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Sechzig um Sieben: TSV 1860 auch nach fünf Spielen ungeschlagen

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Urlaubszeit bei sechzger.de – weiterhin befinden sich viele Redakteure in einer wohlverdienten Pause. Das merkt man entsprechend auch bei unserer Berichterstattung. Wir hoffen aber, dass unsere Leser in dieser Nachsicht mit uns haben. Zurück zu den erfreulichen Dingen: der TSV 1860 hat sich gegen den Halleschen FC durchgesetzt und grüßt folgerichtig weiterhin von der Tabellenspitze. Heute findet ihr die Meldungen des Wochenendes zusammengefasst zum Start in den Tag bei Sechzig um Sieben.

BVB II muss auch gegen die Löwen umziehen

Es hatte sich schon etwas angedeutet und nun ist es bestätigt. Der TSV 1860 wird gegen Dortmund II nicht im Stadion Rote Erde spielen können. Die Umbauarbeiten dauern weiterhin an und verhindern einen Punktspielbetrieb im Oktober. Wo der BVB dann gegen die Löwen antreten wird, ist noch nicht klar.

Toto-Pokal: Heute wird ausgelost

Beim BFV wird heute mittels Auslosung bekannt gegeben, auf wen der TSV 1860 im Achtelfinale des Toto-Pokals treffen wird. Die Mannschaften wurden dabei in verschiedene Töpfe aufgeteilt. Welche Gegner möglich sind, könnt ihr hier lesen.

TSV 1860 siegt gegen den Halleschen FC

Durch Tore von Kobylanski, Deichmann und Boyamba haben die Löwen am Freitagabend den Halleschen FC besiegt. 3:1 zeigte die Anzeigetafel im Grünwalder Stadion nach 90 Minuten zur Freude der Löwenfans an. Das Spiel zeigte einmal mehr die neue Reife der Mannschaft auf. Unter anderem entglitt der Mannschaft nach dem Anschlusstreffer der Gäste die Partie nicht, sondern sie konnte kurz danach wieder einen Zwei Tore-Vorsprung herausspielen. Die Konkurrenz ließ erneut Punkte liegen, sodass momentan Elversberg der ärgste Verfolger der Löwen ist. Auf Dynamo Dresden hat der TSV 1860 beispielsweise bereits neun Punkte Vorsprung.

Weiter geht es am kommenden Samstag bei Viktoria Köln ab 14:00 Uhr. Das Spiel wird im Free-TV übertragen.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Halle

Seit Samstagmittag standen die Giesinger Gedanken auf Platz 1 der Artikel, was wieder zur ausgiebiger Aktivität im Kommentarbereich führte. Fast rundum zufrieden kann man mit den Löwen momentan sein. Auch das gemeinsame Gedenken von 15.000 Zuschauern war ein schöner Moment. Zu guter Letzt hat es dieses Mal auch der Schiedsrichter mit seiner Leistung in die Giesinger Gedanken geschafft.

News aus der 3.Liga

Der 5.Spieltag

Die Löwen haben bekanntlich vorgelegt, doch was hat die Konkurrenz gemacht? Am Samstag gab es insgesamt sechs Spiele. Essen konnte dabei gegen Ingolstadt einen Punkt holen, außerdem verlor Dresden zuhause gegen Elversberg. Gestern konnte sich Oldenburg gegen Verl durchsetzen und feierte damit den ersten Sieg in der 3.Liga. Darüber hinaus gewann Duisburg klar in Meppen (inklusive Torwart-Tor).
Heute abend empfängt Zwickau zum Abschluss des Spieltags dann noch die Spielvereinigung aus Bayreuth. Die Ergebnisse in der Übersicht:

Saarbrücken – Aue 0:0
Freiburg II – Viktoria Köln 1:0
Wiesbaden – Osnabrück 1:1
Essen – Ingolstadt 2:2
Mannheim – Dortmund II 2:1
Dresden – Elversberg 2:3
Oldenburg – Verl 1:0
Meppen – Duisburg 0:3

