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Volleyballer vom TSV Haching München feiern ersten Sieg

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Haching München VCO Berlin
Die Volleyballer des TSV Haching München konnten nun endlich ihren verdienten ersten
Sieg der Saison einfahren. Sie setzten sich am Sonntag deutlich gegen den VC Olympia Berlin mit 3:0 (25:16, 25:21, 27:25) durch.

Volleyballer des TSV Haching München gewinnen ersten Satz klar

Los ging es mit Sebastian Rösler, Quentin Zeller, Philipp Schumann, Mark Gumenjuk, Marcell MikulassKoch, Jere Heiskanen und Libero Mohamed Chefai. Die Haching.Münchner starteten energiegeladen und fanden gut ins Spiel, von den vergangenen Niederlagen merkte man ihnen nichts an. Mit der verdienten Führung ging es in die erste technische Auszeit, der Punktevorsprung konnte zur zweiten technischen Auszeit noch ausgebaut werden. Die Löwen-Volleyballer zogen noch weiter davon und konnten Satz eins klar für sich entscheiden.

Hartumkämpfter zweiter Satz

Trainer Bogdan Tanase setzte in Satz zwei auf die gleiche Startaufstellung. Vorerst führten die jungen Berliner und die Kommentatoren im Stream munkelten schon, dass dieser Satz die Berliner gewinnen könnten. Doch der TSV kämpfte weiter und konnte mit Mark Gumenjuks Aufschlägen wieder vorbeiziehen, die dem jungen Gegner Schwierigkeiten bereiteten. Bundestrainer Dan Ilott reagierte mit der ersten Auszeit und der VCO kämpfte sich bis auf 17:17 wieder heran. Doch die motivierten TSV-ler rissen das Ruder erneut herum. Eine große Rolle spielte dabei unser Außenangreifer Jere Heiskanen, der gleich fünf Punkte in Folge für die weiß-blauen Volleyballer holen konnte. Satz zwei ging somit ebenfalls nach Haching-München.

Der dritte Matchball führt zum ersten Saisonsieg

Auch im dritten Satz häuften sich die Fehler auf Seiten der Berliner, v.a. mit den Angaben haperte es und so konnte der TSV auch hier deutlich in Führung gehen. Mitte des Satzes kamen Petrusic und Paduretu für Koch und Schumann, Krenkel kam für Zeller, sechs Punkte Vorsprung hatte man zu dieser Zeit. Nun ging die Dynamik leider etwas verloren. Bogdan Tanase reagierte und wechselte zurück. Auch jetzt machten unsere Jungs es noch spannend, der VCO konnte sich bis auf 23:23 wieder herankämpfen und wollte sich einfach noch nicht geschlagen geben. Mit dem dritten Matchball klappte es dann endlich und Pippo Schumann „erblockte“ uns schlussendlich den ersten Saisonsieg. Da sind sie nun also endlich, die ersten drei Punkte. Mit diesem klaren Ergebnis hatten der TSV Haching München nicht gerechnet.

Schumann zum MVP gewählt

MVP der Partie wurde unser Diagonalangreifer und Kapitän Philipp Schumann, der sich zufrieden zeigt: „Der Sieg heute war natürlich ein sehr wichtiger Sieg und darauf können wir jetzt aufbauen. Die Stimmung war gestern das ganze Spiel über sehr gut. Wir haben von Anfang an Gas gegeben und versucht, Berlin gar nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das hat im ersten und zweiten Satz sehr gut geklappt. Im dritten Satz wurde es dann etwas eng, aber da haben wir gut gekämpft und uns den Sieg am Ende geholt. Mit dem Selbstvertrauen wollen wir kommendes Wochenende im Derby gegen Herrsching natürlich auch was holen.

Bald Chance auf nächsten Sieg der Volleyballer

Alle Fans des Löwen-Volleyballs können sich nämlich schon jetzt auf das nächste Spiel freuen: nächsten Sonntag spielen die Volleyballer des TSV Haching München wieder zuhause in der BayernwerkSportarena gegen die WWK Volleys Herrsching – hoffentlich mit dem nächsten Saisonsieg!

Text: Alexandra Straub / sechzger.de

Bildquelle: Alexandra Straub, TSV Unterhaching

Winnigers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Tsv 1860 Rwe Essen

Montag Abend, Flutlicht, Grünwalder Stadion – die Löwen empfangen den Aufsteiger aus dem Ruhrpott zum stimmungsvollen Jahresabschluss in der 3. Liga. In seinen Wirtshaus Weisheiten blickt Bernd Winninger voraus auf die heutige Partie zwischen dem TSV 1860 und Rot-Weiss Essen.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

Worauf muss der TSV 1860 München bei Rot-Weiss Essen besonders aufpassen? Wer sind die Schlüsselspieler in der Elf von Christoph Dabrowski? Findet Michael Köllner den Schlüssel, um die Gäste zu knacken?

In elfeinhalb Minuten klärt Euch Bernd Winninger über die Stärken und Schwächen von RWE auf. Wenn Ihr das Ganze lieber schriftlich wollt, dann sei Euch die legendäre TAKTIKTAFEL ans Herz gelegt.

