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Sechzig um Sieben: Stephan Tempel mit Verlängerung und Rückzug

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Viel Neues gab es gestern nicht beim TSV 1860 München zu berichten. Prominent stand daher lange Zeit ein Artikel von Stephan Tempel auf Position 1, in dem er sich zu der Verlängerung seines Sponsorings bei den Löwen äußert. Gleichzeitig gibt er damit auch offiziell seinen Rückzug vom Projekt sechzger.de bekannt. Aus der 3.Liga gibt es dafür heute morgen einige Meldungen. Unter anderem könnte der VfB Oldenburg ein neues Stadion bekommen.

Der nächste sechzger.de Talk

Heute erscheint im Laufe des Tages eine frische Podcast-Folge von sechzger.de. Jan spricht moderiert aufgrund der Urlaubszeit erneut und empfängt Stephan sowie Flo. Gemeinsam sprechen sie über die Spiele gegen Halle und Köln. Aber auch das verlängerte Sponsoring vom Tempel Tattoostudio und der Kommentarbereich werden in Folge 69 angesprochen.

Tempel Tattoostudio bleibt Sponsor beim TSV 1860

Eben jene Verlängerung des Sponsorings hat Stephan auch gestern bereits in einem Artikel zum Anlass genommen, um sich mehr oder weniger von der sechzger.de-Bühne offiziell zu verabschieden. Er zieht sich aus der Verantwortung aber auch als Autor selbst zunächst einmal zurück und gönnt sich eine Auszeit. Im Podcast geht er auf die Hintergründe noch einmal genauer ein.

Natürlich besteht die Redaktion von sechzger.de aber nicht nur aus Stephan Tempel. Das scheint dem ein oder anderen Leser noch gar nicht so richtig klar zu sein. Der Rest macht natürlich im gewohnten Maßstab weiter, sodass sich gar nicht allzu viel ändern dürfte. Bereits in den letzten Monaten trat Stephan vor allem wegen seinem Geschäft deutlich kürzer.

Erfolgreiches Wochenende für die Löwen

Neben den Profis haben zahlreiche andere Mannschaften nicht nur ihre Spiele am Wochenende absolviert, sondern dabei auch zumeist gute Resultate erzielen können. Eine Übersicht findet ihr hier.

Ticketinformationen TSV 1860 München – MSV Duisburg

Nach dem Auswärtsspiel gegen die Viktoria aus Köln kommen dann die Zebras zu den Löwen nach München gereist. Auch der MSV Duisburg ist nicht schlecht in die neue Saison gestartet und mit Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp nach fünf Spieltagen auf dem 5.Rang der 3.Liga. Alle Informationen, wie ihr an Tickets für das nächste Heimspiel kommen könnt, finden sich zusammengefasst in einem Artikel.

News aus der 3.Liga

Yannick Stark vor Wechsel

Eigentlich spielte Ex-Löwe Yannick Stark bei Dynamo Dresden eine zentrale Rolle, doch unter dem neuen Trainer Markus Anfang läuft es nicht mehr wie gewünscht. Der 31-Jährige bekommt nicht mehr die gewünschten Einsatzzeiten und möchte den Verein daher offensichtlich verlassen. Wohin es Stark zieht, ist derweil noch ungewiss.

Wer wird Trainer in Osnabrück?

Nach dem Abgang von Trainer Daniel Scherning zu Arminia Bielefeld gilt es beim VfL Osnabrück die entstandene Lücke zu schließen. Neben Guerino Capretti (ehemals Verl und Dresden) oder Rüdiger Ziehl (ehemals Havelse) soll auch Tobias Schweinsteiger ein möglicher Kandidat sein, wie liga3-online mit Berufung auf die Bild berichtet. Er ist derzeit als Co-Trainer beim Club in Nürnberg angestellt. Patrick Glöckner (zuvor Mannheim) spielt in den Überlegungen der Osnabrücker keine Rolle mehr.

Oldenburg mit neuem Stadion für 34 Millionen Euro?

Nicht nur beim TSV 1860 München wird heiß über ein neues Stadion bzw. einen Umbau diskutiert. Gleiches gilt auch für Aufsteiger VfB Oldenburg, der aufgrund diverser Mängel dringend etwas unternehmen muss. Nun wurde eine Machbarkeitsstudie vom Architektenbüro Albert Speer + Partner vorgestellt, die auch bereits im Zusammenhang mit dem Grünwalder Stadion tätig wurden. Laut den Planern kann mit einer Summe von 34 Mio. Euro eine neue Spielstätte mit 7.500 Zuschauern in Oldenburg entstehen. Eine Sanierung des bestehenden Stadions könnte günstiger sein. Doch die Parkplatzsituation und Lärmschutzprobleme würden im Anschluss weiterhin bestehen. Insofern dürfte wenn dann alles auf einen Neubau hinauslaufen.