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen den Halleschen FC

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Choreo Alle Für Moritz Verstorbener Löwenfan Beim Spiel TSV 1860 München Hallescher FC

Die Löwen holen tatsächlich auch im fünften Saisonspiel drei Punkte und führen die Tabelle nach dem Spieltag weiter an – ganz egal, was die Konkurrenz am Wochenende noch für Ergebnisse erzielen wird. Löwenfan Moritz wurde von der Westkurve würdig verabschiedet – ein wieder einmal schönes Heimspiel in Giesing.

Spiel im Liveticker – der Schockmoment beim 2:1

Ich war gestern leider verhindert und nicht persönlich im Grünwalder Stadion anwesend. Daher griff ich – wie viele andere Löwenfans auch – auf unseren Liveticker zurück und schielte immer mal wieder mit einem Auge auf die Ereignisse in Giesing. Das las sich alles sehr gut, dann fiel auch noch ein schönes Tor für den TSV 1860 München. So kann es weitergehen dachte ich mir und so kam es ja auch. Yannick Deichmann erhöhte für die Löwen, wenn auch die Entstehung ein wenig glücklich war. Schwamm drüber, das 2:0 zählte und die nächsten drei Punkte waren zum Greifen nah. Zufrieden stoß ich mit einem Kumpel auf die Löwen an, um dann beim nächsten Blick in den Ticker den Anschlusstreffer zu registrieren.

Die logische Konsequenz war nun mindestens noch der Ausgleichstreffer dachte ich mir, ohne die Partie im Fernsehen zu verfolgen. Typisch Sechzig halt – doch die Löwen belehrten mich eines Besseren. Nur wenige Minuten später verwandelte Boyamba einen Foulelfmeter zum 3:1 und markierte damit den Endstand. Vielleicht ist es das neue “Typisch Sechzig”, das in dieser Saison auch Spiele wie gestern abend, gegen Oldenburg oder Verl gewinnt. Das sieht sportlich alles wirklich gut aus momentan. Nächsten Samstag geht es nach Köln, dann werde ich wieder live verfolgen können, ob es nach sechs Spieltagen 18 Punkte auf dem Konto sein werden.

Schiedsrichter völlig überfordert

Der junge Unparteiische Steven Greif trug gestern leider einen unrühmlichen Teil zum Spiel bei. Schon der kicker schreibt in seinem Spielbericht von einer “sehr zerfahrenen Partie“. Der Liveticker platzte förmlich vor Grafiken mit gelben Karten, auch gelb-rot und rot vergab der Schiedsrichter am gestrigen Abend. Normalerweise bin ich kein Freund davon, den Fehler beim Unparteiischen zu suchen oder seine Leistung offen anzuprangern, doch die Berichterstattung im Liveticker sowie eine Vielzahl an Kommentaren lassen keinen anderen Schluss zu. Steven Greif war komplett überfordert und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Vielleicht aber hatte er auch einfach nur einen schlechten Tag – zum Sieg für den TSV 1860 hat es zumindest trotzdem gereicht.

Alle für Moritz!

Auch zur Geschichte des Spiels gegen den Halleschen FC gehört der tragische Tod von Moritz. Der 36-Jährige war vergangenes Wochenende bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die Hilfe, die der Familie seitdem zu teil kommt, berührt mich wirklich. Aus allen Ecken sagen Löwenfans, Sponsoren und viele mehr ihre Unterstützung zu. Es ist so schön zu sehen, welch positive Wucht dieser Verein – unser Verein! – entfalten kann, wenn es wirklich darauf ankommt. Die Westkurve gedachte dem Löwen mit einer Choreo und auch die Gäste aus Halle hatten ein Spruchband für Moritz im Gepäck. Die Mannschaft schenkte ihm drei Punkte an diesem Abend. Ruhe in Frieden!

