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TSV 1860 – Rot-Weiss Essen: Ergebnistipp Felix Weber

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SpVgg Bayreuth TSV 1860 Felix Weber

16 Jahre lang schnürte Felix Weber für den TSV 1860 die Stiefel, war aber in der Saison 2020/21 auch für Rot-Weiß Essen am Ball. Heute tippt der ehemalige Löwen-Kapitän das Ergebnis der Partie seiner beiden Ex-Vereine.

Felix Weber tippt TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

Dass der Verteidiger der SpVgg Bayreuth ein eingefleischter Löwe ist, ist kein großes Geheimnis. Über 160 Mal hielt er für die 1. und 2. Mannschaft des TSV 1860 die Knochen hin und hat auch im Umfeld der Löwen zahlreiche Freundschaften geschlossen, die selbst nach seinem Abschied Bestand haben. Auch wenn Münchens große Liebe bereits beim Aufeinandertreffen mit Webers Oldschdod vor gut zwei Wochen nicht überzeugen konnte und mit 0:1 unterlag, traut der ehemalige Löwen-Kapitän dem TSV 1860 morgen einen Sieg zu.

“Ich tippe auf ein 2:0 für die Löwen.
Torschützen: Bär und Lex”

Es wäre so wichtig…

Tradition, Leidenschaft, Arbeiterverein

Tradition, Leidenschaft, Arbeiterverein – diese Parallelen zog Felix Weber zwischen dem TSV 1860 und Rot-Weiss Essen bereits kurz nach seinem Wechsel an die Hafenstraße in einem Interview mit sechzger.de. Sportlich lief es für den gebürtigen Ohlstädter bei RWE jedoch leider nicht nach Wunsch. Lediglich sechs Mal kam Weber zum Einsatz, zudem wurde der angestrebte Aufstieg in der Saison 20/21 knapp verpasst.

Dass Weber weiß, wie man aufsteigt, hat der inzwischen 27-Jährige nicht nur mit der SpVgg Bayreuth bewiesen, sondern bekanntermaßen auch mit den Löwen. Als Kapitän führte er den TSV 1860 im Jahr 2018 in die 3. Liga und drückt seinem Herzensverein natürlich die Daumen, dass er schon bald in die 2. Bundesliga zurückkehren wird.

U19 holt wichtigen Punkt gegen den 1. FC Nürnberg

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Die “älteste” NLZ-Mannschaft des TSV 1860 München legt eine kleine Serie hin. Gestern Nachmittag konnte die U19 dem Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg ein Unentschieden abtrotzen.

Drei Mal in Folge ungeschlagen

Nach den beiden Siegen gegen Astoria Walldorf und beim VfB Stuttgart blieb die U19 gestern auch gegen den 1. FC Nürnberg zum dritten Mal in Folge ungeschlagen. Dazu war aber ein hartes Stück Arbeit gegen den bisherigen Tabellenzweiten nötig. Vor den Augen von Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel zeigte die U19 eine große kämpferische Leistung und fuhr am Ende mit etwas Glück einen verdienten Punkt ein.

Günther Gorenzel verfolgte das Spiel der U19 gegen Nürnberg aufmerksam

Nürnberg kommt besser ins Spiel

Die erste Viertelstunde war von gegenseitigem Abtasten geprägt, wobei die Gäste aus Franken die reifere Spielanlage zeigten und vor allem durch ihr gutes Stellungsspiel den Spielaufbau der Junglöwen mehr und mehr unterbanden. Die erste Chance hatte folgerichtig der Club durch einen Kopfball von Can Uzun (15. Minute). Drei Minuten später klärte Avdija im Tor von 1860 bravorös ein Schuss vom Fünfmeterraum. Danach kam 1860 besser ins Spiel und gewann optische Überlegeneheit.

Gegentreffer kurz vor der Pause

Leider konnte die U19 das spielerische Übergewicht nicht in Torchancen ummünzen, da das Passspiel vorm gegnerischen Strafraum zu ungenau war. Einzig Ouro-Tagba hatte einen Abschluss aus spitzem Winkel. In dieser Phase gelang dem Club dann etwas gegen den Spielverlauf der Führungstreffer. Der FCN spielte einen sehenswerten Angriff über den rechten Flügel und setzte Uzun frei am Strafraum in Szene. Der Stürmer zog auf’s Tor zu und überwand Avdija zum 0:1 (38. Minute).

