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TSV 1860 nimmt Stellung zu Einlasskontrollen gegen Meppen

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TSV 1860 SV Meppen (65)

Mehrere Löwenfans mussten unter der Woche vor dem Spiel gegen den SV Meppen Gegenstände beim Stadioneinlass abgeben, da sie sich kritisch mit dem Kreditgeber Hasan Ismaik beschäftigten. Die Löwen sprechen nun von einem Kommunikationsfehler und geben an, dass ähnliche Vorfälle zukünftig nicht mehr vorkommen werden.

“Kommunikationsfehler” als Ursache für Kontroversen bei Einlasskontrollen

Viele Löwenfans waren nach dem offenen Brief der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA gespannt, wie die angedeuteten Maßnahmen beim Heimspiel gegen den SV Meppen am vergangenen Dienstag aussehen werden. Tatsächlich wurden dann unter anderem Jutebeutel mit dem durchgestrichenen Konterfei von Kreditgeber Hasan Ismaik bei den Einlasskontrollen konfisziert und mussten nach dem Spiel an den Abgabestellen abgeholt werden. Anhänger, die mit den Ordnungskräften diskutierten und sich weigerten, mussten das Grünwalder Stadion noch vor Anpfiff wieder verlassen.

Die KGaA hat gestern Abend zu der Situation bei den Einlasskontrollen Stellung bezogen und verspricht, dass sich die Vorfälle nicht wiederholen. Es habe sich um einen Kommunikationsfehler gehandelt.

Die Stellungnahme der KGaA im Wortlaut

Beim Heimspiel gegen den SV Meppen am vergangenen Dienstag wurden durch das Sicherheitspersonal Zuschauer auf das Mitführen von Gegenständen kontrolliert, die nicht unter einen Verbotstatbestand der Stadionordnung fallen.

Es wird klargestellt, dass ein über die Stadionordnung hinausgehendes Verbot nicht beabsichtigt und ein Kommunikationsfehler ursächlich war. Eine Wiederholung können wir ausschließen.

Wir bitten um Nachsicht und gleichwohl darum, bei den kommenden Spielen den Fokus ausschließlich auf die Unterstützung unserer Mannschaft zu legen.

TSV 1860 München gewinnt auswärts beim SC Verl

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SV Verl TSV 1860 München
Mannschaft des TSV 1860 feiert nach dem Sieg beim SC Verl

Der TSV 1860 München siegt auch beim SC Verl – 4. Sieg in Folge

Die Löwen-Serie geht weiter. Der TSV 1860 München gewinnt auch das Auswärtsspiel beim SC Verl (in Paderborn) durch ein spätes Tor in der Nachspielzeit.

Sechzig auf zwei Positionen verändert zum Heimsieg gegen Meppen

Die Löwen hatten das Heimspiel gegen Meppen souverän gewonnen. Trainer Michael Köllner veränderte seine Startelf dennoch auf zwei Positionen. Für den verletzten Steinhart spielte Deichmann. Stefan Lex spielte von Beginn an für Boyamba.

Die Löwen legten von Beginn an los und hatten die erste gute Chance durch Lakenmacher. Sein Ball landete aber nur am Außennetz. In der Folge hatten die Löwen noch einige Chancen, es sprang aber nichts zählbares heraus. Kurz vor der Pause hatte dann der SC Verl noch ein paar Einschußmöglichkeiten. Es ging aber dennoch mit 0:0 in die Pause.

Zweite Halbzeit: die Löwen wollen den Sieg – und bekommen ihn

In der zweiten Halbzeit wechselte 1860-Coach Michael Köllner zweimal doppelt. Moll und Greilinger für Lex und Kobylanski (59. Minute), 10 Minuten später Boyamba und Skenderovic für Vrenezi und Tallig.

Zählbares kam dabei jedoch nicht heraus, bis in die Nachspielzeit. In der 92. Minute war es der eingewechselte Skenderovic, der per Kopfball das goldene Tor in der Nachspielzeit erzielte. Zum Glück sind Kopfbälle noch nicht verboten.

650 Löwenfans feierten mit dem Team

Kurz danach war Schluss und die rund 650 mitgereisten Löwenfans feierten den Sieg und den Verbleib auf Platz eins mit dem Team. Für Diskussionen werden im Paralleluniversum des TSV 1860 wieder die Fahne mit dem durchgestrichenen Konterfeis Ismaiks und eine große “Power muss weg”-Fahne sorgen.