Spruchband Hallescher FC TSV 1860 München Für Löwenfan Moritz

(Vereins)Politik aus dem Stadion verbannen?

Es könnte wirklich alles so schön sein. Die Löwenfamilie hält zusammen und hilft einer Familie mit vier Kindern. Man rückt zusammen, wenn es wirklich darauf ankommt. Sportlich läuft es wie auf Schienen, die Löwen sind momentan von niemandem zu stoppen. Doch Kritikpunkte gibt es auch in diesen Zeiten, die sich eher abseits des Spielfelds abspielen. Wir haben den Fokus wieder merklich auf den Sport gerichtet und dafür auch schon zahlreiche wohlwollende Kommentare geerntet. Doch immer wieder kommen Fragen aus einer ganz bestimmten Ecke und zielen auf eine ganz bestimmte Antwort ab. Michael Köllner erfüllte diesen Wunsch in der Pressekonferenz vor dem Spiel wieder einmal. Politik – und damit auch die Vereinspolitik – solle doch bitte nicht im Stadion stattfinden. Ein frommer Wunsch, bei dem nicht nur ich lediglich mit dem Kopf schütteln kann.

Wenn man bei den Löwen an Glaubwürdigkeit gewinnen möchte, muss es endlich mal eine Ansage geben. Sonst verliert man zunehmend an Glaubwürdigkeit und ein echtes Gemeinsam wird es nicht geben können. Vielleicht wäre es ein Anfang auf den Pressekonferenzen nur noch Fragen zum Sport zuzulassen. Denn in diesem Fachbereich passt Michael Köllner einfach wie die Faust aufs Auge zu den Löwen, da sind wir uns denke ich alle einig.

Den nächsten drei Punkten steht nichts im Wege. Weiter so, Löwen! Ihr macht uns gerade eine große Freude.

TSV 1860 München – Hallescher FC – Videos von der Atmosphäre

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TSV 1860 - Halleschwer FC

TSV 1860 München – Hallescher FC, Saison 2022/23 – Atmosphäre im Stadion

Der TSV 1860 München hat den Halleschen FC mit 3:1 geschlagen. Hier stellen wir im Laufe des Tages noch Videos von der Atmosphäre im Stadion ein. Anfangen möchten wir mit einem schönen Moment. Den Torjubel der Westkurve zum 3:1. Dadurch, dass dieses Tor ein Elfmeter war hatten wir die Möglichkeit diesen Moment einzufangen.

Wildes Kartenspiel in Giesing – 1860 siegt 3:1 gegen Halle

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Der TSV 1860 geht nach einem wilden Spiel mit vielen Karten mit 3:1 als Sieger gegen Halle vom Platz.

Chroeo und Schweigeminute für Moritz

Zu Beginn der Partie gab es noch eine Schweigeminute sowie eine rührende Choreographie für den tragisch verstorbenen Löwenfan Moritz.

Dominant und selbstbewusst

Die Elf von Michael Köllner trat mit Greilinger für den verletzten Steinhart als Linksverteidiger auf, Tallig rückte ins Mittelfeld. Lakenmacher blieb zunächst draußen, Skenderovic wurde mit dem Startelfplatz für sein Last-minute-Tor gegen Verl belohnt.  Die Löwen traten von Beginn an selbstbewusst auf und wollten zeigen, dass sie zurecht Tabellenführer sind.

Ab Minute 27 in Überzahl

Ab der 27. Minute warder TSV 1860 gegen die Elf aus Halle in Überzahl. Deniz vom Halleschen FC flog nach Foul an Lex mit Gelb-Rot vom Platz. Insgesamt vertretbar, jeoch ließ bereits diese Entscheidung mangelndes Fingerspitzengefühl beim Unparteiischen Steven Greif erkennen, welches sich wie ein roter (pfui!) Faden durch das Spiel ziehen sollte. Am Ende sollten 15 (!) gelbe und eine glatt Rote Karte zu Buche stehen.