TSV 1860 – RWE. Die TAKTIKTAFEL vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem letzten Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen Rot-Weiß Essen. Tradition pur im altehrwürdigen Sechzgerstadion an der Grünwalder Straße. Nichts desto trotz ist es ein richtungsweisendes Spiel, das gewonnen werden sollte.

TSV 1860 – RWE lautet das Duell am heutigen Montag. Bevor ich jedoch auf die Mannschaft der Gäste eingehe, möchte ich mich auf diesem Weg für die Genesungswünsche in den Kommentarspalten hier bei den Lesern bedanken. Das war sehr aufbauend und hat mich sehr gefreut.

Nun aber zum Sport. Die von Christoph Dabrowski trainierten Essener haben, seit wieder auf 4-2-3-1 umgestellt wurde, nur ein Spiel verloren. Auswärts in Wiesbaden. Auswärts wurde in diesem System auch nur in Wiesbaden nicht gewonnen. Wir müssen uns auf einen heißen Tanz, gegen eine defensiv kompakt stehende Truppe, die nach vorne sehr viel Dynamik entwickeln kann, einstellen.

Verschiebungen und Linien

Dieses 4-2-3-1 spielt RWE gegen den Ball auswärts relativ konservativ. Das heißt, es wird nicht so hoch gepresst wie in Heimspielen, und auch der Rest der Defensive steht tiefer. Gegen den Ball formiert sich im Pressing, gegen das Positionsspiel des Gegners, zunächst eine 4-3-3-Formation. Aus der heraus versucht man entweder den Gegner zu langen Bällen in die Pressingfallen zu zwingen, oder man sucht den direkten Ballgewinn. Am Abend rechne ich heute eher mit Ersterem. Überspielen die Gegner die Essener Pressinglinie im Positionsspiel verschiebt sich dieses 4-3-3 wieder zum 4-2-3-1. Die schnellen Mittelfeldaußenspieler der Westdeutschen sind beide gelernte Stürmer. Und in der Rückwärtsbewegung ein wichtiger Faktor um defensive Kompaktheit auf den Flügeln herzustellen. Sie halten somit die Möglichkeit, einen Gegner auch dort zu doppeln, offen. Im eigenen letzten Drittel verschiebt sich das 4-2-3-1 gegen den Ball auf ein 4-5-1.

Offensive Verschiebungen erfolgen bei Essen asymmetrisch. Aus dem 4-2-3-1, bei dem der ballnahe Außenverteidiger und der ballferne Mittelfeldaußenspieler asymmetrisch nach vorne Verschieben, entsteht so zunächst ein 3-5-2. Dringt Essen ins letzte Drittel des Gegners ein, sind die exakten Verschiebungen davon abhängig, über welche Seite der Angriff läuft. Beim Flügelspiel formiert sich ganz vorn eine asymmetrische 2-3-Formation. Kommt Essen durchs Zentrum, rücken beide Mittelfeldaußenspieler nach vorn, um als Außenstürmer auf der jeweiligen Halbposition für Gefahr zu sorgen.

Bevor wir zur genauen Spielweise der Essener kommen, hier – wie immer – die wichtigsten statistischen Werte der Essener.

Die wichtigsten statistische Werte von RWE

  • Ballbesitz 47%
  • Passgenauigkeit 77%
  • Defensive Zweikampfquote 63%
  • Flankengenauigkeit 38%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,61

Wie Spielt RWE?

Gegen den Ball

Die Presssinglinie der Essener steht insgesamt meist auf mittlerem Niveau. Zu Beginn einer Partie wird aber auch gerne konsequent hoch angelaufen. Die Höhe der Defensivlinie ist zu Beginn ebenfalls meist mittig angelegt. Sie verschiebt sich mit zunehmender Spieldauer, falls man die gegnerische Offensive gut in den Griff bekommt, nach vorne. Dadurch macht Essen die Räume im Zentrum – je länger die Partie dauert – immer enger und somit das Mittelfeld für den Gegner immer schwerer zu bespielen. Daraus resultieren oft lange Bälle der gegnerischen Mannschaft, die Essens kompakte Hintermannschaft in den meisten Fällen gut verteidigen kann. Zweikämpfe um zweite Bälle verliert Essen in diesen Phasen selten. Die kämpferische Einstellung der Rot-Weißen, jeden Ball zu wollen, und, dass in diesen Situationen oft mit Doppelungen gearbeitet wird, sind Faktoren, die gegen diese Art der Angriffe schwer wiegen. Mit langen Bällen wird es gegen Essen sehr schwer.

Im defensiven Umschaltspiel sind die Spieler der Essener…

a) hellwach

b) schnell wieder auf ihren Positionen, um Angriffe des Gegners abzuwehren

c) sofern sie sich in unmittelbarer Ballnähe befinden, sehr aggressiv mit Versuchen der Rückeroberung des Spielgeräts.

Bei Ballbesitz

Im Positionsspiel bevorzugt es Essen, den Weg zunächst über die Flügel zu wählen, was sich aber während eines Spielzugs auch sehr schnell ändern kann.

