TSV 1860 München

Dieter Reiter hat also etwas angeboten, dass es in der Realität gar nicht gibt. Unter den beschriebenen Bedingungen ist die Nutzung des Olympiastadions schlicht und einfach nicht möglich und schon gar keine langfristige Option für die Münchner Löwen. Es wäre gut, wenn sich alle Beteiligten auf die Ertüchtigung des Sechzgerstadions konzentrieren würden und die Kommunikation miteinander verbessern würden. So bleibt zu hoffen, dass der Vorschlag von Verena Dietl zur Einführung eines “spieltagsbezogenen Namensrechts” ein positives Zeichen ist und die Löwenfans bald mehr Details zur Ertüchtigung des Sechzgerstadion und dem damit verbundenen Zeitplan bekommen.

liga3-online: Fynn Lakenmacher “Spieler des 9. Spieltages”

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Fynn Lakenmacher TSV 1860

Drei Tore und damit Matchwinner – es ist nun wahrlich keine große Überraschung, dass Fynn Lakenmacher von den Lesern des Drittliga-Portals liga3-online zum “Spieler des 9. Spieltages” gewählt wurde.

Fynn Lakenmacher “Spieler des 9. Spieltages”

Nachdem der Stürmer bereits vom kicker mit der Note 1,0 bedacht und zum “Spieler des Tages” gekürt worden war, ließen sich auch die Leser von liga3-online nicht zweimal bitten. 41 % der insgesamt run 4.400 abgegebenen Stimmen vereinte Fynn Lakenmacher auf sich und wurde dadurch zum “Spieler des 9. Spieltages” gewählt.

Auf den Plätzen folgten Jakob Golz (RW Essen, 35 %) und Stefan Drljaca (Dynamo Dresden, 9 %).

Bild: CR Fotos

Löwen-TV überträgt Testspiele

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Michael Köllner nutzt die Länderspielpause für zwei Testspiele. Heute gab der TSV 1860 München bekannt, dass beide Testspiele live auf Löwen-TV gestreamt werden.

Löwen-TV überträgt beide Testspiele

Am Donnerstag treten die Löwen in Wörgl gegen die WSG Tirol an. Anpfiff ist um 18:30h, die Übetragung auf Löwen TV beginnt kurz vor Anpfiff.

Am Freitag trefft Sechzig auf den SV Münsing Ammerland. Kick-Off dieser Partie ist 18:00h. Auch bei diesem Spiel wird die Übetragung kurz vor Anpfiff starten.

Den Stream zu beiden Spielen findet Ihr bei Löwen-TV.

 

Verena Dietl: “Sprechen über spieltagsbezogenes Namensrecht”

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TSV 1860 und Stadt München – man sollte meinen, dass man diese beiden Parteien in Hinblick auf das Grünwalder Stadion in Einklang bringen kann. Die Wahrheit sieht bekanntlich seit Jahren anders aus und beide Verhandlungspartner schieben sich munter den Schwarzen Peter zu. Immerhin ließ Bürgermeisterin Verena Dietl in der AZ nun durchblicken, dass man sich mit dem Thema “spieltagsbezogenes Namensrecht” auseinandersetze.

Ständiger Austausch mit dem TSV 1860

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ja fast darüber schmunzeln, dass OB Dieter Reiter dem TSV 1860 vorwirft, man höre von den Löwen “fünf Monate nichts”, während Verena Dietl angibt, es gebe “einen ständigen Austausch zwischen dem Bewertungsamt und 1860.”

Aktuell geht Dietl davon aus, dass der Stadtrat im ersten Quartal 2023 über den Um- und Ausbau des Grünwalder Stadions entscheiden werde. Bis dahin seien allerdings noch eine entscheidende Fragen zu klären, u.a. die Höhe der Miete, die der TSV 1860 zu stemmen habe.

“Ich habe mir von der Verwaltung darstellen lassen, was möglich ist. Und ich bin sehr angetan. Die Stadt berechnet nun vieles mit ein und kommt den Löwen entgegen. Das läuft sehr in ihrem Sinne.”

Hinsichtlich der Abgabe an den MVV sieht die Bürgermeisterin jedoch keinen Spielraum.

Dietl: “Sprechen über spieltagsbezogenes Namensrecht”

Eine Möglichkeit zur Generierung weiterer Einnahmen sieht Verena Dietl in der Vermarktung des Stadionnamens.

Das wäre dann ein spieltagsbezogenes Namensrecht. Darüber sprechen wir auch. (…) Aber erst einmal muss die Stadtverwaltung prüfen, welches Vorgehen rechtlich möglich ist. Und das tut sie derzeit intensiv. (…) Ich habe das sofort aufgegriffen, von Sechzig ein konkretes Konzept angefordert. Jetzt geht es um die Frage, wie es umsetzbar ist. (…) Wenn es eine Möglichkeit gibt, bei der die Vereine profitieren, fände ich das gut.”

Die Bürgermeisterin stellte jedoch klar, dass auch sie – ähnlich wie OB Dieter Reiter – noch immer auf ein Bekenntnis des TSV 1860 zum Grünwalder Stadion warte.

“Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass es im Grünwalder klappt. Aber wenn Sechzig sich nicht längerfristig zum Stadion bekennt, können wir nicht viel investieren.”

Übernehmen die Löwen das Grünwalder Stadion?

Sollten sich Stadt und TSV 1860 hinsichtlich des Ausbaus nicht einig werden, stellt Dietl den Löwen die Übernahme des Sechzgerstadions in Aussicht.

“Wenn Sechzig das Stadion übernehmen würde, könnten sie auch selbst bauen. Das können die Löwen gern prüfen und überlegen, ob sie das machen wollen.”

Ob sich das rechnet? Und wo sieht Verena Dietl den TSV 1860 in zehn Jahren?

“Das Grünwalder Stadion ist die Heimat der Löwen. Insofern wünsche ich mir grundsätzlich immer, dass sie da spielen. Auf der anderen Seite will man als Fußballfan natürlich auch immer, dass der eigene Verein ganz oben mitspielt. Ich würde sagen: Am allermeisten wünsche ich mir, dass München die Heimat der Löwen bleibt.”

Bild: CR Fotos