Nürnberg kommt aktiver aus der Kabine

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Clubberer den besseren Start. Sechzig agierte etwas fahrig. So musste Avdija die U19 mit einer sensationellen Parade im Spiel halten, als Nürnberg nach einem sträflichen Fehlpass vor dem eigenen Strafraum das 0:2 auf dem Fuß hatte (54. Minute). Eine Minute später setzten die Clubberer einen Fernschuss knapp über die Latte und in der 57. Minute vergab der Club erneut das 0:2 nach feiner Kombination im Strafraum. Danach wachten die Junglöwen jedoch wieder auf und hielten besser dagegen.

Ausgleich durch Kloss

Die U19 gewann nun mehr Zweikämpfe, zeigte guten Zug nach vorne und setzte Nürnberg zunehmend unter Druck. Das lag auch an der Einwechslung von Aulon Mushla, der mächtig Gas gab. In der 78. Minute war es dann soweit: nach einer Flanke von Nathan Wicht, köpfte Tim Kloss den Ball aus fünf Metern zum 1:1 ins Netz. Der Nürnberger Torwart hatte zu zögerlich agiert.

Torjubel der U19 nach dem Ausgleich von Tim Kloss

Offener Schlagabtausch in der Schlussphase

Die letzten zehn Minuten hatten es dann in sich. Erst hatte 1860 Glück, als nach einem harten Einsatz der Löwen-Defensive im Strafraum Schiri Rummel nicht auf den Punkt zeigte. In der 81. Minute wurde Ouro-Tagba schön von rechts bedient, aber der Nürnberger Keeper parierte sicher. In der 86. Minute ließen die Junglöwen einen 3-auf-2 Konter sträflich ungenutzt und im Gegenzug konnten sie sich bei erneut bei Avdija bedanken, der mit einer ganz starken Parade den Führungstreffer der Nürnberger verhinderte. Im Anschluss an die nachfolgende Ecke lenkte er einen Distanzschuss über die Latte und sicherte somit das 1:1.

“Punkt nehmen wir gerne mit”

Trainer Jonas Schittenhelm äußerte sich danach gegenüber sechzger.de zufrieden. “Den Punkt nehmen wir gerne mit. Ergebnistechnisch bin ich sehr zufrieden, aber spielerisch können wir noch zulegen.” Besonders die Fehlpässe im Spielaufbau nach der Pause kritisierte der Coach. “Unser Torwart hatte heute großen Anteil am Punktgewinn”, lobte Schittenhelm “Matchwinner” Erlon Avdija. Auch NLZ-Leiter Manfred Paula war zufrieden. “Den Punkt wollten wir so mitnehmen. Ich bin optimistisch, dass die U19 den Klassenerhalt schaffen kann. Bei der U17 sehe ich da die größere Herausforderung.”

Manfred Paula im Gespräch mit sechzger.de nach dem Spiel

Schittenhelm blickte schon voraus und will “ergebnistechnisch auch etwas aus Frankfurt mitnehmen.” Die U19 spielt vor der Winterpause noch am kommenden Samstag bei Eintracht Frankfurt und am 03.12. gegen den SSV Reutlingen. In der Tabelle liegt die U19 nun auf dem 9. Rang mit vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

 

 

 

Faninformationen zu TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen

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TSV 1860 grünwalder stadion faninformationen

Am Montag empfängt Münchens große Liebe die Jungs von der Hafenstraße im schönsten Stadion der Welt. Bereits jetzt hat der TSV 1860 seine Faninformationen für das Spiel gegen Rot-Weiss Essen auf seiner Homepage veröffentlicht.

Faninformationen zu TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

15.000 Zuschauer werden am Montag Abend im Grünwalder Stadion dabei sein, davon auch (mindestens) 1.500 aus dem Ruhrgebiet. Es ist also angerichtet für eine stimmungsvolle Partie auf Giesings Höhen.