Tempel München Tattoo & TSV 1860 – Sicht von Stephan Tempel

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Tempel München Tattoo Piercing TSV 1860
Stephan Tempel, Marc-Nicolai Pfeifer, Thomas Fechner

Tempel München Tattoo & Piercing bleibt auch weiterhin Partner des TSV 1860 München

Dass ein Tattoo- und Piercingstudio als Sponsor bei einem Fußball-Profiverein auftritt, war ein Novum im deutschen Fußball. Nun geht unser Tempel München in die dritte Saison als Sponsor beim TSV 1860 München.

Schwierige Doppelrolle: “Sponsor” des TSV 1860 München und sechzger.de

Ich schreibe bewusst “unser” Tempel, weil ich eine nicht ganz leichte Doppelrolle inne habe. Zum einen als Geschäftsführer des Tempel München. Zum anderen als Gründer und offizieller Hauptverantwortlicher – noch – von sechzger.de. Dazu weiter unten mehr.

Eigentlich ist es ja sogar eine Dreifachrolle. Denn in erster Linie bin ich Fan vom TSV 1860 München. Dann lebe ich natürlich unser Geschäft. Tattoos faszinieren mich seit meiner Kindheit. Ich konnte es damals kaum erwarten, mir mein erstes Tattoo tätowieren zu lassen. Natürlich war es ein Tattoo vom TSV 1860 München. Noch zu einer ganz anderen Zeit. Wer das – ausführlich – nachlesen möchte, kann dies an dieser Stelle machen.

Warum ich tätowiert bin – wie es mein Leben geprägt hat – was früher anders war…

Doch zurück zum Thema. Wie schwer es sein kann diese Dreifachrolle auszufüllen, musste ich vor einigen Monaten erfahren. Ich kritisierte das Verhalten von einem (inzwischen ehemaligen) Fußballspieler des TSV 1860 München auf dem Spielfeld. Dafür handelte ich mir einen ordentlichen Shitstorm von der Familie des Spielers und etlichen Fans ein. Dass man dies als Sponsor nicht dürfte. “Na gut, dann sponsoren wir nächste Saison eben nicht mehr” war mein spontaner Impuls. Oder unser Impuls, denn mein Bruder Thomas ist genau so viel Tempel München wie ich.

Geblieben sind wir trotzdem. Weil die Liebe zu den Löwen stärker ist.

Auch ein großer Blog um den TSV 1860 München machte unser Sponsoring zum Thema. “Interessenskonflikt? 1860-Sponsor ruft ARGE-Leaks ins Leben” war da zu lesen. Natürlich mit Nennung des Tempel München und Tattoo und meinem vollem Namen. Wofür es keinerlei Grund gab. Zudem inhaltlich falsch, weil ich mit den ARGE-Leaks nichts zu tun hatte.

Manche Sachen sehe ich anders als die Verantwortlichen beim TSV (oder in der KGaA, auch wenn ich diese Unterscheidung nicht mag). Das macht aber nichts. Die Löwen haben zigtausend Mitglieder und Fans. Nur menschlich, dass es da viele unterschiedliche Meinungen gibt, was die beste Ausrichtung für den TSV 1860 München ist. Was auch kein Problem ist, so lange die Meinungen mit gegenseitigem Respekt ausgetauscht werden.

Etwas, was ich mir im übrigen auch bei den Blogs und den Schreibern im Kommentarbereich wünschen würde. Nein, eigentlich in allen Lebensbereichen. Andere Meinungen respektieren und akzeptieren. Leider funktioniert das heute immer weniger.

Tempel München und TSV 1860 München – das funktioniert

Die Partnerschaft “TSV 1860 München & Tempel München” – das funktioniert hingegen. Wir unterstützen die Löwen mit einem Betrag, den wir nicht nennen dürfen. Dafür kommen viele Fans des TSV 1860 München zu uns, um sich bei uns ein Tattoo machen zu lassen. Beim Fanfest des TSV 1860 München waren wir mit einem Stand vertreten und haben den ganzen Tag kleine Löwenfans mit Klebe-Tattoos oder Kinderschminken glücklich gemacht.

Fanfest – Der TSV 1860 lebt – aus Sicht eines Sponsors

Auch das hat uns noch einmal einige Kunden in den Tempel gebracht. Einige (ehemalige) Spieler des TSV 1860 waren für ihre Tattoos schon lange vor unserem Engagement im Tempel München. Weil wir auch so eines der größten und bekanntesten Tattoostudios in München bzw. im süddeutschen Raum sind.

Wir haben viele tolle Menschen in der VIP-Alm und auf der Haupttribüne kennengelernt und somit jetzt alle Stadionbereiche durch. Angefangen in der Westkurve, gewechselt in die Stehhalle, dann Haupttribüne und VIP-Alm. Seit diesem Jahr sind wir wieder zurück in der Stehhalle.

Für uns hat das Sponsoring fast nur positives gebracht. Ja, es kostet eine ordentliche Stange Geld. Aber vom TSV 1860 bekommen wir auch eine ordentliche Gegenleistung.