Traumtor zur Führung

In der 34. Minute jubelten dann die Blauen: nach Lex-Rückgabe nahm Kobylanski die Kugel direkt und hämmerte sie ins Netz. Ein Traumtor! Bis zur Pause passierte bis auf weitere gelbe Karten recht wenig.

Rot gegen Rieder – und dann das 2:0

In Halbzeit zwei und einige gelbe Karten später flog Tim Rieder nach einer gestreckten Grätsche mit glatt Rot vom Platz. Hart, aber insgesamt vertretbar – auch hier hätte man mit mehr Fingerspitzengefühl anders entscheiden können. Wenige Minuten und einige gelbe Karten später (61.) jubelten die Löwen erneut: der sehr starke Boyamba schickte Deichmann traumhaft mit einem langen Flachpass in die Spitze, der spielte Torwart Gebhard aus und schob die Kugel ins leere Tor – nein eben nicht! Deichmanns geschobener Schuss war zu sanft und konnte geklärt werden, kurz vor der Auslinie holte er den Ball nochmal, schoss den Retter an und der Ball landete im Tor.

Halle mit dem 1:2 und Boyamba mit der Entscheidung

Einige gelbe Karten später dann aus dem Nichts der Anschluss für die Hallenser. Bolyki flog nach einer Hereingabe schön herein und köpfte die Kugel in die Maschen (74′). Die Partie drohte in den Köpfen der Fans noch zu kippen, aber einige gelbe Karten später wurde Boyamba (wohl) im Strafraum gefoult und es gab Elfmeter (und natürlich Gelb). Der Gefoulte schoss selbst und traf zum 3:1 (79′).

Einige gelbe Karten später war dann Schluss und die Löwen bejubelten den 5. Sieg in Folge und den unangefochtenen Tabellenplatz 1!

Hier der Liveticker zum Nachlesen!

Liveticker: TSV 1860 München – Hallescher FC (5.Spieltag)

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Sechzger.de Liveticker 1860 München Hfc

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 5. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem Halleschen FC!

Nach vier Spieltagen grüßen die Löwen von der Tabellenspitze – und das soll auch möglichst weiterhin so bleiben. Der Hallescher FC ist beim TSV 1860 zu Gast, der Liveticker von sechzger.de begleitet die Partie mit zahlreichen Bildern aus dem Viertel sowie aus dem Stadion.

 

Aufstellung:
1 Hiller – 11 Greilinger, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 22 Lannert (45. Willsch) – 6 Rieder – 20 Deichmann, 7 Lex (C) (78′ Vrenezi), 10 Kobylanski (45. Boyamba), 8 Tallig (66. Moll) – 14 Skenderovic (45. Lakenmacher)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 5 Moll, 9 Vrenezi, 13 Freitag, 17 Wein, 19 Lakenmacher,  25 Willsch,  33 Boyamba

Tore:
1:0 Kobylanski (34′), 2:0 Deichmann (61′), 2:1 (Bolyki, 74′), 3:1 (Boyamba, E, 79′)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 fällt Marcel Bär bekanntermaßen länger aus. Auch Phillipp Steinhart, Semi Belkahia und Nathan Wicht werden den Löwen gegen den Halleschen FC fehlen.

Die Gäste müssen auf Lindenhahn (verletzt), Kreuzer und Kapitän Nietfeld (beide Rotsperre) verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Hallescher FC außer im Liveticker noch verfolgen?

15.000 Zuschauer werden das Spiel live im Grünwalder Stadion verfolgen, wovon mehrere hundert aus Halle anreisen werden. Im Vorfeld hatte es Kritik bezüglich der Ticketpreise gegeben.

Verzichten müssen die Löwenfans auf eine kostenlose Übertragung. Nach drei Spielen in Serie wird es heute kein Free-TV Angebot geben. Dafür werden die nächsten beiden Partien des TSV 1860 wieder übertragen.

