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Sechzig um sieben: Abreise nach Belek

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Heute geht es los. Für den Löwen-Tross steht heute die Abreise ins Trainingalager nach Belek an. Um 13:10h heißt es Take-Off und die Löwen entschweben gen Türkei.

Moll, Willsch und Knöferl nicht auf der Passagierliste

Keine Abreise nach Belek wird es für das Trio Quirin Moll, Marius Willsch und Lorenz Knöferl geben. Die drei sollen in Giesing “gezielt und nach Plan trainieren”. Die Zeichen stehen wohl auf Abschied und die drei sind angehalten, sich einen neuen Verein zu suchen.

Stößt ein Neuzugang in Belek zum Team?

Ebenfalls nicht auf der Passgierliste ist bisher der von Michael Köllner vehement geforderte Neuzugang zu finden. Dennoch besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass dieser seine Abreise nach Belek individuell planen muss und während des Trainingslagers zum Team stoßen wird. Zumindest lässt die Neujahrs-Videobotschaft der KGaA-Geschäftsführer das vermuten. Laut Münchner Merkur sandte Köllner nach dem Montagstraining postive Signale aus, was das Thema angeht. Der Merkur spekuliert von einem Budget von 300.000 € für den bisher unbekannten Heilsbringer.

Fanbetreuung neu organisiert

Nach der Auflösung der ARGE musste die Betreuung der Fanclubs endgültig neu organisiert werden. Gegenüber der bisherigen Praxis ändert sich aber gar nicht so viel. Felix Hiller leitet nach wie vor das Team der Fanclubbetreuung mit Christian Poschet und Oliver Lilienthal (Behindertenbeauftragter).

Dritte beim Hallenturnier in Zorneding am Start

Am Samstag ab 13:00h nimmt die Dritte beim Lotto-Bayern-Hallencup teil. Über zahlreiche Unterstützung freuen sich die weiß-blauen Kicker sicherlich.

Heute Volleyball-Derby

Die Volleyballer des TSV Haching München treffen heute in der ehemaligen Rudi Sedlmayer Halle auf die Lokalrivalen von den WWK Volleys Herrsching. Erster Aufschlag ist um 20:00h, Tickets gibt es noch auf der Website der Herrschinger.

News aus der dritten Liga

Zwickau: Coskun mit Meniskus-OP

Den Zwickauern fällt mit Can Coskun der zweite Stammverteidiger für längere Zeit aus. Der Außenverteidiger musste sich einer Meniskus-OP unterziehen und wird unbestimmte Zeit ausfallen. Da Filip Kusic bereits mit Kreuzbandriss ausfällt, suchen die Schwäne nun bereits zwei Verteidiger, um die Ausfälle zu kompensieren.

Saarbrücken: Sportdirektor Luginger vor Verlängerung

Mit dem zweiten Platz im Rücken hat Sportdirektor Jürgen Luginger gute Karten für eine Verlängerung seines Kontraktes im Saarland. Nach Bestellung des neuen Präsidiums sollen dann wohl noch im Januar Nägel mit Köpfen gemacht werden und Lugingers Vertrag verlängert werden.

Bayreuth: Stammkapital beisammen

Der Aufsteiger aus Oberfranken musste bis zum 31.12. sein Eigenkapital auf 1 Mio. € erhöhen. Dass dies fristgerecht erfolgt ist, bestätigte nun Ex-Geschäftsführer Wolfgang Gruber.

Sechzger.de wird Euch natürlich in den nächsten Tagen über alles Wichtige aus dem Trainingslager informieren!

TSV 1860 München organisiert Fanclubbetreuung neu

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Felix Hiller Christian Poschet Fanbetreuer TSV 1860 München

Der TSV 1860 München hat in einer vierteiligen Serie die neue Fanclubbetreuung vorgestellt. Als Grundlage dient ein intensiver Austausch der Fanbetreuung mit den betroffenen Löwenfans.