Rückzug von sechzger.de

In diesem Zusammenhang passt es auch gut, euch mitzuteilen dass dies einer der letzten oder vielleicht – vorerst – sogar der letzte Artikel von mir für sechzger.de ist. Das liegt aber nicht an Rolle als Sponsor, diversen Artikeln oder gar einem Zerwürfnis mit unserer wunderbaren Redaktion. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.

Meine Familie und der Tempel beanspruchen und verdienen wieder mehr Zeit. Wir feiern mit dem Tempel München gerade 15jähriges Jubiläum und werden uns in naher Zukunft noch einmal vergrößern. Viele internationale Messen planen wir gerade.

Zudem bin ich des Streitens beim TSV 1860 müde und gönne mir insofern – mindestens – eine längere Auszeit. Wünsche mir aber natürlich, dass sechzger.de weiter wächst. Natürlich auch, dass bei den Löwen weniger gestritten wird. Vielleicht klappt ja doch einmal der Runde Tisch mit allen Blogs – auch das würde ich mir wünschen.

Last but not least – endlich den Aufstieg. Der ist wahrscheinlicher. Und wichtiger ;).

Man sieht sich im Stadion.

Stephan Tempel

PS: Link zur offiziellen Pressemitteilung des TSV 1860 München

Ticket-Infos fürs Heimspiel gegen Duisburg

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Für das nächste Heimspiel der Löwen am Samstag, 3. September, gegen den MSV Duisburg, startet am heutigen Dienstag der Ticketverkauf für Mitglieder. Diese Ticket-Infos fürs Heimspiel gegen Duisburg gab der TSV 1860 jetzt bekannt. So kann jedes Mitglied ab 14 Uhr bis zu vier Eintrittskarten für die Partie im Grünwalder Stadion gegen die Zebras erwerben.

Karten kann man online und unter der Telefonnummer 01805/601860 erwerben. Natürlich können Fans die Tickets auch direkt an der Grünwalder Straße 114 kaufen. Zu buchen sind Karten für Sitzplätze in der Stehhalle und für die Haupttribüne sowie natürlich für die Westkurve. Anpfiff der Partie ist am 3. September um 14.03 Uhr. Wer nicht im Stadion mit dabei sein kann, der kann das Spiel gegen Duisburg auch im BR-Fernsehen live und kostenfrei verfolgen.

 

Sechzig am Wochenende: Erfolge für U17, TSV 1860 III und IV

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TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Nicht nur die erste Mannschaft war am Wochenende im Einsatz, sondern natürlich auch zahlreiche weitere Teams des TSV 1860 München. Auch auf den anderen Plätzen zeigten sich die Löwen in Torlaune und konnten den ein oder anderen Punkt erzielen.

B-Jugend schlägt Karlsruhe

Die dritte und vierte Mannschaft des TSV 1860 sind jeweils mit Siegen in die Kreisklassen-Saison gestartet. Besonders 1860 III konnte mit einem klaren 5:0-Auftaktsieg überzeugen. Auch die B-Jugend der Löwen konnte nach dem Auftakt-Unentschieden gegen Augsburg nun den ersten Sieg in der Bundesliga Süd/Südwest einfahren. Beim Karlsruher SC gelang ein knapper Auswärtssieg. Knapp hingegen wurde es bei der U12 wahrlich nicht. Mit sage und schreibe 17:0 gewannen die Junglöwen in Erding.

Die Ergebnisse in der Übersicht

Freitag, 19.08.2022

TSV 1860 München – Hallescher FC 3:1

Samstag, 20.08.2022

TSV 1860 U13 – TSV 1860 Rosenheim II 3:0
Karlsruher SC – TSV 1860 U17 1:2
TSV Kottern – TSV 1860 II 0:2
TSV 1860 IV – TSV Gräfelfing II 2:1
TSV 1860 III – SpVgg Feldmoching II 5:0

Sonntag, 21.08.2022

JFG Sempt Erding – TSV 1860 U12 0:17
TSV Schwaben Augsburg U14 – TSV 1860 U13 5:3

Montag, 22.08.2022

TSV 1860 U17 II – Viktoria Aschaffenburg U16 2:1

Sechzig um Sieben: TSV 1860 trifft im Toto-Pokal auf Türkgücü

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

In genau zwei Wochen ist der TSV 1860 München wieder im bayerischen Pokalwettbewerb gefordert, der Gegner wird dann Türkgücü heißen. Neben der Auslosung des BFV gab es noch weitere Themen und Nachrichten von der Konkurrenz aus der 3.Liga, die es zum Start in den Tag kompakt bei Sechzig um Sieben gibt.

Totopokal: TSV 1860 München gegen Türkgücü

Der ein oder andere hatte vielleicht schon eine Vorahnung, dass es im Achtelfinale ein ganz bestimmter Gegner werden könnte. Die Auslosung ergab dann tatsächlich das Duell zwischen Türkgücü und dem TSV 1860 München. Gespielt wird Anfang September, der genaue Spielort und der Anpfiff werden noch bekannt gegeben. Alle Infos sowie die weiteren Begegnungen findet ihr hier.