Allerdings ist die Begegnung bei MagentaSport verfügbar (Fernsehen und Online-Stream). Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Das Löwenradio ist heute auch wieder dabei. Gilbert Kalb und Jan Mauersberger sind pünktlich zum Anpfiff live für euch auf Sendung.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Auslosung im Toto-Pokal

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SV Rödelmaier TSV 1860 Fotogalerie

Am kommenden Montag werden die Achtelfinalspiele im bayerischen Toto-Pokal ausgelost. Nach dem souveränen 8:0-Sieg am vergangenen Dienstag in Feuchtwangen warten die Löwen auf ihren nächsten Gegner. Der Bayerische Fußball-Verband hat nun bekannt gegeben, dass nur nur mehr zwei Gruppen gibt, die nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilt wurden: einen Süd- und einen Nord-Lostopf. So besteht die Möglichkeit, dass es auch zu einem Duell zwischen dem TSV 1860 und dem FC Ingolstadt kommen könnte. Die Auslosung im Toto-Pokal wird also spannend.

Nur mehr zwei Bayernligisten sind mit dem SV Schalding-Heining im Süden und dem ATSV Erlangen im Notden sind im Toto-Pokal vertreten. Diesen beiden Vereinen wird zunächst ein Gegner zugelost. Danach wird aus den verbliebenen Regionaligisten und Drittligisten die restlichen Partien ausgelost. Die Begegnungen werden am Dienstag, 6. September, ausgetragen.

Wer die Auslosung im Toto-Pokal live verfolgen will, kann dies am Montag ab 17 Uhr tun. Dann überträgt der BFV auf seinem YouTube-Kanal die Ziehung.

 

TSV 1860 – Hallescher FC: die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel TSV 1860 München – Hallescher FC. André Meyer, Trainer der Hallenser, hat in den ersten drei Spielen auf eine Dreier- respektive Fünferkette gesetzt. Nach dem doppelten Platzverweis gegen Freiburg für die beiden Verteidiger Nietfeld und Kreuzer hat er im letzten Spiel auf Viererkette umgestellt und damit gegen Oldenburg zum ersten Mal in dieser Saison ein Spiel gewonnen.

TSV 1860 gegen Hallescher FC heißt es also am heutigen Freitagabend. Mit Halle kommt ein angeschlagener Gegner ins Grünwalder Stadion, der soeben einen Lucky Punch gelandet hat. Obwohl Halle die ersten Spiele mit einer Dreierkette hat agieren lassen, rechne ich damit, dass André Meyer im Sechzgerstadion auf die gegen Oldenburg erfolgreiche 4-2-3-1 Formation setzen wird. Es fehlen nicht nur die Alternativen, um eine stabile Dreierkette herzustellen. Das Fehlen von Kapitän und Abwehrchef Nietfeld sowie Außenverteidiger Kreuzer wiegt insgesamt schwer. Außerdem, um das Plädoyer für die 4-2-3-1 Formation abzuschließen: warum sollte er eine Formation ändern die – wenn auch etwas glücklich – im letzten Spiel erfolgreich war?

Bevor ich genauer auf das Spiel der Hallenser eingehe, die wichtigsten Statistiken des HFC.

Statistische Werte des HFC

  • Ballbesitz 48%
  • Passgenauigkeit 78%
  • Defensive Zweikampfquote 57%
  • Flankengenauigkeit 23%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 10,44

Wie spielt Halle?

Offensive

Im Positionsspiel versucht Halle im Aufbau strukturiert vorzugehen. In den meisten Fällen ist dieser Versuch aber zu statisch. Dadurch hat der Spieleröffner selten eine gute Anspielstation im Mittelfeld, was zu langen Ballstafetten innerhalb der eigenen Abwehrreihen führt und sehr häufig mit einem langen Ball nach vorne endet. Mit mehr Bewegung im Mittelfeld und höherem Tempo könnte Halle allerdings durchaus gefährlich werden.