Das Überladen einer Seite, um Überzahl herzustellen, ist ein gern gewähltes Mittel der Essener im Spiel nach vorn. Einerseits um einen Mitspieler auf der ballfernen Seite oder im Zentrum zu isolieren und dann per Seitenwechsel oder Diagonalpass ins Zentrum diese Isolation auszunutzen. Andererseits um sich auf der überladenen Seite mit Hilfe der Überzahl auf dem Flügel und in den Halbräumen durchzukombinieren und dann aus der Tiefe heraus zu Flanken. Die kämpferische Einstellung der Essener sorgte in den letzten Spielen auch immer wieder für fortgesetzten Ballbesitz. Dass zweite Bälle nach langem Zuspiel auf eigene Offensivspieler in den Reihen der Rot-Weißen verblieben und so der Angriff fortgesetzt werden konnte, ist ein Verdienst dieser Attitüde.

Schafft man es, Essen von den Flügeln fern zu halten, fehlen den Rot-Weißen oft die Ideen für die richtige Lösung des Problems. Über’s Zentrum kann Essen die Problematik der Offensive häufig nur durch lange Bälle lösen. Was aber bei der Aggressivität, mit der um zweite Bälle gekämpft wird, nicht unbedingt ein Manko sein muss, wenn der Gegner nicht hochkonzentriert und kompakt im Zentrum gegen den Ball steht.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball, ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel, als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner der gern über die Flügel angreift schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach Vorn ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich durch dessen Fehlen für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann der TSV 1860 RWE knacken?

Es wird für den TSV 1860 gegen RWE am Abend wichtig werden, ab der ersten Sekunde vor allem den Kampf voll anzunehmen. Es geht darum 1860%ig lauf-, leistungs-, und kampfbreit zu sein. Das gilt sowohl für die Defensive, der man ja bisher diesbezüglich nicht viel vorwerfen kann, als auch und vor allem für die Spieler, die für Offensive und Spielgestaltung zuständig sind. Hier werden vor allem die Laufbereitschaft und die Verschiebungen im vorderen Mittelfeld, in der Horizontalen, während Angriffe laufen, spielentscheidend sein. Schafft man es, die Dynamik aufrecht zu erhalten und Angriffe ohne großen Tempoverlust zwischen Mittellinie und dem gegnerischen Strafraum zügig und präzise vorzutragen, kann man den hinten kompakt stehenden Essenern gefährlich werden. Mit statischem Offensivspiel wird man gegen Essen aus dem Spiel heraus wenig holen.

Druck hochhalten

Die durch ihre niederlagenlose Serie von sechs Spielen vor Selbstvertrauen strotzenden heutigen Gäste werden sich gegen den TSV 1860 vor 1.500 mitgereisten eigenen Anhängern keine Blöße geben. Essen wird mit harten Mitteln versuchen, das Heft in die Hand zu bekommen. Da wird es in den ersten Minuten der Partie wichtig sein dagegenzuhalten. Die Spieler des TSV 1860 München müssen RWE auch mit kämpferischen Akzenten beeindrucken. Gelingt das und findet man zusätzlich – wie oben beschrieben – gut ins Offensivspiel, muss man den entstehenden Druck so lange aufrecht halten wie möglich. Bevor man selbst nicht mindestens zwei Tore geschossen hat, darf man gegen Essen, so wie diese Mannschaft in den letzten Spielen aufgetreten ist, nicht nachlassen.

Wie das Generieren von Torchancen gelingen kann, ist einerseits oben schon kurz beantwortet. Andererseits sind, aufgrund der eher klein geratenen Innenverteidigung von RWE, nicht nur alle Arten von strafraumnahen Standards ein Mittel, bei dem die Chance auf einen Torerfolg hoch ist. Ebenso können präzise mit Zug gespielte hohe Flanken den Erfolg bringen.

Schaffen es die Sechzger das und das oben genannte zu kombinieren, sollte ein Sieg oder zumindest ein Punkt für den TSV 1860 im Spiel gegen RWE herausspringen.

Schlüsselspieler

Abwehr

Jakob Golz (#1) Sohn von HSV-Torwartlegende Richard Golz. Hütet den Kasten der Rot-Weißen. Und das macht er prächtig. Anfangs der Saison wurde er noch des öfteren von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Mittlerweile hat sich die Essener Defensive stabilisiert. Nach elf Gegentoren in den ersten drei Spielen gab es in den Spielen seither nur noch dreimal mehr als ein Gegentor für die Essener. Golz hat gute Reflexe. Er ist, obwohl er mit 1,87 m zwölf Zentimeter kleiner ist, als sein Vater, absoluter Luftraumbeherrscher innerhalb seines Sechzehners. Kleine Schwächen im eins gegen eins und eine Passgenauigkeit bei langen Abstößen, die etwas höher sein könnte, sind seine Mankos. Im Ranking der Torhüter der 3. Liga kletterte er in den letzten Wochen vom letzten Platz bis auf Rang elf.

Daniel Heber (#14), Kapitän, Abwehrchef, Motivator und Lautsprecher auf dem Platz. Auf dem Boden ist er quasi unüberwindbar. Mit 1,82 m Größe ist er für einen Innenverteidiger allerdings etwas klein geraten. Damit haftet ihm beim Zweikampf in der Luft eine leichte Schwäche an. Die Spieleröffnung teilt er sich mit seinem Kollegen José Enrique Rios-Alonso (#23).

