Start Blog Seite 711

TSV 1860 gewinnt in Feuchtwangen + Ismaiks Mittelfinger – Emoji

6
TSV 1860 Feuchtwangen

Der TSV 1860 München hat am heutigen Dienstag sein Spiel im Toto-Pokal souverän mit 8:0 gewonnen. Für den Spielbericht verweisen wir euch an dieser Stelle ans Löwenmagazin.

Das gilt auch für eine Geschichte, die uns heute mehrfach zugetragen wurde. Hasan Ismaik und der eingesetzte Mittelfinger Emoji. Diese Geschichte kann man  seit fünf Stunden bei der Abendzeitung und seit zwei Stunden im Löwenmagazin lesen.

Damit ist es dann auch genug an dieser Stelle.

Vor den Löwen liegt wichtigeres. Zum Beispiel das Heimspiel am Freitag gegen Halle. Hierzu wird es auch wieder die gewohnte Berichterstattung geben.

TSV 1860 gegen Viktoria Köln und MSV Duisburg live im Free-TV

0
Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Die Löwenfans dürfen sich auf die nächsten beiden Spiele des TSV 1860 München im Free-TV freuen. Betroffen davon ist jeweils ein Heim- und Auswärtsspiel.

TSV 1860 zwei weitere Male im Free-TV

Heute abend Feuchtwangen, am Freitag ist dann der Hallesche FC in Giesing zu Gast. So schaut der Fahrplan für die aktuelle Woche bei den Löwen aus. Doch schon jetzt dürfen sich die Löwenfans auf die Spieltage 6 und 7 freuen. Für alle, die – aus welchen Gründen auch immer – den Weg ins Stadion nicht antreten können, gibt es gute Nachrichten. Der BR überträgt die Partien des TSV 1860 München auswärts bei Viktoria Köln sowie daheim im Grünwalder Stadion gegen den MSV Duisburg live im Free-TV.

Nach dem Auftaktsieg in Dresden und dem Pokalduell gegen den BVB werden also bereits früh in der Saison zwei weitere Partien live übertragen. Die Ausstrahlung erfolgt dabei jeweils sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream. Für Viktoria Köln ist das Duell am Samstag, den 27.August dabei die Generalprobe für das Spiel gegen einen anderen Münchner Verein. Vier Tage später ist der Kölner Drittligist dann im DFB-Pokal erneut gefragt.

Das erste Spiel im September für die Löwen ist ein Heimspiel gegen den MSV Duisburg. Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp führte den MSV gestern zu einem Sieg gegen Freiburg. Damit liegt Duisburg aktuell auf Rang 8 und hat in vier Spielen sieben Punkte erzielt.

Die Termine in der Übersicht

Samstag, 27.08.2022 14:00 Uhr Viktoria Köln – TSV 1860 München (Link zum Online-Stream)

Samstag, 03.09.2022 14:00 Uhr TSV 1860 München – MSV Duisburg (Link zum Online-Stream

Sechzig um Sieben: TSV 1860 reist nach Feuchtwangen

2
Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Der TSV 1860 München tritt heute bei der TuS Feuchtwangen in der 2.Runde des bayerischen Toto-Pokals an. Es ist eines von zwei Spielen, die noch in dieser Woche im Kalender stehen. Außerdem blicken wir auf die Meldungen des gestrigen Feiertags zurück.

Taktiktafel nach dem Sieg in Paderborn

Spät reichte es für einen Sieg gegen den SC Verl, der sich gut verkaufte aber erneut keine Punkte erzielen konnte. Skenderovic hatte dagegen etwas einzuwenden. Wie die Partie über die gesamten 90 Minuten verlief, hat Bernd Winninger gestern in seiner Taktiktafel analysiert.

Morgalla in der Elf des Spieltags

Nach dem Sieg gegen den SV Meppen standen gleich fünf Löwen in der kicker Elf des Spieltags. Auch dieses Mal hat es mit Leandro Morgalla ein Löwe in die Auswahl geschafft. Der erst 17-Jährige lieferte auch in Paderborn eine starke Leistung ab und weist momentan einen Notendurchschnitt von 1,75 in dem Fußballfachmagazin auf.