Neue Fanclubbetreuung beim TSV 1860 München nach dem Aus der ARGE

Mit dem Wegfall der ARGE des TSV 1860, um die sich zahlreiche Skandale gerankt hatten, wurde eine Neuorganisation der Fanclubbetreuung durch den TSV 1860 München unausweichlich. Entschieden hat man sich dazu, diese Aufgabe mit den bestehenden Fanbeauftragten in der KGaA zu lösen. Felix Hiller, der als Leiter eines dreiköpfigen Teams auftritt, traf sich dazu an mehreren Terminen mit verschiedenen Anhängern, um herauszufinden, welche Prinzipien und Werte künftig als Grundlage dienen sollen.

Festgehalten wurden diese final in der Fanclub Gründungsmappe, in der sich neben einem Antragsformular und einer möglichen Mustersatzung auch der sogenannte Ehrenkodex befindet. Dort sind die angesprochenen Werte und Prinzipien definiert.
Neben Hiller besteht das Team der Fanclubbetreuung aus Christian Poschet und Oliver Lilienthal. Letztgenannter fungiert zudem als Behinderten Fanbeauftragter.
Zukünftig wird bei der Fanclubbetreuung zwischen 20 Regionen unterschieden, wobei die Region 60 für einen Fanclub bedeutet, dass man sich keiner spezifischen Region zuteilen möchte. Als jährlicher Betrag werden 45 Euro fällig, um als “Offizieller Löwen-Fanclub” – kurz OLFC – geführt zu werden.

Die Gründe, um sich als Fanclub zu registrieren, liegen auf der Hand. Dennoch betont Felix Hiller eingangs im Vorwort der Gründungsmappe, dass dies eben nicht der Hauptabtrieb sein sollte. Eine Anmeldung als Fanclub sollte nicht nur aufgrund der Vorteile als Basis erfolgen, “sondern um seine Verbundenheit zum TSV 1860 München gemeinsam mit seinen Freunden, Bekannten und anderen Löwen-Fans zu leben“. Dennoch: mit der Registrierung sind zahlreiche Leistungen wie beispielsweise Rabatte im Fanshop oder eine exklusive Ticketvergabe verbunden.

Um zukünftig eigene Fanclub-Materialien mit Logos des TSV 1860 München erstellen zu lassen, bedarf es vorab einer Genehmigung durch die Merchandising GmbH. Auch dies ist Teil der Leistungen des “Premium-Beitrags”, alle Vorteile sind in Teil 2 zusammengefasst.

Willsch, Moll und Knöferl reisen nicht mit ins Trainingslager

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Marius Willsch TSV 1860

Morgen reisen die Löwen ins Regnum Carya Resort in Belek. Nicht dabei: Marius Willsch, Quirin Moll und Lorenz Knöferl, die nicht am Trainingslager teilnehmen werden, sondern in München bleiben. Ob die drei Spieler in den kommenden Tagen bei einem anderen Verein vorgestellt werden, bleibt indes offen.

Trainingslager ohne Willsch, Moll und Knöferl

Bereits bei den letzten paar Testspielen waren die drei Spieler nicht für den Kader berücksichtigt worden. Die Zeichen stehen also auf Abschied, eventuelle Interessenten sind jedoch noch nicht bekannt. Laut Homepage des TSV 1860 sollen Willsch, Moll und Knöferl in den kommenden Tagen “in München gezielt und nach Plan trainieren.”

Der Kader fürs Trainingslager:

1 Hiller, 3 Lang, 4 Verlaat, 6 Rieder, 7 Lex, 8 Tallig, 9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 11 Greilinger, 12 Schmid, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 15 Bär, 17 Wein, 19 Lakenmacher, 20 Deichmann, 22 Lannert, 23 Sür, 24 Wicht, 27 Belkahia, 30 Cocic, 33 Boyamba, 35 Glück, 36 Steinhart, 38 Wörl, 39 Morgalla, 40 Kretzschmar, TW Avdija

Ob noch ein Neuzugang zur Mannschaft stoßen wird, wird sich zeigen. Die Aussagen der letzten Tage lassen darauf schließen…