Mittelfeld

Niklas Tarnat (#31), ebenfalls Sohn eines ehemaligen Bundesligaspielers, ist – wie sein Vater – auf der Sechs zu hause. Dort agiert er kompromisslos wenn es gegen den Ball geht, kann aber auch nach vorn durchaus Akzente setzen. Sein Kollege und Nebenmann in der Box-to-Box-Rolle, Björn Rother (#6) sichert dann für ihn ab.

Felix Götze (#24) wirbelt für RWE auf der Zehnerposition. Allerdings ist der gelernte Achter sich nicht zu schade auch gegen den Ball tüchtig zu malochen. Technisch brillant mit exzellentem Passspiel und eine sehr hohen Schussgenauigkeit ausgestattet, ist er einer der Spieler die man auf keinen Fall zur Entfaltung kommen lassen darf.

Sturm

Mit fünf Toren und einer Vorlage ist Ron Berlinski (#9) momentan der Mittelstürmer der Wahl bei den Rot-Weißen. Simon Engelmann, Topscorer in Essen mit sieben Scorerpunkten und ebenfalls Mittelstürmer bevölkert zu Zeit deren Lazarett. Er kuriert einen Sehnenanriss aus. Berlinski hingegen trifft, wenn er von Beginn an spielt, in jedem zweiten Match. Er hat eine Schussgenauigkeit von 52%. Wenn Berlinski am Ball ist muss der gegnerische Torwart also immer einen Einschlag befürchten.

Fazit

Wie in den letzten Wochen auch, kann ich für das Spiel TSV 1860 München – Rot-Weiß Essen nur sagen: “Erwarten wir nichts – hoffen wir auf alles”. Dass das, was Trainer und Fans gerne von der Mannschaft sehen würden, in den letzten Wochen – wenn überhaupt – nur zeitweise auf den Rasen gebracht wurde, dürfte jedem klar sein. Der ein oder andere wird sich auch schwer getan haben, zu erkennen, was der eigentliche Plan im jeweiligen Spiel war. Dass ein Plan vorhanden war, ist aber ebenso klar. Dass die Mannschaft diesen Plan, aus welchen Gründen auch immer, vor allem offensiv nicht umsetzen konnte, haben wir in den letzten Spielen auch sehen müssen.

Was fangen wir nun mit diesen Informationen an? Es wird möglicherweise Zeit Basics wieder in den Vordergrund zu stellen. Im Gegenzug müssten taktische Zwänge, die das Team in der Offensive einschränken, etwas aufgeweicht werden.

Leider kann ich es am Ende nur gebetsmühlenartig wiederholen: Die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg in der Offensive verhält sich direkt proportional zur Spieldynamik, die von der Laufbereitschaft abhängt.

Wenn die Sechzger von Beginn an alle Register ziehen, keinen Ballverlust kampflos akzeptieren, die Dynamik und somit das Matchtempo hochhalten, in jeder Situation konzentriert zu Werke gehen, bin ich mir sicher, dass der TSV 1860 München am Abend drei Punkte im Sack hat.

Lässt man sich aber – wie in den letzten Spielen – zügig den Schneid abkaufen, ist für den TSV 1860 auch gegen die hungrigen und selbstbewussten Kicker von RWE kein Blumentopf zu gewinnen.

So könnte Essen heute Abend auf Giesings Höhen beginnen:

Datenquelle: Wyscout

Der Gegner am 17.Spieltag: Rot-Weiß Essen

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An der Hafenstraße RWE Spruch im Stadion von Rot-Weiß Essen

Am 17.Spieltag ist vor der langen Winterpause Rot-Weiß Essen zu Gast auf Giesings Höhen. Der Aufsteiger kommt mit der Empfehlung von einer langen Serie ohne Niederlagen in das Grünwalder Stadion.

Vorbericht Rot-Weiß Essen: reisefreudige Gästefans

Als bester Aufsteiger geht Rot-Weiß Essen nicht in das Duell mit den Löwen am heutigen Abend (ab 18:60 Uhr im sechzger.de Liveticker). Zu gut ist die Leistung der SV Elversberg, die am Wochenende tatsächlich die Herbstmeisterschaft perfekt machte. Doch das dürfte den allermeisten an der Hafenstraße herzlich egal sein.
Nach 14 Jahren ist RWE endlich zurück in der 3.Liga und liegt solide auf dem 13.Rang. Die Bilanz aus den bisher absolvierten 16 Spielen ist ausgeglichen. Fünf Siege konnte Essen bereits feiern, daneben gab es sechs Mal eine Punkteteilung und fünf Niederlagen. Auffällig ist dabei die Auswärtsstärke des Aufsteigers. In der Fremde sammelte Rot-Weiß Essen bereits elf Punkte – ebenso viele wie die Löwen. Kein Wunder, dass Trainer Christoph Dabrowski mit diesem Fakt vor dem Spiel im Grünwalder Stadion konfrontiert wurde.