U21 siegt erneut in der Bayernliga Süd

Unbeeindruckt vom Punktabzug durch das Sportgericht hat die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller am Wochenende in der Bayernliga den nächsten Sieg eingefahren. Beim TSV Kottern reichte es nach 90 Minuten für einen 2:0-Auswärtssieg. Gerade im zweiten Durchgang hatten die Löwen gar noch weitere gute Tormöglichkeiten, die jedoch vergeben wurden.

Am Freitag kommt es dann in Gilching zum Aufeinandertreffen mit dem TSV Landsberg und folglich auch Ex-Löwe Sascha Mölders.

Taktiktafel nach dem Sieg gegen Halle

Bevor sich die Berichterstattung dem Spiel gegen Viktoria Köln am kommenden Samstag widmet, hat Bernd Winninger den Heimsieg gegen den Halleschen FC in seiner Taktiktafel ausführlich analysiert. Obwohl der Gegner sich gegenüber der bisherigen Spiele in der 3.Liga stark verbessert zeigte, reichte es dennoch nicht für einen Punktgewinn im Grünwalder Stadion. Gerade die Statistik weist aber relativ ausgeglichene Werte auf, die erst bei genauerer Betrachtung zugunsten der Löwen ausfallen.

News aus der 3.Liga

Der 5.Spieltag, das Montagsspiel

Abschließend empfing am Montag noch der FSV Zwickau die Spielvereinigung aus Bayreuth. Die “Oldschdod” rund um Ex-Löwe Markus Ziereis wollte nach dem ersten Sieg in der 3.Liga daheim gegen den VfL Osnabrück direkt nachlegen und weitere Punkte aus Zwickau entführen. Die Gastgeber wiederum hatten dagegen allerdings etwas einzuwenden und trafen schon früh zur Führung. König (10.) und später Baumann (25.) sorgten bereits im ersten Durchgang für den Endstand. Hinzu kam noch eine Rote Karte für Lippert (65.) in der Drangphase der Gäste, die eine harte Entscheidung war.
Zwickau liegt mit dem Sieg auf Rang 12, Bayreuth befindet sich in der Abstiegszone.

Wiesbaden-Fans antworten auf verunglückte PR-Aktion

Mit 2.373 Zuschauern belegt Wiesbaden momentan in der 3.Liga den drittletzten Platz in der Zuschauertabelle. Grund genug für den Verein eine PR-Aktion ins Leben zu rufen, um mehr Fans zu den Heimspielen zu locken. Mit “Der beste Zweitverein Deutschlands” zog der SVWW nun allerdings den Unmut der eigenen Fans auf sich. Mit zahlreichen Spruchbändern und einem Stimmungsboykott antworteten sie beim Heimspiel gegen Osnabrück. Für Mittwoch ist ohnehin ein Fantreffen angesetzt, bei dem es die ein oder andere Kritik geben dürfte.

Dresden holt Lewald aus Berlin

Dynamo Dresden hat auf den schlechten Saisonstart reagiert und einen weiteren Innenverteidiger verpflichtet. Von Absteiger Viktoria Berlin kommt Jakob Lewald an die Elbe. Der 23-Jährige hat bis 2024 unterschrieben. Noch bis zum 31.August ist das Transferfenster geöffnet.

Toto-Pokal: TSV 1860 München trifft auf Türkgücü

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Türkgücü München TSV 1860 Olympiastadion 20220216 (84)

Der TSV 1860 München trifft im Toto-Pokal Achtelfinale auf Türkgücü. Das hat die Auslosung beim BFV soeben ergeben.

Wiedersehen für den TSV 1860 München mit Türkgücü

Nach Siegen gegen den SV Rödelmaier und die TuS Feuchtwangen wartet die nächste Aufgabe für die Löwen im Toto-Pokal in München. Bei der Auslosung durch den BFV wurde heute Türkgücü dem TSV 1860 München im Achtelfinale zugelost. Es kommt damit zu einem Münchner Stadtduell. Der Regionalligist befand sich neben weiteren Vereinen im Süd-Lostopf.

Nach der Insolvenz in der vergangenen Saison wurde der Verein aus der Heinrich-Wieland-Straße in der Regionalliga eingruppiert, was bei zahlreichen Fußballfans zu Protesten führte. Bisher verläuft die Saison in der Viertklassigkeit eher durchwachsen. Aus sechs Spielen wurden je zwei Siege, Unentschieden und Niederlagen erzielt. Zuletzt gab es einen 4:1-Auswärtssieg bei der SpVgg Hankofen-Hailing. Türkgücü liegt damit auf Platz 12 der Liga. Im Toto-Pokal konnte sich Türkgücü in Runde 1 mit 7:1 bei der SpVgg Haidhausen durchsetzen. In Runde 2 wurde der TSV Seebach (Landesliga Mitte) mit 3:0 geschlagen.

Ausgetragen wird die Partie am Dienstag, den 06.September. Spielzeit und -ort werden in den kommenden Tagen bekannt gegeben.