TSV 1860 zu Gast in Feuchtwangen

Um 18:30 Uhr tritt heute die TuS Feuchtwangen gegen den TSV 1860 München im Toto-Pokal an. Da die Gastgeber der letzte verbliebene Kreidspokalsieger im Wettbewerb sind, durften sie sich den Gegner aussuchen. Dabei fiel die Wahl natürlich auf den Tabellenführer der 3.Liga. Sicherlich wird sich der ein oder andere Löwenfan wieder auf den Weg machen und den TSV 1860 in Feuchtwangen unterstützen. Die Partie überträgt der BFV im Livestream.

SPOX und das Geburtstagsvideo für Ismaik

45 Jahre alt wurde Hasan Ismaik und der TSV 1860 gratulierte in Form eines Videos mit Trainer Michael Köllner sowie der Mannschaft. Über das Video selbst gibt es verschiedene Meinungen unter den Löwenfans, doch so ziemlich alle sind sich einig, dass SPOX sich mit der Veröffentlichung ein Eigentor geschossen hat. Denn die Überschrift und dann die Verwendung eines falschen Bildes sind dann doch eher peinlich.

News aus der 3.Liga

Stoppelkamp führt Duisburg zum Heimsieg

Am gestrigen Montagabend beschlossen der MSV Duisburg und der SC Freiburg II den 4.Spieltag in der 3.Liga. Dank eines starken Moritz Stoppelkamp blieben die drei Punkte an der Wedau. 3:1 hieß es bei Abpfiff, an allen drei Treffern war der Ex-Löwe und jetzige Kapitän der Zebras beteiligt.

SPOX macht sich über den TSV 1860 lustig – und erntet Shitstorm

8

Spox mit “lustigem” Beitrag über den TSV 1860

Eigentlich ist es ja von uns schon ein Fehler, den Artikel von Spox über den TSV 1860 überhaupt zu erwähnen. Denn damit verschaffen wir dieser Katastrophe noch eine größere Aufmerksamkeit, als sie verdient hat. Vor diesem Dilemma stehen wir allerdings öfter. Meistens entscheiden wir uns für die Berichterstattung, weil man entsprechend große Seiten leider nicht ignorieren kann.

Peinlicher Geburtstagsgruß von 1860 München für Hasan Ismaik

So lautet die Überschrift von dem entsprechenden Spox-Artikel. Zumindest auf der Facebook-Seite. Auf der Homepage wurden daraus “Skurille Löwen-Glückwünsche”. Doch damit nicht genug. Auf der Facebook-Seite wird der Artikel wie folgt überschrieben:

“Wir versprechen Euch: DAS ist das beste Video, das Ihr heute sehen werdet! 😂😂 Mehr fällt uns dazu nun wirklich nicht mehr ein.

Uns fällt dazu jedoch jede Menge ein. Zum einen können wir an dem Geburtstagsgruß von Michael Köllner nicht wirklich etwas peinliches finden. Im Gegenteil. Dass Michael Köllner sich selber vor die Kamera stellt und nicht in seiner Muttersprache die Glückwünsche übermittelt, verdient Respekt. Wer so etwas mit “DAS ist das beste Video, das Ihr heute sehen werdet” betitelt, muss ein ganz armer Mensch sein. Vielleicht auch einfach nur frustriert, weil er bei einem Feiertag im August arbeiten muss. Wir wissen es nicht.

Wer andere als peinlich darstellen möchte, sollte selber nicht dämlich sein

Auf jeden Fall ging die Sache gehörig daneben. Denn im Beitragsbild wurde nicht Hasan Ismaik abgebildet. Sondern sein Bruder Yahya Ismaik. Die beiden sehen sich nicht wirklich ähnlich.

Entsprechend hämisch fallen auch die Kommentare auf Facebook aus.

Ich checke es nicht, was daran jetzt so unheimlich peinlich sein soll. Peinlich ist, dass ihr das falsche Foto rausgesucht habt. Das zeigt nicht Hasan Ismaik sondern Yaya Ismaik.

Der Beitrag bekommt über 70 likes.