Auch überhaupt kommt RWE mit breiter Brust nach Giesing. Seit mittlerweile sechs Spieltagen sind sie ungeschlagen, sammelten dabei 12 Punkte. Neben Auswärtssiegen in Mannheim und Freiburg erkämpfte sich Essen auch ein 1:1 zuhause gegen Dynamo Dresden. Die Löwen dürften also gewarnt sein, Laufkundschaft kommt heute in Giesing definitiv nicht vorbei.
Begleitet werden die Rot-Weißen dabei von 1.500 Gästefans – und das an einem Montagabend. Die Anhänger äußerten zwar nach der Terminvergabe ihren Unmut über den Zeitpunkt unter der Woche, doch der Gästeblock ist trotzdem seit Wochen ausverkauft. Es dürfte das Auswärtsspiel des Jahres für die Fans von Rot-Weiß Essen sein. Insgesamt kann der Aufsteiger auf die beste Unterstützung in der Fremde zurückgreifen. Im Schnitt sind über 2.400 Gäste bei RWE dabei.

Blick auf das Personal

Während die Löwen dringend drei Punkte im Aufstiegskampf benötigen, könnte Essen mit einem Auswärtssieg in München auf Rang 9 springen. Es wäre der vierte Dreier in der Fremde in Folge. Christoph Dabrowski, der wie bereits angesprochen der Trainer an der Hafenstraße ist, hätte dagegen sicher nichts einzuwenden. Seit Juli ist er für die Mannschaft verantwortlich. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen bei Hannover 96 tätig, wo er auch als Spieler aktiv war. Außerdem spielte der 44-Jährige lange Zeit für den VfL Bochum.

Autogrammkarte Christoph Dabrowski Hannover 96 Trainer Rot Weiß Essen
Autogrammkarte von Dabrowski aus seiner Zeit in Hannover

Auf dem Platz muss der Trainer heute unter anderem auf seinen Topscorer verzichten. Simon Engelmann hatte sich einen Sehnenanriss zugezogen und kommt erst wieder 2023 zum Einsatz. Dagegen steht der beste Spieler nach Noten Felix Götze und auch der erfolgreichste Torschütze Ron Berlinski zur Verfügung. Berlinski erreichte nach dem Auswärtsspiel in Mannheim Bekanntheit, da er den Ball nach dem Zusammenstoß zweier Mannheimer in das Tor schoss und in der Folge von Kapitän Seegert zwei Mal umgeschubst wurde. Er hat fünf der insgesamt 23 Essener Tore erzielt.

Wie sich Rot-Weiß Essen also beim weitesten Auswärtsspiel der ganzen Saison gegen den TSV 1860 München, zeigt sich heute abend. Schon so ist die Freude an der Hafenstraße groß, nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern zu müssen. Drei weitere Punkte könnten eine gute Hinrunde für den Aufsteiger veredeln.

Sechzig um Sieben: Jahresabschluss mit 1860 – Rot-Weiß Essen

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Heute abend ertönt im Jahr 2022 ein letztes Mal der Anstoßpfiff im Grünwalder Stadion. Der TSV 1860 München trifft auf Aufsteiger Rot-Weiß Essen. Die Vorberichterstattung lief am Wochenende bereits an und wird heute im Laufe des Tages vervollständigt. Zahlreiche Teams der Löwen waren hingegen bereits im Einsatz. Alle News vom Wochenende gibt es nun im gewohnten Überblick.

Vorberichterstattung TSV 1860 – RW Essen

Die Löwen und Rot-Weiß Essen beschließen heute das Fußballjahr 2022 in der 3.Liga im Grünwalder Stadion. Als Experte wird Sascha Mölders bei MagentaSport zu Gast sein. Felix Weber hingegen äußerte sich bei sechzger.de bereits vor Anpfiff und glaubt an einen Löwen-Sieg. Taktisch analysieren wird Bernd Winninger mit Rot-Weiß Essen endlich wieder den Gegner des TSV 1860 München. Er hat die Taktiktafel für die heutige Mittagszeit angekündigt.

In der Löwenrunde am Freitag prangerte Trainer Michael Köllner unterdessen an, dass ” irgendwelche Insider irgendwelche Informationen” nach außen geben würden. Zuvor hatte Geschäftsführer Günther Gorenzel auf Medienberichte reagiert und ein mögliches Ultimatum für Köllner in das Reich der Fabelwesen verwiesen.
Die Gäste, die von zahlreichen Fans begleitet werden, sind besonders in der Fremde außerordentlich gut unterwegs. Unter anderem die Punkteausbeute bei den Auswärtsspielen war ein Thema, mit dem Christoph Dabrowski bei der Presserunde vor dem heutigen Abendspiel konfrontiert wurde.

Die wichtigsten Informationen für die Löwenfans hat der TSV 1860 bereits wie gewohnt veröffentlicht.

Ex-Löwe Dressel im Interview

Ein ehemaliger Spieler des TSV 1860 befindet sich hingegen bereits in der angesprochenen Winterpause. Mit einem Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig hat Hansa Rostock unter Patrick Glöckner das Fußballjahr 2022 aus Sicht der Hanseaten beendet. Auch im 17.Spiel stand Dennis Dressel dabei in der Startaufstellung. Über seinen Wechsel nach Norddeutschland und seine persönliche Zukunft spricht er im sechzger.de-Interview.