Aufgrund der Spielansetzung am Montag Abend ist mit reichlich (Feierabend-)Verkehr rund um das Sechzgerstadion zu rechnen. Da die Sicherheitsbehörden das Spiel gegen Rot-Weiss Essen als Risikospiel eingestuft haben, könnte dies zeitweise auch Beeinträchtigungen im Stadionumfeld mit sich bringen kann.

Insofern solltet Ihr zu diesem Spiel frühzeitig zum Stadion zu kommen. Der TSV 1860 öffnet die Stadiontore bereits 90 Minuten vor Anpfiff (also um 17:30 Uhr) für Euch.

Anreise mit dem ÖPNV

Achtung: Wegen der Fantrennungsmaßnahmen rund um das Sechzgerstadion sollen alle Löwen-Fans die U2 zu nutzen und über die Haltestelle Silberhornstraße zum Grünwalder Stadion anreisen. Die Haltestelle Wettersteinplatz (U1) soll gemieden werden, da diese den Gästefans vorbehalten ist. Dies gilt ebenso für die Tramhaltestation.

Beachtet bitte zudem, dass aufgrund der anhaltenden Bauarbeiten ein Schienenersatzverkehr ab Wettersteinplatz für die Tramlinien 15 und 25 verkehrt. Es ist also mit Verkehrsbeeinträchtigungen aus Richtung Grünwald zum Stadion bzw. ab Wettersteinplatz in Richtung Grünwald zu rechnen.

Goden führt TSV 1860 II zum Sieg gegen den SV Erlbach

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TSV 1860 München II SV Erlbach Bayernliga Süd 19 Spieltag 2022 23 Gilching

Der TSV 1860 München II ist in der Bayernliga Süd zurück in der Siegerspur und hat gegen den SV Erlbach einen “Heim”sieg in Gilching gefeiert. Kevin Goden war dabei doppelt als Torschütze erfolgreich.

TSV 1860 II holt gegen den SV Erlbach drei Punkte

Eine Woche nach dem Auswärtssieg in Kirschanschöring hat die zweite Mannschaft des TSV 1860 auch gegen den SV Erlbach jubeln können. Die Löwen legten dabei los wie die Feuerwehr und waren bereits nach sechs Minuten mit 1:0 in Front. Kevin Goden hatte dem Torwart der Gäste den Ball abgeluchst und anschließend aus spitzem Winkel getroffen. Nach 20 Minuten war die Defensive der Erlbacher wieder etwas unaufmerksam und erneut nutzte Goden die sich bietende Gelegenheit aus. Es war der neunte Saisontreffer für den 23-Jährigen.

Die Freude über die doppelte Führung hielt allerdings nicht allzu lange an. Thomas Breu verkürzte nach einer Ecke zunächst auf 1:2 (23.), ehe er wenig später auch den Ausgleich erzielen konnte (34.). Vorausgegangen war dem Treffer eine Schulterverletzung von Löwen-Keeper Maximilian Rothdauscher, der im Anschluss nach einer längeren Behandlungspause ins Krankenhaus gefahren wurde. sechzger.de wünscht an dieser Stelle gute Besserung!

Nach dem Seitenwechsel hatte der SV Erlbach die Partie gegen den TSV 1860 München II deutlich besser im Griff. Die erneute Führung für die Löwen kam daher eher überraschend. Trainer Frank Schmöller bewies mit der Einwechslung von Julian Bell ein goldenes Händchen, er erzielte nur kurze Zeit darauf das 3:2 per Schuss in den Winkel (68.). Die Gäste versuchten bis zum Schluss den erneuten Ausgleich zu erzielen, scheiterten jedoch an der Löwen-Defensive. Die Zweitvertretung des TSV 1860 feiert damit den zweiten Sieg in Folge und liegt auf dem 10.Rang der Bayernliga Süd.

Winterpause ist für den TSV 1860 II noch nicht angesagt, es stehen noch zwei Partien im Terminkalender. Nächste Woche sind die Löwen zu Gast in Ismaning, Anpfiff ist am Samstag (19.November) um 14:00 Uhr.

3. Liga am Samstag: SV Elversberg mit dem nächsten Sieg

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SV Elversberg SC Freiburg II

Die SV Elversberg eilt von Sieg zu Sieg… Auch der SC Freiburg II, der die Löwen am Mittwoch dominiert hatte, konnte bei den Saarländern nichts Zählbares mitnehmen. Der Aufsteiger hingegen stand schon vor der Partie als Wintermeister fest und schickt sich tatsächlich an, den Durchmarsch in die 2. Bundesliga zu realisieren.