Samstag: Dritte des TSV 1860 bei Hallenturnier in Zorneding

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1860 Vierte Herakles Dritte III IV Aufstieg
Die Vierte des TSV 1860 feierte gegen den Herakles SV München ihren zweiten Saisonsieg

Auf dem Feld läuft es für die 3. Mannschaft der Löwen in dieser Saison bislang prächtig. Nun will die Dritte des TSV 1860 ihr Können auch bei einem Hallenturnier unter Beweis stellen. Am Samstag treten die Amateur-Löwen beim Lotto-Bayern-Hallencup in Zorneding (Am Sportpark 7, 85604 Zorneding) an.

Dritte des TSV 1860 bei Hallenturnier in Zorneding

Nach einer mehrjährigen Pause nehmen die Löwen wieder aktiv am Budenzauber teil. Mangels Trainingsmöglichkeiten startet die Dritte des TSV 1860 jedoch als Außenseiter ins Hallenspektakel. Am Samstag (07.01, ab 13 Uhr) nimmt Münchens große Liebe mit einer Auswahl an der vier Gruppen umfassenden Vorrunde im Lotto-Bayern-Hallencup für den Kreis München teil.

In Gruppe B des Lotto-Bayern-Hallencups treffen die Löwen auf Gastgeber TSV Zorneding (Kreisliga), die Spielgemeinschaft Markt Schwaben (Kreisklasse) und den TSV 1954 – DJK München (Kreisklasse). Trainer der Markt Schwabener ist übrigens Michael Hieber, seines Zeichens Leiter der Löwen-Fußballschule des TSV 1860 München.

Derby: TSV Haching München bei WWK Volleys Herrsching

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TSV Haching München

Keine Ruhepause in der Volleyball-Bundesliga: Kaum liegt das letzte Spiel gegen Düren (1:3) hinter dem TSV Haching München, müssen die Löwen-Volleyballer morgen im Derby bei den WWK Volleys Herrsching ran.

TSV Haching München bei WWK Volleys Herrsching

Am 03.01.2023 um 20:00 Uhr ist Anpfiff im Audi Dome, der Heimspielstätte der Volleyballer vom Ammersee. Nachdem der TSV die Leistung über die Saison hinweg steigern konnte, dem Pokalfinalisten Düren im letzten Spiel gar einen Satz und sogar fast einen zweiten abringen konnte, geht es nun also im Prestigeduell gegen den oberbayerischen Nachbar. Zuspieler Eric Paduretu fasst zusammen:

“Wir haben eine starke Leistung in den Sätzen eins und drei gezeigt, auf die wir sehr stolz sein können. Es ist sehr schade, dass wir keinen Punkt mitnehmen konnten.”

Die Herrschinger konnten in ihrem letzten Spiel Mitte Dezember klar gegen den VCO Berlin gewinnen und hatten seitdem ausreichend Zeit, um den Kopf frei zu kriegen und um intensiv zu trainieren. Für den TSV Haching München heißt es jedoch “im Fluss bleiben”.

Drei Spiele in sieben Tagen

Drei Spiele in sieben Tagen sind definitiv eine Herausforderung. Die Hachinger werden jedoch auch im Audi Dome von einigen Fans lautstark unterstützt werden – für Fans und Spieler ist die Anreise ja glücklicherweise keine weite. Darauf freut sich auch Eric Paduretu:

“Gegen Herrsching im Audi Dome zu spielen, ist etwas ganz Besonderes. Wir wollen mit der Unterstützung unserer Fans was Zählbares mitnehmen!”

Wer am Dienstagabend noch nichts vor hat und sich noch Karten für das Derby sichern will, kann dies HIER tun.

Text: Alexandra Straub / sechzger.de

Sechzig um Sieben: Frohes Neues Jahr 2023, Löwenfans!