U21 siegt, U19 holt wichtigen Punkt

Die zweite Mannschaft der Löwen hat am Wochenende den nächsten 3:2-Sieg bejubelt. Gegen den SV Erlbach war einmal mehr Kevin Goden ein Garant für die nächsten drei Punkte in der Bayernliga Süd. Pause ist für das Team von Trainer Frank Schmöller derweil erst in zwei Wochen angesagt.

Auch die U19 blickt zufrieden auf das letzte Spiel zurück. Gegen den Tabellenzweiten der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest konnten die Junglöwen einen Punkt erzielen.

Neues vom e.V.

In der Abteilung Golf ist die Abteilungsleitung neu zu besetzen. Die Löwen suchen daher nach Interessenten, die verschiedene Positionen besetzen und ein Ehrenamt ausüben möchten.

Im Shop sind neue Prints erhältlich, die die heimische Wohnung oder das Büro verschönern können.

Punkte bei Sechzig III & IV, Jubel bei den Frauen

Der TSV 1860 III hat das Spitzenspiel gegen den SC München für sich entschieden. Kurzzeitig lagen die Löwen damit an der Tabellenspitze, wurden nachmittags jedoch wieder vom FC Bosna i Hercegovina überholt. Dieser siegte klar und deutlich mit 6:0 gegen die zweite Mannschaft des TSV Trudering.
Die vierte Mannschaft des TSV 1860 hat sich dagegen in einer torreichen Partie mit einem Unentschieden vom FC Anadolu Bayern getrennt. Auf beiden Seiten erzielte jeweils ein Spieler drei Treffer.

Ohne Einsatz waren die Löwinnen am Wochenende, freuen konnten sie sich trotzdem. Durch ein Remis der Konkurrenz konnten sie die Herbstmeisterschaft feiern.

Groundhopper-Format von MagentaSport beim TSV 1860

Im Gespräch mit Stefan Lex, Löwenfan Michael Frankl sowie Stefan Schneider und Daniel Bierofka sorgt MagentaSport-Moderator Alexander Klick für etwas mehr als 18:60 Minuten gelungene Unterhaltung. Das Grünwalder Stadion steht dabei natürlich im Mittelpunkt der Aufnahmen.

News aus der 3.Liga

Der 16.Spieltag

Bis auf die Löwen haben alle Mannschaften ihr letztes Ligaspiel im Jahr 2022 bereits hinter sich gebracht. Elversberg konnte dabei ebenso gewinnen wie Saarbrücken und Ingolstadt. Die Löwen belegen damit aktuell Rang 6, können mit einem Sieg heute abend allerdings auf Rang 3 überwintern. Im Tabellenkeller finden sich die Aufsteiger Oldenburg und Bayreuth, außerdem Aue sowie der SV Meppen. Der FCE feierte am Freitag immerhin einen wichtigen Auswärtssieg.

3.Liga mit 22 Mannschaften?

Meister müssen aufsteigen” – diese Devise gilt als einer der Grundforderungen bei einer neuerlichen Diskussion um die aktuell gültige Aufstiegsregelung der Regionalligen in den Profifußball. Auf Anstoß zahlreicher Vereine soll diese nun noch einmal überdacht werden. Eine für alle zufriedenstellende Lösung scheint dabei jedoch bisher nicht in Sicht. Zuletzt wurde eine Aufstockung der 3.Liga auf 22 Mannschaften ins Spiel gebracht.

Neuer Aufsichtsrat und Präsident beim FCE

Kurz nach dem Auswärtssieg bei Borussia Dortmund II fand im VIP-Raum des Erzgebirgsstadions eine zukunftsweisende Versammlung statt. Rund 700 Mitglieder wählten neben einem neuen Aufsichtsrat auch einen neuen Präsidenten. Die Wahl konnte Roland Frötschner für sich entscheiden. Uwe Leonhart, Bruder von Ex-Präsident Helge Leonhardt, ist hingegen nur als Nachrücker für den Aufsichsrat vorgesehen. Außerdem konnten die Veilchen von erfreulichen Zahlen für die vergangenge Saison in der 2.Bundesliga berichten. Rund eine Million Euro Gewinn wurden erwirtschaftet.

Kusic fehlt Zwickau bis zum Saisonende

Der FSV Zwickau muss den Rest der Saison ohne Filip Kusic auskommen. Der 26-Jährige zog sich bereits in der Englischen Woche im Duell mit Waldhof Mannheim einen Kreuzbandriss zu und fällt daher langfristig aus.

Groundhopper TSV 1860: MagentaSport zu Gast in Giesing

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Grünwalder Stadion Luftaufnahme

Die Beitragsserie Groundhopper von MagentaSport mit Moderator Alexander Klich war in Giesing beim TSV 1860 München zu Gast. Neben Löwenfan Michael Frankl äußern sich auch der ehemalige Stadionsprecher Stefan Schneider, Ex-Trainer Daniel Bierofka und Kapitän Stefan Lex.