SV Elversberg – SC Freiburg II 3:0 (2:0)

Tore:
1:0 Woltemade (23.)
2:0 Rochelt (30.)
3:0 Jacobsen (74., Elfmeter)

Dynamo Dresden – FSV Zwickau 0:0 (0:0)

Tore:
Fehlanzeige

Hallescher FC – 1. FC Saarbrücken 1:2 (0:0)

Tore:
0:1 Grimaldi (74.)
0:2 Uaferro (77.)
1:2 Steczyk (80.)

Gelb-Rot: Landgraf (61., HFC)

SV Meppen VfL Osnabrück
Vor dem Spiel war die Stimmung bei den Fans des SV Meppen noch prächtig

SV Meppen – VfL Osnabrück 0:3 (0:1)

Tore:
0:1 Simakala (42., Elfmeter)
0:2 Simakala (51.)
0:3 Wulff (69.)

SV Meppen VfL Osnabrück
Die Fans des VfL Osnabrück hatten im Emsland ordentlich Grund zum Jubeln

MSV Duisburg – FC Ingolstadt 04 0:1 (0:0)

Tore:
0:1 Brackelmann (58.)

SC Verl – SV Wehen Wiesbaden 1:1 (0:1)

Tore:
0:1 Corboz (44., Eigentor)
1:1 Sapina (66., Elfmeter)

Die restlichen Partien des Spieltags

Bereits am Freitag Abend unterlag Borussia Dortmund II dem FC Erzgebirge Aue mit 0:1. Am Sonntag empfängt der VfB Oldenburg den SV Waldhof Mannheim und die SpVgg Bayreuth reist zu Viktoria Köln.

Der TSV 1860 und Rot-Weiss Essen beenden das Drittligajahr am Montag vor 15.000 Zuschauern auf Giesings Höhen. Wir tickern natürlich live aus dem Grünwalder Stadion.

Reform: 3. Liga in der Saison 2024/25 mit 22 Mannschaften?

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TSV 1860 München 2:2 Saarbrücken 27.05.2018

Meister müssen aufsteigen – diese Forderung hört man gerade in der Regionalliga sehr oft. Aktuell gibt es ja fünf Staffeln, am Ende jedoch nur vier Aufsteiger. Eine Lösung des Problems hat sich bislamng nicht gefunden, obwohl bereits zahlreiche Vorschläge gemacht wurden. Eine mögliche Reform wäre die Aufstockung der 3. Liga auf 22 Mannschaften. Aber ob das der Weisheit letzter Schluss ist…?

3. Liga in der Saison 24/25 mit 22 Mannschaften?

Ganz klar: Am liebsten wäre es uns natürlich, wenn Regelungen, die die Regionalliga und die 3. Liga betreffen, uns schon ganz bald nicht mehr tangieren. Wenn wir jedoch ein paar Jahre zurückdenken, geht der Puls wieder ein bisschen hoch. Was waren das in der Relegation nur für nervenaufreibende Partien zwischen dem TSV 1860 und dem 1. FC Saarbrücken!

Das neue Reform-Modell sieht vor, dass in der Saison 2023/24 statt vier nur drei Teams aus der 3. Liga absteigen, dafür aber fünf auf. Somit würde die 3. Liga ab 2024/25 aus 22 Mannschaften mit fünf Auf- und Absteigern bestehen. Mit dieser Regelung könnten also alle fünf Regionalliga-Staffeln (Nord, Nordost, Bayern, Südwest und West) bestehen bleiben, der Meister würde jeweils direkt aufsteigen.

Was sagt der DFB zu dem Vorschlag?

Aber ist das des Rätsels Lösung? Lassen sich die aktuellen Drittligisten fünf Absteiger schmackhaft machen? Als Kompensation werden der 3. Liga zukünftig sechs (statt bisher vier) Startplätze im DFB-Pokal in Aussicht gestellt.