TSV 1860 Anthony Power
Power muss weg – Fahne

Wir werden uns daran nicht beteiligen, sondern gestehen den mitgereisten Löwenfans ihre Meinung zu und freuen uns über die makellose Bilanz nach vier Spieltagen.

Und natürlich über den Platz eins. Super, Löwen!

SV Verl TSV 1860 München
Mannschaft des TSV 1860 feiert nach dem Sieg beim SC Verl

Dieser Beitrag wird laufend aktualisiert. Das ganze Spiel im Ticker nachlesen.

Liveticker: SC Verl – TSV 1860 München (4.Spieltag)

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Sechzger.de Liveticker Sc Verl Tsv 1860 München

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 4. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem SC Verl und dem TSV 1860 München!

Als Tabellenführer treten die Löwen heute in Paderborn an. Gegner ist der SC Verl, der aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Baumaßnahmen nicht im eigenen Stadion spielen kann. sechzger.de begleitet das zweite Auswärtsspiel mit zahlreichen Bildern rund um den Spielort sowie aus dem Stadion.

Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker

Aufstellung:
1 Hiller – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 22 Lannert – 6 Rieder – 8 Tallig, 10 Kobylanski, 7 Lex (C), 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 5 Moll, 11 Greilinger, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 17 Wein, 25 Willsch, 33 Boyamba

Tore:

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 fällt Marcel Bär bekanntermaßen länger aus. Auch Semi Belkahia und Phillipp Steinhart fehlen den Löwen in der nächsten Zeit. Nathan Wicht steht dem TSV 1860 wegen einer Hüftverletzung nicht zur Verfügung.

Vinko Sapina fehlt den Gastgebern nach seinem Platzverweis in Dresden rotgesperrt. Zudem muss Trainer Michel Kniat auf die verletzten Ezekwem, Otto, Paetow und Pernot verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Wo könnt ihr das Spiel SC Verl – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Mehrere hundert Löwenfans haben sich auf den Weg nach Paderborn gemacht und werden den TSV 1860 München aus dem Gästeblock verfolgen. Viele Löwenfans werden das Spiel aufgrund der großen Entfernung allerdings vor dem Fernseher verfolgen. Verzichten müssen sie hierbei auf eine kostenlose Übertragung. Erneut wird es heute kein Free-TV Angebot geben.

Allerdings ist die Begegnung bei MagentaSport verfügbar (Fernsehen und Online-Stream). Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Das Löwenradio mit Gilbert Kalb ist natürlich auch live drauf.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

TSV 1860 II droht Niederlage am grünen Tisch

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13 Alexander Freitag TSV 1860

Nicht nur die Profis, sondern auch die zweite Mannschaft hat einen äußerst erfolgreichen Saisonstart in der Bayernliga Süd absolviert. Doch nun droht Ärger – der letzte Sieg beim FC Memmingen wird dem TSV 1860 II wohl am grünen Tisch aberkannt.

Memmingen legt Protest ein – TSV 1860 II vor Niederlage am grünen Tisch

Zahlreiche Profi-Spieler unterstützen die Sechzig Amateure bei ihrem Spiel am Mittwoch beim FC Memmingen. Neben dem aussortierten Kevin Goden standen auch Michael Glück, Marius Willsch und Alexander Freitag auf dem Platz. Die wichtigste Personalie hierbei ist nicht etwa Kevin Goden, der früh die Rote Karte sah, sondern der letztgenannte Alex Freitag.

Denn er stand bereits tags zuvor beim 4:0-Sieg gegen den SV Meppen in der 3.Liga im Grünwalder Stadion auf dem Platz. Nach 75 Minuten wurde er beim Stand von 3:0 für Albion Vrenezi eingewechselt. Ziemlich genau 23 Stunden später pfiff Schiedsrichter Sebastian Stadlmayr in Memmingen an – erneut stand Freitag auf dem Platz. Dabei haben die Löwen gegen die geltende Spielordnung verstoßen. Zwischen zwei Einsätzen eines Spielers, der sein 23.Lebensjahr vollendet hat, für zwei verschiedene Mannschaften müssen mindestens 48 Stunden liegen.