TSV 1860 München bei Groundhopper von MagentaSport im Fokus

Alexander Klich war bereits bei einigen Drittligisten zu Gast. Unter anderem zählen dazu Waldhof Mannheim, Dynamo Dresden oder der 1.FC Magdeburg, der mittlerweile eine Liga höher anzutreffen ist. Keine der Sendungen aus der Groundhopper-Serie ist allerdings im Ansatz so umfangreich wie die, die beim TSV 1860 München entstand und mittlerweile seit drei Tagen online zu finden ist. Etwas mehr als 18:60 Minuten spricht der Moderator mit vier Protagonisten aus dem Umfeld des TSV 1860 München. Die Aufnahmen beginnen dabei mit Stefan Lex, der gemeinsam mit Klick das Grünwalder Stadion einmal umrundet. Hinter der Gästetribüne fährt dann Yannick Deichmann hupend vorbei und sorgt so für heitere Stimmung.

Im Anschluss werden Stefan Schneider und Daniel Bierofka, der nur selten in den letzten drei Jahren zu Gast bei den Löwen war, befragt. Er erinnert sich an schöne Zeiten beim TSV 1860 München. Doch es gab auch Kapitel, die nicht im Sinne des ehemaligen Trainers waren. Schneider hingegen wird vor allem zum Absturz in die Regionalliga und damit dem Grundstein für die Rückkehr nach Giesing befragt. Für den langjährigen Stadionsprecher war der Wechsel in das Grünwalder Stadion der richtige Schritt.

Wer krank ist, wird daheim am schnellsten gesund. Also war das die einzige Alternative, da oben am Giesinger Berg weiter zu machen.

Auch die Fansicht kommt im Format Groundhopper nicht zu kurz, stellvertretend für die Anhänger des TSV 1860 München äußert sich Michael Frankl. Er begleitet Klich entlang der Tegernseer Landstraße und berichtet über den Alltag an einem Spieltag, unter anderem die Menschentrauben vor dem Trepperlwirt oder die zahlreichen Aufkleber am Riffraff.

Auf dem Sofa: TSV 1860 Frauen feiern Herbstmeisterschaft

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Frauen Tsv 1860 Aufhofen Testspiel Löwinnen

Die Frauen des TSV 1860 München dürfen sich seit heute über die Herbstmeisterschaft in der Kreisklasse freuen. Grund dafür ist ein Unentschieden der Konkurrenz.

Nach Aufstieg: Frauen des TSV 1860 feiern Herbstmeisterschaft

Was haben die SV Elversberg und die Löwinnen gemeinsam? Mehr, als man im ersten Moment denkt! Beide führen in der Liga die Tabelle als Aufsteiger an – und mehr noch: beide feiern an diesem Wochenende die Herbstmeisterschaft. Die meisten Tore im Ligabetrieb haben beide Teams übrigens ebenfalls vorzuweisen.

Die Löwinnen hatten am vergangenen Sonntag bereits ihr letztes Spiel vor der Winterpause absolviert. Gegen den TSV Hohenbrunn-Riemerling gab es einen Auswärtssieg zu feiern. Am heutigen 9.Spieltag hatten die Frauen des TSV 1860 München dann spielfrei, die Herbstmeisterschaft durfte allerdings trotzdem gefeiert werden. Grund dafür ist das Unentschieden zwischen der Spielgemeinschaft SV Sentilo-Blumenau / SV Pullach und dem DJK Pasing. Die Partie endete mit einem 1:1-Unentschieden. Obwohl Sentilo-Blumenau/Pullach noch drei Spiele weniger als die Frauen des TSV 1860 absolviert hat, sind die Löwinnen damit uneinholbar vorne. Aus acht Spielen stehen sieben Siege sowie eine Niederlage zu Buche – gegen eben jene (SG) SV Sentilo-Blumenau / SV Pullach.

Als Aufsteiger an der Tabellenspitze zu überwintern ist also nicht nur Elversberg vergönnt, sondern auch den Löwinnen. Im Gegensatz zu einem Einbruch bei den Saarländern erhoffen sich die Löwenfans eine ebenso erfolgreiche Rückrunde und womöglich direkt den nächsten Aufstieg für die Löwinnen. Das erste Ligaspiel im neuen Jahr findet erst Mitte April statt.

Titelbild: Löwenmagazin

TSV 1860 IV mit Unentschieden beim FC Anadolu Bayern

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FC Anadolu Bayern TSV 1860 München IV Kreisklasse 3 Heliosch

Die vierte Mannschaft des TSV 1860 München hat sich am heutigen Sonntag mit einem Unentschieden vom FC Anadolu Bayern getrennt. Nach Rückstand drehten die Giesinger zunächst die Partie, konnten am Ende aber trotzdem nur einen Punkt mitnehmen.

FC Anadolu Bayern – TSV 1860 München IV 3:3 (1:2)

Nachdem die dritte Mannschaft ausnahmsweise bereits zuvor im Einsatz war und dabei erneut drei Punkte bejubeln durfte, traf der TSV 1860 IV in der Kreisklasse 3 Heliosch am 13.Spieltag auf den FC Anadolu Bayern. Insgesamt fielen bei der Partie sechs Tore, für die insgesamt nur zwei Spieler verantwortlich waren.
Zunächst erzielte Mehmet Ayvaz kurz nach dem Anpfiff die Führung für die Gastgeber (5.), die jedoch kurze Zeit später durch Abdou Jarmaine auf Seiten der Löwen ausgeglichen werden konnte (14.). Er war es auch, der vor der Pause für die weiß-blaue Führung sorgte (34.).