Bis zum 31. Mai 2023 sollen die Gespräche mit dem DFB abgeschlossen sein. Es bleibt also spannend…

Interview mit Dennis Dressel nach seinem Wechsel zu Hansa Rostock

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Dennis Dressel TSV 1860
Szene mit Dennis Dressel

Im vergangenen Sommer endete für Dennis Dressel eine lange Zeit beim TSV 1860 München. Ihn zog es zu Hansa Rostock in die 2.Bundesliga, wo er seit Saisonbeginn fester Bestandteil der Startaufstellung ist. Im sechzger.de-Interview spricht Dressel über seinen Start an der Ostsee, ungewohnte Positionen und seine persönliche Zukunft.

Interview mit Ex-Löwe Dennis Dressel

sechzger.de: Servus Dennis, zunächst einmal alles Gute nachträglich zu deinem Geburtstag! Bevor wir starten: Fischbrötchen oder Weißwurscht?

Dennis Dressel: Fischbrötchen.

sechzger.de: Daran anschließend: Ostsee oder Alpen?

Dressel: Alpen.

sechzger.de: Nach 15 Jahren bei den Löwen hast du dich im Sommer Hansa Rostock angeschlossen. Bist du gedanklich schon angekommen im Norden oder sehnst du dich nach Bayern zurück? Wie empfindest du die Mentalität der Menschen in Rostock?

Dressel: Ich habe nicht erwartet, dass ich mich so schnell so wohl fühlen werde hier im Norden.

sechzger.de: Kommen wir nun aber zum Fußball. Du hast mit dem Wechsel nach Rostock den Schritt in die 2.Bundesliga gewagt – und wurdest ganz offensichtlich belohnt wie deine Einsatzzeiten eindrucksvoll aufzeigen. Hättest du das selber so erwartet?

Dressel: Ich hatte gehofft, dass ich schon eine Rolle spielen würde und meine Einsatzzeiten bekomme werde, aber das kann man davor nie genau wissen wie es dann letztendlich läuft. Dass es für mich persönlich so gut läuft, freut mich aber sehr und ich hoffe es geht so weiter.

sechzger.de: Apropos Erwartung: Im Spiel gegen den SV Darmstadt am 4.Spieltag wurdest du als Linksverteidiger aufgeboten. Hättest du kommen sehen, dass du im Profibereich jemals auf dieser Position spielen wirst?

Dressel: Ich habe diese Position bis zu dieser Saison noch nie in einem Pflichtspiel gespielt, dementsprechend hatte ich nicht unbedingt damit gerechnet. Aber natürlich spielt man da, wo der Trainer einen aufstellt.

“Nicht ablenken lassen von dem, was alles geschrieben und berichtet wird”

sechzger.de: Hansa steht nach 15 Spieltagen mit 17 Punkten (Anm. d. Red.: mittlerweile 18 Punkte aus 16 Spielen) kurz vor der Abstiegszone. In München, oft als “Medienstadt” bezeichnet, würden die Diskussionen sicher bereits ordentlich am Laufen sein. Wie ist das in Rostock? Gibt es ähnlich viel Medientrubel mit zahlreichen Zeitungen oder Blogs?

Dressel: Hansa Rostock ist auch ein großer Verein, der viele Anhänger hat und für den sich viele Menschen interessieren. Dementsprechend gibt es genauso Zeitungen, die über die aktuelle Situation berichten. Aber das ist im Fußball glaube ich normal und gehört dazu.

sechzger.de: Wäre weniger Berichterstattung manchmal hilfreich für die Leistung auf dem Platz? Wir spielen an auf Standorte wie Heidenheim oder Sandhausen, die seit Jahren in der 2.Bundesliga etabliert sind und vergleichsweise ruhig arbeiten können.

Dressel: Natürlich gibt es Vereine, die nicht so im Fokus stehen wie andere. Dennoch sollte man als Fußballer und als Mannschaft versuchen, sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren und sich nicht ablenken zu lassen von dem, was alles geschrieben und berichtet wird.

Beeindruckende Atmosphäre im Ostseestadion

sechzger.de: Ähnliches gilt wohl für die Erwartungshaltung der Zuschauer auf den Rängen. Hansa Rostock und Sechzig München – zwei bekannte Fanszenen in Deutschland mit viel Charakter. Hand aufs Herz, unter welchen Fans wird man das nötige Quäntchen mehr gepusht und welche Fans sind kritischer mit euch Spielern?