Ein anderer User schreibt:

…wenn bei Spox der Azubi 🤡auch am Feiertag arbeiten muss

Wieder ein anderer User meinte:

Auf Kosten anderer den Klassenclown markieren, es dann aber noch nicht mal auf die Reihe bekommen das richtige Bild auszuwählen. #sogehtseriöserjournalismus

 

TuS Feuchtwangen – TSV 1860: Expertentipp von Josef Wieser

1
Expertentipp Rödelmaier-1860 Christian Dierl

Wie alle Fußballfans sind wir bei sechzger.de abergläubisch. Daher dachten wir uns, dass wir auch in der zweiten Runde des Toto-Pokals wieder einen Unternehmer für Sechzig nach seinem Tipp fragen. Christian Dierl brachte den Löwen ja Glück in der ersten Runde. Und wir hatten Erfolg: Der Expertentipp kommt dieses Mal von Josef Wieser (links hinten).

Wieser hofft auf ein Schützenfest

Der Vorsitzende des Fördervereins, der sich die Förderung des NLZ und des Amateur- und Jugensports beim TSV 1860 München auf die Fahnen geschrieben hat, ist überzeugt, dass der Lauf der Löwen weitergeht: “Ich tippe 7:1. Die Löwen sind sehr gut drauf und ich wünsche Meris Skenderovic, dass er weiter Selbstvertrauen aufbaut und wieder mindestens zwei Tore schießt.” Außerdem traut Wieser Fynn Lakenmacher ebenfalls zwei Tore zu.

Chance für den Nachwuchs

“Da wird mit den Unternehmern einen besonderes Augenmerk auf die Förderung des Nachwuchses legen, würde ich mehr sehr freuen, wenn Devin Sür oder einem anderen Spieler aus der von uns unterstützten U19 ein Treffer gelingen würde. Das würde einfach zeigen, dass sich der Einsatz für den Nachwuchs lohnt.” Dem haben wir nichts hinzuzufügen und würden uns freuen, wenn der Expertentipp von Josef Wieser in Erfüllung geht und wir ein Schützenfest der Löwen feiern können.

SC Verl – TSV 1860 (0:1) in der Taktiktafelanalyse

3
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels SC Verl – TSV 1860 München. Der späte Siegtreffer des TSV 1860 war für Verl natürlich unglücklich. Betrachtet man aber die offensive Gesamtleistung beider Mannschaften, geht das Ergebnis absolut in Ordnung.

SC Verl gegen den TSV 1860 hieß die Begegnung an diesem heißen Samstagnachmittag im ostwestfälischen Paderborn. Michél Kniat, Trainer der Verler, schickte den SC wenig überraschend im 4-3-3 offensiv auf den Platz. Ebenso wenig überraschend war, dass Michael Köllner dem wie üblich das flexible 4-1-4-1 entgegenstellte.

Dass allerdings Erik Tallig auf der linken Verteidigerposition aufgestellt wurde und dort Phillipp Steinhart vertrat war – zumindest für mich – dann doch überraschend. Damit hat Michael Köllner eine weitere Möglichkeit gefunden den Kader auf einer Position intern zu verbreitern. Ich hatte tatsächlich damit gerechnet, dass Lannert, der links wie rechts in der Viererkette spielen kann, dort auflaufen würde und Deichmann auf der rechten Abwehrseite eingesetzt wird.

Die Verler verschoben das 4-3-3 gegen den Ball über 4-2-3-1 auf 4-4-1-1. Die Sechzger spielten wie gewohnt bei Ballbesitz mit einem gependelten Außenverteidiger und variablen Verschiebungen aus dem Mittelfeld nach vorn in die Spitze. Mit Ball spielte man also 3-4-3. Gegen den Ball war Vrenezi meist der Spieler, der aus der vorderen Viererkette ins defensive Mittelfeld abkippte, um neben Rieder die 4-2-3-1 Verteidigungsformation herzustellen.

Bevor wir in die Analyse starten gibt es hier wie immer die wichtigsten statistischen Werte des Spiels.

Statistische Werte der Partie SC Verl – TSV 1860

  • Ballbesitz TSV 1860 43% – SC Verl 57%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 75% – SC Verl 81%
  • defensive Zweikampfquote TSV 1860 62% – SC Verl 50%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 11/3 – SC Verl 8/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 16,73 – SC Verl 9,96

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Beim Ballbesitz ist Verl zumindest in der Statistik dominant. Es ist aber wie so oft bei den Gegnern der Löwen: gegen die gute Staffelung der Defensivformation des TSV 1860 München fand Verl oft keine Lösungen, spielte deshalb viel hintenrum und agierte nach vorne relativ ideenlos mit langen Bällen – in die Pressingfallen des TSV 1860 München. Diese hohen, langen Bälle wurden meist dort, wo sie herunterkamen, von Defensivspielern des TSV 1860 München in Empfang genommen und postwendend in die entgegengesetzte Richtung geschickt.