Die weiteren Begegnungen im Achtelfinale des Toto-Pokals

Neben drei Drittligisten befinden sich elf Regionalligisten und zwei Bayernligisten (ATSV Erlangen und SV Schalding-Heining) in der Runde der letzten Sechzehn. Der letzte Kreispokalsieger in Runde 2 war die TuS Feuchtwangen, die sich ihren Gegner folglich aussuchen durfte und sich dabei für die Löwen entschied.

ATSV Erlangen – TSV Aubstadt
SV Viktoria Aschaffenburg – 1. FC Schweinfurt 05
FC Würzburger Kickers – SpVgg Bayreuth
SV Schalding-Heining – FC Ingolstadt 04
VfB Eichstätt – TSV Rain/Lech
SV Wacker Burghausen – DJK Vilzing
FV Illertissen – TSV Buchbach

 

Das Original: “Wir sind der Verein”- Aufnäher im Vereinsshop

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“Wir sind der Verein” – oft kopiert, nur ein Original!

Der Slogan kommt an. “Wir sind der Verein”, der inzwischen unter dem Aktenzeichen 3020221100967 beim Deutschen Patent- und Markenamt als Marke angemeldete Spruch der e.V.-Familie des TSV 1860 ist so beliebt, dass er bereits auf dreiste Art und Weise kopiert wurde. Erfreulicherweise kurbelte diese Plagiat-Aktion nur die Verkaufszahlen des Originals stark nach oben.

Neue Aufnäher für Kutten – “Wir sind der Verein”

Neben T-Shirts, Hoodies und Badehosen bietet der e.V.-Shop nun auch hochwertige Aufnäher mit dem Logo “Wir sind der Verein” an. Die Erlöse kommen im Gegensatz zu denen der Merchandising GmbH direkt der Jugend des TSV 1860 zugute.

Hier könnt ihr euren “Wir sind der Verein”- Aufnäher bestellen!

Foto: (C) TSV München von 1860 e.V.

Boyamba in der “Elf des Tages”

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Joseph Boyamba TSV 1860

Kein Spieltag vergeht, ohne dass ein Löwe in der “Elf des Tages” des kickers steht. Dieses Mal wird die starke Leistung von Joseph Boyamba am fünften Spieltag gewürdigt. Der Offensivspieler des TSV 1860 wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt. Dann bereitete er nicht nur ein Tor vor, sondern verwandelte auch noch sicher einen Elfmeter. Der Nezugang aus Mannheim war sicherlich einer der besten Löwen-Spieler beim 3:1-Sieg gegen Halle am vergangenen Freitag.

Boyamba erstmals in der “Elf des Tages”

Der 26-Jährige zeigte einen überzeugenden Auftritt gegen Halle und war ein Garant dafür, dass die Löwen am Ende den fünften Sieg im fünften Liga-Spiel feiern konnten. Vom kicker erhielt der Spieler dafür die Note “1,5”. Boyamba wurde zum ersten Mal in die “Elf des Tages” in dieser Saison berufen.

TSV 1860 – Hallescher FC (3:1) in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München gegen den Halleschen FC. Kartenspiele auf Giesings Höhen könnte man dieses Spiel auch untertiteln. Die an einen automatischen Toaster erinnernde Brusttasche des Herren in Schwarz aus der bei quasi jedem Pfiff die gelbe Karte sprang, war nach dem Spiel das Hauptthema rund um das Stadion.

TSV 1860 – Hallescher FC hieß die Begegnung am Freitagabend im Sechzgerstadion. Die Fans im Stadion sahen die Löwen wie gewohnt im 4-1-4-1 mit Deichmann und Kobylanski in der offensiven Mittelfeldzentrale, die sich beide situationsabhängig in der Box-to-Box Rolle abwechselten um Rieder gegen den Ball zu unterstützen. Bei eigenem Ballbesitz spielten die Sechzger vorwiegend mit rechtsgependeltem Außenverteidiger, um aus der 4-1-4-1 Formation ein 3-4-1-2 oder 3-4-3 herzustellen. Beim Halleschen FC war der Plan in einer massiven 5-3-2 Grundformation tief zu stehen und bei Ballgewinn mit schnellem Spiel in den Umschaltsituationen vorzustoßen. Im Positionsspiel, wenn sie ins letzte Drittel vordrangen, verschob Halle auf 3-4-3 (3-4-1-2).

Hohe Pressinglinie und variable Defensivlinie bei den Löwen, beide Linien tief bei Halle. So sah zu Beginn der Plan der Teams gegen den Ball aus.

Kommen wir aber wie immer zunächst zu den wichtigsten statistischen Werten der Partie TSV 1860 – Hallescher FC.