Dressel: Hansa Rostock und Sechzig sind zwei Traditionsvereine mit einer riesigen Fanbase. Und das ist ja das Schöne am Fußball, wo man vielleicht nochmal die letzten Prozente rauskitzeln kann mit der Unterstützung der Fans.

sechzger.de: Eure Fans finden sich zu den Heimspielen im Ostseestadion ein. Wie gefällt dir eure Heimstätte?

Dressel:  Ein Super Stadion – dort kann sich eine beeindruckende Atmosphäre bilden. Vor allem bei den Abendspielen unter Flutlicht.

sechzger.de: Verfolgst du denn die Spiele des TSV 1860 weiterhin? Hast du noch Kontakte zu deinen ehemaligen Mannschaftskameraden, trifft man sich vielleicht sogar?

Dressel: Ich verfolge weiterhin den TSV 1860 München, das ist glaube ich normal wenn man 15 Jahre bei einem Verein war. Natürlich hat man noch Kontakt zu einigen Mannschaftskollegen – aber ein Treffen ist aufgrund der Entfernung im normalen Saisonbetrieb eher schwierig.

sechzger.de: Ihr könntet am Ende der Saison den Klassenerhalt feiern und auch in der kommenden Saison 2.Bundesliga spielen. Wie geht es bei dir weiter? Dein Vertrag läuft noch bis 2024, aber die 1.Bundesliga wäre sicherlich ein Traum, oder?

Dressel: Ich werde alles dafür geben, dass wir den Klassenerhalt schaffen und ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga spielen. Was in der Zukunft dann noch passiert, werden wir sehen. Aber natürlich träumt man als Fußballer, mal in der 1. Bundesliga zu spielen.

sechzger.de: Vielen Dank, Dennis und alles Gute für den Rest der Saison!

Titelbild: OR-Pressedienst

TSV 1860 Golf: neue Abteilungsleitung gesucht

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Der TSV München von 1860 e.V. ist ein großer Verein mit einer Vielzahl von Abteilungen, die den Mitgliedern ein breitgefächtertes Sportangebot – jedoch auch Vereinsgeschichte -bieten – so auch die Abteilung Golf, die nun eine neue Abteilungsleitung sucht.

Golf-Abteilung existiert seit 2006

Die Abteilung Golf des TSV München von 1860 e.V. existiert seit 2006 und zählt derzeit 32 Mitglieder.

Neue Leitung für die Abteilung Golf gesucht

Nun sucht der TSV München von 1860 e.V. eine neue Abteilungsleitung für die Abteilung Golf. Zu besetzen sind alle 3 Abteilungsposten: Abteilungsleiter*in, Stellvertreter*in sowie Kassenwart*in.

Alle Löwen, die Lust auf ein Ehrenamt beim TSV München von 1860 haben und bestenfalls auch gerne Golf spielen sind herzlich eingeladen, sich mit dem Verein in Verbindung zu setzen! Einfach bei viola.oberlaender@tsv1860.org oder julian.reich@tsv1860.org melden!

Hier die Meldung des TSV München von 1860 e.V.:

Wir suchen für unsere Golfabteilung mit aktuell 32 Mitgliedern eine neue Abteilungsleitung (Abteilungsleiter*in, Stellvertreter*in, Kassenwartt*in).

Da in den letzten Jahren u.a. coronabedingt nicht viel in der Abteilung stattgefunden hat, kann die Abteilungsleitung gerne neue Ideen einbringen und umsetzen, um das Golfen bei den Löwen wieder populärer zu machen.

Wenn ihr golf-affin seid und Lust auf ein ehrenamt bei den Löwen habt, oder jemanden kennt, der sich in dieser Position ausleben möchte, dann meldet euch bei uns.

Freitagsspiel der dritten Liga: Dortmund unterliegt Aue

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Rasant geht die dritte Liga in die Winterpause. Vorgestern wurde noch der 16. Spieltag unter Anderem mit der Niederlage der Löwen in Freiburg gespielt, heute begann schon der 17. Spieltag. Und den eröffneten Borussia Dortmund II und Erzgebirge Aue.