Das zeigt sich in den Umschaltmomenten, wenn im Gegenpressing Bälle im Mittelfeld oder im letzten Drittel gewonnen werden. Mit höherer Präzision im Passspiel hat Halle hier durchaus eine Waffe, die gefährlich sein kann, wenn man sie scharf macht.

Defensive

Gegen den Ball steht Halle bisher anfangs der Partien variabel auf hoher oder mittlerer Pressinglinie. Diese lässt sich aber von Mannschaften mit hoher Präzision im Passspiel und viel Bewegung im Mittelfeld schnell weiter nach hinten drängen. Dann versucht Halle das Spielfeld mittels ballnaher Verdichtungen für den Gegner so eng wie möglich zu machen.

Die Defensivlinie legt Halle gegen das Positionsspiel meist auf einer mittleren Ebene in der eigenen Spielfeldhälfte an.

Wie knackt der TSV 1860 den HFC?

Ich erwarte Halle gegen den Ball in einer tiefen Grundausrichtung, die im letzten Drittel vermutlich zu einem 4-5-1 flach abkippt. Der Plan dahinter wird sein den Raum für die torgefährlichen Offensivspieler des TSV 1860 München so eng wie möglich zu machen.

Geduld wird deshalb ein wichtiger Faktor werden – sofern es nicht gelingt früh ein Tor zu schießen. Mit viel Bewegung in der vordersten Reihe muss man, wenn Halle tief steht, versuchen die Abwehrspieler aus ihrer Position zu ziehen, sodass Angreifer aus der zweiten Reihe nachrücken können, um den freien Raum dort auszunutzen.

Als das Ideenreichste im Spiel des Halleschen FC hat sich bisher das Konterspiel hervorgetan. Jeder zweite bis ins letzte Drittel durchgebrachte Gegenstoß der Hallenser endet statistisch gesehen mit einem Schuss. Hohe Konzentration in der Restverteidigung ist also in Umschaltmomenten gegen den Ball gefragt.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege um einen Spieler zu Doppeln relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorn ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Schlüsselspieler

Tor

Felix Gebhart (#23), ausgeliehen vom FC Basel, ist ein 20-jähriger Jungprofi. Logischerweise fehlt es ihm noch an Erfahrung. Etwa jeden dritten Ball, der bisher auf sein Tor ging, musste er aus den Maschen holen. Er ist trotz fehlender Erfahrung ein solider Keeper ohne große Stärken oder Schwächen.

Abwehr

Sören Reddemann (#25), dem aufgrund des Fehlens von Nietfeld die Spieleröffnung obliegt und Jannes Vollert (#5) werden vermutlich das Innenverteidiger-Duo bilden. Schlüsselspieler Nietfeld fehlt dank einer Rotsperre. Reddemann und Vollert, die gegen den Ball viel über Stellungsspiel und abgefangene Bälle lösen, ergänzten sich in der Abwehrzentrale gegen Oldenburg recht ordentlich.

Mittelfeld

Als gelernter Innenverteidiger ist Niklas Landgraf (#31) auch auf der Sechser Position keine Fehlbesetzung was das Spiel gegen den Ball angeht. Wird ein Innenverteidiger aus der Position gezogen, kann Landgraf dieses Loch stopfen ohne dabei defensive Wucht zu verlieren. Auf der Position im defensiven Mittelfeld ist allerdings auch Reddemann denkbar.

Offensivmotor soll der von Hertha BSC an die Saale gewechselte Timur Gayret (#10) sein. Diese Rolle war in den bisherigen Spielen noch ein wenig zu groß für den 20-Jährigen. Der im Sommer auch mit den Löwen in Verbindung gebrachte Spieler ist ein Offensivjuwel dem der Schliff und auch die Konstanz noch etwas fehlt. Technisch gut, torgefährlich (14 Treffer, 10 Vorlagen 21/22 in der Regionalliga Nordost) und auf vielen Positionen einsetzbar wird er im Spiel nach vorn zusammen mit Außenspieler Leon Damer (#7), der aus Havelse kam, versuchen gefährliche Momente zu kreieren.