Die statistischen Werte im Spiel TSV 1860 – Hallescher FC

  • Ballbesitz TSV 1860 50% – HFC 50%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 82% – HFC 81%
  • defensive Zweikampfquote TSV 1860 57% – HFC 61%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 12/6 – HFC 12/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 7,45 – HFC 11,48

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Es gibt immer ein erstes Mal. Am Freitag war es soweit: zum ersten Mal, seit ich diese Rubrik schreibe, zeigt die Statistik beim Ballbesitz ein ausgeglichenes Verhältnis in einem Spiel. Und das trotz zeitweiliger Überzahl der Löwen nach dem ersten Platzverweis in dieser Partie gegen Deniz. Da fragt man sich natürlich sofort: hat Halle risikolos gespielt und sich bei eigenem Ballbesitz in der eigenen Spielfeldhälfte versteckt oder war es tatsächlich über das komplette Spielfeld ausgeglichener Ballbesitz? Die Antwort lautet, dass Halle versucht hat mitzuspielen, sich nicht versteckt hat und bei jeder Balleroberung probierte den vorgegebenen Matchplan umzusetzen, schnell nach vorn zu spielen.

Und das gelang den Hallensern besser als man es vor der Partie vermuten wollte. Vor allem auch deshalb, weil Halle die in den vorherigen Partien fehlende Präzision im Passspiel endlich gefunden hatte.

So gut dann aber auch wieder nicht. Sieht man sich an, wie viele der Hallenser Ballbesitzphasen in der eigenen Spielfeldhälfte wieder endeten, sind die Feldvorteile klar auf Seiten des TSV 1860 München. 58 Prozent aller Ballbesitzphasen des FC Halle endeten bevor das Leder die Mittellinie überquert hatte.

Somit entwickelte sich ein durchaus ansehnliches Drittligafußballspiel.

Passgenauigkeit

Die höhere Präzision bei den Pässen, die für Raumgewinn sorgten, hatten tatsächlich die Gäste – allerdings nur dann, wenn es um die kürzeren Pässe geht. Bei Pässen für großen Raumgewinn, den sogenannten progressiven Pässen, hatten die Sechzger die Nase weit vorn.

In dieser Rubrik führen die Hausherren in der Partie TSV 1860 – Hallescher FC gegenüber den Gästen mit 80 : 65 Prozent.

Auch die Präzision im und ins letzte Drittel war beim TSV 1860 um einiges höher. Das spiegelt sich in der Rubrik Ballkontakte in der Box wider. Hatte Halle insgesamt zehn Ballkontakte in der gegnerischen Box, kommen die Sechzger mit 21 auf mehr als doppelt so viele.

Kommen wir zu den Defensivzweikämpfen und deren Quoten und was diese mit Blick auf das Spiel aussagen.

Defensive Zweikampfquote

Relativ gesehen ist hier Halle vier Prozentpunkte im Vorteil. Nehmen wir die nackten Zahlen, haben die Sechzger mit 75 Defensivduellen insgesamt mehr Zweikämpfe geführt als Halle und mit 43 auch mehr Zweikämpfe insgesamt gewonnen. Nur das relative Verhältnis sieht Halle hier vorn und könnte so zu der Annahme verleiten, Halle hätte insgesamt eine bessere Defensivleistung als die Löwen gezeigt. Dem ist nicht so.

Vor allem in den entscheidenden Zonen hatten die Hallenser bei den defensiven Zweikämpfen das Nachsehen. Die Sechzger spielten in vielen Situationen so zügig, dass die Spieler des HFC dem Geschehen bis ins eigene letzte Drittel nur hinterherlaufen konnten und gar nicht erst in die Zweikämpfe kamen. Hier kommt wieder die hohe Präzision im progressiven Passspiel auf den Plan. Diese hohe Präzision auf Seiten der Löwen und die dadurch verursachten Probleme für Halle gegen den Ball Räume wieder richtig zu besetzen führten im Endeffekt dazu, dass Halle nicht so oft in Zweikämpfe hineinkam.

Ganz anders die Sechzger. Die Spieler des TSV 1860 München standen meist richtig, antizipierten die Passwege des FC Halle gut und hatten kaum Probleme im Stellungsspiel. Wenn ein Defensivzweikampf verloren geht, dieser aber aufgrund von Nacharbeit im zweiten Versuch mithilfe eines Mitspielers durch Nachsetzen oder aufgrund des ausgeübten Drucks per abgefangenem Pass dennoch im Nachgang zu einer Balleroberung führt, ist der verlorene Zweikampf dann noch verloren? Statistisch sicher. Setzt man aber hier die Statistik in den richtigen Kontext, ändert sich das vermeintlich offensichtliche Resultat und verkehrt sich zum Gegenteil.

Kommen wir nun dazu, worum es beim Fußball wirklich geht. Die Torschüsse und deren Folgen.

Schüsse/aufs Tor

Die Statistik sagt hier beide Mannschaften haben zwölf Schüsse abgegeben. Die Sechzger bekamen die Hälfte ihrer Schüsse so auf den Kasten, dass Torhüter Gebhardt eingreifen musste. Halle hingegen hatte nur bei einem Drittel aller Schüsse die nötige Schussgenauigkeit an den Tag zu legen, um Hiller Arbeit zu verschaffen.