Das Resultat aus dem hintenrum Spielen des SC Verl ist, wie so oft, die hohe Ballbesitzquote, die einmal mehr in einem Spiel des TSV 1860 nicht beherrschende Dominanz wie man vermuten könnte beim Gegner aufzeigt, sondern wie oben schon beschrieben die Ideenlosigkeit des Sport Clubs entlarvt.

Passgenauigkeit

Wer viel hintenrum spielt, macht beim Abspiel wenig Fehler. Wer beim Abspiel wenig Fehler macht, hat eine hohe Passgenauigkeit. Blicken wir also nur auf die der Offensive zuträglichen Pässe der beiden Mannschaften. Hier hat der TSV 1860 München im Vergleich mit dem SC Verl klar die Nase vorn. In allen Kategorien, die hier wichtig sind, haben unsere Löwen bessere Quoten als der Gegner. Man sieht wieder einmal, dass weder Passgenauigkeit noch Ballbesitz etwas über die Dominanz der Mannschaft aussagen, solange man nicht unterscheidet, wo der Ballbesitz und Pässe stattfanden. Viele Gegner hatten in der Vergangenheit bei diesen statistischen Werten die Nase vorne, wenn sie gegen den TSV 1860 spielten. In der Analyse der Partien waren jedoch meistens die Löwen sowohl spielbestimmend als auch siegreich.

Defensive Zweikampfquote

Die offensichtliche Dominanz des TSV 1860 in dieser Statistik findet sich nicht nur in den relativen Werten, sondern auch in absoluten Zahlen wieder. Im eigenen letzten Drittel verlor der TSV 1860 München nur sechs Zweikämpfe am Boden und kein einziges Kopfballduell. In der gesamten eigenen Spielfeldhälfte verloren die Spieler von Michael Köllner nur sieben direkte Duelle am Boden und zwei in der Luft. Das war ohne Frage gegen eine so gerne offensiv auftretende Mannschaft wie Verl eine absolute Topleistung.

Schüsse

Viele Schussversuche gab es auf beiden Seiten nicht. Das Schussverhältnis von 11:8 spiegelt den Spielverlauf besser wider als Ballbesitz oder Passgenauigkeit. Beide Mannschaften brachten den Ball gleich häufig so auf den Kasten, dass er dem Torhüter Arbeit verschaffte. Marco Hiller hielt was zu halten war, sein Kollege Thiede hatte in der Nachspielzeit das Nachsehen und musste hinter sich greifen, um den Ball aus den Maschen zu holen.

Erfreulich ist, dass die Positionen der meisten Schüsse die der TSV 1860 aus dem Positionsspiel heraus absetzte in der Box des SC Verl waren und nicht davor. Abschlusssituationen im Strafraum sind also weiterhin in der Mehrzahl gegenüber den Schüssen aus der zweiten Reihe.

PPDA

Der PPDA Wert von 16,73 ist einer der höchsten, den die Sechzger in einem Ligaspiel unter Michael Köllner erspielt haben. Nicht vergessen, hier gilt: je niedriger, desto besser.

Dieser statistische Wert soll die Pressingintensität einer Mannschaft aufzeigen. Das tut er im Normalfall auch relativ gut. Was bedeutet Normalfall? Normalfall bedeutet, dass direkt angelaufen wird und die Mannschaft versucht den Ball über Zweikämpfe in der gegnerischen Hälfte wieder in die eigenen Reihen zu bekommen.

Das war aber am Samstag nicht das Ziel der Sechzger. Die Löwen pressten im Raum und nicht gegen den Mann. Ziel des ganzen war dem SC Verl das kurze Abspiel im Aufbau zu nehmen und die Verler zu langen Bällen, die dann abgefangen werden, zu zwingen.

Dieses Konzept ging perfekt auf. Weit weniger als die Hälfte aller Versuche des Sport Clubs den langen Ball zu spielen kamen an. Diese langen Bälle endeten folglich bei einem Spieler unseres TSV 1860 oder im Aus.