Sturm

Sebastian Müller (#9), Leihgabe aus Bielefeld, ist im Sturmzentrum gesetzt. Vergangene Saison war Müller von Bielefeld bereits an Braunschweig verliehen worden und dort einer der am Stammspieler-Status kratzenden Jungprofis. In Halle ist er nun die unumstrittene Nummer eins im Sturm. Bisher konnte er einen Treffer markieren. Müller ist schnell, technisch gut und wendig. Er muss nicht unbedingt selbst den Erfolg suchen. Für jeden zweiten Schuss, den er abgibt, legt er statistisch gesehen auch einem Mitspieler den Ball auf.

Fazit

TSV 1860 München – Hallescher FC am heutigen Freitagabend: was wird uns insgesamt geboten werden? Man kann die Gäste jetzt natürlich stark reden, man kann aber auch die Realität sehen. Und diese Realität schaut so aus, dass Halle spielerisch die schwächste gegnerische Mannschaft bisher ist. Der 2:0 Sieg gegen Oldenburg mag etwas Kosmetik gegenüber den drei vorangegangenen Niederlagen sein, mehr aber auch nicht.

Uns erwartet eine defensiv bemühte, aber offensiv bei konsequentem Pressing ideenlos wirkende gegnerische Mannschaft. Wenn man in den Umschaltmomenten gegen den Ball konzentriert ist, das Gegenpressing funktioniert und in der Abwehr gut steht macht mir Halles Offensive keine Angst.

Freitag Abend, Giesing, Flutlicht – es ist alles angerichtet für drei Punkte.

Oberste Voraussetzung ist aber – trotz aller Mängel, die der Hallesche FC in den Spielen vor dem Duell mit dem TSV 1860 gezeigt hat – den Gegner ernst zu nehmen und jederzeit konzentriert auf dem Spielfeld zu stehen.

Alles in allem sehe ich dem Spiel TSV 1860 München – Hallescher FC sehr ruhig entgegen.

So könnte der Hallesche FC gegen die Löwen starten

Datenquelle: Wyscout

Keine Rote Erde für den TSV 1860

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Am 1. Oktober steht für den TSV 1860 München das Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund an. Eigentlich trägt der BVB II seine Heimspiele im altehrwürdigen Stadion “Rote Erde” aus. Doch derzeit finden Umbauarbeiten im und um das Stadion statt, die sich weiter in die Länge ziehen. In diesem Jahr können dort keine Spiele mehr stattfinden. Darum heißt es auch für die Löwen für ihre Partie beim BVB II Anfang Oktober: Keine Rote Erde für den TSV 1860.

Auch der Signal-Iduna-Park steht für die kleinen Borussen nicht zur Verfügung, sodass die Verantwortlichen derzeit verschiedene Alternativen prüfen. Das sollen nach einer Meldung von liga3-online.de  die “Home Deluxe Arena” in Paderborn, die “Schauinsland-Reisen-Arena” in Duisburg, das Stadion an der Hafenstraße in Essen, das Stadion am Zoo in Wuppertal, das Preußenstadion in Münster, die Bremer Brücke in Osnabrück und das Stadion am Lotter Kreuz in Lotte sein. In zwei bis drei Wochen will Borussia Dortmund bekannt geben, wo die U23 Spiele gegen 1860, Duisburg, Verl, Köln und Aue ausgetragen werden.

Das Stadion “Rote Erde” haben die Löwen in guter Erinnerung. In der vergangenen Saison siegte der TSV dort mit 2:0 und legte den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde. Dieses Jahr müssen wir Fans den Auswärtssieg dann eben woanders feiern.