Der hart erkämpfte Sieg in Unterzahl wird dem TSV 1860 II daher aller Voraussicht nach am grünen Tisch aberkannt. Nach momentanem Stand sind die Löwen das einzige Team ohne Niederlage in der Bayernliga Süd und liegen mit 12 Punkten auf Platz 5. Heute ist das Team von Trainer Frank Schmöller bereits wieder im Einsatz. Ab 14 Uhr empfangen sie den FC Gundelfingen in Gilching. Die Gäste liegen punktgleich aufgrund des besseren Torverhältnisses knapp vor den Löwen.

Freitagsspiel der dritten Liga: Halle-Oldenburg

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Der vierte Spieltag der dritten Liga wurde heute Abend mit der Partie Halle-Oldenburg eröffnet.

Duell der zweier siegloser Mannschaften

Mit Halle und Oldenburg standen sich zwei noch sieglose Mannschaften der laufenden Saison gegenüber. Für 1860 war die Partie durchaus interessant, da der HFC am nächsten Freitag in Giesing seine Aufwartung macht. Auch die Hallenser brachten ihr Unverständnis über die Ticketpreise bei 1860 zum Ausdruck.

Protest der HFC-Fans gegen die Ticktpreise beim TSV 1860 München

Die Oldenburger begannen weniger frech als bei ihrer Niederlage vor Wochenfrist im Grünwalder Stadion. So übernahm Halle schnell die Kontrolle und kam durch Gayret zu zwei guten Chancen (16 und 20. Minute), doch Boevink im Oldenburger Tor konnte beide Male seinen Kasten sauber halten.

Oldenburg wacht nach einer halben Stunde auf

In der 33. Minute gab es die erste Chance für Oldenburg durch einen Kopfball von Appiah nach einer Ecke, den Gebhardt über die Latte lenken konnte. Das war der AUftakt zu einer starken Phase der Gäste. Zwei Minute später zwang Brand Vollert zu einer Rettungsaktion, die beinahe in einem Eigentor des Hallensers geendet hätte. Aber Vollert grätschte in höchster Not den Ball um Zentimeter am eigenen Pfosten vorbei. Nach 37 Minuten setzte Wagner zu einem Fernschuss an, wurde aber noch regelgerecht attackiert, so dass der Schuss im Fangnetz vor den Hallenser Fans landete. Auf ein Mal stand ein Chancenplus für Oldenburg zu Buche! Bis zum Pausenpfiff passierte nichts Nenneswertes mehr und so ging es torlos in die Kabinen.

Zerfahrenes Spiel nach der Pause

Die erste Ausrufezeichen der zweiten Hälfte setzten wieder die Oldenburger. Erst setzte Brand einen zweiten Ball knapp neben das Gehäuse des HFC (54. Minute) und nur eine Minute später musste Gebhardt einen Weitschuss von Zietarski mit den Fäusten parieren. Im Gegenzug setzte Landgraf ein Geschoss aus etwa 20 Metern knapp über die Latte der Gäste. Insgesamt konnte keine der Mannschaften wirklich Struktur in das Spiel bringen und Ballverluste im Mittelfeld kennzeichneten weite Strecken der zweiten Hälfte.

Halle geht in Führung

Oldenburg gelang es, einige Nadelstiche gegen Halle zu setzen. Wegner verfehlte in der 64. Minute das Tor aus spitzem Winkel. Doch der Aufsteiger musste erneut Lehrgeld bezahlen. Nach einer Ecke konnte Boevink einen Kopfball aus kürzester noch abklatschen, beim “Nachkopfball” von Fünger war er machtlos und Halle ging etwas überraschend 1:0 in Führung (68. Minute). Zimmerschied legte dann nur drei Minuten später das 2:0 ebenfalls per Kopf nach und sorgte für die Vorentscheidung. Die Gäste konnten Halle nicht mehr entscheidend unter Druck setzen und müssen so erneut eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Halle dagegen wird nächste Woche mit dem Rückenwind des ersten Sieges nach Giesing reisen.

1860 morgen beim SC Verl

In der Tabelle ist das Spiel für 1860 aktuell nicht besonders interessant. Halle liegt nun auf Rang 13, während Oldenburg auf Platz 17 abrutscht. Für die Löwen geht es morgen in Paderborn gegen den SC Verl (live bei sechzger.de) um den vierten Sieg in Folge und die Verteidigung der Tabellenführung.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor SC Verl – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Sc Verl Tsv 1860 München

Drei Spiele, drei Siege und sportlich somit alles in grünen bzw. blauen Bereich. In seinen Wirtshaus Weisheiten erklärt Euch Bernd Winninger, das den TSV 1860 morgen beim SC Verl erwartet. Können die Löwen ihre Siegesserie in der Home Deluxe Arena in Paderborn fortsetzen?