Lediglich gegen Ende der ersten Halbzeit ließ der TSV 1860 München dem SC Verl auch im Aufbau Raum. Dies war die beste Phase des Sport Clubs, in der sie sich mehrere gute Gelegenheiten erspielen konnten.

Zusammenfassend kann man über die statistischen Werte wieder einmal sagen: Ohne das Spiel gesehen zu haben, helfen sie nicht bei der Analyse der Partie.

Das Tor

Bei einem Angriff, der durch die Mitte beginnt, legt Willsch den Ball in der Spielfeldhälfte der Verler zurück auf Deichmann, der zentral im Mittelkreis in Ballbesitz kommt. Deichmann spielt dann das Leder auf die rechte Seite zu Lannert. Dieser kann begleitet von Bürger, ohne von diesem angegriffen zu werden, auf der rechten Außenbahn Tempo aufnehmen und schlägt eine Flanke an den Rand des Fünfers wo Skenderovic, dessen Gegenspieler Berzel ihn auf Höhe des langen Pfostens mutterseelenallein lässt, den Ball per Kopf ins Tor bringt.

Anzusehen ist es hier in der Zusammenfassung von Magenta Sport.

Was fiel auf?

Tallig als Verteidiger hat ein tolles Spiel gemacht. Nur einen Zweikampf hat die Nummer acht des TSV 1860 München gegen den Ball verloren. Der verlorene Zweikampf führte allerdings in der 37. Minute zu einer Topchance für Verl durch Probst, die Hiller am Ende zunichte machte. Elfmal eroberte er den Ball. Fünfmal fing er einen Pass ab. Das war Alles in Allem eine Topleistung auf einer für Erik Tallig ungewohnten Position.

Wie jeder Gegner bisher (außer Dynamo Dresden) hatte Verl Probleme Lösungen für das eigene Offensivspiel zu finden. Die Staffelung gegen den Ball beim TSV 1860 funktioniert von Spiel zu Spiel immer besser.

Skenderovic erlöst die Fans mit einem späten Tor. Auch bei ihm ist also der Knoten geplatzt. Das Fehlen von Marcel Bär wird von Spiel zu Spiel weniger zum Thema. Das macht einen weiteren Neuzugang vor dem Ende des Transferfensters in zwei Wochen immer unwahrscheinlicher.

Was die Abwehrspieler nicht verteidigen können klärt Hiller. Zum dritten Mal in Folge spielt er zu null!

Elfmeter ja oder nein? Hätte Verl bei einem Zweikampf in der Box der Sechzger spät in der zweiten Halbzeit (91.) einen Elfmeter bekommen müssen? Ich denke nein. Meiner Meinung nach war der Ball bereits weg als Grodowski, der genau wie Lannert in dieser Situation nicht ganz sauber spielt, zu Fall kommt. Aber darüber lässt sich bestimmt auch streiten. Wäre dieser Elfmeter gepfiffen worden, hätte sich vermutlich keiner wirklich beschwert. Generell ist die Szene nicht einfach zu bewerten, weil die Perspektiven, die Magenta hier anbietet, nicht für 100%ige Klarheit sorgen. Doppelt bitter für Verl: Im Gegenzug fiel der Siegtreffer für den TSV 1860.

Fazit

In einem umkämpften Spiel hatte der TSV 1860 München am Ende vielleicht etwas glücklich, aber absolut verdient die Nase vorn und besiegte den Gegner aus Ostwestfalen in der Nachspielzeit mit 1:0.

Die Verler waren in ihren Angriffsbemühungen aufgrund der Ideenlosigkeit nicht effektiv und wurden meist vor der roten Zone des TSV 1860 gestellt. Nur acht Ballkontakte hatte Verl in der Box des TSV. Ein einziger davon war in einer zentralen Position. Die sieben anderen Ballkontakte der Verler waren alle an den seitlichen Rändern der Box des TSV.

Bei den Löwen greifen die Rädchen immer besser ineinander. Die Mannschaft wird auch am Ende einer umkämpften Partie nicht nervös. So gewinnt man diese Spiele nun offensichtlich mit Routine und Willen.

So darf es gern weitergehen. Wir freuen uns auf den kommenden Freitag, wenn Halle im Sechzgerstadion zu Gast sein wird.