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Herzlich willkommen zum ersten Sechzig um Sieben im Jahr 2023 und damit ein Frohes Neues! sechzger.de kehrt allmählich aus dem Winterschlaf zurück und informiert euch ab sofort wieder täglich über alle relevanten Informationen rund um den TSV 1860 München sowie die Konkurrenten aus der 3.Liga. Bereits in 12 Tagen steht das Auswärtsspiel in Mannheim an – nun aber gibt es erst einmal einen Überblick über die letzten Nachrichten.

Reiter sieht Neubau als möglich an – Entscheidung 2023?

Das Jahr 2023 beginnt quasi, wie das alte endete: mit der Stadiondiskussion. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sich in einem Interview mit der Abendzeitung nicht nur zu seiner Person geäußert, sondern auch zu der zukünftigen Heimat des TSV 1860 München. Dabei betonte er, dass ein Neubau im Bereich des Möglichen liege und die Stadt den TSV 1860 bei einer entsprechenden Entscheidung bei der Suche nach einer Fläche unterstützen werde. Reiter hofft auf eine finale Lösung im ersten Halbjahr 2023.

Neujahrsansprache von Marc-Nicolai Pfeifer und Günter Gorenzel

Neue Wege gingen die Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und Günter Gorenzel zum Beginn des Neuen Jahres. In einer Neujahrsansprache richteten sie sich in über fünf Minuten an die Löwenfans, Sponsoren und Unterstützer des TSV 1860 München. Der Tenor: der Aufstieg im Mai bleibt das klare Ziel.

Giesinger Gedanken an Neujahr

Thomas Enn hingegen hat zum Start in das Jahr 2023 in die Tasten gehauen und seine ersten Giesinger Gedanken präsentiert. Gemäß einem jahrzehntelangen Brauch hat er seine Fanschals gewaschen und ist nun zuversichtlich, dass die Löwen in die Erfolgsspur zurückkehren können.

Öffentliches Training an der Grünwalder Straße

Noch einmal trainieren die Löwen heute öffentlich in Giesing, bevor es morgen ins Trainingslager geht. Los geht es um 14:30 Uhr. Eindrücke der letzten Einheit 2022 gibt es hier – mit Trainingsgast Merveille Biankadi.

Mannhardt wechselt nach Illertissen

U21-Coach Frank Schmöller muss einen schmerzhaften Transfer hinnehmen. Marco Mannhardt schließt sich dem Regionalligisten FV Illertissen an. Der 20-Jährige wird dort bereits sehnlichst erwartet. In den bisherigen Spielen führte er die Zwietvertretung der Löwen als Kapitän aufs Spielfeld. Mit Illertissen spielt Mannhardt nun gegen den Abstieg in die Bayernliga.

Transferfenster geöffnet

Ab sofort können rund einen Monat lang Spieler verpflichtet werden. Bei den Löwen wünscht sich Michael Köllner eine Verstärkung, um die weiteren Spiele optimal gestalten zu können. Viele Fans wünschen sich einen Führungsspieler, der auf dem Platz eine zentrale Rolle übernehmen kann. Die Worte von Marc-Nicolai Pfeifer in der Neujahrsansprache könnte man so deuten, dass in den nächsten Tagen ein Neuzugang präsentiert wird.

News aus der 3.Liga

Dresden zahlt über 30.000€ an Bayreuth

Es waren Szenen am 10.Spieltag im Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth, die auch Wochen später noch für Gesprächsbedarf sorgten. Unter anderem die Toiletten im Gästebereich wurden von Anhängern des Drittligisten Dynamo Dresden größenteils zerstört. Außerdem wurden die Einnahmen eines Verkaufsstandes entwendet. Die Sachsen zogen bereits erste Konsequenzen und kündigten darüber hinaus an, für die entstandenen Schäden aufzukommen. Die Summe beläuft sich nun laut Medienberichten auf über 30.000€. Ein Teil davon geht an die Stadt Bayreuth als Inhaberin des Stadions. Ein weiterer Anteil steht dem Betreiber des Kiosks zu, der die Schäden auf etwa 8.000€ taxiert hat. Die SGD hat angekündigt, die entsprechenden Geldbeträge zeitnah zu überweisen.