Duell im unteren Tabellendrittel

Mit dem FC Erzgebirge kam der Tabellenletzte ins Westfalenstadion, das nach dem Gastspielen der kleinen Borussen in Wuppertal wieder als Heimstätte des BVB II fungierte. Auch für die Zweitvertretung der Gastgeber ging es mit nur drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz darum, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Erste nennenswerte Aktionen nach über 15 Minuten

Die Partie begann gemächlich. Erst nach einer guten Viertelstunde ereignete sich Bemerkenswertes. Beide Teams erarbeiten sich je zwei Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Danach musste man bis zur 32. Minute warten, ehe Nazarov den nächsten Fernschuss Richtung Tor abfeuerte. Er platzierte den Ball aber ein gutes Stück drüber. Aue war in der Folge aktiver, konnte aber bis zum Pausenpfiff die kleinen Borussen nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. So ging es torlos in die Kabinen.

Paukenschlag nach Wiederbeginn

20 Sekunden nach Wiederanpfiff ging der FC Erzgebirge Aue in Führung. Özcan verlor den Ball nach einem Dortmunder Einwurf fahrlässig, Nazarov spielte Ex-Löwe Kenezvic im Strafraum an, der den Ball mit der Brust auf Schikora abtropfen ließ. Dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und nagelte den Ball aus 15 Metern zum 0:1 in den Winkel. Die größte Ausgleichschance bot sich den Dortmundern in der 63. Minute, als Njinmah nach einem Fehler von Burger den Ball knapp am kurzen Eck vorbei setzte. Borussia Dortmund II schaffte es auch in der Folge nicht, Aue unter Druck zu setzen. Der FC Erzgebirge hielt den BVB weitgehend vom eigenen Tor fern und geriet kaum in Gefahr, den Ausgleich zu kassieren.

Späte Schlussoffensive der Dortmunder

Gürpüz leitete dann die Schlussoffensive der Borussen ein, als er in der 81. Minute einen Ball von der Strafraumkante am rechten Pfosten vorbei schlenzte. Nur drei Minuten später setzte erneut Gürpüz einen Ball aus spitzen Winkel über die Latte. In der Nachspielzeit hätte Gürpüz den Ausgleich erzielen können, aber Klewin parierte mit sehenswertem Reflex. In der letzten Minute parierte Klewin noch einen Fernschuss und dann war Schluss. Somit konnte Aue einen etwas glücklichen 1:0-Auswärtssieg feiern. Der BVB wurde viel zu spät aktiv, um noch den Ausgleich zu erzielen.

Was bedeutet das für die Löwen?

(Noch) stehen beide Mannschaften weit hinter dem TSV 1860 München in der Tabelle, Dortmund ist nun 14. und Aue aktuell 18. Die Löwen kämpfen am Montag gegen Rot-Weiß Essen um einen halbwegs versöhnlichen Abschluss der Hinrunde nach einer denkwürdigen PK von Michael Köllner. Los geht’s um 18:60, seid live dabei im sechzger.de Liveticker.

Mölders als Magenta Experte bei TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

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Sascha Mölders deutet auf das Wappen des TSV 1860 München

Wenn der TSV 1860 und Rot-Weiss Essen am Montag Abend das Fußballjahr in Liga 3 abschließen, wird Sascha Mölders als Experte für Magenta im Grünwalder Stadion dabei sein.

Mölders bei TSV 1860 – RW Essen im GWS

52 Spiele, 42 Tore – dies die beeindruckende Bilanz, die der gebürtige Essener bei RWE aufzuweisen hatte, ehe er aus der Regionalliga zum Zweitligisten FSV Frankfurt wechselte. 2016 schlug Mölders dann in Giesing auf und mauserte sich dort im Laufe der Jahre nicht nur zum Leistungsträger, sondern auch zum Publikumsliebling.

Auch wenn die Liaison zwischen Mölders und den Löwen im Dezember 2021 abrupt endete, dürfte ihm am Montag beim Duell seiner beiden Ex-Vereine ein warmer Empfang von beiden Fangruppen gewiss sein.

Mölders RW Essen

Bilder: OR Pressedienst & Michael Stoffl