Die Hälfte aller Schüsse, die der TSV 1860 München aufs Tor brachte, schlugen in den Maschen ein. Ein Viertel bei Halle.

Das hat vor allem den Grund, dass die Spieler des TSV 1860 München in die Box kommen und dort abschließen und nicht wie die Gegner ihr Glück aus der zweiten Reihe suchen müssen. Bei diesen Schüssen ist das Verhältnis eklatant. 11:1 Schüsse aus der Box beim TSV 1860 stehen einem Verhältnis von 6:6 bei Halle gegenüber. Den Ball in den Strafraum bringen bedeutet Stress für den Gegner. Stress führt unweigerlich früher oder später zu Fehlern. Wer mehr Stress verursacht, sorgt für mehr Fehler beim Gegner und kommt so zu besseren Chancen.

Eigentlich ist es eine einfache Rechnung. Diese Rechnung kommt aber zum Schluss auch wieder auf den Nenner, dass die Präzision beim progressiven Passspiel der Schlüssel ist, um solche Situationen zu kreieren. Wenn man es nicht schaffen würde Spieler aus ihren Positionen zu ziehen, um Räume zu öffnen, gäbe es kaum Strafraumszenen und wenn wären es meist Zufallsprodukte.

Die Fähigkeit dieser Mannschaft Strafraumsituationen zu kreieren ist tatsächlich beeindruckend.

PPDA

Die gute Pressingintensität von 7,45 gegenüber 11,48 der Hallenser spiegelt sich auch in der oben schon erwähnten Statistik der in die gegnerische Spielfeldhälfte gebrachten eigenen Angriffe bzw. Ballbesitzphasen die in der gegnerischen Spielfeldhälfte endeten wider.

Die Pressingaufgaben wurden konsequent erledigt. Halle hatte möglicherweise seine Lehren aus den vorangegangenen Spielen des TSV gezogen, wo man sehen konnte, wie gut die Pressingfallen der Sechzger beim langen Ball funktionieren und deshalb vermehrt versucht sich durchs Mittelfeld zu kombinieren.

Diese Idee war sicherlich das richtige Rezept für Halle. Um im Küchenjargon zu bleiben muss man aber auch sagen, dass es für die Köche aus Sachsen-Anhalt ein zu kompliziertes Rezept war. Die Sechzger pressten vorne gut im Raum und ließen im Mittelfeld kaum mehr als zwei Ballkontakte nach der Spieleröffnung aus der Hallenser Abwehr heraus zu.

Interessant zu sehen ist, dass die Tore des TSV 1860 München immer in Phasen fielen in denen Halle versuchte beim Pressing Druck auszuüben und etwas forscher zu Werke zu gehen.

Man sieht daran unter anderem, dass das Aufbauspiel des TSV 1860 auch unter Druck gut funktioniert. Wenn der Gegner presst und man selbst die Linie gut überspielt ergeben sich Dysbalancen im Spielverhältnis der einzelnen Zonen. So entstehen auch ausnutzbare Räume. Womit wir wieder bei den präzisen Vorwärtspässen für großen Raumgewinn wären.

Die Tore

Die vier Tore sind hier noch einmal zu bewundern.

Näher eingehen möchte ich allerdings heute wieder nur auf ein Tor. Das Gegentor für die Sechzger durch Halle in der 74. Minute durch Bolyki. Dem Kopfballtreffer des an den langen Pfosten aus dem Hintergrund einlaufenden Bolyki ging eine Flanke von Gayret voraus, die eindeutig verhindert hätte werden können. Was war der Fehler?

Fabian Greilinger steht tief an der Grundlinie etwa zwei Meter von Gayret entfernt und wartet ab, was dieser vorhet. Lex, der hinzukommt, entscheidet sich in dieser Situation dafür den Winkel für einen Pass an die Strafraumkante zu verkürzen und Gayret diese Möglichkeit eines Abspiels zu nehmen. Möglicherweise wäre es hier klüger gewesen direkt zu attackieren. Als Lex die Position einnimmt, um den Pass an die Strafraumgrenze zu verhindern, hätte Greilinger sofort attackieren müssen, um Gayret unter Druck zu setzen. Den Moment hat er verpasst. So kann Gayret in die Mitte flanken und Bolyki vollenden.

Fehler ja, oder Nein?

Es war eine Entscheidung, die Greilinger innerhalb einer Zehntelsekunde hätte treffen und umsetzen müssen als Lex das Tempo herausnimmt. Hier einen Fehler zu sehen ist für mich tatsächlich schwer. Dass die Flanke dann auch noch Bolykis Kopf trifft ist ein weiterer Faktor, der nicht unerheblich ist.

Tatsache ist: mit der richtigen Aktion im richtigen Moment hätte die Flanke verhindert werden können. Schaut man genau auf die Situation und die Reaktion der Spieler könnte man von einem Missverständnis in der Defensivabstimmung ausgehen. Das wäre mir die allerliebste Variante, denn dass das nicht wieder vorkommt kann man durch zwei Sätze noch im Spiel klären.