Stendera verstärkt Oldenburg

Aufsteiger VfB Oldenburg hat zwischen den Feiertagen mit einer Neuverpflichtung aufhorchen lassen. Der bislang vertragslose Marc Stendera weist Erfahrungen in allen drei ersten deutschen Profiligen auf. Damit soll er die Norddeutschen im Abstiegskampf unterstützen. Der 27-Jährige soll nach Wünschen der Verantwortlichen zu einem Führungsspieler heranreifen. Trainingsauftakt in Oldenburg mit Stendera ist am heutigen Montag.

Gleichzeitig verlässt Pelle Boevink den VfB vorläufig in Richtung Paderborn. Dies war im Rahmen eines Leihgeschäfts mit dem Zweitligisten entsprechend vereinbart. Der Zweikampf im Tor ist damit vorerst Geschichte, Sebastian Mielitz wird die Nummer 1 in Oldenburg sein.

Neubau für den TSV 1860? – OB Dieter Reiter: “Die Option lebt”

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

In einem Interview mit der Abendzeitung hat sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter auch zur Stadionfrage beim TSV 1860 München geäußert.

Dieter Reiter: “Die Option Neubau lebt”

Olympiastadion, Grünwalder Stadion oder doch ein Neubau – auch 2023 bleibt die Stadiondiskussion bei den Löwen aktueller denn je. Neben der Frage nach einer möglichen weiteren Amszeit sowie Olympia in München äußert sich Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München, direkt am Neujahrstag auch zur Stadion-Thematik bei den Löwen. Ende 2022 hatten sich die Verantwortlichen mit der Stadt zu einem sogenannten Stadiongipfel getroffen. Konkrete Inhalte des Gespräches drangen bislang nicht nach außen. Präsident Robert Reisinger zeigte sich im sechzger.de Talk zufrieden mit dem Termin. Nun spricht auch OB Dieter Reiter davon, dass man sich angenähert habe. Eine Lösung ist bislang jedoch nicht in Sicht.

Die Kardinalfrage: Reicht den Löwen die vorgesehene Ausbau-Variante mit 18 000 Zuschauern? Oder streben sie einen Neubau an? Für diesen Fall haben wir bei der Suche nach Flächen Unterstützung zugesagt.

Wo genau sich diese Flächen befinden, wollte der Oberbürgermeister noch nicht verraten. Er hoffe auf eine Entscheidung im ersten Halbjahr des neuen Jahres. Möglicherweise gibt es erste Details nach dem nächsten Treffen zwischen der Stadt und dem TSV 1860 München. Der Termin hierfür wurde bereits festgelegt.

Bereits seit längerem spielt ein Stadion-Neubau in den Diskussionen eine Rolle. Flächen wie in Riem oder Freiham stehen mittlerweile nicht mehr zur Verfügung. Auch im Olympiapark ist am Standort der alten Eishalle vorraussichtlich zu wenig Fläche für ein Fußballstadion vorhanden. Zudem hat die Stadt hier bereits andere Pläne und möchte ein Kongresszentrum errichten.

 

Geschäftsführer Gorenzel und Pfeifer mit Neujahrsansprache

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Günther Gorenzel Marc Nicolai Pfeifer Geschäftsführer

Am Neujahrstag haben sich die beiden Geschäftsführer des TSV 1860 München, Marc-Nicolai Pfeifer und Günther Gorenzel, mit einer Ansprache an Kunden, Sponsoren und Fans gerichtet.

Neujahrsansprache von Günther Gorenzel und Marc-Nicolai Pfeifer

Über fünf Minuten sprechen die Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und Günther Gorenzel über einen Ausblick auf das Jahr 2023. Das klare Ziel ist und bleibt dabei für den TSV 1860 der Aufstieg in die 2.Bundesliga, welcher im Mai gefeiert werden könnte. Finanziell wurden dafür die notwendigen Weichen gestellt wie Pfeifer noch einmal betont. Sein Dank gilt dabei neben Hasan Ismaik auch den zahlreichen Sponsoren der Löwen, stellvertretend wird als Zugpferd Hauptsponsor die Bayerische genannt. Zuletzt wurde auch bekannt, dass der Versicherer eine weitere Geldsumme zur Verfügung stellt, um den von Trainer Michael Köllner gewünschten Wintertransfer realisieren zu können.