Kurz vor der 60.Minute erhöhte der TSV 1860 dann gegen Anadolu Bayern auf 1:3, natürlich trug sich auch hier Jarmaine in die Torschützenliste ein. Doch zum Auswärtssieg sollte es leider nicht reichen. Erst erzielte Ayvaz per Elfmeter den Anschlusstreffer (72.), eher er wenig später egalisierte und damit auch den Endstand herstellte (77.). Mit 22 Toren ist er übrigens der Top-Torjäger der Liga.

Die Löwen liegen damit auf Platz 5 der Kreisklasse und haben vor der Winterpause noch zwei Spiele vor der Brust. Kommende Woche sind sie beim Tabellenvorletzten TSV Gräfelfing II zu Gast, Anpiff ist am Samstag um 16:30 Uhr.

3. Liga am Sonntag: Waldhof Mannheim punktet in Oldenburg

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Vfb Oldenburg Waldhof Mannheim

Zuhause ist der Waldhof in der laufenden Saison eine Macht, auswärts hängen die Mannheimer ihren Erwartungen weit hinterher. Auch beim zuletzt kriselnden Aufsteiger VfB Oldenburg gab es für Waldhof Mannheim keinen Sieg. Durch ein spätes Tor entführte das Team von Christian Neidhart immerhin einen Punkt aus dem hohen Norden.

VfB Oldenburg – Waldhof Mannheim 1:1 (1:0)

Beide Tore des Tages erzielt und doch nur einen Punkt geholt. Der SV Waldhof Mannheim lief in Oldenburg lange einem Rückstand nach, kam aber kurz vor dem Ende noch zum Ausgleich. Nachdem Kapitän Marcel Seegert kurz vor der Pause per Eigentor für die Führung der Gastgeber sorgte (41.), glich Bentley Baxter Bahn erst in der 87. Minute für den Waldhof aus.

Tore:
1:0 Seegert (41., Eigentor)
1:1 Bahn (87.)

Viktoria Köln – SpVgg Bayreuth 2:1 (0:1)

Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Ex-Löwe Markus Ziereis den Führungstreffer für die Oldschdod am Kölner Höhenberg. Mit Jann George, Moritz Heinrich und Nicolas Andermatt standen drei weitere ehemalige Spieler des TSV 1860 im Aufgebot, Felix Weber hingegen war nicht dabei.

Direkt nach dem Seitenwechsel holte sich der Bayreuther Zejnullahu Gelb-Rot ab, die Gastgeber agierten also in der Folge in Überzahl. Diese nutzten die Rheinländer in der 68. Minute, als Sontheimer zum 1:1 einnetzte. Nur eine Minute später der nächste Nackenschlag für die Gäste: Diesmal setzte Handle den Kollegen Stehle in Szene und der traf zum 2:1. Spiel gedreht innerhalb weniger Sekunden! Dabei blieb es bis zum Ende und so musste die Oldschdod die Heimreise ohne Punkte antreten.

Tore:
0:1 Ziereis (45.+1)
1:1 Sontheimer (68.)
2:1 Stehle (69.)

Gelb-Rot: Zejnullahu (47., Oldschdod)

Viktoria Köln Spvgg Bayreuth Oldschdod
Ex-Löwe Markus Ziereis traf für die Oldschdod bei Viktoria Köln

Bilder: liga3-news.de (Titelbild) & privat

Dritte des TSV 1860 gewinnt Spitzenspiel beim SC München

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SC München TSV 1860 Dritte

Nachdem die 3. Mannschaft der Löwen bereits Tabellenführer FC Bosna i Hercegovina schlug, gewannen sie heute auch das nächste Spitzenspiel. Beim SC München setzte sich die Dritte des TSV 1860 mit 3:1 durch.

Dritte des TSV 1860 gewinnt beim SC München

Vor 70 Zuschauern auf der Bezirkssportanlage Agilolfingerstraße tasteten sich beide Teams zu Beginn ab, ehe die Löwen für den ersten Volltreffer sorgten. In der 36. Minute brachte Julian Schleich Münchens große Liebe mit 0:1 in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen, doch kurz nach dem Seitenwechsel glich Bent Mildner für die Gastgeber aus (49.).

Das bessere Ende hatte jedoch Sechzig auf seiner Seite. Zunächst sorgte Diego Hones für das 1:2 (74.), ehe Peter Lettenbauer in der 86. Minute den Deckel drauf machte. Herzlichen Glückwunsch zum wichtigen Auswärtssieg!

Durch den Sieg beim SC München übernimmt die Dritte des TSV 1860 vorerst die Tabellenspitze der Kreisklasse. Mit einem Sieg heute Nachmittag kann der FC Bosna i Hercegovina allerdings wieder an den Löwen vorbeiziehen, hat dann jedoch ein Spiel mehr absolviert als der TSV.

SC München TSV 1860 Dritte
Sonntag Vormittag in Giesing – Derbysieg für die Löwen