Morgalla erneut in “Elf des Tages”

5
Leandro Morgalla TSV 1860 U19 DFB

Leandro Morgalla gehört sicherlich zu den größten Talenten in den Reihen des TSV 1860. Der 17-Jährige zeigt auch in der noch jungen Saison, dass er eine feste Größe in der Abwehrreihe der Löwen ist. Das sieht auch der “kicker” so. Das Magazin hat Morgalla nun nach seiner guten Leistung beim 1:0-Auswärtssieg in Verl erneut in die “Elf des Tages” berufen.

Mit einer 1,5 wurde Morgalla übrigens für seine Leistung benotet. Diese Note hat der Verteidiger nun schon zum dritten Mal hintereinander von den Redakteuren des “kickers” erhalten. Auch der Notenschnitt von 1,75 kann sich sehen lassen. Gute Leistungen werden belohnt und auch beachtet. Bleibt also nur zu hoffen, dass Leandro noch lange das Trikot der Löwen tragen wird. In der “Elf des Tages” wird Morgalla in dieser Saison sicherlich noch das ein oder andere Mal auftauchen.

Sechzig um Sieben: 1860 nach Sieg in Verl weiter Tabellenführer

0
Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Last Minute-Siege in der Fremde sind etwas ganz besonderes. Das durften zahlreiche Löwenfans beim Sieg des TSV 1860 München gegen den SC Verl am eigenen Leibe erfahren. Während manch Münchner Pressevertreter den Weg gar nicht erst auf sich nahm, waren von sechzger.de natürlich wieder mehrere Redakteure vor Ort und genossen den Siegtreffer in der Nachspielzeit.
Zum Start in die Woche fassen wir euch alle Meldungen vom Wochenende noch einmal zusammen.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg in Paderborn

Geschätzt 800 Löwen sahen und feierten am Samstag einen Auswärtssieg des TSV 1860 gegen den SC Verl. Auch Thomas war dabei, als Meris Skenderovic für einen späten Jubelorkan im Gästeblock sorgte. Seine Emotionen hat er in den Giesinger Gedanken zusammengefasst. Diese fokussieren sich allerdings nicht nur auf das Geschehen auf dem Platz.

Pressekonferenz nach SC Verl – TSV 1860

Zufrieden war natürlich auch Michael Köllner nach der Partie. Er attestierte dem Gegner eine gute Leistung und ist sich sicher, dass die Verler in den kommenden Spielen punkten werden. Alle weiteren Aussagen des Löwen-Trainers gibt es hier.

TSV 1860 II spielt Unentschieden gegen Gundelfingen

Die gute Nachricht: die Sechzig Amateure bleiben als einziges Team in der Bayernliga Süd ungeschlagen. Zu einem Sieg reichte es trotz bester Gelegenheiten – vor allem zu Beginn – allerdings nicht. Gundelfingen und die Löwen trennten sich in Gilching mit einem torlosen Unentschieden. Spitzenreiter ist der FC Ismaning, dicht gefolgt vom TSV Landsberg mit Sascha Mölders.

Punktabzug durch Sportgerichtsurteil?

Ob der TSV 1860 II allerdings noch lange ungeschlagen bleibt, hängt ganz vom Sportgericht des BFV ab. Der FC Memmingen hat Beschwerde gegen die Wertung der Partie gegen den TSV 1860 München II eingelegt. Der Grund: Alex Freitag kam tags zuvor auch schon für die Profis zum Einsatz. Hierin sehen die Memminger einen Verstoß gegen die geltende Spielordnung.

U19 verliert Derby, U17 holt einen Punkt

Nicht so gut lief es dagegen bei der A-Jugend. Zum Auftakt in das Abenteuer Bundesliga stand ausgerechnet das Derby gegen die Roten an. 1:4 hieß es beim Abpfiff, das Tor für Sechzig erzielte Aulon Mushla.

Die U17 schaffte es dagegen immerhin einen Punkt zu erzielen. Allerdings wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen. Zwischenzeitlich führten die Löwen mit 2:0, gaben diese Führung allerdings noch aus der Hand.