Möglicherweise ist dieser Transfer bereits finalisiert worden. Für die kommenden Tage und Wochen kündigt Pfeifer die “ein oder andere Botschaft” an. Weitere Details verriet der 42-Jährige in der Neujahrsansprache allerdings nicht.

Günther Gorenzel fokussiert sich im Anschluss entsprechend seiner Rolle vor allem auf das Sportliche. Er blickt noch einmal auf den bisherigen Saisonverlauf zurück mit dem grandiosen Start (fünf Siege zu Beginn). Die Ergebnisse zuletzt entsprachen hingegen nicht mehr den Erwartungen. Der Kader stimmt Gorenzel “absolut zuversichtlich”, dass man schon bald wieder in die Erfolgsspur zurückkehren kann. Die gesteckten Ziele für 2023 könne man ebenfalls erreichen.

Das erste Pflichtspiel bestreitet der TSV 1860 München am Samstag, 14.Januar gegen Waldhof Mannheim.

 

Giesinger Gedanken zu Neujahr: Die Schals sind gewaschen!

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Ich wünsche allen Löwinnen und Löwen ein gutes neues Jahr. Wahrscheinlich haben sich nicht wenige von Euch für 2023 den Aufstieg des TSV 1860 München gewünscht. Ich auch! Und ich tue Alles, was in meiner Macht steht, um dieses Ziel zu erreichen. Einem alten Aberglauben folgend habe ich deswegen meine Schals gewaschen.

Mein erster Löwenschal

Als ich mir zum Aufstieg 1991 endlich einen Löwenschal kaufen konnte (die 25 Mark, die er gekostet hat, waren ganz schön viel für einen Teenager damals), war er fortan mein größtes Heiligtum. Er löste damit den EC Hedos Schal ab, den ich bis dahin ersatzweise mit zu den Löwenspielen genommen hatte. Es ist unfassbar nach all den Jahren voller bierseliger Heim- und vor allem Auswärtsspiele: ich besitze diesen Schal immer noch. Er und ich gehen jetzt in unser 32. gemeinsames Jahr.

Die Aura meines Löwenschals

Ich hatte diesen Schal quasi bei jedem Spiel dabei. Und nicht nur beim Spiel, sondern auch konsequent im Münchner Nachtleben und dem der Gastgeberstädte unserer Auswärtsspiele. Es gibt wahrscheinlich wenig Fußballschals auf dieser Welt, die mehr Diskos von Innen gesehen haben. Dabei gab es eine Grundregel, die einem tiefen Aberglauben entsprungen ist: Der Schal dürfte nur gewaschen werden, wenn Sechzig verloren hatte. Bei Unentschieden oder Siegen war er es, der den Sieg oder den Punkt ermöglichte und seine Aura dürfte keinesfalls durch Ariel oder ähnliche Substanzen in Ungleichgewicht gebracht werden. Ich – als abergläubischer Fußballfan – war fest davon überzeugt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen meinem (ungewaschenen) Schal und dem Erfolg des TSV 1860 München gab.

“Dieser Stinkschal muss gewaschen werden”

Leider führte mein Aberglauben mit Mutter Enn zu diversen Auseinandersetzungen. Der nicht gerade wohlriechende Schal, der seine Samstag Nacht nach Heimspielen meistens von etwa 23 Uhr bis 5 Uhr morgens im Backstage verbrachte, sollte aberglaubenswidrig gewaschen werden. “Ist mir drei Mal egal, ob Deine Sechzger mit dem ungewaschenen Schal gewinnen oder verlieren. Dieser Stinkschal muss gewaschen werden,” bekam ich des Öfteren zu hören. Wahrscheinlich hatte sie Recht, schließlich stank man damals selbst sowie alle Klamotten, die man trug, wie eine dreifach geräucherte Wurst nach dem Besuch einer Diskothek. Sogar als Nichtraucher.