Wirtshaus Weisheiten vor SC Verl – TSV 1860

Ergänzend zu seiner ausführlichen TAKTIKTAFEL präsentiert Euch Bernd Winninger auch heute wieder seine Wirtshaus Weisheiten, mit denen ihr im Stadion, in der Boazn oder auf der heimischen Couch mit Fachwissen glänzen könnt.

Was erwartet die Löwen in Ostwestfalen, auf wan und wen muss die Mannschaft von Trainer Michael Köllner besonders aufpassen? In rund acht Minuten bekommt Ihr alles Wissenswerte auf die Ohren und seid anschließend im Bilde!

SC Verl – TSV 1860: Die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München gegen den SC Verl in Paderborn. Michél Kniat ist seit Februar diesen Jahres Trainer in Verl und setzt die Vereinsphilosophie offensiv Fußball spielen zu wollen auch in dieser Saison um. Mit einem Sieg hat es dennoch für den Sport Club in den bisherigen drei Spielen noch nicht gereicht.

SC Verl gegen den TSV 1860, der Spitzenreiter zu Gast beim Tabellensechzehnten. Noch ist die Tabelle nicht aussagekräftig. Da es aber einige Zeit her ist, dass wir uns Spitzenreiter nennen durften, benutze ich diesen Terminus gerne.
4-3-3 offensiv, 4-4-2 Raute und 4-3-3 defensiv waren die bisherigen Startformationen des SC. Aufgrund dessen, dass Michél Kniat’s Mannschaft am Mittwoch in Dresden Sapina wegen eines Platzverweises verloren hat, rechne ich am ehesten mit dem 4-3-3 offensiv. Die Art und Weise, wie Verl Gegner beschäftigt, wenn sie den Ball haben, hängt allerdings nicht mit dem System zusammen.

Im Sommer hat Verl einen argen Aderlass am Kader erlitten. Dieser konnte aber qualitativ relativ gut mit klugen Verpflichtungen aufgefangen werden. 21 neue Spieler stehen im Verler Kader, der im Gegenzug 18 Abgänge zu verzeichnen hatte.

Bevor ich genauer auf die Verler Spielweise eingehe wie immer die Statistiken, auch wenn diese noch kaum Aussagekraft haben.

Statistische Werte des SC Verl

  • Ballbesitz 53%
  • Passgenauigkeit 81%
  • Defensive Zweikampfquote 64%
  • Flankengenauigkeit 32%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 6,74

Wie spielt der SC Verl?

Mit Ball

Bei eigenem Ballbesitz konzentriert sich das Spiel der Verler nicht mehr so auf die Flügel wie noch unter Kniats Vorgänger Capretti. Generell immer noch etwas rechtslastig kommt die größte Gefahr, die Verl ausstrahlt, mittlerweile aus dem Zentrum. Angriffe, die dort ihren Ausgangspunkt haben, sind diejenigen, bei denen Verl die größte Torgefahr entwickelt.

Im Positionsspiel wissen die Verler den Ball sicher in den eigenen Reihen zu halten bis sich die Gelegenheit für einen überfallartigen Durchbruch ergibt. Durch große Bewegungsspielräume für die Offensivspieler bringt Verl Variabilität ins eigene Spiel. Die Variabilität schafft Räume, die dann schnell besetzt werden. So durchbricht Verl dann an den Schnittstellen auf den Halbpositionen die gegnerische Abwehrformation und sorgt für brenzlige Situationen im gegnerischen Sechzehner.

Gegen den Ball

Gegen den Ball sind die Verler keine Kinder von Traurigkeit. Nach Ingolstadt foult Verl bisher am zweithäufigsten. Das 4-3-3 verschiebt sich gegen den Ball zunächst auf 4-2-3-1 und im letzten Drittel auf 4-4-1-1. Die Verschiebungen verlangen also viel Laufarbeit von den Flügelspielern in der Offensive. Im Pressing steht Verl hoch und attackiert den ballführenden Spieler aggressiv, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Dadurch versucht Verl erstens lange Wege für die Offensivspieler von vornherein zu unterbinden und zweitens kann ein gutes Pressing Stress auf die Defensivreihe des Gegners ausüben. Diese wird dadurch zu Fehlern gezwungen.