News aus der 3.Liga

Der 4.Spieltag

Deftige Abreibungen gab es am gestrigen Sonntag jeweils für Erzgebirge Aue und Waldhof Mannheim. Während der FCE daheim gegen Wiesbaden mit 1:5 verlor und mit Pfiffen des eigenen Publikums bedacht wurde, gewann Meppen zuhause mit 6:2 gegen Mannheim. Durch das 0:0-Unentschieden zwischen Ingolstadt und Saarbrücken liegt der TSV 1860 nach dem Sieg in Verl nun mit zwei Punkten Vorsprung alleine an der Spitze.

Heute abend beschließen Duisburg und der SC Freiburg II ab 18:60 Uhr den 4.Spieltag.

 

Pressekonferenz nach dem Auswärtssieg beim SC Verl

0
Gästeblock TSV 1860 München Gegen SC Verl In Paderborn

Mit einem Lucky Punch in der Nachspielzeit hat der TSV 1860 München den nächsten Sieg eingefahren. Auf der Pressekonferenz nach der Partie äußerten sich Michael Köllner und SC Verl-Trainer Michél Kniat.

Köllner zeigt sich bei Pressekonferenz in Verl zufrieden

Glücklich war Trainer Michael Köllner natürlich nach dem Last Minute-Sieg des TSV 1860 München beim SC Verl und äußerte dies auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Es sei eine schwierige Partie gewesen, die Gastgeber hätten gut dagegen gehalten. Überhaupt sparte der 52-Jährige nicht mit Lob für die Verler. Köllner ist sich sicher, dass der SCV nach dem schwierigen Auftaktprogramm in der 3.Liga schon bald mehr Punkte auf dem Konto hat und in den kommenden Spielen erfolgreicher sein wird als noch zuletzt.

1.537 Zuschauer sahen in der Home Deluxe Arena in Paderborn den Auswärtssieg des TSV 1860 München. Darunter waren zahlreiche Löwenfans, die sich auf den weiten Weg nach Nordrhein-Westfalen gemacht hatten.

TSV 1860 II weiter ungeschlagen in der Bayernliga Süd

0
TSV 1860 U21 FC Ismaning (12)

Die zweite Mannschaft der Löwen bleibt hinsichtlich Niederlagen das Maß aller Dinge in der Bayernliga Süd. Auch nach sieben Spielen ist der TSV 1860 II ungeschlagen, gegen Gundelfingen gab es ein torloses Unentschieden.

TSV 1860 II und Gundelfingen trennen sich torlos

Trotz bester Gelegenheiten und einer langen Überzahl kam das Team von Trainer Frank Schmöller am Samstag nicht über ein 0:0 gegen den FC Gundelfingen hinaus. Nach 13 Minuten scheiterte Lorenz Knöferl mit einem Handelfmeter am Keeper der Gäste, auch weitere Chancen ließ der TSV 1860 II im ersten Durchgang liegen. Nach der roten Karte für den Gundelfinger Kapitän Müller kam ein Bruch in die Partie. In Überzahl schafften es die Löwen kaum noch gute Chancen zu kreieren.

Entsprechend unglücklich war Trainer Schmöller nach Abpfiff in Gilching. „Die Rote Karte hat uns überhaupt nicht gutgetan.“ resümierte der 55-Jährige. Immerhin ist sein Team mit diesem Ergebnis weiterhin das einzige, welches noch keine Niederlage hinnehmen musste. An der Tabellenspitze steht momentan der FC Ismaning, der beim VfR Garching knapp mit 1:0 gewinnen konnte. Der FC Deisenhofen mit Ex-Löwe Nico Karger musste zuletzt zwei Niederlage hinnehmen und fiel in der Tabelle auf Rang 7 zurück. Ein weiterer ehemaliger Spieler des TSV 1860 ist hingegen so richtig angekommen in der Liga. Sascha Mölders trug mit seinem 8.Saisontreffer zum Auswärtssieg des TSV Landsberg in Nördlingen bei und liegt an der Spitze der Torjägerliste.

Ob die Löwen allerdings tatsächlich auch ungeschlagen bleiben, hängt von der Entscheidung des Sportgerichts nach dem Auswärtssieg gegen den FC Memmingen ab. Streitpunkt ist der Einsatz von Alex Freitag, der auch schon bei den Profis gegen Meppen auf dem Platz stand.

Als nächstes steht für den TSV 1860 II das Auswärtsspiel beim TSV Kottern im Kalender. Anpfiff in der ABT-Arena ist am Samstag, 20.08. um 14:00 Uhr.