 

Faninformationen des TSV 1860 für die Partie gegen den HFC

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Tsv 1860 Waldhof Mannheim 30112021 3liga (19)

Heute abend treffen die Löwen im Grünwalder Stadion auf den Halleschen FC. Vor der Partie hat der TSV 1860 München wie gewohnt die Faninformationen veröffentlicht.

Faninformationen TSV 1860 München – Hallescher FC

Ab 18:60 Uhr rollt der Ball in Giesing und die Löwenfans hoffen auf die nächsten drei Punkte für die Weiß-Blauen. Wichtig für die Anfahrt ist heute zu wissen, dass bei den Tramlinien 15 und 25 ein SEV ab dem Wettersteinplatz eingerichtet wurde. Die Fahrtrichtung Grünwald und somit auch die Erreichbarkeit des Trainingsgeländes ist davon betroffen.

Wie immer appellieren die Löwen an die Zuschauer, möglichst früh zum Stadion zu kommen. Dies sorgt für einen reibungslosen Ablauf an den Stadioneingängen und ermöglicht jedem, pünktlich zum Anpfiff auf seinem Platz zu sein.

Die Löwen haben mittlerweile eine Karte erstellt, die alle verfügbaren P&R Möglichkeiten übersichtlich aufzeigt. Busse können am Candidberg parken, alle anderen Fahrzeuge müssen sich anderweitig einen Parkplatz suchen.

Wie im sechzger.de Talk Folge 68 bereits vermutet, wurde die Partie gegen den Halleschen FC als Risikospiel eingestuft. Daher wird heute nur Leichtbier ausgeschenkt.

Abschließend verlinken die Löwen noch auf die momentan gültige Verordnung für das Grünwalder Stadion. Gegen Meppen hatte es an den Einlässen Kontroversen mit dem Ordnungsdienst gegeben. Die Löwen haben in einer Stellungnahme angekündigt, dass ein entsprechender Vorfall in der Zukunft auszuschließen ist.

Die gesamten Faninformationen des TSV 1860 München findet ihr hier.

TSV 1860 – Hallescher FC: Ergebnistipp Hans-Werner Grünwald

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Hans Werner Grünwald TSV 1860

Am Freitagabend treten die Löwen um 19:00 Uhr zu Hause gegen den Halleschen FC an, gegen den man im letzten Jahr noch eine bittere Niederlage kassiert hatte. Die Gastgeber sind dabei der klare Favorit. Wir haben den ehemaligen Löwen-Stürmer Hans-Werner Grünwald nach seinem Ergebnistipp zum Spiel TSV 1860 – Hallescher FC gefragt.

Grünwald tippt auf einen klaren Heimsieg des TSV 1860

Sechzig ist gut drauf und gewinnt gegen Halle mit 3:1!

Das sagt der heute 58-Jährige, der von 1985 bis 1987 für die Blauen in der Bayernliga auf Torejagd ging, heute ist er als Trainer im Oberland aktiv. Nach 32 Jahren als Coach des TSV Weyarn steht er inzwischen in der zweiten Saison beim SV Miesbach an der Seitenlinie und coacht dort die erste Mannschaft in der Kreisliga.

“An der Grünwalder Straße gibt es keine Ruhe”

Die Löwen verfolgt Hans-Werner Grünwald natürlich immer noch:

Ich finde es super, dass man das Saisonziel hoch gesteckt und offen kommuniziert hat. Der starke Saisonstart zeigt, was alles möglich ist. Wenn das Thema Ismaik und die Diskussionen mit dem Umfeld nicht wären, dann wäre alles perfekt. aber Ruhe gibt es in der Grünwalder Strasse nicht.

Da kennt sich also jemand aus mit unseren Löwen vom Giesinger Berg. Hoffen wir, dass Hans-Werner Grünwald Recht behält mit seinem Ergebnis-Tipp…

Bild: TSV Weyarn Facebook