Stärken und Schwächen des 4-3-3 offensiv

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante die Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnutzen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld. Verl versucht dieses Manko mit offensiven Flügelverteidigern, die aufrücken, zu kompensieren.

Wie kann der TSV 1860 den SC Verl knacken?

Der Schlüssel zu einem Sieg wird Effektivität in der Box sein. Dass es Strafraumszenen auf beiden Seiten gibt, ist eigentlich bei der Spielweise beider Mannschaften klar. Die Sechzger müssen vor dem gegnerischen Tor hellwach sein.

Gegen den Ball ist es wichtig in keiner der Defensivzonen eine Unterzahl aufkommen zu lassen. Gegen die starken offensiven Verschiebungen beim SC Verl müssen Lösungen gefunden werden. Dazu wird es vermutlich nötig sein, dass die vordere Viererkette des 4-1-4-1 etwas defensiver agiert als bisher.

Schlüsselspieler

Tor

Torhüter Niklas Thiede (#1) kam nun fest zum Sport Club, nachdem er bereits vergangene Saison aus Freiburg ausgeliehen war. Sehr stark ist er bei der Strafraumbeherrschung und auch in Puncto Reflexe hat er kaum Schwächen. Seine schlechte Gegentorquote seit er in Verl unter Vertrag steht liegt klar an den Spielern vor ihm. Thiede hält auch mal einen sogenannten Unhaltbaren. Ein gewisses Talent für Slapstick in gewissen Situationen ist allerdings auch vorhanden.

Abwehr

Daniel Mikic (#4) ist die wichtigste Personalie der Verler in der Abwehrkette. Vergangene Saison kassierte man, als der Innenverteidiger verletzt war, ohne ihn im Schnitt ein Gegentor mehr als mit ihm. Mikic ist ein beinharter Innenverteidiger, der kaum einen Zweikampf gegen den Ball verliert und obendrein noch den Turbo im Gepäck hat. Laufduelle mit ihm zu gewinnen schaffen nur die schnellsten Stürmer in der dritten Liga. Auch in der Spieleröffnung ist Mikic ein wichtiger Teil der Verler. Fast jeder Positionsangriff wird zunächst über ihn eingeleitet. Sein Manko – bei einer Größe von 1,80 m keine Überraschung – ist eine deutliche Unterlegenheit bei Luftduellen.

Mittelfeld

Der defensive Mittelfeldspieler Tom Baack (#5), wie Thiede vergangene Saison noch ausgeliehen und nun aus Regensburg fest verpflichtet, ist offensiv wie defensiv ein wichtiger Baustein beim SC Verl. Seine statistischen Werte in den für diese Position entscheidenden Kategorien, abgesehen von den gewonnenen Kopfballduellen, sind alle überdurchschnittlich. Defensive Zweikampfstärke gepaart mit hoher Passgenauigkeit und einer für diese Position eigentlich ungewöhnlich hohen Dribbelstärke machen Baack offensiv wie defensiv zu einer tragenden Figur.

Kapitän Maël Corboz (#27) ist der Mittelpunkt des Verler Angriffsspiels. Sein genaues Passspiel, die schnelle Auffassungsgabe für sich entwickelnde Spielsituationen, sein Tempo und seine technischen Fertigkeiten bei der Verarbeitung des Spielgeräts sind im Spiel nach vorn Gold wert. Bei Dribblingversuchen kann er sich allerdings kaum durchsetzen. Im Spiel gegen den Ball arbeitet er als vorbildlicher Kapitän fleißig nach hinten mit.

Sturm

Im Sturm hat Verl höchstinteressante Neuverpflichtungen im Kader. Eduard Probst (#9) kommt mit der Empfehlung von 24 Treffern in der vergangenen Saison aus der Regionalliga West. Mit Presley Pululu (#15) kommt ein 20-jähriges Talent vom SC Paderborn. Es gibt außer den weiteren vielen Neuzugängen im Sturm aber auch zwei Stürmer, die in Verl geblieben sind. Einer davon ist Cyrill Akono (#14). Akono war in der Saison 21/22 der treffsicherste Verler aus dem Kreis der noch verbliebenen Spieler des SC. Es sieht wohl so aus, als dass Probst den Platz im Sturmzentrum sicher hat und Akono auf einer der Außenbahnen stürmt. Er ist ein technisch brillianter, passsicherer und dribbelstarker Spieler. Seine Schussgenauigkeit ist sehr hoch und daher ist Akono, wenn er in der Box den Ball hat, immer ein Gefahrenherd. An seine Vorgänger auf der Verler Außenbahn Rabihic und Yildirim kommt er jedoch nicht heran. Christopher Lannert wird sicherlich wissen, wie er mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden umzugehen hat, damit der keinen Stich macht.