Der Löwenschal wurde gut versteckt

Normalerweise hing der Schal gut sichtbar über meinem Schreibtischstuhl. Irgendwann nahm ihn meine Mutter und wusch ihn, während ich ihn (und die gute Serie der Löwen) nicht beschützen konnte, weil ich in der Uni war. Die Folge war eine Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen, ich kann mich genau erinnern. Daraufhin begann ein perfides Versteckspiel. Der Schal wurde an wechselnden Orten vor der waschwütigen Mutter in Sicherheit gebracht, um 1860 den größtmöglichen Erfolg zu bescheren. Verloren die Löwen, lag es nicht an mir. Nach Niederlagen warf ich den Schal rituell in den Wäschekorb und er hing ein paar Tage später akurat gefaltet über meinem Schreibtischstuhl. Auf dass das Ariel die bösen Geister der Niederlage aus dem Schal entfernt habe.

Meine Mutter trickste mich jahrelang aus

Leider bin ich einem Irrglauben aufgesessen. Meine Mutter eröffnete mir Jahre später, dass sie – kein Witz – problemlos den Aufenthaltsort des Schals erschnüffeln konnte und ihn immer heimlich gewaschen hatte. Allerdings alleine im Schnellwaschgang und ohne Waschmittel, damit er nicht zu frisch roch und ich ihr nicht auf die Schliche kommen würde. So wurde mir das Ende so mancher Siegesserie im Nachhinein erklärlich. Mein Aberglaube bekam natürlich einen kleinen Knacks und ich löste mich etwas von der Korrelation zwischen Schalwaschungen und Löwenerfolg. Damit ist nun aber Schluss!

Alles für den Aufstieg: Alle Schals gewaschen!

Nachdem ich ja nun selbst für die Reinigung meiner Schals zuständig bin, wurde der Aberglaube mit dem ausgehenden Jahr 2022 wieder aktiviert. Ich gebe Alles! Aberglaube 2.0, wie man heutzutage wohl sagt. Ich habe alle Löwenschals im Haushalt gewaschen und die Negativpartikel der letzten vier sieglosen Spiele restlos aus den Schals gewaschen! Ich glaube ja nicht mehr recht dran, aber mit dieser Maßnahme sollte das letzte Quäntchen Glück im Aufstiegskampf auf unserer Seite sein! An mir und meinen Schals wird es also nicht liegen, wenn Sechzig 2023 nicht aufsteigt. In diesem Sinne, Prost Neujahr und auf die Löwen!

Servus, machs guad! Marco Mannhardt wechselt zum FV Illertissen

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Mannhardt Marco U21 TSV 1860 uefa regions' cup

Vor der Saison wurde Marco Mannhardt von den Profis in die U21 verschoben, nun wechselt der 20-Jährige zum FV Illertissen.

Marco Mannhardt wechselt zum FV Illertissen

Als Kapitän führte Mannhardt in der laufenden Spielzeit die Junglöwen von Trainer Frank Schmöller aufs Feld. In 19 Partien erzielte der Mittelfeldspieler sieben Tore und zeigte mitunter herausragende Leistungen. Mit dem Wechsel zum Regionalligisten FV Illertissen verbessert sich Mannhardt um eine Leistungsstufe und wird sicher auch dort eine gute Rolle spielen. Illertissens Sportvorstand Karl Heinz Bachthaler freut sich auf den Neuzugang:

“Marco ist ein Talent, dem wir einiges zutrauen. Er ist top ausgebildet und hat sogar schon Drittliga-Luft schnuppern dürfen. Er bringt vieles mit.”

Mit dem Verein aus Schwaben haben die Löwen-Profis dieses Jahr bereits unliebsame Bekanntschaft gemacht. Im Toto-Pokal schied die Truppe von Michael Köllner nach schwacher Leistung völlig verdient mit 0:1 aus.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)