Was fiel auf?

Traumtor von Kobylanski

Der Volleyschuss von Kobylanski aus etwa 13 m war ein Genuss inklusive der Vorarbeit nach einer missglückten Kopfballabwehr von Reddemann durch Stefan Lex, der Kobylanski den Ball per Außenristpass aufgelegt hat.

Traumpass Boyamba – Willenstor von Deichmann

Ein Traumpass anderer Fasson, diesmal offensichtlicher und nicht von Lex sondern von Joe Boyamba und nicht zurück sondern in den Lauf in die Schnittstelle durch die Beine des Gegenspielers hindurch war der Auftakt zum Tor des Willens von Yannick Deichmann. Dass Deichmanns erster Versuch beim Abschluss geblockt wurde und er den zweiten doch noch über die selbe “Bande”, die zuerst noch den Treffer verhindert hatte versenken konnte war kein Glück, das war Wille pur. Toll gemacht.

Hiller wieder überragend

Zwar nicht zu Null gespielt wie in den drei Spielen zuvor, aber trotzdem mit einem großartigen Spiel. Hiller zeigte gute Reaktionen, wenn der Gegner gefährlich vor dem Kasten war und einen Wahnsinnsreflex in der 91. Minute. Bolyki kam in der kleinen Box nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld abermals gefährlich zum Abschluss. Sechzigs Nummer eins parierte hervorragend. Beim Gegentor war er absolut chancenlos.

Nichts macht die Sechzger nervös

Egal ob Gegentreffer, gelbe Karten oder gar rote Karten – die Sechzger schmeißt nichts aus der Bahn. Die Selbstverständlichkeit, mit der diese Mannschaft ihr Spiel durchzieht und dabei noch attraktiven Fußball spielt, ist beeindruckend.

Fazit

Ein verdienter Sieg für die Löwen im Spiel TSV 1860 – Hallescher FC. Halle hat sich als Gegner präsentiert, der sich gegenüber seinen vorangegangenen Spielen um Längen verbessert hat.

Die seltsamen, teilweise nicht nachvollziehbaren Entscheidungen des Schiedsrichters überschatteten ein in dem Rahmen, den der Unparteiische zuließ, gutes Drittligaspiel. Es bestand nie ein Zweifel, wer Herr im Haus ist. Zumindest wenn man nur die Mannschaften betrachtet. Herr auf dem Platz war logischerweise der Schiedsrichter. Das zeigte dieser jedem ganz deutlich. Man muss ihm zu Gute halten, dass er seine seltsame Linie nicht eingleisig fuhr. Er benachteiligte beide Teams gleichermaßen.

Ich denke alle sind zufrieden mit dem, was die Sechzger am Freitagabend geboten haben. Wie ein Uhrwerk ziehen die Löwen ihr Offensivspiel auf. Gegen jeden Gegner bisher, egal ob der tief oder hoch steht, findet man Lösungen und diese sehen selten zufällig aus.

Datenquelle: wyscout

Feil und Zivanovic schießen TSV 1860 II gegen Kottern zum Sieg

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Feil Noah U21 TSV 1860 München

Die kleinen Löwen zeigen sich weiterhin in blendender Verfassung. Gegen den TSV Kottern konnte sich die U21 des TSV 1860 durchsetzen und gewann auswärts mit 2:0. Die Treffer erzielten Noah Feil und Marko Zivanovic.

Reaktion auf Urteil des Sportgerichts

Die auf dem Platz ungeschlagene Mannschaft des TSV 1860 II reiste am Samstag mit drei Punkten weniger nach Kottern. Unter der Woche hatte das Sportgericht des BFV drei Punkte dem FC Memmingen zugesprochen. Grund war der Einsatz von Alex Freitag, der zuvor auch schon bei den Profis gegen den SV Meppen zum Einsatz kam.

Das Team von Trainer Frank Schmöller, der gestern 56 Jahre alt wurde, ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Ohne Unterstützung der Profis, aber mit Rückkehrer Kevin Goden stand das Endergebnis bereits zur Halbzeit fest. Zivanovic und Feil (Titelbild) hatten die Löwen auf die Siegerstraße gebracht.

TSV 1860 am Freitag gegen Mölders und Landsberg

Schmöller zeigte sich mit der gezeigten Leistung zufrieden, bemängelte allerdings die Chancenverwertung im zweiten Durchgang. Gleich mehrere Möglichkeiten ließen die Löwen aus, um das Spiel endgültig zu entscheiden. Zu einem Gegentreffer kam es aber nicht, auch dank der guten Leistung von Keeper Maxi Rothdauscher.

Löwenfans, die Sascha Mölders noch einmal live auf dem Platz erleben wollen, haben dazu am kommenden Freitag in Gilching die Chance. Die Begegnung gegen den TSV Landsberg wurde vorverlegt, um eine Überschneidung mit den Profis zu verhindern. Anpfiff ist um 18:60 Uhr.