Fazit

Auf nach Paderborn, um Verl auswärts zu besiegen! Bisher war für den TSV 1860 München gegen den SC Verl in der Fremde immer nur eine Punkteteilung drin. Dass sich das diesmal ändert, ist die Hoffnung aller Fans des TSV 1860. Falls man auch in Verl den Dreier klarmacht, würde das zwölf Punkte und einen perfekten Saisonstart für die Sechzger bedeuten – und im Gegenzug einen ziemlich verkorksten Start mit nur einem Punkt aus vier Spielen für den SC.

Machbar ist ein Sieg ohne Frage. Dafür muss man aber vor allem den Kampf, den Verl liefern wird, annehmen. Gegen eine Mannschaft, die gegen den Ball keine Gefangenen macht und im Gegenzug bei eigenem Ballbesitz kontrollierten technisch guten Fußball bietet, wird das nicht so leicht sein wie noch am Dienstag gegen Meppen.

Die Gastgeber werden bis zur letzten Minute alles geben. Das ist eine der Lehren, die man aus den bisherigen drei Spielen der Verler ziehen muss.

Solange allerdings unsere Spieler mit der gleichen Konzentration und Leidenschaft ins Match gehen wie gegen Meppen und weiterhin an den kleinen Schwächen arbeiten, die noch zu sehen waren, ist mir nicht bange, dass auch in Verl ein Sieg möglich ist. Es wird allerdings um einiges schwieriger als am Dienstag.

So könnte der SC Verl gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

Neuer Vertrag für den verletzten Torschützenkönig Marcel Bär?

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Marcel Bär TSV 1860 Verletzung

Wie die BILD berichtet, möchten die Löwen den 2023 auslaufenden Vertrag mit ihrem verletzten Torschützenkönig Marcel Bär frühzeitig verlängern.

Neuer Vertrag für Marcel Bär?

Nach seiner schweren Verletzung aus dem Pokalspiel gegen Borussia Dortmund, wird der 30-jährige Stürmer dem TSV 1860 noch mehrere Wochen fehlen und womöglich erst nach der WM-Pause wieder zur Verfügung stehen.

Eine vorzeitige Vertragsverlängerung wäre zum Einen ein beachtenswerter Vertrauensbeweis seitens der Löwen und würde dem Stürmer eine gewisse Planungssicherheit bieten. Zum Anderen würde Münchens große Liebe auf diese Weise ihren Top-Torjäger weiter an sich binden.

Auf den ersten Blick also eine klassische Win-Win-Situation. Kommt der Deal zustande?

Bild: OR Pressedienst

SC Verl – TSV 1860: Ergebnistipp Nico Karger

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Nico Karger Tsv 1860

In der 3. Liga mussten die Löwen bislang zweimal beim SC Verl und beide Male endete die Partie 1:1. Ob die Serie auch am morgigen Samstag Bestand hat? Wir haben Ex-Löwe Nico Karger nach seinem Ergebnistipp für das Match des TSV 1860 beim SC Verl befragt.

Karger tippt auf Sieg des TSV 1860 beim SC Verl

Wir nehmen es gleichmal vorweg: Wenn es nach dem 29-Jährigen geht, sehen die Zuschauer morgen in Paderborn kein 1:1. Vielmehr traut er den Löwen einen Dreier in der Home Deluxe Arena zu:

“1860 wird das Spiel 3:0 gewinnen!
Torschützen: Albion Vrenezi, Yannick Deichmann und Tim Rieder.”

Ganz schön optimistisch, aber uns solls natürlich recht sein.

Mit 29 Jahren in der Bayernliga Süd

51 Pflichtspieltore erzielte Nico Karger für das NLZ, die Amateure und die Profis des TSV 1860 und galt über Jahre hinweg als Publikumsliebling an der Grünwalder Straße. Sogar in 2. Bundesliga war der gebürtige Kronacher zwölf Mal für die Löwen am Ball, ehe er den bitteren Gang in die Viertklassigkeit mitmachte und mit 14 Toren in der Regionalliga einer der Garanten für den Aufstieg war.

Dennoch trennten sich im Sommer 2019 die Wege, denn nicht zuletzt aufgrund diverser Verletzungen hatte Karger beim TSV 1860 etwas den Anschluss verloren. Bei der SV Elversberg wagte er einen Neuanfang in der Regionalliga und schaffte in der Vorsaison den Aufstieg in die 3. Liga. Dennoch kommt es in dieser Spielzeit zu keinem Wiedersehen im Sechzgerstadion, denn Karger löste seinen Vertrag im Saarland auf und wechselte zum FC Deisenhofen in die Bayernliga Süd. Dort lässt er sein Können bisher ordentlich aufblitzen: In sechs Spielen erzielte Karger sechs Tore und führt zusammen mit Sascha Mölders (7 Tore, TSV Landsberg) und Daniel Gaedke (8 Tore, FC Ismaning) die Torschützenliste an.

sechzger.de Talk Folge 67 vor SC Verl – TSV 1860 München

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Sechzger.de Talk 67 Verl Konflikt Beim Tsv 1860 Ismaik 01 01

Nach dem erfolgreichen Start in der 3.Liga sind die Löwen Tabellenführer. Am Wochenende gastiert der TSV 1860 München dann beim SC Verl, bevor in der Woche darauf gleich zwei weitere Spiele angesetzt sind. Moderator Jan empfängt die sechzger.de Redakteure Flo sowie Thomas und diskutiert mit ihnen die aktuelle sportliche, aber auch vereinspolitische Lage.

 

Nach Siegen gegen Oldenburg und Meppen: Platz 1

Lang ist es her, dass die Löwen den ersten Rang in einer Liga belegen durften. Entsprechend oft kann man auf diese erfreuliche Nachricht zurzeit hinweisen. Mit drei Siegen aus den ersten drei Partien ist der TSV 1860 perfekt gestartet. Zuletzt gab es in zwei Heimspielen ein 1:0 gegen Oldenburg und ein 4:0 gegen den SV Meppen. Dabei konnten die Neuzugänge Verlaat, Kobylanski und Lakenmacher jeweils ihre Debüttreffer feiern. Teils waren es sehr schön herausgespielte Tore. Die Qualität in der Mannschaft scheint zu stimmen. Auch die eingewechselten Spieler werden in Talk Nummer 67 diskutiert.

Vorschau SC Verl – TSV 1860 und weitere Partien

Am morgigen Samstag reisen die Löwen dann nach Paderborn. In der Home Deluxe Arena, der gemeldeten Ausweichspielstätte, trifft der TSV 1860 München auf den SC Verl. Die Gastgeber hatten mit Saarbrücken, Dresden und Mannheim ein schweres Auftaktprogramm zu absolvieren. Insofern sollte man sich von dem momentanen Tabellenplatz 16 nicht täuschen lassen. Obendrein kam auch noch mit bereits zwei Elfmetern in der Nachspielzeit Pech dazu. Wie sich die Löwen schlagen, wird sich ab morgen um 14:00 Uhr zeigen. Am Dienstag (Toto-Pokal bei der TuS Feuchtwangen) und Freitag (Heimspiel gegen den Halleschen FC) stehen dann direkt zwei weitere Spiele an. In Feuchtwangen wird Trainer Michael Köllner dabei aller Voraussicht nach der zweiten Reihe erneut eine Chance geben.

Der Konflikt bei den Löwen

Abschließend sprechend die drei natürlich auch noch über die momentane Vereinspolitik mit den vielen Statements und offenen Briefen, die bisher veröffentlicht wurden. Dabei werden zum Teil sogar neue Aspekte genannt, die bisher noch an keiner anderen Stelle diskutiert wurden. Wie es in der verzwickten Lage nun weitergehen wird, kann man nur mutmaßen. Es hängt auch ganz davon ab, wie die Verantwortlichen weiter agieren werden.

Eines ist gewiss: spannend wird es beim TSV 1860 München in nächster Zeit bleiben – in jeder Hinsicht.

Der sechzger.de Talk Nummer 67 als Video und Podcast

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